| 120 Änderungen an Fachinfo Pradaxa 110 mg |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Kapseln zu 110 mg und 150 mg Dabigatranetexilat (als Dabigatranetexilat-Mesilat).
-Die empfohlene Dosierung ist Pradaxa 150 mg zweimal täglich.
- +Die empfohlene Dosierung ist Pradaxa 150 mg zweimal täglich.
-Nach vorausgegangener mindestens fünftägiger Behandlung einer akuten TVT, je nach klinischer Situation, mit fraktioniertem oder unfraktioniertem Heparin ist die empfohlene Dosierung für Pradaxa 150 mg zweimal täglich. Die Behandlung sollte anschliessend bis zu sechs Monate fortgesetzt werden.
- +Nach vorausgegangener mindestens fünftägiger Behandlung einer akuten TVT, je nach klinischer Situation, mit fraktioniertem oder unfraktioniertem Heparin ist die empfohlene Dosierung für Pradaxa 150 mg zweimal täglich. Die Behandlung sollte anschliessend bis zu sechs Monate fortgesetzt werden.
-Die empfohlene Dosierung ist Pradaxa 150 mg zweimal täglich. Entsprechend dem individuellen Patientenrisiko kann die Behandlung auch lebenslang fortgesetzt werden.
- +Die empfohlene Dosierung ist Pradaxa 150 mg zweimal täglich. Entsprechend dem individuellen Patientenrisiko kann die Behandlung auch lebenslang fortgesetzt werden.
-Patienten mit erhöhtem Blutungsrisiko (siehe Tabelle 2 unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen») sollten engmaschig auf klinische Anzeichen einer Blutung oder Anämie durch Kontrolle des Haemoglobins (Hb) und Untersuchung auf okkultes Blut im Stuhl überwacht werden. Bei solchen Patienten kann eine Tagesdosis von 220 mg in Form von 110 mg zweimal täglich in Betracht gezogen werden. Wie alle Antikoagulanzien ist auch Pradaxa bei Patienten mit stark erhöhtem Blutungsrisiko kontraindiziert.
-Für TVT/LE basiert die Empfehlung für die Anwendung von Pradaxa 220 mg, eingenommen als 1 Kapsel zu 110 mg zweimal täglich, auf pharmakokinetischen und pharmakodynamischen Analysen und wurde nicht für diese klinische Situation untersucht.
-Ein Gerinnungstest, z.B. aPTT, könnte helfen, Patienten mit erhöhtem Blutungsrisiko durch übermässige Exposition mit Dabigatran zu identifizieren. Die Therapie mit Pradaxa erfordert normalerweise kein regelmässiges Monitoring. Es ist jedoch günstig bei Patienten mit Blutungsrisiko mittels aPTT das Gerinnungssystem gelegentlich zu prüfen, beispielsweise vor Interventionen. Eine aPTT über 80 sec. ist mit höherem Blutungsrisiko verbunden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakodynamik»).
-Dabigatran ist dialysegängig, doch sind die Erfahrungen zum Nachweis der Nützlichkeit dieses Verfahrens aus klinischen Studien begrenzt (siehe auch in der Rubrik «Überdosierung»).
- +Patienten mit erhöhtem Blutungsrisiko (siehe Tabelle 2 unter "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ) sollten engmaschig auf klinische Anzeichen einer Blutung oder Anämie durch Kontrolle des Haemoglobins (Hb) und Untersuchung auf okkultes Blut im Stuhl überwacht werden. Bei solchen Patienten kann eine Tagesdosis von 220 mg in Form von 110 mg zweimal täglich in Betracht gezogen werden. Wie alle Antikoagulanzien ist auch Pradaxa bei Patienten mit stark erhöhtem Blutungsrisiko kontraindiziert.
- +Für TVT/LE basiert die Empfehlung für die Anwendung von Pradaxa 220 mg, eingenommen als 1 Kapsel zu 110 mg zweimal täglich, auf pharmakokinetischen und pharmakodynamischen Analysen und wurde nicht für diese klinische Situation untersucht.
- +Ein Gerinnungstest, z.B. aPTT, könnte helfen, Patienten mit erhöhtem Blutungsrisiko durch übermässige Exposition mit Dabigatran zu identifizieren. Die Therapie mit Pradaxa erfordert normalerweise kein regelmässiges Monitoring. Es ist jedoch günstig bei Patienten mit Blutungsrisiko mittels aPTT das Gerinnungssystem gelegentlich zu prüfen, beispielsweise vor Interventionen. Eine aPTT über 80 sec. ist mit höherem Blutungsrisiko verbunden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Pharmakodynamik" ).
- +Dabigatran ist dialysegängig, doch sind die Erfahrungen zum Nachweis der Nützlichkeit dieses Verfahrens aus klinischen Studien begrenzt (siehe auch in der Rubrik "Überdosierung" ).
-Die Behandlung mit Pradaxa sollte erst nach dem Absetzen des Vitamin-K-Antagonisten und einem Nachweis eines INR-Wertes des jeweiligen Patienten unter 2.0 eingeleitet werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Bei entsprechender medizinischer Indikation kann dies auch nach einer sechs Monate dauernden Behandlung erfolgen.
- +Die Behandlung mit Pradaxa sollte erst nach dem Absetzen des Vitamin-K-Antagonisten und einem Nachweis eines INR-Wertes des jeweiligen Patienten unter 2.0 eingeleitet werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Bei entsprechender medizinischer Indikation kann dies auch nach einer sechs Monate dauernden Behandlung erfolgen.
-·Clkrea ≥50 ml/min: Beginn der Behandlung mit dem VKA 3 Tage vor dem Absetzen von Dabigatranetexilat
-·Clkrea ≥30–<50 ml/min: Beginn der Behandlung mit dem VKA 2 Tage vor dem Absetzen von Dabigatranetexilat
- +-Clkrea ≥50 ml/min: Beginn der Behandlung mit dem VKA 3 Tage vor dem Absetzen von Dabigatranetexilat
- +-Clkrea ≥30–<50 ml/min: Beginn der Behandlung mit dem VKA 2 Tage vor dem Absetzen von Dabigatranetexilat
-Bei Patienten, die mit Pradaxa 150 mg zweimal täglich behandelt werden, kann eine Katheterablation durchgeführt werden. Eine Unterbrechung der Behandlung mit Pradaxa ist nicht erforderlich (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»).
- +Bei Patienten, die mit Pradaxa 150 mg zweimal täglich behandelt werden, kann eine Katheterablation durchgeführt werden. Eine Unterbrechung der Behandlung mit Pradaxa ist nicht erforderlich (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ).
-Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern, die sich einer PCI mit Stentimplantation unterziehen, können mit Pradaxa in Kombination mit Thrombozytenaggregationshemmern behandelt werden, nachdem eine Hämostase erreicht wurde (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»).
- +Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern, die sich einer PCI mit Stentimplantation unterziehen, können mit Pradaxa in Kombination mit Thrombozytenaggregationshemmern behandelt werden, nachdem eine Hämostase erreicht wurde (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ).
-Für die Verwendung bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Clkrea <30 ml/min) liegen keine Daten vor. In Anbetracht des erheblichen Anstiegs der Dabigatran-Exposition bei dieser Patientenpopulation wird eine Behandlung mit Pradaxa bei solchen Patienten nicht empfohlen (siehe «Kontraindikationen»).
- +Für die Verwendung bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Clkrea <30 ml/min) liegen keine Daten vor. In Anbetracht des erheblichen Anstiegs der Dabigatran-Exposition bei dieser Patientenpopulation wird eine Behandlung mit Pradaxa bei solchen Patienten nicht empfohlen (siehe "Kontraindikationen" ).
-Bei Patienten mit mittelschwerer Niereninsuffizienz (Clkrea 30-50 ml/min) sollte die Nierenfunktion mindestens einmal jährlich kontrolliert werden. Bei Patienten mit mittelschwerer Niereninsuffizienz (Clkrea 30–50 ml/min), sollte die Dosis auf zweimal 110 mg täglich reduziert werden. (Siehe auch Rubrik: «Pharmakokinetik».)
-Siehe auch den Absatz «Ältere Patienten» und den Abschnitt «Beeinträchtige Nierenfunktion» in der Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
-Bei Patienten mit mittelschwerer Niereninsuffizienz (Clkrea 30–50 ml/min), die gleichzeitig Amiodaron oder Verapamil erhalten, sollte die Dosis auf zweimal 110 mg täglich reduziert und die Patienten engmaschig bzgl. Nierenfunktion und Auftreten von Blutungen überwacht werden. (Siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen»).
- +Bei Patienten mit mittelschwerer Niereninsuffizienz (Clkrea 30-50 ml/min) sollte die Nierenfunktion mindestens einmal jährlich kontrolliert werden. Bei Patienten mit mittelschwerer Niereninsuffizienz (Clkrea 30–50 ml/min), sollte die Dosis auf zweimal 110 mg täglich reduziert werden. (Siehe auch Rubrik: "Pharmakokinetik" .)
- +Siehe auch den Absatz "Ältere Patienten" und den Abschnitt "Beeinträchtige Nierenfunktion" in der Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
- +Bei Patienten mit mittelschwerer Niereninsuffizienz (Clkrea 30–50 ml/min), die gleichzeitig Amiodaron oder Verapamil erhalten, sollte die Dosis auf zweimal 110 mg täglich reduziert und die Patienten engmaschig bzgl. Nierenfunktion und Auftreten von Blutungen überwacht werden. (Siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Interaktionen" ).
-·Bekannte Überempfindlichkeit gegen Dabigatran oder Dabigatranetexilat oder eines der Hilfsstoffe des Präparats;
-·Schwere Niereninsuffizienz (Clkrea <30 ml/min);
-·Komedikation mit P-gp Inhibitoren wie Chinidin, Dronedaron, Ritonavir, Tipranavir, Nelfinavir, Saquinavir, Ciclosporin und Tacrolimus sowie die systemische Behandlung mit Ketoconazol oder Itraconazol (siehe «Interaktionen»).
-·Manifestation von Blutungen, Patienten mit hämorrhagischer Diathese oder mit spontan oder medikamentös beeinträchtigter Hämostase;
-·Organläsionen mit dem Risiko klinisch relevanter Blutungen einschliesslich hämorrhagischer zerebrovaskulärer Insult in den letzten 6 Monaten;
-·Beeinträchtigung der Leberfunktion oder Lebererkrankung, die Auswirkungen auf das Überleben erwarten lässt (Leberinsuffizienz CHILD PUGH A, B, C);
-·Künstlicher Herzklappenersatz
- +-Bekannte Überempfindlichkeit gegen Dabigatran oder Dabigatranetexilat oder eines der Hilfsstoffe des Präparats;
- +-Schwere Niereninsuffizienz (Clkrea <30 ml/min);
- +-Komedikation mit P-gp Inhibitoren wie Chinidin, Dronedaron, Ritonavir, Tipranavir, Nelfinavir, Saquinavir, Ciclosporin und Tacrolimus sowie die systemische Behandlung mit Ketoconazol oder Itraconazol (siehe "Interaktionen" ).
- +-Manifestation von Blutungen, Patienten mit hämorrhagischer Diathese oder mit spontan oder medikamentös beeinträchtigter Hämostase;
- +-Organläsionen mit dem Risiko klinisch relevanter Blutungen einschliesslich hämorrhagischer zerebrovaskulärer Insult in den letzten 6 Monaten;
- +-Beeinträchtigung der Leberfunktion oder Lebererkrankung, die Auswirkungen auf das Überleben erwarten lässt (Leberinsuffizienz CHILD PUGH A, B, C);
- +-Künstlicher Herzklappenersatz
-Wenn eine rasche Aufhebung der antikoagulatorischen Wirkung von Pradaxa erforderlich ist, steht ein spezifisches Antidot (Praxbind, Idarucizumab) zur Verfügung (siehe «Überdosierung»).
- +Wenn eine rasche Aufhebung der antikoagulatorischen Wirkung von Pradaxa erforderlich ist, steht ein spezifisches Antidot (Praxbind, Idarucizumab) zur Verfügung (siehe "Überdosierung" ).
-In der empfohlenen therapeutischen Dosierung verlängert Dabigatranetexilat die aPTT und TT. Bei einer peroralen Dosierung von 150 mg zweimal täglich beträgt die mediane aPTT ca. 2 Stunden nach Einnahme maximal etwa das Zweifache des Kontrollwertes. Zwölf Stunden nach der letzten Dosis liegt die mediane aPTT bei etwa dem 1.5-fachen der Kontrolle. Weniger als 10% der Patienten überschritten das Zweifache des Kontrollwertes. In der Studie RE-LY betrug die mediane (10.-90. Perzentile) aPTT zum Zeitpunkt des Plasma-Talspiegels 52 (40–76) Sekunden bei Patienten, welche die 150-mg-Dosis erhielten.
-In Tabelle 1 sind die im Talspiegel gemessenen Grenzwerte der Gerinnungstests aufgeführt, mit denen ein erhöhtes Blutungsrisiko assoziiert werden kann.
- +In der empfohlenen therapeutischen Dosierung verlängert Dabigatranetexilat die aPTT und TT. Bei einer peroralen Dosierung von 150 mg zweimal täglich beträgt die mediane aPTT ca. 2 Stunden nach Einnahme maximal etwa das Zweifache des Kontrollwertes. Zwölf Stunden nach der letzten Dosis liegt die mediane aPTT bei etwa dem 1.5-fachen der Kontrolle. Weniger als 10% der Patienten überschritten das Zweifache des Kontrollwertes. In der Studie RE-LY betrug die mediane (10.-90. Perzentile) aPTT zum Zeitpunkt des Plasma-Talspiegels 52 (40–76) Sekunden bei Patienten, welche die 150-mg-Dosis erhielten.
- +In Tabelle 1 sind die im Talspiegel gemessenen Grenzwerte der Gerinnungstests aufgeführt, mit denen ein erhöhtes Blutungsrisiko assoziiert werden kann.
-Test (Talspiegelmessung)
-dTT [ng/ml] >200
-ECT [x-faches der oberen Norm] >3
-aPTT [x-faches der oberen Norm] >2
-INR Sollte nicht gemessen werden
- +Test (Talspiegelmessung)
- +dTT [ng/ml] >200
- +ECT [x-faches der oberen Norm] >3
- +aPTT [x-faches der oberen Norm] >2
- +INR Sollte nicht gemessen werden
- +
- +
-Faktoren, welche die Dabigatran-Konzentration im Plasma erhöhen Mittelschwere Niereninsuffizienz (30–50 ml/min Clkrea)
- +Faktoren, welche die Dabigatran-Konzentration im Mittelschwere Niereninsuffizienz (30–50
- +Plasma erhöhen ml/min Clkrea)
- Geringes Körpergewicht (<50 kg)
-Pharmakodynamische Interaktionen Acetylsalicylsäure
- NSAID
- Clopidogrel
- SSRIs oder SNRIs
-Krankheiten/Eingriffe mit besonderem Blutungsrisiko Angeborene oder erworbene Gerinnungsstörungen
- Thrombozytopenie oder funktionelle Thrombozytendefekte
- Aktive Magen-Darm-Geschwüre
- Magen-Darm-Blutung in der jüngeren Vergangenheit
- Biopsie oder schweres Trauma in der jüngeren Vergangenheit
- Intrakranielle Blutung in der jüngeren Vergangenheit
- Hirn-, Wirbelsäulen- oder Augenoperation
- Bakterielle Endokarditis
-Andere Alter ≥75 Jahre
- + Geringes Körpergewicht (<50 kg)
- +Pharmakodynamische Interaktionen Acetylsalicylsäure
- + NSAID
- + Clopidogrel
- + SSRIs oder SNRIs
- +Krankheiten/Eingriffe mit besonderem Blutungsrisiko Angeborene oder erworbene Gerinnungsstörungen
- + Thrombozytopenie oder funktionelle
- + Thrombozytendefekte
- + Aktive Magen-Darm-Geschwüre
- + Magen-Darm-Blutung in der jüngeren
- + Vergangenheit
- + Biopsie oder schweres Trauma in der jüngeren
- + Vergangenheit
- + Intrakranielle Blutung in der jüngeren
- + Vergangenheit
- + Hirn-, Wirbelsäulen- oder Augenoperation
- + Bakterielle Endokarditis
- +Andere Alter ≥75 Jahre
- +
- +
-Wenn eine rasche Aufhebung der antikoagulatorischen Wirkung von Pradaxa erforderlich ist, steht ein spezifisches Antidot (Praxbind, Idarucizumab) zur Verfügung (siehe «Überdosierung»).
-Faktoren wie eine verminderte Nierenfunktion (Clkrea 30-50 ml/min), Alter ab 75 Jahren oder die Komedikation mit einem starken P-gp-Inhibitor (wie z.B. Amiodaron oder Verapamil) gehen mit einem erhöhten Dabigatran-Plasmaspiegel einher. Das Vorliegen von einem oder mehreren dieser Faktoren kann das Blutungsrisiko erhöhen (siehe «Dosierung/Anwendung»).
- +Wenn eine rasche Aufhebung der antikoagulatorischen Wirkung von Pradaxa erforderlich ist, steht ein spezifisches Antidot (Praxbind, Idarucizumab) zur Verfügung (siehe "Überdosierung" ).
- +Faktoren wie eine verminderte Nierenfunktion (Clkrea 30-50 ml/min), Alter ab 75 Jahren oder die Komedikation mit einem starken P-gp-Inhibitor (wie z.B. Amiodaron oder Verapamil) gehen mit einem erhöhten Dabigatran-Plasmaspiegel einher. Das Vorliegen von einem oder mehreren dieser Faktoren kann das Blutungsrisiko erhöhen (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
-Das Risiko gravierender Blutungen, einschliesslich gastrointestinaler Blutungen, nimmt insbesondere bei Patienten ab 75 Jahren zu. Bei klinischem Verdacht auf eine Blutung sollten geeignete Massnahmen wie z.B. Testung auf okkultes Blut im Stuhl oder Kontrolle des Hämoglobinspiegels ergriffen werden.
- +Das Risiko gravierender Blutungen, einschliesslich gastrointestinaler Blutungen, nimmt insbesondere bei Patienten ab 75 Jahren zu. Bei klinischem Verdacht auf eine Blutung sollten geeignete Massnahmen wie z.B. Testung auf okkultes Blut im Stuhl oder Kontrolle des Hämoglobinspiegels ergriffen werden.
-Bei mittelschwerer Niereninsuffizienz und Komedikation mit Amiodaron oder Verapamil ist wegen möglicher erhöhter Dabigatran-Spiegel Vorsicht geboten (siehe «Dosierung/Anwendung» und «Interaktionen»).
- +Bei mittelschwerer Niereninsuffizienz und Komedikation mit Amiodaron oder Verapamil ist wegen möglicher erhöhter Dabigatran-Spiegel Vorsicht geboten (siehe "Dosierung/Anwendung" und "Interaktionen" ).
-Patienten unter Behandlung mit Pradaxa, die sich einer Operation oder einem invasiven Eingriff unterziehen, haben ein erhöhtes Blutungsrisiko. Chirurgische Eingriffe können deshalb das vorübergehende Absetzen von Pradaxa erforderlich machen (siehe auch «Pharmakokinetik»).
- +Patienten unter Behandlung mit Pradaxa, die sich einer Operation oder einem invasiven Eingriff unterziehen, haben ein erhöhtes Blutungsrisiko. Chirurgische Eingriffe können deshalb das vorübergehende Absetzen von Pradaxa erforderlich machen (siehe auch "Pharmakokinetik" ).
-Ist ein akuter Eingriff erforderlich, so ist die Operation, wenn möglich bis mindestens 12 Stunden nach der letzten Einnahme von Pradaxa hinauszuzögern (zu Kardioversion oder Katheterablation bei Vorhofflimmern siehe «Dosierung/Anwendung»).
- +Ist ein akuter Eingriff erforderlich, so ist die Operation, wenn möglich bis mindestens 12 Stunden nach der letzten Einnahme von Pradaxa hinauszuzögern (zu Kardioversion oder Katheterablation bei Vorhofflimmern siehe "Dosierung/Anwendung" ).
-Die Anwendung von Pradaxa gleichzeitig mit Behandlungen, welche die Hämostase oder Blutgerinnung beeinflussen, einschliesslich Vitamin-K-Antagonisten, kann das Blutungsrisiko markant erhöhen. Die gleichzeitige Gabe von Pradaxa mit den folgenden Behandlungen ist nicht untersucht worden und kann das Blutungsrisiko erhöhen: nichtfraktionierte Heparine (ausgenommen Dosierungen, die zum Offenhalten zentraler Venenkatheter oder von Arterienkathetern erforderlich sind oder während einer Katheterablation bei Vorhofflimmern), Heparinabkömmlinge, niedermolekulare Heparine, Fondaparinux, Desirudin, thrombolytische Wirkstoffe, GPIIb/IIIa-Rezeptorantagonisten, Ticlopidin, Dextran, Sulfinpyrazon, Rivaroxaban, Prasugrel, Vitamin-K-Antagonisten (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» sowie «Dosierung/Anwendung»).
- +Die Anwendung von Pradaxa gleichzeitig mit Behandlungen, welche die Hämostase oder Blutgerinnung beeinflussen, einschliesslich Vitamin-K-Antagonisten, kann das Blutungsrisiko markant erhöhen. Die gleichzeitige Gabe von Pradaxa mit den folgenden Behandlungen ist nicht untersucht worden und kann das Blutungsrisiko erhöhen: nichtfraktionierte Heparine (ausgenommen Dosierungen, die zum Offenhalten zentraler Venenkatheter oder von Arterienkathetern erforderlich sind oder während einer Katheterablation bei Vorhofflimmern), Heparinabkömmlinge, niedermolekulare Heparine, Fondaparinux, Desirudin, thrombolytische Wirkstoffe, GPIIb/IIIa-Rezeptorantagonisten, Ticlopidin, Dextran, Sulfinpyrazon, Rivaroxaban, Prasugrel, Vitamin-K-Antagonisten (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" sowie "Dosierung/Anwendung" ).
-Dabigatranetexilat und Dabigatran werden vom Cytochrom-P450-System nicht metabolisiert und hatten in vitro keinen Einfluss auf humane Cytochrom-P450-Enzyme. Deshalb sind mit Dabigatranetexilat oder Dabigatran keine diesbezüglichen medikamentösen Interaktionen zu erwarten (siehe «Kinetik spezieller Patientengruppen»).
- +Dabigatranetexilat und Dabigatran werden vom Cytochrom-P450-System nicht metabolisiert und hatten in vitro keinen Einfluss auf humane Cytochrom-P450-Enzyme. Deshalb sind mit Dabigatranetexilat oder Dabigatran keine diesbezüglichen medikamentösen Interaktionen zu erwarten (siehe "Kinetik spezieller Patientengruppen" ).
-Wenn eine gleichzeitige Behandlung von Amiodaron oder Verapamil mit Dabigatranetexilate als medizinisch notwendig erachtet wird, ist darauf zu achten, dass die Einnahme 2 Stunden nach der Dabigatranetexilate Einnahme erfolgt (siehe «Dosierung/Anwendung» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Weiterhin sollten die Nierenfunktion und das Auftreten von Blutungen engmaschig überwacht werden.
-P-gp-Induktoren: Die Anwendung von Pradaxa gleichzeitig mit dem starken P-gp-Induktor Rifampicin senkt den Plasmaspiegel von Dabigatran. Nach 7-tägiger Behandlung mit 600 mg Rifampicin täglich war die AUC0-∞ von Dabigatran im Vergleich zur Referenzbehandlung um 67% und die Cmax um 66% vermindert. Für Rifampicin wie auch für andere P-gp-Induktoren wie Johanniskraut oder Carbamazepin ist eine Senkung des Dabigatran-Plasmaspiegels zu erwarten, deshalb ist bei gleichzeitiger Anwendung Vorsicht geboten.
- +Wenn eine gleichzeitige Behandlung von Amiodaron oder Verapamil mit Dabigatranetexilate als medizinisch notwendig erachtet wird, ist darauf zu achten, dass die Einnahme 2 Stunden nach der Dabigatranetexilate Einnahme erfolgt (siehe "Dosierung/Anwendung" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Weiterhin sollten die Nierenfunktion und das Auftreten von Blutungen engmaschig überwacht werden.
- +P-gp-Induktoren: Die Anwendung von Pradaxa gleichzeitig mit dem starken P-gp-Induktor Rifampicin senkt den Plasmaspiegel von Dabigatran. Nach 7-tägiger Behandlung mit 600 mg Rifampicin täglich war die AUC0-∞ von Dabigatran im Vergleich zur Referenzbehandlung um 67% und die Cmax um 66% vermindert. Für Rifampicin wie auch für andere P-gp-Induktoren wie Johanniskraut oder Carbamazepin ist eine Senkung des Dabigatran-Plasmaspiegels zu erwarten, deshalb ist bei gleichzeitiger Anwendung Vorsicht geboten.
-Name des Arzneimittels Wirkung Hinweis für Kliniker
-Amiodaron Bei gesunden Teilnehmern erhöhte sich die Dabigatran-Exposition bei gleichzeitiger Anwendung von Amiodaron um das 1.6-fache (+60%). Keine Dosisanpassung ist grundsätzlich erforderlich. Vorsicht ist geboten. Eine gelegentliche Messung der aPTT zum Ausschluss einer übermässigen Gerinnungshemmung sollte in Betracht gezogen werden. Zur Vermeidung möglicher Interaktionen sollte Pradaxa mindestens zwei Stunden vor Amiodaron gegeben werden.
-Antazida (Aluminiumpräparate, Natriumbikarbonat, Kalzium- und/oder Magnesiumpräparate oder Kombinationen dieser Arzneimittel) In pharmakokinetischen Populationsanalysen wurde eine Verringerung der Dabigatran-Exposition um 35% in den ersten 24 Stunden nach der Operation festgestellt. Anschliessend (d.h. >24 Stunden postoperativ) wurde eine Verringerung um 11% beobachtet. Wie bei allen Arzneimitteln, die zu einer Erhöhung des pH-Werts im Magen führen, kann es zu einer Verringerung der klinischen Wirksamkeit von Pradaxa kommen. Pradaxa sollte mindestens 2 Stunden vor einem Antazidum eingenommen werden.
-Atorvastatin Bei einer gleichzeitigen Behandlung mit Dabigatranetexilat und Atorvastatin wurde keine erhebliche Veränderung der Atorvastatin-Exposition und der Metaboliten von Atorvastatin festgestellt. Die Dabigatran-Konzentration verringerte sich um etwa 20%. Eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich.
-Chinidin Bei einer gleichzeitigen Behandlung mit Chinidin erhöhte sich die Dabigatran-Exposition um das 1.5-Fache (+53%). Eine gleichzeitige Behandlung mit Pradaxa ist kontraindiziert (siehe «Interaktionen»).
-Clarithromycin Bei gesunden Probanden erhöhte sich die Dabigatran-Exposition bei gleichzeitiger Behandlung mit Clarithromycin um etwa 19%. Eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich. Vorsicht ist geboten.
-Diclofenac Bei einer gleichzeitigen Behandlung mit Dabigatranetexilat und Diclofenac wurde keine Veränderung der Pharmakokinetik der beiden Arzneimittel festgestellt. Eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich. Mit Vorsicht verwenden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Digoxin Bei einer gleichzeitigen Behandlung mit Dabigatranetexilat und Digoxin wurden keine pharmakokinetischen Interaktionen festgestellt. Eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich.
-Dronedaron Die Dabigatran-Exposition erhöhte sich nach Einzeldosierung mit Dronedaron um das 2.1-fache (+114%) und nach Mehrfachdosierungen um das 2.4-fache (+136%). Eine gleichzeitige Behandlung mit Pradaxa ist kontraindiziert
-Ketoconazol Die Dabigatran-Exposition erhöhte sich nach Einzel- und Mehrfachdosierungen mit Ketoconazol um das 2.5-fache (+150%). Eine gleichzeitige Behandlung mit Pradaxa ist kontraindiziert (Siehe «Interaktionen»).
-Ticagrelor Bei zusätzlicher Gabe von Dabigatranetexilat (110 mg/zweimal täglich) zu oralem Ticagrelor (90 mg/zweimal täglich) stieg AUCτ,ss von Dabigatran um 26% und Cmax,ss von Dabigatran um 29%. Bei zusätzlicher Gabe zu einer Initialdosis von 180 mg Ticagrelor stieg AUCτ,ss von Dabigatran um 49% und Cmax,ss um 65%. Wurden 180 mg Ticagrelor 2 Stunden nach Dabigatran verabreicht, stieg AUCτ,ss von Dabigatran um 27% und Cmax,ss um 24%. Die Höhe des Anstiegs hängt somit von der Dosis von Ticagrelor und vom Zeitpunkt der Verabreichung ab. Die gleichzeitige Anwendung von Ticagrelor erhöht die Dabigatran-Exposition und kann zu einer pharmakodynamischen Interaktion führen, die in einem erhöhten Blutungsrisiko resultieren kann.
-Pantoprazol Bei einer gleichzeitigen Behandlung mit Dabigatranetexilat und Pantoprazol wurde eine Verringerung der AUC von Dabigatran um etwa 30% beobachtet. In der Phase-III-Studie RE-LY führte eine gleichzeitige Behandlung mit PPI nicht zu niedrigeren Talspiegeln und lediglich zu einer im Schnitt geringfügigen Verringerung der Konzentration nach der Dosierung (–11%). Eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich. Wie bei allen Arzneimitteln, die zu einer Erhöhung des pH-Werts im Magen führen, kann es zu einer Verringerung der klinischen Wirksamkeit von Pradaxa kommen. Pantoprazol und andere Inhibitoren der Protonenpumpe wurden in klinischen Studien mit Dabigatranetexilat gleichzeitig verabreicht und man beobachtete keine Wirkung auf die Blutungsneigung oder die Wirksamkeit.
-Rifampicin Nach einer 7-tägigen Behandlung mit 600 mg Rifampicin pro Tag wurde eine Verringerung der AUC0–∞ und Cmax von Dabigatran um jeweils 67% und 66% im Vergleich zur Referenzbehandlung festgestellt. Eine gleichzeitige Behandlung mit Pradaxa und Rifampicin sollte grundsätzlich vermieden werden. Bei einer gleichzeitigen Behandlung muss mit einer erheblichen Verringerung der gerinnungshemmenden Wirkung von Pradaxa gerechnet werden.
-Verapamil Bei einer gleichzeitigen Behandlung mit Dabigatran in einer Dosierung von 150 mg einmal täglich und Verapamil in mässig hoher oraler Dosierung erhöhten sich die Cmax und AUC von Dabigatran. Obwohl keine Dosisanpassung erforderlich ist, sollte Pradaxa zur Vermeidung möglicher Interaktionen mindestens zwei Stunden vor Verapamil gegeben werden. Vorsicht ist geboten.
- +Name des Arzneimitte Wirkung Hinweis für Kliniker
- +ls
- +Amiodaron Bei gesunden Teilnehmern erhöhte sich Keine Dosisanpassung ist
- + die Dabigatran-Exposition bei grundsätzlich erforderlich.
- + gleichzeitiger Anwendung von Amiodaron Vorsicht ist geboten. Eine
- + um das 1.6-fache (+60%). gelegentliche Messung der aPTT zum
- + Ausschluss einer übermässigen
- + Gerinnungshemmung sollte in
- + Betracht gezogen werden.Zur
- + Vermeidung möglicher Interaktionen
- + sollte Pradaxa mindestens zwei
- + Stunden vor Amiodaron gegeben
- + werden.
- +Antazida (Aluminiump In pharmakokinetischen Populationsanalys Wie bei allen Arzneimitteln, die zu
- +räparate, Natriumbik en wurde eine Verringerung der einer Erhöhung des pH-Werts im
- +arbonat, Kalzium- Dabigatran-Exposition um 35% in den Magen führen, kann es zu einer
- +und/oder Magnesiumpr ersten 24 Stunden nach der Operation Verringerung der klinischen
- +äparate oder Kombina festgestellt. Anschliessend (d.h. >24 Wirksamkeit von Pradaxa kommen.
- +tionen dieser Stunden postoperativ) wurde eine Pradaxa sollte mindestens 2 Stunden
- +Arzneimittel) Verringerung um 11% beobachtet. vor einem Antazidum eingenommen
- + werden.
- +Atorvastatin Bei einer gleichzeitigen Behandlung mit Eine Dosisanpassung ist nicht
- + Dabigatranetexilat und Atorvastatin erforderlich.
- + wurde keine erhebliche Veränderung der
- + Atorvastatin-Exposition und der
- + Metaboliten von Atorvastatin
- + festgestellt. Die Dabigatran-Konzentrati
- + on verringerte sich um etwa 20%.
- +Chinidin Bei einer gleichzeitigen Behandlung mit Eine gleichzeitige Behandlung mit
- + Chinidin erhöhte sich die Pradaxa ist kontraindiziert (siehe
- + Dabigatran-Exposition um das 1.5-Fache "Interaktionen" ).
- + (+53%).
- +Clarithromycin Bei gesunden Probanden erhöhte sich die Eine Dosisanpassung ist nicht
- + Dabigatran-Exposition bei erforderlich. Vorsicht ist geboten.
- + gleichzeitiger Behandlung mit
- + Clarithromycin um etwa 19%.
- +Diclofenac Bei einer gleichzeitigen Behandlung mit Eine Dosisanpassung ist nicht
- + Dabigatranetexilat und Diclofenac wurde erforderlich.Mit Vorsicht verwenden
- + keine Veränderung der Pharmakokinetik (siehe "Warnhinweise und
- + der beiden Arzneimittel festgestellt. Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Digoxin Bei einer gleichzeitigen Behandlung mit Eine Dosisanpassung ist nicht
- + Dabigatranetexilat und Digoxin wurden erforderlich.
- + keine pharmakokinetischen Interaktionen
- + festgestellt.
- +Dronedaron Die Dabigatran-Exposition erhöhte sich Eine gleichzeitige Behandlung mit
- + nach Einzeldosierung mit Dronedaron um Pradaxa ist kontraindiziert
- + das 2.1-fache (+114%) und nach
- + Mehrfachdosierungen um das 2.4-fache
- + (+136%).
- +Ketoconazol Die Dabigatran-Exposition erhöhte sich Eine gleichzeitige Behandlung mit
- + nach Einzel- und Mehrfachdosierungen Pradaxa ist kontraindiziert (Siehe
- + mit Ketoconazol um das 2.5-fache "Interaktionen" ).
- + (+150%).
- +Ticagrelor Bei zusätzlicher Gabe von Die gleichzeitige Anwendung von
- + Dabigatranetexilat (110 mg/zweimal Ticagrelor erhöht die Dabigatran-Exp
- + täglich) zu oralem Ticagrelor (90 osition und kann zu einer
- + mg/zweimal täglich) stieg AUCτ,ss von pharmakodynamischen Interaktion
- + Dabigatran um 26% und Cmax,ss von führen, die in einem erhöhten
- + Dabigatran um 29%.Bei zusätzlicher Gabe Blutungsrisiko resultieren kann.
- + zu einer Initialdosis von 180 mg
- + Ticagrelor stieg AUCτ,ss von Dabigatran
- + um 49% und Cmax,ss um 65%. Wurden 180
- + mg Ticagrelor 2 Stunden nach Dabigatran
- + verabreicht, stieg AUCτ,ss von
- + Dabigatran um 27% und Cmax,ss um 24%.
- + Die Höhe des Anstiegs hängt somit von
- + der Dosis von Ticagrelor und vom
- + Zeitpunkt der Verabreichung ab.
- +Pantoprazol Bei einer gleichzeitigen Behandlung mit Eine Dosisanpassung ist nicht
- + Dabigatranetexilat und Pantoprazol erforderlich. Wie bei allen
- + wurde eine Verringerung der AUC von Arzneimitteln, die zu einer
- + Dabigatran um etwa 30% beobachtet.In Erhöhung des pH-Werts im Magen
- + der Phase-III-Studie RE-LY führte eine führen, kann es zu einer
- + gleichzeitige Behandlung mit PPI nicht Verringerung der klinischen
- + zu niedrigeren Talspiegeln und Wirksamkeit von Pradaxa
- + lediglich zu einer im Schnitt kommen.Pantoprazol und andere
- + geringfügigen Verringerung der Inhibitoren der Protonenpumpe
- + Konzentration nach der Dosierung (–11%). wurden in klinischen Studien mit
- + Dabigatranetexilat gleichzeitig
- + verabreicht und man beobachtete
- + keine Wirkung auf die Blutungsneigun
- + g oder die Wirksamkeit.
- +Rifampicin Nach einer 7-tägigen Behandlung mit 600 Eine gleichzeitige Behandlung mit
- + mg Rifampicin pro Tag wurde eine Pradaxa und Rifampicin sollte
- + Verringerung der AUC0–∞ und Cmax von grundsätzlich vermieden werden. Bei
- + Dabigatran um jeweils 67% und 66% im einer gleichzeitigen Behandlung
- + Vergleich zur Referenzbehandlung muss mit einer erheblichen
- + festgestellt. Verringerung der gerinnungshemmenden
- + Wirkung von Pradaxa gerechnet
- + werden.
- +Verapamil Bei einer gleichzeitigen Behandlung mit Obwohl keine Dosisanpassung
- + Dabigatran in einer Dosierung von 150 erforderlich ist, sollte Pradaxa
- + mg einmal täglich und Verapamil in zur Vermeidung möglicher
- + mässig hoher oraler Dosierung erhöhten Interaktionen mindestens zwei
- + sich die Cmax und AUC von Dabigatran. Stunden vor Verapamil gegeben
- + werden.Vorsicht ist geboten.
- +
- +
-Die Komedikation von ASS oder Clopidogrel mit Dabigatranetexilat 110 mg oder 150 mg zweimal täglich erhöht das Risiko für eine grössere Blutung auf das Doppelte.
- +Die Komedikation von ASS oder Clopidogrel mit Dabigatranetexilat 110 mg oder 150 mg zweimal täglich erhöht das Risiko für eine grössere Blutung auf das Doppelte.
-Eine Behandlung mit 40 mg Enoxaparin subkutan für 3 Tage mit Injektion der letzten Dosis 24 Stunden vor der Einnahme einer Einzeldosis Pradaxa hatte keinen Einfluss auf die Dabigatran-Exposition oder die Gerinnungsparameter aPTT, ECT oder TT. Die gleichzeitige Behandlung wird nicht empfohlen.
- +Eine Behandlung mit 40 mg Enoxaparin subkutan für 3 Tage mit Injektion der letzten Dosis 24 Stunden vor der Einnahme einer Einzeldosis Pradaxa hatte keinen Einfluss auf die Dabigatran-Exposition oder die Gerinnungsparameter aPTT, ECT oder TT. Die gleichzeitige Behandlung wird nicht empfohlen.
-Es liegen keine Daten zu exponierten Schwangerschaften vor. Studien am Tier haben Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe «Präklinische Daten»).
- +Es liegen keine Daten zu exponierten Schwangerschaften vor. Studien am Tier haben Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe "Präklinische Daten" ).
-Tabelle 4 zeigt die Blutungsereignisse (schwere Blutungen und Blutungen insgesamt) in der pivotalen Studie zur Prävention von thromboembolischen Schlaganfällen und systemischen Embolien bei Patienten mit Vorhofflimmern.
- Dabigatranetexilat 110 mg zweimal täglich Dabigatranetexilat 150 mg zweimal täglich Warfarin
-Anzahl randomisierter Patienten 6'015 6'076 6'022
-Schwere Blutungen 342 (2.87%) 399 (3.32%) 421 (3.57%)
-Intrakranielle Blutungen 27 (0.23%) 38 (0.32%) 90 (0.76%)
-Gastrointestinale Blutungen 134 (1.14%) 186 (1.57%) 125 (1.07%)
-Tödliche Blutungen 23 (0.19%) 28 (0.23%) 39 (0.33%)
-Leichte Blutungen 1'566 (13.16%) 1'787 (14.85%) 1'931 (16.37%)
-Blutungen insgesamt 1'754 (14.74%) 1'993 (16.56%) 2'166 (18.37%)
- +Tabelle 4 zeigt die Blutungsereignisse (schwere Blutungen und Blutungen insgesamt) in der pivotalen Studie zur Prävention von thromboembolischen Schlaganfällen und systemischen Embolien bei Patienten mit Vorhofflimmern.
- + Dabigatranetexilat110 mg Dabigatranetexilat150 mg Warfarin
- + zweimal täglich zweimal täglich
- +Anzahl randomisierter 6'015 6'076 6'022
- +Patienten
- +Schwere Blutungen 342 (2.87%) 399 (3.32%) 421 (3.57%)
- +Intrakranielle 27 (0.23%) 38 (0.32%) 90 (0.76%)
- +Blutungen
- +Gastrointestinale 134 (1.14%) 186 (1.57%) 125 (1.07%)
- +Blutungen
- +Tödliche Blutungen 23 (0.19%) 28 (0.23%) 39 (0.33%)
- +Leichte Blutungen 1'566 (13.16%) 1'787 (14.85%) 1'931 (16.37%)
- +Blutungen insgesamt 1'754 (14.74%) 1'993 (16.56%) 2'166 (18.37%)
- +
- +
-Für Patienten, die randomisiert mit 110 mg oder 150 mg Dabigatranetexilat zweimal täglich behandelt wurden, ergab sich ein signifikant niedrigeres Risiko lebensbedrohlicher Blutungen und intrakranieller Blutungen gegenüber Warfarin (p <0.05). Darüber hinaus wurde bei beiden Dosisstärken von Dabigatranetexilat eine statistisch signifikant niedrigere Gesamtblutungsrate festgestellt. Für Patienten, die randomisiert mit 110 mg Dabigatranetexilat zweimal täglich behandelt wurden, ergab sich ein signifikant niedrigeres Risiko schwerer Blutungen gegenüber Warfarin (Risikoverhältnis 0.81 [p = 0.0027]).
-Für Patienten, die randomisiert mit 150 mg Dabigatranetexilat zweimal täglich behandelt wurden, ergab sich ein signifikant höheres Risiko gastrointestinaler Blutungen gegenüber Warfarin (Risikoverhältnis 1.47 [p = 0.0008]). Diese Wirkung wurde vorwiegend bei Patienten ≥75 Jahren beobachtet. Der klinische Nutzen von Dabigatran in Bezug auf Prävention von Schlaganfall und systemischer Embolie sowie das geringere Risiko für intrakranielle Blutungen gegenüber Warfarin bleibt über einzelne Patienten-Subgruppen hinweg erhalten (z.B. beeinträchtigte Nierenfunktion, Alter, gleichzeitige Einnahme von Thrombozytenaggregationshemmern oder P-Glykoproteinhemmern). Bei Behandlung mit Gerinnungshemmern ist generell das Risiko für schwere Blutungen in bestimmten Patientengruppen erhöht. Unter Dabigatran besteht ein zusätzliches Risiko wegen möglicher gastrointestinaler Blutungen. Diese treten typischerweise innerhalb der ersten 3-6 Monate nach Beginn einer Dabigatran-Behandlung auf.
-In der RE-LY-Studie zur Vorbeugung gegen Schlaganfall und systemische Embolie bei Patienten mit Vorhofflimmern wurden 12'091 Patienten randomisiert einer Behandlung mit Dabigatranetexilat zugeteilt. 6'076 dieser Patienten wurden mit 150 mg Dabigatranetexilat zweimal täglich behandelt und 6'015 Patienten erhielten eine Dosis von 110 mg zweimal täglich.
-Patienten, die randomisiert Dabigatranetexilat 110 mg zweimal täglich oder 150 mg zweimal täglich erhielten, hatten ein signifikant geringeres Risiko für lebensbedrohliche Blutungen, hämorrhagischen zerebrovaskulären Insult und intrakranielle Blutung im Vergleich zu Warfarin [p <0.05]. Auch die Blutungshäufigkeit insgesamt war mit beiden Wirkstärken von Dabigatranetexilat statistisch signifikant geringer. Patienten, die randomisiert Dabigatranetexilat 110 mg zweimal täglich erhielten, hatten ein signifikant geringeres Risiko für grössere Blutungen als vergleichsweise mit Warfarin (Risikoverhältnis 0.79, p = 0.0021).
-Die Sicherheitsanalyse der Studien zur Behandlung der akuten TVT/LE (RE-COVER, RE-COVER II) mit Dabigatranetexilat umfasste insgesamt 2'553 Patienten. Alle Patienten erhielten Dabigatranetexilat 150 mg zweimal täglich.
- +Für Patienten, die randomisiert mit 110 mg oder 150 mg Dabigatranetexilat zweimal täglich behandelt wurden, ergab sich ein signifikant niedrigeres Risiko lebensbedrohlicher Blutungen und intrakranieller Blutungen gegenüber Warfarin (p <0.05). Darüber hinaus wurde bei beiden Dosisstärken von Dabigatranetexilat eine statistisch signifikant niedrigere Gesamtblutungsrate festgestellt. Für Patienten, die randomisiert mit 110 mg Dabigatranetexilat zweimal täglich behandelt wurden, ergab sich ein signifikant niedrigeres Risiko schwerer Blutungen gegenüber Warfarin (Risikoverhältnis 0.81 [p = 0.0027]).
- +Für Patienten, die randomisiert mit 150 mg Dabigatranetexilat zweimal täglich behandelt wurden, ergab sich ein signifikant höheres Risiko gastrointestinaler Blutungen gegenüber Warfarin (Risikoverhältnis 1.47 [p = 0.0008]). Diese Wirkung wurde vorwiegend bei Patienten ≥75 Jahren beobachtet. Der klinische Nutzen von Dabigatran in Bezug auf Prävention von Schlaganfall und systemischer Embolie sowie das geringere Risiko für intrakranielle Blutungen gegenüber Warfarin bleibt über einzelne Patienten-Subgruppen hinweg erhalten (z.B. beeinträchtigte Nierenfunktion, Alter, gleichzeitige Einnahme von Thrombozytenaggregationshemmern oder P-Glykoproteinhemmern). Bei Behandlung mit Gerinnungshemmern ist generell das Risiko für schwere Blutungen in bestimmten Patientengruppen erhöht. Unter Dabigatran besteht ein zusätzliches Risiko wegen möglicher gastrointestinaler Blutungen. Diese treten typischerweise innerhalb der ersten 3-6 Monate nach Beginn einer Dabigatran-Behandlung auf.
- +In der RE-LY-Studie zur Vorbeugung gegen Schlaganfall und systemische Embolie bei Patienten mit Vorhofflimmern wurden 12'091 Patienten randomisiert einer Behandlung mit Dabigatranetexilat zugeteilt. 6'076 dieser Patienten wurden mit 150 mg Dabigatranetexilat zweimal täglich behandelt und 6'015 Patienten erhielten eine Dosis von 110 mg zweimal täglich.
- +Patienten, die randomisiert Dabigatranetexilat 110 mg zweimal täglich oder 150 mg zweimal täglich erhielten, hatten ein signifikant geringeres Risiko für lebensbedrohliche Blutungen, hämorrhagischen zerebrovaskulären Insult und intrakranielle Blutung im Vergleich zu Warfarin [p <0.05]. Auch die Blutungshäufigkeit insgesamt war mit beiden Wirkstärken von Dabigatranetexilat statistisch signifikant geringer. Patienten, die randomisiert Dabigatranetexilat 110 mg zweimal täglich erhielten, hatten ein signifikant geringeres Risiko für grössere Blutungen als vergleichsweise mit Warfarin (Risikoverhältnis 0.79, p = 0.0021).
- +Die Sicherheitsanalyse der Studien zur Behandlung der akuten TVT/LE (RE-COVER, RE-COVER II) mit Dabigatranetexilat umfasste insgesamt 2'553 Patienten. Alle Patienten erhielten Dabigatranetexilat 150 mg zweimal täglich.
-In den Studien zur Prävention der rezidivierenden TVT/LE (RE-MEDY, RE-SONATE) erhielten insgesamt 2'114 Patienten Dabigatranetexilat; 552 dieser 2'114 Patienten wurden aus der RE-COVER-Studie (Behandlung der akuten TVT/LE) in die RE-MEDY-Studie übernommen und gehen daher in die Gesamtzahl sowohl bei den Akut- als auch Rezidivpatienten ein. Alle Patienten erhielten Dabigatranetexilat 150 mg zweimal täglich.
- +In den Studien zur Prävention der rezidivierenden TVT/LE (RE-MEDY, RE-SONATE) erhielten insgesamt 2'114 Patienten Dabigatranetexilat; 552 dieser 2'114 Patienten wurden aus der RE-COVER-Studie (Behandlung der akuten TVT/LE) in die RE-MEDY-Studie übernommen und gehen daher in die Gesamtzahl sowohl bei den Akut- als auch Rezidivpatienten ein. Alle Patienten erhielten Dabigatranetexilat 150 mg zweimal täglich.
-Unbekannt: Neutropenie, Agranulozytose.
- +Unbekannt: Neutropenie, Agranulozytose.
-Wenn eine rasche Aufhebung der antikoagulatorischen Wirkung von Dabigatran erforderlich ist, steht ein spezifisches Antidot (Praxbind, Idarucizumab) zur Verfügung (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Wenn eine rasche Aufhebung der antikoagulatorischen Wirkung von Dabigatran erforderlich ist, steht ein spezifisches Antidot (Praxbind, Idarucizumab) zur Verfügung (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Die klinischen Belege für die Wirksamkeit von Dabigatranetexilat stammen aus der RE-LY-Studie (Randomized Evaluation of Long-term anticoagulant therapy [randomisierte Evaluation einer Antikoagulanzien-Langzeittherapie]). Es handelte sich um eine multizentrische multinationale randomisierte Studie in parallelen Gruppen mit zwei verblindeten Dosierungen von Dabigatranetexilat (110 mg 2× tgl. und 150 mg 2× tgl.) im Vergleich zu offen (nicht verblindet) verabreichtem Warfarin bei Patienten mit Vorhofflimmern mit mässigem bis hohem Risiko für Schlaganfall oder systemische Embolie. Primäres Ziel dieser Studie war die Beurteilung der Nichtunterlegenheit von Dabigatran gegenüber Warfarin zur Verminderung der Inzidenz des Komposit-Endpunkts: Schlaganfall und systemische embolische Ereignisse (SEE).
- +Die klinischen Belege für die Wirksamkeit von Dabigatranetexilat stammen aus der RE-LY-Studie (Randomized Evaluation of Long-term anticoagulant therapy [randomisierte Evaluation einer Antikoagulanzien-Langzeittherapie]). Es handelte sich um eine multizentrische multinationale randomisierte Studie in parallelen Gruppen mit zwei verblindeten Dosierungen von Dabigatranetexilat (110 mg 2× tgl. und 150 mg 2× tgl.) im Vergleich zu offen (nicht verblindet) verabreichtem Warfarin bei Patienten mit Vorhofflimmern mit mässigem bis hohem Risiko für Schlaganfall oder systemische Embolie. Primäres Ziel dieser Studie war die Beurteilung der Nichtunterlegenheit von Dabigatran gegenüber Warfarin zur Verminderung der Inzidenz des Komposit-Endpunkts: Schlaganfall und systemische embolische Ereignisse (SEE).
-·Früherer Schlaganfall, transiente ischämische Attacke oder systemische Embolie;
-·Linksventrikuläre Auswurffraktion <40%;
-·Symptomatische Herzinsuffizienz ≥ NYHA Klasse 2;
-·Alter ≥75 Jahre;
-·Alter ≥65 Jahre und Diabetes mellitus, Koronararterienerkrankung oder Hypertonie.
- +-Früherer Schlaganfall, transiente ischämische Attacke oder systemische Embolie;
- +-Linksventrikuläre Auswurffraktion <40%;
- +-Symptomatische Herzinsuffizienz ≥ NYHA Klasse 2;
- +-Alter ≥75 Jahre;
- +-Alter ≥65 Jahre und Diabetes mellitus, Koronararterienerkrankung oder Hypertonie.
-Für den primären Endpunkt, erstes Auftreten eines Schlaganfalls oder einer systemischen Embolie wurde bei Pradaxa 2× 150 mg 2.2% Ereignisse, bei Pradaxa 2× 110 mg 3.0% Ereignisse und bei Warfarin 3.4% Ereignisse beobachtet. Hazard Ratio gegen Warfarin für Pradaxa 2× 150 mg 0.65 (0.52; 0.81) und für Pradaxa 2× 110 mg 0.89 (0.73; 1.09). Es wurden keine Subgruppen (Alter, Gewicht, Geschlecht, Nierenfunktion, ethnische Zugehörigkeit usw.) identifiziert mit einer unterschiedlichen Risikorelation verglichen mit Warfarin.
-Blutungsereignisse waren insgesamt bei Pradaxa 150 mg 184.4/1'000 Patientenjahre, bei Pradaxa 110 mg 163.2/1'000 Patientenjahre und Warfarin 197.5/1000 Patientenjahre, fatale Blutungsereignisse 1.95; 1.66 und 13.1/1'000 Patientenjahre. Fatale Ereignisse infolge intrakranieller Blutung waren 0.58; 0.59 und 2.2/1000 Patientenjahre und infolge gastrointestinaler Blutung 0.68; 0.39 und 0.28/1000 Patientenjahre.
-Diese Studie wies nach, dass Dabigatranetexilat in der Dosierung 110 mg zweimal täglich zur Vorbeugung gegen Schlaganfall und systemische Embolie bei Vorhofflimmern gegenüber Warfarin nicht unterlegen ist und mit einem geringeren Risiko für intrakranielle Blutung und Blutungen insgesamt einhergeht.
-Hinsichtlich Mortalität aller Ursachen war die Inzidenz bei Pradaxa 2× 150 mg 3.64%, Pradaxa 2× 110 mg 3.75% und bei Warfarin 4.13%. Die gefässbedingte Mortalität war 2.28%, 2.43% und 2.69%. Weiterhin waren ischämischer Insult 0.86%, 1.28% und 1.14%, hämorrhagischer Insult 0.10%, 0.12% und 0.38%; Lungenembolie 0.15%, 0.12% und 0.10% und Myokardinfarkt 0.81; 0.82 und 0.64%.
-Die höhere Dosis von 150 mg zweimal täglich reduziert im Vergleich zu Warfarin signifikant das Risiko für ischämischen und hämorrhagischen Schlaganfall, vaskulär bedingten Tod, intrakranielle Blutung und Blutungen insgesamt. Die niedrigere Dosis von Dabigatran hat ein signifikant geringeres Risiko für schwere Blutungen als Warfarin.
-Zusätzlich zu der RE-LY-Studie erhob eine internationale, nicht-interventionelle Studie (GLORIA-AF) prospektiv (in ihrer zweiten Phase) Sicherheits- und Wirksamkeitsdaten zu Dabigatranetexilat bei neu diagnostizierten Patienten mit nicht valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF). An der Studie nahmen 4'859 mit Dabigatranetexilat behandelte Patienten teil (55% der Patienten erhielten 150 mg zweimal täglich, 43% erhielten 110 mg zweimal täglich, 2% erhielten 75 mg zweimal täglich). Die Patienten wurden 2 Jahre lang nachbeobachtet. Die mittleren CHADS2- und HAS-BLED-Scores betrugen 1,9 bzw. 1,2. Schwere Blutungen traten bei 0,97 pro 100 Patientenjahre auf. Lebensbedrohliche Blutungen wurden bei 0,46 pro 100 Patientenjahre, intrakranielle Blutungen bei 0,17 pro 100 Patientenjahre und gastrointestinale Blutungen bei 0,60 pro 100 Patientenjahre berichtet. Ein Schlaganfall trat bei 0,65 pro 100 Patientenjahre auf.
- +Für den primären Endpunkt, erstes Auftreten eines Schlaganfalls oder einer systemischen Embolie wurde bei Pradaxa 2× 150 mg 2.2% Ereignisse, bei Pradaxa 2× 110 mg 3.0% Ereignisse und bei Warfarin 3.4% Ereignisse beobachtet. Hazard Ratio gegen Warfarin für Pradaxa 2× 150 mg 0.65 (0.52; 0.81) und für Pradaxa 2× 110 mg 0.89 (0.73; 1.09). Es wurden keine Subgruppen (Alter, Gewicht, Geschlecht, Nierenfunktion, ethnische Zugehörigkeit usw.) identifiziert mit einer unterschiedlichen Risikorelation verglichen mit Warfarin.
- +Blutungsereignisse waren insgesamt bei Pradaxa 150 mg 184.4/1'000 Patientenjahre, bei Pradaxa 110 mg 163.2/1'000 Patientenjahre und Warfarin 197.5/1000 Patientenjahre, fatale Blutungsereignisse 1.95; 1.66 und 13.1/1'000 Patientenjahre. Fatale Ereignisse infolge intrakranieller Blutung waren 0.58; 0.59 und 2.2/1000 Patientenjahre und infolge gastrointestinaler Blutung 0.68; 0.39 und 0.28/1000 Patientenjahre.
- +Diese Studie wies nach, dass Dabigatranetexilat in der Dosierung 110 mg zweimal täglich zur Vorbeugung gegen Schlaganfall und systemische Embolie bei Vorhofflimmern gegenüber Warfarin nicht unterlegen ist und mit einem geringeren Risiko für intrakranielle Blutung und Blutungen insgesamt einhergeht.
- +Hinsichtlich Mortalität aller Ursachen war die Inzidenz bei Pradaxa 2× 150 mg 3.64%, Pradaxa 2× 110 mg 3.75% und bei Warfarin 4.13%. Die gefässbedingte Mortalität war 2.28%, 2.43% und 2.69%. Weiterhin waren ischämischer Insult 0.86%, 1.28% und 1.14%, hämorrhagischer Insult 0.10%, 0.12% und 0.38%; Lungenembolie 0.15%, 0.12% und 0.10% und Myokardinfarkt 0.81; 0.82 und 0.64%.
- +Die höhere Dosis von 150 mg zweimal täglich reduziert im Vergleich zu Warfarin signifikant das Risiko für ischämischen und hämorrhagischen Schlaganfall, vaskulär bedingten Tod, intrakranielle Blutung und Blutungen insgesamt. Die niedrigere Dosis von Dabigatran hat ein signifikant geringeres Risiko für schwere Blutungen als Warfarin.
- +Zusätzlich zu der RE-LY-Studie erhob eine internationale, nicht-interventionelle Studie (GLORIA-AF) prospektiv (in ihrer zweiten Phase) Sicherheits- und Wirksamkeitsdaten zu Dabigatranetexilat bei neu diagnostizierten Patienten mit nicht valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF). An der Studie nahmen 4'859 mit Dabigatranetexilat behandelte Patienten teil (55% der Patienten erhielten 150 mg zweimal täglich, 43% erhielten 110 mg zweimal täglich, 2% erhielten 75 mg zweimal täglich). Die Patienten wurden 2 Jahre lang nachbeobachtet. Die mittleren CHADS2- und HAS-BLED-Scores betrugen 1,9 bzw. 1,2. Schwere Blutungen traten bei 0,97 pro 100 Patientenjahre auf. Lebensbedrohliche Blutungen wurden bei 0,46 pro 100 Patientenjahre, intrakranielle Blutungen bei 0,17 pro 100 Patientenjahre und gastrointestinale Blutungen bei 0,60 pro 100 Patientenjahre berichtet. Ein Schlaganfall trat bei 0,65 pro 100 Patientenjahre auf.
-Insgesamt wurden n = 1067 Patienten, die Pradaxa erhielten, in die Studie aufgenommen. Dabei traten bei 117 Patienten Magen-Darm-Symptome auf, und sie wurden für eine von zwei zur Verfügung stehende Behandlungen randomisiert: (i) Einnahme von Pradaxa innerhalb von 30 Minuten nach einer Mahlzeit und (ii) Einnahme von Pantoprazol 40 mg täglich. Nach 4 Wochen, bei 67,2% der Patienten, die Pantoprazol nahmen, und bei 55,9% der Patienten, die Pradaxa nach einer Mahlzeit nahmen, klangen die Magen-Darm-Symptome vollständig ab.
- +Insgesamt wurden n = 1067 Patienten, die Pradaxa erhielten, in die Studie aufgenommen. Dabei traten bei 117 Patienten Magen-Darm-Symptome auf, und sie wurden für eine von zwei zur Verfügung stehende Behandlungen randomisiert: (i) Einnahme von Pradaxa innerhalb von 30 Minuten nach einer Mahlzeit und (ii) Einnahme von Pantoprazol 40 mg täglich. Nach 4 Wochen, bei 67,2% der Patienten, die Pantoprazol nahmen, und bei 55,9% der Patienten, die Pradaxa nach einer Mahlzeit nahmen, klangen die Magen-Darm-Symptome vollständig ab.
-Mit 704 Patienten, die eine dauerhafte Antikoagulanzientherapie erhielten, wurde eine prospektive, randomisierte, offene, multizentrische, explorative Studie mit verblindeter, zentral adjudizierter Bewertung des Endpunkts (RE-CIRCUIT) durchgeführt. In der Studie wurde die fortlaufende Einnahme von Dabigatranetexilat 150 mg zweimal täglich mit der fortlaufenden, INR-angepassten Einnahme von Warfarin während der Katheterablation bei paroxysmalem oder permanentem Vorhofflimmern verglichen. Bei 317 der 704 in die Studie aufgenommenen Patienten wurde die Katheterablation bei fortlaufender Behandlung mit Dabigatran und bei 318 Teilnehmern bei fortlaufender Behandlung mit Warfarin durchgeführt. Vor der Katheterablation wurden alle Patienten einer transösophagealen Echokardiographie (TEE) unterzogen. Der primäre Endpunkt (adjudizierte schwere Blutungen nach ISTH-Kriterien) trat in der Dabigatranetexilat-Gruppe bei 5 Patienten (1,6%) und in der Warfarin-Gruppe bei 22 Patienten (6,9%) ein (Risikodifferenz -5,3%, 95% Kl -8,4, -2,2; P=0,0009). Vom Zeitpunkt der Ablation bis 8 Wochen danach traten in der Dabigatranetexilat-Gruppe keine Schlaganfälle/systemischen Embolien/TIAs (kombinierter Endpunkt) auf; in der Warfarin-Gruppe trat im gleichen Zeitraum ein Ereignis (TIA) auf. In der Dabigatranetexilat-Gruppe war die kombinierte Inzidenz schwerer Blutungen und thromboembolischer Ereignisse (Schlaganfall/systemische Embolie/TIA) geringer (5 [1,6%] im Vergleich zu 23 [7,2%] Patienten). Hinsichtlich der Inzidenz von Schlaganfällen oder systemischen Embolien bei einer Ablation wurden keine Unterschiede beobachtet.
- +Mit 704 Patienten, die eine dauerhafte Antikoagulanzientherapie erhielten, wurde eine prospektive, randomisierte, offene, multizentrische, explorative Studie mit verblindeter, zentral adjudizierter Bewertung des Endpunkts (RE-CIRCUIT) durchgeführt. In der Studie wurde die fortlaufende Einnahme von Dabigatranetexilat 150 mg zweimal täglich mit der fortlaufenden, INR-angepassten Einnahme von Warfarin während der Katheterablation bei paroxysmalem oder permanentem Vorhofflimmern verglichen. Bei 317 der 704 in die Studie aufgenommenen Patienten wurde die Katheterablation bei fortlaufender Behandlung mit Dabigatran und bei 318 Teilnehmern bei fortlaufender Behandlung mit Warfarin durchgeführt. Vor der Katheterablation wurden alle Patienten einer transösophagealen Echokardiographie (TEE) unterzogen. Der primäre Endpunkt (adjudizierte schwere Blutungen nach ISTH-Kriterien) trat in der Dabigatranetexilat-Gruppe bei 5 Patienten (1,6%) und in der Warfarin-Gruppe bei 22 Patienten (6,9%) ein (Risikodifferenz -5,3%, 95% Kl -8,4, -2,2; P=0,0009). Vom Zeitpunkt der Ablation bis 8 Wochen danach traten in der Dabigatranetexilat-Gruppe keine Schlaganfälle/systemischen Embolien/TIAs (kombinierter Endpunkt) auf; in der Warfarin-Gruppe trat im gleichen Zeitraum ein Ereignis (TIA) auf. In der Dabigatranetexilat-Gruppe war die kombinierte Inzidenz schwerer Blutungen und thromboembolischer Ereignisse (Schlaganfall/systemische Embolie/TIA) geringer (5 [1,6%] im Vergleich zu 23 [7,2%] Patienten). Hinsichtlich der Inzidenz von Schlaganfällen oder systemischen Embolien bei einer Ablation wurden keine Unterschiede beobachtet.
-Eine prospektive, randomisierte, unverblindete Phase-IIIb-Studie mit verblindeter Endpunktauswertung (PROBE-Design) zur Untersuchung der dualen Therapie mit Dabigatranetexilat (110 mg oder 150 mg zweimal täglich) plus Clopidogrel oder Ticagrelor (P2Y12-Antagonist) im Vergleich zur Dreifachtherapie mit Warfarin (angepasst an einen INR-Wert von 2,0–3,0) plus Clopidogrel oder Ticagrelor und Acetylsalicylsäure wurde bei 2'725 Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern, die sich einer PCI mit Stentimplantation unterzogen, durchgeführt (RE-DUAL PCI). Der primäre Endpunkt war ein kombinierter Endpunkt aus schweren Blutungen gemäss ISTH-Definition oder klinisch relevanten, nicht schweren Blutungen.
-Die Inzidenz des primären Endpunkts betrug 15,4% (151 Patienten) in der dualen Therapiegruppe mit 110 mg Dabigatranetexilat im Vergleich zu 26,9% (264 Patienten) in der Dreifachtherapiegruppe mit Warfarin (HR 0,52; 95%-KI 0,42, 0,63; P <0,0001 für Nicht-Unterlegenheit und P <0,0001 für Überlegenheit) sowie 20,2% (154 Patienten) in der dualen Therapiegruppe mit 150 mg Dabigatranetexilat im Vergleich zu 25,7% (196 Patienten) in der entsprechenden Dreifachtherapiegruppe mit Warfarin (HR 0,72; 95%-KI 0,58, 0,88; P <0,0001 für Nicht-Unterlegenheit und P = 0,002 für Überlegenheit).
-Jede Art von schwerer Blutung einschliesslich intrakraniellen Blutungen wurde reduziert. Die Inzidenz des kombinierten Wirksamkeitsendpunkts aus Tod, thromboembolischen Ereignissen (Myokardinfarkt, Schlaganfall oder systemische Embolie) oder ungeplanter Revaskularisation war in den beiden dualen Therapiegruppen mit Dabigatranetexilat zusammen der Dreifachtherapiegruppe mit Warfarin nicht unterlegen (13,7% bzw. 13,4%; HR 1,04; 95%-KI: 0,84, 1,29; P = 0,0047 für Nicht-Unterlegenheit). Es gab keine statistischen Unterschiede bei den einzelnen Komponenten der Wirksamkeitsendpunkte zwischen jeder der beiden dualen Therapiegruppen mit Dabigatranetexilat und der Dreifachtherapiegruppe mit Warfarin.
- +Eine prospektive, randomisierte, unverblindete Phase-IIIb-Studie mit verblindeter Endpunktauswertung (PROBE-Design) zur Untersuchung der dualen Therapie mit Dabigatranetexilat (110 mg oder 150 mg zweimal täglich) plus Clopidogrel oder Ticagrelor (P2Y12-Antagonist) im Vergleich zur Dreifachtherapie mit Warfarin (angepasst an einen INR-Wert von 2,0–3,0) plus Clopidogrel oder Ticagrelor und Acetylsalicylsäure wurde bei 2'725 Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern, die sich einer PCI mit Stentimplantation unterzogen, durchgeführt (RE-DUAL PCI). Der primäre Endpunkt war ein kombinierter Endpunkt aus schweren Blutungen gemäss ISTH-Definition oder klinisch relevanten, nicht schweren Blutungen.
- +Die Inzidenz des primären Endpunkts betrug 15,4% (151 Patienten) in der dualen Therapiegruppe mit 110 mg Dabigatranetexilat im Vergleich zu 26,9% (264 Patienten) in der Dreifachtherapiegruppe mit Warfarin (HR 0,52; 95%-KI 0,42, 0,63; P <0,0001 für Nicht-Unterlegenheit und P <0,0001 für Überlegenheit) sowie 20,2% (154 Patienten) in der dualen Therapiegruppe mit 150 mg Dabigatranetexilat im Vergleich zu 25,7% (196 Patienten) in der entsprechenden Dreifachtherapiegruppe mit Warfarin (HR 0,72; 95%-KI 0,58, 0,88; P <0,0001 für Nicht-Unterlegenheit und P = 0,002 für Überlegenheit).
- +Jede Art von schwerer Blutung einschliesslich intrakraniellen Blutungen wurde reduziert. Die Inzidenz des kombinierten Wirksamkeitsendpunkts aus Tod, thromboembolischen Ereignissen (Myokardinfarkt, Schlaganfall oder systemische Embolie) oder ungeplanter Revaskularisation war in den beiden dualen Therapiegruppen mit Dabigatranetexilat zusammen der Dreifachtherapiegruppe mit Warfarin nicht unterlegen (13,7% bzw. 13,4%; HR 1,04; 95%-KI: 0,84, 1,29; P = 0,0047 für Nicht-Unterlegenheit). Es gab keine statistischen Unterschiede bei den einzelnen Komponenten der Wirksamkeitsendpunkte zwischen jeder der beiden dualen Therapiegruppen mit Dabigatranetexilat und der Dreifachtherapiegruppe mit Warfarin.
-Die beiden multizentrischen, randomisierten Doppelblind-Wiederholungsstudien im Parallelgruppendesign, RE-COVER und RE-COVER II, lieferten den klinischen Nachweis, dass TVT und/oder LE sicher und wirksam mit Dabigatranetexilat behandelt werden kann. Diese Studien verglichen Dabigatranetexilat (150 mg zweimal täglich) mit Warfarin (Ziel-INR 2.0-3.0) an Patienten mit akuter TVT/LE. Als primäre Zielsetzung sollten beide Studien abklären, ob Dabigatranetexilat die Häufigkeitsrate des primären Endpunktes mindestens genauso gut senkte wie Warfarin. Der primäre Endpunkt war definiert als Kompositum des symptomatischen TVT- und/oder LE-Rezidivs und dadurch bedingter Todesfälle innerhalb der sechsmonatigen Akutbehandlungsphase.
- +Die beiden multizentrischen, randomisierten Doppelblind-Wiederholungsstudien im Parallelgruppendesign, RE-COVER und RE-COVER II, lieferten den klinischen Nachweis, dass TVT und/oder LE sicher und wirksam mit Dabigatranetexilat behandelt werden kann. Diese Studien verglichen Dabigatranetexilat (150 mg zweimal täglich) mit Warfarin (Ziel-INR 2.0-3.0) an Patienten mit akuter TVT/LE. Als primäre Zielsetzung sollten beide Studien abklären, ob Dabigatranetexilat die Häufigkeitsrate des primären Endpunktes mindestens genauso gut senkte wie Warfarin. Der primäre Endpunkt war definiert als Kompositum des symptomatischen TVT- und/oder LE-Rezidivs und dadurch bedingter Todesfälle innerhalb der sechsmonatigen Akutbehandlungsphase.
-RE-COVER und RE-COVER II, zwei Studien an Patienten mit akuter TVT und/oder LE, die für mindestens 5 Tage parenteral behandelt wurden, wiesen nach, dass die Behandlung mit Dabigatranetexilat 150 mg zweimal täglich der Warfarin-Behandlung nicht unterlegen war (p-Werte für Nicht-Unterlegenheit: RE-COVER p<0.0001, RE-COVER II p=0.0002). Die Häufigkeit der Blutungsereignisse (LBE, LBE/CRBE sowie jedes Blutungsereignis) unter der Behandlung mit Dabigatranetexilat 150 mg zweimal täglich war signifikant geringer als unter Warfarin.
- +RE-COVER und RE-COVER II, zwei Studien an Patienten mit akuter TVT und/oder LE, die für mindestens 5 Tage parenteral behandelt wurden, wiesen nach, dass die Behandlung mit Dabigatranetexilat 150 mg zweimal täglich der Warfarin-Behandlung nicht unterlegen war (p-Werte für Nicht-Unterlegenheit: RE-COVER p<0.0001, RE-COVER II p=0.0002). Die Häufigkeit der Blutungsereignisse (LBE, LBE/CRBE sowie jedes Blutungsereignis) unter der Behandlung mit Dabigatranetexilat 150 mg zweimal täglich war signifikant geringer als unter Warfarin.
- Dabigatranetexilat 150 mg Warfarin
- + Dabigatranetexilat150 mg Warfarin
-Patienten, n (%) 2'553 (100.0) 2'554 (100.0)
-Rezidivierende symptomatische TVT und TVT-bedingter Tod 68 ( 2.7) 62 ( 2.4)
-Hazard Ratio vs. Warfarin 1.09
-95% CI ( 0.77, 1.54)
- +Patienten, n (%) 2'553 (100.0) 2'554 (100.0)
- +Rezidivierende symptomatische TVT und TVT-bedingter Tod 68 ( 2.7) 62 ( 2.4)
- +Hazard Ratio vs. Warfarin 1.09
- +95% CI ( 0.77, 1.54)
-Rezidivierende symptomatische TVT und alle Todesfälle 109 (4.3) 104 (4.1)
-95% CI 3.52, 5.13 3.34, 4.91
-Symptomatische TVT 45 (1.8) 39 (1.5)
-95% CI 1.29, 2.35 1.09, 2.08
-Symptomatische LE 27 (1.1) 26 (1.0)
-95% CI 0.70, 1.54 0.67, 1.49
-TVT-bedingte Todesfälle 4 (0.2) 3 (0.1)
-95% CI 0.04, 0.40 0.02, 0.34
-Alle Todesfälle 51 (2.0) 52 (2.0)
-95% CI 1.49, 2.62 1.52, 2.66
- +Rezidivierende symptomatische TVT und alle Todesfälle 109 (4.3) 104 (4.1)
- +95% CI 3.52, 5.13 3.34, 4.91
- +Symptomatische TVT 45 (1.8) 39 (1.5)
- +95% CI 1.29, 2.35 1.09, 2.08
- +Symptomatische LE 27 (1.1) 26 (1.0)
- +95% CI 0.70, 1.54 0.67, 1.49
- +TVT-bedingte Todesfälle 4 (0.2) 3 (0.1)
- +95% CI 0.04, 0.40 0.02, 0.34
- +Alle Todesfälle 51 (2.0) 52 (2.0)
- +95% CI 1.49, 2.62 1.52, 2.66
- +
- +
-Die RE-MEDY-Studie untersuchte die Langzeitbehandlung und Prävention der rezidivierenden symptomatischen TVT und/oder LE und hatte als Zielsetzung den Vergleich der Sicherheit und Wirksamkeit von oral verabreichtem Dabigatranetexilat (150 mg zweimal täglich) mit Warfarin (Ziel-INR 2.0-3.0). Es wurden insgesamt 2'866 Patienten randomisiert und 2'856 Patienten behandelt. Die Behandlungsdauer mit Dabigatranetexilat reichte von 6 bis 36 Monaten (Median – 534.0 Tage). Unter den in den Warfarin-Studienarm randomisierten Patienten lagen zeitlich betrachtet median 60.6% im therapeutischen Bereich (INR 2.0−3.0).
-RE-MEDY wies nach, dass die Behandlung mit Dabigatranetexilat 150 mg zweimal täglich dem Warfarin nicht unterlegen war (p=0.0135 für Nicht-Unterlegenheit). Die Häufigkeit der Blutungsereignisse (LBE/CRBE sowie jedes Blutungsereignis) unter der Behandlung mit Dabigatranetexilat war signifikant geringer als unter Warfarin.
- +Die RE-MEDY-Studie untersuchte die Langzeitbehandlung und Prävention der rezidivierenden symptomatischen TVT und/oder LE und hatte als Zielsetzung den Vergleich der Sicherheit und Wirksamkeit von oral verabreichtem Dabigatranetexilat (150 mg zweimal täglich) mit Warfarin (Ziel-INR 2.0-3.0). Es wurden insgesamt 2'866 Patienten randomisiert und 2'856 Patienten behandelt. Die Behandlungsdauer mit Dabigatranetexilat reichte von 6 bis 36 Monaten (Median – 534.0 Tage). Unter den in den Warfarin-Studienarm randomisierten Patienten lagen zeitlich betrachtet median 60.6% im therapeutischen Bereich (INR 2.0−3.0).
- +RE-MEDY wies nach, dass die Behandlung mit Dabigatranetexilat 150 mg zweimal täglich dem Warfarin nicht unterlegen war (p=0.0135 für Nicht-Unterlegenheit). Die Häufigkeit der Blutungsereignisse (LBE/CRBE sowie jedes Blutungsereignis) unter der Behandlung mit Dabigatranetexilat war signifikant geringer als unter Warfarin.
- Dabigatranetexilat 150 mg Warfarin
- + Dabigatranetexilat150 mg Warfarin
-Patienten, n (%) 1'430 (100.0) 1'426 (100.0)
-Rezidivierende symptomatische TVT und TVT-bedingter Tod 26 (1.8) 18 (1.3)
-Hazard Ratio vs. Warfarin 1.44
-95% CI 0.78, 2.64
-p-Wert (Nicht-Unterlegenheit) 0.0135
-Patienten mit Ereignis nach 18 Monaten 22 17
-Kumuliertes Risiko nach 18 Monaten (%) 1.7 1.4
-Risikounterschied vs. Warfarin (%) 0.4
-95% CI -0.5, 1.2
-p-Wert (Nicht-Unterlegenheit) <0.0001
- +Patienten, n (%) 1'430 (100.0) 1'426 (100.0)
- +Rezidivierende symptomatische TVT und TVT-bedingter Tod 26 (1.8) 18 (1.3)
- +Hazard Ratio vs. Warfarin 1.44
- +95% CI 0.78, 2.64
- +p-Wert (Nicht-Unterlegenheit) 0.0135
- +Patienten mit Ereignis nach 18 Monaten 22 17
- +Kumuliertes Risiko nach 18 Monaten (%) 1.7 1.4
- +Risikounterschied vs. Warfarin (%) 0.4
- +95% CI -0.5, 1.2
- +p-Wert (Nicht-Unterlegenheit) <0.0001
-Rezidivierende symptomatische TVT und alle Todesfälle 42 (2.9) 36 (2.5)
-95% CI 2.12, 3.95 1.77, 3.48
-Symptomatische TVT 17 (1.2) 13 (0.9)
-95% CI 0.69, 1.90 0.49, 1.55
-Symptomatische LE 10 (0.7) 5 (0.4)
-95% CI 0.34, 1.28 0.11, 0.82
-TVT-bedingte Todesfälle 1 (0.1) 1 (0.1)
-95% CI 0.00, 0.39 0.00, 0.39
-Alle Todesfälle 17 (1.2) 19 (1.3)
-95% CI 0.69, 1.90 0.80, 2.07
- +Rezidivierende symptomatische TVT und alle Todesfälle 42 (2.9) 36 (2.5)
- +95% CI 2.12, 3.95 1.77, 3.48
- +Symptomatische TVT 17 (1.2) 13 (0.9)
- +95% CI 0.69, 1.90 0.49, 1.55
- +Symptomatische LE 10 (0.7) 5 (0.4)
- +95% CI 0.34, 1.28 0.11, 0.82
- +TVT-bedingte Todesfälle 1 (0.1) 1 (0.1)
- +95% CI 0.00, 0.39 0.00, 0.39
- +Alle Todesfälle 17 (1.2) 19 (1.3)
- +95% CI 0.69, 1.90 0.80, 2.07
-Die RE-SONATE-Studie zur Prävention der rezidivierenden symptomatischen TVT und/oder LE bei Patienten, die bereits 6-18 Monate mit einem Vitamin-K-Antagonisten behandelt worden waren, sollte abklären, inwieweit Dabigatranetexilat der Placebogabe überlegen war. Die planmässige Therapie mit Dabigatranetexilat 150 mg zweimal täglich ohne Gerinnungskontrolle erstreckte sich über 6 Monate.
- +
- +Die RE-SONATE-Studie zur Prävention der rezidivierenden symptomatischen TVT und/oder LE bei Patienten, die bereits 6-18 Monate mit einem Vitamin-K-Antagonisten behandelt worden waren, sollte abklären, inwieweit Dabigatranetexilat der Placebogabe überlegen war. Die planmässige Therapie mit Dabigatranetexilat 150 mg zweimal täglich ohne Gerinnungskontrolle erstreckte sich über 6 Monate.
- Dabigatranetexilat 150 mg Placebo
- + Dabigatranetexilat150 mg Placebo
-Patienten, n (%) 681 (100.0) 662 (100.0)
-Rezidivierende symptomatische TVT und TVT-bedingter Tod 3 (0.4) 37 (5.6)
-Hazard Ratio 0.08
-95% CI 0.02, 0.25
-p-Wert <0.0001
- +Patienten, n (%) 681 (100.0) 662 (100.0)
- +Rezidivierende symptomatische TVT und TVT-bedingter Tod 3 (0.4) 37 (5.6)
- +Hazard Ratio 0.08
- +95% CI 0.02, 0.25
- +p-Wert <0.0001
-Rezidivierende symptomatische TVT und alle Todesfälle 3 (0.4) 37 (5.6)
-95% CI 0.09, 1.28 3.97, 7.62
-Symptomatische TVT 2 (0.3) 23 (3.5)
-95% CI 0.04, 1.06 2.21, 5.17
-Symptomatische LE 1 (0.1) 14 (2.1)
-95% CI 0.00, 0.82 1.16, 3.52
-TVT-bedingte Todesfälle 0 (0) 0 (0)
-95% CI 0.00, 0.54 0.00, 0.56
-Ungeklärte Todesfälle 0 (0) 2 (0.3)
-95% CI 0.00, 0.54 0.04, 1.09
-Alle Todesfälle 0 (0) 2 (0.3)
-95% CI 0.00, 0.54 0.04, 1.09
- +Rezidivierende symptomatische TVT und alle Todesfälle 3 (0.4) 37 (5.6)
- +95% CI 0.09, 1.28 3.97, 7.62
- +Symptomatische TVT 2 (0.3) 23 (3.5)
- +95% CI 0.04, 1.06 2.21, 5.17
- +Symptomatische LE 1 (0.1) 14 (2.1)
- +95% CI 0.00, 0.82 1.16, 3.52
- +TVT-bedingte Todesfälle 0 (0) 0 (0)
- +95% CI 0.00, 0.54 0.00, 0.56
- +Ungeklärte Todesfälle 0 (0) 2 (0.3)
- +95% CI 0.00, 0.54 0.04, 1.09
- +Alle Todesfälle 0 (0) 2 (0.3)
- +95% CI 0.00, 0.54 0.04, 1.09
- +
- +
-Dabigatran wird hauptsächlich in unveränderter Form über den Urin ausgeschieden. Mit einer Clearance von 100 mL/min ist die Ausscheidung nur glomerulär.
- +Dabigatran wird hauptsächlich in unveränderter Form über den Urin ausgeschieden. Mit einer Clearance von 100 mL/min ist die Ausscheidung nur glomerulär.
-In der RE-COVER-Studie lag die mediane Clkrea bei 100.4 ml/min. 21.7% der Patienten wiesen eine leichte Einschränkung der Nierenfunktion auf (Clkrea >50-<80 ml/min) und 4.5% der Patienten eine mittelschwere Beeinträchtigung (Clkrea 30-50 ml/min).
- +In der RE-COVER-Studie lag die mediane Clkrea bei 100.4 ml/min. 21.7% der Patienten wiesen eine leichte Einschränkung der Nierenfunktion auf (Clkrea >50-<80 ml/min) und 4.5% der Patienten eine mittelschwere Beeinträchtigung (Clkrea 30-50 ml/min).
-In der RE-MEDY- und RE-SONATE_Studie lag die mediane Clkrea bei 99.0 ml/min bzw. 99.7 ml/min. 22.9% bzw. 22.5% der Patienten wiesen eine Clkrea >50-<80 ml/min auf; bei 4.1% bzw. 4.8% der Patienten in der RE-MEDY- bzw. RE-SONATE-Studie lag die Kreatinin-Clearance im Bereich 30-50 ml/min.
- +In der RE-MEDY- und RE-SONATE_Studie lag die mediane Clkrea bei 99.0 ml/min bzw. 99.7 ml/min. 22.9% bzw. 22.5% der Patienten wiesen eine Clkrea >50-<80 ml/min auf; bei 4.1% bzw. 4.8% der Patienten in der RE-MEDY- bzw. RE-SONATE-Studie lag die Kreatinin-Clearance im Bereich 30-50 ml/min.
-Patienten mit einem Gewicht ≤50 kg haben ein erhöhtes Blutungsrisiko; es liegen jedoch nur begrenzte Daten vor.
- +Patienten mit einem Gewicht ≤50 kg haben ein erhöhtes Blutungsrisiko; es liegen jedoch nur begrenzte Daten vor.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-·Einen einzelnen Blister entlang der Perforationslinie von der Blisterkarte abreissen.
-·Trägerfolie abziehen und die Kapsel entnehmen.
-·Die Kapsel nicht durch die Blisterfolie drücken.
- +-Einen einzelnen Blister entlang der Perforationslinie von der Blisterkarte abreissen.
- +-Trägerfolie abziehen und die Kapsel entnehmen.
- +-Die Kapsel nicht durch die Blisterfolie drücken.
-Pradaxa 110 mg Kapseln: 60 und 3× 60 (B)
-Pradaxa 150 mg Kapseln: 60 und 3× 60 (B)
- +Pradaxa 110 mg Kapseln: 60 und 3× 60 (B)
- +Pradaxa 150 mg Kapseln: 60 und 3× 60 (B)
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