| 70 Änderungen an Fachinfo Clindamycin Zentiva 150 mg |
-Gelatina, titanii dioxidum (E171), lacca, ferri oxidum nigrum (E172), propylenglycolum.
- +Gelatina, titanii dioxidum (E171), lacca, ferri oxidum nigrum (E172), propylenglycolum.
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +1 Hartkapsel enthält 150 mg, resp. 300 mg Clindamycinum als Clindamycini hydrochloridum.
-·Infektionen des oberen Respirationstrakts wie Tonsillitis, Pharyngitis, Sinusitis, Otitis media und Scharlach.
-·Infektionen des unteren Respirationstrakts wie Bronchitis, Pneumonie, Empyem und Lungenabszess.
-·Haut- und Weichteilinfektionen wie Akne, Furunkel, Zellulitis, Impetigo, Abszesse und Wundinfektionen. Spezifische Haut- und Weichteilinfektionen wie Erysipel und Paronychia (Panaritium) müssten ihrer Natur gemäss gut auf eine Clindamycin-Therapie ansprechen.
-·Knochen- und Gelenkinfektionen wie Osteomyelitis und septische Arthritis.
-·In Kombination mit einem Antibiotikum mit gramnegativem, aerobem Spektrum: Infektionen des weiblichen Beckens und Genitaltraktes, wie Endometritis, Parametritis, Salpingitis, Tuboovarialabszesse (Pelvic Inflammatory Diseases PID), sowie postoperative Vaginalinfektionen.
-·Intraabdominale Infektionen wie Peritonitis und Abdominalabszess bei gleichzeitiger Applikation eines Antibiotikums mit einem geeigneten gramnegativen aeroben Spektrum.
-·Septikämie und Endokarditis. Die Wirksamkeit von Clindamycin in der Behandlung ausgewählter Endokarditis-Fälle wurde dokumentiert, falls Clindamycin sich bei der In-vitro-Testung der adäquaten erreichbaren Serumkonzentrationen gegenüber dem Erreger als bakterizid erwies.
-·Zahninfektionen wie Parodontalabszess und Periodontitis.
-·Toxoplasmose-Enzephalitis bei Patienten mit AIDS. Bei Patienten, die die konventionelle Behandlung nicht vertragen, kann Clindamycin in Kombination mit Pyrimethamin zur Akuttherapie eingesetzt werden. Es liegen nur begrenzte Erfahrungen aus klinischen Studien vor.
-·Pneumocystis jirovecii Pneumonie bei Patienten mit AIDS. Bei Unverträglichkeit gegenüber der herkömmlichen Therapie kann Clindamycin in Kombination mit Primaquin eingesetzt werden. Es liegen nur begrenzte Erfahrungen aus klinischen Studien vor.
-Wie bei allen Antibiotika empfiehlt sich die Durchführung von invitro Sensibilitätsprüfungen.
- +-Infektionen des oberen Respirationstrakts wie Tonsillitis, Pharyngitis, Sinusitis, Otitis media und Scharlach.
- +-Infektionen des unteren Respirationstrakts wie Bronchitis, Pneumonie, Empyem und Lungenabszess.
- +-Haut- und Weichteilinfektionen wie Akne, Furunkel, Zellulitis, Impetigo, Abszesse und Wundinfektionen. Spezifische Haut- und Weichteilinfektionen wie Erysipel und Paronychia (Panaritium) müssten ihrer Natur gemäss gut auf eine Clindamycin-Therapie ansprechen.
- +-Knochen- und Gelenkinfektionen wie Osteomyelitis und septische Arthritis.
- +-In Kombination mit einem Antibiotikum mit gramnegativem, aerobem Spektrum: Infektionen des weiblichen Beckens und Genitaltraktes, wie Endometritis, Parametritis, Salpingitis, Tuboovarialabszesse (Pelvic Inflammatory Diseases PID), sowie postoperative Vaginalinfektionen.
- +-Intraabdominale Infektionen wie Peritonitis und Abdominalabszess bei gleichzeitiger Applikation eines Antibiotikums mit einem geeigneten gramnegativen aeroben Spektrum.
- +-Septikämie und Endokarditis. Die Wirksamkeit von Clindamycin in der Behandlung ausgewählter Endokarditis-Fälle wurde dokumentiert, falls Clindamycin sich bei der In-vitro-Testung der adäquaten erreichbaren Serumkonzentrationen gegenüber dem Erreger als bakterizid erwies.
- +-Zahninfektionen wie Parodontalabszess und Periodontitis.
- +-Toxoplasmose-Enzephalitis bei Patienten mit AIDS. Bei Patienten, die die konventionelle Behandlung nicht vertragen, kann Clindamycin in Kombination mit Pyrimethamin zur Akuttherapie eingesetzt werden. Es liegen nur begrenzte Erfahrungen aus klinischen Studien vor.
- +-Pneumocystis jirovecii Pneumonie bei Patienten mit AIDS. Bei Unverträglichkeit gegenüber der herkömmlichen Therapie kann Clindamycin in Kombination mit Primaquin eingesetzt werden. Es liegen nur begrenzte Erfahrungen aus klinischen Studien vor.
- +Wie bei allen Antibiotika empfiehlt sich die Durchführung von invitro Sensibilitätsprüfungen.
-Die Dosierung und Applikationsart sollen nach der Schwere der Infektion, dem Zustand des Patienten und der Empfindlichkeit des Erregers bestimmt werden.
- +Die Dosierung und Applikationsart sollen nach der Schwere der Infektion, dem Zustand des Patienten und der Empfindlichkeit des Erregers bestimmt werden.
-Grad der Infektion Erwachsene (mg/d) Aufgeteilt in gleich grosse Dosen pro Tag
-Mittelschwer 600-1200 3 oder 4
-Schwer 600-1200 3 oder 4
-Sehr schwer 1200-1800 3 oder 4
- +Grad der Infektion Erwachsene(mg/d) Aufgeteilt in gleich grosse Dosen pro Tag
- +Mittelschwer 600-1200 3 oder 4
- +Schwer 600-1200 3 oder 4
- +Sehr schwer 1200-1800 3 oder 4
- +
- +
-Bei Überempfindlichkeit auf Penicillin und Beta-Lactam-Antibiotika (Typ I Hypersensitivität) ist Clindamycin Zentiva als Therapiealternative bei Erwachsenen mit bestätigter bzw. vermuteter Streptokokken Pharyngitis in Betracht zu ziehen. Die Dosierung beträgt in diesem Fall 2x täglich eine Hartkapsel Clindamycin Zentiva 300 mg während 10 Tagen. Bei beta-hämolysierenden Streptokokken-Infektionen sollte die Behandlung über mindestens 10 Tage fortgeführt werden.
- +Bei Überempfindlichkeit auf Penicillin und Beta-Lactam-Antibiotika (Typ I Hypersensitivität) ist Clindamycin Zentiva als Therapiealternative bei Erwachsenen mit bestätigter bzw. vermuteter Streptokokken Pharyngitis in Betracht zu ziehen. Die Dosierung beträgt in diesem Fall 2x täglich eine Hartkapsel Clindamycin Zentiva 300 mg während 10 Tagen. Bei beta-hämolysierenden Streptokokken-Infektionen sollte die Behandlung über mindestens 10 Tage fortgeführt werden.
-Nach der Behandlung mit Clindamycin i.v. anderer Hersteller, weiterhin die Behandlung oral Clindamycin Zentiva 450 mg alle 6 Stunden bis zu einer Therapiedauer von total 10–14 Tagen weiterbehandelt.
- +Nach der Behandlung mit Clindamycin i.v. anderer Hersteller, weiterhin die Behandlung oral Clindamycin Zentiva 450 mg alle 6 Stunden bis zu einer Therapiedauer von total 10–14 Tagen weiterbehandelt.
-Kombinationstherapie Clindamycin mit Primaquin: Clindamycin Zentiva Kapseln 300–450 mg p.o. alle 6 h über 21 Tage.
-Primaquin: 15–30 mg p.o. 1x täglich über 21 Tage.
- +Kombinationstherapie Clindamycin mit Primaquin: Clindamycin Zentiva Kapseln 300–450 mg p.o. alle 6 h über 21 Tage.
- +Primaquin: 15–30 mg p.o. 1x täglich über 21 Tage.
-Kombinationstherapie Clindamycin mit Pyrimethamin: Clindamycin 600–1200 mg 4x täglich oral zwei Wochen lang, dann 300–600 mg 4x täglich.
-Pyrimethamin: 25–75 mg 1x täglich. Bei höherer Dosierung von Pyrimethamin sollte 10–20 mg Folsäure täglich zusätzlich eingenommen werden.
- +Kombinationstherapie Clindamycin mit Pyrimethamin: Clindamycin 600–1200 mg 4x täglich oral zwei Wochen lang, dann 300–600 mg 4x täglich.
- +Pyrimethamin: 25–75 mg 1x täglich. Bei höherer Dosierung von Pyrimethamin sollte 10–20 mg Folsäure täglich zusätzlich eingenommen werden.
-Hartkapseln: Aufgrund des Risikos einer Oesophagitis und Oesophagus-Ulzera ist es wichtig, dass die Einnahmevorschriften eingehalten werden (siehe «Dosierung/Anwendung» und «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Hartkapseln: Aufgrund des Risikos einer Oesophagitis und Oesophagus-Ulzera ist es wichtig, dass die Einnahmevorschriften eingehalten werden (siehe "Dosierung/Anwendung" und "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Wie bei nahezu allen antibakteriellen Wirkstoffen wurde auch unter Behandlung mit Clindamycin über das Auftreten einer pseudomembranösen Kolitis berichtet, welche auf Toxine von Clostridioides difficile zurückgeführt wird. Die Behandlung mit antibakteriellen Wirkstoffen verändert die normale Dickdarmflora, was zum Überwuchern durch C. difficile führt.
-Das klinische Spektrum der Clostridioides-difficile-assoziierten Diarrhoe (CDAD) reicht von einer leichten wässrigen Diarrhoe bis hin zu schweren, potentiell letal verlaufenden Fällen mit persistierender Diarrhoe (gelegentlich mit Blut- und Schleimabgängen einhergehend), schweren Bauchkrämpfen, Fieber und Leukozytose. Als Komplikationen können Peritonitis, toxisches Megakolon und Schock auftreten. Bei älteren Patienten sowie bei Patienten mit reduziertem Allgemeinzustand muss mit einem schwereren Verlauf gerechnet werden.
-Die Diagnose einer CDAD wird gewöhnlich anhand der klinischen Symptome gestellt. Sie kann durch endoskopischen Nachweis einer pseudomembranösen Kolitis und/oder durch den Nachweis von C. difficile in Stuhlkulturen auf selektiven Nährmedien bzw. den Nachweis von C.-difficile-Toxin(en) gesichert werden.
-Tritt während der Behandlung mit Clindamycin eine persistierende Diarrhoe auf, muss das Präparat abgesetzt und eine geeignete Therapie eingeleitet werden. Ausser bei sehr leichtem Verlauf wird bei allen durch Antibiotika-Gebrauch ausgelösten Fällen eine Antibiotika-Behandlung empfohlen; geeignet ist eine Behandlung mit Metronidazol oder Vancomycin: Bei leichten/mittelschweren Fällen wird eine Initialbehandlung mit Metronidazol per os empfohlen. Bei Patienten mit schwerer C. difficile Infektion erfolgt die Behandlung geeigneter Weise mit Vancomycin (125 mg, 4x täglich während 10 Tagen, was auf 500 mg, 4x täglich erhöht werden kann). Im Falle einer schweren CDAD ist zudem eine adäquate Flüssigkeits-, Elektrolyt- und Proteinsubstitution erforderlich. Die Vancomycin-Therapie führt im Allgemeinen zu einem raschen Verschwinden des Toxins aus den Stuhlproben und klinisch zu einem Nachlassen der Diarrhoe. In seltenen Fällen kam es nach Absetzen von Vancomycin zu einem Rezidiv der Kolitis.
-C. difficile produziert die Toxine A und B, die zur Entstehung der CDAD beitragen. Hypertoxin produzierende Stämme von C. difficile bedingen eine erhöhte Morbidität und Mortalität, da diese Infektionen gegenüber der antimikrobiellen Therapie resistent sein können, was eine Kolektomie erforderlich machen kann.
-Bei allen Patienten ist auch bei Auftreten einer Diarrhoe nach antibiotischer Behandlung eine CDAD in Betracht zu ziehen; CDAD-Fälle wurden noch mehr als zwei Monate nach einer Antibiotika-Therapie beschrieben.
-Arzneimittel, die zu einer Hemmung der Darmperistaltik führen (z.B. Loperamid), sind bei Verdacht auf CDAD (d.h. bei jeder schweren Diarrhoe unter/nach Antibiotikatherapie) kontraindiziert.
-Bei Vorliegen einer der folgenden Erkrankungen bzw. Risikosituationen sollte Clindamycin Zentiva mit Vorsicht angewendet werden: Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes (insbesondere Kolitis), auch in der Anamnese; vorbestehende schwere Nieren- oder Lebererkrankungen; Störungen der neuromuskulären Übertragung (z.B. Myasthenia gravis, Parkinson-Syndrom); atopische Diathese; Asthma bronchiale.
-Bei einer Therapiedauer von mehr als 10 Tagen sollten das Blutbild sowie die Leber- und Nierenfunktion überwacht werden.
-Clindamycin ist potentiell nephrotoxisch. Es wurde über akute Nierenschädigung, einschliesslich akutem Nierenversagen, berichtet. Daher sollte eine Überwachung der Nierenfunktion während der Therapie von Patienten mit vorbestehender Nierenfunktionsstörung oder bei gleichzeitiger Einnahme von nephrotoxischen Arzneimitteln in Betracht gezogen werden und eine Überwachung der Nierenfunktion sollte bei prolongierter Therapie durchgeführt werden.
- +Wie bei nahezu allen antibakteriellen Wirkstoffen wurde auch unter Behandlung mit Clindamycin über das Auftreten einer pseudomembranösen Kolitis berichtet, welche auf Toxine von Clostridioides difficile zurückgeführt wird. Die Behandlung mit antibakteriellen Wirkstoffen verändert die normale Dickdarmflora, was zum Überwuchern durch C. difficile führt.
- +Das klinische Spektrum der Clostridioides-difficile-assoziierten Diarrhoe (CDAD) reicht von einer leichten wässrigen Diarrhoe bis hin zu schweren, potentiell letal verlaufenden Fällen mit persistierender Diarrhoe (gelegentlich mit Blut- und Schleimabgängen einhergehend), schweren Bauchkrämpfen, Fieber und Leukozytose. Als Komplikationen können Peritonitis, toxisches Megakolon und Schock auftreten. Bei älteren Patienten sowie bei Patienten mit reduziertem Allgemeinzustand muss mit einem schwereren Verlauf gerechnet werden.
- +Die Diagnose einer CDAD wird gewöhnlich anhand der klinischen Symptome gestellt. Sie kann durch endoskopischen Nachweis einer pseudomembranösen Kolitis und/oder durch den Nachweis von C. difficile in Stuhlkulturen auf selektiven Nährmedien bzw. den Nachweis von C.-difficile-Toxin(en) gesichert werden.
- +Tritt während der Behandlung mit Clindamycin eine persistierende Diarrhoe auf, muss das Präparat abgesetzt und eine geeignete Therapie eingeleitet werden. Ausser bei sehr leichtem Verlauf wird bei allen durch Antibiotika-Gebrauch ausgelösten Fällen eine Antibiotika-Behandlung empfohlen; geeignet ist eine Behandlung mit Metronidazol oder Vancomycin: Bei leichten/mittelschweren Fällen wird eine Initialbehandlung mit Metronidazol per os empfohlen. Bei Patienten mit schwerer C. difficile Infektion erfolgt die Behandlung geeigneter Weise mit Vancomycin (125 mg, 4x täglich während 10 Tagen, was auf 500 mg, 4x täglich erhöht werden kann). Im Falle einer schweren CDAD ist zudem eine adäquate Flüssigkeits-, Elektrolyt- und Proteinsubstitution erforderlich. Die Vancomycin-Therapie führt im Allgemeinen zu einem raschen Verschwinden des Toxins aus den Stuhlproben und klinisch zu einem Nachlassen der Diarrhoe. In seltenen Fällen kam es nach Absetzen von Vancomycin zu einem Rezidiv der Kolitis.
- +C. difficile produziert die Toxine A und B, die zur Entstehung der CDAD beitragen. Hypertoxin produzierende Stämme von C. difficile bedingen eine erhöhte Morbidität und Mortalität, da diese Infektionen gegenüber der antimikrobiellen Therapie resistent sein können, was eine Kolektomie erforderlich machen kann.
- +Bei allen Patienten ist auch bei Auftreten einer Diarrhoe nach antibiotischer Behandlung eine CDAD in Betracht zu ziehen; CDAD-Fälle wurden noch mehr als zwei Monate nach einer Antibiotika-Therapie beschrieben.
- +Arzneimittel, die zu einer Hemmung der Darmperistaltik führen (z.B. Loperamid), sind bei Verdacht auf CDAD (d.h. bei jeder schweren Diarrhoe unter/nach Antibiotikatherapie) kontraindiziert.
- +Bei Vorliegen einer der folgenden Erkrankungen bzw. Risikosituationen sollte Clindamycin Zentiva mit Vorsicht angewendet werden: Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes (insbesondere Kolitis), auch in der Anamnese; vorbestehende schwere Nieren- oder Lebererkrankungen; Störungen der neuromuskulären Übertragung (z.B. Myasthenia gravis, Parkinson-Syndrom); atopische Diathese; Asthma bronchiale.
- +Bei einer Therapiedauer von mehr als 10 Tagen sollten das Blutbild sowie die Leber- und Nierenfunktion überwacht werden.
- +Clindamycin ist potentiell nephrotoxisch. Es wurde über akute Nierenschädigung, einschliesslich akutem Nierenversagen, berichtet. Daher sollte eine Überwachung der Nierenfunktion während der Therapie von Patienten mit vorbestehender Nierenfunktionsstörung oder bei gleichzeitiger Einnahme von nephrotoxischen Arzneimitteln in Betracht gezogen werden und eine Überwachung der Nierenfunktion sollte bei prolongierter Therapie durchgeführt werden.
-Gemäss in-vitro Studien inhibiert Clindamycin CYP1A2, CYP2C9, CYP2C19, CYP2E1 und CYP2D6 nicht und CYP3A4 nur in geringem Ausmass. Klinisch relevante Interaktionen von Clindamycin mit gleichzeitig verabreichten Wirkstoffen, welche über diese CYP Isoenzyme metabolisiert werden, sind daher unwahrscheinlich.
- +Gemäss in-vitro Studien inhibiert Clindamycin CYP1A2, CYP2C9, CYP2C19, CYP2E1 und CYP2D6 nicht und CYP3A4 nur in geringem Ausmass. Klinisch relevante Interaktionen von Clindamycin mit gleichzeitig verabreichten Wirkstoffen, welche über diese CYP Isoenzyme metabolisiert werden, sind daher unwahrscheinlich.
-Es liegen keine adäquaten, kontrollierten Studien an Schwangeren im ersten Schwangerschaftstrimenon vor. Die Befunde klinischer Studien, in welchen Schwangere im zweiten und/oder dritten Trimenon mit Clindamycin behandelt wurden, lieferten keine Hinweise auf eine Schädigung des Foeten.
- +Es liegen keine adäquaten, kontrollierten Studien an Schwangeren im ersten Schwangerschaftstrimenon vor. Die Befunde klinischer Studien, in welchen Schwangere im zweiten und/oder dritten Trimenon mit Clindamycin behandelt wurden, lieferten keine Hinweise auf eine Schädigung des Foeten.
-Bei der Anwendung von Clindamycin Zentiva während der Schwangerschaft ist Vorsicht geboten. Clindamycin soll während der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn dies eindeutig erforderlich ist.
- +Bei der Anwendung von Clindamycin Zentiva während der Schwangerschaft ist Vorsicht geboten. Clindamycin soll während der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn dies eindeutig erforderlich ist.
-Clindamycin tritt in die Muttermilch über und wurde dort in Konzentrationen von bis zu 3.8 µg/ml nachgewiesen. Bei einer Trinkmenge von 500 ml pro Tag würde dies einer Aufnahme von 1.9 mg Clindamycin pro Tag entsprechen.
-Clindamycin kann die Darmflora des gestillten Kindes beeinflussen, was zu Symptomen wie Diarrhoe, Hämatochezie und/oder Hautausschlägen führen kann. Vor allem unreife Frühgeborene könnten ein erhöhtes Risiko für solche unerwünschten Wirkungen aufweisen.
- +Clindamycin tritt in die Muttermilch über und wurde dort in Konzentrationen von bis zu 3.8 µg/ml nachgewiesen. Bei einer Trinkmenge von 500 ml pro Tag würde dies einer Aufnahme von 1.9 mg Clindamycin pro Tag entsprechen.
- +Clindamycin kann die Darmflora des gestillten Kindes beeinflussen, was zu Symptomen wie Diarrhoe, Hämatochezie und/oder Hautausschlägen führen kann. Vor allem unreife Frühgeborene könnten ein erhöhtes Risiko für solche unerwünschten Wirkungen aufweisen.
-Nachfolgend sind die unerwünschten Wirkungen nach Organsystem und Häufigkeit angegeben, welche in klinischen Studien und/oder während der Marktüberwachung unter der Anwendung von Clindamycin Zentiva beobachtet wurden.
-Definition der Häufigkeitskategorien: «häufig» (≥1/100, <1/10), «gelegentlich» (≥1/1000, <1/100), «selten» (≥1/10'000, <1/1000), «sehr selten» (<1/10'000), «nicht bekannt»: Häufigkeit kann nicht genau angegeben werden, da auf Spontanmeldungen aus der Post-Marketing-Surveillance beruhend.
- +Nachfolgend sind die unerwünschten Wirkungen nach Organsystem und Häufigkeit angegeben, welche in klinischen Studien und/oder während der Marktüberwachung unter der Anwendung von Clindamycin Zentiva beobachtet wurden.
- +Definition der Häufigkeitskategorien: "häufig" (≥1/100, <1/10), "gelegentlich" (≥1/1000, <1/100), "selten" (≥1/10'000, <1/1000), "sehr selten" (<1/10'000), "nicht bekannt" : Häufigkeit kann nicht genau angegeben werden, da auf Spontanmeldungen aus der Post-Marketing-Surveillance beruhend.
-Häufig: Eosinophilie.
-Selten: Agranulozytose (nur während der Marktüberwachung gemeldet), Leukopenie, Thrombopenie, Neutropenie.
- +Häufig: Eosinophilie.
- +Selten: Agranulozytose (nur während der Marktüberwachung gemeldet), Leukopenie, Thrombopenie, Neutropenie.
-Selten: Angioödem.
- +Selten: Angioödem.
-Gelegentlich: Dysgeusie.
-Nicht bekannt: Kopfschmerzen, Schwindel, Schläfrigkeit.
- +Gelegentlich: Dysgeusie.
- +Nicht bekannt: Kopfschmerzen, Schwindel, Schläfrigkeit.
-Gelegentlich: Hypotonie (v.a. bei parenteraler Applikation), Herz-/Atemstillstand (nach (zu) schneller intravenöser Applikation).
- +Gelegentlich: Hypotonie (v.a. bei parenteraler Applikation), Herz-/Atemstillstand (nach (zu) schneller intravenöser Applikation).
-Häufig: Diarrhoe, pseudomembranöse Kolitis.
-Gelegentlich: Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen (v.a. unter oraler Anwendung).
-Nicht bekannt: Oesophagitis* und Oesophagus-Ulzera* (v.a. bei oraler Anwendung beobachtet).
- +Häufig: Diarrhoe, pseudomembranöse Kolitis.
- +Gelegentlich: Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen (v.a. unter oraler Anwendung).
- +Nicht bekannt: Oesophagitis* und Oesophagus-Ulzera* (v.a. bei oraler Anwendung beobachtet).
-Häufig: Anomalien der Leberfunktionstests (Bilirubin, AST, alkalische Phosphatase).
- +Häufig: Anomalien der Leberfunktionstests (Bilirubin, AST, alkalische Phosphatase).
-Nicht bekannt: Ikterus (einschliesslich cholestatischem Ikterus).
- +Nicht bekannt: Ikterus (einschliesslich cholestatischem Ikterus).
-Häufig: makulopapulöses Exanthem, morbilliformes Exanthem (nur während der Marktüberwachung gemeldet).
- +Häufig: makulopapulöses Exanthem, morbilliformes Exanthem (nur während der Marktüberwachung gemeldet).
-Selten: Pruritus, Erythema multiforme, exfoliative Dermatitis, vesikulobullöse Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom) (nur während der Marktüberwachung gemeldet).
-Nicht bekannt: akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP), DRESS-Syndrom (drug rash with eosinophilia and systemic symptoms).
- +Selten: Pruritus, Erythema multiforme, exfoliative Dermatitis, vesikulobullöse Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom) (nur während der Marktüberwachung gemeldet).
- +Nicht bekannt: akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP), DRESS-Syndrom (drug rash with eosinophilia and systemic symptoms).
-Nicht bekannt: Akute Nierenschädigung.
- +Nicht bekannt: Akute Nierenschädigung.
-Der Wirkstoff von Clindamycin Zentiva ist Clindamycin (7-Chlor-7-desoxy-lincomycin), ein Derivat des aus Streptomyces lincolnensis gewonnenen Lincomycins.
- +Der Wirkstoff von Clindamycin Zentiva ist Clindamycin (7-Chlor-7-desoxy-lincomycin), ein Derivat des aus Streptomyces lincolnensis gewonnenen Lincomycins.
-In den meisten Fällen beruht die Resistenz gegenüber Clindamycin auf Mutationen an der rRNA Antibiotika Bindungsstelle oder auf der Methylierung bestimmter Nukleotide in der 23S RNA der 50S Ribosomen-Untereinheit. Derartige Veränderungen können die in-vitro Kreuzresistenz gegenüber Makrolid- und Streptogramin-B-Antibiotika (MLSB Phänotyp) determinieren. Die Mehrzahl der Methicillin-resistenten S. aureus (MRSA) zeigen den konstitutiven MLSB-Phänotyp und sind daher Clindamycin-resistent. Infektionen durch makrolid-resistente Staphylokokken sollten bei Fehlen einer adäquaten Empfindlichkeitsprüfung, inkl. der Prüfung auf induzierbare Clindamycin-Resistenz, nicht mit Clindamycin behandelt werden. Gelegentlich bedingen auch Veränderungen an den ribosomalen Proteinen eine Resistenz.
-Resistenz gegenüber Clindamycin kann in makrolid-resistenten Bakterien Stämmen durch Makrolide induziert werden; eine induzierbare Resistenz kann mittels eines Hemmhof- (D-Zonen-Test) oder Reihenverdünnungs-Tests bestimmt werden. Weniger häufig beobachtete Resistenz-Mechanismen beinhalten Modifikationen des Antibiotika- bzw. des aktiven Efflux-Mechanismus. Zwischen Clindamycin und Lincomycin besteht völlige Kreuzresistenz. Resistenz gegenüber Clindamycin kommt häufiger vor bei methicillin-resistenten Staphylococcus und penicillin-resistenten Pneumococcus Stämmen als bei Erregern, welche auf diese Wirkstoffe ansprechen.
- +In den meisten Fällen beruht die Resistenz gegenüber Clindamycin auf Mutationen an der rRNA Antibiotika Bindungsstelle oder auf der Methylierung bestimmter Nukleotide in der 23S RNA der 50S Ribosomen-Untereinheit. Derartige Veränderungen können die in-vitro Kreuzresistenz gegenüber Makrolid- und Streptogramin-B-Antibiotika (MLSB Phänotyp) determinieren. Die Mehrzahl der Methicillin-resistenten S. aureus (MRSA) zeigen den konstitutiven MLSB-Phänotyp und sind daher Clindamycin-resistent. Infektionen durch makrolid-resistente Staphylokokken sollten bei Fehlen einer adäquaten Empfindlichkeitsprüfung, inkl. der Prüfung auf induzierbare Clindamycin-Resistenz, nicht mit Clindamycin behandelt werden. Gelegentlich bedingen auch Veränderungen an den ribosomalen Proteinen eine Resistenz.
- +Resistenz gegenüber Clindamycin kann in makrolid-resistenten Bakterien Stämmen durch Makrolide induziert werden; eine induzierbare Resistenz kann mittels eines Hemmhof- (D-Zonen-Test) oder Reihenverdünnungs-Tests bestimmt werden. Weniger häufig beobachtete Resistenz-Mechanismen beinhalten Modifikationen des Antibiotika- bzw. des aktiven Efflux-Mechanismus. Zwischen Clindamycin und Lincomycin besteht völlige Kreuzresistenz. Resistenz gegenüber Clindamycin kommt häufiger vor bei methicillin-resistenten Staphylococcus und penicillin-resistenten Pneumococcus Stämmen als bei Erregern, welche auf diese Wirkstoffe ansprechen.
-Für Clindamycin konnte eine In-vitro-Aktivität gegenüber den meisten Stämmen der folgenden Erreger gezeigt werden: grampositive aerobe, grampositive und gramnegative anaerobe Mikroorganismen sowie bestimmte Stämme von Chlamydia trachomatis. Gramnegative Aerobier sind im Allgemeinen nicht empfindlich gegenüber Clindamycin.
-In-vitro erwiesen sich darüber hinaus folgende Erreger als sensibel gegenüber Clindamycin: Bordetella melaninogenicus und Mycoplasma hominis.
-Literaturberichten zufolge hat Clindamycin im Rahmen einer Kombinationstherapie auch eine therapeutische Wirkung bei Infektionen durch manche nicht-bakterielle Erreger. Zumeist sehr kleine, nicht nach heutigem Standard durchgeführte Studien deuten auf eine gewisse Wirksamkeit gegenüber Toxoplasma gondii (Erreger der Toxoplasmose Enzephalitis, nur in Kombination mit Pyrimethamin) und Pneumocystis jirovecii (Pneumonieerreger, nur in Kombination mit Primaquin) hin.
-Üblicherweise empfindliche Keime Aerobe Bakterien Grampositive Bakterien ·Staphylococcus aureus (methicillin-empfindliche Stämme) ·Koagulase-negative Staphylococci (methicillin-empfindliche Stämme) ·Streptococcus pneumoniae (penicillin-empfindliche Stämme) ·Beta-hämolysierende Streptococci der Gruppen A, B, C und G ·Streptococci der Viridans Gruppe ·Corynebacterium diphtheriae Gramnegative Bakterien ·Chlamydia trachomatis
-Anaerobe Bakterien Grampositive Bakterien ·Actinomyces israelii ·Clostridium perfringens ·Eggerthella (Eubacterium) spp. ·Peptococcus spp. ·Peptostreptococcus spp. (Finegoldia magna, Micromonas micros) ·Propionibacterium acnes Gramnegative Bakterien ·Bacteroides spp. ·Fusobacterium spp. ·Gardnerella vaginalis ·Prevotella spp. ·Veillonella spp.
-Andere Pilze ·Pneumocystis jirovecii Protozoen ·Toxoplasma gondii
-Spezies, bei denen erworbene Resistenzen ein Problem bei der Anwendung darstellen können Aerobe Bakterien Grampositive Bakterien ·Staphylococcus aureus (methicillin-resistent) ·Coagulase-negative Staphylococci (methicillin-resistent)
-Anaerobe Bakterien Gramnegative Bakterien ·Bacteroides fragilis
-Von Natur aus resistente Keime Aerobe Bakterien Grampositive Bakterien ·Enterococcus spp. Gramnegative Bakterien ·Enterobacteriaceae ·Haemophilus influenzae ·Moraxella catarrhalis
-Anaerobe Bakterien Grampositive Bakterien ·Clostridioides difficile Gramnegative Bakterien ·Eikenella corrodens ·Fusobacterium varium
- +Für Clindamycin konnte eine In-vitro-Aktivität gegenüber den meisten Stämmen der folgenden Erreger gezeigt werden: grampositive aerobe, grampositive und gramnegative anaerobe Mikroorganismen sowie bestimmte Stämme von Chlamydia trachomatis. Gramnegative Aerobier sind im Allgemeinen nicht empfindlich gegenüber Clindamycin.
- +In-vitro erwiesen sich darüber hinaus folgende Erreger als sensibel gegenüber Clindamycin: Bordetella melaninogenicus und Mycoplasma hominis.
- +Literaturberichten zufolge hat Clindamycin im Rahmen einer Kombinationstherapie auch eine therapeutische Wirkung bei Infektionen durch manche nicht-bakterielle Erreger. Zumeist sehr kleine, nicht nach heutigem Standard durchgeführte Studien deuten auf eine gewisse Wirksamkeit gegenüber Toxoplasma gondii (Erreger der Toxoplasmose Enzephalitis, nur in Kombination mit Pyrimethamin) und Pneumocystis jirovecii (Pneumonieerreger, nur in Kombination mit Primaquin) hin.
- +Üblicherweise empfindliche Keime Aerobe BakterienGrampositive Bakterien-Staphylococcu
- + s aureus (methicillin-empfindliche
- + Stämme)-Koagulase-negative Staphylococci
- + (methicillin-empfindliche Stämme)-Streptococcus
- + pneumoniae (penicillin-empfindliche
- + Stämme)-Beta-hämolysierende Streptococci der
- + Gruppen A, B, C und G-Streptococci der Viridans
- + Gruppe-Corynebacterium diphtheriaeGramnegative
- + Bakterien-Chlamydia trachomatis
- +Anaerobe BakterienGrampositive
- +Bakterien-Actinomyces israelii-Clostridium
- +perfringens-Eggerthella (Eubacterium)
- +spp.-Peptococcus spp.-Peptostreptococcus
- +spp. (Finegoldia magna, Micromonas
- +micros)-Propionibacterium acnesGramnegative
- +Bakterien-Bacteroides spp.-Fusobacterium
- +spp.-Gardnerella vaginalis-Prevotella
- +spp.-Veillonella spp.
- +AnderePilze-Pneumocystis jiroveciiProtozoen-T
- +oxoplasma gondii
- +Spezies, bei denen erworbene Resistenzen ein Aerobe BakterienGrampositive Bakterien-Staphylococcu
- +Problem bei der Anwendung darstellen können s aureus (methicillin-resistent)-Coagulase-negative
- + Staphylococci (methicillin-resistent)
- +Anaerobe BakterienGramnegative
- +Bakterien-Bacteroides fragilis
- +Von Natur aus resistente Keime Aerobe BakterienGrampositive Bakterien-Enterococcus
- + spp.Gramnegative Bakterien-Enterobacteriaceae-Haemop
- + hilus influenzae-Moraxella catarrhalis
- +Anaerobe BakterienGrampositive
- +Bakterien-Clostridioides difficileGramnegativ
- +e Bakterien-Eikenella corrodens-Fusobacterium
- + varium
- +
- +
- MIC Breakpoints (mg/l)
-Erreger S ≤ R >
-Staphylococcus spp. 0.25 0.5
-Streptococcus Gruppen A, B, C und G 0.5 0.5
-Streptococcus pneumoniae 0.5 0.5
-Streptococci der Viridans Gruppe 0.5 0.5
-Grampositive Anaerobier 4 4
-Gramnegative Anaerobier 4 4
-Corynebacterium spp. 0.5 0.5
- + MIC Breakpoints (mg/l)
- +Erreger S ≤ R >
- +Staphylococcus spp. 0.25 0.5
- +StreptococcusGruppen A, B, C und G 0.5 0.5
- +Streptococcus pneumoniae 0.5 0.5
- +Streptococci der Viridans Gruppe 0.5 0.5
- +Grampositive Anaerobier 4 4
- +Gramnegative Anaerobier 4 4
- +Corynebacterium spp. 0.5 0.5
- +
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-In-vitro wurde ein Antagonismus zwischen Clindamycin und Erythromycin gezeigt. Da dies möglicherweise von klinischer Bedeutung ist, sollten die beiden Arzneimittel nicht gleichzeitig angewendet werden.
- +In-vitro wurde ein Antagonismus zwischen Clindamycin und Erythromycin gezeigt. Da dies möglicherweise von klinischer Bedeutung ist, sollten die beiden Arzneimittel nicht gleichzeitig angewendet werden.
-Nach oraler Applikation wird Clindamycin rasch und nahezu vollständig (90%) resorbiert. Nach oraler Applikation von 150 mg werden bei Erwachsenen innerhalb von 45 bis 60 min durchschnittliche Serumspiegel von 2.5 µg/ml erreicht. Nach 3 h bzw. 6 h wurden Serumspiegel von 1.5 µg/ml bzw. 0.7 µg/ml gemessen.
- +Nach oraler Applikation wird Clindamycin rasch und nahezu vollständig (90%) resorbiert. Nach oraler Applikation von 150 mg werden bei Erwachsenen innerhalb von 45 bis 60 min durchschnittliche Serumspiegel von 2.5 µg/ml erreicht. Nach 3 h bzw. 6 h wurden Serumspiegel von 1.5 µg/ml bzw. 0.7 µg/ml gemessen.
-Clindamycin bindet primär an das saure Alpha-1-Glycoprotein, die Proteinbindung ist konzentrationsabhängig und liegt im therapeutischen Bereich bei 60 bis 94%. Clindamycin dringt leicht in die meisten Körperflüssigkeiten und -gewebe ein. Das Verteilungsvolumen VdSS beträgt 43-74 l. Im Knochengewebe werden ca. 40% (20-75%) der Serumkonzentration erreicht, in der Muttermilch 50-100%, in der Synovialflüssigkeit 50%, im Sputum 30-75%, in der Peritonealflüssigkeit 50-90%. Clindamycin passiert jedoch die Blut-Liquor-Schranke nicht, auch nicht im Fall einer Meningitis.
- +Clindamycin bindet primär an das saure Alpha-1-Glycoprotein, die Proteinbindung ist konzentrationsabhängig und liegt im therapeutischen Bereich bei 60 bis 94%. Clindamycin dringt leicht in die meisten Körperflüssigkeiten und -gewebe ein. Das Verteilungsvolumen VdSS beträgt 43-74 l. Im Knochengewebe werden ca. 40% (20-75%) der Serumkonzentration erreicht, in der Muttermilch 50-100%, in der Synovialflüssigkeit 50%, im Sputum 30-75%, in der Peritonealflüssigkeit 50-90%. Clindamycin passiert jedoch die Blut-Liquor-Schranke nicht, auch nicht im Fall einer Meningitis.
-Die Ausscheidung erfolgt hauptsächlich in Form inaktiver Metaboliten über Galle und Faeces (Q0 = 0.9). Nur ca. ein Viertel der applizierten Dosis wird in Form der Muttersubstanz bzw. pharmakologisch aktiver Metaboliten ausgeschieden (10-20% mit dem Urin, 4% über die Faeces). Die Eliminationshalbwertszeit beträgt 1.5-3.5 h.
- +Die Ausscheidung erfolgt hauptsächlich in Form inaktiver Metaboliten über Galle und Faeces (Q0 = 0.9). Nur ca. ein Viertel der applizierten Dosis wird in Form der Muttersubstanz bzw. pharmakologisch aktiver Metaboliten ausgeschieden (10-20% mit dem Urin, 4% über die Faeces). Die Eliminationshalbwertszeit beträgt 1.5-3.5 h.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Bei Raumtemperatur (15–25 °C) und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
- +Bei Raumtemperatur (15–25 °C) und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
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