| 110 Änderungen an Fachinfo Levofloxacin Fresenius i.v. 250 mg/50 ml |
-Natrii chloridum, natrii hydroxidum, acidum hydrochloridum (zur pH-Wert Einstellung, pH-Wert: 4,5-5,3), aqua ad iniectabile q.s. ad solutionem pro 50 ml/100 ml.
-Natriumgehalt pro ml: 3,5 mg.
- +Natrii chloridum, natrii hydroxidum, acidum hydrochloridum (zur pH-Wert Einstellung, pH-Wert: 4.5-5.3), aqua ad iniectabile q.s. ad solutionem pro 50 ml/100 ml.
- +Natriumgehalt pro ml: 3.5 mg.
-Infusionslösung
-1 Flasche Infusionslösung enthält: levofloxacinum 250 mg bzw. 500 mg ut levofloxacinum hemihydricum pro 50 ml bzw. 100 ml.
- +Infusionslösung.
- +1 Flasche Infusionslösung enthält: levofloxacinum 250 mg bzw. 500 mg ut levofloxacinum hemihydricum pro 50 ml bzw. 100 ml.
-Erwachsene:
- +Erwachsene
-komplizierte Infektionen der Harnwege und Pyelonephritis.
-Levofloxacin Fresenius i.v. ist für Erwachsene bei den nachfolgend aufgeführten Indikationen angezeigt, wenn die für die Initialbehandlung dieser Infektionen empfohlenen Antibiotika als nicht geeignet erachtet werden.
-ambulant erworbene Pneumonie; die Erfahrungen bei der Behandlung von Legionellen-Pneumonien sind noch unzureichend;
- +komplizierte Infektionen der Harnwege und Pyelonephritis;
- +Levofloxacin Fresenius i.v. ist für Erwachsene bei den nachfolgend aufgeführten Indikationen angezeigt, wenn die für die Initialbehandlung dieser Infektionen empfohlenen Antibiotika als nicht geeignet erachtet werden:
- +ambulant erworbene Pneumonie; die Erfahrungen bei der Behandlung von Legionellen-Pneumonie sind noch unzureichend;
-Kinder und Jugendliche:
- +Kinder und Jugendliche
-Erwachsene:
- +Erwachsene
-Indikation Tagesdosis (nach Gesamtdauer der
- + Indikation Tagesdosis (nach Gesamtdauer der
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-2 Die Behandlungsdauer umfasst die perorale und intravenöse Verabreichung. Der Übergang von der intravenösen zur peroralen Verabreichung erfolgt abhängig vom klinischen Zustand, jedoch im Allgemeinen nach 2–4 Behandlungstagen.
- +2 Die Behandlungsdauer umfasst die perorale und intravenöse Verabreichung. Der Übergang von der intravenösen zur peroralen Verabreichung erfolgt abhängig vom klinischen Zustand, jedoch im Allgemeinen nach 2–4 Behandlungstagen.
-Patienten mit Nierenfunktionsstörungen (Kreatinin-Clearance <50 ml/min)
- +Patienten mit Nierenfunktionsstörungen (Kreatinin-Clearance <50 ml/min)
-Kreatinin-Clearance Dosierung
- + Kreatinin-Clearance Dosierung
-<10 ml/min, einschliesslich dann: 125 mg/48 h dann: 125 mg/24 h dann: 125 mg/24 h
-Hämodialyse und CAPD1
- +<10 ml/min, (einschliesslich dann: 125 mg/48 h dann: 125 mg/24 h dann: 125 mg/24 h
- +Hämodialyse und CAPD)1
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-Levofloxacin Fresenius i.v. darf nicht an Kinder und Jugendliche in der Wachstumsphase (unter 18 Jahren) verabreicht werden (siehe "Kontraindikationen" ).
- +Levofloxacin Fresenius i.v. darf nicht an Kinder und Jugendliche in der Wachstumsphase (unter 18 Jahren) verabreicht werden (siehe "Kontraindikationen" ).
-Levofloxacin Fresenius i.v. ist zur langsamen intravenösen Verabreichung bestimmt. Die Infusionsdauer muss bei Verabreichung von 500 mg Levofloxacin mindestens 60 Minuten bzw. bei Verabreichung von 250 mg mindestens 30 Minuten betragen. Die Levofloxacin Fresenius i.v. Infusionslösung wird ein- oder zweimal täglich verabreicht. Nachdem sich der Zustand des Patienten gebessert hat, kann von der parenteralen auf die orale Medikation eines anderen Herstellers in derselben Dosierung übergegangen werden.
- +Levofloxacin Fresenius i.v. ist zur langsamen intravenösen Verabreichung bestimmt. Die Infusionsdauer muss bei Verabreichung von 500 mg Levofloxacin mindestens 60 Minuten bzw. bei Verabreichung von 250 mg mindestens 30 Minuten betragen. Die Levofloxacin Fresenius i.v. Infusionslösung wird ein- oder zweimal täglich verabreicht. Nachdem sich der Zustand des Patienten gebessert hat, kann von der parenteralen auf die orale Medikation eines anderen Herstellers in derselben Dosierung übergegangen werden.
-Levofloxacin Fresenius i.v. darf nicht an Kinder und Jugendliche in der Wachstumsphase (unter 18 Jahren), Schwangere oder Stillende verabreicht werden, da zu diesen Patientengruppen noch nicht genügend Erfahrungen zur Anwendungssicherheit des Präparats gesammelt werden konnten. Anhand der Ergebnisse von Tierversuchen lässt sich eine Schädigung der Gelenkknorpel im noch nicht ausgewachsenen Organismus nicht vollständig ausschliessen.
- +Levofloxacin Fresenius i.v. darf nicht an Kinder und Jugendliche in der Wachstumsphase (unter 18 Jahren), Schwangere oder Stillende verabreicht werden, da zu diesen Patientengruppen noch nicht genügend Erfahrungen zur Anwendungssicherheit des Präparats gesammelt werden konnten. Anhand der Ergebnisse von Tierversuchen lässt sich eine Schädigung der Gelenkknorpel im noch nicht ausgewachsenen Organismus nicht vollständig ausschliessen.
-Infektionen mit Clostridium difficile
-Das Auftreten von Diarrhö während oder nach der Behandlung mit Levofloxacin Fresenius i.v., besonders wenn diese schwer, anhaltend und/oder blutig verläuft, kann ein Symptom für eine Infektion mit Clostridium difficile sein. Die schwerste Verlaufsform ist die pseudomembranöse Colitis. Sollte der Verdacht auf eine derartige Komplikation bestehen, so ist die Behandlung mit Levofloxacin Fresenius i.v. unverzüglich abzubrechen und eine spezifische Antibiotikatherapie (z.B. Metronidazol, Vancomycin) einzuleiten. Der Einsatz von peristaltikhemmenden Mitteln ist in dieser klinischen Situation kontraindiziert.
- +Infektionen mit Clostridioides difficile
- +Das Auftreten von Diarrhö während oder nach der Behandlung mit Levofloxacin Fresenius i.v., besonders wenn diese schwer, anhaltend und/oder blutig verläuft, kann ein Symptom für eine Infektion mit Clostridioides difficile sein. Die schwerste Verlaufsform ist die pseudomembranöse Colitis. Sollte der Verdacht auf eine derartige Komplikation bestehen, so ist die Behandlung mit Levofloxacin Fresenius i.v. unverzüglich abzubrechen und eine spezifische Antibiotikatherapie (z.B. Metronidazol, Vancomycin) einzuleiten. Der Einsatz von peristaltikhemmenden Mitteln ist in dieser klinischen Situation kontraindiziert.
-Bei der Behandlung mit Fluorchinolonen wie Levofloxacin Fresenius i.v. kann es zu Tendinitis und Sehnenrissen – hauptsächlich der Achillessehne – kommen. Diese unerwünschte Wirkung kann innerhalb von 48 Stunden nach Beginn der Behandlung beidseitig auftreten, womöglich auch noch mehrere Monate nach Ende der Behandlung. Das Risiko einer Tendinitis oder eines Sehnenrisses ist bei Patienten über 60 Jahren und einer gleichzeitigen Verabreichung von Kortikosteroiden erhöht. Die Tagesdosis muss bei älteren Patienten unter Berücksichtigung ihres Kreatininwerts angepasst werden (siehe "Dosierung/Anwendung" ). Die gleichzeitige Anwendung von Kortikosteroiden ist zu vermeiden. Diese Patienten müssen nach der Verschreibung von Levofloxacin Fresenius i.v. engmaschig überwacht werden.
-Weiterhin besteht bei transplantierten Patienten ein erhöhtes Risiko einer Tendinitis, sodass bei der Anwendung von Levofloxacin Fresenius i.v. Vorsicht geboten ist. Beim ersten Anzeichen einer Tendinitis oder eines Sehnenrisses ist dem Patienten Ruhigstellung und eine Kontaktaufnahme mit seinem Arzt bzw. seiner Ärztin anzuraten. Bei Verdacht auf Tendinitis ist die Behandlung mit Levofloxacin Fresenius i.v. unverzüglich abzubrechen und eine entsprechende Therapie (z.B. Immobilisation) der betroffenen Sehne(n) einzuleiten.
- +Bei der Behandlung mit Fluorchinolonen wie Levofloxacin Fresenius i.v. kann es zu Tendinitis und Sehnenrissen – hauptsächlich der Achillessehne – kommen. Diese unerwünschte Wirkung kann innerhalb von 48 Stunden nach Beginn der Behandlung beidseitig auftreten, womöglich auch noch mehrere Monate nach Ende der Behandlung. Das Risiko einer Tendinitis oder eines Sehnenrisses ist bei Patienten über 60 Jahren und einer gleichzeitigen Verabreichung von Kortikosteroiden erhöht. Die Tagesdosis muss bei älteren Patienten unter Berücksichtigung ihres Kreatininwerts angepasst werden (siehe "Dosierung/Anwendung" ). Die gleichzeitige Anwendung von Kortikosteroiden ist zu vermeiden. Diese Patienten müssen nach der Verschreibung von Levofloxacin Fresenius i.v. engmaschig überwacht werden.
- +Da bei transplantierten Patienten ein erhöhtes Risiko einer Tendinitis besteht, ist bei der Anwendung von Levofloxacin Fresenius i.v. Vorsicht geboten. Beim ersten Anzeichen einer Tendinitis oder eines Sehnenrisses ist dem Patienten Ruhigstellung und eine Kontaktaufnahme mit seinem Arzt bzw. seiner Ärztin anzuraten. Bei Verdacht auf Tendinitis ist die Behandlung mit Levofloxacin Fresenius i.v. unverzüglich abzubrechen und eine entsprechende Therapie (z.B. Immobilisation) der betroffenen Sehne(n) einzuleiten.
- +Myoklonus
- +Bei Patienten, die Levofloxacin erhielten, wurde über Fälle von Myoklonus berichtet (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Ein erhöhtes Risiko von Myoklonus besteht bei älteren Patienten sowie bei Patienten mit Niereninsuffizienz, wenn die Dosierung von Levofloxacin nicht an die Kreatinin-Clearance angepasst wird. Beim Auftreten eines Myoklonus ist Levofloxacin unverzüglich abzusetzen und eine entsprechende Behandlung einzuleiten.
- +
-Epidemiologische Studien belegen vor allem bei älteren Patienten ein erhöhtes Risiko für Aortenaneurysmen und Aortendissektionen sowie für Aorten- und Mitralklappenregurgitation nach Anwendung von Fluorchinolonen. Bei Patienten, die Fluorchinolone erhielten, wurde über Fälle von Aortenaneurysma und Aortendissektion, bisweilen aggraviert durch eine Ruptur (einschliesslich tödlicher Fälle), sowie über Regurgitation/Insuffizienz einer der Herzklappen berichtet (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Fluorchinolone sind daher bei folgenden Patientengruppen nur nach sorgfältiger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses und nach der Erwägung von therapeutischen Alternativen anzuwenden: Patienten mit positiver Familienanamnese für Aneurysmen oder angeborenen Herzklappenfehlern, oder bei denen in der Vergangenheit schon einmal ein Aneurysma und/oder eine Aortendissektion oder eine vorbestehende Herzklappenerkrankung diagnostiziert wurde oder bei Vorliegen anderer Risikofaktoren bzw. prädisponierender Faktoren
- +Epidemiologische Studien und Fallberichte belegen vor allem bei älteren Patienten ein erhöhtes Risiko für Aortenaneurysmen und Aortendissektionen, bisweilen aggraviert durch eine Ruptur (einschliesslich tödlicher Fälle), sowie für Aorten- und Mitralklappenregurgitation nach Anwendung von Fluorchinolonen (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Fluorchinolone sind daher bei folgenden Patientengruppen nur nach sorgfältiger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses und nach der Erwägung von therapeutischen Alternativen anzuwenden: Patienten mit positiver Familienanamnese für Aneurysmen oder angeborenen Herzklappenfehlern, oder bei denen in der Vergangenheit schon einmal ein Aneurysma und/oder eine Aortendissektion oder eine vorbestehende Herzklappenerkrankung diagnostiziert wurde oder bei Vorliegen anderer Risikofaktoren bzw. prädisponierender Faktoren
-Das Risiko von Aortenaneurysmen und Aortendissektionen sowie ihrer Ruptur kann auch bei Patienten erhöht sein, die gleichzeitig mit systemischen Kortikosteroiden behandelt werden.
- +Das Risiko von Aortenaneurysmen/-dissektionen (sowie ihrer Ruptur) kann auch bei Patienten erhöht sein, die gleichzeitig mit systemischen Kortikosteroiden behandelt werden.
-Bei Patienten mit bestehendem Risiko für epileptische Anfälle wie z.B. bei vorbestehenden ZNS-Läsionen, gleichzeitiger Behandlung mit Fenbufen oder nichtsteroidalen Entzündungshemmern desselben Typs oder gleichzeitiger Behandlung mit Medikamenten, die die Krampfschwelle herabsetzen (z.B. Theophyllin) darf Levofloxacin Fresenius i.v. wie auch andere Chinolone nur nach einer sorgfältigen Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden, da für diese Patienten ein Risiko aufgrund der möglichen Nebenwirkungen auf das zentrale Nervensystem besteht.
- +Bei Patienten mit bestehendem Risiko für epileptische Anfälle wie z.B. bei vorbestehenden Läsionen des Zentralnervensystems (ZNS), gleichzeitiger Behandlung mit Fenbufen oder nichtsteroidalen Entzündungshemmern desselben Typs oder gleichzeitiger Behandlung mit Medikamenten, die die Krampfschwelle herabsetzen (z.B. Theophyllin) darf Levofloxacin Fresenius i.v. wie auch andere Chinolone nur nach einer sorgfältigen Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden, da für diese Patienten ein Risiko aufgrund der möglichen Nebenwirkungen auf das zentrale Nervensystem besteht.
- +Enzephalopathie
- +Fälle von Enzephalopathie unter Anwendung von Levofloxacin wurden insbesondere bei älteren Patienten, bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz, mit bestehenden Erkrankungen des zentralen Nervensystems oder bei einer Überdosis berichtet. Bei Verdacht einer Enzephalopathie infolge von Levofloxacin (z.B. getrübter Bewusstseinszustand, geänderter Geisteszustand, Myoklonus, Konvulsionen), sollte der Abbruch der Behandlung in Betracht gezogen werden.
- +Psychotische Reaktionen
- +
-Da Levofloxacin hauptsächlich durch die Nieren ausgeschieden wird, muss die Dosierung von Levofloxacin Fresenius i.v. im Falle einer Niereninsuffizienz angepasst werden (siehe "Spezielle Dosierungsanweisungen" ).
- +Da Levofloxacin hauptsächlich durch die Nieren ausgeschieden wird, muss die Dosierung von Levofloxacin Fresenius i.v. im Falle einer Niereninsuffizienz angepasst werden (siehe "Dosierung/Anwendung – Patienten mit Nierenfunktionsstörungen" ).
-Im Zusammenhang mit Levofloxacin wurden Photosensibilisierungsreaktionen berichtet. Obwohl eine Photosensibilisierung unter Levofloxacin sehr selten vorkommt, wird den Patienten empfohlen, sich während der Behandlung und mindestens 48 Stunden nach Ende der Behandlung nicht unnötig dem Sonnenlicht oder künstlicher UV-Strahlung (z.B. Solarium) auszusetzen, um einer Photosensibilisierung vorzubeugen.
- +Im Zusammenhang mit Levofloxacin wurden Photosensibilisierungsreaktionen berichtet. Obwohl eine Photosensibilisierung unter Levofloxacin sehr selten vorkommt, wird den Patienten empfohlen, sich während der Behandlung und mindestens 48 Stunden nach Ende der Behandlung nicht unnötig dem Sonnenlicht oder künstlicher UV-Strahlung (z.B. Solarium) auszusetzen, um einer Photosensibilisierung vorzubeugen.
-Die empfohlene Infusionsdauer von mindestens 30 Min. für 250 mg Levofloxacin bzw. mindestens 60 Min. für 500 mg Levofloxacin muss eingehalten werden. Es ist bekannt, dass während einer Ofloxacin-Infusion Tachykardien und vorübergehende Blutdruckabfälle auftreten können. In seltenen Fällen kann es infolge eines starken Blutdruckabfalls zum Kreislaufkollaps kommen. Sollte es während der Infusion von Levofloxacin (L-Isomer von Ofloxacin) zu einem deutlichen Blutdruckabfall kommen, ist die Infusion umgehend zu unterbrechen.
- +Die empfohlene Infusionsdauer von mindestens 30 Min. für 250 mg Levofloxacin bzw. mindestens 60 Min. für 500 mg Levofloxacin muss eingehalten werden. Es ist bekannt, dass während einer Ofloxacin-Infusion Tachykardien und vorübergehende Blutdruckabfälle auftreten können. In seltenen Fällen kann es infolge eines starken Blutdruckabfalls zum Kreislaufkollaps kommen. Sollte es während der Infusion von Levofloxacin (L-Isomer von Ofloxacin) zu einem deutlichen Blutdruckabfall kommen, ist die Infusion umgehend zu unterbrechen.
-Es wurde berichtet, dass die Einnahme von Fluorchinolonen, einschliesslich Levofloxacin eine Verlängerung des QT-Intervalls und in sehr seltenen Fällen Torsades de pointes auslösen kann. Daher sind bei Patienten mit bekannten Risikofaktoren für eine Verlängerung des QT-Intervalls im Falle der Anwendung von Fluorchinolonen einschliesslich Levofloxacin entsprechende Vorsichtsmassnahmen zu treffen. Zu den Risikofaktoren zählen beispielsweise:
- +Es wurde berichtet, dass die Einnahme von Fluorchinolonen, einschliesslich Levofloxacin, eine Verlängerung des QT-Intervalls und in sehr seltenen Fällen Torsades de pointes auslösen kann. Daher sind bei Patienten mit bekannten Risikofaktoren für eine Verlängerung des QT-Intervalls im Falle der Anwendung von Fluorchinolonen einschliesslich Levofloxacin entsprechende Vorsichtsmassnahmen zu treffen. Zu den Risikofaktoren zählen beispielsweise:
-gleichzeitige Anwendung von Medikamenten, die bekanntermassen das QT-Intervall verlängern (Antiarrhythmika der Klasse IA und III, trizyklische Antidepressiva, Makrolidantibiotika, Antipsychotika). (Siehe "Dosierung bei älteren Patienten" unter "Dosierung/Anwendung" sowie "Unerwünschte Wirkungen" und "Überdosierung" ).
--Ältere Menschen und auch Frauen reagieren möglicherweise sensibler auf Medikamente, die das QTc-Intervall verlängern. Demzufolge ist in diesen Populationen bei einer Behandlung mit Fluorchinolonen, wie etwa Levofloxacin, Vorsicht geboten.
- +gleichzeitige Anwendung von Medikamenten, die bekanntermassen das QT-Intervall verlängern (Antiarrhythmika der Klasse IA und III, trizyklische Antidepressiva, Makrolidantibiotika, Antipsychotika) (siehe "Dosierung bei älteren Patienten" unter "Dosierung/Anwendung" sowie "Unerwünschte Wirkungen" und "Überdosierung" );
- +ältere Menschen und auch Frauen reagieren möglicherweise sensibler auf Medikamente, die das QTc-Intervall verlängern: Demzufolge ist in diesen Populationen bei einer Behandlung mit Fluorchinolonen, wie etwa Levofloxacin, Vorsicht geboten.
-Bei Patienten, die Fluorchinolone wie Levofloxacin erhielten, wurde über sensorische und sensomotorische Neuropathien berichtet, die sich rasch manifestieren können. Treten bei einem Patienten Symptome einer Neuropathie auf, muss die Behandlung mit Levofloxacin Fresenius i.v. beendet werden. Dies kann das mögliche Risiko für die Entwicklung eines irreversiblen Zustands minimieren (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Mit Levofloxacin Fresenius i.v. behandelte Patienten müssen darüber informiert werden, dass sie bei Auftreten neuropathischer Symptome wie Schmerzen, Brennen, Kribbeln, Taubheits- oder Schwächegefühl die Behandlung beenden und ihren Arzt kontaktieren müssen. Das mögliche Risiko irreversibler Nervenläsionen kann so verringert werden.
- +Bei Patienten, die Fluorchinolone wie Levofloxacin erhielten, wurde über sensorische und sensomotorische Neuropathien berichtet, die sich rasch manifestieren können. Treten bei einem Patienten Symptome einer Neuropathie auf, muss die Behandlung mit Levofloxacin Fresenius i.v. beendet werden. Dies kann das mögliche Risiko für die Entwicklung irreversibler Läsionen minimieren (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Mit Levofloxacin Fresenius i.v. behandelte Patienten müssen darüber informiert werden, dass sie bei Auftreten neuropathischer Symptome wie Schmerzen, Brennen, Kribbeln, Taubheits- oder Schwächegefühl die Behandlung beenden und ihren Arzt kontaktieren müssen. Das mögliche Risiko irreversibler Nervenläsionen kann so verringert werden.
-Levofloxacin kann schwerwiegende Überempfindlichkeitsreaktionen mit potenziell tödlichem Ausgang hervorrufen (z.B. vom Angiödem bis zum anaphylaktischen Schock), gelegentlich bereits bei der ersten Verabreichung. Die Patienten müssen die Behandlung sofort abbrechen und ihren Arzt bzw. einen Notarzt kontaktieren, damit dieser die entsprechenden Notfallmassnahmen veranlasst.
- +Levofloxacin kann schwerwiegende Überempfindlichkeitsreaktionen mit potenziell tödlichem Ausgang hervorrufen (z.B. vom Angioödem bis zum anaphylaktischen Schock), gelegentlich bereits bei der ersten Verabreichung. Die Patienten müssen die Behandlung sofort abbrechen und ihren Arzt bzw. einen Notarzt kontaktieren, damit dieser die entsprechenden Notfallmassnahmen veranlasst.
-Im Zusammenhang mit Levofloxacin wurden Fälle von schwerwiegenden bullösen Hautreaktionen berichtet, wie etwa das Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse oder Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS-Syndrom, drug reaction with eosinophilia and systemic symptoms), die lebensbedrohlich oder tödlich sein könnten. Die Patienten müssen zum Zeitpunkt der Verschreibung über die Anzeichen und Symptome schwerwiegender Hautreaktionen informiert werden und müssen ausserdem angewiesen werden, sich unverzüglich an ihren Arzt zu wenden, bevor sie mit der Behandlung fortfahren, falls Haut- oder Schleimhautreaktionen auftreten. Wenn der Patient unter Levofloxacin eine schwere Reaktion wie Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse oder DRESS-Syndrom entwickelt hat, darf die Behandlung mit Levofloxacin bei diesem Patienten keinesfalls wieder aufgenommen werden.
- +Im Zusammenhang mit Levofloxacin wurden Fälle von schwerwiegenden bullösen Hautreaktionen berichtet, wie etwa das Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxische epidermale Nekrolyse (TEN), Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS-Syndrom, drug reaction with eosinophilia and systemic symptoms), akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP) oder Dermatitis exfoliativa, die lebensbedrohlich oder tödlich sein könnten. Die Patienten müssen zum Zeitpunkt der Verschreibung über die Anzeichen und Symptome schwerwiegender Hautreaktionen informiert werden und müssen ausserdem angewiesen werden, sich unverzüglich an ihren Arzt zu wenden, bevor sie mit der Behandlung fortfahren, falls Haut- oder Schleimhautreaktionen auftreten. Wenn der Patient unter Levofloxacin eine schwere Reaktion wie SJS, TEN, DRESS, AGEP oder Dermatitis exfoliativa entwickelt hat, darf die Behandlung mit Levofloxacin bei diesem Patienten keinesfalls wieder aufgenommen werden.
-Levofloxacin Fresenius i.v. Infusionslösung enthält 177 mg Natrium pro 50 ml Infusionslösung bzw. 354 mg Natrium pro 100 ml Infusionslösung. Dies entspricht 8,85% bzw. 17,7% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g. Die maximale tägliche Dosis dieses Arzneimittels entspricht 35,4% der von der WHO empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme.
- +Störungen des Blutes
- +Während der Behandlung mit Levofloxacin kann eine Knochenmarkinsuffizienz, einschliesslich einer Leukopenie, Neutropenie, Panzytopenie, hämolytischen Anämie, Thrombozytopenie, aplastischen Anämie oder Agranulozytose auftreten (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Bei Verdacht auf eine dieser Blutbildanomalien muss diese überwacht werden. Bei anormalen Ergebnissen ist ein Abbruch der Behandlung mit Levofloxacin in Betracht zu ziehen.
- +Kleinhirnsyndrom
- +Die Verabreichung von Levofloxacin wurde mit dem Auftreten eines Kleinhirnsyndroms in Verbindung gebracht. Die Symptome sind Dysdiadochokinese, Ataxie, Dysarthrie, Dysmetrie, Nystagmus und Muskelschwäche. Sollten bei einem Patienten Symptome eines Kleinhirnsyndroms auftreten, ist die Behandlung mit Levofloxacin abzusetzen.
- +Guillain-Barré-Syndrom
- +Die Verabreichung von Levofloxacin wurde mit dem Auftreten eines Guillain-Barré-Syndroms (GBS) in Verbindung gebracht. Die Symptome sind motorische Schwäche, Sprechstörungen, Polyneuropathie sowie Symptome wie Ophthalmoplegie, die mit dem Miller-Fisher-Syndrom, einer Sonderform des GBS, übereinstimmen. Patienten mit peripherer Neuropathie sind auf ein GBS zu untersuchen und entsprechend zu behandeln. Sollten bei einem Patienten Symptome eines GBS auftreten, ist die Behandlung mit Levofloxacin abzusetzen.
- +Levofloxacin Fresenius i.v. Infusionslösung enthält 177 mg Natrium pro 50 ml Infusionslösung bzw. 354 mg Natrium pro 100 ml Infusionslösung. Dies entspricht 8.85% bzw. 17.7% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g. Die maximale tägliche Dosis dieses Arzneimittels entspricht 35.4% der von der WHO empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme.
-Bestimmte unerwünschte Wirkungen wie Schwindel, Somnolenz oder Sehstörungen können die Konzentrations- bzw. Reaktionsfähigkeit des Patienten beeinträchtigen und somit beim Führen eines Fahrzeugs oder Bedienen von Maschinen ein Risiko darstellen. Diese Wirkungen werden durch den gleichzeitigen Konsum von Alkohol verstärkt.
- +Bestimmte unerwünschte Wirkungen wie Enzephalopathie (die Konvulsionen, Verwirrtheit, getrübte Bewusstseinszustände, abnormale Bewegungen hervorrufen kann), Schwindel, Somnolenz oder Sehstörungen können die Konzentrations- bzw. Reaktionsfähigkeit des Patienten beeinträchtigen und somit beim Führen eines Fahrzeugs oder Bedienen von Maschinen ein Risiko darstellen. Diese Wirkungen werden durch den gleichzeitigen Konsum von Alkohol verstärkt.
-Die nachfolgenden Angaben stützen sich auf Daten aus klinischen Studien an über 8'352 Patienten sowie auf Postmarketing-Daten.
-Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet: "sehr häufig" (≥1/10), "häufig" (≥1/100, <1/10), "gelegentlich" (≥1/1000, <1/100), "selten" (≥1/10'000 bis <1/1000), "sehr selten" (<1/10'000) und "Häufigkeit nicht bekannt" (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
- +Die nachfolgenden Angaben stützen sich auf Daten aus klinischen Studien an über 8'352 Patienten sowie auf Daten nach der Markteinführung.
- +Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet: "sehr häufig" (≥1/10), "häufig" (≥1/100, <1/10), "gelegentlich" (≥1/1'000, <1/100), "selten" (≥1/10'000 bis <1/1'000), "sehr selten" (<1/10'000) und "Häufigkeit nicht bekannt" (kann auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
-Häufigkeit nicht bekannt: Panzytopenie, Agranulozytose, hämolytische Anämie.
- +Häufigkeit nicht bekannt: Knochenmarkinsuffizienz, einschliesslich aplastischer Anämie, Panzytopenie, Agranulozytose, hämolytische Anämie.
- +Endokrine Erkrankungen
- +Häufigkeit nicht bekannt: Syndrom der inadäquaten Sekretion von Adiuretin (SIADH).
- +
-Einzelfälle: Hypoglykämisches Koma, Hyperglykämie.
- +Häufigkeit nicht bekannt: Hypoglykämisches Koma, Hyperglykämie.
-Sehr selten: psychotische Störungen mit selbstgefährdendem Verhalten (einschliesslich Suizidgedanken und -versuche), Gedächtnisstörungen, Delirium.
- +Sehr selten: psychotische Störungen mit selbstgefährdendem Verhalten (einschliesslich Suizidgedanken und -versuche), Gedächtnisstörungen, Delirium (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Häufigkeit nicht bekannt: Manie, Panikattacken.
-Häufigkeit nicht bekannt: periphere sensorische oder sensomotorische Neuropathie, Dyskinesie, extrapyramidale Störungen, Ageusie, Parosmie, einschliesslich Anosmie, Synkope, erhöhter intrakranieller Druck.
- +Häufigkeit nicht bekannt: periphere sensorische oder sensomotorische Neuropathie, Neuralgie, Dyskinesie, extrapyramidale Störungen, Ageusie, Parosmie, einschliesslich Anosmie, Synkope, erhöhter intrakranieller Druck, Myoklonus, Kleinhirnsyndrom, Guillain-Barré-Syndrom, Enzephalopathie (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Häufigkeit nicht bekannt: Blutige Diarrhö, welche in sehr seltenen Fällen Ausdruck von Enterocolitis, einschliesslich pseudomembranöser Colitis, sein kann (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Einzelfälle von Pankreatitis (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Häufigkeit nicht bekannt: Blutige Diarrhö, welche in sehr seltenen Fällen Ausdruck von Enterocolitis, einschliesslich pseudomembranöser Colitis sein kann, Pankreatitis (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Häufigkeit nicht bekannt: Epidermolysis bullosa toxica, Stevens-Johnson-Syndrom, Erythema multiforme, Photosensibilisierung, leukozytoklastische Vaskulitis, Stomatitis, toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom).
- +Häufigkeit nicht bekannt: Epidermolysis bullosa toxica, Stevens-Johnson-Syndrom, Erythema multiforme, Photosensibilisierung, leukozytoklastische Vaskulitis, Stomatitis, toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom), akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP) und Dermatitis exfoliativa (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" / "Schwerwiegende unerwünschte Hautreaktionen" ), Hauthyperpigmentierung.
-Muskulo-skelettale und Bindegewebserkrankungen
- +Muskuloskelettale und Bindegewebserkrankungen
-Einzelfälle: Rhabdomyolyse, Bänderriss, Muskelriss, Arthritis.
- +Häufigkeit nicht bekannt: Rhabdomyolyse, Bänderriss, Muskelriss, Arthritis.
- +Häufigkeit nicht bekannt: Nierentubulusnekrose.
- +
-Selten: Pyrexie.
- +Selten: Fieber.
-In sehr seltenen Fällen wurden schwere persistierende (mehrere Monate bis Jahre andauernde), invalidisierende und potenziell irreversible Nebenwirkungen verschiedener, bisweilen multipler Sinnesorgansysteme (unter anderem in Form von Tendinitis, Sehnenruptur, Arthralgie, Gliederschmerzen, Gehstörungen, Neuropathien im Zusammenhang mit Parästhesien, Depressionen, Müdigkeit, Gedächtnisstörungen, Schlafstörungen sowie Störungen des Hör-, Seh-, Geschmacks- und Geruchssinns) im Zusammenhang mit der Anwendung von Chinolonen und Fluorchinolonen beobachtet, zum Teil auch unabhängig von vorbestehenden Risikofaktoren (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Mögliche unerwünschte Wirkungen, die mit Chinolonen und Fluorchinolonen in Verbindung gebracht werden
- +In sehr seltenen Fällen wurden schwere persistierende (mehrere Monate bis Jahre andauernde), invalidisierende und potenziell irreversible Nebenwirkungen verschiedener, bisweilen multipler Sinnesorgansysteme (unter anderem in Form von Tendinitis, Sehnenruptur, Arthralgie, Gliederschmerzen, Gehstörungen, Neuropathien im Zusammenhang mit Parästhesien und Neuralgien, Müdigkeit, psychiatrische Störungen [einschliesslich Schlafstörungen, Angstzustände, Panikattacken, Depressionen und Suizidgedanken], Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen sowie Störungen des Hör-, Seh-, Geschmacks- und Geruchssinns) im Zusammenhang mit der Anwendung von Chinolonen und Fluorchinolonen beobachtet, zum Teil auch unabhängig von vorbestehenden Risikofaktoren (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Aufgrund von Toxizitätsstudien beim Tier sind die wichtigsten Anzeichen für eine akute Überdosierung von Levofloxacin folgende Störungen des Zentralnervensystems: Verwirrtheit, Schwindel, Bewusstseinsstörungen und Krampfanfälle. Nach der Markteinführung wurden in der Praxis Verwirrtheit, Konvulsionen, Halluzinationen und Tremor beobachtet.
- +Aufgrund von Toxizitätsstudien beim Tier sind die wichtigsten Anzeichen für eine akute Überdosis von Levofloxacin folgende Störungen des Zentralnervensystems: Verwirrtheit, Schwindel, Bewusstseinsstörungen und Krampfanfälle. Nach der Markteinführung wurden in der Praxis Verwirrtheit, Konvulsionen, Myoklonus, Halluzinationen und Tremor beobachtet.
- +Es besteht das Risiko für Enzephalopathie unter Anwendung von Levofloxacin, vor allem im Falle einer Überdosis oder Niereninsuffizienz.
- +
-Bei einer Überdosierung ist der Patient aufmerksam zu beobachten (einschliesslich EKG-Überwachung) und eine symptomatische Behandlung muss eingeleitet werden.
-Hämodialyse, einschliesslich Peritonealdialyse und CAPD können Levofloxacin nicht wirksam aus dem Körper entfernen.
- +Bei einer Überdosis ist der Patient aufmerksam zu beobachten (einschliesslich EKG-Überwachung) und eine symptomatische Behandlung muss eingeleitet werden.
- +Hämodialyse, einschliesslich Peritonealdialyse und CAPD können Levofloxacin nicht wirksam aus dem Organismus eliminieren.
-Wirkungsmechanismus
-Levofloxacin ist ein Fluorchinolon und wirkt somit über eine Hemmung des bakteriellen DNA-DNA-Gyrase-Komplexes und der Topoisomerase IV. Es handelt sich um das S(-)-Enantiomer des Racemates Ofloxacin.
-Levofloxacin ist in vitro bakterizid. Sein antibakterielles Spektrum schliesst grampositive wie gramnegative Keime ein, darunter Staphylokokken, Streptokokken inkl. Pneumokokken, Enterobakterien, Haemophilus influenzae, nicht fermentative gramnegative Bakterien und atypische Mikroorganismen.
- +Wirkungsmechanismus/Pharmakodynamik
- +Levofloxacin ist ein Fluorchinolon und wirkt somit über eine Hemmung des bakteriellen DNA-Gyrase-Komplexes und der Topoisomerase IV. Es handelt sich um das S(-)-Enantiomer des Racemates Ofloxacin.
- +Levofloxacin ist in vitro bakterizid. Sein antibakterielles Spektrum schliesst grampositive wie gramnegative Keime ein, darunter Staphylokokken, Streptokokken inkl. Pneumokokken, Enterobakterien, Haemophilus influenzae, nicht fermentierende gramnegative Bakterien und atypische Mikroorganismen.
-Sensibilitätstest:
-Die vom EUCAST (European Committee on Antimicrobial Susceptibility Testing, siehe http://www.eucast.org/) empfohlenen minimalen Hemmkonzentrationen (MHK bzw. MIC, Minimum Inhibitory Concentrations) für Levofloxacin, mit denen sensible Stämme von intermediären und diese wiederum von resistenten Stämmen unterschieden werden können, sind in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt (mg/l).
-Klinische MHK- bzw. MIC-Grenzwerte für Levofloxacin (mg/l) nach EUCAST (Version 12.0 vom 01.01.2022):
-Pathogen Sensibel Resistent
-Enterobacterales ≤0,5 mg/l >1 mg/l
-Pseudomonas spp. ≤0,001 mg/l >2 mg/l
-Acinetobacter spp. ≤0,5 mg/l >1 mg/l
-Staphylococcus spp. ≤0,001 mg/l >1 mg/l
-S. pneumoniae ≤0,001 mg/l >2 mg/l
-Streptococcus A, B, C, G ≤0,001 mg/l >2 mg/l
-H. influenzae ≤0,06 mg/l >0,06 mg/l
-M. catarrhalis ≤0,125 mg/l >0,125 mg/l
-Enterococcus spp. (nur unkomplizierte Harnwegsinfektionen) ≤4 mg/l >4 mg/l
-H. pylori ≤1 mg/l >1 mg/l
-P. multocida ≤0,06 mg/l >0,06 mg/l
-A. sanguinicola und urinae1 (nur unkomplizierte Harnwegsinfektionen) ≤2 mg/l >2 mg/l
-K. kingae ≤0,125 mg/l >0,125 mg/l
-Aeromonas spp. ≤0,5 mg/l >1 mg/l
-Bacillus spp. (ausser B.anthracis) ≤0,001 mg/l >1 mg/l
-Vibrio spp. ≤0,25 mg/l >0,25 mg/l
-Grenzwerte, die nicht einer Art zugeordnet werden können ≤0,5 mg/l >1 mg/l
-
-
-1 Die Sensibilität kann von der Sensibilität gegenüber Ciprofloxacin abgeleitet werden.
-Die Prävalenz der erworbenen Resistenz kann geographisch und zeitlich für ausgewählte Spezies variieren. Lokale Informationen über die Resistenzsituation sind hilfreich, besonders bei der Behandlung schwerer Infektionen. Bei Bedarf ist der Rat eines Spezialisten einzuholen, da der therapeutische Wert des Arzneimittels vor allem bei bestimmten Infektionen vom Prävalenzgrad der lokalen Resistenzsituation abhängt.
-Im Falle einer empirischen Verwendung und wenn keine Daten über die mikrobiologische Sensibilität vorliegen, besteht das Risiko von Therapieversagen für die Mikroorganismen, welche in der Spalte "Arten, für welche eine feststehende Resistenz problematisch sein kann" erwähnt sind (siehe untenstehende Tabelle). Daher ist eine Nutzen-/Risiko-Abwägung erforderlich.
-Methicillin-resistente Stämme von Staphylococcus aureus sind sehr wahrscheinlich auch gegen Fluorchinolone, wie etwa Levofloxacin, resistent.
-Nachfolgend sind Daten zur Resistenz von methicillin-resistenten Stämmen von S. aureus gegenüber neuen Fluorchinolonen in der Schweiz aus dem Jahr 2011 aufgeführt (Quelle: Datenbanknetzwerk ANRESIS: www.anresis.ch):
-Region der Schweiz Anzahl Proben Anzahl Isolate (n) Resistent(%) Intermediär(%) Sensibel(%)
-Westschweiz 1'377 504 82,7 2,8 14,5
-Ostschweiz 1'126 250 54 3,2 42,8
-Zentralschweiz 788 215 45,6 7 47,4
- +Kritische Werte der Sensibilitätstests:
- +Die Interpretationskriterien für Sensibilitätstests wurden vom European Committee on Antimicrobial Susceptibility Testing (EUCAST) für Levofloxacin festgelegt und sind hier aufgeführt: www.eucast.org (Rubrik Clinical Breakpoints)
- +Nachfolgend sind Daten zur Resistenz von methicillin-resistenten Stämmen von S. aureus gegenüber neuen Fluorchinolonen in der Schweiz aus dem Jahr 2024 aufgeführt (Quelle: Datenbanknetzwerk ANRESIS: www.anresis.ch):
- + Region der Schweiz Sensibel (%) Intermediär (%) Resistent (%) Anzahl Isolate (n)
- +Östliche Mittelschweiz 2.6 61.7 35.7 227
- +Westliche Mittelschweiz 2.3 52.3 45.5 222
- +Ostschweiz 4.6 73.3 22.1 131
- +Genf 0.0 59.4 40.6 64
- +Nordostschweiz 10.7 58.5 30.8 393
- +Nordwestschweiz 1.7 66.1 32.2 59
- +Südschweiz 0.0 48.0 52.0 75
- +Westschweiz 0.6 65.1 34.3 312
- +Gesamt 4.2 60.6 35.3 1483
-
-Normalerweise sensible Arten: Arten, für welche eine feststehende Natürlich resistente
- + Normalerweise sensible Arten: Arten, für welche eine feststehende Natürlich resistente
-aureus, methicillin-empfindlicherStaph aureus, methicillin-resistentStaphyloc
-ylococcus saprophyticusStreptococci, occus spp, koagulasenegativ
-Gruppe C und GStreptococcus
- +aureus,methicillin-empfindlicher aureus, methicillin-resistentStaphyloc
- +Staphylococcus saprophyticusStreptococ occus spp, koagulasenegativ
- +ci, Gruppe C und GStreptococcus
-influenzaeHaemophilus para-influenzaeK freundiiEnterobacter aerogenesEnteroba
-lebsiella oxytocaMoraxella cter cloacaeEscherichia
-catarrhalisPasteurella multocidaProteu coliKlebsiella pneumoniaeMorganella
-s vulgarisProvidencia rettgeri morganiiProteus mirabilisProvidencia
- stuartiiPseudomonas aeruginosaSerratia
- marcescens
- +influenzaeHaemophilus para-influenzaeK freundiiKlebsiella aerogenesEnterobact
- +lebsiella oxytocaMoraxella er cloacaeEscherichia coliKlebsiella
- +catarrhalisPasteurella multocidaProteu pneumoniaeMorganella morganiiProteus
- +s vulgarisProvidencia rettgeri mirabilisProvidencia stuartiiPseudomon
- + as aeruginosaSerratia marcescens
-
-Informationen zu Resistenzen in Europa werden auf der Website von EUCAST (European Commitee on Antimicrobial Susceptibility Testing) veröffentlicht: www.eucast.org.
- +Informationen zu Resistenzen in Europa werden auf der Website von EUCAST (European Committee on Antimicrobial Susceptibility Testing) veröffentlicht: www.eucast.org.
-Pharmakodynamik
-Siehe Wirkungsmechanismus.
-Aerobe grampositive Keime: Enterococcus faecalis, Staphylococcus aureus, Streptococcus pneumoniae, Streptococcus pyogenes.
-Aerobe gramnegative Keime: Enterobacter cloacae, Escherichia coli, Haemophilus influenzae, Haemophilus parainfluenzae, Klebsiella pneumoniae, Moraxella catarrhalis, Proteus mirabilis, Pseudomonas aeruginosa, Serratia marcescens, Citrobacter freundii, Morganella morganii.
-Andere: Chlamydia pneumoniae, Mycoplasma pneumoniae.
- +-Aerobe grampositive Keime: Enterococcus faecalis, Staphylococcus aureus, Streptococcus pneumoniae, Streptococcus pyogenes.
- +-Aerobe gramnegative Keime: Enterobacter cloacae, Escherichia coli, Haemophilus influenzae, Haemophilus parainfluenzae, Klebsiella pneumoniae, Moraxella catarrhalis, Proteus mirabilis, Pseudomonas aeruginosa, Serratia marcescens, Citrobacter freundii, Morganella morganii.
- +-Andere: Chlamydophila pneumoniae, Mycoplasma pneumoniae.
-Gewebe/Flüssigkeit Penetrationsverhältnis (Gewebe:Serum)
-Exsudat von Hautblasen 1,0
-Lungengewebe 2,0–5,0
-Bronchialgewebe 0,9–1,8
-ELF (epithelial lining fluid) 0,8–3,0
-Liquorflüssigkeit 0,16
- + Gewebe/Flüssigkeit Penetrationsverhältnis (Gewebe: Serum)
- +Exsudat von Hautblasen 1.0
- +Lungengewebe 2.0–5.0
- +Bronchialgewebe 0.9–1.8
- +ELF (epithelial lining fluid) 0.8–3.0
- +Liquorflüssigkeit 0.16
-
-Die Pharmakokinetik von Levofloxacin wird durch eine eingeschränkte Nierenfunktion beeinträchtigt, da die renale Elimination und Clearance reduziert sind und somit die Eliminationshalbwertszeit verlängert wird. Daher muss die Dosierung dem Grad der Niereninsuffizienz angepasst werden (siehe "Spezielle Dosierungsanweisungen" ).
- +Die Pharmakokinetik von Levofloxacin wird durch eine eingeschränkte Nierenfunktion beeinträchtigt, da die renale Elimination und Clearance reduziert sind und somit die Eliminationshalbwertszeit verlängert wird. Daher muss die Dosierung dem Grad der Niereninsuffizienz angepasst werden (siehe "Dosierung/Anwendung – Patienten mit Nierenfunktionsstörungen" ).
-Kanzerogenität und Mutagenität
-Levofloxacin führt zwar in Bakterienzellen und Säugetierzellen nicht zu Genmutationen, induziert aber in einer Konzentration von 100 µg/ml oder mehr in-vitro-Chromosomenaberrationen ohne metabolische Aktivierung von Lungenzellen des Chinesischen Hamsters. In-vivo-Untersuchungen ergaben keine Hinweise auf ein genotoxisches Potential.
-Eine Studie an Ratten über einen Zeitraum von 2 Jahren liess kein kanzerogenes Potential erkennen.
- +Kanzerogenität und Genotoxizität
- +Levofloxacin führt zwar in Bakterienzellen und Säugetierzellen nicht zu Genmutationen, induziert aber in einer Konzentration von 100 µg/ml oder mehr in-vitro-Chromosomenaberrationen ohne metabolische Aktivierung von Lungenzellen des Chinesischen Hamsters. In-vivo-Untersuchungen ergaben keine Hinweise auf ein genotoxisches Potential.
- +Eine Studie an Ratten über einen Zeitraum von 2 Jahren liess kein kanzerogenes Potential erkennen.
-Levofloxacin Fresenius i.v. ist mit folgenden Infusionslösungen kompatibel: 0,9% NaCl-Lösung, 5% Dextrose-Lösung, 2,5% Dextrose in Ringer-Lösung, Aminosäurenlösung.
- +Levofloxacin Fresenius i.v. ist mit folgenden Infusionslösungen kompatibel: 0.9% NaCl-Lösung, 5% Dextrose-Lösung, 2.5% Dextrose in Ringer-Lösung, Aminosäurenlösung.
-Levofloxacin Fresenius i.v. Inf Lös 250 mg LD-Polyethylen-Flasche (KabiPac) 1 x 50 ml[A]
-Levofloxacin Fresenius i.v. Inf Lös 250 mg LD-Polyethylen-Flasche (KabiPac) 10 x 1 x 50 ml [A]
-Levofloxacin Fresenius i.v. Inf Lös 250 mg LD-Polyethylen-Flasche (KabiPac) 20 x 50 ml [A]
-Levofloxacin Fresenius i.v. Inf Lös 500 mg LD-Polyethylen-Flasche (KabiPac) 1 x 100 ml [A]
-Levofloxacin Fresenius i.v. Inf Lös 500 mg LD-Polyethylen-Flasche (KabiPac) 10 x 1 x 100 ml [A]
-Levofloxacin Fresenius i.v. Inf Lös 500 mg LD-Polyethylen-Flasche (KabiPac) 20 x 100 ml [A]
- +Levofloxacin Fresenius i.v. Inf Lös 250 mg LD-Polyethylen-Flasche (KabiPac) 1 x 50 ml [A]
- +Levofloxacin Fresenius i.v. Inf Lös 250 mg LD-Polyethylen-Flasche (KabiPac) 10 x 1 x 50 ml [A]
- +Levofloxacin Fresenius i.v. Inf Lös 250 mg LD-Polyethylen-Flasche (KabiPac) 20 x 50 ml [A]
- +Levofloxacin Fresenius i.v. Inf Lös 500 mg LD-Polyethylen-Flasche (KabiPac) 1 x 100 ml [A]
- +Levofloxacin Fresenius i.v. Inf Lös 500 mg LD-Polyethylen-Flasche (KabiPac) 10 x 1 x 100 ml [A]
- +Levofloxacin Fresenius i.v. Inf Lös 500 mg LD-Polyethylen-Flasche (KabiPac) 20 x 100 ml [A]
-Oktober 2024.
- +Mai 2026.
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