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-Paroxetin Zentiva®
-Was ist Paroxetin Zentiva und wann wird es angewendet?
-Paroxetin Zentiva ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen, seelischer Erschöpfung und Organbeschwerden, die mit der Depression in Zusammenhang stehen können. Sowohl die Gemütslage als auch die körperlichen Symptome werden gebessert.
-Paroxetin Zentiva kann das Wiederauftreten depressiver Symptome sowie neuer Episoden verhindern.
-Paroxetin Zentiva wird auch zur Behandlung folgender Angsterkrankungen eingesetzt: soziale Phobie (krankhafte Angst vor gesellschaftlichen Situationen), Panikstörungen, generalisierte Angst, Zwangsstörungen sowie posttraumatische Belastungsstörungen (Angstzustände nach belastenden Erlebnissen).
-Man nimmt an, dass Paroxetin Zentiva seine Wirkung über die Verstärkung des biologischen Übermittlerstoffes Serotonin im Gehirn entfaltet.
-Paroxetin Zentiva darf nur auf Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin hin eingenommen werden.
-Wann darf Paroxetin Zentiva nicht eingenommen werden?
-Bei Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff von Paroxetin Zentiva (Paroxetin) sowie in Paroxetin Zentiva enthaltenen Hilfsstoffen.
-Bei Kindern und Jugendlichen (unter 18 Jahren):
-Paroxetin Zentiva darf nicht zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden. In kontrollierten klinischen Studien bei Patienten bzw. Patientinnen unter 18 Jahren mit schweren depressiven Störungen, Zwangsstörungen oder Kindern mit sozialer Phobie wurde ein erhöhtes Risiko von unerwünschten Wirkungen wie suizidalen Gedanken, feindseligem Verhalten und Stimmungsschwankungen festgestellt. Ausserdem wurde in diesen Studien kein angemessener Wirksamkeitsnachweis in der Behandlung von Depressionen erbracht.
-Paroxetin Zentiva darf nicht zusammen mit Arzneimitteln, die den Wirkstoff Thioridazin enthalten, eingenommen werden, da dadurch die Wirkung von Thioridazin verstärkt werden könnte.
-Paroxetin Zentiva soll weder zusammen mit gewissen Arzneimitteln gegen Depressionen oder gegen die Parkinson'sche Krankheit (sogenannte MAO-Hemmer) sowie Arzneimitteln mit den Wirkstoffen Linezolid (Antibiotikum) oder Methylthioniniumchlorid (Methylenblau), noch innerhalb der ersten zwei Wochen nach deren Absetzen verwendet werden. Auch sollten diese MAO-Hemmer nicht vor zwei Wochen nach Abschluss der Behandlung mit Paroxetin Zentiva angewendet werden. Ein Wechsel zwischen den beiden Arzneimitteln darf nur unter sorgfältiger ärztlicher Kontrolle erfolgen.
-Paroxetin Zentiva darf auch nicht zusammen mit Arzneimitteln, die den Wirkstoff Pimozid enthalten (in der Schweiz nicht zugelassen), eingenommen werden.
-Wann ist bei der Einnahme von Paroxetin Zentiva Vorsicht geboten?
-In klinischen Studien wurden Informationen erhalten, die darauf hindeuten, dass bei jungen Erwachsenen, insbesondere solchen mit einer Depression, unter der Behandlung mit Paroxetin Zentiva möglicherweise ein erhöhtes Risiko von Suizidverhalten (einschliesslich Suizidversuche) besteht. Die Mehrzahl der Suizidversuche in den klinischen Studien über Depression betraf Patienten und Patientinnen im Alter zwischen 18 und 30 Jahren.
-Gelegentlich gehen die Symptome einer Depression oder anderer psychiatrischer Störungen mit Gedanken an Selbstverletzung oder Suizidversuch einher. Sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt bzw. mit Ihrer Ärztin oder suchen Sie ein nahe gelegenes Krankenhaus auf, wenn Sie zu Beginn der Behandlung oder zu einem späteren Zeitpunkt solche Gedanken oder Erlebnisse haben. Sie sollten Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin auch dann aufsuchen, wenn sich Ihre Depression zu irgendeinem Zeitpunkt während der Behandlung verschlechtert oder wenn neue Symptome auftreten.
-Bei Patientinnen und Patienten mit einer Herzkrankheit, bei Epileptikern, bei Glaukompatienten (Patientinnen und Patienten, die an einem erhöhten Augeninnendruck leiden) sowie bei Patientinnen und Patienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung ist Paroxetin Zentiva vorsichtig anzuwenden.
-Werden gleichzeitig noch andere Arzneimittel eingenommen, kann es in gewissen Fällen zu einer Abschwächung oder Verstärkung der Wirkung von Paroxetin Zentiva oder der anderen Arzneimittel kommen. Vorsicht ist geboten, wenn neben Paroxetin Zentiva z.B. eines der folgenden Arzneimittel eingesetzt wird: ein weiteres Mittel gegen Depressionen, starke Beruhigungsmittel, Fentanyl (wird in der Anästhesie und zur Behandlung von chronischen Schmerzen verwendet), Mivacurium oder Suxamethonium (werden in der Anästhesie bei Narkosen verwendet), Arzneimittel gegen die Parkinson'sche Krankheit, Epilepsie oder Magengeschwüre, eine Kombination aus Fosamprenavir und Ritonavir, die zur Behandlung von HIV (Humaner Immunmangel-Virus) verwendet wird, ein "Blutverdünnungsmittel" , Tamoxifen, das zur Therapie von Brustkrebs angewendet wird. Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin falls Sie eines der oben erwähnten Arzneimittel einnehmen. Vor einer Narkose muss der Narkosearzt oder die Narkoseärztin über die Behandlung mit Paroxetin Zentiva informiert werden.
-Anwendung anderer zentralwirksamer Arzneimittel: Selten kann es bei der Anwendung von Paroxetin Zentiva zu einem potentiell lebensbedrohlichen Syndrom kommen (sogenanntes Serotonin-Syndrom oder malignes neuroleptisches Syndrom). Das Risiko ist bei gleichzeitiger Einnahme gewisser anderer zentralwirksamer Arzneimittel erhöht, wie Arzneimittel gegen Depressionen, Aufputschmittel, Methylphenidat, bestimmte Antibiotika, blutdrucksteigernde oder -senkende Arzneimittel, wie Triptane, Tramadol, Lithium, trizyklische Antidepressiva, Selektive Serotonin-/Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI), gewisse Schmerzmittel, wie Buprenorphin und Johanniskraut. Informieren Sie daher Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen (siehe auch "Welche Nebenwirkungen kann Paroxetin Zentiva haben?" ).
-Aus Vorsichtsgründen wird vom Alkoholkonsum während der Therapie mit Paroxetin Zentiva abgeraten.
-Paroxetin Zentiva kann die Reaktionsfähigkeit, die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen und die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen!
-Die Behandlung mit Paroxetin Zentiva soll wegen möglicher Nebenwirkungen wie Schwindel, Kopfschmerzen, Empfindungsstörungen, Erregung oder Angst, Übelkeit, Schwitzen und Muskelzittern nicht abrupt abgesetzt werden.
-Bei einer Behandlung mit Paroxetin Zentiva (vor allem in den ersten Wochen) können Symptome wie innere Unruhe, Agitiertheit und die Unfähigkeit, still zu sitzen oder zu stehen auftreten. Sollten Sie solche Symptome haben, ist der Arzt bzw. die Ärztin sofort zu benachrichtigen.
-Bei Patienten und Patientinnen, die Arzneimittel wie Paroxetin Zentiva einnehmen, besteht ein erhöhtes Risiko von Knochenbrüchen. Das Risiko ist zu Beginn der Behandlung am höchsten.
-Arzneimittel wie Paroxetin Zentiva können das Sperma beeinflussen. Bei einigen Männern kann die Fruchtbarkeit unter der Behandlung mit Paroxetin Zentiva beeinträchtigt sein.
-Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin, bevor Sie Paroxetin Zentiva einnehmen, insbesondere wenn Sie an folgenden Erkrankungen leiden:
--Blutungsstörungen in der Vorgeschichte oder wenn Sie schwanger sind (siehe auch "Darf Paroxetin Zentiva während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?" ).
--Herzerkrankungen in der Vorgeschichte. Bitte informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin wenn Ihr Herzbild (Elektrokardiogramm/ECG) eine -Unregelmässigkeit aufweist, die als verlängertes QT-Intervall bekannt ist, oder wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die das QT-Intervall im EKG beeinflussen können (siehe "Wann darf Paroxetin Zentiva nicht eingenommen werden?" ).
-Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
-an anderen Krankheiten leiden,
--Allergien haben oder
-andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!
-Hilfsstoffe von besonderem Interesse
-Natrium
-Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
-Darf Paroxetin Zentiva während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
-Bei Frauen, die schwanger sind oder beabsichtigen, schwanger zu werden, sollte Paroxetin Zentiva nicht neu verschrieben werden. Frauen, die schwanger sind und schon mit Paroxetin Zentiva behandelt werden, dürfen Paroxetin Zentiva nur auf ausdrückliche Verordnung des Arztes bzw. der Ärztin weiter einnehmen. Die Einnahme während der Stillzeit wird nicht empfohlen. Sie müssen Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren, wenn Sie schwanger sind, mit einer Schwangerschaft rechnen oder stillen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Ergebnisse einiger Studien auf ein erhöhtes Risiko von Geburtsfehlern, insbesondere Herzfehlern, bei Kindern von Müttern, die in den ersten Schwangerschaftsmonaten Paroxetin erhalten haben, hindeuten. In diesen Studien wurde herausgefunden, dass bei ungefähr 1 von 50 Kindern (2%), deren Mütter in der Frühphase der Schwangerschaft Paroxetin erhalten hatten, ein Herzfehler auftrat, während die normale Häufigkeit in der Gesamtpopulation bei 1 von 100 Kindern (1%) liegt.
-Darüber hinaus wurde eine sogenannte persistierende pulmonale Hypertonie bei Kleinkindern festgestellt, deren Mütter SSRIs (einschliesslich Paroxetin) während der Schwangerschaft erhalten hatten. Bei persistierender pulmonaler Hypertonie ist der Blutdruck in den Blutgefässen zwischen dem Herz und den Lungen des Kleinkindes zu hoch. Es wurde berichtet, dass das Risiko bei Säuglingen, deren Mütter in der Spätphase der Schwangerschaft SSRIs einnahmen, vier- bis fünfmal höher war als in der Gesamtbevölkerung (Rate von 1 bis 2 Fällen pro 1000 Schwangerschaften).
-Ausserdem wurde von Frühgeburten bei schwangeren Frauen berichtet, die Paroxetin eingenommen hatten, wobei jedoch nicht bekannt ist, ob diese Frühgeburten tatsächlich auf die Anwendung von Paroxetin zurückzuführen sind.
-Folgende Symptome können bei Neugeborenen, deren Mütter in den späten Stadien der Schwangerschaft Paroxetin erhalten hatten, sofort oder kurz nach der Geburt auftreten: Schlafstörungen, Nervosität, ständiges Weinen, Reizbarkeit, Schwierigkeiten beim Stillen, übermässige Schläfrigkeit, Zittern, Erbrechen, niedriger Blutzuckerspiegel, Atemschwierigkeiten, dunkelblaue bis lilafarbene Verfärbung der Haut (Zyanose), Krampfanfälle, angespannte oder übermässig entspannte Muskulatur oder Schwierigkeiten bei der Regelung der Körpertemperatur. Diese Symptome legen sich normalerweise mit der Zeit.
-Wenn Sie Paroxetin Zentiva gegen Ende Ihrer Schwangerschaft einnehmen, kann das Risiko für schwere vaginale Blutungen kurz nach der Geburt erhöht sein, insbesondere wenn Sie in der Vorgeschichte Blutungsstörungen aufweisen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin oder Ihre Hebamme sollten darüber informiert werden, dass Sie Paroxetin Zentiva einnehmen, damit sie Sie entsprechend beraten können.
-Wie verwenden Sie Paroxetin Zentiva?
-Die empfohlene Anfangsdosierung bei Depressionen beträgt 20 mg pro Tag. Eventuell ist es nötig, die Dosierung auf 30 mg oder maximal 40 mg pro Tag zu erhöhen.
-Die empfohlene Anfangsdosierung bei sozialer Phobie, generalisierter Angst und posttraumatischen Belastungsstörungen beträgt 20 mg pro Tag. Eventuell ist eine Erhöhung der Dosierung auf maximal 50 mg pro Tag nötig.
-Bei Zwangs- und Panikstörungen sind eher höhere Dosen nötig, die bis zu 60 mg pro Tag betragen können. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird die für Ihre Situation bestgeeignete Dosierung verordnen. Die Behandlungsdauer kann von Patient zu Patient bzw. von Patientin zu Patientin stark variieren. Sie kann sich über mehrere Monate erstrecken.
-Paroxetin Zentiva wird am besten morgens zusammen mit Nahrung eingenommen. Die Filmtabletten sollten geschluckt und nicht gekaut werden. Manchmal kann es erforderlich sein, die Filmtabletten zu halbieren damit Sie die für Sie passende Dosierung einnehmen können.
-Bei Patientinnen und Patienten mit schwerer Nieren- oder Leberfunktionsstörung, eventuell auch bei älteren Patientinnen und Patienten, wird der Arzt bzw. die Ärztin eher eine niedrigere Dosierung wählen.
-Die Behandlung mit Paroxetin Zentiva soll wegen möglicher Nebenwirkungen wie Schwindel, Kopfschmerzen, Empfindungsstörungen, Erregung oder Angst, Übelkeit, Schwitzen und Muskelzittern nicht abrupt abgesetzt werden. Zum Absetzen sollte gemäss neueren klinischen Studien die tägliche Dosis in wöchentlichen Schritten von jeweils 10 mg pro Tag herabgesetzt werden (Ausschleichen).
-Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
-Welche Nebenwirkungen kann Paroxetin Zentiva haben?
-Die unerwünschten Wirkungen von Paroxetin Zentiva können nach den ersten Behandlungstagen schwächer werden oder ganz verschwinden.
-Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Paroxetin Zentiva auftreten:
-Immunsystem:
-Sehr selten treten schwere allergische Reaktionen einschliesslich allergischem Schock auf (Anaphylaxie). Zu den Anzeichen gehören: Kribbeln und Schwellungen im Gesicht und Hals- oder im Mundbereich (Angioödem), bedrohlich wirkende Atemnot, Kollaps oder Bewusstlosigkeit. In diesem Fall muss eine sofortige notärztliche Behandlung erfolgen (siehe auch "Welche Nebenwirkungen kann Paroxetin Zentiva haben? – Überempfindlichkeitsreaktionen" ).
-Magen-Darm-Trakt:
-Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Durchfall und verminderter Appetit.
-Nervensystem:
-Schwitzen, Mundtrockenheit, Schlafstörungen, Schläfrigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen und ungewöhnliche Träume (einschliesslich Alpträume). Selten wurde über Krampfanfälle berichtet.
-Sinne:
-Gelegentlich verschwommenes Sehen und Pupillenerweiterung (Mydriasis), selten erhöhter Augeninnendruck (Glaukom).
-Überempfindlichkeitsreaktionen:
-Selten treten Überempfindlichkeitsreaktionen auf. Diese äussern sich zum Beispiel mit juckendem Hautausschlag, Nesselfieber, Asthma, allergischen Schwellungen von Haut und Schleimhäuten (siehe auch "Welche Nebenwirkungen kann Paroxetin Zentiva haben? – Immunsystem" ).
-Sehr selten wurden auch schwerwiegende Hautreaktionen wie Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse beobachtet. Diese äussern sich z.B. durch schmerzhafte Blasenbildung an Haut und Schleimhäuten, Fieber und Augenbindehautentzündungen.
-Falls Überempfindlichkeitsreaktionen bei Ihnen auftreten, konsultieren Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin und setzen Sie das Arzneimittel ab.
-Andere:
-Erhöhte Blutwerte von Cholesterin, Anstieg der Leberenzyme, Leberentzündung, gelegentlich verbunden mit Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut und Augen), Leberversagen, Muskelzittern, Kraftlosigkeit, Gähnen, sexuelle Störungen, selten Bewegungsstörungen und erhöhte Tendenz zu Haut- und Schleimhautblutungen (einschliesslich gastrointestinaler Blutungen), selten Menstruationsstörungen einschliesslich starker oder verzögerter Regelblutungen, Zwischenblutungen und Ausbleiben der Regelblutungen. Gelegentlich wurde über Herzklopfen, Synkopen (kurze Bewusstlosigkeit), Blutdruckabfall bei Lagewechsel, Gewichtszunahme und Gewichtsabnahme, sowie Harnverhaltung und Harninkontinenz berichtet. In seltenen Fällen sind Störungen des Flüssigkeits- und Salzhaushaltes zum Beispiel mit Verwirrtheit, Halluzinationen, Krampfanfällen und Hirnödem (Schwellung infolge Ansammlung wässriger Flüssigkeit im Hirn) beobachtet worden. Symptome wie innere Unruhe, Agitiertheit, die Unfähigkeit, still zu sitzen oder zu stehen, das Syndrom der unruhigen Beine "Restless legs Syndrom" (attackenförmig auftretende schmerzhafte Empfindungen und Drang zu Bewegung in den Beinen, vor allem nachts bzw. im Liegen) können ebenfalls auftreten.
-Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wurden folgende unerwünschte Wirkungen beobachtet: emotionale Labilität (einschliesslich Selbstverletzungen, Suizidgedanken, Suizidversuche, Weinen und Stimmungsschwankungen), Feindseligkeit, verminderter Appetit, Zittern, Schwitzen, Hyperaktivität und Agitiertheit.
-Nach Absetzen von Paroxetin Zentiva kann es zu Symptomen wie Schwindel, Kopfschmerzen, Empfindungsstörungen (einschliesslich Stromschlaggefühle und Tinnitus (summendes, zischendes, pfeifendes, klingelndes oder sonstiges anhaltendes Geräusch in den Ohren)), Erregung oder Angst, Herzklopfen, Müdigkeit, Schlafstörungen (einschliesslich intensiver Träume), Übelkeit, Schwitzen, Muskelzittern, Verwirrtheit, Reizbarkeit, Sehstörungen und Durchfall kommen. Solche Symptome treten gewöhnlich innerhalb weniger Tage nach Absetzen oder sehr selten nach unbeabsichtigtem Auslassen einer Dosis auf. Sie treten besonders auf, wenn das Absetzen von Paroxetin abrupt erfolgt. Vor dem Absetzen von Paroxetin Zentiva konsultieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin. Im Allgemeinen sind diese Symptome begrenzt und klingen innerhalb von zwei Wochen von selbst ab. Bei einzelnen Personen können die Absetzsymptome schwerwiegend sein und für längere Zeit anhalten.
-Nach Absetzen von Paroxetin Zentiva bei Kindern und Jugendlichen traten zusätzliche Symptome wie emotionale Labilität (einschliesslich suizidale Gedanken, selbstschädigendes Verhalten, Suizidversuche, Stimmungsschwankungen und Traurigkeit/Weinen), Oberbauchschmerzen und Nervosität auf.
-Paroxetin Zentiva kann bestimmte körpereigene Stoffe (die sog. Serotoninrezeptoren) beeinflussen. Infolge von Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln (siehe auch "Wann ist bei der Einnahme von Paroxetin Zentiva Vorsicht geboten?" ), kam es in Einzelfällen zu unerwünschten Arzneimittelwirkungen, welche auf diese Eigenschaft zurückzuführen sind. Anzeichen einer solchen Wechselwirkung können Ängstlichkeit, Zittern, Krämpfe, Rotanlaufen, Kopfschmerzen, Herzrasen, Kurzatmigkeit und Bluthochdruck sein.
-Symptome eines Serotonin-Syndroms sind: Übelkeit und Erbrechen, unwillkürliche Muskelkontraktionen, Unruhe, Verwirrtheit, Schläfrigkeit, Bewusstseinsstörungen, unwillkürliche und schnelle Augenbewegungen, Herzrasen, Koordinationsstörungen, Psychosen mit visuellen Halluzinationen und Übererregbarkeit, Koma, schwere Atemprobleme oder Krämpfe. Treten bei Ihnen derartige Symptome auf, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt / Ihre Ärztin oder Ihr Krankenhaus.
-Paroxetin Zentiva gehört zu den sogenannten selektiven Serotonin Wiederaufnahme Hemmern (SSRIs), die zu sexuellen Funktionsstörungen führen können.
-Es wurde über Fälle von langanhaltenden Sexualfunktionsstörungen berichtet, bei denen die Symptome trotz Absetzen der Medikation mit SSRIs anhielten.
-Es wurde berichtet von schweren vaginalen Blutungen kurz nach der Geburt (postpartale Hämorrhagie), siehe auch "Darf Paroxetin Zentiva während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?"
-Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
-Was ist ferner zu beachten?
-Haltbarkeit
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Entsorgungshinweis
-Entsorgen Sie keine Arzneimittel in das Abwasser oder den Hausmüll. Abgelaufene oder nicht mehr benötigte Arzneimittel aus Haushalten können in Apotheken oder Sammelstellen abgegeben werden. Diese Massnahmen tragen zum Schutz der Umwelt bei.
-Lagerungshinweis
-Nicht über 25°C in der Originalverpackung und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
-Weitere Hinweise
-Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
-Was ist in Paroxetin Zentiva enthalten?
-Wirkstoffe
-1 teilbare Filmtablette enthält: Paroxetin 20 mg als Paroxetinhydrochlorid.
- +Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen
- +Patienten sollten angewiesen werden einen Arzt, Apotheker bzw. eine Ärztin, Apothekerin aufzusuchen, falls die Halsschmerzen mit hohem Fieber, Schwindel und Erbrechen einhergehen, wenn starke Beschwerden beim Schlucken bestehen, sich die Symptome nicht bessern oder länger als 5-7 Tage anhalten. Mebucaïne Plus Cherry bzw. Mebucaïne Plus Lemon ist zur kurzfristigen Anwendung während 5-7 Tagen bestimmt.
- +Mebucaïne Plus Cherry bzw. Mebucaïne Plus Lemon sollte nicht während oder unmittelbar vor dem Trinken oder Essen angewendet werden. Die lokalanästhetische Wirkung des Lidocains kann ein vorübergehendes Taubheitsgefühl von Zunge und Rachen verursachen und so das Schlucken beeinträchtigen.
- +Mebucaïne Plus Cherry bzw. Mebucaïne Plus Lemon sollte bei Wunden und Verletzungen der Mund- und Rachenschleimhaut nur mit Vorsicht angewendet werden.
- +Nicht gleichzeitig mit anionischen Substanzen, wie z.B. Zahnpasten anwenden. Anionische Substanzen können die Wirkung von Cetrimonium verringern. Daher sollten die Lutschtabletten nicht unmittelbar vor oder nach dem Zähneputzen angewendet werden.
- +Die Anwendung von Antibiotika kann zu einem Überwuchern von unempfindlichen Keimen führen. Über pseudomembranöse Kolitis, von leichtem bis lebensbedrohlichem Schweregrad ist allgemein nach Anwendung von Antibiotika berichtet worden (in Einzelfällen auch nach Tyrothricin). Deshalb ist es wichtig, bei Patienten, die während oder nach Anwendung von Mebucaïne Plus Cherry bzw. Mebucaïne Plus Lemon Durchfall haben, die Diagnose zu prüfen.
- +In folgenden Fällen muss die Behandlung mit Mebucaïne Plus Cherry bzw. Mebucaïne Plus Lemon beendet und überprüft werden:
- +wenn während der Therapie eine neue Infektion mit Bakterien oder Pilze auftritt
- +bei anhaltendem oder stärkerem Durchfall oder bei Bauchkrämpfen.
-Magnesiumstearat, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Mannitol, mikrokristalline Cellulose, basisches Butylmethylacrylat-Copolymer, Polyvinylalkohol, Titandioxid, Talkum, Sojalecithin, Xanthangummi.
-Wo erhalten Sie Paroxetin Zentiva? Welche Packungen sind erhältlich?
-In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
-Filmtabletten 20 mg: Packungen zu 14, 28 und 98 Filmtabletten.
-Zulassungsnummer
-56962 (Swissmedic).
-Zulassungsinhaberin
-Helvepharm AG, Frauenfeld.
-Diese Packungsbeilage wurde im August 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
- +Mebucaïne Plus Cherry bzw. Mebucaïne Plus Lemon enthält ca. 1 g Sorbitol (E 420) pro Lutschtablette.
- +Die additive Wirkung gleichzeitig angewendeter Sorbitol (oder Fructose) -haltiger Arzneimittel und die Einnahme von Sorbitol (oder Fructose) über die Nahrung ist zu berücksichtigen. Der Sorbitolgehalt oral angewendeter Arzneimittel kann die Bioverfügbarkeit von anderen gleichzeitig oral angewendeten Arzneimitteln beeinflussen. Sorbitol ist eine Quelle für Fructose. Patienten mit hereditärer Fructose-Intoleranz (HFI) dürfen dieses Arzneimittel nicht anwenden.
- +Sorbitol kann Magen-Darm-Beschwerden hervorrufen und kann eine leicht abführende Wirkung haben.
- +Mebucaïne Plus Cherry bzw. Mebucaïne Plus Lemon enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Lutschtablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
- +Mebucaïne Plus Cherry enthält einen Duftstoff mit Zimtaldehyd, Citral, Eugenol und Geraniol. Zimtaldehyd, Citral, Eugenol und Geraniol können allergische Reaktionen hervorrufen. Zusätzlich zu allergischen Reaktionen bei sensibilisierten Patienten können nicht-sensibilisierte Patienten sensibilisiert werden.
- +Mebucaïne Plus Lemon enthält Butylhydroxyanisol (E 320), welches örtlich begrenzt Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis), Reizungen der Augen und der Schleimhäute hervorrufen kann.
- +Mebucaïne Plus Lemon enthält einen Duftstoff mit Citral. Citral kann allergische Reaktionen hervorrufen. Zusätzlich zu allergischen Reaktionen bei sensibilisierten Patienten können nicht-sensibilisierte Patienten sensibilisiert werden.
-Paroxetin Zentiva®
-Qu'est-ce que Paroxetin Zentiva et quand doit-il être utilisé?
-Paroxetin Zentiva est un médicament destiné au traitement des dépressions, des épuisements psychiques et des troubles organiques qui peuvent être en rapport avec la dépression. Il améliore non seulement l'humeur, mais également les symptômes physiques.
-Paroxetin Zentiva permet de prévenir la réapparition des symptômes dépressifs ainsi que la survenue de nouveaux épisodes.
-Paroxetin Zentiva est également utilisé dans le traitement des affections anxieuses suivantes: phobie sociale (peur pathologique des situations sociales), troubles paniques, anxiété généralisée, troubles obsessionnels compulsifs, de même que troubles dus au stress post-traumatique (états anxieux consécutifs à des événements stressants).
-On considère que Paroxetin Zentiva agit en renforçant l'action de la sérotonine, un transmetteur biologique, au niveau du cerveau.
-Paroxetin Zentiva ne doit être utilisé que sur prescription du médecin.
-Quand Paroxetin Zentiva ne doit-il pas être pris?
-En cas d'hypersensibilité à la paroxétine, le principe actif de Paroxetin Zentiva, et aux excipients contenus dans Paroxetin Zentiva.
-Chez l'enfant et l'adolescent (de moins de 18 ans):
-Paroxetin Zentiva ne doit pas être utilisé chez l'enfant et l'adolescent de moins de 18 ans. Dans des études cliniques contrôlées, réalisées chez des patients de moins de 18 ans souffrant de troubles dépressifs sévères, de troubles obsessionnels compulsifs, ou chez des enfants présentant une phobie sociale, un risque accru d'effets indésirables tels que des pensées suicidaires, un comportement hostile et des fluctuations de l'humeur a été constaté. En outre, ces études n'ont apporté aucune preuve d'efficacité appropriée dans le traitement des dépressions.
-Paroxetin Zentiva ne doit pas être pris conjointement avec des médicaments contenant le principe actif thioridazine, car l'effet de la thioridazine pourrait être renforcé.
-Paroxetin Zentiva ne doit être utilisé ni avec certains médicaments contre la dépression ou la maladie de Parkinson (qu'on appelle les inhibiteurs de MAO), ni avec des médicaments contenant les principes actifs linézolide (un antibiotique) ou le chlorure de méthylthioninium (bleu de méthylène), ni au cours des deux premières semaines suivant l'arrêt du traitement par ceux-ci. De même, ces inhibiteurs de MAO ne doivent pas être utilisés pendant les deux semaines suivant l'arrêt du traitement par Paroxetin Zentiva. Le passage d'un médicament à un autre ne doit s'effectuer que sous le strict contrôle d'un médecin.
-Paroxetin Zentiva ne doit pas non plus être pris conjointement avec des médicaments contenant le principe actif pimozide (non autorisé en Suisse).
-Quelles sont les précautions à observer lors de la prise de Paroxetin Zentiva?
-Des informations suggérant qu'un risque plus élevé de comportements suicidaires (y compris de tentatives de suicide) existerait éventuellement chez les jeunes adultes sous traitement par Paroxetin Zentiva, en particulier chez ceux souffrant d'une dépression, ont été recueillies au cours d'études cliniques. La plupart des tentatives de suicide survenues au cours des études cliniques sur la dépression concernaient des patients âgés de 18 à 30 ans.
-Les symptômes d'une dépression ou d'autres troubles psychiatriques s'accompagnent occasionnellement d'idées d'automutilation ou de tentative de suicide. Consultez immédiatement votre médecin ou allez à l'hôpital le plus proche si vous avez de telles pensées ou vivez de telles expériences au début du traitement ou même plus tard. Vous devez également consulter votre médecin si votre dépression s'aggrave à un quelconque moment pendant le traitement ou si de nouveaux symptômes apparaissent.
-Paroxetin Zentiva doit être employé avec prudence chez les patients souffrant d'une maladie cardiaque, les épileptiques, les patients ayant un glaucome (patients souffrant d'une pression intraoculaire élevée), ainsi que chez les patients présentant des troubles de la fonction hépatique ou rénale.
-Si d'autres médicaments sont pris en même temps, l'effet de Paroxetin Zentiva ou des autres médicaments peut dans certains cas être diminué ou augmenté. La prudence s'impose si, en même temps que Paroxetin Zentiva, l'un des médicaments suivants est par exemple utilisé: un autre médicament contre la dépression, des tranquillisants puissants, le fentanyl (utilisé pour l'anesthésie et le traitement des douleurs chroniques), le mivacurium ou le suxaméthonium (utilisés en anesthésie lors de narcoses), des médicaments contre la maladie de Parkinson, l'épilepsie ou les ulcères gastriques, une association de fosamprénavir et de ritonavir, employée dans le traitement des infections à VIH (virus de l'immunodéficience humaine), un médicament servant à "fluidifier le sang" (anticoagulant), le tamoxifène, qui est utilisé dans le traitement du cancer du sein. Veuillez informer votre médecin si vous prenez l'un des médicaments susmentionnés. Avant une anesthésie, l'anesthésiste doit être informé de votre traitement par Paroxetin Zentiva.
-Utilisation d'autres médicaments à effet central: un syndrome potentiellement mortel (appelé syndrome sérotoninergique ou syndrome malin des neuroleptiques) peut survenir dans de rares cas lors de l'utilisation de Paroxetin Zentiva. Le risque est augmenté en cas de prise simultanée de certains autres médicaments à effet central, comme des médicaments contre la dépression, des stimulants, le méthylphénidate, certains antibiotiques, des médicaments augmentant ou abaissant la pression artérielle tels que les triptans, le tramadol, le lithium, des antidépresseurs tricycliques, des inhibiteurs sélectifs de la recapture de la sérotonine/noradrénaline (IRSN), certains antalgiques comme la buprénorphine et le millepertuis. Informez donc votre médecin si vous prenez d'autres médicaments (voir aussi "Quels effets secondaires Paroxetin Zentiva peut-il provoquer?" )
-Par précaution, il est conseillé de ne pas boire d'alcool pendant le traitement par Paroxetin Zentiva.
-Paroxetin Zentiva peut affecter les réactions, l'aptitude à la conduite et la capacité à utiliser des outils ou des machines!
-En raison de la survenue possible d'effets secondaires comme des vertiges, des maux de tête, des troubles sensoriels, une excitation ou une anxiété, des nausées, une transpiration et des tremblements musculaires, il convient de ne pas interrompre subitement le traitement par Paroxetin Zentiva.
-Lors d'un traitement par Paroxetin Zentiva (principalement au cours des premières semaines), des symptômes tels qu'un tourment intérieur, une agitation et une incapacité à rester assis ou debout calmement peuvent survenir. Si vous présentez ces symptômes, veuillez en informer immédiatement votre médecin.
-Il existe un risque accru de fracture osseuse chez les patients qui prennent des médicaments tels que Paroxetin Zentiva. Ce risque est maximal au début du traitement.
-Les médicaments tels que Paroxetin Zentiva peuvent avoir une influence sur le sperme. Chez certains hommes sous traitement par Paroxetin Zentiva, la fertilité peut être altérée.
-Veuillez consulter votre médecin avant de prendre Paroxetin Zentiva, en particulier si vous souffrez des maladies suivantes:
--Troubles hémorragiques dans vos antécédents, ou si vous êtes enceinte (voir aussi "Paroxetin Zentiva peut-il être pris pendant la grossesse ou l'allaitement?" ).
--Maladies cardiaques dans vos antécédents. Veuillez informer votre médecin si le tracé de l'activité de votre cœur (électrocardiogramme/ECG) montre une irrégularité, connue sous le terme d'allongement de l'intervalle QT, ou si vous prenez des médicaments qui peuvent influencer l'intervalle QT à l'ECG (voir "Quand Paroxetin Zentiva ne doit-il pas être pris?" )
-Veuillez informer votre médecin ou votre pharmacien si
-vous souffrez d'une autre maladie,
-vous êtes allergique ou
-vous prenez déjà d'autres médicaments ou utilisez déjà d'autres médicaments en usage externe (même en automédication!).
-Excipients revêtant un intérêt particulier
-Sodium
-Ce médicament contient moins de 1 mmol (23 mg) de sodium par comprimé enrobé, c.-à-d. qu'il est essentiellement "sans sodium" .
-Paroxetin Zentiva peut-il être pris pendant la grossesse ou l'allaitement?
-Paroxetin Zentiva ne devrait pas être nouvellement prescrit chez les femmes enceintes ou celles qui envisagent de le devenir. Les femmes qui sont enceintes et sont déjà traitées par Paroxetin Zentiva ne doivent continuer à prendre Paroxetin Zentiva que sur prescription explicite du médecin. La prise n'est pas recommandée pendant l'allaitement. Vous devez informer votre médecin si vous êtes enceinte, si vous souhaitez l'être ou si vous allaitez, car les résultats de certaines études indiquent un risque plus élevé de malformations congénitales, en particulier de malformations cardiaques, chez les enfants dont la mère a reçu paroxétine lors des premiers mois de grossesse. Dans ces études, il a été observé qu'une malformation cardiaque survenait chez environ 1 enfant sur 50 (2%) dont la mère avait pris de la paroxétine au début de sa grossesse, tandis que la fréquence normale dans la population générale est de 1 enfant sur 100 (1%).
-De plus, une hypertension pulmonaire persistante a été constatée chez des enfants en bas âge dont la mère avait pris des ISRS (y compris de la paroxétine) pendant sa grossesse. Une hypertension pulmonaire persistante correspond à une pression sanguine trop élevée dans les vaisseaux sanguins entre le cœur et les poumons de l'enfant en bas âge. Un risque quatre à cinq fois plus élevé qu'au sein de la population générale (taux de 1 à 2 cas pour 1000 grossesses) a été rapporté chez des nourrissons dont la mère avait pris des ISRS en fin de grossesse.
-Des naissances prématurées ont été en outre rapportées chez des femmes enceintes qui avaient pris paroxétine. On ignore toutefois si ces naissances prématurées peuvent être effectivement attribuées à l'emploi de paroxétine.
-Les symptômes suivants peuvent survenir immédiatement ou peu de temps après la naissance chez les nouveau-nés dont la mère a pris de la paroxétine en fin de grossesse: troubles du sommeil, nervosité, pleurs permanents, irritabilité, difficultés lors de l'allaitement, somnolence excessive, tremblements, vomissements, taux bas de sucre dans le sang, difficultés respiratoires, coloration bleu foncé à violette de la peau (cyanose), convulsions, musculature contractée ou excessivement détendue, troubles de la régulation de la température corporelle. Ces symptômes s'estompent normalement avec le temps.
-Si vous prenez Paroxetin Zentiva vers la fin de la grossesse, le risque de saignements vaginaux sévères peut être augmenté immédiatement après l'accouchement, en particulier si vous avez des antécédents de troubles hémorragiques. Vous devez informer votre médecin ou votre sage-femme que vous prenez Paroxetin Zentiva, afin qu'ils puissent vous conseiller en conséquence.
-Comment utiliser Paroxetin Zentiva?
-La posologie initiale recommandée en cas de dépression est de 20 mg par jour. Il peut être éventuellement nécessaire d'augmenter cette posologie à 30 mg ou à 40 mg au maximum par jour.
-La posologie initiale recommandée en cas de phobie sociale, d'anxiété généralisée et de troubles dus au stress post-traumatique est de 20 mg par jour. Il peut être éventuellement nécessaire d'augmenter cette posologie à 50 mg au maximum par jour.
-Des doses plutôt plus élevées, pouvant atteindre 60 mg par jour, sont nécessaires pour le traitement des troubles obsessionnels compulsifs et des troubles paniques. Votre médecin prescrira la posologie convenant le mieux à votre situation. La durée du traitement peut fortement varier d'un patient à l'autre. Le traitement peut durer plusieurs mois.
-Paroxetin Zentiva est pris de préférence le matin avec des aliments. Les comprimés pelliculés sont à avaler sans être croqués. Il peut parfois être nécessaire de partager les comprimés pelliculés en deux pour que vous puissiez prendre la dose adéquate.
-Chez les patients présentant des troubles sévères de la fonction rénale ou hépatique, et éventuellement chez les patients âgés, le médecin prescrira plutôt une posologie plus faible.
-En raison de la survenue possible d'effets secondaires comme des vertiges, des maux de tête, des troubles sensoriels, une excitation ou une anxiété, des nausées, une transpiration et des tremblements musculaires, il ne faut pas interrompre subitement le traitement par Paroxetin Zentiva. Selon des études cliniques récentes, il convient de réduire la dose quotidienne par palier de 10 mg chaque semaine pour arrêter le traitement (réduction progressive de la dose).
-Ne changez pas de votre propre chef le dosage prescrit. Adressez-vous à votre médecin ou à votre pharmacien si vous estimez que l'efficacité du médicament est trop faible ou au contraire trop forte.
-Quels effets secondaires Paroxetin Zentiva peut-il provoquer?
-Les effets indésirables de Paroxetin Zentiva peuvent diminuer ou disparaître complètement après les premiers jours de traitement.
-La prise de Paroxetin Zentiva peut provoquer les effets secondaires suivants:
-Système immunitaire:
-Dans de très rares cas, des réactions allergiques incluant un choc allergique (anaphylaxie) peuvent se manifester. Les symptômes de telles réactions englobent: fourmillements et gonflement du visage et de la région de la bouche et de la gorge (angio-œdème), dyspnée menaçante, collapsus ou perte de conscience. Dans de tels cas, un traitement médical d'urgence doit être instauré (voir aussi "Quels effets secondaires Paroxetin Zentiva peut-il provoquer? – Réactions d'hypersensibilité" ).
-Tractus gastro-intestinal:
-Nausées, vomissements, constipation, diarrhée et diminution de l'appétit.
-Système nerveux:
-Transpiration, sécheresse de la bouche, troubles du sommeil, somnolence, vertiges, maux de tête et rêves inhabituels (y compris cauchemars). Des convulsions ont été aussi rapportées dans de rares cas.
-Sens:
-Occasionnellement, vision trouble et dilatation des pupilles (mydriase). Rarement, augmentation de la pression intraoculaire (glaucome).
-Réactions d'hypersensibilité:
-Des réactions d'hypersensibilité apparaissent dans de rares cas. Celles-ci se manifestent par exemple par une éruption cutanée avec des démangeaisons, de l'urticaire, de l'asthme, des gonflements allergiques de la peau et des muqueuses (voir aussi "Quels effets secondaires Paroxetin Zentiva peut-il provoquer? – Système immunitaire" ).Très rarement, des réactions cutanées graves telles qu'un érythème multiforme, un syndrome de Stevens-Johnson et une nécrolyse épidermique toxique ont été aussi observées. Celles-ci se manifestent par exemple par la formation douloureuse de vésicules sur la peau et les muqueuses, de la fièvre et des conjonctivites.
-Si des réactions d'hypersensibilité surviennent chez vous, consultez immédiatement votre médecin et interrompez la prise du médicament.
-Autres:
-Taux sanguins de cholestérol élevés, élévation des enzymes hépatiques, inflammation hépatique, occasionnellement associée à une jaunisse (coloration jaune de la peau et des yeux), défaillance hépatique, tremblements musculaires, faiblesse, bâillements, troubles sexuels, rarement troubles moteurs et tendance accrue aux hémorragies cutanées et des muqueuses (y compris hémorragies gastro-intestinales), rarement troubles menstruels, y compris retard des règles ou règles abondantes, saignements entre les règles et absence de règles. Occasionnellement, il a été fait état de palpitations, de syncopes (brève perte de conscience), d'une chute de la pression artérielle lors d'un changement de position, de prise et de perte de poids, ainsi que d'une rétention urinaire et d'une incontinence urinaire. Dans de rares cas, on a observé des troubles de l'équilibre des liquides et des sels se manifestant par exemple par une confusion, des hallucinations, des convulsions et un œdème cérébral (gonflement consécutif à l'accumulation de fluide aqueux dans le cerveau). Des symptômes tels qu'un tourment intérieur, une agitation, une incapacité à rester assis ou debout calmement et le syndrome des jambes sans repos "Restless Legs Syndrome" (sensations douloureuses et besoin de bouger les jambes survenant sous forme de crises, surtout la nuit ou en position allongée) peuvent également survenir.
-Chez l'enfant et l'adolescent de moins de 18 ans, les effets indésirables suivants ont été observés: instabilité émotionnelle (y compris automutilations, pensées suicidaires, tentatives de suicide, pleurs et fluctuations de l'humeur), hostilité, réduction de l'appétit, tremblements, transpiration, hyperactivité et agitation.
-Après l'arrêt de Paroxetin Zentiva, il peut apparaître des symptômes tels que vertiges, maux de tête, troubles sensoriels (y compris sensations de décharge électrique et acouphènes (bourdonnement, sifflement, tintement ou autre bruit persistant dans les oreilles)), excitation ou anxiété, palpitations, fatigue, troubles du sommeil (y compris rêves intensifs), nausées, transpiration, tremblements musculaires, confusion, irritabilité, troubles visuels et diarrhées. De tels symptômes surviennent habituellement dans les quelques jours suivant l'arrêt du traitement ou, très rarement, après l'oubli involontaire d'une dose. Ils apparaissent en particulier lorsque l'arrêt de la paroxétine est effectué de manière brusque. Avant d'interrompre la prise de Paroxetin Zentiva, veuillez consulter votre médecin. En général, ces symptômes sont limités et disparaissent d'eux-mêmes en l'espace de deux semaines. Chez certaines personnes, les symptômes de sevrage peuvent être sévères et persister plus longtemps.
-Après l'arrêt de Paroxetin Zentiva chez l'enfant et l'adolescent, des symptômes supplémentaires tels qu'une instabilité émotionnelle (y compris des pensées suicidaires, un comportement autodestructeur, des tentatives de suicide, des variations de l'humeur et une tristesse/des pleurs), des douleurs épigastriques et une nervosité ont été observés.
-Paroxetin Zentiva peut influencer certaines substances propres à l'organisme (appelées récepteurs de la sérotonine). Du fait d'interactions avec d'autres médicaments (voir aussi "Quelles sont les précautions à observer lors de la prise de Paroxetin Zentiva?" ), des effets indésirables dus à cette propriété sont survenus dans des cas isolés. Les signes d'une telle interaction peuvent être une anxiété, des tremblements, des convulsions, une rougeur, des maux de tête, une tachycardie (accélération du rythme cardiaque), un essoufflement et une hypertension artérielle.
-Les symptômes d'un syndrome sérotoninergique sont: nausées et vomissements, contractions musculaires involontaires, agitation, confusion, somnolence, troubles de la conscience, mouvements oculaires rapides et involontaires, tachycardie (accélération du rythme cardiaque), troubles de la coordination, psychoses avec hallucinations visuelles et hyperexcitabilité, coma, problèmes respiratoires sévères ou convulsions. Si vous présentez de tels symptômes, consultez immédiatement votre médecin ou votre hôpital.
-Paroxetin Zentiva fait partie des inhibiteurs sélectifs de la recapture de la sérotonine (ISRS) qui peuvent provoquer des troubles de la fonction sexuelle.
-Des cas de troubles prolongés de la fonction sexuelle dont les symptômes ont persisté malgré l'arrêt du traitement par les ISRS, ont été rapportés.
-Des saignements vaginaux sévères survenus immédiatement après l'accouchement (hémorragie du post-partum) ont été rapportés, voir aussi "Paroxetin Zentiva peut-il être pris pendant la grossesse ou l'allaitement?" .
-Si vous remarquez des effets secondaires, veuillez en informer votre médecin ou votre pharmacien. Ceci vaut en particulier pour les effets secondaires non mentionnés dans cette notice d'emballage.
-À quoi faut-il encore faire attention?
-Stabilité
-Ce médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention "EXP" sur le récipient.
-Mention concernant l'élimination des médicaments
-Ne jetez aucun médicament avec les eaux usées ou les ordures ménagères. Les médicaments périmés ou qui ne sont plus utilisés dans les ménages peuvent être rapportés dans les pharmacies ou dans les centres de collecte. Ces mesures contribueront à protéger l'environnement.
-Instructions de stockage
-Conserver pas au-dessus de 25 °C dans l'emballage original et hors de portée des enfants.
-Remarques complémentaires
-Pour de plus amples renseignements, consultez votre médecin ou votre pharmacien qui disposent d'une information détaillée destinée aux professionnels.
-Que contient Paroxetin Zentiva?
-Principes actifs
-1 comprimé pelliculé sécable contient 20 mg de paroxétine sous forme de chlorhydrate de paroxétine.
-Excipients
-Stéarate de magnésium, carboxyméthylamidon sodique (Type A), mannitol, cellulose microcristalline, copolymère basique de méthacrylate de butyle, alcool polyvinylique, dioxyde de titane, talc, lécithine de soja, gomme xanthane.
-Où obtenez-vous Paroxetin Zentiva? Quels sont les emballages à disposition sur le marché?
-En pharmacie, sur ordonnance médicale.
-Comprimés pelliculés 20 mg: emballages de 14, 28 et 98 comprimés pelliculés.
-Numéro d'autorisation
-56962 (Swissmedic).
-Titulaire de l'autorisation
-Helvepharm AG, Frauenfeld.
-Cette notice d'emballage a été vérifiée pour la dernière fois en août 2025 par l'autorité de contrôle des médicaments (Swissmedic).
- +Unerwünschte Wirkungen
- +Nachfolgend werden die unerwünschten Wirkungen, nach Systemorganklasse und Häufigkeiten geordnet, aufgelistet. Häufigkeiten werden folgendermassen definiert: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100 bis <1/10); gelegentlich (≥1/1'000 bis <1/100), selten (≥1/10'000 bis <1/1'000), sehr selten (<1/10'000). Innerhalb der einzelnen Häufigkeitsgruppen sind die unerwünschten Wirkungen nach absteigendem Schweregrad geordnet.
- +Erkrankung des Immunsystems
- +Selten: systemische Überempfindlichkeitsreaktionen.
- +Erkrankung des Gastrointestinaltrakts
- +Nausea kann auftreten, wenn das in den Lutschtabletten enthaltene Lidocain in hohen Dosen auf nüchternen Magen eingenommen wird.
- +Erkrankung der Haut und des Unterhautgewebes
- +Sehr selten: Hautausschlag, Pruritus.
- +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- +Häufige, fortgesetzte Verabreichung über längere Zeiträume kann lokale Reizungen verursachen. Die Anwendung von Tyrothricin auf frischen Wunden kann zu Blutungen führen.
- +Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
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