| 50 Änderungen an Fachinfo Amlodipin Plus Pfizer 5/10 mg |
-Wirkstoffe: Amlodipinum ut Amlodipini besilas, Atorvastatinum ut Calcii Atorvastatinum (2:1) trihydricum.
- +Wirkstoffe
- +Amlodipinum ut Amlodipini besilas, Atorvastatinum ut Calcii Atorvastatinum (2:1) trihydricum.
-Tablettenkern: Calcii carbonas, Carmellosum natricum conexum, Cellulosum microcristallinum, Amylum pregelificatum, Polysorbatum 80, Hydroxypropylcellulosum, Silica colloidalis anhydrica, Magnesii stearas.
-Filmüberzug 5 mg/10 mg: Opadry II Weiss (Alcohol polyvinylicus, Titanii dioxidum (E171), Macrogolum 3000, Talcum).
-Filmüberzug 10 mg/10 mg: Opadry II Blau (Alcohol polyvinylicus, Titanii dioxidum (E171), Lacca cum Indigotinum/(Indigocarminum, E132)-aluminium, Macrogolum 3000, Talcum).
- +Tablettenkern: Calcii carbonas, Carmellosum natricum conexum, Cellulosum microcristallinum, Amylum pregelificatum, Polysorbatum 80, Hydroxypropylcellulosum (E463), Silica colloidalis anhydrica, Magnesii stearas.
- +Filmüberzug 5 mg/10 mg: Alcohol polyvinylicus, Titanii dioxidum (E171), Macrogolum 3000, Talcum.
- +Filmüberzug 10 mg/10 mg: Alcohol polyvinylicus, Titanii dioxidum (E171), Lacca cum Indigotinum/(Indigocarminum, E132)-aluminium, Macrogolum 3000, Talcum.
-Bei HIV-Protease-Inhibitoren (Lopinavir plus Ritonavir, Saquinavir plus Ritonavir, Darunavir plus Ritonavir, Fosamprenavir, Fosamprenavir plus Ritonavir und Nelfinavir), Hepatitis C-Protease-Inhibitoren (Boceprevir), Clarithromycin und Itraconazol wurden pharmakokinetische Arzneiwechselwirkungen, die zu einer erhöhten systemischen Konzentration von Atorvastatin führen, festgestellt. Vorsicht ist geboten bei gleichzeitiger Verschreibung von Atorvastatin; eine entsprechende klinische Beurteilung wird empfohlen um sicherzustellen, dass die niedrigstmögliche Dosis von Atorvastatin verschrieben wird (siehe auch „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen: «Einfluss auf die Muskulatur» und «Interaktionen»).
- +Bei HIV-Protease-Inhibitoren (Lopinavir plus Ritonavir, Saquinavir plus Ritonavir, Darunavir plus Ritonavir, Fosamprenavir, Fosamprenavir plus Ritonavir und Nelfinavir), Hepatitis C-Protease-Inhibitoren (Boceprevir), Clarithromycin und Itraconazol wurden pharmakokinetische Arzneiwechselwirkungen, die zu einer erhöhten systemischen Konzentration von Atorvastatin führen, festgestellt. Vorsicht ist geboten bei gleichzeitiger Verschreibung von Atorvastatin; eine entsprechende klinische Beurteilung wird empfohlen um sicherzustellen, dass die niedrigstmögliche Dosis von Atorvastatin verschrieben wird (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen: «Einfluss auf die Muskulatur» und «Interaktionen»).
- +In sehr seltenen Fällen wurde während oder nach der Behandlung mit einigen Statinen über eine immunvermittelte nekrotisierende Myopathie (immune-mediated necrotizing myopathie; IMNM) berichtet. Die klinischen Charakteristika einer IMNM sind persistierende proximale Muskelschwäche und erhöhte Serum-Kreatinkinase-Werte, die trotz Absetzen der Behandlung mit Statinen fortbestehen.
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-Ein temporäres Absetzen von Amlodipin Plus Pfizer sollte während einer Fusidinsäure-Therapie in Betracht gezogen werden (siehe «Interaktionen»).
- +HMG-CoA-Reduktasehemmern (Statine), inkl. Amlodipin Plus Pfizer dürfen nicht zusammen mit systemischen Fusidinsäurepräparaten angewendet werden.
- +Es wurde über Rhabdomyolyse (einschliesslich einiger Todesfälle) bei Patienten berichtet, die systemische Fusidinsäurepräparate in Kombination mit Statinen erhielten (siehe «Interaktionen»).
- +Die Behandlung mit Amlodipin Plus Pfizer ist während einer unverzichtbaren systemischen Fusidinsäuretherapie abzusetzen. Die Patienten sollten darüber informiert werden, umgehend ärztlichen Rat einzuholen, wenn sie Anzeichen von Muskelschwäche, -schmerzen oder -empfindlichkeit bemerken.
- +Die Statintherapie kann 7 Tage nach der letzten Dosis Fusidinsäure fortgesetzt werden.
- +In Ausnahmesituationen, wenn eine anhaltende systemische Fusidinsäure-Behandlung erforderlich ist, sollte die gleichzeitigen Anwendung von Amlodipin Plus Pfizer und Fusidinsäure nur von Fall zu Fall und unter engmaschiger medizinischer Überwachung in Betracht gezogen werden.
-·Itraconazol: Die gleichzeitige Anwendung von Atorvastatin (20-40 mg) und Itraconazol (200 mg) war mit einer Erhöhung der AUC, Cmax und t1/2 von Atorvastatin verbunden.
-·Grapefruitsaft: Grapefruitsaft enthält eine oder mehrere Komponenten, die CYP3A4 hemmen, und kann die Plasmaspiegel von Arzneimitteln, die über CYP3A4 metabolisiert werden, erhöhen. Die Wirkung einer normalen Menge Grapefruitsaft (1 Glas zu 250 ml täglich) auf Atorvastatin ist minimal (Erhöhung der aktiven inhibitorischen Aktivität der HMG-CoA-Reduktase-AUC um 13%) und klinisch nicht relevant. Grössere Mengen (mehr als 1 Liter) können jedoch die Plasmaspiegel der inhibitorischen Aktivität der HMG-CoA-Reduktase unter Atorvastatin-Therapie signifikant erhöhen und sollten vermieden werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen, Einfluss auf die Muskulatur»).
-Demgemäss ist Vorsicht geboten bei der gleichzeitigen Einnahme von Inhibitoren von CYP3A4 (Makrolidantibiotika einschliesslich Erythromycin und Clarithromycin, Ketoconazol, Itraconazol, Voriconazol, Protease-Inhibitoren, Diltiazem und Ciclosporin). Siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen; Einfluss auf die Muskulatur».
- +·Itraconazol: Die gleichzeitige Anwendung von Atorvastatin (20-40 mg) und Itraconazol (200 mg) war mit einer Erhöhung der AUC, Cmax und t½ von Atorvastatin verbunden.
- +·Grapefruitsaft: Grapefruitsaft enthält eine oder mehrere Komponenten, die CYP3A4 hemmen, und kann die Plasmaspiegel von Arzneimitteln, die über CYP3A4 metabolisiert werden, erhöhen. Die Wirkung einer normalen Menge Grapefruitsaft (1 Glas zu 250 ml täglich) auf Atorvastatin ist minimal (Erhöhung der aktiven inhibitorischen Aktivität der HMG-CoA-Reduktase-AUC um 13%) und klinisch nicht relevant.Grössere Mengen (mehr als 1 Liter) können jedoch die Plasmaspiegel der inhibitorischen Aktivität der HMG-CoA-Reduktase unter Atorvastatin-Therapie signifikant erhöhen und sollten vermieden werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen: Einfluss auf die Muskulatur»).
- +Demgemäss ist Vorsicht geboten bei der gleichzeitigen Einnahme von Inhibitoren von CYP3A4 (Makrolidantibiotika einschliesslich Erythromycin und Clarithromycin, Ketoconazol, Itraconazol, Voriconazol, Protease-Inhibitoren, Diltiazem und Ciclosporin). Siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen: Einfluss auf die Muskulatur».
-Fusidinsäure: Es wurden keine Interaktionsstudien mit Atorvastatin und Fusidinsäure durchgeführt. Aus Postmarketing-Erfahrungen wurden jedoch schwerwiegende Fälle von Muskelerkrankungen (u.a. Rhadomyolyse) im Zusammenhang mit der Kombination der beiden Wirstoffe (Atorvastatin und Fusidinsäure) berichtet. Patienten sollen daher engmaschig überwacht werden. Ein temporäres Absetzen von Amlodipin Plus Pfizer ist während einer Fusidinsäure-Therapie in Betracht zu ziehen.
- +Systemische Fusidinsäurepräparate: Es wurden keine Interaktionsstudien mit Atorvastatin und Fusidinsäure durchgeführt. Die Kombination von Statinen, inkl. Amlodipin Plus Pfizer mit Fusidinsäure kann zu möglicherweise letal verlaufenden Rhabdomyolysen führen. Es wurde über Rhabdomyolyse (einschliesslich einiger Todesfälle) bei Patienten berichtet, die systemische Fusidinsäurepräparate in Kombination mit Statinen erhielten (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Der Mechanismus dieser Interaktion ist nicht bekannt.
- +Die Behandlung mit Amlodipin Plus Pfizer ist während einer unverzichtbaren systemischen Fusidinsäuretherapie abzusetzen.
- +Die Behandlung mit Amlodipin Plus Pfizer kann sieben Tage nach Erhalt der letzten Fusidinsäuredosis wieder aufgenommen werden.
-Aufgrund der möglichen unerwünschten Wirkungen kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge und Maschinen zu bedienen, beeinträchtigt sein.
- +Aufgrund der möglichen unerwünschten Wirkungen können die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge und Maschinen zu bedienen, beeinträchtigt sein.
-Die nachfolgenden unerwünschten Wirkungen sind, getrennt für Amlodipin und Atorvastatin, entsprechend den MedDRA Organsystemen und nach ihrer Häufigkeit aufgelistet.
-Die genannten Häufigkeiten entsprechen folgenden Inzidenzen:
-Sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, <1/10), gelegentlich (≥1/1000, <1/100), selten (≥1/10'000, <1/1000), sehr selten (<1/10'000) und nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.
-Organsystem (MedDRA) Unerwünschte Wirkung Häufigkeit
-Amlodipin Atorvastatin
-Infektionen Nasopharyngitis - Häufig
- +Die nachfolgenden unerwünschten Wirkungen sind, getrennt für Amlodipin und Atorvastatin, entsprechend den MedDRA Organsystemen und nach ihrer Häufigkeit aufgelistet. Die genannten Häufigkeiten entsprechen folgenden Inzidenzen: Sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, <1/10), gelegentlich (≥1/1000, <1/100), selten (≥1/10'000, <1/1000), sehr selten (<1/10'000) und nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
- +Organsystem (MedDRA) Unerwünschte Wirkung Häufigkeit für Amlodipin Häufigkeit für Atorvastatin
- +Infektionen und parasitäre Erkrankungen Nasopharyngitis - Häufig
-Immunsystem Allergische Reaktionen Sehr selten Häufig
- +Erkrankungen des Immunsystems Allergische Reaktionen Sehr selten Häufig
-Nervensystem Schläfrigkeit Häufig -
- +Erkrankungen des Nervensystems Schläfrigkeit Häufig -
-Augen Sehverschlechterung Gelegentlich Selten
- +Augenerkrankungen Sehverschlechterung Gelegentlich Selten
-Ohr und Innenohr Tinnitus Gelegentlich Gelegentlich
-Herz Palpitationen Häufig -
- +Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths Tinnitus Gelegentlich Gelegentlich
- +Herzerkrankungen Palpitationen Häufig -
-Gefässe Rötung im Gesicht Häufig -
- +Gefässerkrankungen Rötung im Gesicht Häufig -
-Atmungsorgane Schmerzen im Rachen- und Kehlraum, Nasenbluten - Häufig
- +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums Schmerzen im Rachen- und Kehlraum, Nasenbluten - Häufig
-Gastrointestinale Erkrankungen Übelkeit Häufig Häufig
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Übelkeit Häufig Häufig
-Leber- und Galle Hepatitis Sehr selten Gelegentlich
- +Leber und Gallenerkrankungen Hepatitis Sehr selten Gelegentlich
-Haut Alopezie Gelegentlich Gelegentlich
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Alopezie Gelegentlich Gelegentlich
-Angioödem/Angioneurotisches Ödem Sehr selten Selten
- +Angioödem Sehr selten Selten
-Muskelskelettsystem Arthralgie, Myalgie (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen») Gelegentlich Häufig
- +Skelettemuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen Arthralgie, Myalgie (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen») Gelegentlich Häufig
-Immunvermittelte nekrotisierende Myopathie - Unbekannt
-Nieren und Harnwege Miktionsstörungen, Nykturie, Pollakisurie Gelegentlich -
-Reproduktionssystem und Brust Erektile Dysfunktion Gelegentlich Selten
- +Immunvermittelte nekrotisierende Myopathie - Nicht bekannt
- +Erkrankungen der Nieren und Harnwege Miktionsstörungen, Nykturie, Pollakisurie Gelegentlich -
- +Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse Erektile Dysfunktion Gelegentlich Selten
-Durch die Verabreichung von Aktivkohle an gesunde Freiwillige direkt oder bis zu zwei Stunden nach der Einnahme von 10 mg Amlodipin konnte die Amlodipin-Absorption signifikant gesenkt werden.
- +Durch die Verabreichung von Aktivkohle an gesunde Freiwillige direkt oder bis zu 2 h nach der Einnahme von 10 mg Amlodipin konnte die Amlodipin-Absorption signifikant gesenkt werden.
-Amlodipin wird nach oraler Gabe therapeutischer Dosen gut resorbiert und zeigt zwischen 6 und 12h nach der oralen Applikation Spitzenplasmakonzentrationen. Die geschätzte Bioverfügbarkeit beträgt 64-80% und ist unabhängig von der Nahrungsaufnahme.
- +Amlodipin wird nach oraler Gabe therapeutischer Dosen gut resorbiert und zeigt zwischen 6-12 h nach der oralen Applikation Spitzenplasmakonzentrationen. Die geschätzte Bioverfügbarkeit beträgt 64-80% und ist unabhängig von der Nahrungsaufnahme.
-Atorvastatin wird nach oraler Einnahme rasch absorbiert; maximale Plasmaspiegel werden nach 1-2 Stunden erreicht. Das Ausmass der Absorption steigt proportional mit der Wirkstoffdosis an. Die absolute Bioverfügbarkeit von Atorvastatin beträgt ca. 14% und die systemisch verfügbaren aktiven Formen betragen ca. 30%. Die geringe systemische Verfügbarkeit wird der präsystemischen Clearance in der gastrointestinalen Mucosa und/oder einem First-Pass-Metabolismus in der Leber zugeschrieben. Die Nahrung hat keinen Einfluss auf die Resorption.
- +Atorvastatin wird nach oraler Einnahme rasch absorbiert; maximale Plasmaspiegel werden nach 1-2 h erreicht. Das Ausmass der Absorption steigt proportional mit der Wirkstoffdosis an. Die absolute Bioverfügbarkeit von Atorvastatin beträgt ca. 14% und die systemisch verfügbaren aktiven Formen betragen ca. 30%. Die geringe systemische Verfügbarkeit wird der präsystemischen Clearance in der gastrointestinalen Mucosa und/oder einem First-Pass-Metabolismus in der Leber zugeschrieben. Die Nahrung hat keinen Einfluss auf die Resorption.
-Die mittlere Plasma-Eliminations-Halbwertszeit von Atorvastatin beträgt beim Menschen ca. 14 Stunden. Die Halbwertszeit für die HMG-CoA-Reduktase-Hemmaktivität beträgt annähernd 20 bis 30 Stunden. Dies wird auf den Beitrag der langlebigen aktiven Metaboliten zurückgeführt. Weniger als 2% einer Atorvastatin-Dosis wird nach oraler Gabe im Urin wiedergefunden.
- +Die mittlere Plasma-Eliminations-Halbwertszeit von Atorvastatin beträgt beim Menschen ca. 14 h. Die Halbwertszeit für die HMG-CoA-Reduktase-Hemmaktivität beträgt annähernd 20-30 h. Dies wird auf den Beitrag der langlebigen aktiven Metaboliten zurückgeführt. Weniger als 2% einer Atorvastatin-Dosis wird nach oraler Gabe im Urin wiedergefunden.
-November 2014.
-LLD V007
- +Juni 2016.
- +LLD V008
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