| 158 Änderungen an Fachinfo Sequase 25 mg |
-QuetiapinalsQuetiapin-Fumarat
- +Quetiapin als Quetiapin-Fumarat
-Povidon (E1201), Calciumhydrogenphosphat Dihydrat (E341), Mikrokristalline Cellulose (E460), Lactose-Monohydrat (19,0 mg in 25 mg Filmtabletten, 20,7 mg in 100 mg Filmtabletten, 41,4 mg in 200 mg Filmtabletten und 62,1 mg in 300 mg Filmtabletten), Carboxymethylstärke- NatriumA(E468) (corresp. Natrium 0,29 mg in 25 mg Filmtabletten, 0,76 mg in 100 mg Filmtabletten, 1,51 mg in 200 mg Filmtabletten und 2,27 mg in 300 mg Filmtabletten), Magnesiumstearat (E470b)
- +Povidon (E1201), Calciumhydrogenphosphat Dihydrat (E341), Mikrokristalline Cellulose (E460), Lactose-Monohydrat (19,0 mg in 25 mg Filmtabletten, 20,7 mg in 100 mg Filmtabletten, 41,4 mg in 200 mg Filmtabletten und 62,1 mg in 300 mg Filmtabletten), Carboxymethylstärke- Natrium A (E468) (corresp. Natrium 0,29 mg in 25 mg Filmtabletten, 0,76 mg in 100 mg Filmtabletten, 1,51 mg in 200 mg Filmtabletten und 2,27 mg in 300 mg Filmtabletten), Magnesiumstearat (E470b)
-Hypromellose(E464),Macrogol400(E1521),Titandioxid(E171)
- +Hypromellose (E464), Macrogol 400 (E1521), Titandioxid (E171)
-25mgFilmtabletten:rotesEisenoxid(E172),gelbesEisenoxid(E172)
- +25 mg Filmtabletten: rotes Eisenoxid (E172), gelbes Eisenoxid (E172)
-Filmtablettenzu25mg,100mg,200mgbzw.300mg Quetiapin.
- +Filmtabletten zu 25 mg, 100 mg, 200 mg bzw. 300 mg Quetiapin.
-SequaseistindiziertzurBehandlung:
-derSchizophrenie
-manischerEpisodenbeibipolarenStörungenalsMonotherapiewährend12WochenoderinKombinationmitLithiumbzw.Valproatfürdie Dauer von 3-6 Wochen
-depressiverEpisodenbeibipolarenStörungen.
-SequaseistindiziertzurRückfallprophylaxebeiPatientenmitbipolarenStörungen,derenakutemanischeoderakutedepressiveEpisodeauf Quetiapin gut angesprochen hat (unter regelmässiger Kontrolle des Nutzen-Risiko-Verhältnisses).
-Insbesondere wenn depressive Episoden bei bipolaren Störungen behandelt werden, sollte die Einstellung und Überprüfung der Therapie durcheinenArzt erfolgen, der über klinische Erfahrung in der Diagnose und Behandlung von affektiven Störungen verfügt.
-Jugendliche(Alter13bis17Jahre)
-SequaseistindiziertzurBehandlungderSchizophrenie.
-KinderundJugendliche(Alter10bis17Jahre)
-SequaseistindiziertalsMonotherapieüber3WochenzurAkutbehandlungmanischerEpisodenbeibipolarenStörungen.
- +Sequase ist indiziert zur Behandlung:
- +der Schizophrenie
- +manischer Episoden bei bipolaren Störungen als Monotherapie während 12 Wochen oder in Kombination mit Lithium bzw. Valproat für die Dauer von 3-6 Wochen
- +depressiver Episoden bei bipolaren Störungen.
- +Sequase ist indiziert zur Rückfallprophylaxe bei Patienten mit bipolaren Störungen, deren akute manische oder akute depressive Episode auf Quetiapin gut angesprochen hat (unter regelmässiger Kontrolle des Nutzen-Risiko-Verhältnisses).
- +Insbesondere wenn depressive Episoden bei bipolaren Störungen behandelt werden, sollte die Einstellung und Überprüfung der Therapie durch einen Arzt erfolgen, der über klinische Erfahrung in der Diagnose und Behandlung von affektiven Störungen verfügt.
- +Jugendliche (Alter 13 bis 17 Jahre)
- +Sequase ist indiziert zur Behandlung der Schizophrenie.
- +Kinder und Jugendliche (Alter 10 bis 17 Jahre)
- +Sequase ist indiziert als Monotherapie über 3 Wochen zur Akutbehandlung manischer Episoden bei bipolaren Störungen.
-ÜblicheDosierung
-DieEinnahmekannunabhängigvondenMahlzeitenerfolgen.Währendder Sequase-TherapiesollkeinGrapefruitsafteingenommenwerden.
- +Übliche Dosierung
- +Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen. Während der Sequase-Therapie soll kein Grapefruitsaft eingenommen werden.
-ÜblicherweisefindetdieEinstellungaufdasPräparatunterstationärenBedingungenstatt.Sequasesollzweimaltäglicheingenommenwerden. Die empfohlene Initialdosierung beträgt während der ersten 4 Behandlungstage für Erwachsene:
-1.Tag:50mg/Tag(morgens1Filmtabletteà25mgundabends1Filmtabletteà25mg)
-2.Tag:100mg/Tag(morgens2Filmtablettenà25mgundabends2Filmtablettenà25mg)
-3.Tag:200mg/Tag(morgens1Filmtabletteà100mgundabends1Filmtabletteà100mg)
-4.Tag:300mg/Tag(morgens1Filmtabletteà100mgundabends1Filmtabletteà200mg)
- +Üblicherweise findet die Einstellung auf das Präparat unter stationären Bedingungen statt. Sequase soll zweimal täglich eingenommen werden. Die empfohlene Initialdosierung beträgt während der ersten 4 Behandlungstage für Erwachsene:
- +1.Tag: 50 mg/Tag (morgens 1 Filmtablette à 25 mg und abends 1 Filmtablette à 25 mg)
- +2.Tag: 100 mg/Tag (morgens 2 Filmtabletten à 25 mg und abends 2 Filmtabletten à 25 mg)
- +3.Tag: 200 mg/Tag (morgens 1 Filmtablette à 100 mg und abends 1 Filmtablette à 100 mg)
- +4.Tag: 300 mg/Tag (morgens 1 Filmtablette à 100 mg und abends 1 Filmtablette à 200 mg)
-ManischeEpisodenbeibipolarenStörungen
-Sequasesollzweimaltäglicheingenommenwerden.DieTagesdosisfürdieerstenvierTagederTherapiebeträgt100mg(Tag1),200mg(Tag2), 300mg(Tag3)und400mg(Tag4).WeitereDosiserhöhungenbiszueinerTagesdosisvon800mgam6.TagsollteninSchrittenvonmaximal200 mg pro Tag durchgeführt werden.
- +Manische Episoden bei bipolaren Störungen
- +Sequase soll zweimal täglich eingenommen werden. Die Tagesdosis für die ersten vier Tage der Therapie beträgt 100 mg (Tag 1), 200 mg (Tag 2), 300 mg (Tag 3) und 400 mg (Tag 4). Weitere Dosiserhöhungen bis zu einer Tagesdosis von 800 mg am 6. Tag sollten in Schritten von maximal 200 mg pro Tag durchgeführt werden.
-DepressiveEpisodenbeibipolarenStörungen
-Sequase soll einmal täglich vor dem zu Bett Gehen eingenommen werden. Sequase soll wie folgt titriert werden: 50 mg (Tag 1), 100 mg (Tag 2), 200mg(Tag3)und300mg(Tag4).DieantidepressiveWirkungwurdeinStudienmit300mgundmit600mgSequaseuntersucht.Fürdiehöhere Dosierung wurde in allen bisherigen Untersuchungen zur bipolaren Depression (Behandlungsdauer von bis zu 8 Wochen) kein zusätzlicherNutzen festgestellt.
-RückfallprophylaxebeibipolarenStörungen
- +Depressive Episoden bei bipolaren Störungen
- +Sequase soll einmal täglich vor dem zu Bett Gehen eingenommen werden. Sequase soll wie folgt titriert werden: 50 mg (Tag 1), 100 mg (Tag 2), 200 mg (Tag 3) und 300 mg (Tag 4). Die antidepressive Wirkung wurde in Studien mit 300 mg und mit 600 mg Sequase untersucht. Für die höhere Dosierung wurde in allen bisherigen Untersuchungen zur bipolaren Depression (Behandlungsdauer von bis zu 8 Wochen) kein zusätzlicher Nutzen festgestellt.
- +Rückfallprophylaxe bei bipolaren Störungen
-KinderundJugendliche
-BehandlungderSchizophrenie(JugendlicheimAltervon13bis17Jahren)
-Sequase soll an Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren zweimal täglich verabreicht werden. Sequase kann jedoch auch abhängig vom klinischenAnsprechen und der Verträglichkeit 3x täglich eingenommen werden. Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen. Die Tagesdosisfür dieersten 5Tage derTherapie ist 50mg (Tag 1),100 mg (Tag2), 200 mg(Tag 3), 300mg (Tag 4)und 400 mg(Tag 5). Nachdem5. TherapietagsolldieDosisabhängigvomklinischenAnsprechendeseinzelnenPatientenundderVerträglichkeit,innerhalbdeswirksamen Dosisbereichs von 400 bis 800 mg angepasst werden. Dosisanpassungen sollten in Schritten von maximal 100 mg pro Tag durchgeführt werden. Sicherheit und Wirksamkeit von Sequase bei Kindern jünger als 13 Jahre mit Schizophrenie wurde nicht nachgewiesen.
-BehandlungmanischerEpisodenbeibipolarenStörungen(KinderundJugendlicheimAltervon10bis17Jahren)
-Sequase soll an Kinder und Jugendliche imAlter von 10 bis 17 Jahren zweimal täglich verabreicht werden. Sequase kann jedoch auch abhängig vom klinischen Ansprechen und der Verträglichkeit 3x täglich eingenommen werden. Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeitenerfolgen. Die gesamteTagesdosis für die ersten 5Tage derTherapie ist 50 mg (Tag 1), 100 mg (Tag 2), 200 mg (Tag 3), 300 mg (Tag 4) und 400 mg (Tag 5). Nach dem 5. Therapietag soll die Dosis abhängig vom klinischen Ansprechen des einzelnen Patienten und der Verträglichkeit, innerhalb des wirksamen Dosisbereichs von 400 bis 600 mg angepasst werden. Dosisanpassungen sollten in Schritten von maximal 100 mg pro Tag durchgeführt werden.
-SicherheitundWirksamkeitvon SequasebeiKindernjüngerals10JahremitbipolarerManiewurdenichtnachgewiesen.
-Die Wirksamkeit und Sicherheit wurde für die Akutbehandlung manischer Episoden bei bipolaren Störungen in pädiatrischen Patienten im Altervon 10-17 Jahren über 3 Wochen untersucht. Es liegen in dieser Altersgruppe keine Daten über die Aufrechterhaltung der Wirksamkeit oder zur Rezidivprophylaxe vor.
- +Kinder und Jugendliche
- +Behandlung der Schizophrenie (Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren)
- +Sequase soll an Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren zweimal täglich verabreicht werden. Sequase kann jedoch auch abhängig vom klinischen Ansprechen und der Verträglichkeit 3x täglich eingenommen werden. Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen. Die Tagesdosis für die ersten 5 Tage der Therapie ist 50 mg (Tag 1), 100 mg (Tag 2), 200 mg (Tag 3), 300 mg (Tag 4) und 400 mg (Tag 5). Nach dem 5. Therapietag soll die Dosis abhängig vom klinischen Ansprechen des einzelnen Patienten und der Verträglichkeit, innerhalb des wirksamen Dosisbereichs von 400 bis 800 mg angepasst werden. Dosisanpassungen sollten in Schritten von maximal 100 mg pro Tag durchgeführt werden. Sicherheit und Wirksamkeit von Sequase bei Kindern jünger als 13 Jahre mit Schizophrenie wurde nicht nachgewiesen.
- +Behandlung manischer Episoden bei bipolaren Störungen (Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren)
- +Sequase soll an Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren zweimal täglich verabreicht werden. Sequase kann jedoch auch abhängig vom klinischen Ansprechen und der Verträglichkeit 3x täglich eingenommen werden. Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen. Die gesamte Tagesdosis für die ersten 5 Tage der Therapie ist 50 mg (Tag 1), 100 mg (Tag 2), 200 mg (Tag 3), 300 mg (Tag 4) und 400 mg (Tag 5). Nach dem 5. Therapietag soll die Dosis abhängig vom klinischen Ansprechen des einzelnen Patienten und der Verträglichkeit, innerhalb des wirksamen Dosisbereichs von 400 bis 600 mg angepasst werden. Dosisanpassungen sollten in Schritten von maximal 100 mg pro Tag durchgeführt werden.
- +Sicherheit und Wirksamkeit von Sequase bei Kindern jünger als 10 Jahre mit bipolarer Manie wurde nicht nachgewiesen.
- +Die Wirksamkeit und Sicherheit wurde für die Akutbehandlung manischer Episoden bei bipolaren Störungen in pädiatrischen Patienten im Alter von 10-17 Jahren über 3 Wochen untersucht. Es liegen in dieser Altersgruppe keine Daten über die Aufrechterhaltung der Wirksamkeit oder zur Rezidivprophylaxe vor.
-SpezielleDosierungsanweisungen
-ÄlterePatienten
-SequaseistnichtfürdieBehandlungpsychotischerSymptomeoderVerhaltensstörungenbeiälterendementenPatientenzugelassen(siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Zur Anwendung bei Patienten im Alter von über 65 Jahren mit depressiver Episode im Rahmen einer bipolaren Störung liegen keine Daten aus Studien vor (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Wie andere Antipsychotika sollte auch Sequase bei älteren Patienten vor allem zu Therapiebeginn mit Vorsicht angewendet werden. Je nach individuellemAnsprechen des Patienten und der Verträglichkeit kann es erforderlich sein, die Dosisanpassung langsamer vorzunehmen und eine geringere therapeutischeTagesdosis zu wählen als bei jüngeren Patienten. Bei älteren Personen war die mittlere Plasmaclearance von Quetiapin im Vergleich zu den jüngeren Patienten um 30-50% niedriger (siehe "Pharmakokinetik" ).
- +Spezielle Dosierungsanweisungen
- +Ältere Patienten
- +Sequase ist nicht für die Behandlung psychotischer Symptome oder Verhaltensstörungen bei älteren dementen Patienten zugelassen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Zur Anwendung bei Patienten im Alter von über 65 Jahren mit depressiver Episode im Rahmen einer bipolaren Störung liegen keine Daten aus Studien vor (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Wie andere Antipsychotika sollte auch Sequase bei älteren Patienten vor allem zu Therapiebeginn mit Vorsicht angewendet werden. Je nach individuellem Ansprechen des Patienten und der Verträglichkeit kann es erforderlich sein, die Dosisanpassung langsamer vorzunehmen und eine geringere therapeutische Tagesdosis zu wählen als bei jüngeren Patienten. Bei älteren Personen war die mittlere Plasmaclearance von Quetiapin im Vergleich zu den jüngeren Patienten um 30-50% niedriger (siehe "Pharmakokinetik" ).
-Sicherheit und Wirksamkeit von Sequase wurden bei Kindern und Jugendlichen jünger als 13 Jahre mit Schizophrenie und bei Kindern jünger als 10 Jahre mit bipolarer Manie nicht nachgewiesen. Sequase soll unter dieserAltersgrenze nicht angewendet werden.
-PatientenmitNierenfunktionsstörungen
-EsistkeineDosisanpassungnotwendig.
-PatientenmitLeberfunktionsstörungen
- +Sicherheit und Wirksamkeit von Sequase wurden bei Kindern und Jugendlichen jünger als 13 Jahre mit Schizophrenie und bei Kindern jünger als 10 Jahre mit bipolarer Manie nicht nachgewiesen. Sequase soll unter dieser Altersgrenze nicht angewendet werden.
- +Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
- +Es ist keine Dosisanpassung notwendig.
- +Patienten mit Leberfunktionsstörungen
-SequaseistkontraindiziertbeiPatientenmitbekannterÜberempfindlichkeitaufeinenderInhaltsstoffeundwährendderStillzeit.
-DiegleichzeitigeAnwendungmitCYP3A4Inhibitoren,wieHIV-Proteinase-Hemmern,Azol-Antimykotika,Erythromycin,Clarithromycinund Nefazodon ist kontraindiziert (siehe "Interaktionen" ).
- +Sequase ist kontraindiziert bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit auf einen der Inhaltsstoffe und während der Stillzeit.
- +Die gleichzeitige Anwendung mit CYP3A4 Inhibitoren, wie HIV-Proteinase-Hemmern, Azol-Antimykotika, Erythromycin, Clarithromycin und Nefazodon ist kontraindiziert (siehe "Interaktionen" ).
-SchluckstörungenundAspiration
- +Schluckstörungen und Aspiration
-VerstopfungundDarmverschluss
-VerstopfungisteinRisikofaktorfürDarmverschluss.UnterQuetiapinwurdeüberVerstopfungundDarmverschlussberichtet(siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Darunter gibt es Berichte mit fatalem Ausgang bei Patienten mit hohem Darmverschluss-Risiko, inklusive jenen unter Mehrfach- Komedikation, die die intestinale Motilität herabsetzt, und/oder bei Patienten, die Verstopfungssymptome allenfalls nicht melden.
- +Verstopfung und Darmverschluss
- +Verstopfung ist ein Risikofaktor für Darmverschluss. Unter Quetiapin wurde über Verstopfung und Darmverschluss berichtet (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Darunter gibt es Berichte mit fatalem Ausgang bei Patienten mit hohem Darmverschluss-Risiko, inklusive jenen unter Mehrfach- Komedikation, die die intestinale Motilität herabsetzt, und/oder bei Patienten, die Verstopfungssymptome allenfalls nicht melden.
-KardiomyopathieundMyokarditis
- +Kardiomyopathie und Myokarditis
-SchwerekutaneReaktionen
-Während der Anwendung von Quetiapin wurden als potenziell lebensbedrohliche unerwünschte Arzneimittelreaktionen schwere kutane Reaktionen (SCAR) gemeldet, einschliesslich Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxische epidermale Nekrolyse (TEN), akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP), Erythema multiforme (EM) und Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen(DRESS). SCAR treten meistens verzögert nach der ersten Einnahme von Quetiapin auf und zeigen sich häufig durch eines oder mehrere der folgenden Symptome:Ausgedehnter Hautausschlag (welcher juckend oder mit Pusteln verbunden sein kann), exfoliative Dermatitis (bei SJS und TEN mit Schleimhautbeteiligung), Eosinophilie oder Neutrophilie, Fieber, Lymphadenopathie und im Falle eines DRESS Syndroms eventuell eine odermehreresystemischeKomplikationenwieHepatitis,Nephritis,Pneumonie,MyokarditisundPerikarditis.WenndieseReaktionenauftreten,ist Quetiapin sofort abzusetzen.
- +Schwere kutane Reaktionen
- +Während der Anwendung von Quetiapin wurden als potenziell lebensbedrohliche unerwünschte Arzneimittelreaktionen schwere kutane Reaktionen (SCAR) gemeldet, einschliesslich Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxische epidermale Nekrolyse (TEN), akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP), Erythema multiforme (EM) und Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS). SCAR treten meistens verzögert nach der ersten Einnahme von Quetiapin auf und zeigen sich häufig durch eines oder mehrere der folgenden Symptome: Ausgedehnter Hautausschlag (welcher juckend oder mit Pusteln verbunden sein kann), exfoliative Dermatitis (bei SJS und TEN mit Schleimhautbeteiligung), Eosinophilie oder Neutrophilie, Fieber, Lymphadenopathie und im Falle eines DRESS Syndroms eventuell eine oder mehrere systemische Komplikationen wie Hepatitis, Nephritis, Pneumonie, Myokarditis und Perikarditis. Wenn diese Reaktionen auftreten, ist Quetiapin sofort abzusetzen.
-In kontrollierten klinischen Studien gab es keinen Unterschied im Auftreten von Krampfanfällen bei mit Sequase oder Placebo behandelten Patienten. Wie bei anderenAntipsychotika sollte Quetiapin bei Patienten mit Krampfanfällen in derAnamnese oder bei Patienten mit Krankheiten, die die Krampfschwelle herabsetzen (z.B.Alzheimer) vorsichtig angewendet werden (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
- +In kontrollierten klinischen Studien gab es keinen Unterschied im Auftreten von Krampfanfällen bei mit Sequase oder Placebo behandelten Patienten. Wie bei anderen Antipsychotika sollte Quetiapin bei Patienten mit Krampfanfällen in der Anamnese oder bei Patienten mit Krankheiten, die die Krampfschwelle herabsetzen (z.B. Alzheimer) vorsichtig angewendet werden (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Die Behandlung mit Quetiapin war mit Somnolenz und verwandten Symptomen wie Sedierung (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ) assoziiert. In klinischen Prüfungen zur Behandlung von Patienten mit bipolaren Depressionen traten die Symptome normalerweise innerhalb der ersten 3 Behandlungstage auf und waren von leichter bis mittelschwerer Intensität. Patienten mit bipolarer Depression, die unter Somnolenz mit schwerer Intensität leiden, sollten häufiger kontrolliert werden, mindestens für die ersten zwei Wochen nach Auftreten der Somnolenz oder bis sich die Symptome bessern bzw. bis einAbbruch der Behandlung in Betracht gezogen wird.
- +Die Behandlung mit Quetiapin war mit Somnolenz und verwandten Symptomen wie Sedierung (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ) assoziiert. In klinischen Prüfungen zur Behandlung von Patienten mit bipolaren Depressionen traten die Symptome normalerweise innerhalb der ersten 3 Behandlungstage auf und waren von leichter bis mittelschwerer Intensität. Patienten mit bipolarer Depression, die unter Somnolenz mit schwerer Intensität leiden, sollten häufiger kontrolliert werden, mindestens für die ersten zwei Wochen nach Auftreten der Somnolenz oder bis sich die Symptome bessern bzw. bis ein Abbruch der Behandlung in Betracht gezogen wird.
-BeiPatienten,diegleichzeitigArzneimittelmitzentralnervösdämpfenderWirkungeinnehmenundmitSchlafapnoeinderAnamneseodermit einem Risiko für Schlafapnoe, sollte Quetiapin mit Vorsicht angewendet werden.
-Spätdyskinesien undextrapyramidaleSymptome(EPS)
-Spätdyskinesien sind ungewollte, zumTeil irreversible, dyskinetische Bewegungen, die sich bei Patienten entwickeln können, die mit Neuroleptika einschliesslich Quetiapin behandelt werden. Sie können auch schon nach kurzer Zeit (wenige Monate) der Behandlung mit einem Neuroleptikum auftreten. Sollten Zeichen oder Symptome von tardiver Dyskinesie auftreten, so ist eine Dosisreduktion oder einTherapieabbruch in Erwägung zu ziehen. Die Symptome einer tardiven Dyskinesie können sich nach Therapieende verschlimmern oder gar erst auftreten (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). In placebokontrollierten Kurzzeitstudien bei Erwachsenen mit bipolarer Depression war die Inzidenz für EPS bei mit Quetiapin behandelten Patienten höher als bei mit Placebo behandelten Patienten (Quetiapin 8,9% und Placebo 3,8%). Die Inzidenz für die einzelnen EPS (z.B.Akathisie, extrapyramidale Störungen, Tremor, Dyskinesie, Dystonie, unwillkürliche Muskelkontraktionen, Ruhelosigkeit und Muskelsteifheit) wargenerellkleinundlaginkeinerBehandlungsgruppeüber4%.InplacebokontrolliertenKurzzeitstudienbeiErwachsenenmitSchizophrenieund mit bipolarer Manie war die Gesamtinzidenz für EPS unter Quetiapin über den gesamten therapeutischen Dosierungsbereich ähnlich wie unter Placebo (Schizophrenie: Quetiapin 7.8% und Placebo 8,0%; bipolare Manie: Quetiapin 11,2% und Placebo 11,4%). In placebokontrollierten Langzeitstudien bei Erwachsenen mit Schizophrenie und mit bipolaren Störungen war die an die Dosierung angepasste Gesamtinzidenz für die während der Behandlung auftretenden EPS unter Quetiapin ähnlich wie unter Placebo.
-ExtrapyramidaleSymptomebeiKindernundJugendlichenimAltervon10bis17Jahren
-In einer placebokontrollierten Kurzzeitmonotherapie-Studie bei Jugendlichen (13 bis 17 Jahre) mit Schizophrenie lag die Gesamtinzidenz für extrapyramidale Symptome bei 12,9% für Sequase und bei 5,3% für Placebo; die Inzidenz für die einzelnen EPS (z.B. Akathisie, Tremor, extrapyramidale Störungen, Hypokinesie, Unruhe, psychomotorische Hyperaktivität, Muskelsteifheit, Dyskinesie) war jedoch generell klein und lag in keiner Behandlungsgruppe über 4,1%. In einer placebokontrollierten Kurzzeitmonotherapie-Studie bei Kindern und Jugendlichen (10 bis 17 Jahre) mit bipolarer Manie lag die Gesamtinzidenz für extrapyramidale Symptome bei 3,6% für Sequase und bei 1,1% für Placebo. In einer placebokontrollierten Kurzzeitmonotherapie-Studie bei Kindern und Jugendlichen (10 bis 17 Jahre) mit bipolarer Depression, in der die Wirksamkeit nicht gezeigt werden konnte, lag die Gesamtinzidenz für extrapyramidale Symptome bei 1,1% für Quetiapin und bei 0,0% fürPlacebo.
- +Bei Patienten, die gleichzeitig Arzneimittel mit zentralnervös dämpfender Wirkung einnehmen und mit Schlafapnoe in der Anamnese oder mit einem Risiko für Schlafapnoe, sollte Quetiapin mit Vorsicht angewendet werden.
- +Spätdyskinesien und extrapyramidale Symptome (EPS)
- +Spätdyskinesien sind ungewollte, zum Teil irreversible, dyskinetische Bewegungen, die sich bei Patienten entwickeln können, die mit Neuroleptika einschliesslich Quetiapin behandelt werden. Sie können auch schon nach kurzer Zeit (wenige Monate) der Behandlung mit einem Neuroleptikum auftreten. Sollten Zeichen oder Symptome von tardiver Dyskinesie auftreten, so ist eine Dosisreduktion oder ein Therapieabbruch in Erwägung zu ziehen. Die Symptome einer tardiven Dyskinesie können sich nach Therapieende verschlimmern oder gar erst auftreten (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). In placebokontrollierten Kurzzeitstudien bei Erwachsenen mit bipolarer Depression war die Inzidenz für EPS bei mit Quetiapin behandelten Patienten höher als bei mit Placebo behandelten Patienten (Quetiapin 8,9% und Placebo 3,8%). Die Inzidenz für die einzelnen EPS (z.B. Akathisie, extrapyramidale Störungen, Tremor, Dyskinesie, Dystonie, unwillkürliche Muskelkontraktionen, Ruhelosigkeit und Muskelsteifheit) war generell klein und lag in keiner Behandlungsgruppe über 4%. In placebokontrollierten Kurzzeitstudien bei Erwachsenen mit Schizophrenie und mit bipolarer Manie war die Gesamtinzidenz für EPS unter Quetiapin über den gesamten therapeutischen Dosierungsbereich ähnlich wie unter Placebo (Schizophrenie: Quetiapin 7.8% und Placebo 8,0%; bipolare Manie: Quetiapin 11,2% und Placebo 11,4%). In placebokontrollierten Langzeitstudien bei Erwachsenen mit Schizophrenie und mit bipolaren Störungen war die an die Dosierung angepasste Gesamtinzidenz für die während der Behandlung auftretenden EPS unter Quetiapin ähnlich wie unter Placebo.
- +Extrapyramidale Symptome bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 17 Jahren
- +In einer placebokontrollierten Kurzzeitmonotherapie-Studie bei Jugendlichen (13 bis 17 Jahre) mit Schizophrenie lag die Gesamtinzidenz für extrapyramidale Symptome bei 12,9% für Sequase und bei 5,3% für Placebo; die Inzidenz für die einzelnen EPS (z.B. Akathisie, Tremor, extrapyramidale Störungen, Hypokinesie, Unruhe, psychomotorische Hyperaktivität, Muskelsteifheit, Dyskinesie) war jedoch generell klein und lag in keiner Behandlungsgruppe über 4,1%. In einer placebokontrollierten Kurzzeitmonotherapie-Studie bei Kindern und Jugendlichen (10 bis 17 Jahre) mit bipolarer Manie lag die Gesamtinzidenz für extrapyramidale Symptome bei 3,6% für Sequase und bei 1,1% für Placebo. In einer placebokontrollierten Kurzzeitmonotherapie-Studie bei Kindern und Jugendlichen (10 bis 17 Jahre) mit bipolarer Depression, in der die Wirksamkeit nicht gezeigt werden konnte, lag die Gesamtinzidenz für extrapyramidale Symptome bei 1,1% für Quetiapin und bei 0,0% für Placebo.
-EnzyminhibitorenundEnzyminduktoren
-EskönnenQTc-Verlängerungen,insbesonderebeiKomedikationmitCYP4503A4Inhibitoren auftreten.
-Bei gleichzeitiger Einnahme von Quetiapin und stark leberenzyminduzierenden Substanzen wie Carbamazepin oder Phenytoin wird die Plasmakonzentration von Quetiapin erheblich verringert, was die Wirksamkeit der Behandlung mit Quetiapin beeinflussen kann. Bei Patienten, die mit Arzneimitteln behandelt werden, die Leberenzyme induzieren, sollte die Behandlung mit Quetiapin nur begonnen werden, wenn der behandelnde Arzt entscheidet, dass der mögliche Nutzen einer Behandlung mit Quetiapin grösser ist als das Risiko des Absetzens des leberenzyminduzierenden Arzneimittels. Es ist wichtig, dass jede Änderung beim leberenzyminduzierenden Arzneimittel schrittweise erfolgt und diesesArzneimittel, falls erforderlich, durch eine nicht leberenzyminduzierende Substanz (z.B. Natriumvalproat) ersetzt wird.
-SchwereNeutropenieundAgranulozytose
-InplacebokontrolliertenklinischenKurzzeit-MonotherapiestudienwurdegelegentlichüberschwereNeutropenieohneInfektionen(neutrophile
-Granulozyten <0,5 x 109/l) berichtet. Es gab Berichte über Agranulozytose (schwere Neutropenie mit auftretenden Infektionen) bei mit Quetiapin behandelten Patienten sowohl während klinischen Studien (selten) als auch nach Markteinführung (inklusive fatale Fälle). Die meisten Fälle schwerer Neutropenie traten innerhalb von zwei Monaten nachTherapiebeginn mit Sequase auf, obwohl es auch vereinzelte Fälle gab, die später auftraten. Es war keine Dosisabhängigkeit ersichtlich. In Anwendungsbeobachtungen nach Markteinführung gingen Leukopenie und/oder Neutropenie nach Beendigung der Therapie mit Sequase zurück. Mögliche Risikofaktoren für eine Neutropenie sind eine bestehende geringe Leukozytenzahl und eine medikamenteninduzierte Neutropenie in der Anamnese. Es gab Fälle von Agranulozytose bei Patienten ohne präexistierende Risikofaktoren. Neutropenie sollte bei Patienten, die Infektionen zeigen, besonders wenn keine offensichtliche Prädisposition vorliegtoderbeiPatientenmitunerklärbaremFieber,inBetrachtgezogenwerden.DieNeutropeniesollklinischangemessenbehandeltwerden.
-Quetiapin sollte bei Patienten mit einem neutrophilen Granulozyten Wert <1,0 x 109/l abgesetzt werden. Die Patienten sollten in Bezug aufZeichenundSymptomeeinerInfektionbeobachtetwerdenunddieneutrophilenGranulozytenWertesolltenbeobachtetwerdenbisderWert
-grösseristals1,5x109/l(siehe "UnerwünschteWirkungen" ).
- +Enzyminhibitoren und Enzyminduktoren
- +Es können QTc-Verlängerungen, insbesondere bei Komedikation mit CYP450 3A4 Inhibitoren auftreten.
- +Bei gleichzeitiger Einnahme von Quetiapin und stark leberenzyminduzierenden Substanzen wie Carbamazepin oder Phenytoin wird die Plasmakonzentration von Quetiapin erheblich verringert, was die Wirksamkeit der Behandlung mit Quetiapin beeinflussen kann. Bei Patienten, die mit Arzneimitteln behandelt werden, die Leberenzyme induzieren, sollte die Behandlung mit Quetiapin nur begonnen werden, wenn der behandelnde Arzt entscheidet, dass der mögliche Nutzen einer Behandlung mit Quetiapin grösser ist als das Risiko des Absetzens des leberenzyminduzierenden Arzneimittels. Es ist wichtig, dass jede Änderung beim leberenzyminduzierenden Arzneimittel schrittweise erfolgt und dieses Arzneimittel, falls erforderlich, durch eine nicht leberenzyminduzierende Substanz (z.B. Natriumvalproat) ersetzt wird.
- +Schwere Neutropenie und Agranulozytose
- +In placebokontrollierten klinischen Kurzzeit-Monotherapiestudien wurde gelegentlich über schwere Neutropenie ohne Infektionen (neutrophile
- +Granulozyten <0,5 x 109/l) berichtet. Es gab Berichte über Agranulozytose (schwere Neutropenie mit auftretenden Infektionen) bei mit Quetiapin behandelten Patienten sowohl während klinischen Studien (selten) als auch nach Markteinführung (inklusive fatale Fälle). Die meisten Fälle schwerer Neutropenie traten innerhalb von zwei Monaten nach Therapiebeginn mit Sequase auf, obwohl es auch vereinzelte Fälle gab, die später auftraten. Es war keine Dosisabhängigkeit ersichtlich. In Anwendungsbeobachtungen nach Markteinführung gingen Leukopenie und/oder Neutropenie nach Beendigung der Therapie mit Sequase zurück. Mögliche Risikofaktoren für eine Neutropenie sind eine bestehende geringe Leukozytenzahl und eine medikamenteninduzierte Neutropenie in der Anamnese. Es gab Fälle von Agranulozytose bei Patienten ohne präexistierende Risikofaktoren. Neutropenie sollte bei Patienten, die Infektionen zeigen, besonders wenn keine offensichtliche Prädisposition vorliegt oder bei Patienten mit unerklärbarem Fieber, in Betracht gezogen werden. Die Neutropenie soll klinisch angemessen behandelt werden.
- +Quetiapin sollte bei Patienten mit einem neutrophilen Granulozyten Wert <1,0 x 109/l abgesetzt werden. Die Patienten sollten in Bezug auf Zeichen und Symptome einer Infektion beobachtet werden und die neutrophilen Granulozyten Werte sollten beobachtet werden bis der Wert
- +grösser ist als 1,5 x 109/l (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Über eine Hyperglykämie und/oder eine Entwicklung oder Verschlechterung eines Diabetes, gelegentlich zusammen mit Ketoazidose oder Koma, wurdeberichtet.DabeigabeseinigetödlicheFälle(siehe "UnerwünschteWirkungen" ).IneinigenFällenwurdeeinevorangehendeZunahmedes Körpergewichts berichtet, die möglicherweise als prädisponierender Faktor wirkt. Eine angemessene klinische Beobachtung in Übereinstimmung mit den üblichen Behandlungsrichtlinien für psychotische Erkrankungen ist ratsam. Bei Patienten, die mit antipsychotischen Arzneimitteln wie Quetiapin behandelt werden, sollte auf Zeichen und Symptome einer Hyperglykämie (zum Beispiel Polydipsie, Polyurie, Polyphagie und Schwäche) geachtet werden. Patienten mit Diabetes mellitus oder Risikofaktoren für Diabetes mellitus sollten regelmässig auf eine Verschlechterung der glykämischen Regulation untersucht werden. Das Körpergewicht sollte regelmässig kontrolliert werden.
- +Über eine Hyperglykämie und/oder eine Entwicklung oder Verschlechterung eines Diabetes, gelegentlich zusammen mit Ketoazidose oder Koma, wurde berichtet. Dabei gab es einige tödliche Fälle (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). In einigen Fällen wurde eine vorangehende Zunahme des Körpergewichts berichtet, die möglicherweise als prädisponierender Faktor wirkt. Eine angemessene klinische Beobachtung in Übereinstimmung mit den üblichen Behandlungsrichtlinien für psychotische Erkrankungen ist ratsam. Bei Patienten, die mit antipsychotischen Arzneimitteln wie Quetiapin behandelt werden, sollte auf Zeichen und Symptome einer Hyperglykämie (zum Beispiel Polydipsie, Polyurie, Polyphagie und Schwäche) geachtet werden. Patienten mit Diabetes mellitus oder Risikofaktoren für Diabetes mellitus sollten regelmässig auf eine Verschlechterung der glykämischen Regulation untersucht werden. Das Körpergewicht sollte regelmässig kontrolliert werden.
-Zunahme derTriglyceride, des LDL- und des Gesamtcholesterins undAbnahme des HDL-Cholesterins wurden in klinischen Studien mit Quetiapin beobachtet (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Bei Patienten mit vorbestehenden Blutfettveränderungen sollten regelmässig Kontrollen durchgeführt werden. Lipidveränderungen sollten angemessen behandelt werden.
-RisikofürdenStoffwechsel
-AngesichtsderbeobachtetenÄnderungendesGewichts,desBlutzuckerspiegels(sieheHyperglykämie)und,wieinklinischenStudienfestgestellt, der Lipide, kann es bei einzelnen Patienten möglicherweise zu Verschlechterungen des Stoffwechsel-Risikoprofils kommen, die in angemessener Weise klinisch behandelt werden sollten.
- +Zunahme der Triglyceride, des LDL- und des Gesamtcholesterins und Abnahme des HDL-Cholesterins wurden in klinischen Studien mit Quetiapin beobachtet (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Bei Patienten mit vorbestehenden Blutfettveränderungen sollten regelmässig Kontrollen durchgeführt werden. Lipidveränderungen sollten angemessen behandelt werden.
- +Risiko für den Stoffwechsel
- +Angesichts der beobachteten Änderungen des Gewichts, des Blutzuckerspiegels (siehe Hyperglykämie) und, wie in klinischen Studien festgestellt, der Lipide, kann es bei einzelnen Patienten möglicherweise zu Verschlechterungen des Stoffwechsel-Risikoprofils kommen, die in angemessener Weise klinisch behandelt werden sollten.
-Bei der Anwendung von Quetiapin bei Patienten mit vorbestehenden Lebererkrankungen, bei Patienten, die mit möglicherweise hepatotoxischen Arzneimitteln behandelt werden, oder wenn während der Quetiapin-TherapieAnzeichen oder Symptome einer Leberfunktionsstörung auftreten, ist Vorsicht angezeigt. Sehr selten wurde seit der Markteinführung über Leberversagen, einschliesslich Todesfälle, berichtet. In klinischen Studien kam es selten zu Hepatitis. Selten wurde seit der Markteinführung über Hepatitis (mit oder ohne Gelbsucht) berichtet bei Patienten mit oder ohne Vorgeschichte. Ebenso kam es seit der Markteinführung sehr selten zu Hepatosteatose und zu cholestatischen oder gemischten Leberschäden. Für Patienten, die vor der Therapie mit Quetiapin eine bekannte oder vermutete abnormale Leberfunktion haben, wird eine klinische Standarduntersuchung, einschliesslich Messung der Transaminasen, empfohlen. Für diese Patienten und ebenso für Patienten, die während der Quetiapin-Therapie Anzeichen und Symptome haben, die auf einen neuen Ausbruch einer Lebererkrankung hinweisen, wird eine periodische klinische Neubeurteilung mittels Transaminasenwerte empfohlen.
- +Bei der Anwendung von Quetiapin bei Patienten mit vorbestehenden Lebererkrankungen, bei Patienten, die mit möglicherweise hepatotoxischen Arzneimitteln behandelt werden, oder wenn während der Quetiapin-Therapie Anzeichen oder Symptome einer Leberfunktionsstörung auftreten, ist Vorsicht angezeigt. Sehr selten wurde seit der Markteinführung über Leberversagen, einschliesslich Todesfälle, berichtet. In klinischen Studien kam es selten zu Hepatitis. Selten wurde seit der Markteinführung über Hepatitis (mit oder ohne Gelbsucht) berichtet bei Patienten mit oder ohne Vorgeschichte. Ebenso kam es seit der Markteinführung sehr selten zu Hepatosteatose und zu cholestatischen oder gemischten Leberschäden. Für Patienten, die vor der Therapie mit Quetiapin eine bekannte oder vermutete abnormale Leberfunktion haben, wird eine klinische Standarduntersuchung, einschliesslich Messung der Transaminasen, empfohlen. Für diese Patienten und ebenso für Patienten, die während der Quetiapin-Therapie Anzeichen und Symptome haben, die auf einen neuen Ausbruch einer Lebererkrankung hinweisen, wird eine periodische klinische Neubeurteilung mittels Transaminasenwerte empfohlen.
-SyndromderinadäquatenADH-Sekretion(SIADH)
- +Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion (SIADH)
-KinderundJugendlicheimAltervon10bis17Jahren
- +Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren
-ÄlterePatienten(>65Jahre)mitDemenz
- +Ältere Patienten (>65 Jahre) mit Demenz
-AuseinerMeta-AnalysezuatypischenAntipsychotikaginghervor,dassälterePatientenmitdemenzbedingterPsychoseunterdiesenArzneimitteln ein höheres Sterberisiko haben als entsprechende Patienten unter Placebo. In zwei zehnwöchigen, placebokontrollierten Studien mit Quetiapin an ein und derselben Patientenpopulation (n = 710, Durchschnittsalter 83 [56-99] Jahre) lag die Mortalität bei Patienten unter Quetiapin jedoch bei 5,5%, gegenüber 3,2% bei den Patienten der Placebogruppe. Die Todesursachen waren bei den Patienten in diesen Studien ganz unterschiedlicher Art und entsprachen den Erwartungswerten für eine solche Population. Diese Daten sind somit kein Beleg für einen Kausalzusammenhang zwischen Quetiapin und erhöhter Sterblichkeit bei älteren Demenz-Patienten.
-Suizid,SuizidgedankenoderklinischeVerschlechterung
-Depressionen sind mit einem erhöhten Risiko für Suizidgedanken, Selbstverletzung und Suizid (Suizid-bezogene Ereignisse) verbunden. Dieses Risiko besteht, bis es zu einer wesentlichen Remission kommt. Da die Besserung möglicherweise nicht während der ersten Behandlungswochen eintritt, sollten die Patienten, bis es zu einer Verbesserung kommt, besonders engmaschig überwacht werden. Die klinische Erfahrung zeigt, dass das Suizidrisiko zu Beginn der Genesung erhöht sein kann oder wieder auftreten kann. Patienten (und deren Betreuer) sollten auf die Notwendigkeit einer Überwachung hinsichtlich einer möglichen Verschlechterung des Zustandes (einschliesslich der Entwicklung von neuen Symptomen) und/oder des Auftretens von Suizidgedanken, suizidalem Verhalten und selbstschädigenden Absichten hingewiesen werden und sofort medizinischen Rat einholen, wenn derartige Symptome auftreten. Das Risiko für Suizidgedanken oder Suizidversuche ist bei Patienten mit suizidalemVerhaltenoderSuizidgedankeninderAnamnesegrösser.InderLiteratursindeineReiheweitererRisikofaktorenbeschriebenworden,z.B.auchEPS.
-Zugleich müssen Ärzte das potenzielle Risiko für dasAuftreten von Suiziden, Suizidgedanken oder Selbstverletzungen nach abrupter Beendigung der Behandlung mit Quetiapin in Betracht ziehen.
-Andere psychiatrische Erkrankungen, für die Sequase verschrieben wird, können ebenso mit einem erhöhten Risiko für Suizid-bezogene Ereignisse einhergehen. Ausserdem können diese Erkrankungen zusammen mit depressiven Episoden (Episoden einer Major Depression) auftreten. Daher sollten bei der Behandlung anderer psychiatrischer Erkrankungen die gleichen Vorsichtsmassnahmen eingehalten werden wiebei der Behandlung von depressiven Episoden (Episoden einer Major Depression).
-In klinischen Studien bei Patienten mit schweren depressiven Episoden bei bipolaren Störungen, wurde unter Quetiapin-Behandlung im Vergleich zu Placebo ein erhöhtes Risiko für Suizide, Suizidgedanken oder Selbstverletzungen bei jungen Erwachsenen (jünger als 25 Jahre) beobachtet (3%vs.0%).EswurdeeineStudiebeiKindernundJugendlichen(Alter10-17Jahre)mitbipolarerDepressiondurchgeführt,inderdieWirksamkeit nicht nachgewiesen werden konnte. Die Inzidenz für Suizid-bezogene Ereignisse lag bei 1% (1/92) unter Quetiapin und bei 0% (0/100) unter Placebo. In dieser Studie traten während der Nachbehandlung (d.h. im Anschluss an die eigentliche Studie) zwei zusätzliche Suizid-bezogene Ereignisse bei zwei Patienten auf; einer der Patienten wurde zur Zeit des Ereignisses mit Quetiapin therapiert.
-Eine Meta-Analyse der FDAvon placebokontrollierten klinischen Studien mitAntidepressiva bei ca. 4400 Kindern und Jugendlichen und bei 77000 Erwachsenen mit psychiatrischen Erkrankungen zeigte ein erhöhtes Risiko für suizidales Verhalten unter Antidepressiva als unter Placebo bei Kindern,JugendlichenundjungenErwachsenenjüngerals25Jahre.QuetiapinwarbeidieserMeta-Analysenichteingeschlossen(siehe "Eigenschaften/Wirkungen" , "Pharmakodynamik" ).
-Anticholinerge(muskarinische)Effekte
-Norquetiapin, ein aktiver Metabolit von Quetiapin, hat eine mittlere bis starke Affinität für mehrere Muskarinrezeptor-Subtypen. Dies trägt zu unerwünschten Wirkungen bei, die aufgrund der anticholinergen Wirkungen entstehen, wenn Quetiapin in den empfohlenen Dosierungen verwendet wird oder wenn Quetiapin gleichzeitig mit anderenArzneimitteln mit anticholinergen Wirkungen verwendet wird und bei Überdosierung. QuetiapinsolltebeiPatienten,dieArzneimittelmitanticholinergen(muskarinischen)Wirkungenerhalten,mitVorsichtverwendetwerden.Quetiapin sollte bei Patienten mit einer aktuellen Diagnose oder Harnverhalt in der Anamnese, mit klinisch signifikanter Prostatavergrösserung, mit DarmverschlussoderähnlichenZuständen,miterhöhtemAugeninnendruckoderEngwinkelglaukommitVorsichtverwendetwerden(siehe "Interaktionen" , "UnerwünschteWirkungen" , "Eigenschaften/Wirkungen,Pharmakodynamikresp.Wirkungsmechanismus" und "Überdosierung" ).
-FehlgebrauchundMissbrauch
-EswurdenFällevonFehlgebrauchundMissbrauchberichtet.BeiderVerschreibungvonQuetiapinbeiPatientenmitAlkoholoder Drogenmissbrauch in der Vorgeschichte ist Vorsicht geboten.
- +Aus einer Meta-Analyse zu atypischen Antipsychotika ging hervor, dass ältere Patienten mit demenzbedingter Psychose unter diesen Arzneimitteln ein höheres Sterberisiko haben als entsprechende Patienten unter Placebo. In zwei zehnwöchigen, placebokontrollierten Studien mit Quetiapin an ein und derselben Patientenpopulation (n = 710, Durchschnittsalter 83 [56-99] Jahre) lag die Mortalität bei Patienten unter Quetiapin jedoch bei 5,5%, gegenüber 3,2% bei den Patienten der Placebogruppe. Die Todesursachen waren bei den Patienten in diesen Studien ganz unterschiedlicher Art und entsprachen den Erwartungswerten für eine solche Population. Diese Daten sind somit kein Beleg für einen Kausalzusammenhang zwischen Quetiapin und erhöhter Sterblichkeit bei älteren Demenz-Patienten.
- +Suizid, Suizidgedanken oder klinische Verschlechterung
- +Depressionen sind mit einem erhöhten Risiko für Suizidgedanken, Selbstverletzung und Suizid (Suizid-bezogene Ereignisse) verbunden. Dieses Risiko besteht, bis es zu einer wesentlichen Remission kommt. Da die Besserung möglicherweise nicht während der ersten Behandlungswochen eintritt, sollten die Patienten, bis es zu einer Verbesserung kommt, besonders engmaschig überwacht werden. Die klinische Erfahrung zeigt, dass das Suizidrisiko zu Beginn der Genesung erhöht sein kann oder wieder auftreten kann. Patienten (und deren Betreuer) sollten auf die Notwendigkeit einer Überwachung hinsichtlich einer möglichen Verschlechterung des Zustandes (einschliesslich der Entwicklung von neuen Symptomen) und/oder des Auftretens von Suizidgedanken, suizidalem Verhalten und selbstschädigenden Absichten hingewiesen werden und sofort medizinischen Rat einholen, wenn derartige Symptome auftreten. Das Risiko für Suizidgedanken oder Suizidversuche ist bei Patienten mit suizidalem Verhalten oder Suizidgedanken in der Anamnese grösser. In der Literatur sind eine Reihe weiterer Risikofaktoren beschrieben worden, z.B. auch EPS.
- +Zugleich müssen Ärzte das potenzielle Risiko für das Auftreten von Suiziden, Suizidgedanken oder Selbstverletzungen nach abrupter Beendigung der Behandlung mit Quetiapin in Betracht ziehen.
- +Andere psychiatrische Erkrankungen, für die Sequase verschrieben wird, können ebenso mit einem erhöhten Risiko für Suizid-bezogene Ereignisse einhergehen. Ausserdem können diese Erkrankungen zusammen mit depressiven Episoden (Episoden einer Major Depression) auftreten. Daher sollten bei der Behandlung anderer psychiatrischer Erkrankungen die gleichen Vorsichtsmassnahmen eingehalten werden wie bei der Behandlung von depressiven Episoden (Episoden einer Major Depression).
- +In klinischen Studien bei Patienten mit schweren depressiven Episoden bei bipolaren Störungen, wurde unter Quetiapin-Behandlung im Vergleich zu Placebo ein erhöhtes Risiko für Suizide, Suizidgedanken oder Selbstverletzungen bei jungen Erwachsenen (jünger als 25 Jahre) beobachtet (3% vs. 0%). Es wurde eine Studie bei Kindern und Jugendlichen (Alter 10-17 Jahre) mit bipolarer Depression durchgeführt, in der die Wirksamkeit nicht nachgewiesen werden konnte. Die Inzidenz für Suizid-bezogene Ereignisse lag bei 1% (1/92) unter Quetiapin und bei 0% (0/100) unter Placebo. In dieser Studie traten während der Nachbehandlung (d.h. im Anschluss an die eigentliche Studie) zwei zusätzliche Suizid-bezogene Ereignisse bei zwei Patienten auf; einer der Patienten wurde zur Zeit des Ereignisses mit Quetiapin therapiert.
- +Eine Meta-Analyse der FDA von placebokontrollierten klinischen Studien mit Antidepressiva bei ca. 4400 Kindern und Jugendlichen und bei 77000 Erwachsenen mit psychiatrischen Erkrankungen zeigte ein erhöhtes Risiko für suizidales Verhalten unter Antidepressiva als unter Placebo bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen jünger als 25 Jahre. Quetiapin war bei dieser Meta-Analyse nicht eingeschlossen (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" , "Pharmakodynamik" ).
- +Anticholinerge (muskarinische) Effekte
- +Norquetiapin, ein aktiver Metabolit von Quetiapin, hat eine mittlere bis starke Affinität für mehrere Muskarinrezeptor-Subtypen. Dies trägt zu unerwünschten Wirkungen bei, die aufgrund der anticholinergen Wirkungen entstehen, wenn Quetiapin in den empfohlenen Dosierungen verwendet wird oder wenn Quetiapin gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln mit anticholinergen Wirkungen verwendet wird und bei Überdosierung. Quetiapin sollte bei Patienten, die Arzneimittel mit anticholinergen (muskarinischen) Wirkungen erhalten, mit Vorsicht verwendet werden. Quetiapin sollte bei Patienten mit einer aktuellen Diagnose oder Harnverhalt in der Anamnese, mit klinisch signifikanter Prostatavergrösserung, mit Darmverschluss oder ähnlichen Zuständen, mit erhöhtem Augeninnendruck oder Engwinkelglaukom mit Vorsicht verwendet werden (siehe "Interaktionen" , "Unerwünschte Wirkungen" , "Eigenschaften/Wirkungen, Pharmakodynamik resp. Wirkungsmechanismus" und "Überdosierung" ).
- +Fehlgebrauch und Missbrauch
- +Es wurden Fälle von Fehlgebrauch und Missbrauch berichtet. Bei der Verschreibung von Quetiapin bei Patienten mit Alkoholoder Drogenmissbrauch in der Vorgeschichte ist Vorsicht geboten.
-DiesesArzneimittelenthältwenigerals1mmolNatrium(23mg)pro Filmtablette, d.h.esistnahezu "natriumfrei" .
- +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
-SequaseFilmtablettenenthaltenLactose.PatientenmitderseltenenhereditärenGalactose-Intoleranz,völligemLactase-MangeloderGlucose- Galactose-Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht anwenden.
- +Sequase Filmtabletten enthalten Lactose. Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel oder Glucose- Galactose-Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht anwenden.
-Vorsicht ist geboten bei der Verabreichung an Patienten, die mit anderenArzneimitteln mit anticholinergen (muskarinischen) Wirkungen behandelt werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Vorsicht ist geboten bei der Verabreichung an Patienten, die mit anderen Arzneimitteln mit anticholinergen (muskarinischen) Wirkungen behandelt werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Die pharmakokinetischen Parameter von Natriumvalproat und Sequase wurden bei gleichzeitiger Verabreichung klinisch nicht relevant verändert. DiegleichzeitigeVerabreichungderAntipsychotikaRisperidonoderHaloperidolhatkeinensignifikantenEinflussaufdie Pharmakokinetikparameter von Quetiapin.
-In einer Studie mit Mehrfachdosierungen wurde die Pharmakokinetik von 300 mg Quetiapin vor und während einer gleichzeitigen Behandlung mit 200 mg Carbamazepin (einem bekannten mikrosomalen Enzyminduktor) untersucht. Die gleichzeitige Gabe von 200 mg Carbamazepin führte im VergleichzuralleinigenQuetiapin-Einnahme,zueinersignifikantenErhöhungderQuetiapin-Clearance,welchedieBioverfügbarkeitvonQuetiapin (Messung der AUC) auf durchschnittlich 13% erniedrigte. Bei einigen Patienten wurde dieser Effekt sogar verstärkt beobachtet. Aufgrund dieser ausgeprägten Interaktion wird die gleichzeitige Behandlung mit Carbamazepin, welche sich zudem der Carbamazepinmonotherapie nicht überlegen zeigte, nicht empfohlen.
- +Die pharmakokinetischen Parameter von Natriumvalproat und Sequase wurden bei gleichzeitiger Verabreichung klinisch nicht relevant verändert. Die gleichzeitige Verabreichung der Antipsychotika Risperidon oder Haloperidol hat keinen signifikanten Einfluss auf die Pharmakokinetikparameter von Quetiapin.
- +In einer Studie mit Mehrfachdosierungen wurde die Pharmakokinetik von 300 mg Quetiapin vor und während einer gleichzeitigen Behandlung mit 200 mg Carbamazepin (einem bekannten mikrosomalen Enzyminduktor) untersucht. Die gleichzeitige Gabe von 200 mg Carbamazepin führte im Vergleich zur alleinigen Quetiapin-Einnahme, zu einer signifikanten Erhöhung der Quetiapin-Clearance, welche die Bioverfügbarkeit von Quetiapin (Messung der AUC) auf durchschnittlich 13% erniedrigte. Bei einigen Patienten wurde dieser Effekt sogar verstärkt beobachtet. Aufgrund dieser ausgeprägten Interaktion wird die gleichzeitige Behandlung mit Carbamazepin, welche sich zudem der Carbamazepinmonotherapie nicht überlegen zeigte, nicht empfohlen.
-BeiPatienten,dieQuetiapineinnahmen,wurdebeiEnzym-ImmuntestsfürMethadonundtrizyklischeAntidepressivaüberfalschpositiveResultate berichtet. Es wird empfohlen, zweifelhafte Immuntestresultate durch geeignete chromatographische Verfahren zu bestätigen.
- +Bei Patienten, die Quetiapin einnahmen, wurde bei Enzym-Immuntests für Methadon und trizyklische Antidepressiva über falsch positive Resultate berichtet. Es wird empfohlen, zweifelhafte Immuntestresultate durch geeignete chromatographische Verfahren zu bestätigen.
-Es liegen keine klinischen Daten mit Anwendung bei Schwangeren vor und in Tieren traten unter maternaler Toxizität bei hohen Dosen Fertilitätsstörungen und Entwicklungsstörungen der Feten auf. Quetiapin sollte deshalb während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, es ist klar notwendig. Ist während der Schwangerschaft ein Absetzen der Behandlung erforderlich, so soll dies nicht abruptgeschehen (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
-DrittesTrimenon
- +Es liegen keine klinischen Daten mit Anwendung bei Schwangeren vor und in Tieren traten unter maternaler Toxizität bei hohen Dosen Fertilitätsstörungen und Entwicklungsstörungen der Feten auf. Quetiapin sollte deshalb während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, es ist klar notwendig. Ist während der Schwangerschaft ein Absetzen der Behandlung erforderlich, so soll dies nicht abrupt geschehen (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
- +Drittes Trimenon
-PubliziertenBerichtenistzuentnehmen,dassQuetiapinindieMuttermilchausgeschiedenwird.DasAusmassderAusscheidungwarjedoch inkonsistent. Während einer Behandlung mit Quetiapin sollten Mütter deshalb nicht stillen.
- +Publizierten Berichten ist zu entnehmen, dass Quetiapin in die Muttermilch ausgeschieden wird. Das Ausmass der Ausscheidung war jedoch inkonsistent. Während einer Behandlung mit Quetiapin sollten Mütter deshalb nicht stillen.
-DurchseinezentraleWirkungkannSequaseAktivitäten,welchegeistigeWachsamkeiterfordern,beeinträchtigen.DeshalbsolltenPatienten weder Fahrzeuge lenken noch Maschinen bedienen, bis die individuelle Sensibilität abgeklärt ist.
- +Durch seine zentrale Wirkung kann Sequase Aktivitäten, welche geistige Wachsamkeit erfordern, beeinträchtigen. Deshalb sollten Patienten weder Fahrzeuge lenken noch Maschinen bedienen, bis die individuelle Sensibilität abgeklärt ist.
-DiefolgendenHäufigkeitsdefinitionenwerdenverwendet:
-Sehrhäufig(≥1/10),häufig(≥1/100,<1/10),gelegentlich(≥1/1000,<1/100),selten(≥1/10‘000,<1/1000),sehrselten(<1/10‘000),nichtbekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
-ErkrankungendesBlutesunddesLymphsystems
-Häufig:Leukopenie(VerringerungdesnormalenAusgangswertesaufeinenpotenziellklinischrelevantenWert[definiertals<3x109weisse Blutkörperchen pro Liter] zu irgendeinem Zeitpunkt in allen klinischen Studien), Neutropenie.
-Gelegentlich:Anämie1,Thrombozytopenie
-Selten: Agranulozytose (schwerer Neutropenie (<0,5 x 109/l) mit auftretenden Infektionen, Häufigkeit bezieht sich auf Daten aus allen klinischenStudien).
-ErkrankungendesImmunsystems
- +Die folgenden Häufigkeitsdefinitionen werden verwendet:
- +Sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, <1/10), gelegentlich (≥1/1000, <1/100), selten (≥1/10‘000, <1/1000), sehr selten (<1/10‘000), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
- +Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- +Häufig: Leukopenie (Verringerung des normalen Ausgangswertes auf einen potenziell klinisch relevanten Wert [definiert als <3x109 weisse Blutkörperchen pro Liter] zu irgendeinem Zeitpunkt in allen klinischen Studien), Neutropenie.
- +Gelegentlich: Anämie1, Thrombozytopenie
- +Selten: Agranulozytose (schwerer Neutropenie (<0,5 x 109/l) mit auftretenden Infektionen, Häufigkeit bezieht sich auf Daten aus allen klinischen Studien).
- +Erkrankungen des Immunsystems
-Sehrselten: anaphylaktischerSchock
-StoffwechselundErnährungsstörungen
-Sehr häufig: Gewichtszunahme (definiert als Zunahme des Körpergewichts um >7%) bei Erwachsenen 8-23%; bei Kindern und Jugendlichen mit Schizophrenie oder bipolarer Manie unter Sequase nach 3 Wochen 12%, nach 6 Wochen 21% und nach 26 Wochen 45%. Für die Berücksichtigung des normalen Wachstums während den 26 Wochen wurde eine Zunahme von mindestens 0,5 Standardabweichung vom ursprünglichem BMI als klinisch signifikante Änderung eingestuft; 18,3% der Patienten unter Sequase erfüllten dieses Kriterium nach 26 Wochen Behandlung. In einer placebokontrollierten Kurzzeitmonotherapie-Studie bei Kindern und Jugendlichen (10 bis 17 Jahre) mit bipolarer Depression, inderdieWirksamkeitnichtgezeigtwerdenkonnte,nahmen12,5%derKinderundJugendlicheninnerhalbvon8WochenQuetiapin-Therapieum>7%zu.Anstiege der Serum-Triglyceridspiegel (mindestens einmalTriglyceride ≥200 mg/dl bei Patienten ≥18 Jahre oder ≥150 mg/dl bei Patienten<18 Jahre) und des Gesamtcholesterins (vorwiegend des LDL-Cholesterins) (mindestens einmal Gesamtcholesterin >240 mg/dl bei Patienten >18 Jahre oder ≥200 mg/dl bei Patienten <18 Jahre). Abnahme des HDL-Cholesterins (HDL < 40 mg/dl bei Männern resp. < 50 mg/dl bei Frauen zu irgendeiner Zeit). Erhöhter Appetit bei Kindern und Jugendlichen.
-Häufig: erhöhterAppetit
- +Sehr selten: anaphylaktischer Schock
- +Stoffwechselund Ernährungsstörungen
- +Sehr häufig: Gewichtszunahme (definiert als Zunahme des Körpergewichts um >7%) bei Erwachsenen 8-23%; bei Kindern und Jugendlichen mit Schizophrenie oder bipolarer Manie unter Sequase nach 3 Wochen 12%, nach 6 Wochen 21% und nach 26 Wochen 45%. Für die Berücksichtigung des normalen Wachstums während den 26 Wochen wurde eine Zunahme von mindestens 0,5 Standardabweichung vom ursprünglichem BMI als klinisch signifikante Änderung eingestuft; 18,3% der Patienten unter Sequase erfüllten dieses Kriterium nach 26 Wochen Behandlung. In einer placebokontrollierten Kurzzeitmonotherapie-Studie bei Kindern und Jugendlichen (10 bis 17 Jahre) mit bipolarer Depression, in der die Wirksamkeit nicht gezeigt werden konnte, nahmen 12,5% der Kinder und Jugendlichen innerhalb von 8 Wochen Quetiapin-Therapie um >7% zu. Anstiege der Serum-Triglyceridspiegel (mindestens einmal Triglyceride ≥200 mg/dl bei Patienten ≥18 Jahre oder ≥150 mg/dl bei Patienten <18 Jahre) und des Gesamtcholesterins (vorwiegend des LDL-Cholesterins) (mindestens einmal Gesamtcholesterin >240 mg/dl bei Patienten >18 Jahre oder ≥200 mg/dl bei Patienten <18 Jahre). Abnahme des HDL-Cholesterins (HDL < 40 mg/dl bei Männern resp. < 50 mg/dl bei Frauen zu irgendeiner Zeit). Erhöhter Appetit bei Kindern und Jugendlichen.
- +Häufig: erhöhter Appetit
-PsychiatrischeErkrankungen
- +Psychiatrische Erkrankungen
-Selten: SchlafwandelnundandereähnlicheAktivitätenwährenddesSchlafens
-Nichtbekannt:Agitiertheit2
-ErkrankungendesNervensystems
- +Selten: Schlafwandeln und andere ähnliche Aktivitäten während des Schlafens
- +Nicht bekannt: Agitiertheit2
- +Erkrankungen des Nervensystems
-Häufig: Dysarthrie,SynkopebeiKindernundJugendlichen
-Gelegentlich: Krampfanfälle,Restless Legs Syndrom,akuteDystonie,tardiveDyskinesie,Synkope(kannzuStürzenführen),Verwirrtheitszustand
-Sehrselten: Hyperkinesie1
-Nichtbekannt:Akathisie2
- +Häufig: Dysarthrie, Synkope bei Kindern und Jugendlichen
- +Gelegentlich: Krampfanfälle, Restless Legs Syndrom, akute Dystonie, tardive Dyskinesie, Synkope (kann zu Stürzen führen), Verwirrtheitszustand
- +Sehr selten: Hyperkinesie1
- +Nicht bekannt: Akathisie2
-Häufig:unscharfesSehen
- +Häufig: unscharfes Sehen
-Sehrhäufig: ErhöhterBlutdruckbeiKindernundJugendlichen
-Häufig:Tachykardie,Herzklopfen,orthostatischeHypotonie(kannzuStürzenführen)
-Gelegentlich:Vasodilatation,Migräne,Bradykardie,zerebraleIschämie,unregelmässigerPuls,T-WelleAbnormalität,AV-Block,zerebrovaskuläres Ereignis, tiefe Venenthrombose, T-Welle Inversion
- +Sehr häufig: Erhöhter Blutdruck bei Kindern und Jugendlichen
- +Häufig: Tachykardie, Herzklopfen, orthostatische Hypotonie (kann zu Stürzen führen)
- +Gelegentlich: Vasodilatation, Migräne, Bradykardie, zerebrale Ischämie, unregelmässiger Puls, T-Welle Abnormalität, AV-Block, zerebrovaskuläres Ereignis, tiefe Venenthrombose, T-Welle Inversion
-Nichtbekannt: Kardiomyopathie,Myokarditis
-ErkrankungenderAtemwege,desBrustraumsundMediastinums
-Häufig:Pharyngitis1,verstärkterHusten1,Dyspnoe1,RhinitisbeiKindernundJugendlichen
-Gelegentlich:Rhinitis,Asthma1,Nasenbluten1
-Selten:Hyperventilation1, Schluckauf1
-ErkrankungendesGastrointestinaltrakts
-Sehrhäufig: trockenerMund,ErbrechenbeiKindernundJugendlichen
-Häufig:Verstopfung,Dyspepsie,Bauchschmerzen,Erbrechen(vorallembeiPatientenälterals65 Jahre)
- +Nicht bekannt: Kardiomyopathie, Myokarditis
- +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- +Häufig: Pharyngitis1, verstärkter Husten1, Dyspnoe1, Rhinitis bei Kindern und Jugendlichen
- +Gelegentlich: Rhinitis, Asthma1, Nasenbluten1
- +Selten: Hyperventilation1, Schluckauf1
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- +Sehr häufig: trockener Mund, Erbrechen bei Kindern und Jugendlichen
- +Häufig: Verstopfung, Dyspepsie, Bauchschmerzen, Erbrechen (vor allem bei Patienten älter als 65 Jahre)
-Sehrselten: Dysphagie,Pankreatitis1
-LeberundGallenerkrankungen
-Häufig:AnstiegderSerum-Alaninaminotransferase(ALT),Anstiegederγ-GT-Spiegel
-Gelegentlich: AnstiegderSerum-Aspartataminotransferase (AST)
-Selten: Hepatitis(mitoderohneIkterus)
-Sehrselten: Hepatosteatose,cholestatischeodergemischteLeberschädennachMarkteinführung
-ErkrankungenderHautunddesUnterhautgewebes
- +Sehr selten: Dysphagie, Pankreatitis1
- +Leberund Gallenerkrankungen
- +Häufig: Anstieg der Serum-Alaninaminotransferase (ALT), Anstiege der γ-GT-Spiegel
- +Gelegentlich: Anstieg der Serum-Aspartataminotransferase (AST)
- +Selten: Hepatitis (mit oder ohne Ikterus)
- +Sehr selten: Hepatosteatose, cholestatische oder gemischte Leberschäden nach Markteinführung
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
-Sehrselten:Angioödem
- +Sehr selten: Angioödem
-Skelettmuskulatur-,BindegewebsundKnochenerkrankungen
- +Skelettmuskulatur-, Bindegewebsund Knochenerkrankungen
-Sehrselten: Rhabdomyolyse2
-ErkrankungenderNierenundHarnwege Gelegentlich: Harnretention
-Schwangerschaft,Wochenbettundperinatale Erkrankungen
-Nichtbekannt: extrapyramidalmotorische Symptomeund/oderEntzugserscheinungenbeimNeugeborenen
-ErkrankungenderGeschlechtsorganeundderBrustdrüse
- +Sehr selten: Rhabdomyolyse2
- +Erkrankungen der Nieren und Harnwege Gelegentlich: Harnretention
- +Schwangerschaft, Wochenbett und perinatale Erkrankungen
- +Nicht bekannt: extrapyramidalmotorische Symptome und/oder Entzugserscheinungen beim Neugeborenen
- +Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
-AllgemeineErkrankungen
- +Allgemeine Erkrankungen
-Häufig:Asthenie,periphere Oedeme,Reizbarkeit,Fieber
-Selten:malignesneuroleptischesSyndrom(sieheauch "WarnhinweiseundVorsichtsmassnahmen" ),Hypothermie
-Sehrselten: Serotonin-Syndrom
- +Häufig: Asthenie, periphere Oedeme, Reizbarkeit, Fieber
- +Selten: malignes neuroleptisches Syndrom (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ), Hypothermie
- +Sehr selten: Serotonin-Syndrom
-Sehr häufig: erhöhtes Serumprolaktin (Prolaktinspiegel [Patienten <18 Jahre]: >20 μg/l bei Knaben; >26 μg/l bei Mädchen zu irgendeinem Zeitpunkt. Weniger als 1% der Patienten hatte einen erhöhten Prolaktinspiegel >100 μg/l). Abnahme des Hämoglobinwertes (Mindestens einmal AbnahmedesHämoglobinwertsauf≤13g/dlbeiMännernresp.auf≤12g/dlbeiFrauenin11%unterQuetiapininklinischenStudieninklusive "Open label Extension" . In placebokontrollierten Kurzzeitstudien mindestens einmal eine Abnahme des Hämoglobinwerts auf ≤13 g/dl bei Männern resp. auf ≤12 g/dl bei Frauen in 8,3% unter Quetiapin und in 6,2% unter Placebo).
-Häufig:AnstiegdereosinophilenGranulozytenzahl(AnstiegdesnormalenAusgangswertesaufeinenpotenziellklinischrelevantenWert[definiertals >1x109eosinophile Granulozyten pro Liter] zu irgendeinem Zeitpunkt in allen klinischen Studien), Blutzucker erhöht bis zum Hyperglykämie- Level (mindestens einmal ein Blutzucker ≥126 mg/dl nüchtern oder ein Blutzucker ≥200 mg/dl nicht nüchtern) (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ),AnstiegdesSerumprolaktins(ProlaktinspiegelbeiPatienten≥18Jahre:>20μg/lbeiMännernresp.>30μg/lbeiFrauenzuirgendeinemZeitpunkt),VeränderungderSchilddrüsenhormonspiegel(AbnahmevonGesamt-T4,freiemT4undGesamt-T3;AnstiegvonTSH;basierend auf Veränderungen vom normalemAnfangswert zu einem potenziell klinisch wichtigem Wert zu irgendeinem Zeitpunkt in allen Studien. VeränderungendesGesamt-T4,desfreienT4,desGesamt-T3unddesfreienT3warendefiniertals<0,8xLLN(pmol/l)undTSH-Veränderungenals>5 mlU/lzuirgendeinemZeitpunkt).
-Gelegentlich: AbnahmevonfreiemT3
-Bei einigen Patienten wurden asymptomatischeAnstiege (Anstieg auf mehr als das 3-fache des oberen Normalwertes zu irgendeinem Zeitpunkt) derSerum-Transaminasen(ALT,AST)oderγ-GT-Spiegelbeobachtet,welchenormalerweisebeimWeiterführenderBehandlungreversibelwaren. Selten: Anstiege der Kreatininphosphokinasen im Blut. Die Meldungen der Anstiege der Kreatininphosphokinasen im Blut aus klinischen Studien waren nicht mit einem malignen neuroleptischen Syndrom verbunden.
- +Sehr häufig: erhöhtes Serumprolaktin (Prolaktinspiegel [Patienten <18 Jahre]: >20 μg/l bei Knaben; >26 μg/l bei Mädchen zu irgendeinem Zeitpunkt. Weniger als 1% der Patienten hatte einen erhöhten Prolaktinspiegel >100 μg/l). Abnahme des Hämoglobinwertes (Mindestens einmal Abnahme des Hämoglobinwerts auf ≤13 g/dl bei Männern resp. auf ≤12 g/dl bei Frauen in 11% unter Quetiapin in klinischen Studien inklusive "Open label Extension" . In placebokontrollierten Kurzzeitstudien mindestens einmal eine Abnahme des Hämoglobinwerts auf ≤13 g/dl bei Männern resp. auf ≤12 g/dl bei Frauen in 8,3% unter Quetiapin und in 6,2% unter Placebo).
- +Häufig: Anstieg der eosinophilen Granulozytenzahl (Anstieg des normalen Ausgangswertes auf einen potenziell klinisch relevanten Wert [definiert als >1x109 eosinophile Granulozyten pro Liter] zu irgendeinem Zeitpunkt in allen klinischen Studien), Blutzucker erhöht bis zum Hyperglykämie- Level (mindestens einmal ein Blutzucker ≥126 mg/dl nüchtern oder ein Blutzucker ≥200 mg/dl nicht nüchtern) (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ), Anstieg des Serumprolaktins (Prolaktinspiegel bei Patienten ≥18 Jahre: >20 μg/l bei Männern resp. >30 μg/l bei Frauen zu irgend einem Zeitpunkt), Veränderung der Schilddrüsenhormonspiegel (Abnahme von Gesamt-T4, freiem T4 und Gesamt-T3; Anstieg von TSH; basierend auf Veränderungen vom normalem Anfangswert zu einem potenziell klinisch wichtigem Wert zu irgendeinem Zeitpunkt in allen Studien. Veränderungen des Gesamt-T4, des freien T4, des Gesamt-T3 und des freien T3 waren definiert als <0,8 x LLN (pmol/l) und TSH-Veränderungen als > 5 mlU/l zu irgendeinem Zeitpunkt).
- +Gelegentlich: Abnahme von freiem T3
- +Bei einigen Patienten wurden asymptomatische Anstiege (Anstieg auf mehr als das 3-fache des oberen Normalwertes zu irgendeinem Zeitpunkt) der Serum-Transaminasen (ALT, AST) oder γ-GT-Spiegel beobachtet, welche normalerweise beim Weiterführen der Behandlung reversibel waren. Selten: Anstiege der Kreatininphosphokinasen im Blut. Die Meldungen der Anstiege der Kreatininphosphokinasen im Blut aus klinischen Studien waren nicht mit einem malignen neuroleptischen Syndrom verbunden.
-DieBehandlungmitSequasewarvondosisabhängigenAbnahmenderSchilddrüsenhormonspiegelbegleitet.Inplacebokontrollierten KurzzeitstudienwardieInzidenzfürpotenziellklinischsignifikanteVeränderungenderSchilddrüsenhormonspiegelwiefolgt:Gesamt-T4:3,4%fürQuetiapin versus 0,6% für Placebo; freies T4: 0,7% für Quetiapin versus 0,1% für Placebo; Gesamt-T3: 0,54% für Quetiapin versus 0,0% für Placebo; freies T3: 0,2% für Quetiapin versus 0,0% für Placebo. Die Inzidenz für TSH-Veränderungen lag bei 3,2% für Quetiapin versus 2,7% für Placebo. In placebokontrollierten Kurzzeitmonotherapiestudien war die Inzidenz für reziproke, potenziell klinisch signifikante T3- und TSH- Veränderungen0,0%sowohlfürQuetiapinalsauchfürPlacebound0,1%fürQuetiapinversus0,0%fürPlacebofürT4undTSH-Veränderungen.
-Diese Schilddrüsenhormonspiegelveränderungen sind generell nicht mit klinisch symptomatischem Hypothyreodismus verbunden. Die Reduktion desGesamt-T4unddesfreienT4warwährenddererstensechsWochenderSequase-Behandlungamgrössten.BeiWeiterbehandlung(Langzeitbehandlung)warkeineweitereAbnahmezuverzeichnen.InfastallenFällenwardieAuswirkungaufdasGesamt-T4unddasfreieT4nach Therapieabbruch reversibel unabhängig davon, wie lange die Behandlung mit Sequase gedauert hatte. Bei 8 Patienten, bei denen das TBG (Thyroxine Binding Globulin) bestimmt wurde, waren die TBG-Level unverändert.
- +Die Behandlung mit Sequase war von dosisabhängigen Abnahmen der Schilddrüsenhormonspiegel begleitet. In placebokontrollierten Kurzzeitstudien war die Inzidenz für potenziell klinisch signifikante Veränderungen der Schilddrüsenhormonspiegel wie folgt: Gesamt-T4: 3,4% für Quetiapin versus 0,6% für Placebo; freies T4: 0,7% für Quetiapin versus 0,1% für Placebo; Gesamt-T3: 0,54% für Quetiapin versus 0,0% für Placebo; freies T3: 0,2% für Quetiapin versus 0,0% für Placebo. Die Inzidenz für TSH-Veränderungen lag bei 3,2% für Quetiapin versus 2,7% für Placebo. In placebokontrollierten Kurzzeitmonotherapiestudien war die Inzidenz für reziproke, potenziell klinisch signifikante T3- und TSH- Veränderungen 0,0% sowohl für Quetiapin als auch für Placebo und 0,1% für Quetiapin versus 0,0% für Placebo für T4und TSH-Veränderungen.
- +Diese Schilddrüsenhormonspiegelveränderungen sind generell nicht mit klinisch symptomatischem Hypothyreodismus verbunden. Die Reduktion des Gesamt-T4 und des freien T4 war während der ersten sechs Wochen der Sequase-Behandlung am grössten. Bei Weiterbehandlung (Langzeitbehandlung) war keine weitere Abnahme zu verzeichnen. In fast allen Fällen war die Auswirkung auf das Gesamt-T4 und das freie T4 nach Therapieabbruch reversibel unabhängig davon, wie lange die Behandlung mit Sequase gedauert hatte. Bei 8 Patienten, bei denen das TBG (Thyroxine Binding Globulin) bestimmt wurde, waren die TBG-Level unverändert.
-(1) Kausalzusammenhangunklar
-(2) AusPostmarketingberichten
- +(1) Kausalzusammenhang unklar
- +(2) Aus Postmarketingberichten
-DieMeldungdesVerdachtsaufNebenwirkungennachderZulassungistvongrosserWichtigkeit.SieermöglichteinekontinuierlicheÜberwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
- +Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
-AnzeichenundSymptome
- +Anzeichen und Symptome
-FürPatientenmitbereitsbestehenderschwererkardiovaskulärerKrankheitkönnendieWirkungeneinerÜberdosiseinerhöhtesRisikobedeuten.
- +Für Patienten mit bereits bestehender schwerer kardiovaskulärer Krankheit können die Wirkungen einer Überdosis ein erhöhtes Risiko bedeuten.
-Im Falle einer Quetiapin-Überdosierung sollten eine refraktorische Hypotension und ein Kreislaufkollaps mit geeigneten Massnahmen behandelt werden, wie z.B. mit Flüssigkeit i.v. und/oder mit sympathomimetischen Wirkstoffen. Epinephrin und Dopamin sollten nicht verwendet werden, da eineβ-StimulationeineHypotensionbeiQuetiapin-induzierterα-Blockadeverschlimmernkann.BiszurErholungdesPatientenistdieserstrengzu überwachen.
- +Im Falle einer Quetiapin-Überdosierung sollten eine refraktorische Hypotension und ein Kreislaufkollaps mit geeigneten Massnahmen behandelt werden, wie z.B. mit Flüssigkeit i.v. und/oder mit sympathomimetischen Wirkstoffen. Epinephrin und Dopamin sollten nicht verwendet werden, da eine β-Stimulation eine Hypotension bei Quetiapin-induzierter α-Blockade verschlimmern kann. Bis zur Erholung des Patienten ist dieser streng zu überwachen.
-ATC-Code:N05AH04
- +ATC-Code: N05AH04
-QuetiapinisteinatypischesAntipsychotikum.QuetiapinundderimHumanplasmaaktiveMetabolitNorquetiapin(=N-Desalkyl-Quetiapin) interagierenmiteinembreitenSpektrumvonNeurotransmitter-Rezeptoren.QuetiapinundNorquetiapinzeigenAffinitätfürzerebraleSerotonin(5HT2)- und Dopamin D1- und D2-Rezeptoren. Es wird angenommen, dass die Kombination des Rezeptorantagonismus (höhere Selektivität für 5HT2relativzuD2-Rezeptoren)fürdieklinischenantipsychotischenEigenschaftenunddieimVergleichzutypischenAntipsychotikageringenextrapyramidalen Symptome (EPS) von Sequase verantwortlich ist. Quetiapin hat keineAffinität für den Noradrenalin Transporter (NET) und eine geringe Affinität für den Serotonin 5HT1A-Rezeptor, während dem Norquetiapin für beide eine hohe Affinität hat. Es wird angenommen, dass die NET-Inhibition und die partielle agonistische Aktivität an der 5HT1A-Stelle durch Norquetiapin zur therapeutischen Wirksamkeit von Sequase als Antidepressivumbeitragen.QuetiapinundNorquetiapinhabeneinehoheAffinitätzuhistaminergenundadrenergenα1-RezeptorenundeinemässigeAffinitätfüradrenergeα2-Rezeptoren.FernerhatQuetiapineinegeringeoderkeineAffinitätfürMuskarinrezeptoren,währendNorquetiapin eine mässige bis hoheAffinität für verschiedene Muskarinrezeptorensubtypen hat. Dies dürfte die anticholinergen (muskarinischen) Wirkungen erklären.
- +Quetiapin ist ein atypisches Antipsychotikum. Quetiapin und der im Humanplasma aktive Metabolit Norquetiapin (= N-Desalkyl-Quetiapin) interagieren mit einem breiten Spektrum von Neurotransmitter-Rezeptoren. Quetiapin und Norquetiapin zeigen Affinität für zerebrale Serotonin (5HT2)- und Dopamin D1- und D2-Rezeptoren. Es wird angenommen, dass die Kombination des Rezeptorantagonismus (höhere Selektivität für 5HT2relativ zu D2-Rezeptoren) für die klinischen antipsychotischen Eigenschaften und die im Vergleich zu typischen Antipsychotika geringen extrapyramidalen Symptome (EPS) von Sequase verantwortlich ist. Quetiapin hat keine Affinität für den Noradrenalin Transporter (NET) und eine geringe Affinität für den Serotonin 5HT1A-Rezeptor, während dem Norquetiapin für beide eine hohe Affinität hat. Es wird angenommen, dass die NET-Inhibition und die partielle agonistische Aktivität an der 5HT1A-Stelle durch Norquetiapin zur therapeutischen Wirksamkeit von Sequase als Antidepressivum beitragen. Quetiapin und Norquetiapin haben eine hohe Affinität zu histaminergen und adrenergen α1-Rezeptoren und eine mässige Affinität für adrenerge α2-Rezeptoren. Ferner hat Quetiapin eine geringe oder keine Affinität für Muskarinrezeptoren, während Norquetiapin eine mässige bis hohe Affinität für verschiedene Muskarinrezeptorensubtypen hat. Dies dürfte die anticholinergen (muskarinischen) Wirkungen erklären.
-In präklinischen Prüfungen, die Schlüsse auf EPS ziehen lassen, unterscheidet sich Quetiapin von Standard-Antipsychotika und weist ein atypischesProfilauf.QuetiapinführtnachchronischerGabenichtzueinerDopaminD2-Rezeptorüberempfindlichkeit.BeiDosen,dieeineeffektiveDopaminD2-Rezeptorblockadebewirken,ruftQuetiapinnureineschwachausgeprägteKatalepsiehervor.NachchronischerAnwendungzeigtQuetiapin Selektivität für das limbische System, indem es eine Depolarisationsblockade der mesolimbischen, nicht aber der nigrostriatalen dopaminhaltigen Neuronen hervorruft. Bei Cebusaffen, mit oder ohne Haloperidol-Sensibilisierung, wirkt Quetiapin nach akuter und chronischer Gabe nur minimal dystonieauslösend (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Obwohl Quetiapin eine Halbwertszeit von ungefähr 7 h hat, haben klinische Studien die Wirksamkeit von Sequase bei zweimal täglicher Gabe gezeigt. Dies wird weiter durch eine Untersuchung mittels Positronen-Emissions-Tomographie (PET) belegt, welche beweist, dass Quetiapin5HT2- und D2-Rezeptoren bis zu 12 h blockiert. Sicherheit und Wirksamkeit von Dosen über 800 mg pro Tag wurden nicht untersucht.
- +In präklinischen Prüfungen, die Schlüsse auf EPS ziehen lassen, unterscheidet sich Quetiapin von Standard-Antipsychotika und weist ein atypisches Profil auf. Quetiapin führt nach chronischer Gabe nicht zu einer Dopamin D2-Rezeptorüberempfindlichkeit. Bei Dosen, die eine effektive Dopamin D2-Rezeptorblockade bewirken, ruft Quetiapin nur eine schwach ausgeprägte Katalepsie hervor. Nach chronischer Anwendung zeigt Quetiapin Selektivität für das limbische System, indem es eine Depolarisationsblockade der mesolimbischen, nicht aber der nigrostriatalen dopaminhaltigen Neuronen hervorruft. Bei Cebusaffen, mit oder ohne Haloperidol-Sensibilisierung, wirkt Quetiapin nach akuter und chronischer Gabe nur minimal dystonieauslösend (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
- +Obwohl Quetiapin eine Halbwertszeit von ungefähr 7 h hat, haben klinische Studien die Wirksamkeit von Sequase bei zweimal täglicher Gabe gezeigt. Dies wird weiter durch eine Untersuchung mittels Positronen-Emissions-Tomographie (PET) belegt, welche beweist, dass Quetiapin 5HT2- und D2-Rezeptoren bis zu 12 h blockiert. Sicherheit und Wirksamkeit von Dosen über 800 mg pro Tag wurden nicht untersucht.
-Das Potenzial von Sequase versus Risperidon einen Katarakt zu verursachen, wurde in einer klinischen Studie zur Langzeitbehandlung bei PatientenmitSchizophrenieoderschizoaffektiverErkrankungevaluiert.SequasewarinDosenvon200-800mg/Tagnichtschlechterbezüglichder 2-Jahres Ereignisrate des Anstieges des Linsentrübungsgrades (nukleare, kortikale und posterior-subkapsulare Trübung) im LOCS II-System (Linsentrübungs-Klassifikationssystem II) verglichen zu Risperidon in Dosen von 2-8 mg/Tag bei Patienten unter mindestens 21-monatiger Therapie (siehe diesbezüglich auch "Präklinische Daten" ). Überwachungen in anderen klinischen Studien liessen keine Arzneimittel-bedingte Korneatrübungen beim Menschen erkennen.
-KlinischeWirksamkeit
- +Das Potenzial von Sequase versus Risperidon einen Katarakt zu verursachen, wurde in einer klinischen Studie zur Langzeitbehandlung bei Patienten mit Schizophrenie oder schizoaffektiver Erkrankung evaluiert. Sequase war in Dosen von 200-800 mg/Tag nicht schlechter bezüglich der 2-Jahres Ereignisrate des Anstieges des Linsentrübungsgrades (nukleare, kortikale und posterior-subkapsulare Trübung) im LOCS II-System (Linsentrübungs-Klassifikationssystem II) verglichen zu Risperidon in Dosen von 2-8 mg/Tag bei Patienten unter mindestens 21-monatiger Therapie (siehe diesbezüglich auch "Präklinische Daten" ). Überwachungen in anderen klinischen Studien liessen keine Arzneimittel-bedingte Korneatrübungen beim Menschen erkennen.
- +Klinische Wirksamkeit
-KlinischeStudienhabengezeigt,dass SequasezurBehandlungvonpositivenwieauchnegativenSymptomenderSchizophreniewirksamist.
-BipolareManie
- +Klinische Studien haben gezeigt, dass Sequase zur Behandlung von positiven wie auch negativen Symptomen der Schizophrenie wirksam ist.
- +Bipolare Manie
-BipolareDepression
-In zwei klinischen Studien über 8 Wochen, in die Bipolar I Patienten, Bipolar II Patienten und Patienten mit oder ohne "Rapid Cycling" eingeschlossenwordenwaren,istgezeigtworden,dassSequasebeiPatientenmitakuterbipolarerDepressioninDosenvon300mg/Tagund600 mg/Tag wirksam ist. Es wurde jedoch während Studien von 8 Wochen kein zusätzlicher Nutzen mit der 600 mg Dosis beobachtet.
-In beiden Studien war Sequase besser als Placebo bezüglich der Senkung des "MADRS Gesamtscores" . Ein Effekt von Sequase war am Tag 8 (Woche 1) signifikant und blieb es bis zum Ende der Studien (Woche 8). Die Behandlung mit entweder 300 mg oder 600 mg Sequase abendsbeimzuBettGehenreduziertedieDepressionsundAngstsymptomebeiPatientenmitbipolarerDepression.EsgabunterbeidenSequase-Dosen weniger durch die Behandlung ausgelöste manische Episoden als unter Placebo.
- +Bipolare Depression
- +In zwei klinischen Studien über 8 Wochen, in die Bipolar I Patienten, Bipolar II Patienten und Patienten mit oder ohne "Rapid Cycling" eingeschlossen worden waren, ist gezeigt worden, dass Sequase bei Patienten mit akuter bipolarer Depression in Dosen von 300 mg/Tag und 600 mg/Tag wirksam ist. Es wurde jedoch während Studien von 8 Wochen kein zusätzlicher Nutzen mit der 600 mg Dosis beobachtet.
- +In beiden Studien war Sequase besser als Placebo bezüglich der Senkung des "MADRS Gesamtscores" . Ein Effekt von Sequase war am Tag 8 (Woche 1) signifikant und blieb es bis zum Ende der Studien (Woche 8). Die Behandlung mit entweder 300 mg oder 600 mg Sequase abends beim zu Bett Gehen reduzierte die Depressionsund Angstsymptome bei Patienten mit bipolarer Depression. Es gab unter beiden Sequase-Dosen weniger durch die Behandlung ausgelöste manische Episoden als unter Placebo.
-In zwei klinischen Studien mit Sequase bei bipolarer Depression konnte die Erhaltung der antidepressiven Wirkung belegt werden. In beiden Studien wurde gezeigt, dass eine Langzeitbehandlung von Patienten, die auf 300 mg oder 600 mg Sequase Filmtabletten ansprachen, im Vergleich zu Placebo wirksam war hinsichtlich depressiver Symptome aber nicht hinsichtlich manischer Symptome. Diese Studien beinhalteten eine 8-wöchige placebokontrollierte Akutphase, gefolgt von einer placebokontrollierten Erhaltungsphase, die mindestens 26 Wochen bis zu 52 Wochen dauerte. Die Patienten mussten am Ende derAkutphase stabil sein, um für die Erhaltungsphase randomisiert zu werden.
-IneinerLangzeitstudie(biszu2JahrenBehandlungsdauer)zurBewertungderRückfallprophylaxebeiPatientenmitmanischen,depressivenoder gemischten Episoden war die Behandlung mit Quetiapin der Placebo-Behandlung überlegen, da sich unter Quetiapin die Zeit bis zum Wiederauftreten einer akuten Episode (manisch, gemischt oder depressiv) bei Patienten mit bipolaren Störungen des Typ I verlängerte. Die Zahl der Patienten mit erneuten Episoden betrug 91 (22,5%) in der Gruppe mit Quetiapin-Behandlung, 208 Patienten (51,5%) in der Placebo-Gruppe und 95 Patienten (26,1%) in der Gruppe mit Lithium-Behandlung. Bei Patienten, die auf Quetiapin ansprachen, zeigten die Ergebnisse, dass ein Wechsel der Behandlung auf Lithium im Vergleich zu fortgesetzter Quetiapin-Behandlung nicht mit einer Verlängerung der Zeit bis zum Wiederauftreten eines Stimmungsereignis verbunden zu sein scheint.
- +In zwei klinischen Studien mit Sequase bei bipolarer Depression konnte die Erhaltung der antidepressiven Wirkung belegt werden. In beiden Studien wurde gezeigt, dass eine Langzeitbehandlung von Patienten, die auf 300 mg oder 600 mg Sequase Filmtabletten ansprachen, im Vergleich zu Placebo wirksam war hinsichtlich depressiver Symptome aber nicht hinsichtlich manischer Symptome. Diese Studien beinhalteten eine 8-wöchige placebokontrollierte Akutphase, gefolgt von einer placebokontrollierten Erhaltungsphase, die mindestens 26 Wochen bis zu 52 Wochen dauerte. Die Patienten mussten am Ende der Akutphase stabil sein, um für die Erhaltungsphase randomisiert zu werden.
- +In einer Langzeitstudie (bis zu 2 Jahren Behandlungsdauer) zur Bewertung der Rückfallprophylaxe bei Patienten mit manischen, depressiven oder gemischten Episoden war die Behandlung mit Quetiapin der Placebo-Behandlung überlegen, da sich unter Quetiapin die Zeit bis zum Wiederauftreten einer akuten Episode (manisch, gemischt oder depressiv) bei Patienten mit bipolaren Störungen des Typ I verlängerte. Die Zahl der Patienten mit erneuten Episoden betrug 91 (22,5%) in der Gruppe mit Quetiapin-Behandlung, 208 Patienten (51,5%) in der Placebo-Gruppe und 95 Patienten (26,1%) in der Gruppe mit Lithium-Behandlung. Bei Patienten, die auf Quetiapin ansprachen, zeigten die Ergebnisse, dass ein Wechsel der Behandlung auf Lithium im Vergleich zu fortgesetzter Quetiapin-Behandlung nicht mit einer Verlängerung der Zeit bis zum Wiederauftreten eines Stimmungsereignis verbunden zu sein scheint.
-SicherheitundWirksamkeitbeipädiatrischenPatienten
- +Sicherheit und Wirksamkeit bei pädiatrischen Patienten
-Die Wirksamkeit von Sequase in der Behandlung der Schizophrenie bei Jugendlichen (13 bis 17 Jahre) wurde in einer 6-wöchigen doppelblinden placebokontrollierten klinischen Studie bewiesen. Patienten, die die DSM-IV Diagnosekriterien für Schizophrenie erfüllten, wurden in drei Behandlungsgruppenrandomisiert:Sequase400mg/Tag(n=73),Sequase600mg/Tag(n=74)oderPlacebo(n=75).DieStudienmedikationwurde mit50mg/Tagbegonnenundam2.Tagauf100mg/Tagerhöht.AnschliessendwurdedieDosisinSchrittenvon100mg/TagaufeineZieldosisvon400 oder 800 mg titriert (2 oder 3x tägliche Verabreichung). Die primäre Wirksamkeitsvariable war die durchschnittliche Änderung vom Ausgangswert des "PANSS-total" .
- +Die Wirksamkeit von Sequase in der Behandlung der Schizophrenie bei Jugendlichen (13 bis 17 Jahre) wurde in einer 6-wöchigen doppelblinden placebokontrollierten klinischen Studie bewiesen. Patienten, die die DSM-IV Diagnosekriterien für Schizophrenie erfüllten, wurden in drei Behandlungsgruppen randomisiert: Sequase 400 mg/Tag (n=73), Sequase 600 mg/Tag (n=74) oder Placebo (n=75). Die Studienmedikation wurde mit 50 mg/Tag begonnen und am 2. Tag auf 100 mg/Tag erhöht. Anschliessend wurde die Dosis in Schritten von 100 mg/Tag auf eine Zieldosis von 400 oder 800 mg titriert (2 oder 3x tägliche Verabreichung). Die primäre Wirksamkeitsvariable war die durchschnittliche Änderung vom Ausgangswert des "PANSS-total" .
-BipolareManie
-Die Wirksamkeit von Sequase in der Behandlung manischer Episoden bei Kindern und Jugendlichen (10 bis 17 Jahre) mit bipolar I Erkrankung wurde in einer 3-wöchigen doppelblinden placebokontrollierten Multizenterstudie bewiesen. Patienten, die die DSM-IV Diagnosekriterien für manische Episoden erfüllten, wurden in drei Behandlungsgruppen randomisiert: Sequase 400 mg/Tag (n=95), Sequase 600mg/Tag (n=98) oder Placebo (n=91). Die Studienmedikation wurde mit 50 mg/Tag begonnen und am 2. Tag auf 100 mg/Tag erhöht.Anschliessend wurde die Dosis in Schrittenvon100mg/TagzueinerZieldosisvon400oder600mgtitriert(2oder3xtäglicheVerabreichung).DieprimäreWirksamkeitsvariablewar die durchschnittliche Änderung vom Ausgangswert des "YMRS-Gesamtscores" .
- +Bipolare Manie
- +Die Wirksamkeit von Sequase in der Behandlung manischer Episoden bei Kindern und Jugendlichen (10 bis 17 Jahre) mit bipolar I Erkrankung wurde in einer 3-wöchigen doppelblinden placebokontrollierten Multizenterstudie bewiesen. Patienten, die die DSM-IV Diagnosekriterien für manische Episoden erfüllten, wurden in drei Behandlungsgruppen randomisiert: Sequase 400 mg/Tag (n=95), Sequase 600mg/Tag (n=98) oder Placebo (n=91). Die Studienmedikation wurde mit 50 mg/Tag begonnen und am 2. Tag auf 100 mg/Tag erhöht. Anschliessend wurde die Dosis in Schritten von 100 mg/Tag zu einer Zieldosis von 400 oder 600 mg titriert (2 oder 3x tägliche Verabreichung). Die primäre Wirksamkeitsvariable war die durchschnittliche Änderung vom Ausgangswert des "YMRS-Gesamtscores" .
-QuetiapinwirdnachoralerGabegutabsorbiert.DieBioverfügbarkeitwirddurcheinegleichzeitigeMahlzeitnichtbeeinflusst.
- +Quetiapin wird nach oraler Gabe gut absorbiert. Die Bioverfügbarkeit wird durch eine gleichzeitige Mahlzeit nicht beeinflusst.
-Quetiapin wird extensiv in der Leber metabolisiert. Die Pharmakokinetik von Quetiapin und von Norquetiapin ist im genehmigten Dosierungsbereich linear. Von der durchschnittlichen molaren Dosisfraktion an freiem Quetiapin und an Norquetiapin wird <5% im Urin ausgeschieden. Aus Studien mit radioaktiv markiertem Quetiapin geht hervor, dass weniger als 5% der Muttersubstanz unverändert in Urin und Faeces ausgeschieden werden. Ungefähr 73% der Radioaktivität werden mit dem Urin ausgeschieden, 21% mit den Faeces. In-vitro- Untersuchungenhabengezeigt,dasshauptsächlichCYP3A4fürdenCytochrom-P450-abhängigenMetabolismusvonQuetiapinverantwortlichist. Norquetiapin wird hauptsächlich via CYP3A4 gebildet und eliminiert. Quetiapin und mehrere seiner Metaboliten (einschliesslich Norquetiapin) zeigten in vitro eine schwache Hemmung der menschlichen Cytochrome P450 1A2, 2C9, 2C19, 2D6 und 3A4; dies aber nur bei Konzentrationen, die 5 bis 50-fach höher waren als die empfohlene Tagesdosis von 300-800 mg. Aufgrund dieser in-vitro-Daten ist es unwahrscheinlich, dass die gleichzeitige Verabreichung von Quetiapin mit anderen Medikamenten zu einer klinisch signifikanten Hemmung des Cytochrom-P450-abhängigen Metabolismus der anderen Substanzen führt.
- +Quetiapin wird extensiv in der Leber metabolisiert. Die Pharmakokinetik von Quetiapin und von Norquetiapin ist im genehmigten Dosierungsbereich linear. Von der durchschnittlichen molaren Dosisfraktion an freiem Quetiapin und an Norquetiapin wird <5% im Urin ausgeschieden. Aus Studien mit radioaktiv markiertem Quetiapin geht hervor, dass weniger als 5% der Muttersubstanz unverändert in Urin und Faeces ausgeschieden werden. Ungefähr 73% der Radioaktivität werden mit dem Urin ausgeschieden, 21% mit den Faeces. In-vitro- Untersuchungen haben gezeigt, dass hauptsächlich CYP3A4 für den Cytochrom-P450-abhängigen Metabolismus von Quetiapin verantwortlich ist. Norquetiapin wird hauptsächlich via CYP3A4 gebildet und eliminiert. Quetiapin und mehrere seiner Metaboliten (einschliesslich Norquetiapin) zeigten in vitro eine schwache Hemmung der menschlichen Cytochrome P450 1A2, 2C9, 2C19, 2D6 und 3A4; dies aber nur bei Konzentrationen, die 5 bis 50-fach höher waren als die empfohlene Tagesdosis von 300-800 mg. Aufgrund dieser in-vitro-Daten ist es unwahrscheinlich, dass die gleichzeitige Verabreichung von Quetiapin mit anderen Medikamenten zu einer klinisch signifikanten Hemmung des Cytochrom-P450-abhängigen Metabolismus der anderen Substanzen führt.
-Die Eliminationshalbwertszeiten von Quetiapin und Norquetiapin betragen ungefähr 7 h resp. 12 h. Die Pharmakokinetik von Quetiapin ist linearund zeigt keine geschlechtsspezifischen Unterschiede.
-KinetikspeziellerPatientengruppen
-ÄlterePatienten
- +Die Eliminationshalbwertszeiten von Quetiapin und Norquetiapin betragen ungefähr 7 h resp. 12 h. Die Pharmakokinetik von Quetiapin ist linear und zeigt keine geschlechtsspezifischen Unterschiede.
- +Kinetik spezieller Patientengruppen
- +Ältere Patienten
-KinderundJugendliche
-Im Steady-state war die Pharmakokinetik von Quetiapin bei Kindern und Jugendlichen (10-17 Jahre) ähnlich wie bei Erwachsenen, währendemdie AUC des aktiven Metaboliten, Norquetiapin, 45% und Cmax 31% höher war bei Kindern und Jugendlichen als bei Erwachsenen. Nach der Gewichtskorrektur war die AUC von Quetiapin 41% und Cmax 39% tiefer und vom aktiven Metaboliten Norquetiapin ähnlich bei Kindern und Jugendlichen im Vergleich zu Erwachsenen (siehe "Dosierung/Anwendung" ). Daten bei Kindern unter 12 Jahren und einem Körpergewicht von weniger als 40 kg sind limitiert.
- +Kinder und Jugendliche
- +Im Steady-state war die Pharmakokinetik von Quetiapin bei Kindern und Jugendlichen (10-17 Jahre) ähnlich wie bei Erwachsenen, währendem die AUC des aktiven Metaboliten, Norquetiapin, 45% und Cmax 31% höher war bei Kindern und Jugendlichen als bei Erwachsenen. Nach der Gewichtskorrektur war die AUC von Quetiapin 41% und Cmax 39% tiefer und vom aktiven Metaboliten Norquetiapin ähnlich bei Kindern und Jugendlichen im Vergleich zu Erwachsenen (siehe "Dosierung/ Anwendung" ). Daten bei Kindern unter 12 Jahren und einem Körpergewicht von weniger als 40 kg sind limitiert.
-Die Quetiapinkinetik unterscheidetsichbeiMännernundFrauennicht.
- +Die Quetiapinkinetik unterscheidet sich bei Männern und Frauen nicht.
-DiedurchschnittlichePlasma-ClearancevonQuetiapinwarbeiPatientenmitschwererNiereninsuffizienz(Creatinin-Clearanceunter30 ml/min/1,73m2) um ca. 25% reduziert, die individuellen Clearancewerte lagen jedoch innerhalb der Norm (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
- +Die durchschnittliche Plasma-Clearance von Quetiapin war bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Creatinin-Clearance unter 30 ml/min/1,73m2) um ca. 25% reduziert, die individuellen Clearancewerte lagen jedoch innerhalb der Norm (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
-In einer Reihe von in-vitro und in-vivo Genotoxizitätsstudien ergaben sich keine Hinweise auf eine Genotoxizität. ImTierversuch sind nach klinisch relevanter Exposition folgende Veränderungen festgestellt worden, die jedoch bisher nicht in klinischen Langzeituntersuchungen bestätigt worden sind: In der Schilddrüse von Ratten wurden Pigmentablagerungen nachgewiesen, bei Cynomolgus Affen wurde eine Hypertrophie follikulärer Schilddrüsenzellen,erniedrigteT3-PlasmaspiegelundeineVerminderungderHämoglobin-KonzentrationsowiederErythrozytenundLeukozyten-Wertebeobachtet.
-Bei Hunden traten Linsentrübung und Katarakte auf. Die hinteren dreiwinkligen Katarakte, die bei Hunden nach 6 Monaten bei Dosen von 100 mg/kg/Tag beobachtet wurden, stimmten mit der Hemmung der Cholesterol-Biosynthese in den Linsen überein. Bei CynomolgusAffen, die Dosen bis zu 225 mg/kg/Tag erhielten, wurden keine Katarakte beobachtet, ebenso nicht bei Nagetieren (bezüglich Klinik, siehe "Eigenschaften/Wirkungen" , "Pharmakodynamik" ).
- +In einer Reihe von in-vitro und in-vivo Genotoxizitätsstudien ergaben sich keine Hinweise auf eine Genotoxizität. Im Tierversuch sind nach klinisch relevanter Exposition folgende Veränderungen festgestellt worden, die jedoch bisher nicht in klinischen Langzeituntersuchungen bestätigt worden sind: In der Schilddrüse von Ratten wurden Pigmentablagerungen nachgewiesen, bei Cynomolgus Affen wurde eine Hypertrophie follikulärer Schilddrüsenzellen, erniedrigte T3-Plasmaspiegel und eine Verminderung der Hämoglobin-Konzentration sowie der Erythrozytenund Leukozyten- Werte beobachtet.
- +Bei Hunden traten Linsentrübung und Katarakte auf. Die hinteren dreiwinkligen Katarakte, die bei Hunden nach 6 Monaten bei Dosen von 100 mg/kg/Tag beobachtet wurden, stimmten mit der Hemmung der Cholesterol-Biosynthese in den Linsen überein. Bei Cynomolgus Affen, die Dosen bis zu 225 mg/kg/Tag erhielten, wurden keine Katarakte beobachtet, ebenso nicht bei Nagetieren (bezüglich Klinik, siehe "Eigenschaften/Wirkungen" , "Pharmakodynamik" ).
-DasArzneimitteldarfnurbiszudemaufdemBehältermit "EXP" bezeichnetenDatumverwendetwerden.
-BesondereLagerungshinweise
-Nichtüber30°Clagern.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Besondere Lagerungshinweise
- +Nicht über 30 °C lagern.
-AusserReichweitevonKindernaufbewahren.
- +Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
-Sequase25mg:Filmtabletten60[B]
-Sequase100mg: Filmtabletten60und100[B]
-Sequase200mg:Filmtabletten60und100[B]
-Sequase300mg:Filmtabletten60und100[B]
- +Sequase 25 mg: Filmtabletten 60 [B]
- +Sequase 100 mg: Filmtabletten 60 und 100 [B]
- +Sequase 200 mg: Filmtabletten 60 und 100 [B]
- +Sequase 300 mg: Filmtabletten 60 und 100 [B]
-September2021
- +September 2021
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