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Home - Fachinformation zu Erivedge - Änderungen - 09.08.2016
34 Änderungen an Fachinfo Erivedge
  • -Die Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern und Jugendlichen (<18 Jahre) wurde nicht untersucht.
  • +Die Anwendung von Erivedge in der Pädiatrie wird nicht empfohlen. Es kann keine Dosierungsempfehlung angegeben werden. Die Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern und Jugendlichen (<18 Jahre) wurde nicht untersucht (siehe Rubriken «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen», «Unerwünschte Wirkungen» und «Präklinische Daten»).
  • -Erivedge darf von schwangeren Frauen aufgrund des Risikos für embryo-fötale Letalität oder schwere Geburtsschäden nicht angewendet werden, es sei denn es handle sich um schwere, lebensbedrohliche Fälle, in denen der potentielle Nutzen für die Patientin das Risiko für den Fötus überwiegt.
  • +Erivedge darf von schwangeren Frauen aufgrund des Risikos für embryo-fötale Letalität oder schwere Geburtsschäden nicht angewendet werden, es sei denn, es handelt sich um schwere, lebensbedrohliche Fälle, in denen der potentielle Nutzen für die Patientin das Risiko für den Fötus überwiegt.
  • -Falls es unter der Behandlung oder innert 24 Monaten nach der letzten Dosis zu einer Schwangerschaft kommt, die Menstruation überfällig ist, die Patientin keine Verhütungsmethoden mehr anwendet (Ausnahme: vollständige Abstinenz) oder bei einer Änderung der Verhütungsmethode muss die Patientin unverzüglich den behandelnden Arzt informieren, um weitere Abklärungen zu treffen und Beratung einzuholen.
  • +Falls es unter der Behandlung oder innert 24 Monaten nach der letzten Dosis zu einer Schwangerschaft kommt, die Menstruation überfällig ist, die Patientin keine Verhütungsmethoden mehr anwendet (Ausnahme: vollständige Abstinenz) oder bei einer Änderung der Verhütungsmethode, muss die Patientin unverzüglich den behandelnden Arzt informieren, um weitere Abklärungen zu treffen und Beratung einzuholen.
  • -Vismodegib ist im Sperma vorhanden. Männliche Patienten müssen während und bis zwei Monate nach Ende einer Behandlung mit Erivedge bei Geschlechtsverkehr mit Frauen Kondome (mit Spermizid sofern erhältlich) verwenden (selbst nach einer Vasektomie) und dürfen keinen Samen spenden, um die Exposition eines ungeborenen Embryo oder Fötus gegenüber Vismodegib zu vermeiden. Desweiteren müssen Männer ihren behandelnden Arzt informieren, wenn die Partnerin während der Behandlung mit Erivedge oder innerhalb von 2 Monaten nach der letzten Dosis schwanger wird.
  • +Vismodegib ist im Sperma vorhanden. Männliche Patienten müssen während und bis zwei Monate nach Ende einer Behandlung mit Erivedge bei Geschlechtsverkehr mit Frauen Kondome (mit Spermizid sofern erhältlich) verwenden (selbst nach einer Vasektomie) und dürfen keinen Samen spenden, um die Exposition eines ungeborenen Embryo oder Fötus gegenüber Vismodegib zu vermeiden. Des Weiteren müssen Männer ihren behandelnden Arzt informieren, wenn die Partnerin während der Behandlung mit Erivedge oder innerhalb von 2 Monaten nach der letzten Dosis schwanger wird.
  • -·Patienteninformationsbroschüre «Erivedge Schwangerschaftsverhütungsprogramm: Informationsbroschüre für Patienten, die Erivedge einnehmen».
  • +·Patienteninformationsbroschüre «Erivedge® Schwangerschaftsverhütungsprogramm: Informationsbroschüre für Patienten, die Erivedge einnehmen».
  • -·Broschüre für Ärzte «Erivedge Schwangerschaftsverhütungsprogramm; Informationsbroschüre für Ärzte, die Erivedge verschreiben».
  • +·Broschüre für Ärzte «Erivedge® Schwangerschaftsverhütungsprogramm; Informationsbroschüre für Ärzte, die Erivedge® verschreiben».
  • -Bei mit Vismodegib behandelten Ratten wurden irreversible unerwünschte Wirkungen auf wachsende Zähne und die Schliessung der Epiphysenfugen beobachtet.
  • +Bei pädiatrischen Patienten unter Behandlung mit Erivedge wurde eine vorzeitige Schliessung der Epiphysenfugen beobachtet. In manchen Fällen setzte sich dieser Prozess nach Absetzen des Arzneimittels fort. Aufgrund dieser Befunde (siehe auch «Unerwünschte Wirkungen» und «Präklinischen Daten»), darf Erivedge bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht verwendet werden.
  • -Stoffwechsel und Ernährungsstörungen
  • +Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
  • -Störungen des Nervensystems
  • +Erkrankungen des Nervensystems
  • -Gastrointestinale Störungen
  • +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • -Funktionsstörungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
  • +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
  • -Muskelskelettsystem
  • +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
  • -Häufig: muskuloskeletale Schmerzen, Rückenschmerzen, muskuloskelettale Brustschmerzen, Myalgie, Flankenschmerzen.
  • -Funktionsstörungen des Reproduktionssystems und der Brust
  • +Häufig: muskuloskelettale Schmerzen, Rückenschmerzen, muskuloskelettale Brustschmerzen, Myalgie, Flankenschmerzen.
  • +Einzelne Fälle: vorzeitiger Schliessung der Epiphysenfugen.
  • +Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
  • -Allgemeine Störungen
  • +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
  • +Anwendungsbeobachtung nach der Marktzulassung
  • +Im Rahmen der Anwendungsbeobachtung nach der Zulassung von Erivedge wurden die folgenden unerwünschten Arzneimittelwirkungen beobachtet:
  • +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen: Vorzeitige Schliessung der Epiphysenfugen (siehe Rubriken «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen», «Dosierung/Anwendung, Spezielle Dosierungsanweisungen» und «Präklinische Daten»).
  • -Fertilität
  • +Reproduktive und embryofetale Entwicklung
  • -Teratogenität
  • -In einer embryo-fötalen Entwicklungsstudie, in der trächtigen Ratten während der Organogenese täglich Vismodegib verabreicht wurde, passierte Vismodegib die Plazenta und war für die Frucht hochgradig toxisch. Bei den Föten von Muttertieren, die mit 10 mg/kg/Tag (entsprechend 20% der geschätzten AUC0-24 h Steady-State Exposition unter der empfohlenen menschlichen Dosis) behandelt worden waren, wurden Missbildungen beobachtet, unter anderem kraniofaziale Anomalien, offenes Perineum sowie fehlende oder verschmolzene Zehen. Die Inzidenz fötaler Entwicklungsstörungen oder Variationen sowie unvollständiger oder nicht-ossifizierter sternaler Elemente, Centra von Halswirbeln oder proximaler Phalangen und Krallen war unter der Dosis von 10 mg/kg/Tag ebenfalls erhöht. Vismodegib war bei Dosen von ≥60 mg/kg/Tag (entsprechend dem 2,8-fachen der geschätzten AUC0-24 h Steady-State Exposition unter der empfohlenen menschlichen Dosis) für den Embryo tödlich.
  • -Andere
  • -Die Befunde aus Toxizitätsstudien mit Vismodegib weisen auf ein Risiko für unerwünschte Wirkungen während der nachgeburtlichen Entwicklung hin. Die Verabreichung von Vismodegib an Ratten führte zu irreversiblen Veränderungen an wachsenden Zähnen (Degeneration/Nekrose von Odontoblasten, Bildung flüssigkeitsgefüllter Zysten in der dentalen Pulpa, Verknöcherung des Wurzelkanals und Blutungen) sowie Verschluss der Epiphysenfugen.
  • +In einer embryo-fötalen Entwicklungsstudie, in der trächtigen Ratten während der Organogenese täglich Vismodegib verabreicht wurde, passierte Vismodegib die Plazenta und war für die Frucht hochgradig toxisch bzw. teratogen. Bei den Föten von Muttertieren, die mit 10 mg/kg/Tag (entsprechend 20% der geschätzten AUC0-24 h Steady-State Exposition unter der empfohlenen menschlichen Dosis) behandelt worden waren, wurden Missbildungen beobachtet, unter anderem kraniofaziale Anomalien, offenes Perineum sowie fehlende oder verschmolzene Zehen. Die Inzidenz fötaler Entwicklungsstörungen oder Variationen sowie unvollständiger oder nicht-ossifizierter sternaler Elemente, Centra von Halswirbeln oder proximaler Phalangen und Krallen war unter der Dosis von 10 mg/kg/Tag ebenfalls erhöht. Vismodegib war bei Dosen von ≥60 mg/kg/Tag (entsprechend dem 2,8-fachen der geschätzten AUC0-24 h Steady-State Exposition unter der empfohlenen menschlichen Dosis) für den Embryo tödlich.
  • +Es wurden keine gezielten Pränatalen- und Postnatalenentwicklungsstudien (Segment III) mit Vismodegib durchgeführt. Die Befunde aus Toxizitätsstudien mit Vismodegib weisen auf ein Risiko für unerwünschte Wirkungen während der nachgeburtlichen Entwicklung hin.
  • +Toxikologische Eigenschaften bei Tieren
  • +Die chronische Verabreichung von Vismodegib an Ratten führte zu irreversiblen Veränderungen an wachsenden Zähnen (Degeneration/Nekrose von Odontoblasten, Bildung flüssigkeitsgefüllter Zysten in der dentalen Pulpa, Verknöcherung des Wurzelkanals und Blutungen) sowie Verschluss der Epiphysenfugen.
  • -Juni 2015.
  • +Juli 2016.
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