| 44 Änderungen an Fachinfo Tresiba Penfill |
-Diabetes mellitus bei Erwachsenen.
- +Diabetes mellitus Typ 1 bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 1 Jahr.
- +Diabetes mellitus Typ 2 bei Erwachsenen.
-Tresiba wird einmal täglich verabreicht, möglichst immer zur gleichen Tageszeit. Tresiba hat eine langsame, gleichmässige Resorptionsrate, was zu einer geringen Variabiliät der blutzuckersenkenden Wirkung führt. Deshalb kann in Fällen, wo eine Dosis vergessen wurde oder wo der übliche Zeitpunkt der Injektion nicht eingehalten werden kann, die Dosis zu einem anderen Zeitpunkt verabreicht werden. Danach soll wieder in den üblichen einmal täglichen Verabreichungsplan gewechselt werden. Ein Minimum von 8 Stunden zwischen den Injektionen muss jedoch immer eingehalten werden.
- +Tresiba wird einmal täglich verabreicht, möglichst immer zur gleichen Tageszeit. Tresiba hat eine langsame, gleichmässige Resorptionsrate, was zu einer geringen Variabilität der blutzuckersenkenden Wirkung führt. Deshalb kann in Fällen, wo eine Dosis vergessen wurde oder wo der übliche Zeitpunkt der Injektion nicht eingehalten werden kann, die Dosis zu einem anderen Zeitpunkt verabreicht werden. Danach soll wieder in den üblichen einmal täglichen Verabreichungsplan gewechselt werden. Ein Minimum von 8 Stunden zwischen den Injektionen muss jedoch immer eingehalten werden.
-Die Sicherheit und Wirksamkeit von Tresiba bei Kindern und Jugendlichen ist noch nicht untersucht worden.
-Die derzeit verfügbaren Daten sind unter «Pharmakokinetik» beschrieben, jedoch kann keine Dosisempfehlung gemacht werden.
- +Tresiba kann bei Jugendlichen und Kindern mit Diabetes mellitus Typ 1 ab 1 Jahr angewendet werden (siehe unter «Eigenschaften/Wirkung»). Bei der Umstellung von einem Basalinsulin auf Tresiba muss eine Dosisreduktion des Basal- und Bolusinsulins auf individueller Basis in Betracht gezogen werden, um das Risiko einer Hypoglykämie zu minimieren (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Tresiba wurde bei Kindern und Jugendlichen mit D. mellitus Typ 2 nicht untersucht.
-Tresiba FlexTouch ist ein Fertigpen zur Anwendung mit NovoFine- oder NovoTwist-Injektionsnadeln.
-Tresiba FlexTouch 100 E/ml liefert 1 bis 80 Einheiten in Schritten von 1 Einheit.
-Tresiba FlexTouch 200 E/ml liefert 2 bis 160 Einheiten in Schritten von 2 Einheiten. Dem Tresiba FlexTouch liegt eine Packungsbeilage mit detaillierten Anwendungshinweisen bei, die zu befolgen sind.
-Tresiba Penfill ist zur Anwendung mit Insulininjektionsgeräten von Novo Nordisk und NovoFine- oder NovoTwist-Injektionsnadeln konzipiert.
- +Tresiba FlexTouch® ist ein Fertigpen zur Anwendung mit NovoFine®- oder NovoTwist®-Injektionsnadeln.
- +Tresiba FlexTouch® 100 E/ml liefert 1 bis 80 Einheiten in Schritten von 1 Einheit.
- +Tresiba FlexTouch® 200 E/ml liefert 2 bis 160 Einheiten in Schritten von 2 Einheiten. Dem Tresiba FlexTouch® liegt eine Packungsbeilage mit detaillierten Anwendungshinweisen bei, die zu befolgen sind.
- +Tresiba Penfill® ist zur Anwendung mit Insulininjektionsgeräten von Novo Nordisk und NovoFine®- oder NovoTwist®-Injektionsnadeln konzipiert.
- +Es sollte, speziell bei Kindern, darauf geachtet werden, dass die Insulindosis (speziell bei Basal-Bolus-Therapie) mit der Nahrungsaufnahme und den körperlichen Aktivitäten abgestimmt ist, um das Risiko einer Hypoglykämie zu minimieren.
- +
-Störungen des Immunsystems
- +Erkrankungen des Immunsystems
-Allgemeine Störungen und Reaktionen an der Applikationsstelle
- +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- +Pädiatrische Patientengruppe
- +Die pharmakokinetischen Eigenschaften von Tresiba wurde bei Kindern ab 8 Jahren und Jugendlichen bis zu 18 Jahren untersucht (siehe unter «Pharmakokinetik»). Die Sicherheit und Wirksamkeit wurden in einer Langzeitstudie bei Kindern zwischen 1 und unter 18 Jahren (siehe unter «Eigenschaften/Wirkung») aufgezeigt. Häufigkeit, Art und Schweregrad der Nebenwirkungen in der pädiatrischen Population weisen nicht auf einen Unterschied zu den Erfahrungen in der gesamten Diabetespopulation hin.
-Abbildung 1: Mittlere Glukose-Infusions-Rate (GIR) – Insulin Degludec im Steady-State bei Typ 2 Diabetes mellitus
- +Abbildung 1: Mittlere Glukose-Infusions-Rate (GIR) – Insulin Degludec im Steady-State bei Typ 2 Diabetes mellitus
-Die blutzuckersenkende Wirkung von Insulin Degludec im Steady-State zeigt eine niedrigere Tag-zu-Tag-Variabilität in Bezug auf die Variationskoeffizienten (VK) für die blutzuckersenkende Wirkung während eines Dosierungsintervalls mit CV% für AUCvon 20% für Insulin Degludec und 82% für Insulin Glargin.
- +Die blutzuckersenkende Wirkung von Insulin Degludec im Steady-State zeigt eine niedrigere Tag-zu-Tag-Variabilität in Bezug auf die Variationskoeffizienten (VK) für die blutzuckersenkende Wirkung während eines Dosierungsintervalls mit CV% für AUCGIR,τ,SS von 20% für Insulin Degludec und 82% für Insulin Glargin.
-Ältere Patienten ≥65 Jahre 0.82 0.65*
- +Ältere Patienten ≥65 Jahre 0.82 0.65*
-a Bestätigte Hypoglykämien wurden als Episoden definiert, die durch einen Plasmaglukosewert von <3.1 mmol/l oder dadurch bestätigt wurden, dass der Patient Fremdhilfe benötigte. Bestätigte nächtliche Hypoglykämien wurden als Episoden zwischen Mitternacht und 06:00 Uhr definiert.
-b Episoden ab 16. Woche.
- +a Bestätigte Hypoglykämien wurden als Episoden definiert, die durch einen Plasmaglukosewert von <3.1 mmol/l oder dadurch bestätigt wurden, dass der Patient Fremdhilfe benötigte. Bestätigte nächtliche Hypoglykämien wurden als Episoden zwischen Mitternacht und 06:00 Uhr definiert.
- +b Episoden ab 16. Woche.
- 52wöchige Behandlung 26wöchige Behandlung
- + 52wöchige Behandlung 26wöchige Behandlung
-2 Bestätigte Hypoglykämien wurden als Episoden definiert, die durch einen Plasmaglukosewert von <3,1 mmol/l oder dadurch bestätigt wurden, dass der Patient Fremdhilfe benötigte. Bestätigte nächtliche Hypoglykämien wurden als Episoden zwischen Mitternacht und 06:00 Uhr definiert.
- +2 Bestätigte Hypoglykämien wurden als Episoden definiert, die durch einen Plasmaglukosewert von <3,1 mmol/l oder dadurch bestätigt wurden, dass der Patient Fremdhilfe benötigte. Bestätigte nächtliche Hypoglykämien wurden als Episoden zwischen Mitternacht und 06:00 Uhr definiert.
- 52wöchige Behandlung 26wöchige Behandlung
- + 52wöchige Behandlung 26wöchige Behandlung
-2 Bestätigte Hypoglykämien wurden als Episoden definiert, die durch einen Plasmaglukosewert von <3,1 mmol/l oder dadurch bestätigt wurden, dass der Patient Fremdhilfe benötigte. Bestätigte nächtliche Hypoglykämien wurden als Episoden zwischen Mitternacht und 06:00 Uhr definiert.
- +2 Bestätigte Hypoglykämien wurden als Episoden definiert, die durch einen Plasmaglukosewert von <3,1 mmol/l oder dadurch bestätigt wurden, dass der Patient Fremdhilfe benötigte. Bestätigte nächtliche Hypoglykämien wurden als Episoden zwischen Mitternacht und 06:00 Uhr definiert.
- 52wöchige Behandlung
- + 52wöchige Behandlung
-2 Bestätigte Hypoglykämien wurden als Episoden definiert, die durch einen Plasmaglukosewert von <3,1 mmol/l oder dadurch bestätigt wurden, dass der Patient Fremdhilfe benötigte. Bestätigte nächtliche Hypoglykämien wurden als Episoden zwischen Mitternacht und 06:00 Uhr definiert.
- +2 Bestätigte Hypoglykämien wurden als Episoden definiert, die durch einen Plasmaglukosewert von <3,1 mmol/l oder dadurch bestätigt wurden, dass der Patient Fremdhilfe benötigte. Bestätigte nächtliche Hypoglykämien wurden als Episoden zwischen Mitternacht und 06:00 Uhr definiert.
- +Paediatrische Patientengruppe
- +Die Wirksamkeit und Sicherheit von Tresiba wurde in einer 1:1 randomisierten, kontrollierten klinischen Studie bei Kindern und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes mellitus für eine Zeitdauer von 26 Wochen (n = 350), mit einer anschliessenden Verlängerung von 26 Wochen (n = 280) untersucht. Der Tresiba-Arm umfasste 43 Kinder im Alter zwischen 1 und 5 Jahren, 70 Kinder im Alter zwischen 6 und 11 Jahren und 61 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 17 Jahren. Die einmal tägliche Verabreichung von Tresiba zeigte eine ähnliche Senkung des HbA1c-Werts zum Zeitpunkt Woche 52 und eine grössere Senkung des NBZ-Werts (im Vergleich zur Ausgangssituation) gegenüber der Vergleichsmedikation Insulin Detemir, das ein- oder zweimal täglich verabreicht wurde. Dies wurde mit einer 30% niedrigeren Tagesdosis an Tresiba im Vergleich zu Insulin Detemir erreicht. Die Raten (Ereignisse pro Patientenjahr der Exposition) schwerer Hypoglykämien (ISPAD-Definition; 0,51 versus 0,33), bestätigter Hypoglykämien (57,71 versus 54,05) und nächtlicher bestätigter Hypoglykämien (6,03 versus 7,60) waren unter Tresiba und Insulin Detemir vergleichbar. In beiden Behandlungsgruppen wiesen Kinder im Alter von 6-11 Jahren eine zahlenmässig höhere Rate bestätigter Hypoglykämien als in den anderen Altersgruppen auf. Eine zahlenmässig höhere Rate schwerer Hypoglykämien wurde bei Kindern im Alter von 6-11 Jahren im Tresiba-Studienarm beobachtet.
- +Die Rate hyperglykämischer Episoden mit Ketose war unter Tresiba niedriger als unter Insulin Detemir, mit jeweils 0,68 versus 1,09. Unter Tresiba wurden keine Sicherheitsbedenken hinsichtlich unerwünschter Ereignisse und standardisierter Sicherheitsparameter festgestellt. Die Entwicklung von Antikörpern war geringfügig und hatte keine klinische Auswirkung.
- +
-Das Verhältnis zwischen AUCIDeg,0-12h,SS und AUCbetrug 0.5.
- +Das Verhältnis zwischen AUCIDeg,0-12h,SS und AUCIDeg,τ,SS betrug 0.5.
-Nach subkutaner Gabe im Dosisbereich von 0.4 E/kg bis 0.8 E/kg ist insgesamt eine Dosisproportionalität feststellbar. Im direkten Vergleich sind die Anforderungen an die Bioäquivalenz für Tresiba 100 E/ml und Tresiba 200 E/ml (basierend auf AUC und Cmax, IDeg,SS) erfüllt.
- +Nach subkutaner Gabe im Dosisbereich von 0.4 E/kg bis 0.8 E/kg ist insgesamt eine Dosisproportionalität feststellbar. Im direkten Vergleich sind die Anforderungen an die Bioäquivalenz für Tresiba 100 E/ml und Tresiba 200 E/ml (basierend auf AUCIDeg,τ,SS und Cmax, IDeg,SS) erfüllt.
-Die pharmakokinetischen Eigenschaften von Insulin Degludec wurden bei Kindern (6-11 Jahre) und Jugendlichen (12-18 Jahre) untersucht und mit Erwachsenen mit Typ 1 Diabetes mellitus verglichen. Die Eigenschaften von Tresiba bei Erwachsenen bleiben bei Kindern und Jugendlichen erhalten. Die Gesamtexposition war nach einer einzelnen fixen Dosis bei Kindern/Jugendlichen bis zu 50% höher als bei Erwachsenen mit Typ 1 Diabetes mellitus.
- +Die pharmakokinetischen Eigenschaften von Insulin Degludec wurden bei Kindern (8-11 Jahre) und Jugendlichen (12-18 Jahre) untersucht und mit Erwachsenen mit Typ 1 Diabetes mellitus verglichen. Die Eigenschaften von Tresiba bei Erwachsenen bleiben bei Kindern und Jugendlichen erhalten. Die Gesamtexposition war nach einer einzelnen fixen Dosis bei Kindern/Jugendlichen bis zu 50% höher als bei Erwachsenen mit Typ 1 Diabetes mellitus.
-Tresiba FlexTouch und Tresiba Penfill können bis zu 8 Wochen lang verwendet werden. Alle Reste sind zu entsorgen.
-Tresiba FlexTouch: Wenn Tresiba nicht in Gebrauch ist, die Verschlusskappe aufgesetzt lassen, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
-Tresiba Penfill: Bewahren Sie die Patronen in der Faltschachtel auf, um sie vor Licht zu schützen.
-Tresiba FlexTouch: Der Fertigpen ist für die Anwendung mit NovoFine/NovoTwist-Einwegnadeln konzipiert.
- +Tresiba FlexTouch® und Tresiba Penfill® können bis zu 8 Wochen lang verwendet werden. Alle Reste sind zu entsorgen.
- +Tresiba FlexTouch®: Wenn Tresiba nicht in Gebrauch ist, die Verschlusskappe aufgesetzt lassen, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
- +Tresiba Penfill®: Bewahren Sie die Patronen in der Faltschachtel auf, um sie vor Licht zu schützen.
- +Tresiba FlexTouch®: Der Fertigpen ist für die Anwendung mit NovoFine®/NovoTwist®-Einwegnadeln konzipiert.
-FlexTouch 100 E/ml liefert 1 bis 80 Einheiten in Schritten von 1 Einheit.
-FlexTouch 200 E/ml liefert 2 bis 160 Einheiten in Schritten von 2 Einheiten. Die dem Abgabesystem beiliegenden detaillierten Anweisungen sind zu befolgen.
-Penfill: Die Patrone ist zur Anwendung mit Novo Nordisk Injektionsgeräten (Geräte für die wiederholte Verwendung) und NovoFine/NovoTwist-Einwegnadeln bestimmt. Die Injektionsnadeln sind nach jeder Injektion zu entsorgen.
-Tresiba FlexTouch und Tresiba Penfill dürfen nur von einer einzigen Person verwendet werden. Die Patrone darf nicht wieder aufgefüllt werden.
- +FlexTouch® 100 E/ml liefert 1 bis 80 Einheiten in Schritten von 1 Einheit.
- +FlexTouch® 200 E/ml liefert 2 bis 160 Einheiten in Schritten von 2 Einheiten. Die dem Abgabesystem beiliegenden detaillierten Anweisungen sind zu befolgen.
- +Penfill®: Die Patrone ist zur Anwendung mit Novo Nordisk Injektionsgeräten (Geräte für die wiederholte Verwendung) und NovoFine®/NovoTwist®-Einwegnadeln bestimmt. Die Injektionsnadeln sind nach jeder Injektion zu entsorgen.
- +Tresiba FlexTouch® und Tresiba Penfill® dürfen nur von einer einzigen Person verwendet werden. Die Patrone darf nicht wieder aufgefüllt werden.
-Juni 2014.
- +August 2015.
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