| 29 Änderungen an Fachinfo Bexin Hustenlöser 200 |
-Wirkstoff: Acetylcysteinum.
- +Wirkstoff: Acetylcysteinum
-Bexin Hustenlöser 200 Tabletten: Aspartamum, Aromatica, Excip. pro compr.
-Lösliche Tabletten zu 200 mg (mit Zierbruchrille) Acetylcysteinum.
-Tabletten: 1 Tablette zu 200 mg 3× täglich oder 3 Tabletten zu 200 mg auf einmal in Wasser aufgelöst einnehmen.
-400-600 mg täglich, verteilt auf eine oder mehrere Gaben. Therapiedauer auf maximal 3-6 Monate beschränkt.
- +600 mg täglich. Therapiedauer auf maximal 3-6 Monate beschränkt.
-Wie oben, jedoch bereits für Kinder ab 6 Jahren 3× täglich 200 mg bzw. 1× täglich 600 mg.
- +Wie oben, jedoch bereits für Kinder ab 6 Jahren 1× täglich 600 mg.
-Bexin Hustenlöser Tabletten können gelutscht, geschluckt oder in Wasser aufgelöst eingenommen werden. Es wird davon abgeraten, Bexin Hustenlöser gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln aufzulösen.
- +Es wird davon abgeraten, Bexin Hustenlöser gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln aufzulösen.
-Hypertoniker, denen der Gebrauch von Salz absolut untersagt ist, müssen darauf aufmerksam gemacht werden, dass jede Brausetablette zu 200 und 600 mg Acetylcystein ca. 1260 mg Natriumbicarbonat enthält, was ca. 877 mg Natriumchlorid entspricht. In solchen Fällen ist der Gebrauch von Bexin Hustenlöser oder eines anderen salzfreien Acetylcystein-Präparates ratsam.
- +Hypertoniker, denen der Gebrauch von Salz absolut untersagt ist, müssen darauf aufmerksam gemacht werden, dass jede Brausetablette zu 600 mg Acetylcystein ca. 1260 mg Natriumbicarbonat enthält, was ca. 877 mg Natriumchlorid entspricht. In solchen Fällen ist der Gebrauch eines anderen salzfreien Acetylcystein-Präparates (z.B in Form von Granulat oder Tabletten) ratsam.
-Die gleichzeitige Anwendung von Aktivkohle bei Intoxikationen kann die Wirkung von gastrointestinal verabreichtem Acetylcystein verringern.
-Berichte über eine Inaktivierung von Antibiotika durch Acetylcystein betreffen bisher ausschliesslich in-vitro Versuche, bei denen die betreffenden Substanzen direkt gemischt wurden. Dennoch soll aus Sicherheitsgründen die orale Applikation von Antibiotika getrennt und in einem mindestens zweistündigen Abstand zeitversetzt erfolgen.
- +Die gleichzeitige Anwendung von Aktivkohle bei Intoxikationen kann die Wirkung von gastrointestinal verabreichtem Acetylcystein verringern. Berichte über eine Inaktivierung von Antibiotika durch Acetylcystein betreffen bisher ausschliesslich in-vitro Versuche, bei denen die betreffenden Substanzen direkt gemischt wurden. Dennoch soll aus Sicherheitsgründen die orale Applikation von Antibiotika getrennt und in einem mindestens zweistündigen Abstand zeitversetzt erfolgen.
-Die folgenden unerwünschten Wirkungen sind aus langjähriger Post-Marketing Erfahrung (nach der Markteinführung) bekannt geworden, die Häufigkeit kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden.
- +Die folgenden unerwünschten Wirkungen sind aus langjähriger Post-Marketing Erfahrung (nach der Markteinführung) bekannt geworden; die Häufigkeit kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden.
-Überempfindlichkeit, anaphylaktischer Schock, anaphylaktische/anaphylaktoide Reaktionen.
- +Überempfindlichkeit; anaphylaktischer Schock, anaphylaktische/anaphylaktoide Reaktionen.
-Erbrechen, Diarrhoe, Stomatitis, Abdominalschmerzen, Übelkeit, Dyspepsie.
- +Erbrechen, Diarrhoe, Stomatitis, Abdominalschmerzen, Übelkeit; Dyspepsie.
-Fieber, Gesichtsödeme.
- +Fieber; Gesichtsödeme.
-Freiwillige Probanden wurden über 3 Monate mit einer Dosis von 11,6 g Acetylcystein/Tag behandelt, ohne dass schwerwiegende Nebenwirkungen beobachtet wurden.
-Orale Dosen bis zu 500 mg Acetylcystein/kg Körpergewicht wurden ohne Vergiftungserscheinungen vertragen.
- +Freiwillige Probanden wurden über 3 Monate mit einer Dosis von 11,6 g Acetylcystein/Tag behandelt, ohne dass schwerwiegende Nebenwirkungen beobachtet wurden. Orale Dosen bis zu 500 mg Acetylcystein/kg Körpergewicht wurden ohne Vergiftungserscheinungen vertragen.
-Im Organismus findet sich das Acetylcystein teils unverändert, teils als oxidative Metaboliten sowohl in freier Form, als auch reversibel an Plasmaproteine über Disulfidbrücken gebunden.
-Acetylcystein verteilt sich überwiegend im wässrigen Milieu des Extrazellulärraumes. Es lokalisiert sich vor allem in der Leber, den Nieren, der Lunge sowie im Bronchialschleim.
- +Im Organismus findet sich das Acetylcystein teils unverändert, teils als oxidative Metaboliten sowohl in freier Form, als auch reversibel an Plasmaproteine über Disulfidbrücken gebunden. Acetylcystein verteilt sich überwiegend im wässrigen Milieu des Extrazellulärraumes. Es lokalisiert sich vor allem in der Leber, den Nieren, der Lunge sowie im Bronchialschleim.
-Bei 6 Probanden wurde bei intravenöser Verabreichung von 200 mg Acetylcystein eine Eliminations-Halbwertszeit für reduzierte Formen von 1.95 (0.95-3.57) und für das Gesamt- Acetylcystein von 5.58 (4.1-9.5) Stunden gefunden; bei oraler Verabreichung einer 400 mg Brausetablette (nicht identisch mit den Bexin Hustenlöser-Formulierungen) betrug die Halbwertszeit für das Gesamt-Acetylcystein 6.25 (4.59-10.6) Stunden.
- +Bei 6 Probanden wurde bei intravenöser Verabreichung von 200 mg Acetylcystein eine Eliminations-Halbwertszeit für reduzierte Formen von 1.95 (0.95-3.57) und für das Gesamt-Acetylcystein von 5.58 (4.1-9.5) Stunden gefunden; bei oraler Verabreichung einer 400 mg Brausetablette (nicht identisch mit der Bexin Hustenlöser-Formulierung) betrug die Halbwertszeit für das Gesamt- Acetylcystein 6.25 (4.59-10.6) Stunden.
-62703, 62704 (Swissmedic).
- +62704 (Swissmedic).
-Lösliche Tabletten (mit Zierbruchrille) zu 200 mg: 30. (D)
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