| 82 Änderungen an Fachinfo Modafinil-Acino 100 |
-Wirkstoff: Modafinilum
-Hilfsstoffe: Lactose, Excipiens pro compresso
- +Wirkstoff: Modafinilum, Lactosum monohydricum, Amylum pregelificatum, Cellulosum microcristallinum, Povidonum, Carmellosum natricum conexum, Magnesii stearas.
-1 Tablette enthält 100 mg Modafinilum
- +1 Tablette enthält 100 mg Modafinil.
-Hinweis: Eine Behandlung mit Modafinil-Acino sollte nur nach sorgfältiger Diagnosestellung durch einen Neurologen/Pulmonologen und/oder in einem Zentrum für Schlafmedizin in enger Zusammenarbeit mit einem Neurologen/Pulmonologen vorgenommen werden.
- +Hinweis: Eine Behandlung mit Modafinil-Acino 100 sollte nur nach sorgfältiger Diagnosestellung durch einen Neurologen/Pulmonologen und/oder in einem Zentrum für Schlafmedizin in enger Zusammenarbeit mit einem Neurologen/Pulmonologen vorgenommen werden.
-Für Erwachsene gelten folgende Einnahmeempfehlungen:
- +Für Erwachsene gelten folgende Einnahmeempfehlungen
-Bei schwerer Einschränkung der Nieren- oder Leberfunktion ist eine Halbierung der Dosis vorzunehmen (100-200 mg täglich).
- +Bei schwerer Einschränkung der Nieren- oder Leberfunktion ist eine Halbierung der Dosis vorzunehmen (100−200 mg täglich).
-Die Langzeitwirkung von Modafinil (> 9 Wochen) wurde nicht untersucht. Daher sollten Ärzte, die Modafinil für einen längeren Zeitraum verordnen, die Langzeittherapie bei jedem Patienten regelmäßig überprüfen.
- +Die Langzeitwirkung von Modafinil (>9 Wochen) wurde nicht untersucht. Daher sollten Ärzte, die Modafinil für einen längeren Zeitraum verordnen, die Langzeittherapie bei jedem Patienten regelmässig überprüfen.
-·Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Modafinil oder einem der sonstigen Bestandteile von Modafinil-Acino
-·Gleichzeitige Behandlung mit Prazosin (Wirkstoff zur Behandlung von Bluthochdruck)
-·Drogenabhängigkeit bzw. Arzneimittel- oder Alkoholmissbrauch in der Anamnese
-·Schwangerschaft und Stillzeit
-·Schwere Hypertonie
-·Nicht kontrollierte mittelschwere bis schwere Hypertonie
-·Arrhythmie
-·Linksherzhypertrophie in der Anamnese
-·klinisch relevante Manifestationen eines Mitralklappenprolaps unter ZNS-Stimulantien, wie z.B. ischämische EKG-Veränderungen, pektanginöse Beschwerden oder Arrhythmien
- +−Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Modafinil oder einem der sonstigen Bestandteile von Modafinil-Acino 100.
- +−Gleichzeitige Behandlung mit Prazosin (Wirkstoff zur Behandlung von Bluthochdruck).
- +−Drogenabhängigkeit bzw. Arzneimittel- oder Alkoholmissbrauch in der Anamnese.
- +−Schwangerschaft und Stillzeit.
- +−Schwere Hypertonie.
- +−Nicht kontrollierte mittelschwere bis schwere Hypertonie.
- +−Arrhythmie.
- +−Linksherzhypertrophie in der Anamnese.
- +−Klinisch relevante Manifestationen eines Mitralklappenprolaps unter ZNS-Stimulantien, wie z.B. ischämische EKG-Veränderungen, pektanginöse Beschwerden oder Arrhythmien.
-Modafinil sollte nur bei Patienten angewandt werden, die eine vollständige Untersuchung ihrer exzessiven Schläfrigkeit durchlaufen haben und bei denen Narkolepsie gemäß der ICSD-Kriterien diagnostiziert wurde. Diese Untersuchung besteht für gewöhnlich, zusätzlich zur Patientenanamnese, aus einer Untersuchung des Schlafes unter Laborbedingungen und dem Ausschluss anderweitiger Ursachen der beobachteten Hypersomnie.
- +Modafinil sollte nur bei Patienten angewandt werden, die eine vollständige Untersuchung ihrer exzessiven Schläfrigkeit durchlaufen haben und bei denen Narkolepsie gemäss der ICSD-Kriterien diagnostiziert wurde. Diese Untersuchung besteht für gewöhnlich, zusätzlich zur Patientenanamnese, aus einer Untersuchung des Schlafes unter Laborbedingungen und dem Ausschluss anderweitiger Ursachen der beobachteten Hypersomnie.
-Nach Einnahme von Modafinil wurde über schweren Hautausschlag berichtet, der eine Hospitalisierung und die Beendigung der Therapie erforderte. Der Hautausschlag trat innerhalb von 1 bis 5 Wochen nach Therapiebeginn auf. Vereinzelt wurden auch Fälle nach einer längeren Behandlungsdauer (z. B. 3 Monate) berichtet. In klinischen Studien mit Modafinil lag die Häufigkeit von Hautausschlägen (inkl. schwerer Hautreaktionen), die bei pädiatrischen Patienten (< 17 Jahre) zum Therapieabbruch führten, bei 0,8 % (13 von 1.585). In klinischen Studien mit erwachsenen Patienten wurde nicht über schwere Hautausschläge berichtet (0 von 4.264). Modafinil muss beim ersten Anzeichen eines Hautausschlags abgesetzt werden, und die Behandlung darf nicht wieder aufgenommen werden (siehe „Unerwünschte Wirkungen“).
- +Nach Einnahme von Modafinil wurde über schweren Hautausschlag berichtet, der eine Hospitalisierung und die Beendigung der Therapie erforderte. Der Hautausschlag trat innerhalb von 1 bis 5 Wochen nach Therapiebeginn auf. Vereinzelt wurden auch Fälle nach einer längeren Behandlungsdauer (z.B. 3 Monate) berichtet. In klinischen Studien mit Modafinil lag die Häufigkeit von Hautausschlägen (inkl. schwerer Hautreaktionen), die bei pädiatrischen Patienten (<17 Jahre) zum Therapieabbruch führten, bei 0,8% (13 von 1'585). In klinischen Studien mit erwachsenen Patienten wurde nicht über schwere Hautausschläge berichtet (0 von 4'264). Modafinil muss beim ersten Anzeichen eines Hautausschlags abgesetzt werden, und die Behandlung darf nicht wieder aufgenommen werden (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
-Obwohl es nur eine begrenzte Anzahl von Berichten gibt, können Überempfindlichkeitsreaktionen mit Multi-Organ-Beteiligung einen Krankenhausaufenthalt notwendig machen oder lebensbedrohlich sein. Es sind keine Faktoren bekannt, die das Risiko oder die Schwere der Überempfindlichkeitsreaktionen mit Multi-Organ-Beteiligung im Zusammenhang mit Modafinil vorhersagbar machen können. Die Anzeichen und Symptome für diese Erkrankung waren mannigfaltig. Allerdings stellen sich die Patienten typischerweise, wenngleich nicht ausschließlich, mit Fieber und Hautausschlag sowie Anzeichen gleichzeitiger anderweitiger Organ-Beteiligung vor. Andere assoziierte Manifestationen beinhalten Myokarditis, Hepatitis, pathologische Leberfunktionstests, hämatologische Veränderungen (z. B. Eosinophilie, Leukopenie, Thrombozytopenie), Juckreiz und Asthenie.
- +Obwohl es nur eine begrenzte Anzahl von Berichten gibt, können Überempfindlichkeitsreaktionen mit Multi-Organ-Beteiligung einen Krankenhausaufenthalt notwendig machen oder lebensbedrohlich sein. Es sind keine Faktoren bekannt, die das Risiko oder die Schwere der Überempfindlichkeitsreaktionen mit Multi-Organ-Beteiligung im Zusammenhang mit Modafinil vorhersagbar machen können. Die Anzeichen und Symptome für diese Erkrankung waren mannigfaltig. Allerdings stellen sich die Patienten typischerweise, wenngleich nicht ausschliesslich, mit Fieber und Hautausschlag sowie Anzeichen gleichzeitiger anderweitiger Organ-Beteiligung vor. Andere assoziierte Manifestationen beinhalten Myokarditis, Hepatitis, pathologische Leberfunktionstests, hämatologische Veränderungen (z.B. Eosinophilie, Leukopenie, Thrombozytopenie), Juckreiz und Asthenie.
-Die Patienten müssen bezüglich des möglichen erstmaligen Auftretens oder der Verschlechterung vorbestehender psychiatrischer Erkrankungen (siehe Unerwünschte Wirkungen) bei jeder Dosisanpassung und im Behandlungsverlauf regelmäßig überwacht werden. Falls in Zusammenhang mit der Modafinil-Therapie psychiatrische Symptome auftreten, muss Modafinil abgesetzt werden, und die Therapie darf nicht wieder aufgenommen werden. Modafinil darf bei Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen einschließlich Psychosen, Depressionen, Manien, Angststörungen, gesteigerter Erregbarkeit, Insomnie oder Substanzmissbrauch in der Vorgeschichte nur mit besonderer Vorsicht angewendet werden (siehe unten).
- +Die Patienten müssen bezüglich des möglichen erstmaligen Auftretens oder der Verschlechterung vorbestehender psychiatrischer Erkrankungen (siehe Unerwünschte Wirkungen) bei jeder Dosisanpassung und im Behandlungsverlauf regelmässig überwacht werden. Falls in Zusammenhang mit der Modafinil-Therapie psychiatrische Symptome auftreten, muss Modafinil abgesetzt werden, und die Therapie darf nicht wieder aufgenommen werden. Modafinil darf bei Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen einschliesslich Psychosen, Depressionen, Manien, Angststörungen, gesteigerter Erregbarkeit, Insomnie oder Substanzmissbrauch in der Vorgeschichte nur mit besonderer Vorsicht angewendet werden (siehe unten).
-Modafinil wird mit dem Entstehen oder der Verschlechterung von psychotischen oder manischen Symptomen (einschließlich Halluzinationen, Wahnvorstellungen, Erregungszuständen und Manien) in Verbindung gebracht. Patienten, die mit Modafinil behandelt werden, sollten sorgfältig auf das Entstehen oder die Verschlechterung psychotischer oder manischer Symptome überwacht werden. Wenn psychotische oder manische Symptome auftreten, kann ein Abbruch der Modafinil-Therapie erforderlich sein.
- +Modafinil wird mit dem Entstehen oder der Verschlechterung von psychotischen oder manischen Symptomen (einschliesslich Halluzinationen, Wahnvorstellungen, Erregungszuständen und Manien) in Verbindung gebracht. Patienten, die mit Modafinil behandelt werden, sollten sorgfältig auf das Entstehen oder die Verschlechterung psychotischer oder manischer Symptome überwacht werden. Wenn psychotische oder manische Symptome auftreten, kann ein Abbruch der Modafinil-Therapie erforderlich sein.
-Blutdruck und Herzfrequenz sollten bei Patienten unter Modafinil-Therapie regelmäßig überwacht werden. Bei Patienten, die Arrhythmien oder eine mittelschwere bis schwere Hypertonie entwickeln, muss die Modafinil-Therapie abgebrochen werden und darf erst wieder aufgenommen werden, wenn diese Erkrankungen entsprechend untersucht und behandelt wurden.
-Die Anwendung von Modafinil bei Patienten mit anamnestisch bekannter linksventrikulärer Hypertrophie oder Cor pulmonale wird nicht empfohlen. Modafinil sollte bei Patienten mit Mitralklappenprolaps, bei denen bei einer früheren Anwendung von ZNS-Stimulanzien ein Mitralklappenprolapssyndrom aufgetreten ist, nicht angewendet werden. Dieses Syndrom kann sich durch ischämische EKG-Veränderungen, Brustschmerzen oder Arrhythmien äußern.
-Mit drei epidemiologischen Studien wurde unter Verwendung des gebräuchlichen Inception Cohort Designs das kardiovaskuläre Risiko von Modasomil untersucht. Zugrunde lagen amerikanische Daten aus kommerziellen Datenbanken. Eine der drei Studien lieferte Hinweise auf eine etwas erhöhte Inzidenzrate bei Schlaganfällen bei Patienten unter Modafinil im Vergleich zu Patienten, die nicht mit Modafinil behandelt wurden. Allerdings zeigen die Ergebnisse der drei Studien keine Übereinstimmung. Eventuell spielt das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom eine Rolle. In der Schweiz ist Modafinil für obstruktive das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom nicht indiziert.
- +Blutdruck und Herzfrequenz sollten bei Patienten unter Modafinil-Therapie regelmässig überwacht werden. Bei Patienten, die Arrhythmien oder eine mittelschwere bis schwere Hypertonie entwickeln, muss die Modafinil-Therapie abgebrochen werden und darf erst wieder aufgenommen werden, wenn diese Erkrankungen entsprechend untersucht und behandelt wurden.
- +Die Anwendung von Modafinil bei Patienten mit anamnestisch bekannter linksventrikulärer Hypertrophie oder Cor pulmonale wird nicht empfohlen. Modafinil sollte bei Patienten mit Mitralklappenprolaps, bei denen bei einer früheren Anwendung von ZNS-Stimulanzien ein Mitralklappenprolapssyndrom aufgetreten ist, nicht angewendet werden. Dieses Syndrom kann sich durch ischämische EKG-Veränderungen, Brustschmerzen oder Arrhythmien äussern.
- +Mit drei epidemiologischen Studien wurde unter Verwendung des gebräuchlichen Inception Cohort Designs das kardiovaskuläre Risiko von Modafinil-Acino 100 untersucht. Zugrunde lagen amerikanische Daten aus kommerziellen Datenbanken. Eine der drei Studien lieferte Hinweise auf eine etwas erhöhte Inzidenzrate bei Schlaganfällen bei Patienten unter Modafinil im Vergleich zu Patienten, die nicht mit Modafinil behandelt wurden. Allerdings zeigen die Ergebnisse der drei Studien keine Übereinstimmung. Eventuell spielt das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom eine Rolle. In der Schweiz ist Modafinil für das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom nicht indiziert.
-Die Patienten sollten darauf hingewiesen werden, dass die Behandlung mit Modafinil kein Ersatz für Schlaf ist, und dass eine gute Schlafhygiene beibehalten werden sollte. Eine mögliche Maßnahme zur Sicherstellung einer guten Schlafhygiene kann die Überprüfung des Koffeinkonsums sein.
- +Die Patienten sollten darauf hingewiesen werden, dass die Behandlung mit Modafinil kein Ersatz für Schlaf ist, und dass eine gute Schlafhygiene beibehalten werden sollte. Eine mögliche Massnahme zur Sicherstellung einer guten Schlafhygiene kann die Überprüfung des Koffeinkonsums sein.
-Sexuell aktive Frauen im gebärfähigen Alter sollten auf ein geeignetes Empfängnisverhütungs-Regime eingestellt sein, bevor sie mit der Einnahme von Modafinil beginnen. Die Wirksamkeit hormoneller Kontrazeptiva kann durch die gleichzeitige Einnahme von Modafinil beeinträchtigt sein. Daher werden alternative bzw. begleitende empfängnisverhütende Methoden während der Therapie und für mindestens zwei Monate nach Absetzen von Modafinil empfohlen (siehe auch „Interaktionen“).
-Missbrauch, Fehlgebrauch, nicht bestimmungsgemäßer Gebrauch
- +Sexuell aktive Frauen im gebärfähigen Alter sollten auf ein geeignetes Empfängnisverhütungs-Regime eingestellt sein, bevor sie mit der Einnahme von Modafinil beginnen. Die Wirksamkeit hormoneller Kontrazeptiva kann durch die gleichzeitige Einnahme von Modafinil beeinträchtigt sein. Daher werden alternative bzw. begleitende empfängnisverhütende Methoden während der Therapie und für mindestens zwei Monate nach Absetzen von Modafinil empfohlen (siehe auch «Interaktionen»).
- +Missbrauch, Fehlgebrauch, nicht bestimmungsgemässer Gebrauch
-Während der Langzeittherapie wurde bei normalen Bilirubin-Werten ein kontinuierlicher Anstieg der Werte für g-GT und alkalische Phosphatase beobachtet, die jedoch nur selten ausserhalb des Normbereichs lagen. Diesbezügliche klinische Symptome traten nicht auf.
- +Während der Langzeittherapie wurde bei normalen Bilirubin-Werten ein kontinuierlicher Anstieg der Werte für γ-GT und alkalische Phosphatase beobachtet, die jedoch nur selten ausserhalb des Normbereichs lagen. Diesbezügliche klinische Symptome traten nicht auf.
-Modafinil-Acino 100 Tabletten enthalten Laktose. Patienten mit seltenen angeborenen Störungen wie Galaktoseintoleranz, Lapp-Laktase-Defizit oder Glukose-Galaktose-Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht einnehmen.
- +Modafinil-Acino 100 Tabletten enthalten Laktose. Patienten mit seltenen angeborenen Störungen wie Galaktose-Intoleranz, Lapp-Laktase-Defizit oder Glukose-Galaktose-Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht einnehmen.
-In therapeutischen Dosierungen zeigte Modafinil im klinischen Versuch eine enzyminduzierende Wirkung auf CYP 3A4/A5. Daher können Interaktionen mit Wirkstoffen, welche durch CYP 3A4 metabolisiert werden insbesondere orale Kontrazeptiva, Ciclosporin, Theophyllin, HIV-Protease-Inhibitoren, Buspiron, Triazolam, Midazolam sowie die meisten Calciumkanalblocker und Statine nicht ausgeschlossen werden. Bei Anwendung von Östrogen-Gestagen-Präparaten zur hormonellen Kontrazeption kann daher deren empfängnisverhütende Wirkung während der Behandlung mit Modafinil-Acino noch für die Dauer von zwei Monaten nach Behandlungsende herabgesetzt sein. Dies gilt insbesondere für die Mini- und Mikropille. Während der Behandlung mit Modafinil-Acino müssen daher zur Empfängnisverhütung unbedingt normal dosierte orale Kontrazeptiva (Gehalt an Ethinylestradiol mindestens 0,05 mg) oder andere Methoden der Empfängnisverhütung angewendet werden.
- +In therapeutischen Dosierungen zeigte Modafinil im klinischen Versuch eine enzyminduzierende Wirkung auf CYP 3A4/A5. Daher können Interaktionen mit Wirkstoffen, welche durch CYP 3A4 metabolisiert werden insbesondere orale Kontrazeptiva, Ciclosporin, Theophyllin, HIV-Protease-Inhibitoren, Buspiron, Triazolam, Midazolam sowie die meisten Calciumkanalblocker und Statine nicht ausgeschlossen werden. Bei Anwendung von Östrogen-Gestagen-Präparaten zur hormonellen Kontrazeption kann daher deren empfängnisverhütende Wirkung während der Behandlung mit Modafinil-Acino 100 noch für die Dauer von zwei Monaten nach Behandlungsende herabgesetzt sein. Dies gilt insbesondere für die Mini- und Mikropille. Während der Behandlung mit Modafinil-Acino 100 müssen daher zur Empfängnisverhütung unbedingt normal dosierte orale Kontrazeptiva (Gehalt an Ethinylestradiol mindestens 0,05 mg) oder andere Methoden der Empfängnisverhütung angewendet werden.
-CYP 2C19 stellt einen alternativen Abbauweg für bestimmte trizyklische Antidepressiva (Clomipramin, Desipramin) und selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (Citalopram, Fluoxetin) dar, die hauptsächlich durch CYP 2D6 metabolisiert werden. Bei Patienten mit einem CYP 2D6-Mangel, die mit Antidepressiva behandelt werden, kann der Metabolismus über CYP 2C19 daher erhöht sein. In dieser Patientengruppe kann es durch Modafinil-Acino zu einem Anstieg der Konzentration an Antidepressiva kommen, was ebenfalls durch Dosisreduktion kontrolliert werden kann.
- +CYP 2C19 stellt einen alternativen Abbauweg für bestimmte trizyklische Antidepressiva (Clomipramin, Desipramin) und selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (Citalopram, Fluoxetin) dar, die hauptsächlich durch CYP 2D6 metabolisiert werden. Bei Patienten mit einem CYP 2D6-Mangel, die mit Antidepressiva behandelt werden, kann der Metabolismus über CYP 2C19 daher erhöht sein. In dieser Patientengruppe kann es durch Modafinil-Acino 100 zu einem Anstieg der Konzentration an Antidepressiva kommen, was ebenfalls durch Dosisreduktion kontrolliert werden kann.
-Unter Modafinil-Acino kam es in vitro zu einer moderaten konzentrationsabhängigen Suppression der CYP2C9 Aktivität. Allerdings konnten diese in-vitro Ergebnisse in vivo im Rahmen einer klinischen Studie nicht bestätigt werden.
- +Unter Modafinil-Acino 100 kam es invitro zu einer moderaten konzentrationsabhängigen Suppression der CYP 2C9 Aktivität. Allerdings konnten diese
- +in-vitro Ergebnisse invivo im Rahmen einer klinischen Studie nicht bestätigt werden.
-Bei gleichzeitiger Anwendung von Phenprocoumon, Acenocoumarol oder Phenytoin und Modafinil-Acino 100 wird daher empfohlen, die Therapie regelmässig zu kontrollieren (Prothrombinzeit/INR,Phenytoin-Toxizität).
-Schwangerschaft, Stillzeit
-Es gibt keine hinreichenden Daten zur Anwendung bei Schwangeren. Tierexperimentelle Studien zeigten reproduktionstoxische Effekte bei hohen Dosen. Während der Schwangerschaft darf Modafinil-Acino nicht verabreicht werden. Frauen im gebärfähigen Alter sollten bei einer Behandlung mit Modafinil-Acino eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“).
-In Ermangelung ausreichender Daten darf Modafinil-Acino während der Stillzeit nicht angewendet werden.
- +Bei gleichzeitiger Anwendung von Phenprocoumon, Acenocoumarol oder Phenytoin und Modafinil-Acino 100 wird daher empfohlen, die Therapie regelmässig zu kontrollieren (Prothrombinzeit/INR, Phenytoin-Toxizität).
- +Schwangerschaft/Stillzeit
- +Es gibt keine hinreichenden Daten zur Anwendung bei Schwangeren. Tierexperimentelle Studien zeigten reproduktionstoxische Effekte bei hohen Dosen. Während der Schwangerschaft darf Modafinil-Acino 100 nicht verabreicht werden. Frauen im gebärfähigen Alter sollten bei einer Behandlung mit Modafinil-Acino 100 eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +In Ermangelung ausreichender Daten darf Modafinil-Acino 100 während der Stillzeit nicht angewendet werden.
-Narkolepsie-Patienten sind unbehandelt nicht in der Lage, Kraftfahrzeuge zu führen und Maschinen zu bedienen. Dies gilt auch unter der Behandlung mit Modafinil-Acino bis nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann, dass Modafinil keinen Einfluss auf diese Tätigkeiten hat.
-Das Ausmaß der Schläfrigkeit sollte bei Patienten mit exzessiver Schläfrigkeit (einschließlich der Patienten, die Modafinil einnehmen) regelmäßig untersucht werden. Gegebenenfalls sollten die Patienten angewiesen werden, das Führen von Fahrzeugen oder andere potenziell gefährliche Aktivitäten zu unterlassen. Nebenwirkungen wie verschwommenes Sehen oder Schwindelgefühle könnten ebenfalls die Fähigkeit beeinträchtigen, ein Fahrzeug zu führen (siehe „Unerwünschte Wirkungen“).
- +Narkolepsie-Patienten sind unbehandelt nicht in der Lage, Kraftfahrzeuge zu führen und Maschinen zu bedienen. Dies gilt auch unter der Behandlung mit Modafinil-Acino 100 bis nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann, dass Modafinil keinen Einfluss auf diese Tätigkeiten hat.
- +Das Ausmass der Schläfrigkeit sollte bei Patienten mit exzessiver Schläfrigkeit (einschliesslich der Patienten, die Modafinil einnehmen) regelmässig untersucht werden. Gegebenenfalls sollten die Patienten angewiesen werden, das Führen von Fahrzeugen oder andere potenziell gefährliche Aktivitäten zu unterlassen. Nebenwirkungen wie verschwommenes Sehen oder Schwindelgefühle könnten ebenfalls die Fähigkeit beeinträchtigen, ein Fahrzeug zu führen (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
-Folgende unerwünschte Wirkungen wurden in klinischen Studien bzw. nach Markteinführung berichtet.
-In klinischen Studien mit insgesamt 1236 Patienten die Modafinil-Acino einnahmen, fanden sich folgende unerwünschte Wirkungen, die zumindest möglicherweise in Verbindung zur Therapie stehend angesehen wurden (sehr häufig >1/10, häufig >1/100, <1/10, gelegentlich >1/1000, <1/100):
-Blut und lymphatisches System
- +Die am häufigsten berichtete Nebenwirkung ist Kopfschmerz, davon sind ca. 21% der Patienten betroffen. Die Kopfschmerzen sind in der Regel leicht bis mittelschwer, dosisabhängig und verschwinden nach wenigen Tagen.
- +Die folgenden Nebenwirkungen traten in klinischen Studien und/oder nach der Markteinführung auf. Bei der Bewertung der zumindest möglicherweise mit der Behandlung zusammenhängenden Nebenwirkungen in klinischen Studien mit 1'561 mit Modafinil-Acino 100 behandelten Patienten wurden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, <1/10), gelegentlich (≥1/1'000, <1/100), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
- +Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- +Gelegentlich: Pharyngitis, Sinusitis.
- +Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
-Metabolische und Ernährungsstörungen
-Gelegentlich: Periphere Ödeme, Gewichtsveränderungen, Hyperglykämie, Hypercholesterolämie, Diabetes mellitus, Durstgefühl.
-Leber und Gallenblase
-Häufig: Abnorme Leberfunktionstests. Dosisabhängige Erhöhungen der alkalischen Phosphatase und Gamma Glutamyl Transferase wurden beobachtet.
-Psychiatrische Störungen
- +Erkrankungen des Immunsystems
- +Gelegentlich: leichtere allergische Reaktionen (z.B. Heuschnupfen-Symptome).
- +Nicht bekannt: Nesselsucht (Urtikaria), Angioödeme, Überempfindlichkeitsreaktionen (charakterisiert durch Symptome wie Hautausschlag, Fieber, Lymphadenopathie bis hin zu Multi-Organ-Beteiligung), Anaphylaxie.
- +Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- +Häufig: Verminderter Appetit.
- +Gelegentlich: Hypercholesterinämie, Hyperglykämie, Diabetes mellitus, gesteigerter Appetit.
- +Psychiatrische Erkrankungen
-Häufig: Schlaflosigkeit, Angst, Schläfrigkeit, Depression, Denkstörungen, Verwirrtheit
-Gelegentlich:Emotionale Labilität, Schlafstörung, verändertes Träumen, Erregung, Abnahme der Libido, Feindseligkeit, nervöse Reizbarkeit, Depersonalisation, Persönlichkeitsstörung, Aggressionen.
-Nervensystem
-Sehr häufig: Kopfschmerzen (21%)
- +Häufig: Insomnie , Angst, Schläfrigkeit, Depression, Denkstörungen, Verwirrtheit.
- +Gelegentlich: Emotionale Labilität, Schlafstörung, verändertes Träumen, Erregung, Abnahme der Libido, Feindseligkeit, nervöse Reizbarkeit, Depersonalisation, Persönlichkeitsstörung, Aggressionen.
- +Nicht bekannt: Psychosen, Manien, Wahnvorstellungen, Halluzinationen, Suizidgedanken und psychomotorische Hyperaktivität.
- +Erkrankungen des Nervensystems
- +Sehr häufig: Kopfschmerzen (21%).
-Gelegentlich: Dyskinesie, Amnesie, Migräne, Hyperkinesie, Tremor, Schwindel,Sprachstörungen, Hypästhesie, Koordinationsstörungen, Bewegungsstörungen
-Augen
- +Gelegentlich: Dyskinesie, Amnesie, Migräne, Hyperkinesie, Tremor, Schwindel, Sprachstörungen, Hypästhesie, Koordinationsstörungen, Bewegungsstörungen.
- +Augenerkrankungen
-Kardiovaskuläres System
-Häufig: Herzjagen, Herzklopfen, Gefässerweiterung.
-Gelegentlich: Erhöhung des Blutdrucks, EKG-Veränderungen, Arrhythmien, zusätzliche Herzschläge (Extrasystolen), Erniedrigung des Blutdrucks, Bradykardie.
-Respirationstrakt
-Gelegentlich: Pharyngitis, Atemstörung, verstärkter Hustenreiz, Rhinitis, Sinusitis, Asthma, Epistaxis.
-Störungen des Immunsystems
-Gelegentlich: leichtere allergische Reaktionen (z.B. Heuschnupfen-Symptome).
-Verdauungstrakt
-Häufig: Übelkeit, Mundtrockenheit, unangenehmer Geschmack, Bauchschmerz, Durchfall, Appetitlosigkeit, Verdauungsstörungen, Verstopfung.
-Gelegentlich: Blähungen, Reflux, Erbrechen, Zungenentzündung, Appetitzunahme, Dysphagie, Mundgeschwüre.
-Haut und Hautanhangsgebilde
- +Herzerkrankungen
- +Häufig: Tachykardie, Palpitationen.
- +Gelegentlich: Arrhythmien, zusätzliche Herzschläge (Extrasystolen), Bradykardie.
- +Gefässerkrankungen
- +Häufig: Gefässerweiterung.
- +Gelegentlich: Hypertonie, Hypotonie.
- +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- +Gelegentlich: Atemstörung, verstärkter Hustenreiz, Rhinitis, Asthma, Epistaxis.
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- +Häufig: Übelkeit, Mundtrockenheit, unangenehmer Geschmack, Bauchschmerz, Durchfall, Verdauungsstörungen, Verstopfung.
- +Gelegentlich: Blähungen, Reflux, Erbrechen, Zungenentzündung, Dysphagie, Mundgeschwüre.
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
-Muskeln und Skelettsystem
-Häufig: Kraftlosigkeit
- +Nicht bekannt: Schwere Hautreaktionen, inklusive Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse und Hypersensitivitätssyndrom DRESS (Drug Rash with Eosinophilia and Systemic Symptoms).
- +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- +Häufig: Kraftlosigkeit.
-Urogenitaltrakt
-Gelegentlich: Urinveränderungen, Veränderungen in der Häufigkeit des Wasserlassens, Störungen der Monatsblutung.
-Körper insgesamt
- +Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- +Gelegentlich: Urinveränderungen, Veränderungen in der Häufigkeit des Wasserlassens.
- +Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- +Gelegentlich: Menstruationsstörungen.
- +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
-Seit der Markteinführung wurden bei Patienten, die Modafinil einnahmen, die folgenden unerwünschten Wirkungen beobachtet:
-Überempfindlichkeitsreaktionen
-Nesselsucht (Urtikaria), Angioödeme, Überempfindlichkeitsreaktionen (charakterisiert durch Symptome wie Hautausschlag, Fieber, Lymphadenopathie bis hin zu Multi-Organ-Beteiligung), Anaphylaxie.
-Psychiatrische Störungen
-Psychosen, Manien, Wahnvorstellungen, Halluzinationen und Suizidgedanken und psychomotorische Hyperaktivität.
-Haut und Hautanhangsgebilde
-Schwere Hautreaktionen, inklusive Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse und Hypersensitivitätssyndrom DRESS (Drug Rash with Eosinophilia and Systemic Symptoms).
- +Gelegentlich: Periphere Ödeme, Durst.
- +Untersuchungen
- +Häufig: Abnorme Leberfunktionstests sowie dosisabhängige Erhöhung der alkalischen Phosphatase und Gamma-Glutamyl-Transferase wurden beobachtet.
- +Gelegentlich: EKG-Veränderungen, Gewichtszunahme, Gewichtsabnahme.
-Symptome:
- +Symptome
-Modafinil verbessert beim Tier und beim Menschen die Vigilanz und steigert die motorische Aktivität. Der genaue Wirkungsmechanismus ist nicht bekannt. Modafinil hat aufgrund seiner pharma-kodynamischen Eigenschaften keinen wesentlichen Einfluss auf das autonome Nervensystem. Beim Menschen verbessert Modafinil dosisabhängig den Wachzustand während des Tages.
-Ab einer Dosis von 100 mg am Morgen wird eine Veränderung der elektrophysiologischen Vigilanzparameter, das Verhältnis zwischen a- und q- EEG-Aktivität, beobachtet. Ab einer morgendlichen Einnahme von 200 mg ist bei Tests, in welchen die multiplen Einschlaflatenzen gemessen wurden, eine Verlängerung der Latenzzeiten festgestellt worden.
- +Modafinil verbessert beim Tier und beim Menschen die Vigilanz und steigert die motorische Aktivität. Der genaue Wirkungsmechanismus ist nicht bekannt. Modafinil hat aufgrund seiner pharmakodynamischen Eigenschaften keinen wesentlichen Einfluss auf das autonome Nervensystem. Beim Menschen verbessert Modafinil dosisabhängig den Wachzustand während des Tages.
- +Ab einer Dosis von 100 mg am Morgen wird eine Veränderung der elektrophysiologischen Vigilanzparameter, das Verhältnis zwischen α- und θ- EEG-Aktivität, beobachtet. Ab einer morgendlichen Einnahme von 200 mg ist bei Tests, in welchen die multiplen Einschlaflatenzen gemessen wurden, eine Verlängerung der Latenzzeiten festgestellt worden.
-Nach oraler Gabe wird Modafinil gut, aber langsam absorbiert. Maximale Plasmakonzentrationen werden 2-4 Stunden nach Einnahme erreicht.
- +Nach oraler Gabe wird Modafinil gut, aber langsam absorbiert. Maximale Plasmakonzentrationen werden 2−4 Stunden nach Einnahme erreicht.
-Modafinil wird in der Leber metabolisiert. Der Hauptmetabolit Modafinilsäure (40-50% der Dosis) ist pharmakologisch unwirksam.
- +Modafinil wird in der Leber metabolisiert. Der Hauptmetabolit Modafinilsäure (40−50% der Dosis) ist pharmakologisch unwirksam.
-In-vitro Studien zeigten unter Modafinil eine leichte und konzentrationsabhängige Enzyminduktion von CYP 1A2, CYP 2B6 und CYP 3A4. Modafinil-Acino muss mit Vorsicht angewendet werden, wenn gleichzeitig Wirkstoffe verabreicht werden, deren Elimination durch diese drei Enzyme gesteuert wird. Insbesondere können erniedrigte Blutspiegel dieser Wirkstoffe auftreten. Die Ausscheidung von CYP 3A4-Substraten wie z.B. Ciclosporin, oralen Kontrazeptiva und - in geringerem Umfang - auch Theophyllin kann daher erhöht sein.
-Ebenfalls in-vitro zeigte sich eine konzentrationsbezogene Unterdrückung der Expression der CYP 2C9-Aktivität. Die klinische Relevanz dieses Befundes ist unklar, da keine weiteren Anzeichen einer CYP 2C9-Suppression beobachtet werden konnten. Bei gleichzeitiger Anwendung von CYP 2C9-Substraten wie z.B. Phenprocoumon, Acenocoumarol oder Phenytoin und Modafinil-Acino wird daher empfohlen, die Therapie regelmässig zu kontrollieren (Prothrombinzeit, Phenytoin-Toxizität).
-Wirkstoffe, die hauptsächlich einem CYP 2C19-Metabolismus unterliegen, wie z.B. Diazepam, Propranolol oder Phenytoin, können bei gleichzeitiger Verabreichung von Modafinil-Acino verlängerte Eliminationszeiten aufweisen und daher eine Dosisreduktion erforderlich machen. CYP 2C19 stellt einen alternativen Abbauweg für bestimmte trizyklische Antidepressiva (Clomipramin, Desipramin) dar, die hauptsächlich durch CYP 2D6 metabolisiert werden. Bei Patienten mit einem CYP 2D6-Mangel, die mit trizyklischen Antidepressiva behandelt werden, kann der Metabolismus über CYP 2C19 daher erhöht sein. In dieser Patientengruppe kann es durch Modafinil-Acino zu einem Anstieg der Konzentration an trizyklischen Antidepressiva kommen, was ebenfalls durch Dosisreduktion kontrolliert werden kann.
- +In-vitro Studien zeigten unter Modafinil eine leichte und konzentrationsabhängige Enzyminduktion von CYP 1A2, CYP 2B6 und CYP 3A4. Modafinil-Acino 100 muss mit Vorsicht angewendet werden, wenn gleichzeitig Wirkstoffe verabreicht werden, deren Elimination durch diese drei Enzyme gesteuert wird. Insbesondere können erniedrigte Blutspiegel dieser Wirkstoffe auftreten. Die Ausscheidung von CYP 3A4-Substraten wie z.B. Ciclosporin, oralen Kontrazeptiva und - in geringerem Umfang - auch Theophyllin kann daher erhöht sein.
- +Ebenfalls in-vitro zeigte sich eine konzentrationsbezogene Unterdrückung der Expression der CYP 2C9-Aktivität. Die klinische Relevanz dieses Befundes ist unklar, da keine weiteren Anzeichen einer CYP 2C9-Suppression beobachtet werden konnten. Bei gleichzeitiger Anwendung von CYP 2C9-Substraten wie z.B. Phenprocoumon, Acenocoumarol oder Phenytoin und Modafinil-Acino 100 wird daher empfohlen, die Therapie regelmässig zu kontrollieren (Prothrombinzeit, Phenytoin-Toxizität).
- +Wirkstoffe, die hauptsächlich einem CYP 2C19-Metabolismus unterliegen, wie z.B. Diazepam, Propranolol oder Phenytoin, können bei gleichzeitiger Verabreichung von Modafinil-Acino 100 verlängerte Eliminationszeiten aufweisen und daher eine Dosisreduktion erforderlich machen. CYP 2C19 stellt einen alternativen Abbauweg für bestimmte trizyklische Antidepressiva (Clomipramin, Desipramin) dar, die hauptsächlich durch CYP 2D6 metabolisiert werden. Bei Patienten mit einem CYP 2D6-Mangel, die mit trizyklischen Antidepressiva behandelt werden, kann der Metabolismus über CYP 2C19 daher erhöht sein. In dieser Patientengruppe kann es durch Modafinil-Acino 100 zu einem Anstieg der Konzentration an trizyklischen Antidepressiva kommen, was ebenfalls durch Dosisreduktion kontrolliert werden kann.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit „EXP“ bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
-Trocken und bei Raumtemperatur (15-25ºC) in der Originalverpackung aufbewahren.
- +Trocken und bei Raumtemperatur (15−25 °C) in der Originalverpackung aufbewahren.
-62734 (Swissmedic).
- +62734 (Swissmedic)
-Modafinil-Acino 100: Packungen zu 30 Tabletten A
-Modafinil-Acino 100: Packungen zu 90 Tabletten A
- +Modafinil-Acino 100: Packungen zu 30 Tabletten. [A]
- +Modafinil-Acino 100: Packungen zu 90 Tabletten. [A]
-Acino Pharma AG, Liesberg.
- +Acino Pharma AG, Liesberg
-März 2015
- +Juli 2016
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