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Home - Fachinformation zu Rixubis 250 IE - Änderungen - 22.12.2015
64 Änderungen an Fachinfo Rixubis 250 IE
  • -Hilfsstoffe: Natriumchlorid, Saccharum, Calciumchlorid, Mannitolum, Histidinum, Polysorbatum 80
  • +Hilfsstoffe: Natrii chloridum, Saccharum, Calcii chloridum, Mannitolum, Histidinum, Polysorbatum 80
  • -Die spezifische Aktivität von RIXUBIS beträgt mindestens 200 I.E. Faktor IX pro mg.
  • +Die spezifische Aktivität von RIXUBIS beträgt mindestens 200 I.E. Faktor IX pro mg. Die Aktivität (I.E.) wird mit dem Einstufen-Gerinnungstest gemäss Europäischer Pharmakopöe bestimmt.
  • -RIXUBIS ist indiziert für die Behandlung und Prophylaxe von Blutungen bei Jugendlichen und Erwachsenen mit vorbehandelter Hämophilie B (angeborener Mangel an Faktor IX).
  • +RIXUBIS ist indiziert für die Behandlung und Prophylaxe von Blutungen bei Patienten mit Hämophilie B (angeborener Mangel an Faktor IX).
  • +Patienten ≥ 12 Jahre
  • +
  • -Aufgrund der Vielzahl an interindividuellen Unterschieden der Recovery wird empfohlen, die erforderliche Dosis anhand der individuellen Recovery des Patienten zu berechnen, die durch aufeinanderfolgende Faktor IX-Aktivitäts-Bestimmungen ermittelt wird.
  • +Patienten < 12 Jahre
  • +Die Berechnung der erforderlichen Faktor IX-Dosis von RIXUBIS basiert auf dem empirischen Befund, dass bei Patienten < 12 Jahre eine Internationale Einheit rFIX pro kg Körpergewicht den Faktor IX-Spiegel im Plasma durchschnittlich um 0.7 I.E./dl erhöht (SD von 0.31 bis 1.0 I.E./dl). Die in der obenstehenden Formel angeforderte Reziproke der beobachteten Recovery ist daher im Mittelwert 1.4 dl/kg.
  • +Aufgrund der Vielzahl an individuellen Unterschieden der Recovery wird empfohlen, die erforderliche Dosis anhand der individuellen Recovery des Patienten zu berechnen, die durch aufeinanderfolgende Faktor IX-Aktivitäts-Bestimmungen ermittelt wird.
  • -Grosse 80 – 100(prä- und postoperativ) Injektion alle 8 – 24 Stunden bis zur adäquaten Wundheilung wiederholen, danach Therapie für mindestens 7 weitere Tage fortsetzen, um eine Faktor IX-Aktivität von 30% – 60% (I.E./dl) aufrechtzuerhalten.
  • +Grosse Eingriffe 80 – 100(prä- und postoperativ) Injektion alle 8 – 24 Stunden bis zur adäquaten Wundheilung wiederholen, danach Therapie für mindestens 7 weitere Tage fortsetzen, um eine Faktor IX-Aktivität von 30% – 60% (I.E./dl) aufrechtzuerhalten.
  • -RIXUBIS kann zur Langzeitprophylaxe von Blutungen bei Patienten mit schwerer und mittelschwerer Hämophilie B verabreicht werden. Die empfohlene Dosis bei vorbehandelten Patienten (PTP) beträgt 40 bis 60 I.E./kg zweimal wöchentlich. In Abhängigkeit von Alter des Patienten, Phänotyp der Blutung und physikalischer Aktivität können kürzere Dosierungsintervalle oder höhere Dosen notwendig sein.
  • -Aufgrund der Vielzahl an interindividuellen Unterschieden der Recovery wird empfohlen, die erforderliche Dosis anhand der individuellen Recovery des Patienten zu berechnen, die durch aufeinanderfolgende Faktor IX-Aktivitäts-Bestimmungen ermittelt wird.
  • +RIXUBIS kann zur Langzeitprophylaxe von Blutungen bei Patienten mit schwerer und mittelschwerer Hämophilie B verabreicht werden. Die empfohlene Dosis bei vorbehandelten Patienten (PTP) ab 12 Jahren beträgt 40 bis 60 IE/kg zweimal wöchentlich, bei Kindern unter 12 Jahren 40 bis 80 IE/kg zweimal wöchentlich. In Abhängigkeit von Alter des Patienten, Phänotyp der Blutung und körperlicher Aktivität können kürzere Dosierungsintervalle oder höhere Dosen notwendig sein.
  • +Aufgrund der Vielzahl an individuellen Unterschieden der Recovery wird empfohlen, die erforderliche Dosis anhand der individuellen Recovery des Patienten zu berechnen, die durch aufeinanderfolgende Faktor IX-Aktivitäts-Bestimmungen ermittelt wird.
  • -Kinder
  • -Es liegen keine Daten vor, um den Einsatz von RIXUBIS bei Kindern unter 12 Jahren zu empfehlen.
  • -Zuvor unbehaldelte Patienten
  • +Zuvor unbehandelte Patienten
  • -Es wurde über Überempfindlichkeit mit RIXUBIS berichtet. Anaphylaktische oder Überempfindlichkeitsreaktionen sind möglich. Siehe Abschnitt Unerwünschte Wirkungen. Die Patienten und/oder ihre Betreuungsperson müssen deshalb über frühe Anzeichen von Überempfindlichkeitsreaktionen aufgeklärt werden. Wenn solche Symptome auftreten, sollen die Patienten die Behandlung sofort abbrechen und ihren Arzt kontaktieren. Das höchste Risiko besteht in der Anfangsphase der Erstbehandlung mit Faktor IX Konzentraten bei zuvor unbehandelten Patienten, vor allem bei Patienten mit einem höheren Risiko einer Mutation des Faktor IX Gens.
  • +Es wurde über Überempfindlichkeit mit RIXUBIS berichtet. Anaphylaktische oder Überempfindlichkeitsreaktionen sind möglich. Siehe Abschnitt Unerwünschte Wirkungen. Die Patienten und/oder ihre Betreuungsperson müssen deshalb über frühe Anzeichen von Überempfindlichkeitsreaktionen aufgeklärt werden. Wenn solche Symptome auftreten, sollen die Patienten die Behandlung sofort abbrechen und ihren Arzt kontaktieren. Das höchste Risiko besteht in der Anfangsphase der Erstbehandlung mit Faktor IX Konzentraten bei zuvor unbehandelten Patienten, vor allem bei Patienten mit bestimmten FIX-Genmutationen, die mit einem hohen Risiko für das Auftreten eines Faktor IX-Inhibitors und /oder einer Überempfindlichkeitsreaktion auf Faktor IX-Präparate verbunden sind.
  • -Die folgenden Nebenwirkungen wurden während der klinischen Entwicklung von RIXUBIS aus einer abgeschlossenen Studie sowie drei noch laufenden Studien zusammengefasst, mit 91 einzelnen, männlichen, vorbehandelten Patienten mit Hämophilie B, die insgesamt 7353 Injektionen erhalten haben.
  • -Innerhalb der Organsysteme sind die Nebenwirkungen nach ihrer Häufigkeit geordnet. Die Häufigkeiten sind auf einer Basis „je Injektion“ angegeben und mittels folgenden Kategorien beschrieben: häufig (<1/10, ≥1/100) gelegentlich (≥1/1000, <1/100), selten (≥1/10‘000, <1/1000)
  • +Die folgenden Nebenwirkungen wurden während der klinischen Entwicklung von RIXUBIS aus 2 abgeschlossenen Studien sowie 2 noch laufenden Studien zusammengefasst, mit 99 einzelnen, männlichen, vorbehandelten Patienten mit Hämophilie B, die insgesamt 14018 Injektionen erhalten haben.
  • +Innerhalb der Organsysteme sind die Nebenwirkungen nach ihrer Häufigkeit geordnet. Die Häufigkeiten sind auf einer Basis „je Injektion“ angegeben und mittels folgenden Kategorien beschrieben: häufig (<1/10, ≥1/100) gelegentlich (≥1/1000, <1/100), selten (≥1/10‘000, <1/1000), sehr selten (<1/10000)
  • -Selten: Schmerzen in den Extremitäten
  • +Sehr selten: Schmerzen in den Extremitäten
  • +Haut
  • +Einzelfälle: Urtikaria, Ausschlag
  • +
  • -Während der klinischen Entwicklung von RIXUBIS an 91 vorbehandelten Patienten zeigte keiner der Patienten eine Inhibitor-Entwicklung. Es traten auch keine Antikörper mit totaler Bindungskapazität gegenüber Faktor IX auf, die mit der Behandlung in Zusammenhang standen sowie keine Antikörper gegen Proteine der Ovarial-Zelllinie des Chinesischen Hamsters.
  • +Während der klinischen Entwicklung von RIXUBIS an 99 vorbehandelten Patienten zeigte keiner der Patienten eine Inhibitor-Entwicklung. Es traten auch keine Antikörper mit totaler Bindungskapazität gegenüber Faktor IX auf, die mit der Behandlung in Zusammenhang standen sowie keine Antikörper gegen Proteine der Ovarial-Zelllinie des Chinesischen Hamsters.
  • +Kinder und Jugendliche
  • +Es liegen keine Daten über zuvor unbehandelte Patienten vor, da zu den klinischen Studien nur bereits behandelte Patienten zugelassen wurden. Bei dieser Risikopopulation wurde daher keine Immunogenitäts-Untersuchung zur Entwicklung von Inhibitoren durchgeführt.
  • +
  • -Disseminierte intravasale Gerinnung, thomboembolische Ereignisse (z.B. Lungenembolie, Venenthrombose, arterielle Thrombose) Anaphylaxie oder allergische Reaktionen (einschliesslich Symptome wie Angioödem, Engegefühl in der Brust, Hypotonie, Lethargie, Übelkeit, Erbrechen, Missempfindung, Ruhelosigkeit, Giemen, Atemnot).
  • +Disseminierte intravasale Gerinnung, thromboembolische Ereignisse (z.B. Lungenembolie, Venenthrombose, arterielle Thrombose). Anaphylaxie oder allergische Reaktionen (einschliesslich Symptome wie Angioödem, Engegefühl in der Brust, Hypotonie, Lethargie, Übelkeit, Erbrechen, Missempfindung, Ruhelosigkeit, Giemen, Atemnot).
  • -Der Faktor IX wird über den extrinsischen Weg durch einen Komplex aus Faktor VIIa/Gewebefaktor und über den intrinsischen Weg der Blutgerinnung durch Faktor XIa aktiviert. Der aktivierte Faktor IX aktiviert in Kombination mit dem aktivierten Faktor VIII den Faktor X. Dies führt zu einer sofortigen Umwandlung von Thrombin zu Prothrombin. Thrombin wandelt anschliessend Fibrinogen in Fibrin um und ein Blutgerinnsel kann sich bilden. Die Aktivität des Faktors IX ist bei Hämophilie B entweder nicht vorhanden oder aber stark vermindert. Eine Substitutionstherapie kann erforderlich sein. Hämophilie B ist eine X-chromosomal rezessiv vererbbare Blutgerinnungsstörung aufgrund eines verminderten Faktor IX-Spiegels oder des kompletten Fehlens von Faktor IX, die – entweder spontan oder aufgrund eines Unfalls oder chirurgischen Eingriffs – zu einer profusen Blutung in Gelenken, Muskeln oder inneren Organen führt. Durch die Substitutionstherapie wird der Faktor IX-Plasmaspiegel erhöht, was zu einer vorrübergehenden Korrektur des Faktormangels und der Blutungsneigung führt.
  • +Der Faktor IX wird über den extrinsischen Weg durch einen Komplex aus Faktor VIIa/Gewebefaktor und über den intrinsischen Weg der Blutgerinnung durch Faktor XIa aktiviert. Der aktivierte Faktor IX aktiviert in Kombination mit dem aktivierten Faktor VIII den Faktor X. Dies führt zu einer sofortigen Umwandlung von Prothrombin zu Thrombin. Thrombin wandelt anschliessend Fibrinogen in Fibrin um und ein Blutgerinnsel kann sich bilden. Die Aktivität des Faktors IX ist bei Hämophilie B entweder nicht vorhanden oder aber stark vermindert. Eine Substitutionstherapie kann erforderlich sein. Hämophilie B ist eine Xchromosomal rezessiv vererbbare Blutgerinnungsstörung aufgrund eines verminderten Faktor IX-Spiegels oder des kompletten Fehlens von Faktor IX, die – entweder spontan oder aufgrund eines Unfalls oder chirurgischen Eingriffs – zu einer profusen Blutung in Gelenken, Muskeln oder inneren Organen führt. Durch die Substitutionstherapie wird der Faktor IX-Plasmaspiegel erhöht, was zu einer vorrübergehenden Korrektur des Faktormangels und der Blutungsneigung führt.
  • -Die klinische Wirksamkeit von RIXUBIS wurde in einer abgeschlossenen, kombinierten, prospektiven unkontrollierten multicenter Open-Label-Studie gezeigt, in welcher eine Gesamtanzahl von 73 zuvor behandelten Patienten zwischen 12 und 65 Jahren RIXUBIS entweder für die Prophylaxe oder für die Akut-Behandlung erhielten. Ebenso wurde die klinische Wirksamkeit in einer derzeit noch laufenden unkontrollierten, prospektiven, multicenter Open-Label-Studie gezeigt, in der 14 vor- behandelte Patienten kleineren und grösseren Operationen unterzogen wurden und dabei RIXUBIS zur Operationsvorbereitung erhielten.
  • +Patienten ≥ 12 Jahre
  • +Die klinische Wirksamkeit von RIXUBIS wurde in einer abgeschlossenen, kombinierten, prospektiven unkontrollierten multicenter Open-Label-Studie gezeigt, in welcher eine Gesamtanzahl von 73 zuvor behandelten Patienten zwischen 12 und 65 Jahren RIXUBIS entweder für die Prophylaxe oder für die Akut-Behandlung erhielten. Ebenso wurde die klinische Wirksamkeit in einer abgeschlossenen unkontrollierten, prospektiven, multicenter Open-Label-Studie gezeigt, in der 38 vor- behandelte Patienten kleineren und grösseren Operationen unterzogen wurden und dabei RIXUBIS zur Operationsvorbereitung erhielten.
  • -Die Sicherheit und Wirksamkeit von RIXUBIS bei der perioperativen Anwendung wurde in einer derzeit laufenden prospektiven, open-label, unkontrollierten, multicenter Phase-3-Studie an vorbehandelten männlichen Patienten mit schwerer oder mittelschwerer Hämophilie B getestet.
  • -Die per-protocol Wirksamkeitsanalyse beinhaltet 13 Operationen bei 13 Patienten (zwischen 19 und 54 Jahre alt) welche grösseren oder kleineren chirurgischen, zahnärztlichen oder anderen chirurgischen invasiven Eingriffen unterzogen wurden. Zehn Eingriffe waren gross, einschliesslich 6 orthopädischen Operationen und 1 zahnärztlichen Operation.
  • -3 Eingriffe, einschliesslich 2 Zahnextraktionen wurden als kleine chirurgische Eingriffe eingestuft.
  • +Die Sicherheit und Wirksamkeit von RIXUBIS bei der perioperativen Anwendung wurde in einer abgeschlossenen prospektiven, open-label, unkontrollierten, multicenter Phase-3-Studie an vorbehandelten männlichen Patienten mit schwerer oder mittelschwerer Hämophilie B getestet.
  • +Die perprotocol Wirksamkeitsanalyse beinhaltet 37 Operationen bei 27 Patienten (zwischen 17 und 57 Jahre alt) welche grösseren oder kleineren chirurgischen, zahnärztlichen oder anderen chirurgischen invasiven Eingriffen unterzogen wurden. Zwanzig Eingriffe waren gross, einschliesslich 13 orthopädischen Operationen und 3 zahnärztlichen Operationen.
  • +17 Eingriffe, einschliesslich 10 Zahnextraktionen wurden als kleine chirurgische Eingriffe eingestuft.
  • +Patienten < 12 Jahre
  • +Die klinische Wirksamkeit von RIXUBIS wurde in einer kombinierten, Phase 2/3 Studie untersucht, in der insgesamt 23 männliche zuvor behandelte Patienten zwischen 1.8 und 11.8 Jahren (Mittelwert 7.10 Jahre) darunter 11 Patienten < 6 Jahren, RIXUBIS entweder zur Prophylaxe oder für die Behandlung von Blutungsereignissen erhielten.
  • +Alle Teilnehmer hatten eine schwere (Faktor IX Wert < 1 %) oder mittelschwere (Faktor IX Wert ≤ 2 %) Hämophilie B. Alle 23 Teilnehmer erhielten mindestens 3 Monate lang eine prophylaktische Behandlung mit RIXUBIS und wurden in die Wirksamkeitsbewertung für Prophylaxe aufgenommen.
  • +Der Medianwert der jährlichen Blutungsrate betrug 2.0 für spontane Blutungen und für Gelenkblutungen 0.0.
  • +Bei neun Teilnehmern (39.1 %) traten keine Blutungen auf.
  • +Insgesamt wurden 26 Blutungsereignisse mit RIXUBIS behandelt, von denen 23 von Verletzungen herrührten, 2 spontan auftraten und eine unbekannter Ursache war. Neunzehn Blutungen traten ausserhalb von Gelenken auf (Weichteile, Muskeln, Körperhöhlen, intrakranial und andere Lokalisationen) und 7 waren Gelenkblutungen, davon 1 Blutung in ein Zielgelenk. Von den 26 Blutungsereignissen waren 15 leicht, 9 mittelschwer und 2 schwerwiegend. Die Behandlung erfolgte individuell nach Schweregrad, Ursache und Ort der Blutung. Die Mehrzahl (23; 88.5 %) wurden mit 1 bis 2 Injektionen behandelt. Die hämostatische Wirksamkeit bei Stillstand der Blutung wurde bei 96.2 % aller behandelten Blutungsereignisse als hervorragend oder gut eingestuft.
  • +Patienten ≥ 12 Jahren
  • +
  • -Der Dosisbereich in der pharmakokinetischen Studie betrug 64.48 bis 79.18 IU/kg (n=23).
  • -Die pharmakokinetischen Parameter für auswertbare Patienten (per-protocol Analyse) sind in der nachfolgenden Tabelle angegeben.
  • +Der Dosisbereich in der pharmakokinetischen Studie betrug 64.48 bis 79.18 IE/kg (n=23).
  • +Die pharmakokinetischen Parameter für auswertbare Patienten (perprotocol Analyse) sind in der nachfolgenden Tabelle angegeben.
  • -AUC(IE·h/dL)a Mittelwert ± SD Median (Bereich) 1156.15 ± 259.44 1170.26 (753.85–1626.81)
  • +AUC0–72h (IE·h/dL)a Mittelwert ± SD Median (Bereich) 1156.15 ± 259.44 1170.26 (753.85–1626.81)
  • -aFläche unter der Plasmakonzentration –Zeitverlauf-Kurve von
  • +a Fläche unter der Plasmakonzentration –Zeitverlauf-Kurve von
  • -bBerechnet als (Cmax–baseline factor IX) dividiert durch die Dosis in
  • -IU/kg, wobei Cmax die maximale FIX Bestimmung nach der Injektion ist
  • -cVerteilungsvolumen bei steady state
  • +b Berechnet als (Cmax–baseline factor IX) dividiert durch die Dosis in
  • +IE/kg, wobei Cmax die maximale FIX Bestimmung nach der Injektion ist
  • +c Verteilungsvolumen bei steady state
  • -Incremental recovery 30 min nach der Injektion(IU/dL÷IU/kg)a Mittelwert±SD Median (Bereich) 0.79±0.20 0.78 (0.26–1.35) 0.83±0.21 0.79 (0.46–1.48) 0.85±0.25 0.83 (0.14–1.47) 0.89±0.12 0.88 (0.52–1.29) 0.87±0.20 0.89 (0.52–1.32)
  • +Incremental recovery 30 min nach der Injektion(IE/dL÷IE/kg)a Mittelwert±SD Median (Bereich) 0.79±0.20 0.78 (0.26–1.35) 0.83±0.21 0.79 (0.46–1.48) 0.85±0.25 0.83 (0.14–1.47) 0.89±0.12 0.88 (0.52–1.29) 0.87±0.20 0.89 (0.52–1.32)
  • -a berechnet als (C30min – baseline Faktor IX) dividiert durch die Dosis in IU/kg, wobei Cmax die FIX Bestimmung 30 Minuten nach der Injektion ist
  • +a berechnet als (C30min – baseline Faktor IX) dividiert durch die Dosis in IE/kg, wobei Cmax die FIX Bestimmung 30 Minuten nach der Injektion ist
  • +Patienten < 12 Jahren
  • +Alle 23 männlichen Teilnehmer unterzogen sich im nicht blutenden Zustand einer ersten pharmakokinetischen Untersuchung von RIXUBIS als Teil der kombinierten, pädiatrischen Phase II/III Studie. Die Teilnehmer wurden in eines von zwei Blutentnahmeschemata randomisiert, um die Belastung häufiger Blutentnahmen für den Einzelnen zu senken. Der Mittelwert (± SA) und Medianwert der RIXUBIS Dosis in der Gesamt Analysegruppe (n=23) betrug 75.50 ± 3.016 bzw. 75.25 I.E./kg bei einer Wertespanne zwischen 70.0 und 83.6 I.E./kg. Die pharmakokinetischen Parameter wurden aus den Faktor IX Aktivitätswerten berechnet, die jeweils bis zu 72 Stunden nach der Injektion in Blutproben ermittelt wurden.
  • +Die folgende Tabelle enthält die pharmakokinetischen Parameter aller Teilnehmer (Gesamt Analysegruppe).
  • +RIXUBISPharmakokinetische Parameter
  • +Parameter < 6 Jahre (N=11) 6 - < 12 Jahre(N=12) Alle (N=23)
  • +AUC0–Inf (IE·h/dL)a Mittelwert ± SD Median (Bereich) 723.7 ± 119.0 717.2(488–947) 886.0 ± 133.66 863.7(730–1138) 808.4 ± 149.1 802.9(488–1138)
  • +Halbwertszeit (h) Mittelwert ± SD Median (Bereich) 27.67 ± 2.66 27.28(24.0–32.2) 23.15 ± 1.58 22.65(21.8–27.4) 25.31 ± 3.13 24.48(21.8-32.2)
  • +MRT (h) Mittelwert ± SD Median (Bereich) 30.62 ± 3.27 30.08 (26.2–36.2) 25.31 ± 1.83 24.74 (23.7–30.3) 27.85 ± 3.73 26.77 (26.2–36.2)
  • +VSSc (dL/kg) Mittelwert ± SD Median (Bereich) 3.22±0.523.16 (2.65–4.42) 2.21±0.322.18 (1.70–2.70) 2.7±0.672.69 (1.70–4.42)
  • +Clearance (dL/[kg·hr]) Mittelwert ± SD Median (Bereich) 0.1058±0.01650 0.1050 (0.081–0.144) 0.0874±0.01213 0.0863 (0.069–0.108) 0.0962±0.01689 0.0935 (0.069–0.144)
  • +
  • +a Fläche unter der Plasmakonzentration –Zeitverlauf-Kurve von
  • +0 bis unendlich
  • +b Berechnet als (Cmax–baseline factor IX) dividiert durch die Dosis in
  • +IE/kg, wobei Cmax die maximale FIX Bestimmung nach der Injektion ist
  • +c Verteilungsvolumen bei steady state
  • +Die inkremental Recovery 30 Minuten nach Injektion wurde für alle Teilnehmer in der kombinierten Phase II/III Studie bei der ersten pharmakokinetischen Untersuchung (Expositionstag 1), an ihren Terminen in Woche 5, 13 und 26 sowie bei Studienbeendigung oder Abbruch, wenn abweichend vom Termin in Woche 26, ermittelt. Die Daten zeigen, dass sich die inkremental Recovery in allen pädiatrischen Altersgruppen über die Zeit konsistent verhält. Siehe die folgenden Tabellen.
  • +Inkremental Recovery für RIXUBIS 30 Minuten nach Injektion, beide pädiatrische Altersgruppen:
  • +Inkremental Recovery 30 min nach Injektion PK (ET 1)Alle(n=22) Woche 5Alle(n=23) Woche 13Alle(n=21) Woche 26Alle(n=21)
  • +(I.E./dl: I.E./kg)aMittelwert ± SDMedian (Bereich) 0.67 ±0.160.69 (0.31 – 1.00) 0.68 ± 0,120.66 (0.48 – 0.92) 0.71 ± 0,130.66 (0.51-1.00) 0.72 ± 0.150.734 (0.51-1.01)
  • +
  • +aBerechnet als (C30min Faktor IX bei Baseline) geteilt durch die Dosis in I.E./kg, wobei C30min der Faktor IX Messwert 30 Minuten nach Injektion ist.
  • +Inkremental Recovery für RIXUBIS 30 Minuten nach Injektion, Kinder < 6 Jahren:
  • +Inkremental Recovery 30 min nach Injektion PK (ET 1)Alle(n=10) Woche 5Alle(n=11) Woche 13Alle(n=10) Woche 26Alle(n=10)
  • +(I.E./dl: I.E./kg)aMittelwert ± SDMedian (Bereich) 0.59 ± 0.130.59 (0.31-0.75) 0.63 ± 0.100.6 (0.49-0.80) 0.68 ± 0.120.66 (0.51-0.84) 0.65 ± 0.130.61 (0.51-0.84)
  • +
  • +aBerechnet als (C30min - Faktor IX bei Baseline) geteilt durch die Dosis in I.E./kg, wobei C30min der Faktor-IX-Messwert 30 Minuten nach Injektion ist.
  • +Inkremental Recovery für RIXUBIS 30 Minuten nach Injektion, Kinder von 6 bis < 12 Jahren:
  • +Inkremental Recovery 30 min nach Injektion PK (ET 1)Alle(n=12) Woche 5Alle(n=12) Woche 13Alle(n=11) Woche 26Alle(n=11)
  • +(I.E./dl: I.E./kg)aMittelwert ± SDMedian (Bereich) 0.73 ± 0.160.71 (0.51-1.00) 0.73 ± 0.130.70 (0.48-0.92) 0.73 ± 0.140.70 (0.54 – 1.00) 0.8 ± 0.140.78 (0.56-1.01)
  • +
  • +aBerechnet als (C30min - Faktor IX bei Baseline) geteilt durch die Dosis in I.E./kg, wobei C30min der Faktor-IX-Messwert 30 Minuten nach Injektion ist.
  • -Chemische und physikalische Stabilität während des Gebrauchs wurden bei einer Temparatur bis zu 25 °C für 3 Stunden nachgewisen.
  • +Chemische und physikalische Stabilität während des Gebrauchs wurden bei einer Temperatur bis zu 25 °C für 3 Stunden nachgewiesen.
  • -·Das Lyophilisat kann für eine maximalen Zeitraum von 12 Monaten bei Raumtemperatur (bis zu 25°C) aus dem Kühlschrank genommen werden. Nach Ablauf dieser Frist darf das Produkt nicht erneut im Kühlschrank gelagert werden. Es muss verbraucht oder vernichtet werden.
  • +·Das Lyophilisat kann für einen maximalen Zeitraum von 12 Monaten bei Raumtemperatur (bis zu 25°C) aus dem Kühlschrank genommen werden. Nach Ablauf dieser Frist darf das Produkt nicht erneut im Kühlschrank gelagert werden. Es muss verbraucht oder vernichtet werden.
  • -7.Drehen Sie das Sytem so herum, dass die Lösungsmittel-Durchstecflasche nach oben zeigt. Den weissen Plastikspike schnell in den RIXUBIS-Durchstechflaschen-Stopfen drücken in dem man ihn direkt herunter drückt (Fig. D). Durch das Vakuum wird das Lösungsmittel in die RIXUBIS-Durchstechflasche gezogen.
  • +7.Drehen Sie das System so herum, dass die Lösungsmittel-Durchstechflasche nach oben zeigt. Den weissen Plastikspike schnell in den RIXUBIS-Durchstechflaschen-Stopfen drücken in dem man ihn direkt herunter drückt (Fig. D). Durch das Vakuum wird das Lösungsmittel in die RIXUBIS-Durchstechflasche gezogen.
  • -3.Nehmen Sie die Spritze ab, setzen Sie eine passende Nadel auf und beginnen Sie mit der intravenösen Injektion. Wenn einem Patienten mehr als eine Durchstechflasche RIXUBIS injiziert werden muss, kann für diese Durchstechflaschen die selbe Spritze verwendet werden.
  • +3.Nehmen Sie die Spritze ab, setzen Sie eine passende Nadel auf und beginnen Sie mit der intravenösen Injektion. Wenn einem Patienten mehr als eine Durchstechflasche RIXUBIS injiziert werden muss, kann für diese Durchstechflaschen dieselbe Spritze verwendet werden.
  • -Jede Packung von RIXUBIS enthält eine Durchstechflasche mit Lyophyllisat, 1 Durchstechflasche mit sterilem Wasser für Injektionszwecke und ein BXJECT II Gerät.
  • +Jede Packung von RIXUBIS enthält eine Durchstechflasche mit Lyophyllisat, 1 Durchstechflasche mit sterilem Wasser für Injektionszwecke und ein BAXJECT II Gerät.
  • -Lyophilisat mit 250 IE rekombinanntem Gerinnungsfaktor IX (Nonacog gamma) und 5 ml sterilem Wasser für Injektionszwecke.
  • +Lyophilisat mit 250 IE rekombinantem Gerinnungsfaktor IX (Nonacog gamma) und 5 ml sterilem Wasser für Injektionszwecke.
  • -Lyophilisat mit 500 IE rekombinanntem Gerinnungsfaktor IX (Nonacog gamma) und 5 ml sterilem Wasser für Injektionszwecke.
  • +Lyophilisat mit 500 IE rekombinantem Gerinnungsfaktor IX (Nonacog gamma) und 5 ml sterilem Wasser für Injektionszwecke.
  • -Lyophilisat mit 1000 IE rekombinanntem Gerinnungsfaktor IX (Nonacog gamma) und 5 ml sterilem Wasser für Injektionszwecke.
  • +Lyophilisat mit 1000 IE rekombinantem Gerinnungsfaktor IX (Nonacog gamma) und 5 ml sterilem Wasser für Injektionszwecke.
  • -Lyophilisat mit 2000 IE rekombinanntem Gerinnungsfaktor IX (Nonacog gamma) und 5 ml sterilem Wasser für Injektionszwecke.
  • +Lyophilisat mit 2000 IE rekombinantem Gerinnungsfaktor IX (Nonacog gamma) und 5 ml sterilem Wasser für Injektionszwecke.
  • -Lyophilisat mit 3000 IE rekombinanntem Gerinnungsfaktor IX (Nonacog gamma) und 5 ml sterilem Wasser für Injektionszwecke.
  • +Lyophilisat mit 3000 IE rekombinantem Gerinnungsfaktor IX (Nonacog gamma) und 5 ml sterilem Wasser für Injektionszwecke.
  • -Mai 2014
  • +Dezember 2015
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