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Home - Fachinformation zu Zevtera - Änderungen - 02.02.2026
80 Änderungen an Fachinfo Zevtera
  • -Ceftobiprol (utCeftobiprolummedocarilumnatricum).
  • +Ceftobiprol (ut Ceftobiprolum medocarilum natricum).
  • -Natriumgehalt pro Durchstechflasche:ca. 1,3 mmol (29 mg)
  • +Natriumgehalt pro Durchstechflasche: ca. 1,3 mmol (29 mg)
  • -Pulver für ein Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung.Weisses, gelbliches bis leicht bräunliches Pulver, das ganz oder teilweise klumpig sein kann.Jede Durchstechflasche enthält 500 mg Ceftobiprol, entsprechend 666,6 mg CeftobiprolMedocaril Natrium. Nach Rekonstitution enthält jeder ml Konzentrat 50 mg Ceftobiprol, entsprechend 66,7 mg CeftobiprolMedocaril Natrium.
  • +Pulver für ein Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung. Weisses, gelbliches bis leicht bräunliches Pulver, das ganz oder teilweise klumpig sein kann. Jede Durchstechflasche enthält 500 mg Ceftobiprol, entsprechend 666,6 mg Ceftobiprol Medocaril Natrium. Nach Rekonstitution enthält jeder ml Konzentrat 50 mg Ceftobiprol, entsprechend 66,7 mg Ceftobiprol Medocaril Natrium.
  • --Ambulant erworbenePneumonien / community-acquired pneumonia (CAP).
  • +-Ambulant erworbene Pneumonien / community-acquired pneumonia (CAP).
  • -Die Sicherheit und Wirksamkeit von Zevteraist bei Frühgeborenen noch nicht erwiesen. Zevtera wird nicht empfohlen für die Anwendung bei Frühgeborenen.
  • +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Zevtera ist bei Frühgeborenen noch nicht erwiesen. Zevtera wird nicht empfohlen für die Anwendung bei Frühgeborenen.
  • -Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktionund dialysepflichtige terminale Nierenfunktionsstörung
  • -Bei erwachsenen und pädiatrischen Patienten mit gering eingeschränkter Nierenfunktion (d.h. CLCR von 50 bis 80 ml/min) ist keine Dosisanpassung erforderlich. Bei erwachsenen und pädiatrischen Patienten mit einer mittelschweren Nierenfunktionsstörung (CLCR  30 bis < 50 ml/min),erwachsenen und pädiatrischen Patienten mit einer schweren Nierenfunktionsstörung (CLCR10 bis < 30 ml/min) und bei Erwachsenen mit dialysepflichtiger terminaler Nierenfunktionsstörung (ESRD) sollte die Dosierung von Zevtera entsprechend Tabelle 2 angepasst werden. Die Dosisempfehlungen für reife Neugeborene, Kleinkinder, Kinder und Jugendliche basieren auf pharmakokinetischen Modellen. Es liegen keine ausreichenden Informationen vor, um Dosierungsanpassungen bei pädiatrischen Patienten mit terminaler Nierenfunktionsstörung (ESRD) zu empfehlen.Aufgrund der begrenzten klinischen Daten und der erwarteten erhöhten Exposition von Zevtera und seinem Metaboliten sollte Zevtera bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung mit Vorsicht angewendet werden (siehe Rubrik "Pharmakokinetik" ).
  • +Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und dialysepflichtige terminale Nierenfunktionsstörung
  • +Bei erwachsenen und pädiatrischen Patienten mit gering eingeschränkter Nierenfunktion (d.h. CLCR von 50 bis 80 ml/min) ist keine Dosisanpassung erforderlich. Bei erwachsenen und pädiatrischen Patienten mit einer mittelschweren Nierenfunktionsstörung (CLCR  30 bis < 50 ml/min), erwachsenen und pädiatrischen Patienten mit einer schweren Nierenfunktionsstörung (CLCR 10 bis < 30 ml/min) und bei Erwachsenen mit dialysepflichtiger terminaler Nierenfunktionsstörung (ESRD) sollte die Dosierung von Zevtera entsprechend Tabelle 2 angepasst werden. Die Dosisempfehlungen für reife Neugeborene, Kleinkinder, Kinder und Jugendliche basieren auf pharmakokinetischen Modellen. Es liegen keine ausreichenden Informationen vor, um Dosierungsanpassungen bei pädiatrischen Patienten mit terminaler Nierenfunktionsstörung (ESRD) zu empfehlen. Aufgrund der begrenzten klinischen Daten und der erwarteten erhöhten Exposition von Zevtera und seinem Metaboliten sollte Zevtera bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung mit Vorsicht angewendet werden (siehe Rubrik "Pharmakokinetik" ).
  • -Tabelle 2: Dosierung bei erwachsenen und pädiatrischen Patienten mit mittelschwerer Nierenfunktionsstörung (CLCR 30 bis <50 ml/min), schwerer Nierenfunktionsstörung (CLCR <30 ml/min) oder Patienten mit dialysepflichtiger ESRD
  • +Tabelle 2: Dosierung bei erwachsenen und pädiatrischen Patienten mit mittelschwerer Nierenfunktionsstörung (CLCR 30 bis < 50 ml/min), schwerer Nierenfunktionsstörung (CLCR < 30 ml/min) oder Patienten mit dialysepflichtiger ESRD
  • -ht. aErmittelt in
  • +ht. aErmittelt in
  • -angepasst werden.bCe
  • -ftobiprolmedocaril-N
  • -atrium ist hämodialy
  • -sierbar; daher
  • -sollte Zevtera an
  • -den Tagen der
  • +angepasst werden.
  • +bCeftobiprolmedocari
  • +l-Natrium ist
  • +hämodialysierbar;
  • +daher sollte Zevtera
  • + an den Tagen der
  • -verabreicht werden.c
  • -Bis zu einer maximal
  • -en Dosis von 250
  • -mg.dSiehe Abschnitt
  • -Hinweise für die
  • -Handhabung
  • +verabreicht werden.
  • +cBis zu einer
  • +maximalen Dosis von
  • +250 mg. dSiehe
  • +Abschnitt Hinweise
  • +für die Handhabung
  • -Überempfindlichkeit gegen CeftobiprolMedocaril Natrium oder einen der sonstigen Bestandteile von Zevtera.
  • +Überempfindlichkeit gegen Ceftobiprol Medocaril Natrium oder einen der sonstigen Bestandteile von Zevtera.
  • -Bei Patienten, die Beta-Laktam-Antibiotika verabreicht bekamen (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ), wurden schwere und manchmal tödlich verlaufende Überempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktische Reaktionen) berichtet. Überempfindlichkeitsreaktionen können auch zum Kounis-Svndrom führen, einer schweren allergischen Reaktion, diein einem Mvokardinfarkt enden kann. Zu denersten Symptomen solcher Reaktionen können Brustschmerzen gehören, die inVerbindung mit einer allergischen Reaktion auf Beta-Lactam-Antibiotika auftreten (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Vor dem Beginn einer Therapie mit Zevtera muss die Vorgeschichte des Patienten auf eventuell aufgetreteneÜberempfindlichkeitsreaktionen auf Beta-Laktam-Antibiotika überprüft werden. Falls auf die Behandlung mit Zevtera eine schwere Überempfindlichkeitsreaktion (z. B. anaphylaktische Reaktion) auftritt (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ), muss die Behandlung mit Zevtera sofort abgebrochen und eine geeignete Notfallbehandlung eingeleitet werden.
  • -Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) wie das Stevens-Johnson-Syndrom, toxischeepidermale Nekrolyse, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen(DRESS), Erythema multiforme und akute generalisierte exanthematösePustulosis (AGEP)wurden bei Patienten unter Behandlung mit Beta-Laktam-Antibiotika, einschliesslich Zevtera bzw. Ceftobiprol, berichtet (siehe auch "Unerwünschte Wirkungen" ). Beim Auftretensolcher Reaktionen ist Zevtera unverzüglich abzusetzen und eine Alternativtherapie ist inErwägung zu ziehen.
  • +Bei Patienten, die Beta-Laktam-Antibiotika verabreicht bekamen (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ), wurden schwere und manchmal tödlich verlaufende Überempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktische Reaktionen) berichtet. Überempfindlichkeitsreaktionen können auch zum Kounis-Svndrom führen, einer schweren allergischen Reaktion, die in einem Mvokardinfarkt enden kann. Zu den ersten Symptomen solcher Reaktionen können Brustschmerzen gehören, die in Verbindung mit einer allergischen Reaktion auf Beta-Lactam-Antibiotika auftreten (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • +Vor dem Beginn einer Therapie mit Zevtera muss die Vorgeschichte des Patienten auf eventuell aufgetretene Überempfindlichkeitsreaktionen auf Beta-Laktam-Antibiotika überprüft werden. Falls auf die Behandlung mit Zevtera eine schwere Überempfindlichkeitsreaktion (z. B. anaphylaktische Reaktion) auftritt (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ), muss die Behandlung mit Zevtera sofort abgebrochen und eine geeignete Notfallbehandlung eingeleitet werden.
  • +Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) wie das Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), Erythema multiforme und akute generalisierte exanthematöse Pustulosis (AGEP) wurden bei Patienten unter Behandlung mit Beta-Laktam-Antibiotika, einschliesslich Zevtera bzw. Ceftobiprol, berichtet (siehe auch "Unerwünschte Wirkungen" ). Beim Auftreten solcher Reaktionen ist Zevtera unverzüglich abzusetzen und eine Alternativtherapie ist in Erwägung zu ziehen.
  • -Während der Behandlung mit Cephalosporinen kann es zur Entwicklung eines positiven direkten Antiglobulin-Tests (DAGT) kommen. In klinischen Studien gab es keine Hinweise auf hämolytische Anämie. Allerdings kann die Möglichkeit, dass im Zusammenhang mit einer Behandlung mit Zevtera eine hämolytische Anämie auftritt, nichtausgeschlossen werden. Patienten, bei denen während oder nach der Behandlung mit Zevtera eine Anämie auftritt, sollten im Hinblick auf diese Möglichkeit untersucht werden.
  • +Während der Behandlung mit Cephalosporinen kann es zur Entwicklung eines positiven direkten Antiglobulin-Tests (DAGT) kommen. In klinischen Studien gab es keine Hinweise auf hämolytische Anämie. Allerdings kann die Möglichkeit, dass im Zusammenhang mit einer Behandlung mit Zevtera eine hämolytische Anämie auftritt, nicht ausgeschlossen werden. Patienten, bei denen während oder nach der Behandlung mit Zevtera eine Anämie auftritt, sollten im Hinblick auf diese Möglichkeit untersucht werden.
  • -Um potentielle Interaktionen auf der Ebene der CYP Enzyme und Transporter abzuklären, wurden in vitro Studien durchgeführt. Die in den Studien verwendeten Konzentrationen waren jedoch durch die Löslichkeit von CeftobiprolMedocaril Natrium begrenzt, und die Möglichkeit von Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln konnte nicht ausgeschlossen werden.
  • +Um potentielle Interaktionen auf der Ebene der CYP Enzyme und Transporter abzuklären, wurden in vitro Studien durchgeführt. Die in den Studien verwendeten Konzentrationen waren jedoch durch die Löslichkeit von Ceftobiprol Medocaril Natrium begrenzt, und die Möglichkeit von Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln konnte nicht ausgeschlossen werden.
  • -Die Auswirkungen von Ceftobiprolmedocaril auf die Fruchtbarkeit beim Menschen sind nicht untersucht worden. Tierstudien mit Ceftobiprolmedocaril lassen nicht auf schädliche Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit schliessen.
  • +Die Auswirkungen von Ceftobiprol medocaril auf die Fruchtbarkeit beim Menschen sind nicht untersucht worden. Tierstudien mit Ceftobiprol medocaril lassen nicht auf schädliche Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit schliessen.
  • -Weniger häufig berichtete, aber ernstere Nebenwirkungen umfassen Thrombozytopenie, Agranulozytose, Anaphylaxie, Clostridioïdesdifficile-Kolitis, Krämpfe, Erregungszustände (einschliesslich Angst, Panikattacken und Albträume) und Nierenversagen.
  • +Weniger häufig berichtete, aber ernstere Nebenwirkungen umfassen Thrombozytopenie, Agranulozytose, Anaphylaxie, Clostridioïdes difficile-Kolitis, Krämpfe, Erregungszustände (einschliesslich Angst, Panikattacken und Albträume) und Nierenversagen.
  • -Erkrankungendes Blutes und des Lymphsystems
  • +Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
  • -Erkrankungendes Immunsystems
  • +Erkrankungen des Immunsystems
  • -Erkrankungendes Nervensystems
  • +Erkrankungen des Nervensystems
  • -Die ProdrugCeftobiprolMedocaril Natrium wird in vivo in das mikrobiologisch aktive Ceftobiprol umgewandelt. Ceftobiprol bindet mit hoher Affinität an viele der bei grampositiven und gramnegativen Bakterien häufig vorkommenden Penicillinbindeproteine (PBPs). Die Hemmung der PBPs führt zu einer unvollständigen Synthese von Zellwand-Peptidoglykan, das für die osmotische Stabilität der Zelle erforderlich ist und schließlich zur Lyse und dem Absterben der Zelle führt.
  • +Die Prodrug Ceftobiprol Medocaril Natrium wird in vivo in das mikrobiologisch aktive Ceftobiprol umgewandelt. Ceftobiprol bindet mit hoher Affinität an viele der bei grampositiven und gramnegativen Bakterien häufig vorkommenden Penicillinbindeproteine (PBPs). Die Hemmung der PBPs führt zu einer unvollständigen Synthese von Zellwand-Peptidoglykan, das für die osmotische Stabilität der Zelle erforderlich ist und schließlich zur Lyse und dem Absterben der Zelle führt.
  • -Ceftobiprol entwickelt seine bakterizide Aktivität durch eine starke Bindung an wichtige PBPs von grampositiven Bakterien, einschließlich derer mit verminderter Empfindlichkeit gegenüber vielen Beta-Laktamen, wie z. B. PBP2a bei Methicillin-resistentem Staphylococcusaureus (MRSA). Ceftobiprol besitzt auch eine In-vitro-Aktivität gegen Stämme mit abweichender mecA-Homolog (mecC oder mecALGA251) Varianten mit einer geringeren Empfindlichkeit gegenüber Linezolid, Daptomycin oder Vancomycin, sowie kleine Kolonie-Varianten und intrazelluläre Formen von MRSA. Die starke Wechselwirkung mit PBP2a überwindet jeden sekundären Mechanismus, der in Subpopulationen der wichtigsten heteroresistenten MRSA-Klone High-Level-Resistenzen bewirken könnte. Ceftobiprol bindet auch stark an PBP2b bei Streptococcus pneumoniae (Penicillin-intermediäre Stämme), PBP2x bei S. pneumoniae (Penizillin-resistenten) und PBP5 bei Enterococcus faecalis, wodurch es eine bakterizide Wirkung gegen diese Spezies entwickelt.
  • +Ceftobiprol entwickelt seine bakterizide Aktivität durch eine starke Bindung an wichtige PBPs von grampositiven Bakterien, einschließlich derer mit verminderter Empfindlichkeit gegenüber vielen Beta-Laktamen, wie z. B. PBP2a bei Methicillin-resistentem Staphylococcus aureus (MRSA). Ceftobiprol besitzt auch eine In-vitro-Aktivität gegen Stämme mit abweichender mecA-Homolog (mecC oder mecALGA251) Varianten mit einer geringeren Empfindlichkeit gegenüber Linezolid, Daptomycin oder Vancomycin, sowie kleine Kolonie-Varianten und intrazelluläre Formen von MRSA. Die starke Wechselwirkung mit PBP2a überwindet jeden sekundären Mechanismus, der in Subpopulationen der wichtigsten heteroresistenten MRSA-Klone High-Level-Resistenzen bewirken könnte. Ceftobiprol bindet auch stark an PBP2b bei Streptococcus pneumoniae (Penicillin-intermediäre Stämme), PBP2x bei S. pneumoniae (Penizillin-resistenten) und PBP5 bei Enterococcus faecalis, wodurch es eine bakterizide Wirkung gegen diese Spezies entwickelt.
  • -Wie die meisten Cephalosporine wird Ceftobiprol durch Extended-Spectrum-Betalaktamase (ESBL), Serin-Carbapenemasen und Metallo-beta-Lactamasenhydrolisiert. Bei Pseudomonas aeruginosa wurden in Ceftobiprol-resistenten Isolaten andere Mechanismen, wie die Überproduktion von chromosomalem AmpC und hochregulierte Effluxpumpen nachgewiesen.
  • +Wie die meisten Cephalosporine wird Ceftobiprol durch Extended-Spectrum-Betalaktamase (ESBL), Serin-Carbapenemasen und Metallo-beta-Lactamasen hydrolisiert. Bei Pseudomonas aeruginosa wurden in Ceftobiprol-resistenten Isolaten andere Mechanismen, wie die Überproduktion von chromosomalem AmpC und hochregulierte Effluxpumpen nachgewiesen.
  • -Die von EUCAST (European Committee on AntimicrobialSusceptibilityTesting) festgelegten Breakpoints der minimalen Hemmkonzentrationen (MHK) sind wie folgt:
  • +Die von EUCAST (European Committee on Antimicrobial Susceptibility Testing) festgelegten Breakpoints der minimalen Hemmkonzentrationen (MHK) sind wie folgt:
  • -aKeine ausreichenden Daten.bBasierend auf dem
  • +aKeine ausreichenden Daten. bBasierend auf dem
  • -Erreger Wirksamer Konzentrat
  • - ionsbereich µg/ml
  • - (MHK 50-MHK 90)
  • -Üblicherweise empfindliche Keime:Staphylococcus aureus (MSSA)*Staphylococcus 0,5-1,01-20,015-10,0
  • -aureus (MRSA)*Streptococcus pneumoniae (einschliesslich MDRSP)*Escherichia 6-0,12≤0,06-20,06-10
  • -coli (ausser ESBL bildende Stämme)*Citrobacter spp. Enterobacter spp. ,06-0,250,25-0,5≤0,0
  • -Haemophilus influenzae*Moraxella catarrhalisProteus mirabilis Providencia 3-≤0,06≤0,06-0,12
  • -spp.
  • -Keime, bei denen eine erworbene Resistenz ein Problem darstellen 2-80,06-40,12-640,06
  • -kann:Pseudomona aeruginosa*Klebsiella pneumoniae (ausser ESBL bildende -8
  • -Stämme)*Klebsiella oxytocaSerratia spp.
  • -Resistente Keime:Chlamydophila (Chlamydia) pneumonia, Burkholderia cepacia
  • -complex, Mycoplasma pneumoniae, Nocardia spp., und Stenotrophomonas
  • -maltophilia sind resistent gegenüber Ceftobiprol.
  • +Erreger Wirksamer Konzentrati
  • + onsbereich µg/ml
  • + (MHK 50-MHK 90)
  • +Üblicherweise empfindliche Keime: Staphylococcus aureus (MSSA)* 0,5-1,0 1-2 0,015-1
  • +Staphylococcus aureus (MRSA)* Streptococcus pneumoniae (einschliesslich 0,06-0,12 ≤0,06-2
  • +MDRSP)* Escherichia coli (ausser ESBL bildende Stämme)* Citrobacter spp. 0,06-1 0,06-0,25
  • +Enterobacter spp. Haemophilus influenzae* Moraxella catarrhalis Proteus 0,25-0,5 ≤0,03-≤0,06
  • +mirabilis Providencia spp. ≤0,06-0,12
  • +Keime, bei denen eine erworbene Resistenz ein Problem darstellen kann: 2-8 0,06-4 0,12-64
  • +Pseudomona aeruginosa* Klebsiella pneumoniae (ausser ESBL bildende Stämme)* 0,06-8
  • +Klebsiella oxytoca Serratia spp.
  • +Resistente Keime: Chlamydophila (Chlamydia) pneumonia, Burkholderia cepacia
  • +complex, Mycoplasma pneumoniae, Nocardia spp., und Stenotrophomonas
  • +maltophilia sind resistent gegenüber Ceftobiprol.
  • -Die mittleren Werte der pharmakokinetischen Parameter einer Einzeldosis von 500 mg Ceftobiprol als 2-stündige Infusion und mehreren 500-mg-Dosen alle 8 Stunden als 2-stündige Infusion bei gesunden Erwachsenen sind in Tabelle 3zusammengefasst. Die pharmakokinetischen Eigenschaften von Einmal- und Mehrfachgaben waren gleich.
  • +Die mittleren Werte der pharmakokinetischen Parameter einer Einzeldosis von 500 mg Ceftobiprol als 2-stündige Infusion und mehreren 500-mg-Dosen alle 8 Stunden als 2-stündige Infusion bei gesunden Erwachsenen sind in Tabelle 3 zusammengefasst. Die pharmakokinetischen Eigenschaften von Einmal- und Mehrfachgaben waren gleich.
  • -Die Umwandlung aus der ProdrugCeftobiprolMedocaril Natrium in das wirksame Ceftobiprol erfolgt schnell und wird durch unspezifische Plasmaesterasen bewerkstelligt. Die Prodrug-Konzentrationen sind vernachlässigbar und nur während der Infusion im Plasma und Urin messbar.
  • +Die Umwandlung aus der Prodrug Ceftobiprol Medocaril Natrium in das wirksame Ceftobiprol erfolgt schnell und wird durch unspezifische Plasmaesterasen bewerkstelligt. Die Prodrug-Konzentrationen sind vernachlässigbar und nur während der Infusion im Plasma und Urin messbar.
  • -Ceftobiprol wird mit einer Halbwertszeit von ca. 3 Stunden primär unverändert renal ausgeschieden. Der vorherrschende Ausscheidungsmechanismus ist die glomeruläre Filtration, mit einer geringen aktiven Reabsorption. Nach Verabreichung einer Einzeldosis werden bei gesunden Erwachsenen ca. 89 % der verabreichten Dosis im Urin als aktives Ceftobiprol (83%), Offen-Ring-Metabolit (5%) und CeftobiprolMedocaril (<1%) wieder gefunden.
  • +Ceftobiprol wird mit einer Halbwertszeit von ca. 3 Stunden primär unverändert renal ausgeschieden. Der vorherrschende Ausscheidungsmechanismus ist die glomeruläre Filtration, mit einer geringen aktiven Reabsorption. Nach Verabreichung einer Einzeldosis werden bei gesunden Erwachsenen ca. 89 % der verabreichten Dosis im Urin als aktives Ceftobiprol (83%), Offen-Ring-Metabolit (5%) und Ceftobiprol Medocaril (<1%) wieder gefunden.
  • -Die Pharmakokinetik von Ceftobiprol ist bei gesunden Erwachsenen und Patienten mit geringer Einschränkung der Nierenfunktion (CLCR > 50 bis ≤ 80 ml/min) ähnlich. Die Ceftobiprol AUC war bei Patienten mit mässig (CLCR 30 bis < 50 ml/min) und schwer (CLCR < 30 ml/min) ausgeprägter Niereninsuffizienz 2,5- bzw. 3,3-mal höher als bei Erwachsenen mit normaler Nierenfunktion. Eine Anpassung der Dosierung für Patienten mit mässig bis schwer ausgeprägter Niereninsuffizienz wird empfohlen (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).Die Dosisempfehlungen für reife Neugeborene, Kleinkinder, Kinder und Jugendliche basieren auf pharmakokinetischen Berechnungen.
  • +Die Pharmakokinetik von Ceftobiprol ist bei gesunden Erwachsenen und Patienten mit geringer Einschränkung der Nierenfunktion (CLCR > 50 bis ≤ 80 ml/min) ähnlich. Die Ceftobiprol AUC war bei Patienten mit mässig (CLCR 30 bis < 50 ml/min) und schwer (CLCR < 30 ml/min) ausgeprägter Niereninsuffizienz 2,5- bzw. 3,3-mal höher als bei Erwachsenen mit normaler Nierenfunktion. Eine Anpassung der Dosierung für Patienten mit mässig bis schwer ausgeprägter Niereninsuffizienz wird empfohlen (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ). Die Dosisempfehlungen für reife Neugeborene, Kleinkinder, Kinder und Jugendliche basieren auf pharmakokinetischen Berechnungen.
  • -Während der Behandlung mit Cephalosporinen kann es zur Entwicklung eines positiven direkten Antiglobulin-Tests (DAGT) kommen. In klinischen Studien gab es keine Hinweise auf hämolytische Anämie. Allerdings kann die Möglichkeit, dass im Zusammenhang mit einer Behandlung mit Zevteraeine hämolytische Anämie auftritt, nicht ausgeschlossen werden. Patienten, bei denen während oder nach der Behandlung mit Zevtera eine Anämie auftritt, sollten im Hinblick auf diese Möglichkeit untersucht werden.
  • +Während der Behandlung mit Cephalosporinen kann es zur Entwicklung eines positiven direkten Antiglobulin-Tests (DAGT) kommen. In klinischen Studien gab es keine Hinweise auf hämolytische Anämie. Allerdings kann die Möglichkeit, dass im Zusammenhang mit einer Behandlung mit Zevtera eine hämolytische Anämie auftritt, nicht ausgeschlossen werden. Patienten, bei denen während oder nach der Behandlung mit Zevtera eine Anämie auftritt, sollten im Hinblick auf diese Möglichkeit untersucht werden.
  • - Die chemische und physikalische Stabilität der rekonstituierten Lösung (50°mg/ml) konnte bei 25°C für 1 Stunde und für bis zu 24Stunden bei 2°C – 8°C nachgewiesen werden.
  • + Die chemische und physikalische Stabilität der rekonstituierten Lösung (50°mg/ml) konnte bei 25°C für 1 Stunde und für bis zu 24 Stunden bei 2°C – 8°C nachgewiesen werden.
  • -Die chemischen und physikalischen Stabilitätsdaten in denTabellen5 und 6 belegen den gesamten Zeitraum in dem die Rekonstitution und Infusion (2 mg/mloder 4 mg/ml) abgeschlossen sein muss:
  • +Die chemischen und physikalischen Stabilitätsdaten in den Tabellen 5 und 6 belegen den gesamten Zeitraum in dem die Rekonstitution und Infusion (2 mg/ml oder 4 mg/ml) abgeschlossen sein muss:
  • -Verdünnungslösung zum Als Verdünnungsmittel Infusionslösung, Infusionslösung,
  • -Auflösen (Rekonstitution) verwendete Infusionslösung gelagert bei 25°C gelagert bei2°C – 8°C
  • +Verdünnungslösung zum Als Verdünnungsmittel Infusionslösung, Infusionslösung,
  • +Auflösen (Rekonstitution) verwendete Infusionslösung gelagert bei 25°C gelagert bei 2°C –
  • + 8°C
  • -Dextrose 50 mg/ml (5 %) Dextrose 50 mg/ml (5 %) 12 Stunden 24 Stunden
  • -Injektionslösung Injektionslösung
  • -Wasser für Injektionszweck Natriumchlorid 9 mg/ml 8 Stunden 8 Stunden
  • -e (0,9 %) Injektionslösung
  • +Dextrose 50 mg/ml (5 %) Dextrose 50 mg/ml (5 %) 12 Stunden 24 Stunden
  • +Injektionslösung Injektionslösung
  • +Wasser für Injektionszweck Natriumchlorid 9 mg/ml 8 Stunden 8 Stunden
  • +e (0,9 %) Injektionslösung
  • -Für pädiatrischen Patienten < 12 Jahren, die eine Infusionslösung mit einer Ceftobiprol-Konzentration von 4 mg/ml benötigen, muss das Pulver entweder in 10 ml Dextrose 50 mg/ml (5 %) Lösung gelöst werden, wenn eine weitere Verdünnung mit derselben Verdünnungslösung (d.h., Dextrose 50 mg/ml (5 %) Lösung) verwendet wird; oder das Pulver wird in 10 ml Wasser für Injektionszwecke gelöst, wenn eine weitere Verdünnung mit Natriumchlorid9 mg/ml (0.9%) Injektionslösung verwendet wird (siehe Tabellen in Abschnitt Nach Verdünnung).
  • -Die Durchstechflasche wird kräftig geschüttelt, bis das Pulver komplett aufgelöst ist, was in einigen Fällen bis zu 10 Minuten dauern kann. Das Volumen des resultierenden Konzentrats wird etwa 10,6 ml betragen. Eventuell entstandenen Schaum auflösen lassen, die Lösung visuell überprüfen, um sicherzustellen, dass das Arzneimittel komplett aufgelöst ist und keine unaufgelösten Teilchen mehr vorhanden sind. Das rekonstituierte Konzentrat enthält 50 mg/ml Ceftobiprol(entsprechend 66,7 mg Ceftobiprolmedocaril-Natrium pro ml) und muss vor der Verabreichung weiter verdünnt werden. Es wird empfohlen, die Lösung sofort weiter zu verdünnen. Falls dies nicht möglich sein sollte, kann die Lösung bis zu einer Stunde bei Raumtemperatur und bis zu 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden.
  • +Für pädiatrischen Patienten < 12 Jahren, die eine Infusionslösung mit einer Ceftobiprol-Konzentration von 4 mg/ml benötigen, muss das Pulver entweder in 10 ml Dextrose 50 mg/ml (5 %) Lösung gelöst werden, wenn eine weitere Verdünnung mit derselben Verdünnungslösung (d.h., Dextrose 50 mg/ml (5 %) Lösung) verwendet wird; oder das Pulver wird in 10 ml Wasser für Injektionszwecke gelöst, wenn eine weitere Verdünnung mit Natriumchlorid 9 mg/ml (0.9%) Injektionslösung verwendet wird (siehe Tabellen in Abschnitt Nach Verdünnung).
  • +Die Durchstechflasche wird kräftig geschüttelt, bis das Pulver komplett aufgelöst ist, was in einigen Fällen bis zu 10 Minuten dauern kann. Das Volumen des resultierenden Konzentrats wird etwa 10,6 ml betragen. Eventuell entstandenen Schaum auflösen lassen, die Lösung visuell überprüfen, um sicherzustellen, dass das Arzneimittel komplett aufgelöst ist und keine unaufgelösten Teilchen mehr vorhanden sind. Das rekonstituierte Konzentrat enthält 50 mg/ml Ceftobiprol (entsprechend 66,7 mg Ceftobiprolmedocaril-Natrium pro ml) und muss vor der Verabreichung weiter verdünnt werden. Es wird empfohlen, die Lösung sofort weiter zu verdünnen. Falls dies nicht möglich sein sollte, kann die Lösung bis zu einer Stunde bei Raumtemperatur und bis zu 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden.
  • -Bei Erwachsenen wird die gesamte Infusionslösung im Beutel infundieren, um eine 500 mg Dosis Ceftobiprol zu verabreichen.Bei Jugendlichen ≥ 12 Jahren entspricht das zu verabreichende Volumen der berechneten Dosis in mg/kg, jedoch maximal einer 500 mg-Dosis Zevtera (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).
  • +Bei Erwachsenen wird die gesamte Infusionslösung im Beutel infundieren, um eine 500 mg Dosis Ceftobiprol zu verabreichen. Bei Jugendlichen ≥ 12 Jahren entspricht das zu verabreichende Volumen der berechneten Dosis in mg/kg, jedoch maximal einer 500 mg-Dosis Zevtera (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Die rekonstituierte Lösung, die mit 10 ml Dextrose 50 mg/ml (5 %)Injektionslösung zubereitet wurde, muss mit der gleichen Verdünnungslösung (d.h. Dextrose 50 mg/ml (5 %) Lösung) verdünnt werden. Die rekonstituierte Lösung, die mit 10 ml Wasser für Injektionszwecke zubereitet wurde, muss mit Natriumchlorid 9 mg/ml (0,9 %)Injektionslösung verdünnt werden.
  • +Die rekonstituierte Lösung, die mit 10 ml Dextrose 50 mg/ml (5 %) Injektionslösung zubereitet wurde, muss mit der gleichen Verdünnungslösung (d.h. Dextrose 50 mg/ml (5 %) Lösung) verdünnt werden. Die rekonstituierte Lösung, die mit 10 ml Wasser für Injektionszwecke zubereitet wurde, muss mit Natriumchlorid 9 mg/ml (0,9 %) Injektionslösung verdünnt werden.
  • -Wenn die berechnete Dosis 200 mg nicht übersteigt, sollten zur Verabreichung mit einer 50 ml-Spritze 4 ml der rekonstituierten Lösung (entsprechend 200 mg Ceftobiprol), welche mit Dextrose 50 mg/ml (5 %)Injektionslösung oder Wasser für Injektionszwecke zubereitet wurde, aus der Durchstechflasche entnommen und mit 46 ml der entsprechenden Verdünnungslösung für die Infusionslösung verdünnt werden (siehe Tabellen in Abschnitt Nach Verdünnung). Die Infusionslösung wird vorsichtig 5-10 Mal geschwenkt, um eine homogene Lösung zu erhalten. Starkes Schütteln ist zu vermeiden, um einer Schaumbildung vorzubeugen. Das zu verabreichende Volumen entspricht der berechneten Dosis in mg/kg, jedoch maximal einer 500 mg-Dosis Zevtera (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).
  • +Wenn die berechnete Dosis 200 mg nicht übersteigt, sollten zur Verabreichung mit einer 50 ml-Spritze 4 ml der rekonstituierten Lösung (entsprechend 200 mg Ceftobiprol), welche mit Dextrose 50 mg/ml (5 %) Injektionslösung oder Wasser für Injektionszwecke zubereitet wurde, aus der Durchstechflasche entnommen und mit 46 ml der entsprechenden Verdünnungslösung für die Infusionslösung verdünnt werden (siehe Tabellen in Abschnitt Nach Verdünnung). Die Infusionslösung wird vorsichtig 5-10 Mal geschwenkt, um eine homogene Lösung zu erhalten. Starkes Schütteln ist zu vermeiden, um einer Schaumbildung vorzubeugen. Das zu verabreichende Volumen entspricht der berechneten Dosis in mg/kg, jedoch maximal einer 500 mg-Dosis Zevtera (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Umkarton mit 10 Durchstechflaschen zu je 500 mg Ceftobiprol (ut 666,6 mg CeftobiprolMedocaril Natrium). [A]
  • +Umkarton mit 10 Durchstechflaschen zu je 500 mg Ceftobiprol (ut 666,6 mg Ceftobiprol Medocaril Natrium). [A]
  • -AdvanzPharmaSpecialty Medicine Switzerland GmbH, Zürich
  • +Advanz Pharma Specialty Medicine Switzerland GmbH, Zürich
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