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Home - Fachinformation zu Signifor LAR 20 mg - Änderungen - 02.02.2026
44 Änderungen an Fachinfo Signifor LAR 20 mg
  • -Die empfohlene Anfangsdosis von Signifor LAR zur Behandlung des Morbus Cushing beträgt 10 mg alle 4 Wochen (28 Tage). Je nach Ansprechen und Verträglichkeit kann dieDosisinSchrittenvon10 mgbisaufmaximal40 mgalle28 Tagegesteigertwerden.
  • +Die empfohlene Anfangsdosis von Signifor LAR zur Behandlung des Morbus Cushing beträgt 10 mg alle 4 Wochen (28 Tage). Je nach Ansprechen und Verträglichkeit kann die Dosis in Schritten von 10 mg bis auf maximal 40 mg alle 28 Tage gesteigert werden.
  • -Akromegalie: Bei Auftreten (vermuteter) unerwünschter Wirkungen oder einer Überreaktion auf die Behandlung (IGF-1 < untere Grenze des Normbereiches) kann eine Dosisreduktion erforderlich sein.Die Dosis kann dabei in Schritten von20 mg entweder vorübergehend oder dauerhaft reduziert werden.
  • +Akromegalie: Bei Auftreten (vermuteter) unerwünschter Wirkungen oder einer Überreaktion auf die Behandlung (IGF-1 < untere Grenze des Normbereiches) kann eine Dosisreduktion erforderlich sein. Die Dosis kann dabei in Schritten von 20 mg entweder vorübergehend oder dauerhaft reduziert werden.
  • -Bei wiederholten intramuskulären Injektionen sollte die Injektionsstelle zwischen dem linken und rechten Musculus glutaeus alterniert werden (siehe "Sonstige Hinweise" / "Hinweise für die Handhabung" ).
  • +Bei wiederholten intramuskulären Injektionen sollte die Injektionsstelle zwischen dem linken und rechten Musculus glutaeus alterniert werden (siehe "Sonstige Hinweise" / "Hinweise für die Handhabung" ).
  • -Zur Therapie des Morbus Cushing steht Pasireotid sowohl als Signifor® für die zweimal tägliche subkutane Applikation (in Einzeldosen von 300-900 µg) als auch als Signifor LAR für die einmal monatliche intramuskuläre Anwendung (in Dosen von 10-40 mg) zur Verfügung. Daten zu einem Wechsel zwischen den beiden Darreichungsformen liegen nicht vor. Wird die Therapie von Pasireotid s.c. auf Pasireotid i.m. (oder umgekehrt) umgestellt, so sollte der Patient in den ersten 2-3 Monaten besonders sorgfältig bezüglich seines Ansprechens auf die Therapie sowie bezüglich einer möglichen Verschlechterung des Glucosestoffwechsels überwacht werden.
  • +Zur Therapie des Morbus Cushing steht Pasireotid sowohl als Signifor für die zweimal tägliche subkutane Applikation (in Einzeldosen von 300-900 µg) als auch als Signifor LAR für die einmal monatliche intramuskuläre Anwendung (in Dosen von 10-40 mg) zur Verfügung. Daten zu einem Wechsel zwischen den beiden Darreichungsformen liegen nicht vor. Wird die Therapie von Pasireotid s.c. auf Pasireotid i.m. (oder umgekehrt) umgestellt, so sollte der Patient in den ersten 2-3 Monaten besonders sorgfältig bezüglich seines Ansprechens auf die Therapie sowie bezüglich einer möglichen Verschlechterung des Glucosestoffwechsels überwacht werden.
  • -Nach der Markteinführung wurde über Fälle einer Ketoazidose unter Behandlung mit Pasireotidberichtet, unabhängig davon, ob bei den Patienten bereits vor Therapiebeginn ein Diabetes vorgelegen hatte. In einigen Fällen lagen prädisponierende Faktoren vor, wie akute Erkrankungen, Infektionen, Erkrankungen des Pankreas (z.B. Pankreasmalignome oder Operationen am Pankreas) oder Alkoholabusus. Alle Patienten mit Symptomen, die auf eine schwere metabolische Azidose hindeuten, sollten auf eine Ketoazidose untersucht werden.Diese Symptome sind häufig unspezifisch und umfassen z.B. übermässigen Durst, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Dyspnoe, ungewohnte Müdigkeit bzw. Erschöpfung sowie Verwirrtheit. Der Patient muss auf das Risiko (und insbesondere die Risikoerhöhung z.B. durch exzessiven Alkoholkonsum oder längeres Fasten) und die möglichen Symptome einer Ketoazidose hingewiesen werden. Er muss angewiesen werden, bei Auftreten entsprechender Symptome unverzüglich einen Arzt / eine Ärztin zu konsultieren.
  • +Nach der Markteinführung wurde über Fälle einer Ketoazidose unter Behandlung mit Pasireotid berichtet, unabhängig davon, ob bei den Patienten bereits vor Therapiebeginn ein Diabetes vorgelegen hatte. In einigen Fällen lagen prädisponierende Faktoren vor, wie akute Erkrankungen, Infektionen, Erkrankungen des Pankreas (z.B. Pankreasmalignome oder Operationen am Pankreas) oder Alkoholabusus. Alle Patienten mit Symptomen, die auf eine schwere metabolische Azidose hindeuten, sollten auf eine Ketoazidose untersucht werden. Diese Symptome sind häufig unspezifisch und umfassen z.B. übermässigen Durst, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Dyspnoe, ungewohnte Müdigkeit bzw. Erschöpfung sowie Verwirrtheit. Der Patient muss auf das Risiko (und insbesondere die Risikoerhöhung z.B. durch exzessiven Alkoholkonsum oder längeres Fasten) und die möglichen Symptome einer Ketoazidose hingewiesen werden. Er muss angewiesen werden, bei Auftreten entsprechender Symptome unverzüglich einen Arzt / eine Ärztin zu konsultieren.
  • -Eine Cholelithiasis ist eine bekannte unerwünschte Wirkung bei der Langzeit-Behandlung mit Somatostatin-Analoga und wurde in klinischen Studien mit Pasireotid häufig beobachtet. Deshalb wird empfohlen, vor der Behandlung mit Signifor LAR und anschliessend in 6-12monatigen Intervallen eine Sonographie der Gallenblase durchzuführen. Eine Cholelithiasis bei mit Signifor LAR behandelten Patienten ist weitgehend asymptomatisch; symptomatische Konkremente sollten entsprechend gängiger klinischer Praxis behandelt werden.Nach der Markteinführung wurde auch über Fälle einer Cholangitis unter Behandlungmit Signifor LAR berichtet, die in der Mehrzahl als Komplikation einer Cholelithiasisangegeben wurden.
  • +Eine Cholelithiasis ist eine bekannte unerwünschte Wirkung bei der Langzeit-Behandlung mit Somatostatin-Analoga und wurde in klinischen Studien mit Pasireotid häufig beobachtet. Deshalb wird empfohlen, vor der Behandlung mit Signifor LAR und anschliessend in 6-12monatigen Intervallen eine Sonographie der Gallenblase durchzuführen. Eine Cholelithiasis bei mit Signifor LAR behandelten Patienten ist weitgehend asymptomatisch; symptomatische Konkremente sollten entsprechend gängiger klinischer Praxis behandelt werden. Nach der Markteinführung wurde auch über Fälle einer Cholangitis unter Behandlung mit Signifor LAR berichtet, die in der Mehrzahl als Komplikation einer Cholelithiasis angegeben wurden.
  • -Unter Behandlung mit Pasireotid wurden Bradykardien beobachtet. Patienten mit Herzerkrankungen und/oder Risikofaktoren für eine Bradykardie müssen sorgfältig überwacht werden. Hierzu gehören: klinisch relevante Bradykardie in der Anamnese, Mobitz Typ II-Block, Herzinsuffizienz (NYHA Klasse III oder IV), Z.n. Myokardinfarkt, instabile Angina pectoris, ventrikuläre Tachykardie oder Kammerflimmern in der Anamnese.Dosisanpassungen von Arzneimitteln wie Betablockern, Kalziumkanalblockern oder Substanzen, die das Elektrolyt-Gleichgewicht kontrollieren, können erforderlich sein.
  • -In zwei Studien an gesunden Probanden zeigte sich unter Pasireotid eine Verlängerung des QT-Intervalls im EKG (siehe auch "Eigenschaften/Wirkungen" ).Die klinische Bedeutung dieser Verlängerung ist unbekannt. Bei 2 von 201 Patienten wurde eine QTcF von >500 ms gemessen. Diese Episoden waren sporadisch, traten ein einziges Mal auf und blieben ohne klinische Konsequenzen. Torsade de pointes wurden nicht beobachtet, weder in diesen Studien, noch in klinischen Studien an Patienten mit Morbus Cushing oder Akromegalie.
  • +Unter Behandlung mit Pasireotid wurden Bradykardien beobachtet. Patienten mit Herzerkrankungen und/oder Risikofaktoren für eine Bradykardie müssen sorgfältig überwacht werden. Hierzu gehören: klinisch relevante Bradykardie in der Anamnese, Mobitz Typ II-Block, Herzinsuffizienz (NYHA Klasse III oder IV), Z.n. Myokardinfarkt, instabile Angina pectoris, ventrikuläre Tachykardie oder Kammerflimmern in der Anamnese. Dosisanpassungen von Arzneimitteln wie Betablockern, Kalziumkanalblockern oder Substanzen, die das Elektrolyt-Gleichgewicht kontrollieren, können erforderlich sein.
  • +In zwei Studien an gesunden Probanden zeigte sich unter Pasireotid eine Verlängerung des QT-Intervalls im EKG (siehe auch "Eigenschaften/Wirkungen" ). Die klinische Bedeutung dieser Verlängerung ist unbekannt. Bei 2 von 201 Patienten wurde eine QTcF von >500 ms gemessen. Diese Episoden waren sporadisch, traten ein einziges Mal auf und blieben ohne klinische Konsequenzen. Torsade de pointes wurden nicht beobachtet, weder in diesen Studien, noch in klinischen Studien an Patienten mit Morbus Cushing oder Akromegalie.
  • -Wirkung von SIGNIFOR LARauf andere Arzneimittel
  • +Wirkung von SIGNIFOR LAR auf andere Arzneimittel
  • -Bei gleichzeitiger Gabe von Bromocriptinmit Somatostatin-Analoga kann die Bioverfügbarkeit von Bromocriptin erhöht sein. Die Möglichkeit, dass Pasireotid eine solche Wirkung zeigen könnte, kann nicht ausgeschlossen werden.
  • +Bei gleichzeitiger Gabe von Bromocriptin mit Somatostatin-Analoga kann die Bioverfügbarkeit von Bromocriptin erhöht sein. Die Möglichkeit, dass Pasireotid eine solche Wirkung zeigen könnte, kann nicht ausgeschlossen werden.
  • -Die Sicherheit von Signifor LAR bei Patienten mit aktiver Akromegalie wurde in zwei verblindeten, aktiv kontrollierten Studien untersucht.In der Studie an Patienten, die vorher nicht medikamentös behandelt wurden und bei denen ein chirurgischer Eingriff fehlgeschlagen war oder nicht in Frage kam, waren die häufigsten unerwünschten Wirkungen, die in den Signifor LAR- und Sandostatin LAR-Armen gemeldet wurden, Diarrhoe (33.1% versus 40.6%), Cholelithiasis (30.9% vs. 36.7%), Hyperglykämie (28.1% vs. 7.2%) und Diabetes mellitus (19.7% vs. 3.9%). Unerwünschte Wirkungen vom Schweregrad 3 oder 4 gemäss der allgemeinen Toxizitätskriterien (CTC, Common Toxicity Criteria), die bei mehr als 2% der Patienten im Signifor LAR- oder Sandostatin LAR-Arm gemeldet wurden, waren Diabetes mellitus (4.5% vs. 0%), Diarrhoe (0.6% vs. 2.8%) und Hyperglykämie (2.2% vs. 0.6%). Störungen des Glukosestoffwechsels führten bei knapp 3% der Patienten zu einem vorzeitigen Studienabbruch.
  • +Die Sicherheit von Signifor LAR bei Patienten mit aktiver Akromegalie wurde in zwei verblindeten, aktiv kontrollierten Studien untersucht. In der Studie an Patienten, die vorher nicht medikamentös behandelt wurden und bei denen ein chirurgischer Eingriff fehlgeschlagen war oder nicht in Frage kam, waren die häufigsten unerwünschten Wirkungen, die in den Signifor LAR- und Sandostatin LAR-Armen gemeldet wurden, Diarrhoe (33.1% versus 40.6%), Cholelithiasis (30.9% vs. 36.7%), Hyperglykämie (28.1% vs. 7.2%) und Diabetes mellitus (19.7% vs. 3.9%). Unerwünschte Wirkungen vom Schweregrad 3 oder 4 gemäss der allgemeinen Toxizitätskriterien (CTC, Common Toxicity Criteria), die bei mehr als 2% der Patienten im Signifor LAR- oder Sandostatin LAR-Arm gemeldet wurden, waren Diabetes mellitus (4.5% vs. 0%), Diarrhoe (0.6% vs. 2.8%) und Hyperglykämie (2.2% vs. 0.6%). Störungen des Glukosestoffwechsels führten bei knapp 3% der Patienten zu einem vorzeitigen Studienabbruch.
  • -Häufig:Anämie
  • +Häufig: Anämie
  • -Schritt 1Nehmen Sie das Signifor LAR Injektions-Kit aus der
  • -Kühllagerung.VORSICHT: Es ist ausserordentlich wichtig, dass mit dem
  • +Schritt 1 Nehmen Sie das Signifor LAR Injektions-Kit aus der Kühllagerung.
  • +VORSICHT: Es ist ausserordentlich wichtig, dass mit dem
  • -stehen.Anmerkung: Das Injektions-Kit kann, falls erforderlich, wiederholt
  • +stehen. Anmerkung: Das Injektions-Kit kann, falls erforderlich, wiederholt
  • -Schritt 2Entfernen Sie die Plastikkappe von der Durchstechflasche und
  • +Schritt 2 Entfernen Sie die Plastikkappe von der Durchstechflasche und
  • -heraus.Halten Sie die Verpackung des Adapters und positionieren Sie den
  • +heraus. Halten Sie die Verpackung des Adapters und positionieren Sie den
  • -Schritt 3Entfernen Sie die Verschlusskappe der Fertigspritze mit dem
  • +Schritt 3 Entfernen Sie die Verschlusskappe der Fertigspritze mit dem
  • -Schritt 4VORSICHT: Halten Sie den Kolben gedrückt und schütteln Sie die
  • +Schritt 4 VORSICHT: Halten Sie den Kolben gedrückt und schütteln Sie die
  • -Schritt 5Drehen Sie Spritze und Durchstechflasche um (so dass die
  • +Schritt 5 Drehen Sie Spritze und Durchstechflasche um (so dass die
  • -Schritt 6Schrauben Sie die Sicherheitsinjektionsnadel auf die Spritze.
  • -Ziehen Sie die Schutzkappe in gerader Richtung von der Nadel.Um Sedimentation
  • -zu vermeiden, können sie die Spritze vorsichtig schütteln, damit Sie eine
  • -einheitliche Suspension beibehalten.Klopfen Sie mit einem Finger vorsichtig
  • -gegen die Spritze, um Luftblasen zu beseitigen, und stossen Sie diese aus der
  • -Spritze aus.Das rekonstituierte Signifor LAR ist nun zur sofortigen
  • -Verabreichung bereit.
  • -Schritt 7Signifor LAR darf nur durch tiefe intramuskuläre Injektion
  • -verabreicht werden; NIEMALS intravenös. Desinfizieren Sie die
  • -Injektionsstelle mit einem Alkoholtupfer.Stechen Sie die Nadel vollständig in
  • -den linken oder rechten Gesässmuskel (M. glutaeus) in einem Winkel von 90°
  • -zur Hautoberfläche.Ziehen Sie den Kolben langsam zurück (aspirieren), um
  • +Schritt 6 Schrauben Sie die Sicherheitsinjektionsnadel auf die Spritze.
  • +Ziehen Sie die Schutzkappe in gerader Richtung von der Nadel. Um
  • +Sedimentation zu vermeiden, können sie die Spritze vorsichtig schütteln,
  • +damit Sie eine einheitliche Suspension beibehalten. Klopfen Sie mit einem
  • +Finger vorsichtig gegen die Spritze, um Luftblasen zu beseitigen, und stossen
  • +Sie diese aus der Spritze aus. Das rekonstituierte Signifor LAR ist nun zur
  • +sofortigen Verabreichung bereit.
  • +Schritt 7 Signifor LAR darf nur durch tiefe intramuskuläre Injektion
  • +verabreicht werden; NIEMALS intravenös. Desinfizieren Sie die
  • +Injektionsstelle mit einem Alkoholtupfer. Stechen Sie die Nadel vollständig
  • +in den linken oder rechten Gesässmuskel (M. glutaeus) in einem Winkel von 90°
  • +zur Hautoberfläche. Ziehen Sie den Kolben langsam zurück (aspirieren), um
  • -angestochen wurde, muss eine andere Injektionsstelle gewählt werden).Drücken
  • +angestochen wurde, muss eine andere Injektionsstelle gewählt werden). Drücken
  • -Schritt 8Aktivieren Sie den Nadelschutz gemäss einer der zwei
  • -Vorgehensweisen, die hier beschrieben werden:-Drücken Sie entweder den
  • +Schritt 8 Aktivieren Sie den Nadelschutz gemäss einer der zwei
  • +Vorgehensweisen, die hier beschrieben werden: -Drücken Sie entweder den
  • -Oberfläche (Abbildung A)-oder schieben Sie den klappbaren Abschnitt mit Ihrem
  • -Finger nach vorne (Abbildung B).Ein hörbares "Klicken" bestätigt die korrekte
  • -Aktivierung.Entsorgen Sie die Spritze sofort in einem Sicherheitsbehälter.
  • +Oberfläche (Abbildung A) -oder schieben Sie den klappbaren Abschnitt mit
  • +Ihrem Finger nach vorne (Abbildung B). Ein hörbares "Klicken" bestätigt die
  • +korrekte Aktivierung. Entsorgen Sie die Spritze sofort in einem
  • +Sicherheitsbehälter.
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