ch.oddb.org
 
Apotheken | Arzt | Interaktionen | Medikamente | MiGeL | Services | Spital | Zulassungsi.
Home - Fachinformation zu Levofloxacin Labatec i.v. 250 mg/50 ml - Änderungen - 02.02.2026
68 Änderungen an Fachinfo Levofloxacin Labatec i.v. 250 mg/50 ml
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Infusionslösung
  • +1 Flasche Infusionslösung enthält: levofloxacinum 500 mg ut levofloxacinum hemihydricus pro vitro 100 ml.
  • +1 Infusionsbeutel enthält: levofloxacinum 500 mg ut levofloxacinum hemihydricus pro Beutel 100 ml.
  • -·Komplizierte Infektionen der Harnwege und Pyelonephritis;
  • +-Komplizierte Infektionen der Harnwege und Pyelonephritis;
  • -·Ambulant erworbene Pneumonie; die Erfahrungen bei der Behandlung von Legionellen-Pneumonien sind noch unzureichend;
  • -·Komplizierte Haut- und Weichteil-Infektionen;
  • +-Ambulant erworbene Pneumonie; die Erfahrungen bei der Behandlung von Legionellen-Pneumonien sind noch unzureichend;
  • +-Komplizierte Haut- und Weichteil-Infektionen;
  • -Patienten, welche anfänglich mit Levofloxacin Labatec 500 mg i.v. behandelt wurden, können normalerweise bei Besserung des Zustandes nach einigen Tagen auf eine perorale Behandlung mit Levofloxacin Tabletten eines anderen Herstellers umgestellt werden.Aufgrund der Bioäquivalenz der Filmtabletten und der Infusionslösung muss dieselbe Dosierung angewendet werden (siehe «Pharmakokinetik»).
  • +Patienten, welche anfänglich mit Levofloxacin Labatec 500 mg i.v. behandelt wurden, können normalerweise bei Besserung des Zustandes nach einigen Tagen auf eine perorale Behandlung mit Levofloxacin Tabletten eines anderen Herstellers umgestellt werden.Aufgrund der Bioäquivalenz der Filmtabletten und der Infusionslösung muss dieselbe Dosierung angewendet werden (siehe "Pharmakokinetik" ).
  • -Indikation Tagesdosis (nach Schweregrad) Gesamtdauer der Behandlung (nach Schweregrad)2
  • -Ambulant erworbene Pneumonie1 (Erfahrungen mit Behandlung von Legionellen-Pneumonien derzeit noch unzureichend) 500 mg 1-2×/24 h 7-14 Tage
  • -Pyelonephritis 500 mg 1×/24 h 7-10 Tage
  • -Komplizierte Harnwegsinfektionen 500 mg 1×/24 h 7-14 Tage
  • -Haut- und Weichteilinfektionen 500 mg 1×/24 h 500 mg 2×/24 h 7-14 Tage
  • +Indikation Tagesdosis (nach Gesamtdauer der
  • + Schweregrad) Behandlung (nach
  • + Schweregrad)2
  • +Ambulant erworbene Pneumonie1 (Erfahrungen mit 500 mg 1-2×/24 h 7-14 Tage
  • +Behandlung von Legionellen-Pneumonien derzeit noch
  • +unzureichend)
  • +Pyelonephritis 500 mg 1×/24 h 7-10 Tage
  • +Komplizierte Harnwegsinfektionen 500 mg 1×/24 h 7-14 Tage
  • +Haut- und Weichteilinfektionen 500 mg 1×/24 h500 7-14 Tage
  • + mg 2×/24 h
  • + 
  • +
  • -Kreatinin-Clearance Dosierung
  • -250 mg/24 h 500 mg/24 h 500 mg/12 h
  • -Initialdosis: 250 mg Initialdosis: 500 mg Initialdosis: 500 mg
  • -50-20 ml/min dann: 125 mg/24 h dann: 250 mg/24 h dann: 250 mg/12 h
  • -19-10 ml/min dann:125 mg/48 h dann: 125 mg/24 h dann: 125 mg/12 h
  • -<10 ml/min einschliesslich Hämodialyse und CAPD1 dann: 125 mg/48 h dann: 125 mg/24 h dann: 125 mg/24 h
  • +Kreatinin-Clearance Dosierung
  • +250 mg/24 h 500 mg/24 h 500 mg/12 h
  • +Initialdosis:250 mg Initialdosis:500 mg Initialdosis:500 mg
  • +50-20 ml/min dann: 125 mg/24 h dann: 250 mg/24 h dann: 250 mg/12 h
  • +19-10 ml/min dann:125 mg/48 h dann: 125 mg/24 h dann: 125 mg/12 h
  • +<10 ml/min einschliesslich dann: 125 mg/48 h dann: 125 mg/24 h dann: 125 mg/24 h
  • +Hämodialyse und CAPD1
  • + 
  • +
  • -Keine Dosisanpassung erforderlich, ausser im Falle von Niereninsuffizienz (siehe «Verlängerung des QT-Intervalls» unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Keine Dosisanpassung erforderlich, ausser im Falle von Niereninsuffizienz (siehe "Verlängerung des QT-Intervalls" unter "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Levofloxacin Labatec darf nich an Kindern und Jugendlichen in der Wachstumsphase (unter 18 Jahren) verabreicht werden (siehe «Kontraindikationen»).
  • +Levofloxacin Labatec darf nich an Kindern und Jugendlichen in der Wachstumsphase (unter 18 Jahren) verabreicht werden (siehe "Kontraindikationen" ).
  • -·bei Kindern und Jugendlichen;
  • -·bei Überempfindlichkeit gegenüber Levofloxacin oder anderen Chinolonen oder gegenüber einem der Hilfsstoffe;
  • -·bei Epilepsie;
  • -·bei Sehnenbeschwerden nach Einnahme von Fluorchinolonen;
  • -·während der Schwangerschaft;
  • -·während der Stillzeit.
  • +bei Kindern und Jugendlichen;
  • +bei Überempfindlichkeit gegenüber Levofloxacin oder anderen Chinolonen oder gegenüber einem der Hilfsstoffe;
  • +bei Epilepsie;
  • +bei Sehnenbeschwerden nach Einnahme von Fluorchinolonen;
  • +während der Schwangerschaft;
  • +während der Stillzeit.
  • -Zu vermeiden ist die Anwendung von Levofloxacin bei Patienten, die in der Vergangenheit schon einmal eine schwerwiegende unerwünschte Reaktion auf ein chinolon- oder fluorchinolonhaltiges Arzneimittel gezeigt haben (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Bei diesen Patienten ist eine Behandlung mit Levofloxacin nur dann einzuleiten, wenn es keine therapeutischen Alternativen gibt, und nur nachdem das Nutzen-Risiko-Verhältnis sorgfältig abgewogen wurde (siehe «Kontraindikationen»).
  • +Zu vermeiden ist die Anwendung von Levofloxacin bei Patienten, die in der Vergangenheit schon einmal eine schwerwiegende unerwünschte Reaktion auf ein chinolon- oder fluorchinolonhaltiges Arzneimittel gezeigt haben (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Bei diesen Patienten ist eine Behandlung mit Levofloxacin nur dann einzuleiten, wenn es keine therapeutischen Alternativen gibt, und nur nachdem das Nutzen-Risiko-Verhältnis sorgfältig abgewogen wurde (siehe "Kontraindikationen" ).
  • -Die Tagesdosis muss bei älteren Patienten unter Berücksichtigung ihres Kreatininwerts angepasst werden (siehe «Dosierung/Anwendung»). Die gleichzeitige Anwendung von Kortikosteroiden ist zu vermeiden. Diese Patienten müssen nach der Verschreibung von Levofloxacin Labatec engmaschig überwacht werden.
  • +Die Tagesdosis muss bei älteren Patienten unter Berücksichtigung ihres Kreatininwerts angepasst werden (siehe "Dosierung/Anwendung" ). Die gleichzeitige Anwendung von Kortikosteroiden ist zu vermeiden. Diese Patienten müssen nach der Verschreibung von Levofloxacin Labatec engmaschig überwacht werden.
  • -Epidemiologische Studien belegen vor allem bei älteren Patienten ein erhöhtes Risiko für Aortenaneurysmen und Aortendissektionen sowie für Aorten- und Mitralklappenregurgitation nach Anwendung von Fluorchinolonen. Bei Patienten, die Fluorchinolone erhielten, wurde über Fälle von Aortenaneurysma und Aortendissektion, bisweilen aggraviert durch eine Ruptur (einschliesslich tödlicher Fälle), sowie über Regurgitation/Insuffizienz einer der Herzklappen berichtet (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Fluorchinolone sind daher bei folgenden Patientengruppen nur nach sorgfältiger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses und nach der Erwägung von therapeutischen Alternativen anzuwenden: Patienten mit positiver Familienanamnese für Aneurysmen oder angeborenen Herzklappenfehlern, oder bei denen in der Vergangenheit schon einmal ein Aneurysma und/oder eine Aortendissektion oder eine vorbestehende Herzklappenerkrankung diagnostiziert wurde, oder bei Vorliegen anderer Risikofaktoren bzw. prädisponierender Faktoren
  • -·für Aortenaneurysma und Aortendissektion und Herzklappenregurgitation/-insuffizienz (z.B. Bindegewebserkrankungen wie das Marfan-Syndrom oder das Ehlers-Danlos-Syndrom, das Turner-Syndrom, Morbus Behçet, Hypertonie, rheumatoide Polyarthritis) oder zusätzlich
  • -·für Aortenaneurysma und Aortendissektion (z.B. Gefässerkrankungen wie Takaysu-Arteriitis oder Riesenzellarteriitis oder bekannte Atherosklerose oder Sjögren-Syndrom) oder zusätzlich
  • -·für Herzklappenregurgitation/-insuffizienz (z.B. infektiöse Endokarditis).
  • +Epidemiologische Studien belegen vor allem bei älteren Patienten ein erhöhtes Risiko für Aortenaneurysmen und Aortendissektionen sowie für Aorten- und Mitralklappenregurgitation nach Anwendung von Fluorchinolonen. Bei Patienten, die Fluorchinolone erhielten, wurde über Fälle von Aortenaneurysma und Aortendissektion, bisweilen aggraviert durch eine Ruptur (einschliesslich tödlicher Fälle), sowie über Regurgitation/Insuffizienz einer der Herzklappen berichtet (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Fluorchinolone sind daher bei folgenden Patientengruppen nur nach sorgfältiger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses und nach der Erwägung von therapeutischen Alternativen anzuwenden: Patienten mit positiver Familienanamnese für Aneurysmen oder angeborenen Herzklappenfehlern, oder bei denen in der Vergangenheit schon einmal ein Aneurysma und/oder eine Aortendissektion oder eine vorbestehende Herzklappenerkrankung diagnostiziert wurde, oder bei Vorliegen anderer Risikofaktoren bzw. prädisponierender Faktoren
  • +für Aortenaneurysma und Aortendissektion und Herzklappenregurgitation/-insuffizienz (z.B. Bindegewebserkrankungen wie das Marfan-Syndrom oder das Ehlers-Danlos-Syndrom, das Turner-Syndrom, Morbus Behçet, Hypertonie, rheumatoide Polyarthritis) oder zusätzlich
  • +für Aortenaneurysma und Aortendissektion (z.B. Gefässerkrankungen wie Takaysu-Arteriitis oder Riesenzellarteriitis oder bekannte Atherosklerose oder Sjögren-Syndrom) oder zusätzlich
  • +für Herzklappenregurgitation/-insuffizienz (z.B. infektiöse Endokarditis).
  • -Auch psychiatrische Reaktionen (Nervosität, Agitation, Insomnie, Angstzustände, Alpträume, paranoide Gedanken, Verwirrtheit, Tremor, Halluzinationen und Depressionen) können bereits bei der ersten Einnahme von Fluorchinolonen wie Levofloxacin auftreten. In sehr seltenen Fällen wurde eine Verschlimmerung von Depressionen oder psychotischen Reaktionen beobachtet, die zu Suizidgedanken oder selbstgefährdendem Verhalten wie Suizidversuchen führten (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +Auch psychiatrische Reaktionen (Nervosität, Agitation, Insomnie, Angstzustände, Alpträume, paranoide Gedanken, Verwirrtheit, Tremor, Halluzinationen und Depressionen) können bereits bei der ersten Einnahme von Fluorchinolonen wie Levofloxacin auftreten. In sehr seltenen Fällen wurde eine Verschlimmerung von Depressionen oder psychotischen Reaktionen beobachtet, die zu Suizidgedanken oder selbstgefährdendem Verhalten wie Suizidversuchen führten (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Da Levofloxacin hauptsächlich durch die Nieren ausgeschieden wird, muss die Dosierung von Levofloxacin Labatec im Falle einer Niereninsuffizienz angepasst werden (siehe «Spezielle Dosierungsanweisungen»).
  • +Da Levofloxacin hauptsächlich durch die Nieren ausgeschieden wird, muss die Dosierung von Levofloxacin Labatec im Falle einer Niereninsuffizienz angepasst werden (siehe "Spezielle Dosierungsanweisungen" ).
  • -Fluorchinolone, wie etwa Levofloxacin, haben eine neuromuskulär blockierende Wirkung und können bei Patienten mit Myasthenie zu einer Verschlimmerung der Muskelschwäche führen. Schwere unerwünschte Wirkungen, insbesondere Todesfälle und Fälle, bei denen eine Beatmung erforderlich wurde, über die seit der Markteinführung von Fluorchinolonen berichtet wurde, werden mit deren Anwendung bei Myasthenie-Patienten in Verbindung gebracht. Von der Anwendung von Levofloxacin bei Patienten mit bekannter Myasthenie in der Anamnese wird abgeraten (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +Fluorchinolone, wie etwa Levofloxacin, haben eine neuromuskulär blockierende Wirkung und können bei Patienten mit Myasthenie zu einer Verschlimmerung der Muskelschwäche führen. Schwere unerwünschte Wirkungen, insbesondere Todesfälle und Fälle, bei denen eine Beatmung erforderlich wurde, über die seit der Markteinführung von Fluorchinolonen berichtet wurde, werden mit deren Anwendung bei Myasthenie-Patienten in Verbindung gebracht. Von der Anwendung von Levofloxacin bei Patienten mit bekannter Myasthenie in der Anamnese wird abgeraten (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Aufgrund möglicherweise schlechterer Gerinnungswerte (Quick-Wert/INR) und/oder Blutungen bei Patienten, die mit Fluorchinolonen wie Levofloxacin und gleichzeitig mit Vitamin-K-Antagonisten (z.B. Warfarin) behandelt werden, müssen bei einer gleichzeitigen Verabreichung dieser Medikamente und Levofloxacin die Gerinnungsparameter kontrolliert werden (siehe «Interaktionen»).
  • +Aufgrund möglicherweise schlechterer Gerinnungswerte (Quick-Wert/INR) und/oder Blutungen bei Patienten, die mit Fluorchinolonen wie Levofloxacin und gleichzeitig mit Vitamin-K-Antagonisten (z.B. Warfarin) behandelt werden, müssen bei einer gleichzeitigen Verabreichung dieser Medikamente und Levofloxacin die Gerinnungsparameter kontrolliert werden (siehe "Interaktionen" ).
  • -·Ältere Personen;
  • -·Nicht korrigiertes Ungleichgewicht des Elektrolythaushalts (Hypokaliämie, Hypomagnesiämie, Hypokalzämie);
  • -·Kongenitales langes QT-Syndrom;
  • -·Herzerkrankung (Myokardinfarkt, Herzinsuffizienz, Vorhofflimmern, Bradykardie, Synkope);
  • -·Gleichzeitige Anwendung von Medikamenten, die bekanntermassen das QT-Intervall verlängern (Antiarrhythmika der Klasse IA und III, trizyklische Antidepressiva, Makrolidantibiotika, Antipsychotika). (Siehe «Dosierung bei älteren Patienten» unter «Dosierung/Anwendung» sowie «Unerwünschte Wirkungen» und «Überdosierung».)
  • -·Ältere Menschen und auch Frauen reagieren möglicherweise sensibler auf Medikamente, die das QTc-Intervall verlängern. Demzufolge ist in diesen Populationen bei einer Behandlung mit Fluorchinolonen, wie etwa Levofloxacin, Vorsicht geboten.
  • +-Ältere Personen;
  • +-Nicht korrigiertes Ungleichgewicht des Elektrolythaushalts (Hypokaliämie, Hypomagnesiämie, Hypokalzämie);
  • +-Kongenitales langes QT-Syndrom;
  • +-Herzerkrankung (Myokardinfarkt, Herzinsuffizienz, Vorhofflimmern, Bradykardie, Synkope);
  • +-Gleichzeitige Anwendung von Medikamenten, die bekanntermassen das QT-Intervall verlängern (Antiarrhythmika der Klasse IA und III, trizyklische Antidepressiva, Makrolidantibiotika, Antipsychotika). (Siehe "Dosierung bei älteren Patienten" unter "Dosierung/Anwendung" sowie "Unerwünschte Wirkungen" und "Überdosierung" .)
  • +-Ältere Menschen und auch Frauen reagieren möglicherweise sensibler auf Medikamente, die das QTc-Intervall verlängern. Demzufolge ist in diesen Populationen bei einer Behandlung mit Fluorchinolonen, wie etwa Levofloxacin, Vorsicht geboten.
  • -Bei Patienten, die Fluorchinolone wie Levofloxacin erhielten, wurde über sensorische und sensomotorische Neuropathien berichtet, die sich rasch manifestieren können. Treten bei einem Patienten Symptome einer Neuropathie auf, muss die Behandlung mit Levofloxacin Labatec beendet werden. Dies kann das mögliche Risiko für die Entwicklung eines irreversiblen Zustands minimieren (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Mit Levofloxacin Labatec behandelte Patienten müssen darüber informiert werden, dass sie bei Auftreten neuropathischer Symptome wie Schmerzen, Brennen, Kribbeln, Taubheits- oder Schwächegefühl die Behandlung beenden und ihren Arzt kontaktieren müssen. Das mögliche Risiko irreversibler Nervenläsionen kann so verringert werden.
  • +Bei Patienten, die Fluorchinolone wie Levofloxacin erhielten, wurde über sensorische und sensomotorische Neuropathien berichtet, die sich rasch manifestieren können. Treten bei einem Patienten Symptome einer Neuropathie auf, muss die Behandlung mit Levofloxacin Labatec beendet werden. Dies kann das mögliche Risiko für die Entwicklung eines irreversiblen Zustands minimieren (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Mit Levofloxacin Labatec behandelte Patienten müssen darüber informiert werden, dass sie bei Auftreten neuropathischer Symptome wie Schmerzen, Brennen, Kribbeln, Taubheits- oder Schwächegefühl die Behandlung beenden und ihren Arzt kontaktieren müssen. Das mögliche Risiko irreversibler Nervenläsionen kann so verringert werden.
  • -Sehr selten wurden Fälle von Uveitis beschrieben (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +Sehr selten wurden Fälle von Uveitis beschrieben (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Wie bei allen Chinolonen liegen Berichte über glykämische Störungen vor, wie Hyperglykämie und Hypoglykämie, meistens im Falle von Diabetikern, die gleichzeitig mit einem oralen Antidiabetikum (z.B. Glibenclamid) oder Insulin behandelt wurden, und/oder bei älteren Patienten. Es wurden Fälle von hypoglykämischem Koma berichtet. Bei Diabetikern empfiehlt sich eine sorgfältige Überwachung des Blutzuckerspiegels (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +Wie bei allen Chinolonen liegen Berichte über glykämische Störungen vor, wie Hyperglykämie und Hypoglykämie, meistens im Falle von Diabetikern, die gleichzeitig mit einem oralen Antidiabetikum (z.B. Glibenclamid) oder Insulin behandelt wurden, und/oder bei älteren Patienten. Es wurden Fälle von hypoglykämischem Koma berichtet. Bei Diabetikern empfiehlt sich eine sorgfältige Überwachung des Blutzuckerspiegels (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet «sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (≥1/100, <1/10), «gelegentlich» (≥1/1000, <1/100), «selten» (≥1/10 000 bis <1/1000), «sehr selten» (<1/10 000) und «Häufigkeit nicht bekannt» (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
  • +Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet "sehr häufig" (≥1/10), "häufig" (≥1/100, <1/10), "gelegentlich" (≥1/1000, <1/100), "selten" (≥1/10 000 bis <1/1000), "sehr selten" (<1/10 000) und "Häufigkeit nicht bekannt" (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
  • -Es liegen Berichte über seltene Fälle von Torsades de pointes, Vorhofflimmern und Synkope nach der Verabreichung von Fluorchinolonen, einschliesslich Levofloxacin, vor. Patienten mit den unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» aufgeführten Risikofaktoren sind daher mit besonderer Aufmerksamkeit zu behandeln.
  • +Es liegen Berichte über seltene Fälle von Torsades de pointes, Vorhofflimmern und Synkope nach der Verabreichung von Fluorchinolonen, einschliesslich Levofloxacin, vor. Patienten mit den unter "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" aufgeführten Risikofaktoren sind daher mit besonderer Aufmerksamkeit zu behandeln.
  • -*Bei Patienten, die Fluorchinolone erhielten, wurde über Fälle von Aortenaneurysma und Aortendissektion, bisweilen aggraviert durch eine Ruptur (einschliesslich tödlicher Fälle), sowie über Regurgitation/Insuffizienz einer der Herzklappen berichtet (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +*Bei Patienten, die Fluorchinolone erhielten, wurde über Fälle von Aortenaneurysma und Aortendissektion, bisweilen aggraviert durch eine Ruptur (einschliesslich tödlicher Fälle), sowie über Regurgitation/Insuffizienz einer der Herzklappen berichtet (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Häufigkeit nicht bekannt: Blutige Diarrhö, welche in sehr seltenen Fällen Ausdruck von Enterocolitis einschliesslich pseudomembranöser Colitis, sein kann (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Einzelfälle von Pankreatitis (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»)..
  • +Häufigkeit nicht bekannt: Blutige Diarrhö, welche in sehr seltenen Fällen Ausdruck von Enterocolitis einschliesslich pseudomembranöser Colitis, sein kann (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Einzelfälle von Pankreatitis (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" )..
  • -Selten: Sehnenbeschwerden einschliesslich Tendinitis (insbesondere der Achillessehne, siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen») bis hin zum Sehnenriss. Wie bei anderen Fluorchinolonen kann ein Sehnenriss innerhalb von 48 Stunden nach Beginn der Therapie und bilateral auftreten.Muskelschwäche (Vorsicht bei Patienten mit Myasthenia gravis, Exazerbation einer Myasthenia gravis).
  • +Selten: Sehnenbeschwerden einschliesslich Tendinitis (insbesondere der Achillessehne, siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ) bis hin zum Sehnenriss. Wie bei anderen Fluorchinolonen kann ein Sehnenriss innerhalb von 48 Stunden nach Beginn der Therapie und bilateral auftreten.Muskelschwäche (Vorsicht bei Patienten mit Myasthenia gravis, Exazerbation einer Myasthenia gravis).
  • -In sehr seltenen Fällen wurden schwere persistierende (mehrere Monate bis Jahre andauernde), invalidisierende und potenziell irreversible Nebenwirkungen verschiedener, bisweilen multipler Sinnesorgansysteme (unter anderem in Form von Tendinitis, Sehnenruptur, Arthralgie, Gliederschmerzen, Gehstörungen, Neuropathien im Zusammenhang mit Parästhesien, Depressionen, Müdigkeit, Gedächtnisstörungen, Schlafstörungen sowie Störungen des Hör-, Seh-, Geschmacks- und Geruchssinns) im Zusammenhang mit der Anwendung von Chinolonen und Fluorchinolonen beobachtet, zum Teil auch unabhängig von vorbestehenden Risikofaktoren (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»)
  • +In sehr seltenen Fällen wurden schwere persistierende (mehrere Monate bis Jahre andauernde), invalidisierende und potenziell irreversible Nebenwirkungen verschiedener, bisweilen multipler Sinnesorgansysteme (unter anderem in Form von Tendinitis, Sehnenruptur, Arthralgie, Gliederschmerzen, Gehstörungen, Neuropathien im Zusammenhang mit Parästhesien, Depressionen, Müdigkeit, Gedächtnisstörungen, Schlafstörungen sowie Störungen des Hör-, Seh-, Geschmacks- und Geruchssinns) im Zusammenhang mit der Anwendung von Chinolonen und Fluorchinolonen beobachtet, zum Teil auch unabhängig von vorbestehenden Risikofaktoren (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" )
  • -Pathogen Sensibel Resistent
  • -Enterobacterales ≤0,5 mg/l >1 mg/l
  • -Pseudomonas spp. ≤0,001 mg/l >2 mg/l
  • -Acinetobacter spp. ≤0,5 mg/l >1 mg/l
  • -Staphylococcus spp. ≤0,001 mg/l >1 mg/l
  • -S. pneumoniae ≤0,001 mg/l >2 mg/l
  • -Streptococcus A, B, C, G ≤0,001 mg/l >2 mg/l
  • -H. influenzae ≤0,06 mg/l >0,06 mg/l
  • -M. catarrhalis ≤0,125 mg/l >0,125 mg/l
  • -Enterococcus spp. (nur unkomplizierte Harnwegsinfektionen) ≤4 mg/l >4 mg/l
  • -H. pylori ≤1 mg/l >1 mg/l
  • -P. multocida ≤0,06 mg/l >0,06 mg/l
  • -A. sanguinicola und urinae1 (nur unkomplizierte Harnwegsinfektionen) ≤2 mg/l >2 mg/l
  • -K. kingae ≤0,125 mg/l >0,125 mg/l
  • -Aeromonas spp. ≤0,5 mg/l >1 mg/l
  • -Bacillus spp. (ausser B.anthracis) ≤0,001 mg/l >1 mg/l
  • -Vibrio spp. ≤0,25 mg/l >0,25 mg/l
  • -Grenzwerte, die nicht einer Art zugeordnet werden können ≤0,5 mg/l >1 mg/l
  • +Pathogen Sensibel Resistent
  • +Enterobacterales ≤0,5 mg/l >1 mg/l
  • +Pseudomonas spp. ≤0,001 mg/l >2 mg/l
  • +Acinetobacter spp. ≤0,5 mg/l >1 mg/l
  • +Staphylococcus spp. ≤0,001 mg/l >1 mg/l
  • +S. pneumoniae ≤0,001 mg/l >2 mg/l
  • +Streptococcus A, B, C, G ≤0,001 mg/l >2 mg/l
  • +H. influenzae ≤0,06 mg/l >0,06 mg/l
  • +M. catarrhalis ≤0,125 mg/l >0,125 mg/l
  • +Enterococcus spp. (nur unkomplizierte Harnwegsinfektionen) ≤4 mg/l >4 mg/l
  • +H. pylori ≤1 mg/l >1 mg/l
  • +P. multocida ≤0,06 mg/l >0,06 mg/l
  • +A. sanguinicola und urinae1 (nur unkomplizierte Harnwegsinfektionen) ≤2 mg/l >2 mg/l
  • +K. kingae ≤0,125 mg/l >0,125 mg/l
  • +Aeromonas spp. ≤0,5 mg/l >1 mg/l
  • +Bacillus spp. (ausser B.anthracis) ≤0,001 mg/l >1 mg/l
  • +Vibrio spp. ≤0,25 mg/l >0,25 mg/l
  • +Grenzwerte, die nicht einer Art zugeordnet werden können ≤0,5 mg/l >1 mg/l
  • + 
  • +
  • -Im Falle einer empirischen Verwendung und wenn keine Daten über die mikrobiologische Sensibilität vorliegen, besteht das Risiko von Therapieversagen für die Mikroorganismen, welche in der Spalte «Arten, für welche eine feststehende Resistenz problematisch sein kann» erwähnt sind (siehe untenstehende Tabelle). Daher ist eine Nutzen-/Risiko-Abwägung erforderlich.
  • +Im Falle einer empirischen Verwendung und wenn keine Daten über die mikrobiologische Sensibilität vorliegen, besteht das Risiko von Therapieversagen für die Mikroorganismen, welche in der Spalte "Arten, für welche eine feststehende Resistenz problematisch sein kann" erwähnt sind (siehe untenstehende Tabelle). Daher ist eine Nutzen-/Risiko-Abwägung erforderlich.
  • -Region der Schweiz Anzahl Proben Anzahl Isolate (n) Resistent (%) Intermediär (%) Sensibel (%)
  • -Westschweiz 1377 504 82,7 2,8 14,5
  • -Ostschweiz 1126 250 54 3,2 42,8
  • -Zentralschweiz 788 215 45,6 7 47,4
  • +Region der Schweiz Anzahl Proben Anzahl Isolate(n) Resistent(%) Intermediär(%) Sensibel(%)
  • +Westschweiz 1377 504 82,7 2,8 14,5
  • +Ostschweiz 1126 250 54 3,2 42,8
  • +Zentralschweiz 788 215 45,6 7 47,4
  • + 
  • +
  • -Normalerweise sensible Arten: Arten, für welche eine feststehende Resistenz problematisch sein kann: Natürlich resistente Arten:
  • -Grampositive aerobe Bakterien: Bacillus anthracis Staphylococcus aureus, methicillin-empfindlicher Staphylococcus saprophyticus Streptococci, Gruppe C and G Streptococcus agalactiae Streptococcus pneumoniae Streptococcus pyogenes Grampositive aerobe Bakterien: Enterococcus faecalis Staphylococcus aureus, methicillin-resistent Staphylococcus spp, koagulasenegativ Grampositive aerobe Bakterien: Enterococcus faecium
  • -Gramnegative aerobe Bakterien: Eikenella corrodens Haemophilus influenzae Haemophilus para-influenzae Klebsiella oxytoca Moraxella catarrhalis Pasteurella multocida Proteus vulgaris Providencia rettgeri Gramnegative aerobe Bakterien: Acinetobacter baumannii Citrobacter freundii Enterobacter aerogenes Enterobacter cloacae Escherichia coli Klebsiella pneumoniae Morganella morganii Proteus mirabilis Providencia stuartii Pseudomonas aeruginosa Serratia marcescens
  • -Anaerobe Bakterien: Peptostreptococcus Anaerobe Bakterien: Bacteroides fragilis
  • -Sonstige Chlamydophila pneumoniae Chlamydophila psittaci Chlamydia trachomatis Legionella pneumophila Mycoplasma pneumoniae Mycoplasma hominis Ureaplasma urealyticum
  • +Normalerweise sensible Arten: Arten, für welche eine feststehende Natürlich resistente
  • + Resistenz problematisch sein kann: Arten:
  • +Grampositive aerobe Bakterien: Grampositive aerobe Bakterien: Grampositive aerobe
  • +Bacillus anthracisStaphylococcus Enterococcus faecalisStaphylococcus Bakterien: Enterococ
  • +aureus, methicillin-empfindlicherStaph aureus, methicillin-resistentStaphyloc cus faecium
  • +ylococcus saprophyticusStreptococci, occus spp, koagulasenegativ
  • +Gruppe C and GStreptococcus
  • +agalactiaeStreptococcus
  • +pneumoniaeStreptococcus pyogenes
  • +Gramnegative aerobe Bakterien: Gramnegative aerobe Bakterien:
  • +Eikenella corrodensHaemophilus Acinetobacter baumanniiCitrobacter
  • +influenzaeHaemophilus para-influenzaeK freundiiEnterobacter aerogenesEnteroba
  • +lebsiella oxytocaMoraxella cter cloacaeEscherichia
  • +catarrhalisPasteurella multocidaProteu coliKlebsiella pneumoniaeMorganella
  • +s vulgarisProvidencia rettgeri morganiiProteus mirabilisProvidencia
  • + stuartiiPseudomonas aeruginosaSerratia
  • + marcescens
  • +Anaerobe Bakterien: Peptostreptococcus Anaerobe Bakterien: Bacteroides
  • + fragilis
  • +Sonstige Chlamydophila pneumoniae
  • +Chlamydophila psittaciChlamydia
  • +trachomatisLegionella pneumophilaMycop
  • +lasma pneumoniaeMycoplasma
  • +hominisUreaplasma urealyticum
  • + 
  • -Gewebe/Flüssigkeit Penetrationsverhältnis (Gewebe:Serum)
  • -Exsudat von Hautblasen 1.0
  • -Lungengewebe 2.0-5.0
  • -Bronchialgewebe 0.9-1.8
  • -ELF (epithelial lining fluid) 0.8-3.0
  • -Liquorflüssigkeit 0.16
  • +Gewebe/Flüssigkeit Penetrationsverhältnis (Gewebe:Serum)
  • +Exsudat von Hautblasen 1.0
  • +Lungengewebe 2.0-5.0
  • +Bronchialgewebe 0.9-1.8
  • +ELF (epithelial lining fluid) 0.8-3.0
  • +Liquorflüssigkeit 0.16
  • + 
  • +
  • -Die Pharmakokinetik von Levofloxacin wird durch eine eingeschränkte Nierenfunktion beeinträchtigt, da die renale Elimination und Clearance reduziert sind und somit die Eliminationshalbwertszeit verlängert wird. Daher muss die Dosierung dem Grad der Niereninsuffizienz angepasst werden (siehe «Spezielle Dosierungsanweisungen»).
  • +Die Pharmakokinetik von Levofloxacin wird durch eine eingeschränkte Nierenfunktion beeinträchtigt, da die renale Elimination und Clearance reduziert sind und somit die Eliminationshalbwertszeit verlängert wird. Daher muss die Dosierung dem Grad der Niereninsuffizienz angepasst werden (siehe "Spezielle Dosierungsanweisungen" ).
  • -Levofloxacin Labatec i.v. darf nur mit den unter «Hinweise für die Handhabung» aufgeführten Arzneimitteln gemischt werden.
  • +Levofloxacin Labatec i.v. darf nur mit den unter "Hinweise für die Handhabung" aufgeführten Arzneimitteln gemischt werden.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
2026 ©ywesee GmbH
Einstellungen | Hilfe | Anmeldung | Kontakt | Home