| 58 Änderungen an Fachinfo Levosert |
-Polydimethylsiloxan-Elastomer, T-Körper: Polyethylen mit 20-24% Bariumsulfat, Kontrollfaden: Polypropylen, Ciaftalan-Kupfer.
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- +Polydimethylsiloxan-Elastomer, T-Körper: Polyethylen mit 20-24% Bariumsulfat, Kontrollfaden: Polypropylen, Ciaftalan-Kupfer.
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Intrauterines Wirkstofffreisetzungssystem (IUS) mit 52 mg Levonorgestrel (durchschnittliche in vivo-Abgaberate beträgt im ersten Jahr 20 μg/24 Std.)
-·Intrauterine Kontrazeption
-·Idiopathische Hypermenorrhoe
- +-Intrauterine Kontrazeption
- +-Idiopathische Hypermenorrhoe
-Wird weiterhin eine Kontrazeption gewünscht, sollte, falls die Anwenderin regelmässige Blutungen hat, die Entfernung von Levosert innerhalb der ersten 7 Tage nach Beginn der Menstruation erfolgen. Bei Anwenderinnen ohne regelmässige Blutungen oder wenn Levosert zu einem anderen Zeitpunkt im Zyklus entfernt wird, besteht das Risiko einer Schwangerschaft, falls die Anwenderin in der Woche vor der Entfernung Geschlechtsverkehr hatte. Um einen Konzeptionsschutz zu gewährleisten, muss sofort nach der Entfernung ein neues Levonorgestrelhaltiges IUS eingelegt oder eine andere Kontrazeptionsmethode angewendet werden. Zur Frage des Anwendungsbeginns bei Umstellung auf ein anderes hormonales Kontrazeptivum siehe Fachinformation des jeweiligen Präparates.
- +Wird weiterhin eine Kontrazeption gewünscht, sollte, falls die Anwenderin regelmässige Blutungen hat, die Entfernung von Levosert innerhalb der ersten 7 Tage nach Beginn der Menstruation erfolgen. Bei Anwenderinnen ohne regelmässige Blutungen oder wenn Levosert zu einem anderen Zeitpunkt im Zyklus entfernt wird, besteht das Risiko einer Schwangerschaft, falls die Anwenderin in der Woche vor der Entfernung Geschlechtsverkehr hatte. Um einen Konzeptionsschutz zu gewährleisten, muss sofort nach der Entfernung ein neuesLevonorgestrelhaltiges IUS eingelegt oder eine andere Kontrazeptionsmethode angewendet werden. Zur Frage des Anwendungsbeginns bei Umstellung auf ein anderes hormonales Kontrazeptivum siehe Fachinformation des jeweiligen Präparates.
-Die Wirksamkeit und Sicherheit von Levonorgestrel-haltigen IUS wurde überwiegend an Frauen ab einem Alter von 18 Jahren untersucht. Die Anwendung von Levosert ist bei Mädchen vor der Menarche nicht indiziert. Bei Jugendlichen wird, falls Arzt und Anwenderin sich für die Anwendung eines IUS entscheiden (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), die gleiche Dosierung wie bei Erwachsenen empfohlen. Für die Kontrazeption bei Jugendlichen stehen Levonorgestrel-haltige IUS mit geringerer Grösse zur Verfügung (Wirkstoffgehalt 19.5 mg bzw. 13.5 mg).
- +Die Wirksamkeit und Sicherheit von Levonorgestrel-haltigen IUS wurde überwiegend an Frauen ab einem Alter von 18 Jahren untersucht. Die Anwendung von Levosert ist bei Mädchen vor der Menarche nicht indiziert. Bei Jugendlichen wird, falls Arzt und Anwenderin sich für die Anwendung eines IUS entscheiden (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ), die gleiche Dosierung wie bei Erwachsenen empfohlen. Für die Kontrazeption bei Jugendlichen stehen Levonorgestrel-haltige IUS mit geringerer Grösse zur Verfügung (Wirkstoffgehalt 19.5 mg bzw. 13.5 mg).
-Levosert wurde bei Frauen mit eingeschränkter Leberfunktion nicht untersucht. Levosert darf bei akuten Lebererkrankungen oder Lebertumoren nicht angewendet werden (siehe «Kontraindikationen»).
- +Levosert wurde bei Frauen mit eingeschränkter Leberfunktion nicht untersucht. Levosertdarf bei akuten Lebererkrankungen oder Lebertumoren nicht angewendet werden(siehe "Kontraindikationen" ).
-• Angeborene oder erworbene Anomalien des Uterus (einschliesslich Endometriumpolypen) oder der Zervix;
-• Akute entzündliche Erkrankungen des kleinen Beckens (Pelvic Inflammatory Disease, PID) oder rezidivierende PID in der Anamnese;
-• Zervizitis;
-• Infektionen des unteren Genitaltraktes;
-• Postpartale-Endometritis;
-• Septischer Abort in den vergangenen 3 Monaten;
-• Gestagen-abhängige Tumoren;
-• Nachweis oder Verdacht auf maligne Erkrankungen des Corpus oder der Zervix uteri (einschliesslich Zervixdysplasie);
-• Nicht abgeklärte Vaginalblutungen;
-• Akute Lebererkrankung und Lebertumore;
-• Immunsuppressive Therapie sowie alle Bedingungen, die mit einer erhöhten Anfälligkeit auf Infektionen verbunden sind;
-• Schwangerschaft;
-• Überempfindlichkeit gegenüber Levonorgestrel oder einem der übrigen Bestandteile von Levosert.
- +• Angeborene oder erworbene Anomalien des Uterus (einschliesslich Endometriumpolypen) oder der Zervix;
- +• Akute entzündliche Erkrankungen des kleinen Beckens (Pelvic Inflammatory Disease, PID) oder rezidivierende PID in der Anamnese;
- +• Zervizitis;
- +• Infektionen des unteren Genitaltraktes;
- +• Postpartale-Endometritis;
- +• Septischer Abort in den vergangenen 3 Monaten;
- +• Gestagen-abhängige Tumoren;
- +• Nachweis oder Verdacht auf maligne Erkrankungen des Corpus oder der Zervix uteri (einschliesslich Zervixdysplasie);
- +• Nicht abgeklärte Vaginalblutungen;
- +• Akute Lebererkrankung und Lebertumore;
- +• Immunsuppressive Therapie sowie alle Bedingungen, die mit einer erhöhten Anfälligkeit auf Infektionen verbunden sind;
- +• Schwangerschaft;
- +• Überempfindlichkeit gegenüber Levonorgestrel oder einem der übrigen Bestandteile von Levosert.
-Vor der Insertion von Levosert müssen Position des Uterus und Grösse des Cavum uteri bestimmt werden. Die korrekte Positionierung von Levosert im Fundus ist wichtig, um eine einheitliche Wirkung von Levonorgestrel auf das Endometrium zu bewirken, eine Ausstossung zu verhindern und die Wirksamkeit zu optimieren. Deshalb sollte die «Anleitung zum Einsetzen» genau befolgt werden. Da die Einlagetechnik für Levosert anders ist als für andere IUS, sollte diese sorgfältig geschult werden.
- +Vor der Insertion von Levosert müssen Position des Uterus und Grösse des Cavum uteri bestimmt werden. Die korrekte Positionierung von Levosert im Fundus ist wichtig, um eine einheitliche Wirkung von Levonorgestrel auf das Endometrium zu bewirken, eine Ausstossung zu verhindern und die Wirksamkeit zu optimieren. Deshalb sollte die "Anleitung zum Einsetzen" genau befolgt werden. Da die Einlagetechnik für Levosert anders ist als für andere IUS, sollte diese sorgfältig geschult werden.
-• bestätigte oder vermutete geschlechtshormon-abhängige Neoplasien (insbesondere Brustkrebs),
-• schwere arterielle thromboembolische Erkrankungen wie z.B. Schlaganfall oder Myokardinfarkt,
-• tiefe Venenthrombose oder Lungenembolie,
-• erstmaliges Auftreten oder Exacerbation migräneartiger oder häufigeres Auftreten ungewohnt starker Kopfschmerzen; fokale Migräne mit asymmetrischem Visusverlust,
-• plötzliche Seh-, Hör-, Sprach- oder sonstige Wahrnehmungsstörungen sowie andere Symptome, die auf eine zerebrale Ischämie hindeuten können,
-• Ikterus,
-• stärkerer Blutdruckanstieg,
-• schwere depressive Zustände.
- +• bestätigte oder vermutete geschlechtshormon-abhängige Neoplasien (insbesondere Brustkrebs),
- +• schwere arterielle thromboembolische Erkrankungen wie z.B. Schlaganfall oder Myokardinfarkt,
- +• tiefe Venenthrombose oder Lungenembolie,
- +• erstmaliges Auftreten oder Exacerbation migräneartiger oder häufigeres Auftreten ungewohnt starker Kopfschmerzen; fokale Migräne mit asymmetrischem Visusverlust,
- +• plötzliche Seh-, Hör-, Sprach- oder sonstige Wahrnehmungsstörungen sowie andere Symptome, die auf eine zerebrale Ischämie hindeuten können,
- +• Ikterus,
- +• stärkerer Blutdruckanstieg,
- +• schwere depressive Zustände.
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-Eine Perforation oder Penetration des Uterus oder der Zervix kann durch ein Levonorgestrel-haltige IUS wie Levosert verursacht werden. Sie kann sich durch Schmerzen und /oder Blutungen manifestieren, verläuft jedoch häufig auch asymptomatisch. Eine Perforation geschieht meist während der Einlage, wird allerdings möglicherweise erst Jahre später oder zum Zeitpunkt der geplanten Entfernung erkannt. Durch eine Perforation bzw. Penetration kann die Wirkung von Levosert reduziert sein. Wird eine vollständige oder partielle Perforation diagnostiziert, ist Levosert unverzüglich zu entfernen und geeignete Massnahmen sind einzuleiten, um Komplikationen auszuschliessen.
- +Eine Perforation oder Penetration des Uterus oder der Zervix kann durch ein Levonorgestrel-haltige IUS wie Levosert verursacht werden. Sie kann sich durch Schmerzen und /oder Blutungen manifestieren, verläuft jedoch häufig auch asymptomatisch. Eine Perforationgeschieht meist während der Einlage,wird allerdings möglicherweise erst Jahre später oder zum Zeitpunkt der geplanten Entfernung erkannt. Durch eine Perforation bzw. Penetration kann die Wirkung von Levosert reduziert sein. Wird eine vollständige oder partielle Perforation diagnostiziert, ist Levosert unverzüglich zu entfernen und geeignete Massnahmen sind einzuleiten, um Komplikationen auszuschliessen.
-Die Anwenderin ist über die Anzeichen einer möglichen Ausstossung zu informieren und in der Kontrolle der Rückholfäden zu unterweisen (siehe auch «Lagekontrolle»). Falls die Fäden nicht tastbar sind, sollte sich die Anwenderin an eine Ärztin/einen Arzt wenden. Bis eine Ausstossung des IUS ausgeschlossen wurde, sollte im Falle von Geschlechtsverkehr zusätzlich eine Barrieremethode angewendet werden.
- +Die Anwenderin ist über die Anzeichen einer möglichen Ausstossung zu informieren und in der Kontrolle der Rückholfäden zu unterweisen (siehe auch "Lagekontrolle" ). Falls die Fäden nicht tastbar sind, sollte sich die Anwenderin an eine Ärztin/einen Arzt wenden. Bis eine Ausstossung des IUS ausgeschlossen wurde, sollte im Falle von Geschlechtsverkehr zusätzlich eine Barrieremethode angewendet werden.
-Epidemiologische Studien zeigen ein erhöhtes Risiko venöser und arterieller thromboembolischer Erkrankungen (wie z.B. tiefe Venenthrombose, Lungenembolie, Myokardinfarkt oder Apoplexie) bei der Anwendung kombinierter hormonaler Kontrazeptiva (CHC). Gemäss neuesten Daten ist hingegen das Risiko unter Gestagen-Monopräparaten (wie Levosert) vermutlich nicht erhöht. Trotzdem sollten bei Auftreten möglicher Symptome thromboembolischer Ereignisse entsprechende diagnostische und therapeutische Massnahmen eingeleitet werden.
- +Epidemiologische Studien zeigen ein erhöhtes Risiko venöser und arterieller thromboembolischer Erkrankungen (wie z.B. tiefeVenenthrombose, Lungenembolie, Myokardinfarkt oder Apoplexie) bei der Anwendung kombinierter hormonaler Kontrazeptiva (CHC). Gemäss neuesten Daten ist hingegen das Risiko unter Gestagen-Monopräparaten (wie Levosert) vermutlich nicht erhöht. Trotzdem sollten bei Auftreten möglicher Symptome thromboembolischer Ereignisse entsprechende diagnostische und therapeutische Massnahmen eingeleitet werden.
-Depressionen bzw. depressive Verstimmungen sind als mögliche unerwünschte Wirkungen bei der Anwendung von Sexualhormonen, einschliesslich hormonaler Kontrazeptiva, bekannt (siehe auch «Unerwünschte Wirkungen»). Solche Störungen können bereits kurz nach Beginn der Behandlung auftreten. Eine Depression kann schwerwiegend verlaufen und stellt einen Risikofaktor für Suizide bzw. suizidales Verhalten dar. Anwenderinnen hormonaler Kontrazeptiva sollen daher über mögliche Symptome depressiver Störungen informiert werden. Der Anwenderin soll dringend geraten werden, sich umgehend an einen Arzt/eine Ärztin zu wenden, falls sie unter der Anwendung des Kontrazeptivums Stimmungsschwankungen oder andere Symptome einer Depression bemerkt.
- +Depressionen bzw. depressive Verstimmungen sind als mögliche unerwünschte Wirkungen bei der Anwendung von Sexualhormonen, einschliesslich hormonaler Kontrazeptiva, bekannt (siehe auch "Unerwünschte Wirkungen" ). Solche Störungen können bereits kurz nach Beginn der Behandlung auftreten. Eine Depression kann schwerwiegend verlaufen und stellt einen Risikofaktor für Suizide bzw. suizidales Verhalten dar. Anwenderinnen hormonaler Kontrazeptiva sollen daher über mögliche Symptome depressiver Störungen informiert werden. Der Anwenderin soll dringend geraten werden, sich umgehend an einen Arzt/eine Ärztin zu wenden, falls sie unter der Anwendung des Kontrazeptivums Stimmungsschwankungen oder andere Symptome einer Depression bemerkt.
-• Herzklappenerkrankungen:
- +• Herzklappenerkrankungen:
-• Diabetes mellitus:
- +• Diabetes mellitus:
-Die Anwendung von Levosert ist während einer Schwangerschaft kontraindiziert. Vor Beginn der Anwendung ist eine Schwangerschaft auszuschliessen. Wenn bei eingesetztem IUS sechs Wochen nach der letzten Periode die Menstruation ausbleibt, muss eine Schwangerschaft ebenfalls ausgeschlossen werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Im Falle einer Schwangerschaft unter der Anwendung von Levosert sollte das IUS entfernt werden. Die Entfernung von Levosert sowie eine Sondierung des Uterus können allerdings zu einem Spontanabort führen. Jeglicher Versuch einer Entfernung bedingt eine vorherige sonographische Lokalisierung des IUS. Ein hochliegendes intracavitäres System dürfte ein geringeres Risiko für einen Infekt oder Abort bedeuten, seine Entfernung jedoch mit grosser Wahrscheinlichkeit einen Abort induzieren. Eine ektopische Schwangerschaft ist auszuschliessen.
- +Die Anwendung von Levosert ist während einer Schwangerschaft kontraindiziert. Vor Beginn der Anwendung ist eine Schwangerschaft auszuschliessen. Wenn bei eingesetztem IUS sechs Wochen nach der letzten Periode die Menstruation ausbleibt, muss eine Schwangerschaft ebenfalls ausgeschlossen werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Im Falle einer Schwangerschaft unter der Anwendung von Levosert sollte das IUS entfernt werden.Die Entfernung von Levosert sowie eine Sondierung des Uterus können allerdings zu einem Spontanabort führen. Jeglicher Versuch einer Entfernung bedingt eine vorherige sonographische Lokalisierung des IUS. Ein hochliegendes intracavitäres System dürfte ein geringeres Risiko für einen Infekt oder Abort bedeuten, seine Entfernung jedoch mit grosser Wahrscheinlichkeit einen Abort induzieren. Eine ektopische Schwangerschaft ist auszuschliessen.
-Aufgrund der hohen kontrazeptiven Wirksamkeit liegen nur sehr beschränkte klinische Erfahrungen zu ausgetragenen Schwangerschaften unter Levonorgestrel-haltigen IUS vor. Die Anwenderin sollte jedoch darüber informiert werden, dass gemäss dem aktuellen Stand des Wissens keine Hinweise auf Geburtsdefekte vorliegen, die mit dem Gebrauch eines Levonorgestrel-haltigen IUS, das in situ belassen wurde, in Verbindung gebracht werden.
- +Aufgrund der hohen kontrazeptiven Wirksamkeit liegen nur sehr beschränkte klinische Erfahrungen zu ausgetragenen Schwangerschaften unter Levonorgestrel-haltigen IUS vor.Die Anwenderin sollte jedoch darüber informiert werden, dass gemäss dem aktuellen Stand des Wissens keine Hinweise auf Geburtsdefekte vorliegen, die mit dem Gebrauch eines Levonorgestrel-haltigen IUS, das in situ belassen wurde, in Verbindung gebracht werden.
-Ca. 0.1% der Levonorgestreldosis werden vom Säugling während des Stillens aufgenommen. Da unter der Anwendung von Levonorgestrel-haltigen IUS wie Levosert nur geringe Levonorgestrel-Mengen systemisch verfügbar werden, sind jedoch keine schädigenden Auswirkungen auf den Säugling zu erwarten. Levonorgestrel-haltigen IUS wie Levosert scheinen keinen negativen Einfluss auf die Qualität und Quantität der Muttermilch zu haben. Levosert kann deshalb während der Stillzeit angewendet werden (siehe «Dosierung/Anwendung»).
-Bei Insertion während der Stillzeit muss jedoch das in dieser Zeit (bzw. generell während der ersten Monate post partum) erhöhte Risiko für Uterusperforationen beachtet werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Ca. 0.1% der Levonorgestreldosis werden vom Säugling während des Stillens aufgenommen. Da unter der Anwendung von Levonorgestrel-haltigen IUS wie Levosert nur geringe Levonorgestrel-Mengen systemisch verfügbar werden, sind jedoch keine schädigenden Auswirkungen auf den Säugling zu erwarten. Levonorgestrel-haltigen IUS wie Levosert scheinen keinen negativen Einfluss auf die Qualität und Quantität der Muttermilch zu haben. Levosert kann deshalb während der Stillzeit angewendet werden (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
- +Bei Insertion während der Stillzeit muss jedoch das in dieser Zeit (bzw. generell während der ersten Monate post partum) erhöhte Risiko für Uterusperforationen beachtet werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Die schwerwiegendsten unerwünschten Wirkungen im Zusammenhang mit der Anwendung hormonaler Kontrazeptiva sind in der Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» beschrieben (siehe dort). Auch zu den möglichen Auswirkungen von Levosert auf das Blutungsverhalten wird auf die Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» verwiesen.
- +Die schwerwiegendsten unerwünschten Wirkungen im Zusammenhang mit der Anwendung hormonaler Kontrazeptiva sind in der Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" beschrieben (siehe dort). Auch zu den möglichen Auswirkungen von Levosert auf das Blutungsverhalten wird auf die Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" verwiesen.
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-Häufig: Schwindel, Migräne.
- +Häufig: Schwindel,Migräne.
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-Selten: Uterusperforation (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
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- +Selten: Uterusperforation (vgl. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
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-• die Proliferation des Endometriums reversibel supprimiert wird,
-• und es zu einer Zunahme der Viskosität des Zervixsekrets kommt mit der Folge einer Inhibition der Spermienpassage durch den Zervixkanal.
-• Morphologische Veränderungen des Endometriums und eine geringe Fremdkörperreaktion des Endometriums scheinen ebenfalls vorzuliegen. Die Viskositätszunahme des Zervixschleims inhibiert die Spermienpassage durch den Zervixkanal. Das lokale Milieu des Uterus und der Tuben beeinträchtigt die Motilität der Spermien und ihre Funktion, so dass eine Befruchtung verhindert wird. Bei einigen Frauen lässt sich zusätzlich eine Anovulation bzw. eine beeinträchtigte Follikelreifung nachweisen.
- +• die Proliferation des Endometriums reversibel supprimiert wird,
- +• und es zu einer Zunahme der Viskosität des Zervixsekrets kommt mit der Folge einer Inhibition der Spermienpassage durch den Zervixkanal.
- +• Morphologische Veränderungen des Endometriums und eine geringe Fremdkörperreaktion des Endometriums scheinen ebenfalls vorzuliegen. Die Viskositätszunahme des Zervixschleims inhibiert die Spermienpassage durch den Zervixkanal. Das lokale Milieu des Uterus und der Tuben beeinträchtigt die Motilität der Spermien und ihre Funktion, so dass eine Befruchtung verhindert wird. Bei einigen Frauen lässt sich zusätzlich eine Anovulation bzw. eine beeinträchtigte Follikelreifung nachweisen.
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-Für die Einlage von Levosert ist die «Anleitung zum Einsetzen» in der Packung zu beachten.
- +Für die Einlage von Levosert ist die "Anleitung zum Einsetzen" in der Packung zu beachten.
-Jeder Anwenderin, der ein IUS eingelegt wurde, ist die Packungsbeilage «Information für Patientinnen» zum aufmerksamen Lesen mitzugeben.
- +Jeder Anwenderin, der ein IUS eingelegt wurde, ist die Packungsbeilage "Information für Patientinnen" zum aufmerksamen Lesen mitzugeben.
-Anleitung für die Insertion
-Levosert sollte nur von Ärzten / Ärztinnen eingelegt werden, die Erfahrung in der Einlage von Levonorgestrel-haltigen Intrauterinsystemen (IUS) haben und zuvor ausreichend von der Zulassungsinhaberin geschult wurden und die nachfolgenden Anweisungen vor der Insertion sorgfältig gelesen haben.
-Levosert ist in einem Blister steril verpackt. Der Blister sollte erst unmittelbar vor der Insertion geöffnet und danach unter aseptischen Bedingungen gehandhabt werden. Das IUS darf nicht verwendet werden, falls die Verpackung beschädigt oder geöffnet ist. Bei Frauen im fertilen Alter wird Levosert innerhalb von 7 Tagen nach Beginn der Menstruation eingesetzt. Es kann in jeder Phase des Zyklus durch ein neues System ersetzt werden.
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- +Anleitungfür die Insertion
- +Levosert sollte nur von Ärzten / Ärztinnen eingelegt werden, die Erfahrung in der Einlage von Levonorgestrel-haltigen Intrauterinsystemen (IUS) haben und zuvor ausreichend von der Zulassungsinhaberin geschult wurden und die nachfolgenden Anweisungen vor der Insertion sorgfältig gelesen haben.
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- +LevosertistineinemBlistersterilverpackt.DerBlistersollteerstunmittelbarvorderInsertiongeöffnet und danach unter aseptischen Bedingungen gehandhabt werden.DasIUS darf nichtverwendetwerden, falls die Verpackung beschädigt oder geöffnet ist.BeiFrauenimfertilenAlterwirdLevosertinnerhalbvon7TagennachBeginnderMenstruationeingesetzt.EskanninjederPhasedesZyklusdurcheinneuesSystemersetztwerden.
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-Wenn die Insertion schwierig ist und/oder bei oder nach der Insertion ungewöhnliche Schmerzen oder Blutungen auftreten, sind unverzüglich eine körperliche Untersuchung und eine Sonografie durchzuführen, um eine Perforation des Corpus uteri oder der Zervix auszuschliessen. Gegebenenfalls ist das System zu entfernen und durch ein neues steriles System zu ersetzen.
- +Wenn die Insertion schwierig ist und/oder bei oder nach der Insertion ungewöhnliche Schmerzen oder Blutungen auftreten, sind unverzüglich eine körperliche Untersuchung und eine Sonografie durchzuführen, um einePerforationdes Corpusuteri oder der Zervixauszuschliessen. Gegebenenfalls ist das System zu entfernen und durch ein neues steriles System zu ersetzen.
-1.Durch gynäkologische Palpation ist zunächst die Lage (Anteversion, Retroversion) und Grösse des Uterus zu bestimmen. Das Vorliegen einer Schwangerschaft oder anderer Kontraindikationen sind auszuschliessen.
-2.Spekulum einführen. Vagina und Zervix mit einer geeigneten antiseptischen Lösung reinigen.
-3.Im Falle einer Zervixstenose kann ein Zervixdilatator verwendet werden. Ein etwaiger Widerstand beim Einführen darf nicht durch Kraftanwendung überwunden werden.
-4.Zervix mit einer Pozzi-Zange fassen und durch leichten Zug den Zervixkanal und das Cavum uteri strecken und gerade ausrichten.
-5.Länge des Uterus durch Hysterometrie bestimmen. Falls die Uteruslänge <5,5 cm beträgt, ist der Vorgang abzubrechen.
-Beschreibung
- (image) Levonorgestrel-haltiger Zylinder (image)
- +
- +1.DurchgynäkologischePalpationistzunächstdieLage(Anteversion,Retroversion)undGrössedesUteruszubestimmen.Das Vorliegen einer Schwangerschaft oder anderer Kontraindikationen sind auszuschliessen.
- +2.Spekulumeinführen.Vagina undZervixmiteiner geeignetenantiseptischen Lösung reinigen.
- +3.ImFalleeinerZervixstenosekann einZervixdilatatorverwendet werden. Ein etwaiger WiderstandbeimEinführendarfnichtdurchKraftanwendungüberwundenwerden.
- +4.Zervixmiteiner Pozzi-Zange fassenund durchleichten Zug denZervixkanal unddas Cavumuteri strecken und gerade ausrichten.
- +5.LängedesUterusdurchHysterometriebestimmen.Falls dieUteruslänge<5,5cm beträgt, istderVorgangabzubrechen.
- +
- +Beschreibung
- + Levonorgestrel-haltiger Zylinder
-Vorbereitungen für die Insertion
- (image) Kolben und IUS in die Hülse einführen Die Blisterpackung vom unteren Rand her ein Stück weit (etwa 1/3) öffnen und den Kolben in die Einführhülse stecken. Die Rückholfäden aus dem Flansch herausführen. Durch Ziehen an den Fäden das IUS in die Hülse einführen. Die Arme des IUS müssen in einer horizontalen Ebene bleiben, parallel zur flachen Seite des Flansches.
- (image) Das untere Ende des Flansches bis zur bestimmten Uteruslänge verschieben Verschieben Sie den blauen Flansch so weit, dass sein unteres Ende den bei der Hysterometrie ermittelten Wert der Uteruslänge anzeigt. Die flachen Seiten des Flansches müssen immer parallel zu den Armen bleiben, damit sich die Arme im Cavum uteri korrekt öffnen können.
- (image) Position des IUS in der Einführhülse korrigieren Kolben festhalten und Hülse unter Zug am Faden bewegen, um die Lage des IUS einzustellen. Die Endverdickungen der seitlichen Arme müssen (etwas über dem oberen Ende der Einführhülse) einander eng gegenüber stehen (siehe Ausschnitt 1), und das distale Ende der Hülse muss auf Höhe der ersten Einkerbung des Kolbens liegen (siehe Ausschnitt 2). Wenn die Hülse nicht an der ersten Einkerbung des Kolbens ausgerichtet ist, ist der Faden fester anzuspannen.
- +
- +VorbereitungenfürdieInsertion
- +
- + Kolben und IUS in die Hülse einführen Die Blisterpackung vom unteren Rand her
- + ein Stück weit (etwa 1/3) öffnen und den Kolben in die Einführhülse stecken.
- + Die Rückholfäden aus dem Flansch herausführen. Durch Ziehen an den Fäden das
- + IUS in die Hülse einführen. Die Arme des IUS müssen in einer horizontalen
- + Ebene bleiben, parallel zur flachen Seite des Flansches.
- + Das untere Ende des Flansches bis zur bestimmten Uteruslänge
- + verschiebenVerschieben Sie den blauen Flansch so weit, dass sein unteres Ende
- + den bei der Hysterometrie ermittelten Wert der Uteruslänge anzeigt. Die
- + flachen Seiten des Flansches müssen immer parallel zu den Armen bleiben,
- + damit sich die Arme im Cavum uteri korrekt öffnen können.
- + Position des IUS in der Einführhülse korrigierenKolben festhalten und Hülse
- + unter Zug am Faden bewegen, um die Lage des IUS einzustellen. Die
- + Endverdickungen der seitlichen Arme müssen (etwas über dem oberen Ende der
- + Einführhülse) einander eng gegenüber stehen (siehe Ausschnitt 1), und das
- + distale Ende der Hülse muss auf Höhe der ersten Einkerbung des Kolbens liegen
- + (siehe Ausschnitt 2). Wenn die Hülse nicht an der ersten Einkerbung des
- + Kolbens ausgerichtet ist, ist der Faden fester anzuspannen.
- +
- +
- (image) Das System in den Zervixkanal einführen, bis der blaue Flansch die Zervix berührt Das ganze System aus der Blisterpackung nehmen, dabei den Kolben und die Hülse zusammen in der korrekt ausgerichteten Position festhalten. Das System in den Zervixkanal einführen, bis der blaue Flansch an die Zervix stösst.
- (image) Arme des Intrauterinsystems freigeben Kolben festhalten, den Faden loslassen und die Einführhülse zurückziehen, bis das untere Ende an der zweiten Einkerbung des Kolbens liegt.
- (image) Positionierung des IUS im Fundus uteri Um das IUS bis zum Fundus vorzuschieben, die Einführhülse zusammen mit dem Kolben einschieben, bis der blaue Flansch wieder mit der Zervix in Kontakt ist. Levosert liegt dann korrekt im Cavum uteri.
- (image) IUS aus der Hülse in das Cavum uteri freigeben Ohne den Kolben zu bewegen die Einführhülse bis zum Ring des Kolbens zurückziehen. Ein leichter Widerstand ist an der Wölbung des Kolbens zu spüren. Ziehen Sie die Hülse dennoch bis zum Ring des Kolbens zurück. Levosert ist dann vollständig aus der Einführhülse freigegeben.
- (image) Inserter entfernen und die Fäden abschneiden Zuerst den Kolben des Inserters, dann die Einführhülse herausziehen. Die Rückholfäden etwa 3 cm unterhalb der Zervix abschneiden.
- +
- + Das System in den Zervixkanal einführen, bis der blaue Flansch die Zervix
- + berührtDas ganze System aus der Blisterpackung nehmen, dabei den Kolben und
- + die Hülse zusammen in der korrekt ausgerichteten Position festhalten. Das
- + System in den Zervixkanal einführen, bis der blaue Flansch an die Zervix
- + stösst.
- + Arme des Intrauterinsystems freigebenKolben festhalten, den Faden loslassen
- + und die Einführhülse zurückziehen, bis das untere Ende an der zweiten
- + Einkerbung des Kolbens liegt.
- + Positionierung des IUS im Fundus uteriUm das IUS bis zum Fundus
- + vorzuschieben, die Einführhülse zusammen mit dem Kolben einschieben, bis der
- + blaue Flansch wieder mit der Zervix in Kontakt ist. Levosert liegt dann
- + korrekt im Cavum uteri.
- + IUS aus der Hülse in das Cavum uteri freigebenOhne den Kolben zu bewegen die
- + Einführhülse bis zum Ring des Kolbens zurückziehen. Ein leichter Widerstand
- + ist an der Wölbung des Kolbens zu spüren. Ziehen Sie die Hülse dennoch bis
- + zum Ring des Kolbens zurück. Levosert ist dann vollständig aus der
- + Einführhülse freigegeben.
- + Inserter entfernen und die Fäden abschneidenZuerst den Kolben des Inserters,
- + dann die Einführhülse herausziehen. Die Rückholfäden etwa 3 cm unterhalb der
- + Zervix abschneiden.
- +
- +
-Wird weiterhin eine Kontrazeption gewünscht, sollte, falls die Anwenderin regelmässige Blutungen hat, die Entfernung von Levosert innerhalb der ersten 7 Tage nach Beginn der Menstruation erfolgen. Bei Anwenderinnen ohne regelmässige Blutungen oder wenn Levosert zu einem anderen Zeitpunkt im Zyklus entfernt wird, besteht das Risiko einer Schwangerschaft, falls die Anwenderin in der Woche vor der Entfernung Geschlechtsverkehr hatte. Um einen Konzeptionsschutz zu gewährleisten, muss sofort nach der Entfernung ein neues Levonorgestrelhaltiges IUS eingelegt oder eine andere Kontrazeptionsmethode angewendet werden. Zur Frage des Anwendungsbeginns bei Umstellung auf ein anderes hormonales Kontrazeptivum siehe Fachinformation des jeweiligen Präparates.
- +Wird weiterhin eine Kontrazeption gewünscht, sollte, falls die Anwenderin regelmässige Blutungen hat, die Entfernung von Levosert innerhalb der ersten 7 Tage nach Beginn der Menstruation erfolgen. Bei Anwenderinnen ohne regelmässige Blutungen oder wenn Levosert zu einem anderen Zeitpunkt im Zyklus entfernt wird, besteht das Risiko einer Schwangerschaft, falls die Anwenderin in der Woche vor der Entfernung Geschlechtsverkehr hatte. Um einen Konzeptionsschutz zu gewährleisten, muss sofort nach der Entfernung ein neuesLevonorgestrelhaltiges IUS eingelegt oder eine andere Kontrazeptionsmethode angewendet werden. Zur Frage des Anwendungsbeginns bei Umstellung auf ein anderes hormonales Kontrazeptivum siehe Fachinformation des jeweiligen Präparates.
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