| 164 Änderungen an Fachinfo Zerbaxa 1.5 g |
-Jede Durchstechflasche enthält 10 mmol (230 mg) Natrium.
- +Jede Durchstechflasche enthält 10 mmol (230 mg) Natrium.
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +1 Durchstechflasche Zerbaxa 1,5 g (ceftolozanum 1 g/tazobactamum 0,5 g), Pulver für ein Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung, enthält 1 g ceftolozanum und 0,5 g tazobactamum.
- +(Nach Rekonstitution mit 10 ml Verdünnungsmittel beträgt das Endvolumen ca. 11,4 ml. Die erhaltene Konzentration beträgt etwa 88/44 mg/ml).
-·Komplizierte intraabdominelle Infektionen (cIAI), in Kombination mit Metronidazol
-·Komplizierte Harnwegsinfektionen (cUTI), einschliesslich Pyelonephritis (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen, Einschränkungen klinischer Daten»)
- +-Komplizierte intraabdominelle Infektionen (cIAI), in Kombination mit Metronidazol
- +-Komplizierte Harnwegsinfektionen (cUTI), einschliesslich Pyelonephritis (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen, Einschränkungen klinischer Daten" )
-·Nosokomiale Pneumonie, einschliesslich beatmungsassoziierter Pneumonie (VAP)
- +-Nosokomiale Pneumonie, einschliesslich beatmungsassoziierter Pneumonie (VAP)
-Tabelle 1: Dosis von Zerbaxa (Ceftolozan/Tazobactam) je nach Art der Infektion bei erwachsenen Patienten (18 Jahre oder älter) mit einer Kreatinin-Clearance (CrCL) >50 ml/min
-Art der Infektion Dosis (Ceftolozan/ Tazobactam) Häufigkeit Infusionsdauer Behandlungsdauer
-Komplizierte intraabdominelle Infektionen 1 g/0,5 g Alle 8 Stunden 1 Stunde 4-14 Tage
-Komplizierte Harnwegsinfektionen, einschliesslich Pyelonephritis 1 g/0,5 g Alle 8 Stunden 1 Stunde 7 Tage
-Nosokomiale Pneumonie, einschliesslich beatmungsassoziierter Pneumonie* 2 g/1 g Alle 8 Stunden 1 Stunde 8-14 Tage
- +Tabelle 1: Dosis von Zerbaxa (Ceftolozan/Tazobactam) je nach Art der Infektion bei erwachsenen Patienten (18 Jahre oder älter) mit einer Kreatinin-Clearance (CrCL) >50 ml/min
- +Art der Infektion Dosis (Ceftolozan/Ta Häufigkeit Infusionsdauer Behandlungsdauer
- + zobactam)
- +Komplizierte intraab 1 g/0,5 g Alle8 Stunden 1 Stunde 4-14 Tage
- +dominelle Infektione
- +n
- +Komplizierte Harnweg 1 g/0,5 g Alle8 Stunden 1 Stunde 7 Tage
- +sinfektionen,
- +einschliesslich
- +Pyelonephritis
- +Nosokomiale Pneumoni 2 g/1 g Alle8 Stunden 1 Stunde 8-14 Tage
- +e, einschliesslich
- +beatmungsassoziierte
- +r Pneumonie*
-*In Kombination mit einem gegen Gram-positive Krankheitserreger wirksamen Antibiotikum zu verwenden, falls vermutet wird oder bekannt ist, dass solche am infektiösen Prozess beteiligt sind (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Eigenschaften/Wirkungen»).
- +
- +*In Kombination mit einem gegen Gram-positive Krankheitserreger wirksamen Antibiotikum zu verwenden, falls vermutet wird oder bekannt ist, dass solche am infektiösen Prozess beteiligt sind (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Eigenschaften/Wirkungen" ).
-Das empfohlene Dosierungsschema von Zerbaxa zur Injektion bei pädiatrischen Patienten ab Geburt (definiert als Gestationsalter >32 Wochen und ≥7 Tage nach Geburt) bis zu weniger als 18 Jahren mit cIAI und cUTI mit einer geschätzten glomerulären Filtrationsrate (eGFR) >50 ml/min/1,73 m2 ist in Tabelle 2 beschrieben. Zerbaxa wird alle 8 Stunden als intravenöse Infusion über 1 Stunde verabreicht. Die Dauer der Behandlung sollte sich nach dem Schweregrad und dem Infektionsort sowie dem klinischen und bakteriologischen Fortschritt des Patienten richten, wie in Tabelle 2 dargestellt.
-Zerbaxa ist bei pädiatrischen Patienten mit cIAI und cUTI mit einer eGFR von 50 ml/min/1,73 m2 oder weniger nicht empfohlen (siehe «Pharmakokinetik, Nierenfunktionsstörungen»).
-Tabelle 2: Dosierung von Zerbaxa je nach Infektion bei pädiatrischen Patienten (Geburt# bis weniger als 18 Jahre) mit einer eGFR+ grösser als 50 ml/min/1,73 m2
-Infektion Dosis (Ceftolozan/Tazobactam) Häufigkeit Infusionsdauer Behandlungsdauer
-Komplizierte intraabdominelle Infektionen* 20 mg/kg/10 mg/kg bis zu einer maximalen Dosis von 1g/0,5 g** Alle 8 Stunden 1 Stunde 5 bis 14 Tage
-Komplizierte Harnwegsinfektionen, einschliesslich Pyelonephritis 20 mg/kg/10 mg/kg bis zu einer maximalen Dosis von 1g/0,5 g** Alle 8 Stunden 1 Stunde 7 bis 14 Tage
- +Das empfohlene Dosierungsschema von Zerbaxa zur Injektion bei pädiatrischen Patienten ab Geburt (definiert als Gestationsalter >32 Wochen und ≥7 Tage nach Geburt) bis zu weniger als 18 Jahren mit cIAI und cUTI mit einer geschätzten glomerulären Filtrationsrate (eGFR) >50 ml/min/1,73 m2 ist in Tabelle 2 beschrieben. Zerbaxa wird alle 8 Stunden als intravenöse Infusion über 1 Stunde verabreicht. Die Dauer der Behandlung sollte sich nach dem Schweregrad und dem Infektionsort sowie dem klinischen und bakteriologischen Fortschritt des Patienten richten, wie in Tabelle 2 dargestellt.
- +Zerbaxa ist bei pädiatrischen Patienten mit cIAI und cUTI mit einer eGFR von 50 ml/min/1,73 m2 oder weniger nicht empfohlen (siehe "Pharmakokinetik, Nierenfunktionsstörungen" ).
- +Tabelle 2: Dosierung von Zerbaxa je nach Infektion bei pädiatrischen Patienten (Geburt# bis weniger als 18 Jahre) mit einer eGFR+ grösser als 50 ml/min/1,73 m2
- +Infektion Dosis(Ceftolozan/Taz Häufigkeit Infusionsdauer Behandlungsdauer
- + obactam)
- +Komplizierte intraab 20 mg/kg/10 mg/kg Alle8 Stunden 1 Stunde 5 bis 14 Tage
- +dominelle Infektione bis zu einer maximal
- +n* en Dosis von 1g/0,5
- + g**
- +Komplizierte Harnweg 20 mg/kg/10 mg/kg Alle8 Stunden 1 Stunde 7 bis 14 Tage
- +sinfektionen, bis zu einer maximal
- +einschliesslich en Dosis von 1g/0,5
- +Pyelonephritis g**
- +
-*Verwendet in Kombination mit Metronidazol bei Verdacht auf anaerobe Pathogene (siehe «Eigenschaften/Wirkungen, Daten aus klinischen Studien»).
-**Die gesamte Dosis von 30 mg/kg darf 1,5 g nicht überschreiten.
-Rekonstitution des sterilen Pulvers: siehe «Sonstige Hinweise».
-Die Dauer der Infusion beträgt 1 Stunde für Zerbaxa. «Sonstige Hinweise» liefert weitere Einzelheiten zu den Inkompatibilitäten sowie Anweisungen für die Rekonstitution und Verdünnung des Arzneimittels vor seiner Verabreichung.
- +*Verwendet in Kombination mit Metronidazol bei Verdacht auf anaerobe Pathogene (siehe "Eigenschaften/Wirkungen, Daten aus klinischen Studien" ).
- +**Die gesamte Dosis von 30 mg/kg darf 1,5 g nicht überschreiten.
- +Rekonstitution des sterilen Pulvers: siehe "Sonstige Hinweise" .
- +Die Dauer der Infusion beträgt 1 Stunde für Zerbaxa. "Sonstige Hinweise" liefert weitere Einzelheiten zu den Inkompatibilitäten sowie Anweisungen für die Rekonstitution und Verdünnung des Arzneimittels vor seiner Verabreichung.
-Bei erwachsenen und pädiatrischen Patienten mit leichter Niereninsuffizienz (geschätzte CrCL >50 ml/min) ist keine Dosierungsanpassung erforderlich.
- +Bei erwachsenen und pädiatrischen Patienten mit leichter Niereninsuffizienz (geschätzte CrCL >50 ml/min) ist keine Dosierungsanpassung erforderlich.
-Geschätzte CrCL (ml/min)* Komplizierte intraabdominelle Infektionen und komplizierte Harnwegsinfektionen, einschliesslich Pyelonephritis** Nosokomiale Pneumonie, einschliesslich beatmungsassoziierter Pneumonie**
->50 Es ist keine Dosisanpassung erforderlich. Es ist keine Dosisanpassung erforderlich.
-30 bis 50 500 mg/250 mg alle 8 Stunden intravenös 1 g/0,5 g alle 8 Stunden intravenös
-15 bis 29 250 mg/125 mg alle 8 Stunden intravenös 500 mg/250 mg alle 8 Stunden intravenös
-Terminale Niereninsuffizienz, Hämodialysepatienten Eine einmalige Ladedosis von 500 mg/250 mg, gefolgt nach 8 Stunden von einer Erhaltungsdosis von 100 mg/50 mg, die alle 8 Stunden bis zum Ende der Behandlungsperiode verabreicht wird (an Hämodialysetagen muss die Dosis so früh wie möglich nach Beendigung der Dialyse verabreicht werden). Eine einmalige Ladedosis von 1,5 g/0,75 g gefolgt nach 8 Stunden von einer Erhaltungsdosis von 300 mg/150 mg, die alle 8 Stunden bis zum Ende der Behandlungsperiode verabreicht wird (an Hämodialysetagen muss die Dosis so früh wie möglich nach Beendigung der Dialyse verabreicht werden)
- +Geschätzte CrCL Komplizierte intraabdominelle Nosokomiale Pneumonie, einschliesslich
- +(ml/min)* Infektionen und komplizierte beatmungsassoziierter Pneumonie**
- + Harnwegsinfektionen, einschliesslich
- + Pyelonephritis**
- +>50 Es ist keine Dosisanpassung Es ist keine Dosisanpassung
- + erforderlich. erforderlich.
- +30 bis 50 500 mg/250 mg alle 8 Stunden 1 g/0,5 g alle 8 Stunden intravenös
- + intravenös
- +15 bis 29 250 mg/125 mg alle 8 Stunden 500 mg/250 mg alle 8 Stunden
- + intravenös intravenös
- +Terminale Niereninsu Eine einmalige Ladedosis von 500 Eine einmalige Ladedosis von 1,5
- +ffizienz, Hämodialys mg/250 mg, gefolgt nach 8 Stunden von g/0,75 g gefolgt nach 8 Stunden von
- +epatienten einer Erhaltungsdosis von 100 mg/50 einer Erhaltungsdosis von 300 mg/150
- + mg, die alle 8 Stunden bis zum Ende mg, die alle 8 Stunden bis zum Ende
- + der Behandlungsperiode verabreicht der Behandlungsperiode verabreicht
- + wird (an Hämodialysetagen muss die wird (an Hämodialysetagen muss die
- + Dosis so früh wie möglich nach Dosis so früh wie möglich nach
- + Beendigung der Dialyse verabreicht Beendigung der Dialyse verabreicht
- + werden). werden)
- +
- +
-Zerbaxa ist bei pädiatrischen Patienten mit einer eGFR von 50 ml/min/1,73 m2 oder weniger nicht empfohlen (siehe «Pharmakokinetik, Nierenfunktionsstörungen»).
- +Zerbaxa ist bei pädiatrischen Patienten mit einer eGFR von 50 ml/min/1,73 m2 oder weniger nicht empfohlen (siehe "Pharmakokinetik, Nierenfunktionsstörungen" ).
-·einer Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen oder einem der Hilfsstoffe
-·einer Überempfindlichkeit gegenüber Antibiotika der Cephalosporin-Klasse
-·einer schweren Überempfindlichkeit (z.B. anaphylaktische Reaktion, schwere Hautreaktion) gegenüber anderen Beta-Laktam-Antibiotika (z.B. Penicilline oder Carbapeneme)
- +einer Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen oder einem der Hilfsstoffe
- +einer Überempfindlichkeit gegenüber Antibiotika der Cephalosporin-Klasse
- +einer schweren Überempfindlichkeit (z.B. anaphylaktische Reaktion, schwere Hautreaktion) gegenüber anderen Beta-Laktam-Antibiotika (z.B. Penicilline oder Carbapeneme)
-Patienten mit bekannter früherer Überempfindlichkeit gegenüber Cephalosporinen, Penicillinen oder anderen Beta-Lactam-Antibiotika können auch auf die Kombination Ceftolozan/Tazobactam überempfindlich sein. Zerbaxa ist bei Patienten mit bekannter früherer Überempfindlichkeit gegenüber der Kombination Piperacillin/Tazobactam oder Vertretern der Cephalosporin-Klasse kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»). Zerbaxa sollte bei Patienten mit bekannter früherer Überempfindlichkeitsreaktion sonstiger Art gegenüber Penicillinen oder gegenüber anderen Beta-Lactam-Antibiotika, mit Vorsicht angewendet werden. Bei Auftreten einer schweren allergischen Reaktion während der Behandlung mit Zerbaxa müssen das Arzneimittel abgesetzt und angemessene Massnahmen eingeleitet werden. Eine akute schwere Überempfindlichkeit (anaphylaktische Reaktion) verlangt eine sofortige Notfallbehandlung.
- +Patienten mit bekannter früherer Überempfindlichkeit gegenüber Cephalosporinen, Penicillinen oder anderen Beta-Lactam-Antibiotika können auch auf die Kombination Ceftolozan/Tazobactam überempfindlich sein. Zerbaxa ist bei Patienten mit bekannter früherer Überempfindlichkeit gegenüber der Kombination Piperacillin/Tazobactam oder Vertretern der Cephalosporin-Klasse kontraindiziert (siehe "Kontraindikationen" ). Zerbaxa sollte bei Patienten mit bekannter früherer Überempfindlichkeitsreaktion sonstiger Art gegenüber Penicillinen oder gegenüber anderen Beta-Lactam-Antibiotika, mit Vorsicht angewendet werden. Bei Auftreten einer schweren allergischen Reaktion während der Behandlung mit Zerbaxa müssen das Arzneimittel abgesetzt und angemessene Massnahmen eingeleitet werden. Eine akute schwere Überempfindlichkeit (anaphylaktische Reaktion) verlangt eine sofortige Notfallbehandlung.
-Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) wie das Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), Erythema multiforme und akute generalisierte exanthematöse Pustulosis (AGEP) wurden bei Patienten unter Behandlung mit Beta-Lactam Antibiotika, einschliesslich Ceftolozan/Tazobactam, berichtet (siehe auch «Unerwünschte Wirkungen»). Beim Auftreten solcher Reaktionen ist Zerbaxa unverzüglich abzusetzen und eine Alternativtherapie ist in Erwägung zu ziehen.
- +Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) wie das Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), Erythema multiforme und akute generalisierte exanthematöse Pustulosis (AGEP) wurden bei Patienten unter Behandlung mit Beta-Lactam Antibiotika, einschliesslich Ceftolozan/Tazobactam, berichtet (siehe auch "Unerwünschte Wirkungen" ). Beim Auftreten solcher Reaktionen ist Zerbaxa unverzüglich abzusetzen und eine Alternativtherapie ist in Erwägung zu ziehen.
-Es wurde über Fälle einer Antibiotika-assoziierten Colitis und pseudomembranösen Colitis in Verbindung mit Zerbaxa berichtet (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Diese Infektionen können einen Schweregrad von leicht bis potentiell tödlich haben. Daher ist es wichtig, diese Diagnose bei Patienten in Betracht zu ziehen, bei denen es während oder nach Verabreichung von Zerbaxa zu Diarrhoe kommt. In diesem Fall sollte das Absetzen der Behandlung mit Zerbaxa und die Anwendung von unterstützenden Massnahmen sowie die Anwendung einer spezifischen Behandlung gegen Clostridium difficile erwogen werden. In dieser Situation sind antiperistaltische Arzneimittel zu vermeiden.
- +Es wurde über Fälle einer Antibiotika-assoziierten Colitis und pseudomembranösen Colitis in Verbindung mit Zerbaxa berichtet (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Diese Infektionen können einen Schweregrad von leicht bis potentiell tödlich haben. Daher ist es wichtig, diese Diagnose bei Patienten in Betracht zu ziehen, bei denen es während oder nach Verabreichung von Zerbaxa zu Diarrhoe kommt. In diesem Fall sollte das Absetzen der Behandlung mit Zerbaxa und die Anwendung von unterstützenden Massnahmen sowie die Anwendung einer spezifischen Behandlung gegen Clostridium difficile erwogen werden. In dieser Situation sind antiperistaltische Arzneimittel zu vermeiden.
-In klinischen Studien mit Zerbaxa kam es bei 98 Patienten zu einer Serokonversion (Coombs positiv), wobei keiner der Patienten eine hämolytische Anämie entwickelte (siehe «Unerwünschte Wirkungen, Laborwerte»).
- +In klinischen Studien mit Zerbaxa kam es bei 98 Patienten zu einer Serokonversion (Coombs positiv), wobei keiner der Patienten eine hämolytische Anämie entwickelte (siehe "Unerwünschte Wirkungen, Laborwerte" ).
-Zerbaxa hat eine sehr beschränkte Wirksamkeit gegenüber bestimmten Gram-positiven Organismen und Anaerobiern (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»). Zusätzliche antibakterielle Substanzen müssen erwogen werden, wenn erwiesen ist oder vermutet wird, dass solche Erreger am Infektionsprozess beteiligt sind (siehe «Dosierung/Anwendung»).
- +Zerbaxa hat eine sehr beschränkte Wirksamkeit gegenüber bestimmten Gram-positiven Organismen und Anaerobiern (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ). Zusätzliche antibakterielle Substanzen müssen erwogen werden, wenn erwiesen ist oder vermutet wird, dass solche Erreger am Infektionsprozess beteiligt sind (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
-Die Dosis von Ceftolozan/Tazobactam bei Erwachsenen muss in Abhängigkeit der Nierenfunktion angepasst werden (siehe «Spezielle Dosierungsanweisungen»).
-In einer Subgruppen-Analyse der Phase 3 Studie zu cIAI bei Erwachsenen waren die klinischen Heilungsraten bei den Patienten, die bei Studienaufnahme eine CrCL von 30 bis 50 ml/min hatten, geringer als bei denjenigen mit einer CrCL grösser als 50 ml/min (Tabelle 4). Die Reduktion der klinischen Heilungsraten war im Arm mit Zerbaxa plus Metronidazol ausgeprägter als im Meropenem-Arm. Eine ähnliche Tendenz wurde auch in der Studie zu den cUTI bei Erwachsenen beobachtet. Patienten mit Niereninsuffizienz zu Beginn der Behandlung müssen häufig kontrolliert werden, um jegliche Veränderung der Nierenfunktion während der Behandlung festzustellen, und die Zerbaxa-Dosis sollte falls notwendig angepasst werden.
- +Die Dosis von Ceftolozan/Tazobactam bei Erwachsenen muss in Abhängigkeit der Nierenfunktion angepasst werden (siehe "Spezielle Dosierungsanweisungen" ).
- +In einer Subgruppen-Analyse der Phase 3 Studie zu cIAI bei Erwachsenen waren die klinischen Heilungsraten bei den Patienten, die bei Studienaufnahme eine CrCL von 30 bis 50 ml/min hatten, geringer als bei denjenigen mit einer CrCL grösser als 50 ml/min (Tabelle 4). Die Reduktion der klinischen Heilungsraten war im Arm mit Zerbaxa plus Metronidazol ausgeprägter als im Meropenem-Arm. Eine ähnliche Tendenz wurde auch in der Studie zu den cUTI bei Erwachsenen beobachtet. Patienten mit Niereninsuffizienz zu Beginn der Behandlung müssen häufig kontrolliert werden, um jegliche Veränderung der Nierenfunktion während der Behandlung festzustellen, und die Zerbaxa-Dosis sollte falls notwendig angepasst werden.
-Nierenfunktion zu Beginn der Behandlung Zerbaxa plus Metronidazol n/N (%) Meropenem n/N (%)
-CrCL grösser als 50 ml/min 312/366 (85,2) 355/404 (87,9)
-CrCL 30 bis 50 ml/min 11/23 (47,8) 9/13 (69,2)
- +Nierenfunktion zu Beginn der Behandlung Zerbaxa plus Metronidazoln/N (%) Meropenemn/N (%)
- +CrCL grösser als 50 ml/min 312/366 (85,2) 355/404 (87,9)
- +CrCL 30 bis 50 ml/min 11/23 (47,8) 9/13 (69,2)
- +
- +
-Zerbaxa enthält 230 mg Natrium pro Durchstechflasche, entsprechend 11,5% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme von 2 g. (Das mit 10 ml einer 0,9%-igen Natriumchlorid-Lösung (normale Kochsalzlösung) für Injektionszwecke rekonstituierte Konzentrat enthält 265 mg Natrium pro Durchstechflasche, entsprechend 13,3% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme von 2 g.)
- +Zerbaxa enthält 230 mg Natrium pro Durchstechflasche, entsprechend 11,5% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme von 2 g. (Das mit 10 ml einer 0,9%-igen Natriumchlorid-Lösung (normale Kochsalzlösung) für Injektionszwecke rekonstituierte Konzentrat enthält 265 mg Natrium pro Durchstechflasche, entsprechend 13,3% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme von 2 g.)
-Tierexperimentelle Studien mit Tazobactam haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe «Präklinische Daten»).
- +Tierexperimentelle Studien mit Tazobactam haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe "Präklinische Daten" ).
-Die Auswirkungen von Ceftolozan und Tazobactam auf die Fertilität beim Menschen wurden nicht untersucht. In Fertilitätsstudien an Ratten wurde nach intraperitonealer Gabe von Tazobactam oder nach intravenöser Gabe von Ceftolozan keine Auswirkung auf Fertilität und Paarungsverhalten gezeigt (siehe «Präklinische Daten»).
- +Die Auswirkungen von Ceftolozan und Tazobactam auf die Fertilität beim Menschen wurden nicht untersucht. In Fertilitätsstudien an Ratten wurde nach intraperitonealer Gabe von Tazobactam oder nach intravenöser Gabe von Ceftolozan keine Auswirkung auf Fertilität und Paarungsverhalten gezeigt (siehe "Präklinische Daten" ).
-Zerbaxa wurde in klinischen Phase 3 Studien mit einem Vergleichspräparat als Kontrolle bei komplizierten intraabdominellen Infektionen und komplizierten Harnwegsinfektionen (einschliesslich Pyelonephritis) untersucht, wobei insgesamt 1015 Patienten mit Zerbaxa (1 g/0,5 g intravenös alle 8 Stunden, mit Dosisanpassung aufgrund der Nierenfunktion falls angemessen) und 1032 Patienten mit dem Vergleichspräparat (Levofloxacin 750 mg täglich für Komplizierte Harnwegsinfektionen und Meropenem 1 g alle 8 Stunden für komplizierte intraabdominelle Infektionen) während maximal 14 Tagen behandelt wurden.
- +Zerbaxa wurde in klinischen Phase 3 Studien mit einem Vergleichspräparat als Kontrolle bei komplizierten intraabdominellen Infektionen und komplizierten Harnwegsinfektionen (einschliesslich Pyelonephritis) untersucht, wobei insgesamt 1015 Patienten mit Zerbaxa (1 g/0,5 g intravenös alle 8 Stunden, mit Dosisanpassung aufgrund der Nierenfunktion falls angemessen) und 1032 Patienten mit dem Vergleichspräparat (Levofloxacin 750 mg täglich für Komplizierte Harnwegsinfektionen und Meropenem 1 g alle 8 Stunden für komplizierte intraabdominelle Infektionen) während maximal 14 Tagen behandelt wurden.
-Bevorzugte Bezeichnung Komplizierte intraabdominelle Infektionen Komplizierte Harnwegsinfektionen, einschliesslich Pyelonephritis
- Zerbaxaa (N = 482) n (%) Meropenem (N = 497) n (%) Zerbaxaa (N = 533) n (%) Levofloxacin (N = 535) n (%)
-Übelkeit 38 (7,9) 29 (5,8) 15 (2,8) 9 (1,7)
-Kopfschmerzen 12 (2,5) 9 (1,8) 31 (5,8) 26 (4,9)
-Diarrhoe 30 (6,2) 25 (5) 10 (1,9) 23 (4,3)
-Fieber 27 (5,6) 20 (4) 9 (1,7) 5 (0,9)
-Obstipation 9 (1,9) 6 (1,2) 21 (3,9) 17 (3,2)
-Schlaflosigkeit 17 (3,5) 11 (2,2) 7 (1,3) 14 (2,6)
-Erbrechen 16 (3,3) 20 (4) 6 (1,1) 6 (1,1)
-Hypokaliämie 16 (3,3) 10 (2) 4 (0,8) 2 (0,4)
-ALAT erhöht 7 (1,5) 5 (1) 9 (1,7) 5 (0,9)
-ASAT erhöht 5 (1) 3 (0,6) 9 (1,7) 5 (0,9)
-Anämie 7 (1,5) 5 (1) 2 (0,4) 5 (0,9)
-Thrombozytose 9 (1,9) 5 (1) 2 (0,4) 2 (0,4)
-Bauchschmerzen 6 (1,2) 2 (0,4) 4 (0,8) 2 (0,4)
-Angst 9 (1,9) 7 (1,4) 1 (0,2) 4 (0,7)
-Schwindelgefühl 4 (0,8) 5 (1) 6 (1,1) 1 (0,2)
-Hypotonie 8 (1,7) 4 (0,8) 2 (0,4) 1 (0,2)
-Vorhofflimmern 6 (1,2) 3 (0,6) 1 (0,2) 0
-Ausschlag 8 (1,7) 7 (1,4) 5 (0,9) 2 (0,4)
-Reaktionen an der Infusionsstelle 3 (0,6) 6 (1,2) 7 (1,3) 11 (2,1)
- +Bevorzugte Bezeichnu Komplizierte intraab Komplizierte Harnweg
- +ng dominelleInfektionen sinfektionen,einschl
- + iesslich Pyelonephri
- + tis
- + Zerbaxaa(N = 482)n Meropenem (N = Zerbaxaa(N = 533)n Levofloxacin(N =
- + (%) 497)n (%) (%) 535)n (%)
- +Übelkeit 38 (7,9) 29 (5,8) 15 (2,8) 9 (1,7)
- +Kopfschmerzen 12 (2,5) 9 (1,8) 31 (5,8) 26 (4,9)
- +Diarrhoe 30 (6,2) 25 (5) 10 (1,9) 23 (4,3)
- +Fieber 27 (5,6) 20 (4) 9 (1,7) 5 (0,9)
- +Obstipation 9 (1,9) 6 (1,2) 21 (3,9) 17 (3,2)
- +Schlaflosigkeit 17 (3,5) 11 (2,2) 7 (1,3) 14 (2,6)
- +Erbrechen 16 (3,3) 20 (4) 6 (1,1) 6 (1,1)
- +Hypokaliämie 16 (3,3) 10 (2) 4 (0,8) 2 (0,4)
- +ALAT erhöht 7 (1,5) 5 (1) 9 (1,7) 5 (0,9)
- +ASAT erhöht 5 (1) 3 (0,6) 9 (1,7) 5 (0,9)
- +Anämie 7 (1,5) 5 (1) 2 (0,4) 5 (0,9)
- +Thrombozytose 9 (1,9) 5 (1) 2 (0,4) 2 (0,4)
- +Bauchschmerzen 6 (1,2) 2 (0,4) 4 (0,8) 2 (0,4)
- +Angst 9 (1,9) 7 (1,4) 1 (0,2) 4 (0,7)
- +Schwindelgefühl 4 (0,8) 5 (1) 6 (1,1) 1 (0,2)
- +Hypotonie 8 (1,7) 4 (0,8) 2 (0,4) 1 (0,2)
- +Vorhofflimmern 6 (1,2) 3 (0,6) 1 (0,2) 0
- +Ausschlag 8 (1,7) 7 (1,4) 5 (0,9) 2 (0,4)
- +Reaktionen an der 3 (0,6) 6 (1,2) 7 (1,3) 11 (2,1)
- +Infusionsstelle
- +
-aDie Zerbaxa-Dosis für die Injektion betrug 1 g/0,5 g intravenös alle 8 Stunden, mit Anpassung in Abhängigkeit der Nierenfunktion, falls angemessen. In den Studien zu cIAI wurde Zerbaxa in Kombination mit Metronidazol verabreicht.
- +
- +aDie Zerbaxa-Dosis für die Injektion betrug 1 g/0,5 g intravenös alle 8 Stunden, mit Anpassung in Abhängigkeit der Nierenfunktion, falls angemessen. In den Studien zu cIAI wurde Zerbaxa in Kombination mit Metronidazol verabreicht.
-Siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen, Mortalität».
- +Siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen, Mortalität" .
-Über die folgenden ausgewählten unerwünschten Wirkungen wurde bei Patienten unter Behandlung mit Zerbaxa mit einer Häufigkeit von <1% berichtet. Gelegentlich (≥1/1000 bis <1/100)
-Infektionen und parasitäre Erkrankungen Candidiasis, einschliesslich oropharyngeal und vulvovaginal, Pilzinfektion der Harnwege, Clostridium difficile Colitis
-Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Hyperglykämie, Hypomagnesiämie, Hypophosphatämie
-Erkrankungen des Nervensystems Ischämischer Schlaganfall
-Herzerkrankungen Tachykardie, Angina pectoris
-Gefässerkrankungen Venenthrombose
-Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums Dyspnoe
-Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Gastritis, aufgetriebenes Abdomen, Dyspepsie, Flatulenz, Ileus, paralytischer Ileus
-Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes Urtikaria
-Erkrankungen der Nieren und Harnwege Niereninsuffizienz, Nierenversagen
-Untersuchungen Erhöhte Gamma-Glutamyltransferase (GGT) im Serum, erhöhte alkalische Phosphatase im Serum, positiver Coombs-Test
- +Über die folgenden ausgewählten unerwünschten Gelegentlich(≥1/1000 bis <1/100)
- +Wirkungen wurde bei Patienten unter Behandlung mit
- +Zerbaxa mit einer Häufigkeit von <1% berichtet.
- +Infektionen und parasitäre Erkrankungen Candidiasis, einschliesslich oropharyngeal
- + und vulvovaginal, Pilzinfektion der
- + Harnwege, Clostridium difficile Colitis
- +Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Hyperglykämie, Hypomagnesiämie,
- + Hypophosphatämie
- +Erkrankungen des Nervensystems Ischämischer Schlaganfall
- +Herzerkrankungen Tachykardie, Angina pectoris
- +Gefässerkrankungen Venenthrombose
- +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Dyspnoe
- +Mediastinums
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Gastritis, aufgetriebenes Abdomen,
- + Dyspepsie, Flatulenz, Ileus, paralytischer
- + Ileus
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes Urtikaria
- +Erkrankungen der Nieren und Harnwege Niereninsuffizienz, Nierenversagen
- +Untersuchungen Erhöhte Gamma-Glutamyltransferase (GGT) im
- + Serum, erhöhte alkalische Phosphatase im
- + Serum, positiver Coombs-Test
- +
- +
-Zerbaxa wurde in einer kontrollierten klinischen Phase 3 Studie bei nosokomialer Pneumonie untersucht, wobei insgesamt 361 Patienten mit Zerbaxa (3 g alle 8 Stunden, mit Anpassung an die Nierenfunktion falls angemessen) und 359 Patienten mit dem Vergleichspräparat (Meropenem 1 g alle 8 Stunden) für bis zu 14 Tage behandelt wurden. Das Durchschnittsalter der behandelten Patienten war 60 Jahre (Spanne 18 bis 98 Jahre) über die Behandlungsarme. Ca. 44% der Probanden waren 65 Jahre oder älter. Die meisten in die Studie aufgenommenen Patienten (71%) waren männlich. Alle Probanden waren mechanisch beatmet und 92% waren auf einer Intensivpflegestation (ICU) zum Zeitpunkt der Randomisierung. Der mediane APACHE II Score war 17. Tabelle 7 zeigt die unerwünschten Wirkungen, die bei mindestens 1% der Patienten aufgetreten sind, die Zerbaxa in einer klinischen Phase 3 Studie zu nosokomialer Pneumonie erhalten haben.
- +Zerbaxa wurde in einer kontrollierten klinischen Phase 3 Studie bei nosokomialer Pneumonie untersucht, wobei insgesamt 361 Patienten mit Zerbaxa (3 g alle 8 Stunden, mit Anpassung an die Nierenfunktion falls angemessen) und 359 Patienten mit dem Vergleichspräparat (Meropenem 1 g alle 8 Stunden) für bis zu 14 Tage behandelt wurden. Das Durchschnittsalter der behandelten Patienten war 60 Jahre (Spanne 18 bis 98 Jahre) über die Behandlungsarme. Ca. 44% der Probanden waren 65 Jahre oder älter. Die meisten in die Studie aufgenommenen Patienten (71%) waren männlich. Alle Probanden waren mechanisch beatmet und 92% waren auf einer Intensivpflegestation (ICU) zum Zeitpunkt der Randomisierung. Der mediane APACHE II Score war 17. Tabelle 7 zeigt die unerwünschten Wirkungen, die bei mindestens 1% der Patienten aufgetreten sind, die Zerbaxa in einer klinischen Phase 3 Studie zu nosokomialer Pneumonie erhalten haben.
-Bevorzugte Bezeichnung Nosokomiale Pneumonia, einschliesslich beatmungsassoziierter Pneumonie
- Zerbaxaa N = 361 n (%) Meropenem N = 359 n (%)
-Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
-Diarrhoe 23 (6,4) 25 (7,0)
-Erbrechen 12 (3,3) 10 (2,8)
-Infektionen und parasitäre Erkrankungen
-Clostridium difficile Colitisb 10 (2,8) 2 (0,6)
- +Bevorzugte Bezeichnung Nosokomiale Pneumonia, einschliesslich
- + beatmungsassoziierter Pneumonie
- + ZerbaxaaN = 361n (%) MeropenemN = 359n
- + (%)
- +Erkrankungen des Gastrointes
- +tinaltrakts
- +Diarrhoe 23 (6,4) 25 (7,0)
- +Erbrechen 12 (3,3) 10 (2,8)
- +Infektionen und parasitäre
- +Erkrankungen
- +Clostridium difficile 10 (2,8) 2 (0,6)
- +Colitisb
- +
-ALAT erhöht 21 (5,8) 14 (3,9)
-ASAT erhöht 19 (5,3) 14 (3,9)
-Transaminasen erhöht 11 (3,0) 10 (2,8)
-Leberfunktionstest abnormal 7 (1,9) 2 (0,6)
-Alkalische Phosphatase im Blut erhöht 6 (1,7) 0
-Gamma-Glutamyltransferase erhöht 5 (1,4) 0
-Erkrankungen des Nervensystems
-Intrakranielle Blutungc 16 (4,4) 5 (1,4)
-Erkrankungen der Nieren und Harnwege
-Niereninsuffizienz/Nierenversagend 32 (8,9) 22 (6,1)
- +ALAT erhöht 21 (5,8) 14 (3,9)
- +ASAT erhöht 19 (5,3) 14 (3,9)
- +Transaminasen erhöht 11 (3,0) 10 (2,8)
- +Leberfunktionstest abnormal 7 (1,9) 2 (0,6)
- +Alkalische Phosphatase im 6 (1,7) 0
- +Blut erhöht
- +Gamma-Glutamyltransferase 5 (1,4) 0
- +erhöht
- +Erkrankungen des Nervensyste
- +ms
- +Intrakranielle Blutungc 16 (4,4) 5 (1,4)
- +Erkrankungen der Nieren und
- +Harnwege
- +Niereninsuffizienz/Nierenver 32 (8,9) 22 (6,1)
- +sagend
- +
-aDie Zerbaxa-Dosis für die Injektion betrug 3 g intravenös alle 8 Stunden, mit Anpassung in Abhängigkeit der Nierenfunktion, falls angemessen.
- +
- +aDie Zerbaxa-Dosis für die Injektion betrug 3 g intravenös alle 8 Stunden, mit Anpassung in Abhängigkeit der Nierenfunktion, falls angemessen.
-Über die folgenden ausgewählten unerwünschten Wirkungen wurde bei Patienten unter Behandlung mit Zerbaxa mit einer Häufigkeit von <1% berichtet. Gelegentlich (≥1/1000 bis <1/100)
-Untersuchungen Direkter Coombs Test positiv
- +Über die folgenden ausgewählten unerwünschten Wirkungen wurde bei Patienten Gelegentlich(≥1/1000
- +unter Behandlung mit Zerbaxa mit einer Häufigkeit von <1% berichtet. bis <1/100)
- +Untersuchungen Direkter Coombs
- + Test positiv
- +
- +
-Zerbaxa wurde in zwei verblindeten, randomisierten, aktiv-kontrollierten klinischen Studien bei pädiatrischen Patienten ab Geburt (definiert als Gestationsalter >32 Wochen und ≥7 Tage nach Geburt) bis weniger als 18 Jahren untersucht, die eine bei cIAI und die andere bei cUTI, welche insgesamt 170 mit Zerbaxa behandelte pädiatrische Patienten und 54 mit der Vergleichsmedikation behandelte pädiatrische Patienten umfassten. Das Dosierungsschema von Zerbaxa war in beiden Studien dasselbe (siehe «Dosierung/Anwendung, Patienten mit Nierenfunktionsstörung»). Die Patienten wurden im Verhältnis 3:1 zu Zerbaxa plus Metronidazol oder Meropenem plus Placebo in der cIAI Studie und zu Zerbaxa oder Meropenem in der cUTI Studie randomisiert (siehe «Eigenschaften/Wirkungen, Daten aus klinischen Studien, Komplizierte intraabdominelle Infektionen, Komplizierte Harnwegsinfektionen, einschliesslich Pyelonephritis»). Bei diesen pädiatrischen Patienten war die Art der unerwünschten Wirkungen im Allgemeinen vergleichbar mit derjenigen bei Erwachsenen. Tabelle 9 listet die unerwünschten Wirkungen auf, welche bei 4% oder mehr der pädiatrischen Patienten unter Behandlung mit Zerbaxa in der klinischen Studie zu entweder cIAI oder cUTI aufgetreten sind.
-Tabelle 9: Unerwünschte Wirkungen bei 4% oder mehr der pädiatrischen Patienten (Geburt# bis weniger als 18 Jahre) unter Behandlung mit Zerbaxa in der klinischen Studie zu entweder cIAI oder cUTI
-Unerwünschte Wirkung Komplizierte intraabdominelle Infektionen Komplizierte Harnwegsinfektionen, einschliesslich Pyelonephritis
- Zerbaxa* (N=70) n (%) Meropenem (N=21) n (%) Zerbaxa (N=100) n (%) Meropenem (N=33) n (%)
-Thrombozytose1 11 (16) 3 (14) 9 (9) 3 (9)
-Diarrhoe 12 (17) 5 (24) 7 (7) 3 (9)
-Fieber2 9 (13) 3 (14) 7 (7) 1 (3)
-Leukopenie3 3 (4) 0 (0) 8 (8) 0 (0)
-Bauchschmerzen4 8 (11) 0 (0) 2 (2) 1 (3)
-ASAT erhöht 5 (7) 1 (5) 4 (4) 2 (6)
-Erbrechen 7 (10) 1 (5) 1 (1) 1 (3)
-ALAT erhöht 4 (6) 1 (5) 4 (4) 2 (6)
-Anämie 5 (7) 0 (0) 2 (2) 0 (0)
-Phlebitis5 4 (6) 0 (0) 1 (1) 1 (3)
-Hypertonie 3 (4) 0 (0) 0 (0) 1 (3)
-Gastritis 3 (4) 0 (0) 0 (0) 0 (0)
-Hypokaliämie6 3 (4) 0 (0) 0 (0) 0 (0)
-Bradypnoe7 3 (4) 0 (0) 0 (0) 0 (0)
- +Zerbaxa wurde in zwei verblindeten, randomisierten, aktiv-kontrollierten klinischen Studien bei pädiatrischen Patienten ab Geburt (definiert als Gestationsalter >32 Wochen und ≥7 Tage nach Geburt) bis weniger als 18 Jahren untersucht, die eine bei cIAI und die andere bei cUTI, welche insgesamt 170 mit Zerbaxa behandelte pädiatrische Patienten und 54 mit der Vergleichsmedikation behandelte pädiatrische Patienten umfassten. Das Dosierungsschema von Zerbaxa war in beiden Studien dasselbe (siehe "Dosierung/Anwendung, Patienten mit Nierenfunktionsstörung" ). Die Patienten wurden im Verhältnis 3:1 zu Zerbaxa plus Metronidazol oder Meropenem plus Placebo in der cIAI Studie und zu Zerbaxa oder Meropenem in der cUTI Studie randomisiert (siehe "Eigenschaften/Wirkungen, Daten aus klinischen Studien, Komplizierte intraabdominelle Infektionen, Komplizierte Harnwegsinfektionen, einschliesslich Pyelonephritis" ). Bei diesen pädiatrischen Patienten war die Art der unerwünschten Wirkungen im Allgemeinen vergleichbar mit derjenigen bei Erwachsenen. Tabelle 9 listet die unerwünschten Wirkungen auf, welche bei 4% oder mehr der pädiatrischen Patienten unter Behandlung mit Zerbaxa in der klinischen Studie zu entweder cIAI oder cUTI aufgetreten sind.
- +Tabelle 9: Unerwünschte Wirkungen bei 4% oder mehr der pädiatrischen Patienten (Geburt# bis weniger als 18 Jahre) unter Behandlung mit Zerbaxa in der klinischen Studie zu entweder cIAI oder cUTI
- +Unerwünschte Wirkung Komplizierte intraab Komplizierte Harnweg
- + dominelle Infektione sinfektionen,einschl
- + n iesslich Pyelonephri
- + tis
- + Zerbaxa*(N=70)n (%) Meropenem (N=21)n Zerbaxa(N=100)n (%) Meropenem (N=33)n
- + (%) (%)
- +Thrombozytose1 11 (16) 3 (14) 9 (9) 3 (9)
- +Diarrhoe 12 (17) 5 (24) 7 (7) 3 (9)
- +Fieber2 9 (13) 3 (14) 7 (7) 1 (3)
- +Leukopenie3 3 (4) 0 (0) 8 (8) 0 (0)
- +Bauchschmerzen4 8 (11) 0 (0) 2 (2) 1 (3)
- +ASAT erhöht 5 (7) 1 (5) 4 (4) 2 (6)
- +Erbrechen 7 (10) 1 (5) 1 (1) 1 (3)
- +ALAT erhöht 4 (6) 1 (5) 4 (4) 2 (6)
- +Anämie 5 (7) 0 (0) 2 (2) 0 (0)
- +Phlebitis5 4 (6) 0 (0) 1 (1) 1 (3)
- +Hypertonie 3 (4) 0 (0) 0 (0) 1 (3)
- +Gastritis 3 (4) 0 (0) 0 (0) 0 (0)
- +Hypokaliämie6 3 (4) 0 (0) 0 (0) 0 (0)
- +Bradypnoe7 3 (4) 0 (0) 0 (0) 0 (0)
- +
- +
-Unbekannt: Über schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) wurde bei Patienten berichtet, welche mit Beta-Lactam Antibiotika behandelt wurden (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Unbekannt: Über schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) wurde bei Patienten berichtet, welche mit Beta-Lactam Antibiotika behandelt wurden (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Die höchste in klinischen Studien erhaltene Einzeldosis Zerbaxa beträgt 3,0 g/1,5 g Ceftolozan/Tazobactam.
- +Die höchste in klinischen Studien erhaltene Einzeldosis Zerbaxa beträgt 3,0 g/1,5 g Ceftolozan/Tazobactam.
-Ceftolozan gehört zu den Antibiotika der Cephalosporin-Klasse. Ceftolozan wirkt bakterizid über die Bindung an Penicillin-bindende Proteine (PBP), was zu einer Hemmung der Zellwandsynthese und damit zum Zelltod führt. Ceftolozan besitzt eine hohe Affinität für die PBP von Pseudomonas aeruginosa [PBP1b (CI50 0,07 mg/l), PBP1c (CI50 0,64 mg/l), PBP2 (CI50 1,36 mg/l), PBP3 (CI50 0,02 mg/l) und PBP4 (CI50 0,29 mg/l)] sowie für das PBP3 von Escherichia coli (CI50 0,03 mg/l).
- +Ceftolozan gehört zu den Antibiotika der Cephalosporin-Klasse. Ceftolozan wirkt bakterizid über die Bindung an Penicillin-bindende Proteine (PBP), was zu einer Hemmung der Zellwandsynthese und damit zum Zelltod führt. Ceftolozan besitzt eine hohe Affinität für die PBP von Pseudomonas aeruginosa [PBP1b (CI50 0,07 mg/l), PBP1c (CI50 0,64 mg/l), PBP2 (CI50 1,36 mg/l), PBP3 (CI50 0,02 mg/l) und PBP4 (CI50 0,29 mg/l)] sowie für das PBP3 von Escherichia coli (CI50 0,03 mg/l).
- Minimale Hemmkonzentrationen (mg/l) Disk Diffusion Zonendurchmesser (mm)
-Erreger Art der Infektion Empfindlich Resistent Empfindlich Resistent
-Enterobacterales* ·Komplizierte intraabdominelle Infektionen* ·Komplizierte Harnwegsinfektionen* ·Akute Pyelonephritis* ·Im Spital erworbene Pneumonie, einschliesslich beatmungsassoziierter Pneumonie† ≤2 >2 ≥22 <22
-P. aeruginosa* ·Komplizierte intraabdominelle Infektionen* ·Komplizierte Harnwegsinfektionen* ·Akute Pyelonephritis* ·Im Spital erworbene Pneumonie, einschliesslich beatmungsassoziierter Pneumonie† ≤4 >4 ≥24 <24
-H. influenzae† Im Spital erworbene Pneumonie, einschliesslich beatmungsassoziierter Pneumonie† ≤0,5 >0,5 ≥23 <23
-
-*basierend auf 1 g Ceftolozan/0,5 g Tazobactam iv. alle 8 Stunden, Infusionsdauer 1 h.
-†basierend auf 2 g Ceftolozan/1 g Tazobactam iv. alle 8 Stunden, Infusionsdauer 1 h.
- + Minimale Hemmkonzent Disk DiffusionZonend
- + rationen (mg/l) urchmesser (mm)
- +Erreger Art der Infektion Empfindlich Resistent Empfindlich Resistent
- +Enterobacterales* -Komplizierte ≤2 >2 ≥22 <22
- + intraabdominelle
- + Infektionen*-Kompliz
- + ierte Harnwegsinfekt
- + ionen*-Akute Pyelone
- + phritis*-Im Spital
- + erworbene Pneumonie,
- + einschliesslich
- + beatmungsassoziierte
- + r Pneumonie†
- +P. aeruginosa* -Komplizierte ≤4 >4 ≥24 <24
- + intraabdominelle
- + Infektionen*-Kompliz
- + ierte Harnwegsinfekt
- + ionen*-Akute Pyelone
- + phritis*-Im Spital
- + erworbene Pneumonie,
- + einschliesslich
- + beatmungsassoziierte
- + r Pneumonie†
- +H. influenzae† Im Spital erworbene ≤0,5 >0,5 ≥23 <23
- + Pneumonie, einschlie
- + sslich beatmungsasso
- + ziierter Pneumonie†
- +
- +
- +*basierend auf 1 g Ceftolozan/0,5 g Tazobactam iv. alle 8 Stunden, Infusionsdauer 1 h.
- +†basierend auf 2 g Ceftolozan/1 g Tazobactam iv. alle 8 Stunden, Infusionsdauer 1 h.
-Im Rahmen einer randomisierten, placebo- und aktiv kontrollierten Crossover-Studie zum QTc-Intervall erhielten 51 gesunde erwachsene Probanden Einzeldosen von 1 g/0,5 g und 3,0 g/1,5 g Ceftolozan/Tazobactam. Es wurde kein signifikanter Effekt von Zerbaxa auf die Herzfrequenz, die Morphologie des Elektrokardiogramms, das PR-, QRs- oder QT-Intervall festgestellt.
- +Im Rahmen einer randomisierten, placebo- und aktiv kontrollierten Crossover-Studie zum QTc-Intervall erhielten 51 gesunde erwachsene Probanden Einzeldosen von 1 g/0,5 g und 3,0 g/1,5 g Ceftolozan/Tazobactam. Es wurde kein signifikanter Effekt von Zerbaxa auf die Herzfrequenz, die Morphologie des Elektrokardiogramms, das PR-, QRs- oder QT-Intervall festgestellt.
-Zusätzliche antibakterielle Substanzen müssen erwogen werden, wenn erwiesen ist oder vermutet wird, dass Erreger am Infektionsprozess beteiligt sind, welche oben nicht erwähnt sind (siehe «Dosierung/Anwendung»).
- +Zusätzliche antibakterielle Substanzen müssen erwogen werden, wenn erwiesen ist oder vermutet wird, dass Erreger am Infektionsprozess beteiligt sind, welche oben nicht erwähnt sind (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
-Im Rahmen einer multinationalen doppelblinden Studie wurden insgesamt 979 hospitalisierte Erwachsene mit cIAI randomisiert, bei welchen als Studienmedikation entweder Zerbaxa (Ceftolozan/Tazobactam 1 g/0,5 g intravenös alle 8 Stunden) in Kombination mit Metronidazol (500 mg intravenös alle 8 Stunden) mit Meropenem (1 g intravenös alle 8 Stunden) über 4 bis 14 Behandlungstage verglichen wurde. Die komplizierten intraabdominellen Infektionen umfassten Appendizitis, Cholezystitis, Divertikulitis, Magen-/Duodenalperforation, intestinale Perforation und andere Ursachen für intraabdominelle Abszesse und Peritonitis. Die Mehrzahl der Patienten (75%) wurde in Osteuropa aufgenommen.
- +Im Rahmen einer multinationalen doppelblinden Studie wurden insgesamt 979 hospitalisierte Erwachsene mit cIAI randomisiert, bei welchen als Studienmedikation entweder Zerbaxa (Ceftolozan/Tazobactam 1 g/0,5 g intravenös alle 8 Stunden) in Kombination mit Metronidazol (500 mg intravenös alle 8 Stunden) mit Meropenem (1 g intravenös alle 8 Stunden) über 4 bis 14 Behandlungstage verglichen wurde. Die komplizierten intraabdominellen Infektionen umfassten Appendizitis, Cholezystitis, Divertikulitis, Magen-/Duodenalperforation, intestinale Perforation und andere Ursachen für intraabdominelle Abszesse und Peritonitis. Die Mehrzahl der Patienten (75%) wurde in Osteuropa aufgenommen.
-Analyse Ceftolozan/Tazobactam + Metronidazol n/N (%) Meropenem n/N (%) Differenz Prozentpunktea (99%- KI)
-CE Populationb 353/375 (94,1) 375/399 (94,0) 0,0 (-4,16; 4,30)
-ITT Populationc 399/476 (83,8) 424/494 (85,8) -2,2 (-7,95; 3,44)
- +Analyse Ceftolozan/Tazobactam + Meropenemn/N (%) Differenz Prozentpunktea
- + Metronidazoln/N (%) (99%- KI)
- +CE Populationb 353/375 (94,1) 375/399 (94,0) 0,0 (-4,16; 4,30)
- +ITT Populationc 399/476 (83,8) 424/494 (85,8) -2,2 (-7,95; 3,44)
- +
- +
-Erreger nach Organismengruppe Zerbaxa plus Metronidazol n/N (%) Meropenem n/N (%)
- +Erreger nach Organismengruppe Zerbaxa plus Metronidazoln/N (%) Meropenemn/N (%)
-Escherichia coli 197/208 (94,7) 216/231 (93,5)
-Klebsiella pneumoniae 28/30 (93,3) 22/25 (88,0)
-Pseudomonas aeruginosa 26/26 (100) 27/29 (93,1)
-Enterobacter cloacae 19/22 (86,4) 22/22 (100)
-Klebsiella oxytoca 12/12 (100) 21/22 (95,5)
-Proteus mirabilis 10/11 (90,9) 9/10 (90,0)
- +Escherichia coli 197/208 (94,7) 216/231 (93,5)
- +Klebsiella pneumoniae 28/30 (93,3) 22/25 (88,0)
- +Pseudomonas aeruginosa 26/26 (100) 27/29 (93,1)
- +Enterobacter cloacae 19/22 (86,4) 22/22 (100)
- +Klebsiella oxytoca 12/12 (100) 21/22 (95,5)
- +Proteus mirabilis 10/11 (90,9) 9/10 (90,0)
-Streptococcus anginosus 25/30 (83,3) 23/23 (100)
-Streptococcus constellatus 17/18 (94,4) 20/23 (87,0)
-Streptococcus salivarius 9/10 (90,0) 8/8 (100)
- +Streptococcus anginosus 25/30 (83,3) 23/23 (100)
- +Streptococcus constellatus 17/18 (94,4) 20/23 (87,0)
- +Streptococcus salivarius 9/10 (90,0) 8/8 (100)
-Bacteroides fragilis 39/41 (95,1) 56/57 (98,2)
- +Bacteroides fragilis 39/41 (95,1) 56/57 (98,2)
- +
- +
-Die Studie zu cIAI in der Pädiatrie war eine randomisierte, doppelblinde, multizentrische, aktiv-kontrollierte Studie bei hospitalisierten Patienten von Geburt (definiert als Gestationsalter >32 Wochen und ≥7 Tage nach der Geburt) bis weniger als 18 Jahren (NCT03217136). Die Patienten wurden in einem Verhältnis von 3:1 zu entweder intravenösem (iv.) Zerbaxa (siehe «Dosierung/Anwendung») plus Metronidazol (10 mg/kg iv. alle 8 Stunden) oder Meropenem (20 mg/kg iv. all 8 Stunden) plus Placebo randomisiert. Die Patienten erhielten die iv. Studienbehandlung für ein Minimum von 3 Tagen, bevor optional zu einer oralen Step-down Therapie nach Ermessen des Studienarztes gewechselt werden konnte, um eine antibakterielle Therapie von insgesamt 5 bis 14 Tagen abzuschliessen.
-Die modifizierte Intention to Treat (MITT) Population bestand aus 91 Patienten (N=70 in der Zerbaxa plus Metronidazol Gruppe; N=21 in der Meropenem plus Placebo Gruppe), welche randomisiert wurden und mindestens eine Dosis der Studienbehandlung erhielten. Das mediane Alter der Patienten war 8,2 Jahre in der Zerbaxa plus Metronidazol Gruppe bzw. 8,5 Jahre in der Meropenem plus Placebo Gruppe. In der Zerbaxa plus Metronidazol Gruppe war die Studienaufnahme nach Altersgruppe wie folgt: 12 bis <18 J.: n=16, 6 bis <12 J.: n=30, 2 bis <6 J.: n=22, 3 Monate bis <2 J.: n=1, ab Geburt bis <3 Monate: n=1. Patienten unter Behandlung mit Zerbaxa plus Metronidazol waren vorwiegend männlich (67%) und von weisser Hautfarbe (87%). Patienten unter Behandlung mit Meropenem plus Placebo waren vorwiegend weiblich (71%) und von weisser Hautfarbe (91%). Die meisten Patienten in der MITT Population hatten eine Diagnose einer komplizierten Appendizitis bei Studieneinschluss (Zerbaxa plus Metronidazol: 91,4%; Meropenem plus Placebo: 100%). Die mediane (Spannweite) Dauer der iv. Studienbehandlung war vergleichbar zwischen den Patienten in der Zerbaxa plus Metronidazol (6,3 [0,3 bis 14,0] Tage) und der Meropenem plus Placebo (6,0 [2,3 bis 8,8] Tage) Gruppe.
-Das primäre Studienziel war die Evaluation der Sicherheit und Verträglichkeit von Zerbaxa. Die Wirksamkeitsbewertungen wiesen nicht die für eine formale Hypothesentestung von Vergleichen zwischen den Behandlungsgruppen erforderliche Power auf. Bei der TOC Visite, welche zwischen 7 und 14 Tagen nach der letzten Dosis des Studienmedikaments stattfand, wurde ein positives klinisches Ansprechen definiert als vollständiges Abklingen oder markante Verbesserung von Zeichen und Symptomen der cIAI oder Rückkehr zu Zeichen und Symptomen vor der Infektion, sodass keine weitere antibiotische Therapie (iv. oder oral) oder kein weiteres chirurgisches oder Drainage-Vorgehen für die Behandlung der cIAI notwendig war. Eine Zusammenfassung der klinischen Ansprechraten in den MITT und klinisch evaluierbaren (CE) Populationen bei der TOC Visite ist in Tabelle 12 dargestellt. Die CE Population umfasste alle Protokoll-adhärenten MITT Patienten mit einem klinischen Outcome bei der Visite von Interesse.
-Tabelle 12: Klinische Ansprechraten in einer Studie in der Pädiatrie zu komplizierten intraabdominellen Infektionen
-Analysierte Population Zerbaxa plus Metronidazol n/N (%) Meropenem n/N (%) Behandlungsdifferenz (95%-KI)*
-MITT Population 56/70 (80,0) 21/21 (100,0) -19,1 (-30,2, -2,9)
-CE Population 52/58 (89,7) 19/19 (100,0) -10,7 (-21,5, 6,8)
- +Die Studie zu cIAI in der Pädiatrie war eine randomisierte, doppelblinde, multizentrische, aktiv-kontrollierte Studie bei hospitalisierten Patienten von Geburt (definiert als Gestationsalter >32 Wochen und ≥7 Tage nach der Geburt) bis weniger als 18 Jahren (NCT03217136). Die Patienten wurden in einem Verhältnis von 3:1 zu entweder intravenösem (iv.) Zerbaxa (siehe "Dosierung/Anwendung" ) plus Metronidazol (10 mg/kg iv. alle 8 Stunden) oder Meropenem (20 mg/kg iv. all 8 Stunden) plus Placebo randomisiert. Die Patienten erhielten die iv. Studienbehandlung für ein Minimum von 3 Tagen, bevor optional zu einer oralen Step-down Therapie nach Ermessen des Studienarztes gewechselt werden konnte, um eine antibakterielle Therapie von insgesamt 5 bis 14 Tagen abzuschliessen.
- +Die modifizierte Intention to Treat (MITT) Population bestand aus 91 Patienten (N=70 in der Zerbaxa plus Metronidazol Gruppe; N=21 in der Meropenem plus Placebo Gruppe), welche randomisiert wurden und mindestens eine Dosis der Studienbehandlung erhielten. Das mediane Alter der Patienten war 8,2 Jahre in der Zerbaxa plus Metronidazol Gruppe bzw. 8,5 Jahre in der Meropenem plus Placebo Gruppe. In der Zerbaxa plus Metronidazol Gruppe war die Studienaufnahme nach Altersgruppe wie folgt: 12 bis <18 J.: n=16, 6 bis <12 J.: n=30, 2 bis <6 J.: n=22, 3 Monate bis <2 J.: n=1, ab Geburt bis <3 Monate: n=1. Patienten unter Behandlung mit Zerbaxa plus Metronidazol waren vorwiegend männlich (67%) und von weisser Hautfarbe (87%). Patienten unter Behandlung mit Meropenem plus Placebo waren vorwiegend weiblich (71%) und von weisser Hautfarbe (91%). Die meisten Patienten in der MITT Population hatten eine Diagnose einer komplizierten Appendizitis bei Studieneinschluss (Zerbaxa plus Metronidazol: 91,4%; Meropenem plus Placebo: 100%). Die mediane (Spannweite) Dauer der iv. Studienbehandlung war vergleichbar zwischen den Patienten in der Zerbaxa plus Metronidazol (6,3 [0,3 bis 14,0] Tage) und der Meropenem plus Placebo (6,0 [2,3 bis 8,8] Tage) Gruppe.
- +Das primäre Studienziel war die Evaluation der Sicherheit und Verträglichkeit von Zerbaxa. Die Wirksamkeitsbewertungen wiesen nicht die für eine formale Hypothesentestung von Vergleichen zwischen den Behandlungsgruppen erforderliche Power auf. Bei der TOC Visite, welche zwischen 7 und 14 Tagen nach der letzten Dosis des Studienmedikaments stattfand, wurde ein positives klinisches Ansprechen definiert als vollständiges Abklingen oder markante Verbesserung von Zeichen und Symptomen der cIAI oder Rückkehr zu Zeichen und Symptomen vor der Infektion, sodass keine weitere antibiotische Therapie (iv. oder oral) oder kein weiteres chirurgisches oder Drainage-Vorgehen für die Behandlung der cIAI notwendig war. Eine Zusammenfassung der klinischen Ansprechraten in den MITT und klinisch evaluierbaren (CE) Populationen bei der TOC Visite ist in Tabelle 12 dargestellt. Die CE Population umfasste alle Protokoll-adhärenten MITT Patienten mit einem klinischen Outcome bei der Visite von Interesse.
- +Tabelle 12: Klinische Ansprechraten in einer Studie in der Pädiatrie zu komplizierten intraabdominellen Infektionen
- +Analysierte Populati Zerbaxa plus Metronidazoln/ Meropenemn/N (%) Behandlungsdifferenz(95%-KI
- +on N (%) )*
- +MITT Population 56/70 (80,0) 21/21 (100,0) -19,1 (-30,2, -2,9)
- +CE Population 52/58 (89,7) 19/19 (100,0) -10,7 (-21,5, 6,8)
- +
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-Im Rahmen einer multinationalen doppelblinden Studie wurden insgesamt 1068 hospitalisierte Erwachsene mit cUTI (einschliesslich Pyelonephritis) randomisiert, bei welchen als Studienmedikation entweder Zerbaxa 1 g/0,5 g intravenös alle 8 Stunden oder Levofloxacin (750 mg intravenös einmal täglich) über 7 Behandlungstage verglichen wurde. Der primäre Wirksamkeitsendpunkt war definiert als mikrobiologische Eradikation (Reduktion aller bei Studieneinschluss nachgewiesenen uropathogenen Erreger mit ≥105 auf <103 CFU/ml) bei der Test-of-Cure (TOC) Visite 7 (± 2) Tage nach der letzten Dosis des Studienmedikaments. Die Population zur primären Wirksamkeitsanalyse war die mikrobiologisch evaluierbare (ME) Population, welche Protokoll-adhärente mikrobiologisch modizifierte Intention to Treat Patienten mit einer Urinkultur bei der TOC Visite umfasste. Der wichtigste sekundäre Wirksamkeitsendpunkt war die mikrobiologische Eradikation bei der TOC Visite in der mMITT Population, die alle Patienten umfasste, die das Studienmedikament erhalten hatten und bei Studieneinschluss mindestens 1 uropathogenen Erreger aufwiesen.
- +Im Rahmen einer multinationalen doppelblinden Studie wurden insgesamt 1068 hospitalisierte Erwachsene mit cUTI (einschliesslich Pyelonephritis) randomisiert, bei welchen als Studienmedikation entweder Zerbaxa 1 g/0,5 g intravenös alle 8 Stunden oder Levofloxacin (750 mg intravenös einmal täglich) über 7 Behandlungstage verglichen wurde. Der primäre Wirksamkeitsendpunkt war definiert als mikrobiologische Eradikation (Reduktion aller bei Studieneinschluss nachgewiesenen uropathogenen Erreger mit ≥105 auf <103 CFU/ml) bei der Test-of-Cure (TOC) Visite 7 (± 2) Tage nach der letzten Dosis des Studienmedikaments. Die Population zur primären Wirksamkeitsanalyse war die mikrobiologisch evaluierbare (ME) Population, welche Protokoll-adhärente mikrobiologisch modizifierte Intention to Treat Patienten mit einer Urinkultur bei der TOC Visite umfasste. Der wichtigste sekundäre Wirksamkeitsendpunkt war die mikrobiologische Eradikation bei der TOC Visite in der mMITT Population, die alle Patienten umfasste, die das Studienmedikament erhalten hatten und bei Studieneinschluss mindestens 1 uropathogenen Erreger aufwiesen.
-Analysierte Population Zerbaxaa n/N (%) Levofloxacinb n/N (%) Differenz zwischen den Behandlungen (99%-KI)c
-ME 288/340 (84,7) 266/353 (75,4) 9,4 (1,54; 17,12)
-mMITT 313/398 (78,6) 281/402 (69,9) 8,7 (0,77; 16,57)
-Nach Resistenz bei Studieneinschluss (ME)
-Levofloxacin-resistente(r) Erreger bei Studieneinschluss 58/89 (65,2) 42/99 (42,4)
-Levofloxacin-empfindliche(r) Erreger bei Studieneinschluss 216/232 (93,1) 201/228 (88,2)
-Nach Ort des Auftretens (ME)
-Nosokomial 11/15 (73,3) 10/15 (66,7)
-Ambulant erworben 277/325 (85,2) 256/338 (75,7)
-
-a Zerbaxa 1 g/0,5 g intravenös alle 8 Stunden
-b 750 mg intravenös einmal täglich
- +Analysierte Population Zerbaxaan/N (%) Levofloxacinbn/N (%) Differenz zwischen den
- + Behandlungen(99%-KI)c
- +ME 288/340 (84,7) 266/353 (75,4) 9,4 (1,54; 17,12)
- +mMITT 313/398 (78,6) 281/402 (69,9) 8,7 (0,77; 16,57)
- +Nach Resistenz bei
- +Studieneinschluss (ME)
- +Levofloxacin-resistente(r) 58/89 (65,2) 42/99 (42,4)
- +Erreger bei Studieneinschlu
- +ss
- +Levofloxacin-empfindliche(r 216/232 (93,1) 201/228 (88,2)
- +) Erreger bei Studieneinsch
- +luss
- +Nach Ort des Auftretens
- +(ME)
- +Nosokomial 11/15 (73,3) 10/15 (66,7)
- +Ambulant erworben 277/325 (85,2) 256/338 (75,7)
- +
- +
- +a Zerbaxa 1 g/0,5 g intravenös alle 8 Stunden
- +b 750 mg intravenös einmal täglich
-Erreger Zerbaxa n/N (%) Levofloxacin n/N (%)
-Escherichia coli 232/261 (88,9) 219/284 (77,1)
-Klebsiella pneumoniae 21/25 (84) 14/23 (60,9)
-Proteus mirabilis 10/10 (100) 8/11 (72,7)
-Pseudomonas aeruginosa 6/7 (85,7) 6/12 (50)
- +Erreger Zerbaxan/N (%) Levofloxacinn/N (%)
- +Escherichia coli 232/261 (88,9) 219/284 (77,1)
- +Klebsiella pneumoniae 21/25 (84) 14/23 (60,9)
- +Proteus mirabilis 10/10 (100) 8/11 (72,7)
- +Pseudomonas aeruginosa 6/7 (85,7) 6/12 (50)
- +
- +
-Die Studie zu cUTI in der Pädiatrie war eine randomisierte, doppelblinde, multizentrische, aktiv-kontrollierte Studie bei hospitalisierten Patienten ab Geburt (definiert als Gestationsalter >32 Wochen und ≥7 Tage nach Geburt) bis weniger als 18 Jahren (NCT03230838). In Frage kommende Patienten wurden in einem Verhältnis von 3:1 zu iv. Zerbaxa oder Meropenem randomisiert. Die Patienten erhielten die iv. Studienbehandlung für ein Minimum von 3 Tagen, bevor optional zu einer oralen Step-down Therapie nach Ermessen des Studienarztes gewechselt werden konnte, um eine antibakterielle Therapie von insgesamt 5 bis 14 Tagen abzuschliessen.
- +Die Studie zu cUTI in der Pädiatrie war eine randomisierte, doppelblinde, multizentrische, aktiv-kontrollierte Studie bei hospitalisierten Patienten ab Geburt (definiert als Gestationsalter >32 Wochen und ≥7 Tage nach Geburt) bis weniger als 18 Jahren (NCT03230838). In Frage kommende Patienten wurden in einem Verhältnis von 3:1 zu iv. Zerbaxa oder Meropenem randomisiert. Die Patienten erhielten die iv. Studienbehandlung für ein Minimum von 3 Tagen, bevor optional zu einer oralen Step-down Therapie nach Ermessen des Studienarztes gewechselt werden konnte, um eine antibakterielle Therapie von insgesamt 5 bis 14 Tagen abzuschliessen.
-Das mediane Alter der Patienten war 2,7 Jahre in der Zerbaxa bzw. 1,6 Jahre in der Meropenem Gruppe. In der Zerbaxa Gruppe war die Studienaufnahme nach Altersgruppe wie folgt: 12 bis <18 J.: n=10, 6 bis <12 J.: n=13, 2 bis <6 J.: n=14, 3 Monate bis <2 J.: n=20, ab Geburt bis <3 Monate: n=14. Mit Zerbaxa behandelte Patienten waren vorwiegend weiblich (56%) und von weisser Hautfarbe (99%). Mit Meropenem behandelte Patienten waren vorwiegend weiblich (63%) und von weisser Hautfarbe (100%). Die meisten Patienten in der mMITT Population hatten eine Diagnose einer Pyelonephritis (Zerbaxa: 84,5%; Meropenem: 79,2%). Die häufigsten qualifizierenden Gram-negativen uropathogenen Erreger bei Studieneinschluss waren Escherichia coli (Zerbaxa: 74,6%; Meropenem: 87,5%), Klebsiella pneumoniae (8,5%; 4,2%) und Pseudomonas aeruginosa (7,0%; 8,3%).
-Das primäre Studienziel war die Evaluation der Sicherheit und Verträglichkeit von Zerbaxa. Die Wirksamkeitsbewertungen wiesen nicht die für eine formale Hypothesentestung von Vergleichen zwischen den Behandlungsgruppen erforderliche Power auf. Bei der TOC Visite, welche zwischen 7 und 14 Tagen nach der letzten Dosis des Studienmedikaments stattfand, wurde ein positives klinisches Ansprechen definiert als vollständiges Abklingen oder markante Verbesserung von Zeichen und Symptomen der cUTI oder Rückkehr zu Zeichen und Symptomen vor der Infektion, sodass keine weitere antibiotische Therapie (iv. oder oral) zur Behandlung der cUTI notwendig war. Ein positives mikrobiologisches Ansprechen bei der TOC war definiert als Eradikation (alle bei Studieneinschluss vorliegenden uropathogenen Erreger mit ≥105 reduziert auf <104 CFU/ml) der bei Studieneinschluss vorhandenen uropathogenen Erreger in der Urinkultur. Eine Zusammenfassung der klinischen und mikrobiologischen Ansprechraten in der mMITT Population bei der TOC Visite ist in Tabelle 15 dargestellt.
- +Das mediane Alter der Patienten war 2,7 Jahre in der Zerbaxa bzw. 1,6 Jahre in der Meropenem Gruppe. In der Zerbaxa Gruppe war die Studienaufnahme nach Altersgruppe wie folgt: 12 bis <18 J.: n=10, 6 bis <12 J.: n=13, 2 bis <6 J.: n=14, 3 Monate bis <2 J.: n=20, ab Geburt bis <3 Monate: n=14. Mit Zerbaxa behandelte Patienten waren vorwiegend weiblich (56%) und von weisser Hautfarbe (99%). Mit Meropenem behandelte Patienten waren vorwiegend weiblich (63%) und von weisser Hautfarbe (100%). Die meisten Patienten in der mMITT Population hatten eine Diagnose einer Pyelonephritis (Zerbaxa: 84,5%; Meropenem: 79,2%). Die häufigsten qualifizierenden Gram-negativen uropathogenen Erreger bei Studieneinschluss waren Escherichia coli (Zerbaxa: 74,6%; Meropenem: 87,5%), Klebsiella pneumoniae (8,5%; 4,2%) und Pseudomonas aeruginosa (7,0%; 8,3%).
- +Das primäre Studienziel war die Evaluation der Sicherheit und Verträglichkeit von Zerbaxa. Die Wirksamkeitsbewertungen wiesen nicht die für eine formale Hypothesentestung von Vergleichen zwischen den Behandlungsgruppen erforderliche Power auf. Bei der TOC Visite, welche zwischen 7 und 14 Tagen nach der letzten Dosis des Studienmedikaments stattfand, wurde ein positives klinisches Ansprechen definiert als vollständiges Abklingen oder markante Verbesserung von Zeichen und Symptomen der cUTI oder Rückkehr zu Zeichen und Symptomen vor der Infektion, sodass keine weitere antibiotische Therapie (iv. oder oral) zur Behandlung der cUTI notwendig war. Ein positives mikrobiologisches Ansprechen bei der TOC war definiert als Eradikation (alle bei Studieneinschluss vorliegenden uropathogenen Erreger mit ≥105 reduziert auf <104 CFU/ml) der bei Studieneinschluss vorhandenen uropathogenen Erreger in der Urinkultur. Eine Zusammenfassung der klinischen und mikrobiologischen Ansprechraten in der mMITT Population bei der TOC Visite ist in Tabelle 15 dargestellt.
-mMITT Population Zerbaxa n/N (%) Meropenem n/N (%) Behandlungsdifferenz (95%-KI)*
-Klinische Ansprechrate 63/71 (88,7) 23/24 (95,8) -7,3 (-18,0, 10,1)
-Mikrobiologische Ansprechrate 60/71 (84,5) 21/24 (87,5) -3,0 (-17,1, 17,4)
- +mMITT Population Zerbaxan/N (%) Meropenemn/N (%) Behandlungsdifferenz(95%-KI)*
- +Klinische Ansprechrate 63/71 (88,7) 23/24 (95,8) -7,3 (-18,0, 10,1)
- +Mikrobiologische Ansprechrate 60/71 (84,5) 21/24 (87,5) -3,0 (-17,1, 17,4)
- +
- +
-Insgesamt 726 hospitalisierte erwachsene Patienten mit beatmeter nosokomialer Pneumonie (einschliesslich im Spital erworbener Pneumonie [HAP] und beatmungsassoziierter Pneumonie [VAP]) wurden in eine multinationale, doppelblinde Studie aufgenommen, im Rahmen derer Zerbaxa 3 g (Ceftolozan 2 g und Tazobactam 1 g) intravenös alle 8 Stunden mit Meropenem (1 g intravenös alle 8 Stunden) während 8 bis 14 Behandlungstagen, verglichen wurde.
- +Insgesamt 726 hospitalisierte erwachsene Patienten mit beatmeter nosokomialer Pneumonie (einschliesslich im Spital erworbener Pneumonie [HAP] und beatmungsassoziierter Pneumonie [VAP]) wurden in eine multinationale, doppelblinde Studie aufgenommen, im Rahmen derer Zerbaxa 3 g (Ceftolozan 2 g und Tazobactam 1 g) intravenös alle 8 Stunden mit Meropenem (1 g intravenös alle 8 Stunden) während 8 bis 14 Behandlungstagen, verglichen wurde.
-Das mediane Alter der 726 Patienten in der ITT Population war 62 Jahre, 44% der Population waren mindestens 65 Jahre, 22% der Population waren mindestens 75 Jahre. Die Mehrheit der Patienten waren von weisser Hautfarbe (83%), männlich (71%) und aus Osteuropa (64%). Der mediane APACHE II Score war 17 und 33% der Probanden hatten einen APACHE II Score von mindestens 20 zum Ausgangszeitpunkt. Alle Probanden wurden mechanisch beatmet und 519 (71%) hatten eine beatmungsassoziierte Pneumonie (VAP). Zum Zeitpunkt der Randomisierung war die Mehrheit der Probanden für mindestens 5 Tage hospitalisiert (77%), beatmet für mindestens 5 Tage (49%) und auf einer Intensivpflegestation (ICU) (92%). Ca. 36% der Patienten wiesen zum Ausgangszeitpunkt eine Niereninsuffizienz auf und 14% hatten eine mässige bis schwere Insuffizienz (CrCL <50 ml/min). Patienten mit dialysepflichtiger Niereninsuffizienz (CrCL <15 ml/min) wurden von der Studie ausgeschlossen. Ca. 13% der Probanden hatten eine erfolglose vorangehende antibiotische Behandlung gegen nosokomiale Pneumonie und eine Bakterämie lag bei 15% der Patienten zum Ausgangszeitpunkt vor. Wichtige Komorbiditäten umfassten chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), Diabetes mellitus und Stauungsherzinsuffizienz mit einer Rate von 12%, 22% bzw. 16%.
- +Das mediane Alter der 726 Patienten in der ITT Population war 62 Jahre, 44% der Population waren mindestens 65 Jahre, 22% der Population waren mindestens 75 Jahre. Die Mehrheit der Patienten waren von weisser Hautfarbe (83%), männlich (71%) und aus Osteuropa (64%). Der mediane APACHE II Score war 17 und 33% der Probanden hatten einen APACHE II Score von mindestens 20 zum Ausgangszeitpunkt. Alle Probanden wurden mechanisch beatmet und 519 (71%) hatten eine beatmungsassoziierte Pneumonie (VAP). Zum Zeitpunkt der Randomisierung war die Mehrheit der Probanden für mindestens 5 Tage hospitalisiert (77%), beatmet für mindestens 5 Tage (49%) und auf einer Intensivpflegestation (ICU) (92%). Ca. 36% der Patienten wiesen zum Ausgangszeitpunkt eine Niereninsuffizienz auf und 14% hatten eine mässige bis schwere Insuffizienz (CrCL <50 ml/min). Patienten mit dialysepflichtiger Niereninsuffizienz (CrCL <15 ml/min) wurden von der Studie ausgeschlossen. Ca. 13% der Probanden hatten eine erfolglose vorangehende antibiotische Behandlung gegen nosokomiale Pneumonie und eine Bakterämie lag bei 15% der Patienten zum Ausgangszeitpunkt vor. Wichtige Komorbiditäten umfassten chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), Diabetes mellitus und Stauungsherzinsuffizienz mit einer Rate von 12%, 22% bzw. 16%.
-In der ITT Population war Zerbaxa Meropenem nicht unterlegen bezogen auf den primären Endpunkt der klinischen Heilungsraten bei der TOC Visite und dem wichtigen sekundären Endpunkt der Gesamtmortalität bei Tag 28 (Tabelle 16).
-Tabelle 16: Raten der klinischen Heilung bei TOC und der 28 Tage Gesamtmortalität von einer Phase 3 Studie zu nosokomialer Pneumonie (ITT Population)
-Endpunkt Zerbaxa n/N (%) Meropenem n/N (%) Behandlungsdifferenz (97,5% KI)‡
-Klinische Heilung bei TOC Visite 197/362 (54,4) 194/364 (53,3) 1,1 (-7,20, 9,31)
-Beatmungsassoziierte Pneumonie (VAP) 147/263 (55,9) 146/256 (57,0) -1,1 (-10,79, 8,55)
-Beatmete HAP 50/99 (50,5) 48/108 (44,4) 6,1 (-9,31, 21,06)
-Tag 28 Gesamtmortalität 87/362 (24,0) 92/364 (25,3) 1,1 (-6,03, 8,28)
-VAP 63/263 (24,0) 52/256 (20,3) -3,6 (-11,75, 4,55)
-Beatmete HAP 24/99 (24,2) 40/108 (37,0) 12,8 (-1,63, 26,37)
- +In der ITT Population war Zerbaxa Meropenem nicht unterlegen bezogen auf den primären Endpunkt der klinischen Heilungsraten bei der TOC Visite und dem wichtigen sekundären Endpunkt der Gesamtmortalität bei Tag 28 (Tabelle 16).
- +Tabelle 16: Raten der klinischen Heilung bei TOC und der 28 Tage Gesamtmortalität von einer Phase 3 Studie zu nosokomialer Pneumonie (ITT Population)
- +Endpunkt Zerbaxan/N (%) Meropenemn/N (%) Behandlungsdifferenz(97,5%
- + KI)‡
- +Klinische Heilung bei TOC 197/362 (54,4) 194/364 (53,3) 1,1 (-7,20, 9,31)
- +Visite
- +Beatmungsassoziierte 147/263 (55,9) 146/256 (57,0) -1,1 (-10,79, 8,55)
- +Pneumonie (VAP)
- +Beatmete HAP 50/99 (50,5) 48/108 (44,4) 6,1 (-9,31, 21,06)
- +Tag 28 Gesamtmortalität 87/362 (24,0) 92/364 (25,3) 1,1 (-6,03, 8,28)
- +VAP 63/263 (24,0) 52/256 (20,3) -3,6 (-11,75, 4,55)
- +Beatmete HAP 24/99 (24,2) 40/108 (37,0) 12,8 (-1,63, 26,37)
- +
- +
-In der ITT Population waren die klinischen Heilungsraten bei Patienten mit renaler Hyperclearance zum Ausgangszeitpunkt (CrCL ≥150 ml/min) vergleichbar: 40/67 (59,7%) für Zerbaxa und 39/64 (60,9%) für Meropenem; Tag 28 Gesamtmortalitätsraten waren 10/67 (14,9%) bzw. 7/64 (10,9%). Bei denjenigen Patienten mit erfolgloser vorangehender antibiotischer Behandlung gegen nosokomiale Pneumonie waren die klinischen Heilungsraten 26/53 (49,1%) für Zerbaxa und 15/40 (37,5%) für Meropenem; Tag 28 Gesamtmortalitätsraten waren 12/53 (22,6%) bzw. 18/40 (45%). Bei Patienten mit Bakteriämie zu Studienbeginn waren die klinischen Heilungsraten 30/64 (46,9%) für Zerbaxa und 15/41 (36,6%) für Meropenem; Tag 28 Gesamtmortalitätsraten waren 23/64 (35,9%) bzw. 13/41 (31,7%).
-Klinisches und mikrobiologisches Ansprechen nach Krankheitserreger wurde in der mikrobiologischen Intention to Treat Population (mITT) beurteilt, welche alle randomisierten Probanden umfasste, welche zum Ausgangszeitpunkt einen Krankheitserreger aus dem unteren Atemwegstrakt (LRT) hatten, welcher auf mindestens eine der Studienbehandlungen empfindlich war. In der mITT Population waren Klebsiella pneumoniae (34,6%) und Pseudomonas aeruginosa (25%) die häufigsten Krankheitserreger, welche von LRT Kulturen zum Ausgangszeitpunkt isoliert wurden. Unter allen Enterobacteriaceae waren 157 (30,7%) in der mITT Population ESBL positiv; unter allen K. pneumoniae Isolaten waren 105 (20,5%) ESBL positiv. AmpC Überexpression unter P. aeruginosa wurde bei 15 (2,9%) der P. aeruginosa Isolate in den mITT Populationen festgestellt. Klinische Heilungsraten bei TOC und Tag 28 Gesamtmortalitätsraten nach Krankheitserreger in der mITT Population sind in Tabelle 17 dargestellt. In der mITT Population waren die klinischen Heilungsraten bei Patienten mit einem Gram-negativen Krankheitserreger zum Ausgangszeitpunkt 157/259 (60,6%) für Zerbaxa und 137/240 (57,1%) für Meropenem. In der mITT Population waren die mikrobiologischen Ansprechraten bei Patienten mit einem Gram-negativen Krankheitserreger zum Ausgangszeitpunkt 189/259 (73%) für Zerbaxa bzw. 163/240 (67,9%) für Meropenem. In der mITT Population waren die Tag 28 Gesamtmortalitätsraten bei Patienten mit einem Gram-negativen Krankheitserreger zum Ausgangszeitpunkt 52/259 (20,1%) für Zerbaxa und 62/240 (25,8%) für Meropenem.
-Tabelle 17: Klinische Heilungsraten und Tag 28 Gesamtmortalitätsraten nach Krankheitserreger zum Ausgangszeitpunkt in einer Phase 3 Studie zu nosokomialer Pneumonie (mITT Population)
-Kategorie des Krankheitserregers zum Ausgangszeitpunkt Krankheitserreger zum Ausgangszeitpunkt Klinische Heilung bei TOC Tag 28 Gesamtmortalität
- Zerbaxa n/N (%) Meropenem n/N (%) Zerbaxa n/N (%) Meropenem n/N (%)
-Pseudomonas aeruginosa 36/63 (57,1) 39/65 (60,0) 16/63 (25,4) 12/65 (18,5)
-AmpC überexprimierender Pseudomonas aeruginosa 4/9 (44,4) 3/6 (50,0) 0/9 (0) 0/6 (0)
-Enterobacteriaceae 120/195 (61,5) 105/185 (56,8) 38/195 (19,5) 49/185 (26,5)
-ESBL + Enterobacteriaceae 48/84 (57,1) 45/73 (61,6) 18/84 (21,4) 21/73 (28,8)
-Enterobacter cloacae 10/17 (58,8) 4/16 (25,0) 2/17 (11,8) 10/16 (62,5)
-Escherichia coli 32/51 (62,7) 26/42 (61,9) 11/51 (21,6) 11/42 (26,2)
-ESBL + Escherichia coli 11/20 (55,0) 5/10 (50,0) 5/20 (25) 5/10 (50)
-Klebsiella (Enterobacter) aerogenes 4/8 (50,0) 3/8 (37,5) 1/8 (12,5) 3/8 (37,5)
-Klebsiella oxytoca 9/14 (64,3) 7/12 (58,3) 3/14 (21,4) 3/12 (25,0)
-Klebsiella pneumoniae 53/86 (61,6) 58/91 (63,7) 19/86 (22,1) 19/91 (20,9)
-ESBL + Klebsiella pneumoniae 31/53 (58,5) 34/52 (65,4) 13/53 (24,5) 12/52 (23,1)
-Proteus mirabilis 13/24 (54,2) 11/20 (55,0) 5/24 (20,8) 7/20 (35,0)
-ESBL + Proteus mirabilis 5/10 (50,0) 7/11 (63,6) 1/10 (10,0) 4/11 (36,4)
-Serratia marcescens 9/18 (50,0) 7/12 (58,3) 6/18 (33,3) 1/12 (8,3)
-Haemophilus influenzae 19/22 (86,4) 8/16 (50,0) 0/22 (0) 2/16 (12,5)
- +In der ITT Population waren die klinischen Heilungsraten bei Patienten mit renaler Hyperclearance zum Ausgangszeitpunkt (CrCL ≥150 ml/min) vergleichbar: 40/67 (59,7%) für Zerbaxa und 39/64 (60,9%) für Meropenem; Tag 28 Gesamtmortalitätsraten waren 10/67 (14,9%) bzw. 7/64 (10,9%). Bei denjenigen Patienten mit erfolgloser vorangehender antibiotischer Behandlung gegen nosokomiale Pneumonie waren die klinischen Heilungsraten 26/53 (49,1%) für Zerbaxa und 15/40 (37,5%) für Meropenem; Tag 28 Gesamtmortalitätsraten waren 12/53 (22,6%) bzw. 18/40 (45%). Bei Patienten mit Bakteriämie zu Studienbeginn waren die klinischen Heilungsraten 30/64 (46,9%) für Zerbaxa und 15/41 (36,6%) für Meropenem; Tag 28 Gesamtmortalitätsraten waren 23/64 (35,9%) bzw. 13/41 (31,7%).
- +Klinisches und mikrobiologisches Ansprechen nach Krankheitserreger wurde in der mikrobiologischen Intention to Treat Population (mITT) beurteilt, welche alle randomisierten Probanden umfasste, welche zum Ausgangszeitpunkt einen Krankheitserreger aus dem unteren Atemwegstrakt (LRT) hatten, welcher auf mindestens eine der Studienbehandlungen empfindlich war. In der mITT Population waren Klebsiella pneumoniae (34,6%) und Pseudomonas aeruginosa (25%) die häufigsten Krankheitserreger, welche von LRT Kulturen zum Ausgangszeitpunkt isoliert wurden. Unter allen Enterobacteriaceae waren 157 (30,7%) in der mITT Population ESBL positiv; unter allen K. pneumoniae Isolaten waren 105 (20,5%) ESBL positiv. AmpC Überexpression unter P. aeruginosa wurde bei 15 (2,9%) der P. aeruginosa Isolate in den mITT Populationen festgestellt. Klinische Heilungsraten bei TOC und Tag 28 Gesamtmortalitätsraten nach Krankheitserreger in der mITT Population sind in Tabelle 17 dargestellt. In der mITT Population waren die klinischen Heilungsraten bei Patienten mit einem Gram-negativen Krankheitserreger zum Ausgangszeitpunkt 157/259 (60,6%) für Zerbaxa und 137/240 (57,1%) für Meropenem. In der mITT Population waren die mikrobiologischen Ansprechraten bei Patienten mit einem Gram-negativen Krankheitserreger zum Ausgangszeitpunkt 189/259 (73%) für Zerbaxa bzw. 163/240 (67,9%) für Meropenem. In der mITT Population waren die Tag 28 Gesamtmortalitätsraten bei Patienten mit einem Gram-negativen Krankheitserreger zum Ausgangszeitpunkt 52/259 (20,1%) für Zerbaxa und 62/240 (25,8%) für Meropenem.
- +Tabelle 17: Klinische Heilungsraten und Tag 28 Gesamtmortalitätsraten nach Krankheitserreger zum Ausgangszeitpunkt in einer Phase 3 Studie zu nosokomialer Pneumonie (mITT Population)
- +Kategorie des Klinische Heilung Tag 28 Gesamtmortali
- +Krankheitserregers bei TOC tät
- +zum Ausgangszeitpunk
- +tKrankheitserreger
- +zum Ausgangszeitpunk
- +t
- + Zerbaxan/N (%) Meropenemn/N (%) Zerbaxan/N (%) Meropenemn/N (%)
- +Pseudomonas aerugino 36/63 (57,1) 39/65 (60,0) 16/63 (25,4) 12/65 (18,5)
- +sa
- +AmpC überexprimieren 4/9 (44,4) 3/6 (50,0) 0/9 (0) 0/6 (0)
- +der Pseudomonas
- +aeruginosa
- +Enterobacteriaceae 120/195 (61,5) 105/185 (56,8) 38/195 (19,5) 49/185 (26,5)
- +ESBL + Enterobacteri 48/84 (57,1) 45/73 (61,6) 18/84 (21,4) 21/73 (28,8)
- +aceae
- +Enterobacter cloacae 10/17 (58,8) 4/16 (25,0) 2/17 (11,8) 10/16 (62,5)
- +Escherichia coli 32/51 (62,7) 26/42 (61,9) 11/51 (21,6) 11/42 (26,2)
- +ESBL + Escherichia 11/20 (55,0) 5/10 (50,0) 5/20 (25) 5/10 (50)
- +coli
- +Klebsiella (Enteroba 4/8 (50,0) 3/8 (37,5) 1/8 (12,5) 3/8 (37,5)
- +cter) aerogenes
- +Klebsiella oxytoca 9/14 (64,3) 7/12 (58,3) 3/14 (21,4) 3/12 (25,0)
- +Klebsiella pneumonia 53/86 (61,6) 58/91 (63,7) 19/86 (22,1) 19/91 (20,9)
- +e
- +ESBL + Klebsiella 31/53 (58,5) 34/52 (65,4) 13/53 (24,5) 12/52 (23,1)
- +pneumoniae
- +Proteus mirabilis 13/24 (54,2) 11/20 (55,0) 5/24 (20,8) 7/20 (35,0)
- +ESBL + Proteus 5/10 (50,0) 7/11 (63,6) 1/10 (10,0) 4/11 (36,4)
- +mirabilis
- +Serratia marcescens 9/18 (50,0) 7/12 (58,3) 6/18 (33,3) 1/12 (8,3)
- +Haemophilus influenz 19/22 (86,4) 8/16 (50,0) 0/22 (0) 2/16 (12,5)
- +ae
- +
- +
-Die Cmax und die AUC von Ceftolozan/Tazobactam steigen bei Einzeldosen von Ceftolozan von 250 mg bis 3 g und bei Einzeldosen von Tazobactam von 500 mg bis 1,5 g dosisproportional an. Es wird keine nennenswerte Kumulation von Ceftolozan/Tazobactam nach mehrmaligen einstündigen intravenösen Infusionen von 1 g/0,5 g Ceftolozan/Tazobactam im Abstand von jeweils 8 Stunden über einen Zeitraum von bis zu 10 Tagen bei gesunden Erwachsenen mit normaler Nierenfunktion beobachtet. Die Eliminationshalbwertzeit (t1/2) von Ceftolozan oder Tazobactam ist nicht dosisabhängig.
- +Die Cmax und die AUC von Ceftolozan/Tazobactam steigen bei Einzeldosen von Ceftolozan von 250 mg bis 3 g und bei Einzeldosen von Tazobactam von 500 mg bis 1,5 g dosisproportional an. Es wird keine nennenswerte Kumulation von Ceftolozan/Tazobactam nach mehrmaligen einstündigen intravenösen Infusionen von 1 g/0,5 g Ceftolozan/Tazobactam im Abstand von jeweils 8 Stunden über einen Zeitraum von bis zu 10 Tagen bei gesunden Erwachsenen mit normaler Nierenfunktion beobachtet. Die Eliminationshalbwertzeit (t1/2) von Ceftolozan oder Tazobactam ist nicht dosisabhängig.
-Die Bindung von Ceftolozan und Tazobactam an humane Plasmaproteine liegt bei etwa 16% bis 21% bzw. 30%. Das mittlere Verteilungsvolumen (%VK) der Kombination Ceftolozan/Tazobactam im Steady State bei gesunden männlichen Erwachsenen (n=51) nach einer Einzeldosis von 1 g/0,5 g intravenös betrug 13,5 l (21%) für Ceftolozan und 18,2 l (25%) für Tazobactam, ähnlich dem extrazellulären Flüssigkeitsvolumen.
-Nach einstündiger intravenöser Infusion von 2 g/1 g Ceftolozan/Tazobactam oder angepasst basierend auf der Nierenfunktion alle 8 Stunden bei beatmeten erwachsenen Patienten mit bestätigter oder vermuteter Pneumonie (N=22), waren die Konzentrationen von Ceftolozan und Tazobactam im pulmonalen epithelialen Flüssigkeitsfilm während 100% des Dosierungsintervalls grösser als 8 µg/ml bzw. 1 µg/ml. Die Verhältnisse der mittleren pulmonalen epithelialen AUC zur freien Plasma AUC von Ceftolozan und Tazobactam waren ca. 50% bzw. 62% und ähnlich zu denen von gesunden erwachsenen Probanden (ca. 61% bzw. 63%), welche 1 g/0,5 g Ceftolozan/Tazobactam erhielten.
- +Die Bindung von Ceftolozan und Tazobactam an humane Plasmaproteine liegt bei etwa 16% bis 21% bzw. 30%. Das mittlere Verteilungsvolumen (%VK) der Kombination Ceftolozan/Tazobactam im Steady State bei gesunden männlichen Erwachsenen (n=51) nach einer Einzeldosis von 1 g/0,5 g intravenös betrug 13,5 l (21%) für Ceftolozan und 18,2 l (25%) für Tazobactam, ähnlich dem extrazellulären Flüssigkeitsvolumen.
- +Nach einstündiger intravenöser Infusion von 2 g/1 g Ceftolozan/Tazobactam oder angepasst basierend auf der Nierenfunktion alle 8 Stunden bei beatmeten erwachsenen Patienten mit bestätigter oder vermuteter Pneumonie (N=22), waren die Konzentrationen von Ceftolozan und Tazobactam im pulmonalen epithelialen Flüssigkeitsfilm während 100% des Dosierungsintervalls grösser als 8 µg/ml bzw. 1 µg/ml. Die Verhältnisse der mittleren pulmonalen epithelialen AUC zur freien Plasma AUC von Ceftolozan und Tazobactam waren ca. 50% bzw. 62% und ähnlich zu denen von gesunden erwachsenen Probanden (ca. 61% bzw. 63%), welche 1 g/0,5 g Ceftolozan/Tazobactam erhielten.
-Ceftolozan, Tazobactam und der Tazobactam-Metabolit M1 werden über die Nieren ausgeschieden. Nach Verabreichung einer intravenösen Einzeldosis von 1 g/0,5 g Ceftolozan/Tazobactam bei gesunden männlichen Erwachsenen wurde Ceftolozan zu über 95% als unveränderte Muttersubstanz im Urin ausgeschieden. Tazobactam wurde zu über 80% als Muttersubstanz unverändert ausgeschieden und die restliche Menge in Form des Metaboliten M1. Nach einer Einzeldosis Ceftolozan/Tazobactam entsprach die renale Clearance von Ceftolozan (3,41 – 6,69 l/Std.) in etwa der Plasma-Clearance (4,10 – 6,73 l/Std.) sowie der glomerulären Filtrationsrate für die ungebundene Fraktion, was die Vermutung nahelegt, dass Ceftolozan über die Nieren durch glomeruläre Filtration ausgeschieden wird.
- +Ceftolozan, Tazobactam und der Tazobactam-Metabolit M1 werden über die Nieren ausgeschieden. Nach Verabreichung einer intravenösen Einzeldosis von 1 g/0,5 g Ceftolozan/Tazobactam bei gesunden männlichen Erwachsenen wurde Ceftolozan zu über 95% als unveränderte Muttersubstanz im Urin ausgeschieden. Tazobactam wurde zu über 80% als Muttersubstanz unverändert ausgeschieden und die restliche Menge in Form des Metaboliten M1. Nach einer Einzeldosis Ceftolozan/Tazobactam entsprach die renale Clearance von Ceftolozan (3,41 – 6,69 l/Std.) in etwa der Plasma-Clearance (4,10 – 6,73 l/Std.) sowie der glomerulären Filtrationsrate für die ungebundene Fraktion, was die Vermutung nahelegt, dass Ceftolozan über die Nieren durch glomeruläre Filtration ausgeschieden wird.
-Da Ceftolozan/Tazobactam keiner Metabolisierung in der Leber unterliegen, ist nicht zu erwarten, dass eine eingeschränkte Leberfunktion einen Einfluss auf die systemische Clearance von Ceftolozan/Tazobactam hat. Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion ist keine Dosisanpassung für Ceftolozan/Tazobactam notwendig (siehe «Dosierung/Anwendung»).
- +Da Ceftolozan/Tazobactam keiner Metabolisierung in der Leber unterliegen, ist nicht zu erwarten, dass eine eingeschränkte Leberfunktion einen Einfluss auf die systemische Clearance von Ceftolozan/Tazobactam hat. Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion ist keine Dosisanpassung für Ceftolozan/Tazobactam notwendig (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
-Der gemäss der Ceftolozan-Dosis normierte geometrische mittlere AUC-Wert erhöhte sich im Vergleich zu gesunden erwachsenen Probanden mit intakter Nierenfunktion bei erwachsenen Patienten mit leicht eingeschränkter Nierenfunktion um das bis zu 1,26-Fache, bei erwachsenen Patienten mit mässig eingeschränkter Nierenfunktion um das bis zu 2,5-Fache und bei erwachsenen Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion um das bis zu 5-Fache. Der gemäss der Tazobactam-Dosis normierte geometrische mittlere AUC-Wert erhöhte sich entsprechend um das 1,3-, 2- und 4-Fache. Zur Aufrechterhaltung einer ähnlichen systemischen Exposition wie bei intakter Nierenfunktion ist daher eine Dosisanpassung notwendig (siehe «Dosierung/Anwendung»).
-Bei erwachsenen Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz (ESRD) unter Hämodialyse (HD) werden etwa zwei Drittel der gegebenen Ceftolozan/Tazobactam-Dosis durch HD eliminiert. Bei erwachsenen Probanden mit cIAI oder cUTI und ESRD unter HD wird eine einmalige Ladedosis von 500 mg/250 mg Ceftolozan/Tazobactam, gefolgt von einer Erhaltungsdosis von 100 mg/50 mg Ceftolozan/Tazobactam alle 8 Stunden bis zum Ende der Behandlungsperiode empfohlen. Die empfohlene Dosis bei erwachsenen Probanden mit nosokomialer Pneumonie und ESRD unter HD beträgt eine einmalige Ladedosis von 1,5 g/0,75 g Ceftolozan/Tazobactam, gefolgt von einer Erhaltungsdosis von 300 mg/150 mg Ceftolozan/Tazobactam verabreicht alle 8 Stunden bis zum Ende der Behandlungsperiode. Am Tag der HD sollte die Dosis sofort nach Abschluss der Dialyse verabreicht werden (siehe «Dosierung/Anwendung»).
- +Der gemäss der Ceftolozan-Dosis normierte geometrische mittlere AUC-Wert erhöhte sich im Vergleich zu gesunden erwachsenen Probanden mit intakter Nierenfunktion bei erwachsenen Patienten mit leicht eingeschränkter Nierenfunktion um das bis zu 1,26-Fache, bei erwachsenen Patienten mit mässig eingeschränkter Nierenfunktion um das bis zu 2,5-Fache und bei erwachsenen Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion um das bis zu 5-Fache. Der gemäss der Tazobactam-Dosis normierte geometrische mittlere AUC-Wert erhöhte sich entsprechend um das 1,3-, 2- und 4-Fache. Zur Aufrechterhaltung einer ähnlichen systemischen Exposition wie bei intakter Nierenfunktion ist daher eine Dosisanpassung notwendig (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
- +Bei erwachsenen Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz (ESRD) unter Hämodialyse (HD) werden etwa zwei Drittel der gegebenen Ceftolozan/Tazobactam-Dosis durch HD eliminiert. Bei erwachsenen Probanden mit cIAI oder cUTI und ESRD unter HD wird eine einmalige Ladedosis von 500 mg/250 mg Ceftolozan/Tazobactam, gefolgt von einer Erhaltungsdosis von 100 mg/50 mg Ceftolozan/Tazobactam alle 8 Stunden bis zum Ende der Behandlungsperiode empfohlen. Die empfohlene Dosis bei erwachsenen Probanden mit nosokomialer Pneumonie und ESRD unter HD beträgt eine einmalige Ladedosis von 1,5 g/0,75 g Ceftolozan/Tazobactam, gefolgt von einer Erhaltungsdosis von 300 mg/150 mg Ceftolozan/Tazobactam verabreicht alle 8 Stunden bis zum Ende der Behandlungsperiode. Am Tag der HD sollte die Dosis sofort nach Abschluss der Dialyse verabreicht werden (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
-Nach einstündiger intravenöser Infusion von 2 g/1 g Ceftolozan/Tazobactam bei kritisch kranken erwachsenen Patienten mit einer CrCL ≥180 ml/min (N=10), waren die mittleren terminalen Halbwertszeiten von Ceftolozan und Tazobactam 2,6 Stunden bzw. 1,5 Stunden. Die freien Ceftolozan Plasmakonzentrationen waren >8 µg/ml während 71% einer 8-Stunden Periode; die freien Tazobactam Konzentrationen waren >1 µg/ml während 60% einer 8-Stunden Periode. Für erwachsene Patienten mit nosokomialer Pneumonie und erhöhter renaler Clearance wird keine Dosisanpassung von Zerbaxa empfohlen (siehe «Eigenschaften/Wirkungen, Daten aus klinischen Studien»).
- +Nach einstündiger intravenöser Infusion von 2 g/1 g Ceftolozan/Tazobactam bei kritisch kranken erwachsenen Patienten mit einer CrCL ≥180 ml/min (N=10), waren die mittleren terminalen Halbwertszeiten von Ceftolozan und Tazobactam 2,6 Stunden bzw. 1,5 Stunden. Die freien Ceftolozan Plasmakonzentrationen waren >8 µg/ml während 71% einer 8-Stunden Periode; die freien Tazobactam Konzentrationen waren >1 µg/ml während 60% einer 8-Stunden Periode. Für erwachsene Patienten mit nosokomialer Pneumonie und erhöhter renaler Clearance wird keine Dosisanpassung von Zerbaxa empfohlen (siehe "Eigenschaften/Wirkungen, Daten aus klinischen Studien" ).
-In einer populationspharmakokinetischen Analyse von Ceftolozan/Tazobactam wurden keine klinisch relevanten Unterschiede der Exposition in Bezug auf das Lebensalter beobachtet. Eine Dosisanpassung von Ceftolozan/Tazobactam auf Grund des Alters allein wird daher nicht empfohlen. Eine Dosisanpassung für Zerbaxa bei älteren Patienten sollte basierend auf der renalen Funktion erfolgen (siehe «Dosierung/Anwendung»).
- +In einer populationspharmakokinetischen Analyse von Ceftolozan/Tazobactam wurden keine klinisch relevanten Unterschiede der Exposition in Bezug auf das Lebensalter beobachtet. Eine Dosisanpassung von Ceftolozan/Tazobactam auf Grund des Alters allein wird daher nicht empfohlen. Eine Dosisanpassung für Zerbaxa bei älteren Patienten sollte basierend auf der renalen Funktion erfolgen (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
-Populationspharmakokinetische Analysen und Zielerreichungssimulationen bei pädiatrischen Patienten mit cIAI und cUTI zeigten, dass die empfohlenen pädiatrischen Dosierungsschemen für Patienten von Geburt bis weniger als 18 Jahren mit einer eGFR grösser als 50 ml/min/1,73m2 zu keinen klinisch relevanten Unterschieden in der systemischen Exposition im Vergleich zu derjenigen bei erwachsenen Patienten mit Zerbaxa 1,5 Gramm führen.
-Es liegen keine ausreichenden Informationen vor, um die Exposition von Zerbaxa bei pädiatrischen Patienten mit einer eGFR ≤50 ml/min/1,73m2 zu beurteilen.
- +Populationspharmakokinetische Analysen und Zielerreichungssimulationen bei pädiatrischen Patienten mit cIAI und cUTI zeigten, dass die empfohlenen pädiatrischen Dosierungsschemen für Patienten von Geburt bis weniger als 18 Jahren mit einer eGFR grösser als 50 ml/min/1,73m2 zu keinen klinisch relevanten Unterschieden in der systemischen Exposition im Vergleich zu derjenigen bei erwachsenen Patienten mit Zerbaxa 1,5 Gramm führen.
- +Es liegen keine ausreichenden Informationen vor, um die Exposition von Zerbaxa bei pädiatrischen Patienten mit einer eGFR ≤50 ml/min/1,73m2 zu beurteilen.
-Patienten Charakteristika Gruppe 1 (12 bis <18 Jahre) Gruppe 2 (7 bis <12 Jahre) Gruppe 3 (2 bis <7 Jahre)
- N=16 N=27 N=23
- +Patienten Charakterist Gruppe 1 (12 bis <18 Gruppe 2 (7 bis <12 Gruppe 3 (2 bis <7
- +ika Jahre) Jahre) Jahre)
- + N=16 N=27 N=23
-Ceoi (µg/ml) 51,1 (21) 53,7 (17) 43,9 (14)
-AUC0-8 (µg•h/ml) 123 (46) 117 (30) 99 (25)
-Clearance (l/h) 9,55 (4,7) 5,91 (2,2) 3,76 (1,2)
-Vss (l) 23 (15) 11,8 (5,8) 7,62 (3,3)
- +Ceoi (µg/ml) 51,1 (21) 53,7 (17) 43,9 (14)
- +AUC0-8 (µg•h/ml) 123 (46) 117 (30) 99 (25)
- +Clearance (l/h) 9,55 (4,7) 5,91 (2,2) 3,76 (1,2)
- +Vss (l) 23 (15) 11,8 (5,8) 7,62 (3,3)
-Ceoi (µg/ml) 21,7 (9,7) 21,4 (6,5) 17,5 (6,1)
-AUC0-8 (µg•h/ml) 31,7 (16) 30,4 (7) 24 (6,4)
-Clearance (l/h) 18,9 (7,5) 11,2 (4,1) 7,79 (2,5)
-Vss (l) 18,8 (11) 10,9 (6,4) 7,17 (3,9)
- +Ceoi (µg/ml) 21,7 (9,7) 21,4 (6,5) 17,5 (6,1)
- +AUC0-8 (µg•h/ml) 31,7 (16) 30,4 (7) 24 (6,4)
- +Clearance (l/h) 18,9 (7,5) 11,2 (4,1) 7,79 (2,5)
- +Vss (l) 18,8 (11) 10,9 (6,4) 7,17 (3,9)
- +
- +
-*Ein Patient wurde in Gruppe 4 (3 Monate bis <2 Jahre) in den C/T Arm aufgenommen, beendete jedoch vor dem Tag der PK Probenentnahme; ein Patient wurde in Gruppe 5 (Geburt bis <3 Monate) in den C/T Arm mit Steady-State Ceftolozan PK Parameterwerten aufgenommen: AUC0-8=173 µg•h/ml; Ceoi=43,4 µg/ml; und mit Tazobactam PK Parameterwerten: AUC0-8=69,9 µg•h/ml; Ceoi=30,5 µg/ml.
- +*Ein Patient wurde in Gruppe 4 (3 Monate bis <2 Jahre) in den C/T Arm aufgenommen, beendete jedoch vor dem Tag der PK Probenentnahme; ein Patient wurde in Gruppe 5 (Geburt bis <3 Monate) in den C/T Arm mit Steady-State Ceftolozan PK Parameterwerten aufgenommen: AUC0-8=173 µg•h/ml; Ceoi=43,4 µg/ml; und mit Tazobactam PK Parameterwerten: AUC0-8=69,9 µg•h/ml; Ceoi=30,5 µg/ml.
-Patienten Charakteristika Gruppe 1 (12 bis <18 Jahre) Gruppe 2 (7 bis <12 Jahre) Gruppe 3 (2 bis <7 Jahre) Gruppe 4 (3 Monate bis <2 Jahre) Gruppe 5 (Geburt bis <3 Monate)
- N=14 N=15 N=24 N=22 N=14
- +Patienten Charakteri Gruppe 1 (12 bis Gruppe 2 (7 bis <12 Gruppe 3 (2 bis <7 Gruppe 4 (3 Monate Gruppe 5 (Geburt
- +stika <18 Jahre) Jahre) Jahre) bis <2 Jahre) bis <3 Monate)
- + N=14 N=15 N=24 N=22 N=14
-Ceoi (µg/ml) 68,7 (21) 62,1 (22) 59,6 (23) 50,3 (20) 43,1 (12)
-AUC0-8 (µg•h/ml) 177 (65) 146 (55) 135 (50) 129 (57) 144 (38)
-Clearance (l/h) 6,3 (2,2) 5,1 (2,1) 2,8 (1,2) 1,5 (0,6) 0,8 (0,3)
-Vss (l) 15,8 (5,5) 11,4 (5,6) 5,8 (2,2) 3,7 (2,5) 2,5 (1)
- +Ceoi (µg/ml) 68,7 (21) 62,1 (22) 59,6 (23) 50,3 (20) 43,1 (12)
- +AUC0-8 (µg•h/ml) 177 (65) 146 (55) 135 (50) 129 (57) 144 (38)
- +Clearance (l/h) 6,3 (2,2) 5,1 (2,1) 2,8 (1,2) 1,5 (0,6) 0,8 (0,3)
- +Vss (l) 15,8 (5,5) 11,4 (5,6) 5,8 (2,2) 3,7 (2,5) 2,5 (1)
-Ceoi (µg/ml) 22,9 (7,6) 20,5 (6,8) 19 (6,3) 18,9 (8) 25,9 (9,6)
-AUC0-8 (µg•h/ml) 35 (12) 27,6 (10) 26,1 (7,7) 28,6 (13) 44,6 (15)
-Clearance (l/h) 15,7 (4,5) 13,3 (5,3) 7,17 (3,5) 3,53 (1,7) 1,32 (0,81)
-Vss (l) 16 (6,6) 10,6 (8,9) 5,97 (3,7) 3,72 (3,4) 1,54 (0,81)
- +Ceoi (µg/ml) 22,9 (7,6) 20,5 (6,8) 19 (6,3) 18,9 (8) 25,9 (9,6)
- +AUC0-8 (µg•h/ml) 35 (12) 27,6 (10) 26,1 (7,7) 28,6 (13) 44,6 (15)
- +Clearance (l/h) 15,7 (4,5) 13,3 (5,3) 7,17 (3,5) 3,53 (1,7) 1,32 (0,81)
- +Vss (l) 16 (6,6) 10,6 (8,9) 5,97 (3,7) 3,72 (3,4) 1,54 (0,81)
- +
- +
-Zu Dosierungsempfehlungen für Zerbaxa bei pädiatrischen Patienten mit cIAI und cUTI siehe Tabelle 2 (siehe «Dosierung/Anwendung»).
- +Zu Dosierungsempfehlungen für Zerbaxa bei pädiatrischen Patienten mit cIAI und cUTI siehe Tabelle 2 (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
-In einer populationspharmakokinetischen Analyse von Ceftolozan/Tazobactam wurde kein klinisch relevanter Unterschied in der AUC von Ceftolozan und Tazobactam beobachtet. Eine Dosisanpassung aufgrund des Geschlechts wird nicht empfohlen (siehe «Dosierung/Anwendung»).
- +In einer populationspharmakokinetischen Analyse von Ceftolozan/Tazobactam wurde kein klinisch relevanter Unterschied in der AUC von Ceftolozan und Tazobactam beobachtet. Eine Dosisanpassung aufgrund des Geschlechts wird nicht empfohlen (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
-In einer populationspharmakokinetischen Analyse von Ceftolozan/Tazobactam wurde kein klinisch relevanter Unterschied in Bezug auf die AUC von Ceftolozan/Tazobactam bei Kaukasiern im Vergleich zur gepoolten Auswertung zu anderen ethnischen Gruppen festgestellt. Eine Dosisanpassung aufgrund der ethnischen Abstammung wird nicht empfohlen (siehe «Dosierung/Anwendung»).
- +In einer populationspharmakokinetischen Analyse von Ceftolozan/Tazobactam wurde kein klinisch relevanter Unterschied in Bezug auf die AUC von Ceftolozan/Tazobactam bei Kaukasiern im Vergleich zur gepoolten Auswertung zu anderen ethnischen Gruppen festgestellt. Eine Dosisanpassung aufgrund der ethnischen Abstammung wird nicht empfohlen (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
-Nebenwirkungen, welche in klinischen Studien nicht beobachtet wurden, jedoch bei Tieren nach einer unterhalb des humantherapeutischen Bereichs liegenden Exposition auftraten und möglicherweise relevant für die klinische Anwendung sind, sind die folgenden: Die Verabreichung von Ceftolozan bei Ratten während der Trächtigkeit und Laktation war mit einer Abnahme der akustischen Schreckreaktion bei den Nachkommen 60 Tage nach der Geburt (DAB) verbunden, nachdem die Muttertiere Dosen von 300 und 1000 mg/kg/Tag erhalten hatten. Eine Dosis von 300 mg/kg/Tag bei Ratten war mit einer Ceftolozan-Plasmaexposition (AUC) assoziiert, die tiefer war als die Ceftolozan-Plasma-AUC bei der höchst empfohlenen Dosis von 2 Gramm alle 8 Stunden beim Menschen.
- +Nebenwirkungen, welche in klinischen Studien nicht beobachtet wurden, jedoch bei Tieren nach einer unterhalb des humantherapeutischen Bereichs liegenden Exposition auftraten und möglicherweise relevant für die klinische Anwendung sind, sind die folgenden: Die Verabreichung von Ceftolozan bei Ratten während der Trächtigkeit und Laktation war mit einer Abnahme der akustischen Schreckreaktion bei den Nachkommen 60 Tage nach der Geburt (DAB) verbunden, nachdem die Muttertiere Dosen von 300 und 1000 mg/kg/Tag erhalten hatten. Eine Dosis von 300 mg/kg/Tag bei Ratten war mit einer Ceftolozan-Plasmaexposition (AUC) assoziiert, die tiefer war als die Ceftolozan-Plasma-AUC bei der höchst empfohlenen Dosis von 2 Gramm alle 8 Stunden beim Menschen.
-Das Arzneimittel darf nur mit den unter «Hinweise für die Handhabung» aufgeführten Arzneimitteln gemischt werden.
- +Das Arzneimittel darf nur mit den unter "Hinweise für die Handhabung" aufgeführten Arzneimitteln gemischt werden.
-Das Arzneimittel darf nach dem auf dem Behälter nach «EXP» bezeichneten Datum nicht mehr verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nach dem auf dem Behälter nach "EXP" bezeichneten Datum nicht mehr verwendet werden.
-Aus mikrobiologischer Sicht sollte das korrekt verdünnte Präparat in einem Infusionsbeutel unmittelbar nach seiner Verdünnung verwendet werden. Wird es nicht sofort verwendet, liegen Lagerungsdauer und -bedingungen betreffend der Anwendung im Verantwortungsbereich des Anwenders und sollten in der Regel 24 Stunden bei 2 bis 8 °C nicht überschreiten, ausser die Rekonstitution/Verdünnung fand unter kontrollierten und validierten aseptischen Bedingungen statt.
- +Aus mikrobiologischer Sicht sollte das korrekt verdünnte Präparat in einem Infusionsbeutel unmittelbar nach seiner Verdünnung verwendet werden. Wird es nicht sofort verwendet, liegen Lagerungsdauer und -bedingungen betreffend der Anwendung im Verantwortungsbereich des Anwenders und sollten in der Regel 24 Stunden bei 2 bis 8 °C nicht überschreiten, ausser die Rekonstitution/Verdünnung fand unter kontrollierten und validierten aseptischen Bedingungen statt.
-Im Kühlschrank lagern (2 °C – 8 °C).
- +Im Kühlschrank lagern (2 °C – 8 °C).
-Aufbewahrung von rekonstituierten Lösungen (siehe auch Abschnitt «Haltbarkeit nach Anbruch» oben): Nach Rekonstitution mit sterilem Wasser für Injektionszwecke oder 0,9%-iger Natriumchlorid-Lösung für Injektionszwecke (normale Kochsalzlösung) muss die Zerbaxa-Lösung in den Infusionsbeutel überführt und verdünnt werden.
- +Aufbewahrung von rekonstituierten Lösungen (siehe auch Abschnitt "Haltbarkeit nach Anbruch" oben): Nach Rekonstitution mit sterilem Wasser für Injektionszwecke oder 0,9%-iger Natriumchlorid-Lösung für Injektionszwecke (normale Kochsalzlösung) muss die Zerbaxa-Lösung in den Infusionsbeutel überführt und verdünnt werden.
-Der Inhalt jeder Durchstechflasche von Zerbaxa wird mit 10 ml sterilem Wasser für Injektionszwecke oder 0,9%-iger Natriumchlorid-Lösung für Injektionszwecke (normale Kochsalzlösung) rekonstituiert und leicht geschwenkt, damit sich das Pulver auflöst. Das dabei entstandene Volumen beträgt etwa 11,4 ml pro Durchstechflasche. Die erhaltene Konzentration beträgt etwa 88/44 mg/ml (Ceftolozan/Tazobactam) pro Durchstechflasche.
- +Der Inhalt jeder Durchstechflasche von Zerbaxa wird mit 10 ml sterilem Wasser für Injektionszwecke oder 0,9%-iger Natriumchlorid-Lösung für Injektionszwecke (normale Kochsalzlösung) rekonstituiert und leicht geschwenkt, damit sich das Pulver auflöst. Das dabei entstandene Volumen beträgt etwa 11,4 ml pro Durchstechflasche. Die erhaltene Konzentration beträgt etwa 88/44 mg/ml (Ceftolozan/Tazobactam) pro Durchstechflasche.
-·Zubereitung der Dosis à 2 g/1 g: Den gesamten Inhalt zweier Durchstechflaschen mit der rekonstituierten Lösung (etwa 11,4 ml je) mit einer Spritze aus der Durchstechflasche aufziehen und in einen Infusionsbeutel mit 100 ml 0,9%-iger Natriumchlorid-Lösung für Injektionszwecke (normale Kochsalzlösung) oder 5%-iger Glucose-Lösung für Injektionszwecke injizieren.
-·Zubereitung der Dosis à 1,5 g/0,75 g: Den gesamten Inhalt von einer Durchstechflasche mit der rekonstituierten Lösung (etwa 11,4 ml) und etwa 5,7 ml von einer zweiten Durchstechflasche mit der rekonstituierten Lösung mit einer Spritze aus der Durchstechflasche aufziehen und in einen Infusionsbeutel mit 100 ml 0,9%-iger Natriumchlorid-Lösung für Injektionszwecke (normale Kochsalzlösung) oder 5%-iger Glucose-Lösung für Injektionszwecke injizieren.
-·Zubereitung der Dosis à 1,0 g/0,5 g: Den gesamten Inhalt von einer Durchstechflasche mit der rekonstituierten Lösung (etwa 11,4 ml) mit einer Spritze aus der Durchstechflasche aufziehen und in einen Infusionsbeutel mit 100 ml 0,9%-iger Natriumchlorid-Lösung für Injektionszwecke (normale Kochsalzlösung) oder 5%-iger Glucose-Lösung für Injektionszwecke injizieren.
-·Zubereitung der Dosis à 500 mg/250 mg: Etwa 5,7 ml der rekonstituierten Lösung aus der Durchstechflasche aufziehen und in einen Infusionsbeutel mit 100 ml 0,9%-iger Natriumchlorid-Lösung für Injektionszwecke (normale Kochsalzlösung) oder 5%-iger Glucose-Lösung für Injektionszwecke injizieren.
-·Zubereitung der Dosis à 300 mg/150 mg: Etwa 3,5 ml der rekonstituierten Lösung aus der Durchstechflasche aufziehen und in einen Infusionsbeutel mit 100 ml 0,9%-iger Natriumchlorid-Lösung für Injektionszwecke (normale Kochsalzlösung) oder 5%-iger Glucose-Lösung für Injektionszwecke injizieren.
-·Zubereitung der Dosis à 250 mg/125 mg: Etwa 2,9 ml der rekonstituierten Lösung aus der Durchstechflasche aufziehen und in einen Infusionsbeutel mit 100 ml 0,9%-iger Natriumchlorid-Lösung für Injektionszwecke (normale Kochsalzlösung) oder 5%-iger Glucose-Lösung für Injektionszwecke injizieren.
-·Zubereitung der Dosis à 100 mg/50 mg: Etwa 1,2 ml der rekonstituierten Lösung aus der Durchstechflasche aufziehen und in einen Infusionsbeutel mit 100 ml 0,9%-iger Natriumchlorid-Lösung für Injektionszwecke (normale Kochsalzlösung) oder 5%-iger Glucose-Lösung für Injektionszwecke injizieren.
- +-Zubereitung der Dosis à 2 g/1 g: Den gesamten Inhalt zweier Durchstechflaschen mit der rekonstituierten Lösung (etwa 11,4 ml je) mit einer Spritze aus der Durchstechflasche aufziehen und in einen Infusionsbeutel mit 100 ml 0,9%-iger Natriumchlorid-Lösung für Injektionszwecke (normale Kochsalzlösung) oder 5%-iger Glucose-Lösung für Injektionszwecke injizieren.
- +-Zubereitung der Dosis à 1,5 g/0,75 g: Den gesamten Inhalt von einer Durchstechflasche mit der rekonstituierten Lösung (etwa 11,4 ml) und etwa 5,7 ml von einer zweiten Durchstechflasche mit der rekonstituierten Lösung mit einer Spritze aus der Durchstechflasche aufziehen und in einen Infusionsbeutel mit 100 ml 0,9%-iger Natriumchlorid-Lösung für Injektionszwecke (normale Kochsalzlösung) oder 5%-iger Glucose-Lösung für Injektionszwecke injizieren.
- +-Zubereitung der Dosis à 1,0 g/0,5 g: Den gesamten Inhalt von einer Durchstechflasche mit der rekonstituierten Lösung (etwa 11,4 ml) mit einer Spritze aus der Durchstechflasche aufziehen und in einen Infusionsbeutel mit 100 ml 0,9%-iger Natriumchlorid-Lösung für Injektionszwecke (normale Kochsalzlösung) oder 5%-iger Glucose-Lösung für Injektionszwecke injizieren.
- +-Zubereitung der Dosis à 500 mg/250 mg: Etwa 5,7 ml der rekonstituierten Lösung aus der Durchstechflasche aufziehen und in einen Infusionsbeutel mit 100 ml 0,9%-iger Natriumchlorid-Lösung für Injektionszwecke (normale Kochsalzlösung) oder 5%-iger Glucose-Lösung für Injektionszwecke injizieren.
- +-Zubereitung der Dosis à 300 mg/150 mg: Etwa 3,5 ml der rekonstituierten Lösung aus der Durchstechflasche aufziehen und in einen Infusionsbeutel mit 100 ml 0,9%-iger Natriumchlorid-Lösung für Injektionszwecke (normale Kochsalzlösung) oder 5%-iger Glucose-Lösung für Injektionszwecke injizieren.
- +-Zubereitung der Dosis à 250 mg/125 mg: Etwa 2,9 ml der rekonstituierten Lösung aus der Durchstechflasche aufziehen und in einen Infusionsbeutel mit 100 ml 0,9%-iger Natriumchlorid-Lösung für Injektionszwecke (normale Kochsalzlösung) oder 5%-iger Glucose-Lösung für Injektionszwecke injizieren.
- +-Zubereitung der Dosis à 100 mg/50 mg: Etwa 1,2 ml der rekonstituierten Lösung aus der Durchstechflasche aufziehen und in einen Infusionsbeutel mit 100 ml 0,9%-iger Natriumchlorid-Lösung für Injektionszwecke (normale Kochsalzlösung) oder 5%-iger Glucose-Lösung für Injektionszwecke injizieren.
-Packungen zu 10 Durchstechflaschen Zerbaxa 1,5 g, Pulver für ein Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung. (A)
-(Durchstechflasche zu 20 ml zur einmaligen Verwendung (Typ-I-Klarglas) mit einem Stopfen (Bromobutylkautschuk) und wiederverschliessbarem Verschluss).
- +Packungen zu 10 Durchstechflaschen Zerbaxa 1,5 g, Pulver für ein Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung. (A)
- +(Durchstechflasche zu 20 ml zur einmaligen Verwendung (Typ-I-Klarglas) mit einem Stopfen (Bromobutylkautschuk) und wiederverschliessbarem Verschluss).
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