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Home - Fachinformation zu Urorec 4 mg - Änderungen - 08.06.2016
10 Änderungen an Fachinfo Urorec 4 mg
  • -Zusammensetzung
  • -Wirkstoff:
  • -Silodosin
  • -Hilfsstoffe:
  • -Kapselinhalt: Vorverkleisterte Stärke(Mais), Mannitol, Magnesiumstearat, Natriumdodecylsulfat
  • -Kapselhülle (4 mg): Gelatine, Titandioxid, Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2OKapselhülle (8 mg): Gelatine, Titandioxid
  • -Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • -Eine Hartkapsel enthält 4 mg bzw. 8 mg Silodosin
  • -Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten
  • -Symptomatische Behandlung der funktionellen Störungen einer benignen Prostatahyperplasie (BPH).
  • -Dosierung /Anwendung
  • -Dosierung
  • -Die empfohlene Dosis beträgt eine Kapsel Urorec 8 mg täglich.
  • -Die Kapsel sollte zu einer Mahlzeit eingenommen werden, vorzugsweise immer zur gleichen Tageszeit. Die Kapsel sollte nicht zerbrochen oder zerkaut, sondern als Ganzes geschluckt werden, am besten mit einem Glas Wasser.
  • -Spezielle Dosierungsempfehlungen
  • -Ältere Patienten
  • -Bei älteren Patienten ist keine Dosisanpassung erforderlich (siehe «Pharmakokinetik»).
  • -Kinder und Jugendliche
  • -Urorec besitzt in dieser Altersgruppe keine Indikation.
  • -Eingeschränkte Nierenfunktion
  • -Bei Patienten mit leichter Nierenfunktionsstörung (ClCr 50-80 ml/min) ist keine Dosisanpassung erforderlich (siehe «Pharmakokinetik»). Bei Patienten mit moderater Niereninsuffizienz (ClCr 30-<50ml/min) wird die Anwendung von Urorec nicht empfohlen (siehe «Warnhinweise / Vorsichtsmassnahmen»). Bei schwerer Niereninsuffizienz (ClCr<30ml/min) ist Urorec kontraindiziert.
  • -Eingeschränkte Leberfunktion
  • -Bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Leberfunktionsstörung (Child Pugh A und B) ist keine Dosisanpassung erforderlich. Bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz (Child Pugh C) ist Urorec kontraindiziert.
  • -Kontraindikationen
  • -schwere Niereninsuffizienz
  • -schwere Leberinsuffizienz (Child Pugh C)
  • -Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der unter «Zusammensetzung» genannten sonstigen Bestandteile.
  • -Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen
  • -Bevor eine Therapie mit Urorec begonnen wird, sollten andere Ursachen der Beschwerden (insbesondere ein Prostatakarzinom) differentialdiagnostisch ausgeschlossen werden. Vor Therapiebeginn und in regelmässigen Intervallen während der Behandlung sollte eine rektal-digitale Untersuchung durchgeführt sowie ggf. das Prostata-spezifische Antigen (PSA) bestimmt werden.
  • -Orthostatische Hypotonie
  • -Wie bei anderen α1-Blockern kann es unter der Anwendung von Urorec, insbesondere in den ersten Stunden nach der Einnahme, in einzelnen Fällen zu einem Blutdruckabfall kommen, welcher in seltenen Fällen zu einer Synkope führen kann. Der Patient muss über die Möglichkeit des Auftretens solcher Ereignisse informiert werden. Dies gilt insbesondere für Patienten mit Vorliegen von Risikofaktoren für einen Blutdruckabfall (z.B. Komedikation mit Antihypertensiva oder Vorliegen einer Koronaren Herzerkrankung).
  • -Patienten mit orthostatischer Hypotonie in der Anamnese sollten unter besonderer Vorsicht behandelt werden. Insbesondere sollten bei diesen Patienten Blutdruck und Herzfrequenz nach Einnahme der ersten Dosis überwacht werden.
  • -Bei den ersten Anzeichen einer orthostatischen Hypotonie (Schwindel, Schwächegefühl, Schweissausbruch) sollte der Patient sich hinsetzen oder hinlegen, bis die Symptome verschwunden sind.
  • -Die gleichzeitige Anwendung anderer α1-Adrenorezeptorenblocker kann zu einer verstärkten Blutdrucksenkung führen und wird daher nicht empfohlen.
  • -Vorsicht ist geboten bei Patienten, bei denen es in der Vergangenheit nach Anwendung eines anderen α1-Rezeptorblockers zu einer ausgeprägten Hypotonie kam.
  • -Intraoperatives Floppy-Iris-Syndrom (IFIS)
  • -Das intraoperative Floppy Iris-Syndrom (IFIS) wurde im Rahmen von Katarakt-Operationen bei einigen Patienten beobachtet, die aktuell mit α1-Adrenozeptorenblockern wie Silodosin behandelt wurden oder solche Medikamente jüngst erhalten hatten. Diese Variante der Pupillenkonstriktion (Small Pupil Syndrome) ist durch eine schlaffe Iris, die auf Grund intraoperativer Spülung wabert, eine progressive intraoperative Miose trotz präoperativer Dilatation durch Standard-Mydriatika und einen möglichen Prolaps der Iris in Richtung der Phakoemulsifikationsschnitte gekennzeichnet.
  • -Ein IFIS kann das Risiko für intra- und postoperative Komplikationen am Auge (z.B. Linsenverlust, Retina-Ablösung, Endophthalmitis) erhöhen. Der Operateur sollte daher über die Einnahme von Silodosin informiert werden, um gegebenenfalls seine operativen Techniken entsprechend anzupassen (wie z.B. Verwendung von Irishaken, Iris-Ringdilatatoren oder viskoelastischen Substanzen).
  • -Unter anderen α1-Blockern (insbesondere Tamsulosin) wurde über das Auftreten eines IFIS auch bei Glaukom-Operationen berichtet. Es wird empfohlen, bei Patienten, bei welchen ein operativer Eingriff an den Augen unmittelbar bevorsteht, keine Behandlung mit Silodosin oder einem anderen α-Blocker einzuleiten. Es ist hingegen nicht belegt, ob ein Absetzen von Silodosin 1-2 Wochen vor dem Eingriff einen Vorteil bringt. Teilweise wurde auch bei Patienten über ein IFIS berichtet, bei welchen der α-Blocker bereits einige Zeit vor dem Eingriff abgesetzt worden war.
  • -Eingeschränkte Nierenfunktion
  • -Für Patienten mit moderater Niereninsuffizienz (ClCr 30-<50ml/min) liegen nur limitierte Daten vor. Da bei diesen Patienten aufgrund der höheren Exposition (siehe «Pharmakokinetik») das Risiko für unerwünschte Wirkungen (insbesondere Schwindel und orthostatische Hypotonie) erhöht ist, wird eine Anwendung in dieser Population nicht empfohlen. Falls Urorec doch angewendet wird, darf eine Maximaldosis von einmal täglich 4mg nicht überschritten werden.
  • -Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (ClCr <30 ml/min) ist Urorec kontraindiziert.
  • -Eingeschränkte Leberfunktion
  • -Bei schwerer Leberinsuffizienz (Child Pugh C) ist Urorec kontraindiziert.
  • -Komedikation mit potenten CYP3A4-Inhibitoren
  • -Bei gleichzeitiger Behandlung mit potenten CYP3A4-Inhibitoren (z.B. Itraconazol, Voriconazol, Clarithromycin, Ritonavir sowie Grapefruitsaft) kann die Silodosin-Exposition erhöht sein (siehe «Interaktionen»). Die Behandlung sollte daher in solchen Fällen unter besonderer Vorsicht erfolgen.
  • -Komedikation mit PDE5-Inhibitoren
  • -PDE5-Inhibitoren weisen ebenfalls vasodilatatorische Effekte auf. Bei gleichzeitiger Gabe von PDE5-Hemmern zusammen mit einem α1-Blocker wie Silodosin kann daher bei prädisponierten Patienten das Risiko für eine symptomatische Hypotonie erhöht sein, insbesondere zum Zeitpunkt der Plasmaspitzenkonzentrationen des PDE5-Inhibitors. Patienten, die mit Urorec behandelt werden, sollten daher erst dann einen PDE5-Inhibitor anwenden, wenn sie wissen, wie sie auf Silodosin reagieren. Bei Patienten, welche bereits PDE5-Hemmer anwenden, sollte die Behandlung mit einem α1-Adrenorezeptorenblocker wie Silodosin unter besonderer Vorsicht und Überwachung bezüglich möglicher Anzeichen einer Orthostase eingeleitet werden.
  • -Fertilität
  • -Die Behandlung mit Silodosin führt zu einer Abnahme der Anzahl von Spermien im Ejakulat, wodurch die männliche Fertilität vorübergehend beeinträchtigt werden kann. Nach Absetzen von Urorec normalisiert sich die Fertilität wieder.
  • -Interaktionen
  • -Pharmakokinetische Interaktionen
  • -Einfluss anderer Arzneimittel auf die Pharmakokinetik von Silodosin
  • -Silodosin wird in hohem Masse metabolisiert, vorwiegend über CYP3A4, Alkoholdehydrogenase und UGT2B7. Silodosin ist außerdem ein Substrat für P-Glykoprotein. Arzneimittel, die diese Enzyme und Transporter inhibieren (wie Itraconazol, Clarithromycin, Ritonavir oder Ciclosporin) oder induzieren (wie Rifampicin, Barbiturate, Carbamazepin, Phenytoin), können die Konzentration von Silodosin und seines aktiven Metaboliten im Plasma beeinflussen.
  • -CYP3A4-Inhibitoren
  • -In einer Interaktionsstudie wurden bei gleichzeitiger Anwendung des potenten CYP3A4-Inhibitors Ketoconazol (400 mg) ein 3,7-facher Anstieg der maximalen Plasmakonzentration von Silodosin sowie ein 3,1-facher Anstieg der Silodosin-Exposition (d. h. AUC) beobachtet. Eine gleichzeitige Anwendung mit potenten CYP3A4-Inhibitoren (wie Itraconazol, Voriconazol, Clarithromycin, Ritonavir oder Ciclosporin) wird daher nicht empfohlen (siehe „Warnhinweise / Vorsichtsmassnahmen“).
  • -Wurde Silodosin gleichzeitig mit einem mittelstarken CYP3A4-Hemmer wie Diltiazem angewendet, wurde ein Anstieg der AUC von Silodosin um rund 32% beobachtet, während Cmax und Halbwertszeit unbeeinflusst waren. Diese Veränderung besitzt keine klinische Relevanz, und eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich.
  • -Einfluss von Silodosin auf die Pharmakokinetik anderer Arzneimittel
  • -Silodosin führte in vitro nicht zu einer Hemmung von CYP 1A2, 2A6, 2C9, 2C19, 2D6, 2E1 oder 3A4.
  • -Silodosin führte in vitro nicht zu einer Induktion von CYP1A2, 3A4, 2C8, 2C9 oder 2B6.
  • -Silodosin führte in vitro nicht zu einer Hemmung von UGT1A1, 1A4 oder 2B7. Eine Induktion von UGTs durch Silodosin kann nicht ausgeschlossen werden.
  • -Silodosin führte in vitro nicht zu einer Hemmung von MDR1, BCRP, BSEP, MATE1, MATE2-K, OAT1, OAT3, OATP1B1, OATP1B3, OCT1 und OCT2.
  • -Digoxin
  • -Die Steadystate-Spiegel von Digoxin, einem Substrat für P-Glykoprotein, wurden durch gleichzeitige Gabe von Silodosin 8 mg einmal täglich nicht signifikant verändert.
  • -Pharmakodynamische Interaktionen
  • -Antihypertensiva
  • -In klinischen Interaktionsstudien mit Metoprolol, Amlodipin und Lisinopril wurde eine grössere Häufigkeit orthostatischer Ereignisse bei gemeinsamer Verabreichung mit Silodosin im Vergleich zur Verabreichung der Antihypertensiva mit Placebo beobachtet. Eine gleichzeitige Anwendung von Antihypertensiva und Silodosin sollte daher mit Vorsicht begonnen und die Patienten auf mögliche unerwünschte Wirkungen überwacht werden.
  • -Schwangerschaft/Stillzeit
  • -Urorec ist bei Frauen nicht indiziert.
  • -Zu einer möglichen Übertragung von Silodosin aus dem Sperma auf den Foeten liegen keine Daten vor.
  • -Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen
  • -Es wurden keine entsprechenden Studien durchgeführt. Die Patienten sollten jedoch darauf hingewiesen werden, dass eventuell Symptome einer orthostatischen Hypotonie (z.B. Schwindel) auftreten können und sie daher mit dem Steuern eines Fahrzeugs und dem Bedienen von Maschinen vorsichtig sein sollten, bis sie wissen, wie sie auf Urorec reagieren. Dies gilt in verstärktem Masse im Zusammenwirken mit Alkohol.
  • -Unerwünschte Wirkungen
  • -Die Sicherheit von Urorec wurde in vier doppelblinden, Placebokontrollierten klinischen Studien (an 931 Patienten unter Silodosin 8 mg und 178 Patienten unter Silodosin 4mg einmal täglich sowie 733 Patienten unter Placebo) untersucht.
  • -Darüber hinaus liegen Sicherheitsdaten aus 3 offenen Langzeitstudien vor. Insgesamt wurden in klinischen Studien 2617 Patienten mit 8 mg Silodosin einmal täglich behandelt, davon 1750 Patienten über mindestens 6 Monate und 393 Patienten über einen Zeitraum von 1 Jahr.
  • -Die in den klinischen Studien am häufigsten berichteten unerwünschten Wirkungen unter Silodosin waren Ejakulationsstörungen, insbesondere retrograde Ejakulation (23.9%) und Anejakulation (7.1%). Dieser Effekt kann die männliche Fertilität vorübergehend beeinträchtigen, klingt aber wenige Tage nach Absetzen der Behandlung wieder ab (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Nachfolgend sind die in den klinischen Studien und in der weltweiten Erfahrung nach Markteinführung beobachteten unerwünschten Wirkungen nach MedDRA-Systemorganklasse und Häufigkeit aufgeführt: sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100, <1/10); gelegentlich (≥1/1.000, <1/100); selten (≥1/10.000, <1/1.000); sehr selten (<1/10.000), nicht bekannt (basierend überwiegend auf Spontanmeldungen aus der Marktüberwachung, genaue Häufigkeit kann nicht abgeschätzt werden).
  • -Erkrankungen des Immunsystems
  • -Sehr selten: Überempfindlichkeitsreaktionen (wie Schwellungen im Gesicht, geschwollene Zunge, Pharynx- oder Larynxödem).
  • -Psychiatrische Erkrankungen
  • -Gelegentlich: Verminderte Libido.
  • -Erkrankungen des Nervensystems
  • -Häufig: Schwindel, Kopfschmerzen
  • -Selten: Synkope, Bewusstseinsverlust
  • -Funktionsstörungen der Augen
  • -In Verbindung mit einer Silodosin-Therapie wurde über das Auftreten eines sog. intra-operativen «Floppy-Iris»-Syndroms (IFIS) während Katarakt-Operationen berichtet (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Herz-Kreislauf-System
  • -Häufig: orthostatische Hypotonie
  • -Gelegentlich: Tachykardie, Hypotonie
  • -Selten: Palpitationen
  • -Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
  • -Häufig: verstopfte Nase
  • -Gelegentlich: Rhinorrhoe
  • -Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • -Häufig: Diarrhoe
  • -Gelegentlich: Mundtrockenheit, Übelkeit
  • -Leber- und Gallenerkrankungen
  • -Gelegentlich: Abnormale Leberfunktionswerte
  • -Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
  • -Gelegentlich: Hautausschlag, Pruritus, Urtikaria, Arzneimittelexanthem
  • -Erkrankungen des Reproduktionssystems und der Brust
  • -Sehr häufig: retrograde Ejakulation (23.9%), Anejakulation (7.1%)
  • -Häufig: erektile Dysfunktion
  • -Gelegentlich: andere Ejakulationsstörungen
  • -Allgemeine Störungen
  • -Gelegentlich: Asthenie
  • -Überdosierung
  • -Silodosin wurde an gesunden männlichen Probanden in Dosen von bis zu 48 mg/Tag untersucht. Dosislimitierende Nebenwirkung war eine orthostatische Hypotonie. Wenn die Einnahme noch nicht lange zurück liegt, kann das Auslösen von Erbrechen oder eine Magenspülung erwogen werden. Falls die Überdosierung zu einer Hypotonie führt, muss für eine kardiovaskuläre Unterstützung gesorgt werden. Häufig können Blutdruck und Herzfrequenz durch Hinlegen des Patienten wieder normalisiert werden. Falls dies nicht ausreichend ist, können Volumenexpander und ggf. Vasopressoren eingesetzt werden. Ausserdem wird empfohlen, die Nierenfunktion zu überwachen und allgemeine supportive Massnahmen einzuleiten.
  • -Eine Dialyse bringt vermutlich keinen relevanten Nutzen, da Silodosin in hohem Mass (96,6%) an Proteine gebunden wird.
  • -Eigenschaften/Wirkungen
  • -ATC-Code: G04CA04
  • -Pharmakotherapeutische Gruppe: Urologika, Alpha-Adrenorezeptor-Antagonisten.
  • -Wirkmechanismus
  • -Silodosin besitzt eine hohe Selektivität für α1A-Adrenorezeptoren, die vorwiegend in Prostata, Harnblase, Blasenhals, Prostatakapsel und prostatischer Harnröhre lokalisiert sind. Eine Blockade dieser α1A-Adrenorezeptoren bewirkt eine Entspannung der glatten Muskulatur in diesen Geweben und damit eine Verminderung des Blasenauslasswiderstands, ohne dabei die Kontraktilität des glatten Detrusormuskels zu beeinträchtigen. Dies führt zu einer Verbesserung der mit einer benignen Prostatahyperplasie assoziierten Speicher- (irritativen) und Entleerungs- (obstruktiven) Symptome (Lower urinary tract symptoms, LUTS).
  • -In vitro-Studien zeigten eine hohe Selektivität für den α1A-Rezeptor (α1A:α1B-Bindungsverhältnis 162:1.
  • -Sicherheitspharmakodynamik
  • -Alphablocker können durch Reduktion des peripheren Widerstandes zu einer Blutdrucksenkung führen. In den drei pivotalen Studien (siehe „Klinische Wirksamkeit“) wurde jeweils nach Applikation der ersten Dosis ein Orthostase-Test durchgeführt. Im Durchschnitt wurde unter Silodosin 8mg ein Abfall des systolischen Blutdrucks um 1.1mmHg beobachtet, unter Placebo um 0.1mmHg. Die Herzfrequenz nahm unter Silodosin um durchschnittlich 4.1 Schläge pro Minute zu, unter Placebo um 3.5 Schläge/Minute.
  • -Klinische Wirksamkeit
  • -Wirksamkeit und Sicherheit von Silodosin wurden in drei pivotalen, doppelblinden, Placebo-kontrollierten Studien an insgesamt 1900 Patienten über eine Behandlungsdauer von 12 Wochen untersucht, von welchen 847 mit 8mg Silodosin einmal täglich behandelt wurden. Eingeschlossen in diese Studien wurden Patienten mit mittelschweren bis schweren Symptomen einer BPH (International Prostate Symptom Score, IPSS, Ausgangswert ≥13). Primärendpunkt war die Veränderung des IPSS-Gesamtscores gegenüber Baseline.
  • -In allen drei Studien kam es bei den Patienten unter Silodosin im Vergleich zu den Patienten unter Placebo zu einer signifikant stärkeren Verbesserung der Speicher- (irritativen) und Entleerungs- (obstruktiven) Symptome der BPH. Der IPSS-Gesamtscore verbesserte sich – je nach Studie – unter Silodosin um 6-7, unter Placebo um 3-5 Punkte (p<0.001). Die Befunde der wesentlichen Sekundärendpunkte waren hierzu konsistent.
  • -Eine der drei pivotalen Studien wies zusätzlich einen aktiven Komparator (Tamsulosin 0.4mg) auf. Hier konnte für Silodosin 8mg noninferiority gegenüber Tamsulosin gezeigt werden. In dieser Studie wurde auch eine Ansprechrate bestimmt, definiert als der Anteil der Patienten mit einer Verbesserung des IPSS um mindestens 25%. Diese Ansprechrate war unter Silodosin mit 68% und unter Tamsulosin mit 65% signifikant höher als unter Placebo (53%; p<0.001).
  • -In der anschliessenden offenen Langzeitphase dieser kontrollierten Studien wurden die Patienten über bis zu 1 Jahr mit Silodosin behandelt. Die Wirksamkeit von Silodosin blieb dabei über diesen Zeitraum aufrechterhalten.
  • -Pharmakokinetik
  • +Composition
  • +Principe actif:
  • +silodosine
  • +Excipients:
  • +Contenu de la gélule: amidon prégélatinisé (maïs), mannitol, stéarate de magnésium, dodécylsulfate de sodium
  • +Enveloppe de la gélule (4 mg): latine, dioxyde de titane, oxyhydroxyde de fer (III) x H2O
  • +Enveloppe de la gélule (8 mg): latine, dioxyde de titane
  • +Forme galénique et quantité de principe actif par unité
  • +Une gélule contient 4 mg resp. 8 mg de silodosine
  • +Indications/Possibilités d’emploi
  • +Traitement symptomatique des troubles fonctionnels accompagnant une hypertrophie bénigne de la prostate (HBP).
  • +Posologie/mode d’emploi
  • +Posologie
  • +La dose recommandée est d’une gélule d’Urorec 8 mg par jour.
  • +La gélule doit être prise pendant un repas, de préférence à heure fixe. La gélule ne doit être ni ouverte ni croquée, mais doit être avalée entière, de préférence avec un verre d’eau.
  • +Posologies spéciales
  • +Patients âgés
  • +Chez les patients âgés, aucune adaptation posologique n’est nécessaire (cf. «Pharmacocinétique»).
  • +Enfants et adolescents
  • +Urorec n’est pas indiqué dans ce groupe d’âge.
  • +Insuffisance rénale
  • +Chez les patients présentant un trouble de la fonction rénale léger (ClCr 50-80 mL/min), aucune adaptation posologique n’est nécessaire (cf. «Pharmacocinétique»). Chez les patients présentant une insuffisance rénale modérée (ClCr 30-< 50 mL/min), l’utilisation d’Urorec n’est pas recommandée (cf. «Mises en garde / Précautions»). En cas d’insuffisance rénale sévère (ClCr< 30 mL/min), Urorec est contre-indiqué.
  • +Insuffisance hépatique
  • +Chez les patients présentant une insuffisance hépatique légère à moyennement sévère (Child Pugh A et B), aucune adaptation posologique n’est nécessaire. Chez les patients présentant une insuffisance hépatique sévère (Child Pugh C), Urorec est contre-indiqué.
  • +Contre-indications
  • +Insuffisance rénale sévère
  • +Insuffisance hépatique sévère (Child Pugh C)
  • +Hypersensibilité au principe actif ou à l’un des autres composants désignés sous «Composition».
  • +Mises en garde et précautions
  • +Avant d’entamer un traitement par Urorec, d’autres causes des troubles (en particulier un cancer de la prostate) doivent être exclus par diagnostic différentiel. Un toucher rectal et, si nécessaire, un dosage de l’antigène prostatique spécifique (APS) devront être effectués avant le début traitement, puis à intervalles réguliers pendant le traitement.
  • +Hypotension orthostatique
  • +Comme pour les autres α1-bloquants, l’utilisation d’Urorec peut s’accompagner, notamment au cours des premières heures suivant la prise, dans des cas isolés d’une baisse de la pression artérielle qui peut, dans de rares cas, entraîner une syncope. Le patient doit être informé de l’apparition possible de tels événements. C’est notamment le cas pour les patients présentant des facteurs de risque de baisse de pression artérielle (p. ex. comédication avec des antihypertenseurs ou présence d’une coronaropathie).
  • +Les patients ayant des antécédents d’hypotension orthostatique doivent être traités avec une précaution particulière. En particulier, chez ces patients, la pression artérielle et la fréquence cardiaque doivent être surveillées après la prise de la première dose.
  • +Dès les premiers signes d’hypotension orthostatique (vertiges, sensation de faiblesse, accès de transpiration), le patient doit s’asseoir ou s’allonger jusqu’à disparition des symptômes.
  • +L’administration concomitante d’autres antagonistes des récepteurs adrénergiques α1 peut entraîner une diminution renforcée de la pression artérielle et n’est donc pas recommandée.
  • +La prudence est de mise chez les patients ayant présenté, dans le passé, une hypotension marquée suite à l’utilisation d’un autre antagoniste des récepteurs α1.
  • +Syndrome de l’iris hypotonique peropératoire (SIHP)
  • +Le syndrome de l’iris hypotonique peropératoire (SIFP) a été observé au cours de chirurgies de la cataracte chez certains patients recevant ou ayant reçu récemment un traitement par des antagonistes des récepteurs adrénergiques α1 tels que la silodosine. Cette variante du syndrome de pupille étroite est caractérisée par un iris flasque qui ondule en réaction aux courants d’irrigation peropératoires, un myosis peropératoire progressif malgré une dilatation préopératoire à l’aide de médicaments mydriatiques standard, et un prolapsus potentiel de l’iris vers les incisions pour la phaco-émulsification.
  • +Un SIHP peut augmenter le risque de complications oculaires intraopératoires et postopératoires (p. ex. perte du cristallin, décollement de rétine, endophtalmite). L’opérateur doit être informé de la prise de silodosine et préparé, le cas échéant, à modifier ses techniques opératoires (comme p. ex. l’utilisation de rétracteurs d’iris à crochets, d’anneaux de dilatation de l’iris ou de substances visco-élastiques).
  • +Sous d’autres α1-bloquants (en particulier la tamsulosine), la survenue d’un SIHP a également été rapportée lors d’opérations du glaucome. Il est recommandé, chez les patients devant subir très prochainement une intervention ophtalmologique, de ne pas instaurer de traitement par la silodosine ou un autre α-bloquant. Il n’est par contre pas prouvé qu’un arrêt du traitement par la silodosine 1 à 2 semaines avant l’opération apporte un avantage. Un SIHP a également été en partie rapporté chez des patients qui avaient déjà arrêté l’α-bloquant quelque temps avant l’intervention.
  • +Insuffisance rénale
  • +On ne dispose que de données limitées pour les patients atteints d’insuffisance rénale modérée (ClCr 30-< 50 mL/min). Etant donné que le risque d’effets indésirables (en particulier vertiges et hypotension orthostatique) est accru chez ces patients en raison de l’exposition accrue (cf. «Pharmacocinétique»), une utilisation chez cette population n’est pas recommandée. Si Urorec est malgré tout utilisé, une dose maximale de 4 mg une fois par jour ne doit pas être dépassée.
  • +Chez les patients présentant une insuffisance rénale sévère (ClCr < 30 mL/min), Urorec est contre-indiqué.
  • +Insuffisance hépatique
  • +En cas d’insuffisance hépatique sévère (Child Pugh C), Urorec est contre-indiqué.
  • +Comédication avec de puissants inhibiteurs du CYP3A4
  • +En cas de traitement concomitant par de puissants inhibiteurs du CYP3A4 (comme l’itraconazole, le voriconazole, la clarithromycine, le ritonavir ainsi que le jus de pamplemousse), l’exposition à la silodosine peut être accrue (cf. «Interactions»). Dans de tels cas, le traitement doit donc être pratiqué avec une précaution particulière.
  • +Comédication avec des inhibiteurs de la PDE-5
  • +Les inhibiteurs de la PDE-5 présentent également des effets vasodilatateurs. En cas d’administration concomitante d’inhibiteurs de la PDE-5 et d’un α1-bloquant comme la silodosine, chez les patients prédisposés, le risque d’hypotension symptomatique peut être accru, en particulier au moment des concentrations plasmatiques de pointe de l’inhibiteur de la PDE-5. Les patients qui sont traités par Urorec doivent donc n’utiliser un inhibiteur de la PDE-5 que lorsqu’ils savent comment ils réagissent à la silodosine. Chez les patients qui utilisent déjà des inhibiteurs de la PDE-5, le traitement par un inhibiteur des récepteurs adrénergiques α1 comme la silodosine doit être instauré avec une précaution particulière et une surveillance relative à d’éventuels symptômes d’orthostase.
  • +Fertilité
  • +Le traitement par silodosine entraîne une réduction du nombre de spermatozoïdes dans l’éjaculat, ce qui peut affecter temporairement la fertilité masculine. À l’arrêt du traitement par Urorec, la fertilité se normalise à nouveau.
  • +Interactions
  • +Interactions pharmacocinétiques
  • +Influence d’autres médicaments sur la pharmacocinétique de la silodosine
  • +La silodosine subit un métabolisme intensif, principalement par l’intermédiaire du CYP3A4, de l’alcool déshydrogénase et de l’UGT2B7. La silodosine est également un substrat de la P-glycoprotéine. Les substances ayant un effet inhibiteur (comme l’itraconazole, la clarithromycine, le ritonavir ou la ciclosporine) ou inducteur (comme la rifampicine, les barbituriques, la carbamacépine, la phénytoïne) sur ces enzymes et protéines de transport peuvent affecter les concentrations plasmatiques de la silodosine et de ses métabolites actifs.
  • +Inhibiteurs du CYP3A4
  • +Lors d’une étude d’interactions, une augmentation d’un facteur 3.7 des concentrations plasmatiques maximales de la silodosine et une augmentation d’un facteur 3.1 de l’exposition à la silodosine (c’est-à-dire de l’ASC) ont été observées après administration concomitante du puissant inhibiteur du CYP3A4 kétoconazole (400 mg). Une utilisation concomitante de puissants inhibiteurs du CYP3A4 (tels que l’itraconazole, le voriconazole, la clarithromycine, le ritonavir ou la ciclosporine) n’est donc pas recommandée (cf. «Mises en garde / Précautions»).
  • +Lorsque la silodosine a été administrée en association avec un inhibiteur du CYP3A4 de puissance modérée tel que le diltiazem, une augmentation de 32 % environ de l’ASC de la silodosine a été observée, mais la Cmax et la demi-vie n’ont pas été affectées. Cette altération n’a aucune pertinence clinique, et aucun ajustement posologique n’est nécessaire.
  • +Influence de la silodosine sur la pharmacocinétique d’autres médicaments
  • +La silodosine n’a pas entraîné, in vitro, d’inhibition de CYP 1A2, 2A6, 2C9, 2C19, 2D6, 2E1 ou 3A4.
  • +La silodosine n’a pas entraîné, in vitro, d’induction de CYP 1A2, 3A4, 2C8, 2C9 ou 2B6.
  • +La silodosine n’a pas entraîné, in vitro, d’inhibition d’UGT1A1, 1A4 ou 2B7. Une induction d’UGT par la silodosine ne peut pas être exclue.
  • +La silodosine n’a pas entraîné, in vitro, d’inhibition de MDR1, BCRP, BSEP, MATE1, MATE2-K, OAT1, OAT3, OATP1B1, OATP1B3, OCT1 et OCT2.
  • +Digoxine
  • +Les taux à l’équilibre de la digoxine, substrat de la P-glycoprotéine, n’ont pas été affectés de façon significative par l’administration concomitante de silodosine 8 mg une fois par jour.
  • +Interactions pharmacodynamiques
  • +Antihypertenseurs
  • +Dans des études d’interactions avec le métoprolol, l’amlodipine et le lisinopril, une plus grande fréquence d’événements orthostatiques a été constatée en cas d’administration concomitante avec de la silodosine par rapport à l’administration des antihypertenseurs avec un placebo. Une utilisation concomitante d’antihypertenseurs et de silodosine doit donc être instaurée avec précaution et les patients devront être surveillés afin de détecter tout effet indésirable.
  • +Grossesse/Allaitement
  • +Urorec n’est pas indiqué chez les femmes.
  • +On ne dispose d’aucune donnée sur l’éventuel passage de la silodosine à partir de sperme au fœtus.
  • +Effet sur l’aptitude à la conduite et l’utilisation de machines
  • +Aucune étude correspondante n’a été effectuée. Néanmoins, le patient doit être informé du risque de survenue de symptômes liés à l’hypotension orthostatique (p. ex. des vertiges) et la prudence est recommandée avant de conduire une voiture ou d’utiliser une machine jusqu’à ce que la réaction individuelle du patient à Urorec ait été déterminée. Cet effet est renforcé par la consommation simultanée d’alcool.
  • +Effets indésirables
  • +La sécurité d’emploi d’Urorec a été évaluée dans le cadre de quatre études cliniques contrôlées par placebo en double aveugle (931 patients ayant reçu 8 mg de silodosine et 178 patients ayant reçu 4 mg de silodosine une fois par jour ainsi que 733 patients ayant reçu le placebo).
  • +De surcroît, on dispose des données de sécurité de 3 études au long cours ouvertes. Au total, 2617 patients ont été traités par 8 mg de silodosine une fois par jour dans des études cliniques, dont 1750 patients ont été exposés pendant au moins 6 mois et 393 patients pendant 1 an.
  • +Lors des études cliniques, les effets indésirables les plus fréquemment rapportés avec la silodosine ont été les troubles de l’éjaculation, en particulier l’éjaculation rétrograde (23,9 %) ou l’anéjaculation (7,1 %). Cet effet peut affecter temporairement la fertilité masculine, mais est réversible en quelques jours après l’arrêt du traitement (cf. «Mises en garde et précautions»).
  • +Les effets indésirables notés lors des études cliniques et dans le cadre de l’expérience mondiale après la mise sur le marché sont indiqués ci-après selon les classes de systèmes d’organes MedDRA et leur fréquence: très fréquent (≥ 1/10); fréquent (≥ 1/100, < 1/10); peu fréquent (≥ 1/1000, < 1/100); rare (≥ 1/10 000, < /1000); très rare (< 1/10 000), fréquence indéterminée (essentiellement basée sur les notifications spontanées de pharmacovigilance, la fréquence exacte ne peut pas être déterminée).
  • +Affections du système immunitaire
  • +Très rare: réactions d’hypersensibilité (telles que gonflements au niveau du visage, gonflement de la langue, œdème pharyngé ou laryngé).
  • +Affections psychiatriques
  • +Peu fréquent: diminution de la libido.
  • +Affections du système nerveux
  • +Fréquent: vertiges, céphalées
  • +Rare: syncope, perte de conscience
  • +Affections oculaires
  • +En rapport avec un traitement par silodosine, des cas de syndrome de l’iris flasque peropératoire (SIFP) ont été signalés lors d’interventions chirurgicales de la cataracte (cf. également «Mises en garde et précautions»).
  • +Système cardio-vasculaire
  • +Fréquent: hypotension orthostatique
  • +Peu fréquent: tachycardie, hypotension
  • +Rare: palpitations
  • +Affections respiratoires, thoraciques et médiastinales
  • +Fréquent: nez bouché
  • +Peu fréquent: rhinorrhée
  • +Affections gastro-intestinales
  • +Fréquent: diarrhée
  • +Peu fréquent: sécheresse buccale, nausées
  • +Affections hépatobiliaires
  • +Peu fréquent: valeurs de la fonction hépatique anormales
  • +Affections de la peau et du tissu sous-cutané
  • +Peu fréquent: éruption cutanée, prurit, urticaire, exanthème médicamenteux
  • +Affections des organes de reproduction et des seins
  • +Très fréquent: éjaculation rétrograde (23,9 %), anéjaculation (7,1 %).
  • +Fréquent: dysfonction érectile
  • +Peu fréquent: autres troubles de l’éjaculation
  • +Troubles généraux
  • +Peu fréquent: asthénie
  • +Surdosage
  • +La silodosine a été étudiée, chez des volontaires de sexe masculin sains, à des doses atteignant 48 mg/jour. L’effet secondaire limitateur de dose était une hypotension orthostatique. Lorsque la prise est encore récente, il est possible d’envisager des vomissements provoqués ou un lavage gastrique. Si le surdosage entraîne une hypotension, assurer une assistance cardio-vasculaire. Dans des cas fréquents, la pression artérielle et la fréquence cardiaque peuvent être de nouveau normalisées en allongeant le patient. Si ce n’est pas suffisant, des expanseurs volémiques et, le cas échéant, des vasopresseurs peuvent être mis en œuvre. En outre, il est recommandé de surveiller la fonction rénale et d’instaurer des mesures de soutien générales.
  • +Une dialyse n’apportera vraisemblablement pas de bénéfice pertinent, étant donné que la silodosine se lie hautement (96,6 %) aux protéines.
  • +Propriétés/Effets
  • +Code ATC: G04CA04
  • +Groupe pharmacothérapeutique: agents urologiques, antagonistes des récepteurs adrénergiques alpha.
  • +Mécanisme d’action
  • +La silodosine possède une sélectivité élevée pour les récepteurs adrénergiques α1A, qui sont principalement localisés dans la prostate, la vessie, le col de la vessie, la capsule de la prostate et l’urètre prostatique. Un blocage de ces adrénorécepteurs α1A provoque un relâchement du muscle lisse de ces tissus et donc une réduction de la résistance urétrale, sans toutefois porter atteinte à la contractilité du muscle détruseur lisse. Ceci entraîne une amélioration des symptômes de stockage d’urine (irritatifs) et de vidange (obstructeurs) (troubles urinaires du bas appareil, TUBA) associés à une hypertrophie bénigne de la prostate.
  • +Des études in vitro ont montré une sélectivité élevée pour le récepteur α1A (rapport de liaison α1A/α1B 162/1).
  • +Pharmacodynamique de sécurité
  • +Les alpha-bloquants peuvent entraîner une diminution de la pression artérielle par réduction de la résistance périphérique. Dans les trois études pivots (cf. «Efficacité clinique»), un test orthostatique a été pratiqué après l’application de la première dose. En moyenne, sous silodosine 8 mg, une baisse de la pression artérielle systolique de 1.1 mm Hg a été observée, sous placebo de 0.1 mm Hg. La fréquence cardiaque a augmenté, sous silodosine, de 4.1 pulsations par minute en moyenne, sous placebo de 3.5 pulsations/minute.
  • +Efficacité clinique
  • +L’efficacité et la sécurité de la silodosine ont été examinées lors de trois études pivots en double aveugle contrôlées contre placebo sur un total de 1900 patients au cours d’une durée de traitement de 12 semaines, dont 847 ont été traités par 8 mg de silodosine une fois par jour. Des patients présentant des symptômes moyennement sévères à sévères de HBP (International Prostate Symptom Score, IPSS, valeur initiale ≥ 13) ont été inclus dans ces études. Le critère d’évaluation principal était la modification du score total IPSS par rapport à la ligne de base.
  • +Dans les trois études, les patients sous silodosine ont présenté une amélioration significativement plus forte des symptômes de stockage d’urine (irritatifs) et de vidange (obstructeurs) de l’HBP par rapport aux patients sous placebo. Le score total IPSS s’est amélioré – selon l’étude – de 6-7 points sous silodosine, et de 3-5 sous placebo (p< 0.001). Les constatations des principaux critères d’évaluation secondaires étaient cohérentes à cet égard.
  • +L’une des trois études pivots présentait en outre un comparateur actif (tamsulosine 0.4 mg). À cet égard, la non-infériorité de la silodosine 8 mg par rapport à la tamsulosine a été mise en évidence. Dans cette étude, un taux de réponse a également été défini comme la proportion de patients affichant une amélioration de l’IPSS d’au moins 25 %. Ce taux de réponse était de 68 % sous silodosine et de 65 % sous tamsulosine, soit significativement plus élevé que sous placebo (53 %; p< 0.001).
  • +Dans la phase au long cours ouverte qui a suivi pour ces études contrôlées, les patients ont été traités pendant une durée maximale d’1 an par silodosine. L’efficacité de la silodosine s’est maintenue au cours de cette période.
  • +Pharmacocinétique
  • -Oral gegebenes Silodosin wird gut resorbiert, wobei die Resorption im therapeutischen Dosisbereich von 4-8 mg QD dosisproportional erfolgt. Die maximalen Plasmakonzentrationen werden nach nüchterner Gabe innerhalb von 0.5 -1 Stunde erreicht. Die absolute Bioverfügbarkeit beläuft sich auf ca. 32%.
  • -Nahrungsaufnahme führte zu einer Verminderung der Cmax um rund 30% und einer Erhöhung der tmax um etwa 1 Stunde, hatte aber nur einen geringen Einfluss auf die AUC.
  • -Bei gesunden männlichen Probanden (n=16) mit einem mittleren von Alter 55±8 Jahren wurden nach oraler Anwendung von 8 mg einmal täglich, unmittelbar nach dem Frühstück über einen Zeitraum von 7 Tagen, die folgenden pharmakokinetischen Parameter ermittelt: Cmax 87±51 ng/ml (SD), tmax 2,5 Stunden (Bereich: 1,0-3,0), AUC 433±286 ng•h/ml. Silodosin und seine Metaboliten erreichten nach Gabe von 8 mg einmal täglich innerhalb von 7 Tagen den Steady State.
  • +L’absorption de la silodosine administrée par voie orale est bonne, la résorption dans la gamme de dose thérapeutique de 4-8 mg QD étant proportionnelle à la dose. Les concentrations plasmatiques maximales sont atteintes, à jeun, au bout d’0.5-1 heure. La biodisponibilité absolue est d’env. 32 %.
  • +L’absorption de nourriture a entraîné une diminution de la Cmax d’environ 30 % et une augmentation de la tmax d’environ 1 heure, mais n’a eu qu’une faible influence sur l’ASC.
  • +Chez des volontaires de sexe masculin sains (n = 16) d’un âge moyen de 55±8 ans, suite à une administration par voie orale de 8 mg une fois par jour, juste après le petit déjeuner, pendant une période de 7 jours, les paramètres pharmacocinétiques suivants ont été mesurés: Cmax 87±51 ng/mL (écart type), tmax 2,5 heures (intervalle: 1,0-3,0), ASC 433±286 ng•h/mL. La silodosine et ses métabolites ont atteint, suite à une administration de 8 mg une fois par jour, l’équilibre en 7 jours.
  • -Silodosin hat ein Verteilungsvolumen von 49.5 L und wird zu 96% an Plasmaproteine gebunden. Es verteilt sich nicht in den Blutzellen.
  • -Die Proteinbindung des Silodosin-Glucuronids liegt bei 92%.
  • -Metabolismus
  • -Silodosin wird in großem Umfang durch Glucuronidierung (UGT2B7), Alkohol- und Aldehyddehydrogenase sowie Oxidation (hauptsächlich CYP3A4) metabolisiert. Von den beiden Hauptmetaboliten im Plasma hat das Glucuronidkonjugat von Silodosin (KMD-3213G) in vitro etwa 1/8 der pharmakologischen Aktivität der Muttersubstanz, während das Carboxylsäurederivat (KMD-3293) keine nennenswerte pharmakologische Aktivität zeigt. Das Glucuronidkonjugat besitzt eine Halbwertszeit von mindestens 24 Stunden und erreicht ungefähr viermal so hohe Plasmakonzentrationen wie Silodosin. Die Plasmakonzentrationen und die Halbwertszeit des Carboxylsäurederivats sind der Muttersubstanz ähnlich.
  • +La silodosine présente un volume de distribution de 49,5 l et se lie aux protéines plasmatiques à hauteur de 96 %. Elle ne diffuse pas dans les cellules sanguines.
  • +La silodosine glucuronide se lie aux protéines plasmatiques à hauteur de 92 %.
  • +Métabolisme
  • +La silodosine subit un métabolisme intensif par glucuronidation (UGT2B7), par l’intermédiaire de l’alcool déshydrogénase et de l’aldéhyde déshydrogénase ainsi que par oxydation (principalement CYP3A4). Sur les deux principaux métabolites dans le plasma, le conjugué glucuronide de la silodosine (KMD-3213G) a in vitro environ 1/8e de l’activité pharmacologique de la substance mère, tandis que le dérivé d’acide carboxylique (KMD-3293) ne présente pas d’activité pharmacologique. Le conjugué glucuronide de la silodosine possède une demi-vie d’au moins 24 heures et atteint des concentrations plasmatiques environ quatre fois supérieures à celles de la silodosine. Les concentrations plasmatiques et la demi-vie du dérivé d’acide carboxylique sont semblables à la substance mère.
  • -Sieben Tage nach oraler Gabe von 14C-markiertem Silodosin wurden ca. 33,5% der Radioaktivität im Urin und 54,9% in den Fäzes wiedergefunden. Die Clearance von Silodosin lag bei etwa 10L/h. Silodosin wird hauptsächlich in metabolisierter Form ausgeschieden, im Urin liegen nur sehr geringe Konzentrationen der unveränderten Substanz vor. Die terminale Halbwertszeit der Muttersubstanz bzw. ihres Glucuronids beläuft sich auf rund 13 bzw. > 24 Stunden.
  • -Besondere Patientengruppen
  • -Ältere Patienten
  • -Die Exposition gegenüber Silodosin und seinen Hauptmetaboliten verändert sich mit zunehmendem Alter nicht, auch nicht bei Patienten über 75 Jahren.
  • -Kinder und Jugendliche
  • -Die Pharmakokinetik von Silodosin wurde bei Patienten unter 18 Jahren nicht untersucht.
  • -Eingeschränkte Leberfunktion
  • -In einer Einzeldosisstudie war die Pharmakokinetik von Silodosin bei neun Patienten mit mittelschwerer Leberfunktionsstörung (Child-Pugh-Scores von 7 bis 9) im Vergleich zu neun gesunden Probanden unverändert. Bei der Interpretation der Ergebnisse dieser Studie ist Vorsicht angebracht, da die Patienten normale biochemische Werte aufwiesen, was auf eine normale metabolische Funktion schließen lässt, und ihre Leberfunktionsstörung nur nach Maßgabe von Aszites und hepatischer Enzephalopathie als mittelschwer eingestuft wurde.
  • -Die Pharmakokinetik von Silodosin bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung wurde nicht untersucht.
  • -Eingeschränkte Nierenfunktion
  • -In einer Einzeldosisstudie waren Cmax und AUC von freiem Silodosin bei Patienten mit leichter (n=8) und mittelschwerer Nierenfunktionsstörung (n=8) im Vergleich zu Nierengesunden (n=8) im Durchschnitt um den Faktor 1,6 bzw. 1,7 erhöht. Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (n=5) war die Cmax um den Faktor 2,2, die AUC um den Faktor 3,7 erhöht. Auch die Exposition gegenüber den Hauptmetaboliten, Silodosin-Glucuronid und KMD-3293, war erhöht.
  • -Präklinische Daten
  • -Basierend auf den konventionellen Studien zur Sicherheitspharmakologie sowie zum kanzerogenen, mutagenen und teratogenen Potential lassen die präklinischen Daten keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen. Auswirkungen bei Tieren (auf die Schilddrüse von Nagern) wurden nur bei Expositionen beobachtet, die als ausreichend weit oberhalb der für den Menschen bestimmten maximalen Exposition liegend angesehen werden, so dass die Relevanz für die klinische Anwendung gering ist.
  • -Bei männlichen Ratten wurde bei einer Exposition, die etwa dem Zweifachen der Exposition bei der empfohlenen Höchstdosis beim Menschen entsprach, eine beeinträchtigte Fertilität dokumentiert. Der beobachtete Effekt erwies sich als reversibel.
  • -In einer Fertilitätsstudie an männlichen Ratten wurden die Spermien-Viabilität und Gesamtzahl deutlich geringer bei einer Dosis von 600 mg/kg/Tag (das etwa 65-Fache der empfohlenen Höchstdosis beim Mensch). Die histopathologische Untersuchung der unfruchtbaren Tiere zeigte Veränderungen in den Hoden und Nebenhoden bei einer Dosis von 200 mg kg/Tag (das etwa 30-Fache der empfohlenen Höchstdosis beim Mensch).
  • -Sonstige Hinweise
  • -Haltbarkeit
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit „EXP“ bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Besondere Lagerungshinweise
  • -In der Originalverpackung, vor Licht und Feuchtigkeit geschützt, nicht über 30°C und ausserhalb Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • -Zulassungsnummer
  • +Après administration orale de silodosine marquée au 14C, environ 33,5 % de la radioactivité ont été retrouvés au bout de 7 jours dans les urines et 54,9 % dans les selles. La clairance de la silodosine a été d’environ 10 L/h. La silodosine est éliminée principalement sous forme de métabolites; les quantités de médicament inchangé retrouvées dans les urines sont très faibles. Les demi-vies terminales de la substance mère et de son conjugué glucuronide sont respectivement de 13 heures et > 24 heures environ.
  • +Groupes de patients particuliers
  • +Patients âgés
  • +L’exposition à la silodosine et à ses principaux métabolites ne varie pas de façon significative avec l’âge, même chez les patients âgés de plus de 75 ans.
  • +Enfants et adolescents
  • +La pharmacocinétique de la silodosine n’a pas été évaluée chez les patients âgés de moins de 18 ans.
  • +Insuffisance hépatique
  • +Lors d’une étude en administration unique, les propriétés pharmacocinétiques de la silodosine n’ont pas été modifiées chez neuf patients atteints d’insuffisance hépatique modérée (scores de Child-Pugh de 7 à 9), comparé aux neuf volontaires sains. Les résultats de cette étude doivent être interprétés avec prudence, étant donné que les patients recrutés présentaient des valeurs biochimiques normales, suggérant que la fonction métabolique était normale, alors que du fait d’une ascite et de l’encéphalopathie hépatique, ils étaient classés comme atteints d’insuffisance hépatique modérée.
  • +La pharmacocinétique de la silodosine chez les patients atteints d’insuffisance hépatique sévère n’a pas été étudiée.
  • +Insuffisance rénale
  • +Lors d’une étude en administration unique, l’exposition à la silodosine non liée chez des patients atteints d’insuffisance rénale légère (n = 8) et modérée (n = 8) a entraîné, en moyenne, une augmentation de la Cmax d’un facteur 1,6 et de l’ASC d’un facteur 1,7 comparé aux patients dont la fonction rénale était normale (n = 8). Chez les patients atteints d’insuffisance rénale sévère (n = 5), l’augmentation de l’exposition a été d’un facteur 2,2 pour la Cmax et 3,7 pour l’ASC. L’exposition aux principaux métabolites, la silodosine glucuronide et le KMD-3293, a également été augmentée.
  • +Données précliniques
  • +Les données précliniques issues des études conventionnelles de pharmacologie de sécurité ainsi que de potentiel cancérogène, mutagène et tératogène n’ont pas révélé de risque particulier pour l’homme. Les effets chez l’animal (affectant la glande thyroïde chez les rongeurs) n’ont été observés qu’à des niveaux d’exposition jugés suffisamment supérieurs à l’exposition maximale chez l’homme pour indiquer leur peu de pertinence au plan clinique.
  • +Chez les rats mâles, une baisse de la fertilité a été observée à partir d’expositions correspondant à environ deux fois l’exposition obtenue à la dose maximale recommandée chez l’homme. L’effet constaté a été réversible.
  • +Au cours d’une étude portant sur la fertilité menée sur des rats mâles, la viabilité des spermatozoïdes et leur nombre total ont été nettement moins élevés à une dose de 600 mg/kg/jour (environ 65 fois la dose maximale recommandée chez l’homme). L’examen histopathologique des animaux stériles a mis en évidence des modifications au niveau des testicules et des épididymes à une dose de 200 mg/kg/jour (environ 30 fois la dose maximale recommandée chez l’homme).
  • +Remarques particulières
  • +Stabilité
  • +Le médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention «EXP» sur l’emballage.
  • +Remarques concernant le stockage
  • +À conserver dans l’emballage extérieur d’origine, à l’abri de la lumière et de l’humidité, à une température ne dépassant pas 30° C et hors de portée des enfants.
  • +Numéro d’autorisation
  • -Packungen
  • -Urorec 4 mg: Packungen à 10, 30 und 100 Hartkapseln. B
  • -Urorec 8 mg: Packungen à 10, 30 und 100 Hartkapseln. B
  • -Zulassungsinhaberin
  • -Pierre Fabre Pharma AG, 4123 Allschwil
  • -Stand der Information
  • -August 2015
  • +Présentations
  • +Urorec 4 mg: emballages de 10, 30 et 100 gélules. B
  • +Urorec 8 mg: emballages de 10, 30 et 100 gélules. B
  • +Titulaire de l’autorisation
  • +Pierre Fabre Pharma SA, 4123 Allschwil
  • +Mise à jour de l’information
  • +At 2015
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