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-Ausserhalb der zugelassenen Indikation(en) wurde OPDIVO Monotherapie oder in Kombination mit Ipilimumab bei pädiatrischen Patienten im Alter von ≥6 Monaten bis < 18 Jahren mit hochgradigen primären ZNS Malignomen, sowie soliden und hämatologischen Tumoren (inklusive Melanom und Hodgkins Lymphom) untersucht. Die vorhandenen Studiendaten weisen auf ein negatives Nutzen-Risiko-Verhältnis in dieser Population auf Grund von mangelnder Wirksamkeit hin. Die derzeit vorliegenden Daten zur Sicherheit sind in der Rubrik "Unerwünschte Wirkungen" beschrieben.
- +Ausserhalb der zugelassenen Indikation(en) wurde OPDIVO Monotherapie oder in Kombination mit Ipilimumab bei pädiatrischen Patienten im Alter von ≥6 Monaten bis < 18 Jahren mit hochgradigen primären ZNS Malignomen, sowie soliden und hämatologischen Tumoren (inklusive Melanom und Hodgkins Lymphom) untersucht. Ausserdem wurde die Kombination von Nivolumab mit Brentuximab Vedotin bei pädiatrischen Patienten im Alter von ≥5 bis < 18 Jahren mit rezidiviertem oder refraktärem Hodgkin-Lymphom untersucht.
- +Die vorhandenen Studiendaten bei soliden Tumoren und hochgradigen primären ZNS Malignomen weisen auf ein negatives Nutzen-Risiko-Verhältnis in dieser Population auf Grund von mangelnder Wirksamkeit hin. Die derzeit vorliegenden Daten zur Sicherheit bei der pädiatrischen Population sind in der Rubrik "Unerwünschte Wirkungen" beschrieben.
-Häufig infusionsbedingte Reaktion (inkl. Zytokinfreisetzungssyndrom)f,
- +Häufig infusionsbedingte Reaktion (inkl. Zytokin-Freisetzungssyndrom)f,
- +Nicht bekannt Aortitis
- +
- Reaktion (inkl. Reaktion (inkl. Zytokinfr Reaktion (inkl. Zytokinfr
- Zytokinfreisetzungssyndr eisetzungssyndrom), eisetzungssyndrom),
- om), Überempfindlichkeit Überempfindlichkeit Überempfindlichkeit
- (inkl.anaphylaktische
- + Reaktion (inkl. Reaktion (inkl. Zytokin-F Reaktion (inkl. Zytokin-F
- + Zytokin-Freisetzungssynd reisetzungssyndrom), reisetzungssyndrom),
- + rom), Überempfindlichkei Überempfindlichkeit Überempfindlichkeit
- + t (inkl.anaphylaktische
-Häufig Infusionsbedingte Reaktion (inkl. Zytokinfreisetzungssyndrom),
- +Häufig Infusionsbedingte Reaktion (inkl. Zytokin-Freisetzungssyndrom),
-Die Sicherheit von Nivolumab als Monotherapie (3 mg/kg alle 2 Wochen) und in Kombination mit Ipilimumab (Nivolumab 1 mg/kg oder 3 mg/kg in Kombination mit Ipilimumab 1 mg/kg alle 3 Wochen für die ersten 4 Dosen, gefolgt von Nivolumab 3 mg/kg als Monotherapie alle 2 Wochen) wurde bei 97 pädiatrischen Patienten im Alter von ≥1 Jahr bis < 18 Jahren (einschliesslich 53 Patienten von 12 bis < 18 Jahren) mit rezidivierenden oder refraktären soliden oder hämatologischen Tumoren, einschließlich fortgeschrittenem Melanom, in der klinischen Studie CA209070 untersucht. Das Sicherheitsprofil bei pädiatrischen Patienten war im Allgemeinen ähnlich dem bei Erwachsenen, die mit Nivolumab als Monotherapie oder in Kombination mit Ipilimumab behandelt wurden. Es wurden keine neuen Sicherheitssignale beobachtet.
-Die häufigsten Nebenwirkungen (berichtet bei mindestens 20% der pädiatrischen Patienten) der Nivolumab-Monotherapie waren Ermüdung/Fatigue (35,9%) und verminderter Appetit (21,9%). Die Mehrheit der gemeldeten Nebenwirkungen bei der Nivolumab-Monotherapie hatte einen Schweregrad von 1 oder 2. Bei einundzwanzig Patienten (33%) traten eine oder mehrere Nebenwirkungen vom Grad 3 bis 4 auf. Zur Langzeitsicherheit der Anwendung von Nivolumab bei Jugendlichen ab 12 Jahren liegen keine Daten vor.
-Die häufigsten Nebenwirkungen (berichtet bei mindestens 20% der pädiatrischen Patienten) der Behandlung mit Nivolumab in Kombination mit Ipilimumab waren Ermüdung/Fatigue (33,3%) und makulopapulöser Ausschlag (21,2%). Die Mehrheit der gemeldeten Nebenwirkungen für Nivolumab in Kombination mit Ipilimumab hatte einen Schweregrad von 1 oder 2. Bei zehn Patienten (30%) traten eine oder mehrere Nebenwirkungen vom Grad 3 bis 4 auf.
- +Nivolumab als Monotherapie oder in Kombination mit Ipilimumab
- +Die Sicherheit von Nivolumab als Monotherapie (3 mg/kg alle 2 Wochen) und in Kombination mit Ipilimumab (Nivolumab 1 mg/kg oder 3 mg/kg in Kombination mit Ipilimumab 1 mg/kg alle 3 Wochen für die ersten 4 Dosen, gefolgt von Nivolumab 3 mg/kg als Monotherapie alle 2 Wochen) wurde bei 97 pädiatrischen Patienten im Alter von ≥ 1 Jahr bis < 18 Jahren (einschliesslich 53 Patienten von 12 bis < 18 Jahren) mit rezidivierenden oder refraktären soliden oder hämatologischen Tumoren, einschließlich fortgeschrittenem Melanom, in der klinischen Studie CA209070 untersucht. Das Sicherheitsprofil bei pädiatrischen Patienten war im Allgemeinen ähnlich dem bei Erwachsenen, die mit Nivolumab als Monotherapie oder in Kombination mit Ipilimumab behandelt wurden. Es wurden keine neuen Sicherheitssignale festgestellt.
- +Die am häufigsten gemeldeten Nebenwirkungen (berichtet bei mindestens 20% der pädiatrischen Patienten) der Nivolumab-Monotherapie waren Ermüdung/Fatigue (35,9%) und verminderter Appetit (21,9%). Die Mehrheit der gemeldeten Nebenwirkungen bei der Nivolumab-Monotherapie hatte einen Schweregrad von 1 oder 2. Eine oder mehrere Nebenwirkungen der Grade 3 bis 4 wurden bei einundzwanzig Patienten (33%) gemeldet. Zur Langzeitsicherheit der Anwendung von Nivolumab bei Jugendlichen ab 12 Jahren liegen keine Daten vor.
- +Die am häufigsten gemeldeten Nebenwirkungen (berichtet bei mindestens 20% der pädiatrischen Patienten) der Behandlung mit Nivolumab in Kombination mit Ipilimumab waren Ermüdung/Fatigue (33,3%) und makulopapulöser Ausschlag (21,2%). Die Mehrheit der gemeldeten Nebenwirkungen für Nivolumab in Kombination mit Ipilimumab hatte einen Schweregrad von 1 oder 2. Eine oder mehrere Nebenwirkungen der Grade 3 bis 4 wurden bei zehn Patienten (30%) gemeldet.
- +Die Sicherheit von Nivolumab als Monotherapie (3 mg/kg alle 2 Wochen) und in Kombination mit Ipilimumab (3 mg/kg Nivolumab gefolgt von 1 mg/kg Ipilimumab, alle 3 Wochen für 4 Dosen, gefolgt von einer Nivolumab-Monotherapie 3 mg/kg alle 2 Wochen) wurde in der klinischen Studie CA209908 bei 151 pädiatrischen Patienten im Alter von ≥ 6 Monaten bis < 18 Jahren mit hochgradigen primären ZNS-Malignomen untersucht.
- +Es wurden keine neuen Sicherheitssignale im Vergleich zu den in Studien mit Erwachsenen für alle Indikationen verfügbaren Daten festgestellt.
- +Nivolumab in Kombination mit Brentuximab Vedotin
- +Die Sicherheit von Nivolumab (3 mg/kg alle 3 Wochen) in Kombination mit Brentuximab Vedotin (1,8 mg/kg alle 3 Wochen) wurde in der klinischen Studie CA209744 bei 49 pädiatrischen Patienten im Alter von ≥ 5 bis < 18 Jahren mit rezidiviertem oder refraktärem zellulärem cHL (18 Patienten mit geringem Rezidivrisiko in Kohorte R1 und 31 Patienten mit Standardrisiko für einen Rezidiv in Kohorte R2) untersucht. Das Sicherheitsprofil bei pädiatrischen Patienten war im Allgemeinen ähnlich wie bei der Gesamtpopulation der Studie, die auch Erwachsene umfasste. Es wurden keine neuen Sicherheitssignale festgestellt.
- +Die am häufigsten gemeldeten unerwünschten Wirkungen (bei mindestens 20% der pädiatrischen Patienten), die mit Nivolumab in Kombination mit Brentuximab Vedotin behandelt wurden, waren Übelkeit (44,4%), Pyrexie (33,3%), Kopfschmerzen (33,3%), erhöhte Alanin-Aminotransferase (22,2%) und Schmerzen in den Extremitäten (22,2%) in Kohorte R1 und Übelkeit (64,5%), Durchfall (25,8%), Pyrexie (25,8%), Erbrechen (22,6%), infusionsbedingte Reaktion (22,6%) und Überempfindlichkeit (22,6%) in Kohorte R2. Die meisten der für Nivolumab in Kombination mit Brentuximab Vedotin gemeldeten Nebenwirkungen waren vom Schweregrad 1 oder 2. Eine oder mehrere Nebenwirkungen der Schweregrade 3 bis 4 wurden bei vier Patienten (22,2%) in Kohorte R1 und bei dreizehn Patienten (41,9%) in Kohorte R2 gemeldet.
-In einer primären, vorab spezifizierten Interimsanalyse (Mindestnachbeobachtungszeit 8 Monate) wurde eine statistisch signifikante Verbesserung der RFS durch Nivolumab im Vergleich zu Placebo mit einer HR von 0,42 (95% CI: 0,30, 0,59; p < 0,0001) nachgewiesen. Das OS wurde zum Zeitpunkt dieser Analyse noch nicht formell bewertet. Bei einem medianen Follow-up von etwa 24 Monaten betrug die Gesamtzahl der Todesfälle 21 (4,0%) in der Nivolumab Gruppe und 16 (6,1%) in der Placebo Gruppe. Die Todesfälle, die innerhalb von 30 Tagen und 100 Tagen nach der letzten Dosis gemeldet wurden, waren in beiden Behandlungsgruppen ähnlich.
- +In einer primären, vorab spezifizierten Interimsanalyse (Mindestnachbeobachtungszeit 8 Monate) wurde eine statistisch signifikante Verbesserung der RFS durch Nivolumab im Vergleich zu Placebo mit einer HR von 0,42 (95% CI: 0,30, 0,59; p < 0,0001) nachgewiesen. Nach einer Mindestnachbeobachtungszeit von 40.2 Monaten zeigte adjuvant Nivolumab weiterhin eine Verbesserung des RFS gegenüber Placebo (HR: 0,64 [95% CI: 0,5, 0,82].
- +Das OS wurde zum Zeitpunkt der letzten Analyse noch nicht formell bewertet. Bei einem medianen Follow-up von etwa 40,2 Monaten betrug die Gesamtzahl der Todesfälle 65 (12,4%) in der Nivolumab Gruppe und 35 (13,3%) in der Placebo Gruppe. Die Todesfälle, die innerhalb von 30 Tagen und 100 Tagen nach der letzten Dosis gemeldet wurden, waren in beiden Behandlungsgruppen ähnlich.
-Nach einem minimalen Follow-up von etwa 24 Monaten zeigte die Studie eine statistisch signifikante Verbesserung des RFS für Patienten, welche auf Nivolumab randomisiert wurden im Vergleich mit dem Ipilimumab 10 mg/kg Arm in der gesamten randomisierten Population. Die Hazard Ratio betrug 0,66 (95% KI: 0,54; 0,81; stratifizierter log-rank Test p-Wert < 0,0001). Das geschätzte mediane RFS (95% KI) betrug 30,8 Monate (30,75; NE) im Nivolumab Arm und 24,1 Monate (16,56; NE) im Ipilimumab Arm. Die RFS-Rate (95% KI) nach 12 Monaten, 18 Monaten und 24 Monaten betrug 70,4% (65,9; 74,4), 65,8% (61,2; 70,0) und 62,2% (57,9; 67,0) für Nivolumab und 60,0% (55,2; 64,5), 53,0% (48,1; 57,6) und 50,2% (45,3; 54.8) für Ipilimumab. Der RFS Vorteil zeigte sich über Subgruppen hinweg konsistent, einschliesslich tumorale PD-L1 Expression, BRAF Status und Krankheitsstadium.
-Die Analyse des Gesamtüberlebens ist noch ausstehend.
- +Nach einem minimalen Follow-up von etwa 24 Monaten zeigte die Studie eine statistisch signifikante Verbesserung des RFS für Patienten, welche auf Nivolumab randomisiert wurden im Vergleich mit dem Ipilimumab 10 mg/kg Arm in der gesamten randomisierten Population. Die Hazard Ratio betrug 0,66 (95% KI: 0,54; 0,81; stratifizierter log-rank Test p-Wert < 0,0001). Die RFS-Rate (95% KI) nach 12 Monaten, 18 Monaten und 24 Monaten betrug 70,4% (65,9; 74,4), 65,8% (61,2; 70,0) und 62,2% (57,9; 67,0) für Nivolumab und 60,0% (55,2; 64,5), 53,0% (48,1; 57,6) und 50,2% (45,3; 54.8) für Ipilimumab. Der RFS Vorteil zeigte sich über Subgruppen hinweg konsistent, einschliesslich tumorale PD-L1 Expression, BRAF Status und Krankheitsstadium.
- +Zum Zeitpunkt der finalen Analyse und nach einer Mindestnachbeobachtungszeit von 102 Monaten zeigte adjuvantes Nivolumab in der gesamten randomisierten Population weiterhin eine Verbesserung des RFS gegenüber Ipilimumab. Das mediane RFS (95 % KI) betrug 61,1 (42,9, 89,23) im Nivolumab-Arm und 24,2 (16,6, 35,1) im Ipilimumab-Arm. Die HR betrug 0,76 (95 % KI: 0,63, 0,90). Es wurde kein Unterschied im OS zwischen adjuvantem Nivolumab und Ipilimumab beobachtet (HR 0,88 [95 % KI: 0,69, 1,11]).
- +Bei der finalen Analyse (FA) des OS mit einem minimalen Follow-up von 60.1 Monaten und einem medianen Follow-up von 78,3 Monaten zeigte adjuvantes Nivolumab im Vergleich zu Placebo eine HR von 0,85 (95,87 CI: 0,70; 1,04) mit einem medianen OS von 51,7 Monaten in der Nivolumab Gruppe und von 35,3 Monaten in der Placebo-Gruppe. Die OS-Raten in der Nivolumab-Gruppe und der Placebo-Gruppe betrugen nach 60 Monaten 46,3 % bzw. 40,7 %.
-Oktober 2025
- +Dezember 2025
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