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Home - Fachinformation zu Olmesartan Plus Sandoz 20 mg/12,5 mg - Änderungen - 28.01.2026
88 Änderungen an Fachinfo Olmesartan Plus Sandoz 20 mg/12,5 mg
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Olmesartan Plus Sandoz 20 mg/12,5 mg: eine Filmtablette enthält 20 mg Olmesartanmedoxomil und 12,5 mg Hydrochlorothiazid.
  • +Olmesartan Plus Sandoz 20 mg/25 mg: eine Filmtablette enthält 20 mg Olmesartanmedoxomil und 25 mg Hydrochlorothiazid.
  • +Olmesartan Plus Sandoz 40 mg/12,5 mg: eine Filmtablette enthält 40 mg Olmesartanmedoxomil und 12,5 mg Hydrochlorothiazid.
  • +Olmesartan Plus Sandoz 40 mg/25 mg: eine Filmtablette enthält 40 mg Olmesartanmedoxomil und 25 mg Hydrochlorothiazid.
  • -Olmesartan Plus Sandoz 40 mg/25 mg eignet sich auch für Patienten, deren diastolischer Blutdruck unter Monotherapie mit Olmesartanmedoxomil 40 mg bei ≥100 mmHg bleibt. Es wird jedoch empfohlen, zuerst mit der niedriger dosierten Kombination Olmesartan Plus Sandoz 40 mg/12,5 mg zu behandeln, bevor man auf die höher dosierte Kombination Olmesartan Plus Sandoz 40 mg/25 mg umstellt.
  • +Olmesartan Plus Sandoz 40 mg/25 mg eignet sich auch für Patienten, deren diastolischer Blutdruck unter Monotherapie mit Olmesartanmedoxomil 40 mg bei ≥100 mmHg bleibt. Es wird jedoch empfohlen, zuerst mit der niedriger dosierten Kombination Olmesartan Plus Sandoz 40 mg/12,5 mg zu behandeln, bevor man auf die höher dosierte Kombination Olmesartan Plus Sandoz 40 mg/25 mg umstellt.
  • -·Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen oder einem der Hilfsstoffe oder gegen andere Sulfonamid-Derivate (da Hydrochlorothiazid ein Sulfonamid-Derivat ist).
  • -·Schwangerschaft (siehe Rubrik «Schwangerschaft, Stillzeit»).
  • -·Stark eingeschränkte Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance <30 ml/min), Anurie.
  • -·Therapieresistente Hypokaliämie, Hyperkalzämie/Hyponatriämie und symptomatische Hyperurikämie (Gicht oder Uratsteine in der Anamnese).
  • -·Stark eingeschränkte Leberfunktion (für Olmesartan Plus Sandoz 20 mg/12,5 mg und 20 mg/25 mg).
  • -·Mässig und stark eingeschränkte Leberfunktion (für Olmesartan Plus Sandoz 40 mg/12,5 mg und 40 mg/25 mg).
  • -·Cholestase und Gallenwegsobstruktionen (siehe Rubrik «Pharmakokinetik»).
  • -·Hereditäres Angioödem oder angioneurotisches Ödem unter einer früheren Behandlung mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin–II-Rezeptor-Antagonisten.
  • -·Die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern bzw. Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln ist bei Patienten mit Diabetes mellitus oder eingeschränkter Nierenfunktion (GFR <60 ml/min/1,73 m2) kontraindiziert.
  • +-Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen oder einem der Hilfsstoffe oder gegen andere Sulfonamid-Derivate (da Hydrochlorothiazid ein Sulfonamid-Derivat ist).
  • +-Schwangerschaft (siehe Rubrik "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
  • +-Stark eingeschränkte Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance <30 ml/min), Anurie.
  • +-Therapieresistente Hypokaliämie, Hyperkalzämie/Hyponatriämie und symptomatische Hyperurikämie (Gicht oder Uratsteine in der Anamnese).
  • +-Stark eingeschränkte Leberfunktion (für Olmesartan Plus Sandoz 20 mg/12,5 mg und 20 mg/25 mg).
  • +-Mässig und stark eingeschränkte Leberfunktion (für Olmesartan Plus Sandoz 40 mg/12,5 mg und 40 mg/25 mg).
  • +-Cholestase und Gallenwegsobstruktionen (siehe Rubrik "Pharmakokinetik" ).
  • +-Hereditäres Angioödem oder angioneurotisches Ödem unter einer früheren Behandlung mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin–II-Rezeptor-Antagonisten.
  • +-Die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern bzw. Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln ist bei Patienten mit Diabetes mellitus oder eingeschränkter Nierenfunktion (GFR <60 ml/min/1,73 m2) kontraindiziert.
  • -Angioödem (siehe Rubrik «Kontraindikationen» und «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +Angioödem (siehe Rubrik "Kontraindikationen" und "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Bei Patienten, die mit Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten, einschliesslich Olmesartanmedoxomil, behandelt wurden, wurde über intestinale Angioödeme berichtet (siehe Rubrik «Unerwünschte Wirkungen»). Bei diesen Patienten traten Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auf. Die Symptome klangen nach dem Absetzen von Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten ab. Wenn ein intestinales Angioödem diagnostiziert wird, sollte Olmesartan Plus Sandoz abgesetzt und eine angemessene Überwachung eingeleitet werden, bis die Symptome vollständig verschwunden sind.
  • +Bei Patienten, die mit Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten, einschliesslich Olmesartanmedoxomil, behandelt wurden, wurde über intestinale Angioödeme berichtet (siehe Rubrik "Unerwünschte Wirkungen" ). Bei diesen Patienten traten Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auf. Die Symptome klangen nach dem Absetzen von Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten ab. Wenn ein intestinales Angioödem diagnostiziert wird, sollte Olmesartan Plus Sandoz abgesetzt und eine angemessene Überwachung eingeleitet werden, bis die Symptome vollständig verschwunden sind.
  • -Olmesartan Plus Sandoz darf nicht bei Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion angewendet werden (Kreatinin-Clearance <30 ml/min) (siehe Rubrik «Kontraindikationen»).
  • -Bei Patienten mit leicht bis mässig eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance 30–80 ml/min) ist keine Dosisanpassung erforderlich (siehe Rubrik «Dosierung/Anwendung»). Dennoch sollte Olmesartan Plus Sandoz bei diesen Patienten mit Vorsicht verabreicht werden. Eine regelmässige Kontrolle der Serumspiegel von Kalium, Kreatinin und Harnsäure wird empfohlen.
  • +Olmesartan Plus Sandoz darf nicht bei Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion angewendet werden (Kreatinin-Clearance <30 ml/min) (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ).
  • +Bei Patienten mit leicht bis mässig eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance 30–80 ml/min) ist keine Dosisanpassung erforderlich (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ). Dennoch sollte Olmesartan Plus Sandoz bei diesen Patienten mit Vorsicht verabreicht werden. Eine regelmässige Kontrolle der Serumspiegel von Kalium, Kreatinin und Harnsäure wird empfohlen.
  • -Bei Patienten mit leicht bis mässig eingeschränkter Leberfunktion oder fortgeschrittener Lebererkrankung können durch Hydrochlorothiazid verursachte geringfügige Änderungen des Flüssigkeits- oder Elektrolytspiegels zu einem Coma hepaticum führen. Daher ist bei Patienten mit leicht eingeschränkter Leberfunktion Olmesartan Plus Sandoz 40 mg/12,5 mg und 40 mg/25 mg mit Vorsicht anzuwenden. Bei Patienten mit mässig eingeschränkter Leberfunktion sollte die Maximaldosis eine Filmtablette Olmesartan Plus Sandoz 20 mg/25 mg einmal täglich nicht übersteigen. Bei Patienten mit stark eingeschränkter Leberfunktion, Cholestase und Gallenwegsobstruktionen ist Olmesartan Plus Sandoz in allen Stärken kontraindiziert (siehe Rubrik «Kontraindikationen»).
  • +Bei Patienten mit leicht bis mässig eingeschränkter Leberfunktion oder fortgeschrittener Lebererkrankung können durch Hydrochlorothiazid verursachte geringfügige Änderungen des Flüssigkeits- oder Elektrolytspiegels zu einem Coma hepaticum führen. Daher ist bei Patienten mit leicht eingeschränkter Leberfunktion Olmesartan Plus Sandoz 40 mg/12,5 mg und 40 mg/25 mg mit Vorsicht anzuwenden. Bei Patienten mit mässig eingeschränkter Leberfunktion sollte die Maximaldosis eine Filmtablette Olmesartan Plus Sandoz 20 mg/25 mg einmal täglich nicht übersteigen. Bei Patienten mit stark eingeschränkter Leberfunktion, Cholestase und Gallenwegsobstruktionen ist Olmesartan Plus Sandoz in allen Stärken kontraindiziert (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ).
  • -Die Behandlung mit einem Thiaziddiuretikum kann die Glukosetoleranz beeinträchtigen. Bei Diabetes-Patienten kann eine Dosisanpassung von Insulin oder oralen Antidiabetika erforderlich sein (siehe Rubrik «Interaktionen»). Ein latenter Diabetes mellitus kann unter Thiazidtherapie manifest werden.
  • +Die Behandlung mit einem Thiaziddiuretikum kann die Glukosetoleranz beeinträchtigen. Bei Diabetes-Patienten kann eine Dosisanpassung von Insulin oder oralen Antidiabetika erforderlich sein (siehe Rubrik "Interaktionen" ). Ein latenter Diabetes mellitus kann unter Thiazidtherapie manifest werden.
  • -Thiazide, Hydrochlorothiazid eingeschlossen, können eine Störung des Flüssigkeits- oder Elektrolythaushaltes verursachen (einschliesslich Hypokaliämie, Hyponatriämie, Hyperkalzämie, Hypomagnesiämie und hypochlorämische Alkalose). Warnzeichen für Störungen im Flüssigkeits- oder Elektrolythaushalt sind: Trockener Mund, Durst, Schwächegefühl, Lethargie, Schläfrigkeit, Unruhe, Muskelschmerzen oder -krämpfe, Muskelermüdung, Hypotonie, Oligurie, Tachykardie und gastrointestinale Störungen wie Übelkeit und Erbrechen (siehe Rubrik «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +Thiazide, Hydrochlorothiazid eingeschlossen, können eine Störung des Flüssigkeits- oder Elektrolythaushaltes verursachen (einschliesslich Hypokaliämie, Hyponatriämie, Hyperkalzämie, Hypomagnesiämie und hypochlorämische Alkalose). Warnzeichen für Störungen im Flüssigkeits- oder Elektrolythaushalt sind: Trockener Mund, Durst, Schwächegefühl, Lethargie, Schläfrigkeit, Unruhe, Muskelschmerzen oder -krämpfe, Muskelermüdung, Hypotonie, Oligurie, Tachykardie und gastrointestinale Störungen wie Übelkeit und Erbrechen (siehe Rubrik "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Das Risiko einer Hypokaliämie ist am grössten bei Patienten mit Leberzirrhose, bei Patienten unter forcierter Diurese, bei Patienten mit unzureichender oraler Elektrolytzufuhr und bei Patienten unter gleichzeitiger Behandlung mit Kortikosteroiden oder ACTH (siehe Rubrik «Interaktionen»).
  • -Umgekehrt kann es aufgrund des Antagonismus an den Angiotensin-II-Rezeptoren (AT1) durch die Olmesartanmedoxomil-Komponente in Olmesartan Plus Sandoz zu einer Hyperkaliämie kommen, vor allem bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und/oder Herzinsuffizienz und Diabetes mellitus. Auch interkurrente Ereignisse, insbesondere Dehydrierung, akute kardiale Dekompensation, metabolische Azidose, Verschlechterung der Nierenfunktion, plötzliche Verschlechterung des Nierenstatus (d.h. Infektionskrankheiten), Zelllyse (z.B. akute Gliedmassenischämie, Rhabdomyolyse, extensives Trauma) können zu einer Hyperkaliämie führen. Eine adäquate Überwachung der Serumkaliumspiegel bei Risikopatienten wird empfohlen. Kaliumsparende Diuretika, Kaliumpräparate oder kaliumhaltige Salzersatzpräparate und andere Arzneimittel, die den Kalium-Serumspiegel erhöhen können (z.B. Heparin) sollten nur mit Vorsicht mit Olmesartan Plus Sandoz zusammen gegeben werden (siehe Rubrik «Interaktionen»).
  • +Das Risiko einer Hypokaliämie ist am grössten bei Patienten mit Leberzirrhose, bei Patienten unter forcierter Diurese, bei Patienten mit unzureichender oraler Elektrolytzufuhr und bei Patienten unter gleichzeitiger Behandlung mit Kortikosteroiden oder ACTH (siehe Rubrik "Interaktionen" ).
  • +Umgekehrt kann es aufgrund des Antagonismus an den Angiotensin-II-Rezeptoren (AT1) durch die Olmesartanmedoxomil-Komponente in Olmesartan Plus Sandoz zu einer Hyperkaliämie kommen, vor allem bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und/oder Herzinsuffizienz und Diabetes mellitus. Auch interkurrente Ereignisse, insbesondere Dehydrierung, akute kardiale Dekompensation, metabolische Azidose, Verschlechterung der Nierenfunktion, plötzliche Verschlechterung des Nierenstatus (d.h. Infektionskrankheiten), Zelllyse (z.B. akute Gliedmassenischämie, Rhabdomyolyse, extensives Trauma) können zu einer Hyperkaliämie führen. Eine adäquate Überwachung der Serumkaliumspiegel bei Risikopatienten wird empfohlen. Kaliumsparende Diuretika, Kaliumpräparate oder kaliumhaltige Salzersatzpräparate und andere Arzneimittel, die den Kalium-Serumspiegel erhöhen können (z.B. Heparin) sollten nur mit Vorsicht mit Olmesartan Plus Sandoz zusammen gegeben werden (siehe Rubrik "Interaktionen" ).
  • -Bei ödematösen Patienten kann bei heissem Wetter eine Verdünnungs-hyponatriämie eintreten.
  • +Bei ödematösen Patienten kann bei heissem Wetter eine Verdünnungs-hyponatriämie eintreten.
  • -Wie bei anderen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten wird eine gleichzeitige Verabreichung von Olmesartan Plus Sandoz und Lithium nicht empfohlen (siehe Rubrik «Interaktionen»).
  • +Wie bei anderen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten wird eine gleichzeitige Verabreichung von Olmesartan Plus Sandoz und Lithium nicht empfohlen (siehe Rubrik "Interaktionen" ).
  • -Patienten, die HCTZ anwenden, sind über das NMSC-Risiko aufzuklären und anzuweisen, ihre Haut regelmässig auf neue Läsionen zu kontrollieren und jegliche verdächtige Hautveränderungen umgehend zu melden. Den Patienten sind Präventivmassnahmen wie eine begrenzte Sonnenlicht-/UV-Exposition und ein angemessener Sonnenschutz bei Exposition zu empfehlen, um das Hautkrebsrisiko zu minimieren. Verdächtige Hautveränderungen sind umgehend zu untersuchen, gegebenenfalls mittels histologischer Analyse von Biopsien. Bei Patienten mit NMSC in der Vorgeschichte ist die Anwendung von HCTZ möglicherweise zu überdenken (siehe auch Rubrik «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +Patienten, die HCTZ anwenden, sind über das NMSC-Risiko aufzuklären und anzuweisen, ihre Haut regelmässig auf neue Läsionen zu kontrollieren und jegliche verdächtige Hautveränderungen umgehend zu melden. Den Patienten sind Präventivmassnahmen wie eine begrenzte Sonnenlicht-/UV-Exposition und ein angemessener Sonnenschutz bei Exposition zu empfehlen, um das Hautkrebsrisiko zu minimieren. Verdächtige Hautveränderungen sind umgehend zu untersuchen, gegebenenfalls mittels histologischer Analyse von Biopsien. Bei Patienten mit NMSC in der Vorgeschichte ist die Anwendung von HCTZ möglicherweise zu überdenken (siehe auch Rubrik "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Siehe Rubrik «Schwangerschaft, Stillzeit».
  • +Siehe Rubrik "Schwangerschaft, Stillzeit" .
  • -Siehe Rubriken «Kontraindikationen» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
  • +Siehe Rubriken "Kontraindikationen" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
  • -Umgekehrt kann, basierend auf den Erfahrungen mit anderen Arzneimitteln, die auf das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System wirken, die gleichzeitige Anwendung von kaliumsparenden Diuretika, Kaliumpräparaten, kaliumhaltigen Salzersatzpräparaten und andere Arzneimittel, die den Kalium-Serumspiegel erhöhen können (z.B. Heparin) zu einer Erhöhung des Serum-Kalium-Spiegels führen (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Umgekehrt kann, basierend auf den Erfahrungen mit anderen Arzneimitteln, die auf das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System wirken, die gleichzeitige Anwendung von kaliumsparenden Diuretika, Kaliumpräparaten, kaliumhaltigen Salzersatzpräparaten und andere Arzneimittel, die den Kalium-Serumspiegel erhöhen können (z.B. Heparin) zu einer Erhöhung des Serum-Kalium-Spiegels führen (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Bei gleichzeitiger Gabe von Lithium und Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmern und selten von Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten ist ein reversibler Anstieg der Serum-Lithium-Konzentrationen und der Toxizität berichtet worden. Zusätzlich verringern Thiazide die renale Clearance von Lithium, so dass als Folge das Risiko einer Lithiumtoxizität erhöht werden kann. Die Kombination von Olmesartan Plus Sandoz und Lithium wird daher nicht empfohlen (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Wenn sich die Kombination als notwendig erweist, wird eine sorgfältige Kontrolle des Serum-Lithium-Spiegels empfohlen.
  • +Bei gleichzeitiger Gabe von Lithium und Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmern und selten von Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten ist ein reversibler Anstieg der Serum-Lithium-Konzentrationen und der Toxizität berichtet worden. Zusätzlich verringern Thiazide die renale Clearance von Lithium, so dass als Folge das Risiko einer Lithiumtoxizität erhöht werden kann. Die Kombination von Olmesartan Plus Sandoz und Lithium wird daher nicht empfohlen (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Wenn sich die Kombination als notwendig erweist, wird eine sorgfältige Kontrolle des Serum-Lithium-Spiegels empfohlen.
  • -·Klasse Ia Antiarrhythmika (z.B. Chinidin, Hydrochinidin, Disopyramid).
  • -·Klasse III Antiarrhythmika (z.B. Amiodaron, Sotalol, Dofetilid, Ibutilid).
  • -·Einige Antipsychotika (z.B. Thioridazin, Chlorpromazin, Levomepromazin, Trifluoperazin, Cyamemazin, Sulpirid, Sultoprid, Amisulprid, Tiaprid, Pimozid, Haloperidol, Droperidol).
  • -·Andere (z.B. Bepridil, Cisaprid, Diphemanil, Erythromycin intravenös, Halofantrin, Mizsolastin, Pentamidin, Sparfloxazin, Terfenadin, Vincamin intravenös).
  • +-Klasse Ia Antiarrhythmika (z.B. Chinidin, Hydrochinidin, Disopyramid).
  • +-Klasse III Antiarrhythmika (z.B. Amiodaron, Sotalol, Dofetilid, Ibutilid).
  • +-Einige Antipsychotika (z.B. Thioridazin, Chlorpromazin, Levomepromazin, Trifluoperazin, Cyamemazin, Sulpirid, Sultoprid, Amisulprid, Tiaprid, Pimozid, Haloperidol, Droperidol).
  • +-Andere (z.B. Bepridil, Cisaprid, Diphemanil, Erythromycin intravenös, Halofantrin, Mizsolastin, Pentamidin, Sparfloxazin, Terfenadin, Vincamin intravenös).
  • -Die Behandlung mit einem Thiaziddiuretikum kann die Glukosetoleranz beeinträchtigen. Eine Dosisanpassung des Antidiabetikums kann erforderlich sein (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Die Behandlung mit einem Thiaziddiuretikum kann die Glukosetoleranz beeinträchtigen. Eine Dosisanpassung des Antidiabetikums kann erforderlich sein (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Die Anwendung von Olmesartan Plus Sandoz ist kontraindiziert während der Schwangerschaft (siehe Rubrik «Kontraindikationen»).
  • +Die Anwendung von Olmesartan Plus Sandoz ist kontraindiziert während der Schwangerschaft (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ).
  • -Die Anwendung von Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten wird im ersten Schwangerschaftstrimester nicht empfohlen. Die Anwendung von Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten im zweiten und dritten Schwangerschaftstrimester ist kontraindiziert (siehe Rubrik «Kontraindikationen»).
  • +Die Anwendung von Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten wird im ersten Schwangerschaftstrimester nicht empfohlen. Die Anwendung von Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten im zweiten und dritten Schwangerschaftstrimester ist kontraindiziert (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ).
  • -Es ist bekannt, dass eine Therapie mit Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten während des zweiten und dritten Schwangerschaftstrimesters beim Menschen fetotoxische Effekte (verminderte Nierenfunktion, Oligohydramnion, verzögerte Schädelossifikation) und neonatal-toxische Effekte (Nierenversagen, Hypotonie, Hyperkaliämie) hat (siehe auch Rubrik «Präklinische Daten»).
  • +Es ist bekannt, dass eine Therapie mit Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten während des zweiten und dritten Schwangerschaftstrimesters beim Menschen fetotoxische Effekte (verminderte Nierenfunktion, Oligohydramnion, verzögerte Schädelossifikation) und neonatal-toxische Effekte (Nierenversagen, Hypotonie, Hyperkaliämie) hat (siehe auch Rubrik "Präklinische Daten" ).
  • -Neugeborene, bei denen eine Exposition mit Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten in utero vorliegt, sollten engmaschig auf das Auftreten von Hypotonie untersucht werden (siehe Rubrik «Kontraindikationen»).
  • +Neugeborene, bei denen eine Exposition mit Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten in utero vorliegt, sollten engmaschig auf das Auftreten von Hypotonie untersucht werden (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ).
  • -Studienabbrüche in Folge unerwünschter Ereignisse waren ebenfalls vergleichbar für Olmesartanmedoxomil/Hydrochlorothiazid 20 mg/12,5 mg–20 mg/25 mg (2%) und Placebo (3%).
  • +Studienabbrüche in Folge unerwünschter Ereignisse waren ebenfalls vergleichbar für Olmesartanmedoxomil/Hydrochlorothiazid 20 mg/12,5 mg–20 mg/25 mg (2%) und Placebo (3%).
  • -Hydrochlorothiazid kann einen Volumenmangel verursachen oder verstärken, welcher zu Elektrolytstörungen führen kann (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Hydrochlorothiazid kann einen Volumenmangel verursachen oder verstärken, welcher zu Elektrolytstörungen führen kann (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Nicht-melanozytäre Malignome der Haut (BCC und SCC): Basierend auf den verfügbaren Daten aus epidemiologischen Studien wurde ein von der kumulativen Dosis abhängiger Zusammenhang zwischen Hydrochlorothiazid (HCTZ)-Exposition und NMSC-Entwicklung beobachtet (siehe auch Rubriken «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Eigenschaften/Wirkungen»).
  • +Nicht-melanozytäre Malignome der Haut (BCC und SCC): Basierend auf den verfügbaren Daten aus epidemiologischen Studien wurde ein von der kumulativen Dosis abhängiger Zusammenhang zwischen Hydrochlorothiazid (HCTZ)-Exposition und NMSC-Entwicklung beobachtet (siehe auch Rubriken "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Eigenschaften/Wirkungen" ).
  • -MedDRA Systemorganklasse Nebenwirkung Häufigkeit
  • -Olmesartanmedoxomil/ Hydrochlorothiazid Olmesartan Hydrochlorothiazid
  • -Infektionen und parasitäre Erkrankungen Speicheldrüsenentzündung Selten
  • -Gutartige, bösartige und nicht spezifizierte Neubildungen (einschl. Zysten und Polypen) Nicht-melanozytäre Malignome der Haut [NMSC] (Basalzellkarzinom [BCC] und Plattenepithelkarzinom [SCC]) Nicht bekannt
  • -Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems Aplastische Änämie Selten
  • -Knochenmarksdepression Selten
  • -Hämolytische Anämie Selten
  • -Leukopenie Selten
  • -Neutropenie/Agranulozytose Selten
  • -Thrombozytopenie Gelegentlich Selten
  • -Erkrankungen des Immunsystems Anaphylaktische Reaktion Gelegentlich Gelegentlich
  • -Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Anorexie Gelegentlich
  • -Glukosurie Häufig
  • -Hyperkalzämie Häufig
  • -Hypercholesterinämie Gelegentlich Sehr häufig
  • -Hyperglykämie Häufig
  • -Hyperkaliämie Selten
  • -Hypertriglyzeridämie Gelegentlich Häufig Sehr häufig
  • -Hyperurikämie Gelegentlich Häufig Sehr häufig
  • -Hypochlorämie Häufig
  • -hyperchlorämische Alkalose Sehr selten
  • -Hypokaliämie Häufig
  • -Hypomagnesiämie Häufig
  • -Hyponatriämie Häufig
  • -Hyperamylasämie Häufig
  • -Psychiatrische Erkrankungen Apathie Selten
  • -Depressionen Selten
  • -Unruhe Selten
  • -Schlafstörungen Selten
  • -Erkrankungen des Nervensystems Verwirrtheitszustände Häufig
  • -Konvulsionen Selten
  • -Bewusstseinsstörungen (wie z.B. Bewusstlosigkeit) Selten
  • -Schwindelgefühl Häufig Häufig Häufig
  • -Kopfschmerzen Häufig Häufig Selten
  • -Appetitlosigkeit Gelegentlich
  • -Parästhesien Selten
  • -Lagerungsschwindel Gelegentlich
  • -Schläfrigkeit Gelegentlich
  • -Synkope Gelegentlich
  • -Augenerkrankungen Verminderte Bildung von Tränenflüssigkeit Selten
  • -Vorübergehendes verschwommenes Sehen Selten
  • -Verschlechterung einer vorbestehenden Myopie Gelegentlich
  • -Aderhauterguss (Choroidaleffusion), akute Myopie, akutes Engwinkelglaukom Nicht bekannt
  • -Xanthopsie Selten
  • -Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths Schwindel Gelegentlich Gelegentlich Selten
  • -Herzerkrankungen Angina pectoris Gelegentlich
  • -Herzrhythmusstörungen Selten
  • -Palpitationen Gelegentlich
  • -Gefässerkrankungen Embolie Selten
  • -Hypotonie Gelegentlich Selten
  • -Nekrotisierende Angiitis (Vaskulitis, kutane Vaskulitis) Selten
  • -Orthostatische Hypotonie Gelegentlich Gelegentlich
  • -Thrombose Selten
  • -Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums Bronchitis Häufig
  • -Husten Gelegentlich Häufig
  • -Dyspnoe Selten
  • -Interstitielle Pneumonie Selten
  • -Pharyngitis Häufig
  • -Lungenödem Selten
  • -Atemnot Gelegentlich
  • -Rhinitis Häufig
  • -Akutes Atemnotsyndrom (ARDS) (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen») Sehr selten
  • -Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Abdominalschmerzen Gelegentlich Häufig Häufig
  • -Verstopfung Häufig
  • -Diarrhö Gelegentlich Häufig Häufig
  • -Dyspepsie Gelegentlich Häufig
  • -Magenverstimmung Häufig
  • -Gastroenteritis Häufig
  • -Meteorismus Häufig
  • -Übelkeit Gelegentlich Häufig Häufig
  • -Pankreatitis Selten
  • -Paralytischer Ileus Sehr selten
  • -Erbrechen Gelegentlich Gelegentlich Häufig
  • -Intestinales Angioödem Selten Selten
  • -Sprue-ähnliche Enteropathie Sehr selten
  • -Leber- und Gallenerkrankungen Akute Cholezystitis Selten
  • -Gelbsucht (intrahepatischer cholestatischer Ikterus) Selten
  • -Autoimmunhepatitis* Nicht bekannt
  • -Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes Allergische Dermatitis Gelegentlich
  • -Anaphylaktische Hautreaktionen Selten
  • -Angioneurotische Ödeme Selten Selten
  • -Kutane Lupus erythematodesartige Reaktionen Selten
  • -Ekzem Gelegentlich
  • -Erythem Gelegentlich
  • -Exanthem Gelegentlich
  • -Photosensibilitätsreaktionen Gelegentlich
  • -Pruritus Gelegentlich Gelegentlich
  • -Purpura Gelegentlich
  • -Hautausschlag Gelegentlich Gelegentlich Gelegentlich
  • -Reaktivierung eines kutanen Lupus erythematodes Selten
  • -Toxische epidermale Nekrolyse Gelegentlich
  • -Urtikaria Selten Gelegentlich Gelegentlich
  • -Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen Arthralgie Gelegentlich Häufig
  • -Arthritis Häufig
  • -Rückenschmerzen Gelegentlich Häufig
  • -Muskelspasmen Gelegentlich Selten
  • -Muskelschwäche Selten
  • -Myalgie Gelegentlich Gelegentlich
  • -Schmerzen in den Extremitäten Gelegentlich
  • -Parese Selten
  • -Skelettschmerzen Häufig
  • -Erkrankungen der Nieren und Harnwege Akutes Nierenversagen Selten Selten
  • -Hämaturie Gelegentlich Häufig
  • -Interstitielle Nephritis Selten
  • -Niereninsuffizienz Selten
  • -Nierenfunktionsstörungen Selten
  • -Harnwegsinfektion Häufig
  • -Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse Erektionsstörungen Gelegentlich Gelegentlich
  • -Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Asthenie Häufig Gelegentlich
  • -Schmerzen im Brustkorb Häufig Häufig
  • -Gesichtsödeme Gelegentlich
  • -Müdigkeit Häufig Häufig
  • -Fieber Selten
  • -Grippeähnliche Symptome Häufig
  • -Lethargie Selten
  • -Unwohlsein Selten Gelegentlich
  • -Schmerzen Häufig
  • -Peripheres Ödem Häufig Häufig
  • -Schwäche Gelegentlich
  • -Untersuchungen Anstieg der Alanin-Aminotranferase Gelegentlich
  • -Anstieg der Aspartat-Aminotranferase Gelegentlich
  • -Erhöhung von Kalzium im Blut Gelegentlich
  • -Erhöhung von Kreatinin im Blut Gelegentlich Selten Häufig
  • -Erhöhung der Kreatinphosphokinase im Blut Häufig
  • -Erhöhung von Glukose im Blut Gelegentlich
  • -Abnahme der Hämatokrit-Werte Selten
  • -Abnahme der Hämoglobin-Werte Selten
  • -Erhöhung der Lipide im Blut Gelegentlich
  • -Erniedrigung von Kalium im Blut Gelegentlich
  • -Erhöhung von Kalium im Blut Gelegentlich
  • -Erhöhung von Harnstoff im Blut Gelegentlich Häufig Häufig
  • -Anstieg von Harnstoff-Stickstoff im Blut Selten
  • -Anstieg der Harnsäurespiegel Selten
  • -Anstieg der Gammaglutamyltransferase Gelegentlich
  • -Erhöhung von Leberenzymen Häufig
  • +MedDRASystemorgankla Nebenwirkung Häufigkeit
  • +sse
  • +Olmesartanmedoxomil/ Olmesartan Hydrochlorothiazid
  • +Hydrochlorothiazid
  • +Infektionen und Speicheldrüsenentzün Selten
  • +parasitäre Erkrankun dung
  • +gen
  • +Gutartige, bösartige Nicht-melanozytäre Nicht bekannt
  • + und nicht spezifizi Malignome der Haut
  • +erte Neubildungen [NMSC] (Basalzellkar
  • +(einschl. Zysten zinom [BCC] und
  • +und Polypen) Plattenepithelkarzin
  • + om [SCC])
  • +Erkrankungen des Aplastische Änämie Selten
  • +Blutes und des
  • +Lymphsystems
  • +Knochenmarksdepressi Selten
  • +on
  • +Hämolytische Anämie Selten
  • +Leukopenie Selten
  • +Neutropenie/Agranulo Selten
  • +zytose
  • +Thrombozytopenie Gelegentlich Selten
  • +Erkrankungen des Anaphylaktische Gelegentlich Gelegentlich
  • +Immunsystems Reaktion
  • +Stoffwechsel- und Anorexie Gelegentlich
  • +Ernährungsstörungen
  • +Glukosurie Häufig
  • +Hyperkalzämie Häufig
  • +Hypercholesterinämie Gelegentlich Sehr häufig
  • +Hyperglykämie Häufig
  • +Hyperkaliämie Selten
  • +Hypertriglyzeridämie Gelegentlich Häufig Sehr häufig
  • +Hyperurikämie Gelegentlich Häufig Sehr häufig
  • +Hypochlorämie Häufig
  • +hyperchlorämische Sehr selten
  • +Alkalose
  • +Hypokaliämie Häufig
  • +Hypomagnesiämie Häufig
  • +Hyponatriämie Häufig
  • +Hyperamylasämie Häufig
  • +Psychiatrische Apathie Selten
  • +Erkrankungen
  • +Depressionen Selten
  • +Unruhe Selten
  • +Schlafstörungen Selten
  • +Erkrankungen des Verwirrtheitszuständ Häufig
  • +Nervensystems e
  • +Konvulsionen Selten
  • +Bewusstseinsstörunge Selten
  • +n (wie z.B. Bewusstl
  • +osigkeit)
  • +Schwindelgefühl Häufig Häufig Häufig
  • +Kopfschmerzen Häufig Häufig Selten
  • +Appetitlosigkeit Gelegentlich
  • +Parästhesien Selten
  • +Lagerungsschwindel Gelegentlich
  • +Schläfrigkeit Gelegentlich
  • +Synkope Gelegentlich
  • +Augenerkrankungen Verminderte Bildung Selten
  • + von Tränenflüssigkei
  • + t
  • +Vorübergehendes Selten
  • +verschwommenes Sehen
  • +Verschlechterung Gelegentlich
  • +einer vorbestehenden
  • + Myopie
  • +Aderhauterguss Nicht bekannt
  • +(Choroidaleffusion),
  • + akute Myopie,
  • +akutes Engwinkelglau
  • +kom
  • +Xanthopsie Selten
  • +Erkrankungen des Schwindel Gelegentlich Gelegentlich Selten
  • +Ohrs und des Labyrin
  • +ths
  • +Herzerkrankungen Angina pectoris Gelegentlich
  • +Herzrhythmusstörunge Selten
  • +n
  • +Palpitationen Gelegentlich
  • +Gefässerkrankungen Embolie Selten
  • +Hypotonie Gelegentlich Selten
  • +Nekrotisierende Selten
  • +Angiitis (Vaskulitis
  • +, kutane Vaskulitis)
  • +Orthostatische Gelegentlich Gelegentlich
  • +Hypotonie
  • +Thrombose Selten
  • +Erkrankungen der Bronchitis Häufig
  • +Atemwege, des
  • +Brustraums und
  • +Mediastinums
  • +Husten Gelegentlich Häufig
  • +Dyspnoe Selten
  • +Interstitielle Selten
  • +Pneumonie
  • +Pharyngitis Häufig
  • +Lungenödem Selten
  • +Atemnot Gelegentlich
  • +Rhinitis Häufig
  • +Akutes Atemnotsyndro Sehr selten
  • +m (ARDS) (siehe
  • +"Warnhinweise und
  • +Vorsichtsmassnahmen"
  • + )
  • +Erkrankungen des Abdominalschmerzen Gelegentlich Häufig Häufig
  • +Gastrointestinaltrak
  • +ts
  • +Verstopfung Häufig
  • +Diarrhö Gelegentlich Häufig Häufig
  • +Dyspepsie Gelegentlich Häufig
  • +Magenverstimmung Häufig
  • +Gastroenteritis Häufig
  • +Meteorismus Häufig
  • +Übelkeit Gelegentlich Häufig Häufig
  • +Pankreatitis Selten
  • +Paralytischer Ileus Sehr selten
  • +Erbrechen Gelegentlich Gelegentlich Häufig
  • +Intestinales Angioöd Selten Selten
  • +em
  • +Sprue-ähnliche Sehr selten
  • +Enteropathie
  • +Leber- und Gallenerk Akute Cholezystitis Selten
  • +rankungen
  • +Gelbsucht (intrahepa Selten
  • +tischer cholestatisc
  • +her Ikterus)
  • +Autoimmunhepatitis* Nicht bekannt
  • +Erkrankungen der Allergische Dermatit Gelegentlich
  • +Haut und des Unterha is
  • +utgewebes
  • +Anaphylaktische Selten
  • +Hautreaktionen
  • +Angioneurotische Selten Selten
  • +Ödeme
  • +Kutane Lupus erythem Selten
  • +atodesartige Reaktio
  • +nen
  • +Ekzem Gelegentlich
  • +Erythem Gelegentlich
  • +Exanthem Gelegentlich
  • +Photosensibilitätsre Gelegentlich
  • +aktionen
  • +Pruritus Gelegentlich Gelegentlich
  • +Purpura Gelegentlich
  • +Hautausschlag Gelegentlich Gelegentlich Gelegentlich
  • +Reaktivierung eines Selten
  • +kutanen Lupus
  • +erythematodes
  • +Toxische epidermale Gelegentlich
  • +Nekrolyse
  • +Urtikaria Selten Gelegentlich Gelegentlich
  • +Skelettmuskulatur-, Arthralgie Gelegentlich Häufig
  • +Bindegewebs- und
  • +Knochenerkrankungen
  • +Arthritis Häufig
  • +Rückenschmerzen Gelegentlich Häufig
  • +Muskelspasmen Gelegentlich Selten
  • +Muskelschwäche Selten
  • +Myalgie Gelegentlich Gelegentlich
  • +Schmerzen in den Gelegentlich
  • +Extremitäten
  • +Parese Selten
  • +Skelettschmerzen Häufig
  • +Erkrankungen der Akutes Nierenversage Selten Selten
  • +Nieren und Harnwege n
  • +Hämaturie Gelegentlich Häufig
  • +Interstitielle Selten
  • +Nephritis
  • +Niereninsuffizienz Selten
  • +Nierenfunktionsstöru Selten
  • +ngen
  • +Harnwegsinfektion Häufig
  • +Erkrankungen der Erektionsstörungen Gelegentlich Gelegentlich
  • +Geschlechtsorgane
  • +und der Brustdrüse
  • +Allgemeine Erkrankun Asthenie Häufig Gelegentlich
  • +gen und Beschwerden
  • +am Verabreichungsort
  • +Schmerzen im Brustko Häufig Häufig
  • +rb
  • +Gesichtsödeme Gelegentlich
  • +Müdigkeit Häufig Häufig
  • +Fieber Selten
  • +Grippeähnliche Häufig
  • +Symptome
  • +Lethargie Selten
  • +Unwohlsein Selten Gelegentlich
  • +Schmerzen Häufig
  • +Peripheres Ödem Häufig Häufig
  • +Schwäche Gelegentlich
  • +Untersuchungen Anstieg der Alanin-A Gelegentlich
  • + minotranferase
  • +Anstieg der Aspartat Gelegentlich
  • +-Aminotranferase
  • +Erhöhung von Kalzium Gelegentlich
  • + im Blut
  • +Erhöhung von Kreatin Gelegentlich Selten Häufig
  • +in im Blut
  • +Erhöhung der Kreatin Häufig
  • +phosphokinase im
  • +Blut
  • +Erhöhung von Glukose Gelegentlich
  • + im Blut
  • +Abnahme der Hämatokr Selten
  • +it-Werte
  • +Abnahme der Hämoglob Selten
  • +in-Werte
  • +Erhöhung der Lipide Gelegentlich
  • +im Blut
  • +Erniedrigung von Gelegentlich
  • +Kalium im Blut
  • +Erhöhung von Kalium Gelegentlich
  • +im Blut
  • +Erhöhung von Harnsto Gelegentlich Häufig Häufig
  • +ff im Blut
  • +Anstieg von Harnstof Selten
  • +f-Stickstoff im Blut
  • +Anstieg der Harnsäur Selten
  • +espiegel
  • +Anstieg der Gammaglu Gelegentlich
  • +tamyltransferase
  • +Erhöhung von Leberen Häufig
  • +zymen
  • + 
  • -Siehe Rubrik «Pharmakodynamik».
  • +Siehe Rubrik "Pharmakodynamik" .
  • -Basierend auf den verfügbaren Daten aus epidemiologischen Studien wurde ein von der kumulativen Dosis abhängiger Zusammenhang zwischen Hydrochlorothiazid (HCTZ)-Exposition und NMSC-Entwicklung beobachtet. Eine Studie schloss eine Population aus 71'553 BCC-Fällen und 8629 SCC-Fällen sowie 1'430'883 bzw. 172'462 entsprechenden Kontrollen ein. Eine starke HCTZ-Exposition (kumulative Dosis ≥50'000 mg) war mit einer bereinigten Odds Ratio (OR) von 1,29 (95%-KI: 1,23–1,35) für BCC und bzw. 3,98 (95%-KI: 3,68–4,31) für SCC assoziiert. Eine eindeutige kumulative Dosis-Wirkungs-Beziehung wurde sowohl für BCC als auch für SCC beobachtet. Eine weitere Studie ergab einen möglichen Zusammenhang zwischen HCTZ-Exposition und Lippenkarzinom (SCC): 633 Fälle von Lippenkarzinomen wurden mit 63'067 entsprechenden Kontrollen mittels der «Risk Set Sampling»-Strategie verglichen. Eine kumulative Dosis-Wirkungs-Beziehung wurde mit einem Anstieg der bereinigten OR von 2,1 (95%-KI: 1,7–2,6) auf 3,9 (95%-KI: 3,0–4,9) bei hoher kumulativer Dosis (≥25'000 mg) und auf 7,7 (95%-KI: 5,7–10,5) bei der höchsten kumulativen Dosis gezeigt (≥100'000 mg). (Siehe auch Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Basierend auf den verfügbaren Daten aus epidemiologischen Studien wurde ein von der kumulativen Dosis abhängiger Zusammenhang zwischen Hydrochlorothiazid (HCTZ)-Exposition und NMSC-Entwicklung beobachtet. Eine Studie schloss eine Population aus 71'553 BCC-Fällen und 8629 SCC-Fällen sowie 1'430'883 bzw. 172'462 entsprechenden Kontrollen ein. Eine starke HCTZ-Exposition (kumulative Dosis ≥50'000 mg) war mit einer bereinigten Odds Ratio (OR) von 1,29 (95%-KI: 1,23–1,35) für BCC und bzw. 3,98 (95%-KI: 3,68–4,31) für SCC assoziiert. Eine eindeutige kumulative Dosis-Wirkungs-Beziehung wurde sowohl für BCC als auch für SCC beobachtet. Eine weitere Studie ergab einen möglichen Zusammenhang zwischen HCTZ-Exposition und Lippenkarzinom (SCC): 633 Fälle von Lippenkarzinomen wurden mit 63'067 entsprechenden Kontrollen mittels der "Risk Set Sampling" -Strategie verglichen. Eine kumulative Dosis-Wirkungs-Beziehung wurde mit einem Anstieg der bereinigten OR von 2,1 (95%-KI: 1,7–2,6) auf 3,9 (95%-KI: 3,0–4,9) bei hoher kumulativer Dosis (≥25'000 mg) und auf 7,7 (95%-KI: 5,7–10,5) bei der höchsten kumulativen Dosis gezeigt (≥100'000 mg). (Siehe auch Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Die Kombination von Olmesartanmedoxomil und Hydrochlorothiazid führt zu additiven Blutdrucksenkungen, die im Allgemeinen in Abhängigkeit von der Dosierung jedes einzelnen Wirkstoffs ansteigen. In gepoolten placebokontrollierten Studien bewirkte die Einnahme von 20 mg/12,5 mg und 20 mg/25 mg Olmesartanmedoxomil/Hydrochlorothiazid durchschnittliche Placebo-bereinigte systolische/diastolische Blutdrucksenkungen zwischen 12/7 und 16/9 mmHg.
  • -Bei Patienten, deren Blutdruck unter Monotherapie mit 20 mg Olmesartanmedoxomil nicht ausreichend kontrolliert werden konnte, zeigte die zusätzliche Einnahme von 12,5 mg und 25 mg Hydrochlorothiazid eine weitere Senkung des 24-stündigen systolischen und diastolischen Blutdrucks um 7/5 mmHg bzw. 12/7 mmHg, ermittelt mittels ambulanter 24-Stunden-Blutdruckmessungen. Die zusätzliche Senkung des systolischen/diastolischen Blutdrucks, 24 Stunden nach der letzten Filmtabletteneinnahme, verglichen mit dem Ausgangswert, betrug 11/10 mmHg bzw. 16/11 mmHg.
  • +Die Kombination von Olmesartanmedoxomil und Hydrochlorothiazid führt zu additiven Blutdrucksenkungen, die im Allgemeinen in Abhängigkeit von der Dosierung jedes einzelnen Wirkstoffs ansteigen. In gepoolten placebokontrollierten Studien bewirkte die Einnahme von 20 mg/12,5 mg und 20 mg/25 mg Olmesartanmedoxomil/Hydrochlorothiazid durchschnittliche Placebo-bereinigte systolische/diastolische Blutdrucksenkungen zwischen 12/7 und 16/9 mmHg.
  • +Bei Patienten, deren Blutdruck unter Monotherapie mit 20 mg Olmesartanmedoxomil nicht ausreichend kontrolliert werden konnte, zeigte die zusätzliche Einnahme von 12,5 mg und 25 mg Hydrochlorothiazid eine weitere Senkung des 24-stündigen systolischen und diastolischen Blutdrucks um 7/5 mmHg bzw. 12/7 mmHg, ermittelt mittels ambulanter 24-Stunden-Blutdruckmessungen. Die zusätzliche Senkung des systolischen/diastolischen Blutdrucks, 24 Stunden nach der letzten Filmtabletteneinnahme, verglichen mit dem Ausgangswert, betrug 11/10 mmHg bzw. 16/11 mmHg.
  • -Die fixen Kombinationen von Olmesartanmedoxomil/Hydrochlorothiazid 40 mg/12,5 mg und 40 mg/25 mg wurden in 3 Studien an 1482 hypertensiven Patienten geprüft.
  • +Die fixen Kombinationen von Olmesartanmedoxomil/Hydrochlorothiazid 40 mg/12,5 mg und 40 mg/25 mg wurden in 3 Studien an 1482 hypertensiven Patienten geprüft.
  • -In einer doppelblinden, aber nicht kontrolliert durchgeführten zweiten Phase dieser Studie führte die Titration von Olmesartanmedoxomil 40 mg auf Olmesartanmedoxomil/Hydrochlorothiazid 40 mg/12,5 mg sowie von Olmesartanmedoxomil/Hydrochlorothiazid 40 mg/12,5 mg auf Olmesartanmedoxomil/Hydrochlorothiazid 40 mg/25 mg bei Patienten, die auf die bisherige Therapie nicht ausreichend angesprochen hatten zu einer weiteren relevanten Senkung des systolischen/diastolischen Blutdrucks.
  • +In einer doppelblinden, aber nicht kontrolliert durchgeführten zweiten Phase dieser Studie führte die Titration von Olmesartanmedoxomil 40 mg auf Olmesartanmedoxomil/Hydrochlorothiazid 40 mg/12,5 mg sowie von Olmesartanmedoxomil/Hydrochlorothiazid 40 mg/12,5 mg auf Olmesartanmedoxomil/Hydrochlorothiazid 40 mg/25 mg bei Patienten, die auf die bisherige Therapie nicht ausreichend angesprochen hatten zu einer weiteren relevanten Senkung des systolischen/diastolischen Blutdrucks.
  • -Nach 8 Wochen Kombinationstherapie war der systolische/diastolische Blutdruck gegenüber dem Ausgangswert in der mit Olmesartanmedoxomil/Hydrochlorothiazid 20 mg/25 mg behandelten Gruppe um 17,1/10,5 mmHg und in der mit Olmesartanmedoxomil/Hydrochlorothiazid 40 mg/25 mg behandelten Gruppe um 17,4/11,2 mmHg signifikant reduziert. Der Unterschied zwischen beiden Behandlungsgruppen war bei konventioneller Blutdruckmessung nicht statistisch signifikant, was mit der bekannten flachen Dosis-Wirkungs-Beziehung von Angiotensin II-Rezeptor-Antagonisten wie Olmesartanmedoxomil erklärt werden kann.
  • -Jedoch wurde mittels ambulanter Blutdrucküberwachung ein klinisch bedeutsamer und statistisch signifikanter Unterschied im diastolischen und systolischen Blutdruck über 24 Stunden, bei Tag und bei Nacht zugunsten von Olmesartanmedoxomil/Hydrochlorothiazid 40 mg/25 mg gegenüber Olmesartanmedoxomil/Hydrochlorothiazid 20 mg/25 mg beobachtet.
  • +Nach 8 Wochen Kombinationstherapie war der systolische/diastolische Blutdruck gegenüber dem Ausgangswert in der mit Olmesartanmedoxomil/Hydrochlorothiazid 20 mg/25 mg behandelten Gruppe um 17,1/10,5 mmHg und in der mit Olmesartanmedoxomil/Hydrochlorothiazid 40 mg/25 mg behandelten Gruppe um 17,4/11,2 mmHg signifikant reduziert. Der Unterschied zwischen beiden Behandlungsgruppen war bei konventioneller Blutdruckmessung nicht statistisch signifikant, was mit der bekannten flachen Dosis-Wirkungs-Beziehung von Angiotensin II-Rezeptor-Antagonisten wie Olmesartanmedoxomil erklärt werden kann.
  • +Jedoch wurde mittels ambulanter Blutdrucküberwachung ein klinisch bedeutsamer und statistisch signifikanter Unterschied im diastolischen und systolischen Blutdruck über 24 Stunden, bei Tag und bei Nacht zugunsten von Olmesartanmedoxomil/Hydrochlorothiazid 40 mg/25 mg gegenüber Olmesartanmedoxomil/Hydrochlorothiazid 20 mg/25 mg beobachtet.
  • -In zwei grossen randomisierten, kontrollierten Studien («ONTARGET» [ONgoing Telmisartan Alone and in combination with Ramipril Global Endpoint Trial] und «VA NEPHRON-D» [The Veterans Affairs Nephropathy in Diabetes]) wurde die gleichzeitige Anwendung eines ACE-Hemmers mit einem Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten untersucht.
  • -Die «ONTARGET»–Studie wurde bei Patienten mit einer kardiovaskulären oder einer zerebrovaskulären Erkrankung in der Vorgeschichte oder mit Diabetes mellitus Typ 2 mit nachgewiesenen Endorganschäden durchgeführt. Die «VA NEPHRON-D»-Studie wurde bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 und diabetischer Nephropathie durchgeführt.
  • +In zwei grossen randomisierten, kontrollierten Studien ( "ONTARGET" [ONgoing Telmisartan Alone and in combination with Ramipril Global Endpoint Trial] und "VA NEPHRON-D" [The Veterans Affairs Nephropathy in Diabetes]) wurde die gleichzeitige Anwendung eines ACE-Hemmers mit einem Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten untersucht.
  • +Die "ONTARGET" –Studie wurde bei Patienten mit einer kardiovaskulären oder einer zerebrovaskulären Erkrankung in der Vorgeschichte oder mit Diabetes mellitus Typ 2 mit nachgewiesenen Endorganschäden durchgeführt. Die "VA NEPHRON-D" -Studie wurde bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 und diabetischer Nephropathie durchgeführt.
  • -In der «ALTITUDE»-Studie (Aliskiren Trial in Type 2 Diabetes Using Cardiovascular and Renal Disease Endpoints) wurde untersucht, ob die Anwendung von Aliskiren zusätzlich zu einer Standardtherapie mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 sowie chronischer Nierenerkrankung und/oder kardiovaskulärer Erkrankung einen Zusatznutzen hat. Die Studie wurde wegen eines erhöhten Risikos unerwünschter Ereignisse vorzeitig beendet. Sowohl kardiovaskuläre Todesfälle als auch Schlaganfälle traten in der Aliskiren-Gruppe numerisch häufiger auf als in der Placebo-Gruppe, ebenso unerwünschte Ereignisse und besondere schwerwiegende unerwünschte Ereignisse (Hyperkaliämie, Hypotonie, Nierenfunktionsstörung).
  • +In der "ALTITUDE" -Studie (Aliskiren Trial in Type 2 Diabetes Using Cardiovascular and Renal Disease Endpoints) wurde untersucht, ob die Anwendung von Aliskiren zusätzlich zu einer Standardtherapie mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 sowie chronischer Nierenerkrankung und/oder kardiovaskulärer Erkrankung einen Zusatznutzen hat. Die Studie wurde wegen eines erhöhten Risikos unerwünschter Ereignisse vorzeitig beendet. Sowohl kardiovaskuläre Todesfälle als auch Schlaganfälle traten in der Aliskiren-Gruppe numerisch häufiger auf als in der Placebo-Gruppe, ebenso unerwünschte Ereignisse und besondere schwerwiegende unerwünschte Ereignisse (Hyperkaliämie, Hypotonie, Nierenfunktionsstörung).
  • -Nach oraler Einnahme einer Einzeldosis werden mittlere Maximalkonzentrationen im Plasma durchschnittlich nach 2 h erreicht. Innerhalb des therapeutischen Dosierungsbereichs ist die systemische Verfügbarkeit von Hydrochlorothiazid proportional zur Dosis.
  • +Nach oraler Einnahme einer Einzeldosis werden mittlere Maximalkonzentrationen im Plasma durchschnittlich nach 2 h erreicht. Innerhalb des therapeutischen Dosierungsbereichs ist die systemische Verfügbarkeit von Hydrochlorothiazid proportional zur Dosis.
  • -Nach Gabe einer oralen Einzeldosis von 14C-markiertem Olmesartanmedoxomil wurden 10–16% der zugeführten Radioaktivität im Urin ausgeschieden (der weitaus grösste Teil innerhalb von 24 Stunden nach Verabreichung); der Rest der wiedergefundenen Radioaktivität wurde im Stuhl ausgeschieden. Ausgehend von der systemischen Verfügbarkeit von 25,6% lässt sich berechnen, dass das resorbierte Olmesartan sowohl renal (ca. 40%) als auch hepatobiliär (ca. 60%) ausgeschieden wird. Die gesamte wiedergefundene Radioaktivität wurde als Olmesartan identifiziert. Es wurde kein intaktes Olmesartanmedoxomil oder die intakte Medoxomil-Seitenkette im Plasma oder den Ausscheidungen gefunden. Es wurde kein weiterer bedeutender Metabolit nachgewiesen. Die enterohepatische Rückresorption von Olmesartan ist minimal. Da ein grosser Anteil von Olmesartan über die Galle ausgeschieden wird, ist die Anwendung bei Patienten mit Gallenobstruktion kontraindiziert (siehe Rubrik «Kontraindikationen»).
  • +Nach Gabe einer oralen Einzeldosis von 14C-markiertem Olmesartanmedoxomil wurden 10–16% der zugeführten Radioaktivität im Urin ausgeschieden (der weitaus grösste Teil innerhalb von 24 Stunden nach Verabreichung); der Rest der wiedergefundenen Radioaktivität wurde im Stuhl ausgeschieden. Ausgehend von der systemischen Verfügbarkeit von 25,6% lässt sich berechnen, dass das resorbierte Olmesartan sowohl renal (ca. 40%) als auch hepatobiliär (ca. 60%) ausgeschieden wird. Die gesamte wiedergefundene Radioaktivität wurde als Olmesartan identifiziert. Es wurde kein intaktes Olmesartanmedoxomil oder die intakte Medoxomil-Seitenkette im Plasma oder den Ausscheidungen gefunden. Es wurde kein weiterer bedeutender Metabolit nachgewiesen. Die enterohepatische Rückresorption von Olmesartan ist minimal. Da ein grosser Anteil von Olmesartan über die Galle ausgeschieden wird, ist die Anwendung bei Patienten mit Gallenobstruktion kontraindiziert (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ).
  • -Siehe Rubrik «Metabolismus».
  • +Siehe Rubrik "Metabolismus" .
  • -Siehe Rubrik «Metabolismus».
  • +Siehe Rubrik "Metabolismus" .
  • -Bei Hochdruckpatienten war die AUC von Olmesartan im Steady State bei älteren Patienten (65–75 Jahre) im Vergleich zu einer jüngeren Gruppe um ca. 35% erhöht, bei sehr alten Patienten (≥75 Jahre) um ca. 44% (siehe Rubrik «Dosierung/Anwendung»).
  • +Bei Hochdruckpatienten war die AUC von Olmesartan im Steady State bei älteren Patienten (65–75 Jahre) im Vergleich zu einer jüngeren Gruppe um ca. 35% erhöht, bei sehr alten Patienten (≥75 Jahre) um ca. 44% (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Bei Patienten mit leichter, mässiger bzw. starker Einschränkung der Nierenfunktion stieg die AUC im Steady State im Vergleich zur gesunden Kontrollgruppe um 62%, 82% bzw. 179% (siehe Rubriken «Dosierung/Anwendung» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Bei stark eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance <30 ml/min) wird Olmesartanmedoxomil nicht empfohlen.
  • +Bei Patienten mit leichter, mässiger bzw. starker Einschränkung der Nierenfunktion stieg die AUC im Steady State im Vergleich zur gesunden Kontrollgruppe um 62%, 82% bzw. 179% (siehe Rubriken "Dosierung/Anwendung" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Bei stark eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance <30 ml/min) wird Olmesartanmedoxomil nicht empfohlen.
  • -Nach oraler Einzelgabe lagen die AUC-Werte für Olmesartan bei Patienten mit leicht bzw. mässig eingeschränkter Leberfunktion um 6% und 65% höher als bei der ihr gegenübergestellten gesunden Kontrollgruppe. Der ungebundene Anteil von Olmesartan lag 2 Stunden nach der Einnahme bei gesunden Personen bei 0,26%, bei Patienten mit leicht eingeschränkter Leberfunktion bei 0,34% und bei Patienten mit mässig eingeschränkter Leberfunktion bei 0,41%. Nach wiederholter Gabe lagen die mittleren AUC-Werte für Olmesartan bei Patienten mit mässig eingeschränkter Leberfunktion ebenfalls um 65% höher als bei der entsprechenden gesunden Kontrollgruppe. Die mittleren maximalen Plasmakonzentrationen (Cmax) von Olmesartan waren zwischen Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion und gesunden Personen vergleichbar. Für Patienten mit mässig oder stark eingeschränkter Leberfunktion wird eine Anfangsdosis von 10 mg Olmesartanmedoxomil einmal täglich empfohlen; die maximale Dosierung sollte 20 mg einmal täglich nicht überschreiten.
  • -Es liegt keine Untersuchung zu Olmesartanmedoxomil bei Patienten mit stark eingeschränkter Leberfunktion vor (siehe Rubriken «Dosierung/Anwendung» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Nach oraler Einzelgabe lagen die AUC-Werte für Olmesartan bei Patienten mit leicht bzw. mässig eingeschränkter Leberfunktion um 6% und 65% höher als bei der ihr gegenübergestellten gesunden Kontrollgruppe. Der ungebundene Anteil von Olmesartan lag 2 Stunden nach der Einnahme bei gesunden Personen bei 0,26%, bei Patienten mit leicht eingeschränkter Leberfunktion bei 0,34% und bei Patienten mit mässig eingeschränkter Leberfunktion bei 0,41%. Nach wiederholter Gabe lagen die mittleren AUC-Werte für Olmesartan bei Patienten mit mässig eingeschränkter Leberfunktion ebenfalls um 65% höher als bei der entsprechenden gesunden Kontrollgruppe. Die mittleren maximalen Plasmakonzentrationen (Cmax) von Olmesartan waren zwischen Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion und gesunden Personen vergleichbar. Für Patienten mit mässig oder stark eingeschränkter Leberfunktion wird eine Anfangsdosis von 10 mg Olmesartanmedoxomil einmal täglich empfohlen; die maximale Dosierung sollte 20 mg einmal täglich nicht überschreiten.
  • +Es liegt keine Untersuchung zu Olmesartanmedoxomil bei Patienten mit stark eingeschränkter Leberfunktion vor (siehe Rubriken "Dosierung/Anwendung" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Es ergaben sich keine Hinweise auf Teratogenität bei Mäusen oder Ratten, die mit Olmesartanmedoxomil/Hydrochlorothiazid-Kombinationen behandelt wurden. Wie bei dieser Stoffklasse erwartet, wurde bei Ratten Fetotoxizität (signifikant vermindertes fetales Körpergewicht) beobachtet, wenn sie während der Trächtigkeit mit Olmesartanmedoxomil/Hydrochlorothiazid-Kombinationen behandelt wurden (siehe Rubriken «Kontraindikationen» und «Schwangerschaft, Stillzeit»).
  • +Es ergaben sich keine Hinweise auf Teratogenität bei Mäusen oder Ratten, die mit Olmesartanmedoxomil/Hydrochlorothiazid-Kombinationen behandelt wurden. Wie bei dieser Stoffklasse erwartet, wurde bei Ratten Fetotoxizität (signifikant vermindertes fetales Körpergewicht) beobachtet, wenn sie während der Trächtigkeit mit Olmesartanmedoxomil/Hydrochlorothiazid-Kombinationen behandelt wurden (siehe Rubriken "Kontraindikationen" und "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
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