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Home - Fachinformation zu Metoprolol Axapharm retard 25 mg - Änderungen - 28.01.2026
40 Änderungen an Fachinfo Metoprolol Axapharm retard 25 mg
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Metoprololi succinas 23.75 mg, 47.5 mg, 95 mg resp. 190 mg entsprechend 25 mg, 50 mg, 100 mg resp. 200 mg Metoprololi tartras pro Retardtablette.
  • -Bei Patienten, welche auf die Dosierung Metoprolol Axapharm retard 50 mg nicht ansprechen, kann 1-mal täglich Metoprolol Axapharm retard 100 mg bzw. Metoprolol Axapharm retard 200 mg verabreicht werden. Wenn nötig kann ein weiteres Antihypertonikum mitverordnet werden.
  • -Antihypertensive Langzeitbehandlung mit 100-200 mg Metoprolol Axapharm retard 1-mal täglich zeigten eine Reduktion der Mortalität einschliesslich plötzlichem Herztod, eine Verminderung der Schlaganfälle und koronaren Ereignisse bei hypertensiven Patienten (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»).
  • +Bei Patienten, welche auf die Dosierung Metoprolol Axapharm retard 50mg nicht ansprechen, kann 1-mal täglich Metoprolol Axapharm retard 100 mg bzw. Metoprolol Axapharm retard 200 mg verabreicht werden. Wenn nötig kann ein weiteres Antihypertonikum mitverordnet werden.
  • +Antihypertensive Langzeitbehandlung mit 100-200 mg MetoprololAxapharm retard 1-mal täglich zeigten eine Reduktion der Mortalität einschliesslich plötzlichem Herztod, eine Verminderung der Schlaganfälle und koronaren Ereignisse bei hypertensiven Patienten (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ).
  • -Es wird empfohlen, dass Patienten mit einer Herzinsuffizienz der NYHA-Klasse III während der ersten Therapiewoche mit einer Dosis von 1-mal täglich 12.5 mg (½ Tablette à 25 mg) beginnen. Die Dosis kann anschliessend jede zweite Therapiewoche verdoppelt werden, bis zu einer maximalen Dosis von 1-mal täglich 200 mg. Während der Langzeittherapie wird eine maximale Dosis von 1-mal täglich 200 mg (oder die individuell höchste verträgliche Dosis) empfohlen.
  • +Es wird empfohlen, dass Patienten mit einer Herzinsuffizienz der NYHA-Klasse III während der ersten Therapiewoche mit einer Dosis von 1-mal täglich 12.5 mg (½Tablette à 25 mg) beginnen. Die Dosis kann anschliessend jede zweite Therapiewoche verdoppelt werden, bis zu einer maximalen Dosis von 1-mal täglich 200 mg. Während der Langzeittherapie wird eine maximale Dosis von 1-mal täglich 200 mg (oder die individuell höchste verträgliche Dosis) empfohlen.
  • -1-mal täglich Metoprolol Axapharm retard 100 mg oder Metoprolol Axapharm retard 200 mg.
  • +1-mal täglich Metoprolol Axapharm retard 100 mgoder Metoprolol Axapharm retard 200 mg.
  • -1-mal täglich Metoprolol Axapharm retard 100 mg oder Metoprolol Axapharm retard 200 mg.
  • -Ein Absetzen der Behandlung sollte besonders bei Patienten mit Erkrankung der Herzkranzgefässe und nach längerer Anwendung nicht abrupt, sondern ausschleichend erfolgen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +1-mal täglich Metoprolol Axapharm retard 100 mgoder Metoprolol Axapharm retard 200 mg.
  • +Ein Absetzen der Behandlung sollte besonders bei Patienten mit Erkrankung der Herzkranzgefässe und nach längerer Anwendung nicht abrupt, sondern ausschleichend erfolgen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Bei hypertonischen Patienten >6 Jahre beträgt die empfohlene Anfangsdosierung 1.0 mg/kg Metoprolol, jedoch maximal 50 mg pro Tag. Diese Dosis wird einmal täglich verabreicht und den Tablettenstärken von Metoprolol Axapharm retard angenähert. Bei Patienten, die nicht auf 1.0 mg/kg ansprechen, kann die Dosis auf maximal 2.0 mg/kg erhöht werden. Dosen über 200 mg einmal täglich wurden bei Kindern und Jugendlichen nicht geprüft.
  • +Bei hypertonischen Patienten >6 Jahre beträgt die empfohlene Anfangsdosierung 1.0 mg/kg Metoprolol, jedoch maximal 50 mg pro Tag. Diese Dosis wird einmal täglich verabreicht und den Tablettenstärken von Metoprolol Axapharm retardangenähert. Bei Patienten, die nicht auf 1.0 mg/kg ansprechen, kann die Dosis auf maximal 2.0 mg/kg erhöht werden. Dosen über 200 mg einmal täglich wurden bei Kindern und Jugendlichen nicht geprüft.
  • -Atrioventrikulärer Block 2. und 3. Grades, dekompensierte Herzinsuffizienz, (pulmonales Ödem, Hypoperfusion oder Hypotonie), gleichzeitige kontinuierliche oder intermittierende inotropische Behandlung mit β-Agonisten, klinisch manifeste Sinusbradykardie, Sinusknotensyndrom, (ausgenommen bei Patienten mit einem permanenten Herzschrittmacher), schwere periphere arterielle Durchblutungsstörungen, kardiogener Schock, Hypotonie, Bradykardie (Puls <50 Schläge/min), unbehandeltes Phäochromozytom (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Atrioventrikulärer Block 2. und 3. Grades, dekompensierte Herzinsuffizienz, (pulmonales Ödem, Hypoperfusion oder Hypotonie), gleichzeitige kontinuierliche oder intermittierende inotropische Behandlung mit β-Agonisten, klinisch manifeste Sinusbradykardie, Sinusknotensyndrom, (ausgenommen bei Patienten mit einem permanenten Herzschrittmacher), schwere periphere arterielle Durchblutungsstörungen, kardiogener Schock, Hypotonie, Bradykardie (Puls <50 Schläge/min), unbehandeltes Phäochromozytom (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Wird Metoprolol Patienten gegeben, bei denen ein Phäochromozytom bekannt ist, ist gleichzeitig ein α-Rezeptor-Blocker zu verabreichen (siehe «Kontraindikationen»).
  • +Wird Metoprolol Patienten gegeben, bei denen ein Phäochromozytom bekannt ist, ist gleichzeitig ein α-Rezeptor-Blocker zu verabreichen (siehe "Kontraindikationen" ).
  • -Inhalationsnarkotika verstärken bei bestehender β-Rezeptor-Blockade die kardiodepressive Wirkung. Digitalis Glykoside in Assoziation mit β- Rezeptor-Blockern können die atrioventrikuläre Überleitungszeit erhöhen und eine Bradykardie induzieren.
  • +Inhalationsnarkotika verstärken bei bestehender β-Rezeptor-Blockade die kardiodepressive Wirkung. Digitalis Glykoside in Assoziation mit β-Rezeptor-Blockern können die atrioventrikuläre Überleitungszeit erhöhen und eine Bradykardie induzieren.
  • -Im Allgemeinen reduzieren β-Rezeptor-Blocker die Plazentaperfusion. Humanstudien ergaben Hinweise auf eine Beeinträchtigung der Plazentaperfusion durch Metoprolol. Dies wurde mit Wachstumsverzögerung, intrauterinem Fruchttod, Abort und vorzeitigen Wehen in Verbindung gebracht. Es wird daher empfohlen bei schwangeren Frauen, welche mit Metoprolol behandelt werden, eine geeignete foetomaternale Überwachung durchzuführen. β-Rezeptor-Blocker können beim Fötus, bei Neugeborenen sowie bei Kleinkindern in der Stillperiode zu Bradykardie führen. Tierexperimentelle Studien zeigten keine direkte oder indirekte Toxizität mit Auswirkung auf Schwangerschaft, Embryonalentwicklung oder die Gesundheit des Fötus und/oder die postnatale Entwicklung.
  • +Im Allgemeinen reduzieren β-Rezeptor-Blocker die Plazentaperfusion. Humanstudien ergaben Hinweise auf eine Beeinträchtigung der Plazentaperfusion durch Metoprolol. Dies wurde mit Wachstumsverzögerung, intrauterinem Fruchttod, Abort und vorzeitigen Wehen in Verbindung gebracht. Es wird daher empfohlen bei schwangeren Frauen, welche mit Metoprolol behandelt werden, eine geeignete foetomaternale Überwachung durchzuführen. β-Rezeptor-Blocker können beim Fötus, bei Neugeborenen sowie bei Kleinkindern in der Stillperiode zu Bradykardie führen.Tierexperimentelle Studien zeigten keine direkte oder indirekte Toxizität mit Auswirkung auf Schwangerschaft, Embryonalentwicklung oder die Gesundheit des Fötus und/oder die postnatale Entwicklung.
  • -Die folgenden unerwünschten Wirkungen wurden vor allem während klinischen Studien sowie der täglichen Anwendung mit konventionellen Metoprolol-Tabletten (Metoprololtartrat) beobachtet. Die Häufigkeit der unerwünschten Wirkungen wurde anhand der folgenden Definitionen klassifiziert:
  • -«Sehr häufig» (≥1/10),
  • -«Häufig» (≥1/100, <1/10),
  • -«Gelegentlich» (≥1/1000, <1/100),
  • -«Selten» (≥1/10'000, <1/1000),
  • -«Sehr selten» (<1/10'000).
  • +Die folgenden unerwünschten Wirkungen wurden vor allem während klinischen Studien sowie der täglichen Anwendung mit konventionellen Metoprolol-Tabletten (Metoprololtartrat) beobachtet. Die Häufigkeitder unerwünschten Wirkungen wurde anhand der folgenden Definitionen klassifiziert:
  • +"Sehr häufig" (≥1/10),
  • +"Häufig" (≥1/100, <1/10),
  • +"Gelegentlich" (≥1/1000, <1/100),
  • +"Selten" (≥1/10'000, <1/1000),
  • +"Sehr selten" (<1/10'000).
  • -Metoprolol hat weder eine membranstabilisierende Wirkung noch eine partielle agonistische Aktivität (intrinsic sympathomimetic activity = ISA).
  • +Metoprolol hat weder eine membranstabilisierende Wirkung noch eine partielle agonistische Aktivität (intrinsicsympathomimeticactivity = ISA).
  • -Im Allgemeinen sollten wegen Bluthochdruck behandelte Patienten mit gleichzeitiger obstruktiver Atemwegserkrankung keine β-Rezeptorenblocker erhalten. In Fällen, in denen entsprechende andere Medikamente z.B. Diuretika, nicht vertragen werden oder unwirksam sind, kann Metoprolol Patienten mit obstruktiver Lungenerkrankung in Kombination mit einem β2-Agonisten verabreicht werden. Im therapeutischen Dosierungsbereich wirkt Metoprolol der durch β2-Agonisten verursachten Bronchodilatation weniger stark entgegen als ein nicht-selektiver β-Blocker (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Im Allgemeinen sollten wegen Bluthochdruck behandelte Patienten mit gleichzeitiger obstruktiver Atemwegserkrankung keine β-Rezeptorenblocker erhalten. In Fällen, in denen entsprechende andere Medikamente z.B. Diuretika, nicht vertragen werden oder unwirksam sind, kann Metoprolol Patienten mit obstruktiver Lungenerkrankung in Kombination mit einem β2-Agonisten verabreicht werden. Im therapeutischen Dosierungsbereich wirkt Metoprolol der durch β2-Agonisten verursachten Bronchodilatation weniger stark entgegen als ein nicht-selektiver β-Blocker (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Bei Patienten mit leichter bis mittlerer Hypertonie wurde festgestellt, dass diese unter Metoprolol-Behandlung ein reduziertes Risiko aufweisen, an einer kardiovaskulären Krankheit zu sterben, dies insbesondere aufgrund der Senkung des Risikofaktors «plötzlicher kardiovaskulärer Tod». Gleichzeitig besteht für diese Patienten ein kleineres Risiko, einen nicht-tödlichen bzw. tödlichen Myokardinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden.
  • +Bei Patienten mit leichter bis mittlerer Hypertonie wurde festgestellt, dass diese unter Metoprolol-Behandlung ein reduziertes Risiko aufweisen, an einer kardiovaskulären Krankheit zu sterben, dies insbesondere aufgrund der Senkung des Risikofaktors "plötzlicher kardiovaskulärer Tod" . Gleichzeitig besteht für diese Patienten ein kleineres Risiko, einen nicht-tödlichen bzw. tödlichen Myokardinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden.
  • -Siehe unter «Wirkungsmechanismus».
  • +Siehe unter "Wirkungsmechanismus" .
  • -Siehe unter «Wirkungsmechanismus».
  • +Siehe unter "Wirkungsmechanismus" .
  • -Metoprolol wird nach oraler Verabreichung nahezu vollständig resorbiert. Infolge eines extensiven First-Pass-Effektes liegt die systemische Bioverfügbarkeit nach einmaliger oraler Verabreichung bei ca. 50%. Die Bioverfügbarkeit der Retard Darreichungsform (verzögerte Wirkstofffreisetzung) ist verglichen mit konventionellen Tabletten um 20-30% vermindert. Es wurde jedoch gezeigt, dass diese Reduktion klinisch nicht relevant ist, denn bezüglich Herzfrequenz ist die «Fläche unter der Wirkungskurve» («area under the effect curve» = AUEC) bei beiden Formulierungen identisch.
  • +Metoprolol wird nach oraler Verabreichung nahezu vollständig resorbiert. Infolge eines extensiven First-Pass-Effektes liegt die systemische Bioverfügbarkeit nach einmaliger oraler Verabreichung bei ca. 50%. Die Bioverfügbarkeit der Retard Darreichungsform(verzögerte Wirkstofffreisetzung) ist verglichen mit konventionellen Tabletten um 20-30% vermindert. Es wurde jedoch gezeigt, dass diese Reduktion klinisch nicht relevant ist, denn bezüglich Herzfrequenz ist die "Fläche unter der Wirkungskurve" ( "areaundertheeffectcurve" = AUEC) bei beiden Formulierungen identisch.
  • -Nach Einnahme zerfällt die Retardtablette schnell und die Pellets werden im Gastrointestinaltrakt freigegeben. Während 20 Stunden wird kontinuierlich Metoprolol freigesetzt. Die Eliminationshalbwertszeit von Metoprolol liegt bei 3.5 Stunden (siehe «Metabolismus/Elimination»). Deshalb wird über ein Dosierungsintervall von 24 Stunden ein ausgeglichener Plasmaspiegel erreicht. Die Metoprololsuccinat-Freigabe ist unabhängig von pH und Peristaltik.
  • +Nach Einnahme zerfällt die Retardtabletteschnell und die Pellets werden im Gastrointestinaltrakt freigegeben. Während 20 Stunden wird kontinuierlich Metoprolol freigesetzt. Die Eliminationshalbwertszeit von Metoprolol liegt bei 3.5 Stunden (siehe "Metabolismus/Elimination" ). Deshalb wird über ein Dosierungsintervall von 24 Stunden ein ausgeglichener Plasmaspiegel erreicht. Die Metoprololsuccinat-Freigabe ist unabhängig von pH und Peristaltik.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP.» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP." bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Bei Raumtemperatur (15-25°C) lagern. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • +Bei Raumtemperatur (15-25°C) lagern.Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
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