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Home - Fachinformation zu Adrenalin Aguettant 0,1 mg/ml - Änderungen - 28.01.2026
34 Änderungen an Fachinfo Adrenalin Aguettant 0,1 mg/ml
  • -Adrenalin Aguettant 0,1 mg/ml enthält 3,54 mg Natrium pro ml.
  • +Adrenalin Aguettant 1 mg/ml enthält 3,34 mg Natrium pro ml.
  • -1 ml Injektionslösung enthält: Adrenalinum 0,1 mg (ut adrenalini tartras).
  • -1 Fertigspritze zu 10 ml enthält: adrenalinum 1 mg (ut adrenalini tartras).
  • +1 ml Injektionslösung enthält: Adrenalinum 1 mg (ut adrenalini tartras).
  • +1 Fertigspritze zu 5 ml enthält: adrenalinum 5 mg (ut adrenalini tartras).
  • -Kardiopulmonale Reanimation.
  • -Akute Anaphylaxie bei Erwachsenen.
  • +Kardiopulmonale Reanimation bei Erwachsenen.
  • -Kardiopulmonale Reanimation:
  • -10 ml (1 mg) der 1:10'000 Lösung (1 mg) Adrenalin, intravenös oder intraossär angewendet, wiederholte Verabreichung alle 3-5 Minuten bis zur Rückkehr der spontanen Blutzirkulation.
  • -Die endotracheale Anwendung einer Dosis von 20 (2 mg) bis 25 ml (2,5 mg) der 1:10'000 Lösung (2 bis 2,5 mg) ist ausschliesslich als letzte Option zu wählen, wenn keine andere Art der Verabreichung möglich ist.
  • -Bei Herzstillstand nach Herzoperationen wird Adrenalin intravenös verabreicht und bis zum Wirkungseintritt mit höchster Vorsicht in Dosen von 0,5 ml (0,05 mg) oder 1 ml (0,1 mg) der 1:10'000 Lösung (0,1 mg/ml) titriert.
  • -Akute Anaphylaxie:
  • -Titrierter Gebrauch von intravenösen 0,5 ml-Boli (0,05 mg) einer 1:10'000 Lösung (0,1 mg/ml) entsprechend des Ansprechens.
  • +Kardiopulmonale Reanimation
  • +Herzstillstand bei Erwachsenen
  • +1 ml der 1:1'000 Lösung (1 mg/ml) Adrenalin, intravenös oder intraossär angewendet, wiederholte Verabreichung alle 3-5 Minuten bis zur Rückkehr der spontanen Blutzirkulation.
  • +Bei Herzstillstand muss jede Dosis von 1 mg Adrenalin periphervenös injizierter 1:1'000 Lösung (1 mg/ml) anschliessend mit 20 ml isotonischem Natriumchlorid per Y-Konnektor gespült werden, um die Aufnahme in den zentralen Blutkreislauf zu fördern.
  • +Die endotracheale Verabreichung einer Dosis von 2 bis 2,5 ml der 1:1'000 Lösung (entspricht einer Dosierung von 2 bis 2,5 mg) ist ausschliesslich als letzte Option zu wählen, wenn keine andere Art der Verabreichung möglich ist.
  • -Dieses Arzneimittel ist nicht geeignet, um eine Dosis unter 0,5 ml (0,05 mg) zu verabreichen und soll daher bei Neugeborenen und Kindern mit einem Körpergewicht unter 5 kg nicht intravenös oder intraossär angewendet werden.
  • -Herzstillstand bei Kindern:
  • -Intravenös oder intraossär (nur über 5 kg Körpergewicht): 0,1 ml/kg (0,01 mg/kg) der 1:10'000 Lösung (0,1 mg/ml) bis zur Einzelhöchstdosis von 10 ml (1 mg) der 1:10'000 Lösung (0,1 mg/ml), wiederholte Verabreichung alle 3-5 Minuten bis zur Rückkehr der spontanen Blutzirkulation.
  • -Die endotracheale Anwendung (jedes Körpergewicht) einer Dosis von 1 ml/kg (0,1 mg/ml) der 1:10'000 Lösung (0,1 mg/ml) bis zu einer Einzelhöchstdosis von 25 ml (2,5 mg) der 1:10'000 Lösung (0,1 mg/ml) ist ausschliesslich als letzte Option zu wählen, wenn keine andere Art der Anwendung möglich ist.
  • +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Adrenalin Aguettant 1 mg/ml bei Kindern und Jugendlichen sind nicht nachgewiesen.
  • -Adrenalin Aguettant 0,1 mg/ml, Injektionslösung in einer Fertigspritze, ist für die Notfallbehandlung indiziert. Nach der Verabreichung ist eine kontinuierliche medizinische Überwachung erforderlich.
  • -Für die intramuskuläre Verabreichung ist eine 1 mg/mL (1:1'000) Lösung zu verwenden.
  • -Bei der Behandlung von Anaphylaxie und bei sonstigen Patienten mit einer spontanen Blutzirkulation kann intravenös verabreichtes Adrenalin zu lebensbedrohlicher Hypertonie, Tachykardie, Arrhythmien und Myokardischämie führen.
  • +Um das Risiko von Fehlmedikationen zu minimieren, sollte die Fertigspritze mit einer 1 mg/ml Dosierung nur in Notfallwagen oder in Bereichen, die für die Herz-Lungen-Wiederbelebung reserviert sind, gelagert werden.
  • +Adrenalin Aguettant 1 mg/ml, Injektionslösung in einer Fertigspritze, ist für die Notfallbehandlung indiziert. Nach der Verabreichung ist eine kontinuierliche medizinische Überwachung erforderlich.
  • -·Schilddrüsenüberfunktion
  • -·Hypertonie
  • -·Strukturelle Herzkrankheit, Herzrhythmusstörungen, schwere obstruktive Kardiomyopathie
  • -·Koronarinsuffizienz
  • -·Phäochromozytom
  • -·Hypokaliämie
  • -·Hyperkalzämie
  • -·Stark eingeschränkte Nierenfunktion
  • -·Zerebrovaskuläre Erkrankung, organischer Gehirnschaden oder Arteriosklerose
  • -·Patienten, die Monoaminooxidase-(MAO)-Hemmer anwenden (siehe «Interaktionen»)
  • -·Patienten, die Begleitmedikamente einnehmen, die zur additiven Wirkung führen oder das Myokard gegenüber sympathomimetischen Wirkstoffen sensibilisiert haben (siehe «Interaktionen»)
  • +-Schilddrüsenüberfunktion
  • +-Hypertonie
  • +-Strukturelle Herzkrankheit, Herzrhythmusstörungen, schwere obstruktive Kardiomyopathie
  • +-Koronarinsuffizienz
  • +-Phäochromozytom
  • +-Hypokaliämie
  • +-Hyperkalzämie
  • +-Stark eingeschränkte Nierenfunktion
  • +-Zerebrovaskuläre Erkrankung, organischer Gehirnschaden oder Arteriosklerose
  • +-Patienten, die Monoaminooxidase-(MAO)-Hemmer anwenden (siehe "Interaktionen" )
  • +-Patienten, die Begleitmedikamente einnehmen, die zur additiven Wirkung führen oder das Myokard gegenüber sympathomimetischen Wirkstoffen sensibilisiert haben (siehe "Interaktionen" )
  • -Adrenalin darf in der zweiten Phase der Wehen nicht angewendet werden (siehe «Schwangerschaft/Stillzeit»).
  • +Adrenalin darf in der zweiten Phase der Wehen nicht angewendet werden (siehe "Schwangerschaft/Stillzeit" ).
  • -Dieses Arzneimittel enthält 35,4 mg Natrium pro Spritze zu 10 ml, entsprechend 1,8 % der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.
  • +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Spritze zu 5 ml, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
  • -·Guanethidin: eine langdauernde Verabreichung führt zu einer Hypersensibilisierung der Effektorzellen mit Wirkungsverstärkung der Katecholamine;
  • -·Serotonerg und adrenerg wirkende Antidepressiva: paroxysmale Hypertonie mit möglicher Arrhythmie (Hemmung der Aufnahme von Sympathomimetika in sympathische Fasern);
  • -·Sympathomimetika: gleichzeitige Verabreichung anderer Sympathomimetika kann die Toxizität aufgrund möglicher additiver Wirkung erhöhen;
  • -·MAO-Hemmer führen durch Blockade der intramitochondrialen MAO-Enzyme zu einer Akkumulation der Katecholamine. Die normale Enzym-Aktivität ist nach 10–15 Tagen wiederhergestellt;
  • -·trizyklische Antidepressiva vermindern die Inaktivierung der Katecholamine durch Hemmung seiner Wiederaufnahme in die präsynaptischen Speicher. Deshalb wird die Adrenalinwirkung verstärkt;
  • -·Lithium-Salze führen zu einer Abnahme des Ruhepotentials mit Beeinträchtigung der Erregungsleitung. In Kombination mit Adrenalin können Arrhythmien auftreten;
  • -·Schilddrüsenhormone;
  • -·einzelne Antihistaminika (Diphenhydramin, Dexchlorpheniramin).
  • +-Guanethidin: eine langdauernde Verabreichung führt zu einer Hypersensibilisierung der Effektorzellen mit Wirkungsverstärkung der Katecholamine;
  • +-Serotonerg und adrenerg wirkende Antidepressiva: paroxysmale Hypertonie mit möglicher Arrhythmie (Hemmung der Aufnahme von Sympathomimetika in sympathische Fasern);
  • +-Sympathomimetika: gleichzeitige Verabreichung anderer Sympathomimetika kann die Toxizität aufgrund möglicher additiver Wirkung erhöhen;
  • +-MAO-Hemmer führen durch Blockade der intramitochondrialen MAO-Enzyme zu einer Akkumulation der Katecholamine. Die normale Enzym-Aktivität ist nach 10–15 Tagen wiederhergestellt;
  • +trizyklische Antidepressiva vermindern die Inaktivierung der Katecholamine durch Hemmung seiner Wiederaufnahme in die präsynaptischen Speicher. Deshalb wird die Adrenalinwirkung verstärkt;
  • +-Lithium-Salze führen zu einer Abnahme des Ruhepotentials mit Beeinträchtigung der Erregungsleitung. In Kombination mit Adrenalin können Arrhythmien auftreten;
  • +-Schilddrüsenhormone;
  • +einzelne Antihistaminika (Diphenhydramin, Dexchlorpheniramin).
  • -Bei gleichzeitiger Gabe von Lokalanästhetika kann eine gegenseitige Wirkungsverstärkung hervorgerufen werden.
  • -Adrenalin zusammen mit Propranolol und anderen β-Rezeptoren-Blockern kann schwere Bradykardie und Hypertonie auslösen.
  • +Bei gleichzeitiger Gabe von Lokalanästhetika kann eine gegenseitige Wirkungsverstärkung hervorgerufen werden. Adrenalin zusammen mit Propranolol und anderen β-Rezeptoren-Blockern kann schwere Bradykardie und Hypertonie auslösen.
  • -«Sehr häufig» (≥1/10),
  • -«Häufig» (≥1/100 bis <1/10),
  • -«Gelegentlich» (≥1/1000 bis <1/100),
  • -«Selten» (≥1/10 000 bis <1/1000),
  • -«Sehr selten» (<1/10 000).
  • -«Nicht bekannt» (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
  • +"Sehr häufig" (≥1/10),
  • +"Häufig" (≥1/100 bis <1/10),
  • +"Gelegentlich" (≥1/1000 bis <1/100),
  • +"Selten" (≥1/10 000 bis <1/1000),
  • +"Sehr selten" (<1/10 000).
  • +"Nicht bekannt" (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
  • -Bei länger dauernder und/oder hochdosierter Gabe können sich Nekrosen am Herzmuskel («Herzinfarkt») entwickeln.
  • +Bei länger dauernder und/oder hochdosierter Gabe können sich Nekrosen am Herzmuskel ( "Herzinfarkt" ) entwickeln.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Adrenalin Aguettant 0,1 mg/ml ist bei Raumtemperatur (15-25 °C), in der Originalverpackung, vor Licht und Sauerstoff geschützt aufzubewahren (die Blisterverpackung enthält einen kleinen sauerstoffabsorbierenden Beutel). Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren. Nicht einfrieren.
  • +Adrenalin Aguettant 1 mg/ml ist bei Raumtemperatur (15-25 °C), in der Originalverpackung, vor Licht und Sauerstoff geschützt aufzubewahren (die Blisterverpackung enthält einen kleinen sauerstoffabsorbierenden Beutel). Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren. Nicht einfrieren.
  • -1) Die Aluminiumverpackung nur mit den Händen mittels der Einkerbung(en) aufreissen. Keine scharfen Instrumente zum Öffnen der Verpackung verwenden. Die Fertigspritze aus der sterilen Blisterpackung entnehmen.
  • - (image) 2) Auf den Spritzenkolben drücken, um den Stopfen zu lösen. Der Sterilisationsprozess kann ein Kleben des Stopfens auf dem Spritzenkörper verursachen.
  • - (image) 3) Entfernen Sie durch drehen die Schutzkappe. Die Kappe drehen, um den Verschluss aufzubrechen. Den freiliegenden Luer-Lock-Anschluss nicht berühren, um eine Kontamination zu vermeiden.
  • - (image) 4) Überprüfen, ob der Verschluss der Spritze vollständig entfernt wurde. Andernfalls die Kappe aufsetzen und erneut drehen.
  • - (image) 5) Entleeren Sie die Luft mit einem leichten Druck auf den Kolben
  • -6) Die Spritze mit dem intravenösen Zugang oder mit der Kanüle verbinden. Den Kolben herunterdrücken, um die erforderliche Menge zu injizieren.
  • +1) Die Aluminiumverpackung nur mit den Händen
  • +mittels der Einkerbung(en) aufreissen. Keine
  • +scharfen Instrumente zum Öffnen der Verpackung
  • +verwenden.Die Fertigspritze aus der sterilen
  • +Blisterpackung entnehmen.
  • + 2) Auf den Spritzenkolben drücken, um den
  • + Stopfen zu lösen. Der Sterilisationsprozess
  • + kann ein Kleben des Stopfens auf dem
  • + Spritzenkörper verursachen.
  • + 3) Entfernen Sie durch drehen die
  • + Schutzkappe. Die Kappe drehen, um den
  • + Verschluss aufzubrechen. Den freiliegenden
  • + Luer-Lock-Anschluss nicht berühren, um eine
  • + Kontamination zu vermeiden.
  • + 4) Überprüfen, ob der Verschluss der Spritze
  • + vollständig entfernt wurde. Andernfalls die
  • + Kappe aufsetzen und erneut drehen.
  • + 5) Entleeren Sie die Luft mit einem leichten
  • + Druck auf den Kolben.
  • +6) Die Spritze mit dem intravenösen Zugang oder
  • +mit der Kanüle verbinden. Den Kolben
  • +herunterdrücken, um die erforderliche Menge zu
  • +injizieren.
  • + 
  • +
  • -Adrenalin Aguettant 0,1 mg/ml, Fertigspritze zu 10 ml: 1, 10 [B]
  • +Adrenalin Aguettant 1 mg/ml ohne Disulfit, Fertigspritze zu 5 ml: 1, 10 [B]
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