| 34 Änderungen an Fachinfo Adrenalin Aguettant 0,1 mg/ml |
-Adrenalin Aguettant 0,1 mg/ml enthält 3,54 mg Natrium pro ml.
- +Adrenalin Aguettant 1 mg/ml enthält 3,34 mg Natrium pro ml.
-1 ml Injektionslösung enthält: Adrenalinum 0,1 mg (ut adrenalini tartras).
-1 Fertigspritze zu 10 ml enthält: adrenalinum 1 mg (ut adrenalini tartras).
- +1 ml Injektionslösung enthält: Adrenalinum 1 mg (ut adrenalini tartras).
- +1 Fertigspritze zu 5 ml enthält: adrenalinum 5 mg (ut adrenalini tartras).
-Kardiopulmonale Reanimation.
-Akute Anaphylaxie bei Erwachsenen.
- +Kardiopulmonale Reanimation bei Erwachsenen.
-Kardiopulmonale Reanimation:
-10 ml (1 mg) der 1:10'000 Lösung (1 mg) Adrenalin, intravenös oder intraossär angewendet, wiederholte Verabreichung alle 3-5 Minuten bis zur Rückkehr der spontanen Blutzirkulation.
-Die endotracheale Anwendung einer Dosis von 20 (2 mg) bis 25 ml (2,5 mg) der 1:10'000 Lösung (2 bis 2,5 mg) ist ausschliesslich als letzte Option zu wählen, wenn keine andere Art der Verabreichung möglich ist.
-Bei Herzstillstand nach Herzoperationen wird Adrenalin intravenös verabreicht und bis zum Wirkungseintritt mit höchster Vorsicht in Dosen von 0,5 ml (0,05 mg) oder 1 ml (0,1 mg) der 1:10'000 Lösung (0,1 mg/ml) titriert.
-Akute Anaphylaxie:
-Titrierter Gebrauch von intravenösen 0,5 ml-Boli (0,05 mg) einer 1:10'000 Lösung (0,1 mg/ml) entsprechend des Ansprechens.
- +Kardiopulmonale Reanimation
- +Herzstillstand bei Erwachsenen
- +1 ml der 1:1'000 Lösung (1 mg/ml) Adrenalin, intravenös oder intraossär angewendet, wiederholte Verabreichung alle 3-5 Minuten bis zur Rückkehr der spontanen Blutzirkulation.
- +Bei Herzstillstand muss jede Dosis von 1 mg Adrenalin periphervenös injizierter 1:1'000 Lösung (1 mg/ml) anschliessend mit 20 ml isotonischem Natriumchlorid per Y-Konnektor gespült werden, um die Aufnahme in den zentralen Blutkreislauf zu fördern.
- +Die endotracheale Verabreichung einer Dosis von 2 bis 2,5 ml der 1:1'000 Lösung (entspricht einer Dosierung von 2 bis 2,5 mg) ist ausschliesslich als letzte Option zu wählen, wenn keine andere Art der Verabreichung möglich ist.
-Dieses Arzneimittel ist nicht geeignet, um eine Dosis unter 0,5 ml (0,05 mg) zu verabreichen und soll daher bei Neugeborenen und Kindern mit einem Körpergewicht unter 5 kg nicht intravenös oder intraossär angewendet werden.
-Herzstillstand bei Kindern:
-Intravenös oder intraossär (nur über 5 kg Körpergewicht): 0,1 ml/kg (0,01 mg/kg) der 1:10'000 Lösung (0,1 mg/ml) bis zur Einzelhöchstdosis von 10 ml (1 mg) der 1:10'000 Lösung (0,1 mg/ml), wiederholte Verabreichung alle 3-5 Minuten bis zur Rückkehr der spontanen Blutzirkulation.
-Die endotracheale Anwendung (jedes Körpergewicht) einer Dosis von 1 ml/kg (0,1 mg/ml) der 1:10'000 Lösung (0,1 mg/ml) bis zu einer Einzelhöchstdosis von 25 ml (2,5 mg) der 1:10'000 Lösung (0,1 mg/ml) ist ausschliesslich als letzte Option zu wählen, wenn keine andere Art der Anwendung möglich ist.
- +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Adrenalin Aguettant 1 mg/ml bei Kindern und Jugendlichen sind nicht nachgewiesen.
-Adrenalin Aguettant 0,1 mg/ml, Injektionslösung in einer Fertigspritze, ist für die Notfallbehandlung indiziert. Nach der Verabreichung ist eine kontinuierliche medizinische Überwachung erforderlich.
-Für die intramuskuläre Verabreichung ist eine 1 mg/mL (1:1'000) Lösung zu verwenden.
-Bei der Behandlung von Anaphylaxie und bei sonstigen Patienten mit einer spontanen Blutzirkulation kann intravenös verabreichtes Adrenalin zu lebensbedrohlicher Hypertonie, Tachykardie, Arrhythmien und Myokardischämie führen.
- +Um das Risiko von Fehlmedikationen zu minimieren, sollte die Fertigspritze mit einer 1 mg/ml Dosierung nur in Notfallwagen oder in Bereichen, die für die Herz-Lungen-Wiederbelebung reserviert sind, gelagert werden.
- +Adrenalin Aguettant 1 mg/ml, Injektionslösung in einer Fertigspritze, ist für die Notfallbehandlung indiziert. Nach der Verabreichung ist eine kontinuierliche medizinische Überwachung erforderlich.
-·Schilddrüsenüberfunktion
-·Hypertonie
-·Strukturelle Herzkrankheit, Herzrhythmusstörungen, schwere obstruktive Kardiomyopathie
-·Koronarinsuffizienz
-·Phäochromozytom
-·Hypokaliämie
-·Hyperkalzämie
-·Stark eingeschränkte Nierenfunktion
-·Zerebrovaskuläre Erkrankung, organischer Gehirnschaden oder Arteriosklerose
-·Patienten, die Monoaminooxidase-(MAO)-Hemmer anwenden (siehe «Interaktionen»)
-·Patienten, die Begleitmedikamente einnehmen, die zur additiven Wirkung führen oder das Myokard gegenüber sympathomimetischen Wirkstoffen sensibilisiert haben (siehe «Interaktionen»)
- +-Schilddrüsenüberfunktion
- +-Hypertonie
- +-Strukturelle Herzkrankheit, Herzrhythmusstörungen, schwere obstruktive Kardiomyopathie
- +-Koronarinsuffizienz
- +-Phäochromozytom
- +-Hypokaliämie
- +-Hyperkalzämie
- +-Stark eingeschränkte Nierenfunktion
- +-Zerebrovaskuläre Erkrankung, organischer Gehirnschaden oder Arteriosklerose
- +-Patienten, die Monoaminooxidase-(MAO)-Hemmer anwenden (siehe "Interaktionen" )
- +-Patienten, die Begleitmedikamente einnehmen, die zur additiven Wirkung führen oder das Myokard gegenüber sympathomimetischen Wirkstoffen sensibilisiert haben (siehe "Interaktionen" )
-Adrenalin darf in der zweiten Phase der Wehen nicht angewendet werden (siehe «Schwangerschaft/Stillzeit»).
- +Adrenalin darf in der zweiten Phase der Wehen nicht angewendet werden (siehe "Schwangerschaft/Stillzeit" ).
-Dieses Arzneimittel enthält 35,4 mg Natrium pro Spritze zu 10 ml, entsprechend 1,8 % der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.
- +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Spritze zu 5 ml, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
-·Guanethidin: eine langdauernde Verabreichung führt zu einer Hypersensibilisierung der Effektorzellen mit Wirkungsverstärkung der Katecholamine;
-·Serotonerg und adrenerg wirkende Antidepressiva: paroxysmale Hypertonie mit möglicher Arrhythmie (Hemmung der Aufnahme von Sympathomimetika in sympathische Fasern);
-·Sympathomimetika: gleichzeitige Verabreichung anderer Sympathomimetika kann die Toxizität aufgrund möglicher additiver Wirkung erhöhen;
-·MAO-Hemmer führen durch Blockade der intramitochondrialen MAO-Enzyme zu einer Akkumulation der Katecholamine. Die normale Enzym-Aktivität ist nach 10–15 Tagen wiederhergestellt;
-·trizyklische Antidepressiva vermindern die Inaktivierung der Katecholamine durch Hemmung seiner Wiederaufnahme in die präsynaptischen Speicher. Deshalb wird die Adrenalinwirkung verstärkt;
-·Lithium-Salze führen zu einer Abnahme des Ruhepotentials mit Beeinträchtigung der Erregungsleitung. In Kombination mit Adrenalin können Arrhythmien auftreten;
-·Schilddrüsenhormone;
-·einzelne Antihistaminika (Diphenhydramin, Dexchlorpheniramin).
- +-Guanethidin: eine langdauernde Verabreichung führt zu einer Hypersensibilisierung der Effektorzellen mit Wirkungsverstärkung der Katecholamine;
- +-Serotonerg und adrenerg wirkende Antidepressiva: paroxysmale Hypertonie mit möglicher Arrhythmie (Hemmung der Aufnahme von Sympathomimetika in sympathische Fasern);
- +-Sympathomimetika: gleichzeitige Verabreichung anderer Sympathomimetika kann die Toxizität aufgrund möglicher additiver Wirkung erhöhen;
- +-MAO-Hemmer führen durch Blockade der intramitochondrialen MAO-Enzyme zu einer Akkumulation der Katecholamine. Die normale Enzym-Aktivität ist nach 10–15 Tagen wiederhergestellt;
- +trizyklische Antidepressiva vermindern die Inaktivierung der Katecholamine durch Hemmung seiner Wiederaufnahme in die präsynaptischen Speicher. Deshalb wird die Adrenalinwirkung verstärkt;
- +-Lithium-Salze führen zu einer Abnahme des Ruhepotentials mit Beeinträchtigung der Erregungsleitung. In Kombination mit Adrenalin können Arrhythmien auftreten;
- +-Schilddrüsenhormone;
- +einzelne Antihistaminika (Diphenhydramin, Dexchlorpheniramin).
-Bei gleichzeitiger Gabe von Lokalanästhetika kann eine gegenseitige Wirkungsverstärkung hervorgerufen werden.
-Adrenalin zusammen mit Propranolol und anderen β-Rezeptoren-Blockern kann schwere Bradykardie und Hypertonie auslösen.
- +Bei gleichzeitiger Gabe von Lokalanästhetika kann eine gegenseitige Wirkungsverstärkung hervorgerufen werden. Adrenalin zusammen mit Propranolol und anderen β-Rezeptoren-Blockern kann schwere Bradykardie und Hypertonie auslösen.
-«Sehr häufig» (≥1/10),
-«Häufig» (≥1/100 bis <1/10),
-«Gelegentlich» (≥1/1000 bis <1/100),
-«Selten» (≥1/10 000 bis <1/1000),
-«Sehr selten» (<1/10 000).
-«Nicht bekannt» (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
- +"Sehr häufig" (≥1/10),
- +"Häufig" (≥1/100 bis <1/10),
- +"Gelegentlich" (≥1/1000 bis <1/100),
- +"Selten" (≥1/10 000 bis <1/1000),
- +"Sehr selten" (<1/10 000).
- +"Nicht bekannt" (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
-Bei länger dauernder und/oder hochdosierter Gabe können sich Nekrosen am Herzmuskel («Herzinfarkt») entwickeln.
- +Bei länger dauernder und/oder hochdosierter Gabe können sich Nekrosen am Herzmuskel ( "Herzinfarkt" ) entwickeln.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Adrenalin Aguettant 0,1 mg/ml ist bei Raumtemperatur (15-25 °C), in der Originalverpackung, vor Licht und Sauerstoff geschützt aufzubewahren (die Blisterverpackung enthält einen kleinen sauerstoffabsorbierenden Beutel). Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren. Nicht einfrieren.
- +Adrenalin Aguettant 1 mg/ml ist bei Raumtemperatur (15-25 °C), in der Originalverpackung, vor Licht und Sauerstoff geschützt aufzubewahren (die Blisterverpackung enthält einen kleinen sauerstoffabsorbierenden Beutel). Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren. Nicht einfrieren.
-1) Die Aluminiumverpackung nur mit den Händen mittels der Einkerbung(en) aufreissen. Keine scharfen Instrumente zum Öffnen der Verpackung verwenden. Die Fertigspritze aus der sterilen Blisterpackung entnehmen.
- (image) 2) Auf den Spritzenkolben drücken, um den Stopfen zu lösen. Der Sterilisationsprozess kann ein Kleben des Stopfens auf dem Spritzenkörper verursachen.
- (image) 3) Entfernen Sie durch drehen die Schutzkappe. Die Kappe drehen, um den Verschluss aufzubrechen. Den freiliegenden Luer-Lock-Anschluss nicht berühren, um eine Kontamination zu vermeiden.
- (image) 4) Überprüfen, ob der Verschluss der Spritze vollständig entfernt wurde. Andernfalls die Kappe aufsetzen und erneut drehen.
- (image) 5) Entleeren Sie die Luft mit einem leichten Druck auf den Kolben
-6) Die Spritze mit dem intravenösen Zugang oder mit der Kanüle verbinden. Den Kolben herunterdrücken, um die erforderliche Menge zu injizieren.
- +1) Die Aluminiumverpackung nur mit den Händen
- +mittels der Einkerbung(en) aufreissen. Keine
- +scharfen Instrumente zum Öffnen der Verpackung
- +verwenden.Die Fertigspritze aus der sterilen
- +Blisterpackung entnehmen.
- + 2) Auf den Spritzenkolben drücken, um den
- + Stopfen zu lösen. Der Sterilisationsprozess
- + kann ein Kleben des Stopfens auf dem
- + Spritzenkörper verursachen.
- + 3) Entfernen Sie durch drehen die
- + Schutzkappe. Die Kappe drehen, um den
- + Verschluss aufzubrechen. Den freiliegenden
- + Luer-Lock-Anschluss nicht berühren, um eine
- + Kontamination zu vermeiden.
- + 4) Überprüfen, ob der Verschluss der Spritze
- + vollständig entfernt wurde. Andernfalls die
- + Kappe aufsetzen und erneut drehen.
- + 5) Entleeren Sie die Luft mit einem leichten
- + Druck auf den Kolben.
- +6) Die Spritze mit dem intravenösen Zugang oder
- +mit der Kanüle verbinden. Den Kolben
- +herunterdrücken, um die erforderliche Menge zu
- +injizieren.
- +
- +
-Adrenalin Aguettant 0,1 mg/ml, Fertigspritze zu 10 ml: 1, 10 [B]
- +Adrenalin Aguettant 1 mg/ml ohne Disulfit, Fertigspritze zu 5 ml: 1, 10 [B]
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