| 82 Änderungen an Fachinfo Aziclav 156.25 mg |
-Wirkstoffe: Amoxicillinum anhydricum ut Amoxicillinum trihydricum.
-Acidum clavulanicum ut Kalii clavulanas.
-Hilfsstoffe: Aspartamum, Aromatica: Bergamottae aetheroleum, Vanillinum et alia,; Excipiens ad pulverem.
- +Wirkstoffe: Amoxicillinum anhydricum ut amoxicillinum trihydricum, acidum clavulanicum ut kalii clavulanas.
- +Hilfsstoffe: Aspartamum, aromatica: bergamottae aetheroleum, vanillinum et alia; excipiens ad pulverem.
-Galenische Form Amoxicillinum anhydricum ut Amoxicillinum trihydricum Acidum clavulanicum ut Kalii clavulanas Verhältnis Amoxiciliin: Clavulansäure
-5 ml Suspension 156,25 mg (125/31,25) 125 mg 31,25 mg 4: 1
-5 ml Suspension 312,5 mg (250/62,5) 250 mg 62,5 mg 4: 1
- +Galenische Form Amoxicillinum anhydricum ut amoxicillinum trihydricum Acidum clavulanicum ut kalii clavulanas Verhältnis Amoxiciliin: Clavulansäure
- +5 ml Suspension 156,25 mg (125/31,25) 125 mg 31,25 mg 4:1
- +5 ml Suspension 312,5 mg (250/62,5) 250 mg 62,5 mg 4:1
-a) Übliche Dosierung
- +Übliche Dosierung
-Aziclav 156,25 mg und Aziclav forte 312,5 mg müssen immer 3× täglich eingenommen werden.
- +Aziclav 156,25 und Aziclav forte 312,5 müssen immer 3× täglich eingenommen werden.
-Unter 2 Jahren 25-50 mg/kg/Tag (20 mg AMX/5 mg CLV bis 40 mg/10 mg)
-Über 2 Jahren Leichte bis mittelschwere Infektionen: 25-37,5 mg/kg/Tag (20 mg AMX/5 mg CLV bis 30 mg/7,5 mg)
- Schwere Infektionen: 50-75 mg/kg/Tag (40 mg AMX/10 mg CLV bis 60 mg/15 mg)
- +Unter 2 Jahren 25−50 mg/kg/Tag (20 mg AMX/5 mg CLV bis 40 mg/10 mg)
- +Über 2 Jahren Leichte bis mittelschwere Infektionen: 25−37,5 mg/kg/Tag (20 mg AMX/5 mg CLV bis 30 mg/7,5 mg)
- + Schwere Infektionen: 50−75 mg/kg/Tag (40 mg AMX/10 mg CLV bis 60 mg/15 mg)
-5–9 kg 3–12 Monate Aziclav 156,25 mg Suspension 3x täglich 2,5 ml
-10–19 kg 1–5 Jahre Aziclav 156,25 mg Suspension 3x täglich 5 ml
-20–39 kg 5–12 Jahre Aziclav forte 312,5 mg Suspension 3x täglich 5 ml
- +5–9 kg 3–12 Monate Aziclav 156,25 Suspension 3× täglich 2,5 ml
- +10–19 kg 1–5 Jahre Aziclav 156,25 Suspension 3× täglich 5 ml
- +20–39 kg 5–12 Jahre Aziclav forte 312,5 Suspension 3× täglich 5 ml
-5–9 kg 3–12 Monate Aziclav 156,25 mg Suspension 3x täglich 2,5 ml
-10–12 kg 1–2 Jahre Aziclav156,25 mg Suspension 3x täglich 5 ml
-13–24 kg 2–7 Jahre Aziclav forte312,5 mg Suspension 3x täglich 5 ml
-25–39 kg 7–12 Jahre Aziclav forte 312,5 mg Suspension 3x täglich 10 ml
- +5–9 kg 3–12 Monate Aziclav 156,25 Suspension 3× täglich 2,5 ml
- +10–12 kg 1–2 Jahre Aziclav 156,25 Suspension 3× täglich 5 ml
- +13–24 kg 2–7 Jahre Aziclav forte 312,5 Suspension 3× täglich 5 ml
- +25–39 kg 7–12 Jahre Aziclav forte 312,5 Suspension 3× täglich 10 ml
-b) Spezielle Dosierungsanweisungen
- +Spezielle Dosierungsanweisungen
-c) Anwendungsart
- +Anwendungsart
-Aziclavist kontraindiziert bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Penicilline und Cephalosporine oder gegen einen Inhaltsstoff von Aziclav, wie auch bei Patienten, die während einer früheren Amoxicillin/Clavulansäure-Therapie einen Ikterus oder hepatische Dysfunktionen entwickelten.
- +Aziclav ist kontraindiziert bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Penicilline und Cephalosporine oder gegen einen Inhaltsstoff von Aziclav, wie auch bei Patienten, die während einer früheren Amoxicillin/Clavulansäure-Therapie einen Ikterus oder hepatische Dysfunktionen entwickelten.
--Bevor eine Therapie mit Aziclav begonnen wird, soll nachgefragt werden, ob bereits Überempfindlichkeitsreaktionen auf Penicilline, Clavulansäure, Cephalosporine oder andere Allergene festgestellt worden sind.
--Notfallmassnahmen für den Fall von anaphylaktischen oder anaphylaktoiden Reaktionen sollten vorbereitet sein. Diese Reaktionen erfordern die sofortige Injektion von Adrenalin (cave: Herzrhythmusstörungen). Bei Bedarf kann die Adrenalingabe wiederholt werden. Danach i.v. Applikation von Glukokortikoiden (z.B. 250–1000 mg Prednisolon). Die Glukokortikoidgabe kann bei Bedarf wiederholt werden. Sauerstoff, intravenöse Steroide und Beatmung, einschliesslich einer Intubation, können ebenfalls erforderlich sein. Bei Kindern ist die Dosierung der Präparate dem Körpergewicht bzw. dem Alter entsprechend anzupassen. Weitere Therapiemassnahmen wie z.B. intravenöse Gabe von Antihistaminika und Volumensubstitution sind zu erwägen. Eine sorgfältige Überwachung des Patienten ist erforderlich, da die Symptome rezidivieren können.
--Bei einer Langzeitanwendung kann es zur Proliferation von nichtempfindlichen Keimen kommen. In einem solchen Fall muss eine geeignete Abklärung und eine entsprechende Therapie eingeleitet werden.
--Das Auftreten von Diarrhö während oder nach der Behandlung mit Aziclav besonders wenn diese schwer, anhaltend und/oder blutig verläuft, kann ein Symptom für eine Infektion mit Clostridium difficile sein. Die schwerste Verlaufsform ist die pseudomembranöse Kolitis. Sollte der Verdacht auf eine derartige Komplikation bestehen, so ist die Behandlung mit Aziclav unverzüglich abzubrechen und der Patient sollte eingehend untersucht werden um allenfalls eine spezifische Antibiotikatherapie (z.B. Metronidazol, Vancomycin) einzusetzen. Der Einsatz von peristaltikhemmenden Mitteln ist in dieser klinischen Situation kontraindiziert.
--Während einer Langzeittherapie wird die periodische Überprüfung der renalen, hepatischen und hämatopoetischen Funktionen empfohlen.
--Bei Patienten unter Amoxicillin-Clavulanat und oralen Antikoagulantien wurde selten über eine abnorme Verlängerung der Prothrombinzeit (erhöhte INR) berichtet. Werden gleichzeitig Antikoagulantien verordnet, sollte deshalb eine angemessene Überwachung vorgenommen werden. Um den gewünschten Grad der Antikoagulation aufrechtzuerhalten, muss die Dosis der oralen Antikoagulantien möglicherweise angepasst werden.
--Bei Leberfunktionsstörungen soll Aziclav nur mit Vorsicht angewendet werden.
--Die Suspensionen enthalten Aspartam und sind daher bei Patienten mit Phenylketonurie mit Vorsicht zu verwenden.
--Bei schweren Magen-Darm-Störungen mit Erbrechen und Durchfall ist eine ausreichende Resorption von Aziclav nicht mehr gewährleistet. Es sollte dann die parenterale Anwendung in Erwägung gezogen werden.
--Bei Patienten mit verminderter Urinausscheidung wurde sehr selten eine Kristallurie beobachtet, vor allem bei parenteraler Behandlung. Als mögliche Folge des Auftretens einer Kristallbildung kann ein akutes Nierenversagen auftreten. Bei Verabreichung hoher Amoxicillin-Dosen ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und entsprechende Urinausscheidung zu achten, um die Möglichkeit einer Amoxicillin-Kristallurie zu reduzieren. Bei hohen Konzentrationen im Urin kann Amoxicillin bei Raumtemperatur im Blasenkatheter ausfällen. Deshalb sollte der normale Harnabfluss im Katheter regelmässig kontrolliert werden.
- +·Bevor eine Therapie mit Aziclav begonnen wird, soll nachgefragt werden, ob bereits Überempfindlichkeitsreaktionen auf Penicilline, Clavulansäure, Cephalosporine oder andere Allergene festgestellt worden sind.
- +·Bei Patienten unter Behandlung mit Penicillinen wurde über schwerwiegende und gelegentlich tödlich verlaufende Überempfindlichkeitsreaktionen (einschliesslich anaphylaktoider und schwerer kutaner unerwünschter Reaktionen) berichtet. Falls eine allergische Reaktion auftitt, sollte Aziclav abgesetzt und eine geeignete andere Therapie eingeleitet werden.
- +·Notfallmassnahmen für den Fall von anaphylaktischen oder anaphylaktoiden Reaktionen sollten vorbereitet sein. Diese Reaktionen erfordern die sofortige Injektion von Adrenalin (cave: Herzrhythmusstörungen). Bei Bedarf kann die Adrenalingabe wiederholt werden. Danach i.v. Applikation von Glukokortikoiden (z.B. 250–1000 mg Prednisolon). Die Glukokortikoidgabe kann bei Bedarf wiederholt werden. Sauerstoff, intravenöse Steroide und Beatmung, einschliesslich einer Intubation, können ebenfalls erforderlich sein. Bei Kindern ist die Dosierung der Präparate dem Körpergewicht bzw. dem Alter entsprechend anzupassen. Weitere Therapiemassnahmen wie z.B. intravenöse Gabe von Antihistaminika und Volumensubstitution sind zu erwägen. Eine sorgfältige Überwachung des Patienten ist erforderlich, da die Symptome rezidivieren können.
- +·Bei einer Langzeitanwendung kann es zur Proliferation von nichtempfindlichen Keimen kommen. In einem solchen Fall muss eine geeignete Abklärung und eine entsprechende Therapie eingeleitet werden.
- +·Das Auftreten von Diarrhoe während oder nach der Behandlung mit Aziclav besonders wenn diese schwer, anhaltend und/oder blutig verläuft, kann ein Symptom für eine Infektion mit Clostridium difficile sein. Die schwerste Verlaufsform ist die pseudomembranöse Kolitis. Sollte der Verdacht auf eine derartige Komplikation bestehen, so ist die Behandlung mit Aziclav unverzüglich abzubrechen und der Patient sollte eingehend untersucht werden um allenfalls eine spezifische Antibiotikatherapie (z.B. Metronidazol, Vancomycin) einzusetzen. Der Einsatz von peristaltikhemmenden Mitteln ist in dieser klinischen Situation kontraindiziert.
- +·Während einer Langzeittherapie wird die periodische Überprüfung der renalen, hepatischen und hämatopoetischen Funktionen empfohlen.
- +·Bei Patienten unter Amoxicillin-Clavulanat und oralen Antikoagulantien wurde selten über eine abnorme Verlängerung der Prothrombinzeit (erhöhte INR) berichtet. Werden gleichzeitig Antikoagulantien verordnet, sollte deshalb eine angemessene Überwachung vorgenommen werden. Um den gewünschten Grad der Antikoagulation aufrechtzuerhalten, muss die Dosis der oralen Antikoagulantien möglicherweise angepasst werden.
- +·Bei Leberfunktionsstörungen soll Aziclav nur mit Vorsicht angewendet werden.
- +·Die Suspensionen enthalten Aspartam und sind daher bei Patienten mit Phenylketonurie mit Vorsicht zu verwenden.
- +·Bei schweren Magen-Darm-Störungen mit Erbrechen und Durchfall ist eine ausreichende Resorption von Aziclav nicht mehr gewährleistet. Es sollte dann die parenterale Anwendung in Erwägung gezogen werden.
- +·Bei Patienten mit verminderter Urinausscheidung wurde sehr selten eine Kristallurie beobachtet, vor allem bei parenteraler Behandlung. Als mögliche Folge des Auftretens einer Kristallbildung kann ein akutes Nierenversagen auftreten. Bei Verabreichung hoher Amoxicillin-Dosen ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und entsprechende Urinausscheidung zu achten, um die Möglichkeit einer Amoxicillin-Kristallurie zu reduzieren. Bei hohen Konzentrationen im Urin kann Amoxicillin bei Raumtemperatur im Blasenkatheter ausfällen. Deshalb sollte der normale Harnabfluss im Katheter regelmässig kontrolliert werden.
-Reproduktionsstudien bei Tieren (Mäuse und Ratten mit bis zu 10mal höheren Dosen als beim Menschen) mit oral und parenteral verabreichtem Amoxicillin zeigten keine teratogenen Auswirkungen.
-In einer Studie bei Frauen mit vorzeitigem Riss der fötalen Membran wurde berichtet, dass eine prophylaktische Behandlung mit Amoxicillin mit einem erhöhten Risiko einer nekrotisierenden Enterokolitis bei Neugeborenen verbunden sein kann (Inzidenz nachgewiesener nekrotisierender Enterokolitiden bei Neugeborenen von 1.5% mit Aziclav Behandlung versus 0,5% ohne Aziclav Behandlung).
- +Reproduktionsstudien bei Tieren (Mäuse und Ratten mit bis zu 10-mal höheren Dosen als beim Menschen) mit oral und parenteral verabreichtem Amoxicillin/Clavulansäure zeigten keine teratogenen Auswirkungen.
- +In einer Studie bei Frauen mit vorzeitigem Riss der fötalen Membran wurde berichtet, dass eine prophylaktische Behandlung mit Amoxicillin/Clavulansäure mit einem erhöhten Risiko einer nekrotisierenden Enterokolitis bei Neugeborenen verbunden sein kann (Inzidenz nachgewiesener nekrotisierender Enterokolitiden bei Neugeborenen von 1.5% mit Aziclav Behandlung versus 0,5% ohne Aziclav Behandlung).
-Die Häufigkeiten der sehr häufigen bis seltenen unerwünschten Wirkungen wurden dem Datenmaterial klinischer Grossstudien entnommen. Die Häufigkeiten der verbleibenden unerwünschten Reaktionen (d.h. mit einer Inzidenz <1/10’000) stammen vorwiegend aus den Daten der Erfahrungsberichte (Post-Marketing Reports) und beziehen sich daher auf die Meldehäufigkeit und nicht auf die tatsächliche Häufigkeit des Auftretens.
- +Die Häufigkeiten der sehr häufigen bis seltenen unerwünschten Wirkungen wurden dem Datenmaterial klinischer Grossstudien entnommen. Die Häufigkeiten der verbleibenden unerwünschten Reaktionen (d.h. mit einer Inzidenz <1/10'000) stammen vorwiegend aus den Daten der Erfahrungsberichte (Post-Marketing Reports) und beziehen sich daher auf die Meldehäufigkeit und nicht auf die tatsächliche Häufigkeit des Auftretens.
-sehr häufig (>1/10)
-häufig (>1/100 und <1/10)
-gelegentlich (>1/1’000 und <1/100)
-selten (>1/10’000 und <1/1’000)
-sehr selten (<1/10’000)
-Infektionen und Infestationen
- +sehr häufig (≥1/10)
- +häufig (<1/10, ≥1/100)
- +gelegentlich (<1/100, ≥1/1000)
- +selten (<1/1000, ≥1/10'000)
- +sehr selten (<1/10'000)
- +Infektionen und parasitäre Erkrankungen
-Störungen des Blut- und Lymphsystems
- +Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
-Sehr selten: Reversible Agranulozytose und hämolytische Anämie. Verlängerung der Blutungsdauer und Prothrombinzeit (Quick-Wert). (Vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen».)
- +Sehr selten: Reversible Agranulozytose und hämolytische Anämie. Verlängerung der Blutungsdauer und Prothrombinzeit (Quick-Wert). (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen»).
-Störungen des Immunsystems
- +Erkrankungen des Immunsystems
-Sehr selten: Anaphylaktische Reaktionen (mit Symptomen wie Urtikaria, juckendem Erythem, angioneurotischem Ödem; Abdominalschmerzen, Erbrechen u.a. abdominalen Zeichen; Dyspnoe bei Bronchospasmus oder Larynxoedem; Kreislaufsymptome wie Blutdruckabfall bis hin zum anaphylaktischen Schock). Eine Herxheimerreaktion ist bei der Therapie von Thyphus, Lues oder Leptospirose möglich. Beim Auftreten einer Überempfindlichkeitsreaktion muss die Behandlung unverzüglich abgebrochen werden (siehe auch «Funktionsstörung der Haut und des Unterhautzellgewebes»).
-Störungen des Nervensystems
- +Sehr selten: Anaphylaktische Reaktionen (mit Symptomen wie Urtikaria, juckendem Erythem, angioneurotischem Ödem; Abdominalschmerzen, Erbrechen u.a. abdominalen Zeichen; Dyspnoe bei Bronchospasmus oder Larynxoedem; Kreislaufsymptome wie Blutdruckabfall bis hin zum anaphylaktischen Schock). Eine Herxheimerreaktion ist bei der Therapie von Typhus, Lues oder Leptospirose möglich. Beim Auftreten einer Überempfindlichkeitsreaktion muss die Behandlung unverzüglich abgebrochen werden (siehe auch «Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes»).
- +Erkrankungen des Nervensystems
-Gastrointestinale Störungen
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes
-Bei höherer oraler Dosierung tritt Übelkeit häufiger auf. Falls Magen-Darm-Reaktionen auftreten, können diese durch die Einnahme von Co-Amoxicillin Sandoz zu Beginn einer Mahlzeit verringert werden.
- +Bei höherer oraler Dosierung tritt Übelkeit häufiger auf. Falls Magen-Darm-Reaktionen auftreten, können diese durch die Einnahme von Aziclav zu Beginn einer Mahlzeit verringert werden.
-Sehr selten: Durch Antibiotika hervorgerufene Kolitis (einschliesslich pseudomembranöse Kolitis und hämorrhagische Kolitis).(Vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Sehr selten: Durch Antibiotika hervorgerufene Kolitis (einschliesslich pseudomembranöse Kolitis und hämorrhagische Kolitis) (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Funktionsstörungen der Leber und der Galle
- +Leber und Gallenerkrankungen
-Das Risiko scheint bei längerer Therapiedauer, Alter ≥65 Jahren und bei Männern leicht erhöht. Bei Kindern wurde äusserst selten über solche Nebenwirkungen berichtet. Die Inzidenz dieser Nebenwirkungen unter Amoxicillin/Clavulansäure Präparaten sind ca. 5mal höher als unter Amoxicillin alleine.
- +Das Risiko scheint bei längerer Therapiedauer, Alter ≥65 Jahren und bei Männern leicht erhöht. Bei Kindern wurde äusserst selten über solche Nebenwirkungen berichtet. Die Inzidenz dieser Nebenwirkungen unter Amoxicillin/Clavulansäure Präparaten sind ca. 5-mal höher als unter Amoxicillin alleine.
-Funktionsstörungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
-Sehr selten: Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, bullöse exfoliative Dermatitis, akute generalisierte exanthematische Pustulosis (AGEP).
- +Sehr selten: Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, bullöse exfoliative Dermatitis, akute generalisierte exanthematische Pustulosis (AGEP) und Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Sypmtomen (DRESS).
-Funktionsstörungen der Nieren und ableitenden Harnwege
- +Erkrankungen der Nieren und Harnwege
-Aziclavist ein bakterizides Antibiotikum. Amoxicillin ist ein halbsynthetisches Aminopenicillin aus der Gruppe der β-Laktamantibiotika und besitzt eine bakterizide Aktivität gegen grampositive und gramnegative Keime. Die bakterizide Wirkung von Amoxicillin beruht auf der Hemmung der bakteriellen Zellwandsynthese durch Blockierung der Transpeptidasen. Amoxicillin ist säurestabil, jedoch empfindlich gegen Penicillinasen.
- +Aziclav ist ein bakterizides Antibiotikum. Amoxicillin ist ein halbsynthetisches Aminopenicillin aus der Gruppe der β-Laktamantibiotika und besitzt eine bakterizide Aktivität gegen grampositive und gramnegative Keime. Die bakterizide Wirkung von Amoxicillin beruht auf der Hemmung der bakteriellen Zellwandsynthese durch Blockierung der Transpeptidasen. Amoxicillin ist säurestabil, jedoch empfindlich gegen Penicillinasen.
-Üblicherweise empfindliche Keime
-Grampositive Aerobier
--Bacillius anthracis
--Enterococcus faecalis
--Listeria monocytogenes
--Nocardia asteroides
--Streptococcus pneumoniae*+
--Streptococcus pyogenes*+
--Streptococcus agalactiae*+
--Streptococcus viridans+
--Streptococcus spp. (andere β-hämolysierende Streptokokken)*+
--Staphylococcus aureus (Methicillin-empfindlich)*
--Staphylococcus saprophyticus (Methicillin-empfindlich)
--Coagulase-negative Staphylokokken (Methicillin-empfindlich)
-Gramnegative Aerobier
--Bordetella pertussis
--Haemophilus influenzae*
--Haemophilus parainfluenzae
--Helicobacter pylori
--Moraxella catarrhalis*
--Neisseria gonorrhoeae
--Pasteurella multocida
--Vibrio cholerae
-Andere
--Borrelia burgdorferi
--Leptospira ictterohaemorrhagiae
--Treponema pallidum
-Grampositive-Anaerobier
--Clostridium spp.
--Peptococcus niger
--Peptostreptococcus magnus
--Peptostreptococcus mikros
--Peptostreptococcus spp.
-Gramnegative Anaerobier
--Bacteroides fragilis
--Bacteroides spp.
--Capnocytophaga spp.
--Eikenella corrodens
--Fusobacterium nucleatum
--Fusobacterium spp.
--Porphyromonas spp
--Prevotella spp.
-Keime, bei denen eine erworbene Resistenz ein Problem darstellen kann
-Gramnegative Aerobier
--Escherichia coli*
--Klebsiella oxytoca
--Klebsiella pneumoniae*
--Klebsiella spp.
--Proteus mirabilis
--Proteus vulgaris
--Proteus spp.
--Salmonella spp.
--Shigella spp.
-Grampositive Aerobier
--Corynebacterium spp.
--Enterococcus faecium
-Inhärent resistente Keime
-Gramnegative Aerobier
--Acinetobacter spp.
--Citrobacter freundii
--Enterobacter spp.
--Hafnia alvei
--Legionella pneumophila
--Morganella morganii
--Providencia spp.
--Pseudomonas spp.
--Serratia spp.
--Stenotrophomas maltophilia
--Yersinia enterocolitica
-Andere
--Chlamydia pneumoniae
--Chlamydia psittaci
--Chlamydia spp.
--Coxiella burnetti
--Mycoplasma spp.
- +Üblicherweise empfindliche Keime:
- +Grampositive Aerobier:
- +·Bacillus anthracis
- +·Enterococcus faecalis
- +·Listeria monocytogenes
- +·Nocardia asteroides
- +·Streptococcus pneumoniae*+
- +·Streptococcus pyogenes*+
- +·Streptococcus agalactiae*+
- +·Streptococcus viridans+
- +·Streptococcus spp. (andere β-hämolysierende Streptokokken)*+
- +·Staphylococcus aureus (Methicillin-empfindlich)*
- +·Staphylococcus saprophyticus (Methicillin-empfindlich)
- +·Coagulase-negative Staphylokokken (Methicillin-empfindlich)
- +Gramnegative Aerobier:
- +·Bordetella pertussis
- +·Haemophilus influenzae*
- +·Haemophilus parainfluenzae
- +·Helicobacter pylori
- +·Moraxella catarrhalis*
- +·Neisseria gonorrhoeae
- +·Pasteurella multocida
- +·Vibrio cholerae
- +Andere:
- +·Borrelia burgdorferi
- +·Leptospira ictterohaemorrhagiae
- +·Treponema pallidum
- +Grampositive-Anaerobier:
- +·Clostridium spp.
- +·Peptococcus niger
- +·Peptostreptococcus magnus
- +·Peptostreptococcus mikros
- +·Peptostreptococcus spp.
- +Gramnegative Anaerobier:
- +·Bacteroides fragilis
- +·Bacteroides spp.
- +·Capnocytophaga spp.
- +·Eikenella corrodens
- +·Fusobacterium nucleatum
- +·Fusobacterium spp.
- +·Porphyromonas spp
- +·Prevotella spp.
- +Keime, bei denen eine erworbene Resistenz ein Problem darstellen kann:
- +Gramnegative Aerobier:
- +·Escherichia coli*
- +·Klebsiella oxytoca
- +·Klebsiella pneumoniae*
- +·Klebsiella spp.
- +·Proteus mirabilis
- +·Proteus vulgaris
- +·Proteus spp.
- +·Salmonella spp.
- +·Shigella spp.
- +Grampositive Aerobier:
- +·Corynebacterium spp.
- +·Enterococcus faecium
- +Inhärent resistente Keime:
- +Gramnegative Aerobier:
- +·Acinetobacter spp.
- +·Citrobacter freundii
- +·Enterobacter spp.
- +·Hafnia alvei
- +·Legionella pneumophila
- +·Morganella morganii
- +·Providencia spp.
- +·Pseudomonas spp.
- +·Serratia spp.
- +·Stenotrophomas maltophilia
- +·Yersinia enterocolitica
- +Andere:
- +·Chlamydia pneumoniae
- +·Chlamydia psittaci
- +·Chlamydia spp.
- +·Coxiella burnetti
- +·Mycoplasma spp.
-Therapeutische Konzentrationen beider Wirkstoffe wurden in Abdominalgewebe, Gallenblase, Haut, Fett- und Muskelgewebe und in den folgenden Körperflüssigkeiten gefunden: Synovial-, Peritoneal- und Pleuralflüssigkeit, Galle, Sputum,Eiter.
- +Therapeutische Konzentrationen beider Wirkstoffe wurden in Abdominalgewebe, Gallenblase, Haut, Fett- und Muskelgewebe und in den folgenden Körperflüssigkeiten gefunden: Synovial-, Peritoneal- und Pleuralflüssigkeit, Galle, Sputum, Eiter.
-Die Eliminationshalbwertszeiten von Amoxicillin und Clavulansäure betragen bei normaler Nierenfunktion ca. 1–1 ½ Stunden.
- +Die Eliminationshalbwertszeiten von Amoxicillin und Clavulansäure betragen bei normaler Nierenfunktion ca. 1–1½ Stunden.
-Kalium-Clavulanat wurde bei alleiniger Gabe und in Kombination mit Amoxicillin (1:2 oder 1:4) in einer umfangreichen Reihe von Gentoxizitätstests unter Invitro- und Invivo-Bedingungen geprüft, mit denen sehr unterschiedliche Endpunkte erfasst werden konnten. Die dabei erhaltenen Ergebnisse führen zu der Schlussfolgerung, dass die Verabreichung von Amoxicillin oder Clavulanat keine gentoxischen Gefahren in sich birgt.
- +Kalium-Clavulanat wurde bei alleiniger Gabe und in Kombination mit Amoxicillin (1:2 oder 1:4) in einer umfangreichen Reihe von Gentoxizitätstests unter In-vitro- und In-vivo-Bedingungen geprüft, mit denen sehr unterschiedliche Endpunkte erfasst werden konnten. Die dabei erhaltenen Ergebnisse führen zu der Schlussfolgerung, dass die Verabreichung von Amoxicillin oder Clavulanat keine gentoxischen Gefahren in sich birgt.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «Exp.» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
-In der Originalverpackung, nicht über 25°C, vor Feuchtigkeit geschützt und ausser Reichweite von Kinder aufbewahren.Die Aziclav156,25 mg Suspension und Aziclav forte 312,5 mg Suspension können nach der Zubereitung 7 Tage im Kühlschrank (2–8°C) aufbewahrt werden.
- +In der Originalverpackung, nicht über 25 °C, vor Feuchtigkeit geschützt und ausser Reichweite von Kinder lagern. Die Aziclav 156,25 Suspension und Aziclav forte 312,5 Suspension können nach der Zubereitung 7 Tage im Kühlschrank (2–8 °C) aufbewahrt werden.
-– Die Flasche beklopfen, um das Pulver aufzuschütteln.
-– Exakt 95 ml (für Suspension 156,25) resp. 90 ml (für Suspension 312,5) Leitungswasser zugeben oder Flasche vorsichtig mit Leitungswasser bis zur Markierung auf der Etikette auf der Flasche füllen.
-– Gut schütteln. Kurz stehen lassen.
-– Bei Bedarf nochmals Leitungswasser exakt bis zur Markierung auf der Etikette nachfüllen und nochmals kräftig schütteln. Flasche vor jeder Entnahme von Suspension gut schütteln.
-Dies ergibt jeweils 100 ml gebrauchsfertige Suspension 156,25 resp. 312,5.
- +·Die Flasche beklopfen, um das Pulver aufzuschütteln.
- +·Exakt 95 ml (für Suspension 156,25) resp. 90 ml (für Suspension forte 312,5) Leitungswasser zugeben oder Flasche vorsichtig mit Leitungswasser bis zur Markierung auf der Etikette auf der Flasche füllen.
- +·Gut schütteln. Kurz stehen lassen.
- +·Bei Bedarf nochmals Leitungswasser exakt bis zur Markierung auf der Etikette nachfüllen und nochmals kräftig schütteln. Flasche vor jeder Entnahme von Suspension gut schütteln.
- +Dies ergibt jeweils 100 ml gebrauchsfertige Suspension 156,25 resp. forte 312,5.
-– Flasche unmittelbar vor jeder Entnahme schütteln.
-– Beiliegenden gelochten Stopfen (Adapter) in den Flaschenhals drücken. Der Stopfen verbindet die Dosierspritze mit der Flasche und bleibt im Flaschenhals.
-– Dosierspritze fest in die Öffnung des Stopfens stecken. Der Spritzenkolben soll dabei bis zum Anschlag in der Spritze stecken.
-– Flasche mit der aufgesetzten Dosierspritze vorsichtig umdrehen. Den Spritzenkolben langsam bis zur verordneten Anzahl Milliliter (ml) nach unten ziehen. Bei Luftblasen im aufgezogenen Saft, den Kolben wieder in die Spritze drücken und erneut langsam füllen.
-– Flasche mit der aufgesetzten Dosierspritze wieder aufrecht stellen und die Spritze aus dem gelochten Kolben ziehen.
- +·Flasche unmittelbar vor jeder Entnahme schütteln.
- +·Beiliegenden gelochten Stopfen (Adapter) in den Flaschenhals drücken. Der Stopfen verbindet die Dosierspritze mit der Flasche und bleibt im Flaschenhals.
- +·Dosierspritze fest in die Öffnung des Stopfens stecken. Der Spritzenkolben soll dabei bis zum Anschlag in der Spritze stecken.
- +·Flasche mit der aufgesetzten Dosierspritze vorsichtig umdrehen. Den Spritzenkolben langsam bis zur verordneten Anzahl Milliliter (ml) nach unten ziehen. Bei Luftblasen im aufgezogenen Saft, den Kolben wieder in die Spritze drücken und erneut langsam füllen.
- +·Flasche mit der aufgesetzten Dosierspritze wieder aufrecht stellen und die Spritze aus dem gelochten Kolben ziehen.
-Aziclav 156,25 mg Suspension
- +Aziclav 156,25 Suspension
-Aziclav forte 312,5 mg Suspension
- +Aziclav forte 312,5 Suspension
-66557 (Swissmedic)
- +66557 (Swissmedic).
-Aziclav 156,25 mg Susp 100 ml (mit Dosierspritze)* (A)
-Aziclav forte 312,5 mg Susp 100 ml (mit Dosierspritze)* (A)
- +Aziclav Susp 156,25 mg 100 ml (mit Dosierspritze)* (A)
- +Aziclav forte Susp 312,5 mg 100 ml (mit Dosierspritze)* (A)
-Spirig HealthCare AG, 4622 Egerkingen/Schweiz
- +Spirig HealthCare AG, 4622 Egerkingen.
-März 2015
- +Januar 2018.
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