| 61 Änderungen an Fachinfo Methotrexat Accord 7.5 mg/0.15 ml |
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- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Injektionslösung in einer Fertigspritze bzw. Injektionslösung im Fertiginjektor
- +1 ml Injektionslösung enthält 50 mg Methotrexat (als Methotrexat-Natrium).
- +1 Fertigspritze bzw. Fertiginjektor zu 0,15 ml enthält 7,5 mg Methotrexat.
- +1 Fertigspritze bzw. Fertiginjektor zu 0,2 ml enthält 10 mg Methotrexat.
- +1 Fertigspritze bzw. Fertiginjektor zu 0,25 ml enthält 12,5 mg Methotrexat.
- +1 Fertigspritze bzw. Fertiginjektor zu 0,3 ml enthält 15 mg Methotrexat.
- +1 Fertigspritze bzw. Fertiginjektor zu 0,35 ml enthält 17,5 mg Methotrexat.
- +1 Fertigspritze bzw. Fertiginjektor zu 0,4 ml enthält 20 mg Methotrexat.
- +1 Fertigspritze bzw. Fertiginjektor zu 0,45 ml enthält 22,5 mg Methotrexat.
- +1 Fertigspritze bzw. Fertiginjektor zu 0,5 ml enthält 25 mg Methotrexat.
- +1 Fertigspritze bzw. Fertiginjektor zu 0,55 ml enthält 27,5 mg Methotrexat.
- +1 Fertigspritze bzw. Fertiginjektor zu 0,6 ml enthält 30 mg Methotrexat.
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-·Dieses Arzneimittel darf nur 1x wöchentlich verabreicht werden.
-·Der Verordner sollte den Wochentag der Verabreichung auf der Verordnung vermerken.
- +-Dieses Arzneimittel darf nur 1x wöchentlich verabreicht werden.
- +-Der Verordner sollte den Wochentag der Verabreichung auf der Verordnung vermerken.
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-Die Elimination von Methotrexat ist bei Patienten mit einem dritten Verteilungsraum (Aszites, Pleuraerguss) eingeschränkt. Diese Patienten müssen besonders sorgfältig auf Toxizitäten überwacht werden. Ausserdem ist eine Dosisreduktion oder, in einigen Fällen, ein Abbruch der Behandlung mit Methotrexat erforderlich (siehe Rubriken «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen», sowie «Pharmakokinetik»).
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- +Die Elimination von Methotrexat ist bei Patienten mit einem dritten Verteilungsraum (Aszites, Pleuraerguss) eingeschränkt. Diese Patienten müssen besonders sorgfältig auf Toxizitäten überwacht werden. Ausserdem ist eine Dosisreduktion oder, in einigen Fällen, ein Abbruch der Behandlung mit Methotrexat erforderlich (siehe Rubriken "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" , sowie "Pharmakokinetik" ).
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-Methotrexat Accord wird für die Anwendung bei Kindern unter 3 Jahren nicht empfohlen, da für diese Patientengruppe keine ausreichenden Daten zur Wirksamkeit und Unbedenklichkeit vorliegen (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
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- +Methotrexat Accord wird für die Anwendung bei Kindern unter 3 Jahren nicht empfohlen, da für diese Patientengruppe keine ausreichenden Daten zur Wirksamkeit und Unbedenklichkeit vorliegen (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
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-Kreatinin-Clearance (ml/min.) % der Dosis zur Verabreichung
-≥ 60 100 %
-30-59 50 %
-< 30 Methotrexat darf nicht angewendet werden.
- +Kreatinin-Clearance(ml/min.) % der Dosis zur Verabreichung
- +≥ 60 100 %
- +30-59 50 %
- +< 30 Methotrexat darf nicht angewendet werden.
-Siehe Rubrik «Kontraindikationen».
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- +Siehe Rubrik "Kontraindikationen" .
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-Da die Halbwertzeit bei Patienten mit einem dritten Verteilungsraum bis um das Vierfache verlängert sein kann, kann eine Dosisreduktion oder, in einigen Fällen, ein Abbruch der Behandlung mit Methotrexat erforderlich sein (siehe Rubriken «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen», sowie «Pharmakokinetik»).
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- +Da die Halbwertzeit bei Patienten mit einem dritten Verteilungsraum bis um das Vierfache verlängert sein kann, kann eine Dosisreduktion oder, in einigen Fällen, ein Abbruch der Behandlung mit Methotrexat erforderlich sein (siehe Rubriken "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" , sowie "Pharmakokinetik" ).
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-Eine Anleitung zur Anwendung von Methotrexat Accord Injektionslösung in einer Fertigspritze bzw. einem Fertiginjektor mit integrierter Injektionsnadel wird im Abschnitt «Hinweise für die Handhabung» gegeben.
- +Eine Anleitung zur Anwendung von Methotrexat Accord Injektionslösung in einer Fertigspritze bzw. einem Fertiginjektor mit integrierter Injektionsnadel wird im Abschnitt "Hinweise für die Handhabung" gegeben.
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-Leberinsuffizienz (siehe auch Abschnitt «Dosierung/Anwendung»),
- +Leberinsuffizienz (siehe auch Abschnitt "Dosierung/Anwendung" ),
-Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 30 ml/min, siehe auch Abschnitt «Dosierung/Anwendung»),
- +Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 30 ml/min, siehe auch Abschnitt "Dosierung/Anwendung" ),
-Schwangerschaft, Stillzeit (siehe auch Abschnitt «Schwangerschaft/Stillzeit»),
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- +Schwangerschaft, Stillzeit (siehe auch Abschnitt "Schwangerschaft/Stillzeit" ),
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-Bei einigen Personen, die Methotrexat anwenden, wurde eine Lichtempfindlichkeit beobachtet, die sich in einer übertriebenen Sonnenbrandreaktion äusserte (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Eine intensive Sonnenlicht- oder UV-Strahlenexposition muss vermieden werden, es sei denn, es ist medizinisch indiziert. Die Patienten sollten einen wirksamen Sonnenschutz verwenden, um sich vor intensiver Sonnenlichteinstrahlung zu schützen.
- +Bei einigen Personen, die Methotrexat anwenden, wurde eine Lichtempfindlichkeit beobachtet, die sich in einer übertriebenen Sonnenbrandreaktion äusserte (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Eine intensiveSonnenlicht- oder UV-Strahlenexpositionmuss vermieden werden, es sei denn,esistmedizinisch indiziert. Die Patienten sollten einen wirksamen Sonnenschutz verwenden, um sich vor intensiver Sonnenlichteinstrahlung zu schützen.
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-Die Verabreichung von Methotrexat nach Lachgas-Anästhesie ist kontraindiziert. Die Verwendung von Distickstoffmonoxid-Anästhetika verstärkt den Effekt von Methotrexat auf den Folat-Stoffwechsel, was zu einer erhöhten Toxizität wie schwerwiegende unvorhersehbare Myelosuppression, Stomatitis und Neurotoxizität führt (siehe «Kontraindikationen»).
-Schwerwiegende Neurotoxizität mit fatalem Ausgang wurde insbesondere bei intrathekaler Anwendung von Methotrexat nach Lachgas-Anästhesie beobachtet. Dieser Effekt kann durch Folat-Supplementation reduziert werden (siehe «Dosierung/Anwendung»).
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- +Die Verabreichung von Methotrexat nach Lachgas-Anästhesie ist kontraindiziert. Die Verwendung von Distickstoffmonoxid-Anästhetika verstärkt den Effekt von Methotrexat auf den Folat-Stoffwechsel, was zu einer erhöhten Toxizität wie schwerwiegende unvorhersehbare Myelosuppression, Stomatitis und Neurotoxizität führt (siehe "Kontraindikationen" ).
- +Schwerwiegende Neurotoxizität mit fatalem Ausgang wurde insbesondere bei intrathekaler Anwendung von Methotrexat nach Lachgas-Anästhesie beobachtet. Dieser Effekt kann durch Folat-Supplementation reduziert werden (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
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-Methotrexat führt beim Menschen zu Embryotoxizität, Fehlgeburten und fetalen Fehlbildungen. Daher sind die möglichen Auswirkungen auf die Fortpflanzungsfähigkeit, Spontanaborte und kongenitale Fehlbildungen mit Patientinnen im gebärfähigen Alter zu besprechen (siehe Abschnitt «Schwangerschaft/Stillzeit»). Vor der Anwendung von Methotrexat Accord muss bestätigt werden, dass keine Schwangerschaft vorliegt. Wenn Frauen im gebärfähigen Alter behandelt werden, müssen sie während der Therapie und für mindestens sechs Monate danach eine effektive Methode zur Empfängnisverhütung anwenden.
-Für Hinweise zur Empfängnisverhütung bei Männern siehe Abschnitt «Schwangerschaft/Stillzeit».
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- +Methotrexat führt beim Menschen zu Embryotoxizität, Fehlgeburten und fetalen Fehlbildungen. Daher sind die möglichen Auswirkungen auf die Fortpflanzungsfähigkeit, Spontanaborte und kongenitale Fehlbildungen mit Patientinnen im gebärfähigen Alter zu besprechen (siehe Abschnitt "Schwangerschaft/Stillzeit" ). Vor der Anwendung von Methotrexat Accord muss bestätigt werden, dass keine Schwangerschaft vorliegt. Wenn Frauen im gebärfähigen Alter behandelt werden, müssen sie während der Therapie und für mindestens sechs Monate danach eine effektive Methode zur Empfängnisverhütung anwenden.
- +Für Hinweise zur Empfängnisverhütung bei Männern siehe Abschnitt "Schwangerschaft/Stillzeit" .
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-Auf Grund des potentiell toxischen Effekts auf die Leber sollten zusätzlich keine hepatotoxischen Arzneimittel während der Behandlung mit Methotrexat gegeben werden, ausser wenn unbedingt erforderlich, und die Aufnahme von Alkohol sollte vermieden oder stark reduziert werden (siehe Abschnitt «Interaktionen»). Eine engmaschigere Kontrolle der Leberenzyme sollte bei Patienten, die gleichzeitig andere hepatotoxische Arzneimittel (z.B. Leflunomid) einnehmen, durchgeführt werden. Dasselbe sollte beachtet werden, wenn simultan hämatotoxische Arzneimittel angewendet werden (z.B. Leflunomid).
- +Auf Grund des potentiell toxischen Effekts auf die Leber sollten zusätzlich keine hepatotoxischen Arzneimittel während der Behandlung mit Methotrexat gegeben werden, ausser wenn unbedingt erforderlich, und die Aufnahme von Alkohol sollte vermieden oder stark reduziert werden (siehe Abschnitt "Interaktionen" ). Eine engmaschigere Kontrolle der Leberenzyme sollte bei Patienten, die gleichzeitig andere hepatotoxische Arzneimittel (z.B. Leflunomid) einnehmen, durchgeführt werden. Dasselbe sollte beachtet werden, wenn simultan hämatotoxische Arzneimittel angewendet werden (z.B. Leflunomid).
-Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Fertigspritze bzw. Fertiginjektor, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
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- +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Fertigspritze bzw. Fertiginjektor, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
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-Die qleichzeitiqe Anwendunq von Metamizol und Methotrexat kann die hämatotoxische Wirkung von Methotrexat verstärken, insbesondere bei älteren Patienten. Daher sollte eine qleichzeitiqe Anwendunq von Metamizol vermieden werden.
- +Die qleichzeitiqe Anwendunq von Metamizol und Methotrexat kann die hämatotoxische Wirkung von Methotrexat verstärken, insbesondere bei älteren Patienten. Daher sollte eine qleichzeitiqe Anwendunq von Metamizolvermieden werden.
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-Die Verabreichung von Methotrexat nach Lachgas-Anästhesie ist kontraindiziert. Die Verwendung von Distickstoffmonoxid-Anästhetika verstärkt den Effekt von Methotrexat auf den Folat-Stoffwechsel, was zu einer erhöhten Toxizität wie schwerwiegende unvorhersehbare Myelosuppression, Stomatitis und Neurotoxizität führt (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Dieser Effekt kann durch Folat-Supplementation reduziert werden (siehe «Dosierung/Anwendung»).
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- +Die Verabreichung von Methotrexat nach Lachgas-Anästhesie ist kontraindiziert. Die Verwendung von Distickstoffmonoxid-Anästhetika verstärkt den Effekt von Methotrexat auf den Folat-Stoffwechsel, was zu einer erhöhten Toxizität wie schwerwiegende unvorhersehbare Myelosuppression, Stomatitis und Neurotoxizität führt (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Dieser Effekt kann durch Folat-Supplementation reduziert werden (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
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-Frauen dürfen während der Methotrexat-Therapie nicht schwanger werden und müssen während und mindestens 6 Monate nach Abschluss der Therapie mit Methotrexat eine effektive Verhütungsmethode anwenden (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Vor Behandlungsbeginn müssen gebärfähige Frauen über das Fehlbildungsrisiko durch Methotrexat aufgeklärt werden. Ausserdem muss eine bestehende Schwangerschaft durch geeignete Massnahmen wie einen Schwangerschaftstest mit Sicherheit ausgeschlossen werden. Während der Behandlung sollten Schwangerschaftstests nach klinischem Bedarf vorgenommen werden (z.B. nach nicht erfolgter Empfängnisverhütung). Gebärfähige Patientinnen müssen über Schwangerschaftsprävention und -planung beraten werden.
- +Frauen dürfen während der Methotrexat-Therapie nicht schwanger werden und müssen während und mindestens 6 Monate nach Abschluss der Therapie mit Methotrexat eine effektive Verhütungsmethode anwenden (siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Vor Behandlungsbeginn müssen gebärfähige Frauen über das Fehlbildungsrisiko durch Methotrexat aufgeklärt werden. Ausserdem muss eine bestehende Schwangerschaft durch geeignete Massnahmen wie einen Schwangerschaftstest mit Sicherheit ausgeschlossen werden. Während der Behandlung sollten Schwangerschaftstests nach klinischem Bedarf vorgenommen werden (z.B. nach nicht erfolgter Empfängnisverhütung). Gebärfähige Patientinnen müssen über Schwangerschaftsprävention und -planung beraten werden.
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-Methotrexat Accord ist während der Schwangerschaft kontraindiziert (siehe auch Abschnitt «Kontraindikationen»). In Studien an Tieren hat Methotrexat Reproduktionstoxizität gezeigt, vor allem im ersten Trimenon (siehe auch Abschnitt «Präklinische Daten»). Es wurde gezeigt, dass Methotrexat beim Menschen teratogen wirkt; es wurde berichtet, dass es den Tod des Fötus und/oder kongenitale Anomalien verursacht. Die Exposition einer begrenzten Anzahl schwangerer Frauen (42) resultierte in einer erhöhten Inzidenz (1:14) von Missbildungen (kranial, kardiovaskulär und die Extremitäten betreffend). Im Falle des Absetzens von Methotrexat vor der Konzeption wurde über normale Schwangerschaften berichtet. Frauen dürfen während der Methotrexat-Therapie nicht schwanger werden. Falls während der Therapie eine Schwangerschaft eintritt, sollte eine medizinische Beratung zum Risiko unerwünschter Wirkungen für das Kind im Zusammenhang mit einer Methotrexatbehandlung in Anspruch genommen werden. Daher müssen Patienten im geschlechtsreifen Alter (Frauen und Männer) einen wirksamen Empfängnisschutz während der Behandlung mit Methotrexat Accord sowie noch mindestens sechs (Frauen) resp. drei (Männer) Monate danach praktizieren (siehe auch Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Methotrexat Accord ist während der Schwangerschaft kontraindiziert (siehe auch Abschnitt "Kontraindikationen" ). In Studien an Tieren hat Methotrexat Reproduktionstoxizität gezeigt, vor allem im ersten Trimenon (siehe auch Abschnitt "Präklinische Daten" ). Es wurde gezeigt, dass Methotrexat beim Menschen teratogen wirkt; es wurde berichtet, dass es den Tod des Fötus und/oder kongenitale Anomalien verursacht. Die Exposition einer begrenzten Anzahl schwangerer Frauen (42) resultierte in einer erhöhten Inzidenz (1:14) von Missbildungen (kranial, kardiovaskulär und die Extremitäten betreffend). Im Falle des Absetzens von Methotrexat vor der Konzeption wurde über normale Schwangerschaften berichtet. Frauen dürfen während der Methotrexat-Therapie nicht schwanger werden. Falls während der Therapie eine Schwangerschaft eintritt, sollte eine medizinische Beratung zum Risiko unerwünschter Wirkungen für das Kind im Zusammenhang mit einer Methotrexatbehandlung in Anspruch genommen werden. Daher müssen Patienten im geschlechtsreifen Alter (Frauen und Männer) einen wirksamen Empfängnisschutz während der Behandlung mit Methotrexat Accord sowie noch mindestens sechs (Frauen) resp. drei (Männer) Monate danach praktizieren (siehe auch Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-·Spontanaborte wurden bei 42,5 % der Schwangeren unter Methotrexat in niedriger Dosierung (weniger als 30 mg/Woche) beobachtet. Bei Patientinnen mit vergleichbarer Erkrankung, die mit anderen Arzneimitteln als Methotrexat behandelt wurden, betrug die Rate gemeldeter Aborte 22,5 %.
-·Schwerwiegende Geburtsfehler traten bei 6,6 % der Lebendgeburten von Frauen auf, die während der Schwangerschaft Methotrexat in niedriger Dosierung (weniger als 30 mg/Woche) erhalten hatten. Bei Patientinnen mit vergleichbarer Erkrankung, die mit anderen Arzneimitteln als Methotrexat behandelt wurden, waren etwa 4 % der Lebendgeburten betroffen.
- +-Spontanaborte wurden bei 42,5 % der Schwangeren unter Methotrexat in niedriger Dosierung (weniger als 30 mg/Woche) beobachtet. Bei Patientinnen mit vergleichbarer Erkrankung, die mit anderen Arzneimitteln als Methotrexat behandelt wurden, betrug die Rate gemeldeter Aborte 22,5 %.
- +-Schwerwiegende Geburtsfehler traten bei 6,6 % der Lebendgeburten von Frauen auf, die während der Schwangerschaft Methotrexat in niedriger Dosierung (weniger als 30 mg/Woche) erhalten hatten. Bei Patientinnen mit vergleichbarer Erkrankung, die mit anderen Arzneimitteln als Methotrexat behandelt wurden, waren etwa 4 % der Lebendgeburten betroffen.
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-Die Nebenwirkungen, die in den Morbus Crohn-Studien mit Methotrexat bei kumulativen Dosen beobachtet wurden, zeigen im Vergleich zum bereits bekannten Profil kein verändertes Sicherheitsprofil für Methotrexat. Daher muss Methotrexat bei der Behandlung von Morbus Crohn genauso vorsichtig angewendet werden wie bei anderen rheumatischen und nichtrheumatischen Indikationen von Methotrexat (siehe Abschnitte «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Schwangerschaft und Stillzeit»).
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- +Die Nebenwirkungen, die in den Morbus Crohn-Studien mit Methotrexat bei kumulativen Dosen beobachtet wurden, zeigen im Vergleich zum bereits bekannten Profil kein verändertes Sicherheitsprofil für Methotrexat. Daher muss Methotrexat bei der Behandlung von Morbus Crohn genauso vorsichtig angewendet werden wie bei anderen rheumatischen und nichtrheumatischen Indikationen von Methotrexat (siehe Abschnitte "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Schwangerschaft und Stillzeit" ).
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-Methotrexat dringt über einen aktiven Transporter für reduzierte Folate und aufgrund einer relativ irreversiblen Bindung in die Zelle ein. Dort wirkt es hauptsächlich während der «S-Phase» der Zellteilung durch kompetitive Hemmung der Dihydrofolsäurereduktase. Dihydrofolate werden durch dieses Enzym zu Tetrahydrofolaten reduziert, welche als Carrier für Einkohlenstoff-Gruppen für die Synthese von Purin-Nukleotiden und Thymidylaten fungieren. Methotrexat hemmt damit die DNS-/RNS-Synthese, -Reparatur und Zellproliferation. Die Affinität der Dihydrofolatreduktase für Methotrexat ist wesentlich grösser als die Affinität für Fol- oder Dihydrofolsäure. Aktiv proliferierende Gewebe wie maligne Zellen, Knochenmark, fetale Zellen, Mund- und Darm-Mukosa, Psoriasis-befallene Hautbereiche, Haarmatrix sowie die Zellen der Harnblase reagieren im Allgemeinen empfindlicher auf die Wirkung von Methotrexat.
- +Methotrexat dringt über einen aktiven Transporter für reduzierte Folate und aufgrund einer relativ irreversiblen Bindung in die Zelle ein. Dort wirkt es hauptsächlich während der "S-Phase" der Zellteilung durch kompetitive Hemmung der Dihydrofolsäurereduktase. Dihydrofolate werden durch dieses Enzym zu Tetrahydrofolaten reduziert, welche als Carrier für Einkohlenstoff-Gruppen für die Synthese von Purin-Nukleotiden und Thymidylaten fungieren. Methotrexat hemmt damit die DNS-/RNS-Synthese, -Reparatur und Zellproliferation. Die Affinität der Dihydrofolatreduktase für Methotrexat ist wesentlich grösser als die Affinität für Fol- oder Dihydrofolsäure. Aktiv proliferierende Gewebe wie maligne Zellen, Knochenmark, fetale Zellen, Mund- und Darm-Mukosa, Psoriasis-befallene Hautbereiche, Haarmatrix sowie die Zellen der Harnblase reagieren im Allgemeinen empfindlicher auf die Wirkung von Methotrexat.
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-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» angegebenen Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" angegebenen Datum verwendet werden.
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-·Für die Injektion eignen sich die folgenden Stellen am besten:
- +-Für die Injektion eignen sich die folgenden Stellen am besten:
-·Den Bereich der gewählten Injektionsstelle säubern.
-·Die Plastikschutzkappe gerade von der Spritze abziehen.
-·Durch leichtes Zusammendrücken der Haut an der Injektionsstelle eine Hautfalte bilden.
-·Die Haut muss bis zum Herausziehen der Spritze nach erfolgter Injektion zusammengedrückt bleiben.
-·Die Nadel in einem 90-Grad-Winkel ganz in die Haut einstechen.
-·Den Kolben langsam herunterdrücken und die Flüssigkeit unter die Haut injizieren.
-·Nachdem der Spritzenkolben vollständig heruntergedrückt ist, wird das Nadelschutzsystem aktiviert.
-·Die Spritze still halten und den Daumen langsam vom Kopfende des Kolbens nehmen.
-·Der Kolben bewegt sich mit Ihrem Daumen nach oben und die Feder zieht die Nadel aus der Injektionsstelle zurück in den Nadelschutz.
- +-Den Bereich der gewählten Injektionsstelle säubern.
- +-Die Plastikschutzkappe gerade von der Spritze abziehen.
- +-Durch leichtes Zusammendrücken der Haut an der Injektionsstelle eine Hautfalte bilden.
- +-Die Haut muss bis zum Herausziehen der Spritze nach erfolgter Injektion zusammengedrückt bleiben.
- +-Die Nadel in einem 90-Grad-Winkel ganz in die Haut einstechen.
- +-Den Kolben langsam herunterdrücken und die Flüssigkeit unter die Haut injizieren.
- +-Nachdem der Spritzenkolben vollständig heruntergedrückt ist, wird das Nadelschutzsystem aktiviert.
- +-Die Spritze still halten und den Daumen langsam vom Kopfende des Kolbens nehmen.
- +-Der Kolben bewegt sich mit Ihrem Daumen nach oben und die Feder zieht die Nadel aus der Injektionsstelle zurück in den Nadelschutz.
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-·Für die Injektion eignen sich die folgenden Stellen am besten:
- +-Für die Injektion eignen sich die folgenden Stellen am besten:
-·Hände mit Seife und warmem Wasser reinigen.
-·Den Bereich der gewählten Injektionsstelle mit einem Alkoholtupfer säubern und trocknen lassen.
-·Untersuchen der Flüssigkeit im Sichtfenster auf Verfärbungen, Trübungen und grössere Schwebteilchen.
-·Untere Kappe zum Entfernen drehen und abziehen. Hände nach dem Entfernen der Kappe von der Nadelabdeckung fernhalten. Die Kappe nicht wieder aufsetzen. Die untere Kappe sofort entsorgen. Falls der Fertiginjektor nach Entfernen der Kappe fallengelassen wurde, soll er nicht zur Injektion verwendet werden.
-·Den Injektor direkt auf die Haut aufsetzen (im Winkel von etwa 90 Grad). Die Injektion ist innerhalb von 5 Minuten nach Entfernen der unteren Kappe vorzunehmen.
-·Das Arzneimittel wird injiziert, während der Griff gerade nach unten gedrückt wird. Die gewählte Geschwindigkeit soll für den Patienten angenehm sein. Der Injektor soll während der Injektion nicht abgehoben werden.
-·Nachdem der Griff ganz nach unten gedrückt wurde, ist ein Klicken zu hören und der orange Teil ist nicht mehr sichtbar.
-·Den Injektor gerade nach oben abheben: Der gelbe Ring zeigt, dass der Nadelschutz verriegelt ist.
- +-Hände mit Seife und warmem Wasser reinigen.
- +-Den Bereich der gewählten Injektionsstelle mit einem Alkoholtupfer säubern und trocknen lassen.
- +-Untersuchen der Flüssigkeit im Sichtfenster auf Verfärbungen, Trübungen und grössere Schwebteilchen.
- +-Untere Kappe zum Entfernen drehen und abziehen. Hände nach dem Entfernen der Kappe von der Nadelabdeckung fernhalten. Die Kappe nicht wieder aufsetzen. Die untere Kappe sofort entsorgen. Falls der Fertiginjektor nach Entfernen der Kappe fallengelassen wurde, soll er nicht zur Injektion verwendet werden.
- +-Den Injektor direkt auf die Haut aufsetzen (im Winkel von etwa 90 Grad). Die Injektion ist innerhalb von 5 Minuten nach Entfernen der unteren Kappe vorzunehmen.
- +-Das Arzneimittel wird injiziert, während der Griff gerade nach unten gedrückt wird. Die gewählte Geschwindigkeit soll für den Patienten angenehm sein. Der Injektor soll während der Injektion nicht abgehoben werden.
- +-Nachdem der Griff ganz nach unten gedrückt wurde, ist ein Klicken zu hören und der orange Teil ist nicht mehr sichtbar.
- +-Den Injektor gerade nach oben abheben: Der gelbe Ring zeigt, dass der Nadelschutz verriegelt ist.
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-66780, 68244 (Swissmedic).
- +66780,68244 (Swissmedic).
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-Erhältlich in Packungen zu je 1 Fertigspritze bzw. Fertiginjektor.
-In jeder Arzneimittelpackung mit Fertigspritze bzw. Fertiginjektor sind bereits Alkoholtupfer enthalten.
- +Erhältlich in Packungen zu je 1Fertigspritze bzw. Fertiginjektor.
- +In jeder Arzneimittelpackung mit Fertigspritzebzw. Fertiginjektor sind bereits Alkoholtupfer enthalten.
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