| 34 Änderungen an Fachinfo Erlotinib Sandoz 25 mg |
-Erlotinibum ut erlotinibi hydrochloridum.
- +25 mg: 25 mg erlotinibum ut 27,32 mg erlotinibi hydrochloridum.
- +100 mg: 100 mg erlotinibum ut 109,27 mg erlotinibi hydrochloridum.
- +150 mg: 150 mg erlotinibum ut 163,90 mg erlotinibi hydrochloridum.
-Lactosum, excipiens pro compresso obducto.
- +Lactosum monohydratum*, cellulosum microcristallinum, carboxymethylamylum natricum A#, magnesii stearas, poly(alcohol vinylicus), titanii dioxidum (E171), macrogola 3350, talcum, acidi methacrylici et ethylis acrylatis polymerisatum 1:1, natrii hydrogencarbonas#.
- +* 1 Filmtablette zu 25 mg enthält 23,98 mg; 1 Filmtablette zu 100 mg enthält 95,93 mg; 1 Filmtablette zu 150 mg enthält 143,90 mg.
- +# Natricum: 1 Filmtablette zu 25 mg enthält 0,2 mg; 1 Filmtablette zu 100 mg enthält 0,7 mg; 1 Filmtablette zu 150 mg enthält 1,1 mg.
-Übliche Dosierung
-Eine Therapie mit Erlotinib Sandoz sollte unbedingt unter Aufsicht einer Ärztin oder eines Arztes eingeleitet werden mit Erfahrung in der Behandlung von Krebspatienten.
- +Eine Therapie mit Erlotinib Sandoz sollte unbedingt unter Aufsicht eines Arztes oder einer Ärztin eingeleitet werden mit Erfahrung in der Behandlung von Krebspatienten.
- +Übliche Dosierung
- +Dosisanpassung aufgrund unerwünschter Wirkungen/Interaktionen
- +Art der Anwendung
- +Zum Einnehmen.
- +
-Erlotinib Sandoz Filmtabletten enthalten Lactose. Patienten mit den seltenen hereditären Störungen Galactoseintoleranz, Lapp-Lactasemangel oder Glucose-Galactose-Malabsorptions-Syndrom dürfen dieses Arzneimittel nicht verwenden.
- +Erlotinib Sandoz Filmtabletten enthalten Lactose. Patienten mit den seltenen hereditären Störungen Galactoseintoleranz, völligem Lactase-mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten dürfen dieses Arzneimittel nicht anwenden.
- +Natrium
- +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
-Erlotinib ist kein Hemmer von CYP3A4. In Studien mit Patienten wurde unter Komedikation mit Erlotinib keine Veränderung des Metabolismus von Erythromycin (Atemtest) bzw. Midazolam beobachtet. Die orale Bioverfügbarkeit von Midazolam nahm bei Komedikation mit Erlotinib über 14 Tage um 24% ab. Der Mechanismus ist nicht geklärt.
-Die Löslichkeit von Erlotinib ist pH-abhängig und nimmt mit steigendem pH-Wert ab. Arzneimittel, die den pH-Wert des oberen Gastrointestinaltrakts verändern, können die Löslichkeit von Erlotinib und dadurch seine Bioverfügbarkeit verändern.
- +Rauchen führt zu einer CYP1A1- und CYP1A2-Induktion. Daraus resultiert bei Rauchern eine Reduktion der Erlotinib-Exposition um 50–60%. Rauchern sollte daher geraten werden, das Rauchen aufzugeben (siehe Rubrik «Dosierung/Anwendung», «Spezielle Dosierungsanweisungen»).
- +Erlotinib ist kein Hemmer von CYP3A4. In Studien mit Patienten wurde unter Komedikation mit Erlotinib keine Veränderung des Metabolismus von Erythromycin (Atemtest) bzw. Midazolam beobachtet. Die orale Bioverfügbarkeit von Midazolam nahm bei Komedikation mit Erlotinib über 14 Tage um 24% ab. Der Mechanismus ist nicht geklärt.
- +Andere Interaktionen
- +Die Kombination von Erlotinib mit Statinen erhöht das Risiko für Myopathien, inklusive Rhabdomyolyse, welche selten beobachtet wurde.
- +Wirkung von Erlotinib Sandoz auf andere Arzneimittel
- +Antikoagulanzien: Bei gleichzeitiger Verabreichung von Erlotinib und Antikoagulanzien auf Cumarinbasis, sind Erhöhungen der International Normalized Ratio (INR) sowie Blutungen, in einigen Fällen mit tödlichem Ausgang, beobachtet worden. Patienten, die mit Warfarin oder anderen Antikoagulanzien auf Cumarinbasis behandelt werden, sollten regelmässig auf Veränderungen der Prothrombinzeit oder der INR hin überwacht werden.
- +Die Löslichkeit von Erlotinib ist pH-abhängig und nimmt mit steigendem pH-Wert ab. Arzneimittel, die den pH-Wert des oberen Gastrointestinaltrakts verändern, können die Löslichkeit von Erlotinib und dadurch seine Bioverfügbarkeit verändern.
-Antikoagulanzien: Bei gleichzeitiger Verabreichung von Erlotinib und Antikoagulanzien auf Cumarinbasis, sind Erhöhungen der International Normalized Ratio (INR) sowie Blutungen, in einigen Fällen mit tödlichem Ausgang, beobachtet worden. Patienten, die mit Warfarin oder anderen Antikoagulanzien auf Cumarinbasis behandelt werden, sollten regelmässig auf Veränderungen der Prothrombinzeit oder der INR hin überwacht werden.
-Die Kombination von Erlotinib mit Statinen erhöht das Risiko für Myopathien, inklusive Rhabdomyolyse, welche selten beobachtet wurde.
-Rauchen führt zu einer CYP1A1- und CYP1A2-Induktion. Daraus resultiert bei Rauchern eine Reduktion der Erlotinib-Exposition um 50–60%. Rauchern sollte daher geraten werden, das Rauchen aufzugeben (siehe Rubrik «Dosierung/Anwendung», «Spezielle Dosierungsanweisungen»).
-Es liegen keine hinreichend oder gut kontrollierten Studien mit Erlotinib bei schwangeren Frauen vor. In Tierstudien ist eine gewisse Reproduktionstoxizität nachgewiesen worden (siehe Rubrik «Präklinische Daten»). Das potenzielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt. Frauen im gebärfähigen Alter muss geraten werden, während der Behandlung mit Erlotinib Sandoz eine Schwangerschaft zu vermeiden. Bei schwangeren Frauen sollte die Therapie nur dann durchgeführt werden, wenn es eindeutig notwendig ist.
- +Es gibt keine hinreichenden Daten zur Anwendung bei Schwangeren. In tierexperimentellen Studien fand sich eine Reproduktionstoxizität (siehe «Präklinische Daten»).
- +Das potenzielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt. Frauen im gebärfähigen Alter muss geraten werden, während der Behandlung mit Erlotinib Sandoz eine Schwangerschaft zu vermeiden. Bei schwangeren Frauen sollte die Therapie nur dann durchgeführt werden, wenn es eindeutig notwendig ist.
-Erlotinib hat aufgrund seiner pharmakologischen Eigenschaften wahrscheinlich keinen bzw. vernachlässigbaren Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Es wurden keine entsprechenden Studien durchgeführt. Aufgrund von unerwünschten Wirkungen wie Übelkeit, Erbrechen und Ermüdung ist jedoch beim Lenken von Fahrzeugen und Bedienen von Maschinen Vorsicht geboten.
- +Erlotinib hat aufgrund seiner pharmakologischen Eigenschaften wahrscheinlich keinen bzw. vernachlässigbaren Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit Maschinen zu bedienen. Es wurden keine entsprechenden Studien durchgeführt. Aufgrund von unerwünschten Wirkungen wie Übelkeit, Erbrechen und Ermüdung ist jedoch beim Lenken von Fahrzeugen und Bedienen von Maschinen Vorsicht geboten.
-Affektionen der Leber und Gallenblase
- +Leber- und Gallenerkrankungen
-Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
- +Erlotinib ist ein Inhibitor der Tyrosinkinase des epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptors (EGFR, HER-1). HER1/EGFR wird an der Oberfläche normaler Zellen und von Krebszellen exprimiert.
-Erlotinib ist ein Inhibitor der Tyrosinkinase des epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptors (EGFR, HER-1). HER1/EGFR wird an der Oberfläche normaler Zellen und von Krebszellen exprimiert. In nicht-klinischen Modellen bewirkt die Hemmung der HER1/EGFR-Tyrosinkinase den Wachstumsstillstand und/oder Tod der Zelle. Untersuchungen zur Wirkung im Tumorgewebe liegen bisher nicht vor.
- +In nicht-klinischen Modellen bewirkt die Hemmung der HER1/EGFR-Tyrosinkinase den Wachstumsstillstand und/oder Tod der Zelle. Untersuchungen zur Wirkung im Tumorgewebe liegen bisher nicht vor.
-In einer doppelblinden randomisierten Phase-III-Studie (MO22162, CURRENTS) zum Vergleich von zwei Erlotinib-Dosen (300 mg versus 150 mg) bei Rauchern (im Mittel 38 Packungsjahre) mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem NSCLC unter Zweitlinientherapie nach Chemotherapieversagen ergab sich mit der 300-mg-Dosis Erlotinib kein PFS-Nutzen gegenüber der empfohlenen Dosis (7,00 vs 6,86 Wochen). In dieser Studie wurde keine Selektion von Patienten nach EGFR-Mutationsstatus durchgeführt.
-In einer doppelblinden randomisierten Phase-III-Studie (MO22162, CURRENTS) zum Vergleich von zwei Erlotinib-Dosen (300 mg versus 150 mg) bei Rauchern (im Mittel 38 Packungsjahre) mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem NSCLC unter Zweitlinientherapie nach Chemotherapieversagen ergab sich mit der 300-mg-Dosis Erlotinib kein PFS-Nutzen gegenüber der empfohlenen Dosis (7,00 vs 6,86 Wochen). In dieser Studie wurde keine Selektion von Patienten nach EGFR-Mutationsstatus durchgeführt.
- +In einer doppelblinden randomisierten Phase-III-Studie (MO22162, CURRENTS) zum Vergleich von zwei Erlotinib-Dosen (300 mg versus 150 mg) bei Rauchern (im Mittel 38 Packungsjahre) mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem NSCLC unter Zweitlinientherapie nach Chemotherapieversagen ergab sich mit der 300mg-Dosis Erlotinib kein PFS-Nutzen gegenüber der empfohlenen Dosis (7,00 vs 6,86 Wochen). In dieser Studie wurde keine Selektion von Patienten nach EGFR-Mutationsstatus durchgeführt.
-Ältere Patienten und Kinder und Jugendliche
-Es sind keine spezifischen Studien mit pädiatrischen oder geriatrischen Patienten durchgeführt worden.
- +Ältere Patienten
- +Es sind keine spezifischen Studien mit geriatrischen Patienten durchgeführt worden.
- +Kinder und Jugendliche
- +Es sind keine spezifischen Studien mit pädiatrischen Patienten durchgeführt worden.
-In einer pharmakokinetischen Studie an gesunden Probanden betrug die AUC0–∞ die Hälfte bis ein Drittel des bei Nichtrauchern/Exrauchern ermittelten Wertes infolge Induktion von CYP1A1 in der Lunge und CYP1A2 in der Leber.
- +In einer pharmakokinetischen Studie an gesunden Probanden betrug die AUC 0–∞ die Hälfte bis ein Drittel des bei Nichtrauchern/Exrauchern ermittelten Wertes infolge Induktion von CYP1A1 in der Lunge und CYP1A2 in der Leber.
-Daten von Tests der Reproduktionstoxizität bei Ratten und Kaninchen weisen darauf hin, dass die Exposition gegenüber Erlotinib in Dosen, die sich nahe an der maximal verträglichen Dosis bewegten und/oder für das Muttertier toxisch waren, embryotoxische Wirkungen zur Folge hatte. Es gab jedoch keine Hinweise auf Störungen der Fruchtbarkeit, auf eine teratogene Wirkung oder auf prä- oder postnatale Störungen der körperlichen oder verhaltensbezogenen Entwicklung. Die für die Muttertiere toxischen Wirkungen bei Ratten und Kaninchen traten in diesen Studien bei Plasmakonzentrationen auf, die ähnlich hoch waren wie diejenigen beim Menschen nach Verabreichung einer 150 mg-Dosis Erlotinib.
-In vitro-Studien mit Erlotinib ergaben eine Hemmung der hERG-Kanäle bei Konzentrationen, die mindestens das 20fache der freien Wirkstoffkonzentration nach therapeutischen Dosen beim Menschen betragen. Studien bei Hunden ergaben keine Verlängerung des QT-Intervalls.
-Beeinträchtigung der Fertilität
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- +Daten von Tests der Reproduktionstoxizität bei Ratten und Kaninchen weisen darauf hin, dass die Exposition gegenüber Erlotinib in Dosen, die sich nahe an der maximal verträglichen Dosis bewegten und/oder für das Muttertier toxisch waren, embryotoxische Wirkungen zur Folge hatte. Es gab jedoch keine Hinweise auf Störungen der Fruchtbarkeit, auf eine teratogene Wirkung oder auf prä- oder postnatale Störungen der körperlichen oder verhaltensbezogenen Entwicklung. Die für die Muttertiere toxischen Wirkungen bei Ratten und Kaninchen traten in diesen Studien bei Plasmakonzentrationen auf, die ähnlich hoch waren wie diejenigen beim Menschen nach Verabreichung einer 150 mg-Dosis Erlotinib.
- +In vitro-Studien mit Erlotinib ergaben eine Hemmung der hERG-Kanäle bei Konzentrationen, die mindestens das 20-fache der freien Wirkstoffkonzentration nach therapeutischen Dosen beim Menschen betragen. Studien bei Hunden ergaben keine Verlängerung des QT-Intervalls.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
-Entsorgung
- +Hinweise für die Handhabung
-Juli 2018.
- +Dezember 2019.
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