| 38 Änderungen an Fachinfo Clarithromycin Spirig HC 250 mg |
-Filmtablette zu 250 mg und 500 mg Clarithromycin.
- +Filmtablette zu 250 mg und 500 mg Clarithromycin.
-Die empfohlene Dosierung beträgt für Erwachsene und Jugendliche älter als 12 Jahre 1 Filmtablette zu 250 mg alle 12 Stunden (2× 1 Tabl. = 500 mg/d).
-Je nach Schweregrad der Infektion kann die Dosis auf 500 mg, d.h. 1× 2 Tabl. zu 250 mg oder 1× 1 Tabl. zu 500 mg alle 12 Stunden erhöht werden (= 1 g/d).
-Bei Patienten mit einer mässigen bis schweren Einschränkung der Nierenfunktion (Creatinin-Clearance <30 ml/min) sollte, wenn immer möglich, die Dosierung halbiert werden, d.h. 1× 250 mg täglich oder 2× 250 mg täglich bei schweren Infektionen, und die Therapiedauer sollte 14 Tage nicht übersteigen.
- +Die empfohlene Dosierung beträgt für Erwachsene und Jugendliche älter als 12 Jahre 1 Filmtablette zu 250 mg alle 12 Stunden (2× 1 Tabl. = 500 mg/d).
- +Je nach Schweregrad der Infektion kann die Dosis auf 500 mg, d.h. 1× 2 Tabl. zu 250 mg oder 1× 1 Tabl. zu 500 mg alle 12 Stunden erhöht werden (= 1 g/d).
- +Bei Patienten mit einer mässigen bis schweren Einschränkung der Nierenfunktion (Creatinin-Clearance <30 ml/min) sollte, wenn immer möglich, die Dosierung halbiert werden, d.h. 1× 250 mg täglich oder 2× 250 mg täglich bei schweren Infektionen, und die Therapiedauer sollte 14 Tage nicht übersteigen.
-Die empfohlene Dosierung bei Infektionen durch nicht-tuberkulöse Mycobakterien des Mycobacterium avium-Komplexes bei HIV-Patienten beträgt 500 mg 2× täglich (1000 mg/d), d.h. 2× 1 Filmtablette Clarithromycin Spirig HC 500 mg. Die Therapie sollte in Patienten, welche eine klinische oder bakteriologische Verbesserung zeigen, kontinuierlich weitergeführt werden.
-Zur Prävention: Die empfohlene Dosis ist 500 mg 2× täglich.
- +Die empfohlene Dosierung bei Infektionen durch nicht-tuberkulöse Mycobakterien des Mycobacterium avium-Komplexes bei HIV-Patienten beträgt 500 mg 2× täglich (1000 mg/d), d.h. 2× 1 Filmtablette Clarithromycin Spirig HC 500 mg. Die Therapie sollte in Patienten, welche eine klinische oder bakteriologische Verbesserung zeigen, kontinuierlich weitergeführt werden.
- +Zur Prävention: Die empfohlene Dosis ist 500 mg 2× täglich.
-Zur Eradikation von Helicobacter pylori ist die empfohlene Dosierung von Clarithromycin Spirig HC 2× 500 mg pro Tag, zusammen mit Amoxicillin 2× 1000 mg pro Tag und Omeprazol 1-2× 20 mg pro Tag während 7-10 Tagen.
- +Zur Eradikation von Helicobacter pylori ist die empfohlene Dosierung von Clarithromycin Spirig HC 2× 500 mg pro Tag, zusammen mit Amoxicillin 2× 1000 mg pro Tag und Omeprazol 1-2× 20 mg pro Tag während 7-10 Tagen.
-Bei gleichzeitiger Gabe von oralem Midazolam mit Clarithromycin Tabletten (500 mg zweimal täglich) stieg die AUC von Midazolam um das 7-fache an. Die gleichzeitige Gabe von oralem Midazolam und Clarithromycin ist kontraindiziert (siehe "Kontraindikationen" ).
- +Bei gleichzeitiger Gabe von oralem Midazolam mit Clarithromycin Tabletten (500 mg zweimal täglich) stieg die AUC von Midazolam um das 7-fache an. Die gleichzeitige Gabe von oralem Midazolam und Clarithromycin ist kontraindiziert (siehe "Kontraindikationen" ).
-Durch die gleichzeitige Einnahme von Fluconazol 200 mg täglich mit Clarithromycin 500 mg zweimal täglich wurde bei 21 gesunden Probanden der Talspiegel von Clarithromycin um 33% und die AUC0-12 um 18% erhöht. Die 14-OH-Clarithromycin-Steady-State-Spiegel wurden nicht signifikant beeinflusst. Eine Dosisanpassung von Clarithromycin ist nicht notwendig.
- +Durch die gleichzeitige Einnahme von Fluconazol 200 mg täglich mit Clarithromycin 500 mg zweimal täglich wurde bei 21 gesunden Probanden der Talspiegel von Clarithromycin um 33% und die AUC0-12 um 18% erhöht. Die 14-OH-Clarithromycin-Steady-State-Spiegel wurden nicht signifikant beeinflusst. Eine Dosisanpassung von Clarithromycin ist nicht notwendig.
-In einer pharmakokinetischen Untersuchung wurde gezeigt, dass eine Kombinationstherapie von Clarithromycin 500 mg alle 12 Stunden mit Ritonavir 200 mg alle 8 Stunden zu einer beträchtlichen Hemmung der Metabolisierung von Clarithromycin führte: die Cmax stieg um 31%, die Cmin um 182% und die Fläche unter der Blutspiegelkurve (AUC) um 77%. Die Bildung von 14-OH-Clarithromycin wurde vollständig gehemmt.
-Aufgrund der grossen therapeutischen Breite von Clarithromycin dürfte jedoch die Verringerung einer oralen Dosis von 2× 250 mg oder 2× 500 mg bei Patienten mit normaler Nierenfunktion nicht erforderlich sein.
-Bei Patienten mit Niereninsuffizienz sollte die Dosis von Clarithromycin bei einer Creatininclearance von 30-60 ml/min um 50% und bei einer Creatininclearance von <30 ml/min um 75% reduziert werden. Höhere Dosen als 1 g Clarithromycin pro Tag sollten nicht gleichzeitig mit Ritonavir verabreicht werden.
- +In einer pharmakokinetischen Untersuchung wurde gezeigt, dass eine Kombinationstherapie von Clarithromycin 500 mg alle 12 Stunden mit Ritonavir 200 mg alle 8 Stunden zu einer beträchtlichen Hemmung der Metabolisierung von Clarithromycin führte: die Cmax stieg um 31%, die Cmin um 182% und die Fläche unter der Blutspiegelkurve (AUC) um 77%. Die Bildung von 14-OH-Clarithromycin wurde vollständig gehemmt.
- +Aufgrund der grossen therapeutischen Breite von Clarithromycin dürfte jedoch die Verringerung einer oralen Dosis von 2× 250 mg oder 2× 500 mg bei Patienten mit normaler Nierenfunktion nicht erforderlich sein.
- +Bei Patienten mit Niereninsuffizienz sollte die Dosis von Clarithromycin bei einer Creatininclearance von 30-60 ml/min um 50% und bei einer Creatininclearance von <30 ml/min um 75% reduziert werden. Höhere Dosen als 1 g Clarithromycin pro Tag sollten nicht gleichzeitig mit Ritonavir verabreicht werden.
-Nach kombinierter Anwendung von 3× 500 mg Clarithromycin und 1× 40 mg Omeprazol pro Tag bei gesunden Erwachsenen waren die Plasmakonzentrationen von Omeprazol im Fliessgleichgewicht erhöht (Cmax um 30%, AUC0-24 um 89% und T½ um 34%). Der durchschnittliche gastrische pH-Wert über 24 Stunden lag bei 5,2 nach alleiniger Omeprazol-Verabreichung und bei 5,7 nach kombinierter Anwendung mit Clarithromycin.
- +Nach kombinierter Anwendung von 3× 500 mg Clarithromycin und 1× 40 mg Omeprazol pro Tag bei gesunden Erwachsenen waren die Plasmakonzentrationen von Omeprazol im Fliessgleichgewicht erhöht (Cmax um 30%, AUC0-24 um 89% und T½ um 34%). Der durchschnittliche gastrische pH-Wert über 24 Stunden lag bei 5,2 nach alleiniger Omeprazol-Verabreichung und bei 5,7 nach kombinierter Anwendung mit Clarithromycin.
-Bei gleichzeitiger Gabe von Midazolam mit Clarithromycin Tabletten (500 mg zweimal täglich) stieg die AUC von Midazolam um das 2,7-fache nach intravenöser Gabe. Wird während der Clarithromycintherapie auch Midazolam intravenös verabreicht, soll der Patient engmaschig überwacht werden, damit gegebenenfalls die Dosierung angepasst werden kann (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Die Aufnahme von Midazolam über die Mundschleimhaut führt aufgrund der möglichen Umgehung der prä-systemischen Elimination wahrscheinlich eher zu ähnlichen Interaktionen wie sie nach intravenöser Verabreichung beobachtet werden, als zu solchen nach oraler Gabe.
- +Bei gleichzeitiger Gabe von Midazolam mit Clarithromycin Tabletten (500 mg zweimal täglich) stieg die AUC von Midazolam um das 2,7-fache nach intravenöser Gabe. Wird während der Clarithromycintherapie auch Midazolam intravenös verabreicht, soll der Patient engmaschig überwacht werden, damit gegebenenfalls die Dosierung angepasst werden kann (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Die Aufnahme von Midazolam über die Mundschleimhaut führt aufgrund der möglichen Umgehung der prä-systemischen Elimination wahrscheinlich eher zu ähnlichen Interaktionen wie sie nach intravenöser Verabreichung beobachtet werden, als zu solchen nach oraler Gabe.
-Sowohl Clarithromycin als auch Saquinavir sind Substrate und Inhibitoren von CYP3A und können zu einer bidirektionalen Pharmakokinetikinteraktion führen. Die gleichzeitige Gabe von Clarithromycin (500 mg 2× täglich) und Saquinavir (Weichgelatinekapsel, 1200 mg 3× täglich) an 12 gesunden Probanden resultierte in einer systemischen Verfügbarkeit im Steady-State (AUC) und maximalen Konzentrationen (Cmax) von Saquinavir, die 177% bzw. 187% höher lagen als bei der alleinigen Gabe von Saquinavir. Die Werte für AUC und Cmax von Clarithromycin waren um ca. 40% höher als bei der alleinigen Gabe von Clarithromycin. Keine Dosisanpassung ist notwendig, wenn die beiden Arzneimittel für eine begrenzte Zeit mit den untersuchten Stärken und Darreichungsformen gleichzeitig eingenommen werden. Beobachtungen aus Arzneimittelwechselwirkungsstudien mit der Weichgelatinekapsel sind nicht unbedingt übertragbar auf die Anwendung von Saquinavir Hartgelatinekapseln. Beobachtungen aus Arzneimittelwechselwirkungsstudien mit ungeboostetem Saquinavir sind nicht unbedingt übertragbar auf die Wirkungen, die mit Saquinavir/Ritonavir zu beobachten sind. Wenn Saquinavir gleichzeitig mit Ritonavir verabreicht wird, ist die mögliche Wirkung von Ritonavir auf Clarithromycin zu berücksichtigen (s. Abschnitt "Ritonavir" ).
- +Sowohl Clarithromycin als auch Saquinavir sind Substrate und Inhibitoren von CYP3A und können zu einer bidirektionalen Pharmakokinetikinteraktion führen. Die gleichzeitige Gabe von Clarithromycin (500 mg 2× täglich) und Saquinavir (Weichgelatinekapsel, 1200 mg 3× täglich) an 12 gesunden Probanden resultierte in einer systemischen Verfügbarkeit im Steady-State (AUC) und maximalen Konzentrationen (Cmax) von Saquinavir, die 177% bzw. 187% höher lagen als bei der alleinigen Gabe von Saquinavir. Die Werte für AUC und Cmax von Clarithromycin waren um ca. 40% höher als bei der alleinigen Gabe von Clarithromycin. Keine Dosisanpassung ist notwendig, wenn die beiden Arzneimittel für eine begrenzte Zeit mit den untersuchten Stärken und Darreichungsformen gleichzeitig eingenommen werden. Beobachtungen aus Arzneimittelwechselwirkungsstudien mit der Weichgelatinekapsel sind nicht unbedingt übertragbar auf die Anwendung von Saquinavir Hartgelatinekapseln. Beobachtungen aus Arzneimittelwechselwirkungsstudien mit ungeboostetem Saquinavir sind nicht unbedingt übertragbar auf die Wirkungen, die mit Saquinavir/Ritonavir zu beobachten sind. Wenn Saquinavir gleichzeitig mit Ritonavir verabreicht wird, ist die mögliche Wirkung von Ritonavir auf Clarithromycin zu berücksichtigen (s. Abschnitt "Ritonavir" ).
-Sowohl Clarithromycin als auch Atazanavir sind Substrate und Inhibitoren von CYP3A und können zu einer bidirektionalen Pharmakokinetikinteraktion führen. Die gleichzeitige Gabe von Clarithromycin (500 mg 2× täglich) mit Atazanavir (400 mg 1× täglich) führte zu einem 2-fachen Anstieg der Clarithromycinexposition und zu einer 70%-igen Reduktion der 14(R)-Hydroxyclarithromycinexposition, mit einer Steigerung der AUC von Atazanavir um 28%. Aufgrund der grossen therapeutischen Breite von Clarithromycin sollte bei Patienten mit normaler Nierenfunktion keine Dosisreduktion nötig sein. Bei Vorliegen einer mässigen Niereninsuffizienz (Kreatininclearance 30 bis 60 ml/min) sollte die Clarithromycindosis um 50% reduziert werden. Bei Patienten mit einer Kreatininclearance <30 ml/min soll die Clarithromycindosis mit Hilfe von geeigneten Darreichungsformen (z.B. Suspension) um 75% reduziert werden. Die Tagesmaximaldosis von 1 g Clarithromycin soll bei gleichzeitiger Einnahme von Proteaseinhibitoren nicht überschritten werden.
- +Sowohl Clarithromycin als auch Atazanavir sind Substrate und Inhibitoren von CYP3A und können zu einer bidirektionalen Pharmakokinetikinteraktion führen. Die gleichzeitige Gabe von Clarithromycin (500 mg 2× täglich) mit Atazanavir (400 mg 1× täglich) führte zu einem 2-fachen Anstieg der Clarithromycinexposition und zu einer 70%-igen Reduktion der 14(R)-Hydroxyclarithromycinexposition, mit einer Steigerung der AUC von Atazanavir um 28%. Aufgrund der grossen therapeutischen Breite von Clarithromycin sollte bei Patienten mit normaler Nierenfunktion keine Dosisreduktion nötig sein. Bei Vorliegen einer mässigen Niereninsuffizienz (Kreatininclearance 30 bis 60 ml/min) sollte die Clarithromycindosis um 50% reduziert werden. Bei Patienten mit einer Kreatininclearance <30 ml/min soll die Clarithromycindosis mit Hilfe von geeigneten Darreichungsformen (z.B. Suspension) um 75% reduziert werden. Die Tagesmaximaldosis von 1 g Clarithromycin soll bei gleichzeitiger Einnahme von Proteaseinhibitoren nicht überschritten werden.
-Clarithromycin wird in die Muttermilch ausgeschieden. Clarithromycin und sein aktiver Metabolit 14-Hydroxy-Clarithromycin erreichen bei Einnahme von 2mal täglich 250 mg Clarithromycin 25% bzw. 75% der entsprechenden Konzentration im Serum. Daher soll während und bis einen Tag nach Abschluss der Behandlung mit Clarithromycin Spirig HC nicht gestillt werden (Gefahr von Sprosspilzbesiedlung, Durchfällen und Möglichkeit einer Sensibilisierung).
- +Clarithromycin wird in die Muttermilch ausgeschieden. Clarithromycin und sein aktiver Metabolit 14-Hydroxy-Clarithromycin erreichen bei Einnahme von 2mal täglich 250 mg Clarithromycin 25% bzw. 75% der entsprechenden Konzentration im Serum. Daher soll während und bis einen Tag nach Abschluss der Behandlung mit Clarithromycin Spirig HC nicht gestillt werden (Gefahr von Sprosspilzbesiedlung, Durchfällen und Möglichkeit einer Sensibilisierung).
-Zusammenstellung unerwünschter
-Wirkungen in klinischen Studien
-mit Clarithromycin Spirig HC
-Filmtabletten
-Organklasse Häufigkeit Nebenwirkung
-Infektionen und parasitäre Gelegentlich Candidiasis (einschliessli
-Erkrankungen ch oraler und genitaler
- Candidiasis), Vaginale
- Infektion.
-Erkrankungen des Blutes und des Gelegentlich Leukopenie, Neutropenie,
-Lymphsystems Eosinophilie.
-Stoffwechsel und Ernährungsstöru Gelegentlich Anorexie, verminderter
-ngen Appetit.
-Psychiatrische Erkrankungen Häufig Schlaflosigkeit.
-Gelegentlich Angstzustände.
-Erkrankungen des Nervensystems Häufig Kopfschmerzen (2%),
- Benommenheit (1%),
- Geschmacksveränderungen
- (1%).
-Gelegentlich Schwindel, Tremor, Schläfrigkeit.
-Erkrankungen des Ohrs und des Gelegentlich Tinnitus, Hörstörungen.
-Labyrinths
-Herzerkrankungen Gelegentlich verlängerte QT-Intervalle,
- Palpitationen.
-Erkrankungen des Gastrointestina Häufig Nausea (3%), Diarrhoe
-ltrakts (3%), Dyspepsie (2%),
- abdominale Schmerzen
- (2%), Erbrechen (1%).
-Gelegentlich Glossitis, Stomatitis, Gastritis,
- Verstopfung, Mundtrockenheit,
- Aufstossen, Blähung.
-Leber- und Gallenerkrankungen Häufig Alanin-Aminotransferase
- (SGPT) und Aspartatamino-t
- ransferase (SGOT) erhöht
- (1%).
-Gelegentlich Cholestase, Hepatitis,
- Gamma-Glutamyltransferase erhöht,
- alkalische Phosphatase erhöht,
- Laktatdehydrogenase erhöht.
-Erkrankungen der Haut und des Häufig Pruritus (1%), Rash,
-Unterhautzellgewebes erhöhter Schweiss.
-Allgemeine Erkrankungen Häufig Asthenie (1%).
-Gelegentlich Unwohlsein, Brustschmerzen,
- Schüttelfrost, Müdigkeit.
- +Zusammenstellung unerwünschter Wirkungen in klinischen Studien mit Clarithromycin Spirig HC Filmtabletten
- +Organklasse Häufigkeit Nebenwirkung
- +Infektionen und parasitäre Erkrankungen Gelegentlich Candidiasis (einschliesslich oraler und genitaler Candidiasis), Vaginale Infektion.
- +Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems Gelegentlich Leukopenie, Neutropenie, Eosinophilie.
- +Stoffwechsel und Ernährungsstörungen Gelegentlich Anorexie, verminderter Appetit.
- +Psychiatrische Erkrankungen Häufig Schlaflosigkeit.
- +Gelegentlich Angstzustände.
- +Erkrankungen des Nervensystems Häufig Kopfschmerzen (2%), Benommenheit (1%), Geschmacksveränderungen (1%).
- +Gelegentlich Schwindel, Tremor, Schläfrigkeit.
- +Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths Gelegentlich Tinnitus, Hörstörungen.
- +Herzerkrankungen Gelegentlich verlängerte QT-Intervalle, Palpitationen.
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Häufig Nausea (3%), Diarrhoe (3%), Dyspepsie (2%), abdominale Schmerzen (2%), Erbrechen (1%).
- +Gelegentlich Glossitis, Stomatitis, Gastritis, Verstopfung, Mundtrockenheit, Aufstossen, Blähung.
- +Leber- und Gallenerkrankungen Häufig Alanin-Aminotransferase (SGPT) und Aspartatamino-transferase (SGOT) erhöht (1%).
- +Gelegentlich Cholestase, Hepatitis, Gamma-Glutamyltransferase erhöht, alkalische Phosphatase erhöht, Laktatdehydrogenase erhöht.
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Häufig Pruritus (1%), Rash, erhöhter Schweiss.
- +Allgemeine Erkrankungen Häufig Asthenie (1%).
- +Gelegentlich Unwohlsein, Brustschmerzen, Schüttelfrost, Müdigkeit.
-
-Zusammenstellung
-der Nebenwirkungen
-aus der Post-Marketi
-ng Überwachung
-Organklasse Nebenwirkung
-Infektionen und Erysipel.
-parasitäre Erkrankun
-gen
-Erkrankungen des Agranulozytose, Thrombozytopenie, hämolytische Anämie.
-Blutes und des
-Lymphsystems
-Erkrankungen des Allergische Reaktionen wie Urtikaria, Pruritus und milden Hauterscheinungen
-Immunsystems (Ausschlag, maculopapillärer Ausschlag) (1,1%) bis zu Anaphylaxie und
- Stevens-Johnson-Syndrom / toxische epidermale Nekrolyse (unter oral
- verabreichtem Clarithromycin), Angioneurotisches Ödem.
-Stoffwechsel- und Hypoglykämie bei gleichzeitiger Gabe von Antidiabetika welche über das CYP3A
-Ernährungsstörungen Enzym metabolisiert werden oder Insulin (siehe "Warnhinweise" und
- "Interaktionen" ).
-Psychiatrische Albträume, Konfusion, Desorientierung, Halluzinationen, Psychosen,
-Erkrankungen Entpersonalisierung, Depression, Manie.
-Erkrankungen des Konvulsionen, Benommenheit, Geschmacksverlust, Geruchsverlust,
-Nervensystems Geruchsstörungen (meist im Zusammenhang mit Geschmacksstörungen berichtet),
- Kopfschmerzen, Parästhesie.
-Erkrankungen des Hörverlust, welcher nach Absetzen der Therapie üblicherweise reversibel ist.
-Ohrs und des Labyrin
-ths
-Herzerkrankungen Unter Clarithromycin wurden in seltenen Fällen ventrikuläre Tachykardien,
- Kammerflimmern und torsades de pointes beobachtet.
-Gefässerkrankungen Hämorrhagie bei Patienten, welche gleichzeitig mit oralen Antikoagulantien
- behandelt werden.
-Erkrankungen des Pankreatitis, Erbrechen, Zahnverfärbung (Zahnverfärbung meist reversibel
-Gastrointestinaltrak mittels professioneller Zahnreinigung), Nausea, Druckgefühl im Oberbauch (in
-ts seltenen Fällen krampfartiger Natur), weiche Stühle und Diarrhoe, Dyspepsie,
- Geschmacksstörungen sowie reversible Zungenverfärbungen (unter
- Kombinationstherapie mit Omeprazol). Wie bei anderen Antibiotika wurde auch
- unter Clarithromycin über das Auftreten von pseudomembranöser Colitis
- berichtet (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Leber- und Gallenerk Leberfunktionsstörungen, Erhöhung der Leberenzymwerte, hepatocelluläre
-rankungen und/oder cholestatische Hepatitis, mit oder ohne Ikterus. Die hepatische
- Dysfunktion kann schwer sein und ist üblicherweise reversibel. Sehr selten
- wurde über Versagen der Leberfunktion mit tödlichem Ausgang berichtet.
- Generell waren dies Fälle mit einer schweren Grundkrankheit und/oder mit
- Begleitmedikation. Je nach Schweregrad ist ein Absetzen der Therapie mit
- Clarithromycin notwendig.
-Erkrankungen der Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) (z.B. akute generalisierte
-Haut und des Unterha exanthematische Pustulose [AGEP], Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und
-utzellgewebes systemischen Symptomen [DRESS]), Akne, Purpura Schönlein-Henoch.
-Skelettmuskulatur-, Myalgie, Rhabdomyolyse (in einigen der Berichte über Rhabdomyolyse wurde
-Bindegewebs- und Clarithromycin zusammen mit anderen Arzneimitteln, welche mit Rhabdomyolyse
-Knochenerkrankungen assoziiert werden (wie Statinen, Fibraten, Colchizin oder Allopurinol),
- verabreicht), Myopathie.
-Erkrankungen der Selten und vor allem unter hohen oralen Dosen sind erhöhte BUN und
-Nieren und Harnwege Serum-Kreatinin-Konzentrationen aufgetreten. In Einzelfällen kam es zu
- Nierenversagen. Ein Zusammenhang konnte nicht nachgewiesen werden.
- Interstitielle Nephritis.
-Untersuchungen INR erhöht, verlängerte Prothrombinzeit, Urinfarbe anormal.
- +Zusammenstellung der Nebenwirkungen aus der Post-Marketing Überwachung
- +Organklasse Nebenwirkung
- +Infektionen und parasitäre Erkrankungen Erysipel.
- +Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems Agranulozytose, Thrombozytopenie, hämolytische Anämie.
- +Erkrankungen des Immunsystems Allergische Reaktionen wie Urtikaria, Pruritus und milden Hauterscheinungen (Ausschlag, maculopapillärer Ausschlag) (1,1%) bis zu Anaphylaxie und Stevens-Johnson-Syndrom / toxische epidermale Nekrolyse (unter oral verabreichtem Clarithromycin), Angioneurotisches Ödem.
- +Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Hypoglykämie bei gleichzeitiger Gabe von Antidiabetika welche über das CYP3A Enzym metabolisiert werden oder Insulin (siehe "Warnhinweise" und "Interaktionen" ).
- +Psychiatrische Erkrankungen Albträume, Konfusion, Desorientierung, Halluzinationen, Psychosen, Entpersonalisierung, Depression, Manie.
- +Erkrankungen des Nervensystems Konvulsionen, Benommenheit, Geschmacksverlust, Geruchsverlust, Geruchsstörungen (meist im Zusammenhang mit Geschmacksstörungen berichtet), Kopfschmerzen, Parästhesie.
- +Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths Hörverlust, welcher nach Absetzen der Therapie üblicherweise reversibel ist.
- +Herzerkrankungen Unter Clarithromycin wurden in seltenen Fällen ventrikuläre Tachykardien, Kammerflimmern und torsades de pointes beobachtet.
- +Gefässerkrankungen Hämorrhagie bei Patienten, welche gleichzeitig mit oralen Antikoagulantien behandelt werden.
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Pankreatitis, Erbrechen, Zahnverfärbung (Zahnverfärbung meist reversibel mittels professioneller Zahnreinigung), Nausea, Druckgefühl im Oberbauch (in seltenen Fällen krampfartiger Natur), weiche Stühle und Diarrhoe, Dyspepsie, Geschmacksstörungen sowie reversible Zungenverfärbungen (unter Kombinationstherapie mit Omeprazol). Wie bei anderen Antibiotika wurde auch unter Clarithromycin über das Auftreten von pseudomembranöser Colitis berichtet (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Leber- und Gallenerkrankungen Leberfunktionsstörungen, Erhöhung der Leberenzymwerte, hepatocelluläre und/oder cholestatische Hepatitis, mit oder ohne Ikterus. Die hepatische Dysfunktion kann schwer sein und ist üblicherweise reversibel. Sehr selten wurde über Versagen der Leberfunktion mit tödlichem Ausgang berichtet. Generell waren dies Fälle mit einer schweren Grundkrankheit und/oder mit Begleitmedikation. Je nach Schweregrad ist ein Absetzen der Therapie mit Clarithromycin notwendig.
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) (z.B. akute generalisierte exanthematische Pustulose [AGEP], Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen [DRESS]), Akne, Purpura Schönlein-Henoch.
- +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen Myalgie, Rhabdomyolyse (in einigen der Berichte über Rhabdomyolyse wurde Clarithromycin zusammen mit anderen Arzneimitteln, welche mit Rhabdomyolyse assoziiert werden (wie Statinen, Fibraten, Colchizin oder Allopurinol), verabreicht), Myopathie.
- +Erkrankungen der Nieren und Harnwege Selten und vor allem unter hohen oralen Dosen sind erhöhte BUN und Serum-Kreatinin-Konzentrationen aufgetreten. In Einzelfällen kam es zu Nierenversagen. Ein Zusammenhang konnte nicht nachgewiesen werden. Interstitielle Nephritis.
- +Untersuchungen INR erhöht, verlängerte Prothrombinzeit, Urinfarbe anormal.
-
-Mikroorganismus MHK-Breakpoint(mg/l Hemmhofdurchmesser(m
- Clarithromycin) m)
-S1 ≤ R1 > Plättchengehalt(μg S1 ≥ R1 <
- Erithromycin2)
-Staphylococcus spp. 1 2 152 212 182
-Streptococcus 0,25 0,5 152 212 182
-spp.(goups A, B, C,
-G)
-Streptococcus 0,25 0,5 152 222 192
-pneumoniae
-Haemophilus influenz 1 32 152 502 102
-ae
-Moraxella catarrhali 0,25 0,5 152 232 202
-s
-Helicobacter pylori3 0,25 0,5 –4 –4 –4
- +Mikroorganismus MHK-Breakpoint (mg/l Clarithromycin) Hemmhofdurchmesser (mm)
- +S1 ≤ R1 > Plättchengehalt (μg Erithromycin2) S1 ≥ R1 <
- +Staphylococcus spp. 1 2 152 212 182
- +Streptococcus spp. (goups A, B, C, G) 0,25 0,5 152 212 182
- +Streptococcus pneumoniae 0,25 0,5 152 222 192
- +Haemophilus influenzae 1 32 152 502 102
- +Moraxella catarrhalis 0,25 0,5 152 232 202
- +Helicobacter pylori3 0,25 0,5 –4 –4 –4
-
-1 S=Sensibel; R=Resistent; die Intermediär-Kategorie ist nicht aufgelistet, Sie wird interpretiert als Werte zwischen den S- und R-Breakpoints.
-2 Für Clarithromycin wurden keine Hemmhofdurchmesser bestimmt. Zum Nachweis der Empfindlichkeit gegenüber Clarithromycin kann als Testsubstanz Erythromycin verwendet werden.
-3 Die Breakpoints basieren auf den epidemiologischen Cut-Off-Werten (ECOFFs), die eine Differenzierung zwischen wildtypischen Isolaten und solchen mit verminderter Empfindlichkeit erlauben.
-4 Für Helicobacter pylori wurden keine Hemmhofdurchmesser bestimmt. Zum Nachweis der Empfindlichkeit gegenüber Clarithromycin sollte die MHK-Dilutionsmethode verwendet werden.
- +1 S=Sensibel; R=Resistent; die Intermediär-Kategorie ist nicht aufgelistet, Sie wird interpretiert als Werte zwischen den S- und R-Breakpoints.
- +2 Für Clarithromycin wurden keine Hemmhofdurchmesser bestimmt. Zum Nachweis der Empfindlichkeit gegenüber Clarithromycin kann als Testsubstanz Erythromycin verwendet werden.
- +3 Die Breakpoints basieren auf den epidemiologischen Cut-Off-Werten (ECOFFs), die eine Differenzierung zwischen wildtypischen Isolaten und solchen mit verminderter Empfindlichkeit erlauben.
- +4 Für Helicobacter pylori wurden keine Hemmhofdurchmesser bestimmt. Zum Nachweis der Empfindlichkeit gegenüber Clarithromycin sollte die MHK-Dilutionsmethode verwendet werden.
-Bei einer Dosis von 250 mg 2× täglich werden im Steady-State nach 2-3 Tagen maximale Serumkonzentrationen von ca. 1 µg/ml Clarithromycin und 0,6 µg/ml des aktiven Metaboliten (14-OH-Clarithromycin) etwa 2 Stunden nach der Einnahme erzielt. Bei einer Dosis von 500 mg 2× täglich betragen die Maximalwerte ca. 2,8 resp. 0,85 µg/ml und bei 2× 1000 mg 5-10 resp. 1,5-2 µg/ml. Die Kinetik der Dosierung von 3× 500 mg/d Clarithromycin wurde mit derjenigen von Clarithromycin 2× 500 mg verglichen. Unter Clarithromycin 3× 500 mg/d waren im Steady-State Cmax um 31%, Cmin um 119% und die AUC0-24 um 65% höher. Weder Tmax noch die Halbwertszeit der Elimination unterschieden sich substantiell. Die absolute Bioverfügbarkeit von Clarithromycin beträgt ca. 55%.
- +Bei einer Dosis von 250 mg 2× täglich werden im Steady-State nach 2-3 Tagen maximale Serumkonzentrationen von ca. 1 µg/ml Clarithromycin und 0,6 µg/ml des aktiven Metaboliten (14-OH-Clarithromycin) etwa 2 Stunden nach der Einnahme erzielt. Bei einer Dosis von 500 mg 2× täglich betragen die Maximalwerte ca. 2,8 resp. 0,85 µg/ml und bei 2× 1000 mg 5-10 resp. 1,5-2 µg/ml. Die Kinetik der Dosierung von 3× 500 mg/d Clarithromycin wurde mit derjenigen von Clarithromycin 2× 500 mg verglichen. Unter Clarithromycin 3× 500 mg/d waren im Steady-State Cmax um 31%, Cmin um 119% und die AUC0-24 um 65% höher. Weder Tmax noch die Halbwertszeit der Elimination unterschieden sich substantiell. Die absolute Bioverfügbarkeit von Clarithromycin beträgt ca. 55%.
-Die Plasmaproteinbindung von Clarithromycin beträgt bei einer Konzentration von 0,45 µg/ml etwa 72% und nimmt mit steigender Konzentration ab. Das Verteilungsvolumen beträgt 286 l nach Einmaldosierung und 176 l nach Mehrfachgabe.
- +Die Plasmaproteinbindung von Clarithromycin beträgt bei einer Konzentration von 0,45 µg/ml etwa 72% und nimmt mit steigender Konzentration ab. Das Verteilungsvolumen beträgt 286 l nach Einmaldosierung und 176 l nach Mehrfachgabe.
-Im Gastral-Mucus resp. im Magengewebe beträgt die Konzentration im Steady-State zwei Stunden nach der Einnahme von 3× 500 mg Clarithromycin 4,2 resp. 20,8 µg/g; bei gleichzeitiger Gabe von Omeprazol steigen die Spiegel auf 39,3 resp. 24,3 µg/g an.
- +Im Gastral-Mucus resp. im Magengewebe beträgt die Konzentration im Steady-State zwei Stunden nach der Einnahme von 3× 500 mg Clarithromycin 4,2 resp. 20,8 µg/g; bei gleichzeitiger Gabe von Omeprazol steigen die Spiegel auf 39,3 resp. 24,3 µg/g an.
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