| 46 Änderungen an Fachinfo SWAN-PSMA-1007 1 ml / 10 ml |
-[18F]PSMA-1007 ; (PSMA = prostataspezifisches Membranantigen), 222 MBq/ml
- +[18F]PSMA-1007 ; (PSMA = prostataspezifischesMembranantigen), 222 MBq/ml
-·Natriumchlorid 6.00 mg (entspricht 2.1 mg Natrium)
-·Natriumascorbat 20 mg (entspricht 2.3 mg Natrium)
-·Dinatriumhydrogenphosphat 0.86 mg (entspricht 0.2 mg Natrium) (entspricht 0.7 mg Phosphat)
-·Kaliumdihydrogenphosphat 0.15 mg (entspricht 0.0 mg Kalium) (entspricht 0.1 mg Phosphat)
-·Kaliumchlorid 0.15 mg
-·Ethanol 0.075 ml (60 mg)
- +-Natriumchlorid 6.00 mg (entspricht 2.1 mg Natrium)
- +-Natriumascorbat 20 mg (entspricht 2.3 mg Natrium)
- +-Dinatriumhydrogenphosphat 0.86 mg (entspricht 0.2 mg Natrium) (entspricht 0.7 mg Phosphat)
- +-Kaliumdihydrogenphosphat 0.15 mg (entspricht 0.0 mg Kalium) (entspricht 0.1 mg Phosphat)
- +-Kaliumchlorid 0.15 mg
- +-Ethanol 0.075 ml (60 mg)
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-Radionuklid Reinheit: [18F]Fluor ≥ 99.9%
-Radiochemische Reinheit: [18F]PSMA-1007 ≥ 93% (HPLC, bei Kalibrierung), [18F]PSMA-1007 ≥ 91% (HPLC, am Ende der Haltbarkeit)
-Freies [18F]Fluorid ≤ 5% (TLC)
-PSMA-1007: 0.01 mg/ml
- +Radionuklid Reinheit: [18F]Fluor ≥ 99.9%
- +Radiochemische Reinheit: [18F]PSMA-1007≥ 93% (HPLC, bei Kalibrierung), [18F]PSMA-1007≥ 91% (HPLC, am Ende der Haltbarkeit)
- +Freies [18F]Fluorid ≤ 5% (TLC)
- +PSMA-1007: 0.01 mg/ml
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- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +SWAN-PSMA-1007 ist ein verwendungsfertiges Radiodiagnostikum zur direkten Anwendung. SWAN-PSMA-1007 ist eine klare farblose Injektionslösung zur i.v. Injektion für den Mehrfachgebrauch. 1 ml Injektionslösung enthält 222 MBq/ml des Wirkstoffs [18F]PSMA-1007 zum Datum und Zeitpunkt der Kalibrierung.
- +Eine Durchstechflasche enthält zwischen 1 ml und 10 ml Injektionslösung. Die Aktivität je Durchstechflasche liegt somit zum Kalibrierzeitpunkt zwischen 222MBq und 2222 MBq.
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-Das injizierte Volumen von SWAN-PSMA-1007 beträgt maximal 10 ml (max. 10 μg/mL F-18-PSMA-1007). Die injizierte Dosis von max. 100 μg F-18-PSMA-1007 fällt unter die «micro-dosing category» gemäss ICH GUIDANCE M3-R2, 2009). Die Radioaktivität pro injizierte Dosis beträgt 2-4 MBq/kg Körpergewicht in Abhängigkeit von Aufnahmeprotokoll und -ausrüstung bis max. 360 MBq.
- +Das injizierte Volumen von SWAN-PSMA-1007 beträgt maximal10 ml (max. 10 μg/mL F-18-PSMA-1007). Die injizierte Dosis von max. 100 μgF-18-PSMA-1007 fällt unter die "micro-dosingcategory" gemäss ICH GUIDANCE M3-R2, 2009). Die Radioaktivität pro injizierte Dosis beträgt 2-4 MBq/kg Körpergewicht in Abhängigkeit von Aufnahmeprotokoll und -ausrüstung bis max. 360MBq.
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-SWAN-PSMA-1007 ist für die Anwendung in der pädiatrischen Population nicht zugelassen. Die Sicherheit und Wirksamkeit von 18F-PSMA-1007 sind bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht geprüft.
- +SWAN-PSMA-1007 ist für die Anwendung in der pädiatrischen Population nicht zugelassen. Die Sicherheit und Wirksamkeit von 18F-PSMA-1007 sind bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht geprüft.
-SWAN-PSMA-1007 darf, abgesehen von isotoner Kochsalzlösung für Injektionszwecke, nicht verdünnt werden.
-Die Applikation darf nur i.v. erfolgen, gefolgt von einer Spülung mit ungefähr 10 ml isotonischer Kochsalzlösung für Injektionszwecke, um die vollständige Gabe der Dosis sicherzustellen. Bei einem Injektionsvolumen unter 1 ml dürfen nur Spritzen geeigneter Grösse (1 ml) verwendet werden. Die 1 ml Spritze sollte im Anschluss an die Injektion erneut mit 0.9% Kochsalzlösung gefüllt und erneut appliziert werden, um sicherzustellen, dass die gesamte Aktivitätsmenge injiziert wurde.
- +SWAN-PSMA-1007darf, abgesehen von isotoner Kochsalzlösung für Injektionszwecke, nicht verdünnt werden.
- +Die Applikation darf nur i.v. erfolgen, gefolgt von einer Spülung mit ungefähr 10 ml isotonischer Kochsalzlösung für Injektionszwecke, um die vollständige Gabe der Dosis sicherzustellen. Bei einem Injektionsvolumen unter 1 ml dürfen nur Spritzen geeigneter Grösse (1 ml) verwendet werden. Die 1 ml Spritze sollte im Anschluss an die Injektion erneut mit 0.9% Kochsalzlösung gefüllt und erneut appliziert werden, um sicherzustellen, dass die gesamte Aktivitätsmenge injiziert wurde.
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-Die geschätzten Strahlendosen, die nach intravenöser Injektion von [18F]PSMA-1007 bei erwachsenen Patienten aufgenommen wurden, sind in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt. Die Berechnung der Werte erfolgte auf Basis von Distributionsdaten beim Menschen mithilfe der Software OLINDA/EXM (Organ Level Dose Assessment/Exponential Modeling) Version 2.1. Die effektive Dosis wurde anhand der Organwichtungsfaktoren berechnet, die in der Publikation 103 der Internationalen Strahlenschutzkommission (ICRP-103) festgelegt wurden.
- +Die geschätzten Strahlendosen, die nach intravenöser Injektion von [18F]PSMA-1007 bei erwachsenen Patienten aufgenommen wurden, sind inder nachfolgenden Tabelle aufgeführt. Die Berechnung der Werte erfolgte auf Basis von Distributionsdaten beim Menschen mithilfe der Software OLINDA/EXM (Organ Level Dose Assessment/Exponential Modeling) Version 2.1. Die effektive Dosis wurde anhand der Organwichtungsfaktoren berechnet, die in der Publikation 103 der Internationalen Strahlenschutzkommission (ICRP-103) festgelegt wurden.
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-Organ Absorbierte Dosis pro verabreichte Aktivitätseinheit (mGy/MBq)
-Gehirn 0,0030
-Augen 0,0072
-Hoden 0,0074
-Osteogene Zellen 0,0101
-Muskeln 0,0103
-Gesamtkörper 0,0103
-Thymus 0,0106
-Rotes Knochenmark 0,0121
-Rektum 0,0145
-Lungen 0,0147
-Schilddrüse 0,0151
-Magen 0,0170
-Oberer Dickdarm 0,0176
-Speiseröhre 0,0187
-Harnblasenwand 0,0212
-Unterer Dickdarm 0,0239
-Herzwand 0,0259
-Dünndarm 0,0334
-Nebennieren 0,0349
-Speicheldrüsen 0,0642
-Bauchspeicheldrüse 0,0677
-Milz 0,0851
-Leber 0,0883
-Nieren 0,1030
-Gallenblasenwand 0,1400
- +Organ Absorbierte Dosis pro verabreichte Aktivitätseinheit (mGy/MBq)
- +Gehirn 0,0030
- +Augen 0,0072
- +Hoden 0,0074
- +Osteogene Zellen 0,0101
- +Muskeln 0,0103
- +Gesamtkörper 0,0103
- +Thymus 0,0106
- +Rotes Knochenmark 0,0121
- +Rektum 0,0145
- +Lungen 0,0147
- +Schilddrüse 0,0151
- +Magen 0,0170
- +Oberer Dickdarm 0,0176
- +Speiseröhre 0,0187
- +Harnblasenwand 0,0212
- +Unterer Dickdarm 0,0239
- +Herzwand 0,0259
- +Dünndarm 0,0334
- +Nebennieren 0,0349
- +Speicheldrüsen 0,0642
- +Bauchspeicheldrüse 0,0677
- +Milz 0,0851
- +Leber 0,0883
- +Nieren 0,1030
- +Gallenblasenwand 0,1400
-Effektive Dosis (mSv/MBq) (ICRP-103) 0,0191
- +Effektive Dosis (mSv/MBq) (ICRP-103) 0,0191
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-Die effektive Dosis nach Verabreichung der empfohlenen maximalen Aktivität von 360 MBq liegt bei etwa 6.9 mSv.
- +Die effektive Dosis nach Verabreichung der empfohlenen maximalen Aktivität von 360MBq liegt bei etwa 6.9mSv.
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-Interaktionen zwischen antihormoneller Therapie neuerer Generation und PSMA-PET wurden in der Literatur beschrieben und sollten bei der Befundung des PSMA PET/CT entsprechend berücksichtigt werden (siehe «Interaktionen»).
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- +Interaktionen zwischen antihormoneller Therapie neuerer Generation und PSMA-PET wurden in der Literatur beschrieben und sollten bei der Befundung des PSMA PET/CT entsprechend berücksichtigt werden (siehe "Interaktionen" ).
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-Radioaktive Präparate sind mit besonderer Sorgfalt und unter strengen Strahlenschutzmassnahmen zu handhaben, um die Strahlenbelastung sowohl bei den Patienten als auch beim Personal möglichst niedrig zu halten. [18F]PSMA-1007 trägt zur gesamten langfristigen kumulativen Strahlenexposition des Patienten bei. Eine langfristige kumulative Strahlenexposition ist mit einem erhöhten Krebsrisiko verbunden. Jede Anwendung von Radiopharmazeutika an Patienten liegt ausschliesslich in der Kompetenz und Verantwortung von behördlich bewilligten Nuklearmedizinerinnen oder -medizinern. In jedem Fall hat die Verabreichung unter den Regeln des Strahlenschutzes stattzufinden
- +Radioaktive Präparate sind mit besonderer Sorgfalt und unter strengen Strahlenschutzmassnahmen zu handhaben, um die Strahlenbelastung sowohl bei den Patienten als auch beim Personal möglichst niedrig zu halten. [18F]PSMA-1007trägt zur gesamten langfristigen kumulativen Strahlenexposition des Patienten bei. Eine langfristige kumulative Strahlenexposition ist mit einem erhöhten Krebsrisiko verbunden. Jede Anwendung von Radiopharmazeutika an Patienten liegt ausschliesslich in der Kompetenz und Verantwortung von behördlich bewilligten Nuklearmedizinerinnen oder -medizinern. In jedem Fall hat die Verabreichung unter den Regeln des Strahlenschutzes stattzufinden
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-Dieses Arzneimittel enthält 600 mg Alkohol (Ethanol) pro 10 ml (Maximal Dosis). Die Menge in 10 ml (Maximal Dosis) dieses Arzneimittels entspricht weniger als 20 ml Bier oder 10 ml Wein. Die geringe Alkoholmenge in diesem Arzneimittel hat keine wahrnehmbaren Auswirkungen.
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- +Dieses Arzneimittel enthält 600 mg Alkohol (Ethanol) pro 10ml (Maximal Dosis). Die Menge in 10ml (Maximal Dosis) dieses Arzneimittels entspricht weniger als 20 ml Bier oder 10 ml Wein. Die geringe Alkoholmenge in diesem Arzneimittel hat keine wahrnehmbaren Auswirkungen.
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-Bei den für die diagnostische Anwendung empfohlenen Konzentrationen sind für [18F]PSMA-1007 keine pharmakologischen Wirkungen zu erwarten. Nebenwirkungen wurden bisher nach der Anwendung von [18F]PSMA-1007 in klinischen Studien nicht beobachtet. Die wesentlichen Sicherheitsdaten stammen von 190 Patienten (siehe auch Klinische Wirksamkeit).
- +Bei den für die diagnostische Anwendung empfohlenen Konzentrationen sind für [18F]PSMA-1007 keine pharmakologischen Wirkungen zu erwarten. Nebenwirkungen wurden bisher nach der Anwendung von [18F]PSMA-1007 in klinischen Studien nicht beobachtet.Die wesentlichen Sicherheitsdaten stammen von 190 Patienten (siehe auch Klinische Wirksamkeit).
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-Es werden maximal 10 ml einer Injektionslösung langsam intravenös verabreicht, welche maximal 100 μg of [18F]PSMA-1007 enthält. Die Ziel-Radioaktivität von [18F]PSMA-1007 beträgt 250 ± 50 MBq pro Injektion in Abhängigkeit des Körpergewichts. Die effektive Dosis einer typischen Verabreichung von 280 MBq [18F]PSMA-1007 beträgt 5.3 mSv (oder maximal 7.9 mSv für 360 MBq). Die effektive Dosis der begleitenden CT Untersuchung sollte so gering wie möglich gehalten werden.
- +Es werden maximal 10 ml einer Injektionslösung langsam intravenös verabreicht, welche maximal 100 μg of[18F]PSMA-1007 enthält. Die Ziel-Radioaktivität von [18F]PSMA-1007 beträgt 250 ± 50 MBqproInjektion in Abhängigkeit des Körpergewichts. Die effektive Dosis einer typischen Verabreichung von 280MBq[18F]PSMA-1007 beträgt 5.3mSv (oder maximal 7.9mSv für 360 MBq). Die effektive Dosis der begleitenden CT Untersuchungsollte so gering wie möglich gehalten werden.
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-Eine risikoprofil-adaptierte Hydratation kann die Clearance des Radiopharmakons erhöhen. Es könnte hilfreich sein, die effektive Dosis abzuschätzen, die verabreicht wurde.
- +Eine risikoprofil-adaptierte Hydratation kann die Clearance des Radiopharmakons erhöhen.Es könnte hilfreich sein, die effektive Dosis abzuschätzen, die verabreicht wurde.
-[18F]PSMA-1007 ist ein synthetisches Peptidomimetikum, das spezifisch für das prostataspezifische Membranantigen (PSMA) ist und den Pharmakophor Glu-NH-CO-NH-Lys enthält. Es bindet mit hoher Affinität an die enzymatisch aktive Region des PSMA, das in den meisten Prostatakrebszellen überexprimiert wird, und wird nach der Bindung internalisiert. Aufgrund der Internalisierung kommt es in Prostatakrebszellen zu einer Anreicherung von [18F]PSMA-1007.
- +[18F]PSMA-1007 ist ein synthetisches Peptidomimetikum, das spezifisch für das prostataspezifische Membranantigen (PSMA) ist und den PharmakophorGlu-NH-CO-NH-Lys enthält. Es bindet mit hoher Affinität an die enzymatisch aktive Region des PSMA, das in den meisten Prostatakrebszellen überexprimiert wird, und wird nach der Bindung internalisiert. Aufgrund der Internalisierung kommt es in Prostatakrebszellen zu einer Anreicherung von [18F]PSMA-1007.
-Die wesentlichen Daten zur Wirksamkeit stammen von 190 Patienten, die im Rahmen der Studie ABX-CT-301 an sechs verschiedenen Zentren in Frankreich ausgewertet wurden. Bei den Patienten handelte es sich um erwachsene und ältere Männer, bei denen nach einer initialen kurativen Behandlung eines lokal begrenzten Prostatakarzinoms aufgrund erhöhter PSA-Konzentrationen im Serum der Verdacht auf ein Rezidiv bestand.
- +Die wesentlichen Daten zur Wirksamkeit stammen von 190 Patienten, die im Rahmen der Studie ABX-CT-301 an sechs verschiedenen Zentren in Frankreich ausgewertet wurden. Bei den Patienten handelte es sich um erwachsene und ältere Männer, bei denen nach einer initialen kurativen Behandlung eines lokal begrenzten Prostatakarzinoms aufgrund erhöhter PSA-Konzentrationen im Serum der Verdacht auf ein Rezidiv bestand.
-Die bei jedem Patienten mit diesen beiden Radiopharmazeutika erstellten PET/CT-Bilder wurden von unabhängigen Befundern verblindet ausgewertet und die beobachteten Ergebnisse wurden mit einem kombinierten Referenzstandard (SOR) verglichen, wobei die Tumorausbreitung von einer Expertengruppe ermittelt wurde, die gegenüber den beiden PET/CT-Untersuchungen verblindet war.
-Die diagnostische Leistung der PET/CT mit [18F]PSMA-1007 und Fluorcholin (18F) wurde durch die korrekte Detektionsrate (Übereinstimmung der beobachteten Ergebnisse mit dem SOR) bestimmt, welche in Tabelle 1 dargestellt ist.
-Die Gesamtdetektionsrate für alle Befunder betrug 77 % im Fall von [18F]PSMA-1007 und 57 % im Fall von Fluorcholin (18F), wobei der Unterschied statistisch signifikant war. Die nach PSA-Serumkonzentration stratifizierten Detektionsraten sind ebenfalls in Tabelle 1 dargestellt.
-Tabelle 1: Korrekte Detektionsrate von Prostatakrebsläsionen, verblindete Befundung mit SOR als Referenz, auf Ebene der Patienten.
- N [18F]PSMA- 1007 (SWAN-PSMA-1007) Fluorcholin (18F) Odds Ratio [18F]PSMA- 1007/ Fluorcholin (18F) p-Wert*
-Gesamtdetektionsrate 179 77,0 % 56,5 % 2,61 < 0,0001
-Detektionsrate nach PSA-Serumkonzentration
-PSA < 0,5 ng/ml 43 56,6 % 38,8 % 2,10
-0,5 ≤ PSA < 1,0 ng/ml 25 82,7 % 42,7 % 6,88
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- +Die bei jedem Patienten mit diesen beiden Radiopharmazeutika erstellten PET/CT-Bilder wurden von unabhängigen Befundernverblindet ausgewertet und die beobachteten Ergebnisse wurden mit einem kombinierten Referenzstandard (SOR) verglichen, wobei die Tumorausbreitung von einer Expertengruppe ermittelt wurde, die gegenüber den beiden PET/CT-Untersuchungen verblindet war.
- +Die diagnostische Leistung der PET/CT mit [18F]PSMA-1007 und Fluorcholin (18F) wurde durch die korrekte Detektionsrate (Übereinstimmung der beobachteten Ergebnisse mit dem SOR) bestimmt, welche in Tabelle 1 dargestellt ist.
- +Die Gesamtdetektionsrate für alle Befunder betrug 77 % im Fall von [18F]PSMA-1007 und 57 % im Fall von Fluorcholin (18F), wobei der Unterschied statistisch signifikant war. Die nach PSA-Serumkonzentration stratifizierten Detektionsraten sind ebenfalls in Tabelle 1 dargestellt.
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- +Tabelle 1: Korrekte Detektionsrate von Prostatakrebsläsionen, verblindete Befundung mit SOR als Referenz, auf Ebene der Patienten.
- + N [18F]PSMA- 1007 Fluorcholin (18F) Odds Ratio [18F]PSMA p-Wert*
- + (SWAN-PSMA-1007) - 1007/Fluorcholin
- + (18F)
- +Gesamtdetektionsrate 179 77,0 % 56,5 % 2,61 < 0,0001
- +Detektionsrate nach
- +PSA-Serumkonzentrati
- +on
- +PSA < 0,5 ng/ml 43 56,6 % 38,8 % 2,10
- +0,5 ≤ PSA < 1,0 25 82,7 % 42,7 % 6,88
- +ng/ml
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-1,0 ≤ PSA < 2,0 ng/ml 33 80,8 % 49,5 % 4,31
-PSA ≥ 2,0 ng/ml 78 84,6 % 73,5 % 2,01
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- +1,0 ≤ PSA < 2,0 ng/ml 33 80,8 % 49,5 % 4,31
- +PSA ≥ 2,0 ng/ml 78 84,6 % 73,5 % 2,01
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-Bis zur ersten Anwendung kann das radioaktive Arzneimittel aufrecht bei Raumtemperatur (15-25°C) im Originalbehältnis und Blei-bzw. Wolframtopf aufbewahrt werden. .
- +BiszurerstenAnwendungkanndasradioaktiveArzneimittelaufrechtbeiRaumtemperatur (15-25°C) imOriginalbehältnisundBlei-bzw. Wolframtopfaufbewahrtwerden..
-Bis zur ersten Anwendung kann das radioaktive Arzneimittel aufrecht bei Raumtemperatur (15-25°C) im Originalbehältnis und Blei-bzw. Wolframtopf aufbewahrt werden. Die Packung muss vor der Anwendung überprüft und die Aktivität muss mit einem Aktivimeter (Dosiskalibrator) bestimmt werden. Der Inhalt sollte unter aseptischen Bedingungen entnommen werden. Die Durchstechflaschen dürfen nicht vor der Desinfektion des Stopfens geöffnet werden, und die Lösung muss durch den Stopfen hindurch mittels Einwegspritze mit einer geeigneten Schutzabschirmung und sterilen Einwegnadeln oder mit einem dafür freigegebenen automatischen Anwendungssystem entnommen werden. Das Arzneimittel darf nicht verwendet werden, wenn die Unversehrtheit der Durchstechflaschen nicht gewährleistet ist.
- +BiszurerstenAnwendungkanndasradioaktiveArzneimittelaufrechtbeiRaumtemperatur (15-25°C) imOriginalbehältnisundBlei-bzw. Wolframtopfaufbewahrtwerden.Die Packung muss vor der Anwendung überprüft und die Aktivität muss mit einem Aktivimeter (Dosiskalibrator) bestimmt werden. Der Inhalt sollte unter aseptischen Bedingungen entnommen werden. Die Durchstechflaschen dürfen nicht vor der Desinfektion des Stopfens geöffnet werden, und die Lösung muss durch den Stopfen hindurch mittels Einwegspritze mit einer geeigneten Schutzabschirmung und sterilen Einwegnadeln oder mit einem dafür freigegebenen automatischen Anwendungssystem entnommen werden. Das Arzneimittel darf nicht verwendet werden, wenn die Unversehrtheit der Durchstechflaschen nicht gewährleistet ist.
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