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Home - Fachinformation zu Carbaglu 200 mg - Änderungen - 28.04.2026
50 Änderungen an Fachinfo Carbaglu 200 mg
  • -Eine Tablette enthält 200 mg Carglumsäure.
  • +Eine Tablette enthält 200 mg Carglumsäure.
  • -Die tägliche Anfangsdosis sollte 100 mg/kg bis zu 250 mg/kg, wenn notwendig, betragen.
  • +Die tägliche Anfangsdosis sollte 100 mg/kg bis zu 250 mg/kg, wenn notwendig, betragen.
  • -Langfristig ist es möglicherweise nicht notwendig, die Dosis entsprechend dem Körpergewicht zu erhöhen, solange eine entsprechende Stoffwechselkontrolle erreicht wird. Die tägliche Dosis beträgt 10 mg/kg bis zu 100 mg/kg.
  • +Langfristig ist es möglicherweise nicht notwendig, die Dosis entsprechend dem Körpergewicht zu erhöhen, solange eine entsprechende Stoffwechselkontrolle erreicht wird. Die tägliche Dosis beträgt 10 mg/kg bis zu 100 mg/kg.
  • --Bei einem Patienten mit einer mässigen Hyperammonämie sollte 3 Tage eine Testdosis von 100 bis 200 mg/kg/Tag mit einer konstanten Proteinaufnahme gegeben und wiederholte Bestimmungen des Ammoniakgehalts im Blut durchgeführt werden (vor und 1 Stunde nach einer Mahlzeit); die Dosis so anpassen, dass normale Ammoniakkonzentrationen im Plasma beibehalten werden.
  • +-Bei einem Patienten mit einer mässigen Hyperammonämie sollte 3 Tage eine Testdosis von 100 bis 200 mg/kg/Tag mit einer konstanten Proteinaufnahme gegeben und wiederholte Bestimmungen des Ammoniakgehalts im Blut durchgeführt werden (vor und 1 Stunde nach einer Mahlzeit); die Dosis so anpassen, dass normale Ammoniakkonzentrationen im Plasma beibehalten werden.
  • -Bei Patienten mit organischer Azidämie sollte die Behandlung bei Hyperammonämie begonnen werden. Die initiale Tagesdosis sollte 100 mg/kg, bei Bedarf bis zu 250 mg/kg betragen.
  • +Bei Patienten mit organischer Azidämie sollte die Behandlung bei Hyperammonämie begonnen werden. Die initiale Tagesdosis sollte 100 mg/kg, bei Bedarf bis zu 250 mg/kg betragen.
  • --Patienten mit moderater Nierenfunktionsstörung (GFR 30-59 ml/min)
  • --Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 50 mg/kg/Tag bis 125 mg/kg/Tag bei Patienten mit Hyperammonämie aufgrund eines N-Acetylglutamatsynthase-Mangels oder einer organischen Azidämie.
  • --Bei langfristiger Anwendung liegt die Tagesdosis im Bereich von 5 mg/kg/Tag bis 50 mg/kg/Tag und sollte individuell angepasst werden, um normale Ammoniakplasmaspiegel aufrechtzuerhalten.
  • --Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (GFR ≤ 29 ml/min)
  • --Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 15 mg/kg/Tag bis 40 mg/kg/Tag für Patienten mit einer Hyperammonämie aufgrund eines N-Acetylglutamatsynthase-Mangels oder einer organischen Azidämie.
  • --Bei langfristiger Anwendung liegt die Tagesdosis im Bereich von 2 mg/kg/Tag bis 20 mg/kg/Tag und sollte individuell angepasst werden, um normale Ammoniakplasmaspiegel aufrechtzuerhalten.
  • +-Patienten mit moderater Nierenfunktionsstörung (GFR 30-59 ml/min)
  • +-Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 50 mg/kg/Tag bis 125 mg/kg/Tag bei Patienten mit Hyperammonämie aufgrund eines N-Acetylglutamatsynthase-Mangels oder einer organischen Azidämie.
  • +-Bei langfristiger Anwendung liegt die Tagesdosis im Bereich von 5 mg/kg/Tag bis 50 mg/kg/Tag und sollte individuell angepasst werden, um normale Ammoniakplasmaspiegel aufrechtzuerhalten.
  • +-Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (GFR ≤ 29 ml/min)
  • +-Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 15 mg/kg/Tag bis 40 mg/kg/Tag für Patienten mit einer Hyperammonämie aufgrund eines N-Acetylglutamatsynthase-Mangels oder einer organischen Azidämie.
  • +-Bei langfristiger Anwendung liegt die Tagesdosis im Bereich von 2 mg/kg/Tag bis 20 mg/kg/Tag und sollte individuell angepasst werden, um normale Ammoniakplasmaspiegel aufrechtzuerhalten.
  • - ModerateNierenfunktionsstörung (GFR SchwereNierenfunktionsstörung (GFR ≤
  • - 30-59 ml/min) 29 ml/min)
  • + Moderate Nierenfunktionsstörung (GFR Schwere Nierenfunktionsstörung (GFR
  • + 30-59 ml/min) ≤ 29 ml/min)
  • -Die Sicherheit und Wirksamkeit von Carbaglu wurden für die Behandlung pädiatrischer Patienten (von der Geburt bis zum Alter von 17 Jahren) mit akuter oder chronischer Hyperammonämie aufgrund eines N-Acetylglutamatsynthase-Mangels und mit akuter Hyperammonämie aufgrund einer Isovalerianazidämie, einer Propionazidämie oder einer Methylmalonazidämie nachgewiesen.
  • +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Carbaglu wurden für die Behandlung pädiatrischer Patienten (von der Geburt bis zum Alter von 17 Jahren) mit akuter oder chronischer Hyperammonämie aufgrund eines N-Acetylglutamatsynthase-Mangels und mit akuter Hyperammonämie aufgrund einer Isovalerianazidämie, einer Propionazidämie oder einer Methylmalonazidämie nachgewiesen.
  • -Die Tabletten müssen in mindestens 5-10 ml Wasser aufgelöst und sofort eingenommen oder mit einem schnellen Stoss mittels einer Spritze über eine Nasensonde gegeben werden.
  • +Die Tabletten müssen in mindestens 5-10 ml Wasser aufgelöst und sofort eingenommen oder mit einem schnellen Stoss mittels einer Spritze über eine Nasensonde gegeben werden.
  • -Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
  • +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
  • -Bei einem Patienten, der mit Carglumsäure behandelt wurde und bei dem die Dosis bis auf 750 mg/kg/Tag erhöht wurde, traten Intoxikationssymptome auf, die als eine sympathomimetische Reaktion beschrieben werden können: Tachykardie, starkes Schwitzen, erhöhte Bronchiensekretion, erhöhte Körpertemperatur und Unruhe. Diese Symptome verschwanden, nachdem die Dosis reduziert wurde.
  • +Bei einem Patienten, der mit Carglumsäure behandelt wurde und bei dem die Dosis bis auf 750 mg/kg/Tag erhöht wurde, traten Intoxikationssymptome auf, die als eine sympathomimetische Reaktion beschrieben werden können: Tachykardie, starkes Schwitzen, erhöhte Bronchiensekretion, erhöhte Körpertemperatur und Unruhe. Diese Symptome verschwanden, nachdem die Dosis reduziert wurde.
  • -Bei Patienten mit einem N-Acetylglutamatsynthase-Mangel bewirkte die Carglumsäure eine schnelle Normalisierung des Ammoniakgehaltes im Plasma, meistens innerhalb von 24 Stunden.
  • +Bei Patienten mit einem N-Acetylglutamatsynthase-Mangel bewirkte die Carglumsäure eine schnelle Normalisierung des Ammoniakgehaltes im Plasma, meistens innerhalb von 24 Stunden.
  • -Der mediane Tmax Wert von Carbaglu lag bei 3 Stunden (Bereich 2-4). Die absolute Bioverfügbarkeit wurde nicht bestimmt.
  • +Der mediane Tmax Wert von Carbaglu lag bei 3 Stunden (Bereich 2-4). Die absolute Bioverfügbarkeit wurde nicht bestimmt.
  • -Die Plasma-Eliminationskurve von Carglumsäure ist biphasisch, mit einer raschen Phase im Verlauf der ersten 12 Stunden nach der Anwendung gefolgt von einer langsamen Phase (terminale Halbwertzeit bis zu 28 Stunden).
  • +Die Plasma-Eliminationskurve von Carglumsäure ist biphasisch, mit einer raschen Phase im Verlauf der ersten 12 Stunden nach der Anwendung gefolgt von einer langsamen Phase (terminale Halbwertzeit bis zu 28 Stunden).
  • -Es wird vermutet, dass ein Teil der Carglumsäure durch die bakterielle Darmflora metabolisiert wird. Ein Metabolit, der im Stuhl identifiziert wurde, ist Glutaminsäure. Metaboliten sind im Plasma mit einem Maximum bei 36-48 Stunden und einer sehr langsamen Abnahme nachweisbar (Halbwertzeit etwa 100 Stunden).
  • +Es wird vermutet, dass ein Teil der Carglumsäure durch die bakterielle Darmflora metabolisiert wird. Ein Metabolit, der im Stuhl identifiziert wurde, ist Glutaminsäure. Metaboliten sind im Plasma mit einem Maximum bei 36-48 Stunden und einer sehr langsamen Abnahme nachweisbar (Halbwertzeit etwa 100 Stunden).
  • -Nach Einnahme einer Einzeldosis von 100 mg/kg Körpergewicht werden 9% der Dosis unverändert im Urin ausgeschieden und bis zu 60% im Stuhl.
  • +Nach Einnahme einer Einzeldosis von 100 mg/kg Körpergewicht werden 9% der Dosis unverändert im Urin ausgeschieden und bis zu 60% im Stuhl.
  • -Der Carglumsäuregehalt im Plasma wurde bei Patienten aller Altersstufen gemessen, von neugeborenen Kindern bis zu Jugendlichen, die mit unterschiedlichen täglichen Dosen (7-122 mg/kg/Tag) behandelt wurden. Die Werte – auch die der Neugeborenen – stimmten mit denen überein, die bei gesunden Erwachsenen gemessen wurden. Unabhängig von der täglichen Dosis sanken sie innerhalb von 15 Stunden auf Werte um 100 ng/ml.
  • +Der Carglumsäuregehalt im Plasma wurde bei Patienten aller Altersstufen gemessen, von neugeborenen Kindern bis zu Jugendlichen, die mit unterschiedlichen täglichen Dosen (7-122 mg/kg/Tag) behandelt wurden. Die Werte – auch die der Neugeborenen – stimmten mit denen überein, die bei gesunden Erwachsenen gemessen wurden. Unabhängig von der täglichen Dosis sanken sie innerhalb von 15 Stunden auf Werte um 100 ng/ml.
  • -Die Pharmakokinetik von Carglumsäure bei Patienten mit verminderter Nierenfunktion wurde mit derjenigen bei Patienten mit normaler Nierenfunktion verglichen, nach oraler Verabreichung einer Einzeldosis von Carbaglu 40 mg/kg oder 80 mg/kg. Die Cmax und AUC0-T von Carglumsäure sind in der nachstehenden Tabelle zusammengefasst. Das Verhältnis der geometrischen Mittelwerte (90% CI) der AUC0-T bei Probanden mit leichter, mittelschwerer und schwerer Nierenfunktionsstörung im Vergleich zu den entsprechenden Kontrollpersonen mit normaler Nierenfunktion betrug etwa 1.8 (1.34, 2.47), 2.8 (2.17, 3.65) bzw. 6.9 (4.79, 9.96). Die renale Clearance (CLr) verringerte sich bei leicht, moderaten und schwer niereninsuffizienten Patienten um das 0.79-, 0.53- bzw. 0.15-Fache im Vergleich zu Patienten mit normaler Nierenfunktion. Es wird davon ausgegangen, dass die PK-Veränderungen von Carglumsäure bei eingeschränkter Nierenfunktion klinisch relevant sind und eine Dosisanpassung bei moderaten und schwer nierengeschädigten Patienten gerechtfertigt ist, siehe "Dosierung/Anwendung" .
  • - 
  • -Mittlere (± SD) Cmax und AUC0-T von Carglumsäure nach einmaliger oraler Verabreichung von Carbaglu 80 mg/kg oder 40 mg/kg bei Probanden mit verminderter Nierenfunktion und bei Kontrollpersonen mit normaler Nierenfunktion
  • -PK-Parameter normaleFunktion leichte Nieren-insuf moderate Nieren-insu NormaleFunktion schwere Nieren-insuf
  • - (1a)N=8 fizienzN=7 ffizienzN=6 (1b)N=8 fizienzN=6
  • +Die Pharmakokinetik von Carglumsäure bei Patienten mit verminderter Nierenfunktion wurde mit derjenigen bei Patienten mit normaler Nierenfunktion verglichen, nach oraler Verabreichung einer Einzeldosis von Carbaglu 40 mg/kg oder 80 mg/kg. Die Cmax und AUC0-T von Carglumsäure sind in der nachstehenden Tabelle zusammengefasst. Das Verhältnis der geometrischen Mittelwerte (90% CI) der AUC0-T bei Probanden mit leichter, mittelschwerer und schwerer Nierenfunktionsstörung im Vergleich zu den entsprechenden Kontrollpersonen mit normaler Nierenfunktion betrug etwa 1.8 (1.34, 2.47), 2.8 (2.17, 3.65) bzw. 6.9 (4.79, 9.96). Die renale Clearance (CLr) bei leicht, moderat und schwer niereninsuffizienten Patienten beträgt 79%, 53% bzw.15% (Verringerung um 21%, 47% bzw. 85%) im Vergleich zu Patienten mit normaler Nierenfunktion. Es wird davon ausgegangen, dass die PK-Veränderungen von Carglumsäure bei eingeschränkter Nierenfunktion klinisch relevant sind und eine Dosisanpassung bei moderaten und schwer nierengeschädigten Patienten gerechtfertigt ist, siehe "Dosierung/Anwendung" .
  • +Mittlere (± SD) Cmax und AUC0-T von Carglumsäure nach einmaliger oraler Verabreichung von Carbaglu 80 mg/kg oder 40 mg/kg bei Probanden mit verminderter Nierenfunktion und bei Kontrollpersonen mit normaler Nierenfunktion
  • + PK-Parameter Normale Funktion Leichte Niereninsuff Moderate Niereninsuf Normale Funktion Schwere Niereninsuff
  • + (1a) N=8 izienz N=7 fizienz N=6 (1b) N=8 izienz N=6
  • - 
  • -Sicherheitspharmakologische Studien haben gezeigt, dass die orale Anwendung von Carbaglu in Dosen von 250, 500, 1 000 mg/kg keine statistisch signifikante Auswirkung auf die Atmung, das zentrale Nervensystem und das Herz-Kreislaufsystem hat.
  • +Sicherheitspharmakologische Studien haben gezeigt, dass die orale Anwendung von Carbaglu in Dosen von 250, 500, 1 000 mg/kg keine statistisch signifikante Auswirkung auf die Atmung, das zentrale Nervensystem und das Herz-Kreislaufsystem hat.
  • -Einzeldosen von Carglumsäure bis zu 2 800 mg/kg oral und 239 mg/kg intravenös bewirkten bei erwachsenen Ratten weder eine Mortalität noch abnorme klinische Anzeichen. Bei neugeborenen Ratten, die über eine orale Sonde eine tägliche Dosis Carglumsäure über 18 Tage erhielten, sowie bei jungen Ratten, die eine tägliche Dosis Carglumsäure über 26 Wochen erhielten, wurde der No Observed Effect Level (NOEL) bei 500 mg/kg/Tag und der No Observed Adverse Effect Level (NOAEL) bei 1 000 mg/kg/Tag (Exposition (AUC) ca. 15-fach die menschliche Exposition nach Einzelgabe von 100 mg/kg) ermittelt. In der 2-Jahres-Kanzerogenitätsstudie traten in Ratten, die mit Carglumsäure behandelt worden waren, ab der niedrigsten Dosis (100 mg/kg/Tag) vermehrt myxomatöse Veränderungen der Herzklappen (v.a. Mitralklappe), Klappenthrombosen und Niereninfarkte auf. Die klinische Relevanz dieser Befunde ist nicht bekannt.
  • +Einzeldosen von Carglumsäure bis zu 2 800 mg/kg oral und 239 mg/kg intravenös bewirkten bei erwachsenen Ratten weder eine Mortalität noch abnorme klinische Anzeichen. Bei neugeborenen Ratten, die über eine orale Sonde eine tägliche Dosis Carglumsäure über 18 Tage erhielten, sowie bei jungen Ratten, die eine tägliche Dosis Carglumsäure über 26 Wochen erhielten, wurde der No Observed Effect Level (NOEL) bei 500 mg/kg/Tag und der No Observed Adverse Effect Level (NOAEL) bei 1 000 mg/kg/Tag (Exposition (AUC) ca. 15-fach die menschliche Exposition nach Einzelgabe von 100 mg/kg) ermittelt. In der 2-Jahres-Kanzerogenitätsstudie traten in Ratten, die mit Carglumsäure behandelt worden waren, ab der niedrigsten Dosis (100 mg/kg/Tag) vermehrt myxomatöse Veränderungen der Herzklappen (v.a. Mitralklappe), Klappenthrombosen und Niereninfarkte auf. Die klinische Relevanz dieser Befunde ist nicht bekannt.
  • -In einer 2-Jahres-Kanzerogenitätsstudie in Ratten mit Dosen bis 1 000 mg/kg/Tag zeigte Carglumsäure kein kanzerogenes Potential.
  • +In einer 2-Jahres-Kanzerogenitätsstudie in Ratten mit Dosen bis 1 000 mg/kg/Tag zeigte Carglumsäure kein kanzerogenes Potential.
  • -In Ratten wurden keine unerwünschten Wirkungen auf die männliche oder weibliche Fertilität beobachtet. Bei Ratten und Kaninchen fanden sich keine Belege für eine Embryotoxizität, Fetotoxizität oder Teratogenität bis zu maternaltoxischen Dosen, die im Vergleich zur menschlichen Exposition nach Einzelgabe von 100 mg/kg etwa dem 70-Fachen bei Ratten und dem 6-Fachen bei Kaninchen entsprachen. Carglumsäure geht in die Muttermilch säugender Ratten. Obwohl Entwicklungsparameter nicht beeinflusst wurden, fanden sich einige Auswirkungen auf das Körpergewicht/die Gewichtszunahme bei gesäugten Jungen, deren Muttertiere mit 500 mg/kg/Tag behandelt wurden, und eine höhere Mortalität bei Jungen von Muttertieren, die mit 2 000 mg/kg/Tag behandelt wurden, eine Dosis, die maternaltoxisch war. Die mütterliche systemische Exposition nach 500 und 2 000 mg/kg/Tag entsprach etwa dem 23-Fachen bzw. dem 70-Fachen der menschlichen Exposition nach Einzelgabe von 100 mg/kg.
  • +In Ratten wurden keine unerwünschten Wirkungen auf die männliche oder weibliche Fertilität beobachtet. Bei Ratten und Kaninchen fanden sich keine Belege für eine Embryotoxizität, Fetotoxizität oder Teratogenität bis zu maternaltoxischen Dosen, die im Vergleich zur menschlichen Exposition nach Einzelgabe von 100 mg/kg etwa dem 70-Fachen bei Ratten und dem 6-Fachen bei Kaninchen entsprachen. Carglumsäure geht in die Muttermilch säugender Ratten. Obwohl Entwicklungsparameter nicht beeinflusst wurden, fanden sich einige Auswirkungen auf das Körpergewicht/die Gewichtszunahme bei gesäugten Jungen, deren Muttertiere mit 500 mg/kg/Tag behandelt wurden, und eine höhere Mortalität bei Jungen von Muttertieren, die mit 2 000 mg/kg/Tag behandelt wurden, eine Dosis, die maternaltoxisch war. Die mütterliche systemische Exposition nach 500 und 2 000 mg/kg/Tag entsprach etwa dem 23-Fachen bzw. dem 70-Fachen der menschlichen Exposition nach Einzelgabe von 100 mg/kg.
  • -Nach dem ersten Öffnen des Tablettenbehältnisses: 3 Monate haltbar.
  • +Nach dem ersten Öffnen des Tablettenbehältnisses: 3 Monate haltbar.
  • -Recordati AG, 4057 Basel
  • +Recordati AG, 4057 Basel.
  • -Juni 2023
  • +November 2025
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