ch.oddb.org
 
Apotheken | Arzt | Interaktionen | Medikamente | MiGeL | Services | Spital | Zulassungsi.
Home - Fachinformation zu Mavi Gynial - Änderungen - 28.01.2026
108 Änderungen an Fachinfo Mavi Gynial
  • -Filmüberzug: Hypromellose, Lactose-Monohydrat 1.36 mg, Titandioxid (E171), Macrogol 4000, Natriumcitrat-Dihydrat entspricht 0.0345 mg Natrium.
  • +Filmüberzug: Hypromellose, Lactose-Monohydrat 1.36 mg, Titandioxid (E171), Macrogol 4000, Natriumcitrat-Dihydratentspricht 0.0345 mg Natrium.
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Weisse runde Filmtabletten mit ca. 6 mm Durchmesser.
  • +1 Filmtablette enthält 2 mg Dienogest und 0.03 mg Ethinylestradiol.
  • -Bei der Entscheidung, Mavi Gynial zu verschreiben, sollten die aktuellen, individuellen Risikofaktoren der einzelnen Frau, insbesondere im Hinblick auf venöse Thromboembolien (VTE), berücksichtigt werden. Auch sollte das Risiko für eine VTE bei Einnahme von Mavi Gynial mit jenem anderer kombinierter hormonaler Kontrazeptiva (CHC) verglichen werden (vgl. «Kontraindikationen» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Bei der Entscheidung, Mavi Gynialzu verschreiben, sollten die aktuellen, individuellen Risikofaktorender einzelnen Frau, insbesondere im Hinblick auf venöse Thromboembolien (VTE), berücksichtigtwerden. Auch sollte das Risiko für eine VTE bei Einnahme von Mavi Gynial mit jenem andererkombinierter hormonaler Kontrazeptiva (CHC) verglichen werden (vgl. "Kontraindikationen" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -CHC wie Mavi Gynial sollten nur von einem Arzt bzw. einer Ärztin, mit entsprechender Erfahrung verordnet werden, welche in der Lage sind, eine umfassende Aufklärung der Patientin über die Vor- und Nachteile sämtlicher verfügbarer Kontrazeptionsmethoden sowie neben einer allgemeinen auch eine gynäkologische Untersuchung durchzuführen.
  • -Die Verordnung eines CHC sollte grundsätzlich unter Beachtung der jeweils aktuellen Richtlinien der Schweizer Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG) erfolgen.
  • -Die Filmtabletten sind in der auf der Packung angegebenen Reihenfolge jeweils täglich möglichst zur gleichen Tageszeit vorzugsweise mit etwas Flüssigkeit einzunehmen. Die Einnahme erfolgt kontinuierlich über 21 aufeinanderfolgende Tage. Mit jeder neuen Packung wird nach einem 7-tägigen einnahmefreien Intervall begonnen, in welchem normalerweise eine Entzugsblutung auftritt. Diese beginnt normalerweise 2-3 Tage nach Einnahme der letzten Filmtabletten und kann noch andauern, wenn bereits die neue Packung angefangen wird.
  • +CHC wie Mavi Gynial sollten nur von einem Arzt bzw. einer Ärztin, mit entsprechender Erfahrungverordnet werden, welche in der Lage sind, eine umfassende Aufklärung der Patientin über dieVor- und Nachteile sämtlicher verfügbarer Kontrazeptionsmethoden sowie neben einerallgemeinen auch eine gynäkologische Untersuchung durchzuführen.
  • +Die Verordnung eines CHC sollte grundsätzlich unter Beachtung der jeweils aktuellen Richtliniender Schweizer Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG) erfolgen.
  • +Die Filmtabletten sind in der auf der Packung angegebenen Reihenfolge jeweils täglich möglichst zurgleichen Tageszeit vorzugsweise mit etwas Flüssigkeit einzunehmen. Die Einnahme erfolgtkontinuierlich über 21 aufeinanderfolgende Tage. Mit jeder neuen Packung wird nach einem 7-tägigen einnahmefreien Intervall begonnen, in welchem normalerweise eine Entzugsblutungauftritt. Diese beginnt normalerweise 2-3 Tage nach Einnahme der letzten Filmtabletten und kann noch andauern, wenn bereits die neue Packung angefangen wird.
  • -Mit der Einnahme ist am 1. Zyklustag (= 1. Tag der Menstruation) zu beginnen. Es kann auch am 2.-5. Tag begonnen werden, in diesem Fall sollte aber während der ersten 7 Tage der Einnahme des ersten Zyklus zusätzlich eine nicht-hormonale Kontrazeptionsmethode (z.B. Kondome; nicht jedoch die Kalendermethode nach Knaus-Ogino oder die Temperaturmethode) angewendet werden.
  • -Wechsel von einem kombinierten hormonalen Kontrazeptivum (CHC, einschliesslich Vaginalring oder transdermalem Pflaster)
  • +Mit der Einnahme ist am 1. Zyklustag (= 1. Tag der Menstruation) zu beginnen. Es kann auch am2.-5. Tag begonnen werden, in diesem Fall sollte aber während der ersten 7 Tage der Einnahmedes ersten Zyklus zusätzlich eine nicht-hormonale Kontrazeptionsmethode (z.B. Kondome; nichtjedoch die Kalendermethode nach Knaus-Ogino oder die Temperaturmethode) angewendetwerden.
  • +Wechsel von einem kombinierten hormonalen Kontrazeptivum (CHC, einschliesslich Vaginalringoder transdermalem Pflaster)
  • -Wechsel von einem Gestagen-Monopräparat (Minipille, Injektion, Implantat) oder von einem Gestagen-abgebenden intrauterinen System (IUS)
  • +Wechsel von einem Gestagen-Monopräparat (Minipille, Injektion, Implantat) oder von einemGestagen-abgebenden intrauterinen System (IUS)
  • -Bei der Entscheidung, zu welchem Zeitpunkt nach einer Geburt bzw. nach einem Abort im 2. Trimenon (wieder) mit der Anwendung eines CHC wie Mavi Gynial begonnen werden kann, ist zu berücksichtigen, dass postpartal das Risiko für venöse thromboembolische Ereignisse erhöht ist (während bis zu 12 Wochen; vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Bei der Entscheidung, zu welchem Zeitpunkt nach einer Geburt bzw. nach einem Abort im 2. Trimenon (wieder) mit der Anwendung eines CHC wie Mavi Gynial begonnen werden kann, ist zu berücksichtigen, dass postpartal das Risiko für venöse thromboembolische Ereignisse erhöht ist (während bis zu 12 Wochen; vgl. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Für stillende Frauen siehe auch Angaben im Kapitel «Schwangerschaft, Stillzeit».
  • +Für stillende Frauen siehe auch Angaben im Kapitel "Schwangerschaft, Stillzeit" .
  • -2.Eine ununterbrochene Einnahme von sieben Tagen ist notwendig, um wirkungsvoll die hypothalamisch-pituitäre-ovarielle Achse zu unterdrücken.
  • +2.Eine ununterbrochene Einnahme von sieben Tagen ist notwendig, um wirkungsvoll diehypothalamisch-pituitäre-ovarielle Achse zu unterdrücken.
  • -1. Einnahmewoche
  • +1.Einnahmewoche
  • -2. Einnahmewoche
  • +2.Einnahmewoche
  • -3. Einnahmewoche
  • +3.Einnahmewoche
  • -a. Die vergessene Filmtablette soll sofort eingenommen werden, sobald die vergessene Einnahme bemerkt wird – auch dann, wenn dadurch an einem Tag 2 Filmtabletten einzunehmen sind. Die weiteren Filmtabletten sollen zur gewohnten Zeit eingenommen werden. Die Einnahme aus der nächsten Packung ist unmittelbar danach zu beginnen, d.h. ohne Einhaltung des einnahmefreien Intervalls. Es ist unwahrscheinlich, dass es vor dem Ende der zweiten Packung zu einer Entzugsblutung kommt; es kann jedoch zu Schmierblutungen oder einer Durchbruchsblutung kommen.
  • -b. Die Einnahme der Filmtabletten aus der aktuellen Packung wird abgebrochen. Nach einem einnahmefreien Intervall von bis zu 7 Tagen (einschliesslich jener Tage, an denen die Einnahme vergessen wurde) soll mit der nächsten Packung begonnen werden.
  • -Wurde die Einnahme vergessen und kam es anschliessend zu keiner Entzugsblutung in der einnahmefreien Phase, muss die Möglichkeit einer Schwangerschaft in Betracht gezogen werden.
  • +a. Die vergessene Filmtablette soll sofort eingenommen werden, sobald die vergessene Einnahme bemerkt wird – auch dann, wenn dadurch an einem Tag 2 Filmtabletten einzunehmen sind. Die weiteren Filmtabletten sollen zur gewohnten Zeit eingenommen werden. Die Einnahme aus der nächsten Packung ist unmittelbar danach zu beginnen, d.h. ohne Einhaltung des einnahmefreien Intervalls. Es ist unwahrscheinlich, dass es vor dem Ende der zweiten Packung zu einer Entzugsblutung kommt; es kann jedoch zu Schmierblutungen oder einer Durchbruchsblutung kommen.
  • +b. Die Einnahme der Filmtabletten aus der aktuellen Packung wird abgebrochen. Nach einem einnahmefreien Intervall von bis zu 7 Tagen (einschliesslich jener Tage, an denen die Einnahme vergessen wurde) soll mit der nächsten Packung begonnen werden.
  • +Wurde die Einnahme vergessen und kam es anschliessend zu keiner Entzugsblutung in dereinnahmefreien Phase, muss die Möglichkeit einer Schwangerschaft in Betracht gezogenwerden.
  • -Bei Erbrechen innerhalb von 3-4 Stunden nach der Einnahme kommen die Empfehlungen bezüglich vergessener Einnahme zur Anwendung (siehe Rubrik «Vorgehen bei vergessener Einnahme»). Damit das gewohnte Einnahmeschema beibehalten werden kann, muss die zusätzlich einzunehmende Filmtablette einer Reservepackung entnommen werden.
  • +Bei Erbrechen innerhalb von 3-4 Stunden nach der Einnahme kommen die Empfehlungen bezüglich vergessener Einnahme zur Anwendung (siehe Rubrik "Vorgehen bei vergessener Einnahme" ). Damit das gewohnte Einnahmeschema beibehalten werden kann, muss die zusätzlich einzunehmende Filmtablette einer Reservepackung entnommen werden.
  • -§Vorliegen einer oder Risiko für eine venöse Thromboembolie (VTE)
  • -§venöse Thromboembolie – bestehende VTE (auch unter Therapie mit Antikoagulanzien) oder VTE in der Anamnese (z.B. tiefe Venenthrombose oder Lungenembolie);
  • -§Vorliegen starker Risikofaktoren für venöse thromboembolische Ereignisse wie hereditäre oder erworbene Prädisposition für venöse thromboembolische Ereignisse, wie z.B. APC-Resistenz (einschliesslich Faktor-V-Leiden-Mutation), Antithrombin-III-Mangel, Protein-C-Mangel oder Protein-S-Mangel;
  • -§gleichzeitiges Vorliegen mehrerer Risikofaktoren für venöse thromboembolische Ereignisse, wie sie in der Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» beschrieben sind.
  • -§Vorliegen einer oder Risiko für eine arterielle Thromboembolie (ATE)
  • -§bestehende oder vorausgegangene arterielle thromboembolische Ereignisse und deren Prodromi (z.B. Angina pectoris, Myokardinfarkt, transitorische ischämische Attacke, zerebrovaskulärer Insult);
  • -§Vorliegen starker Risikofaktoren für arterielle thromboembolische Ereignisse wie
  • -§Diabetes mellitus mit Gefässkomplikationen
  • -§schwere arterielle Hypertonie
  • -§schwere Dyslipoproteinämie
  • -§Migräne mit fokalen neurologischen Symptomen (auch in der Anamnese)
  • -§hereditäre oder erworbene Prädisposition für eine arterielle Thromboembolie, wie z.B. Hyperhomocysteinämie oder Antiphospholipid-Antikörper (Anticardiolipin-Antikörper, Lupusantikoagulans)
  • -§gleichzeitiges Vorliegen mehrerer Risikofaktoren für arterielle thromboembolische Ereignisse, wie sie in der Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» beschrieben sind.
  • -§bestehende oder vorausgegangene schwere Lebererkrankung, solange abnorme Leberfunktionsparameter bestehen;
  • -§gleichzeitige Anwendung zusammen mit der Wirkstoffkombination Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir mit oder ohne Dasabuvir, Glecaprevir/Pibrentasvir und Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir (Arzneimittel zur Therapie der Hepatitis C) (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen»);
  • -§bestehende oder vorausgegangene benigne oder maligne Lebertumore;
  • -§bestehende oder vermutete maligne Erkrankungen der Genitalorgane oder der Mammae, wenn diese sexualhormonabhängig sind;
  • -§ungeklärte vaginale Blutungen;
  • -§vermutete oder bestehende Schwangerschaft;
  • -§Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen oder einem der Hilfsstoffe von Mavi Gynial
  • +-Vorliegen einer oder Risiko für eine venöse Thromboembolie (VTE)
  • +venöse Thromboembolie – bestehende VTE (auch unter Therapie mit Antikoagulanzien) oder VTE in der Anamnese (z.B. tiefe Venenthrombose oder Lungenembolie);
  • +-Vorliegen starker Risikofaktoren für venöse thromboembolische Ereignisse wie hereditäre oder erworbene Prädisposition für venöse thromboembolische Ereignisse, wie z.B. APC-Resistenz (einschliesslich Faktor-V-Leiden-Mutation), Antithrombin-III-Mangel, Protein-C-Mangel oder Protein-S-Mangel;
  • +gleichzeitiges Vorliegen mehrerer Risikofaktoren für venöse thromboembolische Ereignisse, wie sie in der Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" beschrieben sind.
  • +-Vorliegen einer oder Risiko für eine arterielle Thromboembolie (ATE)
  • +bestehende oder vorausgegangene arterielle thromboembolische Ereignisse undderen Prodromi (z.B. Angina pectoris, Myokardinfarkt, transitorische ischämischeAttacke, zerebrovaskulärer Insult);
  • +-Vorliegen starker Risikofaktoren für arterielle thromboembolische Ereignisse wie
  • +-Diabetes mellitus mit Gefässkomplikationen
  • +schwere arterielle Hypertonie
  • +schwere Dyslipoproteinämie
  • +-Migräne mit fokalen neurologischen Symptomen (auch in der Anamnese)
  • +hereditäre oder erworbene Prädisposition für eine arterielleThromboembolie, wie z.B. Hyperhomocysteinämie oder Antiphospholipid-Antikörper (Anticardiolipin-Antikörper, Lupusantikoagulans)
  • +gleichzeitiges Vorliegen mehrerer Risikofaktoren für arterielle thromboembolischeEreignisse, wie sie in der Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" beschrieben sind.
  • +bestehende oder vorausgegangene schwere Lebererkrankung, solange abnormeLeberfunktionsparameter bestehen;
  • +gleichzeitige Anwendung zusammen mit der WirkstoffkombinationOmbitasvir/Paritaprevir/Ritonavir mit oder ohne Dasabuvir, Glecaprevir/Pibrentasvir und Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir (Arzneimittel zur Therapie derHepatitis C) (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Interaktionen" );
  • +bestehende oder vorausgegangene benigne oder maligne Lebertumore;
  • +bestehende oder vermutete maligne Erkrankungen der Genitalorgane oder der Mammae,wenn diese sexualhormonabhängig sind;
  • +ungeklärte vaginale Blutungen;
  • +vermutete oder bestehende Schwangerschaft;
  • +-Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen oder einem der Hilfsstoffe von Mavi Gynial
  • -Die Anwendung eines CHC erhöht das Risiko für venöse Thromboembolien (VTE) und für arterielle Thromboembolien (ATE) im Vergleich zur Nichtanwendung. Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen, welche nachfolgend beschrieben werden, müssen vor jeder Verschreibung berücksichtigt werden (vgl. «Risiko für venöse Thromboembolien [VTE]» und «Risiko für arterielle Thromboembolien [ATE]»). Es ist wichtig, die Patientin auf die Informationen zu venösen und arteriellen thromboembolischen Ereignissen hinzuweisen, insbesondere auf die möglichen Symptome von VTE und ATE und die bekannten vaskulären Risikofaktoren sowie darauf, was im Falle einer vermuteten Thrombose zu tun ist (vgl. «Symptome einer VTE [tiefe Venenthrombose und Lungenembolie]» und «Symptome einer ATE»).
  • -Der Nutzen einer Anwendung eines CHC wie Mavi Gynial sollte gegen die nachfolgend aufgeführten Erkrankungen/Risiken - unter Berücksichtigung des Schweregrades jedes einzelnen oder dem Aufeinandertreffen mehrerer Faktoren - abgewogen und mit jeder Patientin besprochen werden, bevor man sich zur Einnahme von Mavi Gynial entschliesst (siehe auch «Kontraindikationen»). Die Patientin ist zudem anzuweisen, die Packungsbeilage sorgfältig zu lesen und die darin gegebenen Ratschläge zu befolgen.
  • +Die Anwendung eines CHC erhöht das Risiko für venöse Thromboembolien (VTE) und für arterielle Thromboembolien (ATE) im Vergleich zur Nichtanwendung. Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen, welche nachfolgend beschrieben werden, müssen vor jeder Verschreibung berücksichtigt werden (vgl. "Risiko für venöse Thromboembolien [VTE]" und "Risiko für arterielle Thromboembolien [ATE]" ). Es ist wichtig, die Patientin auf die Informationen zu venösen und arteriellen thromboembolischen Ereignissen hinzuweisen, insbesondere auf die möglichen Symptome von VTE und ATE und die bekannten vaskulären Risikofaktoren sowie darauf, was im Falle einer vermuteten Thrombose zu tun ist (vgl. "Symptome einer VTE [tiefe Venenthrombose und Lungenembolie]" und "Symptome einer ATE" ).
  • +Der Nutzen einer Anwendung eines CHC wie Mavi Gynial sollte gegen die nachfolgend aufgeführten Erkrankungen/Risiken - unter Berücksichtigung des Schweregrades jedes einzelnen oder dem Aufeinandertreffen mehrerer Faktoren - abgewogen und mit jeder Patientin besprochen werden, bevor man sich zur Einnahme von Mavi Gynial entschliesst (siehe auch "Kontraindikationen" ). Die Patientin ist zudem anzuweisen, die Packungsbeilage sorgfältig zu lesen und die darin gegebenen Ratschläge zu befolgen.
  • -Vor Beginn oder Wiederaufnahme der Anwendung eines CHC wie Mavi Gynial soll eine sorgfältige Eigen- und Familienanamnese erhoben sowie unter Beachtung der «Kontraindikationen» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» eine gründliche allgemeine und gynäkologische Untersuchung durchgeführt werden, um behandlungsbedürftige Erkrankungen sowie deren Risikofaktoren feststellen und eine Schwangerschaft ausschliessen zu können. Diese Untersuchungen schliessen im Allgemeinen Blutdruck, Mammae, Abdomen, Beckenorgane (inkl. Zervixzytologie) und relevante Laboruntersuchungen ein.
  • -Während der Anwendung des CHC müssen diese Untersuchungen in regelmässigen Abständen wiederholt werden, wobei Art und Häufigkeit auf die individuelle Anwenderin abgestimmt werden und sich an den Richtlinien der Schweizer Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG) orientieren sollten. Bei diesen Kontrollen sollten die Kontraindikationen (z.B. eine transitorische ischämische Attacke) und Risikofaktoren (z.B. Familienanamnese venöser oder arterieller Thrombosen, vgl. «Risikofaktoren für VTE» und «Risikofaktoren für ATE») erneut überprüft werden, da diese während der Anwendung eines CHC zum ersten Mal auftreten können.
  • +Vor Beginn oder Wiederaufnahme der Anwendung eines CHC wie Mavi Gynial soll eine sorgfältige Eigen- und Familienanamnese erhoben sowie unter Beachtung der "Kontraindikationen" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" eine gründliche allgemeine und gynäkologische Untersuchung durchgeführt werden, um behandlungsbedürftige Erkrankungen sowie deren Risikofaktoren feststellen und eine Schwangerschaft ausschliessen zu können. Diese Untersuchungen schliessen im Allgemeinen Blutdruck, Mammae, Abdomen, Beckenorgane (inkl. Zervixzytologie) und relevante Laboruntersuchungen ein.
  • +Während der Anwendung des CHC müssen diese Untersuchungen in regelmässigen Abständen wiederholt werden, wobei Art und Häufigkeit auf die individuelle Anwenderin abgestimmt werden und sich an den Richtlinien der Schweizer Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG) orientieren sollten. Bei diesen Kontrollen sollten die Kontraindikationen (z.B. eine transitorische ischämische Attacke) und Risikofaktoren (z.B. Familienanamnese venöser oder arterieller Thrombosen, vgl. "Risikofaktoren für VTE" und "Risikofaktoren für ATE" ) erneut überprüft werden, da diese während der Anwendung eines CHC zum ersten Mal auftreten können.
  • -Die Anwenderin muss darüber informiert werden, dass sie bei Auftreten einer der oben genannten Kontraindikationen sowie bei Eintreten einer der nachfolgenden Situationen schnellstmöglich einen Arzt/eine Ärztin konsultieren muss, der/die dann über die weitere Anwendung des CHC entscheiden wird:
  • -§erstmaliges Auftreten oder Exacerbation migräneartiger oder häufigeres Auftreten ungewohnt starker Kopfschmerzen;
  • -§plötzliche Seh-, Hör-, Sprach- oder sonstige Wahrnehmungsstörungen;
  • -§erste Anzeichen von thromboembolischen Ereignissen (vgl. «Symptome einer VTE [tiefe Venenthrombose und Lungenembolie]» und «Symptome einer ATE»);
  • -§mindestens 4 Wochen vor geplanten Operationen und während einer Immobilisation (z.B. nach Unfall oder Operation);
  • -§klinisch relevanter Blutdruckanstieg (bei wiederholter Messung);
  • -§Auftreten von Ikterus, Hepatitis oder generalisiertem Pruritus;
  • -§starke Oberbauchschmerzen oder Lebervergrösserung;
  • -§schwere depressive Zustände;
  • -§Schwangerschaft oder Verdacht auf Schwangerschaft.
  • +Die Anwenderin muss darüber informiert werden, dass sie bei Auftreten einer der obengenannten Kontraindikationen sowie bei Eintreten einer der nachfolgenden Situationenschnellstmöglich einen Arzt/eine Ärztin konsultieren muss, der/die dann über die weitereAnwendung des CHC entscheiden wird:
  • +erstmaliges Auftreten oder Exacerbation migräneartiger oder häufigeres Auftretenungewohnt starker Kopfschmerzen;
  • +plötzliche Seh-, Hör-, Sprach- oder sonstige Wahrnehmungsstörungen;
  • +erste Anzeichen von thromboembolischen Ereignissen (vgl. "Symptome einer VTE [tiefeVenenthrombose und Lungenembolie]" und "Symptome einer ATE" );
  • +mindestens 4 Wochen vor geplanten Operationen und während einer Immobilisation (z.B.nach Unfall oder Operation);
  • +klinisch relevanter Blutdruckanstieg (bei wiederholter Messung);
  • +-Auftreten von Ikterus, Hepatitis oder generalisiertem Pruritus;
  • +starke Oberbauchschmerzen oder Lebervergrösserung;
  • +schwere depressive Zustände;
  • +-Schwangerschaft oder Verdacht auf Schwangerschaft.
  • -Die Entscheidung, das Arzneimittel anzuwenden, sollte nur nach einem Gespräch mit der Patientin getroffen werden, bei dem sicherzustellen ist, dass sie Folgendes versteht:
  • -§Das Risiko für VTE bei Einnahme von Mavi Gynial.
  • -§Wie beeinflussen ihre vorbestehenden individuellen Risikofaktoren dieses Risiko?
  • -§Stärkste Risikoerhöhung für VTE im allerersten Anwendungsjahr (insbesondere während der ersten 3 Monate).
  • -§Die vorhandenen Daten deuten darauf hin, dass dieses erhöhte Risiko sowohl bei der erstmaligen Anwendung eines CHC als auch bei der erneuten Anwendung des gleichen oder eines anderen CHC besteht (nach einem mindestens 4-wöchigen oder länger dauernden anwendungsfreien Intervall).
  • -§Mavi Gynial ist ein Arzneimittel. Im Falle eines Unfalls oder eines operativen Eingriffs muss die Anwenderin die behandelnden Ärzte darüber informieren, dass sie Mavi Gynial einnimmt.
  • +Die Entscheidung, das Arzneimittel anzuwenden, sollte nur nach einem Gespräch mit derPatientin getroffen werden, bei dem sicherzustellen ist, dass sie Folgendes versteht:
  • +-Das Risiko für VTE bei Einnahme von Mavi Gynial.
  • +-Wie beeinflussen ihre vorbestehenden individuellen Risikofaktoren dieses Risiko?
  • +-Stärkste Risikoerhöhung für VTE im allerersten Anwendungsjahr (insbesondere währendder ersten 3 Monate).
  • +-Die vorhandenen Daten deuten darauf hin, dass dieses erhöhte Risiko sowohl bei dererstmaligen Anwendung eines CHC als auch bei der erneuten Anwendung des gleichenoder eines anderen CHC besteht (nach einem mindestens 4-wöchigen oder längerdauernden anwendungsfreien Intervall).
  • +-Mavi Gynialist ein Arzneimittel. Im Falle eines Unfalls oder eines operativen Eingriffs muss dieAnwenderin die behandelnden Ärzte darüber informieren, dass sie Mavi Gynialeinnimmt.
  • -In beiden Fällen ist die Anzahl an VTE pro Jahr geringer als die erwartete Anzahl während einer Schwangerschaft oder in der postpartalen Phase.
  • -VTE verlaufen in 1-2 % der Fälle tödlich.
  • +In beiden Fällen ist die Anzahl an VTE pro Jahr geringer als die erwartete Anzahl während einerSchwangerschaft oder in der postpartalen Phase.
  • +VTE verlaufen in 1-2 % der Fälle tödlich.
  • -Äusserst selten wurde bei Anwenderinnen von CHC auch über venöse Thrombosen ausserhalb der Extremitäten berichtet, z.B. Sinusvenenthrombosen oder Thrombosen in hepatischen, mesenterialen, renalen oder retinalen Venen.
  • +Äusserst selten wurde bei Anwenderinnen von CHC auch über venöse Thrombosen ausserhalbder Extremitäten berichtet, z.B. Sinusvenenthrombosen oder Thrombosen in hepatischen,mesenterialen, renalen oder retinalen Venen.
  • -Das Risiko für venöse thromboembolische Komplikationen bei Anwenderinnen von CHC kann deutlich ansteigen, wenn bei der Anwenderin zusätzliche Risikofaktoren bestehen, vor allem wenn mehrere Risikofaktoren gleichzeitig vorliegen (siehe Tabelle). Insbesondere ist bei der Nutzen-Risiko-Abwägung zu berücksichtigen, dass das Risiko venöser thromboembolischer Ereignisse überadditiv erhöht sein kann, wenn eine Kombination von Risikofaktoren vorliegt. In diesem Fall muss das Gesamtrisiko für eine VTE in Betracht gezogen werden. Mavi Gynial ist kontraindiziert, wenn bei einer Frau mehrere Risikofaktoren gleichzeitig bestehen, die sie insgesamt einem hohen Risiko für eine Venenthrombose aussetzen.
  • +Das Risiko für venöse thromboembolische Komplikationen bei Anwenderinnen von CHC kanndeutlich ansteigen, wenn bei der Anwenderin zusätzliche Risikofaktoren bestehen, vor allemwenn mehrere Risikofaktoren gleichzeitig vorliegen (siehe Tabelle). Insbesondere ist bei derNutzen-Risiko-Abwägung zu berücksichtigen, dass das Risiko venöser thromboembolischerEreignisse überadditiv erhöht sein kann, wenn eine Kombination von Risikofaktoren vorliegt. Indiesem Fall muss das Gesamtrisiko für eine VTE in Betracht gezogen werden. Mavi Gynialistkontraindiziert, wenn bei einer Frau mehrere Risikofaktoren gleichzeitig bestehen, die sieinsgesamt einem hohen Risiko für eine Venenthrombose aussetzen.
  • -Risikofaktor Anmerkung
  • -Adipositas (Body-Mass-Index über 30 kg/m2) Das Risiko nimmt mit steigendem BMI deutlich zu. Besonders wichtig, wenn weitere Risikofaktoren vorliegen.
  • -Längere Immobilisierung, grössere chirurgische Eingriffe, jeder Eingriff an Beinen oder Hüfte, neurochirurgischer Eingriff oder schweres Trauma In diesen Fällen ist es ratsam, die Einnahme der Filmtabletten zu unterbrechen (bei einer geplanten Operation mindestens vier Wochen vorher) und frühestens zwei Wochen nach vollständiger Mobilisierung wieder aufzunehmen. Ggf. ist eine andere Kontrazeptionsmethode anzuwenden, um eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern. Eine medikamentöse Thromboseprophylaxe muss erwogen werden, wenn Mavi Gynial nicht vorab abgesetzt wurde.
  • -Positive Familienanamnese (jede venöse Thromboembolie bei einem Geschwister oder Elternteil, insbesondere in relativ jungen Jahren, z.B. jünger als 50 Jahre) Bei Verdacht auf eine genetische Prädisposition ist die Patientin zur Beratung an einen Spezialisten zu überweisen, bevor eine Entscheidung über die Einnahme von Mavi Gynial getroffen wird. Falls die Untersuchung Hinweise auf eine Thrombophilie ergibt, ist die Einnahme von Mavi Gynial kontraindiziert.
  • -Andere Erkrankungen, die mit einem erhöhten VTE-Risiko assoziiert sind Systemischer Lupus erythematodes, hämolytischurämisches Syndrom, chronisch entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa), Sichelzellanämie, maligne Erkrankungen.
  • -Zunehmendes Alter Insbesondere älter als 35 Jahre
  • +Risikofaktor Anmerkung
  • +Adipositas (Body-Mass-Inde Das Risiko nimmt mit steigendem BMI deutlich zu.Besonders wichtig,
  • +x über 30 kg/m2) wenn weitere Risikofaktoren vorliegen.
  • +Längere Immobilisierung, In diesen Fällen ist es ratsam, die Einnahme der Filmtabletten zu
  • +grössere chirurgische unterbrechen (bei einer geplanten Operation mindestens vier Wochen
  • +Eingriffe, jeder Eingriff vorher) und frühestens zwei Wochen nach vollständiger Mobilisierung
  • +an Beinen oder Hüfte, wieder aufzunehmen. Ggf. ist eine andere Kontrazeptionsmethode
  • +neurochirurgischer anzuwenden, um eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern.Eine
  • +Eingriff oder schweres medikamentöse Thromboseprophylaxe muss erwogen werden, wenn Mavi
  • +Trauma Gynial nicht vorab abgesetzt wurde.
  • +Positive Familienanamnese Bei Verdacht auf eine genetische Prädisposition ist die Patientin zur
  • +(jede venöse Thromboemboli Beratung an einen Spezialisten zu überweisen, bevor eine Entscheidung
  • +e bei einem Geschwister über die Einnahme von Mavi Gynial getroffen wird.Falls die
  • +oder Elternteil, Untersuchung Hinweise auf eine Thrombophilie ergibt, ist die Einnahme
  • +insbesondere in relativ von Mavi Gynial kontraindiziert.
  • +jungen Jahren, z.B.
  • +jünger als 50 Jahre)
  • +Andere Erkrankungen, die Systemischer Lupus erythematodes, hämolytischurämisches Syndrom,
  • +mit einem erhöhten chronisch entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn oder Colitis
  • +VTE-Risiko assoziiert sind ulcerosa), Sichelzellanämie, maligne Erkrankungen.
  • +Zunehmendes Alter Insbesondere älter als 35 Jahre
  • -Der Patientin ist anzuraten, bei Auftreten eines oder mehrerer der folgenden Symptome, unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen und das medizinische Fachpersonal darüber zu informieren, dass sie Mavi Gynial einnimmt.
  • -§Symptome einer tiefen Beinvenenthrombose können sein:
  • -§unilaterale Schwellung in einem Bein oder entlang einer Vene im Bein;
  • -§Spannungsgefühl oder Schmerzen in einem Bein, auch wenn sie nur beim Stehen oder Gehen spürbar sind;
  • -§Überwärmung, Rötung oder Verfärbung der Haut am betroffenen Bein.
  • -§Symptome einer Lungenembolie können sein:
  • -§plötzliche unerklärliche Kurzatmigkeit, schnelles Atmen oder Atemnot; Anstrengungsintoleranz;
  • -§plötzliches Auftreten von Husten, eventuell mit blutigem Sputum;
  • -§plötzlicher starker Schmerz im Brustkorb, welcher sich bei tiefer Atmung verstärken kann;
  • -§starke Benommenheit, Schwindel, oder Angstgefühl;
  • -§Tachykardie oder Arrhythmien.
  • -Einige dieser Symptome (z.B. Kurzatmigkeit oder Husten) sind nicht spezifisch und können als häufige oder weniger schwere Ereignisse (z.B. Atemwegsinfektionen) missdeutet werden.
  • +Der Patientin ist anzuraten, bei Auftreten eines oder mehrerer der folgenden Symptome, unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen und das medizinische Fachpersonal darüber zu informieren, dass sie Mavi Gynialeinnimmt.
  • +-Symptome einer tiefen Beinvenenthrombose können sein:
  • +unilaterale Schwellung in einem Bein oder entlang einer Vene im Bein;
  • +-Spannungsgefühl oder Schmerzen in einem Bein, auch wenn sie nur beim Stehen oder Gehen spürbar sind;
  • +-Überwärmung, Rötung oder Verfärbung der Haut am betroffenen Bein.
  • +-Symptome einer Lungenembolie können sein:
  • +plötzliche unerklärliche Kurzatmigkeit, schnelles Atmen oder Atemnot; Anstrengungsintoleranz;
  • +plötzliches Auftreten von Husten, eventuell mit blutigem Sputum;
  • +plötzlicher starker Schmerz im Brustkorb, welcher sich bei tiefer Atmung verstärken kann;
  • +starke Benommenheit, Schwindel, oder Angstgefühl;
  • +-Tachykardie oder Arrhythmien.
  • +Einige dieser Symptome (z.B. Kurzatmigkeit oder Husten) sind nicht spezifisch und können alshäufige oder weniger schwere Ereignisse (z.B. Atemwegsinfektionen) missdeutet werden.
  • -Risikofaktor Anmerkung
  • -Zunehmendes Alter Insbesondere älter als 35 Jahre
  • -Rauchen Frauen ist anzuraten, nicht zu rauchen, wenn sie ein CHC wie Mavi Gynial anwenden möchten. Frauen über 35 Jahren, die weiterhin rauchen, ist dringend zu empfehlen, eine andere Kontrazeptionsmethode anzuwenden.
  • -Arterielle Hypertonie
  • -Diabetes mellitus Bei Diabetikerinnen mit bereits bestehenden Gefässkomplikationen ist die Anwendung von CHC kontraindiziert.
  • -Dyslipoproteinämie
  • -Herzklappenerkrankungen
  • -Vorhofflimmern
  • -Adipositas (Body-Mass-Index über 30 kg/m2) Das Risiko nimmt mit steigendem BMI deutlich zu. Besonders wichtig bei Frauen mit zusätzlichen Risikofaktoren.
  • -Positive Familienanamnese (jede arterielle Thromboembolie bei einem Geschwister oder Elternteil, insbesondere in relativ jungen Jahren, d.h. jünger als 50 Jahre) Bei Verdacht auf eine genetische Prädisposition ist die Patientin zur Beratung an einen Spezialisten zu überweisen, bevor eine Entscheidung über die Einnahme von Mavi Gynial getroffen wird. Falls die Untersuchung Hinweise auf eine Thrombophilie ergibt, ist die Einnahme von Mavi Gynial kontraindiziert.
  • -Migräne Ein Anstieg der Häufigkeit oder des Schweregrads einer Migräne während der Einnahme von Mavi Gynial kann ein Prodromalsymptom eines zerebrovaskulären Ereignisses darstellen und Grund für ein sofortiges Absetzen sein.
  • -Andere Erkrankungen, die mit einem erhöhten Risiko für ATE assoziiert sind Hyperhomocysteinämie, systemischer Lupus erythematodes, Sichelzellanämie, maligne Erkrankungen.
  • +Risikofaktor Anmerkung
  • +Zunehmendes Alter Insbesondere älter als 35 Jahre
  • +Rauchen Frauen ist anzuraten, nicht zu rauchen, wenn sie ein CHC wie
  • + Mavi Gynial anwenden möchten. Frauen über 35 Jahren, die
  • + weiterhin rauchen, ist dringend zu empfehlen, eine andere
  • + Kontrazeptionsmethode anzuwenden.
  • +Arterielle Hypertonie
  • +Diabetes mellitus Bei Diabetikerinnen mit bereits bestehenden
  • + Gefässkomplikationen ist die Anwendung von CHC kontraindiziert.
  • +Dyslipoproteinämie
  • +Herzklappenerkrankungen
  • +Vorhofflimmern
  • +Adipositas (Body-Mass-Index über Das Risiko nimmt mit steigendem BMI deutlich zu.Besonders
  • +30 kg/m2) wichtig bei Frauen mit zusätzlichen Risikofaktoren.
  • +Positive Familienanamnese (jede Bei Verdacht auf eine genetische Prädisposition ist die
  • +arterielle Thromboembolie bei Patientin zur Beratung an einen Spezialisten zu überweisen,
  • +einem Geschwister oder bevor eine Entscheidung über die Einnahme von Mavi Gynial
  • +Elternteil, insbesondere in getroffen wird.Falls die Untersuchung Hinweise auf eine
  • +relativ jungen Jahren, d.h. Thrombophilie ergibt, ist die Einnahme von Mavi Gynial
  • +jünger als 50 Jahre) kontraindiziert.
  • +Migräne Ein Anstieg der Häufigkeit oder des Schweregrads einer Migräne
  • + während der Einnahme von Mavi Gynial kann ein Prodromalsymptom
  • + eines zerebrovaskulären Ereignisses darstellen und Grund für
  • + ein sofortiges Absetzen sein.
  • +Andere Erkrankungen, die mit Hyperhomocysteinämie, systemischer Lupus erythematodes,
  • +einem erhöhten Risiko für ATE Sichelzellanämie, maligne Erkrankungen.
  • +assoziiert sind
  • +
  • -Der Patientin ist anzuraten, beim Auftreten eines oder mehrerer der folgenden Symptome unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen und das medizinische Fachpersonal darüber zu informieren, dass sie Mavi Gynial einnimmt.
  • -§Symptome eines zerebrovaskulären Insults können sein:
  • -§plötzliche Taubheit oder Kraftlosigkeit des Gesichtes, eines Armes oder Beines, vor allem einer Körperhälfte;
  • -§plötzliche Verwirrtheit;
  • -§undeutliche Aussprache oder Verständnisprobleme;
  • -§plötzliche Sehstörungen in einem oder beiden Augen;
  • -§plötzliche Gehstörungen;
  • -§Schwindel;
  • -§Gleichgewichts- oder Koordinationsstörungen;
  • -§plötzliche schwere oder länger anhaltende Kopfschmerzen unbekannter Ursache;
  • -§Bewusstseinsverlust oder Ohnmacht mit oder ohne Krampfanfall.
  • -§Symptome eines Myokardinfarktes können sein:
  • -§Schmerzen, Unwohlsein, Druckgefühl, Schweregefühl, Enge- oder Spannungsgefühl in der Brust, im Arm oder hinter dem Brustbein;
  • -§Beschwerden, welche in Rücken, Kiefer, Hals, Arm oder Magen ausstrahlen;
  • -§Völlegefühl, Magenbeschwerden oder Würgereiz;
  • -§Schwitzen, Nausea, Erbrechen oder Schwindel;
  • -§extremes Schwäche-, oder Angstgefühl oder Kurzatmigkeit;
  • -§Tachykardie oder Arrhythmien.
  • -§Andere Symptome eines vaskulären Verschlusses können sein:
  • -§plötzlicher Schmerz, Schwellung oder leichte Cyanose einer Extremität;
  • -§akutes Abdomen.
  • +Der Patientin ist anzuraten, beim Auftreten eines oder mehrerer der folgenden Symptome unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen und das medizinische Fachpersonal darüber zu informieren, dass sie Mavi Gynialeinnimmt.
  • +-Symptome eines zerebrovaskulären Insults können sein:
  • +plötzliche Taubheit oder Kraftlosigkeit des Gesichtes, eines Armes oder Beines, vor allem einer Körperhälfte;
  • +plötzliche Verwirrtheit;
  • +undeutliche Aussprache oder Verständnisprobleme;
  • +plötzliche Sehstörungen in einem oder beiden Augen;
  • +plötzliche Gehstörungen;
  • +-Schwindel;
  • +-Gleichgewichts- oder Koordinationsstörungen;
  • +plötzliche schwere oder länger anhaltende Kopfschmerzen unbekannter Ursache;
  • +-Bewusstseinsverlust oder Ohnmacht mit oder ohne Krampfanfall.
  • +-Symptome eines Myokardinfarktes können sein:
  • +-Schmerzen, Unwohlsein, Druckgefühl, Schweregefühl, Enge- oder Spannungsgefühl in der Brust, im Arm oder hinter dem Brustbein;
  • +-Beschwerden, welche in Rücken, Kiefer, Hals, Arm oder Magen ausstrahlen;
  • +-Völlegefühl, Magenbeschwerden oder Würgereiz;
  • +-Schwitzen, Nausea, Erbrechen oder Schwindel;
  • +extremes Schwäche-, oder Angstgefühl oder Kurzatmigkeit;
  • +-Tachykardie oder Arrhythmien.
  • +-Andere Symptome eines vaskulären Verschlusses können sein:
  • +plötzlicher Schmerz, Schwellung oder leichte Cyanose einer Extremität;
  • +akutes Abdomen.
  • -Depressionen bzw. depressive Verstimmungen sind als mögliche unerwünschte Wirkungen bei der Anwendung von Sexualhormonen, einschliesslich hormonaler Kontrazeptiva, bekannt (s. a. Rubrik «Unerwünschte Wirkungen»). Solche Störungen können bereits kurz nach Beginn der Behandlung auftreten. Eine Depression kann schwerwiegend verlaufen und stellt einen Risikofaktor für Suizide bzw. suizidales Verhalten dar. Anwenderinnen hormonaler Kontrazeptiva sollen daher über mögliche Symptome depressiver Störungen informiert werden. Der Anwenderin soll dringend geraten werden, sich umgehend an einen Arzt/ eine Ärztin zu wenden, falls sie unter der Anwendung des Kontrazeptivums Stimmungsschwankungen oder andere Symptome einer Depression bemerkt.
  • -Anwenderinnen mit einer schweren Depression in der Anamnese sollen sorgfältig überwacht werden. Falls es unter der Anwendung von Mavi Gynial erneut zu schweren depressiven Zuständen kommt, muss das Arzneimittel abgesetzt werden.
  • +Depressionen bzw. depressive Verstimmungen sind als mögliche unerwünschte Wirkungen beider Anwendung von Sexualhormonen, einschliesslich hormonaler Kontrazeptiva, bekannt (s. a.Rubrik "Unerwünschte Wirkungen" ). Solche Störungen können bereits kurz nach Beginn derBehandlung auftreten. Eine Depression kann schwerwiegend verlaufen und stellt einenRisikofaktor für Suizide bzw. suizidales Verhalten dar. Anwenderinnen hormonaler Kontrazeptivasollen daher über mögliche Symptome depressiver Störungen informiert werden. DerAnwenderin soll dringend geraten werden, sich umgehend an einen Arzt/ eine Ärztin zu wenden,falls sie unter der Anwendung des Kontrazeptivums Stimmungsschwankungen oder andereSymptome einer Depression bemerkt.
  • +Anwenderinnen mit einer schweren Depression in der Anamnese sollen sorgfältig überwachtwerden. Falls es unter der Anwendung von Mavi Gynial erneut zu schweren depressiven Zuständenkommt, muss das Arzneimittel abgesetzt werden.
  • -Frauen, die ein hormonales Kontrazeptivum anwenden, sollen nicht gleichzeitig mit Johanniskrautpräparaten (Hypericum) behandelt werden, da die kontrazeptive Wirkung beeinträchtigt sein kann. Über Zwischenblutungen und Einzelfälle ungewollter Schwangerschaften wurde berichtet (vgl. auch «Interaktionen»).
  • +Frauen, die ein hormonales Kontrazeptivum anwenden, sollen nicht gleichzeitig mit Johanniskrautpräparaten (Hypericum) behandelt werden, da die kontrazeptive Wirkung beeinträchtigt sein kann. Über Zwischenblutungen und Einzelfälle ungewollter Schwangerschaften wurde berichtet (vgl. auch "Interaktionen" ).
  • -Bei Patientinnen mit Hepatitis C, welche gleichzeitig ein Ethinylestradiol-haltiges CHC anwendeten, wurde unter Anwendung der bei HCV-Infektionen eingesetzten Wirkstoffkombination Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir mit oder ohne Dasabuvir signifikant häufiger ein Anstieg der ALT (einschliesslich Fällen einer Erhöhung auf über das Fünffache, in Einzelfällen auf über das 20-Fache der Obergrenze des Normbereiches) beobachtet als bei Patientinnen, welche ausschliesslich mit den antiviralen Wirkstoffen behandelt wurden (siehe «Interaktionen»). Ähnliche ALT-Erhöhungen wurden auch unter Anti-HCV-Arzneimitteln beobachtet, die Glecaprevir/Pibrentasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir enthielten. Mavi Gynial muss daher vor Beginn einer Therapie mit diesen Wirkstoffkombinationen abgesetzt werden. Unter der Voraussetzung, dass normale Leberwerte vorliegen, kann frühestens 2 Wochen, besser jedoch 4 Wochen nach dem Absetzen der Wirkstoffkombinationen Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir mit oder ohne Dasabuvir, Glecaprevir/Pibrentasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir wieder mit der Einnahme von Mavi Gynial begonnen werden. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass bei einem Intervall von weniger als 4 Wochen aufgrund der enzyminduzierenden Eigenschaften von Ritonavir die Wirksamkeit des CHC noch beeinträchtigt sein kann und daher zusätzlich eine Barrieremethode angewendet werden sollte (siehe Rubrik «Interaktionen/Enzyminduktoren»). Letzteres ist insbesondere dann relevant, wenn die Kombination Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir zusammen mit dem potentiell teratogenen Wirkstoff Ribavirin angewendet wird.
  • +Bei Patientinnen mit Hepatitis C, welche gleichzeitig ein Ethinylestradiol-haltiges CHC anwendeten, wurde unter Anwendung der bei HCV-Infektionen eingesetzten Wirkstoffkombination Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir mit oder ohne Dasabuvir signifikant häufiger ein Anstieg der ALT (einschliesslich Fällen einer Erhöhung auf über das Fünffache, in Einzelfällen auf über das 20-Fache der Obergrenze des Normbereiches) beobachtet als bei Patientinnen, welche ausschliesslich mit den antiviralen Wirkstoffen behandelt wurden (siehe "Interaktionen" ). Ähnliche ALT-Erhöhungen wurden auch unter Anti-HCV-Arzneimitteln beobachtet, die Glecaprevir/Pibrentasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir enthielten. Mavi Gynial muss daher vor Beginn einer Therapie mit diesen Wirkstoffkombinationen abgesetzt werden. Unter der Voraussetzung, dass normale Leberwerte vorliegen, kann frühestens 2 Wochen, besser jedoch 4 Wochen nach dem Absetzen der Wirkstoffkombinationen Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir mit oder ohne Dasabuvir, Glecaprevir/Pibrentasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevirwieder mit der Einnahme von Mavi Gynial begonnen werden. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass bei einem Intervall von weniger als 4 Wochen aufgrund der enzyminduzierenden Eigenschaften von Ritonavir die Wirksamkeit des CHC noch beeinträchtigt sein kann und daher zusätzlich eine Barrieremethode angewendet werden sollte (siehe Rubrik "Interaktionen/Enzyminduktoren" ). Letzteres ist insbesondere dann relevant, wenn die Kombination Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir zusammen mit dem potentiell teratogenen Wirkstoff Ribavirin angewendet wird.
  • -Auch die HMG-CoA-Reduktasehemmer Atorvastatin und Rosuvastatin können die Plasmakonzentrationen der Sexualhormone erhöhen (jeweils etwa 20-30 %ige Erhöhung der AUC von Östrogen- und Gestagenkomponente) und dadurch unter Umständen zum vermehrten Auftreten unerwünschter Wirkungen führen.
  • +Auch die HMG-CoA-Reduktasehemmer Atorvastatin und Rosuvastatin können die Plasmakonzentrationen der Sexualhormone erhöhen (jeweils etwa 20-30 %ige Erhöhung der AUC von Östrogen- und Gestagenkomponente) und dadurch unter Umständen zum vermehrten Auftreten unerwünschter Wirkungen führen.
  • -Sollte es unter der antibiotischen Therapie zu Durchfällen und/oder Erbrechen kommen, sind ausserdem die Angaben im Abschnitt «Verhalten bei gastrointestinalen Störungen» in der Rubrik «Dosierung/Anwendung» zu beachten.
  • +Sollte es unter der antibiotischen Therapie zu Durchfällen und/oder Erbrechen kommen, sind ausserdem die Angaben im Abschnitt "Verhalten bei gastrointestinalen Störungen" in der Rubrik "Dosierung/Anwendung" zu beachten.
  • -Hormonale Kontrazeptiva können – durch verschiedene Interaktionsmechanismen – auch die Pharmakokinetik einiger anderer Arzneimittel beeinflussen. Sie können die hepatischen mikrosomalen Enzyme hemmen oder die hepatische Konjugation, insbesondere die Glukuronidierung, induzieren. Entsprechend können die Plasma- und Gewebekonzentrationen anderer Arzneimittel entweder erhöht (z.B. Cyclosporin) oder erniedrigt (z.B. Lamotrigin, siehe unten) werden. Weiter kann auch die pharmakologische Wirkung ausgewählter Substanzen der folgenden Arzneimittelklassen beeinflusst werden: Analgetika, Antidepressiva, Antidiabetika, Antimalariamittel, einige Benzodiazepine, einige β-Blocker, Kortikosteroide und orale Antikoagulantien. Nicht in allen Fällen sind die aus diesen Interaktionen resultierenden Veränderungen der Plasmaspiegel klinisch relevant.
  • -In vitro zeigte Ethinylestradiol eine Hemmung von CYP1A1, CYP1A2, CYP2C19, CYP3A4/5 und CYP2C8. In klinischen Studien führte die Anwendung eines Ethinylestradiol-haltigen Kontrazeptivums zu einer mässigen (z.B. Melatonin und Tizanidin) bzw. geringfügigen (z.B. Theophyllin) Erhöhung der Plasmakonzentrationen von CYP1A2-Substraten sowie zu einer geringen oder fehlenden Erhöhung der Exposition von CYP3A4-Substraten (z.B. Midazolam).
  • +Hormonale Kontrazeptiva können – durch verschiedene Interaktionsmechanismen – auch die Pharmakokinetik einiger anderer Arzneimittel beeinflussen. Sie können die hepatischen mikrosomalen Enzyme hemmen oder die hepatische Konjugation, insbesondere die Glukuronidierung, induzieren. Entsprechend können die Plasma- und Gewebekonzentrationen anderer Arzneimittel entweder erhöht (z.B. Cyclosporin) oder erniedrigt (z.B. Lamotrigin, siehe unten) werden. Weiter kann auch die pharmakologische Wirkung ausgewählter Substanzen der folgenden Arzneimittelklassen beeinflusst werden: Analgetika, Antidepressiva, Antidiabetika, Antimalariamittel, einige Benzodiazepine, einige β-Blocker, Kortikosteroide und oraleAntikoagulantien. Nicht in allen Fällen sind die aus diesen Interaktionen resultierendenVeränderungen der Plasmaspiegel klinisch relevant.
  • +In vitro zeigte Ethinylestradiol eine Hemmung von CYP1A1, CYP1A2, CYP2C19, CYP3A4/5 undCYP2C8. In klinischen Studien führte die Anwendung eines Ethinylestradiol-haltigenKontrazeptivums zu einer mässigen (z.B. Melatonin und Tizanidin) bzw. geringfügigen (z.B.Theophyllin) Erhöhung der Plasmakonzentrationen von CYP1A2-Substraten sowie zu einergeringen oder fehlenden Erhöhung der Exposition von CYP3A4-Substraten (z.B. Midazolam).
  • -Eine Interaktionsstudie mit dem Antiepileptikum Lamotrigin und einem kombinierten oralen Kontrazeptivum (0.03 mg Ethinylestradiol/0.15 mg Levonorgestrel) zeigte eine klinisch relevante Steigerung der Lamotrigin-Clearance mit einer entsprechenden signifikanten Abnahme der Lamotrigin-Plasmaspiegel, wenn diese Arzneimittel gleichzeitig verabreicht wurden. Eine derartige Senkung der Plasmakonzentrationen kann mit einer reduzierten Anfallskontrolle einhergehen. Es ist nicht bekannt, in wieweit diese Befunde auf andere kombinierte Kontrazeptiva mit anderer Gestagenkomponente und/oder anderer Östrogendosis übertragbar sind. Es ist jedoch davon auszugehen, dass diese Präparate ein vergleichbares Interaktionspotential aufweisen.
  • -Beginnt eine Patientin, welche Lamotrigin einnimmt, neu mit der Einnahme von Mavi Gynial, kann daher eine Anpassung der Lamotrigindosis erforderlich sein, und die Lamotrigin-Konzentration sollte zu Beginn der Therapie engmaschig überwacht werden. Hierbei ist insbesondere auch zu beachten, dass es zu einem deutlichen Anstieg des Lamotriginspiegels (unter Umständen in den toxischen Bereich) kommen kann, wenn das hormonale Kontrazeptivum abgesetzt wird (sowie unter Umständen in den 7-tägigen Anwendungspausen).
  • +Eine Interaktionsstudie mit dem Antiepileptikum Lamotrigin und einem kombinierten oralenKontrazeptivum (0.03 mg Ethinylestradiol/0.15 mg Levonorgestrel) zeigte eine klinisch relevanteSteigerung der Lamotrigin-Clearance mit einer entsprechenden signifikanten Abnahme derLamotrigin-Plasmaspiegel, wenn diese Arzneimittel gleichzeitig verabreicht wurden. Einederartige Senkung der Plasmakonzentrationen kann mit einer reduzierten Anfallskontrolle einhergehen. Es ist nicht bekannt, in wieweit diese Befunde auf andere kombinierteKontrazeptiva mit anderer Gestagenkomponente und/oder anderer Östrogendosis übertragbarsind. Es ist jedoch davon auszugehen, dass diese Präparate ein vergleichbaresInteraktionspotential aufweisen.
  • +Beginnt eine Patientin, welche Lamotrigin einnimmt, neu mit der Einnahme von Mavi Gynial, kanndaher eine Anpassung der Lamotrigindosis erforderlich sein, und die Lamotrigin-Konzentrationsollte zu Beginn der Therapie engmaschig überwacht werden. Hierbei ist insbesondere auch zubeachten, dass es zu einem deutlichen Anstieg des Lamotriginspiegels (unter Umständen in dentoxischen Bereich) kommen kann, wenn das hormonale Kontrazeptivum abgesetzt wird (sowieunter Umständen in den 7-tägigen Anwendungspausen).
  • -In klinischen Studien kam es bei gleichzeitiger Anwendung Ethinylestradiol-haltiger CHC zusammen mit der Wirkstoffkombination Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir mit oder ohne Dasabuvir gegenüber Patientinnen, welche ausschliesslich mit den antiviralen Wirkstoffen behandelt wurden, signifikant häufiger zu einem Anstieg der ALT (einschliesslich Fällen eines Anstiegs auf über das Fünffache, in Einzelfällen auf über das 20-Fache der oberen Grenze des Normbereiches [ULN]). Ähnliche ALT-Erhöhungen wurden auch unter Anti-HCV-Arzneimitteln beobachtet, die Glecaprevir/Pibrentasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir enthielten. Mavi Gynial muss daher vor Beginn einer Therapie mit einer solchen antiviralen Kombination abgesetzt werden (siehe auch «Kontraindikationen» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +In klinischen Studien kam es bei gleichzeitiger Anwendung Ethinylestradiol-haltiger CHC zusammen mit der Wirkstoffkombination Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir mit oder ohne Dasabuvir gegenüber Patientinnen, welche ausschliesslich mit den antiviralen Wirkstoffen behandelt wurden, signifikant häufiger zu einem Anstieg der ALT (einschliesslich Fällen eines Anstiegs auf über das Fünffache, in Einzelfällen auf über das 20-Fache der oberen Grenze des Normbereiches [ULN]). Ähnliche ALT-Erhöhungen wurden auch unter Anti-HCV-Arzneimitteln beobachtet, die Glecaprevir/Pibrentasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir enthielten. Mavi Gynial muss daher vor Beginn einer Therapie mit einer solchen antiviralen Kombination abgesetzt werden (siehe auch "Kontraindikationen" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Es gibt Hinweise auf fötale Risiken, basierend auf tierexperimentellen Untersuchungen (siehe «Präklinische Daten»).
  • +Es gibt Hinweise auf fötale Risiken, basierend auf tierexperimentellen Untersuchungen (siehe "Präklinische Daten" ).
  • -Es ist nicht bekannt, ob Dienogest und/oder Ethinylestradiol beim Menschen in die Muttermilch übertreten. Für Ethinylestradiol konnten in der Milch weiblicher Ratten geringe Konzentrationen von maximal 0.051 % nachgewiesen werden. Die für Dienogest nachgewiesenen Konzentrationen bewegten sich im Bereich maternaler Plasmaspiegel.
  • +Es ist nicht bekannt, ob Dienogest und/oder Ethinylestradiol beim Menschen in die Muttermilch übertreten. Für Ethinylestradiol konnten in der Milch weiblicher Ratten geringe Konzentrationen von maximal 0.051 % nachgewiesen werden. Die für Dienogest nachgewiesenen Konzentrationen bewegten sich im Bereich maternaler Plasmaspiegel.
  • -Zum postpartalen Risiko thromboembolischer Ereignisse bei der Mutter siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
  • +Zum postpartalen Risiko thromboembolischer Ereignisse bei der Mutter siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
  • -Die schwerwiegendsten unerwünschten Wirkungen im Zusammenhang mit der Einnahme von CHC sind in der Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» beschrieben (siehe dort). Schwerwiegende unerwünschte Wirkungen sind insbesondere arterielle und venöse Thromboembolien.
  • +Die schwerwiegendsten unerwünschten Wirkungen im Zusammenhang mit der Einnahme von CHC sind in der Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" beschrieben (siehe dort). Schwerwiegende unerwünschte Wirkungen sind insbesondere arterielle und venöse Thromboembolien.
  • -Die Häufigkeiten sind dabei definiert als häufig (≥1/100 bis <1/10); gelegentlich (≥1/1’000 bis <1/100); selten (≥1/10’000 bis <1/1’000); nicht bekannt (basierend überwiegend auf Spontanmeldungen aus der Marktüberwachung, genaue Häufigkeit kann nicht abgeschätzt werden):
  • +Die Häufigkeiten sind dabei definiert als häufig (≥1/100 bis <1/10); gelegentlich (≥1/1’000 bis<1/100); selten (≥1/10’000 bis <1/1’000); nicht bekannt (basierend überwiegend aufSpontanmeldungen aus der Marktüberwachung, genaue Häufigkeit kann nicht abgeschätztwerden):
  • -Bei Anwenderinnen anderer CHC wurde darüber hinaus über folgende unerwünschten Ereignisse berichtet, die im Kapitel «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» näher erläutert werden: Veränderungen der Glukosetoleranz, Unruhe, Epilepsie, Otosklerose, Obstipation, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Leberfunktionsstörungen, Cholelithiasis, cholestatischer Ikterus und/oder Pruritus, Lebertumoren (gutartige und bösartige), Porphyrie, hämolytisch-urämisches Syndrom, Herpes gestationis, Muskelkrämpfe, Grössenzunahme von Uterusmyomen, Zervixkarzinom, systemischer Lupus erythematodes, Sydenham-Chorea. Nicht in allen Fällen ist ein Kausalzusammenhang mit der Anwendung hormonaler Kontrazeptiva gesichert.
  • +Bei Anwenderinnen anderer CHC wurde darüber hinaus über folgende unerwünschten Ereignisse berichtet, die im Kapitel "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" näher erläutert werden: Veränderungen der Glukosetoleranz, Unruhe, Epilepsie, Otosklerose, Obstipation, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Leberfunktionsstörungen, Cholelithiasis, cholestatischer Ikterus und/oder Pruritus, Lebertumoren (gutartige und bösartige), Porphyrie, hämolytisch-urämisches Syndrom, Herpes gestationis, Muskelkrämpfe, Grössenzunahme von Uterusmyomen, Zervixkarzinom, systemischer Lupus erythematodes, Sydenham-Chorea. Nicht in allen Fällen ist ein Kausalzusammenhang mit der Anwendung hormonaler Kontrazeptiva gesichert.
  • -Als Gestagenkomponente enthält Mavi Gynial Dienogest, ein Norethisteron-Derivat mit partieller antiandrogener Aktivität. Dienogest bindet an den Progesteron-Rezeptor im menschlichen Uterus mit nur 10 % der relativen Affinität des Progesterons. Trotz seiner geringen Affinität zum Progesteron-Rezeptor hat Dienogest in vivo einen starken gestagenen Effekt. Dienogest hat in vivo keine signifikanten androgenen, glukokortikoiden oder mineralokortikoiden Eigenschaften.
  • -Wie bei allen CHC beruht die kontrazeptive Wirkung von Mavi Gynial auf verschiedenen Faktoren, als deren wichtigste die Ovulationshemmung und die Veränderung des Zervixsekrets anzusehen sind. Darüber hinaus bietet das Endometrium infolge der morphologischen und enzymatischen Veränderungen ungünstige Verhältnisse für die Nidation. Ausserdem führen die durch das CHC induzierten hormonellen Veränderungen zu regelmässigeren Zyklen und einer geringeren Blutungsstärke.
  • +Als Gestagenkomponente enthält Mavi Gynial Dienogest, ein Norethisteron-Derivat mit partieller antiandrogener Aktivität. Dienogest bindet an den Progesteron-Rezeptor im menschlichen Uterus mit nur 10 % der relativen Affinität des Progesterons. Trotz seiner geringen Affinität zum Progesteron-Rezeptor hat Dienogest in vivo einen starken gestagenen Effekt. Dienogest hat in vivo keine signifikanten androgenen, glukokortikoiden oder mineralokortikoiden Eigenschaften.
  • +Wie bei allen CHC beruht die kontrazeptive Wirkung von Mavi Gynial auf verschiedenen Faktoren, als deren wichtigste die Ovulationshemmung und die Veränderung des Zervixsekrets anzusehen sind. Darüber hinaus bietet das Endometrium infolge der morphologischen und enzymatischen Veränderungen ungünstige Verhältnisse für die Nidation. Ausserdem führen die durch das CHC induzierten hormonellen Veränderungen zu regelmässigeren Zyklen und einer geringerenBlutungsstärke.
  • -Siehe Rubrik «Wirkungsmechanismus».
  • +Siehe Rubrik "Wirkungsmechanismus" .
  • -Unadjusted PI (d.h. Anwendungsfehler und Methodenversagen): 0.430 (Obergrenze des 95 %-Konfidenzintervalles: 0.670)
  • -Adjusted PI (d.h. ausschliesslich Methodenversagen): 0.160 (Obergrenze des 95 %-Konfidenzintervalles: 0.330)
  • +Unadjusted PI (d.h. Anwendungsfehler und Methodenversagen): 0.430 (Obergrenze des 95 %-Konfidenzintervalles: 0.670)
  • +Adjusted PI (d.h. ausschliesslich Methodenversagen): 0.160 (Obergrenze des 95 %-Konfidenzintervalles: 0.330)
  • -Unadjusted PI: 0.460 (95 %-Obergrenze: 0.720)
  • -Adjusted PI: 0.170 (95 %-Obergrenze: 0.350)
  • +Unadjusted PI: 0.460 (95%-Obergrenze: 0.720)
  • +Adjusted PI: 0.170 (95 %-Obergrenze: 0.350)
  • -Oral verabreichtes Dienogest wird schnell und fast vollständig resorbiert. Maximale Serumkonzentrationen von 51 ng/ml werden ungefähr 2.5 Stunden nach oraler Verabreichung einer Einzeldosis erreicht. Die Bioverfügbarkeit in Kombination mit Ethinylestradiol beträgt ca. 96 %.
  • +Oral verabreichtes Dienogest wird schnell und fast vollständig resorbiert. Maximale Serumkonzentrationen von 51 ng/ml werden ungefähr 2.5 Stunden nach oraler Verabreichung einer Einzeldosis erreicht. Die Bioverfügbarkeit in Kombination mit Ethinylestradiol beträgt ca. 96 %.
  • -Ein Anteil von 10 % des zirkulierenden Dienogests liegt in freier Form vor, während ungefähr 90 % unspezifisch an Albumin gebunden sind. Dienogest bindet nicht an die spezifischen Transportproteine SHBG und CBG. Das scheinbare Verteilungsvolumen von Dienogest liegt zwischen 37 und 45 l.
  • +Ein Anteil von 10 % des zirkulierenden Dienogests liegt in freier Form vor, während ungefähr 90 % unspezifisch an Albumin gebunden sind. Dienogest bindet nicht an die spezifischen Transportproteine SHBG und CBG. Das scheinbare Verteilungsvolumen von Dienogest liegt zwischen 37 und 45 l.
  • -Die Serumkonzentrationen von Dienogest sinken mit einer Halbwertszeit zwischen 8.5-10.8 Stunden. Nur etwa 1 % werden unverändert renal ausgeschieden. Die Metaboliten werden im Verhältnis von ca. 3:1 mit Urin bzw. Faezes ausgeschieden. Die scheinbare Clearance nach einer Einzeldosis (Cl/F) beträgt 3.6 l/h. Die Eliminationshalbwertszeit der Metaboliten beträgt etwa 14.4 Stunden.
  • +Die Serumkonzentrationen von Dienogest sinken mit einer Halbwertszeit zwischen 8.5-10.8Stunden. Nur etwa 1 % werden unverändert renal ausgeschieden. Die Metaboliten werden im Verhältnis von ca. 3:1 mit Urin bzw. Faezes ausgeschieden. Die scheinbare Clearance nach einer Einzeldosis (Cl/F) beträgt 3.6 l/h. Die Eliminationshalbwertszeit der Metaboliten beträgt etwa 14.4 Stunden.
  • -Nach oraler Gabe wird Ethinylestradiol rasch und vollständig resorbiert. Maximale Serumkonzentrationen von 67 pg/ml werden nach 1.5-4 Stunden erreicht. Aufgrund eines ausgeprägten First pass-Effektes in Darmwand und Leber liegt die absolute Bioverfügbarkeit bei etwa 44 %.
  • +Nach oraler Gabe wird Ethinylestradiol rasch und vollständig resorbiert. Maximale Serumkonzentrationen von 67 pg/ml werden nach 1.5-4 Stunden erreicht. Aufgrund eines ausgeprägten First pass-Effektes in Darmwand und Leber liegt die absolute Bioverfügbarkeit bei etwa 44 %.
  • -Ethinylestradiol ist sehr stark, aber unspezifisch an Serumalbumin gebunden (ca. 98.5 %) und induziert eine Zunahme der Serumkonzentrationen von SHBG. Das scheinbare Verteilungsvolumen beträgt ungefähr 2.8-8.6 l/kg.
  • +Ethinylestradiol ist sehr stark, aber unspezifisch an Serumalbumin gebunden (ca. 98.5 %) und induziert eine Zunahme der Serumkonzentrationen von SHBG. Das scheinbare Verteilungsvolumen beträgt ungefähr 2.8-8.6 l/kg.
  • -Die Elimination von Ethinylestradiol erfolgt biphasisch mit Halbwertszeiten von ungefähr 1 Stunde bzw. 10-20 Stunden. Ethinylestradiol wird vollständig metabolisiert, seine Metaboliten werden in einem Verhältnis von ca. 4:6 mit Urin bzw. Faezes ausgeschieden. Die Gesamtclearance beträgt etwa 2.3-7 ml/min/kg. Die Eliminationshalbwertszeit der Metaboliten beträgt etwa einen Tag. Die Konjugate unterliegen einem enterohepatischen Kreislauf.
  • +Die Elimination von Ethinylestradiol erfolgt biphasisch mit Halbwertszeiten von ungefähr 1 Stundebzw. 10-20 Stunden. Ethinylestradiol wird vollständig metabolisiert, seine Metaboliten werden ineinem Verhältnis von ca. 4:6 mit Urin bzw. Faezes ausgeschieden. Die Gesamtclearance beträgtetwa 2.3-7 ml/min/kg. Die Eliminationshalbwertszeit der Metaboliten beträgt etwa einen Tag. DieKonjugate unterliegen einem enterohepatischen Kreislauf.
  • -Steady-state Bedingungen werden in der zweiten Hälfte eines Behandlungszyklus erreicht, wobei die Serumkonzentrationen etwa das Doppelte im Vergleich zu einer Einzeldosis betragen.
  • +Steady-state Bedingungen werden in der zweiten Hälfte eines Behandlungszyklus erreicht, wobeidie Serumkonzentrationen etwa das Doppelte im Vergleich zu einer Einzeldosis betragen.
  • -Die Pharmakokinetik wurde bei Patientinnen mit Leber- oder Niereninsuffizienz nicht untersucht.
  • +Die Pharmakokinetik wurde bei Patientinnen mit Leber- oder Niereninsuffizienz nichtuntersucht.
  • -Das Toxizitätsprofil von Ethinylestradiol ist gut bekannt. Aufgrund ausgeprägter Speziesunterschiede besitzen tierexperimentelle Untersuchungsergebnisse mit Estrogenen nur einen beschränkten prädiktiven Wert für die Anwendung beim Menschen. Bei Versuchstieren zeigten bereits relativ geringere Dosierungen von Ethinylestradiol einen embryoletalen Effekt. Missbildungen des Urogenitaltraktes und Feminisierung männlicher Föten wurden speziesübergreifend beobachtet. Reproduktionstoxikologische Untersuchungen mit Dienogest ergaben die typischen Gestagenwirkungen, wie z.B. erhöhte Prä- und Postimplantationsverluste, Verlängerung der Trächtigkeit und erhöhte neonatale Mortalität. Nach hohen Dosen von Dienogest während der späten Trächtigkeit oder Laktation war die Fertilität der Nachkommen beeinträchtigt. Die im Rahmen von präklinischen Studien erhobenen Daten zur allgemeinen Toxizität, Gentoxizität und Kanzerogenität nach wiederholter Gabe von Dienogest weisen auf keine Risiken für den Menschen hin, die nicht schon in anderen Abschnitten dieser Fachinformation aufgeführt worden sind (wie z.B. Einfluss auf das Wachstum hormonabhängiger Gewebe und Tumoren in den Abschnitten «Kontraindikationen», «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» oder «Unerwünschte Wirkungen») und generell für die Einnahme von CHCs zutreffen. Möglicherweise nagerspezifische Tumoren inkl. maligner Lymphome, Adenome/Karzinome der Hirnanhangsdrüse, Adenome der Nebenniere oder Phäochromozytome, follikulärer Adenome der Schilddrüse und Adenome des Uterus wurden nach Langzeitgabe von Dienogest und/oder Ethinylestradiol beobachtet. Die Ultralangzeitgabe von Ethinylestradiol (über 10 Jahre) führte bei weiblichen Affen zu signifikant erhöhten Gewichten von Hirnanhangsdrüse und Uterus, reduziertem Ovargewicht sowie Makulaanomalien. Letztere wiesen sowohl eine höhere lnzidenz als auch Schwere der Ausprägung bei Ethinylestradiolbehandelten Tieren auf und ähnelten bei älteren Menschen beobachteten Drüsen.
  • +Das Toxizitätsprofil von Ethinylestradiol ist gut bekannt. Aufgrund ausgeprägter Speziesunterschiede besitzen tierexperimentelle Untersuchungsergebnisse mit Estrogenen nur einen beschränkten prädiktiven Wert für die Anwendung beim Menschen. Bei Versuchstierenzeigten bereits relativ geringere Dosierungen von Ethinylestradiol einen embryoletalen Effekt.Missbildungen des Urogenitaltraktes und Feminisierung männlicher Föten wurdenspeziesübergreifend beobachtet. Reproduktionstoxikologische Untersuchungen mit Dienogestergaben die typischen Gestagenwirkungen, wie z.B. erhöhte Prä- und Postimplantationsverluste,Verlängerung der Trächtigkeit und erhöhte neonatale Mortalität. Nach hohen Dosen vonDienogest während der späten Trächtigkeit oder Laktation war die Fertilität der Nachkommenbeeinträchtigt. Die im Rahmen von präklinischen Studien erhobenen Daten zur allgemeinenToxizität, Gentoxizität und Kanzerogenität nach wiederholter Gabe von Dienogest weisen aufkeine Risiken für den Menschen hin, die nicht schon in anderen Abschnitten dieserFachinformation aufgeführt worden sind (wie z.B. Einfluss auf das Wachstum hormonabhängigerGewebe und Tumoren in den Abschnitten "Kontraindikationen" , "Warnhinweise undVorsichtsmassnahmen" oder "Unerwünschte Wirkungen" ) und generell für die Einnahme vonCHCs zutreffen. Möglicherweise nagerspezifische Tumoren inkl. maligner Lymphome,Adenome/Karzinome der Hirnanhangsdrüse, Adenome der Nebenniere oderPhäochromozytome, follikulärer Adenome der Schilddrüse und Adenome des Uterus wurdennach Langzeitgabe von Dienogest und/oder Ethinylestradiol beobachtet. Die Ultralangzeitgabevon Ethinylestradiol (über 10 Jahre) führte bei weiblichen Affen zu signifikant erhöhten Gewichtenvon Hirnanhangsdrüse und Uterus, reduziertem Ovargewicht sowie Makulaanomalien. Letzterewiesen sowohl eine höhere lnzidenz als auch Schwere der Ausprägung bei EthinylestradiolbehandeltenTieren auf und ähnelten bei älteren Menschen beobachteten Drüsen.
  • -Nicht über 30 °C lagern.
  • +Nicht über 30 °C lagern.
  • -August 2021.
  • +August2021.
2026 ©ywesee GmbH
Einstellungen | Hilfe | Anmeldung | Kontakt | Home