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Home - Fachinformation zu Zepzelca 4 mg - Änderungen - 30.01.2026
68 Änderungen an Fachinfo Zepzelca 4 mg
  • -ZEPZELCA ist in Kombination mit Atezolizumab als Erhaltungstherapie bei erwachsenen Patienten mit kleinzelligem Lungenkarzinom im extensiven Stadium (ES-SCLC)ohne ZNS Metastasenindiziert, bei deren Krankheit nach einer Erstlinien-Induktionstherapie mit Atezolizumab, Carboplatin und Etoposid keine Progression vorlag(siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ).
  • +ZEPZELCA ist in Kombination mit Atezolizumab als Erhaltungstherapie bei erwachsenen Patienten mit kleinzelligem Lungenkarzinom im extensiven Stadium (ES-SCLC) ohne ZNS Metastasen indiziert, bei deren Krankheit nach einer Erstlinien-Induktionstherapie mit Atezolizumab, Carboplatin und Etoposid keine Progression vorlag (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ).
  • -Die empfohlene Dosis bei Monotherapie und bei Kombinationstherapie mit Atezolizumabbeträgt 3.2 mg/m2 als intravenöse Infusion über 1 Stunde alle 21 Tage bis zum Eintritt einer Krankheitsprogression oder inakzeptablen Toxizität.
  • +Die empfohlene Dosis bei Monotherapie und bei Kombinationstherapie mit Atezolizumab beträgt 3.2 mg/m2 als intravenöse Infusion über 1 Stunde alle 21 Tage bis zum Eintritt einer Krankheitsprogression oder inakzeptablen Toxizität.
  • -Wird Atezolizumab aufgrund eines schwerwiegenden unerwünschten immunologischen Ereignisses abgesetzt, kann die Behandlung mit Lurbinectedin als Monotherapie mit der gleichen Dosis fortgesetzt werden. Die Evidenz für eine Fortsetzungder Erhaltungstherapie mit Lurbinectedin als Monotherapie ist begrenzt (2 Patienten in der Zulassungsstudie IMforte). Falls die Immuntoxizität trotz Absetzen von Atezolizumab wieder auftritt, sollte die/der Teilnehmende auch Lurbinectedin absetzen.
  • +Wird Atezolizumab aufgrund eines schwerwiegenden unerwünschten immunologischen Ereignisses abgesetzt, kann die Behandlung mit Lurbinectedin als Monotherapie mit der gleichen Dosis fortgesetzt werden. Die Evidenz für eine Fortsetzung der Erhaltungstherapie mit Lurbinectedin als Monotherapie ist begrenzt (2 Patienten in der Zulassungsstudie IMforte). Falls die Immuntoxizität trotz Absetzen von Atezolizumab wieder auftritt, sollte die/der Teilnehmende auch Lurbinectedin absetzen.
  • -Bei der Anwendung von ZEPZELCA mit Atezolizumab als Erhaltungstherapie bei kleinzelligem Lungenkarzinom im extensiven Stadium kann die Verabreichung einer Primärprophylaxe mit Granulozyten-Kolonie-stimulierendem Faktor (G-CSF) (sofern nicht kontraindiziert) in Erwägung gezogen werden, um das Risiko einer febrilen Neutropenie zu verringern. Dabei sollen die einschlägigen Leitlinien zur Anwendung der Prophylaxe mit G-CSF beachtet werden. Es liegt keine vergleichende Evidenz für eine Prophylaxe mit G-CSF gegenüber einer bedarfsgesteuerten G-CSF Therapie beiderAnwendung vonZEPZELCA + Atezolizumab vor.
  • +Bei der Anwendung von ZEPZELCA mit Atezolizumab als Erhaltungstherapie bei kleinzelligem Lungenkarzinom im extensiven Stadium kann die Verabreichung einer Primärprophylaxe mit Granulozyten-Kolonie-stimulierendem Faktor (G-CSF) (sofern nicht kontraindiziert) in Erwägung gezogen werden, um das Risiko einer febrilen Neutropenie zu verringern. Dabei sollen die einschlägigen Leitlinien zur Anwendung der Prophylaxe mit G-CSF beachtet werden. Es liegt keine vergleichende Evidenz für eine Prophylaxe mit G-CSF gegenüber einer bedarfsgesteuerten G-CSF Therapie bei der Anwendung von ZEPZELCA + Atezolizumab vor.
  • -Unerwünschte Wirkung Schweregrada Dosisanpassung
  • -Neutropenieb [siehe Neutropenie des Grads 4 -ZEPZELCA aussetzen bis Grad
  • -"Warnhinweise und Vorsichtsma oderFebrile Neutropenie ≤1UND-Behandlung mit ZEPZELCA mit
  • -ssnahmen" ] jeden Grades verringerter Dosis wiederaufnehmen
  • -Thrombozytopenie [siehe Grad 3 mit BlutungenoderGrad -ZEPZELCA aussetzen bis
  • -"Warnhinweise und Vorsichtsma 4 Thrombozytenzahl ≥100'000/mm3UND-Beh
  • -ssnahmen" ] andlung mit ZEPZELCA mit
  • - verringerter Dosis wiederaufnehmen
  • -Lebertoxizität[siehe Grad 2 -ZEPZELCA aussetzen bis Grad
  • -"Warnhinweise und Vorsichtsma ≤1UND-Behandlung mit ZEPZELCA mit
  • -ssnahmen" ] derselben Dosis wiederaufnehmen
  • +Unerwünschte Wirkung Schweregrada Dosisanpassung
  • +Neutropenieb [siehe Neutropenie des Grads 4 -ZEPZELCA aussetzen bis Grad ≤1 UND
  • +"Warnhinweise und Vorsichtsma oderFebrile Neutropenie jeden -Behandlung mit ZEPZELCA mit
  • +ssnahmen" ] Grades verringerter Dosis wiederaufnehmen
  • +Thrombozytopenie [siehe Grad 3 mit Blutungen oder -ZEPZELCA aussetzen bis
  • +"Warnhinweise und Vorsichtsma Grad 4 Thrombozytenzahl ≥100'000/mm3 UND
  • +ssnahmen" ] -Behandlung mit ZEPZELCA mit
  • + verringerter Dosis wiederaufnehmen
  • +Lebertoxizität [siehe Grad 2 -ZEPZELCA aussetzen bis Grad ≤1 UND
  • +"Warnhinweise und Vorsichtsma -Behandlung mit ZEPZELCA mit
  • +ssnahmen" ] derselben Dosis wiederaufnehmen
  • - ≤1UND-Behandlung mit
  • + ≤1 UND -Behandlung mit
  • -Rhabdomyolyse[siehe Grad 2 -ZEPZELCA aussetzen bis Grad
  • -"Warnhinweise und Vorsichtsma ≤1UND-Behandlung mit ZEPZELCA mit
  • -ssnahmen" ] derselben Dosis wiederaufnehmen
  • +Rhabdomyolyse [siehe Grad 2 -ZEPZELCA aussetzen bis Grad ≤1 UND
  • +"Warnhinweise und Vorsichtsma -Behandlung mit ZEPZELCA mit
  • +ssnahmen" ] derselben Dosis wiederaufnehmen
  • -Nichthämatologische Toxizität Grad 2 -ZEPZELCA aussetzen bis Grad
  • - ≤1UND-Behandlung mit ZEPZELCA mit
  • - derselben Dosis wiederaufnehmen
  • +Nichthämatologische Toxizität Grad 2 -ZEPZELCA aussetzen bis Grad ≤1 UND
  • + -Behandlung mit ZEPZELCA mit
  • + derselben Dosis wiederaufnehmen
  • - ≤1UND-Behandlung mit
  • + ≤1 UND -Behandlung mit
  • -Neutropenie in Verbindung Alle Grade -Dosis von ZEPZELCA verringern
  • -mit Infektion/Sepsis
  • -Alle unerwünschten - -Dosis von ZEPZELCA verringern oder
  • -Wirkungen, die ein häufiges Behandlung abbrechen
  • -oder verlängertes (>2
  • -Wochen) Aussetzen erfordern
  • +Neutropenie in Verbindung Alle Grade -Dosis von ZEPZELCA verringern
  • +mit Infektion/Sepsis
  • +Alle unerwünschten - -Dosis von ZEPZELCA verringern oder
  • +Wirkungen, die ein häufiges Behandlung abbrechen
  • +oder verlängertes (>2
  • +Wochen) Aussetzen erfordern
  • -b Patienten mit isolierter Neutropenie Grad 4 (Neutrophilenzahl unter 500 Zellen/mm3), und die G-CSF nicht als primäre Prophylaxe erhalten haben,können anstelle einer Verringerung der Lurbinectedin-Dosis eine Prophylaxe mit G-CSF erhalten.
  • +b Patienten mit isolierter Neutropenie Grad 4 (Neutrophilenzahl unter 500 Zellen/mm3), und die G-CSF nicht als primäre Prophylaxe erhalten haben, können anstelle einer Verringerung der Lurbinectedin-Dosis eine Prophylaxe mit G-CSF erhalten.
  • -In einer Kohorte von 105 Patienten mit SCLC,die ZEPZELCA als Monotherapie erhielten,wurde eine ALT-Erhöhung bei 72% der Patienten (4% Grad ≥3) und eine AST-Erhöhung bei 45% der Patienten (2% Grad ≥3) gemeldet.
  • -Von den 554 mit ZEPZELCA als Monotherapie alle 21 Tagebehandelten Patienten wiesen 6% bzw. 3% eine ALT- bzw. AST-Erhöhung Grad 3 und 0.4% bzw. 0.5% der Patienten eine ALT- bzw. AST-Erhöhung Grad 4 auf. Kein Patient erfüllte die Kriterien für ein hohes Risiko einer tödlichen arzneimittelinduzierten Leberschädigung, bestehend aus einer ALT/AST-Erhöhung >3× obere Normgrenze (ULN) und einer Gesamtbilirubin-Erhöhung (Total Bilirubin, TBL) >2× ULN bei fehlendem Ausgangsbefund einer Cholestase (d. h., keine Erhöhung der alkalischen Phosphatase [ALP] auf >2× ULN) oder anderer Ursachen, die die Kombination von ALT- und TBL-Erhöhung erklären.
  • +In einer Kohorte von 105 Patienten mit SCLC, die ZEPZELCA als Monotherapie erhielten, wurde eine ALT-Erhöhung bei 72% der Patienten (4% Grad ≥3) und eine AST-Erhöhung bei 45% der Patienten (2% Grad ≥3) gemeldet.
  • +Von den 554 mit ZEPZELCA als Monotherapie alle 21 Tage behandelten Patienten wiesen 6% bzw. 3% eine ALT- bzw. AST-Erhöhung Grad 3 und 0.4% bzw. 0.5% der Patienten eine ALT- bzw. AST-Erhöhung Grad 4 auf. Kein Patient erfüllte die Kriterien für ein hohes Risiko einer tödlichen arzneimittelinduzierten Leberschädigung, bestehend aus einer ALT/AST-Erhöhung >3× obere Normgrenze (ULN) und einer Gesamtbilirubin-Erhöhung (Total Bilirubin, TBL) >2× ULN bei fehlendem Ausgangsbefund einer Cholestase (d. h., keine Erhöhung der alkalischen Phosphatase [ALP] auf >2× ULN) oder anderer Ursachen, die die Kombination von ALT- und TBL-Erhöhung erklären.
  • -Die Leberfunktionswerte einschliesslich ALT, AST und Bilirubin sind zu überwachen.Möglicherweise sind Dosisanpassungen erforderlich.
  • +Die Leberfunktionswerte einschliesslich ALT, AST und Bilirubin sind zu überwachen. Möglicherweise sind Dosisanpassungen erforderlich.
  • -Tabellarische Zusammenfassung der unerwünschten Wirkungen und Laborwertabweichungen aus klinischen Studien(Lurbinectedin-Monotherapie)
  • +Tabellarische Zusammenfassung der unerwünschten Wirkungen und Laborwertabweichungen aus klinischen Studien (Lurbinectedin-Monotherapie)
  • -Alle Patienten(n=554)
  • +Alle Patienten (n=554)
  • -Alle Patienten(n=554)
  • +Alle Patienten (n=554)
  • -Bei insgesamt 16.9% aller Patienten im mit Atezolizumab + Lurbinectedin behandelten Arm (n = 242) in der IMforte-Studie kam es zu (Thrombo-)Phlebitis/vaskulären Entzündungsereignissen jeden Grades verglichen mit 0.8% im Atezolizumab-Arm von IMforte (n = 240), 2.9% im Atezolizumab-Monotherapie-Pool (n = 3178) und 5.8% im Lurbinectedin-Monotherapie-Pool (n = 554). Die Mehrzahl aller Ereignisse im mit Atezolizumab + Lurbinectedin behandelten Arm wurde als prüfpräparatbedingt eingestuft, insbesondere in Bezug auf Lurbinectedin (absolut 9.5%/relativ 56%), und erforderte Behandlung (11.2%/66%). Die meisten Fälle im mit Atezolizumab + Lurbinectedin behandelten Arm betrafen Phlebitis und nicht weiter bestimmte Thrombophlebitis. Die Mehrzahl aller (Thrombo-)Phlebitis-/vaskulären Entzündungsereignisse im mit Atezolizumab + Lurbinectedin behandelten Arm war von Grad 1 bis 2 (absolut 15.7%/relativ 93%) sowie nicht schwerwiegend (15.2%/90%) und die Mehrzahl klang bis zum Datenstichtag ab (56.1%). Der mediane Zeitraum bis zum Auftreten betrug etwa 3 Monate und der mediane Zeitraum vom Auftreten bis zum Abklingen betrug 79 Tage, wobei Phlebitis und Thrombophlebitis als häufigste Fälle schneller abklangen (etwa 1 bis 1.5 Monate).
  • +Bei insgesamt 16.9% aller Patienten im mit Atezolizumab + Lurbinectedin behandelten Arm (n = 242) in der IMforte-Studie kam es zu (Thrombo-) Phlebitis/vaskulären Entzündungsereignissen jeden Grades verglichen mit 0.8% im Atezolizumab-Arm von IMforte (n = 240), 2.9% im Atezolizumab-Monotherapie-Pool (n = 3178) und 5.8% im Lurbinectedin-Monotherapie-Pool (n = 554). Die Mehrzahl aller Ereignisse im mit Atezolizumab + Lurbinectedin behandelten Arm wurde als prüfpräparatbedingt eingestuft, insbesondere in Bezug auf Lurbinectedin (absolut 9.5%/relativ 56%), und erforderte Behandlung (11.2%/66%). Die meisten Fälle im mit Atezolizumab + Lurbinectedin behandelten Arm betrafen Phlebitis und nicht weiter bestimmte Thrombophlebitis. Die Mehrzahl aller (Thrombo-)Phlebitis-/vaskulären Entzündungsereignisse im mit Atezolizumab + Lurbinectedin behandelten Arm war von Grad 1 bis 2 (absolut 15.7%/relativ 93%) sowie nicht schwerwiegend (15.2%/90%) und die Mehrzahl klang bis zum Datenstichtag ab (56.1%). Der mediane Zeitraum bis zum Auftreten betrug etwa 3 Monate und der mediane Zeitraum vom Auftreten bis zum Abklingen betrug 79 Tage, wobei Phlebitis und Thrombophlebitis als häufigste Fälle schneller abklangen (etwa 1 bis 1.5 Monate).
  • -SystemorganklasseHäufigkeitskategorie Unerwünschte Wirkung
  • +Systemorganklasse Häufigkeitskategorie Unerwünschte Wirkung
  • - 3–4: 2.9%);Diarrhö
  • + 3–4: 2.9%); Diarrhö
  • - Grad 3–4: 0.4%);Erbr
  • - echen (alle Grade:
  • - 14.9%; Grad 3–4:
  • - 0.8%);Obstipation
  • - (alle Grade: 12.8%;
  • - Grad 3–4: 0)
  • + Grad 3–4: 0.4%);
  • + Erbrechen (alle
  • + Grade: 14.9%; Grad
  • + 3–4: 0.8%); Obstipat
  • + ion (alle Grade:
  • + 12.8%; Grad 3–4: 0)
  • - Grad 3–4: 3.7%);Albu
  • - min erniedrigt
  • + Grad 3–4: 3.7%);
  • + Albumin erniedrigt
  • -Atezolizumab war. a Einschliesslich oberer Atemwegsinfektion,
  • -Nasopharyngitis, Pharyngitis, viraler oberer Atemwegsinfektion, und Katarrh.b
  • -Einschliesslich COVID-19, COVID-19-Pneumonie.c Einschliesslich
  • -Atemwegsinfektion, Bronchitis, Grippe, positiver Respirovirus-Tests.d
  • -Einschliesslich Harnwegsinfektion, Zystitis.e Laborwertabweichungen, die sich
  • -gegenüber dem Ausgangswert verschlechterten.f Einschliesslich Hypoästhesie,
  • -peripherer Neuropathie, Parästhesie, peripherer sensorischer Neuropathie.g
  • -Einschliesslich Phlebitis, Phlebitis an der Injektionsstelle,
  • +Atezolizumab war. a Einschliesslich oberer Atemwegsinfektion,
  • +Nasopharyngitis, Pharyngitis, viraler oberer Atemwegsinfektion, und Katarrh.
  • +b Einschliesslich COVID-19, COVID-19-Pneumonie. c Einschliesslich
  • +Atemwegsinfektion, Bronchitis, Grippe, positiver Respirovirus-Tests. d
  • +Einschliesslich Harnwegsinfektion, Zystitis. e Laborwertabweichungen, die
  • +sich gegenüber dem Ausgangswert verschlechterten. f Einschliesslich
  • +Hypoästhesie, peripherer Neuropathie, Parästhesie, peripherer sensorischer
  • +Neuropathie. g Einschliesslich Phlebitis, Phlebitis an der Injektionsstelle,
  • -Vena-subclavia-Thrombose.h Einschliesslich abdominaler Beschwerden,
  • -abdominaler Distension, abdominaler Schmerzen, oberer abdominaler Schmerzen.i
  • -Einschliesslich Rückenschmerzen, muskuloskelettaler Brustschmerzen,
  • +Vena-subclavia-Thrombose. h Einschliesslich abdominaler Beschwerden,
  • +abdominaler Distension, abdominaler Schmerzen, oberer abdominaler Schmerzen.
  • +i Einschliesslich Rückenschmerzen, muskuloskelettaler Brustschmerzen,
  • -Extremitäten.j Einschliesslich Asthenie, Ermüdung.k Einschliesslich Ödem,
  • -peripheres Ödem.l Laborwertabweichungen, die sich gegenüber dem Ausgangswert
  • +Extremitäten. j Einschliesslich Asthenie, Ermüdung. k Einschliesslich Ödem,
  • +peripheres Ödem. l Laborwertabweichungen, die sich gegenüber dem Ausgangswert
  • -Laborwertabweichung ZEPZELCA mit AtezolizumabN = 242
  • -Alle Grade(%) Grad 3–4(%)
  • -Hämatologie
  • -Verminderte Lymphozyten 57.3 18.3
  • -Verminderte Thrombozyten 54.8 14.1
  • -Vermindertes Hämoglobin 48.5 12
  • -Verminderte Leukozyten 38.6 10.4
  • -Verminderte Neutrophile 37.2 17.3
  • -Chemie
  • -Erhöhte alkalische Phosphatase 30.7 1.3
  • -Vermindertes Natrium 28.6 4.1
  • -Erhöhte ALT 28.2 3.3
  • -Erhöhte AST 25.8 2.5
  • -Vermindertes Kalzium 26.1 4.2
  • -Erhöhtes Kreatinin 22.1 2.5
  • -Vermindertes Magnesium 20.6 1.3
  • -Vermindertes Albumin 20.1 1.3
  • +Laborwertabweichung ZEPZELCA mit Atezolizumab N = 242
  • +Alle Grade (%) Grad 3–4 (%)
  • +Hämatologie
  • +Verminderte Lymphozyten 57.3 18.3
  • +Verminderte Thrombozyten 54.8 14.1
  • +Vermindertes Hämoglobin 48.5 12
  • +Verminderte Leukozyten 38.6 10.4
  • +Verminderte Neutrophile 37.2 17.3
  • +Chemie
  • +Erhöhte alkalische Phosphatase 30.7 1.3
  • +Vermindertes Natrium 28.6 4.1
  • +Erhöhte ALT 28.2 3.3
  • +Erhöhte AST 25.8 2.5
  • +Vermindertes Kalzium 26.1 4.2
  • +Erhöhtes Kreatinin 22.1 2.5
  • +Vermindertes Magnesium 20.6 1.3
  • +Vermindertes Albumin 20.1 1.3
  • -Basierend auf der pivotalen Basket-Studie traten während der Behandlung mit Lurbinectedin, die folgenden unerwünschten Wirkungendes Grads ≥3 mit einer Häufigkeit von >5% auf: Ermüdung (18.9%), febrile Neutropenie (10.8%), Sepsis (10.8%), Hyponatriämie (8.1%), periphere Neuropathie (5.4%); Dyspnoe (8.1%); Hyperglykämie (5.4%); Pneumonie (5.4%). Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse des Grads ≥3, die mit einer Häufigkeit von >5% auftraten, waren: febrile Neutropenie (10.8%), Sepsis (10.8%), Hyponatriämie (5.4%), periphere Neuropathie (5.4%) und Pneumonie (5.4%).
  • +Basierend auf der pivotalen Basket-Studie traten während der Behandlung mit Lurbinectedin, die folgenden unerwünschten Wirkungen des Grads ≥3 mit einer Häufigkeit von >5% auf: Ermüdung (18.9%), febrile Neutropenie (10.8%), Sepsis (10.8%), Hyponatriämie (8.1%), periphere Neuropathie (5.4%); Dyspnoe (8.1%); Hyperglykämie (5.4%); Pneumonie (5.4%). Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse des Grads ≥3, die mit einer Häufigkeit von >5% auftraten, waren: febrile Neutropenie (10.8%), Sepsis (10.8%), Hyponatriämie (5.4%), periphere Neuropathie (5.4%) und Pneumonie (5.4%).
  • -Parameter Gesamt (n=83)
  • -Gesamtansprechrate, % (CR+PR)(95%-KI) (PA) 41.0 (30.3-52.3)
  • -Gesamtansprechrate, % (CR+PR)(95%-KI) (IRC) 33.7 (23.7-44.9)b
  • -Ansprechdauer, Median, Monate(95%-KI) (PA) 5.3(3.5-5.9)
  • -Ansprechdauer, Median, Monate(95%-KI) (IRC) 5.1(4.8-5.9)
  • -Krankheitskontrollrate, %(95% KI) (n=83) (PA) 69.9(58.8-79.5)
  • -Krankheitskontrollrate, %(95% KI) (n=83) (IRC) 67.5(56.3-77.4)
  • -Median PFS, Monate(95% KI) (n=83) (PA) 4.0(2.6-4.7)
  • -PFS nach 6 Monaten, %(95% KI) (PA) 36.7(26.0-47.2)
  • -Median PFS, Monate(95% KI) (n=83) (IRC) 3.7(2.6-4.6)
  • -PFS nach 6 Monaten, %(95% KI) (IRC) 32.8(22.2-43.5)
  • -Median OS, Monate(95% KI) (n=83) 10.2(7.6-12.0)
  • -OS nach 12 Monaten, %(95% KI) 39.4(28.6-50.1)
  • +Parameter Gesamt (n=83)
  • +Gesamtansprechrate, % (CR+PR) (95%-KI) (PA) 41.0 (30.3-52.3)
  • +Gesamtansprechrate, % (CR+PR) (95%-KI) (IRC) 33.7 (23.7-44.9)b
  • +Ansprechdauer, Median, Monate (95%-KI) (PA) 5.3 (3.5-5.9)
  • +Ansprechdauer, Median, Monate (95%-KI) (IRC) 5.1 (4.8-5.9)
  • +Krankheitskontrollrate, % (95% KI) (n=83) (PA) 69.9 (58.8-79.5)
  • +Krankheitskontrollrate, % (95% KI) (n=83) (IRC) 67.5 (56.3-77.4)
  • +Median PFS, Monate (95% KI) (n=83) (PA) 4.0 (2.6-4.7)
  • +PFS nach 6 Monaten, % (95% KI) (PA) 36.7 (26.0-47.2)
  • +Median PFS, Monate (95% KI) (n=83) (IRC) 3.7 (2.6-4.6)
  • +PFS nach 6 Monaten, % (95% KI) (IRC) 32.8 (22.2-43.5)
  • +Median OS, Monate (95% KI) (n=83) 10.2 (7.6-12.0)
  • +OS nach 12 Monaten, % (95% KI) 39.4 (28.6-50.1)
  • -KI: Konfidenzintervall, CR: Komplette Remission, PR: Partielle Remission, PA: Beurteilung durch den Prüfarzt,IRC: Beurteilung durch eine unabhängige Prüfkommission (Independent Review Committee),PFS: Progressionsfreies Überleben; OS: Gesamtüberleben
  • +KI: Konfidenzintervall, CR: Komplette Remission, PR: Partielle Remission, PA: Beurteilung durch den Prüfarzt,IRC: Beurteilung durch eine unabhängige Prüfkommission (Independent Review Committee), PFS: Progressionsfreies Überleben; OS: Gesamtüberleben
  • -Die Wirksamkeit der Erhaltungstherapie mit ZEPZELCA und Atezolizumab wurde in IMforte, einer randomisierten, multizentrischen, offenen Studie mit 483Patienten mit ES-SCLC in der Erstlinie, untersucht. Die Teilnehmenden kamen für die Randomisierung infrage, wenn bei ihrer Erkrankung nach Abschluss von 4 Zyklen Induktionstherapie mit Atezolizumab, Carboplatin und Etoposid keine Progression vorlag und sie einen ECOG Performance-Status von 0 oder 1 hatten. Diese Patienten wurden im Verhältnis 1:1 randomisiert und erhielten entweder eine Erhaltungstherapie mit ZEPZELCA und Atezolizumab oder Atezolizumab allein. Sofern nicht kontraindiziert wurde die Primärprophylaxe mit G-CSF im Prüfplan für Patienten, die dem Arm mit Lurbinectedin und Atezolizumab zugewiesen wurden, insgesamt bei 84% der Patienten, verabreicht.
  • -Von der Studie ausgeschlossen waren Patienten mit ECOG Performance-Status >1, ZNS-Metastasen (in der Vorgeschichte oder aktuell), einer Autoimmunerkrankung in der Vorgeschichte oder Erhalt von systemischen Immunsuppressiva innerhalb von 1 Woche vor Studienbeginn, Patienten mit leptomeningealer Erkrankung,unzureichender hämatologischer und Endorganfunktion, mit geplanter konsolidierender Thoraxbestrahlung, unkontrolliertem Pleura- oder Perikarderguss/Aszites, mit Läsionen, die eine palliative Radiotherapie erforderten, sowie Patienten mit klinisch signifikanten Toxizitäten aus der Induktionstherapie von Grad >1. Die Randomisierung wurde nach ECOG Performance-Status (0 vs. 1), LDH (≤ULN vs. >ULN), Vorhandensein von Lebermetastasen (ja vs. nein) und vorheriger prophylaktischer kranialer Bestrahlung (ja vs. nein) stratifiziert.
  • +Die Wirksamkeit der Erhaltungstherapie mit ZEPZELCA und Atezolizumab wurde in IMforte, einer randomisierten, multizentrischen, offenen Studie mit 483 Patienten mit ES-SCLC in der Erstlinie, untersucht. Die Teilnehmenden kamen für die Randomisierung infrage, wenn bei ihrer Erkrankung nach Abschluss von 4 Zyklen Induktionstherapie mit Atezolizumab, Carboplatin und Etoposid keine Progression vorlag und sie einen ECOG Performance-Status von 0 oder 1 hatten. Diese Patienten wurden im Verhältnis 1:1 randomisiert und erhielten entweder eine Erhaltungstherapie mit ZEPZELCA und Atezolizumab oder Atezolizumab allein. Sofern nicht kontraindiziert wurde die Primärprophylaxe mit G-CSF im Prüfplan für Patienten, die dem Arm mit Lurbinectedin und Atezolizumab zugewiesen wurden, insgesamt bei 84% der Patienten, verabreicht.
  • +Von der Studie ausgeschlossen waren Patienten mit ECOG Performance-Status >1, ZNS-Metastasen (in der Vorgeschichte oder aktuell), einer Autoimmunerkrankung in der Vorgeschichte oder Erhalt von systemischen Immunsuppressiva innerhalb von 1 Woche vor Studienbeginn, Patienten mit leptomeningealer Erkrankung, unzureichender hämatologischer und Endorganfunktion, mit geplanter konsolidierender Thoraxbestrahlung, unkontrolliertem Pleura- oder Perikarderguss/Aszites, mit Läsionen, die eine palliative Radiotherapie erforderten, sowie Patienten mit klinisch signifikanten Toxizitäten aus der Induktionstherapie von Grad >1. Die Randomisierung wurde nach ECOG Performance-Status (0 vs. 1), LDH (≤ULN vs. >ULN), Vorhandensein von Lebermetastasen (ja vs. nein) und vorheriger prophylaktischer kranialer Bestrahlung (ja vs. nein) stratifiziert.
  • -Zum Zeitpunkt der Primäranalyse betrug die mediane Nachbeobachtungsdauer 15 Monate. Für die Behandlung mit ZEPZELCA in Kombination mit Atezolizumab wurde eine statistisch signifikante Verbesserung des OS (stratifizierte HR: 0.73 [95%-KI: 0.57, 0.95]; p = 0.0174, medianes OS: 13.2 Monate gegenüber 10.6 Monaten) und des IRF-bewerteten PFS (stratifizierte HR: 0.54 [95%-KI: 0.43, 0.67]; p <0.0001, medianes PFS: 5.4 Monate gegenüber 2.1 Monaten) im Vergleich zu Atezolizumab allein nachgewiesen.Die Wirksamkeitsergebnisse zum Zeitpunkt der Primäranalyse sind in Tabelle 9 dargestellt.
  • +Zum Zeitpunkt der Primäranalyse betrug die mediane Nachbeobachtungsdauer 15 Monate. Für die Behandlung mit ZEPZELCA in Kombination mit Atezolizumab wurde eine statistisch signifikante Verbesserung des OS (stratifizierte HR: 0.73 [95%-KI: 0.57, 0.95]; p = 0.0174, medianes OS: 13.2 Monate gegenüber 10.6 Monaten) und des IRF-bewerteten PFS (stratifizierte HR: 0.54 [95%-KI: 0.43, 0.67]; p <0.0001, medianes PFS: 5.4 Monate gegenüber 2.1 Monaten) im Vergleich zu Atezolizumab allein nachgewiesen. Die Wirksamkeitsergebnisse zum Zeitpunkt der Primäranalyse sind in Tabelle 9 dargestellt.
  • - Lurbinectedin mit AtezolizumabN=241
  • - AtezolizumabN=242
  • + Lurbinectedin mit Atezolizumab N=241
  • + Atezolizumab N=242
  • -1 Gemessen ab dem Zeitpunkt der Randomisierung2
  • +1 Gemessen ab dem Zeitpunkt der Randomisierung 2
  • -prophylaktischer kranialer Bestrahlung3 Basierend auf
  • -dem stratifizierten Log-Rank-Test4 Wie von der
  • -unabhängigen Beurteilungsinstanz bestimmt5 Nach RECIST
  • -v1.1 (Response Evaluation Criteria in Solid Tumors
  • -v1.1)6 Verglichen mit dem zugewiesenen Alpha von
  • -0.0313 (zweiseitig) für diese OS-Zwischenauswertung.7
  • -Verglichen mit dem zugewiesenen Alpha von 0.001
  • -(zweiseitig) für diese PFS-Endauswertung.KI =
  • +prophylaktischer kranialer Bestrahlung 3 Basierend auf
  • +dem stratifizierten Log-Rank-Test 4 Wie von der
  • +unabhängigen Beurteilungsinstanz bestimmt 5 Nach
  • +RECIST v1.1 (Response Evaluation Criteria in Solid
  • +Tumors v1.1) 6 Verglichen mit dem zugewiesenen Alpha
  • +von 0.0313 (zweiseitig) für diese OS-Zwischenauswertung.
  • + 7 Verglichen mit dem zugewiesenen Alpha von 0.001
  • +(zweiseitig) für diese PFS-Endauswertung. KI =
  • -In derdeskriptiven OS-Analyse, ca. 6.5 Monate nach der Primäranalyse, betrug die Hazard Ratio (95-%-KI) 0.81 (0.65, 1.01) [Todesfälle 159 (65.7%) im Lurbinectedin mit Atezolizumab Arm und 169 (70.1%) im Atezolizumab Arm]. Die Ergebnisse der explorativen OS-Subgruppenanalyse waren generell konsistent mit denen der Studienpopulation (N=483).
  • -Die OS Hazard Ratio (95-%-KI) in der Subgruppe von Patienten mit ECOG PS 0 zum Zeitpunkt des Studieneinschlusses in die Phase der Induktionsbehandlung undzum Zeitpunkt der Randomisierung in die Phase der Erhaltungsbehandlung betrug jeweils 1.21 (0.84, 1.74) und0.99 (0.70, 1.40), und betrug 1.03 (0.73, 1.46) bei Patienten <65 Jahre [Subgruppengrössen 40 - 43% der Studienpopulation].
  • -Mehr Patienten im Lurbinectedin mit Atezolizumab Arm der IMforte Studie hatten zum Zeitpunkt der Primäranalyse eine Erstprogression im Gehirn (16.1%) im Vergleich zum Atezolizumab Arm (7.9%). Bei Patienten mit Erstprogression im Gehirngab es keinen Hinweis auf eine schnellere Krankheitsprogression im Lurbinectedin mit Atezolizumab Arm.Eine Folgeradiotherapie des Gehirns wurde bei 24.0%im Lurbinectedin mit Atezolizumab Arm und bei 14.5%im Atezolizumab Arm erfasst und ein operativerFolgeeingriff am Gehirn bei2.1% vs 0% der Patienten.
  • -Aufgrund der geringen Patientenzahl und des explorativen Charakters dieser Analyse können jedoch keine endgültigen Schlussfolgerungen aus diesen Datengezogen werden.
  • +In der deskriptiven OS-Analyse, ca. 6.5 Monate nach der Primäranalyse, betrug die Hazard Ratio (95-%-KI) 0.81 (0.65, 1.01) [Todesfälle 159 (65.7%) im Lurbinectedin mit Atezolizumab Arm und 169 (70.1%) im Atezolizumab Arm]. Die Ergebnisse der explorativen OS-Subgruppenanalyse waren generell konsistent mit denen der Studienpopulation (N=483).
  • +Die OS Hazard Ratio (95-%-KI) in der Subgruppe von Patienten mit ECOG PS 0 zum Zeitpunkt des Studieneinschlusses in die Phase der Induktionsbehandlung und zum Zeitpunkt der Randomisierung in die Phase der Erhaltungsbehandlung betrug jeweils 1.21 (0.84, 1.74) und 0.99 (0.70, 1.40), und betrug 1.03 (0.73, 1.46) bei Patienten <65 Jahre [Subgruppengrössen 40 - 43% der Studienpopulation].
  • +Mehr Patienten im Lurbinectedin mit Atezolizumab Arm der IMforte Studie hatten zum Zeitpunkt der Primäranalyse eine Erstprogression im Gehirn (16.1%) im Vergleich zum Atezolizumab Arm (7.9%). Bei Patienten mit Erstprogression im Gehirn gab es keinen Hinweis auf eine schnellere Krankheitsprogression im Lurbinectedin mit Atezolizumab Arm. Eine Folgeradiotherapie des Gehirns wurde bei 24.0% im Lurbinectedin mit Atezolizumab Arm und bei 14.5% im Atezolizumab Arm erfasst und ein operativer Folgeeingriff am Gehirn bei 2.1% vs 0% der Patienten.
  • +Aufgrund der geringen Patientenzahl und des explorativen Charakters dieser Analyse können jedoch keine endgültigen Schlussfolgerungen aus diesen Daten gezogen werden.
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