| 50 Änderungen an Fachinfo Heparin Sintetica 20`000 UI/48 ml |
-Natrii chloridum
- +Natriichloridum
-1 ml Infusionslösung enthält 3,8 mg Natrium.
- +1 ml Infusionslösung enthält 3,8 mg Natrium.
- +
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Intravenöse Infusionslösung
- +1 Durchstechflasche zu 48 ml Infusionslösung enthält 20'000 I. E. Heparin-Natrium.
- +1 ml enthält 417 I. E.
- +
-Die Festlegung der Dosis erfolgt entweder nach Massgabe des Gerinnungsstatus (Thrombinzeit, partielle Thromboplastinzeit, aktivierte partielle Thromboplastinzeit), nach welchem sich im Fall von Einzelinjektionen i. v. auch der nächste Verabreichungszeitpunkt richtet, oder sie erfolgt rein schematisch. Die klinische Erfahrung hat gezeigt, dass die Dosierung von Heparin je nach Indikation stark variiert. Bei Anwendung niedriger Heparindosen zur Thromboembolieprophylaxe sind in der Regel keine Kontrollen des Gerinnungsstatus erforderlich.
- +Die Festlegung der Dosis erfolgt entweder nach Massgabe des Gerinnungsstatus (Thrombinzeit, partielle Thromboplastinzeit, aktivierte partielle Thromboplastinzeit), nach welchem sich im Fall von Einzelinjektionen i. v. auch der nächste Verabreichungszeitpunkt richtet, oder sie erfolgt rein schematisch. Die klinische Erfahrung hat gezeigt, dass die Dosierung von Heparin je nach Indikation stark variiert. Bei Anwendung niedriger Heparindosen zur Thromboembolieprophylaxe sind in der Regel keine Kontrollen des Gerinnungsstatus erforderlich.
-Bei Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion oder mit einer Gerinnungsstörung ist die Behandlung mit Heparin Sintetica nach Massgabe des Gerinnungsstatus zu steuern.
- +Bei Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion oder mit einer Gerinnungsstörung ist die Behandlung mitHeparin Sinteticanach Massgabe des Gerinnungsstatus zu steuern.
-Eine engmaschige Überwachung der Behandlung durch Kontrollen des Gerinnungsstatus ist in allen Fällen zwingend erforderlich. Diese Behandlungskontrollen sowie die Anpassung der Dosis beruhen in der Regel auf der aktivierten partiellen Thromboplastinzeit (aPTT), die um das 1,5- bis 2-Fache über der Norm liegen sollte. Die Kontrolle der aPPT wird zu folgenden Zeitpunkten empfohlen: 1–2 Stunden, 6 Stunden, 12 Stunden und 24 Stunden nach Beginn der Heparingabe mittels intravenöser Dauerinfusion.
- +Eine engmaschige Überwachung der Behandlung durch Kontrollen des Gerinnungsstatus ist in allen Fällen zwingend erforderlich. Diese Behandlungskontrollen sowie die Anpassung der Dosis beruhen in der Regel auf der aktivierten partiellen Thromboplastinzeit (aPTT), die um das 1,5- bis 2-Fache über der Norm liegen sollte. Die Kontrolle der aPPT wird zu folgenden Zeitpunkten empfohlen: 1–2 Stunden, 6 Stunden, 12 Stunden und 24 Stunden nach Beginn der Heparingabe mittels intravenöser Dauerinfusion.
-Infusion (Methode der ersten Wahl): Injektion einer Initialdosis von 5'000–10'000 I. E., anschliessend Infusion von 10'000–30'000 I. E. pro Tag mittels Spritzenpumpe.
- +Infusion (Methode der ersten Wahl): Injektion einer Initialdosis von 5'000–10'000 I. E., anschliessend Infusion von 10'000–30'000 I. E. pro Tag mittels Spritzenpumpe.
-Die hier genannten Dosisangaben sind als Richtschnur zu verstehen. Am ersten Tag einer Behandlung wegen Lungenembolie in Verbindung mit Schockzustand ist eine erhöhte Tagesdosis anzuwenden, nach Massgabe der Ergebnisse von Laboruntersuchungen (z. B. Infusion von 40'000–60'000 I. E.).
-Die Behandlungskontrolle (4–6 Stunden nach einer i. v. Injektion) durch Laboruntersuchungen (Thrombinzeit, partielle Thromboplastinzeit, aktivierte partielle Thromboplastinzeit) ermöglicht die Anpassung der Dosierung an den individuellen Bedarf. Die Gesamtdauer der Behandlung richtet sich nach dem klinischen Ansprechen. In der Regel wird die Heparinbehandlung fortgeführt, bis die Stabilisierung bzw. Regression des thrombembolischen Prozesses erreicht ist, danach wird die Antikoagulationstherapie für einige Wochen bis Monate oral fortgesetzt (z. B. mit Phenprocoumon), zusätzlich zu Heparin in den ersten Tagen.
- +Die hier genannten Dosisangaben sind als Richtschnur zu verstehen. Am ersten Tag einer Behandlung wegen Lungenembolie in Verbindung mit Schockzustand ist eine erhöhte Tagesdosis anzuwenden, nach Massgabe der Ergebnisse von Laboruntersuchungen (z. B. Infusion von 40'000–60'000 I. E.).
- +Die Behandlungskontrolle (4–6 Stunden nach einer i. v. Injektion) durch Laboruntersuchungen (Thrombinzeit, partielle Thromboplastinzeit, aktivierte partielle Thromboplastinzeit) ermöglicht die Anpassung der Dosierung an den individuellen Bedarf. Die Gesamtdauer der Behandlung richtet sich nach dem klinischen Ansprechen. In der Regel wird die Heparinbehandlung fortgeführt, bis die Stabilisierung bzw. Regression des thrombembolischen Prozesses erreicht ist, danach wird die Antikoagulationstherapie für einige Wochen bis Monate oral fortgesetzt (z. B. mit Phenprocoumon), zusätzlich zu Heparin in den ersten Tagen.
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-Die Heparinisierung erfolgt beim Patienten mit 150–300 I. E. Heparin Sintetica pro kg Körpergewicht, je nach den genauen Gerinnungswerten, und bei Blutkonserven mit 1'500–2'000 I. E. Heparin Sintetica pro 500 ml.
- +Die Heparinisierung erfolgt beim Patienten mit 150–300 I. E. Heparin Sintetica pro kg Körpergewicht, je nach den genauen Gerinnungswerten,und bei Blutkonserven mit 1'500–2'000 I. E. Heparin Sintetica pro 500 ml.
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-Heparin Sintetica ist kontraindiziert bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der Hilfsstoffe laut Angaben zur Zusammensetzung; bei anamnestisch bekannter durch Heparin ausgelöster allergischer Thrombozytopenie (Heparin-induzierter Thrombozytopenie); bei Erkrankungen, die mit einer erhöhten Blutungsneigung einhergehen (z. B. hämorrhagische Diathese, Mangel an Gerinnungsfaktoren [Ausnahme: Verbrauchskoagulopathie in der hyperkoagulatorischen Phase], schwere Leber-, Nieren- oder Pankreaserkrankungen, schwere Thrombozytopenie); bei Erkrankungen, bei denen ein Verdacht auf Schädigung des Gefässsystems besteht (z. B. Ulzera und Tumoren des Gastrointestinaltrakts, arterielle Hypertonie [>105 mmHg diastolisch], Hirnblutung, Traumata oder chirurgische Eingriffe am ZNS, Augenoperationen, Retinopathien, Glaskörperblutungen, Hirnarterienaneurysma, subakute bakterielle Endokarditis); bei bevorstehendem Abort, Spinalanästhesie, Periduralanästhesie oder Lumbalpunktion.
- +Heparin Sintetica ist kontraindiziert bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der Hilfsstoffe laut Angaben zur Zusammensetzung; bei anamnestisch bekannter durch Heparin ausgelöster allergischer Thrombozytopenie (Heparin-induzierter Thrombozytopenie); bei Erkrankungen, die mit einer erhöhten Blutungsneigung einhergehen (z. B. hämorrhagische Diathese, Mangel an Gerinnungsfaktoren [Ausnahme: Verbrauchskoagulopathie in der hyperkoagulatorischen Phase], schwere Leber-, Nieren- oder Pankreaserkrankungen, schwere Thrombozytopenie); bei Erkrankungen, bei denen ein Verdacht auf Schädigung des Gefässsystems besteht (z. B. Ulzera und Tumoren des Gastrointestinaltrakts, arterielle Hypertonie [>105 mmHg diastolisch], Hirnblutung, Traumata oder chirurgische Eingriffe am ZNS, Augenoperationen, Retinopathien, Glaskörperblutungen, Hirnarterienaneurysma, subakute bakterielle Endokarditis); bei bevorstehendem Abort, Spinalanästhesie, Periduralanästhesie oder Lumbalpunktion.
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-Verdacht auf malignen Tumor mit Blutungsneigung, Nieren- oder Harnröhrensteine, chronischer Alkoholismus. Jegliche i. m. Injektionen sind während der Behandlung mit Heparin zu vermeiden, da ein erhöhtes Risiko für Hämatome besteht.
- +Verdacht auf malignen Tumor mit Blutungsneigung, Nieren- oder Harnröhrensteine, chronischer Alkoholismus. Jegliche i. m. Injektionen sind während der Behandlung mit Heparin zu vermeiden, da ein erhöhtes Risiko für Hämatome besteht.
-·vor der Heparingabe,
-·an Tag 1 nach Beginn der Heparingabe und
-·anschliessend regelmässig alle 3-4 Tage während der ersten 3 Wochen. Eine besonders aufmerksame medizinische Überwachung ist in folgenden Fällen erforderlich:
-·während der Schwangerschaft, insbesondere bei längerfristiger Anwendung (siehe «Schwangerschaft, Stillzeit»),
-·bei Patienten höheren Alters, insbesondere weiblichen,
-·bei gleichzeitiger Anwendung von oralen Antikoagulanzien oder Fibrinolytika, Thrombozytenaggregationshemmern und/oder Glykoprotein-IIb/IIIa-Rezeptorantagonisten,
-·bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die die Serum-Kaliumkonzentration erhöhen – bei Patienten mit entsprechendem Risiko (z. B. mit Diabetes, eingeschränkter Nierenfunktion, Anwendung von Serumkalium-erhöhenden Arzneimitteln) ist die Serum-Kaliumkonzentration zu kontrollieren.
-Dieses Arzneimittel enthält 183,3 mg Natrium pro Durchstechflasche, entsprechend 9,2 % der von der WHO für Erwachsene empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.
- +vor der Heparingabe,
- +an Tag 1 nach Beginn der Heparingabe und
- +anschliessendregelmässig alle 3-4 Tage während der ersten 3 Wochen. Eine besonders aufmerksame medizinische Überwachung ist in folgenden Fällen erforderlich:
- +während der Schwangerschaft, insbesondere bei längerfristiger Anwendung (siehe "Schwangerschaft, Stillzeit" ),
- +bei Patienten höheren Alters, insbesondere weiblichen,
- +bei gleichzeitiger Anwendung von oralen Antikoagulanzien oder Fibrinolytika, Thrombozytenaggregationshemmern und/oder Glykoprotein-IIb/IIIa-Rezeptorantagonisten,
- +bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die die Serum-Kaliumkonzentration erhöhen – bei Patienten mit entsprechendem Risiko (z. B. mit Diabetes, eingeschränkter Nierenfunktion, Anwendung von Serumkalium-erhöhenden Arzneimitteln) ist die Serum-Kaliumkonzentration zu kontrollieren.
- +Dieses Arzneimittel enthält 183,3 mg Natrium pro Durchstechflasche, entsprechend 9,2 % der von der WHO für Erwachsene empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.
-Wirkstoffe, die die Thrombozytenaggregation oder die Blutgerinnung beeinflussen, können zu erhöhter Blutungsneigung führen (z. B. Acetylsalicylsäure, Ticlopidin, Clopidogrel, Glykoprotein-IIb/IIIa-Rezeptorantagonisten, Dipyridamol, Cumarinderivate, Fibrinolytika, Dextrane, hoch dosiertes Penicillin).
- +Wirkstoffe, die die Thrombozytenaggregation oder die Blutgerinnung beeinflussen, können zu erhöhter Blutungsneigung führen (z. B. Acetylsalicylsäure, Ticlopidin, Clopidogrel, Glykoprotein-IIb/IIIa-Rezeptorantagonisten, Dipyridamol, Cumarinderivate, Fibrinolytika, Dextrane, hoch dosiertes Penicillin).
-Bei gleichzeitiger Anwendung von basischen Arzneimitteln (z. B. trizyklischen Psychopharmaka, Antihistaminika oder Chinin) kann Heparin mit diesen Salze bilden, was zu einer gegenseitigen Wirkungsabschwächung der verabreichten Arzneimittel führt.
- +Bei gleichzeitiger Anwendung von basischen Arzneimitteln (z. B. trizyklischen Psychopharmaka, Antihistaminika oder Chinin) kann Heparin mit diesen Salze bilden, was zu einer gegenseitigen Wirkungsabschwächung der verabreichten Arzneimittel führt.
-Es liegen keine klinischen Daten zu den Auswirkungen von Heparin Sintetica bei Schwangeren und keine präklinischen tierexperimentellen Studien vor. Da Heparin nicht die Plazentaschranke passiert, ist keine direkte teratogene Wirkung auf den menschlichen Fetus zu erwarten. In klinischen Studien zu Heparin wurden keine Fehlbildungen beschrieben, hingegen bestand bei Anwendung von Antikoagulanzien in der Schwangerschaft ein erhöhtes Risiko für Früh- und Totgeburten. Bei absoluter Indikation während der Schwangerschaft ist Heparin dennoch das Antikoagulans der Wahl (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Bei Anwendung in der Schwangerschaft ist besondere Vorsicht angezeigt.
- +Es liegen keine klinischen Daten zu den Auswirkungen von Heparin Sintetica bei Schwangeren und keine präklinischen tierexperimentellen Studien vor. Da Heparin nicht die Plazentaschranke passiert, ist keine direkte teratogene Wirkung auf den menschlichen Fetus zu erwarten. In klinischen Studien zu Heparin wurden keine Fehlbildungen beschrieben, hingegen bestand bei Anwendung von Antikoagulanzien in der Schwangerschaft ein erhöhtes Risiko für Früh- und Totgeburten. Bei absoluter Indikation während der Schwangerschaft ist Heparin dennoch das Antikoagulans der Wahl (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Bei Anwendung in der Schwangerschaft ist besondere Vorsicht angezeigt.
-Während der Behandlung mit Heparin treten gelegentlich Blutungen auf, z. B. in Form von Hämaturie oder von subkutanen Hämatomen an Druck- oder Einstichstellen. Je nach Ausmass können die Läsionen in einigen Fällen persistieren. Vor jeder Verabreichung von Heparin Sintetica ist der Patient deshalb sorgfältig sowohl auf etwaige Blutungen im Operationsgebiet, im Nierenlager und an den Einstichstellen vorheriger Injektionen als auch auf Hämatome an Druckstellen (Gesäss, Rücken) zu untersuchen.
-Um Blutungen vorzubeugen, sind i. m. Injektionen während der Antikoagulationstherapie zu vermeiden; keine Vorbehalte bestehen hingegen bezüglich der Gabe anderer Arzneimittel s. c. oder gar i. v. Geringfügige Blutungen, insbesondere kleine Hämatome, sind kein Anlass zur Unterbrechung der Heparingabe. Gegebenenfalls kann eine Dosisreduktion in Betracht gezogen werden. Bei schweren Blutungen wird empfohlen, die Heparingabe auszusetzen und zu warten, bis die Wirkung nachlässt. Bei Blutungen gefährlichen Ausmasses ist die Heparingabe auszusetzen und das noch in Zirkulation befindliche Heparin durch Injektion von Protaminhydrochlorid zu neutralisieren (siehe «Überdosierung»).
- +Während der Behandlung mit Heparin treten gelegentlich Blutungen auf, z. B. in Form von Hämaturie oder von subkutanen Hämatomen an Druck- oder Einstichstellen. Je nach Ausmass können die Läsionen in einigen Fällen persistieren. Vor jeder Verabreichung von Heparin Sintetica ist der Patient deshalb sorgfältig sowohl auf etwaige Blutungen im Operationsgebiet, im Nierenlager und an den Einstichstellen vorheriger Injektionen als auch auf Hämatome an Druckstellen (Gesäss, Rücken) zu untersuchen.
- +Um Blutungen vorzubeugen, sind i. m. Injektionen während der Antikoagulationstherapie zu vermeiden; keine Vorbehalte bestehen hingegen bezüglich der Gabe anderer Arzneimittel s. c. oder gar i. v. Geringfügige Blutungen, insbesondere kleine Hämatome, sind kein Anlass zur Unterbrechung der Heparingabe. Gegebenenfalls kann eine Dosisreduktion in Betracht gezogen werden. Bei schweren Blutungen wird empfohlen, die Heparingabe auszusetzen und zu warten, bis die Wirkung nachlässt.Bei Blutungen gefährlichen Ausmasses ist die Heparingabe auszusetzen und das noch in Zirkulation befindliche Heparin durch Injektion von Protaminhydrochlorid zu neutralisieren (siehe "Überdosierung" ).
-Hier werden zwei klinische Formen unterschieden: Die transitorische geringgradige Thrombozytopenie (Typ I) tritt vor allem zu Beginn der Heparinbehandlung auf; die Thrombozytenzahlen liegen dabei zwischen 100'000 und 150'000/µl. Komplikationen treten hierbei in der Regel nicht auf. Die Behandlung kann somit fortgesetzt werden.
-Bis zu 3 % der Patienten entwickeln eine schwere, Antikörper-vermittelte Thrombozytopenie (Typ II) mit Thrombozytenzahlen unter 100'000/µl oder mit raschem Abfall auf einen Wert unter 50 % des Ausgangswertes. Bei zuvor nicht sensibilisierten Patienten setzt die Abnahme der Thrombozytenzahl meist 6–14 Tage nach Behandlungsbeginn ein; bei bereits sensibilisierten Patienten kann dies bereits innerhalb weniger Stunden der Fall sein. Mögliche Komplikationen sind Thrombose/Thrombembolie, arteriell und venös; Verbrauchskoagulopathie und potenziell Hautnekrose an der Injektionsstelle, Petechien, Purpura und Meläna. Die gerinnungshemmende Wirkung von Heparin kann dadurch abgeschwächt werden (Heparintoleranz).
-In einem solchen Fall ist Heparin Sintetica sofort abzusetzen. Ausserdem ist der Patient zu informieren, dass ihm künftig keine heparinhaltigen Mittel mehr verabreicht werden.
- +Hier werden zwei klinische Formen unterschieden: Die transitorische geringgradige Thrombozytopenie (Typ I) tritt vor allem zu Beginn der Heparinbehandlung auf; die Thrombozytenzahlen liegen dabei zwischen 100'000 und 150'000/µl. Komplikationen treten hierbei in der Regel nicht auf. Die Behandlung kann somit fortgesetzt werden.
- +Bis zu 3 % der Patienten entwickeln eine schwere, Antikörper-vermittelte Thrombozytopenie (Typ II) mit Thrombozytenzahlen unter 100'000/µl oder mit raschem Abfall auf einen Wert unter 50 % des Ausgangswertes. Bei zuvor nicht sensibilisierten Patienten setzt die Abnahme der Thrombozytenzahl meist 6–14 Tage nach Behandlungsbeginn ein; bei bereits sensibilisierten Patienten kann dies bereits innerhalb weniger Stunden der Fall sein. Mögliche Komplikationen sind Thrombose/Thrombembolie, arteriell und venös; Verbrauchskoagulopathie und potenziell Hautnekrose an der Injektionsstelle, Petechien, Purpura und Meläna. Die gerinnungshemmende Wirkung von Heparin kann dadurch abgeschwächt werden (Heparintoleranz).
- +In einem solchen Fall ist Heparin Sintetica sofort abzusetzen.Ausserdem ist der Patient zu informieren, dass ihm künftig keine heparinhaltigen Mittel mehr verabreicht werden.
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-Heparin wirkt gerinnungshemmend. Heparin wirkt als Katalysator stark beschleunigend auf die Neutralisierung von Thrombin und Gerinnungsfaktor X (Xa) durch Antithrombin (Heparin-Kofaktor). Antithrombin (AT) neutralisiert diese Gerinnungsfaktoren normalerweise durch langsame und irreversible stöchiometrische Komplexbildung.
- +Heparin wirkt gerinnungshemmend. Heparin wirkt als Katalysator stark beschleunigend auf die Neutralisierung von Thrombin und Gerinnungsfaktor X (Xa) durch Antithrombin (Heparin-Kofaktor). Antithrombin (AT) neutralisiert diese Gerinnungsfaktoren normalerweise durch langsame und irreversible stöchiometrische Komplexbildung.
-Heparin hemmt in Anwesenheit von Antithrombin die Koagulation. Der Heparin-Antithrombin-Komplex bewirkt (in vivo und in vitro) die Inaktivierung der aktivierten Gerinnungsfaktoren IX, X, XI und XII und verhindert dadurch die Thrombinbildung. In hohen Konzentrationen inhibiert Heparin zusätzlich die Thrombozytenaggregation.
-In niedriger Dosierung steigert Heparin die Aktivität von Antithrombin III, im Besonderen gegen die Faktoren Xa und IIa. Hieraus resultiert die Anwendung von niedermolekularem Heparin zur Niedrigdosis-Heparinisierung.
- +Heparin hemmt in Anwesenheit von Antithrombin die Koagulation. Der Heparin-Antithrombin-Komplex bewirkt (in vivo und in vitro) die Inaktivierung der aktivierten Gerinnungsfaktoren IX, X, XI und XII und verhindert dadurch die Thrombinbildung. In hohen Konzentrationen inhibiert Heparin zusätzlich die Thrombozytenaggregation.
- +In niedriger Dosierung steigert Heparin die Aktivität von Antithrombin III, im Besonderen gegen die Faktoren Xa und IIa. Hieraus resultiert die Anwendung von niedermolekularem Heparin zur Niedrigdosis-Heparinisierung.
-Heparin kann intravenös als Injektion oder Infusion verabreicht werden. Bei Verabreichung durch Injektion oder Infusion beträgt die Bioverfügbarkeit 100 %.
- +Heparin kann intravenös als Injektion oder Infusion verabreicht werden. Bei Verabreichung durch Injektion oder Infusion beträgt die Bioverfügbarkeit 100 %.
-Die interindividuelle Halbwertszeit beträgt 90–120 Minuten. Sie ist abhängig von der verabreichten Dosis, von der Leber- und Nierenfunktion sowie vom Krankheitsbild.
- +Die interindividuelle Halbwertszeit beträgt 90–120 Minuten. Sie ist abhängig von der verabreichten Dosis, von der Leber- und Nierenfunktion sowie vom Krankheitsbild.
-Heparin wird in hohem Masse durch Plasmaproteine gebunden. Für die Therapie beträgt die wirksame Konzentration 0,6 ± 0,3 I. E./ml Plasma; für die Prophylaxe sind es 0,05–0,2 I. E./ml Plasma. Das Verteilungsvolumen bei Erwachsenen liegt bei ca. 0,07 l/kg.
- +Heparin wird in hohem Masse durch Plasmaproteine gebunden. Für die Therapie beträgt die wirksame Konzentration 0,6 ± 0,3 I. E./ml Plasma; für die Prophylaxe sind es 0,05–0,2 I. E./ml Plasma. Das Verteilungsvolumen bei Erwachsenen liegt bei ca. 0,07 l/kg.
-Das depolymerisierte, inaktivierte Heparin wird hauptsächlich mit dem Urin ausgeschieden. Die Heparinausscheidung erfolgt sowohl durch glomeruläre Filtration als auch durch tubuläre Sekretion. Die interindividuelle Eliminations-Halbwertszeit weist eine grosse Spannbreite von 30–120 Minuten auf.
- +Das depolymerisierte, inaktivierte Heparin wird hauptsächlich mit dem Urin ausgeschieden. Die Heparinausscheidung erfolgt sowohl durch glomeruläre Filtration als auch durch tubuläre Sekretion. Die interindividuelle Eliminations-Halbwertszeit weist eine grosse Spannbreite von 30–120 Minuten auf.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Aus mikrobiologischen Gründen ist die gebrauchsfertige Zubereitung unmittelbar nach Anbruch zu verwenden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden. Aus mikrobiologischen Gründen ist die gebrauchsfertige Zubereitung unmittelbar nach Anbruch zu verwenden.
-In der Originalverpackung, bei Raumtemperatur (15–25 °C) und vor Licht geschützt aufbewahren.
- +In der Originalverpackung, bei Raumtemperatur (15–25 °C) und vor Licht geschützt aufbewahren.
-Durchstechflaschen zu 48 ml (B)
- +Durchstechflaschen zu 48 ml (B)
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