| 188 Änderungen an Fachinfo Enhertu 100 mg |
-Eine Durchstechflasche mit lyophilisiertem Pulver für ein Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung enthält 100 mg Trastuzumab-Deruxtecan.
- +Eine Durchstechflasche mit lyophilisiertem Pulver für ein Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung enthält 100 mg Trastuzumab deruxtecan.
-Befristet zugelassene Indikation
- +Befristet zugelassene Indikationen
-Enhertu sollte von einem Arzt verordnet und unter der Aufsicht eines Arztes angewendet werden, der Erfahrung mit der Anwendung von Arzneimitteln gegen Krebs hat. Zur Vermeidung von Medikationsfehlern ist es wichtig, die Etiketten der Durchstechflaschen zu überprüfen und sicherzustellen, dass das zubereitete und angewendete Arzneimittel Enhertu (Trastuzumab-Deruxtecan) ist und nicht Trastuzumab oder Trastuzumab-Emtansin.
-Enhertu darf nicht durch Trastuzumab oder Trastuzumab-Emtansin ersetzt werden.
- +Enhertu sollte von einem Arzt verordnet und unter der Aufsicht eines Arztes angewendet werden, der Erfahrung mit der Anwendung von Arzneimitteln gegen Krebs hat. Zur Vermeidung von Medikationsfehlern ist es wichtig, die Etiketten der Durchstechflaschen zu überprüfen und sicherzustellen, dass das zubereitete und angewendete Arzneimittel Enhertu (Trastuzumab deruxtecan) ist und nicht Trastuzumab oder Trastuzumab emtansin.
- +Enhertu darf nicht durch Trastuzumab oder Trastuzumab emtansin ersetzt werden.
-Patienten, die mit Trastuzumab-Deruxtecan gegen ein Karzinom des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs behandelt werden, müssen einen dokumentierten HER2positiven Tumorstatus aufweisen, definiert entweder immunhistochemisch (IHC) durch einen Wert von 3+ oder ein Verhältnis von ≥2 gemäss In-situ-Hybridisierung (ISH) oder durch Fluoreszenzin-situ-Hybridisierung (FISH), beurteilt durch einen validierten Test. Wenn immer möglich, ist eine neue Tumorprobe zu gewinnen, um den HER2-Status vor der Behandlung mit Enhertu erneut zu bestimmen.
- +Patienten, die mit Trastuzumab deruxtecan gegen ein Karzinom des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs behandelt werden, müssen einen dokumentierten HER2positiven Tumorstatus aufweisen, definiert entweder immunhistochemisch (IHC) durch einen Wert von 3+ oder ein Verhältnis von ≥2 gemäss In-situ-Hybridisierung (ISH) oder durch Fluoreszenzin-situ-Hybridisierung (FISH), beurteilt durch einen validierten Test. Wenn immer möglich, ist eine neue Tumorprobe zu gewinnen, um den HER2-Status vor der Behandlung mit Enhertu erneut zu bestimmen.
-Die Wirkung der gleichzeitigen Anwendung von Trastuzumab-Deruxtecan auf Pertuzumab wurde untersucht. Es wurden keine pharmakokinetischen Interaktionen zwischen den beiden Arzneimitteln beobachtet.
- +Die Wirkung der gleichzeitigen Anwendung von Trastuzumab deruxtecan auf Pertuzumab wurde untersucht. Es wurden keine pharmakokinetischen Interaktionen zwischen den beiden Arzneimitteln beobachtet.
-Es ist nicht bekannt, ob Trastuzumab-Deruxtecan in die Muttermilch übergeht. Wegen des Potenzials für schwerwiegende Nebenwirkungen bei gestillten Säuglingen sollten Frauen vor Beginn der Behandlung mit Enhertu abstillen und während der Therapie mit Enhertu nicht stillen. Frauen können 7 Monate nach Abschluss der Behandlung mit dem Stillen beginnen.
- +Es ist nicht bekannt, ob Trastuzumab deruxtecan in die Muttermilch übergeht. Wegen des Potenzials für schwerwiegende Nebenwirkungen bei gestillten Säuglingen sollten Frauen vor Beginn der Behandlung mit Enhertu abstillen und während der Therapie mit Enhertu nicht stillen. Frauen können 7 Monate nach Abschluss der Behandlung mit dem Stillen beginnen.
-Es wurden keine speziellen Studien zur Fertilität mit Enhertu durchgeführt. Aus Ergebnissen von Toxizitätsstudien an Tieren geht hervor, dass Enhertu die männliche Fortpflanzungsfunktion und Fertilität beeinträchtigen kann (siehe Rubrik "Präklinische Daten" ). Es ist nicht bekannt, ob Trastuzumab-Deruxtecan oder seine Metaboliten in die Samenflüssigkeit übergehen. Vor Behandlungsbeginn sollten männliche Patienten über die Möglichkeit einer Spermakonservierung aufgeklärt werden. Männliche Patienten dürfen ihr Sperma während der gesamten Behandlungsphase und mindestens 4 Monate nach der letzten Verabreichung von Enhertu weder einfrieren noch spenden.
- +Es wurden keine speziellen Studien zur Fertilität mit Enhertu durchgeführt. Aus Ergebnissen von Toxizitätsstudien an Tieren geht hervor, dass Enhertu die männliche Fortpflanzungsfunktion und Fertilität beeinträchtigen kann (siehe Rubrik "Präklinische Daten" ). Es ist nicht bekannt, ob Trastuzumab deruxtecan oder seine Metaboliten in die Samenflüssigkeit übergehen. Vor Behandlungsbeginn sollten männliche Patienten über die Möglichkeit einer Spermakonservierung aufgeklärt werden. Männliche Patienten dürfen ihr Sperma während der gesamten Behandlungsphase und mindestens 4 Monate nach der letzten Verabreichung von Enhertu weder einfrieren noch spenden.
-Die gepoolte Sicherheitspopulation wurde für Patienten mit verschiedenen Tumorarten in klinischen Studien ausgewertet, die mindestens eine Dosis Enhertu 5.4 mg/kg und höher (n = 3973) erhalten haben. Die mediane Behandlungsdauer in diesem Pool betrug 8.54 Monate (Bereich: 0.2 bis 76.0 Monate).
--Die häufigsten Nebenwirkungen waren Übelkeit (69.6%), Erschöpfung (57.1%), Anämie (38.2%), Neutropenie (38.1%), Erbrechen (36.6%), verminderter Appetit (33.6%), Alopezie (33.5%), Obstipation (32.1%), Diarrhoe (30.8%), Transaminasen erhöht (27.0%), Thrombozytopenie (26.0%), Leukopenie (23.6%) und Muskel-Skelett-Schmerzen (22.4%). Die häufigsten schwerwiegenden Nebenwirkungen waren ILD/Pneumonitis (3.9%), Pneumonie (2.3%), Anämie (1.6%), Erbrechen (1.5%), Übelkeit (1.2%), Thrombozytopenie (1.2%), Erschöpfung (1.1%) und verminderter Appetit (0.9%).
--Die häufigsten Nebenwirkungen mit Schweregrad 3 oder 4 gemäss den Allgemeinen Terminologiekriterien von unerwünschten Ereignissen des National Cancer Institute Version 5.0 (NCI-CTCAE v.5.0) waren Neutropenie (20.8%), Anämie (12.8%), Erschöpfung (8.5%), Leukopenie (7.6%), Thrombozytopenie (6.7%), Übelkeit (5.0%), Lymphopenie (4.7%), Hypokaliämie (4.0%), Transaminasen erhöht (3.8%), verminderter Appetit (2.5%), Diarrhoe (2.4%), Erbrechen (2.3%), Pneumonie (1.7%), febrile Neutropenie (1.2%), Ejektionsfraktion erniedrigt (1.0), Abdominalschmerz (0.9%), Bilirubin im Blut erhöht (0.9%), ILD/Pneumonitis (0.9%) und Dyspnoe (0.8%).
-Nebenwirkungen vom Grad 5 traten bei 1.5% der Patienten auf, darunter auch ILD (1.3%).
--Dosisunterbrechungen aufgrund von Nebenwirkungen traten bei 35.4% der mit Enhertu behandelten Patienten auf. Die häufigsten Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Dosisunterbrechungen waren Neutropenie (13.4%), Anämie (5.2%), Erschöpfung (4.7%), Infektion der oberen Atemwege (3.7%), Leukopenie (3.4%), ILD (3.0%), Thrombozytopenie (2.9%) und Pneumonie (2.7%).
--Dosisreduktionen wurden bei 23.1% der mit Enhertu behandelten Patienten vorgenommen. Die häufigsten Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Dosisreduktionen waren, Erschöpfung (6.7%), Übelkeit (5.1%), Neutropenie (3.9%), Thrombozytopenie (2.5%) und verminderter Appetit (1.8%).
--Zum Abbruch der Therapie aufgrund einer Nebenwirkung kam es bei 11.8% der mit Enhertu behandelten Patienten. Die häufigsten Nebenwirkungen im Zusammenhang mit dem dauerhaften Absetzen der Therapie waren ILD/Pneumonitis (9.3%).
- +Die gepoolte Sicherheitspopulation wurde für Patienten mit verschiedenen Tumorarten in klinischen Studien ausgewertet, die mindestens eine Dosis Enhertu 5.4 mg/kg und höher (n = 4217) erhalten haben. Die mediane Behandlungsdauer in diesem Pool betrug 8.31 Monate (Bereich: 0.2 bis 76.0 Monate).
- +-Die häufigsten Nebenwirkungen waren Übelkeit (68.7%), Erschöpfung (57.2%), Anämie (39.1%), Neutropenie (38.8%), Erbrechen (36.2%), verminderter Appetit (34.0%), Alopezie (33.1%), Obstipation (31.8%), Diarrhoe (31.1%), Transaminasen erhöht (27.1%), Thrombozytopenie (26.2%), Leukopenie (23.8%) und Muskel-Skelett-Schmerzen (22.0%).
- +-Die häufigsten schwerwiegenden Nebenwirkungen waren ILD/Pneumonitis (3.8%), Pneumonie (2.4%), Anämie (1.8%), Erbrechen (1.6%), Übelkeit (1.2%), Thrombozytopenie (1.2%) und Erschöpfung (1.1%).
- +-Die häufigsten Nebenwirkungen mit Schweregrad 3 oder 4 gemäss den Allgemeinen Terminologiekriterien von unerwünschten Ereignissen des National Cancer Institute Version 5.0 (NCI-CTCAE v.5.0) waren Neutropenie (21.3%), Anämie (13.5%), Erschöpfung (8.5%), Leukopenie (7.6%), Thrombozytopenie (6.8%), Übelkeit (5.1%), Lymphopenie (4.6%), Hypokaliämie (4.2%), Transaminasen erhöht (3.7%), verminderter Appetit (2.6%), Erbrechen (2.4%), Diarrhoe (2.3%), Pneumonie (1.8%), febrile Neutropenie (1.3%), Ejektionsfraktion erniedrigt (1.0%) und Abdominalschmerz (1.0%). Nebenwirkungen vom Grad 5 traten bei 1.4% der Patienten auf, darunter auch ILD (1.2%).
- +-Dosisunterbrechungen aufgrund von Nebenwirkungen traten bei 36.4% der mit Enhertu behandelten Patienten auf. Die häufigsten Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Dosisunterbrechungen waren Neutropenie (13.4%), Anämie (5.5%), Erschöpfung (5.0%), Infektion der oberen Atemwege (3.7%), Leukopenie (3.4%), ILD (3.3%), Thrombozytopenie (3.0%) und Pneumonie (2.8%).
- +-Dosisreduktionen wurden bei 23.8% der mit Enhertu behandelten Patienten vorgenommen. Die häufigsten Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Dosisreduktionen waren Erschöpfung (6.7%), Übelkeit (5.1%), Neutropenie (4.2%), Thrombozytopenie (2.7%) und verminderter Appetit (1.9%).
- +-Zum Abbruch der Therapie aufgrund einer Nebenwirkung kam es bei 11.9% der mit Enhertu behandelten Patienten. Die häufigsten Nebenwirkungen im Zusammenhang mit dem dauerhaften Absetzen der Therapie waren ILD/Pneumonitis (9.3%).
--Die häufigsten schwerwiegenden Nebenwirkungen waren ILD/Pneumonitis (2.3%), Diarrhoe (2.1%), Hypokaliämie (1.9%), febrile Neutropenie (1.6%), Erbrechen (1.2%), Infektion der oberen Atemwege (1.2%), Neutropenie (0.9%) und Thrombozytopenie (0.9%).,
--Die häufigsten Nebenwirkungen mit Schweregrad 3 oder 4 gemäss den Allgemeinen Terminologiekriterien von unerwünschten Ereignissen des NCI-CTCAE v.5.0 waren Neutropenie (24.8%), Hypokaliämie (13.2%), Anämie (10.7%), Diarrhoe (7.4%), Erschöpfung (7.2%), Thrombozytopenie (7.0%), Transaminasen erhöht (5.3%), Leukopenie (5.1%), Übelkeit (4.9%), Lymphopenie (3.9%), Ejektionsfraktion erniedrigt (3.2%), Gewichtsabnahme (2.8%), febrile Neutropenie (2.3%), verminderter Appetit (2.1%), Erbrechen (2.1%), Infektion der oberen Atemwege (1.6%) und Stomatitis (1.2%). Nebenwirkungen mit Schweregrad 5 traten bei 0.9% der Patienten auf, darunter febrile Neutropenie (0.2%), ILD/Pneumonitis (0.5%) und Dyspnoe (0.2%).
--Dosisunterbrechungen aufgrund von Nebenwirkungen erfolgten bei 52.9% der Patienten, die mit Enhertu 5.4 mg/kg in Kombination mit Pertuzumab behandelt wurden. Die häufigsten Nebenwirkungen (> 2%) im Zusammenhang mit Dosisunterbrechungen waren Neutropenie (15.5%), Infektion der oberen Atemwege (12.3%), Anämie (7.2%), Erschöpfung (7.2%), ILD (6.5%), Hypokaliämie (6.3%), Diarrhoe (5.8%), Thrombozytopenie (5.3%), Leukopenie (3.9%), Transaminasen erhöht (3.7%), Husten (2.6%), Bilirubin im Blut erhöht (2.3%), verminderter Appetit (2.1%), Pyrexie (2.1%) und Erbrechen (2.1%).
- +-Die häufigsten schwerwiegenden Nebenwirkungen waren ILD/Pneumonitis (2.3%), Diarrhoe (2.1%), Hypokaliämie (1.9%), febrile Neutropenie (1.6%), Erbrechen (1.2%), Infektion der oberen Atemwege (1.2%), Neutropenie (0.9%) und Thrombozytopenie (0.9%).
- +-Die häufigsten Nebenwirkungen mit Schweregrad 3 oder 4 gemäss den Allgemeinen Terminologiekriterien von unerwünschten Ereignissen des NCI-CTCAE v.5.0 waren Neutropenie (24.8%), Hypokaliämie (13.2%), Anämie (10.7%), Diarrhoe (7.4%), Erschöpfung (7.2%), Thrombozytopenie (7.0%), Transaminasen erhöht (5.3%), Leukopenie (5.1%), Übelkeit (4.9%), Lymphopenie (3.9%), Ejektionsfraktion erniedrigt (3.2%), Gewichtsabnahme (2.8%), febrile Neutropenie (2.3%), verminderter Appetit (2.1%), Erbrechen (2.1%), Infektion der oberen Atemwege (1.6%) und Stomatitis (1.2%). Nebenwirkungen mit Schweregrad 5 traten bei 0.9% der Patienten auf, darunter ILD/Pneumonitis (0.5%), febrile Neutropenie (0.2%) und Dyspnoe (0.2%).
- +-Dosisunterbrechungen aufgrund von Nebenwirkungen erfolgten bei 53.4% der Patienten, die mit Enhertu 5.4 mg/kg in Kombination mit Pertuzumab behandelt wurden. Die häufigsten Nebenwirkungen (> 2%) im Zusammenhang mit Dosisunterbrechungen waren Neutropenie (15.5%), Infektion der oberen Atemwege (12.3%), Anämie (7.2%), Erschöpfung (7.2%), ILD (6.5%), Hypokaliämie (6.3%), Diarrhoe (5.8%), Thrombozytopenie (5.3%), Leukopenie (3.9%), Transaminasen erhöht (3.7%), Husten (2.6%), Bilirubin im Blut erhöht (2.3%), verminderter Appetit (2.1%), Pyrexie (2.1%) und Erbrechen (2.1%).
-Tabelle 3: Nebenwirkungen bei Patienten mit verschiedenen Tumorarten, die mit Trastuzumab-Deruxtecan 5.4 mg/kg und höher behandelt wurden
- Systemorganklasse/ "preferred Beliebiger Grad (%)* Grad 3 - 4 (%)*
- +Tabelle 3: Nebenwirkungen bei Patienten mit verschiedenen Tumorarten, die mit Trastuzumab deruxtecan 5.4 mg/kg und höher behandelt wurden
- + Systemorganklasse/ "preferred Beliebiger Grad (%)* Grad 3 - 4 (%)*
-Infektion der oberen Atemwegea Sehr häufig 17.8 0.3
- +Infektion der oberen Atemwegea Sehr häufig 17.5 0.3
-Anämieb Sehr häufig 38.2 12.8
-Neutropeniec Sehr häufig 38.1 20.8
-Thrombozytopenied Sehr häufig 26.0 6.7
-Leukopeniee Sehr häufig 23.6 7.6
-Lymphopenief Sehr häufig 10.1 4.7
- +Anämieb Sehr häufig 39.1 13.5
- +Neutropeniec Sehr häufig 38.8 21.3
- +Thrombozytopenied Sehr häufig 26.2 6.8
- +Leukopeniee Sehr häufig 23.8 7.6
- +Lymphopenief Sehr häufig 10.3 4.6
-Verminderter Appetit Sehr häufig 33.6 2.5
-Hypokaliämieg Sehr häufig 12.4 4.0
- +Verminderter Appetit Sehr häufig 34.0 2.6
- +Hypokaliämieg Sehr häufig 12.7 4.2
-Kopfschmerzh Sehr häufig 15.2 0.3
- +Kopfschmerzh Sehr häufig 14.6 0.3
- +Periphere Neuropathiei Häufig - -
- +
-Verschwommenes Seheni Häufig - -
- +Verschwommenes Sehenj Häufig - -
-Ejektionsfraktion erniedrigtj Sehr häufig 14.4 1.0
- +Ejektionsfraktion erniedrigtk Sehr häufig 14.1 1.0
-Husten Sehr häufig 14.4 0.1
-Interstitielle Lungenerkrankungk Sehr häufig 13.4 0.9
- +Husten Sehr häufig 14.5 0.1
- +Interstitielle Lungenerkrankungl Sehr häufig 13.6 0.9
-Übelkeit Sehr häufig 69.6 5.0
-Erbrechen Sehr häufig 36.6 2.3
-Obstipation Sehr häufig 32.1 0.5
-Diarrhoe Sehr häufig 30.8 2.4
-Abdominalschmerzl Sehr häufig 18.2 0.9
-Stomatitism Sehr häufig 13.9 0.5
- +Übelkeit Sehr häufig 68.7 5.1
- +Erbrechen Sehr häufig 36.2 2.4
- +Obstipation Sehr häufig 31.8 0.5
- +Diarrhoe Sehr häufig 31.1 2.3
- +Abdominalschmerzm Sehr häufig 18.5 1.0
- +Stomatitisn Sehr häufig 13.6 0.5
-Transaminasen erhöhtn Sehr häufig 27.0 3.8
- +Transaminasen erhöhto Sehr häufig 27.1 3.7
-Bilirubin im Blut erhöhto Häufig - -
- +Bilirubin im Blut erhöhtp Häufig - -
-Alopezie Sehr häufig 35.5 0.2
-Ausschlagp Häufig - -
- +Alopezie Sehr häufig 33.1 0.2
- +Ausschlagq Häufig - -
-Hyperpigmentierung der Hautq Häufig - -
- +Hyperpigmentierung der Hautr Häufig - -
-Muskel-Skelett-Schmerzenr Sehr häufig 22.4 0.8
- +Muskel-Skelett-Schmerzens Sehr häufig 22.0 0.8
-Erschöpfungs Sehr häufig 57.1 8.5
-Pyrexie Sehr häufig 14.4 0.3
-Gewichtsabnahme Sehr häufig 13.8 0.8
- +Erschöpfungt Sehr häufig 57.2 8.5
- +Pyrexie Sehr häufig 14.6 0.3
- +Gewichtsabnahme Sehr häufig 14.3 0.9
-Infusionsbedingte Reaktionent Gelegentlich - -
- +Infusionsbedingte Reaktionenu Gelegentlich - -
-Sinus-Kopfschmerz. i Verschwommene
-s Sehen (gruppierter Begriff)
- +Sinus-Kopfschmerz. i Periphere
- +Neuropathie (gruppierter Begriff)
- +umfasst die PTs periphere
- +Neuropathie, periphere
- +sensorische Neuropathie,
- +Parästhesie. j Verschwommenes
- +Sehen (gruppierter Begriff)
-j Ejektionsfraktion erniedrigt
- +k Ejektionsfraktion erniedrigt
-linksventrikuläre Dysfunktion. k
- +linksventrikuläre Dysfunktion. l
-Alveolitis, Bronchiektasie,
-Bronchitis, Hypersensitivitätspneu
-monie, idiopathische interstitiell
-e Pneumonie, interstitielle
- +Alveolitis, atypische Pneumonie,
- +Bronchiektasie, Bronchitis,
- +chronische Bronchitis,
- +Hypersensitivitätspneumonie,
- +idiopathische interstitielle
- +Pneumonie, interstitielle
-einigen Studien fand keine solche
-Zuordnung statt; diese wurden
-beim gruppierten Begriff ILD
-ausgeschlossen. Die Anzahl an
-Patienten im Pool für alle
-Tumorarten und T-DXd >=5.4 mg/kg
-mit dem gruppierten Begriff ILD
-betrug 3469. l Abdominalschmerz
-(gruppierter Begriff) umfasst die
-PTs abdominale Beschwerden,
- +einigen Studien fand keine
- +Zuordnung statt; diese Studien
- +wurden in Bezug auf den
- +gruppierten Begriff "ILD"
- +ausgeschlossen. Die Anzahl der
- +Patienten im Pool "Alle
- +Tumorarten" mit T-DXd >=5.4 mg/kg
- +betrug für den gruppierten
- +Begriff ILD 3713. m Abdominalschme
- +rz (gruppierter Begriff) umfasst
- +die PTs abdominale Beschwerden,
-. m Stomatitis (gruppierter
- +. n Stomatitis (gruppierter
-Entzündung der Mundschleimhaut. n
- +Entzündung der Mundschleimhaut. o
-Leberfunktionstest erhöht. o
- +Leberfunktionstest erhöht. p
-Bilirubin im Blut erhöht. p
- +Bilirubin im Blut erhöht. q
-Ausschlag, juckender Ausschlag. q
- +Ausschlag, juckender Ausschlag. r
-ung. r Muskel-Skelett-Schmerzen
- +ung. s Muskel-Skelett-Schmerzen
- s Erschöpfung (gruppierter
- + t Erschöpfung (gruppierter
-Unwohlsein, Lethargie. t
- +Unwohlsein, Lethargie. u
-Tabelle 4: Nebenwirkungen bei Patienten, die mit Trastuzumab-Deruxtecan in Kombination mit Pertuzumab behandelt wurden
- Systemorganklasse/ "Preferred Beliebiger Grad (%)* Grad 3-4 %*
- +Tabelle 4: Nebenwirkungen bei Patienten, die mit Trastuzumab deruxtecan in Kombination mit Pertuzumab behandelt wurden
- + Systemorganklasse/ "Preferred Beliebiger Grad (%)* Grad 3-4 %*
- +Periphere Neuropathiei Sehr häufig 14.8 0
- +
-Verschwommenes Seheni Häufig - -
- +Verschwommenes Sehenj Häufig - -
-Ejektionsfraktion erniedrigtj Sehr häufig 25.3 3.2
- +Ejektionsfraktion erniedrigtk Sehr häufig 25.3 3.2
-Interstitielle Lungenerkrankungk Sehr häufig 12.3 0.2
- +Interstitielle Lungenerkrankungl Sehr häufig 12.3 0.2
-Abdominalschmerzl Sehr häufig 22.3 0.2
-Stomatitism Sehr häufig 17.4 1.2
- +Abdominalschmerzm Sehr häufig 22.3 0.2
- +Stomatitisn Sehr häufig 17.4 1.2
-Transaminasen erhöhtn Sehr häufig 38.7 5.3
- +Transaminasen erhöhto Sehr häufig 38.7 5.3
-Bilirubin im Blut erhöhto Häufig - -
- +Bilirubin im Blut erhöhtp Häufig - -
-Ausschlagp Sehr häufig 16.5 0.5
- +Ausschlagq Sehr häufig 16.5 0.5
-Hyperpigmentierung der Hautq Häufig - -
- +Hyperpigmentierung der Hautr Häufig - -
-Muskel-Skelett-Schmerzenr Sehr häufig 23.0 0.9
- +Muskel-Skelett-Schmerzens Sehr häufig 23.0 0.9
-Erschöpfungs Sehr häufig 53.4 7.2
- +Erschöpfungt Sehr häufig 53.4 7.2
-Infusionsbedingte Reaktionent Häufig - -
- +Infusionsbedingte Reaktionenu Häufig - -
-i Verschwommenes Sehen (gruppierter Begriff) umfasst die PTs verschwommenes Sehen, visuelle Beeinträchtigung.
-j Ejektionsfraktion erniedrigt (gruppierter Begriff) umfasst Laborparameter Abnahme der LVEF und die PTs Herzinsuffizienz, akute Herzinsuffizienz, Ejektionsfraktion erniedrigt, linksventrikuläre Dysfunktion.
-k Interstitielle Lungenerkrankung (gruppierter Begriff) umfasst die PTs chronisch-obstruktive Lungenerkrankung, interstitielle Lungenerkrankung, organisierende Pneumonie, Pneumonie, Pneumonitis. Diese Ereignisse wurden der medikamenteninduzierten ILD in Bezug auf T-DXd zugeordnet.
-l Abdominalschmerz (gruppierter Begriff) umfasst die PTs abdominale Beschwerden, Abdominalschmerz, Unterbauchschmerzen, Oberbauchschmerzen, Schmerzen im Gastrointestinaltrakt.
-m Stomatitis (gruppierter Begriff) umfasst die PTs Stomatitis, Aphthen, Mundulzera, Erosion der Mundschleimhaut.
-n Transaminasen erhöht (gruppierter Begriff) umfasst die PTs Transaminasen erhöht, Aspartat-Aminotransferase erhöht, Alanin-Aminotransferase erhöht, Gamma-Glutamyltransferase erhöht, Anomalien der Leberfunktion, Hypertransaminasämie, Leberfunktionstest erhöht.
-o Bilirubin im Blut erhöht (gruppierter Begriff) umfasst die PTs Bilirubin im Blut erhöht, Hyperbilirubinämie, konjugiertes Bilirubin erhöht, unkonjugiertes Bilirubin im Blut erhöht.
-p Ausschlag (gruppierter Begriff) umfasst die PTs Ausschlag, pustulöser Ausschlag, makulo-papulöser Ausschlag, papulöser Ausschlag, makulöser Ausschlag, juckender Ausschlag.
-q Hyperpigmentierung der Haut (gruppierter Begriff) umfasst die PTs Hyperpigmentierung der Haut, Hautverfärbung, Pigmentierungsstörung.
-r Muskel-Skelett-Schmerzen (gruppierter Begriff) umfasst die PTs Rückenschmerzen, Myalgie, Schmerzen in den Extremitäten, Muskel-Skelett-Schmerzen, Muskelspasmen, Knochenschmerzen, Nackenschmerzen, muskuloskelettale Brustschmerzen.
-s Erschöpfung (gruppierter Begriff) umfasst die PTs Erschöpfung, Asthenie, Unwohlsein, Lethargie.
-t Infusionsbedingte Reaktion (gruppierter Begriff) umfasst den PT infusionsbedingte Reaktion.
- +i Periphere Neuropathie (gruppierter Begriff) umfasst die PTs periphere Neuropathie, periphere sensorische Neuropathie, Parästhesie
- +j Verschwommenes Sehen (gruppierter Begriff) umfasst die PTs verschwommenes Sehen, visuelle Beeinträchtigung.
- +k Ejektionsfraktion erniedrigt (gruppierter Begriff) umfasst Laborparameter Abnahme der LVEF und die PTs Herzinsuffizienz, akute Herzinsuffizienz, Ejektionsfraktion erniedrigt, linksventrikuläre Dysfunktion.
- +l Interstitielle Lungenerkrankung (gruppierter Begriff) umfasst die PTs chronisch-obstruktive Lungenerkrankung, interstitielle Lungenerkrankung, organisierende Pneumonie, Pneumonie, Pneumonitis. Diese Ereignisse wurden der medikamenteninduzierten ILD in Bezug auf T-DXd zugeordnet.
- +m Abdominalschmerz (gruppierter Begriff) umfasst die PTs abdominale Beschwerden, Abdominalschmerz, Unterbauchschmerzen, Oberbauchschmerzen, Schmerzen im Gastrointestinaltrakt.
- +n Stomatitis (gruppierter Begriff) umfasst die PTs Stomatitis, Aphthen, Mundulzera, Erosion der Mundschleimhaut.
- +o Transaminasen erhöht (gruppierter Begriff) umfasst die PTs Transaminasen erhöht, Aspartat-Aminotransferase erhöht, Alanin-Aminotransferase erhöht, Gamma-Glutamyltransferase erhöht, Anomalien der Leberfunktion, Hypertransaminasämie, Leberfunktionstest erhöht.
- +p Bilirubin im Blut erhöht (gruppierter Begriff) umfasst die PTs Bilirubin im Blut erhöht, Hyperbilirubinämie, konjugiertes Bilirubin erhöht, unkonjugiertes Bilirubin im Blut erhöht.
- +q Ausschlag (gruppierter Begriff) umfasst die PTs Ausschlag, pustulöser Ausschlag, makulo-papulöser Ausschlag, papulöser Ausschlag, makulöser Ausschlag, juckender Ausschlag.
- +r Hyperpigmentierung der Haut (gruppierter Begriff) umfasst die PTs Hyperpigmentierung der Haut, Hautverfärbung, Pigmentierungsstörung.
- +s Muskel-Skelett-Schmerzen (gruppierter Begriff) umfasst die PTs Rückenschmerzen, Myalgie, Schmerzen in den Extremitäten, Muskel-Skelett-Schmerzen, Muskelspasmen, Knochenschmerzen, Nackenschmerzen, muskuloskelettale Brustschmerzen.
- +t Erschöpfung (gruppierter Begriff) umfasst die PTs Erschöpfung, Asthenie, Unwohlsein, Lethargie.
- +u Infusionsbedingte Reaktion (gruppierter Begriff) umfasst den PT infusionsbedingte Reaktion.
-In klinischen Studien zu verschiedenen Tumorarten (n = 3469) trat ILD bei 13.4% der Patienten auf, die mit Enhertu 5.4 mg/kg und höher behandelt wurden. Die mediane Zeit bis zum ersten Auftreten betrug 5.4 Monate (Bereich -0.5 bis 40.2). Die meisten ILD-Fälle waren vom Grad 1 (3.2%) und Grad 2 (8.0%). Von Grad 3 waren 0.9% der Fälle und von Grad 4 0.0%. Ereignisse vom Grad 5 traten bei 1.3% der Patienten auf.
-In klinischen Studien mit Patienten, die bei verschiedenen Tumorarten mit Enhertu 5.4 mg/kg und höher behandelt wurden, war die Inzidenz von ILD bei Patienten mit mässiger Nierenfunktionsstörung (18.7%) höher als bei Patienten mit normaler Nierenfunktion (12.4%).
- +In klinischen Studien zu verschiedenen Tumorarten (n = 3713) trat ILD bei 13.6% der Patienten auf, die mit Enhertu 5.4 mg/kg und höher behandelt wurden. Die mediane Zeit bis zum ersten Auftreten betrug 4.7 Monate (Bereich -0.5 bis 40.2). Die meisten ILD-Fälle waren vom Grad 1 (3.3%) und Grad 2 (8.3%). Von Grad 3 waren 0.9% der Fälle. Ein Fall von Grad 4 und 44 Ereignisse vom Grad 5 traten auf (1.2%).
- +In klinischen Studien mit Patienten, die bei verschiedenen Tumorarten mit Enhertu 5.4 mg/kg und höher behandelt wurden, war die Inzidenz von ILD bei Patienten mit mässiger Nierenfunktionsstörung (19.1%) höher als bei Patienten mit normaler Nierenfunktion (12.5%).
-In klinischen Studien (n = 3973) zu verschiedenen Tumorarten wurde bei 38.1% der Patienten, die mit Enhertu 5.4 mg/kg und höher behandelt wurden, über eine Abnahme der Neutrophilenzahl berichtet und 20.8% hatten Ereignisse des Grades 3 oder 4. Die mediane Zeit bis zum ersten Auftreten betrug 22 Tage (Bereich: 0 Tage bis 51.5 Monate), und die mediane Dauer des ersten Ereignisses betrug 15 Tage (Bereich: 1 Tag bis 30.9 Monate). Über febrile Neutropenie wurde bei 1.3% der Patienten berichtet und 0.1% waren vom Grad 5 (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +In klinischen Studien (n = 4217) zu verschiedenen Tumorarten wurde bei 38.8% der Patienten, die mit Enhertu 5.4 mg/kg und höher behandelt wurden, über eine Abnahme der Neutrophilenzahl berichtet und 21.3% hatten Ereignisse des Grades 3 oder 4. Die mediane Zeit bis zum ersten Auftreten betrug 22 Tage (Bereich: 0 Tage bis 51.5 Monate), und die mediane Dauer des ersten Ereignisses betrug 15 Tage (Bereich: 1 Tag bis 30.9 Monate). Über febrile Neutropenie wurde bei 1.4% der Patienten berichtet und 2 Ereignisse waren vom Grad 5 (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-In den 3973 Patienten mit verschiedenen Tumorarten in klinischen Studien, die Enhertu 5.4 mg/kg und höher erhielten, wurde bei 199 Patienten (5.0%) über eine Abnahme der LVEF berichtet, wobei 18 (0.5%) Grad 1, 161 (4.1%) Grad 2 und 19 (0.5%) Grad 3 waren. Die beobachtete Häufigkeit der LVEF-Abnahme auf Basis von Laborparametern (Echokardiogramm oder MUGA [Multigated Acquisition]-Scan) war 522/3530 (14.8%) für Grad 2 und 30/3530 (0.8%) für Grad 3. Die Behandlung mit Enhertu wurde bei Patienten mit einer LVEF von weniger als 50% vor Behandlungsbeginn nicht untersucht.
-In Studie DestinyBREAST-06 wurde bei 8,1% aller mit Enhertu behandelten Patienten (n = 434) über eine LVEF-Abnahme berichtet, wobei 1 Patient (0.2%) Grad 1, 31 Patienten (7.1%) Grad 2 und 3 Patienten (0.7%) Grad 3 aufwiesen. Die beobachtete Häufigkeit der Abnahme der LVEF ermittelt durch Echokardiogramm oder MUGA betrug 58/434 (14.6%) für Grad 2 und 3/434 (0.8%) für Grad 3.
- +In den 4217 Patienten mit verschiedenen Tumorarten in klinischen Studien, die Enhertu 5.4 mg/kg und höher erhielten, wurde bei 209 Patienten (5.0%) über eine Abnahme der LVEF berichtet, wobei 18 (0.4%) Grad 1, 167 (4.0%) Grad 2 und 23 (0.5%) Grad 3 waren. Die beobachtete Häufigkeit der LVEF-Abnahme auf Basis von Laborparametern (Echokardiogramm oder MUGA [Multigated Acquisition]-Scan) war 539/3720 (14.5%) für Grad 2 und 32/3720 (0.9%) für Grad 3. Die Behandlung mit Enhertu wurde bei Patienten mit einer LVEF von weniger als 50% vor Behandlungsbeginn nicht untersucht.
- +In Studie DESTINY-Breast06 wurde bei 9.0% aller mit Enhertu behandelten Patienten (n = 434) über eine LVEF-Abnahme berichtet, wobei 1 Patient (0.2%) Grad 1, 34 Patienten (7.8%) Grad 2 und 4 Patienten (0.9%) Grad 3 aufwiesen. Die beobachtete Häufigkeit der Abnahme der LVEF ermittelt durch Echokardiogramm oder MUGA betrug 63/396 (15.9%) für Grad 2 und 3/396 (0.8%) für Grad 3.
-Wie bei allen therapeutischen Proteinen besteht ein Potenzial für Immunogenität. Die Antikörperbestimmung ist abhängig von der Testsensitivität und -spezifität. Die Rate der festgestellten Antikörperpositivität hängt von einer Reihe von Faktoren ab; daher kann ein Vergleich der Raten mit anderen Therapien irreführend sein. Bei den in klinischen Studien untersuchten Dosen 5.4 mg/kg und 6.4 mg/kg entwickelten 2.2% (70/3124) der auswertbaren Patienten nach der Behandlung mit Enhertu Antikörper gegen Trastuzumab-Deruxtecan. Die Inzidenz therapiebedingter neutralisierender Antikörper gegen Trastuzumab-Deruxtecan lag bei 0.1% (3/3124). Aufgrund der begrenzten Anzahl von Patienten, die positiv auf ADA getestet wurden, ist die Wirkung von ADA auf die Sicherheit und Wirksamkeit von Enhertu nicht bekannt.
- +Wie bei allen therapeutischen Proteinen besteht ein Potenzial für Immunogenität. Die Antikörperbestimmung ist abhängig von der Testsensitivität und -spezifität. Die Rate der festgestellten Antikörperpositivität hängt von einer Reihe von Faktoren ab; daher kann ein Vergleich der Raten mit anderen Therapien irreführend sein. Bei den in klinischen Studien untersuchten Dosen 5.4 mg/kg und 6.4 mg/kg entwickelten 2.2% (70/3124) der auswertbaren Patienten nach der Behandlung mit Enhertu Antikörper gegen Trastuzumab deruxtecan. Die Inzidenz therapiebedingter neutralisierender Antikörper gegen Trastuzumab deruxtecan lag bei 0.1% (3/3124). Aufgrund der begrenzten Anzahl von Patienten, die positiv auf ADA getestet wurden, ist die Wirkung von ADA auf die Sicherheit und Wirksamkeit von Enhertu nicht bekannt.
-Von den 3973 Patienten mit verschiedenen Tumorarten in klinischen Studien, die mit 5.4 mg/kg Enhertu und höher behandelt wurden, waren 29.7% 65 Jahre oder älter und 6.1% 75 Jahre oder älter. Die Inzidenz von Nebenwirkungen vom Grad 3 − 4 betrug bei Patienten ab 65 Jahren (51.9%) und bei jüngeren Patienten (48.0%).
- +Von den 4217 Patienten mit verschiedenen Tumorarten in klinischen Studien, die mit 5.4 mg/kg Enhertu und höher behandelt wurden, waren 30.5% 65 Jahre oder älter und 6.3% 75 Jahre oder älter. Die Inzidenz von Nebenwirkungen vom Grad 3 – 4 betrug bei Patienten ab 65 Jahren (52.8%) und bei jüngeren Patienten (48.7%).
-Es liegen keine Informationen über eine Überdosierung mit Trastuzumab-Deruxtecan vor. Im Falle einer Überdosierung sollten die Patienten überwacht werden, und es sollte eine angemessene unterstützende Behandlung erfolgen.
- +Es liegen keine Informationen über eine Überdosierung mit Trastuzumab deruxtecan vor. Im Falle einer Überdosierung sollten die Patienten überwacht werden, und es sollte eine angemessene unterstützende Behandlung erfolgen.
-Enhertu, Trastuzumab-Deruxtecan, ist ein gegen HER2 gerichtetes Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC). Der Antikörper ist ein humanisierter Anti-HER2-IgG1-Antikörper, der über einen abspaltbaren Linker auf Tetrapeptidbasis an Deruxtecan, einen Topoisomerase I-Inhibitor (DXd), gebunden ist. Das ADC ist im Plasma stabil. Nach der Bindung an HER2 auf der Tumorzelloberfläche kommt es zu einer Internalisierung von Trastuzumab-Deruxtecan und zur Abspaltung des Linkers in der Zelle durch lysosomale Enzyme, die in Krebszellen hochreguliert werden. Nach der Freisetzung verursacht das membrangängige DXd DNA-Schäden und führt durch Apoptose zum Tod der Tumorzelle. DXd, ein Exatecan-Derivat, ist etwa 10-mal wirksamer als SN 38, der aktive Metabolit von Irinotecan.
- +Enhertu, Trastuzumab deruxtecan, ist ein gegen HER2 gerichtetes Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC). Der Antikörper ist ein humanisierter Anti-HER2-IgG1-Antikörper, der über einen abspaltbaren Linker auf Tetrapeptidbasis an Deruxtecan, einen Topoisomerase I-Inhibitor (DXd), gebunden ist. Das ADC ist im Plasma stabil. Nach der Bindung an HER2 auf der Tumorzelloberfläche kommt es zu einer Internalisierung von Trastuzumab deruxtecan und zur Abspaltung des Linkers in der Zelle durch lysosomale Enzyme, die in Krebszellen hochreguliert werden. Nach der Freisetzung verursacht das membrangängige DXd DNA-Schäden und führt durch Apoptose zum Tod der Tumorzelle. DXd, ein Exatecan-Derivat, ist etwa 10-mal wirksamer als SN 38, der aktive Metabolit von Irinotecan.
-Die Anwendung mehrerer Dosen Trastuzumab-Deruxtecan (6.4 mg/kg alle 3 Wochen) in einer offenen, einarmigen Studie an 51 Patienten mit HER2-exprimierendem metastasiertem Brustkrebs zeigte keine klinisch bedeutsame Wirkung (d.h. > 20 ms) auf das QTc-Intervall.
- +Die Anwendung mehrerer Dosen Trastuzumab deruxtecan (6.4 mg/kg alle 3 Wochen) in einer offenen, einarmigen Studie an 51 Patienten mit HER2-exprimierendem metastasiertem Brustkrebs zeigte keine klinisch bedeutsame Wirkung (d.h. > 20 ms) auf das QTc-Intervall.
-Archivierte Tumorproben waren zum Nachweis der HER2-Positivität erforderlich, definiert als HER2 IHC 3+ oder ISHpositiv. Von der Studie ausgeschlossen waren Patienten mit (nicht-infektiöser) ILD/Pneumonitis in der Vorgeschichte, die eine Steroidbehandlung benötigten, oder Patienten mit ILD/Pneumonitis beim Screening, Patienten mit unbehandelten und symptomatischen Hirnmetastasen, Patienten mit einer klinisch signifikanten Herzerkrankung in der Vorgeschichte, Patienten mit einem Eastern Cooperative Oncology Group (ECOG) Leistungsstatus ≥2 und Patienten, die mit einem gegen HER2 gerichteten Antikörper-Wirkstoff-Konjugat gegen Metastasen behandelt wurden. Die Patienten erhielten im Verhältnis 1:1 randomisiert entweder Enhertu 5.4 mg/kg (n = 261) oder Trastuzumab-Emtansin 3.6 mg/kg (n = 263), das einmal alle drei Wochen als intravenöse Infusion verabreicht wurde. Die Randomisierung erfolgte stratifiziert nach Hormonrezeptorstatus, Vorbehandlung mit Pertuzumab und viszeraler Erkrankung in der Vorgeschichte. Die Behandlung wurde bis zur Krankheitsprogression, zum Tod, Widerruf der Einwilligungserklärung oder bis zum Eintritt inakzeptabler Toxizität fortgeführt.
- +Archivierte Tumorproben waren zum Nachweis der HER2-Positivität erforderlich, definiert als HER2 IHC 3+ oder ISHpositiv. Von der Studie ausgeschlossen waren Patienten mit (nicht-infektiöser) ILD/Pneumonitis in der Vorgeschichte, die eine Steroidbehandlung benötigten, oder Patienten mit ILD/Pneumonitis beim Screening, Patienten mit unbehandelten und symptomatischen Hirnmetastasen, Patienten mit einer klinisch signifikanten Herzerkrankung in der Vorgeschichte, Patienten mit einem Eastern Cooperative Oncology Group (ECOG) Leistungsstatus ≥2 und Patienten, die mit einem gegen HER2 gerichteten Antikörper-Wirkstoff-Konjugat gegen Metastasen behandelt wurden. Die Patienten erhielten im Verhältnis 1:1 randomisiert entweder Enhertu 5.4 mg/kg (n = 261) oder Trastuzumab emtansin 3.6 mg/kg (n = 263), das einmal alle drei Wochen als intravenöse Infusion verabreicht wurde. Die Randomisierung erfolgte stratifiziert nach Hormonrezeptorstatus, Vorbehandlung mit Pertuzumab und viszeraler Erkrankung in der Vorgeschichte. Die Behandlung wurde bis zur Krankheitsprogression, zum Tod, Widerruf der Einwilligungserklärung oder bis zum Eintritt inakzeptabler Toxizität fortgeführt.
-Bei der präspezifizierten Zwischenauswertung zum PFS (Stichtag 21. Mai 2021) basierend auf 245 Ereignissen (73% der für die abschliessende Analyse geplanten Gesamtzahl der Ereignisse) wurde eine statistisch signifikante Verbesserung des PFS laut BICR bei Patienten im Enhertu-Arm im Vergleich zu den Patienten im Trastuzumab-Emtansin-Arm nachgewiesen. Zum präspezifizierten Zeitpunkt der OS-Analyse (Stichtag 25. Juli 2022) basierend auf 169 Ereignissen zeigte die Studie zudem eine statistisch signifikante Verbesserung des OS. Zum Zeitpunkt dieser OS-Analyse wurde ein aktualisiertes PFS laut BICR vorgelegt.
- +Bei der präspezifizierten Zwischenauswertung zum PFS (Stichtag 21. Mai 2021) basierend auf 245 Ereignissen (73% der für die abschliessende Analyse geplanten Gesamtzahl der Ereignisse) wurde eine statistisch signifikante Verbesserung des PFS laut BICR bei Patienten im Enhertu-Arm im Vergleich zu den Patienten im Trastuzumab emtansin-Arm nachgewiesen. Zum präspezifizierten Zeitpunkt der OS-Analyse (Stichtag 25. Juli 2022) basierend auf 169 Ereignissen zeigte die Studie zudem eine statistisch signifikante Verbesserung des OS. Zum Zeitpunkt dieser OS-Analyse wurde ein aktualisiertes PFS laut BICR vorgelegt.
- Wirksamkeitsparameter Enhertu n = 261 Trastuzumab-Emtansin n =
- + Wirksamkeitsparameter Enhertu n = 261 Trastuzumab emtansin n =
-Die Studie schloss erwachsene Patienten mit inoperablem oder metastasiertem HER2-positivem Brustkrebs ein, die resistent oder refraktär gegenüber einer früheren Behandlung mit Trastuzumab-Emtansin waren. Es mussten archivierte Proben des Brusttumors vorliegen, die eine HER2-Positivität, definiert als HER2 IHC 3+ oder ISH-positiv, belegten. Die Studie schloss Patienten mit einer Vorgeschichte von ILD/Pneumonitis, die eine Behandlung mit Steroiden erforderte, ILD/Pneumonitis beim Screening, Patienten mit unbehandelten und symptomatischen Hirnmetastasen sowie Patienten mit einer Vorgeschichte von klinisch signifikanten Herzerkrankungen aus. Die Patienten erhielten im Verhältnis 2:1 randomisiert entweder Enhertu 5.4 mg/kg (n = 406) als intravenöse Infusion alle drei Wochen oder eine Therapie nach Wahl des Arztes (n = 202, Trastuzumab plus Capecitabin oder Lapatinib plus Capecitabin). Die Randomisierung erfolgte stratifiziert nach Hormonrezeptorstatus, Vorbehandlung mit Pertuzumab und viszeraler Erkrankung in der Vorgeschichte. Die Behandlung wurde bis zur Krankheitsprogression, zum Tod, Widerruf der Einwilligungserklärung oder bis zum Eintritt inakzeptabler Toxizität fortgeführt.
- +Die Studie schloss erwachsene Patienten mit inoperablem oder metastasiertem HER2-positivem Brustkrebs ein, die resistent oder refraktär gegenüber einer früheren Behandlung mit Trastuzumab emtansin waren. Es mussten archivierte Proben des Brusttumors vorliegen, die eine HER2-Positivität, definiert als HER2 IHC 3+ oder ISH-positiv, belegten. Die Studie schloss Patienten mit einer Vorgeschichte von ILD/Pneumonitis, die eine Behandlung mit Steroiden erforderte, ILD/Pneumonitis beim Screening, Patienten mit unbehandelten und symptomatischen Hirnmetastasen sowie Patienten mit einer Vorgeschichte von klinisch signifikanten Herzerkrankungen aus. Die Patienten erhielten im Verhältnis 2:1 randomisiert entweder Enhertu 5.4 mg/kg (n = 406) als intravenöse Infusion alle drei Wochen oder eine Therapie nach Wahl des Arztes (n = 202, Trastuzumab plus Capecitabin oder Lapatinib plus Capecitabin). Die Randomisierung erfolgte stratifiziert nach Hormonrezeptorstatus, Vorbehandlung mit Pertuzumab und viszeraler Erkrankung in der Vorgeschichte. Die Behandlung wurde bis zur Krankheitsprogression, zum Tod, Widerruf der Einwilligungserklärung oder bis zum Eintritt inakzeptabler Toxizität fortgeführt.
-Die Wirksamkeit und Sicherheit von Enhertu wurden in der Studie DESTINY-Breast01 nachgewiesen, bei der es sich um eine multizentrische, offene, einarmige klinische Studie der Phase II handelte, in die Patienten mit HER2-positivem, inoperablem und/oder metastasiertem Brustkrebs eingeschlossen wurden, die zuvor mindestens zwei gegen HER2 gerichtete Behandlungsregime erhalten hatten, darunter Trastuzumab-Emtansin (100%), Trastuzumab (100%) und Pertuzumab (65.8%). Es mussten archivierte Proben des Brusttumors vorliegen, die eine HER2-Positivität, definiert als HER2 IHC 3+ oder ISH-positiv, belegten. Die Studie schloss Patienten mit einer Vorgeschichte von behandelter ILD oder ILD beim Screening, Patienten mit einer Vorgeschichte von klinisch signifikanten Herzerkrankungen sowie Patienten mit klinisch instabilen Hirnmetastasen aus. Enhertu wurde als intravenöse Infusion mit 5.4 mg/kg einmal alle drei Wochen bis zum Fortschreiten der Krankheit oder bis zum Auftreten einer inakzeptablen Toxizität angewendet. Der primäre Endpunkt zur Messung der Wirksamkeit war die bestätigte objektive Ansprechrate (ORR, objective response rate) gemäss den RECIST-Kriterien V 1.1 (RECIST, Response Evaluation Criteria in Solid Tumors) in der Intent-to-treat (ITT)-Population, die durch eine unabhängige zentrale Überprüfung bewertet wurde. Sekundäre Endpunkte zur Messung der Wirksamkeit waren die Ansprechdauer (DOR, duration of response) und das progressionsfreie Überleben (PFS, progression-free survival).
- +Die Wirksamkeit und Sicherheit von Enhertu wurden in der Studie DESTINY-Breast01 nachgewiesen, bei der es sich um eine multizentrische, offene, einarmige klinische Studie der Phase II handelte, in die Patienten mit HER2-positivem, inoperablem und/oder metastasiertem Brustkrebs eingeschlossen wurden, die zuvor mindestens zwei gegen HER2 gerichtete Behandlungsregime erhalten hatten, darunter Trastuzumab emtansin (100%), Trastuzumab (100%) und Pertuzumab (65.8%). Es mussten archivierte Proben des Brusttumors vorliegen, die eine HER2-Positivität, definiert als HER2 IHC 3+ oder ISH-positiv, belegten. Die Studie schloss Patienten mit einer Vorgeschichte von behandelter ILD oder ILD beim Screening, Patienten mit einer Vorgeschichte von klinisch signifikanten Herzerkrankungen sowie Patienten mit klinisch instabilen Hirnmetastasen aus. Enhertu wurde als intravenöse Infusion mit 5.4 mg/kg einmal alle drei Wochen bis zum Fortschreiten der Krankheit oder bis zum Auftreten einer inakzeptablen Toxizität angewendet. Der primäre Endpunkt zur Messung der Wirksamkeit war die bestätigte objektive Ansprechrate (ORR, objective response rate) gemäss den RECIST-Kriterien V 1.1 (RECIST, Response Evaluation Criteria in Solid Tumors) in der Intent-to-treat (ITT)-Population, die durch eine unabhängige zentrale Überprüfung bewertet wurde. Sekundäre Endpunkte zur Messung der Wirksamkeit waren die Ansprechdauer (DOR, duration of response) und das progressionsfreie Überleben (PFS, progression-free survival).
- Wirksamkeitsparamete HER2-low Gesamtpopulation
-r (HER2-low und
- HER2-ultralow)
-Enhertu (n=359) Chemotherapie Enhertu (n=436) Chemotherapie
- + Wirksamkeitsparamete HER2-low Gesamtpopulation
- +r (HER2-low und
- + HER2-ultralow)
- +Enhertu (n=359) Chemotherapie Enhertu (n=436) Chemotherapie
- +KI = Konfidenzinterv
- +all * Da der p-Wert
- +für das OS in der
- +HER2-low-Population
- +die präspezifizierte
- + Wirksamkeitsgrenze
- +nicht überschritten
- +hat, wurde das OS
- +in der ITT-Populatio
- +n nicht getestet. †
- +Basiert auf Kaplan-M
- +eier-Schätzungen
- +
-KI = Konfidenzintervall
-*Da der p-Wert für das OS in der HER2-low-Population die präspezifizierte Wirksamkeitsgrenze nicht überschritten hat, wurde das OS in der ITT-Population nicht getestet.
-†Basiert auf Kaplan-Meier-Schätzungen
- +DESTINY-Gastric04
- +Die Wirksamkeit und Sicherheit von Enhertu wurden in der Studie DESTINY-Gastric04 beurteilt, einer randomisierten, multizentrischen, offenen, wirkstoffkontrollierten Phase III Studie. Die Studie schloss erwachsene Patienten mit lokal fortgeschrittenem, inoperablem oder metastasiertem HER2-positivem Adenokarzinom des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs (GEJ) ein, deren Erkrankung unter oder nach einem Trastuzumab-enthaltenden Therapieschema fortgeschritten war. Die Patienten wurden im Verhältnis 1:1 randomisiert und erhielten entweder Enhertu (n = 246) oder Ramucirumab plus Paclitaxel (n = 248). Die Randomisierung erfolgte stratifiziert nach HER2-Status (IHC 3+ oder IHC 2+/ISHpositiv), geografischer Region (Asien [ausser Festland-China] vs. Westeuropa vs. Festland-China/Rest der Welt) und Zeit bis zur Progression unter Erstlinientherapie (<6 Monate oder ≥6 Monate). Enhertu wurde als intravenöse Infusion mit 6.4 mg/kg einmal alle drei Wochen verabreicht. Ramucirumab wurde als intravenöse Infusion mit 8 mg/kg an den Tagen 1 und 15 eines 28-tägigen Zyklus verabreicht. Paclitaxel wurde als intravenöse Infusion mit 80 mg/m2 an den Tagen 1, 8 und 15 eines 28-tägigen Zyklus verabreicht. Tumorproben mussten einen lokalen oder zentralen Nachweis der HER2-Positivität, definiert als IHC 3+ oder IHC 2+/ISHpositiv, aufweisen. Von der Studie ausgeschlossen waren Patienten mit ILD/Pneumonitis in der Vorgeschichte, die eine Behandlung mit Steroiden benötigten, oder Patienten mit ILD/Pneumonitis beim Screening, Patienten mit einer klinisch signifikanten Herzerkrankung in der Vorgeschichte und Patienten mit aktiven Hirnmetastasen. Die Behandlung wurde bis zum Fortschreiten der Erkrankung, bis zum Tod oder bis zum Auftreten einer inakzeptablen Toxizität fortgeführt. Der primäre Wirksamkeitsendpunkt war das Gesamtüberleben (OS). Das PFS, die bestätigte ORR und die DOR waren sekundäre Endpunkte.
- +Die demographischen Merkmale und die Ausgangsmerkmale der Erkrankung waren in beiden Behandlungsarmen ähnlich. Bei den 494 Patienten, die in die Studie DESTINY-Gastric04 aufgenommen wurden, betrug das mediane Alter 63.7 Jahre (Bereich: 21.1 bis 87.0); 79.4% waren männlich, 49.8% waren Weisse, 40.1% waren Asiaten und 0.4% waren Schwarze oder Afroamerikaner. Die Patienten hatten einen ECOG-Leistungsstatus von 0 (37.4%) oder 1 (61.9%); 61.1% hatten ein Adenokarzinom des Magens und 38.9% ein Adenokarzinom des GEJ; 84% waren IHC 3+ und 16% waren IHC 2+/ISHpositiv; 70% der Patienten hatten zwei oder mehr Metastasenlokalisationen, 61.7% hatten Lebermetastasen, 6.9% hatten Hirnmetastasen; 15.6% der Patienten hatten zuvor bereits eine Immuntherapie erhalten.
- +Die Studie zeigte eine statistisch signifikante und klinisch relevante Verbesserung des OS bei den für Enhertu randomisierten Patienten im Vergleich zu Ramucirumab plus Paclitaxel. Die Wirksamkeitsergebnisse sind in Tabelle 11 zusammengefasst.
- +Tabelle 11: Wirksamkeitsergebnisse in DESTINY-Gastric04
- + Wirksamkeitsparameter Enhertu n = 246 Ramucirumab plus Paclitaxel
- + n = 248
- +Gesamtüberleben (OS)
- +Anzahl der Ereignisse (%) 124 (50.4) 142 (57.3)
- +Median, Monate (95%-KI) 14.7 (12.1, 16.6) 11.4 (9.9, 15.5)
- +Hazard Ratio (95%-KI)* 0.70 (0.55, 0.90)
- +p-Wert† p = 0.0044
- +Progressionsfreies Überleben (PFS) gemäss
- +Prüfarztbeurteilung
- +Anzahl der Ereignisse (%) 166 (67.5) 156 (62.9)
- +Median, Monate (95%-KI) 6.7 (5.6, 7.1) 5.6 (4.9, 5.8)
- +Hazard Ratio (95%-KI)* 0.74 (0.59, 0.92)
- +p-Wert† p = 0.0074
- +Bestätigte objektive Ansprechrate (ORR) gemäss
- +Prüfarztbeurteilung††
- +n (%) 104 (44.3) 69 (29.1)
- +95%-KI (37.8, 50.9) (23.4, 35.3)
- +p-Wert† p = 0.0006
- +
- +KI = Konfidenzintervall
- +*Zweiseitiger p-Wert aus stratifiziertem Log-Rank-Test und stratifiziertem Proportional-Hazards-Modell nach Cox, adjustiert um IRT-Stratifizierungsfaktoren: HER2-Status (IHC 3+ oder IHC 2+/ISH+).
- +†Basierend auf einem nach HER2-Status (IHC3+ oder IHC2+/ISH+) stratifizierten Log-Rank-Test.
- +††Auf ORR auswertbar sind Patienten, die mindestens 77 Tage (d.h. 2 × 6 Wochen - 1 Woche) vor dem Datenstichtag der Interimsanalyse randomisiert wurden. Bestätigte ORR und BOR werden unter Verwendung der auswertbaren Patienten als Nenner berechnet: Enhertu = 235, Ramucirumab plus Paclitaxel = 237
- +§Der p-Wert basiert auf dem Cochran-Mantel-Haenszel-Test, adjustiert um den HER2-Status (IHC 3+ oder IHC 2+/ISH+).
-Die Wirksamkeitsergebnisse für ORR, DOR, PFS und OS sind in Tabelle 11 zusammengefasst.
-Tabelle 11: Wirksamkeitsergebnisse der Studie DESTINY-Gastric02 (vollständiges Analysenset*)
- +Die Wirksamkeitsergebnisse für ORR, DOR, PFS und OS sind in Tabelle 12 zusammengefasst.
- +Tabelle 12: Wirksamkeitsergebnisse der Studie DESTINY-Gastric02 (vollständiges Analysenset*)
-DESTINY-Gastric01
-Die Wirksamkeit und Sicherheit von Enhertu wurden in der Studie DESTINY-Gastric01 untersucht, einer multizentrischen, offenen, randomisierten Studie der Phase II, die an Prüfzentren in Japan und Südkorea durchgeführt wurde. Diese Studie schloss erwachsene Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem HER2-positivem Adenokarzinom des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs (GEJ) ein, bei denen es nach mindestens zwei früheren Behandlungsschemata, einschliesslich Trastuzumab, einem Fluoropyrimidin und einem Platinderivat, zu einem Fortschreiten der Erkrankung gekommen war. Die Patienten wurden im Verhältnis 2:1 randomisiert einer Behandlung mit entweder Enhertu (n = 126) oder einer Chemotherapie nach Wahl des Arztes – entweder Irinotecan (n = 55) oder Paclitaxel (n = 7) – zugewiesen. Die Randomisierung erfolgte stratifiziert nach HER2 Status (IHC 3+ oder IHC 2+/ISH-positiv), ECOG-Leistungsstatus (0 oder 1) und Region (Japan oder Südkorea). Enhertu wurde durch intravenöse Infusion mit 6.4 mg/kg einmal alle drei Wochen verabreicht. Irinotecan als Monotherapie wurde durch intravenöse Infusion alle zwei Wochen mit 150 mg/m2 verabreicht. Paclitaxel als Monotherapie wurde durch intravenöse Infusion einmal wöchentlich mit 80 mg/m2 verabreicht. Die Tumorproben mussten einen zentral bestätigten positiven HER2-Status aufweisen, der definiert war als IHC 3+ oder IHC 2+/ISH-positiv. Von der Studie ausgeschlossen waren Patienten mit einer Vorgeschichte mit ILD/Pneumonitis, die eine Steroidbehandlung erforderte, oder mit einer ILD/Pneumonitis beim Screening, Patienten mit einer Vorgeschichte von klinisch signifikanten Herzerkrankungen und Patienten mit aktiven Hirnmetastasen. Die Behandlung wurde bis zum Fortschreiten der Krankheit, zum Tod, zum Widerruf der Einwilligung oder zum Auftreten einer inakzeptablen Toxizität durchgeführt. Der primäre Wirksamkeitsendpunkt war die unbestätigte objektive Ansprechrate (ORR, objective response rate), welche durch eine unabhängige zentrale Überprüfung (ICR, independent central review) gemäss den RECIST-Kriterien V1.1 bewertet wurde. OS, PFS, DOR und die bestätigte ORR waren zusätzliche Endpunkte.
-Die demographischen und Krankheitsmerkmale zu Studienbeginn waren zwischen den Behandlungsarmen vergleichbar. Unter den 188 Patienten betrug das mediane Alter 66 Jahre (Bereich: 28 bis 82); 76% waren männlich; 100% waren asiatisch. Die Patienten hatten einen ECOG-Leistungsstatus von 0 (49%) oder 1 (51%); 87% hatten ein Adenokarzinom des Magens und 13% ein Adenokarzinom des gastroösophagealen Übergangs (GEJ); 76% waren IHC 3+ und 23% waren IHC 2+/ISH-positiv; 65% litten an einer inoperablen fortgeschrittenen Krebserkrankung; 35% litten an einer postoperativ rezidivierten Krebserkrankung; 54% hatten Lebermetastasen, 29% hatten Lungenmetastasen; 55% hatten zwei und 45% hatten drei oder mehr frühere Behandlungsschemata in der lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Situation erhalten.
-Zum Zeitpunkt der primären Analyse (Datenstichtag: 8. November 2019) zeigte sich in der Studie eine statistisch signifikante und klinisch bedeutende Verbesserung von ORR und OS in der mit Enhertu behandelten Gruppe im Vergleich zur mit Chemotherapie behandelten Gruppe. Die Wirksamkeitsergebnisse sind in Tabelle 12 zusammengefasst.
-Tabelle 12: Wirksamkeitsergebnisse der Studie DESTINY-Gastric01 (Intent-to-Treat Analyseset)
- Wirksamkeitsparameter Enhertu n = 126 Chemotherapie nach
- Wahl des Arztes n =
- 62
-Bestätigte objektive Ansprechrate (ORR)§
-n (%) 50 (39.7) 7 (11.3)
-95%-KI¶ (31.1, 48.8) (4.7, 21.9)
-p-Wert‡,#,** p<0.0001
-Vollremission (CR) n (%) 10 (7.9) 0 (0.0)
-Teilremission (PR) n (%) 40 (31.7) 7 (11.3)
-Stabile Erkrankung n (%) 57 (45.2) 31 (50.0)
-Fortschreitende Erkrankung n (%) 15 (11.9) 18 (29.0)
-Nicht einschätzbar n (%) 4 (3.2) 6 (9.7)
-Gesamtüberleben (OS)*
-Median, Monate (95%-KI)† 12.5 (10.3, 15.2) 8.9 (6.4,10.4)
-Hazard Ratio (95%-KI)‡ 0.60 (0.42, 0.86)
-Stratifizierter Log-rank p-Wert‡,** p=0.0051
-Progressionsfreies Überleben (PFS)§
-Median, Monate (95%-KI)† 5.6 (4.3, 6.9) 3.5 (2.0, 4.3)
-Hazard Ratio (95%-KI)‡ 0.47 (0.31, 0.71)
-Ansprechdauer (DOR)§
-Median, Monate (95%-KI)† 12.5 (5.6, NE) 3.9 (3.0, 4.9)
-KI = Konfidenzintervalll; NE = nicht einschätzbar
-§Bewertet durch unabhängige zentrale Überprüfung
-¶Exaktes binomiales 95%-Konfidenzintervall ‡Nach Region
-stratifiziert. #Basierend auf dem Cochran-Mantel-Haensze
-l-Test **Die Angabe des nominalen p-Wertes erfolgt zu
-deskriptiven Zwecken. Statistische Signifikanz wurde im
-Rahmen der primären Analyse für OS (p=0.0097) und die
-unbestätigte ORR (p<0.0001) festgestellt. *Das OS wurde
-nach einem statistisch signifikanten Ergebnis für die
-ORR beurteilt. †Median basiert auf
-Kaplan-Meier-Schätzung; 95%-KI für den Median berechnet
-nach der Brookmeyer-Crowley-Methode
-
-DESTINY-PanTumor02 war eine multizentrische, offene Phase-II-Studie, in die 267 erwachsene Patienten mit lokal fortgeschrittenen, inoperablen oder metastasierten HER2-exprimierenden (IHC3+, IHC2+) soliden Tumoren aufgenommen wurden, die nach mindestens einem vorausgegangenen systemischen Therapieregime eine Tumorprogression hatten oder für die keine zufriedenstellende alternative Therapieoption verfügbar war.
- +DESTINY-PanTumor02 war eine multizentrische, offene Phase-II-Studie, in die 267 erwachsene Patienten mit lokal fortgeschrittenen, inoperablen oder metastasierten HER2-exprimierenden (IHC3+, IHC2+) soliden Tumoren aufgenommen und behandelt wurden, die nach mindestens einem vorausgegangenen systemischen Therapieregime eine Tumorprogression hatten oder für die keine zufriedenstellende alternative Therapieoption verfügbar war.
-Vollremission, n (%) 3 (2.7) 1 (5.9) 0 (0)
-Teilremission, n (%) 54 (48.6) 8 (47.1) 30 (46.9)
- +Vollremission, n (%) 4 (3.6) 1 (5.9) 0 (0)
- +Teilremission, n (%) 53 (47.7) 8 (47.1) 30 (46.9)
-Median§, Monate (95%-KI) 19.4 (10.0, NS) 6.9 (4.0, 9.8) 5.5 (4.2, 8.1)
- +Median§, Monate (95%-KI) 19.4 (10.0, 29.9) 6.9 (4.0, 9.8) 5.5 (4.2, 8.1)
- +†Bewertet durch unabhängige zentrale Überprüfung
- +‡KI basiert auf der Clopper-Pearson-Methode
- +
- (95%-KI) ‡ (95%-KI) ‡
- + (95%-KI)‡ (95%-KI)‡
-Endometriumkarzinom 16 56.3 (29.9, 80.2) NE (5.8, NS)
-Ovarialkarzinom 15 66.7 (38.4, 88.2) NE (5.1, NS)
-Zervixkarzinom 10 70.0 (34.8, 93.3) NE (9.3, NS)
-Speicheldrüsenkarzinom 9 66.7 (29.9, 92.5) 20.1 (5.6, 20.1)
-Pankreaskarzinom 5 0 NZ
-Oropharyngeale Neoplasie 1 PR 15.3
-Vulvakarzinom 1 PR 2.6
-Extramammärer Morbus 1 PR 19.4
- +Endometriumkarzinom 16 56.3 (29.9, 80.2) 29.9 (5.8, NS)
- +Ovarialkarzinom 15 66.7 (38.4, 88.2) 19.6 (5.1, NS)
- +Zervixkarzinom 10 70.0 (34.8, 93.3) NS (9.3, NS)
- +Speicheldrüsenkarzinom 9 66.7 (29.9, 92.5) 20.1 (5.6, NS)
- +Pankreaskarzinom 5 0.0 (0.0, 52.2) NS
- +Oropharyngeale Neoplasie 1 100.0 (2.5, 100.0) 21.1 (NS, NS)
- +Vulvakarzinom 1 (100.0 (2.5, 100.0) 2.6 (NS, NS)
- +Extramammärer Morbus 1 100.0 (2.5, 100.0) 19.4 (NS, NS)
-Karzinom der Tränendrüse 1 PR 19.8+
-Karzinom der Lippe 1 SD NZ
- +Karzinom der Tränendrüse 1 100.0 (2.5, 100.0) NS
- +Karzinom der Lippe 1 0.0 (0, 97.5) NS
-Ösophageales Adenokarzino 1 PR 2.8
- +Ösophageales Adenokarzino 1 100.0 (2.5, 100.0) 2.8 (NS, NS)
-Plattenepithelkarzinom 1 PD NZ
- +Plattenepithelkarzinom 1 0.0 (0, 97.5) NS
-KI = Konfidenzintervall, NS = nicht schätzbar, NZ = nicht zutreffend
-PD = progressive Erkrankung, PR = Teilremission, SD = stabile Erkankung
- +KI = Konfidenzintervall, NS = nicht schätzbar
-+ Kennzeichnet eine anhaltende Remission
-Auf Basis populationspharmakokinetischer Analysen betrug bei Patienten mit verschiedenen Krebsarten: Brustkrebs, Magenkrebs, nicht-kleinzelliger Lungenkrebs und verschiedene feste Krebsarten unter der empfohlenen Dosis von Trastuzumab-Deruxtecan das geometrische Mittel (Variationskoeffizient [VK]%) der Cmax von Trastuzumab-Deruxtecan und DXd 133 µg/ml (20%) bzw. 4.9 ng/ml (52%), und die AUC von Trastuzumab-Deruxtecan und DXd 806 µg·Tag/ml (27%) bzw. 31 ng·Tag/ml (55%).
-Es wurde eine mässige Akkumulation (etwa 35% in Zyklus 3 im Vergleich zu Zyklus 1) von Trastuzumab-Deruxtecan beobachtet.
- +Auf Basis populationspharmakokinetischer Analysen betrug bei Patienten mit verschiedenen Krebsarten: Brustkrebs, Magenkrebs, nicht-kleinzelliger Lungenkrebs und verschiedene feste Krebsarten unter der empfohlenen Dosis von Trastuzumab deruxtecan das geometrische Mittel (Variationskoeffizient [VK]%) der Cmax von Trastuzumab deruxtecan und DXd 133 µg/ml (20%) bzw. 4.9 ng/ml (52%), und die AUC von Trastuzumab deruxtecan und DXd 806 µg·Tag/ml (27%) bzw. 31 ng·Tag/ml (55%).
- +Es wurde eine mässige Akkumulation (etwa 35% in Zyklus 3 im Vergleich zu Zyklus 1) von Trastuzumab deruxtecan beobachtet.
-Trastuzumab-Deruxtecan wird intravenös angewendet. Es wurden keine Studien mit anderen Verabreichungswegen durchgeführt.
- +Trastuzumab deruxtecan wird intravenös angewendet. Es wurden keine Studien mit anderen Verabreichungswegen durchgeführt.
-Auf der Grundlage einer populationspharmakokinetischen Analyse wurde das Verteilungsvolumen des zentralen Kompartiments (Vc) von Trastuzumab-Deruxtecan auf 2.68 l und das des Topoisomerase I-Inhibitors DXd auf 28.0 l geschätzt.
- +Auf der Grundlage einer populationspharmakokinetischen Analyse wurde das Verteilungsvolumen des zentralen Kompartiments (Vc) von Trastuzumab deruxtecan auf 2.68 l und das des Topoisomerase I-Inhibitors DXd auf 28.0 l geschätzt.
-Trastuzumab-Deruxtecan wird in der Tumorzelle durch lysosomale Enzyme gespalten, wodurch DXd freigesetzt wird.
- +Trastuzumab deruxtecan wird in der Tumorzelle durch lysosomale Enzyme gespalten, wodurch DXd freigesetzt wird.
-Bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Adenokarzinom des Magens oder des GEJ war die Clearance von Trastuzumab deruxtecan um 20% höher als bei Patienten mit metastasiertem HER2-postitivem Brustkrebs. In Zyklus 3 betrug die scheinbare Eliminationshalbwertszeit (t1/2) von Trastuzumab deruxtecan und freigesetztem DXd etwa 7 Tage. Es wurde eine mässige Akkumulation (etwa 35% in Zyklus 3 im Vergleich zu Zyklus 1) von Trastuzumab deruxtecan beobachtet.
- +Bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Adenokarzinom des Magens oder des GEJ war die Clearance von Trastuzumab deruxtecan um etwa 20% höher als bei Patienten mit metastasiertem HER2-postitivem Brustkrebs.
- +In Zyklus 3 betrug die scheinbare Eliminationshalbwertszeit (t1/2) von Trastuzumab deruxtecan und freigesetztem DXd etwa 7 Tage. Es wurde eine mässige Akkumulation (etwa 35% in Zyklus 3 im Vergleich zu Zyklus 1) von Trastuzumab deruxtecan beobachtet.
-Die Exposition von Trastuzumab-Deruxtecan und freigesetztem DXd bei intravenöser Anwendung nahm im Dosisbereich von 3.2 mg/kg bis 8.0 mg/kg (etwa das 0.6- bis 1.5-fache der empfohlenen Dosis) mit geringer bis mässiger interindividueller Variabilität dosisproportional zu.
- +Die Exposition von Trastuzumab deruxtecan und freigesetztem DXd bei intravenöser Anwendung nahm im Dosisbereich von 3.2 mg/kg bis 8.0 mg/kg (etwa das 0.6- bis 1.5-fache der empfohlenen Dosis) mit geringer bis mässiger interindividueller Variabilität dosisproportional zu.
-Eine populationspharmakokinetische Analyse zeigte, dass Abstammung, ethnische Zugehörigkeit, Geschlecht und Körpergewicht (27.3 - 125.4 kg) keinen klinisch bedeutsamen Einfluss auf die Exposition gegenüber Trastuzumab-Deruxtecan oder freigesetztem DXd hatten.
- +Eine populationspharmakokinetische Analyse zeigte, dass Abstammung, ethnische Zugehörigkeit, Geschlecht und Körpergewicht (27.3 - 125.4 kg) keinen klinisch bedeutsamen Einfluss auf die Exposition gegenüber Trastuzumab deruxtecan oder freigesetztem DXd hatten.
-Die populationspharmakokinetische Analyse zeigte, dass das Alter (Bereich 20 - 96 Jahre) keinen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Trastuzumab-Deruxtecan hatte.
- +Die populationspharmakokinetische Analyse zeigte, dass das Alter (Bereich 20 - 96 Jahre) keinen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Trastuzumab deruxtecan hatte.
-Es wurde keine spezielle Studie zur eingeschränkten Leberfunktion durchgeführt. Laut einer populationspharmakokinetischen Analyse sind die Auswirkungen von Veränderungen auf die Pharmakokinetik von Trastuzumab-Deruxtecan bei Patienten mit leicht eingeschränkter Leberfunktion (Gesamtbilirubin ≤ ULN und ein beliebiger AST-Wert > ULN oder Gesamtbilirubin > 1 bis 1.5 × ULN und ein beliebiger AST-Wert) oder mässig eingeschränkter Leberfunktion (Gesamtbilirubin > 1.5 bis 3 × ULN und ein beliebiger AST-Wert) klinisch nicht bedeutsam.
- +Es wurde keine spezielle Studie zur eingeschränkten Leberfunktion durchgeführt. Laut einer populationspharmakokinetischen Analyse sind die Auswirkungen von Veränderungen auf die Pharmakokinetik von Trastuzumab deruxtecan bei Patienten mit leicht eingeschränkter Leberfunktion (Gesamtbilirubin ≤ ULN und ein beliebiger AST-Wert > ULN oder Gesamtbilirubin > 1 bis 1.5 × ULN und ein beliebiger AST-Wert) oder mässig eingeschränkter Leberfunktion (Gesamtbilirubin > 1.5 bis 3 × ULN und ein beliebiger AST-Wert) klinisch nicht bedeutsam.
-Es wurden keine Studien zur Untersuchung der Pharmakokinetik von Trastuzumab-Deruxtecan bei Kindern und Jugendlichen durchgeführt.
- +Es wurden keine Studien zur Untersuchung der Pharmakokinetik von Trastuzumab deruxtecan bei Kindern und Jugendlichen durchgeführt.
-Bei telemetrierten männlichen Cynomolgus-Affen, die eine intravenöse Einzeldosis Trastuzumab-Deruxtecan erhielten, wurden bis zu Dosen von 78.8 mg/kg keine kardiovaskulären, respiratorischen oder ZNS-Wirkungen beobachtet.
- +Bei telemetrierten männlichen Cynomolgus-Affen, die eine intravenöse Einzeldosis Trastuzumab deruxtecan erhielten, wurden bis zu Dosen von 78.8 mg/kg keine kardiovaskulären, respiratorischen oder ZNS-Wirkungen beobachtet.
-In einer sechswöchigen Studie zur Toxizität nach wiederholter Gabe wurde Ratten bis zu 197 mg/kg Trastuzumab-Deruxtecan einmal alle drei Wochen verabreicht. Toxizitäten wurden in Darm, lymphatischen/hämatopoetischen Organen (Thymus, Lymphknoten, Knochenmark), Nieren, Haut, Hoden und Schneidezähnen beobachtet. Alle beobachteten Veränderungen, mit Ausnahme der Veränderungen an Nieren, Hoden und Schneidezähnen, waren nach einer neunwöchigen Erholungsphase reversibel. Die bei 10% der Ratten eine starke Toxizität hervorrufende Dosis (STD10) wurde bei > 197 mg/kg festgelegt (etwa das 31fache der klinischen Dosis von 5.4 mg/kg auf Basis der AUC).
-In einer dreimonatigen Studie zur Toxizität nach wiederholter Gabe wurde Affen 3, 10 und 30 mg/kg Trastuzumab-Deruxtecan einmal alle drei Wochen verabreicht. Es wurden Toxizitäten in Darm, Hoden, Haut, Knochenmark, Nieren und Lunge beobachtet. Unter der höchsten Dosis (30 mg/kg) wurde eine Lungentoxizität beobachtet, die histopathologisch durch eine Aggregation von schaumigen alveolären Makrophagen und fokalen Alveolen und/oder interstitiellen Entzündungen gekennzeichnet war. Sie war nach einer dreimonatigen Erholungsphase reversibel. Als höchste Dosis ohne starke Toxizität wurden 30 mg/kg bestimmt (etwa das 7-fache der klinischen Dosis von 5.4 mg/kg auf Basis der AUC). Die in anderen Organen, mit Ausnahme der Haut und Nieren, beobachteten Veränderungen zeigten ebenfalls Reversibilität oder einen Trend zur Reversibilität am Ende einer dreimonatigen Erholungsphase.
- +In einer sechswöchigen Studie zur Toxizität nach wiederholter Gabe wurde Ratten bis zu 197 mg/kg Trastuzumab deruxtecan einmal alle drei Wochen verabreicht. Toxizitäten wurden in Darm, lymphatischen/hämatopoetischen Organen (Thymus, Lymphknoten, Knochenmark), Nieren, Haut, Hoden und Schneidezähnen beobachtet. Alle beobachteten Veränderungen, mit Ausnahme der Veränderungen an Nieren, Hoden und Schneidezähnen, waren nach einer neunwöchigen Erholungsphase reversibel. Die bei 10% der Ratten eine starke Toxizität hervorrufende Dosis (STD10) wurde bei > 197 mg/kg festgelegt (etwa das 31fache der klinischen Dosis von 5.4 mg/kg auf Basis der AUC).
- +In einer dreimonatigen Studie zur Toxizität nach wiederholter Gabe wurde Affen 3, 10 und 30 mg/kg Trastuzumab deruxtecan einmal alle drei Wochen verabreicht. Es wurden Toxizitäten in Darm, Hoden, Haut, Knochenmark, Nieren und Lunge beobachtet. Unter der höchsten Dosis (30 mg/kg) wurde eine Lungentoxizität beobachtet, die histopathologisch durch eine Aggregation von schaumigen alveolären Makrophagen und fokalen Alveolen und/oder interstitiellen Entzündungen gekennzeichnet war. Sie war nach einer dreimonatigen Erholungsphase reversibel. Als höchste Dosis ohne starke Toxizität wurden 30 mg/kg bestimmt (etwa das 7-fache der klinischen Dosis von 5.4 mg/kg auf Basis der AUC). Die in anderen Organen, mit Ausnahme der Haut und Nieren, beobachteten Veränderungen zeigten ebenfalls Reversibilität oder einen Trend zur Reversibilität am Ende einer dreimonatigen Erholungsphase.
-Die Topoisomerase I-Inhibitor-Komponente von Trastuzumab-Deruxtecan, DXd, erwies sich sowohl in einem in vivo-Knochenmark-Mikronukleus-Test bei Ratten als auch in einem in vitro-Aberrationstest mit Lungenchromosomen des chinesischen Hamsters als klastogen und war in einem in vitro-Rückmutationstest an Bakterien nicht mutagen.
- +Die Topoisomerase I-Inhibitor-Komponente von Trastuzumab deruxtecan, DXd, erwies sich sowohl in einem in vivo-Knochenmark-Mikronukleus-Test bei Ratten als auch in einem in vitro-Aberrationstest mit Lungenchromosomen des chinesischen Hamsters als klastogen und war in einem in vitro-Rückmutationstest an Bakterien nicht mutagen.
-Es wurden keine Karzinogenitätsstudien mit Trastuzumab-Deruxtecan durchgeführt.
- +Es wurden keine Karzinogenitätsstudien mit Trastuzumab deruxtecan durchgeführt.
-Es wurden keine speziellen Fertilitätsstudien mit Trastuzumab-Deruxtecan durchgeführt. Ausgehend von den Ergebnissen allgemeiner Toxizitätsstudien an Tieren kann Trastuzumab-Deruxtecan die männliche Reproduktionsfunktion und Fertilität beeinträchtigen.
-Es wurden keine Studien zur Reproduktions- oder Entwicklungstoxizität mit Trastuzumab-Deruxtecan an Tieren durchgeführt. Ausgehend von den Ergebnissen allgemeiner Toxizitätsstudien an Tieren waren Trastuzumab-Deruxtecan und DXd toxisch für Zellen mit schneller Zellteilung (lymphatische/hämatopoetische Organe, Darm oder Hoden), und DXd war genotoxisch, was auf ein Potenzial für Embryotoxizität und Teratogenität schliessen lässt.
- +Es wurden keine speziellen Fertilitätsstudien mit Trastuzumab deruxtecan durchgeführt. Ausgehend von den Ergebnissen allgemeiner Toxizitätsstudien an Tieren kann Trastuzumab deruxtecan die männliche Reproduktionsfunktion und Fertilität beeinträchtigen.
- +Es wurden keine Studien zur Reproduktions- oder Entwicklungstoxizität mit Trastuzumab deruxtecan an Tieren durchgeführt. Ausgehend von den Ergebnissen allgemeiner Toxizitätsstudien an Tieren waren Trastuzumab deruxtecan und DXd toxisch für Zellen mit schneller Zellteilung (lymphatische/hämatopoetische Organe, Darm oder Hoden), und DXd war genotoxisch, was auf ein Potenzial für Embryotoxizität und Teratogenität schliessen lässt.
-Zur Vermeidung von Arzneimittelfehlern ist es wichtig, die Etiketten der Durchstechflaschen zu überprüfen und sicherzustellen, dass das zubereitete und angewendete Arzneimittel Enhertu (Trastuzumab-Deruxtecan) ist und nicht Trastuzumab oder Trastuzumab-Emtansin.
- +Zur Vermeidung von Arzneimittelfehlern ist es wichtig, die Etiketten der Durchstechflaschen zu überprüfen und sicherzustellen, dass das zubereitete und angewendete Arzneimittel Enhertu (Trastuzumab deruxtecan) ist und nicht Trastuzumab oder Trastuzumab emtansin.
-Packung enthält 1 Durchstechflasche à 100 mg Trastuzumab-Deruxtecan (A).
- +Packung enthält 1 Durchstechflasche à 100 mg Trastuzumab deruxtecan (A).
-Januar 2026
- +Februar 2026
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