| 20 Änderungen an Fachinfo Instillagel |
-Methyl-4-hydroxybenzoat (E 218) 0,63 mg/ml, Propyl-4-hydroxybenzoat (E 216) 0,26 mg/ml, Propylenglycol (E 1520) 522,5 mg/ml, Hydroxyethylcellulose, Natriumhydroxid, gereinigtes Wasser
- +Methyl-4-hydroxybenzoat (E 218) 0,63 mg/ml, Propyl-4-hydroxybenzoat (E 216) 0,26 mg/ml, Propylenglycol (E 1520) 522,5 mg/ml, Hydroxyethylcellulose, Natriumhydroxid, gereinigtes Wasser
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Klares, nahezu farbloses Gel
- +1 ml Gel enthält 20,9 mg Lidocainhydrochlorid-Monohydrat und 0,52 mg Chlorhexidindigluconat.
- +Eine Einmalspritze mit 6 ml Gel enthält: 125,40 mg Lidocainhydrochlorid-Monohydrat und 3,14 mg Chlorhexidindigluconat.
- +Eine Einmalspritze mit 11 ml Gel enthält:
- +230,00 mg Lidocainhydrochlorid-Monohydrat und 5,75 mg Chlorhexidindigluconat.
--Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einem der Hilfsstoffe gemäss «Zusammensetzung».
- +-Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einem der Hilfsstoffe gemäss "Zusammensetzung" .
-- hoher Dosierung oder kurzen Intervallen zwischen den Dosen. Diese können zu hohen Plasmaspiegeln und schweren Nebenwirkungen führen. Das Ausmass der Resorption durch die Schleimhäute ist unterschiedlich, jedoch besonders hoch im Bronchialbaum. Anwendungen im Bronchialbaum können daher zu rasch steigenden oder erhöhten Plasmaspiegeln führen und sind mit einem erhöhten Risiko für toxische Symptome wie Konvulsionen verbunden.
-- Patienten mit Wunden oder traumatisierten Schleimhäuten im Bereich der vorgesehenen Anwendungsstelle oder mit Sepsis. Eine zerstörte Schleimhaut führt zu erhöhter systemischer Resorption.
-- Patienten unter Vollnarkose, da höhere Blutkonzentrationen als bei spontan atmenden Patienten auftreten können. Spontan atmende Patienten verschlucken eher einen Teil des Wirkstoffes, der aber nach der Resorption im Darmtrakt einem «first-pass»-Metabolismus in der Leber unterliegt.
-- oropharyngealer Anwendung. Es kann dadurch zu einer Schluckbehinderung kommen und die Gefahr einer Aspiration erhöht werden. Taubheit der Zunge oder der Mundschleimhaut kann die Gefahr eines Bisstraumas erhöhen.
-- Patienten mit schwerer Beeinträchtigung der Leber- und Nierenfunktion
-- kardialer oder respiratorischer Dysfunktion
-- Patienten, die mit Antiarrhythmika Klasse III (z.B. Amiodaron) behandelt werden, sind sorgfältig zu beobachten. Es ist eine EKG-Überwachung zu erwägen, da die Wirkungen auf das Herz additiv sein können.
-- älteren Patienten oder Patienten mit schlechtem Allgemeinzustand
-- Patienten, die an Myasthenia gravis leiden; diese sind auf Lokalanästhetika besonders empfindlich.
-Wenn mehr als die empfohlene Menge instilliert wird, eine erhebliche Menge an Gel in die Harnblase eindringt, oder eine entzündete/ulzerierte Urethra vorliegt, kann dies generell – besonders aber bei Kindern und älteren Patienten – zu vermehrter Resorption von Lidocain und in der Folge zur Überdosierung führen mit zentralnervösen und kardiovaskulären Nebenwirkungen (siehe auch «Überdosierung»).
- +- hoher Dosierung oder kurzen Intervallen zwischen den Dosen. Diese können zu hohen Plasmaspiegeln und schweren Nebenwirkungen führen. Das Ausmass der Resorption durch die Schleimhäute ist unterschiedlich, jedoch besonders hoch im Bronchialbaum. Anwendungen im Bronchialbaum können daher zu rasch steigenden oder erhöhten Plasmaspiegeln führen und sind mit einem erhöhten Risiko für toxische Symptome wie Konvulsionen verbunden.
- +- Patienten mit Wunden oder traumatisierten Schleimhäuten im Bereich der vorgesehenen Anwendungsstelle oder mit Sepsis. Eine zerstörte Schleimhaut führt zu erhöhter systemischer Resorption.
- +- Patienten unter Vollnarkose, da höhere Blutkonzentrationen als bei spontan atmenden Patienten auftreten können. Spontan atmende Patienten verschlucken eher einen Teil des Wirkstoffes, der aber nach der Resorption im Darmtrakt einem "first-pass" -Metabolismus in der Leber unterliegt.
- +- oropharyngealer Anwendung. Es kann dadurch zu einer Schluckbehinderung kommen und die Gefahr einer Aspiration erhöht werden. Taubheit der Zunge oder der Mundschleimhaut kann die Gefahr eines Bisstraumas erhöhen.
- +- Patienten mit schwerer Beeinträchtigung der Leber- und Nierenfunktion
- +- kardialer oder respiratorischer Dysfunktion
- +- Patienten, die mit Antiarrhythmika Klasse III (z.B. Amiodaron) behandelt werden, sind sorgfältig zu beobachten. Es ist eine EKG-Überwachung zu erwägen, da die Wirkungen auf das Herz additiv sein können.
- +- älteren Patienten oder Patienten mit schlechtem Allgemeinzustand
- +- Patienten, die an Myasthenia gravis leiden; diese sind auf Lokalanästhetika besonders empfindlich.
- +Wenn mehr als die empfohlene Menge instilliert wird, eine erhebliche Menge an Gel in die Harnblase eindringt, oder eine entzündete/ulzerierte Urethra vorliegt, kann dies generell – besonders aber bei Kindern und älteren Patienten – zu vermehrter Resorption von Lidocain und in der Folge zur Überdosierung führen mit zentralnervösen und kardiovaskulären Nebenwirkungen (siehe auch "Überdosierung" ).
-Dieses Arzneimittel enthält Methyl-4-hydroxybenzoat (E 218) und Propyl-4-hydroxybenzoat (E 216), welche allergische Reaktionen, auch Spätreaktionen hervorrufen können (siehe auch «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Dieses Arzneimittel enthält Methyl-4-hydroxybenzoat (E 218) und Propyl-4-hydroxybenzoat (E 216), welche allergische Reaktionen, auch Spätreaktionen hervorrufen können (siehe auch "Unerwünschte Wirkungen" ).
-sehr selten: Allergische Reaktionen bis hin zur Anaphylaxie, nach der Applikation von Lokalanästhetika vom Amidtyp und chlorhexidinhaltigen Präparaten; Überempfindlichkeitsreaktionen, auch Spätreaktionen, durch Methyl- und Propyl-4-hydroxybenzoat sind möglich.
- +sehr selten: Allergische Reaktionen bis hin zur Anaphylaxie, nach der Applikation von Lokalanästhetika vom Amidtyp und chlorhexidinhaltigen Präparaten; Überempfindlichkeitsreaktionen, auch Spätreaktionen, durch Methyl- und Propyl-4-hydroxybenzoat sind möglich.
-nicht bekannt: Hornhauterosion, Epitheldefekt/Hornhautschädigung, erhebliche dauerhafte Sehbehinderung (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +nicht bekannt: Hornhauterosion, Epitheldefekt/Hornhautschädigung, erhebliche dauerhafte Sehbehinderung (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-nicht bekannt: Propylenglycol kann Hautreizungen hervorrufen.
- +nicht bekannt: Propylenglycol kann Hautreizungen hervorrufen.
-nicht bekannt: Bei schweren Harnröhrenverletzungen sind systemische Nebenwirkungen des Lokalanästhetikums Lidocain wie anaphylaktischer Schock, Blutdruckabfall, Bradykardie oder Krämpfe möglich (siehe «Überdosierung»).
- +nicht bekannt: Bei schweren Harnröhrenverletzungen sind systemische Nebenwirkungen des Lokalanästhetikums Lidocain wie anaphylaktischer Schock, Blutdruckabfall, Bradykardie oder Krämpfe möglich (siehe "Überdosierung" ).
-Es wurden keine Fälle von Überdosierung berichtet. Bei fachgerechter Anwendung von Instillagel (siehe «Dosierung/Anwendung» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen») werden praktisch keine toxischen Plasmakonzentrationen >5µg/ml erreicht. Allerdings kann die gleichzeitige Gabe anderer Lokalanästhetika zu additiven Effekten und in der Folge zur Überdosierung mit systemischen Toxizitätsreaktionen führen.
- +Es wurden keine Fälle von Überdosierung berichtet. Bei fachgerechter Anwendung von Instillagel (siehe "Dosierung/Anwendung" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ) werden praktisch keine toxischen Plasmakonzentrationen >5µg/ml erreicht. Allerdings kann die gleichzeitige Gabe anderer Lokalanästhetika zu additiven Effekten und in der Folge zur Überdosierung mit systemischen Toxizitätsreaktionen führen.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
|
|