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Home - Fachinformation zu Daunoblastin 20 mg - Änderungen - 28.01.2026
84 Änderungen an Fachinfo Daunoblastin 20 mg
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Pulver für ein Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung.
  • +Zur intravenösen Anwendung nach Rekonstitution.
  • +1 Durchstechflasche enthält 20 mg Daunorubicinhydrochlorid.
  • +Rot-oranger Pulverkuchen/rot-oranges Pulver.
  • +Die rekonstituierte Lösung enthält 2 mg/ml Daunorubicinhydrochlorid (siehe "Sonstige Hinweise – Hinweise für die Handhabung" ).
  • -Die Einzeldosis variiert zwischen 0.5 mg/kg intravenös und 3 mg/kg intravenös, entsprechend ca. 20 mg/m² und 120 mg/m².
  • -Dosen von 0.5 bis 1 mg/kg intravenös (ca. 20 mg/m² und 40 mg/m²) können nach ein- oder mehrtägigen Intervallen, Dosen von 2 mg/kg intravenös (ca. 80 mg/m²) nur mit einem Intervall von vier und mehr Tagen verabreicht werden.
  • -Einzeldosen von 2.5 mg bis 3 mg/kg intravenös (ca. 100 bis 120 mg/m²), die selten zur Anwendung gelangen, dürfen erst nach 7- bis 14-tägigem Intervall wiederholt werden.
  • +Die Einzeldosis variiert zwischen 0.5 mg/kg intravenös und 3 mg/kg intravenös, entsprechend ca. 20 mg/m² und 120 mg/m².
  • +Dosen von 0.5 bis 1 mg/kg intravenös (ca. 20 mg/m² und 40 mg/m²) können nach ein- oder mehrtägigen Intervallen, Dosen von 2 mg/kg intravenös (ca. 80 mg/m²) nur mit einem Intervall von vier und mehr Tagen verabreicht werden.
  • +Einzeldosen von 2.5 mg bis 3 mg/kg intravenös (ca. 100 bis 120 mg/m²), die selten zur Anwendung gelangen, dürfen erst nach 7- bis 14-tägigem Intervall wiederholt werden.
  • -Eine kumulative Dosis von 550 mg/m² intravenös bei Erwachsenen sollte wegen der Gefahr schwerer Herzschädigungen nicht überschritten werden.
  • -Bei vorangegangener oder gleichzeitiger Bestrahlung des Mediastinums sowie Verabreichung von anderen potenziell kardiotoxischen Substanzen sollte eine kumulative Dosis von 400 mg/m² intravenös nicht überschritten werden.
  • +Eine kumulative Dosis von 550 mg/m² intravenös bei Erwachsenen sollte wegen der Gefahr schwerer Herzschädigungen nicht überschritten werden.
  • +Bei vorangegangener oder gleichzeitiger Bestrahlung des Mediastinums sowie Verabreichung von anderen potenziell kardiotoxischen Substanzen sollte eine kumulative Dosis von 400 mg/m² intravenös nicht überschritten werden.
  • -Tabelle 1: Dosierung mit Einzel- und Tagesgaben
  • +Tabelle 1: Dosierung mit Einzel- und Tagesgaben
  • -Akute lymphoblastische Leukämie (ALL)
  • -1. Vincristin 1.5 mg/m² intravenös Tag 1, 8 und 15
  • - Daunorubicin 40 mg/m² intravenös Tag 1 + 2, 8 + 9 und 15 + 16
  • - Prednison 60 mg/m² oral Tag 1 bis 14, dann ausschleichend bis Tag 21
  • -Die Wiederholung erfolgt bis zur Vollremission jeweils am Tag 22. oder
  • -2. Vincristin 1.5 mg/m² intravenös Tag 1, 8, 15 und 22
  • - Daunorubicin 24 mg/m² intravenös Tag 1, 8, 15 und 22
  • - Prednison 60 mg/m² oral Tag 1 bis 22, dann ausschleichend bis Tag 28
  • - L-Asparaginase 5000 I.E./m² intravenös Tag 1 bis 14
  • -Die Wiederholung erfolgt bis zur Vollremission jeweils am Tag 29.
  • -Akute myeloblastische Leukämie (AML)
  • -1. Thioguanin 100 mg/m² oral Tag 1 bis 5 und 15 bis 19
  • - Daunorubicin 40 mg/m² intravenös Tag 1, 15
  • - Cytarabin 100 mg/m² intravenös Tag 1 bis 5 und 15 bis 19
  • - Prednison 15 bis 20 mg/m² oral Tag 1 bis 5 und 15 bis 19
  • +Akute lymphoblastisc
  • +he Leukämie (ALL)
  • +1. Vincristin 1.5 mg/m² intravenös Tag 1, 8 und 15
  • + Daunorubicin 40 mg/m² intravenös Tag 1 + 2, 8 + 9
  • + und 15 + 16
  • + Prednison 60 mg/m² oral Tag 1 bis 14, dann
  • + ausschleichend bis
  • + Tag 21
  • +Die Wiederholung
  • +erfolgt bis zur
  • +Vollremission
  • +jeweils am Tag
  • +22.oder
  • +2. Vincristin 1.5 mg/m² intravenös Tag 1, 8, 15 und 22
  • + Daunorubicin 24 mg/m² intravenös Tag 1, 8, 15 und 22
  • + Prednison 60 mg/m² oral Tag 1 bis 22, dann
  • + ausschleichend bis
  • + Tag 28
  • + L-Asparaginase 5000 I.E./m² intravenös Tag 1 bis 14
  • +Die Wiederholung
  • +erfolgt bis zur
  • +Vollremission
  • +jeweils am Tag 29.
  • +Akute myeloblastisch
  • +e Leukämie (AML)
  • +1. Thioguanin 100 mg/m² oral Tag 1 bis 5 und 15
  • + bis 19
  • + Daunorubicin 40 mg/m² intravenös Tag 1, 15
  • + Cytarabin 100 mg/m² intravenös Tag 1 bis 5 und 15
  • + bis 19
  • + Prednison 15 bis 20 mg/m² oral Tag 1 bis 5 und 15
  • + bis 19
  • -2. Thioguanin 100 mg/m² oral alle 12 Stunden über 7 Tage
  • - Cytarabin 100 mg/m² intravenös in 30 Minuten über 7 Tage
  • - Daunorubicin 60 mg/m² intravenös Tag 5 bis 7
  • +2. Thioguanin 100 mg/m² oral alle 12 Stunden
  • + über 7 Tage
  • + Cytarabin 100 mg/m² intravenös in 30 Minuten über
  • + 7 Tage
  • + Daunorubicin 60 mg/m² intravenös Tag 5 bis 7
  • -3. Cytarabin 100 mg/m² intravenös als 24-stündige Infusion am Tag 1 und 2, gefolgt von
  • - Cytarabin 100 mg/m² intravenös als 30-minütige Infusion alle 12 Stunden am Tag 3 bis 8
  • - Daunorubicin 60 mg/m² intravenös Tag 3, 4, 5
  • - Thioguanin 100 mg/m² oral alle 12 Stunden am Tag 3 bis 10 über 7 Tage
  • +3. Cytarabin 100 mg/m² intravenös als 24-stündige
  • + Infusion am Tag 1
  • + und 2, gefolgt von
  • + Cytarabin 100 mg/m² intravenös als 30-minütige
  • + Infusion alle 12
  • + Stunden am Tag 3
  • + bis 8
  • + Daunorubicin 60 mg/m² intravenös Tag 3, 4, 5
  • + Thioguanin 100 mg/m² oral alle 12 Stunden am
  • + Tag 3 bis 10 über 7
  • + Tage
  • -4. Daunorubicin 45 mg/m² intravenös Tag 1 bis 3
  • -Cytarabin 100 mg/m² intravenös über 7 Tage (1. Zyklus) gefolgt von
  • -Daunorubicin 45 mg/m² intravenös am Tag 1 und 2
  • -Cytarabin 100 mg/m² intravenös über 5 Tage (alle Folgezyklen)
  • +4. Daunorubicin 45 mg/m² intravenös Tag 1 bis 3
  • +Cytarabin 100 mg/m² intravenös über 7 Tage (1.
  • + Zyklus) gefolgt von
  • +Daunorubicin 45 mg/m² intravenös am Tag 1 und 2
  • +Cytarabin 100 mg/m² intravenös über 5 Tage (alle
  • + Folgezyklen)
  • + 
  • +
  • -Daunorubicin sollte nicht an Patienten mit schwerer Einschränkung der Leberfunktion (Child-Pugh Grad C [Gesamtscore 10-15]) verabreicht werden (siehe «Kontraindikationen»).
  • +Daunorubicin sollte nicht an Patienten mit schwerer Einschränkung der Leberfunktion (Child-Pugh Grad C [Gesamtscore 10-15]) verabreicht werden (siehe "Kontraindikationen" ).
  • -·Bilirubin 1.2-3.0 mg/100 ml Hälfte der empfohlenen Startdosis
  • -·Bilirubin >3 mg/100 ml ¼ der empfohlenen Startdosis
  • +-Bilirubin 1.2-3.0 mg/100 ml Hälfte der empfohlenen Startdosis
  • +-Bilirubin >3 mg/100 ml ¼ der empfohlenen Startdosis
  • -Bei Patienten mit mässiger Einschränkung der Nierenfunktion (glomeruläre Filtrationsrate [GFR] 30-59 ml/min) sollte die Dosis von Daunorubicin auf die Hälfte reduziert werden (siehe «Kontraindikationen»). Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionseinschränkung ist Daunorubicin kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»).
  • -Bei eingeschränkter Nierenfunktion (Serumkreatininwerte >3 mg/100 ml) muss die Dosis von Daunorubicinhydrochlorid um 50% reduziert werden.
  • +Bei Patienten mit mässiger Einschränkung der Nierenfunktion (glomeruläre Filtrationsrate [GFR] 30-59 ml/min) sollte die Dosis von Daunorubicin auf die Hälfte reduziert werden (siehe "Kontraindikationen" ). Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionseinschränkung ist Daunorubicin kontraindiziert (siehe "Kontraindikationen" ).
  • +Bei eingeschränkter Nierenfunktion (Serumkreatininwerte >3 mg/100 ml) muss die Dosis von Daunorubicinhydrochlorid um 50% reduziert werden.
  • -Es wird diskutiert, bei Patienten im Alter ab 60 Jahren eine Dosisreduktion vorzunehmen, da die Behandlungsrisiken der Chemotherapie (Frühletalität) dosisabhängig zunehmen.
  • -Bei älteren Patienten (ab 60 bis 65 Jahren), die nicht die vorgenannten vollen Dosierungen von Daunorubicinhydrochlorid erhalten sollen oder können, kann zur Remissionsinduktion nachfolgend genannte reduzierte Dosierung zur Anwendung gelangen:
  • -30 mg/m² Daunorubicinhydrochlorid intravenös an Tag 1 bis 3 in Kombination mit einer kontinuierlichen intravenösen Dauerinfusion von 100 mg/m² Cytarabin täglich an Tag 1 bis 7.
  • +Es wird diskutiert, bei Patienten im Alter ab 60 Jahren eine Dosisreduktion vorzunehmen, da die Behandlungsrisiken der Chemotherapie (Frühletalität) dosisabhängig zunehmen.
  • +Bei älteren Patienten (ab 60 bis 65 Jahren), die nicht die vorgenannten vollen Dosierungen von Daunorubicinhydrochlorid erhalten sollen oder können, kann zur Remissionsinduktion nachfolgend genannte reduzierte Dosierung zur Anwendung gelangen:
  • +30 mg/m² Daunorubicinhydrochlorid intravenös an Tag 1 bis 3 in Kombination mit einer kontinuierlichen intravenösen Dauerinfusion von 100 mg/m² Cytarabin täglich an Tag 1 bis 7.
  • -Daunorubicinhydrochlorid wird in der Kombinationstherapie meistens in einer Dosierung von 0.5 bis 1.5 mg/kg/Tag (25 bis 45 mg/m²/Tag) gegeben.
  • -Die Dosierung von Daunorubicin bei Kindern und Jugendlichen (ab einem Alter von 2 Jahren) wird üblicherweise anhand der Körperoberfläche berechnet und entsprechend dem klinischen Ansprechen und des hämatologischen Status an die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Patienten angepasst.
  • -Therapiezyklen können nach 3 bis 6 Wochen wiederholt werden.
  • +Daunorubicinhydrochlorid wird in der Kombinationstherapie meistens in einer Dosierung von 0.5 bis 1.5 mg/kg/Tag (25 bis 45 mg/m²/Tag) gegeben.
  • +Die Dosierung von Daunorubicin bei Kindern und Jugendlichen (ab einem Alter von 2 Jahren) wird üblicherweise anhand der Körperoberfläche berechnet und entsprechend dem klinischen Ansprechen und des hämatologischen Status an die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Patienten angepasst.
  • +Therapiezyklen können nach 3 bis 6 Wochen wiederholt werden.
  • -Für Kinder unter 2 Jahren (oder mit einer Körperoberfläche unter 0.5 m²) beträgt die maximale kumulative Dosis 10 mg/kg.
  • -Für Kinder und Jugendliche über 2 Jahren beträgt die maximale kumulative Dosis 300 mg/m².
  • +Für Kinder unter 2 Jahren (oder mit einer Körperoberfläche unter 0.5 m²) beträgt die maximale kumulative Dosis 10 mg/kg.
  • +Für Kinder und Jugendliche über 2 Jahren beträgt die maximale kumulative Dosis 300 mg/m².
  • -Die Injektion von Daunorubicinhydrochlorid muss streng intravenös erfolgen. Da paravasale Injektionen von Daunorubicinhydrochlorid schwerwiegende Nekrosen verursachen können, wird empfohlen, das Arzneimittel bevorzugt in den Schlauch einer laufenden intravenösen Infusion mit Natriumchlorid 9 mg/ml (0.9%) Infusionslösung oder Glucose 50 mg/ml (5%) Infusionslösung zu geben. Die Infusionsdauer kann zwischen 2 bis 3 Minuten und 30 bis 45 Minuten variieren.
  • -Anleitungen zur Rekonstitution des Arzneimittels vor der Anwendung siehe «Sonstige Hinweise – Hinweise für die Handhabung», für die Verabreichung siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
  • +Die Injektion von Daunorubicinhydrochlorid muss streng intravenös erfolgen. Da paravasale Injektionen von Daunorubicinhydrochlorid schwerwiegende Nekrosen verursachen können, wird empfohlen, das Arzneimittel bevorzugt in den Schlauch einer laufenden intravenösen Infusion mit Natriumchlorid 9 mg/ml (0.9%) Infusionslösung oder Glucose 50 mg/ml (5%) Infusionslösung zu geben. Die Infusionsdauer kann zwischen 2 bis 3 Minuten und 30 bis 45 Minuten variieren.
  • +Anleitungen zur Rekonstitution des Arzneimittels vor der Anwendung siehe "Sonstige Hinweise – Hinweise für die Handhabung" , für die Verabreichung siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
  • -Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der unter «Zusammensetzung» genannten Hilfsstoffe.
  • +Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der unter "Zusammensetzung" genannten Hilfsstoffe.
  • -Schwere Nierenfunktionsbeeinträchtigung (GFR 15-29 ml/min).
  • +Schwere Nierenfunktionsbeeinträchtigung (GFR 15-29 ml/min).
  • -Daunorubicinhydrochlorid darf nicht angewendet werden, wenn die kumulative Höchstdosis von Daunorubicinhydrochlorid (500 bis 600 mg/m² bei Erwachsenen, 300 mg/m² bei Kindern und Jugendlichen ab zwei Jahren, 10 mg/kg Körpergewicht bei Kindern unter zwei Jahren) oder von einem anderen kardiotoxischen Anthracyclin bereits früher verabreicht wurde, da sonst die Gefahr einer lebensgefährlichen Herzschädigung deutlich ansteigt.
  • +Daunorubicinhydrochlorid darf nicht angewendet werden, wenn die kumulative Höchstdosis von Daunorubicinhydrochlorid (500 bis 600 mg/m² bei Erwachsenen, 300 mg/m² bei Kindern und Jugendlichen ab zwei Jahren, 10 mg/kg Körpergewicht bei Kindern unter zwei Jahren) oder von einem anderen kardiotoxischen Anthracyclin bereits früher verabreicht wurde, da sonst die Gefahr einer lebensgefährlichen Herzschädigung deutlich ansteigt.
  • -Nach Gabe einer therapeutischen Dosis wird es bei allen Patienten zu einer Knochenmarkdepression kommen. Eine reversible Knochenmarksuppression tritt in Abhängigkeit von der Dosis auf und manifestiert sich primär als Leukopenie, Granulozytopenie (Neutropenie) und Thrombozytopenie. Eine Anämie tritt seltener auf. Der Nadir wird 8-10 Tage nach Therapiebeginn erreicht. Eine Erholung tritt generell 2 bis 3 Wochen nach der letzten Injektion ein.
  • +Nach Gabe einer therapeutischen Dosis wird es bei allen Patienten zu einer Knochenmarkdepression kommen. Eine reversible Knochenmarksuppression tritt in Abhängigkeit von der Dosis auf und manifestiert sich primär als Leukopenie, Granulozytopenie (Neutropenie) und Thrombozytopenie. Eine Anämie tritt seltener auf. Der Nadir wird 8-10 Tage nach Therapiebeginn erreicht. Eine Erholung tritt generell 2 bis 3 Wochen nach der letzten Injektion ein.
  • -Sekundäre Leukämie, mit oder ohne präleukämische Phase, wurde bei mit Anthracyclinen einschliesslich Daunorubicinhydrochlorid behandelten Patienten beschrieben. Eine sekundäre Leukämie wird häufiger beobachtet, wenn solche Arzneimittel in Kombination mit DNS-schädigenden Antineoplastika oder in Kombination mit einer Strahlentherapie angewendet werden, wenn Patienten intensiv mit Zytostatika vorbehandelt waren oder wenn die Dosen der Anthracycline gesteigert wurden. Solche Leukämien haben eine Latenzzeit von 1 bis 3 Jahren.
  • +Sekundäre Leukämie, mit oder ohne präleukämische Phase, wurde bei mit Anthracyclinen einschliesslich Daunorubicinhydrochlorid behandelten Patienten beschrieben. Eine sekundäre Leukämie wird häufiger beobachtet, wenn solche Arzneimittel in Kombination mit DNS-schädigenden Antineoplastika oder in Kombination mit einer Strahlentherapie angewendet werden, wenn Patienten intensiv mit Zytostatika vorbehandelt waren oder wenn die Dosen der Anthracycline gesteigert wurden. Solche Leukämien haben eine Latenzzeit von 1 bis 3 Jahren.
  • -Herzmuskelschädigung stellt eines der grössten Risiken bei der Behandlung mit Daunorubicinhydrochlorid dar. Toxische Herzmuskelschädigung durch Daunorubicinhydrochlorid kann in zwei Formen auftreten. Der dosisunabhängige «Soforttyp» manifestiert sich mit supraventrikulären Arrhythmien (Sinustachykardie, ventrikuläre Extrasystolen, AV-Block) und/oder nichtspezifischen EKG-Anomalien (ST-T-Wellen-Veränderungen, QRS-Niedervoltage, T-Wellen). Angina pectoris, Myokardinfarkt, endomyokardiale Fibrose, Perikarditis/Myokarditis wurden ebenfalls beschrieben. Beim «Spättyp» kann sich eine kongestive Kardiomyopathie entwickeln, vor allem nach hohen kumulativen Dosen von Daunorubicinhydrochlorid. Dies tritt in manchen Fällen während der Therapie ein, häufig aber auch erst Monate bis Jahre nach Abschluss der Behandlung und manifestiert sich klinisch mit globaler Herzinsuffizienz, die gelegentlich über eine akute Herzinsuffizienz zum Tod führen kann. Schweregrad und Häufigkeit dieser Nebenwirkungen hängen von der kumulativen Dosis von Daunorubicinhydrochlorid ab.
  • +Herzmuskelschädigung stellt eines der grössten Risiken bei der Behandlung mit Daunorubicinhydrochlorid dar. Toxische Herzmuskelschädigung durch Daunorubicinhydrochlorid kann in zwei Formen auftreten. Der dosisunabhängige "Soforttyp" manifestiert sich mit supraventrikulären Arrhythmien (Sinustachykardie, ventrikuläre Extrasystolen, AV-Block) und/oder nichtspezifischen EKG-Anomalien (ST-T-Wellen-Veränderungen, QRS-Niedervoltage, T-Wellen). Angina pectoris, Myokardinfarkt, endomyokardiale Fibrose, Perikarditis/Myokarditis wurden ebenfalls beschrieben. Beim "Spättyp" kann sich eine kongestive Kardiomyopathie entwickeln, vor allem nach hohen kumulativen Dosen von Daunorubicinhydrochlorid. Dies tritt in manchen Fällen während der Therapie ein, häufig aber auch erst Monate bis Jahre nach Abschluss der Behandlung und manifestiert sich klinisch mit globaler Herzinsuffizienz, die gelegentlich über eine akute Herzinsuffizienz zum Tod führen kann. Schweregrad und Häufigkeit dieser Nebenwirkungen hängen von der kumulativen Dosis von Daunorubicinhydrochlorid ab.
  • -Die Grenzdosis liegt für Erwachsene bei ca. 550 mg/m², für Kinder und Jugendliche über zwei Jahren bei 300 mg/m² und für Kinder unter zwei Jahren bei 10 mg/kg Körpergewicht.
  • -Zu den Risikofaktoren für eine Kardiotoxizität zählen eine aktive oder latente Herz-Kreislauferkrankung, vorausgegangene oder gleichzeitige Strahlentherapie des Mediastinums oder im Perikardbereich, vorherige Therapie mit anderen Anthracyclinen oder Anthrazendionen und gleichzeitige Behandlung mit Arzneimitteln, die die kardiale Kontraktibilität supprimieren oder mit kardiotoxischen Arzneimitteln (z.B. Trastuzumab). Anthracycline, einschliesslich Daunorubicinhydrochlorid, sollten nicht zusammen mit anderen kardiotoxischen Arzneimitteln angewendet werden, ausser wenn die Herzfunktion des Patienten engmaschig überwacht wird. Darüber hinaus können auch solche Patienten ein erhöhtes Risiko zur Entwicklung einer Kardiotoxizität aufweisen, die Anthracycline erhalten, nachdem die Therapie mit anderen kardiotoxischen Wirkstoffen, und hierbei besonders mit solchen mit langer Halbwertszeit, wie z.B. Trastuzumab (variable Halbwertszeit, Auswaschperiode von bis zu 7 Monaten), beendet wurde. Daher wird empfohlen, auf eine Therapie mit Anthracyclinen zu verzichten, bis die Exposition mit den vorhergehenden kardiotoxischen Arzneimitteln vernachlässigbar ist. Falls dies nicht möglich ist, sollte die Herzfunktion der Patienten sorgfältig überwacht werden. Unter diesen Umständen sollte eine kumulative Gesamtdosis von 400 mg/m² bei Erwachsenen nur mit äusserster Vorsicht überschritten werden.
  • -In stärkerem Masse gefährdet sind ältere Patienten, Patienten mit einer Herzerkrankung in der Anamnese oder manifester arterieller Hypertonie sowie mit einer Thoraxbestrahlung und ausserdem Kinder. Unter diesen Umständen sollte eine kumulative Gesamtdosis von 400 mg/m² bei Erwachsenen nicht überschritten werden. Aufgrund des erhöhten Risikos einer Myokardschädigung bei Kindern und Jugendlichen wird in diesen Fällen eine kardiologische Langzeitnachbeobachtung empfohlen.
  • +Die Grenzdosis liegt für Erwachsene bei ca. 550 mg/m², für Kinder und Jugendliche über zwei Jahren bei 300 mg/m² und für Kinder unter zwei Jahren bei 10 mg/kg Körpergewicht.
  • +Zu den Risikofaktoren für eine Kardiotoxizität zählen eine aktive oder latente Herz-Kreislauferkrankung, vorausgegangene oder gleichzeitige Strahlentherapie des Mediastinums oder im Perikardbereich, vorherige Therapie mit anderen Anthracyclinen oder Anthrazendionen und gleichzeitige Behandlung mit Arzneimitteln, die die kardiale Kontraktibilität supprimieren oder mit kardiotoxischen Arzneimitteln (z.B. Trastuzumab). Anthracycline, einschliesslich Daunorubicinhydrochlorid, sollten nicht zusammen mit anderen kardiotoxischen Arzneimitteln angewendet werden, ausser wenn die Herzfunktion des Patienten engmaschig überwacht wird. Darüber hinaus können auch solche Patienten ein erhöhtes Risiko zur Entwicklung einer Kardiotoxizität aufweisen, die Anthracycline erhalten, nachdem die Therapie mit anderen kardiotoxischen Wirkstoffen, und hierbei besonders mit solchen mit langer Halbwertszeit, wie z.B. Trastuzumab (variable Halbwertszeit, Auswaschperiode von bis zu 7 Monaten), beendet wurde. Daher wird empfohlen, auf eine Therapie mit Anthracyclinen zu verzichten, bis die Exposition mit den vorhergehenden kardiotoxischen Arzneimitteln vernachlässigbar ist. Falls dies nicht möglich ist, sollte die Herzfunktion der Patienten sorgfältig überwacht werden. Unter diesen Umständen sollte eine kumulative Gesamtdosis von 400 mg/m² bei Erwachsenen nur mit äusserster Vorsicht überschritten werden.
  • +In stärkerem Masse gefährdet sind ältere Patienten, Patienten mit einer Herzerkrankung in der Anamnese oder manifester arterieller Hypertonie sowie mit einer Thoraxbestrahlung und ausserdem Kinder. Unter diesen Umständen sollte eine kumulative Gesamtdosis von 400 mg/m² bei Erwachsenen nicht überschritten werden. Aufgrund des erhöhten Risikos einer Myokardschädigung bei Kindern und Jugendlichen wird in diesen Fällen eine kardiologische Langzeitnachbeobachtung empfohlen.
  • -Im Vergleich zu Erwachsenen führen wahrscheinlich bereits niedrigere kumulative Gesamtdosen zu einer klinisch relevanten kardialen Funktionsstörung. Eine Publikation von Steinherz et al. (JAMA, Sep 25, 1991 – Vol 266, no. 12) beschreibt die kardiotoxischen Langzeitnebenwirkungen von Doxorubicin und Daunorubicinhydrochlorid bei 201 behandelten Kindern. Die Patienten erhielten eine kumulative Gesamtdosis von Doxorubicin und/oder Daunorubicinhydrochlorid zwischen 200 und 1275 mg/m² (median 450 mg/m²) und zum Teil auch eine mediastinale Bestrahlung. Die Behandlung erfolgte vor 4 bis 20 Jahren (median 7 Jahre). Es wurde angenommen, dass die Kardiotoxizität von Doxorubicin vergleichbar mit jener von Daunorubicinhydrochlorid ist. Eine beeinträchtigte kardiale Pumpfunktion wurde beobachtet, wenn die Shortening Fraction im Echokardiogramm mit <29% oder die Auswurffraktion im Radionuklidventrikulogramm mit <50% bestimmt wurde oder ein Rückgang bei körperlicher Betätigung festgestellt wurde. Die Inzidenz von beeinträchtigter Herzfunktion betrug 11%, wenn die kumulative Anthracyclindosis unter 400 mg/m² lag, 28% bei einer Dosis zwischen 400 und 599 mg/m², 47% bei einer Dosis zwischen 600 und 799 mg/m² und 100% bei sieben Patienten, die mehr als 800 mg/m² erhalten hatten. Eine zusätzliche Bestrahlung erhöhte die Inzidenz von Herzfunktionsstörung in jedem Dosisstadium; neun von 201 untersuchten Patienten zeigten zusätzlich auch kardiale Symptome in der Form von Herzinsuffizienz, Erregungsleitungsstörungen und Arrhythmien. Bei 4 von 9 betroffenen Patienten traten die Symptome erstmals 12 bis 18 Jahre nach Abschluss der Chemotherapie auf.
  • +Im Vergleich zu Erwachsenen führen wahrscheinlich bereits niedrigere kumulative Gesamtdosen zu einer klinisch relevanten kardialen Funktionsstörung. Eine Publikation von Steinherz et al. (JAMA, Sep 25, 1991 – Vol 266, no. 12) beschreibt die kardiotoxischen Langzeitnebenwirkungen von Doxorubicin und Daunorubicinhydrochlorid bei 201 behandelten Kindern. Die Patienten erhielten eine kumulative Gesamtdosis von Doxorubicin und/oder Daunorubicinhydrochlorid zwischen 200 und 1275 mg/m² (median 450 mg/m²) und zum Teil auch eine mediastinale Bestrahlung. Die Behandlung erfolgte vor 4 bis 20 Jahren (median 7 Jahre). Es wurde angenommen, dass die Kardiotoxizität von Doxorubicin vergleichbar mit jener von Daunorubicinhydrochlorid ist. Eine beeinträchtigte kardiale Pumpfunktion wurde beobachtet, wenn die Shortening Fraction im Echokardiogramm mit <29% oder die Auswurffraktion im Radionuklidventrikulogramm mit <50% bestimmt wurde oder ein Rückgang bei körperlicher Betätigung festgestellt wurde. Die Inzidenz von beeinträchtigter Herzfunktion betrug 11%, wenn die kumulative Anthracyclindosis unter 400 mg/m² lag, 28% bei einer Dosis zwischen 400 und 599 mg/m², 47% bei einer Dosis zwischen 600 und 799 mg/m² und 100% bei sieben Patienten, die mehr als 800 mg/m² erhalten hatten. Eine zusätzliche Bestrahlung erhöhte die Inzidenz von Herzfunktionsstörung in jedem Dosisstadium; neun von 201 untersuchten Patienten zeigten zusätzlich auch kardiale Symptome in der Form von Herzinsuffizienz, Erregungsleitungsstörungen und Arrhythmien. Bei 4 von 9 betroffenen Patienten traten die Symptome erstmals 12 bis 18 Jahre nach Abschluss der Chemotherapie auf.
  • -Daunorubicinhydrochlorid wird vorwiegend in der Leber metabolisiert und über die Gallenwege ausgeschieden. Zur Vermeidung von Komplikationen wird vor Therapiebeginn mit Daunorubicinhydrochlorid eine Kontrolle der Leberfunktion empfohlen. Einschränkungen der Leberfunktion erfordern eine Dosisreduktion und richten sich nach dem Serumbilirubinspiegel (siehe «Dosierung/Anwendung»). Patienten mit schwerer Leberfunktionseinschränkung dürfen Daunorubicin nicht verabreicht erhalten (siehe «Kontraindikationen»).
  • -Auch eingeschränkte Nierenfunktion kann eine Toxizitätssteigerung bewirken. Die Nierenfunktion sollte daher vor Beginn der Behandlung überprüft werden (siehe «Dosierung/Anwendung» und «Kontraindikationen»).
  • +Daunorubicinhydrochlorid wird vorwiegend in der Leber metabolisiert und über die Gallenwege ausgeschieden. Zur Vermeidung von Komplikationen wird vor Therapiebeginn mit Daunorubicinhydrochlorid eine Kontrolle der Leberfunktion empfohlen. Einschränkungen der Leberfunktion erfordern eine Dosisreduktion und richten sich nach dem Serumbilirubinspiegel (siehe "Dosierung/Anwendung" ). Patienten mit schwerer Leberfunktionseinschränkung dürfen Daunorubicin nicht verabreicht erhalten (siehe "Kontraindikationen" ).
  • +Auch eingeschränkte Nierenfunktion kann eine Toxizitätssteigerung bewirken. Die Nierenfunktion sollte daher vor Beginn der Behandlung überprüft werden (siehe "Dosierung/Anwendung" und "Kontraindikationen" ).
  • -Nach paravasaler Applikation stellen sich lokale Reizerscheinungen und in Abhängigkeit von der Paravasatmenge schwere Cellulitis, schmerzhafte Gewebeulzerationen und Gewebenekrosen ein. Sie machen unter Umständen chirurgische Eingriffe nötig. Irreversible Gewebeschädigung ist möglich. Lokale Phlebitis, Thrombophlebitis und/oder venöse Sklerose/Phlebosklerose können ebenfalls auftreten, vor allem wenn Daunorubicinhydrochlorid in kleine Gefässe oder wiederholt in die gleiche Vene injiziert wird. Das Risiko von Phlebitis/Thrombophlebitis kann bei Befolgung der in «Dosierung/Anwendung» empfohlenen Vorgangsweise auf ein Minimum reduziert werden.
  • +Nach paravasaler Applikation stellen sich lokale Reizerscheinungen und in Abhängigkeit von der Paravasatmenge schwere Cellulitis, schmerzhafte Gewebeulzerationen und Gewebenekrosen ein. Sie machen unter Umständen chirurgische Eingriffe nötig. Irreversible Gewebeschädigung ist möglich. Lokale Phlebitis, Thrombophlebitis und/oder venöse Sklerose/Phlebosklerose können ebenfalls auftreten, vor allem wenn Daunorubicinhydrochlorid in kleine Gefässe oder wiederholt in die gleiche Vene injiziert wird. Das Risiko von Phlebitis/Thrombophlebitis kann bei Befolgung der in "Dosierung/Anwendung" empfohlenen Vorgangsweise auf ein Minimum reduziert werden.
  • -Daunorubicinhydrochlorid kann Genotoxizität verursachen und wirkt fertilitätshemmend. Amenorrhoe und Azoospermie können sich einstellen. Der Schweregrad ist dosisabhängig. Irreversible Fertilitätsstörungen sind möglich. Sowohl männliche als auch weibliche Patienten müssen während und für eine bestimmte Zeitdauer nach der Behandlung mit Daunorubicin eine zuverlässige Form der Empfängnisverhütung anwenden. Patienten mit Kinderwunsch nach Abschluss der Therapie sollte angeraten werden, eine genetische Beratung einzuholen, falls dies angemessen und möglich ist (siehe «Schwangerschaft, Stillzeit» und «Präklinische Daten»).
  • +Daunorubicinhydrochlorid kann Genotoxizität verursachen und wirkt fertilitätshemmend. Amenorrhoe und Azoospermie können sich einstellen. Der Schweregrad ist dosisabhängig. Irreversible Fertilitätsstörungen sind möglich. Sowohl männliche als auch weibliche Patienten müssen während und für eine bestimmte Zeitdauer nach der Behandlung mit Daunorubicin eine zuverlässige Form der Empfängnisverhütung anwenden. Patienten mit Kinderwunsch nach Abschluss der Therapie sollte angeraten werden, eine genetische Beratung einzuholen, falls dies angemessen und möglich ist (siehe "Schwangerschaft, Stillzeit" und "Präklinische Daten" ).
  • -In Tierstudien wurde Reproduktionstoxizität beobachtet (siehe «Präklinische Daten»). Wie die meisten anderen Krebsmedikamente hat auch Daunorubicin bei Tieren ein embryotoxisches, teratogenes, mutagenes und kanzerogenes Potenzial gezeigt. Es gibt keine oder nur beschränkte Daten zur Anwendung von Daunorubicin bei schwangeren Frauen, obwohl einige Frauen, die Daunorubicin während des zweiten und dritten Trimenons der Schwangerschaft erhielten, offensichtlich normale Kinder zur Welt brachten.
  • +In Tierstudien wurde Reproduktionstoxizität beobachtet (siehe "Präklinische Daten" ). Wie die meisten anderen Krebsmedikamente hat auch Daunorubicin bei Tieren ein embryotoxisches, teratogenes, mutagenes und kanzerogenes Potenzial gezeigt. Es gibt keine oder nur beschränkte Daten zur Anwendung von Daunorubicin bei schwangeren Frauen, obwohl einige Frauen, die Daunorubicin während des zweiten und dritten Trimenons der Schwangerschaft erhielten, offensichtlich normale Kinder zur Welt brachten.
  • -Es liegen keine Daten zum Übertritt von Daunorubicinhydrochlorid in die Muttermilch vor. Da viele Arzneimittel, einschliesslich anderer Anthracycline, in die Muttermilch übergehen und bei gestillten Säuglingen schwere Nebenwirkungen durch Daunorubicin auftreten können, ist Stillen kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»). Weisen Sie stillende Frauen darauf hin, während der Behandlung mit Daunorubicin und für mindestens 6 Tage nach der letzten Dosis nicht zu stillen.
  • +Es liegen keine Daten zum Übertritt von Daunorubicinhydrochlorid in die Muttermilch vor. Da viele Arzneimittel, einschliesslich anderer Anthracycline, in die Muttermilch übergehen und bei gestillten Säuglingen schwere Nebenwirkungen durch Daunorubicin auftreten können, ist Stillen kontraindiziert (siehe "Kontraindikationen" ). Weisen Sie stillende Frauen darauf hin, während der Behandlung mit Daunorubicin und für mindestens 6 Tage nach der letzten Dosis nicht zu stillen.
  • -Es liegen keine klinischen Daten vor. Nichtklinische Fertilitätsstudien wurden nicht durchgeführt, es wurden allerdings in einer Studie an Hunden unerwünschte Wirkungen auf die Hoden beobachtet (siehe «Präklinische Daten»).
  • +Es liegen keine klinischen Daten vor. Nichtklinische Fertilitätsstudien wurden nicht durchgeführt, es wurden allerdings in einer Studie an Hunden unerwünschte Wirkungen auf die Hoden beobachtet (siehe "Präklinische Daten" ).
  • -Daunorubicin könnte Chromosomenschäden bei menschlichen Spermatozoen induzieren. Männer sollten aufgrund der Möglichkeit einer irreversiblen Infertilität vor Beginn einer Behandlung mit Daunorubicin eine Beratung zur Spermakonservierung erhalten. Männer, die mit Daunorubicin behandelt werden, sollten während der Therapie und für mindestens 14 Wochen nach Verabreichung der letzten Dosis eine zuverlässige Methode zur Empfängnisverhütung anwenden.
  • -Frauen im gebärfähigen Alter müssen während der Behandlung mit Daunorubicinhydrochlorid und für mindestens 27 Wochen nach Verabreichung der letzten Dosis eine sichere Kontrazeption durchführen.
  • +Daunorubicin könnte Chromosomenschäden bei menschlichen Spermatozoen induzieren. Männer sollten aufgrund der Möglichkeit einer irreversiblen Infertilität vor Beginn einer Behandlung mit Daunorubicin eine Beratung zur Spermakonservierung erhalten. Männer, die mit Daunorubicin behandelt werden, sollten während der Therapie und für mindestens 14 Wochen nach Verabreichung der letzten Dosis eine zuverlässige Methode zur Empfängnisverhütung anwenden.
  • +Frauen im gebärfähigen Alter müssen während der Behandlung mit Daunorubicinhydrochlorid und für mindestens 27 Wochen nach Verabreichung der letzten Dosis eine sichere Kontrazeption durchführen.
  • -Die Behandlung mit Daunorubicin ist mit potenziell schwerwiegenden Toxizitäten verbunden, einschliesslich Knochenmarkdepression, sekundäre Leukämie, Kardiotoxizität, Infektionen, Dehydrierung aufgrund starker Übelkeit und Erbrechen, Mukositis, Tumorlysesyndrom und Gewebenekrose oder Thrombophlebitis an der Injektionsstelle (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Die Behandlung mit Daunorubicin ist mit potenziell schwerwiegenden Toxizitäten verbunden, einschliesslich Knochenmarkdepression, sekundäre Leukämie, Kardiotoxizität, Infektionen, Dehydrierung aufgrund starker Übelkeit und Erbrechen, Mukositis, Tumorlysesyndrom und Gewebenekrose oder Thrombophlebitis an der Injektionsstelle (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Systemorganklasse Häufigkeit Unerwünschte Wirkungen
  • -Infektionen und parasitäre Erkrankungen Sehr häufig Sepsis/Septikämie*, Infektionen*
  • -Nicht bekannt Septischer Schock*
  • -Gutartige, bösartige und unspezifische Neubildungen (einschl. Zysten und Polypen) Gelegentlich Akute myeloische Leukämie
  • -Nicht bekannt Myelodysplastisches Syndrom
  • -Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems Sehr häufig Knochenmarkinsuffizienz, Panzytopenie, Leukopenie, Granulozytopenie (Neutropenie), Thrombozytopenie, Anämie
  • -Erkrankungen des Immunsystems Nicht bekannt Anaphylaxie/anaphylaktoide Reaktionen
  • -Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Nicht bekannt Dehydratation, akute Hyperurikämie (mit möglicher Beeinträchtigung der Nierenfunktion, vor allem bei Vorliegen von erhöhten Leukozytenzahlen vor Beginn der Behandlung)
  • -Herzerkrankungen Sehr häufig Kardiomyopathie (mit klinischer Manifestation mit Dyspnoe, Zyanose, Ödemen [peripher, kardial], Hepatomegalie, Aszites, Pleuraerguss und manifester kongestiver Herzinsuffizienz)
  • -Gelegentlich Myokardinfarkt
  • -Nicht bekannt Myokardischämie (Angina pectoris), endomyokardiale Fibrose, Perikarditis/Myokarditis, supraventrikuläre Tachyarrhythmien (wie etwa Sinustachykardie, ventrikuläre Extrasystolen, Herzblock)
  • -Gefässerkrankungen Sehr häufig Blutung
  • -Nicht bekannt Flush, Schock, Thrombophlebitis, Phlebosklerose (Venensklerosen können in der Folge einer Injektion des Arzneimittels in ein kleines Gefäss oder einer wiederholten Injektion in die gleiche Vene auftreten)
  • -Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums Nicht bekannt Hypoxie
  • -Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Sehr häufig Übelkeit/Erbrechen, Diarrhoe, Ösophagitis, Mukositis/Stomatitis (Schmerzen oder Brennen, Erythem, Erosionen, Ulzerationen, Blutung, Infektionen)
  • -Häufig Bauchschmerzen
  • -Nicht bekannt Kolitis
  • -Leber- und Gallenerkrankungen Nicht bekannt Hepatitis, Leberversagen
  • -Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes Sehr häufig Alopezie (reversibel), Erythem, Hautausschlag
  • -Nicht bekannt Kontaktdermatitis, Überempfindlichkeit bei Bestrahlung (Recall-Phänomen), Pruritus, Hyperpigmentierung der Haut und Nägel, Urtikaria
  • -Erkrankungen der Nieren und Harnwege Nicht bekannt Chromaturie (Rotfärbung des Urins für 1-2 Tage nach der Applikation)
  • -Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse Nicht bekannt Amenorrhoe, Azoospermie
  • -Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Sehr häufig Pyrexie, Schmerzen
  • -Häufig Phlebitis an der Infusionsstelle
  • -Nicht bekannt Tod, Hyperpyrexie, Extravasation an der Infusionsstelle (sofortiger lokaler Schmerz/Brennen, schwere Cellulitis, schmerzhafte Ulzeration und Gewebenekrose), venöse Sklerose, Schüttelfrost
  • -Untersuchungen Sehr häufig Erhöhte Bilirubinwerte im Blut, Erhöhung von Aspartataminotransferase, Erhöhung der Blutwerte für alkalische Phosphatase
  • -Häufig EKG-Anomalien (z.B. nichtspezifische ST-T-Wellenveränderungen, QRS-Niedervoltage, T-Wellen)
  • +Systemorganklasse Häufigkeit Unerwünschte Wirkungen
  • +Infektionen und Sehr häufig Sepsis/Septikämie*, Infektionen*
  • +parasitäre Erkrankun
  • +gen
  • +Nicht bekannt Septischer Schock*
  • +Gutartige, bösartige Gelegentlich Akute myeloische Leukämie
  • + und unspezifische
  • +Neubildungen (einsch
  • +l. Zysten und
  • +Polypen)
  • +Nicht bekannt Myelodysplastisches Syndrom
  • +Erkrankungen des Sehr häufig Knochenmarkinsuffizienz,
  • +Blutes und des Panzytopenie, Leukopenie,
  • +Lymphsystems Granulozytopenie (Neutropenie),
  • + Thrombozytopenie, Anämie
  • +Erkrankungen des Nicht bekannt Anaphylaxie/anaphylaktoide
  • +Immunsystems Reaktionen
  • +Stoffwechsel- und Nicht bekannt Dehydratation, akute Hyperurikämie
  • +Ernährungsstörungen (mit möglicher Beeinträchtigung der
  • + Nierenfunktion, vor allem bei
  • + Vorliegen von erhöhten
  • + Leukozytenzahlen vor Beginn der
  • + Behandlung)
  • +Herzerkrankungen Sehr häufig Kardiomyopathie (mit klinischer
  • + Manifestation mit Dyspnoe, Zyanose,
  • + Ödemen [peripher, kardial],
  • + Hepatomegalie, Aszites,
  • + Pleuraerguss und manifester
  • + kongestiver Herzinsuffizienz)
  • +Gelegentlich Myokardinfarkt
  • +Nicht bekannt Myokardischämie (Angina pectoris),
  • + endomyokardiale Fibrose, Perikarditis/My
  • + okarditis, supraventrikuläre
  • + Tachyarrhythmien (wie etwa
  • + Sinustachykardie, ventrikuläre
  • + Extrasystolen, Herzblock)
  • +Gefässerkrankungen Sehr häufig Blutung
  • +Nicht bekannt Flush, Schock, Thrombophlebitis,
  • + Phlebosklerose (Venensklerosen können
  • + in der Folge einer Injektion des
  • + Arzneimittels in ein kleines Gefäss
  • + oder einer wiederholten Injektion in
  • + die gleiche Vene auftreten)
  • +Erkrankungen der Nicht bekannt Hypoxie
  • +Atemwege, des
  • +Brustraums und
  • +Mediastinums
  • +Erkrankungen des Sehr häufig Übelkeit/Erbrechen, Diarrhoe,
  • +Gastrointestinaltrak Ösophagitis, Mukositis/Stomatitis
  • +ts (Schmerzen oder Brennen, Erythem,
  • + Erosionen, Ulzerationen, Blutung,
  • + Infektionen)
  • +Häufig Bauchschmerzen
  • +Nicht bekannt Kolitis
  • +Leber- und Gallenerk Nicht bekannt Hepatitis, Leberversagen
  • +rankungen
  • +Erkrankungen der Sehr häufig Alopezie (reversibel), Erythem,
  • +Haut und des Unterha Hautausschlag
  • +utgewebes
  • +Nicht bekannt Kontaktdermatitis, Überempfindlichkeit
  • + bei Bestrahlung (Recall-Phänomen),
  • + Pruritus, Hyperpigmentierung der Haut
  • + und Nägel, Urtikaria
  • +Erkrankungen der Nicht bekannt Chromaturie (Rotfärbung des Urins
  • +Nieren und Harnwege für 1-2 Tage nach der Applikation)
  • +Erkrankungen der Nicht bekannt Amenorrhoe, Azoospermie
  • +Geschlechtsorgane
  • +und der Brustdrüse
  • +Allgemeine Erkrankun Sehr häufig Pyrexie, Schmerzen
  • +gen und Beschwerden
  • +am Verabreichungsort
  • +Häufig Phlebitis an der Infusionsstelle
  • +Nicht bekannt Tod, Hyperpyrexie, Extravasation an der
  • + Infusionsstelle (sofortiger lokaler
  • + Schmerz/Brennen, schwere Cellulitis,
  • + schmerzhafte Ulzeration und
  • + Gewebenekrose), venöse Sklerose,
  • + Schüttelfrost
  • +Untersuchungen Sehr häufig Erhöhte Bilirubinwerte im Blut,
  • + Erhöhung von Aspartataminotransferas
  • + e, Erhöhung der Blutwerte für
  • + alkalische Phosphatase
  • +Häufig EKG-Anomalien (z.B. nichtspezifische
  • + ST-T-Wellenveränderungen,
  • + QRS-Niedervoltage, T-Wellen)
  • + 
  • +
  • -Sehr hohe Einzeldosen von Daunorubicinhydrochlorid können eine Herzmuskeldegeneration innerhalb von 24 Stunden und eine schwere Myelosuppression innerhalb von 10 bis 14 Tagen verursachen.
  • +Sehr hohe Einzeldosen von Daunorubicinhydrochlorid können eine Herzmuskeldegeneration innerhalb von 24 Stunden und eine schwere Myelosuppression innerhalb von 10 bis 14 Tagen verursachen.
  • -Bei erfolgten Paravasaten ist die Infusion oder Injektion sofort zu stoppen; die Nadel sollte zunächst belassen werden, um sie nach einer kurzen Aspiration zu entfernen. Es wird empfohlen, Dimethyl- Sulfoxid 99% (DMSO 99%) über ein Areal zweifach so gross wie das betroffene Areal lokal zu applizieren (4 Tropfen auf 10 cm² Hautoberfläche) und dies dreimal täglich über einen Zeitraum von mindestens 14 Tagen zu wiederholen. Gegebenenfalls sollte ein Débridement in Erwägung gezogen werden. Wegen des gegensätzlichen Mechanismus sollte eine Kühlung des Areals, z.B. zur Schmerzreduktion, sequenziell mit der DMSO-Applikation erfolgen (Vasokonstriktion vs. Vasodilatation). Andere Massnahmen sind in der Literatur umstritten und von nicht eindeutigem Wert.
  • +Bei erfolgten Paravasaten ist die Infusion oder Injektion sofort zu stoppen; die Nadel sollte zunächst belassen werden, um sie nach einer kurzen Aspiration zu entfernen. Es wird empfohlen, Dimethyl- Sulfoxid 99% (DMSO 99%) über ein Areal zweifach so gross wie das betroffene Areal lokal zu applizieren (4 Tropfen auf 10 cm² Hautoberfläche) und dies dreimal täglich über einen Zeitraum von mindestens 14 Tagen zu wiederholen. Gegebenenfalls sollte ein Débridement in Erwägung gezogen werden. Wegen des gegensätzlichen Mechanismus sollte eine Kühlung des Areals, z.B. zur Schmerzreduktion, sequenziell mit der DMSO-Applikation erfolgen (Vasokonstriktion vs. Vasodilatation). Andere Massnahmen sind in der Literatur umstritten und von nicht eindeutigem Wert.
  • -Die Pharmakokinetik des Daunorubicinhydrochlorids nach i.v.-Applikation zeigt einen biphasischen Verlauf mit Halbwertszeiten von 45 Minuten bzw. 55 Stunden. Die Ausscheidung erfolgt vorwiegend biliär (ca. 40%) und zum geringeren Anteil renal (ca. 13 bis 25%). Eine Einschränkung der Nieren- und Leberfunktion verzögert die Ausscheidung und erhöht die Gefahr der kumulativen Toxizität.
  • +Die Pharmakokinetik des Daunorubicinhydrochlorids nach i.v.-Applikation zeigt einen biphasischen Verlauf mit Halbwertszeiten von 45 Minuten bzw. 55 Stunden. Die Ausscheidung erfolgt vorwiegend biliär (ca. 40%) und zum geringeren Anteil renal (ca. 13 bis 25%). Eine Einschränkung der Nieren- und Leberfunktion verzögert die Ausscheidung und erhöht die Gefahr der kumulativen Toxizität.
  • -Studien zur Untersuchung der Wirkungen von Daunorubicinhydrochlorid auf die Fertilität wurden nicht durchgeführt. Allerdings bedingte Daunorubicinhydrochlorid bei männlichen Hunden, die eine Dosis von 0.25 mg/kg pro Tag (ca. das 8-Fache der empfohlenen Humandosis auf mg/m²-Basis) erhielten, eine testikuläre Atrophie und Totalaplasie der Spermatozyten in den Samenleitern.
  • +Studien zur Untersuchung der Wirkungen von Daunorubicinhydrochlorid auf die Fertilität wurden nicht durchgeführt. Allerdings bedingte Daunorubicinhydrochlorid bei männlichen Hunden, die eine Dosis von 0.25 mg/kg pro Tag (ca. das 8-Fache der empfohlenen Humandosis auf mg/m²-Basis) erhielten, eine testikuläre Atrophie und Totalaplasie der Spermatozyten in den Samenleitern.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Die rekonstituierte Infusionszubereitung ist nicht konserviert. Chemische und physikalische in-use Stabilität wurde für 24 Stunden bei 30 °C und für 48 Stunden bei 2-8 °C gezeigt. Aus mikrobiologischen Gründen sollte die gebrauchsfertige Zubereitung unmittelbar nach Rekonstitution verwendet werden. Falls dies nicht möglich ist, liegen Aufbrauchsfristen und Lagerbedingungen in der Verantwortung des Anwenders und sollten normalerweise nicht länger als 24 Stunden bei 2-8 °C betragen, ausser wenn die Verdünnung/Rekonstitution unter kontrollierten und validierten aseptischen Bedingungen erfolgte.
  • +Die rekonstituierte Infusionszubereitung ist nicht konserviert. Chemische und physikalische in-use Stabilität wurde für 24 Stunden bei 30 °C und für 48 Stunden bei 2-8 °C gezeigt. Aus mikrobiologischen Gründen sollte die gebrauchsfertige Zubereitung unmittelbar nach Rekonstitution verwendet werden. Falls dies nicht möglich ist, liegen Aufbrauchsfristen und Lagerbedingungen in der Verantwortung des Anwenders und sollten normalerweise nicht länger als 24 Stunden bei 2-8 °C betragen, ausser wenn die Verdünnung/Rekonstitution unter kontrollierten und validierten aseptischen Bedingungen erfolgte.
  • -Vor Licht geschützt in der Originalverpackung, nicht über 25 °C und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • +Vor Licht geschützt in der Originalverpackung, nicht über 25 °C und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • -Zur Rekonstitution ist das Pulver für ein Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung mit 10 ml Natriumchlorid 9 mg/ml (0.9%) Injektionslösung zu lösen.
  • +Zur Rekonstitution ist das Pulver für ein Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung mit 10 ml Natriumchlorid 9 mg/ml (0.9%) Injektionslösung zu lösen.
  • -Durchstechflasche zu 20 mg: 1. [A]
  • +Durchstechflasche zu 20 mg: 1. [A]
  • -LLD V003
  • +LLD V003
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