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Home - Fachinformation zu Ullanesse 30mg - Änderungen - 28.01.2026
64 Änderungen an Fachinfo Ullanesse 30mg
  • -Tablettenkern: Lactose-Monohydrat (240 mg), vorverkleisterte Stärke, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Magnesiumstearat.
  • +Tablettenkern: Lactose-Monohydrat (240 mg), vorverkleisterte Stärke, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Magnesiumstearat.
  • -1 Filmtablette 30 mg enthält 1 mg (0.04 mmol) Natrium.
  • +1 Filmtablette 30 mg enthält 1 mg (0.04 mmol) Natrium.
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Filmtablette zu 30 mg Ulipristalacetat.
  • -Vor der Abgabe sollte die Patientin über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Methoden der Notfallkontrazeption aufgeklärt werden. Im Zweifelsfall sollte, auch wenn das Zyklusstadium nicht restlos geklärt werden kann (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»), auf jeden Fall so früh wie möglich eine Notfallkontrazeption durchgeführt werden.
  • +Vor der Abgabe sollte die Patientin über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Methoden der Notfallkontrazeption aufgeklärt werden. Im Zweifelsfall sollte, auch wenn das Zyklusstadium nicht restlos geklärt werden kann (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ), auf jeden Fall so früh wie möglich eine Notfallkontrazeption durchgeführt werden.
  • -Zur Anwendung von Ullanesse bei Jugendlichen (einschliesslich solcher <16 Jahre) liegen eingeschränkte Daten vor. Für Jugendliche ab der Menarche wird, falls indiziert, dieselbe Dosierung wie bei Erwachsenen empfohlen (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Eigenschaften/Wirkungen»).
  • +Zur Anwendung von Ullanesse bei Jugendlichen (einschliesslich solcher <16 Jahre) liegen eingeschränkte Daten vor. Für Jugendliche ab der Menarche wird, falls indiziert, dieselbe Dosierung wie bei Erwachsenen empfohlen (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Eigenschaften/Wirkungen" ).
  • -Bei stark adipösen Patientinnen (BMI ≥35 kg/m2) könnte die Wirksamkeit von Ullanesse eingeschränkt sein.
  • +Bei stark adipösen Patientinnen (BMI ≥35 kg/m2) könnte die Wirksamkeit von Ullanesse eingeschränkt sein.
  • -Bei Frauen, welche innerhalb der letzten 4 Wochen mit Enzyminduktoren (z.B. Carbamazepin, Efavirenz, Rifampicin) behandelt wurden, wird empfohlen, eine nicht-hormonale Methode der Notfallkontrazeption (d.h. eine Kupferspirale) anzuwenden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen»).
  • +Bei Frauen, welche innerhalb der letzten 4 Wochen mit Enzyminduktoren (z.B. Carbamazepin, Efavirenz, Rifampicin) behandelt wurden, wird empfohlen, eine nicht-hormonale Methode der Notfallkontrazeption (d.h. eine Kupferspirale) anzuwenden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Interaktionen" ).
  • -Ullanesse hemmt oder verzögert die Ovulation (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»). Falls die Ovulation bereits stattgefunden hat, ist Ullanesse nicht mehr wirksam. Da der Zeitpunkt der Ovulation nicht vorhergesagt werden kann, muss die Einnahme von Ullanesse so bald wie möglich nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehr erfolgen.
  • +Ullanesse hemmt oder verzögert die Ovulation (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ). Falls die Ovulation bereits stattgefunden hat, ist Ullanesse nicht mehr wirksam. Da der Zeitpunkt der Ovulation nicht vorhergesagt werden kann, muss die Einnahme von Ullanesse so bald wie möglich nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehr erfolgen.
  • -Bei Frauen, die innerhalb der letzten 4 Wochen mit Arzneimitteln behandelt wurden, welche die hepatischen Enzyme induzieren, kann die Wirksamkeit einer medikamentösen Notfallkontrazeption reduziert und damit das Risiko einer ungewollten Schwangerschaft erhöht sein (siehe «Interaktionen»). Die Patientin muss über das erhöhte Schwangerschaftsrisiko aufgeklärt werden, und es ist eine besonders sorgfältige und individuelle Beratung unter Berücksichtigung der anderen Möglichkeiten einer Notfallkontrazeption erforderlich. Im Zweifelsfall sollte ein Gynäkologe / eine Gynäkologin in die Entscheidung einbezogen werden. Bei Patientinnen, welche unter einer Langzeittherapie mit einem CYP3A4-Enzyminduktor stehen, wird die Anwendung von Ullanesse nicht empfohlen.
  • +Bei Frauen, die innerhalb der letzten 4 Wochen mit Arzneimitteln behandelt wurden, welche die hepatischen Enzyme induzieren, kann die Wirksamkeit einer medikamentösen Notfallkontrazeption reduziert und damit das Risiko einer ungewollten Schwangerschaft erhöht sein (siehe "Interaktionen" ). Die Patientin muss über das erhöhte Schwangerschaftsrisiko aufgeklärt werden, und es ist eine besonders sorgfältige und individuelle Beratung unter Berücksichtigung der anderen Möglichkeiten einer Notfallkontrazeption erforderlich. Im Zweifelsfall sollte ein Gynäkologe / eine Gynäkologin in die Entscheidung einbezogen werden. Bei Patientinnen, welche unter einer Langzeittherapie mit einem CYP3A4-Enzyminduktor stehen, wird die Anwendung von Ullanesse nicht empfohlen.
  • -Ullanesse ist ausschliesslich zur sporadischen Anwendung gedacht und sollte keinesfalls eine regelmässige Kontrazeption ersetzen. In jedem Fall sollten die betroffenen Frauen über die Durchführung einer planmässigen Kontrazeption beraten werden. Patientinnen, welche längerfristig mit einem Enzyminduktor behandelt werden, sollten an einen Arzt / eine Ärztin mit entsprechender Erfahrung überwiesen werden.
  • +Ullanesse ist ausschliesslich zur sporadischen Anwendung gedacht und sollte keinesfalls eine regelmässige Kontrazeption ersetzen. In jedem Fall sollten die betroffenen Frauen über die Durchführung einer planmässigen Kontrazeption beraten werden. Patientinnen, welche längerfristig mit einem Enzyminduktor behandelt werden, sollten an einen Arzt / eine Ärztin mit entsprechender Erfahrung überwiesen werden.
  • -Tritt trotz der Einnahme von Ullanesse eine Schwangerschaft ein, sollte die Patientin ihren Gynäkologen / ihre Gynäkologin über die vorgängige Einnahme von Ullanesse unterrichten.
  • +Tritt trotz der Einnahme von Ullanesse eine Schwangerschaft ein, sollte die Patientin ihren Gynäkologen / ihre Gynäkologin über die vorgängige Einnahme von Ullanesse unterrichten.
  • -Ullanesse ist nicht zur Anwendung während der Schwangerschaft geeignet und darf nicht von Frauen eingenommen werden, bei denen der Verdacht auf eine Schwangerschaft besteht bzw. bei denen eine Schwangerschaft bekannt ist. Ullanesse führt jedoch nicht zum Abbruch einer bestehenden Schwangerschaft (siehe «Schwangerschaft, Stillzeit»).
  • +Ullanesse ist nicht zur Anwendung während der Schwangerschaft geeignet und darf nicht von Frauen eingenommen werden, bei denen der Verdacht auf eine Schwangerschaft besteht bzw. bei denen eine Schwangerschaft bekannt ist. Ullanesse führt jedoch nicht zum Abbruch einer bestehenden Schwangerschaft (siehe "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
  • -In den klinischen Studien berichteten 8.7% der mit Ullanesse behandelten Frauen über Zwischenblutungen, mit einer durchschnittlichen Dauer von 2,4 Tagen. In der Mehrzahl dieser Fälle (88,2%) wurden diese als Schmierblutungen beschrieben. Nur 0,4% der Frauen, die Ullanesse im Rahmen der Phase-III-Studien erhielten, gaben eine starke Zwischenblutung an.
  • +In den klinischen Studien berichteten 8.7% der mit Ullanesse behandelten Frauen über Zwischenblutungen, mit einer durchschnittlichen Dauer von 2,4 Tagen. In der Mehrzahl dieser Fälle (88,2%) wurden diese als Schmierblutungen beschrieben. Nur 0,4% der Frauen, die Ullanesse im Rahmen der Phase-III-Studien erhielten, gaben eine starke Zwischenblutung an.
  • -Die gleichzeitige Anwendung eines Notfallkontrazeptivums auf Basis von Levonorgestrel wird nicht empfohlen (siehe «Interaktionen»).
  • -Eine schnelle Rückkehr der Fertilität nach der Behandlung mit Ullanesse zur Notfall-Kontrazeption ist wahrscheinlich. Aus diesem Grund ist die regelmässige Einnahme von Kontrazeptiva schnellstmöglich nach der Einnahme von Ullanesse fortzusetzen bzw. zu beginnen, um einen fortwährenden Konzeptionsschutz zu gewährleisten. Bei Anwendung von Ullanesse ist die Fortsetzung der regelmässigen hormonellen Kontrazeption nicht kontraindiziert, Ullanesse kann aber deren Wirksamkeit beeinträchtigen (siehe «Interaktionen»).
  • +Die gleichzeitige Anwendung eines Notfallkontrazeptivums auf Basis von Levonorgestrel wird nicht empfohlen (siehe "Interaktionen" ).
  • +Eine schnelle Rückkehr der Fertilität nach der Behandlung mit Ullanesse zur Notfall-Kontrazeption ist wahrscheinlich. Aus diesem Grund ist die regelmässige Einnahme von Kontrazeptiva schnellstmöglich nach der Einnahme von Ullanesse fortzusetzen bzw. zu beginnen, um einen fortwährenden Konzeptionsschutz zu gewährleisten. Bei Anwendung von Ullanesse ist die Fortsetzung der regelmässigen hormonellen Kontrazeption nicht kontraindiziert, Ullanesse kann aber deren Wirksamkeit beeinträchtigen (siehe "Interaktionen" ).
  • -Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
  • +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
  • -•- CYP3A4-Induktoren
  • +•- CYP3A4-Induktoren
  • -Bei Patientinnen, die innerhalb der letzten 4 Wochen mit einem Arzneimittel mit enzyminduzierenden Eigenschaften behandelt wurden, sollte daher eine nicht-hormonale Methode der Notfallkontrazeption in Betracht gezogen werden (siehe «Dosierung/Anwendung», Abschnitt «spezielle Dosierungsempfehlungen» sowie «Warnhinweise und Vorsichtmassnahmen»).
  • +Bei Patientinnen, die innerhalb der letzten 4 Wochen mit einem Arzneimittel mit enzyminduzierenden Eigenschaften behandelt wurden, sollte daher eine nicht-hormonale Methode der Notfallkontrazeption in Betracht gezogen werden (siehe "Dosierung/Anwendung" , Abschnitt "spezielle Dosierungsempfehlungen" sowie "Warnhinweise und Vorsichtmassnahmen" ).
  • -Die Gabe von Ulipristalacetat (10 mg Tablette) zusammen mit dem Protonenpumpeninhibitor Esomeprazol (20 mg täglich während 6 Tagen) führte zu einer um etwa 65% tieferen Cmax, einer verzögerten Tmax (von Median 0.75 Stunden auf 1.0 Stunden) und einer um 13% höheren mittleren AUC. Der Einfluss von Arzneimitteln, welche den gastrischen pH erhöhen, dürfte für die Einzelgabe von Ulipristalacetat-Tabletten nicht von klinischer Relevanz sein.
  • +Die Gabe von Ulipristalacetat (10 mg Tablette) zusammen mit dem Protonenpumpeninhibitor Esomeprazol (20 mg täglich während 6 Tagen) führte zu einer um etwa 65% tieferen Cmax, einer verzögerten Tmax (von Median 0.75 Stunden auf 1.0 Stunden) und einer um 13% höheren mittleren AUC. Der Einfluss von Arzneimitteln, welche den gastrischen pH erhöhen, dürfte für die Einzelgabe von Ulipristalacetat-Tabletten nicht von klinischer Relevanz sein.
  • -•Die Wirksamkeit hormonaler Kontrazeptiva (sowohl von kombinierten Kontrazeptiva als auch von Gestagen-Monopräparaten) kann reduziert sein. Umgekehrt könnte auch die Gestagen-Komponente des Kontrazeptivums den Einfluss von Ulipristalacetat auf die Ovulation beeinträchtigen. Es wird daher empfohlen, bis zum Eintritt der nächsten Menstruation eine Barrieremethode anzuwenden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +•Die Wirksamkeit hormonaler Kontrazeptiva (sowohl von kombinierten Kontrazeptiva als auch von Gestagen-Monopräparaten) kann reduziert sein. Umgekehrt könnte auch die Gestagen-Komponente des Kontrazeptivums den Einfluss von Ulipristalacetat auf die Ovulation beeinträchtigen. Es wird daher empfohlen, bis zum Eintritt der nächsten Menstruation eine Barrieremethode anzuwenden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Ullanesse ist bei bestehender oder vermuteter Schwangerschaft kontraindiziert. Obwohl kein teratogenes Potenzial festgestellt wurde, sind die tierexperimentellen Daten in Bezug auf die Reproduktionstoxizität nicht ausreichend (siehe «Präklinische Daten»). Über den Gesundheitszustand von Föten/Neugeborenen nach intrauteriner Exposition liegen nur limitierte Humandaten vor. Die bisherigen Beobachtungen ergaben jedoch keine Hinweise auf kongenitale Anomalien oder eine Entwicklungsverzögerung. Zur Erfassung des Verlaufes und Ausgangs von Schwangerschaften nach Ullanesse-Exposition wird ein Schwangerschaftsregister geführt. Alle Anwenderinnen sowie Angehörige der Gesundheitsberufe werden gebeten, Fälle einer Schwangerschaft mit Ullanesse-Exposition an den Inhaber der Zulassung (siehe «Zulassungsinhaberin») zu melden.
  • +Ullanesse ist bei bestehender oder vermuteter Schwangerschaft kontraindiziert. Obwohl kein teratogenes Potenzial festgestellt wurde, sind die tierexperimentellen Daten in Bezug auf die Reproduktionstoxizität nicht ausreichend (siehe "Präklinische Daten" ). Über den Gesundheitszustand von Föten/Neugeborenen nach intrauteriner Exposition liegen nur limitierte Humandaten vor. Die bisherigen Beobachtungen ergaben jedoch keine Hinweise auf kongenitale Anomalien oder eine Entwicklungsverzögerung. Zur Erfassung des Verlaufes und Ausgangs von Schwangerschaften nach Ullanesse-Exposition wird ein Schwangerschaftsregister geführt. Alle Anwenderinnen sowie Angehörige der Gesundheitsberufe werden gebeten, Fälle einer Schwangerschaft mit Ullanesse-Exposition an den Inhaber der Zulassung (siehe "Zulassungsinhaberin" ) zu melden.
  • -Ulipristalacetat tritt in die Muttermilch über (siehe «Pharmakokinetik»). Die Auswirkungen für Neugeborene/Säuglinge wurden nicht untersucht. Ein Risiko für das gestillte Kind kann nicht ausgeschlossen werden. Nach der Einnahme von Ullanesse ist das Stillen für eine Woche auszusetzen und die Milch in dieser Zeit abzupumpen.
  • +Ulipristalacetat tritt in die Muttermilch über (siehe "Pharmakokinetik" ). Die Auswirkungen für Neugeborene/Säuglinge wurden nicht untersucht. Ein Risiko für das gestillte Kind kann nicht ausgeschlossen werden. Nach der Einnahme von Ullanesse ist das Stillen für eine Woche auszusetzen und die Milch in dieser Zeit abzupumpen.
  • -Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt. Die unter «unerwünschte Wirkungen» beschriebenen Effekte wie Schwindelgefühl, Schläfrigkeit, Verschwommensehen oder Aufmerksamkeitsstörungen sollten beachtet werden.
  • +Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt. Die unter "unerwünschte Wirkungen" beschriebenen Effekte wie Schwindelgefühl, Schläfrigkeit, Verschwommensehen oder Aufmerksamkeitsstörungen sollten beachtet werden.
  • -Nachfolgend sind die unerwünschten Wirkungen nach Organklassen und Häufigkeit zusammengestellt, die im Phase-III-Programm an 2637 Frauen sowie nach der Marktzulassung unter Ulipristalacetat beobachtet wurden. Die Häufigkeiten sind dabei wie folgt definiert: häufig: ≥1/100 - <1/10; gelegentlich: ≥1/1000 - <1/100; selten: ≥1/10'000 - <1/1000.
  • +Nachfolgend sind die unerwünschten Wirkungen nach Organklassen und Häufigkeit zusammengestellt, die im Phase-III-Programm an 2637 Frauen sowie nach der Marktzulassung unter Ulipristalacetat beobachtet wurden. Die Häufigkeiten sind dabei wie folgt definiert: häufig: ≥1/100 - <1/10; gelegentlich: ≥1/1000 - <1/100; selten: ≥1/10'000 - <1/1000.
  • -Insgesamt entspricht das Sicherheitsprofil von Ullanesse bei Jugendlichen jenem bei Erwachsenen. Eine Verlängerung des Menstruationszyklus (einschliesslich einer solchen um mehr als 20 Tage) wurde jedoch bei Jugendlichen häufiger beobachtet als bei Erwachsenen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Insgesamt entspricht das Sicherheitsprofil von Ullanesse bei Jugendlichen jenem bei Erwachsenen. Eine Verlängerung des Menstruationszyklus (einschliesslich einer solchen um mehr als 20 Tage) wurde jedoch bei Jugendlichen häufiger beobachtet als bei Erwachsenen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Zur Überdosierung von Ulipristalacetat liegen nur begrenzte Erfahrungen vor. Eine begrenzte Anzahl Probandinnen erhielt Einzeldosen von bis zu 200 mg, ohne dass es zu schwer verlaufenden oder schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen kam. Insgesamt ist im Falle einer Überdosierung mit dem vermehrten Auftreten der unter «Unerwünschte Wirkungen» genannten Symptome zu rechnen, insbesondere mit einer veränderten Zyklusdauer. Es existiert kein spezifisches Antidot, eine Behandlung sollte ggf symptomatisch erfolgen.
  • +Zur Überdosierung von Ulipristalacetat liegen nur begrenzte Erfahrungen vor. Eine begrenzte Anzahl Probandinnen erhielt Einzeldosen von bis zu 200 mg, ohne dass es zu schwer verlaufenden oder schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen kam. Insgesamt ist im Falle einer Überdosierung mit dem vermehrten Auftreten der unter "Unerwünschte Wirkungen" genannten Symptome zu rechnen, insbesondere mit einer veränderten Zyklusdauer. Es existiert kein spezifisches Antidot, eine Behandlung sollte ggf symptomatisch erfolgen.
  • -Daneben hat Ulipristalacetat auch hohe Affinität zum Glucocorticoidrezeptor; in vitro zeigten sich beim Tier antiglucocorticoide Wirkungen. Beim Menschen wurden diese Wirkungen allerdings selbst nach wiederholter Anwendung einer Tagesdosis von 10 mg nicht beobachtet. Ulipristalacetat hat nur minimale Affinität zum Androgenrezeptor und keine Affinität zu menschlichen Estrogen- oder Mineralocorticoidrezeptoren.
  • +Daneben hat Ulipristalacetat auch hohe Affinität zum Glucocorticoidrezeptor; in vitro zeigten sich beim Tier antiglucocorticoide Wirkungen. Beim Menschen wurden diese Wirkungen allerdings selbst nach wiederholter Anwendung einer Tagesdosis von 10 mg nicht beobachtet. Ulipristalacetat hat nur minimale Affinität zum Androgenrezeptor und keine Affinität zu menschlichen Estrogen- oder Mineralocorticoidrezeptoren.
  • -In zwei klinischen Studien an Erwachsenen wurde Ullanesse bis zu 120 Stunden nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr eingenommen. In einer offenen klinischen Studie, die Frauen einschloss, die zwischen 48 und 120 Stunden nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehr bzw. Versagen der Kontrazeption mit Ulipristalacetat behandelt wurden, lag die Schwangerschaftsrate bei 2,1% (26/1241). Die zweite, kleinere Studie bestätigte die kontrazeptive Wirksamkeit von Ullanesse auch bei Einnahme erst 72-120 Stunden nach dem ungeschützten Verkehr.
  • +In zwei klinischen Studien an Erwachsenen wurde Ullanesse bis zu 120 Stunden nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr eingenommen. In einer offenen klinischen Studie, die Frauen einschloss, die zwischen 48 und 120 Stunden nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehr bzw. Versagen der Kontrazeption mit Ulipristalacetat behandelt wurden, lag die Schwangerschaftsrate bei 2,1% (26/1241). Die zweite, kleinere Studie bestätigte die kontrazeptive Wirksamkeit von Ullanesse auch bei Einnahme erst 72-120 Stunden nach dem ungeschützten Verkehr.
  • -Eine Verlängerung des Zyklus, in welchem Ullanesse angewendet wurde, um mehr als 7 Tage fand sich bei Jugendlichen signifikant häufiger als bei erwachsenen Anwenderinnen (42.6% vs. 37.0%, relatives Risiko 1.36 [95%-Konfidenzintervall 1.04-1.78]; siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Für andere unerwünschte Wirkungen fanden sich keine relevanten Unterschiede zwischen Jugendlichen und Erwachsenen.
  • +Eine Verlängerung des Zyklus, in welchem Ullanesse angewendet wurde, um mehr als 7 Tage fand sich bei Jugendlichen signifikant häufiger als bei erwachsenen Anwenderinnen (42.6% vs. 37.0%, relatives Risiko 1.36 [95%-Konfidenzintervall 1.04-1.78]; siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Für andere unerwünschte Wirkungen fanden sich keine relevanten Unterschiede zwischen Jugendlichen und Erwachsenen.
  • -Nach oraler Gabe einer Einzeldosis von 30 mg wird Ulipristalacetat rasch resorbiert. Der Plasmaspitzenspiegel von 176 ± 89 ng/ml wird etwa 1 Stunde (0,5–2,0 h) nach der Einnahme erreicht, die Fläche unter der Kurve (AUC0-∞) beträgt 556 ± 260 ng•h/ml.
  • -Bei Einnahme von Ulipristalacetat mit einem fettreichen Frühstück war die durchschnittliche Cmax um 45% vermindert und der Medianwert der Tmax verlängert (von 0,75 auf 3 Stunden), während die mittlere AUC0-∞ um 25% höher lag als bei der Nüchterneinnahme. Ähnliche Ergebnisse wurden für den pharmakologisch wirksamen, monodemethylierten Metaboliten gefunden.
  • +Nach oraler Gabe einer Einzeldosis von 30 mg wird Ulipristalacetat rasch resorbiert. Der Plasmaspitzenspiegel von 176 ± 89 ng/ml wird etwa 1 Stunde (0,5–2,0 h) nach der Einnahme erreicht, die Fläche unter der Kurve (AUC0-∞) beträgt 556 ± 260 ng•h/ml.
  • +Bei Einnahme von Ulipristalacetat mit einem fettreichen Frühstück war die durchschnittliche Cmax um 45% vermindert und der Medianwert der Tmax verlängert (von 0,75 auf 3 Stunden), während die mittlere AUC0-∞ um 25% höher lag als bei der Nüchterneinnahme. Ähnliche Ergebnisse wurden für den pharmakologisch wirksamen, monodemethylierten Metaboliten gefunden.
  • -Ulipristalacetat ist eine lipophile Verbindung und tritt in die Muttermilch über. Die durchschnittliche, tägliche Exkretion beträgt 13,35 μg [0-24 Stunden], 2,16 μg [24-48 Stunden], 1,06 μg [48-72 Stunden], 0,58 μg [72-96 Stunden] und 0,31 μg [96-120 Stunden].
  • +Ulipristalacetat ist eine lipophile Verbindung und tritt in die Muttermilch über. Die durchschnittliche, tägliche Exkretion beträgt 13,35 μg [0-24 Stunden], 2,16 μg [24-48 Stunden], 1,06 μg [48-72 Stunden], 0,58 μg [72-96 Stunden] und 0,31 μg [96-120 Stunden].
  • -Ulipristalacetat wird überwiegend über die Faezes eliminiert, nur weniger als 10% werden über den Urin ausgeschieden. Die terminale Halbwertszeit betrug nach einer Einzeldosis von 30 mg 32,4 ± 6,3 Stunden, die mittlere orale Clearance (Cl/F) lag bei 76,8 ± 64,0 l/h.
  • +Ulipristalacetat wird überwiegend über die Faezes eliminiert, nur weniger als 10% werden über den Urin ausgeschieden. Die terminale Halbwertszeit betrug nach einer Einzeldosis von 30 mg 32,4 ± 6,3 Stunden, die mittlere orale Clearance (Cl/F) lag bei 76,8 ± 64,0 l/h.
  • -Informationen aus Studien zur Beurteilung der Reproduktionstoxizität liegen nur in begrenztem Umfang vor, da in diesen Studien keine Messung der Exposition vorgenommen wurde. Ulipristalacetat wirkt embryoletal bei Ratten, Kaninchen (in wiederholten Dosen über 1 mg/kg) und Affen. Die Sicherheit in Bezug auf menschliche Embryonen bei den genannten wiederholten Dosen ist nicht bekannt. Bei Dosierungen, die ausreichend niedrig für eine Aufrechterhaltung der Schwangerschaft waren, wurden in den tierexperimentellen Studien keine teratogenen Wirkungen beobachtet.
  • +Informationen aus Studien zur Beurteilung der Reproduktionstoxizität liegen nur in begrenztem Umfang vor, da in diesen Studien keine Messung der Exposition vorgenommen wurde. Ulipristalacetat wirkt embryoletal bei Ratten, Kaninchen (in wiederholten Dosen über 1 mg/kg) und Affen. Die Sicherheit in Bezug auf menschliche Embryonen bei den genannten wiederholten Dosen ist nicht bekannt. Bei Dosierungen, die ausreichend niedrig für eine Aufrechterhaltung der Schwangerschaft waren, wurden in den tierexperimentellen Studien keine teratogenen Wirkungen beobachtet.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
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