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Home - Fachinformation zu Sitagliptin Metformin Spirig HC 50/500 mg - Änderungen - 28.01.2026
80 Änderungen an Fachinfo Sitagliptin Metformin Spirig HC 50/500 mg
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Filmtabletten mit 50 mg Sitagliptin als Sitagliptinhydrochlorid-Monohydrat und 500 mg Metforminhydrochlorid (Sitagliptin Metformin Spirig HC 50 mg/500 mg), 850 mg Metforminhydrochlorid (Sitagliptin Metformin Spirig HC 50 mg/850 mg) sowie 1000 mg Metforminhydrochlorid (Sitagliptin Metformin Spirig HC 50 mg/1000 mg).
  • -Die Dosierung der antihyperglykämischen Therapie mit Sitagliptin Metformin Spirig HC sollte individuell auf der gegenwärtigen Therapie des Patienten, der Wirksamkeit und der Verträglichkeit basieren, wobei die empfohlene tägliche Maximaldosis von 100 mg Sitagliptin nicht überschritten werden sollte.
  • +Die Dosierung der antihyperglykämischen Therapie mit Sitagliptin Metformin Spirig HC sollte individuell auf der gegenwärtigen Therapie des Patienten, der Wirksamkeit und der Verträglichkeit basieren, wobei die empfohlene tägliche Maximaldosis von 100 mg Sitagliptin nicht überschritten werden sollte.
  • -50 mg Sitagliptin/500 mg Metforminhydrochlorid
  • -50 mg Sitagliptin/850 mg Metforminhydrochlorid
  • -50 mg Sitagliptin/1000 mg Metforminhydrochlorid
  • +50 mg Sitagliptin/500 mg Metforminhydrochlorid
  • +50 mg Sitagliptin/850 mg Metforminhydrochlorid
  • +50 mg Sitagliptin/1000 mg Metforminhydrochlorid
  • -Für Patienten, bei denen mit einer Metformin-Monotherapie eine ungenügende Blutzuckereinstellung erreicht wird, sollte die übliche Initialdosis von Sitagliptin Metformin Spirig HC zweimal täglich 50 mg Sitagliptin betragen (insgesamt 100 mg täglich), plus die schon vorher verabreichte Dosis Metformin.
  • +Für Patienten, bei denen mit einer Metformin-Monotherapie eine ungenügende Blutzuckereinstellung erreicht wird, sollte die übliche Initialdosis von Sitagliptin Metformin Spirig HC zweimal täglich 50 mg Sitagliptin betragen (insgesamt 100 mg täglich), plus die schon vorher verabreichte Dosis Metformin.
  • -Für Patienten, bei denen mit einer Sitagliptin-Monotherapie eine ungenügende Blutzuckereinstellung erreicht wird, sollte die übliche Initialdosis von Sitagliptin Metformin Spirig HC zweimal täglich 50 mg Sitagliptin/500 mg Metforminhydrochlorid betragen. Die Patienten können bis zu einer Dosis von zweimal täglich 50 mg Sitagliptin/1000 mg Metforminhydrochlorid auftitriert werden. Patienten mit einer Sitagliptin-Monotherapie, deren Dosis wegen einer Nierenfunktionsstörung angepasst wurde, sollten nicht auf Sitagliptin Metformin Spirig HC umgestellt werden (siehe KONTRAINDIKATIONEN).
  • +Für Patienten, bei denen mit einer Sitagliptin-Monotherapie eine ungenügende Blutzuckereinstellung erreicht wird, sollte die übliche Initialdosis von Sitagliptin Metformin Spirig HC zweimal täglich 50 mg Sitagliptin/500 mg Metforminhydrochlorid betragen. Die Patienten können bis zu einer Dosis von zweimal täglich 50 mg Sitagliptin/1000 mg Metforminhydrochlorid auftitriert werden. Patienten mit einer Sitagliptin-Monotherapie, deren Dosis wegen einer Nierenfunktionsstörung angepasst wurde, sollten nicht auf Sitagliptin Metformin Spirig HC umgestellt werden (siehe KONTRAINDIKATIONEN).
  • -Die übliche Initialdosis Sitagliptin Metformin Spirig HC sollte zweimal täglich Sitagliptin 50 mg enthalten (insgesamt 100 mg täglich). Bei der Festlegung der Initialdosis der Metformin-Komponente muss der gegenwärtige Blutzuckerspiegel und die bisherige Dosierung von Metformin, falls dieses schon vorher eingenommen wurde, berücksichtigt werden. Eine graduelle Dosissteigerung sollte vorgenommen werden, um allfällige gastrointestinale Beschwerden wegen Metformin zu vermindern. Bei Patienten, die gegenwärtig einen Sulfonylharnstoff einnehmen oder mit einer Sulfonylharnstoff-Therapie beginnen, empfiehlt es sich, die Sulfonylharnstoffdosis tiefer anzusetzen, um das Risiko einer durch Sulfonylharnstoff induzierten Hypoglykämie zu reduzieren (siehe WARNHINWEISE UND VORSICHTSMASSNAHMEN).
  • +Die übliche Initialdosis Sitagliptin Metformin Spirig HC sollte zweimal täglich Sitagliptin 50 mg enthalten (insgesamt 100 mg täglich). Bei der Festlegung der Initialdosis der Metformin-Komponente muss der gegenwärtige Blutzuckerspiegel und die bisherige Dosierung von Metformin, falls dieses schon vorher eingenommen wurde, berücksichtigt werden. Eine graduelle Dosissteigerung sollte vorgenommen werden, um allfällige gastrointestinale Beschwerden wegen Metformin zu vermindern. Bei Patienten, die gegenwärtig einen Sulfonylharnstoff einnehmen oder mit einer Sulfonylharnstoff-Therapie beginnen, empfiehlt es sich, die Sulfonylharnstoffdosis tiefer anzusetzen, um das Risiko einer durch Sulfonylharnstoff induzierten Hypoglykämie zu reduzieren (siehe WARNHINWEISE UND VORSICHTSMASSNAHMEN).
  • -Die übliche Initialdosis Sitagliptin Metformin Spirig HC sollte zweimal täglich Sitagliptin 50 mg enthalten (insgesamt 100 mg täglich). Bei der Festlegung der Initialdosis der Metformin-Komponente muss der gegenwärtige Blutzuckerspiegel und die bisherige Dosierung von Metformin, falls dieses schon vorher eingenommen wurde, berücksichtigt werden. Eine graduelle Dosissteigerung sollte vorgenommen werden, um allfällige gastrointestinale Beschwerden wegen Metformin zu vermindern. Bei Patienten, die gegenwärtig mit Insulin behandelt werden oder mit einer Insulin-Therapie beginnen, empfiehlt es sich, die Insulindosis tiefer anzusetzen, um das Risiko einer Hypoglykämie zu reduzieren (siehe WARNHINWEISE UND VORSICHTSMASSNAHMEN).
  • +Die übliche Initialdosis Sitagliptin Metformin Spirig HC sollte zweimal täglich Sitagliptin 50 mg enthalten (insgesamt 100 mg täglich). Bei der Festlegung der Initialdosis der Metformin-Komponente muss der gegenwärtige Blutzuckerspiegel und die bisherige Dosierung von Metformin, falls dieses schon vorher eingenommen wurde, berücksichtigt werden. Eine graduelle Dosissteigerung sollte vorgenommen werden, um allfällige gastrointestinale Beschwerden wegen Metformin zu vermindern. Bei Patienten, die gegenwärtig mit Insulin behandelt werden oder mit einer Insulin-Therapie beginnen, empfiehlt es sich, die Insulindosis tiefer anzusetzen, um das Risiko einer Hypoglykämie zu reduzieren (siehe WARNHINWEISE UND VORSICHTSMASSNAHMEN).
  • -Sitagliptin Metformin Spirig HC ist kontraindiziert bei Patienten mit einer geschätzten glomerulären Filtrationsrate (eGFR) <30 ml/min/1.73 m2.
  • -Sitagliptin Metformin Spirig HC ist nicht empfohlen bei Patienten mit einer eGFR ≥30 ml/min/1.73 m2 und <45 ml/min/1.73 m2, weil diese Patienten eine tiefere Sitagliptin-Dosierung benötigen als beim Kombinationspräparat Sitagliptin Metformin Spirig HC erhältlich ist.
  • +Sitagliptin Metformin Spirig HC ist kontraindiziert bei Patienten mit einer geschätzten glomerulären Filtrationsrate (eGFR) <30 ml/min/1.73 m2.
  • +Sitagliptin Metformin Spirig HC ist nicht empfohlen bei Patienten mit einer eGFR ≥30 ml/min/1.73 m2 und <45 ml/min/1.73 m2, weil diese Patienten eine tiefere Sitagliptin-Dosierung benötigen als beim Kombinationspräparat Sitagliptin Metformin Spirig HC erhältlich ist.
  • -1.Schwerer Nierenfunktionsstörung (eGFR <30 ml/min/1.73 m2) (siehe WARNHINWEISE UND VORSICHTSMASSNAHMEN, Metforminhydrochlorid, Nierenfunktionsstörung).
  • +1.Schwerer Nierenfunktionsstörung (eGFR <30 ml/min/1.73 m2) (siehe WARNHINWEISE UND VORSICHTSMASSNAHMEN, Metforminhydrochlorid, Nierenfunktionsstörung).
  • -5.Die intravaskuläre Applikation von iodhaltigen Kontrastmitteln für Röntgenuntersuchungen kann zu einem Nierenversagen und somit zu einer Metforminakkumulation und Laktatazidose führen. Die Behandlung mit Metformin muss 48 h vor einer solchen Untersuchung unterbrochen werden, falls die Kreatinin-Clearance <60 ml/min, resp. die eGFR <60 ml/min/1.73 m2 beträgt. Die Therapie mit Metformin darf nur fortgeführt werden, wenn eine Überprüfung der Nierenfunktion 48 h nach der Kontrastmitteluntersuchung keine weitere Verschlechterung ergeben hat (siehe WARNHINWEISE UND VORSICHTSMASSNAHMEN).
  • +5.Die intravaskuläre Applikation von iodhaltigen Kontrastmitteln für Röntgenuntersuchungen kann zu einem Nierenversagen und somit zu einer Metforminakkumulation und Laktatazidose führen. Die Behandlung mit Metformin muss 48 h vor einer solchen Untersuchung unterbrochen werden, falls die Kreatinin-Clearance <60 ml/min, resp. die eGFR <60 ml/min/1.73 m2 beträgt. Die Therapie mit Metformin darf nur fortgeführt werden, wenn eine Überprüfung der Nierenfunktion 48 h nach der Kontrastmitteluntersuchung keine weitere Verschlechterung ergeben hat (siehe WARNHINWEISE UND VORSICHTSMASSNAHMEN).
  • -Kontrolle der Nierenfunktion: Sitagliptin und Metformin werden hauptsächlich durch die Niere ausgeschieden. Vor Beginn einer Therapie mit Sitagliptin Metformin Spirig HC soll die Nierenfunktion untersucht werden, da das Risiko einer Metforminakkumulation und Laktatazidose mit zunehmender Einschränkung der Nierenfunktion ansteigt. Sitagliptin Metformin Spirig HC ist kontraindiziert bei Patienten mit einer schweren Nierenfunktionsstörung (eGFR <30 ml/min/1.73 m2).
  • +Kontrolle der Nierenfunktion: Sitagliptin und Metformin werden hauptsächlich durch die Niere ausgeschieden. Vor Beginn einer Therapie mit Sitagliptin Metformin Spirig HC soll die Nierenfunktion untersucht werden, da das Risiko einer Metforminakkumulation und Laktatazidose mit zunehmender Einschränkung der Nierenfunktion ansteigt. Sitagliptin Metformin Spirig HC ist kontraindiziert bei Patienten mit einer schweren Nierenfunktionsstörung (eGFR <30 ml/min/1.73 m2).
  • -·einmal jährlich bei Patienten mit normaler Nierenfunktion;
  • -·alle 3 – 6 Monate bei Patienten mit einer eGFR von ≤59 ml/min/1.73 m2, sowie bei älteren Patienten.
  • -Sitagliptin Metformin Spirig HC soll sofort abgesetzt werden, wenn die eGFR unter 30 ml/min/1.73 m2 sinkt.
  • +einmal jährlich bei Patienten mit normaler Nierenfunktion;
  • +alle 3 – 6 Monate bei Patienten mit einer eGFR von ≤59 ml/min/1.73 m2, sowie bei älteren Patienten.
  • +Sitagliptin Metformin Spirig HC soll sofort abgesetzt werden, wenn die eGFR unter 30 ml/min/1.73 m2 sinkt.
  • -·Einschränkung der Nierenfunktion
  • -·Nicht-kontrollierte Hypothyreose
  • -·Persönliche oder familiäre Vorgeschichte von erblichen Muskelerkrankungen
  • -·Vorgeschichte von Muskeltoxizität mit einem Statin oder Fibrat
  • -·Alkoholabhängigkeit
  • -·Ältere Personen (≥65 Jahre): die Notwendigkeit einer solchen Messung sollte bei Vorhandensein von anderen prädisponierenden Faktoren für eine Rhabdomyolyse in Betracht gezogen werden
  • -·Weibliches Geschlecht: die Notwendigkeit einer solchen Messung sollte bei Vorhandensein von anderen prädisponierenden Faktoren für eine Rhabdomyolyse in Betracht gezogen werden
  • +-Einschränkung der Nierenfunktion
  • +-Nicht-kontrollierte Hypothyreose
  • +-Persönliche oder familiäre Vorgeschichte von erblichen Muskelerkrankungen
  • +-Vorgeschichte von Muskeltoxizität mit einem Statin oder Fibrat
  • +-Alkoholabhängigkeit
  • +-Ältere Personen (≥65 Jahre): die Notwendigkeit einer solchen Messung sollte bei Vorhandensein von anderen prädisponierenden Faktoren für eine Rhabdomyolyse in Betracht gezogen werden
  • +-Weibliches Geschlecht: die Notwendigkeit einer solchen Messung sollte bei Vorhandensein von anderen prädisponierenden Faktoren für eine Rhabdomyolyse in Betracht gezogen werden
  • -Anwendung von iodhaltigen Kontrastmitteln: Die intravaskuläre Applikation von iodhaltigen Kontrastmitteln für Röntgenuntersuchungen kann zu Nierenversagen führen. Da dies zu Metforminakkumulation und Laktatazidose führen kann, soll die Behandlung mit Metformin bei Patienten mit einer eGFR <60 ml/min/1.73 m2 rechtzeitig vor einer solchen Untersuchung (ca. 2 Tage) unterbrochen werden und erst wiederaufgenommen werden, wenn sich die Nierenfunktion 2 Tage im Anschluss an die Kontrastmitteluntersuchung nicht verschlechtert.
  • +Anwendung von iodhaltigen Kontrastmitteln: Die intravaskuläre Applikation von iodhaltigen Kontrastmitteln für Röntgenuntersuchungen kann zu Nierenversagen führen. Da dies zu Metforminakkumulation und Laktatazidose führen kann, soll die Behandlung mit Metformin bei Patienten mit einer eGFR <60 ml/min/1.73 m2 rechtzeitig vor einer solchen Untersuchung (ca. 2 Tage) unterbrochen werden und erst wiederaufgenommen werden, wenn sich die Nierenfunktion 2 Tage im Anschluss an die Kontrastmitteluntersuchung nicht verschlechtert.
  • -Sitagliptin Metformin Spirig HC enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro 1 Filmtablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
  • +Sitagliptin Metformin Spirig HC enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro 1 Filmtablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
  • - Anzahl Patienten (%)
  • -Studie mit Sitagliptin und Metformin bei unter Diät und Bewegung ungenügend eingestellten Patienten Studie mit Sitagliptin als Add-on zu Metformin
  • -Placebo Sitagliptin 100 mg q.d. Metformin 500 oder 1000 mg b.i.d. †† Sitagliptin 50 mg b.i.d. + Metformin 500 oder 1000 mg b.i.d. †† Placebo und Metformin ≥1500 mg täglich Sitagliptin 100 mg q.d. und Metformin ≥1500 mg täglich
  • -N = 176 N = 179 N = 364 N = 372 N= 237 N= 464
  • -Hypoglykämie 1 (0.6) 1 (0.6) 3 (0.8) 6 (1.6) 5 (2.1) 6 (1.3)
  • -Diarrhö 7 (4.0) 5 (2.8) 28 (7.7) 28 (7.5) 6 (2.5) 11 (2.4)
  • -Nausea 2 (1.1) 2 (1.1) 20 (5.5) 18 (4.8) 2 (0.8) 6 (1.3)
  • -Erbrechen 1 (0.6) 0 (0.0) 2 (0.5) 8 (2.1) 2 (0.8) 5 (1.1)
  • -Bauchschmerzen† 4 (2.3) 6 (3.4) 14 (3.8) 11 (3.0) 9 (3.8) 10 (2.2)
  • + Anzahl Patienten (%)
  • +Studie mit Sitaglipt Studie mit Sitaglipt
  • +in und Metformin in als Add-on zu
  • +bei unter Diät und Metformin
  • +Bewegung ungenügend
  • +eingestellten
  • +Patienten
  • +Placebo Sitagliptin100 mg Metformin500 oder Sitagliptin50 mg Placebo und Metformi Sitagliptin 100 mg
  • + q.d. 1000 mg b.i.d. †† b.i.d. +Metformin500 n≥1500 mg täglich q.d. und Metformin≥1
  • + oder 1000 mg 500 mg täglich
  • + b.i.d. ††
  • +N = 176 N = 179 N = 364 N = 372 N= 237 N= 464
  • +Hypoglykämie 1 (0.6) 1 (0.6) 3 (0.8) 6 (1.6) 5 (2.1) 6 (1.3)
  • +Diarrhö 7 (4.0) 5 (2.8) 28 (7.7) 28 (7.5) 6 (2.5) 11 (2.4)
  • +Nausea 2 (1.1) 2 (1.1) 20 (5.5) 18 (4.8) 2 (0.8) 6 (1.3)
  • +Erbrechen 1 (0.6) 0 (0.0) 2 (0.5) 8 (2.1) 2 (0.8) 5 (1.1)
  • +Bauchschmerzen† 4 (2.3) 6 (3.4) 14 (3.8) 11 (3.0) 9 (3.8) 10 (2.2)
  • + 
  • +
  • -In allen Studien wurden alle als «Hypoglykämie» bezeichneten Nebenwirkungen berücksichtigt, d.h. auch solche, die nicht durch eine Blutzuckerbestimmung bestätigt wurden.
  • +In allen Studien wurden alle als "Hypoglykämie" bezeichneten Nebenwirkungen berücksichtigt, d.h. auch solche, die nicht durch eine Blutzuckerbestimmung bestätigt wurden.
  • -Häufig: Vitamin-B12-Mangel. Bei Patienten mit megaloblastischer Anämie wird empfohlen, eine solche Ätiologie in Betracht zu ziehen (siehe WARNHINWEISE UND VORSICHTSMASSNAHMEN).
  • +Häufig: Vitamin-B12-Mangel. Bei Patienten mit megaloblastischer Anämie wird empfohlen, eine solche Ätiologie in Betracht zu ziehen (siehe WARNHINWEISE UND VORSICHTSMASSNAHMEN).
  • -TECOS kardiovaskuläre Sicherheitsstudie: Die TECOS-Studie (Trial Evaluating Cardiovascular Outcomes with Sitagliptin) umfasste eine Intention-to-treat Population, von denen 7332 Patienten täglich mit 100 mg Sitagliptin (bzw. 50 mg täglich, falls die geschätzte glomeruläre Filtrationsrate (eGFR) zu Studienbeginn zwischen ≥30 und <50 ml/min/1.73m2 lag) behandelt wurden und 7339 Patienten mit Placebo behandelt wurden. Beide Behandlungen wurden zur üblichen Therapie hinzugefügt. Die Studienpopulation beinhaltete total 2004 Patienten, die ≥75 Jahre alt waren (970 mit Sitagliptin und 1034 mit Placebo behandelt). Die Häufigkeit von schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen war insgesamt bei Patienten unter Sitagliptin vergleichbar mit den Patienten unter Placebo. Eine Beurteilung der vordefinierten Diabetes-bezogenen Komplikationen ergab ähnliche Inzidenzen zwischen den Gruppen, einschliesslich Infektionen (18.4% der mit Sitagliptin behandelten Patienten und 17.7% der mit Placebo behandelten Patienten) und Nierenversagen (1.4% der mit Sitagliptin behandelten Patienten und 1.5% der mit Placebo behandelten Patienten). Das Profil der unerwünschten Ereignisse bei Patienten ≥75 Jahre war im Allgemeinen ähnlich zur Gesamtpopulation.
  • +TECOS kardiovaskuläre Sicherheitsstudie: Die TECOS-Studie (Trial Evaluating Cardiovascular Outcomes with Sitagliptin) umfasste eine Intention-to-treat Population, von denen 7332 Patienten täglich mit 100 mg Sitagliptin (bzw. 50 mg täglich, falls die geschätzte glomeruläre Filtrationsrate (eGFR) zu Studienbeginn zwischen ≥30 und <50 ml/min/1.73m2 lag) behandelt wurden und 7339 Patienten mit Placebo behandelt wurden. Beide Behandlungen wurden zur üblichen Therapie hinzugefügt. Die Studienpopulation beinhaltete total 2004 Patienten, die ≥75 Jahre alt waren (970 mit Sitagliptin und 1034 mit Placebo behandelt). Die Häufigkeit von schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen war insgesamt bei Patienten unter Sitagliptin vergleichbar mit den Patienten unter Placebo. Eine Beurteilung der vordefinierten Diabetes-bezogenen Komplikationen ergab ähnliche Inzidenzen zwischen den Gruppen, einschliesslich Infektionen (18.4% der mit Sitagliptin behandelten Patienten und 17.7% der mit Placebo behandelten Patienten) und Nierenversagen (1.4% der mit Sitagliptin behandelten Patienten und 1.5% der mit Placebo behandelten Patienten). Das Profil der unerwünschten Ereignisse bei Patienten ≥75 Jahre war im Allgemeinen ähnlich zur Gesamtpopulation.
  • -Wirkungsmechanismus / Pharmakodynamik
  • +Wirkungsmechanismus / Pharmakodynamik
  • - Placebo Sitagliptin 100 mg q.d. Metformin 500 mg b.i.d. Sitagliptin 50 mg b.i.d. + Metformin 500 mg b.i.d. Metformin 1000 mg b.i.d. Sitagliptin 50 mg b.i.d + Metformin 1000 mg b.i.d.
  • -HbA1c (%) N = 165 N = 175 N = 178 N = 183 N = 177 N = 178
  • -Ausgangswert (Mittel) 8.68 8.87 8.90 8.79 8.68 8.76
  • -Veränderung gegenüber Ausgangswert (adjustiertes Mittel‡) 0.17 -0.66 -0.82 -1.40 -1.13 -1.90
  • -Veränderung gegenüber Placebo (adjustiertes Mittel‡) - -0.83§ -0.99§ -1.57§ -1.30§ -2.07§
  • -Patienten (%) mit HbA1c <7% 15 (9.1) 35 (20.0) 41 (23.0) 79 (43.2) 68 (38.4) 118 (66.3)
  • -FPG (mmol/l) N = 169 N = 178 N = 179 N = 183 N = 179 N = 180
  • -Ausgangswert (Mittel) 10.91 11.19 11.40 11.33 10.94 10.93
  • -Veränderung gegenüber Ausgangswert (adjustiertes Mittel‡) 0.32 -0.97 -1.52 -2.62 -1.63 -3.55
  • -Veränderung gegenüber Placebo (adjustiertes Mittel‡) - -1.29§ -1.84§ -2.94§ -1.95§ -3.87§
  • -2-Stunden-Wert der PPG (mmol/l) N = 129 N = 136 N = 141 N = 147 N = 138 N = 152
  • -Ausgangswert (Mittel) 15.38 15.86 16.26 16.21 15.74 15.94
  • -Veränderung gegenüber Ausgangswert (adjustiertes Mittel‡) 0.02 -2.88 -2.97 -5.14 -4.33 -6.48
  • -Veränderung gegenüber Placebo (adjustiertes Mittel‡) -2.9§ -2.98§ -5.16§ -4.35§ -6.49§
  • -Körpergewicht (kg)** N = 167 N = 175 N = 179 N = 184 N = 175 N = 178
  • -Ausgangswert (Mittel) 90.1 85.9 88.1 90.0 89.4 88.2
  • -Veränderung gegenüber Ausgangswert (adjustiertes Mittel‡) -0.9 0.0 -0.9 -0.6 -1.1 -1.3
  • -Veränderung gegenüber Placebo (adjustiertes Mittel‡) 0.9¶ 0.1# 0.4# -0.1# -0.3#
  • + Placebo Sitagliptin100 Metformin500 mg Sitagliptin50 mg Metformin1000 mg Sitagliptin50 mg
  • + mgq.d. b.i.d. b.i.d. +Metformin500 b.i.d. b.i.d +Metformin1000
  • + mg b.i.d. mg b.i.d.
  • +HbA1c (%) N = 165 N = 175 N = 178 N = 183 N = 177 N = 178
  • +Ausgangswert (Mittel 8.68 8.87 8.90 8.79 8.68 8.76
  • +)
  • +Veränderung gegenübe 0.17 -0.66 -0.82 -1.40 -1.13 -1.90
  • +r Ausgangswert
  • +(adjustiertes
  • +Mittel‡)
  • +Veränderung gegenübe - -0.83§ -0.99§ -1.57§ -1.30§ -2.07§
  • +r Placebo (adjustier
  • +tes Mittel‡)
  • +Patienten (%) mit 15 (9.1) 35 (20.0) 41 (23.0) 79 (43.2) 68 (38.4) 118 (66.3)
  • +HbA1c <7%
  • +FPG (mmol/l) N = 169 N = 178 N = 179 N = 183 N = 179 N = 180
  • +Ausgangswert (Mittel 10.91 11.19 11.40 11.33 10.94 10.93
  • +)
  • +Veränderung gegenübe 0.32 -0.97 -1.52 -2.62 -1.63 -3.55
  • +r Ausgangswert
  • +(adjustiertes
  • +Mittel‡)
  • +Veränderung gegenübe - -1.29§ -1.84§ -2.94§ -1.95§ -3.87§
  • +r Placebo(adjustiert
  • +es Mittel‡)
  • +2-Stunden-Wert der N = 129 N = 136 N = 141 N = 147 N = 138 N = 152
  • +PPG (mmol/l)
  • +Ausgangswert (Mittel 15.38 15.86 16.26 16.21 15.74 15.94
  • +)
  • +Veränderung gegenübe 0.02 -2.88 -2.97 -5.14 -4.33 -6.48
  • +r Ausgangswert
  • +(adjustiertes
  • +Mittel‡)
  • +Veränderung gegenübe -2.9§ -2.98§ -5.16§ -4.35§ -6.49§
  • +r Placebo(adjustiert
  • +es Mittel‡)
  • +Körpergewicht (kg)** N = 167 N = 175 N = 179 N = 184 N = 175 N = 178
  • +Ausgangswert (Mittel 90.1 85.9 88.1 90.0 89.4 88.2
  • +)
  • +Veränderung gegenübe -0.9 0.0 -0.9 -0.6 -1.1 -1.3
  • +r Ausgangswert
  • +(adjustiertes
  • +Mittel‡)
  • +Veränderung gegenübe 0.9¶ 0.1# 0.4# -0.1# -0.3#
  • +r Placebo(adjustiert
  • +es Mittel‡)
  • + 
  • -Zudem schloss diese Studie Patienten (N=117) mit einer starken Hyperglykämie ein (HbA1c >11% oder Blutglukose >15.56 mmol/l), die zweimal täglich mit Sitagliptin 50 mg und Metformin 1000 mg behandelt wurden. Bei diesen Patienten gab es keine Placebokontrolle. In dieser Patientengruppe war der HbA1c-Ausgangswert im Mittel 11.15%, FPG war 17.47 mmol/l und der 2-Stunden-Wert der PPG betrug 24.5 mmol/l. Nach 24 Wochen wurden folgende Reduktionen gegenüber dem Ausgangswert festgestellt: -2.9% für HbA1c, -7.04 mmol/l für FPG und -11.55 mmol/l für den 2-Stunden-Wert der PPG. Nach 24 Wochen wurde in dieser Kohorte ein Anstieg des Körpergewichts um 1.3 kg festgestellt.
  • +Zudem schloss diese Studie Patienten (N=117) mit einer starken Hyperglykämie ein (HbA1c >11% oder Blutglukose >15.56 mmol/l), die zweimal täglich mit Sitagliptin 50 mg und Metformin 1000 mg behandelt wurden. Bei diesen Patienten gab es keine Placebokontrolle. In dieser Patientengruppe war der HbA1c-Ausgangswert im Mittel 11.15%, FPG war 17.47 mmol/l und der 2-Stunden-Wert der PPG betrug 24.5 mmol/l. Nach 24 Wochen wurden folgende Reduktionen gegenüber dem Ausgangswert festgestellt: -2.9% für HbA1c, -7.04 mmol/l für FPG und -11.55 mmol/l für den 2-Stunden-Wert der PPG. Nach 24 Wochen wurde in dieser Kohorte ein Anstieg des Körpergewichts um 1.3 kg festgestellt.
  • - Sitagliptin 100 mg q.d. + Metformin Placebo + Metformin
  • -HbA1c (%) N = 453 N = 224
  • -Ausgangswert (Mittel) 7.96 8.03
  • -Veränderung gegenüber Ausgangswert (adjustiertes Mittel‡) -0.67 -0.02
  • -Veränderung gegenüber Placebo + Metformin (adjustiertes Mittel‡) -0.65§
  • -Patienten (%) mit HbA1c <7% 213 (47.0) 41 (18.3)
  • -FPG (mmol/l) N = 454 N = 226
  • -Ausgangswert (Mittel) 9.44 9.64
  • -Veränderung gegenüber Ausgangswert (adjustiertes Mittel‡) -0.94 0.47
  • -Veränderung gegenüber Placebo + Metformin (adjustiertes Mittel‡) -1.41§
  • -2-Stunden-Wert der PPG (mmol/l) N = 387 N = 182
  • -Ausgangswert (Mittel) 15.25 15.13
  • -Veränderung gegenüber Ausgangswert (adjustiertes Mittel‡) -3.44 -0.63
  • -Veränderung gegenüber Placebo + Metformin (adjustiertes Mittel‡) -2.81§
  • -Body Weight (kg)** N = 399 N = 169
  • -Ausgangswert (Mittel) 86.9 87.6
  • -Veränderung gegenüber Ausgangswert (adjustiertes Mittel‡) -0.7 -0.6
  • -Veränderung gegenüber Placebo + Metformin (adjustiertes Mittel‡) -0.1¶
  • + Sitagliptin 100 mg q.d. + Placebo +Metformin
  • + Metformin
  • +HbA1c (%) N = 453 N = 224
  • +Ausgangswert (Mittel) 7.96 8.03
  • +Veränderung gegenüber Ausgangswert -0.67 -0.02
  • +(adjustiertes Mittel‡)
  • +Veränderung gegenüber Placebo + Metformin -0.65§
  • +(adjustiertes Mittel‡)
  • +Patienten (%) mit HbA1c <7% 213 (47.0) 41 (18.3)
  • +FPG (mmol/l) N = 454 N = 226
  • +Ausgangswert (Mittel) 9.44 9.64
  • +Veränderung gegenüber Ausgangswert -0.94 0.47
  • +(adjustiertes Mittel‡)
  • +Veränderung gegenüber Placebo + Metformin -1.41§
  • +(adjustiertes Mittel‡)
  • +2-Stunden-Wert der PPG (mmol/l) N = 387 N = 182
  • +Ausgangswert (Mittel) 15.25 15.13
  • +Veränderung gegenüber Ausgangswert -3.44 -0.63
  • +(adjustiertes Mittel‡)
  • +Veränderung gegenüber Placebo + Metformin -2.81§
  • +(adjustiertes Mittel‡)
  • +Body Weight (kg)** N = 399 N = 169
  • +Ausgangswert (Mittel) 86.9 87.6
  • +Veränderung gegenüber Ausgangswert -0.7 -0.6
  • +(adjustiertes Mittel‡)
  • +Veränderung gegenüber Placebo + Metformin -0.1¶
  • +(adjustiertes Mittel‡)
  • + 
  • - Sitagliptin 100 mg + Glimepirid + Metformin Placebo + Glimepirid + Metformin
  • -HbA1c (%) N = 115 N = 105
  • -Ausgangswert (Mittel) 8.27 8.28
  • -Veränderung gegenüber Ausgangswert (adjustiertes Mittel)‡ -0.59 0.30
  • -Veränderung gegenüber Placebo (adjustiertes Mittel‡) -0.89§
  • -Patienten (%) mit HbA1c <7% 26 (22.6) 1 (1.0)
  • -FPG (mmol/l) N = 115 N = 109
  • -Ausgangswert (Mittel) 9.96 9.94
  • -Veränderung gegenüber Ausgangswert (adjustiertes Mittel)‡ -0.43 0.72
  • -Veränderung gegenüber Placebo (adjustiertes Mittel‡) -1.15§
  • -Körpergewicht (kg)** N = 102 N = 74
  • -Ausgangswert (Mittel) 86.5 84.6
  • -Veränderung gegenüber Ausgangswert (adjustiertes Mittel)‡ 0.4 -0.7
  • -Veränderung gegenüber Placebo (adjustiertes Mittel‡) 1.1††
  • + Sitagliptin 100 mg+ Placebo+ Glimepirid+
  • + Glimepirid+ Metformin Metformin
  • +HbA1c (%) N = 115 N = 105
  • +Ausgangswert (Mittel) 8.27 8.28
  • +Veränderung gegenüber Ausgangswert -0.59 0.30
  • +(adjustiertes Mittel)‡
  • +Veränderung gegenüber Placebo -0.89§
  • +(adjustiertes Mittel‡)
  • +Patienten (%) mit HbA1c <7% 26 (22.6) 1 (1.0)
  • +FPG (mmol/l) N = 115 N = 109
  • +Ausgangswert (Mittel) 9.96 9.94
  • +Veränderung gegenüber Ausgangswert -0.43 0.72
  • +(adjustiertes Mittel)‡
  • +Veränderung gegenüber Placebo -1.15§
  • +(adjustiertes Mittel‡)
  • +Körpergewicht (kg)** N = 102 N = 74
  • +Ausgangswert (Mittel) 86.5 84.6
  • +Veränderung gegenüber Ausgangswert 0.4 -0.7
  • +(adjustiertes Mittel)‡
  • +Veränderung gegenüber Placebo 1.1††
  • +(adjustiertes Mittel‡)
  • + 
  • - Sitagliptin 100 mg + Insulin + Metformin Placebo + Insulin + Metformin
  • -HbA1c (%) N = 223 N = 229
  • -Ausgangswert (Mittel) 8.73 8.60
  • -Veränderung gegenüber Ausgangswert (adjustiertes Mittel‡) -0.66 -0.13
  • -Unterschied gegenüber Placebo (adjustiertes Mittel‡,§) -0.53**
  • -Patienten (%) mit HbA1c <7% 32 (14.3) 12 (5.2)
  • -Nüchtern-Glucose (mmol/l) N = 225 N = 229
  • -Ausgangswert (Mittel) 9.5 9.7
  • -Veränderung gegenüber Ausgangswert (adjustiertes Mittel‡) -1.2 -0.2
  • -Unterschied gegenüber Placebo (adjustiertes Mittel‡) -1.0**
  • -2-Stunden-PPG (mmol/l) N = 182 N = 189
  • -Ausgangswert (Mittel) 15.4 15.4
  • -Veränderung gegenüber Ausgangswert (adjustiertes Mittel‡) -2.1 0.1
  • -Unterschied gegenüber Placebo (adjustiertes Mittel‡) -2.2**
  • -Körpergewicht (kg)¶ N = 201 N = 200
  • -Ausgangswert (Mittel) 87.9 88.0
  • -Veränderung gegenüber Ausgangswert (adjustiertes Mittel‡) -0.1 0.0
  • -Unterschied gegenüber Placebo (adjustiertes Mittel‡) 0.1#
  • + Sitagliptin 100 mg+ Insulin+ Placebo+ Insulin+
  • + Metformin Metformin
  • +HbA1c (%) N = 223 N = 229
  • +Ausgangswert (Mittel) 8.73 8.60
  • +Veränderung gegenüber Ausgangswert -0.66 -0.13
  • +(adjustiertes Mittel‡)
  • +Unterschied gegenüber Placebo (adjustiertes -0.53**
  • +Mittel‡,§)
  • +Patienten (%) mit HbA1c <7% 32 (14.3) 12 (5.2)
  • +Nüchtern-Glucose (mmol/l) N = 225 N = 229
  • +Ausgangswert (Mittel) 9.5 9.7
  • +Veränderung gegenüber Ausgangswert -1.2 -0.2
  • +(adjustiertes Mittel‡)
  • +Unterschied gegenüber Placebo (adjustiertes -1.0**
  • +Mittel‡)
  • +2-Stunden-PPG (mmol/l) N = 182 N = 189
  • +Ausgangswert (Mittel) 15.4 15.4
  • +Veränderung gegenüber Ausgangswert -2.1 0.1
  • +(adjustiertes Mittel‡)
  • +Unterschied gegenüber Placebo (adjustiertes -2.2**
  • +Mittel‡)
  • +Körpergewicht (kg)¶ N = 201 N = 200
  • +Ausgangswert (Mittel) 87.9 88.0
  • +Veränderung gegenüber Ausgangswert -0.1 0.0
  • +(adjustiertes Mittel‡)
  • +Unterschied gegenüber Placebo (adjustiertes 0.1#
  • +Mittel‡)
  • -«All-Patients-Treated» Population (Intention-to-treat-Analyse).
  • + 
  • +"All-Patients-Treated" Population (Intention-to-treat-Analyse).
  • -«All-Patients-as-Treated» (APaT) Population unter Ausschluss von Daten nach einer glykämischen Notfallbehandlung.
  • +"All-Patients-as-Treated" (APaT) Population unter Ausschluss von Daten nach einer glykämischen Notfallbehandlung.
  • -In einer anderen 24-wöchigen, randomisierten, doppelblinden und placebo-kontrollierten Studie zur Erfassung der Insulin-sparenden Wirkung von Sitagliptin als Add-on-Kombinationstherapie wurden 660 Patienten mit ungenügender glykämischer Kontrolle unter Insulin Glargin mit oder ohne Metformin (≥1500 mg pro Tag) zu entweder 100 mg Sitagliptin (N=330) oder Placebo (N=330) randomisiert. Die Verabreichung erfolgte einmal täglich während einer Intensivierung der Insulin-Therapie. Bei den Patienten mit Metformin war der HbA1c-Ausgangswert bei 8.70% und die Anfangsdosis von Insulin bei 37 IU/Tag. Patienten wurden instruiert ihre Insulin Glargin Dosis auf Grund der durch Fingerpunktion erhaltenen Nüchternblutzuckerwerte zu titrieren. Sekundäre Studien-Endpunkte beinhalteten HbA1c und FPG.
  • -Bei den Patienten mit Metformin war zu Woche 24 der Anstieg der täglichen Insulindosis bei mit Sitagliptin behandelten Patienten geringer (19 IU/Tag, N=285) als bei Patienten unter Placebo (24 IU/Tag, N=283). Dieser Unterschied war statistisch signifikant (p=0.007).
  • +In einer anderen 24-wöchigen, randomisierten, doppelblinden und placebo-kontrollierten Studie zur Erfassung der Insulin-sparenden Wirkung von Sitagliptin als Add-on-Kombinationstherapie wurden 660 Patienten mit ungenügender glykämischer Kontrolle unter Insulin Glargin mit oder ohne Metformin (≥1500 mg pro Tag) zu entweder 100 mg Sitagliptin (N=330) oder Placebo (N=330) randomisiert. Die Verabreichung erfolgte einmal täglich während einer Intensivierung der Insulin-Therapie. Bei den Patienten mit Metformin war der HbA1c-Ausgangswert bei 8.70% und die Anfangsdosis von Insulin bei 37 IU/Tag. Patienten wurden instruiert ihre Insulin Glargin Dosis auf Grund der durch Fingerpunktion erhaltenen Nüchternblutzuckerwerte zu titrieren. Sekundäre Studien-Endpunkte beinhalteten HbA1c und FPG.
  • +Bei den Patienten mit Metformin war zu Woche 24 der Anstieg der täglichen Insulindosis bei mit Sitagliptin behandelten Patienten geringer (19 IU/Tag, N=285) als bei Patienten unter Placebo (24 IU/Tag, N=283). Dieser Unterschied war statistisch signifikant (p=0.007).
  • -·in der Metformin-Gruppe eine signifikante Reduktion des absoluten Risikos einer Komplikation im Zusammenhang mit Diabetes (29,8 Vorfälle/1000 Patientenjahre) versus Diät allein (43,3 Vorfälle/1000 Patientenjahre), p=0.0023, sowie versus die kombinierten Sulfonyl-harnstoff- und Insulin-Monotherapiegruppen (40.1 Vorfälle/1000 Patientenjahre), p=0.0034.
  • -·eine signifikante Reduktion des absoluten Mortalitätsrisikos im Zusammenhang mit Diabetes: Metformin 7.5 Todesfälle/1000 Patientenjahre, Diät allein 12.7 Todesfälle/1000 Patientenjahre, p=0.017.
  • -·eine signifikante Reduktion des absoluten Risikos der Gesamtmortalität: Metformin 13.5 Todesfälle/1000 Patientenjahre versus Diät allein 20.6 Todesfälle/1000 Patientenjahre (p=0.011), und versus die kombinierten Sulfonylharnstoff- und Insulin-Monotherapiegruppen 18.9 Todesfälle/1000 Patientenjahre (p=0.021).
  • -·eine signifikante Reduktion des absoluten Risikos eines Herzinfarktes: Metformin 11 Vorfälle/1000 Patientenjahre, Diät allein 18 Todesfälle/1000 Patientenjahre (p=0.01).
  • +in der Metformin-Gruppe eine signifikante Reduktion des absoluten Risikos einer Komplikation im Zusammenhang mit Diabetes (29,8 Vorfälle/1000 Patientenjahre) versus Diät allein (43,3 Vorfälle/1000 Patientenjahre), p=0.0023, sowie versus die kombinierten Sulfonyl-harnstoff- und Insulin-Monotherapiegruppen (40.1 Vorfälle/1000 Patientenjahre), p=0.0034.
  • +eine signifikante Reduktion des absoluten Mortalitätsrisikos im Zusammenhang mit Diabetes: Metformin 7.5 Todesfälle/1000 Patientenjahre, Diät allein 12.7 Todesfälle/1000 Patientenjahre, p=0.017.
  • +eine signifikante Reduktion des absoluten Risikos der Gesamtmortalität: Metformin 13.5 Todesfälle/1000 Patientenjahre versus Diät allein 20.6 Todesfälle/1000 Patientenjahre (p=0.011), und versus die kombinierten Sulfonylharnstoff- und Insulin-Monotherapiegruppen 18.9 Todesfälle/1000 Patientenjahre (p=0.021).
  • +eine signifikante Reduktion des absoluten Risikos eines Herzinfarktes: Metformin 11 Vorfälle/1000 Patientenjahre, Diät allein 18 Todesfälle/1000 Patientenjahre (p=0.01).
  • -Die TECOS-Studie (Trial Evaluating Cardiovascular Outcomes with Sitagliptin) war randomisiert und umfasste 14'671 Patienten in der Intention-to-treat Population mit HbA1c-Werten von ≥6.5 bis 8.0% und nachgewiesener kardiovaskulärer Erkrankung. Die Patienten erhielten entweder Sitagliptin 100 mg täglich (7332) (oder 50 mg täglich, falls der eGFR-Ausgangswert ≥30 und <50 ml/min/1,73 m2 war) oder Placebo (7339), gegeben zusätzlich zur üblichen Therapie mit Zielwerten gemäss regionalen Standards für HbA1c und kardiovaskulären Risikofaktoren. Patienten mit einer eGFR <30 ml/min/1.73 m2 wurden nicht in die Studie aufgenommen. Die Studie umfasste 2004 Patienten, die ≥75 Jahre alt waren und 3324 Patienten, die Niereninsuffizienz (eGFR <60 ml/min/1.73 m2) hatten.
  • +Die TECOS-Studie (Trial Evaluating Cardiovascular Outcomes with Sitagliptin) war randomisiert und umfasste 14'671 Patienten in der Intention-to-treat Population mit HbA1c-Werten von ≥6.5 bis 8.0% und nachgewiesener kardiovaskulärer Erkrankung. Die Patienten erhielten entweder Sitagliptin 100 mg täglich (7332) (oder 50 mg täglich, falls der eGFR-Ausgangswert ≥30 und <50 ml/min/1,73 m2 war) oder Placebo (7339), gegeben zusätzlich zur üblichen Therapie mit Zielwerten gemäss regionalen Standards für HbA1c und kardiovaskulären Risikofaktoren. Patienten mit einer eGFR <30 ml/min/1.73 m2 wurden nicht in die Studie aufgenommen. Die Studie umfasste 2004 Patienten, die ≥75 Jahre alt waren und 3324 Patienten, die Niereninsuffizienz (eGFR <60 ml/min/1.73 m2) hatten.
  • - Sitagliptin 100 mg Placebo Hazard Ratio (95% KI) p-Wert†
  • -N (%) Inzidenz-Rate pro 100 Patientenjahre* N (%) Inzidenz-Rate pro 100 Patientenjahre
  • -Analyse der Intention-to-Treat Population
  • -Anzahl Patienten 7332 7339 0.98 (0.89–1.08) <0.001
  • -Zusammengesetzter primärer Endpunkt (Kardiovaskulärer Tod, nicht-tödlicher Myokardinfarkt, nicht-tödlicher Schlaganfall, oder Hospitalisierung wegen instabiler Angina pectoris) 839 (11.4) 4.1 851 (11.6) 4.2
  • -Zusammengesetzter sekundärer Endpunkt (Kardiovaskulärer Tod, nicht-tödlicher Myokardinfarkt, oder nicht-tödlicher Schlaganfall) 745 (10.2) 3.6 746 (10.2) 3.6 0.99 (0.89–1.10) <0.001
  • + Sitagliptin 100 mg Placebo Hazard Ratio(95% KI) p-Wert†
  • +N (%) Inzidenz-Rate pro N (%) Inzidenz-Rate pro
  • + 100 Patientenjahre* 100 Patientenjahre
  • +Analyse der Intentio
  • +n-to-Treat Populatio
  • +n
  • +Anzahl Patienten 7332 7339 0.98 (0.89–1.08) <0.001
  • +Zusammengesetzter 839 (11.4) 4.1 851 (11.6) 4.2
  • +primärer Endpunkt(Ka
  • +rdiovaskulärer Tod,
  • +nicht-tödlicher
  • +Myokardinfarkt,
  • +nicht-tödlicher
  • +Schlaganfall, oder
  • +Hospitalisierung
  • +wegen instabiler
  • +Angina pectoris)
  • +Zusammengesetzter 745 (10.2) 3.6 746 (10.2) 3.6 0.99 (0.89–1.10) <0.001
  • +sekundärer Endpunkt(
  • +Kardiovaskulärer
  • +Tod, nicht-tödlicher
  • + Myokardinfarkt,
  • +oder nicht-tödlicher
  • + Schlaganfall)
  • -Kardiovaskulärer Tod 380 (5.2) 1.7 366 (5.0) 1.7 1.03 (0.89-1.19) 0.711
  • -Alle Myokardinfarkte (tödlich und nicht-tödlich) 300 (4.1) 1.4 316 (4.3) 1.5 0.95 (0.81–1.11) 0.487
  • -Alle Schlaganfälle (tödlich und nicht-tödlich) 178 (2.4) 0.8 183 (2.5) 0.9 0.97 (0.79–1.19) 0.760
  • -Hospitalisierung wegen instabiler Angina pectoris 116 (1.6) 0.5 129 (1.8) 0.6 0.90 (0.70–1.16) 0.419
  • -Tod jeglicher Ursache 547 (7.5) 2.5 537 (7.3) 2.5 1.01 (0.90–1.14) 0.875
  • -Hospitalisierung wegen Herzinsuffizienz‡ 228 (3.1) 1.1 229 (3.1) 1.1 1.00 (0.83–1.20) 0.983
  • +Kardiovaskulärer Tod 380 (5.2) 1.7 366 (5.0) 1.7 1.03 (0.89-1.19) 0.711
  • +Alle Myokardinfarkte 300 (4.1) 1.4 316 (4.3) 1.5 0.95 (0.81–1.11) 0.487
  • + (tödlich und
  • +nicht-tödlich)
  • +Alle Schlaganfälle 178 (2.4) 0.8 183 (2.5) 0.9 0.97 (0.79–1.19) 0.760
  • +(tödlich und nicht-t
  • +ödlich)
  • +Hospitalisierung 116 (1.6) 0.5 129 (1.8) 0.6 0.90 (0.70–1.16) 0.419
  • +wegen instabiler
  • +Angina pectoris
  • +Tod jeglicher 547 (7.5) 2.5 537 (7.3) 2.5 1.01 (0.90–1.14) 0.875
  • +Ursache
  • +Hospitalisierung 228 (3.1) 1.1 229 (3.1) 1.1 1.00 (0.83–1.20) 0.983
  • +wegen Herzinsuffizie
  • +nz‡
  • +
  • -* Inzidenz-Rate pro 100 Patientenjahre wurde berechnet als 100 × (totale Anzahl Patienten mit ≥1 Ereignis während der entscheidenden Expositionsperiode pro Total der Patientenjahre der Beobachtung).
  • + 
  • +* Inzidenz-Rate pro 100 Patientenjahre wurde berechnet als 100 × (totale Anzahl Patienten mit ≥1 Ereignis während der entscheidenden Expositionsperiode pro Total der Patientenjahre der Beobachtung).
  • -In klinischen Studien mit Sitagliptin bei pädiatrischen Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus im Alter von 10 bis 17 Jahren war das Profil der unerwünschten Wirkungen im Allgemeinen mit dem bei Erwachsenen beobachteten vergleichbar. Bei pädiatrischen Patienten, die mit oder ohne Basalinsulin behandelt wurden, war Sitagliptin mit einem erhöhten Risiko für Hypoglykämien verbunden.
  • +In klinischen Studien mit Sitagliptin bei pädiatrischen Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus im Alter von 10 bis 17 Jahren war das Profil der unerwünschten Wirkungen im Allgemeinen mit dem bei Erwachsenen beobachteten vergleichbar. Bei pädiatrischen Patienten, die mit oder ohne Basalinsulin behandelt wurden, war Sitagliptin mit einem erhöhten Risiko für Hypoglykämien verbunden.
  • -Bei Patienten mit mittelschwerer Nierenfunktionsstörung mit eGFR von 30 bis <45 ml/min/1.73 m2 wurde eine ca. 2-fache Erhöhung der Plasma-AUC von Sitagliptin beobachtet, und bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (eGFR <30 ml/min/1.73 m2), einschliesslich Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz (end-stage renal disease, ESRD) unter Hämodialyse, wurde eine ca. 4-fache Erhöhung im Vergleich zu Probanden mit normaler Nierenfunktion beobachtet.
  • +Bei Patienten mit mittelschwerer Nierenfunktionsstörung mit eGFR von 30 bis <45 ml/min/1.73 m2 wurde eine ca. 2-fache Erhöhung der Plasma-AUC von Sitagliptin beobachtet, und bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (eGFR <30 ml/min/1.73 m2), einschliesslich Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz (end-stage renal disease, ESRD) unter Hämodialyse, wurde eine ca. 4-fache Erhöhung im Vergleich zu Probanden mit normaler Nierenfunktion beobachtet.
  • -Gemäss einer populations-pharmakokinetischen Analyse von Phase I- und Phase II-Daten, hat das Alter keine klinisch signifikanten Auswirkungen auf die Pharmakokinetik von Sitagliptin. Ältere Personen (65 bis 80 Jahre) hatten im Vergleich zu jüngeren Personen ca. 19% höhere Sitagliptin-Plasmakonzentrationen.
  • +Gemäss einer populations-pharmakokinetischen Analyse von Phase I- und Phase II-Daten, hat das Alter keine klinisch signifikanten Auswirkungen auf die Pharmakokinetik von Sitagliptin. Ältere Personen (65 bis 80 Jahre) hatten im Vergleich zu jüngeren Personen ca. 19% höhere Sitagliptin-Plasmakonzentrationen.
  • -1 GLUCOPHAGE® ist eine registrierte Marke der Merck Sante S.A.S, Partnergesellschaft der Merck KGaA in Darmstadt, Deutschland.
  • +1 GLUCOPHAGE® ist eine registrierte Marke der Merck Sante S.A.S, Partnergesellschaft der Merck KGaA in Darmstadt, Deutschland.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Sitagliptin Metformin Spirig HC 50 mg/850 mg: Blisterpackungen zu 56 und 196 Filmtabletten (B);
  • -Sitagliptin Metformin Spirig HC 50 mg/850 mg: HDPE-Flaschen zu 100 und 196 Filmtabletten (B);
  • +Sitagliptin Metformin Spirig HC 50 mg/850 mg: Blisterpackungen zu 56 und 196 Filmtabletten (B);
  • +Sitagliptin Metformin Spirig HC 50 mg/850 mg: HDPE-Flaschen zu 100 und 196 Filmtabletten (B);
  • -Sitagliptin Metformin Spirig HC 50 mg/1000 mg: HDPE-Flaschen zu 100 und 196 Filmtabletten (B).
  • +Sitagliptin Metformin Spirig HC 50 mg/1000 mg: HDPE-Flaschen zu 100 und 196 Filmtabletten (B).
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