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Home - Fachinformation zu Rivaroxaban Sandoz eco 10 mg - Änderungen - 28.01.2026
84 Änderungen an Fachinfo Rivaroxaban Sandoz eco 10 mg
  • -Natrii laurilsulfas, lactosum, poloxamerum 188, cellulosum microcristallinum (E460), carmellosum natricum conexum, magnesii stearas (E470b), silica colloidalis anhydrica (E551), hypromellosum (E464), titanii dioxidum (E171), macrogolum 3350 (E1521), ferri oxidum rubrum (E172).
  • +Natrii laurilsulfas, lactosum, poloxamerum 188, cellulosum microcristallinum (E460), carmellosum natricum conexum, magnesii stearas (E470b), silica colloidalis anhydrica (E551), hypromellosum (E464), titanii dioxidum (E171), macrogolum 3350 (E1521), ferri oxidum rubrum (E172).
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Filmtabletten à 10 mg Rivaroxaban.
  • +Filmtabletten à 15 mg Rivaroxaban.
  • +Filmtabletten à 20 mg Rivaroxaban.
  • -·Thromboseprophylaxe bei grösseren orthopädischen Eingriffen an den unteren Extremitäten wie Hüft- und Knieprothesen.
  • -·Behandlung von tiefen Venenthrombosen (TVT) und von Lungenembolien (LE) sowie Prophylaxe von rezidivierenden TVT und Lungenembolien.
  • -·Schlaganfallprophylaxe und Prophylaxe systemischer Embolien bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern.
  • +-Thromboseprophylaxe bei grösseren orthopädischen Eingriffen an den unteren Extremitäten wie Hüft- und Knieprothesen.
  • +-Behandlung von tiefen Venenthrombosen (TVT) und von Lungenembolien (LE) sowie Prophylaxe von rezidivierenden TVT und Lungenembolien.
  • +-Schlaganfallprophylaxe und Prophylaxe systemischer Embolien bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern.
  • -Zerkleinerte Rivaroxaban Sandoz eco Tabletten können auch über Magensonden verabreicht werden (siehe Rubrik «Pharmakokinetik»). Die zerkleinerte Rivaroxaban Sandoz eco Tablette sollte mit wenig Wasser via Sonde verabreicht und mit Wasser nachgespült werden. Unmittelbar nach der Verabreichung einer zerkleinerten 15 mg oder 20 mg Rivaroxaban Sandoz eco Tablette via Magensonde sollte enterale Nahrung gegeben werden.
  • +Zerkleinerte Rivaroxaban Sandoz eco Tabletten können auch über Magensonden verabreicht werden (siehe Rubrik "Pharmakokinetik" ). Die zerkleinerte Rivaroxaban Sandoz eco Tablette sollte mit wenig Wasser via Sonde verabreicht und mit Wasser nachgespült werden. Unmittelbar nach der Verabreichung einer zerkleinerten 15 mg oder 20 mg Rivaroxaban Sandoz eco Tablette via Magensonde sollte enterale Nahrung gegeben werden.
  • -Weiterführende Informationen zu einzelnen Indikationen sind im Anschluss an diese Tabelle sowie unter «Spezielle Dosierungsanweisungen» zu finden.
  • -Indikation Situation Dosierung Empfehlung
  • -Thrombose-prophylaxe nach grösseren orthopädischen Eingriffen 10 mg einmal täglich Die erste Dosis sollte 6−10 Stunden nach dem operativen Eingriff und nach Überprüfung der lokalen Hämostase verabreicht werden. Die Behandlung sollte individuell so lange fortgeführt werden, wie ein Thromboembolie-Risiko besteht und erstreckt sich für ·Patienten mit einer grösseren Hüftoperation auf eine empfohlene Therapiedauer von 5 Wochen; ·Patienten mit einer grösseren Knieoperation auf eine empfohlene Therapiedauer von 2 Wochen.
  • -Behandlung von TVT und LE Tag 1−21 15 mg zweimal täglich Der angegebene Dosierungsplan sollte unbedingt eingehalten werden.
  • -Weiterbehandlung sowie Prophylaxe von rezidivierenden TVT und LE ab Tag 22 20 mg einmal täglich Die Therapie sollte fortgesetzt werden, solange das Risiko einer venösen Thromboembolie (VTE) besteht.
  • -Nach mindestens 6-monatiger Behandlungs-dauer 10 mg einmal täglich oder 20 mg einmal täglich Die Therapie sollte fortgesetzt werden, solange das Risiko einer venösen Thromboembolie (VTE) besteht. Dosierung und Behandlungsdauer auf Basis einer individuellen Risikoabwägung.
  • -Schlaganfallprophylaxe und Prophylaxe systemischer Embolien bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern Kreatinin-Clearance ≥50ml/min 20 mg einmal täglich (empfohlene Maximaldosierung) Die Therapie sollte fortgesetzt werden, solange die Risikofaktoren für einen Schlaganfall und eine systemische Embolie bestehen.
  • -Kreatinin-Clearance 30−49 ml/min 15 mg einmal täglich siehe Rubrik «Dosierung bei speziellen Patientengruppen»
  • -Kreatinin-Clearance 15−29 ml/min Bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance 15−29 ml/min) ist Vorsicht geboten, da hier nur begrenzte klinische Daten vorliegen. Siehe Rubrik «Dosierung bei speziellen Patientengruppen»
  • +Weiterführende Informationen zu einzelnen Indikationen sind im Anschluss an diese Tabelle sowie unter "Spezielle Dosierungsanweisungen" zu finden.
  • +Indikation Situation Dosierung Empfehlung
  • +Thrombose-prophylaxe 10 mg einmal täglich Die erste Dosis sollte 6−10
  • + nach grösseren Stunden nach dem operativen
  • +orthopädischen Eingriff und nach Überprüfung
  • +Eingriffen der lokalen Hämostase
  • + verabreicht werden.Die
  • + Behandlung sollte individuell so
  • + lange fortgeführt werden, wie
  • + ein Thromboembolie-Risiko
  • + besteht und erstreckt sich
  • + für-Patienten mit einer
  • + grösseren Hüftoperation auf eine
  • + empfohlene Therapiedauer von 5
  • + Wochen;-Patienten mit einer
  • + grösseren Knieoperation auf eine
  • + empfohlene Therapiedauer von 2
  • + Wochen.
  • +Behandlung von TVT Tag 1−21 15 mg zweimal Der angegebene Dosierungsplan
  • +und LE täglich sollte unbedingt eingehalten
  • + werden.
  • +Weiterbehandlung ab Tag 22 20 mg einmal täglich Die Therapie sollte fortgesetzt
  • +sowie Prophylaxe werden, solange das Risiko einer
  • +von rezidivierenden venösen Thromboembolie (VTE)
  • +TVT und LE besteht.
  • +Nach mindestens 10 mg einmal täglich Die Therapie sollte
  • +6-monatiger Behandlu oder 20 mg einmal fortgesetzt werden,
  • +ngs-dauer täglich solange das Risiko
  • + einer venösen
  • + Thromboembolie
  • + (VTE) besteht.Dosier
  • + ung und Behandlungsd
  • + auer auf Basis
  • + einer individuellen
  • + Risikoabwägung.
  • +Schlaganfallprophyla Kreatinin-Clearance 20 mg einmal täglich Die Therapie sollte fortgesetzt
  • +xe und Prophylaxe ≥50ml/min (empfohlene Maximal werden, solange die Risikofaktore
  • +systemischer Embolie dosierung) n für einen Schlaganfall und
  • +n bei nicht-valvulär eine systemische Embolie
  • +em Vorhofflimmern bestehen.
  • +Kreatinin-Clearance 15 mg einmal täglich siehe Rubrik "Dosier
  • +30−49 ml/min ung bei speziellen
  • + Patientengruppen"
  • +Kreatinin-Clearance Bei Patienten mit
  • +15−29 ml/min schwerer Niereninsuff
  • + izienz (Kreatinin-Cle
  • + arance 15−29 ml/min)
  • + ist Vorsicht geboten,
  • + da hier nur begrenzt
  • + e klinische Daten
  • + vorliegen.Siehe
  • + Rubrik "Dosierung
  • + bei speziellen
  • + Patientengruppen"
  • + 
  • -Wird nach mindestens 6 Monaten die Behandlung von TVT oder LE fortgesetzt, sollte bei Patienten, bei denen das Risiko einer rezidivierenden TVT oder LE als hoch eingeschätzt wird, Rivaroxaban Sandoz eco 20 mg einmal täglich verschrieben werden. Für Patienten mit geringerem TVT- oder LE-Rezidiv-Risiko kann Rivaroxaban Sandoz eco 10 mg einmal täglich oder Rivaroxaban Sandoz eco 20 mg einmal täglich in Erwägung gezogen werden auf Basis einer sorgfältigen individuellen Abwägung des Risikos für rezidivierende TVT oder LE gegenüber dem Blutungsrisiko (siehe auch Rubrik «Eigenschaften/Wirkung»).
  • +Wird nach mindestens 6 Monaten die Behandlung von TVT oder LE fortgesetzt, sollte bei Patienten, bei denen das Risiko einer rezidivierenden TVT oder LE als hoch eingeschätzt wird, Rivaroxaban Sandoz eco 20 mg einmal täglich verschrieben werden. Für Patienten mit geringerem TVT- oder LE-Rezidiv-Risiko kann Rivaroxaban Sandoz eco 10 mg einmal täglich oder Rivaroxaban Sandoz eco 20 mg einmal täglich in Erwägung gezogen werden auf Basis einer sorgfältigen individuellen Abwägung des Risikos für rezidivierende TVT oder LE gegenüber dem Blutungsrisiko (siehe auch Rubrik "Eigenschaften/Wirkung" ).
  • -Wenn sich die Kardioversionsstrategie auf eine transösophageale Echokardiographie (TEE) stützt, sollte die Rivaroxaban Sandoz eco-Behandlung bei Patienten, die bisher nicht mit Antikoagulanzien behandelt wurden, spätestens 4 Stunden vor der Kardioversion begonnen werden, um eine adäquate Antikoagulation sicher zu stellen (siehe Rubrik «Pharmakodynamik» und «Pharmakokinetik»).
  • +Wenn sich die Kardioversionsstrategie auf eine transösophageale Echokardiographie (TEE) stützt, sollte die Rivaroxaban Sandoz eco-Behandlung bei Patienten, die bisher nicht mit Antikoagulanzien behandelt wurden, spätestens 4 Stunden vor der Kardioversion begonnen werden, um eine adäquate Antikoagulation sicher zu stellen (siehe Rubrik "Pharmakodynamik" und "Pharmakokinetik" ).
  • -Zur Kontrolle des Blutungsrisikos kann für die Dauer einer zusätzlichen Behandlung mit einem P2Y12-Inhibitor eine Reduktion der Dosis von Rivaroxaban Sandoz eco auf 15 mg einmal täglich (10 mg einmal täglich bei mittelgradiger Nierenfunktionsstörung [Kreatinin-Clearance 30−49 ml/min]) erwogen werden. Dabei ist die erwartete Verringerung der Blutungsgefahr gegen das Thromboembolierisiko eines Patienten abzuwägen (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Klinische Wirksamkeit»).
  • +Zur Kontrolle des Blutungsrisikos kann für die Dauer einer zusätzlichen Behandlung mit einem P2Y12-Inhibitor eine Reduktion der Dosis von Rivaroxaban Sandoz eco auf 15 mg einmal täglich (10 mg einmal täglich bei mittelgradiger Nierenfunktionsstörung [Kreatinin-Clearance 30−49 ml/min]) erwogen werden. Dabei ist die erwartete Verringerung der Blutungsgefahr gegen das Thromboembolierisiko eines Patienten abzuwägen (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Klinische Wirksamkeit" ).
  • -Bei Patienten mit leichter und mittelschwerer Leberinsuffizienz (Child Pugh A und B) ist bei normalen Blutgerinnungsparametern keine Dosisanpassung erforderlich. Es sollte aber die plasmatische Gerinnung in Abhängigkeit von der klinischen Situation regelmässig überprüft werden (siehe auch Rubrik «Pharmakodynamik»). Bei allen Patienten mit Lebererkrankungen und Koagulopathie ist das Blutungsrisiko erhöht, und die Behandlung mit Rivaroxaban Sandoz eco kontraindiziert.
  • +Bei Patienten mit leichter und mittelschwerer Leberinsuffizienz (Child Pugh A und B) ist bei normalen Blutgerinnungsparametern keine Dosisanpassung erforderlich. Es sollte aber die plasmatische Gerinnung in Abhängigkeit von der klinischen Situation regelmässig überprüft werden (siehe auch Rubrik "Pharmakodynamik" ). Bei allen Patienten mit Lebererkrankungen und Koagulopathie ist das Blutungsrisiko erhöht, und die Behandlung mit Rivaroxaban Sandoz eco kontraindiziert.
  • -Bei Patienten mit leicht eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance 50−80 ml/min) ist keine Dosisanpassung nötig. Aber bei Patienten, welche gleichzeitig andere Arzneimittel erhalten, die zu erhöhten Rivaroxaban Plasma-Spiegeln führen (siehe Rubrik «Interaktionen»), ist Rivaroxaban Sandoz eco mit Vorsicht anzuwenden.
  • -Bei Patienten mit mittelschwer eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance 30−49 ml/min) ist bei Patienten mit nicht valvulärem Vorhofflimmern eine Dosisanpassung notwendig. Hier beträgt die empfohlene Dosis 15 mg Rivaroxaban Sandoz eco einmal täglich (siehe Rubrik «Dosierung/Anwendung»).
  • +Bei Patienten mit leicht eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance 50−80 ml/min) ist keine Dosisanpassung nötig. Aber bei Patienten, welche gleichzeitig andere Arzneimittel erhalten, die zu erhöhten Rivaroxaban Plasma-Spiegeln führen (siehe Rubrik "Interaktionen" ), ist Rivaroxaban Sandoz eco mit Vorsicht anzuwenden.
  • +Bei Patienten mit mittelschwer eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance 30−49 ml/min) ist bei Patienten mit nicht valvulärem Vorhofflimmern eine Dosisanpassung notwendig. Hier beträgt die empfohlene Dosis 15 mg Rivaroxaban Sandoz eco einmal täglich (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Untersuchungen bei Patienten mit dialysepflichtiger Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance <15 ml/min) sind bisher nicht durchgeführt worden. Daher darf Rivaroxaban Sandoz eco hier nicht angewendet werden (siehe Rubrik «Kontraindikationen»).
  • +Untersuchungen bei Patienten mit dialysepflichtiger Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance <15 ml/min) sind bisher nicht durchgeführt worden. Daher darf Rivaroxaban Sandoz eco hier nicht angewendet werden (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ).
  • -·Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung;
  • -·akuter bakterieller Endokarditis;
  • -·klinisch signifikanter aktiver Blutung;
  • -·akutem gastrointestinalem Ulcus oder gastrointestinalen ulzerativen Erkrankungen;
  • -·schwerer Lebererkrankung und schwerer Leberinsuffizienz mit relevant erhöhtem Blutungsrisiko sowie bei leichter und mässiggradiger Leberinsuffizienz in Kombination mit Koagulopathie;
  • -·dialysepflichtiger Niereninsuffizienz;
  • -·Schwangerschaft und Stillen (siehe entsprechende Rubrik).
  • +-Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung;
  • +akuter bakterieller Endokarditis;
  • +klinisch signifikanter aktiver Blutung;
  • +akutem gastrointestinalem Ulcus oder gastrointestinalen ulzerativen Erkrankungen;
  • +schwerer Lebererkrankung und schwerer Leberinsuffizienz mit relevant erhöhtem Blutungsrisiko sowie bei leichter und mässiggradiger Leberinsuffizienz in Kombination mit Koagulopathie;
  • +dialysepflichtiger Niereninsuffizienz;
  • +-Schwangerschaft und Stillen (siehe entsprechende Rubrik).
  • -·Zuständen mit erhöhtem Risiko unkontrollierter Blutungen (intrakranielle Blutungen, gastrointestinale Blutungen);
  • -·kurz zurückliegendem hämorrhagischen Schlaganfall, intrakraniellen oder intrazerebralen Hämorrhagien ohne klinisch signifikante aktive Blutung;
  • -·kürzlich aufgetretenen gastrointestinalen Ulzera/ulzerativen Erkrankungen;
  • -·kongenitaler oder erworbener hämorrhagischer Diathese;
  • -·unkontrollierter schwerer arterieller Hypertonie;
  • -·vaskulärer Retinopathie;
  • -·intraspinalen oder intrazerebralen Gefässanomalien;
  • -·vor kurzem erfolgten Hirn-, Spinal- oder Augenoperationen;
  • -·Bronchiektasie oder pulmonale Blutung in der Anamnese.
  • +-Zuständen mit erhöhtem Risiko unkontrollierter Blutungen (intrakranielle Blutungen, gastrointestinale Blutungen);
  • +kurz zurückliegendem hämorrhagischen Schlaganfall, intrakraniellen oder intrazerebralen Hämorrhagien ohne klinisch signifikante aktive Blutung;
  • +kürzlich aufgetretenen gastrointestinalen Ulzera/ulzerativen Erkrankungen;
  • +kongenitaler oder erworbener hämorrhagischer Diathese;
  • +unkontrollierter schwerer arterieller Hypertonie;
  • +vaskulärer Retinopathie;
  • +intraspinalen oder intrazerebralen Gefässanomalien;
  • +vor kurzem erfolgten Hirn-, Spinal- oder Augenoperationen;
  • +-Bronchiektasie oder pulmonale Blutung in der Anamnese.
  • -Interaktionen mit anderen Arzneimitteln (siehe auch Rubrik «Interaktionen»)
  • -Vorsicht ist geboten bei Patienten, die gleichzeitig mit die Blutgerinnung beeinflussenden Arzneimitteln wie nicht-steroidale Entzündungshemmer (NSARs), Acetylsalicylsäure, Thrombozytenaggregationshemmer, anderen Antikoagulantien oder selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) und Serotonin-Norepinephrin-Wiederaufnahmehemmern (SNRI) behandelt werden. Bei Patienten mit dem Risiko einer ulzerativen gastrointestinalen Erkrankung kann eine angemessene prophylaktische Behandlung in Erwägung gezogen werden (siehe Rubrik «Interaktionen»).
  • +Interaktionen mit anderen Arzneimitteln (siehe auch Rubrik "Interaktionen" )
  • +Vorsicht ist geboten bei Patienten, die gleichzeitig mit die Blutgerinnung beeinflussenden Arzneimitteln wie nicht-steroidale Entzündungshemmer (NSARs), Acetylsalicylsäure, Thrombozytenaggregationshemmer, anderen Antikoagulantien oder selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) und Serotonin-Norepinephrin-Wiederaufnahmehemmern (SNRI) behandelt werden. Bei Patienten mit dem Risiko einer ulzerativen gastrointestinalen Erkrankung kann eine angemessene prophylaktische Behandlung in Erwägung gezogen werden (siehe Rubrik "Interaktionen" ).
  • -Bei erwachsenen Patienten mit einer mittelschweren Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance von 30-49 ml/min), die gleichzeitig andere Arzneimittel erhalten, die zu erhöhten Rivaroxaban Plasmaspiegeln führen, ist Rivaroxaban Sandoz eco mit Vorsicht anzuwenden (siehe Rubrik «Interaktionen»).
  • +Bei erwachsenen Patienten mit einer mittelschweren Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance von 30-49 ml/min), die gleichzeitig andere Arzneimittel erhalten, die zu erhöhten Rivaroxaban Plasmaspiegeln führen, ist Rivaroxaban Sandoz eco mit Vorsicht anzuwenden (siehe Rubrik "Interaktionen" ).
  • -Falls ein invasives Verfahren oder eine chirurgische Intervention notwendig ist, sollte Rivaroxaban Sandoz eco mindestens 24 Stunden vor dem Eingriff abgesetzt werden. Aufgrund der Abhängigkeit der Halbwertszeit von Rivaroxaban von Alter und Nierenfunktion (siehe Rubrik «Pharmakokinetik/Metabolismus» und «Pharmakokinetik/Spezielle Patientengruppen») kann sich diese Zeitspanne verlängern. In dringenden Fällen muss das erhöhte Blutungsrisiko gegenüber der Notwendigkeit des Eingriffs abgewogen werden.
  • -Rivaroxaban Sandoz eco sollte nach dem invasiven Verfahren oder der chirurgischen Intervention möglichst bald wieder eingenommen werden, falls die klinische Situation dies erlaubt und eine angemessene Hämostase gewährleistet ist (siehe Rubrik «Pharmakokinetik»).
  • +Falls ein invasives Verfahren oder eine chirurgische Intervention notwendig ist, sollte Rivaroxaban Sandoz eco mindestens 24 Stunden vor dem Eingriff abgesetzt werden. Aufgrund der Abhängigkeit der Halbwertszeit von Rivaroxaban von Alter und Nierenfunktion (siehe Rubrik "Pharmakokinetik/Metabolismus" und "Pharmakokinetik/Spezielle Patientengruppen" ) kann sich diese Zeitspanne verlängern. In dringenden Fällen muss das erhöhte Blutungsrisiko gegenüber der Notwendigkeit des Eingriffs abgewogen werden.
  • +Rivaroxaban Sandoz eco sollte nach dem invasiven Verfahren oder der chirurgischen Intervention möglichst bald wieder eingenommen werden, falls die klinische Situation dies erlaubt und eine angemessene Hämostase gewährleistet ist (siehe Rubrik "Pharmakokinetik" ).
  • -Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern, die aufgrund einer PCI mit Stenteinlage zusätzlich zu Rivaroxaban Sandoz eco mit einem P2Y12-Antagonisten behandelt werden, weisen ein erhöhtes Blutungsrisiko auf. Zur Steuerung dieses Risikos kann eine Dosisreduktion für Rivaroxaban Sandoz eco in Betracht gezogen werden (siehe Rubrik «Dosierung bei speziellen Patientengruppen»). Eine interventionelle Studie, welche primär der Beurteilung des Blutungsrisikos diente, lieferte beschränkte klinische Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit einer reduzierten Dosis von Rivaroxaban 15 mg einmal täglich (siehe Rubrik «Klinische Wirksamkeit»). Die Studie erlaubt aber keine definitive Beurteilung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses einer solchen Dosisanpassung. Dieses muss anhand des individuellen Blutungs- und Thromboembolierisikos eines Patienten abgewogen werden.
  • +Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern, die aufgrund einer PCI mit Stenteinlage zusätzlich zu Rivaroxaban Sandoz eco mit einem P2Y12-Antagonisten behandelt werden, weisen ein erhöhtes Blutungsrisiko auf. Zur Steuerung dieses Risikos kann eine Dosisreduktion für Rivaroxaban Sandoz eco in Betracht gezogen werden (siehe Rubrik "Dosierung bei speziellen Patientengruppen" ). Eine interventionelle Studie, welche primär der Beurteilung des Blutungsrisikos diente, lieferte beschränkte klinische Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit einer reduzierten Dosis von Rivaroxaban 15 mg einmal täglich (siehe Rubrik "Klinische Wirksamkeit" ). Die Studie erlaubt aber keine definitive Beurteilung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses einer solchen Dosisanpassung. Dieses muss anhand des individuellen Blutungs- und Thromboembolierisikos eines Patienten abgewogen werden.
  • -Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, das heisst es ist nahezu «natriumfrei».
  • +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, das heisst es ist nahezu "natriumfrei" .
  • -Bei Patienten, die gleichzeitig eine systemische Behandlung mit Azol-Antimykotika (wie Ketoconazol, Itraconazol, Voriconazol und Posaconazol) oder HIV-Proteaseinhibitoren (z.B. Ritonavir) erhalten, wird die Anwendung von Rivaroxaban Sandoz eco nicht empfohlen. Diese Wirkstoffe sind starke Inhibitoren sowohl von CYP3A4 als auch von P-gp und können daher die Plasmakonzentration von Rivaroxaban in einem klinisch relevanten Ausmass erhöhen (im Mittel 2,6 fach), was zu einem erhöhten Blutungsrisiko führen kann (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Bei Patienten, die gleichzeitig eine systemische Behandlung mit Azol-Antimykotika (wie Ketoconazol, Itraconazol, Voriconazol und Posaconazol) oder HIV-Proteaseinhibitoren (z.B. Ritonavir) erhalten, wird die Anwendung von Rivaroxaban Sandoz eco nicht empfohlen. Diese Wirkstoffe sind starke Inhibitoren sowohl von CYP3A4 als auch von P-gp und können daher die Plasmakonzentration von Rivaroxaban in einem klinisch relevanten Ausmass erhöhen (im Mittel 2,6 fach), was zu einem erhöhten Blutungsrisiko führen kann (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Gemäss einer Analyse von Daten aus der ROCKET AF Studie führte die gleichzeitige Verabreichung von Rivaroxaban mit Arzneimitteln, die gleichzeitig P-pg-Inhibitoren und schwache bzw. moderate CPY3A4-Inhibitoren sind (z.B. Amiodaron, Diltiazem, Verapamil, Chloramphenicol, Cimetidin und Erythromycin) zu keinen erhöhten Blutungsraten bei Patienten mit einer mittelschweren Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance von 30−49 ml/min). Bei diesen Patienten ist Vorsicht geboten, da erhöhte Rivaroxaban Plasmaspiegel möglich sind (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Gemäss einer Analyse von Daten aus der ROCKET AF Studie führte die gleichzeitige Verabreichung von Rivaroxaban mit Arzneimitteln, die gleichzeitig P-pg-Inhibitoren und schwache bzw. moderate CPY3A4-Inhibitoren sind (z.B. Amiodaron, Diltiazem, Verapamil, Chloramphenicol, Cimetidin und Erythromycin) zu keinen erhöhten Blutungsraten bei Patienten mit einer mittelschweren Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance von 30−49 ml/min). Bei diesen Patienten ist Vorsicht geboten, da erhöhte Rivaroxaban Plasmaspiegel möglich sind (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Herkömmliche Gerinnungstests (PT, aPTT) sowie spezifische Gerinnungsfaktor-Tests werden von Rivaroxaban aufgrund seines Wirkungsmechanismus beeinflusst (siehe Rubrik «Pharmakodynamik»). D-Dimer-, Faktor-XIII-, Thrombinzeit- und Fibrinogen-Messung werden nicht beeinflusst.
  • +Herkömmliche Gerinnungstests (PT, aPTT) sowie spezifische Gerinnungsfaktor-Tests werden von Rivaroxaban aufgrund seines Wirkungsmechanismus beeinflusst (siehe Rubrik "Pharmakodynamik" ). D-Dimer-, Faktor-XIII-, Thrombinzeit- und Fibrinogen-Messung werden nicht beeinflusst.
  • -Rivaroxaban ist in der Schwangerschaft kontraindiziert und sollte bei Frauen in gebärfähigem Alter nur mit einer sicher wirksamen Kontrazeption angewendet werden. Es liegen keine Daten zur Anwendung von Rivaroxaban bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Daten aus Studien mit Ratten und Kaninchen zeigten eine ausgeprägte maternale Toxizität von Rivaroxaban, welche mit seinem pharmakologischen Wirkungsmechanismus zusammenhängt (z.B. hämorrhagische Komplikationen). Ein primär teratogenes Potential wurde nicht identifiziert (siehe auch Rubrik «Kontraindikationen» und «Präklinische Daten»).
  • +Rivaroxaban ist in der Schwangerschaft kontraindiziert und sollte bei Frauen in gebärfähigem Alter nur mit einer sicher wirksamen Kontrazeption angewendet werden. Es liegen keine Daten zur Anwendung von Rivaroxaban bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Daten aus Studien mit Ratten und Kaninchen zeigten eine ausgeprägte maternale Toxizität von Rivaroxaban, welche mit seinem pharmakologischen Wirkungsmechanismus zusammenhängt (z.B. hämorrhagische Komplikationen). Ein primär teratogenes Potential wurde nicht identifiziert (siehe auch Rubrik "Kontraindikationen" und "Präklinische Daten" ).
  • -Es stehen keine Daten für die Anwendung von Rivaroxaban bei stillenden Müttern zur Verfügung. Tierexperimentelle Daten zeigen, dass Rivaroxaban in die Muttermilch sezerniert wird. Deshalb wird eine Anwendung von Rivaroxaban Sandoz eco während der Stillzeit nicht empfohlen (siehe Rubrik «Kontraindikationen»).
  • +Es stehen keine Daten für die Anwendung von Rivaroxaban bei stillenden Müttern zur Verfügung. Tierexperimentelle Daten zeigen, dass Rivaroxaban in die Muttermilch sezerniert wird. Deshalb wird eine Anwendung von Rivaroxaban Sandoz eco während der Stillzeit nicht empfohlen (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ).
  • -Das Auftreten von Schwindel und Synkope wurde berichtet (siehe Rubrik «Unerwünschte Wirkungen»); dies könnte die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit Maschinen zu bedienen beeinflussen. Patienten, bei denen diese Nebenwirkungen auftreten, sollten keine Fahrzeuge führen oder Maschinen bedienen.
  • +Das Auftreten von Schwindel und Synkope wurde berichtet (siehe Rubrik "Unerwünschte Wirkungen" ); dies könnte die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit Maschinen zu bedienen beeinflussen. Patienten, bei denen diese Nebenwirkungen auftreten, sollten keine Fahrzeuge führen oder Maschinen bedienen.
  • -·Prothrombinkomplexkonzentrat (PCC)
  • -·aktiviertes Prothrombinkomplexkonzentrat (APCC)
  • -·Andexanet alfa (spezifisches Faktor-Xa-Inhibitor-Antidot)
  • -Allerdings gibt es zurzeit nur sehr begrenzte klinische Erfahrungen mit der Verwendung dieser Produkte bei Patienten, die Rivaroxaban Sandoz eco einnehmen (siehe Rubrik «Pharmakodynamik»).
  • +-Prothrombinkomplexkonzentrat (PCC)
  • +aktiviertes Prothrombinkomplexkonzentrat (APCC)
  • +-Andexanet alfa (spezifisches Faktor-Xa-Inhibitor-Antidot)
  • +Allerdings gibt es zurzeit nur sehr begrenzte klinische Erfahrungen mit der Verwendung dieser Produkte bei Patienten, die Rivaroxaban Sandoz eco einnehmen (siehe Rubrik "Pharmakodynamik" ).
  • - RECORD 1 RECORD 2 RECORD 3
  • -Studienpopulation 4541 Patienten mit totaler Hüftersatzoperation 2509 Patienten mit totaler Hüftersatzoperation 2531 Patienten mit totaler Knieersatzoperation
  • -Dosis und Dauer der Behandlung nach Operation Rivaroxaban 10 mg/Tag 35 ± 4 Tage Enoxaparin 40 mg/Tag 35 ± 4 Tage p Rivaroxaban 10 mg/Tag 35 ± 4 Tage Enoxaparin 40 mg/Tag 12 ± 2 Tage p Rivaroxaban 10 mg/Tag 12 ± 2 Tage Enoxaparin 40 mg/Tag 12 ± 2 Tage p
  • -Alle VTE 18 (1,1%) 58 (3,7%) <0,001 17 (2,0%) 81 (9,3%) <0,001 79 (9,6%) 166 (18,9%) <0,001
  • -Massive VTE 4 (0,2%) 33 (2,0%) <0,001 6 (0,6%) 49 (5,1%) <0,001 9 (1,0%) 24 (2,6%) 0,01
  • -Sympto- matische VTE 6 (0,4%) 11 (0,7%) 3 (0,4%) 15 (1,7%) 8 (1,0%) 24 (2,7%)
  • -Grössere Blutungen 6 (0,3%) 2 (0,1%) 1 (0,1%) 1 (0,1%) 7 (0,6%) 6 (0,5%)
  • + RECORD 1 RECORD 2 RECORD 3
  • +Studienpopulation 4541 Patienten mit 2509 Patienten mit 2531 Patienten mit
  • + totaler Hüftersatzop totaler Hüftersatzop totaler Knieersatzop
  • + eration eration eration
  • +Dosis und Dauer der Rivaroxaban10 Enoxaparin 40 p Rivaroxaban 10 Enoxaparin 40 p Rivaroxaban 10 Enoxaparin 40 p
  • +Behandlung nach mg/Tag 35 ±4 Tage mg/Tag 35± 4 Tage mg/Tag 35± 4 Tage mg/Tag 12± 2 Tage mg/Tag12 ± 2 Tage mg/Tag12 ± 2 Tage
  • +Operation
  • +Alle VTE 18 (1,1%) 58 (3,7%) <0,001 17 (2,0%) 81 (9,3%) <0,001 79 (9,6%) 166 (18,9%) <0,001
  • +Massive VTE 4 (0,2%) 33 (2,0%) <0,001 6 (0,6%) 49 (5,1%) <0,001 9 (1,0%) 24 (2,6%) 0,01
  • +Sympto- matische VTE 6 (0,4%) 11 (0,7%) 3 (0,4%) 15 (1,7%) 8 (1,0%) 24 (2,7%)
  • +Grössere Blutungen 6 (0,3%) 2 (0,1%) 1 (0,1%) 1 (0,1%) 7 (0,6%) 6 (0,5%)
  • + 
  • -Zusätzlich zum RECORD-Programm wurde nach Zulassung eine nicht-interventionelle, open-label Kohortenstudie (XAMOS) mit 17'413 Patienten durchgeführt, die sich einer grösseren orthopädischen Knie- oder Hüftoperation unterziehen mussten, um Rivaroxaban mit anderen Standardbehandlungen in der Thromboseprophylaxe unter Praxisbedingungen zu vergleichen. Symptomatische tiefe Venenthrombosen traten in 57 (0.6%) der Patienten in der Rivaroxaban-Gruppe (n=8778) und bei 88 Patienten (1.0%) unter Standardbehandlung (n=8635) auf (HR 0.63; 95% CI 0.43−0.91; safety population). Grössere Blutungen traten bei 35 (0.4%) Patienten der Rivaroxaban-Gruppe und bei 29 (0.3%) Patienten unter Standardbehandlung auf. Diese nicht- interventionelle Studie bestätigt die Wirksamkeits- und Sicherheitsdaten aus dem RECORD-Programm.
  • +Zusätzlich zum RECORD-Programm wurde nach Zulassung eine nicht-interventionelle, open-label Kohortenstudie (XAMOS) mit 17'413 Patienten durchgeführt, die sich einer grösseren orthopädischen Knie- oder Hüftoperation unterziehen mussten, um Rivaroxaban mit anderen Standardbehandlungen in der Thromboseprophylaxe unter Praxisbedingungen zu vergleichen. Symptomatische tiefe Venenthrombosen traten in 57 (0.6%) der Patienten in der Rivaroxaban-Gruppe (n=8778) und bei 88 Patienten (1.0%) unter Standardbehandlung (n=8635) auf (HR 0.63; 95% CI 0.43−0.91; safety population). Grössere Blutungen traten bei 35 (0.4%) Patienten der Rivaroxaban-Gruppe und bei 29 (0.3%) Patienten unter Standardbehandlung auf. Diese nicht- interventionelle Studie bestätigt die Wirksamkeits- und Sicherheitsdaten aus dem RECORD-Programm.
  • -Die Einstein-PE-Studie (siehe Tabelle 4), zeigte, dass Rivaroxaban hinsichtlich des primären Wirksamkeitsendpunktes gegen Enoxaparin/VKA nicht unterlegen war (p = 0,0026 (Test auf Nicht-Unterlegenheit); Hazard ratio: 1,12 (0,75-1,68).
  • +Die Einstein-PE-Studie (siehe Tabelle 4), zeigte, dass Rivaroxaban hinsichtlich des primären Wirksamkeitsendpunktes gegen Enoxaparin/VKA nicht unterlegen war (p = 0,0026 (Test auf Nicht-Unterlegenheit); Hazard ratio: 1,12 (0,75-1,68).
  • -Studienpopulation 3449 Patienten mit symptomatischer akuter tiefen Venenthrombose
  • -Dosis und Dauer der Behandlung Rivaroxabana 3, 6 oder 12 Monate n=1731 Enoxaparin/VKAb 3, 6 oder 12 Monate n=1718
  • -Symptomatische rezidivierende VTE* 36 (2,1%) 51 (3,0%)
  • -Symptomatische rezidivierende LE 20 (1,2%) 18 (1,0%)
  • -Symptomatische rezidivierende TVT 14 (0,8%) 28 (1,6%)
  • -Symptomatische LE und TVT 1 (0,1%) 0
  • -Tödliche LE oder Tod, bei dem LE nicht ausgeschlossen werden konnte 4 (0,2%) 6 (0,3%)
  • -Schwere Blutungen 14 (0,8%) 20 (1,2%)
  • +Studienpopulation 3449 Patienten mit symptomatischer
  • + akuter tiefen Venenthrombose
  • +Dosis und Dauer der Behandlung Rivaroxabana3, 6 oder 12 Monate Enoxaparin/VKAb3, 6
  • + n=1731 oder 12 Monate n=1718
  • +Symptomatische rezidivierende VTE* 36 (2,1%) 51 (3,0%)
  • +Symptomatische rezidivierende LE 20 (1,2%) 18 (1,0%)
  • +Symptomatische rezidivierende TVT 14 (0,8%) 28 (1,6%)
  • +Symptomatische LE und TVT 1 (0,1%) 0
  • +Tödliche LE oder Tod, bei dem LE 4 (0,2%) 6 (0,3%)
  • +nicht ausgeschlossen werden konnte
  • +Schwere Blutungen 14 (0,8%) 20 (1,2%)
  • + 
  • +
  • -Studienpopulation 4832 Patienten mit akuter symptomatischer Lungenembolie
  • -Dosis und Dauer der Behandlung Rivaroxabana 3, 6 oder 12 Monate N=2419 Enoxaparin/VKAb 3, 6 oder 12 Monate N=2413
  • -Symptomatische rezidivierende VTE* 50 (2,1%) 44 (1,8%)
  • -Symptomatische rezidivierende LE 23 (1,0%) 20 (0,8%)
  • -Symptomatische rezidivierende TVT 18 (0,7%) 17 (0,7%)
  • -Symptomatische LE und TVT 0 2 (<0,1%)
  • -Tödliche LE/Todesfälle, bei denen LE nicht ausgeschlossen werden konnte 11 (0,5%) 7 (0,3%)
  • -Schwere Blutungen 26 (1,1%) 52 (2,2%)
  • +Studienpopulation 4832 Patienten mit akuter
  • + symptomatischer Lungenembolie
  • +Dosis und Dauer der Behandlung Rivaroxabana3, 6 oder 12 Enoxaparin/VKAb3, 6
  • + Monate N=2419 oder 12 Monate N=2413
  • +Symptomatische rezidivierende VTE* 50 (2,1%) 44 (1,8%)
  • +Symptomatische rezidivierende LE 23 (1,0%) 20 (0,8%)
  • +Symptomatische rezidivierende TVT 18 (0,7%) 17 (0,7%)
  • +Symptomatische LE und TVT 0 2 (<0,1%)
  • +Tödliche LE/Todesfälle, bei denen LE 11 (0,5%) 7 (0,3%)
  • +nicht ausgeschlossen werden konnte
  • +Schwere Blutungen 26 (1,1%) 52 (2,2%)
  • + 
  • +
  • -Studienpopulation 8281 Patienten mit akuter symptomatischer TVT oder LE
  • -Dosis und Dauer der Behandlung Rivaroxabana 3, 6 oder 12 Monate N=4150 Enoxaparin/VKAb 3, 6 oder 12 Monate N=4131
  • -Symptomatische rezidivierende VTE* 86 (2,1%) 95 (2,3%)
  • -Symptomatische rezidivierende LE 43 (1,0%) 38 (0,9%)
  • -Symptomatische rezidivierende TVT 32 (0,8%) 45 (1,1%)
  • -Symptomatische LE und TVT 1 (<0,1%) 2 (<0,1%)
  • -Tödliche LE/Todesfälle, bei dem LE nicht ausgeschlossen werden konnte 15 (0,4%) 13 (0,3%)
  • -Schwere Blutungen 40 (1,0%) 72 (1,7%)
  • +Studienpopulation 8281 Patienten mit akuter
  • + symptomatischer TVT oder LE
  • +Dosis und Dauer der Behandlung Rivaroxabana3, 6 oder 12 Enoxaparin/VKAb3, 6
  • + Monate N=4150 oder 12 Monate N=4131
  • +Symptomatische rezidivierende VTE* 86 (2,1%) 95 (2,3%)
  • +Symptomatische rezidivierende LE 43 (1,0%) 38 (0,9%)
  • +Symptomatische rezidivierende TVT 32 (0,8%) 45 (1,1%)
  • +Symptomatische LE und TVT 1 (<0,1%) 2 (<0,1%)
  • +Tödliche LE/Todesfälle, bei dem LE 15 (0,4%) 13 (0,3%)
  • +nicht ausgeschlossen werden konnte
  • +Schwere Blutungen 40 (1,0%) 72 (1,7%)
  • + 
  • +
  • -Studienpopulation 1197 Patienten mit verlängerter Behandlung zur sekundären Prophylaxe von rezidivierenden venösen Thromboembolien
  • -Dosis und Dauer der Behandlung Rivaroxabana 6 oder 12 Monate n= 602 Placebo 6 oder 12 Monate n= 595
  • -Symptomatische rezidivierende VTE* 8 (1,3%) 42 (7,1%)
  • -Symptomatische rezidivierende LE 2 (0,3%) 13 (2,2%)
  • -Symptomatische rezidivierende TVT 5 (0,8%) 31 (5,2%)
  • -Tödliche LE/Tod, bei dem LE nicht ausgeschlossen werden konnte 1 (0,2%) 1 (0,2%)
  • -Schwere Blutungen 4 (0,7%) 0 (0,0%)
  • +Studienpopulation 1197 Patienten mit verlängerter Behandlung zur
  • + sekundären Prophylaxe von rezidivierenden
  • + venösen Thromboembolien
  • +Dosis und Dauer der Rivaroxabana6 oder 12 Monaten= 602 Placebo6 oder 12
  • +Behandlung Monaten= 595
  • +Symptomatische rezidivierende 8 (1,3%) 42 (7,1%)
  • + VTE*
  • +Symptomatische rezidivierende 2 (0,3%) 13 (2,2%)
  • + LE
  • +Symptomatische rezidivierende 5 (0,8%) 31 (5,2%)
  • + TVT
  • +Tödliche LE/Tod, bei dem LE 1 (0,2%) 1 (0,2%)
  • +nicht ausgeschlossen werden
  • +konnte
  • +Schwere Blutungen 4 (0,7%) 0 (0,0%)
  • + 
  • +
  • -Studienpopulation 3396 Patienten mit verlängerter Prophylaxe von rezidivierenden venösen Thromboembolien
  • -Dosis der Behandlung Rivaroxaban 20 mg a n= 1107 Rivaroxaban 10 mg b n= 1127 Acetylsalicylsäure 100mg c n= 1131
  • -Dauer der Behandlung [Interquartilsabstand] 349 [189−362] Tage 353 [190−362] Tage 350 [186−362]
  • -Symptomatische rezidivierende VTE* 17 (1,5%)* 13 (1,2%)** 50 (4,4%)
  • -Symptomatische rezidivierende LE 6 (0,5%) 6 (0,5%) 19 (1,7%)
  • -Symptomatische rezidivierende TVT 9 (0,8%) 8 (0,7%) 30 (2,7%)
  • -Tödliche LE/Tod, bei dem LE nicht ausgeschlossen werden konnte 2 (0,2%) 0 2 (0,2%)
  • -Schwere Blutungen 6 (0,5%) 5 (0,4%) 3 (0,3%)
  • +Studienpopulation 3396 Patienten mit
  • + verlängerter Prophylaxe
  • + von rezidivierenden
  • + venösen Thromboembolien
  • +Dosis der Behandlung Rivaroxaban 20 mg an= 1107 Rivaroxaban 10 mg Acetylsalicylsäure
  • + bn= 1127 100mg cn= 1131
  • +Dauer der Behandlung 349 [189−362] Tage 353 [190−362] Tage 350 [186−362]
  • +[Interquartilsabstand]
  • +Symptomatische rezidivieren 17 (1,5%)* 13 (1,2%)** 50 (4,4%)
  • +de VTE*
  • +Symptomatische rezidivieren 6 (0,5%) 6 (0,5%) 19 (1,7%)
  • +de LE
  • +Symptomatische rezidivieren 9 (0,8%) 8 (0,7%) 30 (2,7%)
  • +de TVT
  • +Tödliche LE/Tod, bei dem 2 (0,2%) 0 2 (0,2%)
  • +LE nicht ausgeschlossen
  • +werden konnte
  • +Schwere Blutungen 6 (0,5%) 5 (0,4%) 3 (0,3%)
  • + 
  • +
  • -Studienpopulation Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmerna
  • -Behandlungsdosis Rivaroxaban 20 mg einmal täglich (15 mg einmal täglich bei Patienten mit mittelschwerer Nierenfunktionsstörung) Ereignisrate (pro 100 Patientenjahre) Warfarin titriert bis zur Ziel-INR von 2,5 (therapeutischer Bereich 2,0 bis 3,0) Ereignisrate (pro 100 Patientenjahre) Hazard Ratio (95% CI) p- Wert
  • -Schlaganfall und systemische Embolie* 189 (1,70%) 243 (2,15%) 0,79 (0,65-0,95) 0,015
  • -Schlaganfall, systemische Embolie und vaskulärer Tod* 346 (3,11%) 410 (3,63%) 0,86 (0,74-0,99) 0,034
  • -Schlaganfall, systemische Embolie, vaskulärer Tod und Myokardinfarkt* 433 (3,91%) 519 (4,62%) 0,85 (0,74−0,96) 0,010
  • -Schlaganfall 184 (1,65%) 221 (1,96%) 0,85 (0,70−1,03) 0,092
  • -systemische Embolie** 5 (0,04%) 22 (0,19%) 0,23 (0,09−0,61) 0,003
  • -
  • +Studienpopulation Patienten mit nicht-valvulä
  • + rem Vorhofflimmerna
  • +Behandlungsdosis Rivaroxaban 20 mg einmal Warfarin titriert bis zur Hazard Ratio (95%
  • + täglich (15 mg einmal Ziel-INR von 2,5 (therapeut CI) p- Wert
  • + täglich bei Patienten mit ischer Bereich 2,0 bis
  • + mittelschwerer Nierenfunkti 3,0)Ereignisrate (pro 100
  • + onsstörung)Ereignisrate Patientenjahre)
  • + (pro 100 Patientenjahre)
  • +Schlaganfall und 189 (1,70%) 243 (2,15%) 0,79 (0,65-0,95)0,01
  • +systemische Embolie* 5
  • +Schlaganfall, 346 (3,11%) 410 (3,63%) 0,86 (0,74-0,99)0,03
  • +systemische Embolie 4
  • +und vaskulärer Tod*
  • +Schlaganfall, 433 (3,91%) 519 (4,62%) 0,85 (0,74−0,96)0,01
  • +systemische Embolie, 0
  • + vaskulärer Tod und
  • +Myokardinfarkt*
  • +Schlaganfall 184 (1,65%) 221 (1,96%) 0,85 (0,70−1,03)0,09
  • + 2
  • +systemische Embolie* 5 (0,04%) 22 (0,19%) 0,23 (0,09−0,61)0,00
  • +* 3
  • + 
  • +
  • -Studienpopulation Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmerna
  • -Behandlungsdosis Rivaroxaban 20 mg einmal täglich (15 mg einmal täglich bei Patienten mit mittelschwerer Nierenfunktionsstörung) Ereignisrate (pro 100 Patientenjahre) Warfarin titriert bis zur Ziel-INR von 2,5 (therapeutischer Bereich 2,0 bis 3,0) Ereignisrate (pro 100 Patientenjahre) Hazard Ratio (95% CI) p-Wert
  • -Schwere und nicht schwere klinisch relevante Blutungen 1475 (14,91%) 1449 (14,52%) 1,03 (0,96−1,11) 0,442
  • -Schwere Blutungen 395 (3,60%) 386 (3,45%) 1,04 (0,90−1,20) 0,576
  • -Tod* 27 (0,24%) 55 (0,48%) 0,50 (0,31−0,79) 0,003
  • -Kritische Organblutung* 91 (0,82%) 133 (1,18%) 0,69 (0,53−0,91) 0,007
  • -Intrakranielle Blutung* 55 (0,49%) 84 (0,74%) 0,67 (0,47−0,93) 0,019
  • -Hämoglobin-Abfall* 305 (2,77%) 254 (2,26%) 1,22 (1,03−1,44) 0,019
  • -Transfusion von 2 oder mehr Einheiten Erythrozytenkonzentrat oder Vollblut* 183 (1,65%) 149 (1,32%) 1,25 (1,01−1,55) 0,044
  • -Nicht schwere klinisch relevante Blutungen 1185 (11,80%) 1151 (11,37%) 1,04 (0,96−1,13) 0,345
  • -
  • +Studienpopulation Patienten mit nicht-valvulä
  • + rem Vorhofflimmerna
  • +Behandlungsdosis Rivaroxaban 20 mg einmal Warfarin titriert bis zur Hazard Ratio (95%
  • + täglich (15 mg einmal Ziel-INR von 2,5 (therapeut CI)p-Wert
  • + täglich bei Patienten mit ischer Bereich 2,0 bis
  • + mittelschwerer Nierenfunkti 3,0)Ereignisrate (pro 100
  • + onsstörung)Ereignisrate Patientenjahre)
  • + (pro 100 Patientenjahre)
  • +Schwere und nicht 1475 (14,91%) 1449 (14,52%) 1,03 (0,96−1,11)0,44
  • +schwere klinisch 2
  • +relevante Blutungen
  • +Schwere Blutungen 395 (3,60%) 386 (3,45%) 1,04 (0,90−1,20)0,57
  • + 6
  • +Tod* 27 (0,24%) 55 (0,48%) 0,50 (0,31−0,79)0,00
  • + 3
  • +Kritische Organblutu 91 (0,82%) 133 (1,18%) 0,69 (0,53−0,91)0,00
  • +ng* 7
  • +Intrakranielle 55 (0,49%) 84 (0,74%) 0,67 (0,47−0,93)0,01
  • +Blutung* 9
  • +Hämoglobin-Abfall* 305 (2,77%) 254 (2,26%) 1,22 (1,03−1,44)0,01
  • + 9
  • +Transfusion von 2 183 (1,65%) 149 (1,32%) 1,25 (1,01−1,55)0,04
  • +oder mehr Einheiten 4
  • +Erythrozytenkonzentr
  • +at oder Vollblut*
  • +Nicht schwere 1185 (11,80%) 1151 (11,37%) 1,04 (0,96−1,13)0,34
  • +klinisch relevante 5
  • +Blutungen
  • + 
  • +
  • -Eine prospektive, randomisierte, offene, multizentrische, exploratorische Studie mit verblindeter Endpunktevaluierung (X-VERT) wurde bei 1504 Patienten (mit und ohne vorherige Behandlung mit oralen Antikoagulanzien) mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern, bei denen eine Kardioversion geplant war, durchgeführt, um Rivaroxaban mit Dosis-adjustiertem VKA (randomisiert 2:1) zur Prävention von kardiovaskulären Ereignissen zu vergleichen. Es wurden TEE-gestützte (1−5 Tage Vorbehandlung) oder konventionelle Kardioversions-strategien (mindestens drei Wochen Vorbehandlung) angewendet. Der primäre Wirksamkeitsendpunkt (jeglicher Schlaganfall, transiente ischämische Attacke, nicht-ZNS systemische Embolie, Herzinfarkt und kardiovaskulärer Tod) trat bei 5 (0,5%) Patienten in der Rivaroxaban-Gruppe (n = 978) und bei 5 (1,0%) Patienten in der VKA-Gruppe (n = 492; RR 0,50; 95% KI 0,15−1,73; modifizierte ITT-Population) auf. Der primäre Sicherheitsendpunkt (schwere Blutungen gemäss ISTH-Kriterien) trat bei 6 (0,6%) bzw. 4 (0,8%) Patienten in der Rivaroxaban- (n = 988) bzw. in der VKA-Gruppe (n = 499) auf (RR 0,76; 95% KI 0,21−2,67; Sicherheitspopulation). Die Häufigkeit aller klinisch relevanten Blutungen (schwerer + nicht schwerer) betrug 3,3% (33 Patienten) in der Rivaroxaban-Gruppe und 2,8% (14 Patienten) in der VKA- Gruppe. Diese Daten weisen auf eine vergleichbare Wirksamkeit und Sicherheit für die Behandlung mit Rivaroxaban bzw. VKA im Rahmen einer Kardioversion hin.
  • +Eine prospektive, randomisierte, offene, multizentrische, exploratorische Studie mit verblindeter Endpunktevaluierung (X-VERT) wurde bei 1504 Patienten (mit und ohne vorherige Behandlung mit oralen Antikoagulanzien) mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern, bei denen eine Kardioversion geplant war, durchgeführt, um Rivaroxaban mit Dosis-adjustiertem VKA (randomisiert 2:1) zur Prävention von kardiovaskulären Ereignissen zu vergleichen. Es wurden TEE-gestützte (1−5 Tage Vorbehandlung) oder konventionelle Kardioversions-strategien (mindestens drei Wochen Vorbehandlung) angewendet. Der primäre Wirksamkeitsendpunkt (jeglicher Schlaganfall, transiente ischämische Attacke, nicht-ZNS systemische Embolie, Herzinfarkt und kardiovaskulärer Tod) trat bei 5 (0,5%) Patienten in der Rivaroxaban-Gruppe (n = 978) und bei 5 (1,0%) Patienten in der VKA-Gruppe (n = 492; RR 0,50; 95% KI 0,15−1,73; modifizierte ITT-Population) auf. Der primäre Sicherheitsendpunkt (schwere Blutungen gemäss ISTH-Kriterien) trat bei 6 (0,6%) bzw. 4 (0,8%) Patienten in der Rivaroxaban- (n = 988) bzw. in der VKA-Gruppe (n = 499) auf (RR 0,76; 95% KI 0,21−2,67; Sicherheitspopulation). Die Häufigkeit aller klinisch relevanten Blutungen (schwerer + nicht schwerer) betrug 3,3% (33 Patienten) in der Rivaroxaban-Gruppe und 2,8% (14 Patienten) in der VKA- Gruppe. Diese Daten weisen auf eine vergleichbare Wirksamkeit und Sicherheit für die Behandlung mit Rivaroxaban bzw. VKA im Rahmen einer Kardioversion hin.
  • -Der primäre Sicherheitsendpunkt, klinisch signifikante Blutungsereignisse, trat bei 109 (15,7%) Patienten in der Rivaroxaban-Gruppe und in 167 Patienten (24,0%) in der VKA-Gruppe (HR 0,59; 95% CI 0,47−0,76; p<0,001) auf. Der sekundäre Endpunkt, eine Kombination aus CV-Tod, MI oder Schlaganfall, trat bei 41 Patienten (5,9%) in der Rivaroxaban-Gruppe und bei 36 Patienten (5,2%) in der VKA-Gruppe auf; Stentthrombosen traten bei 5 Patienten mit Rivaroxaban und bei 4 Patienten mit VKA auf.
  • +Der primäre Sicherheitsendpunkt, klinisch signifikante Blutungsereignisse, trat bei 109 (15,7%) Patienten in der Rivaroxaban-Gruppe und in 167 Patienten (24,0%) in der VKA-Gruppe (HR 0,59; 95% CI 0,47−0,76; p<0,001) auf. Der sekundäre Endpunkt, eine Kombination aus CV-Tod, MI oder Schlaganfall, trat bei 41 Patienten (5,9%) in der Rivaroxaban-Gruppe und bei 36 Patienten (5,2%) in der VKA-Gruppe auf; Stentthrombosen traten bei 5 Patienten mit Rivaroxaban und bei 4 Patienten mit VKA auf.
  • -Bei 20 mg ist die Bioverfügbarkeit ohne Nahrung nur 66%. Bei Einnahme von 20 mg-Tabletten mit einer Mahlzeit ist die Resorption vollständig. Rivaroxaban 15 mg und 20 mg sollten deshalb mit einer Mahlzeit eingenommen werden (siehe Rubrik «Dosierung/Anwendung»).
  • +Bei 20 mg ist die Bioverfügbarkeit ohne Nahrung nur 66%. Bei Einnahme von 20 mg-Tabletten mit einer Mahlzeit ist die Resorption vollständig. Rivaroxaban 15 mg und 20 mg sollten deshalb mit einer Mahlzeit eingenommen werden (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Unverändertes Rivaroxaban ist die Hauptkomponente im humanen Plasma; es sind keine zirkulierende aktive Metabolite oder Hauptmetabolite nachweisbar. Rivaroxaban wird sowohl durch metabolischen Abbau (etwa 2/3 der verabreichten Dosis) als auch durch direkte Ausscheidung als unveränderte Verbindung (etwa 1/3) eliminiert. Die Metabolisierung erfolgt durch CYP3A4, CYP2J2 und CYP-unabhängige Mechanismen. Oxidativer Abbau des Morpholinon-Teils und Hydrolyse der Amid-Bindungen sind die Hauptwege der Biotransformation. Mit einer systemischen Clearance von etwa 10 l/h ist Rivaroxaban ein Wirkstoff mit einer niedrigen Clearance. Die Eliminierung von Rivaroxaban aus dem Plasma erfolgte bei jungen Personen mit einer terminalen Halbwertszeit von 5 bis 9 Stunden, bei älteren mit einer terminalen Halbwertszeit von 11 bis 13 Stunden.
  • +Unverändertes Rivaroxaban ist die Hauptkomponente im humanen Plasma; es sind keine zirkulierende aktive Metabolite oder Hauptmetabolite nachweisbar. Rivaroxaban wird sowohl durch metabolischen Abbau (etwa 2/3 der verabreichten Dosis) als auch durch direkte Ausscheidung als unveränderte Verbindung (etwa 1/3) eliminiert. Die Metabolisierung erfolgt durch CYP3A4, CYP2J2 und CYP-unabhängige Mechanismen. Oxidativer Abbau des Morpholinon-Teils und Hydrolyse der Amid-Bindungen sind die Hauptwege der Biotransformation. Mit einer systemischen Clearance von etwa 10 l/h ist Rivaroxaban ein Wirkstoff mit einer niedrigen Clearance. Die Eliminierung von Rivaroxaban aus dem Plasma erfolgte bei jungen Personen mit einer terminalen Halbwertszeit von 5 bis 9 Stunden, bei älteren mit einer terminalen Halbwertszeit von 11 bis 13 Stunden.
  • -Bei mässig eingeschränkter Leberfunktion (Child Pugh Klasse B) war die mittlere AUC von Rivaroxaban im Vergleich zu gesunden Probanden signifikant um das 2,3-Fache erhöht und die Gesamthemmung der Faktor-Xa-Aktivität um den Faktor 2,6 ebenfalls erhöht; die PT war um den Faktor 2,1 ebenfalls verlängert.
  • +Bei mässig eingeschränkter Leberfunktion (Child Pugh Klasse B) war die mittlere AUC von Rivaroxaban im Vergleich zu gesunden Probanden signifikant um das 2,3-Fache erhöht und die Gesamthemmung der Faktor-Xa-Aktivität um den Faktor 2,6 ebenfalls erhöht; die PT war um den Faktor 2,1 ebenfalls verlängert.
  • -Für Rivaroxaban mittels Kreatinin-Clearance-Messungen eine inverse Korrelation zwischen zunehmender Exposition und abnehmender Nierenfunktion gefunden. Bei Personen mit leicht (Kreatinin-Clearance 50-80 ml/min), mittelschwer (Kreatinin-Clearance 30−50 ml/min) und schwer eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance <30 ml/min) waren die Plasmakonzentrationen (AUC) von Rivaroxaban 1.4, 1.5 respektive 1.6-fach erhöht. Korrespondierende Erhöhungen der pharmakodynamischen Wirkungen waren noch deutlicher. Bei Personen mit leicht, mässig und schwer eingeschränkter Nierenfunktion war die Gesamthemmung der Faktor-Xa-Aktivität mit einem Faktor von 1.5, 1.9 respektive 2.0 erhöht; die PT war um den Faktor von 1.3, 2.2 respektive 2.4 verlängert.
  • +Für Rivaroxaban mittels Kreatinin-Clearance-Messungen eine inverse Korrelation zwischen zunehmender Exposition und abnehmender Nierenfunktion gefunden. Bei Personen mit leicht (Kreatinin-Clearance 50-80 ml/min), mittelschwer (Kreatinin-Clearance 30−50 ml/min) und schwer eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance <30 ml/min) waren die Plasmakonzentrationen (AUC) von Rivaroxaban 1.4, 1.5 respektive 1.6-fach erhöht. Korrespondierende Erhöhungen der pharmakodynamischen Wirkungen waren noch deutlicher. Bei Personen mit leicht, mässig und schwer eingeschränkter Nierenfunktion war die Gesamthemmung der Faktor-Xa-Aktivität mit einem Faktor von 1.5, 1.9 respektive 2.0 erhöht; die PT war um den Faktor von 1.3, 2.2 respektive 2.4 verlängert.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
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