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Home - Fachinformation zu Azelastin-Fluticason-Mepha - Änderungen - 28.01.2026
58 Änderungen an Fachinfo Azelastin-Fluticason-Mepha
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Nasenspray, Suspension
  • +1 ml Suspension enthält 1 mg Azelastinhydrochlorid und 0,365 mg Fluticasonpropionat.
  • +Ein Sprühstoss (0,14 g) enthält 0,14 mg Azelastinhydrochlorid und 0,05 mg Fluticasonpropionat.
  • -Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren
  • +Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren
  • -Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren
  • +Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren
  • -Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 6 Jahren
  • +Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 6 Jahren
  • -Azelastin-Fluticason-Mepha ist bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren zur Langzeitanwendung geeignet. Die Dauer der Behandlung mit Azelastin-Fluticason-Mepha sollte der Dauer der Exposition gegenüber dem Allergen entsprechen. Die übliche Anwendungsdauer beträgt 2 Wochen bei der akuten allergischen Rhinitis und Rhinokonjunktivitis und 4 bis 8 Wochen bei der perennialen chronischen allergischen Rhinitis und Rhinokonjunktivitis. Bei Kindern im Alter von 6 bis 11 Jahren beträgt die übliche Anwendungsdauer 2 Wochen.
  • +Azelastin-Fluticason-Mepha ist bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren zur Langzeitanwendung geeignet. Die Dauer der Behandlung mit Azelastin-Fluticason-Mepha sollte der Dauer der Exposition gegenüber dem Allergen entsprechen. Die übliche Anwendungsdauer beträgt 2 Wochen bei der akuten allergischen Rhinitis und Rhinokonjunktivitis und 4 bis 8 Wochen bei der perennialen chronischen allergischen Rhinitis und Rhinokonjunktivitis. Bei Kindern im Alter von 6 bis 11 Jahren beträgt die übliche Anwendungsdauer 2 Wochen.
  • -Kinder unter 6 Jahren
  • -Die Anwendung von Azelastin-Fluticason-Mepha Nasenspray bei Kindern unter 6 Jahren wird nicht empfohlen, da Sicherheit und Wirksamkeit in dieser Altersgruppe nicht untersucht wurden.
  • -Kinder und Jugendliche über 6 Jahren
  • +Kinder unter 6 Jahren
  • +Die Anwendung von Azelastin-Fluticason-Mepha Nasenspray bei Kindern unter 6 Jahren wird nicht empfohlen, da Sicherheit und Wirksamkeit in dieser Altersgruppe nicht untersucht wurden.
  • +Kinder und Jugendliche über 6 Jahren
  • -Dieses Arzneimittel enthält 0,1 mg Benzalkoniumchlorid pro 1 g Suspension, entsprechend 0.014 mg/Sprühstoss. Benzalkoniumchlorid kann eine Reizung oder Schwellung der Nasenschleimhaut hervorrufen, insbesondere bei längerer Anwendung. Auch Hautreaktionen sind auf Benzalkoniumchlorid möglich.
  • +Dieses Arzneimittel enthält 0,1 mg Benzalkoniumchlorid pro 1 g Suspension, entsprechend 0.014 mg/Sprühstoss. Benzalkoniumchlorid kann eine Reizung oder Schwellung der Nasenschleimhaut hervorrufen, insbesondere bei längerer Anwendung. Auch Hautreaktionen sind auf Benzalkoniumchlorid möglich.
  • -Die gleichzeitige Anwendung mit Ritonavir wird aufgrund des Risikos einer verstärkten systemischen Exposition gegenüber Fluticason nicht empfohlen (siehe «Interaktionen»).
  • +Die gleichzeitige Anwendung mit Ritonavir wird aufgrund des Risikos einer verstärkten systemischen Exposition gegenüber Fluticason nicht empfohlen (siehe "Interaktionen" ).
  • -Bei der Verabreichung von Fluticasonpropionat an Patienten, die gleichzeitig Arzneimittel einnehmen, die hoch potente Inhibitoren des Cytochrom-P450 3A4-Systems darstellen (z.B. Proteasehemmer wie Ritonavir), ist Vorsicht geboten. In einer Wechselwirkungsstudie mit intranasalem Fluticasonpropionat an gesunden Probanden führte die Gabe von 100 mg Ritonavir zweimal täglich zu einer vielhundertfachen Erhöhung der Plasmakonzentrationen von Fluticasonpropionat und in der Folge zu erheblich reduzierten Serumcortisolspiegeln. Nach der Markteinführung wurden bei Patienten, die gleichzeitig intranasales oder inhalatives Fluticasonpropionat und Ritonavir erhielten, klinisch signifikante Wechselwirkungen gemeldet, die zu systemischen Kortikosteroidwirkungen führten. Die gleichzeitige Behandlung mit CYP3A-Inhibitoren (z.B. Ritonavir, Cobicistat-haltige Produkte), kann zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Kortikosteroiden führen und erhöht voraussichtlich das Risiko von systemischen Kortikosteroid-Nebenwirkungen. Diese Kombinationen sind deshalb zu vermeiden, es sei denn, der Nutzen überwiegt das erhöhte Risiko systemischer Glukokortikoid-Nebenwirkungen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). In diesem Fall sollten die Patienten auf systemische Kortikosteroid-Nebenwirkungen überwacht werden.
  • -Andere Cytochrom-P450 3A4-Inhibitoren führen zu vernachlässigbaren (Erythromycin) bzw. leichten (Ketoconazol) Zunahmen der systemischen Exposition gegenüber Fluticasonpropionat ohne merkliche Abnahme der Serumcortisolspiegel. Dennoch sollte eine gleichzeitige Behandlung mit potenten Cytochrom P450 3A4 Hemmern (wie z.B. Ketoconazol) aufgrund eines möglichen Anstiegs der systemischen Belastung mit Fluticasonpropionat nur mit Vorsicht erfolgen.
  • +Bei der Verabreichung von Fluticasonpropionat an Patienten, die gleichzeitig Arzneimittel einnehmen, die hoch potente Inhibitoren des Cytochrom-P450 3A4-Systems darstellen (z.B. Proteasehemmer wie Ritonavir), ist Vorsicht geboten. In einer Wechselwirkungsstudie mit intranasalem Fluticasonpropionat an gesunden Probanden führte die Gabe von 100 mg Ritonavir zweimal täglich zu einer vielhundertfachen Erhöhung der Plasmakonzentrationen von Fluticasonpropionat und in der Folge zu erheblich reduzierten Serumcortisolspiegeln. Nach der Markteinführung wurden bei Patienten, die gleichzeitig intranasales oder inhalatives Fluticasonpropionat und Ritonavir erhielten, klinisch signifikante Wechselwirkungen gemeldet, die zu systemischen Kortikosteroidwirkungen führten. Die gleichzeitige Behandlung mit CYP3A-Inhibitoren (z.B. Ritonavir, Cobicistat-haltige Produkte), kann zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Kortikosteroiden führen und erhöht voraussichtlich das Risiko von systemischen Kortikosteroid-Nebenwirkungen. Diese Kombinationen sind deshalb zu vermeiden, es sei denn, der Nutzen überwiegt das erhöhte Risiko systemischer Glukokortikoid-Nebenwirkungen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). In diesem Fall sollten die Patienten auf systemische Kortikosteroid-Nebenwirkungen überwacht werden.
  • +Andere Cytochrom-P450 3A4-Inhibitoren führen zu vernachlässigbaren (Erythromycin) bzw. leichten (Ketoconazol) Zunahmen der systemischen Exposition gegenüber Fluticasonpropionat ohne merkliche Abnahme der Serumcortisolspiegel. Dennoch sollte eine gleichzeitige Behandlung mit potenten Cytochrom P450 3A4 Hemmern (wie z.B. Ketoconazol) aufgrund eines möglichen Anstiegs der systemischen Belastung mit Fluticasonpropionat nur mit Vorsicht erfolgen.
  • -Es liegen keine bzw. nur begrenzte Daten zur Anwendung von Azelastinhydrochlorid und Fluticasonpropionat bei Schwangeren vor. Azelastin-Fluticason-Mepha Nasenspray darf während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, dies ist klar notwendig (siehe «Präklinische Daten»).
  • +Es liegen keine bzw. nur begrenzte Daten zur Anwendung von Azelastinhydrochlorid und Fluticasonpropionat bei Schwangeren vor. Azelastin-Fluticason-Mepha Nasenspray darf während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, dies ist klar notwendig (siehe "Präklinische Daten" ).
  • -Sehr selten: Überempfindlichkeit einschliesslich anaphylaktischer Reaktionen, Angioödem (Gesichts- oder Zungenödeme und Hautausschlag), Bronchospasmus.
  • +Sehr selten: Überempfindlichkeit einschliesslich anaphylaktischer Reaktionen, Angioödem (Gesichts- oder Zungenödeme und Hautausschlag), Bronchospasmus.
  • -Häufig: Kopfschmerzen, Dysgeusie (unangenehmer Geschmack), unangenehmer Geruch.
  • -Sehr selten: Schwindel, Somnolenz (Benommenheit, Schläfrigkeit).
  • +Häufig: Kopfschmerzen, Dysgeusie (unangenehmer Geschmack), unangenehmer Geruch.
  • +Sehr selten: Schwindel, Somnolenz (Benommenheit, Schläfrigkeit).
  • -Sehr selten: Glaukom, erhöhter Augeninnendruck, Katarakt.
  • -Nicht bekannt: Verschwommenes Sehen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Sehr selten: Glaukom, erhöhter Augeninnendruck, Katarakt.
  • +Nicht bekannt: Verschwommenes Sehen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Gelegentlich: Epistaxis, nasale Beschwerden (Stechen, Juckreiz), Niesen, Nasentrockenheit, Husten, Halstrockenheit, Halsreizung.
  • -Sehr selten: Nasenseptumperforation**, Schleimhauterosion, Nasengeschwüre.
  • +Gelegentlich: Epistaxis, nasale Beschwerden (Stechen, Juckreiz), Niesen, Nasentrockenheit, Husten, Halstrockenheit, Halsreizung.
  • +Sehr selten: Nasenseptumperforation**, Schleimhauterosion, Nasengeschwüre.
  • -Selten: Mundtrockenheit.
  • -Sehr selten: Übelkeit.
  • +Selten: Mundtrockenheit.
  • +Sehr selten: Übelkeit.
  • -Sehr selten: Ausschlag, Juckreiz, Urtikaria.
  • +Sehr selten: Ausschlag, Juckreiz, Urtikaria.
  • -Sehr selten: Müdigkeit (Abgeschlagenheit, Erschöpfung), Kraftlosigkeit (siehe «Wirkungen auf die Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen»).
  • +Sehr selten: Müdigkeit (Abgeschlagenheit, Erschöpfung), Kraftlosigkeit (siehe "Wirkungen auf die Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen" ).
  • -Die intranasale Anwendung von zweimal täglich 2 Milligramm Fluticasonpropionat (das 10-fache der empfohlenen Tagesdosis) über 7 Tage hatte bei gesunden Probanden keine Auswirkung auf die Hypothalamus-Hypophysenvorderlappen-Nebennierenrinden-Funktion.
  • +Die intranasale Anwendung von zweimal täglich 2 Milligramm Fluticasonpropionat (das 10-fache der empfohlenen Tagesdosis) über 7 Tage hatte bei gesunden Probanden keine Auswirkung auf die Hypothalamus-Hypophysenvorderlappen-Nebennierenrinden-Funktion.
  • -Siehe «Wirkungsmechanismus».
  • +Siehe "Wirkungsmechanismus" .
  • -Im Vergleich zu einem im Handel erhältlichen Fluticasonpropionat Nasenspray wurde mit Azelastin-Fluticason-haltigem Nasenspray signifikant früher (3 Tage oder mehr) eine wesentliche Symptomverbesserung (50%ige Verminderung des Schweregrads nasaler Symptome) erreicht.
  • +Im Vergleich zu einem im Handel erhältlichen Fluticasonpropionat Nasenspray wurde mit Azelastin-Fluticason-haltigem Nasenspray signifikant früher (3 Tage oder mehr) eine wesentliche Symptomverbesserung (50%ige Verminderung des Schweregrads nasaler Symptome) erreicht.
  • -Nach intranasaler Gabe von Fluticasonpropionat (200 Mikrogramm/Tag) betrug die höchste im Steady-State gemessene Cmax 0,017 ng/ml. Die direkte Resorption in der Nase ist aufgrund der geringen Wasserlöslichkeit klein, der überwiegende Teil der Dosis wird geschluckt. Bei oraler Verabreichung beträgt die systemische Exposition aufgrund geringer Resorption und eines präsystemischen Metabolismus <1%. Die systemische Gesamtresorption, die aus der nasalen Resorption und der oralen Resorption der heruntergeschluckten Dosis resultiert, ist demzufolge in der Regel klein.
  • -Nach wiederholter nasaler Applikation einer täglichen Dosis von 0,56 mg Azelastinhydrochlorid (entsprechend einem Sprühstoss pro Nasenloch zweimal täglich) betrug die Steady-State-Maximalkonzentration von Azelastin im Plasma bei gesunden Freiwilligen etwa 0,27 ng/ml. Die Konzentrationen des aktiven Metaboliten N-Desmethylazelastin lagen nahe oder unterhalb der Quantifizierungsgrenze (0,12 ng/ml).
  • -Bei Patienten mit allergischer Rhinitis betrug die mittlere Plasmakonzentration von Azelastin im Steady-State nach Gabe einer täglichen Gesamtdosis von 0,56 mg Azelastinhydrochlorid (z.B. zwei Sprühstösse pro Nasenloch einmal täglich) zwei Stunden nach Verabreichung etwa 0,65 ng/ml. Eine Verdopplung der täglichen Gesamtdosis auf 1,12 mg Azelastinhydrochlorid (z.B. zwei Sprühstösse pro Nasenloch zweimal täglich) führt zu einer mittleren Plasmakonzentration von Azelastin im Steady-State von 1,09 ng/ml, was auf eine Dosisproportionalität innerhalb des Dosisbereichs hinweist.
  • +Nach intranasaler Gabe von Fluticasonpropionat (200 Mikrogramm/Tag) betrug die höchste im Steady-State gemessene Cmax 0,017 ng/ml. Die direkte Resorption in der Nase ist aufgrund der geringen Wasserlöslichkeit klein, der überwiegende Teil der Dosis wird geschluckt. Bei oraler Verabreichung beträgt die systemische Exposition aufgrund geringer Resorption und eines präsystemischen Metabolismus <1%. Die systemische Gesamtresorption, die aus der nasalen Resorption und der oralen Resorption der heruntergeschluckten Dosis resultiert, ist demzufolge in der Regel klein.
  • +Nach wiederholter nasaler Applikation einer täglichen Dosis von 0,56 mg Azelastinhydrochlorid (entsprechend einem Sprühstoss pro Nasenloch zweimal täglich) betrug die Steady-State-Maximalkonzentration von Azelastin im Plasma bei gesunden Freiwilligen etwa 0,27 ng/ml. Die Konzentrationen des aktiven Metaboliten N-Desmethylazelastin lagen nahe oder unterhalb der Quantifizierungsgrenze (0,12 ng/ml).
  • +Bei Patienten mit allergischer Rhinitis betrug die mittlere Plasmakonzentration von Azelastin im Steady-State nach Gabe einer täglichen Gesamtdosis von 0,56 mg Azelastinhydrochlorid (z.B. zwei Sprühstösse pro Nasenloch einmal täglich) zwei Stunden nach Verabreichung etwa 0,65 ng/ml. Eine Verdopplung der täglichen Gesamtdosis auf 1,12 mg Azelastinhydrochlorid (z.B. zwei Sprühstösse pro Nasenloch zweimal täglich) führt zu einer mittleren Plasmakonzentration von Azelastin im Steady-State von 1,09 ng/ml, was auf eine Dosisproportionalität innerhalb des Dosisbereichs hinweist.
  • -Fluticasonpropionat weist im Steady-State ein grosses Verteilungsvolumen auf (etwa 318 Liter). Die Plasmaproteinbindung beträgt 91%.
  • +Fluticasonpropionat weist im Steady-State ein grosses Verteilungsvolumen auf (etwa 318 Liter). Die Plasmaproteinbindung beträgt 91%.
  • -Fluticasonpropionat unterliegt einer raschen Clearance aus dem systemischen Kreislauf, vorwiegend durch Verstoffwechslung zu einem inaktiven Carboxylmetaboliten über das Cytochrom-P450-Enzym CYP3A4 in der Leber. Geschlucktes Fluticasonpropionat unterliegt ausserdem einem umfangreichen First-Pass-Metabolismus. Bei gleichzeitiger Verabreichung eines potenten CYP3A4-Inhibitors wie Ketoconazol oder Ritonavir ist Vorsicht geboten, da es potentiell zu einer erhöhten systemischen Exposition gegenüber Fluticasonpropionat kommen kann (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen»).
  • +Fluticasonpropionat unterliegt einer raschen Clearance aus dem systemischen Kreislauf, vorwiegend durch Verstoffwechslung zu einem inaktiven Carboxylmetaboliten über das Cytochrom-P450-Enzym CYP3A4 in der Leber. Geschlucktes Fluticasonpropionat unterliegt ausserdem einem umfangreichen First-Pass-Metabolismus. Bei gleichzeitiger Verabreichung eines potenten CYP3A4-Inhibitors wie Ketoconazol oder Ritonavir ist Vorsicht geboten, da es potentiell zu einer erhöhten systemischen Exposition gegenüber Fluticasonpropionat kommen kann (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Interaktionen" ).
  • -Die Eliminationsrate von intravenös verabreichtem Fluticasonpropionat ist im Dosisbereich von 250-1'000 μg linear und von einer hohen Plasmaclearance (CL = 1,1 l/min) gekennzeichnet. Die Maximalkonzentration im Plasma nimmt innerhalb von 3-4 Stunden um etwa 98% ab, und mit der terminalen Halbwertszeit von 7,8 Stunden waren nur geringe Plasmakonzentrationen verbunden. Die renale Clearance von Fluticasonpropionat ist vernachlässigbar (<0,2%) und beläuft sich für den Carboxylmetaboliten auf weniger als 5%. Die Elimination findet hauptsächlich durch die Ausscheidung von Fluticasonpropionat und seinen Metaboliten in die Galle statt.
  • -Die Plasmaeliminationshalbwertszeit nach einmaliger Gabe von Azelastin beträgt etwa 20-25 Stunden für Azelastin und rund 45 Stunden für den therapeutisch aktiven Metaboliten N-Desmethylazelastin. Die Ausscheidung findet hauptsächlich mit den Fäces statt. Die anhaltende Ausscheidung geringer Mengen der Dosis in den Fäces lässt darauf schliessen, dass ein gewisser enterohepatischer Kreislauf stattfindet.
  • +Die Eliminationsrate von intravenös verabreichtem Fluticasonpropionat ist im Dosisbereich von 250-1'000 μg linear und von einer hohen Plasmaclearance (CL = 1,1 l/min) gekennzeichnet. Die Maximalkonzentration im Plasma nimmt innerhalb von 3-4 Stunden um etwa 98% ab, und mit der terminalen Halbwertszeit von 7,8 Stunden waren nur geringe Plasmakonzentrationen verbunden. Die renale Clearance von Fluticasonpropionat ist vernachlässigbar (<0,2%) und beläuft sich für den Carboxylmetaboliten auf weniger als 5%. Die Elimination findet hauptsächlich durch die Ausscheidung von Fluticasonpropionat und seinen Metaboliten in die Galle statt.
  • +Die Plasmaeliminationshalbwertszeit nach einmaliger Gabe von Azelastin beträgt etwa 20-25 Stunden für Azelastin und rund 45 Stunden für den therapeutisch aktiven Metaboliten N-Desmethylazelastin. Die Ausscheidung findet hauptsächlich mit den Fäces statt. Die anhaltende Ausscheidung geringer Mengen der Dosis in den Fäces lässt darauf schliessen, dass ein gewisser enterohepatischer Kreislauf stattfindet.
  • -Bei männlichen und weiblichen Ratten bewirkte Azelastin in oralen Dosen von über 3 mg/kg/Tag eine dosisabhängige Abnahme des Fertilitätsindex. In chronischen Toxizitätsstudien fanden sich jedoch keine substanzbedingten Veränderungen in den Reproduktionsorganen von Männchen und Weibchen. Embryotoxische und teratogene Effekte bei Ratten, Mäusen und Kaninchen traten nur bei für das Muttertier toxischen Dosen auf (z.B. wurden bei Ratten und Kaninchen bei einer Dosis von 68,6 mg/kg/Tag Skelettmissbildungen festgestellt).
  • +Bei männlichen und weiblichen Ratten bewirkte Azelastin in oralen Dosen von über 3 mg/kg/Tag eine dosisabhängige Abnahme des Fertilitätsindex. In chronischen Toxizitätsstudien fanden sich jedoch keine substanzbedingten Veränderungen in den Reproduktionsorganen von Männchen und Weibchen. Embryotoxische und teratogene Effekte bei Ratten, Mäusen und Kaninchen traten nur bei für das Muttertier toxischen Dosen auf (z.B. wurden bei Ratten und Kaninchen bei einer Dosis von 68,6 mg/kg/Tag Skelettmissbildungen festgestellt).
  • -Studien zur Toxizität bei wiederholter intranasaler Verabreichung an Ratten über einen Zeitraum von bis zu 90 Tagen bzw. an Hunde während 14 Tagen ergaben mit der Fixkombination von Azelastinhydrochlorid und Fluticasonpropionat im Vergleich zu den Einzelkomponenten keine neuen unerwünschten Wirkungen.
  • +Studien zur Toxizität bei wiederholter intranasaler Verabreichung an Ratten über einen Zeitraum von bis zu 90 Tagen bzw. an Hunde während 14 Tagen ergaben mit der Fixkombination von Azelastinhydrochlorid und Fluticasonpropionat im Vergleich zu den Einzelkomponenten keine neuen unerwünschten Wirkungen.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen: 6 Monate bei Raumtemperatur (15-25°C).
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen: 6 Monate bei Raumtemperatur (15-25°C).
  • -Fläschchen vor Gebrauch etwa 5 Sekunden lang schütteln und danach die Schutzkappe entfernen. Azelastin-Fluticason-Mepha Nasenspray muss vor der ersten Anwendung durch 6-maliges Herunterdrücken und Loslassen der Pumpe für den Gebrauch vorbereitet werden. Wurde der Azelastin-Fluticason-Mepha Nasenspray während mehr als 7 Tagen nicht verwendet, ist er erneut für den Gebrauch vorzubereiten, indem die Pumpe so oft heruntergedrückt und losgelassen wird, bis ein feiner Sprühnebel austritt.
  • +Fläschchen vor Gebrauch etwa 5 Sekunden lang schütteln und danach die Schutzkappe entfernen. Azelastin-Fluticason-Mepha Nasenspray muss vor der ersten Anwendung durch 6-maliges Herunterdrücken und Loslassen der Pumpe für den Gebrauch vorbereitet werden. Wurde der Azelastin-Fluticason-Mepha Nasenspray während mehr als 7 Tagen nicht verwendet, ist er erneut für den Gebrauch vorzubereiten, indem die Pumpe so oft heruntergedrückt und losgelassen wird, bis ein feiner Sprühnebel austritt.
  • -Nasenspray zu 23 ml (entsprechend mindestens 120 Sprühstössen). [B]
  • +Nasenspray zu 23 ml (entsprechend mindestens 120 Sprühstössen). [B]
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