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Home - Fachinformation zu Bonjesta 20 mg / 20 mg - Änderungen - 28.01.2026
54 Änderungen an Fachinfo Bonjesta 20 mg / 20 mg
  • -Druckfarbe: Lacca (E 904), Allura rubrum (E 129), Propylenglycolum (E 1520), Indigocarminum (E 132), Ammoniae solutio 28 per centum (E 527), Simeticonum.
  • +Druckfarbe: Lacca (E 904), Allura rubrum (E 129), Propylenglycolum (E 1520), Indigocarminum (E 132), Ammoniae solutio 28 per centum (E 527), Simeticonum.
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Eine Tablette mit veränderter Wirkstofffreisetzung enthält 20 mg Doxylaminhydrogensuccinat und 20 mg Pyridoxinhydrochlorid als Wirkstoffe.
  • +Bonjesta sind pinke, runde Tabletten mit einem rosa Bild einer schwangeren Frau auf einer Seite und dem Buchstaben "D" auf der anderen Seite.
  • -Einschränkungen der Anwendung: Die Kombination aus Doxylaminhydrogensuccinat/Pyridoxinhydrochlorid wurde im Falle von Hyperemesis gravidarum nicht untersucht (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Einschränkungen der Anwendung: Die Kombination aus Doxylaminhydrogensuccinat/Pyridoxinhydrochlorid wurde im Falle von Hyperemesis gravidarum nicht untersucht (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Die empfohlene Anfangsdosis beträgt eine Tablette vor dem Schlafengehen an Tag 1 und Tag 2. Wenn diese Dosis die Symptome an Tag 2 nicht ausreichend kontrolliert, kann die Patientin an Tag 3 eine Tablette am Morgen und eine Tablette vor dem Schlafengehen einnehmen (insgesamt 2 Tabletten am Tag).
  • +Die empfohlene Anfangsdosis beträgt eine Tablette vor dem Schlafengehen an Tag 1 und Tag 2. Wenn diese Dosis die Symptome an Tag 2 nicht ausreichend kontrolliert, kann die Patientin an Tag 3 eine Tablette am Morgen und eine Tablette vor dem Schlafengehen einnehmen (insgesamt 2 Tabletten am Tag).
  • -Bonjesta muss auf nüchternen Magen zusammen mit einem Glas Wasser eingenommen werden (siehe «Interaktionen»). Die Tabletten sind im Ganzen zu schlucken und dürfen nicht zerdrückt, zerteilt oder zerkaut werden.
  • +Bonjesta muss auf nüchternen Magen zusammen mit einem Glas Wasser eingenommen werden (siehe "Interaktionen" ). Die Tabletten sind im Ganzen zu schlucken und dürfen nicht zerdrückt, zerteilt oder zerkaut werden.
  • -Es wurden keine pharmakokinetischen Studien bei Patientinnen mit Beeinträchtigung der Leber durchgeführt. Es ist jedoch Vorsicht geboten, da es möglicherweise zu einer verminderten Verstoffwechselung kommt und eine Dosisanpassung erforderlich sein kann (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Es wurden keine pharmakokinetischen Studien bei Patientinnen mit Beeinträchtigung der Leber durchgeführt. Es ist jedoch Vorsicht geboten, da es möglicherweise zu einer verminderten Verstoffwechselung kommt und eine Dosisanpassung erforderlich sein kann (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Es wurden keine pharmakokinetischen Studien bei Patientinnen mit Nierenfunktionsbeeinträchtigung durchgeführt. Es ist jedoch Vorsicht geboten, da es möglicherweise zu einer Anreicherung der Metaboliten kommt und eine Dosisanpassung erforderlich sein kann (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Es wurden keine pharmakokinetischen Studien bei Patientinnen mit Nierenfunktionsbeeinträchtigung durchgeführt. Es ist jedoch Vorsicht geboten, da es möglicherweise zu einer Anreicherung der Metaboliten kommt und eine Dosisanpassung erforderlich sein kann (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -·Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen oder einem der unter «Zusammensetzung» genannten sonstigen Bestandteile;
  • -·Überempfindlichkeitsreaktionen auf andere Antihistaminika vom Ethanolamin-Typ;
  • -·gleichzeitige Anwendung mit Monoaminoxidase-Inhibitoren (MAO-Inhibitoren) (siehe «Interaktionen»);
  • -·gleichzeitige Anwendung mit starken Inhibitoren von CYP 450-Isoenzymen;
  • -·Porphyrie.
  • +-Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen oder einem der unter "Zusammensetzung" genannten sonstigen Bestandteile;
  • +-Überempfindlichkeitsreaktionen auf andere Antihistaminika vom Ethanolamin-Typ;
  • +gleichzeitige Anwendung mit Monoaminoxidase-Inhibitoren (MAO-Inhibitoren) (siehe "Interaktionen" );
  • +gleichzeitige Anwendung mit starken Inhibitoren von CYP 450-Isoenzymen;
  • +-Porphyrie.
  • -Dieses Arzneimittel kann aufgrund der anticholinergen Eigenschaften des Antihistaminikums Doxylaminhydrogensuccinat zu Somnolenz führen (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • -Die Anwendung von diesem Arzneimittel wird nicht empfohlen, wenn eine Frau gleichzeitig auf das Zentralnervensystem (ZNS) wirkende Beruhigungsmittel, einschliesslich Alkohol, anwendet (siehe «Interaktionen»).
  • +Dieses Arzneimittel kann aufgrund der anticholinergen Eigenschaften des Antihistaminikums Doxylaminhydrogensuccinat zu Somnolenz führen (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • +Die Anwendung von diesem Arzneimittel wird nicht empfohlen, wenn eine Frau gleichzeitig auf das Zentralnervensystem (ZNS) wirkende Beruhigungsmittel, einschliesslich Alkohol, anwendet (siehe "Interaktionen" ).
  • -Für die Kombination Doxylaminhydrogensuccinat/Pyridoxinhydrochlorid liegen lediglich begrenzte Hinweise in Fällen von Hyperemesis gravidarum vor. Diese Patientinnen sollten durch einen Experten behandelt werden. Eine frühzeitige Behandlung von Symptomen im Zusammenhang mit der morgendlichen Übelkeit, wie sie während der Schwangerschaft häufig auftritt, wird empfohlen, um die Progression zur Hyperemesis gravidarum zu verhindern. Vorsicht ist bei Patientinnen mit Hyperemesis gravidarum geboten, da diese Kombination in solchen Fällen nicht untersucht wurde (siehe «Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten»).
  • +Für die Kombination Doxylaminhydrogensuccinat/Pyridoxinhydrochlorid liegen lediglich begrenzte Hinweise in Fällen von Hyperemesis gravidarum vor. Diese Patientinnen sollten durch einen Experten behandelt werden. Eine frühzeitige Behandlung von Symptomen im Zusammenhang mit der morgendlichen Übelkeit, wie sie während der Schwangerschaft häufig auftritt, wird empfohlen, um die Progression zur Hyperemesis gravidarum zu verhindern. Vorsicht ist bei Patientinnen mit Hyperemesis gravidarum geboten, da diese Kombination in solchen Fällen nicht untersucht wurde (siehe "Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten" ).
  • -Elektrolytstörungen, insbesondere eine Hypokaliämie oder Hypomagnesiämie, sollten bei einer Behandlung mit Bonjesta vermieden werden (siehe «Interaktionen»).
  • +Elektrolytstörungen, insbesondere eine Hypokaliämie oder Hypomagnesiämie, sollten bei einer Behandlung mit Bonjesta vermieden werden (siehe "Interaktionen" ).
  • -Es liegen Berichte vor über falsch positive Urin-Screeningtests auf Methadon, Opiate und Phencyclidinphosphat (PCP) unter Anwendung von Doxylaminhydrogensuccinat/Pyridoxinhydrochlorid (siehe «Interaktionen»).
  • +Es liegen Berichte vor über falsch positive Urin-Screeningtests auf Methadon, Opiate und Phencyclidinphosphat (PCP) unter Anwendung von Doxylaminhydrogensuccinat/Pyridoxinhydrochlorid (siehe "Interaktionen" ).
  • -Bonjesta enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
  • +Bonjesta enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
  • -·Anticholinergika (trizyklische Antidepressiva, MAOI, Neuroleptika): Können die Toxizität aufgrund der Addition ihrer anticholinergen Effekte verstärken.
  • -·Sedativa (Barbiturate, Benzodiazepine, Antipsychotika, Opioid-Analgetika): Können die hypnosedierende Wirkung verstärken.
  • -·Antihypertonika mit sedierender Wirkung auf das ZNS (vor allem Alpha-Methyldopa), da der sedierende Effekt bei gleichzeitiger Verabreichung mit Antihistaminika verstärkt werden könnte.
  • -·Alkohol: In einigen Studien wurde über eine erhöhte Toxizität, verbunden mit veränderter intellektueller und psychomotorischer Leistungsfähigkeit, berichtet. Der Wirkmechanismus wurde noch nicht erwiesen.
  • -·Natriumoxybat als eine nicht empfohlene Kombination mit Doxylamin aufgrund seiner wichtigen zentraldämpfenden Wirkung.
  • -·Ototoxische Arzneimittel: Sedierende Antihistaminika vom Ethanolamin-Typ, wie Doxylamin, könnten die Warnzeichen von Schädigungen maskieren, die durch ototoxische Arzneimittel wie antibakterielle Aminoglykoside verursacht werden.
  • -·Photosensibilisierende Arzneimittel: Die gleichzeitige Anwendung von Antihistaminika mit anderen photosensibilisierenden Arzneimitteln wie unter anderem Amiodaron, Chinidin, Imipramin, Doxepin, Amitriptylin, Griseofulvin, Chlorpheniramin, Piroxicam, Furosemid, Captopril kann zu zusätzlicher Photosensibilisierung führen.
  • -·Da einige Antihistaminika das QT-Intervall verlängern können, sollte die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die das Intervall verlängern, vermieden werden (z.B. Antiarrhythmika, bestimmte Antibiotika, bestimmte Arzneimittel gegen Malaria, bestimmte Antihistaminika, bestimmte Wirkstoffe gegen Hyperlipidämie oder bestimmte Neuroleptika), obwohl dieser Effekt bisher bei Doxylamin in therapeutischen Dosen nicht beobachtet wurde.
  • -·Die gleichzeitige Anwendung von Cytochrom-P-450-Inhibitoren sollte vermieden werden (z.B. Azolderivate oder Makrolide).
  • -·Die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die Elektrolytstörungen wie Hypokaliämie oder Hypomagnesiämie (z.B. einige Diuretika) verursachen, sollte vermieden werden.
  • +-Anticholinergika (trizyklische Antidepressiva, MAOI, Neuroleptika): Können die Toxizität aufgrund der Addition ihrer anticholinergen Effekte verstärken.
  • +-Sedativa (Barbiturate, Benzodiazepine, Antipsychotika, Opioid-Analgetika): Können die hypnosedierende Wirkung verstärken.
  • +-Antihypertonika mit sedierender Wirkung auf das ZNS (vor allem Alpha-Methyldopa), da der sedierende Effekt bei gleichzeitiger Verabreichung mit Antihistaminika verstärkt werden könnte.
  • +-Alkohol: In einigen Studien wurde über eine erhöhte Toxizität, verbunden mit veränderter intellektueller und psychomotorischer Leistungsfähigkeit, berichtet. Der Wirkmechanismus wurde noch nicht erwiesen.
  • +-Natriumoxybat als eine nicht empfohlene Kombination mit Doxylamin aufgrund seiner wichtigen zentraldämpfenden Wirkung.
  • +-Ototoxische Arzneimittel: Sedierende Antihistaminika vom Ethanolamin-Typ, wie Doxylamin, könnten die Warnzeichen von Schädigungen maskieren, die durch ototoxische Arzneimittel wie antibakterielle Aminoglykoside verursacht werden.
  • +-Photosensibilisierende Arzneimittel: Die gleichzeitige Anwendung von Antihistaminika mit anderen photosensibilisierenden Arzneimitteln wie unter anderem Amiodaron, Chinidin, Imipramin, Doxepin, Amitriptylin, Griseofulvin, Chlorpheniramin, Piroxicam, Furosemid, Captopril kann zu zusätzlicher Photosensibilisierung führen.
  • +-Da einige Antihistaminika das QT-Intervall verlängern können, sollte die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die das Intervall verlängern, vermieden werden (z.B. Antiarrhythmika, bestimmte Antibiotika, bestimmte Arzneimittel gegen Malaria, bestimmte Antihistaminika, bestimmte Wirkstoffe gegen Hyperlipidämie oder bestimmte Neuroleptika), obwohl dieser Effekt bisher bei Doxylamin in therapeutischen Dosen nicht beobachtet wurde.
  • +-Die gleichzeitige Anwendung von Cytochrom-P-450-Inhibitoren sollte vermieden werden (z.B. Azolderivate oder Makrolide).
  • +-Die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die Elektrolytstörungen wie Hypokaliämie oder Hypomagnesiämie (z.B. einige Diuretika) verursachen, sollte vermieden werden.
  • -·Reduktion der Wirkung von Levodopa, wobei dies nicht bei gleichzeitiger Gabe von Dopa-Decarboxylase-Inhibitoren auftritt.
  • -·Es wurde eine Reduktion der Plasmaspiegel von einigen Antiepileptika wie beispielsweise Phenobarbital und Phenytoin beschrieben.
  • -·Einige Arzneimittel wie Hydroxyzin, Isoniazid oder Penicillamin können zu einer Wechselwirkung mit Pyridoxinhydrochlorid führen und dadurch den Bedarf an Vitamin B6 erhöhen.
  • +-Reduktion der Wirkung von Levodopa, wobei dies nicht bei gleichzeitiger Gabe von Dopa-Decarboxylase-Inhibitoren auftritt.
  • +-Es wurde eine Reduktion der Plasmaspiegel von einigen Antiepileptika wie beispielsweise Phenobarbital und Phenytoin beschrieben.
  • +-Einige Arzneimittel wie Hydroxyzin, Isoniazid oder Penicillamin können zu einer Wechselwirkung mit Pyridoxinhydrochlorid führen und dadurch den Bedarf an Vitamin B6 erhöhen.
  • -Eine Studie zum Einfluss von Nahrungsmitteln zeigte, dass bei einer Einnahme der Tabletten mit Nahrung die Verzögerung des Wirkungseintritts dieses Arzneimittels weiter zunehmen und eine Verringerung der Absorption auftreten können. Daher muss dieses Arzneimittel auf nüchternen Magen zusammen mit einem Glas Wasser eingenommen werden (siehe «Dosierung/Anwendung»).
  • +Eine Studie zum Einfluss von Nahrungsmitteln zeigte, dass bei einer Einnahme der Tabletten mit Nahrung die Verzögerung des Wirkungseintritts dieses Arzneimittels weiter zunehmen und eine Verringerung der Absorption auftreten können. Daher muss dieses Arzneimittel auf nüchternen Magen zusammen mit einem Glas Wasser eingenommen werden (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Die Häufigkeit von Nebenwirkungen aus Berichten zur Anwendung nach Markteinführung kann nicht bestimmt werden, da sie aus Spontanberichten stammen. Daher wird die Häufigkeit dieser Nebenwirkungen als «nicht bekannt» angegeben.
  • +Die Häufigkeit von Nebenwirkungen aus Berichten zur Anwendung nach Markteinführung kann nicht bestimmt werden, da sie aus Spontanberichten stammen. Daher wird die Häufigkeit dieser Nebenwirkungen als "nicht bekannt" angegeben.
  • -Systemorganklasse Nebenwirkung Häufigkeit
  • -Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems Hämolytische Anaemie Selten
  • -Erkrankungen des Immunsystems Überempfindlichkeit Nicht bekannt
  • -Psychiatrische Erkrankungen Verwirrtheitszustand Gelegentlich
  • -Agitiertheit Selten
  • -Angst, Orientierungsstörung, Schlaflosigkeit, Reizbarkeit, Alpträume Nicht bekannt
  • -Erkrankungen des Nervensystems Somnolenz Sehr häufig
  • -Schwindelgefühl Häufig
  • -Tremor, Krampfanfall Selten
  • -Kopfschmerzen, Migräne, Parästhesie, psychomotorische Hyperaktivität Nicht bekannt
  • -Augenerkrankungen Doppeltsehen, Glaukom Gelegentlich
  • -Verschwommenes Sehen, Sehstörungen Nicht bekannt
  • -Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths Tinnitus Gelegentlich
  • -Vertigo Nicht bekannt
  • -Herzerkrankungen Palpitation, Tachykardie Nicht bekannt
  • -Gefässerkrankungen Orthostatische Dysregulation Gelegentlich
  • -Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums Vermehrte Bronchialsekretion Häufig
  • -Dyspnoe Nicht bekannt
  • -Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Mundtrockenheit Häufig
  • -Übelkeit, Erbrechen Gelegentlich
  • -Aufgetriebener Bauch, Abdominalschmerz, Obstipation, Diarrhoe Nicht bekannt
  • -Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes Lichtempfindlichkeitsreaktion Gelegentlich
  • -Hyperhidrose, Pruritus, Ausschlag, makulo-papulöser Ausschlag Nicht bekannt
  • -Erkrankungen der Nieren und Harnwege Dysurie, Harnretention Nicht bekannt
  • -Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Ermüdung Häufig
  • -Asthenie, peripheres Ödem Gelegentlich
  • -Brustkorbbeschwerden, Unwohlsein Nicht bekannt
  • +Systemorganklasse Nebenwirkung Häufigkeit
  • +Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems Hämolytische Anaemie Selten
  • +Erkrankungen des Immunsystems Überempfindlichkeit Nicht bekannt
  • +Psychiatrische Erkrankungen Verwirrtheitszustand Gelegentlich
  • +Agitiertheit Selten
  • +Angst, Orientierungsstörung, Schlaflosigkeit, Nicht bekannt
  • +Reizbarkeit, Alpträume
  • +Erkrankungen des Nervensystems Somnolenz Sehr häufig
  • +Schwindelgefühl Häufig
  • +Tremor, Krampfanfall Selten
  • +Kopfschmerzen, Migräne, Parästhesie, Nicht bekannt
  • +psychomotorische Hyperaktivität
  • +Augenerkrankungen Doppeltsehen, Glaukom Gelegentlich
  • +Verschwommenes Sehen, Sehstörungen Nicht bekannt
  • +Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths Tinnitus Gelegentlich
  • +Vertigo Nicht bekannt
  • +Herzerkrankungen Palpitation, Tachykardie Nicht bekannt
  • +Gefässerkrankungen Orthostatische Dysregulat Gelegentlich
  • + ion
  • +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Vermehrte Bronchialsekret Häufig
  • +Mediastinums ion
  • +Dyspnoe Nicht bekannt
  • +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Mundtrockenheit Häufig
  • +Übelkeit, Erbrechen Gelegentlich
  • +Aufgetriebener Bauch, Abdominalschmerz, Nicht bekannt
  • +Obstipation, Diarrhoe
  • +Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes Lichtempfindlichkeitsreak Gelegentlich
  • + tion
  • +Hyperhidrose, Pruritus, Ausschlag, Nicht bekannt
  • +makulo-papulöser Ausschlag
  • +Erkrankungen der Nieren und Harnwege Dysurie, Harnretention Nicht bekannt
  • +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Ermüdung Häufig
  • +Verabreichungsort
  • +Asthenie, peripheres Ödem Gelegentlich
  • +Brustkorbbeschwerden, Unwohlsein Nicht bekannt
  • + 
  • +
  • -Schwere Benommenheit kann auftreten, wenn dieses Arzneimittel gleichzeitig mit auf das ZNS wirkenden Beruhigungsmitteln, einschliesslich Alkohol, eingenommen wird (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen»).
  • -Anticholinerge Wirkungen von diesem Arzneimittel können durch Monoaminoxidase-Inhibitor (MAO-Inhibitor) verlängert und verstärkt werden (siehe «Kontraindikationen» und «Interaktionen»).
  • +Schwere Benommenheit kann auftreten, wenn dieses Arzneimittel gleichzeitig mit auf das ZNS wirkenden Beruhigungsmitteln, einschliesslich Alkohol, eingenommen wird (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Interaktionen" ).
  • +Anticholinerge Wirkungen von diesem Arzneimittel können durch Monoaminoxidase-Inhibitor (MAO-Inhibitor) verlängert und verstärkt werden (siehe "Kontraindikationen" und "Interaktionen" ).
  • -Siehe «Wirkungsmechanismus».
  • +Siehe "Wirkungsmechanismus" .
  • -An Tag 1 wurden zwei Tabletten Doxylaminhydrogensuccinat/Pyridoxinhydrochlorid (10 mg/10 mg) vor dem Schlafengehen verabreicht. Wenn die Symptome Übelkeit und Erbrechen bis zum Nachmittag von Tag 2 andauerten, wurde die Frau aufgefordert, an dem Abend ihre übliche Dosis von zwei Tabletten vor dem Schlafengehen einzunehmen und ab Tag 3 eine Tablette am Morgen und zwei Tabletten vor dem Schlafengehen einzunehmen. Abhängig von der Beurteilung der verbliebenen Symptome bei der klinischen Visite an Tag 4 (± 1 Tag) wurde die Frau gegebenenfalls aufgefordert, am Nachmittag eine zusätzliche Tablette einzunehmen. Die maximale Tagesdosis betrug 40 mg Doxylaminhydrogensuccinat und 40 mg Pyridoxinhydrochlorid.
  • -Während des Behandlungszeitraums blieben 19 % der mit Doxylaminhydrogensuccinat/Pyridoxinhydrochlorid behandelten Patientinnen bei ihrer Dosis von 2 Tabletten täglich (entsprechend 20 mg Doxylaminhydrogensuccinat und 20 mg Pyridoxinhydrochlorid), während 21 % 3 Tabletten (entsprechend 30 mg Doxylaminhydrogensuccinat und 30 mg Pyridoxinhydrochlorid) täglich und 60 % vier Tabletten (entsprechend 40 mg Doxylaminhydrogensuccinat und 40 mg Pyridoxinhydrochlorid) täglich erhielten.
  • +An Tag 1 wurden zwei Tabletten Doxylaminhydrogensuccinat/Pyridoxinhydrochlorid (10 mg/10 mg) vor dem Schlafengehen verabreicht. Wenn die Symptome Übelkeit und Erbrechen bis zum Nachmittag von Tag 2 andauerten, wurde die Frau aufgefordert, an dem Abend ihre übliche Dosis von zwei Tabletten vor dem Schlafengehen einzunehmen und ab Tag 3 eine Tablette am Morgen und zwei Tabletten vor dem Schlafengehen einzunehmen. Abhängig von der Beurteilung der verbliebenen Symptome bei der klinischen Visite an Tag 4 (± 1 Tag) wurde die Frau gegebenenfalls aufgefordert, am Nachmittag eine zusätzliche Tablette einzunehmen. Die maximale Tagesdosis betrug 40 mg Doxylaminhydrogensuccinat und 40 mg Pyridoxinhydrochlorid.
  • +Während des Behandlungszeitraums blieben 19 % der mit Doxylaminhydrogensuccinat/Pyridoxinhydrochlorid behandelten Patientinnen bei ihrer Dosis von 2 Tabletten täglich (entsprechend 20 mg Doxylaminhydrogensuccinat und 20 mg Pyridoxinhydrochlorid), während 21 % 3 Tabletten (entsprechend 30 mg Doxylaminhydrogensuccinat und 30 mg Pyridoxinhydrochlorid) täglich und 60 % vier Tabletten (entsprechend 40 mg Doxylaminhydrogensuccinat und 40 mg Pyridoxinhydrochlorid) täglich erhielten.
  • -Tabelle 2 - Änderung des primären Endpunkts gegenüber Ausgangswert, PUQE (Pregnancy Unique-Quantification of Emesis)-Score an Tag 15*
  • -PUQE-Score** Doxylaminhydrogensuccinat + Pyridoxinhydrochlorid Placebo Behandlungsunterschied [95 %-Konfidenzintervall]
  • -Änderung gegenüber Ausgangswert an Tag 15 9.0 ± 2.1 -4.8 ± 2.7 8.8 ± 2.1 -3.9 ± 2.6 -0.9 [-1.2; -0.2]
  • +Tabelle 2 - Änderung des primären Endpunkts gegenüber Ausgangswert, PUQE (Pregnancy Unique-Quantification of Emesis)-Score an Tag 15*
  • +PUQE-Score** Doxylaminhydrogensuccinat Placebo Behandlungsunterschied[95
  • + + Pyridoxinhydrochlorid %-Konfidenzintervall]
  • +Änderung gegenüber 9.0 ± 2.1-4.8 ± 2.7 8.8 ± 2.1-3.9 ± 2.6 -0.9 [-1.2; -0.2]
  • +Ausgangswert an Tag 15
  • + 
  • +
  • -Das pharmakokinetische Profil von Doxylaminhydrogensuccinat/Pyridoxinhydrochlorid wurde bei gesunden, nicht schwangeren, erwachsenen Frauen in einer Studie mit Einzeldosis (eine Tablette) oder Mehrfachdosis (zwei Tabletten täglich von Tag 1 bis Tag 11) charakterisiert.
  • +Das pharmakokinetische Profil von Doxylaminhydrogensuccinat/Pyridoxinhydrochlorid wurde bei gesunden, nicht schwangeren, erwachsenen Frauen in einer Studie mit Einzeldosis (eine Tablette) oder Mehrfachdosis (zwei Tabletten täglich von Tag 1 bis Tag 11) charakterisiert.
  • -In einer klinischen Crossover-Studie, in der 23 gesunde, prämenopausale Frauen eine Einzeldosis erhielten, führte eine fett- und kalorienreiche Mahlzeit zu einer verzögerten Resorption von Doxylaminhydrogensuccinat (mediane Tmax von Doxylamin nach einer Mahlzeit = 6.50 Stunden vs. mediane Tmax nüchtern = 3.50 Stunden), Pyridoxinhydrochlorid (mediane Tmax von Pyridoxin nach einer Mahlzeit = 8.00 Stunden vs. mediane Tmax nüchtern = 0.75 Stunden), des Pyridoxin-Hauptmetaboliten Pyridoxal-5'-Phosphat (mediane Tmax nach einer Mahlzeit = 16.00 Stunden vs. median Tmax nüchtern = 5.00 Stunden) und des Pyridoxin-Metaboliten Pyridoxal (mediane Tmax nach einer Mahlzeit = 6.00 Stunden vs. median Tmax nüchtern = 2.25 Stunden). Diese Verzögerung geht mit niedrigeren Spitzenkonzentrationen von Doxylamin (Cmax 26.4 % ↓) und Pyridoxal (Cmax 45.8 % ↓) einher. Die Wirkung von Nahrungsmitteln auf die Spitzenkonzentration und das Ausmass der Absorption der Pyridoxin-Komponente ist komplexer, da die Metaboliten Pyridoxal, Pyridoxamin, Pyridoxal-5′-Phosphat und Pyridoxamin-5′-Phosphat ebenfalls zur biologischen Aktivität beitragen. Nahrungsmittel reduzieren die Bioverfügbarkeit von Pyridoxinhydrochlorid erheblich und senken die Cmax um etwa 67 % und die AUC von Pyridoxin um etwa 37 % im Vergleich zum nüchternen Zustand. Cmax und AUC des aktiven Hauptmetaboliten Pyridoxal-5′-Phosphat werden durch Nahrungsmittel allerdings nicht beeinflusst.
  • +In einer klinischen Crossover-Studie, in der 23 gesunde, prämenopausale Frauen eine Einzeldosis erhielten, führte eine fett- und kalorienreiche Mahlzeit zu einer verzögerten Resorption von Doxylaminhydrogensuccinat (mediane Tmax von Doxylamin nach einer Mahlzeit = 6.50 Stunden vs. mediane Tmax nüchtern = 3.50 Stunden), Pyridoxinhydrochlorid (mediane Tmax von Pyridoxin nach einer Mahlzeit = 8.00 Stunden vs. mediane Tmax nüchtern = 0.75 Stunden), des Pyridoxin-Hauptmetaboliten Pyridoxal-5'-Phosphat (mediane Tmax nach einer Mahlzeit = 16.00 Stunden vs. median Tmax nüchtern = 5.00 Stunden) und des Pyridoxin-Metaboliten Pyridoxal (mediane Tmax nach einer Mahlzeit = 6.00 Stunden vs. median Tmax nüchtern = 2.25 Stunden). Diese Verzögerung geht mit niedrigeren Spitzenkonzentrationen von Doxylamin (Cmax 26.4 % ↓) und Pyridoxal (Cmax 45.8 % ↓) einher. Die Wirkung von Nahrungsmitteln auf die Spitzenkonzentration und das Ausmass der Absorption der Pyridoxin-Komponente ist komplexer, da die Metaboliten Pyridoxal, Pyridoxamin, Pyridoxal-5′-Phosphat und Pyridoxamin-5′-Phosphat ebenfalls zur biologischen Aktivität beitragen. Nahrungsmittel reduzieren die Bioverfügbarkeit von Pyridoxinhydrochlorid erheblich und senken die Cmax um etwa 67 % und die AUC von Pyridoxin um etwa 37 % im Vergleich zum nüchternen Zustand. Cmax und AUC des aktiven Hauptmetaboliten Pyridoxal-5′-Phosphat werden durch Nahrungsmittel allerdings nicht beeinflusst.
  • -Proteinbindung und Permeabilität von Doxylamin sind gering (28.7 % ungebundener Anteil bei Ratten). Es ist kein Substrat von P-Glykoprotein. Diese Eigenschaften bedingen zusammen eine breite Verteilung in Geweben. Doxylamin passiert die Blut-Hirn-Schranke und besitzt eine hohe Affinität für H1-Rezeptoren im Gehirn. Pyridoxin ist hoch an Proteine, vorwiegend an Albumin, gebunden. Seine Metaboliten werden im Plasma zum Teil (Pyridoxal) bzw. nahezu vollständig (Pyridoxal-5'-Phosphat) an Albumin gebunden. Sein wirksamer Hauptmetabolit Pyridoxal-5'-Phosphat (PLP) macht mindestens 60 % der Konzentration von Vitamin B6 im Blut aus.
  • +Proteinbindung und Permeabilität von Doxylamin sind gering (28.7 % ungebundener Anteil bei Ratten). Es ist kein Substrat von P-Glykoprotein. Diese Eigenschaften bedingen zusammen eine breite Verteilung in Geweben. Doxylamin passiert die Blut-Hirn-Schranke und besitzt eine hohe Affinität für H1-Rezeptoren im Gehirn. Pyridoxin ist hoch an Proteine, vorwiegend an Albumin, gebunden. Seine Metaboliten werden im Plasma zum Teil (Pyridoxal) bzw. nahezu vollständig (Pyridoxal-5'-Phosphat) an Albumin gebunden. Sein wirksamer Hauptmetabolit Pyridoxal-5'-Phosphat (PLP) macht mindestens 60 % der Konzentration von Vitamin B6 im Blut aus.
  • -Die Ausscheidung über die Niere ist auch der Hauptausscheidungsweg für die Derivate des Pyridoxin-Stoffwechsels (74 % einer intravenösen Pyridoxin-Dosis von 100 mg), vorwiegend in der inaktiven Form als 4-Pyridoxinsäure.
  • -Bei einer Formulierung als Tablette mit veränderter Wirkstofffreisetzung beträgt die terminale Eliminationshalbwertszeit von Doxylamin 12.43 Stunden und von Pyridoxin 0.27 Stunden nach Verabreichung einer Einzeldosis.
  • +Die Ausscheidung über die Niere ist auch der Hauptausscheidungsweg für die Derivate des Pyridoxin-Stoffwechsels (74 % einer intravenösen Pyridoxin-Dosis von 100 mg), vorwiegend in der inaktiven Form als 4-Pyridoxinsäure.
  • +Bei einer Formulierung als Tablette mit veränderter Wirkstofffreisetzung beträgt die terminale Eliminationshalbwertszeit von Doxylamin 12.43 Stunden und von Pyridoxin 0.27 Stunden nach Verabreichung einer Einzeldosis.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
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