| 54 Änderungen an Fachinfo Tevimbra 100 mg/10 ml |
-Die empfohlene Dosis von Tevimbra beträgt entweder 200 mg alle 3 Wochen oder 400 mg alle 6 Wochen1 und wird, in Kombination mit einer Chemotherapie, als i.v. Infusion verabreicht.
- +Die empfohlene Dosis von Tevimbra beträgt entweder 200 mg alle 3 Wochen oder 400 mg alle 6 Wochen und wird, in Kombination mit einer Chemotherapie, als i.v. Infusion verabreicht.
-Die erste Infusion von Tevimbra in einer Dosis von 400 mg sollte über 120 Minuten verabreicht werden. Wird dies gut vertragen, kann die zweite Infusion über 60 Minuten verabreicht werden. Wird auch die zweite Infusion gut vertragen, können die nachfolgenden Infusionen auf 30 Minuten verkürzt werden.1
- +Die erste Infusion von Tevimbra in einer Dosis von 400 mg sollte über 120 Minuten verabreicht werden. Wird dies gut vertragen, kann die zweite Infusion über 60 Minuten verabreicht werden. Wird auch die zweite Infusion gut vertragen, können die nachfolgenden Infusionen auf 30 Minuten verkürzt werden.
-Bei Patienten, die mit Tevimbra behandelt wurden, wurde über das Auftreten einer immunbedingten Nephritis mit Nierenfunktionsstörung berichtet. Die Patienten sollten auf Veränderungen der Nierenfunktion (Anstieg des Kreatinins im Serum) überwacht werden, und dabei sollten andere Ursachen für die Nierenfunktionsstörung ausgeschlossen werden. Patienten mit einer immunbedingten Nephritis mit Nierenfunktionsstörung sollten entsprechend den im Abschnitt "Dosierung/Anwendung" empfohlenen Behandlungsanpassungen sowie gemäss den vor Ort geltenden Therapierichtlinien behandelt werden.
- +Bei Patienten, die mit Tevimbra behandelt wurden, wurde über das Auftreten einer immunbedingten Nephritis mit Nierenfunktionsstörung berichtet. Die Patienten sollten auf Veränderungen der Nierenfunktion (Anstieg des Kreatinins im Serum) überwacht werden, und dabei sollten andere Ursachen für die Nierenfunktionsstörung ausgeschlossen werden. Patienten mit einer immunbedingten Nephritis mit Nierenfunktionsstörung sollten entsprechend den im Abschnitt "Dosierung/Anwendung" empfohlenen Behandlungsanpassungen sowie gemäss den vor Ort geltenden Therapierichtlinien behandelt werden.
-Infusionsreaktionen sollten gemäss der Empfehlung unter "Dosierung Anwendung" behandelt werden.
- +Infusionsreaktionen sollten gemäss der Empfehlung unter "Dosierung/Anwendung" behandelt werden.
-Tevimbra hat einen geringen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen. Bei einigen Patienten wurde über Ermüdung nach der Verabreichung von Tevimbra berichtet. (siehe “Unerwünschte Wirkungen”).
- +Tevimbra hat einen geringen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen. Bei einigen Patienten wurde über Ermüdung nach der Verabreichung von Tevimbra berichtet. (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Das Sicherheitsprofil von Tevimbra als Monotherapie basiert auf dem gepoolten Datensatz (N=2390) von neunStudien, in denen 307 Patienten mit ESCC, 639 Patienten mit NSCLC, 655 Patienten mit HCC, 719 Patienten mit diversen anderen Arten solider Tumoren sowie 70 Patienten mit klassischem Hodgkin-Lymphom mit ≥1 Dosis Tevimbra behandelt wurden.
- +Das Sicherheitsprofil von Tevimbra als Monotherapie basiert auf dem gepoolten Datensatz (N=2390) von neun Studien, in denen 307 Patienten mit ESCC, 639 Patienten mit NSCLC, 655 Patienten mit HCC, 719 Patienten mit diversen anderen Arten solider Tumoren sowie 70 Patienten mit klassischem Hodgkin-Lymphom mit ≥1 Dosis Tevimbra behandelt wurden.
-.Die häufigsten Nebenwirkungen vom Grad 3/4 (mit einer Häufigkeit >2 % bei Tevimbra als Monotherapie) waren erhöhte Aspartataminotransferase-Werte, Bilirubin im Blut erhöht und Ermüdung.
- +Die häufigsten Nebenwirkungen vom Grad 3/4 (mit einer Häufigkeit >2 % bei Tevimbra als Monotherapie) waren erhöhte Aspartataminotransferase-Werte, Bilirubin im Blut erhöht und Ermüdung.
-Unerwünschte Arzneimittelwirkungen bei Tevimbra als Monotherapie (n = 2390) und in Kombination mit Chemotherapie (n = 1950),
- +Unerwünschte Arzneimittelwirkungen bei Tevimbra als Monotherapie (n = 2390) und in Kombination mit Chemotherapie (n = 1950)
-Unerwünschte Arzneim Alle Schweregrade Schweregrade 3-4 Alle Schweregrade Schweregrade 3-4 (%)
- +Unerwünschte Arzneim Alle Schweregrade Schweregrade 3-4 (%) Alle Schweregrade Schweregrade 3-4 (%)
-ems24
- +ems
-Vitiligo21 Gelegentlich -- Gelegentlich -
- +Vitiligo21 Gelegentlich - Gelegentlich -
-Bei Tislelizumab handelt es sich um einen humanisierten monoklonalen Antikörper gegen PD-1 in der Variante des Immunglobulins G4 (IgG4), der mit hoher Spezifität und Affinität (KD=0,15 nM) an die extrazelluläre Domäne des menschlichen PD-1 bindet. Es blockiert die Bindung sowohl von PD-L1 und PD-L2 kompetitiv, hemmt die PD-1-vermittelte negative Signalübertragung und steigert die funktionelle Aktivität in den T-Zellen in zellbasierten In-vitro-Assays. Tislelizumab bindet nicht an Fc-Gamma-Rezeptoren (FcgRs) und C1q und induziert daher keine Antikörper-abhängige zelluläre Zytotoxizität (ADCC), keine Antikörper-abhängige zelluläre Phagozytose (ADCP) und auch keine Komplement-abhängige Zytotoxizität (CDC). Darüber hinaus hat Tislelizumab in mehreren allogenen Xenotransplantationsmodellen für humane Krebserkrankungen und in einem humanen PD-1-transgenen Mausmodell eine Reduzierung des Tumorwachstums gezeigt.
- +Bei Tislelizumab handelt es sich um einen humanisierten monoklonalen Antikörper gegen PD-1 in der Variante des Immunglobulins G4 (IgG4), der mit hoher Spezifität und Affinität (KD=0,15 nM) an die extrazelluläre Domäne des menschlichen PD-1 bindet. Es blockiert die Bindung sowohl von PD-L1 und PD-L2 kompetitiv, hemmt die PD-1-vermittelte negative Signalübertragung und steigert die funktionelle Aktivität in den T-Zellen in zellbasierten In-vitro-Assays. Tislelizumab bindet nicht an Fc-Gamma-Rezeptoren (FcgRs) und C1q und induziert daher keine Antikörper-abhängige zelluläre Zytotoxizität (ADCC), keine Antikörper-abhängige zelluläre Phagozytose (ADCP) und auch keine Komplement-abhängige Zytotoxizität (CDC). Darüber hinaus hat Tislelizumab in mehreren allogenen Xenotransplantationsmodellen für humane Krebserkrankungen und in einem humanen PD- 1 transgenen Mausmodell eine Reduzierung des Tumorwachstums gezeigt.
-progressionsfreies Überleben a Die mediane
- +progressionsfreies Überleben a Die mediane
-Kaplan-Meier-Methode geschätzt.b Die Mediane wurden
- +Kaplan-Meier-Methode geschätzt. b Die Mediane wurden
--Platin (Cisplatin [60 bis 80 mg/m2 i.v. an Tag 1] oder Oxaliplatin [130 mg/m2 i.v. an Tag 1]) und ein Fluorpyrimidin (5-FU [750 bis 800 mg/m2 i.v. an den Tagen 1 bis 5] oder Capecitabin [1000 mg/m2 zweimal täglich p.o. an den Tagen 1 bis 14]), oder
- +-Platin (Cisplatin [60 bis 80 mg/m2 i.v. an Tag 1] oder Oxaliplatin [130 mg/m2 i.v. an Tag 1]) und ein Fluorpyrimidin (5-FU [750 bis 800 mg/m2 i.v. an den Tagen 1 bis 5] oder Capecitabin [1000 mg/m2 zweimal täglich p.o. an den Tagen 1 bis 14]),
- +oder
-Die Studie BGB-A317-306 zeigte bei den Patienten mit PD-L1 Score ≥ 5 %, die randomisiert dem Arm mit Tislelizumab in Kombination mit Chemotherapie zugewiesen wurden, eine Verbesserung des OS im Vergleich zum Arm mit Placebo in Kombination mit Chemotherapie. Zum Zeitpunkt des Datenstichtags für die Zwischenanalyse betrug die mediane Nachbeobachtungszeit nach der reversen Kaplan-Meier-Methode im Arm mit Tislelizumab in Kombination mit Chemotherapie 22.8 Monate und im Arm mit Placebo in Kombination mit Chemotherapie 22.3 Monate für Patienten mit mit PD-L1- Score ≥ 5 %.
- +Die Studie BGB-A317-306 zeigte bei den Patienten mit PD-L1 Score ≥ 5 %, die randomisiert dem Arm mit Tislelizumab in Kombination mit Chemotherapie zugewiesen wurden, eine Verbesserung des OS im Vergleich zum Arm mit Placebo in Kombination mit Chemotherapie. Zum Zeitpunkt des Datenstichtags für die Zwischenanalyse betrug die mediane Nachbeobachtungszeit nach der reversen Kaplan-Meier-Methode im Arm mit Tislelizumab in Kombination mit Chemotherapie 22.8 Monate und im Arm mit Placebo in Kombination mit Chemotherapie 22.3 Monate für Patienten mit PD-L1- Score ≥ 5 %.
- Endpoint Tislelizumab + Placebo + chemothera
- chemotherapy (N = py (N = 186)
- + Endpunkt Tislelizumab + Placebo + Chemothera
- + Chemotherapie (N = pie (N = 186)
-hazard ratio; PFS = progression-free survival a
-Basierend auf einem stratifizierten Cox-
- +hazard ratio; PFS = progression-free survival
- +aBasierend auf einem stratifizierten Cox-
-Zum Zeitpunkt des Studienabschlusses (22. August 2024) betrug die mediane Nachbeobachtungszeit nach der reversen Kaplan-Meier-Methode 49.9 Monaten für Tislelizumab in Kombination mit Chemotherapie und 48.2 Monaten für Placebo in Kombination mit Chemotherapie für Patienten mit einem PD-L1 Score ≥ 5%. Die mediane Gesamtüberlebenszeit betrug 19.1 Monate in der Tislelizumab-Gruppe und 10.0 Monate in der Placebo-Gruppe. Die Verbesserung des Gesamtüberlebens bei der Patienten mit PD-L1-Score ≥5% waren konsistent mit der Zwischenanalyse mit einer stratifizierten HR von 0.61 (0.48, 0.78)
- +Zum Zeitpunkt des Studienabschlusses (22. August 2024) betrug die mediane Nachbeobachtungszeit nach der reversen Kaplan-Meier-Methode 49.9 Monaten für Tislelizumab in Kombination mit Chemotherapie und 48.2 Monaten für Placebo in Kombination mit Chemotherapie für Patienten mit einem PD-L1 Score ≥ 5%. Die mediane Gesamtüberlebenszeit betrug 19.1 Monate in der Tislelizumab-Gruppe und 10.0 Monate in der Placebo-Gruppe. Die Verbesserung des Gesamtüberlebens bei der Patienten mit PD-L1-Score ≥5% waren konsistent mit der Zwischenanalyse mit einer stratifizierten HR von 0.61 (0.48, 0.78).
-Todesfälle n (%) 197 (77,0) 213 (83,2)
- +Todesfälle, n (%) 197 (77,0) 213 (83,2)
-Kaplan-Meier-Methode. b Basierend auf einem
- +Kaplan-Meier-Methode. b Basierend auf einem
-ist. c Einseitiger p-Wert basierend auf einem
- +ist. c Einseitiger p-Wert basierend auf einem
-Median (Monate) a 10,0 (8.5, 15.1) 5,1 (3.8, 8.2) 7,5 (5.5, 8.9) 5,8 (4,8; 6,9)
- +Median (Monate) a 10,0 (8,5; 15,1) 5,1 (3,8; 8,2) 7,5 (5,5; 8,9) 5,8 (4,8; 6,9)
-Hazard Ratio (95 0,49 (0.33, 0.74) 0,83 (0,62; 1,12)
- +Hazard Ratio (95 0,49 (0,33; 0,74) 0,83 (0,62; 1,12)
-. b Basierend auf
- +. b Basierend auf
-ist. c Einseitiger
- p-Wert basierend
- +ist. c Einseitiger
- +p-Wert basierend
-4051 Basel, Switzerland
- +4051 Basel
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