| 22 Änderungen an Fachinfo Skyclarys 50 mg |
-Omaveloxolon ist ein CYP3A4-Substrat. Die gleichzeitige Anwendung von Skyclarys mit mittelstarken oder starken CYP3A4-Induktoren kann die Omaveloxolon-Exposition erheblich verringern, was die Wirksamkeit von Skyclarys reduzieren kann. Beispiele für starke und moderate CYP3A4-Induktoren sind Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin, Primidon, Rifampicin, Johanniskraut und Efavirenz. Die gleichzeitige Anwendung von Skyclarys mit mittelstarken oder starken CYP3A4-Induktoren ist zu vermeiden.
-Die Auswirkungen der gleichzeitigen Anwendung mit mittelstarken und starken CYP3A4-Induktoren sind nicht bekannt. Aufgrund des Stoffwechselweges ist jedoch eine deutliche Verringerung der Omaveloxolon-Exposition bei gleichzeitiger Anwendung wahrscheinlich.
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- +Omaveloxolon ist ein CYP3A4-Substrat. Die gleichzeitige Anwendung von Skyclarys mit mittelstarken oder starken CYP3A4-Induktoren führt zu einer klinisch signifikant verringerten Omaveloxolon-Exposition, was seine Wirksamkeit reduzieren kann.
- +In einer klinischen Studie verringerte die gleichzeitige Anwendung von Omaveloxolon mit Efavirenz, einem moderaten CYP3A4-Induktor, die Fläche unter der Kurve (AUC0-inf) und die maximale Plasmakonzentration (Cmax) um etwa 49% bzw. 38%.
- +Beispiele für starke und moderate CYP3A4-Induktoren sind Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin, Primidon, Rifampicin, Johanniskraut und Efavirenz. Die gleichzeitige Anwendung von Skyclarys mit mittelstarken oder starken CYP3A4-Induktoren ist zu vermeiden.
-CYP3A4- und CYP2C8-Substrate
-Omaveloxolon ist ein schwacher Induktor von CYP3A4 und CYP2C8. Die gleichzeitige Anwendung mit Skyclarys kann die Exposition gegenüber CYP3A4- und CYP2C8-Substraten verringern, was die Aktivität dieser Substrate reduzieren kann. Bei gleichzeitiger Anwendung von Skyclarys mit Substraten von CYP3A4 und CYP2C8 sind die Dosierungsanweisungen in der Fachinformation des jeweiligen Arzneimittels nachzulesen, und es ist zu überprüfen, ob die Wirksamkeit des gleichzeitig angewendeten Arzneimittels beeinträchtigt wird.
- +CYP3A4-, CYP2C8-, CYP2C9- und CYP2C19-Substrate
- +Omaveloxolon ist ein schwacher Induktor von CYP3A4 und CYP2C8 in vivo, und eine Induktion von CYP2C9 und CYP2C19 kann anhand von in vitro Daten nicht ausgeschlossen werden. Die gleichzeitige Anwendung mit Skyclarys kann die Exposition gegenüber CYP3A4- CYP2C8-, CYP2C9- und CYP2C19-Substraten verringern, was die Aktivität dieser Substrate reduzieren kann. Bei gleichzeitiger Anwendung von Skyclarys mit Substraten von CYP3A4, CYP2C8, CYP2C9 und CYP2C19 sind die Dosierungsanweisungen in der Fachinformation des jeweiligen Arzneimittels nachzulesen, und es ist zu überprüfen, ob die Wirksamkeit des gleichzeitig angewendeten Arzneimittels beeinträchtigt wird.
-Omaveloxolon ist kein Inhibitor von CYP1A2, CYP2B6, CYP2C9, CYP2C19 und CYP2D6. Omaveloxolon ist kein Induktor von CYP1A2 oder CYP2B6.
- +Omaveloxolon ist kein Inhibitor von CYP1A2, CYP2B6, CYP2C9, CYP2C19 und CYP2D6.
- +Omaveloxolon ist kein Induktor von CYP1A2, oder CYP2B6.
- +Omaveloxolone ist ein Induktor von CYP3A4, CYP2C9 und CYP2C19.
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-Unerwünschte Wirkungen werden nach Systemorganklasse und Häufigkeit geordnet aufgeführt: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, < 1/10), gelegentlich (≥1/1'000, < 1/100), selten (≥1/10'000, < 1/1'000), sehr selten (< 1/10'000) oder unbekannte Häufigkeit (auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar). Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe sind die Nebenwirkungen nach abnehmendem Schweregrad geordnet aufgeführt. Ausgewählte Nebenwirkungen sind unterhalb Tabelle 3 näher beschrieben.
- +Unerwünschte Wirkungen werden nach Systemorganklasse und Häufigkeit geordnet aufgeführt: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, < 1/10), gelegentlich (≥1/1'000, < 1/100), selten (≥1/10'000, < 1/1'000), sehr selten (< 1/10'000) oder unbekannte Häufigkeit (auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar). Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe sind die Nebenwirkungen nach abnehmendem Schweregrad geordnet aufgeführt. Ausgewählte Nebenwirkungen sind unterhalb Tabelle 3 näher beschrieben.
-Systemorganklasse Bevorzugter Begriff Häufigkeitskategorie
-Infektionen und parasitäre Erkrankungen Grippe Sehr häufig
-Harnwegsinfektion Häufig
-Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Appetit vermindert Sehr häufig
-Hypertriglyzeridämie Häufig
-Very Low Density Lipoprotein erhöht Häufig
-Erkrankungen des Nervensystems Kopfschmerzen Sehr häufig
-Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Schmerzen im Orophary Sehr häufig
-Mediastinums nx
-Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Übelkeit Sehr häufig
-Diarrhoe Sehr häufig
-Erbrechen Sehr häufig
-Oberbauchschmerzen Häufig
-Abdominalschmerz Häufig
-Leber- und Gallenerkrankungen ALT erhöht Sehr häufig
-AST erhöht Sehr häufig
-GGT erhöht Häufig
-Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Rückenschmerzen Sehr häufig
- +Systemorganklasse Bevorzugter Begriff Häufigkeitskategorie
- +Infektionen und parasitäre Erkrankungen Grippe Sehr häufig
- +Harnwegsinfektion Häufig
- +Erkrankungen des Immunsystems Überempfindlichkeit inkl. Sehr häufig
- + Urtikaria und Ausschlaga
- +Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Appetit vermindert Sehr häufig
- +Hypertriglyzeridämie Häufig
- +Very Low Density Lipoprotein erhöht Häufig
- +Dyslipidämie, insbesondere Cholesterin im Unbekannt
- +Blut erhöht und Low Density Lipoprotein
- +erhöhta
- +Erkrankungen des Nervensystems Kopfschmerzen Sehr häufig
- +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Schmerzen im Oropharynx Sehr häufig
- +Mediastinums
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Übelkeit Sehr häufig
- +Diarrhoe Sehr häufig
- +Erbrechen Sehr häufig
- +Oberbauchschmerzen Häufig
- +Abdominalschmerz Häufig
- +Leber- und Gallenerkrankungen ALT erhöht Sehr häufig
- +AST erhöht Sehr häufig
- +GGT erhöht Häufig
- +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Rückenschmerzen Sehr häufig
-Muskelspasmen Sehr häufig
-Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse Dysmenorrhoe Häufig
-Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Ermüdung Sehr häufig
- +Muskelspasmen Sehr häufig
- +Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Dysmenorrhoe Häufig
- +Brustdrüse
- +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Ermüdung Sehr häufig
-Untersuchungen BNP erhöhta Häufig
-Gewicht erniedrigtb Sehr häufig
- +Untersuchungen BNP erhöhtb Häufig
- +Gewicht erniedrigtc Sehr häufig
-a Basierend auf Laboruntersuchungen mit Werten > 200 pg/ml.
-b Basierend auf Gewichtsbestimmungen in der Klinik mit einem Gewichtsverlust von ≥5% unter der Behandlung.
- +a Nach der Markteinführung wurden Fälle mit unbekannter Häufigkeit gemeldet.
- +b Basierend auf Laboruntersuchungen mit Werten > 200 pg/ml.
- +c Basierend auf Gewichtsbestimmungen in der Klinik mit einem Gewichtsverlust von ≥5% unter der Behandlung.
-Potenzielle Verlängerung des QT-Intervalls
-Die Wirkung von Omaveloxolon auf das QTc-Intervall ist nicht ausreichend beschrieben.
- +Wirkung von Omaveloxolon auf das QT-Intervall
- +In einer randomisierten, doppelblinden, placebo- und wirkstoffkontrollierten, 3fach-Crossover-TQTc-Studie mit gesunden Probanden führten Omaveloxolon und seine Hauptmetaboliten (M17 und M22), allein oder in Kombination, bei einer supratherapeutischer Exposition (4,5-Fache des vorhergesagten mittleren Gleichgewichtszustands bei Friedreich-Ataxie-Patienten) zu keiner klinisch signifikanten QTc-Verlängerung.
-Es wurden keine Studien zur Kanzerogenität von Omaveloxolon durchgeführt.
- +In einer 26-wöchigen Kanzerogenitätsstudie an transgenen (Tg.rasH2) Mäusen führte die orale Verabreichung von Omaveloxolon (0, 5, 10 oder 30 mg/kg/Tag bei männlichen Tieren; 0, 20, 50 oder 100 mg/kg/Tag bei weiblichen Tieren) zu keiner Zunahme von Tumoren.
-November 2025
- +Dezember 2025
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