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Home - Fachinformation zu octaplasLG - Änderungen - 28.01.2026
48 Änderungen an Fachinfo octaplasLG
  • -Humanes Plasmaprotein
  • +Humanes Plasmaprotein 
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  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Infusionslösung.
  • +Jede Flasche octaplasLG® enthält 9-14 g blutgruppenspezifisches Plasmaprotein. Nach Rekonstitution mit 190 ml Lösungsmittel enthält die Lösung 45-70 mg/ml blutgruppenspezifisches Plasmaprotein.
  • + 
  • -·Komplexer Mangel an Gerinnungsfaktoren, wie z.B. Koagulopathie auf Grund eines schweren Leberversagens oder massiver Transfusion.
  • -·Substitutionstherapie bei Gerinnungsstörungen, in Notfällen, wenn ein bestimmter Gerinnungsfaktor wie z.B. Faktor V oder Faktor XI nicht verfügbar ist oder wenn eine genaue Labordiagnostik nicht möglich ist.
  • -·Aufhebung bzw. rasche Umkehr der Wirkung cumarinartiger oraler Antikoagulantien auf die Fibrinolyse, wenn Vitamin K auf Grund einer eingeschränkten Leberfunktion nicht ausreicht oder in Notfällen.
  • -·Thrombotisch-thrombozytopenische Purpura (TTP), meist in Verbindung mit Plasmaaustausch.
  • +-Komplexer Mangel an Gerinnungsfaktoren, wie z.B. Koagulopathie auf Grund eines schweren Leberversagens oder massiver Transfusion.
  • +-Substitutionstherapie bei Gerinnungsstörungen, in Notfällen, wenn ein bestimmter Gerinnungsfaktor wie z.B. Faktor V oder Faktor XI nicht verfügbar ist oder wenn eine genaue Labordiagnostik nicht möglich ist.
  • +-Aufhebung bzw. rasche Umkehr der Wirkung cumarinartiger oraler Antikoagulantien auf die Fibrinolyse, wenn Vitamin K auf Grund einer eingeschränkten Leberfunktion nicht ausreicht oder in Notfällen.
  • +-Thrombotisch-thrombozytopenische Purpura (TTP), meist in Verbindung mit Plasmaaustausch.
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  • -Die Dosierung richtet sich nach dem klinischen Bild und der zugrundeliegenden Störung, wobei eine Anfangsdosis von 12-15 ml octaplasLG®/kg Körpergewicht (»25%) allgemein empfohlen wird.
  • +Die Dosierung richtet sich nach dem klinischen Bild und der zugrundeliegenden Störung, wobei eine Anfangsdosis von 12-15 ml octaplasLG®/kg Körpergewicht (" 25%) allgemein empfohlen wird.
  • -Eine entsprechende hämostatische Wirkung bei leichten und mässigen Blutungen oder Eingriffen bei Patienten mit einem Gerinnungsfaktormangel wird normalerweise nach der Infusion von 5-20 ml octaplasLG®/kg Körpergewicht (10-33%) erzielt. Bei grösseren Blutungen oder Eingriffen sollte ein Hämatologe zu Rate gezogen werden.
  • +Eine entsprechende hämostatische Wirkung bei leichten und mässigen Blutungen oder Eingriffen bei Patienten mit einem Gerinnungsfaktormangel wird normalerweise nach der Infusion von 5-20 ml octaplasLG®/kg Körpergewicht (10-33%) erzielt.Bei grösseren Blutungen oder Eingriffen sollte ein Hämatologe zu Rate gezogen werden.
  • -Bei Patienten mit TTP sollte das gesamte ausgetauschte Plasmavolumen mit octaplasLG® ersetzt werden.
  • +Bei Patienten mit TTP sollte das gesamte ausgetauschte Plasmavolumen mit octaplasLG®ersetzt werden.
  • -Die Anwendung von octaplasLG® muss blutgruppenspezifisch erfolgen. In Notfällen gilt die octaplasLG®-Blutgruppe AB als universell verabreichbares Plasma, da es an alle Patienten verabreicht werden kann.
  • -octaplasLG® muss intravenös mittels belüfteten Infusionsbesteck mit Filter infundiert werden. Während der Infusion muss stets auf eine aseptische Technik geachtet werden.
  • +Die Anwendung von octaplasLG®muss blutgruppenspezifisch erfolgen. In Notfällen gilt die octaplasLG®-Blutgruppe AB als universell verabreichbares Plasma, da es an alle Patienten verabreicht werden kann.
  • +octaplasLG®muss intravenös mittels belüftetenInfusionsbesteck mit Filter infundiert werden. Während der Infusion muss stets auf eine aseptische Technik geachtet werden.
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  • -·IgA-Mangel.
  • -·Plasmaprotein-Unverträglichkeit.
  • -·Reaktionen auf gefrorenes Frischplasma oder octaplasLG® in der Anamnese.
  • -·Manifeste oder latente kardiale Dekompensation.
  • -·Lungenödem.
  • +-IgA-Mangel.
  • +-Plasmaprotein-Unverträglichkeit.
  • +-Reaktionen auf gefrorenes Frischplasma oder octaplasLG® in der Anamnese.
  • +-Manifeste oder latente kardiale Dekompensation.
  • +-Lungenödem.
  • -·Sorgfältige Auswahl der Spender durch medizinische Untersuchung und Prüfung der einzelnen Spenden und Plasmapools auf HbsAg und Antikörper gegen HIV.
  • -·Prüfung jedes Plasmapools auf NAT HAV-, HBV-, HCV-, HIV- und maximal 10,0 IE/ µl Parvo B19-Genommaterial.
  • -·Inaktivierungs-/Reinigungsverfahren im Herstellprozess, die mit Hilfe von Modellviren validiert wurden und bei HIV, HCV und HBV als wirksam gelten. Die Vireninaktivierungs-/Reinigungsverfahren können bei nicht umhüllten Viren, wie z.B. HAV, HEV oder Parvovirus B19 weniger wirksam sein.
  • -·Parvovirus B19 kann bei seronegativen Schwangeren oder immungeschwächten Patienten oder Patienten mit erhöhtem Umsatz roter Blutkörperchen ernsthafte Folgen haben. HEV-Infektionen können ebenfalls schwerwiegende Folgen für schwangere Frauen haben, die nicht über Antikörper gegen HEV verfügen. Daher sollte octaplasLG® nur bei strenger Indikationsstellung an diese Patienten verabreicht werden.
  • +-Sorgfältige Auswahl der Spender durch medizinische Untersuchung und Prüfung der einzelnen Spenden und Plasmapools auf HbsAg und Antikörper gegen HIV.
  • +-Prüfung jedes Plasmapools auf NAT HAV-, HBV-, HCV-, HIV- und maximal 10,0 IE/ µl Parvo B19-Genommaterial.
  • +-Inaktivierungs-/Reinigungsverfahren im Herstellprozess, die mit Hilfe von Modellviren validiert wurden und bei HIV, HCV und HBV als wirksam gelten. Die Vireninaktivierungs-/Reinigungsverfahren können bei nicht umhüllten Viren, wie z.B. HAV, HEV oder Parvovirus B19 weniger wirksam sein.
  • +-Parvovirus B19 kann bei seronegativen Schwangeren oder immungeschwächten Patienten oder Patienten mit erhöhtem Umsatz roter Blutkörperchen ernsthafte Folgen haben. HEV-Infektionen können ebenfalls schwerwiegende Folgen für schwangere Frauen haben, die nicht über Antikörper gegen HEV verfügen. Daher sollte octaplasLG® nur bei strenger Indikationsstellung an diese Patienten verabreicht werden.
  • -Im Falle einer anaphylaktischen Reaktion oder Schock muss die Infusion sofort abgebrochen werden. Die Behandlung erfolgt gemäss den Richtlinien für Schocktherapie, siehe «Unerwünschte Wirkungen».
  • -
  • +Im Falle einer anaphylaktischen Reaktion oder Schock muss die Infusion sofort abgebrochen werden. Die Behandlung erfolgt gemäss den Richtlinien für Schocktherapie, siehe "Unerwünschte Wirkungen" .
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  • -·octaplasLG® darf nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden, da es sonst zu einer Inaktivierung und zu Niederschlag kommen kann. Das Produkt kann mit Erythrozyten- und Thrombozytenkonzentraten gemischt werden.
  • -·Um die Möglichkeit einer Thrombose zu vermeiden, dürfen kalziumhaltige Lösungen nicht durch denselben intravenösen Zugang wie octaplasLG® verabreicht werden.
  • -·Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind nicht bekannt.
  • -·Die Gabe von octaplasLG® kann für eine Dauer von mindestens 6 Wochen und bis zu 3 Monaten die Wirksamkeit von abgeschwächten Lebendimpfstoffen wie Masern-, Röteln-, Mumps- und Windpockenimpfstoffen beeinträchtigen. Nach der Gabe dieses Präparates ist vor der Impfung mit attenuierten Lebendimpfstoffen eine Wartezeit von 3 Monaten einzuhalten. Bei Masern kann diese Beeinträchtigung bis zu einem Jahr fortbestehen. Daher sollten bei Patienten, die Masernimpfstoff erhalten, der Antikörperstatus überprüft werden.
  • +octaplasLG® darf nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden, da es sonst zu einer Inaktivierung und zu Niederschlag kommen kann. Das Produkt kann mit Erythrozyten- und Thrombozytenkonzentraten gemischt werden.
  • +-Um die Möglichkeit einer Thrombose zu vermeiden, dürfen kalziumhaltige Lösungen nicht durch denselben intravenösen Zugang wie octaplasLG® verabreicht werden.
  • +-Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind nicht bekannt.
  • +-Die Gabe von octaplasLG® kann für eine Dauer von mindestens 6 Wochen und bis zu 3 Monaten die Wirksamkeit von abgeschwächten Lebendimpfstoffen wie Masern-, Röteln-, Mumps- und Windpockenimpfstoffen beeinträchtigen. Nach der Gabe dieses Präparates ist vor der Impfung mit attenuierten Lebendimpfstoffen eine Wartezeit von 3 Monaten einzuhalten. Bei Masern kann diese Beeinträchtigung bis zu einem Jahr fortbestehen. Daher sollten bei Patienten, die Masernimpfstoff erhalten, der Antikörperstatus überprüft werden.
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  • +
  • -Zum potentiellen Risiko einer Parvovirus B19 und HEV Übertragung, siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
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  • +Zum potentiellen Risiko einer Parvovirus B19 und HEV Übertragung, siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
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  • +
  • -Systemorganklasse* häufig (≥ 1/100 bis < 1/10 oder ≥ 1% bis < 10%) gelegentlich (≥ 1/1’000 bis < 1/100 oder ≥ 0,1% bis < 1%) selten (≥ 1/10’000 bis < 1/1’000 oder ≥ 0,01% bis < 0,1%) Sehr selten (< 1/10’000 oder < 0,01%) Nicht bekannt§
  • -Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems hämolytische Anämie Blutungsneigung
  • -Erkrankungen des Immunsystems anaphylaktoide Reaktion Überempfindlichkeit anaphylaktischer Schock anaphylaktische Reaktion
  • -Psychiatrische Erkrankungen Angstzustände Erregung Ruhelosigkeit
  • -Erkrankungen des Nervensystems Hypoästhesie Schwindel Parästhesie
  • -Herzerkrankungen Herzstillstand Arrhythmie Tachykardie
  • -Gefäßerkrankungen Thromboembolie (LLT) Hypotonie Hypertonie Kreislaufkollaps Hitzegefühl
  • -Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und des Mediastinums Hypoxie respiratorisches Versagen Bronchospasmus Lungenödem Dyspnoe transfusionsassoziierte akute Lungeninsuffizienz
  • -Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Erbrechen Übelkeit Abdominalschmerzen
  • -Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Urtikaria Pruritus Ausschlag (erythematös) Hyperhidrose
  • -Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen Rückenschmerzen
  • -Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Pyrexie Brustschmerzen Engegefühl in der Brust Schüttelfrost Unwohlsein Reaktion an der Einstichstelle
  • -Untersuchungen Positiver Antikörpertest verminderte Sauerstoffsättigung
  • -Verletzung, Vergiftung und durch Eingriffe bedingte Komplikationen Transfusionsbedingte Kreislaufüberlastung Citrattoxizität hämolytische Transfusionsreaktion
  • +Systemorganklasse* häufig(≥ 1/100 bis gelegentlich(≥ selten(≥ 1/10’000 Sehr selten(< Nicht bekannt§
  • + < 1/10 oder1% bis 1/1’000 bis < 1/100 bis < 1/1’000 oder≥ 1/10’000 oder<
  • + < 10%) oder≥ 0,1% bis < 1%) 0,01% bis < 0,1%) 0,01%)
  • +Erkrankungen des hämolytische Anämie
  • +Blutes und des Blutungsneigung
  • +Lymphsystems
  • +Erkrankungen des anaphylaktoide Überempfindlichkeit anaphylaktischer
  • +Immunsystems Reaktion Schock anaphylaktisc
  • + he Reaktion
  • +Psychiatrische AngstzuständeErregun
  • +Erkrankungen gRuhelosigkeit
  • +Erkrankungen des Hypoästhesie SchwindelParästhesie
  • +Nervensystems
  • +Herzerkrankungen HerzstillstandArrhyt
  • + hmieTachykardie
  • +Gefäßerkrankungen Thromboembolie
  • + (LLT)HypotonieHypert
  • + onieKreislaufkollaps
  • + Hitzegefühl
  • +Erkrankungen der Hypoxie respiratorisches transfusionsassoziie
  • +Atemwege, des VersagenBronchospasm rte akute Lungeninsu
  • +Brustraums und des usLungenödemDyspnoe ffizienz
  • +Mediastinums
  • +Erkrankungen des ErbrechenÜbelkeit Abdominalschmerzen
  • +Gastrointestinaltrak
  • +ts
  • +Erkrankungen der UrtikariaPruritus Ausschlag (erythemat
  • +Haut und des Unterha ös)Hyperhidrose
  • +utzellgewebes
  • +Skelettmuskulatur-, Rückenschmerzen
  • +Bindegewebs- und
  • +Knochenerkrankungen
  • +Allgemeine Erkrankun Pyrexie BrustschmerzenEngege
  • +gen und Beschwerden fühl in der BrustSch
  • +am Verabreichungsort üttelfrostUnwohlsein
  • + Reaktion an der
  • + Einstichstelle
  • +Untersuchungen Positiver Antikörper
  • + testverminderte
  • + Sauerstoffsättigung
  • +Verletzung, Vergiftu Transfusionsbedingte
  • +ng und durch Eingrif Kreislaufüberlastun
  • +fe bedingte Komplika g Citrattoxizitäthäm
  • +tionen olytische Transfusio
  • + nsreaktion
  • + 
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  • -Klinische Symptome Sofortmassnahmen
  • -
  • -Subjektive Beschwerden (Übelkeit usw.) Infusionsgeschwindigkeit reduzieren oder Infusion abbrechen, bis sich der Patient erholt.
  • -
  • -Hautsymptome (Rötung, Urtikaria usw.) Infusion abbrechen. Antihistaminika.
  • -
  • -Tachykardie, mässiger Abfall des Blutdrucks (unter 90 mmHg systolisch) Infusion abbrechen. Glucocorticoide intravenös
  • -
  • -Atemnot / Schock Infusion abbrechen. Adrenalin 0,1-0,5 mg subkutan oder intramuskulär, hohe Dosen Glucocorticoide intravenös, Sauerstoff, Volumenexpander, möglicherweise Steigerung der Diurese durch Furosemid bei Normovolämie, Einstellung des Säure-Basen-Gleichgewichts und gegebenenfalls Elektrolytausgleich.
  • -
  • -Persistierender normovolämischer Schock Dopamindosis bis maximal 10 µg/kg/min, möglicherweise in Verbindung mit Noradrenalin.
  • -
  • -Herz- oder Atemstillstand Wiederbelebung
  • -
  • +Klinische Symptome Sofortmassnahmen
  • +
  • +Subjektive Beschwerd Infusionsgeschwindigkeit reduzieren oder Infusion abbrechen, bis sich der
  • +en (Übelkeit usw.) Patient erholt.
  • +
  • +Hautsymptome (Rötung Infusion abbrechen. Antihistaminika.
  • +, Urtikaria usw.)
  • +
  • +Tachykardie, mässige Infusion abbrechen. Glucocorticoide intravenös
  • +r Abfall des Blutdru
  • +cks (unter 90 mmHg
  • +systolisch)
  • +
  • +Atemnot / Schock Infusion abbrechen. Adrenalin 0,1-0,5 mg subkutan oder intramuskulär, hohe
  • + Dosen Glucocorticoide intravenös, Sauerstoff, Volumenexpander, möglicherweise
  • + Steigerung der Diurese durch Furosemid bei Normovolämie, Einstellung des
  • + Säure-Basen-Gleichgewichts und gegebenenfalls Elektrolytausgleich.
  • +
  • +Persistierender Dopamindosis bis maximal 10 µg/kg/min, möglicherweise in Verbindung mit
  • +normovolämischer Noradrenalin.
  • +Schock
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  • +Herz- oder Atemstill Wiederbelebung
  • +stand
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  • -Klinische Symptome Sofortmaßnahmen
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  • -Citrattoxizität (Abfall des ionisierten Kalziums) Infusionsgeschwindigkeit reduzieren oder Infusion abbrechen, bis sich der Patient erholt. Kalziumgluconat 10% intravenös bei einer Dosis von 10 ml/l octaplasLG® infundieren.
  • -
  • -Hämolytische Transfusionsreaktion Infusion abbrechen. Steigerung der Diurese (Harnfluss von mindestens 100 ml/Stunde bei Erwachsenen über mindestens 18-24 Stunden erhalten) mit intravenösen Elektrolyten und Mannitol (z.B. Mannitol 15%, 125 ml/Stunde) oder Furosemid, Natriumbikarbonat, Dialyse bei Anurie. Gegebenenfalls symptomatische Schockbehandlung.
  • -
  • +Klinische Symptome Sofortmaßnahmen
  • +
  • +Citrattoxizität Infusionsgeschwindigkeit reduzieren oder Infusion abbrechen, bis sich der
  • +(Abfall des ionisier Patient erholt. Kalziumgluconat 10% intravenös bei einer Dosis von 10 ml/l
  • +ten Kalziums) octaplasLG® infundieren.
  • +
  • +Hämolytische Transfu Infusion abbrechen. Steigerung der Diurese (Harnfluss von mindestens 100
  • +sionsreaktion ml/Stunde bei Erwachsenen über mindestens 18-24 Stunden erhalten) mit
  • + intravenösen Elektrolyten und Mannitol (z.B. Mannitol 15%, 125 ml/Stunde)
  • + oder Furosemid, Natriumbikarbonat, Dialyse bei Anurie. Gegebenenfalls
  • + symptomatische Schockbehandlung.
  • +
  • -Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung an haemovigilance@swissmedic.ch anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch/haemovigilance.
  • + 
  • +Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung an haemovigilance@swissmedic.chanzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch/haemovigilance.
  • -·Hohe Dosierungen oder Infusionsgeschwindigkeiten können zu Hypervolämie/Kreislaufüberlastung, Lungenödem und/oder Herzinsuffizienz führen.
  • -·Hohe Infusionsgeschwindigkeiten können Herzkreislaufbeschwerden infolge der Citrattoxizität (Abfall des ionisierten Kalziums) hervorrufen, besonders bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen.
  • +-Hohe Dosierungen oder Infusionsgeschwindigkeiten können zu Hypervolämie/Kreislaufüberlastung, Lungenödem und/oder Herzinsuffizienzführen.
  • +-Hohe Infusionsgeschwindigkeiten können Herzkreislaufbeschwerden infolge der Citrattoxizität (Abfall des ionisierten Kalziums) hervorrufen, besonders bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen.
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  • -octaplasLG® ist ein virusinaktiviertes gefriergetrocknetes Humanplasma. Es entspricht bezüglich Plasmaproteingehalt und -verteilung gefrorenem Frischplasma und ersetzt wie dieses alle humanen Plasma Proteine.
  • +octaplasLG®ist ein virusinaktiviertes gefriergetrocknetesHumanplasma. Es entspricht bezüglich Plasmaproteingehalt und -verteilung gefrorenem Frischplasma und ersetzt wie dieses alle humanen Plasma Proteine.
  • -Die Wirksamkeit und Sicherheit von octaplasLG® in verschiedenen Indikationen (Herzoperation, Leberoperation und -transplantation, Plasmaaustausch und komplexen Mangel an Gerinnungsfaktoren) wurde in acht prospektiven Studien mit den Vorgängerprodukten von octaplasLG® gezeigt.
  • +Die Wirksamkeit und Sicherheit von octaplasLG® in verschiedenen Indikationen (Herzoperation, Leberoperation und -transplantation, Plasmaaustausch und komplexen Mangel an Gerinnungsfaktoren) wurde in acht prospektiven Studien mit den Vorgängerprodukten von octaplasLG®gezeigt.
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  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Rekonstituiertes octaplasLG® kann maximal 8 Stunden bei Raumtemperatur (+20°C bis +25°C) gelagert werden. Aus mikrobiologischer Sicht sollte das Produkt sofort nach der Rekonstitution verbraucht werden. Wird es nicht sofort verbraucht, trägt der Anwender die Verantwortung für die Lagerungszeiten und -bedingungen im geöffneten Zustand.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +RekonstituiertesoctaplasLG® kann maximal 8 Stunden bei Raumtemperatur (+20°C bis +25°C) gelagert werden. Aus mikrobiologischer Sicht sollte das Produkt sofort nach der Rekonstitution verbraucht werden. Wird es nicht sofort verbraucht, trägt der Anwender die Verantwortung für die Lagerungszeiten und -bedingungen im geöffneten Zustand.
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  • -Das Arzneimittel löst sich im Allgemeinen bei Raumtemperatur innerhalb von 15 Minuten auf. Wenn das Pulver innerhalb von 30 Minuten nicht vollständig aufgelöst ist, sollte das Produkt verworfen werden.
  • +Das Arzneimittel löst sich im Allgemeinen bei Raumtemperatur innerhalb von 15 Minuten auf. Wenn das Pulver innerhalb von 30 Minuten nicht vollständig aufgelöst ist, sollte das Produkt verworfen werden.
  • -1. Die Rekonstitution von octaplasLG® muss bei Raumtemperatur erfolgen. Die Verschlusskappe der Pulverflasche (octaplasLG®) abziehen, um den zentralen Teil des Gummistopfens freizulegen. Den Gummistopfen mit einem Alkoholtupfer desinfizieren und trocknen lassen.
  • -2. Den Blister vom Transferset entfernen und die Klemme an der Transferleitung schließen.
  • -3. Die äussere Verpackung des Beutels mit Wasser für Injektionszwecke (WFI) entfernen. Die blaue Schutzkappe vom Auslass des Beutels entfernen. Den Gummistopfen des Auslasses nicht berühren, um die Sterilität aufrechtzuerhalten.
  • -4. Das Transferset mit der Pulverflasche (octaplasLG®) verbinden, indem der Gummistopfen zentral mit dem Dorn durchstochen wird. Das Ventil neben dem Dorn öffnen.
  • -5. Das Transferset mit dem WFI-Beutel verbinden, indem die Kanüle durch den blauen Auslass gedrückt wird.
  • -6. Sicherstellen, dass das Transferset gut angeschlossen ist, den WFI-Beutel senkrecht über der Pulverflasche halten oder hängen und die Klemme öffnen. Das WFI fliesst von selbst in die Pulverflasche (octaplasLG®). Die Pulverflasche während der Überleitung des WFI vorsichtig schwenken.
  • -7. Wenn die Überleitung abgeschlossen ist, den Dorn aus der Pulverflasche entfernen und das Transferset sowie den leeren WFI-Beutel entsorgen.
  • -8. Die Pulverflasche weiter vorsichtig schwenken, bis das Pulver vollständig aufgelöst ist. Die Flasche nicht schütteln, um Schaumbildung zu vermeiden. Im Allgemeinen sollte das Pulver innerhalb von ca. 15 Minuten vollständig gelöst sein.
  • -Die rekonstituierte Lösung sollte klar oder leicht opaleszent sein. octaplasLG® muss durch intravenöse Infusion mithilfe eines belüfteten Infusionsbestecks mit einem Filter, um mögliche restliche Partikel zu entfernen, verabreicht werden. Kommerziell erhältliche belüftete Infusionsbestecke zur Transfusion von Blutprodukten mit integriertem Filter mit 170-200 µm Porengröße können verwendet werden.
  • +1. Die Rekonstitution von octaplasLG® muss bei Raumtemperatur erfolgen. Die Verschlusskappe der Pulverflasche (octaplasLG®) abziehen, um den zentralen Teil des Gummistopfens freizulegen. Den Gummistopfen mit einem Alkoholtupfer desinfizieren und trocknen lassen.
  • +2. Den Blister vom Transferset entfernen und die Klemme an der Transferleitung schließen.
  • +3. Die äussere Verpackung des Beutels mit Wasser für Injektionszwecke (WFI) entfernen. Die blaue Schutzkappe vom Auslass des Beutels entfernen. Den Gummistopfen des Auslasses nicht berühren, um die Sterilität aufrechtzuerhalten.
  • +4. Das Transferset mit der Pulverflasche (octaplasLG®) verbinden, indem der Gummistopfen zentral mit dem Dorn durchstochen wird. Das Ventil neben dem Dorn öffnen.
  • +5. Das Transferset mit dem WFI-Beutel verbinden, indem die Kanüle durch den blauen Auslass gedrückt wird.
  • +6. Sicherstellen, dass das Transferset gut angeschlossen ist, den WFI-Beutel senkrecht über der Pulverflasche halten oder hängen und die Klemme öffnen. Das WFI fliesst von selbst in die Pulverflasche (octaplasLG®). Die Pulverflasche während der Überleitung des WFI vorsichtig schwenken.
  • +7. Wenn die Überleitung abgeschlossen ist, den Dorn aus der Pulverflasche entfernen und das Transferset sowie den leeren WFI-Beutel entsorgen.
  • +8. Die Pulverflasche weiter vorsichtig schwenken, bis das Pulver vollständig aufgelöst ist. Die Flasche nicht schütteln, um Schaumbildung zu vermeiden. Im Allgemeinen sollte das Pulver innerhalb von ca. 15 Minuten vollständig gelöst sein.
  • +Die rekonstituierte Lösung sollte klar oder leicht opaleszent sein. octaplasLG® muss durch intravenöse Infusion mithilfe eines belüfteten Infusionsbestecks mit einem Filter, um mögliche restliche Partikel zu entfernen, verabreicht werden. Kommerziell erhältliche belüftete Infusionsbestecke zur Transfusion von Blutprodukten mit integriertem Filter mit 170-200 µm Porengröße können verwendet werden.
  • + 
  • + 
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  • -Jede Packung octaplasLG® enthält:
  • +Jede Packung octaplasLG®enthält:
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  • -CH-8853 Lachen, Schweiz
  • +CH-8853 Lachen,Schweiz
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