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Home - Fachinformation zu Gentamicin Nardia 40 mg/ml - Änderungen - 02.09.2026
28 Änderungen an Fachinfo Gentamicin Nardia 40 mg/ml
  • -Zusammensetzung
  • -Wirkstoffe
  • -Gentamicinum ut Gentamicini sulfas
  • -Hilfsstoffe
  • +Composition
  • +Principes actifs
  • +Gentamicinum ut Gentamicini sulfas.
  • +Excipients
  • -Natrium 0.78 mg/ml entsprechend 1.56 mg/ Ampulle.
  • -Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • -Injektions-/Infusionslösung
  • -1 Ampulle zu 2 mL enthält 80 mg Gentamicin als Gentamicinsulfat.
  • -Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten
  • -Gentamicin Nardia wird zur Behandlung von schweren Infektionen, verursacht durch Gentamicin-empfindliche Keime, verwendet, wenn weniger toxische Substanzen keine Wirkung zeigen (s. "Eigenschaften/Wirkungen" ), wie zum Beispiel:
  • -Sepsis, Bakteriämie;
  • -Infektionen der Harn- und Geschlechtsorgane;
  • -Nosokomiale Pneumonien;
  • -Osteoartikuläre Infektionen;
  • -Infizierte Verbrennungs- und Verletzungswunden;
  • -Intraabdominelle Infektionen (einschliesslich Peritonitis);
  • -Infektionen des Beckens;
  • -Infektionen des zentralen Nervensystems (Meningitis).
  • -Gentamicin Nardia sollte bei allen Indikationen, mit Ausnahme von komplizierten Harnwegsinfektionen, nur in Kombination mit anderen relevanten Antibiotika (in erster Linie mit einem Beta-Lactam-Antibiotikum oder mit einem gegen anaerobe Bakterien wirksamen Antibiotikum) angewendet werden. Beta-Lactame: s. Rubrik "Inkompatibilitäten" .
  • -Gentamicin Nardia ist auch wirksam zur Behandlung von schweren Infektionen durch gewisse Staphylokokken.
  • -In der Chirurgie kann Gentamicin Nardia allenfalls zur Behandlung vermuteter oder nachgewiesener Infekte durch empfindliche Keime bereits vor der Operation eingesetzt werden; die Behandlung mit Gentamicin Nardia sollte postoperativ kurzzeitig weitergeführt werden.
  • -Bei Eingriffen mit erhöhtem Infektionsrisiko (Gastrointestinaltrakt, Gallen- und Harnwege usw.) ist dieses Vorgehen besonders indiziert.
  • -Es wird empfohlen, dass die Indikationsstellung und der Therapiebeginn mit Gentamicin im Spital unter Anleitung eines Spezialisten, wie z.B. eines Infektiologen, erfolgen.
  • -Offizielle Empfehlungen zum angemessenen Gebrauch von Antibiotika sollten beachtet werden, insbesondere Anwendungsempfehlungen zur Verhinderung der Zunahme der Antibiotikaresistenz.
  • -Dosierung/Anwendung
  • -Gentamicin Nardia kann langsam intravenös oder intramuskulär injiziert werden. Die empfohlene Dosis für die intravenöse und intramuskuläre Anwendung ist identisch.
  • -Zur Berechnung der korrekten Dosis sollte das Gewicht vor Behandlungsbeginn herangezogen werden.
  • -Für niedrigere Dosierungen im Speziellen bei kleinen Kindern, Neu- und Frühgeborenen stehen tiefere Dosisstärken von anderen Herstellern zur Verfügung.
  • -Übliche Dosierung
  • -Patienten mit normaler Nierenfunktion
  • -1. Erwachsene
  • -Bei schweren Infektionen wird eine Dosis von 3 mg/kg/Tag in 3 gleichen Dosen alle 8 Std. verabreicht.
  • -Folgende vereinfachte Dosierungs-Richtlinien können befolgt werden:
  • -Patienten mit einem Gewicht über 60 kg: 80 mg (2 mL) dreimal täglich, oder 120 mg (3 mL) alle 12 Std.
  • -Patienten mit einem Gewicht unter 60 kg: 60 mg (1,5 mL) dreimal täglich.
  • -Bei lebensbedrohlichen Infektionen können bis zu 5 mg/kg/Tag in 3 oder 4 Dosen verabreicht werden. Diese Dosierung sollte auf 3 mg/kg/Tag reduziert werden, sobald dies klinisch angezeigt ist. Bei solchen Patienten ist es wünschenswert, die Serumkonzentrationen des Antibiotikums zu messen, um adäquate, jedoch nicht überhöhte Spiegel zu erreichen. Es werden im allgemeinen Spitzenkonzentrationen von 4–6 μg/mL erwartet.
  • -Bei mittelschweren allgemeinen Infektionen oder Harnwegsinfektionen, bei denen eine hohe Empfindlichkeit des kausalen Mikroorganismus besteht, kann eine Dosierung von 2 mg/kg/Tag, appliziert in 2 gleichen Dosen, in Betracht gezogen werden. Ist hingegen eine klinische Reaktion nicht sofort ersichtlich, sollte die Dosierung auf 3 mg/kg/Tag erhöht und in 3 gleichen Dosen verabreicht werden.
  • -Bei chronischen oder rezidivierenden Harnwegsinfektionen kann Gentamicin Nardia in einer Dosis von 160 mg einmal täglich während 7–10 Tagen verabreicht werden.
  • -2. Kinder
  • -Für die Dosierung bei kleinen Kindern, Neu- und Frühgeborenen stehen tiefere Dosisstärken von anderen Herstellern zur Verfügung.
  • -Kinder: 6–7.5 mg/kg/Tag (2.02.5 mg/kg, alle 8 Stunden verabreicht).
  • -Neugeborene, älter als 1 Woche und Säuglinge: 7.5 mg/kg/Tag (2.5 mg/kg, alle 8 Stunden verabreicht).
  • -Frühgeborene oder Neugeborene, die 1 Woche oder weniger alt sind: 5–6 mg/kg/Tag (2.53.0 mg/kg, alle 12 Stunden verabreicht).
  • -Die Behandlungsdauer (für alle Infektionen) sollte normalerweise auf 7–10 Tage beschränkt werden. Bei schwierigen und komplizierten Infektionen kann eine längere Therapie erforderlich sein, (s. Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Spezielle Dosierungsanweisungen
  • -Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
  • -Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion muss die Dosierung reduziert und an die Nierenfunktion angepasst werden (s. Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Wenn immer möglich, sollten die Serumkonzentrationen von Gentamicin überwacht werden. Eine Methode der Dosis-Anpassung ist die Intervall-Verlängerung zwischen den üblicherweise verabreichten Dosen. Da die Serum-Kreatinin-Konzentration in enger Korrelation mit der Serum-Halbwertszeit von Gentamicin steht, kann dieselbe für die Anpassung der Intervalle zwischen den Dosen gebraucht werden. Die Serumhalbwertszeit (in Stunden) von Gentamicin kann berechnet werden, indem man den Wert des Serum-Kreatinins (ausgedrückt in mg/100 mL) mit 4 multipliziert. Die Intervalle zwischen den Dosen (in Stunden) können annähernd ermittelt werden, indem der Serum-Kreatinin-Wert (mg/100 mL) mit 8 multipliziert wird (Tabelle 1).
  • -Zum Beispiel könnten einem Patienten mit einem Körpergewicht von 60 kg mit einem Serum-Kreatinin-Spiegel von 2.0 mg/100 mL 60 mg (1 mg/kg) alle 16 Stunden (2.0 mg/100 mL × 8) gegeben werden.
  • - Tabelle 1: Dosisanpa
  • -ssung bei eingeschrä
  • -nkter Nierenfunktion
  • -: Verlängerung der
  • -Dosierungsintervalle
  • - bei gleichbleibende
  • -r Dosis
  • -Körpergewicht Dosis Kreatinin-Clearance Serum-Kreatinin BUN (mg/100mL) Dosierungsintervall
  • - (mL/min.) (mg/100mL)
  • -> 60kg 80mg (2mL) > 70 35–70 24–34 < 1.4 1.4–1.9 < 18 18–29 30–39 alle 8 Stunden alle
  • - 16–23 10–15 5–9 2.0–2.8 2.9–3.7 40–49 50–74 75–100 12 Stunden alle 18
  • - 3.8–5.3 5.4–7.2 Stunden alle 24
  • - Stunden alle 36
  • - Stunden alle 48
  • - Stunden
  • -≤60kg 60mg (1.5mL) wie oben
  • +Natrium 0.78 mg/ml correspondant à 1.56 mg/ampoules
  • +Forme pharmaceutique et quantité de principe actif par unité
  • +Solution injectable/pour perfusoin
  • +1 ampoule de 2 mL contient 80 mg de gentamicine sous forme de sulfate de gentamicine.
  • +Indications/Possibilités d’emploi
  • +Gentamicine Nardia est utilisée pour le traitement d'infections sévères causées par des germes sensibles à la gentamicine lorsque des substances moins toxiques ne sont pas efficaces (voir "Propriétés/Effets" ), comme par exemple:
  • +septicémie, bactériémie;
  • +infections des organes urinaires et génitaux;
  • +pneumonies nosocomiales;
  • +infections ostéoarticulaires;
  • +plaies et brûlures infectées;
  • +infections intra-abdominales (y compris péritonite);
  • +infections pelviennes;
  • +infections du système nerveux central (méningite).
  • +Dans toutes les indications, à l'exception des infections des voies urinaires compliquées, Gentamicine Nardia ne doit être utilisée qu'en combinaison avec d'autres antibiotiques appropriés (en premier lieu une bêtalactamine ou un autre antibiotique efficace contre les bactéries anaérobies). Bêtalactamines: voir "Incompatibilités" .
  • +Gentamicine Nardia est également efficace pour le traitement d'infections sévères dues à certains staphylocoques.
  • +En chirurgie, Gentamicine Nardia peut éventuellement être utilisée pour traiter des infections présumées ou avérées par des germes sensibles avant l'intervention; le traitement par Gentamicine Nardia est poursuivi brièvement en postopératoire.
  • +Cette façon de procéder est particulièrement indiquée lors d'interventions à risque infectieux élevé (tractus gastro-intestinal, voies biliaires et urinaires, etc.).
  • +Il est recommandé de faire appel à un spécialiste, un infectiologue par exemple, pour la pose de l'indication et l'instauration du traitement par gentamicine en milieu hospitalier.
  • +Il convient de tenir compte des recommandations officielles concernant l'utilisation appropriée des antibiotiques, notamment de celles visant à prévenir l'augmentation de la résistance aux antibiotiques.
  • +Posologie/Mode d’emploi
  • +Gentamicine Nardia peut être injectée lentement par voie intraveineuse ou intramusculaire. La dose recommandée pour les administrations intraveineuse et intramusculaire est identique.
  • +Le poids corporel au début du traitement sert de base pour calculer la dose correcte.
  • +Pour des doses plus faibles, en particulier chez les jeunes enfants, les nouveau-nés et les prématurés, des présentations à dosage plus faible d'autres fabricants sont disponibles.
  • +Posologie usuelle
  • +Patients ayant une fonction rénale normale
  • +1. Adultes
  • +En cas d'infections sévères, la dose est de 3 mg/kg/jour, répartie en 3 doses égales, administrées toutes les 8 heures.
  • +Les directives posologiques simplifiées suivantes peuvent être suivies:
  • +Patients d'un poids supérieur à 60 kg: 80 mg (2 mL) trois fois par jour, ou 120 mg (3 mL) toutes les 12 heures.
  • +Patients pesant moins de 60 kg: 60 mg (1.5 mL) trois fois par jour.
  • +En cas d'infections menaçant le pronostic vital, on peut administrer jusqu'à 5 mg/kg/jour en 3 ou 4 doses. Cette posologie doit être ramenée à 3 mg/kg/jour dès que l'état clinique le permet. Chez ces patients, il est souhaitable de mesurer les taux sériques de l'antibiotique afin de s'assurer qu'ils sont adéquats et non excessifs. Les concentrations maximales se situent généralement entre 4 et 6 µg/mL.
  • +En cas d'infections généralisées ou d'infections des voies urinaires d'intensité modérée, dans lesquelles le microorganisme responsable est hautement sensible, une posologie de 2 mg/kg/jour, administrée en 2 doses égales, peut être envisagée. Toutefois, si la réaction clinique n'est pas immédiate, la posologie doit être augmentée à 3 mg/kg/jour, à administrer en 3 doses égales.
  • +En cas d'infections chroniques ou récidivantes des voies urinaires, Gentamicine Nardia peut être administrée à la dose de 160 mg une fois par jour pendant 7 à 10 jours.
  • +2. Enfants
  • +Pour la posologie chez les jeunes enfants, les nouveau-nés et les prématurés, des présentations à dosage plus faible d'autres fabricants sont disponibles.
  • +Enfants: 6-7.5 mg/kg/jour (2.0-2.5 mg/kg toutes les 8 heures).
  • +Nouveau-nés de plus de 1 semaine et nourrissons: 7.5 mg/kg/jour (2.5 mg/kg toutes les 8 heures).
  • +Prématurés ou nouveau-nés âgés de 1 semaine ou moins: 5-6 mg/kg/jour (2.5-3.0 mg/kg toutes les 12 heures).
  • +La durée du traitement ne doit normalement pas dépasser 7 à 10 jours, quelle que soit l'infection. Un traitement plus long peut s'avérer nécessaire en cas d'infections complexes ou présentant des complications (voir "Mises en garde et précautions" ).
  • +Instructions posologiques particulières
  • +Patients présentant des troubles de la fonction rénale
  • +Chez les patients présentant des troubles de la fonction rénale, la posologie doit être réduite et ajustée à la fonction rénale (voir "Mises en garde et précautions" ). Dans la mesure du possible, les taux sériques de gentamicine doivent être surveillés. La prolongation de l'intervalle habituel entre les doses est une méthode d'ajustement posologique. Comme il existe une corrélation étroite entre la concentration de créatinine sérique et la demi-vie sérique de la gentamicine, on peut se baser sur cette dernière pour adapter l'intervalle à appliquer entre les doses. Pour calculer la demi-vie sérique de la gentamicine (en heures), on multiplie par 4 la valeur de la créatinine sérique (exprimée en mg/100 mL). Pour calculer approximativement l'intervalle entre les doses (en heures), on multiplie par 8 la valeur de la créatinine sérique (exprimée en mg/100 mL) (voir Tableau 1). À titre d'exemple, un patient pesant 60 kg et avec un taux de créatinine sérique de 2.0 mg/100 mL peut recevoir 60 mg (1 mg/kg) toutes les 16 heures (2.0 mg/100 mL × 8).
  • + Tableau 1: Ajustemen
  • +t posologique en
  • +cas d'insuffisance
  • +rénale: prolongation
  • + des intervalles
  • +posologiques pour
  • +une dose inchangée
  • +Poids corporel Dose Clairance de la Créatininémie BUN (mg/100 mL) Intervalle posologiq
  • + créatinine (mL/min.) (mg/100 mL) ue
  • +> 60 kg 80 mg (2 mL) > 70 < 1.4 < 18 toutes les 8 heures
  • + 35-70 1.4-1.9 18-29 toutes les 12 heures
  • + 24-34 2.0-2.8 30-39 toutes les 18 heures
  • + 16-23 2.9-3.7 40-49 toutes les 24 heures
  • + 10-15 3.8-5.3 50-74 toutes les 36 heures
  • + 5-9 5.4-7.2 75-100 toutes les 48 heures
  • +≤60 kg 60 mg (1.5 mL) comme ci-dessus
  • -Bei Patienten mit schweren systemischen Infektionen und einer renalen Schädigung kann es wünschenswert sein, das Antibiotikum häufiger, jedoch in herabgesetzter Dosis, zu verabreichen. Nach der üblich verabreichten Initialdosis ist die ungefähre Richtlinie zur Bestimmung der herabgesetzten Dosen im 8-Stunden-Intervall die normal empfohlene Dosis dividiert durch den Serum-Kreatinin-Spiegel (Tabelle 2). Zum Beispiel ein Patient mit einem Körpergewicht von 60 kg und mit einem Serum-Kreatinin-Wert von 2.0 mg/100 mL erhält eine Initialdosis von 60 mg (1 mg/kg) und eine Erhaltungsdosis alle 8 Stunden von zirka 30 mg (60:2). Es sollte darauf hingewiesen werden, dass sich die Nierenfunktion während der Therapie mit Gentamicin verändern kann.
  • - Tabelle 2: Dosisanpassung bei eingeschränkter
  • -Nierenfunktion: Verringerung der Dosis bei
  • -gleichbleibendem Dosierungsintervall (8 Stunden)
  • -Serum-Kreatinin (mg/100mL) Kreatinin-Clearance Folgedosen (Prozent
  • - (mL/min/1.73m2) der Initialdosis)
  • +Chez les patients atteints d'infections systémiques sévères et présentant une atteinte rénale, il est parfois préférable d'administrer l'antibiotique plus fréquemment mais à une dose plus faible. Après avoir administré la dose initiale habituelle, la règle approximative pour déterminer les doses réduites à administrer toutes les 8 heures consiste à diviser la dose normalement recommandée par le taux de créatinine sérique (voir Tableau 2). À titre d'exemple, un patient pesant 60 kg et avec une concentration de créatinine sérique de 2.0 mg/100 mL reçoit une dose initiale de 60 mg (1 mg/kg) suivie d'une dose d'entretien d'env. 30 mg (60:2) toutes les 8 heures. On notera que l'état de la fonction rénale peut évoluer au cours du traitement par la gentamicine.
  • + Tableau 2: Ajustement posologique en cas d'insuffisance
  • +rénale: diminution de la dose pour un intervalle
  • +posologique inchangé (8 heures)
  • +Créatininémie (mg/100 mL) Clairance de la Doses suivantes
  • + créatinine (mL/min/1 (pourcentage de la
  • + .73 m2) dose initiale)
  • -1.1–1.3 70100 80
  • -1.4–1.6 5570 65
  • -1.7–1.9 4555 55
  • +1.1–1.3 70-100 80
  • +1.4–1.6 55-70 65
  • +1.7–1.9 45-55 55
  • -2.3–2.5 3540 40
  • -2.6–3.0 3035 35
  • -3.1–3.5 2530 30
  • -3.6–4.0 2025 25
  • -4.1–5.1 1520 20
  • -5.2–6.6 1015 15
  • +2.3–2.5 35-40 40
  • +2.6–3.0 30-35 35
  • +3.1–3.5 25-30 30
  • +3.6–4.0 20-25 25
  • +4.1–5.1 15-20 20
  • +5.2–6.6 10-15 15
  • -Bei Anwendung des 8-stündigen Dosierungsintervalls sind Dosisreduktion und Intervallverlängerung gleichermassen geeignete Lösungen.
  • -Dosierung bei Hämodialysepatienten: bei solchen Patienten kann die Menge des aus dem Blut ausgeschiedenen Gentamicins nach verschiedenen Faktoren variieren, einschliesslich der angewandten Dialyse-Methode. Eine 6-Stunden-Hämodialyse kann die Serumkonzentrationen von Gentamicin um ungefähr 50% herabsetzen. Die empfohlene Dosis am Ende jeder Dialyse-Periode beträgt 1–1.7 mg/kg (Körpergewicht), je nach Schwere der Infektion. Bei Kindern kann eine Dosis von 2–2.5 mg/kg KG verabreicht werden.
  • -Bei älteren Patienten können aufgrund einer eingeschränkten Nierenfunktion niedrigere Erhaltungsdosen angezeigt sein als bei jüngeren Erwachsenen.
  • -Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion ist keine Dosisanpassung erforderlich.
  • -Diese Dosierungs-Richtlinien sind nicht als starre Empfehlungen gedacht, sondern sie sollen als Anhaltspunkte für die Dosierung gelten, wenn eine Messung des Gentamicin-Serumspiegels nicht möglich ist. Sie sollten zusammen mit einer sorgfältigen Überwachung durch Klinik und Labor gebraucht werden und, wenn nötig, durch den behandelnden Arzt modifiziert werden.
  • -Intravenöse Anwendung
  • -Für die intravenöse Anwendung bei Erwachsenen kann die Einzeldosis von Gentamicin Nardia in 50–200 mL steriler physiologischer Kochsalzlösung oder in einer 5%igen wässrigen Dextroselösung verdünnt und über einen Zeitraum von 20–60 Minuten infundiert werden. Bei Säuglingen und Kindern sollte das Volumen der Infusionslösung geringer sein.
  • -Eine Einzeldosis von Gentamicin Nardia kann unverdünnt direkt in die Vene oder in den Infusionsschlauch gespritzt werden. Dies sollte während einer Zeitspanne von 2–3 Minuten erfolgen und nötigenfalls alle 8 Stunden wiederholt werden.
  • -Gonorrhöe bei Mann und Frau
  • -Eine Einzeldosis von 240280 mg Gentamicin Nardia, intramuskulär verabreicht, hat ihre Wirkung in der Behandlung von Gonokokken-Urethritis beim Mann bewiesen. Die gleiche Dosis, intramuskulär verabreicht, wird bei der Behandlung von Gonokokken-Infektionen des unteren Genitalbereiches der Frau als wirksam angesehen.
  • -Bei der Anwendung von Gentamicin Nardia ist es empfehlenswert, die Hälfte der Dosis in jeden Glutäalmuskel zu injizieren.
  • -Kombinationstherapie
  • -Bei der Anwendung einer Kombinationstherapie muss die Dosis von Gentamicin Nardia nicht reduziert werden.
  • -Kontraindikationen
  • --Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, andere Aminoglykoside oder eine unter "Hilfsstoffe" genannte Substanz
  • --Myasthenia gravis.
  • -Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen
  • -Überwachung
  • -Zur Vermeidung von unerwünschten Arzneimittelwirkungen wird die kontinuierliche Überwachung der Nierenfunktion und die Kontrolle der vestibulären und cochleären Funktion, vor allem bei Patienten, bei denen eine eingeschränkte Nierenfunktion bekannt ist oder vermutet wird, sowie der Leber- und
  • -Laborparameter empfohlen.
  • -Der Urin sollte auf eine Verringerung des spezifischen Gewichts, vermehrte Eiweissausscheidung und das Vorhandensein von Zellen oder Harnzylindern untersucht werden. Blutharnstoff-Stickstoff (BUN), Serumkreatinin oder Kreatininclearance sollten in regelmässigen Zeitabständen bestimmt werden. Bei Anzeichen einer Ototoxizität oder Nephrotoxizität muss die Dosis angepasst oder das Medikament abgesetzt werden.
  • -Nierenfunktionsstörungen
  • -Bei Patienten mit fortgeschrittener Niereninsuffizienz oder vorbestehender Innenohrschwerhörigkeit sollte Gentamicin nur angewendet werden, wenn dies vom Arzt als unbedingt notwendig erachtet wird. Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sollte das Dosierungsintervall verlängert oder die Dosis reduziert werden, (s. Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Nephrotoxizität und Ototoxizität
  • -Von einer erhöhten Nephrotoxizität wurde nach der gleichzeitigen Verabreichung von Aminoglykosid-Antibiotika mit Cephalothin berichtet.
  • -Eine Schädigung des achten Hirnnerven (N. vestibulocochlearis) mit Beeinträchtigung der Gleichgewichts- und der Hörfunktion kann auftreten. Die Vestibularisschädigung stellt die häufigste ototoxische Reaktion dar. Ein Hörverlust äussert sich initial durch eine verminderte Hörschärfe im Hochtonbereich und ist in der Regel irreversibel.
  • -Symptome einer Ototoxizität sind: Schwindelgefühl, Ohrgeräusche (Tinnitus), Vertigo sowie seltener Hörverlust, (s. Rubrik "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Bei Patienten mit mitochondrialen DNA-Mutationen (insbesondere die Substitution des Nukleotids 1555 A zu G im 12S rRNA Gen) besteht ein erhöhtes Ototoxizitätsrisiko, selbst wenn die Aminoglykosid-Serumspiegel während der Behandlung innerhalb des empfohlenen Bereichs liegen. Bei solchen Patienten sollten alternative Behandlungsmöglichkeiten in Betracht gezogen werden.
  • -Bei Patienten mit relevanten Mutationen oder Aminoglykosid-induzierter Taubheit in der mütterlichen Vorgeschichte sollten alternative Behandlungen oder genetische Untersuchungen vor der Anwendung in Betracht gezogen werden.
  • -Bei Patienten mit Nierenerkrankungen im Endstadium, die unter intermittierender Hämodialyse oder chronischer Hämodialyse oder chronischer Peritonealdialyse sind, ist die Toxizität hauptsächlich auditiv, da die Nieren nicht mehr funktionstüchtig sind.
  • -Zur Verminderung des Risikos einer Nephro- und Ototoxizität sind folgende Anweisungen zu beachten:
  • --Bei Patienten mit zusätzlichen Risikofaktoren sind regelmässige Kontrollen der Hör- Gleichgewichts- und Nierenfunktion angezeigt. Bei beeinträchtigter Leber- oder Hörfunktion, Bakteriämie und Fieber wurde über ein erhöhtes ototoxisches Risiko berichtet. Volumenmangel oder Hypotonie und Lebererkrankungen wurden als zusätzliche Risikofaktoren für Nephrotoxizität genannt.
  • --Kontrolle der Nierenfunktion vor, während und nach der Therapie.
  • --Dosierung streng nach Kreatinin-Clearance (bzw. Serumkreatinin-Konzentration). Bei eingeschränkter Nierenfunktion muss die Dosis der Nierenleistung angepasst werden (s. Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).
  • --Therapiebegleitende Kontrollen der Gentamicin-Konzentrationen im Serum. Spitzenkonzentrationen über 10–12 mg/L (toxische Schwelle für das cochleovestibuläre System) bei konventioneller Mehrfachgabe pro Tag und Talkonzentrationen über 2 mg/L sollten nicht überschritten werden (s. Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).
  • --Bei schon bestehender Innenohrschädigung (Hörbeeinträchtigung oder Gleichgewichtsstörungen) oder langfristiger Behandlung ist zusätzlich eine Überwachung der Gleichgewichtsfunktion und des Hörvermögens erforderlich.
  • --Eine längere Behandlungsdauer ist zu vermeiden. Sie sollte möglichst auf 7–10 Tage beschränkt werden (s. Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).
  • --Vermeiden einer erneuten Aminoglykosid-Therapie unmittelbar im Anschluss an eine vorangegangene Aminoglykosid-Behandlung; wenn möglich sollte zwischen den Behandlungen ein therapiefreies Intervall von 7–14 Tagen liegen.
  • --Möglichst keine gleichzeitige Gabe anderer potentiell oto- und nephrotoxischer Substanzen. Lässt sich dies nicht vermeiden, ist eine besonders engmaschige Kontrolle der Nierenfunktion angezeigt (s. Rubrik "Interaktionen" ).
  • --Gewährleistung einer ausreichenden Hydratation und Urinproduktion.
  • -Neuromuskuläre Störungen
  • -Da Gentamicin neuromuskulär blockierende Eigenschaften hat, ist bei Patienten mit neuromuskulären Vorerkrankungen (z.B. Morbus Parkinson) besondere Aufmerksamkeit geboten. Dies gilt auch für Patienten, die gleichzeitig Muskelrelaxantien erhalten (z.B. bei der perioperativen Gabe von Gentamicin) (s.Rubrik "Interaktionen" ).
  • -Antibiotikaassoziierte Durchfälle, pseudomembranöse Colitis
  • -Die Behandlung mit Gentamicin kann ein übermässiges Wachstum von Arzneimittel-resistenten Mikroorganismen hervorrufen. Wenn dies auftritt, sollte eine geeignete Behandlung initiiert werden.
  • -Es wurden Diarrhoe und pseudomembranöse Kolitis beobachtet, wenn Gentamicin zusammen mit anderen Antibiotika angewendet wurde. Bei allen Patienten, die während oder kurz nach der Behandlung eine Diarrhoe entwickeln, sollte diese Diagnose in Betracht gezogen werden. Wenn der Patient während der Behandlung unter schwerer und/oder blutiger Diarrhoe leidet, sollte Gentamicin abgesetzt und eine geeignete Therapie eingeleitet werden. Arzneimittel, die die Peristaltik hemmen, sollten nicht angewendet werden.
  • -Überempfindlichkeitsreaktionen, Kreuzreaktionen
  • -Es gibt sehr seltene Berichte über Stevens-Johnson Syndrom und Lyell-Syndrom (Epidermolysis acuta toxica) bei Verwendung von Aminoglykosiden, einschliesslich Gentamicin.
  • -Eine Kreuz-Allergie unter den Aminoglykosiden wurde festgestellt.
  • -Verbrennungen
  • -Bei Patienten mit ausgedehnten Verbrennungen können die Serumkonzentrationen von Aminoglykosiden reduziert sein. Deshalb sollte die Dosis aufgrund der gemessenen Serumkonzentration angepasst werden.
  • -Fanconi-ähnliches Syndrom
  • -Ein Fanconi-ähnliches Syndrom mit Aminoazidurie und metabolischer Azidose wurde bei einigen mit Gentamicin behandelten Erwachsenen und Kindern beobachtet.
  • -Hilfsstoffe von besonderem Interesse
  • -Der Hilfsstoff Natrium-Metabisulfit (E 223) kann in seltenen Fällen schwere Überempfindlichkeits-Reaktionen und Bronchospasmen hervorrufen (s. auch unter "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Die Hilfsstoffe Propylparahydroxybenzoat und Methylparahydroxybenzoat können allergische Reaktionen, auch Spätreaktionen, hervorrufen sowie in seltenen Fällen eine Verkrampfung der Atemwege (Bronchospasmus).
  • -Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Ampulle, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
  • -Interaktionen
  • -Muskelrelaxantien und Ether
  • -Die neuromuskulär-blockierenden Eigenschaften der Aminoglykoside werden durch Ether und Muskelrelaxantien verstärkt. Wenn Gentamicin während oder unmittelbar nach Operationen verabreicht wird, kann bei gleichzeitiger Anwendung von Muskelrelaxantien vom nicht depolarisierenden Typ die neuromuskuläre Blockade verlängert sein und eine respiratorische Paralyse verursachen. Auch grössere Transfusionen mit antikoaguliertem Blut können wegen des Citratgehalts solche Erscheinungen auslösen. Solche Patienten sollten besonders sorgfältig überwacht werden. Durch die Injektion von Calciumchlorid kann die aminoglykosidbedingte neuromuskuläre Blockade aufgehoben werden.
  • -Methoxyfluran-Anästhesie
  • -Aminoglykoside können die nierenschädigende Wirkung von Methoxyfluran verstärken. Bei gleichzeitiger Anwendung sind schwerste Nephropathien möglich.
  • -Vor einem chirurgischen Eingriff muss der Anästhesist über die Behandlung mit Aminoglykosiden informiert werden.
  • -Potentiell nephro- oder ototoxische Arzneimittel
  • -Die gleichzeitige und/oder sequentielle systemische oder lokale Anwendung von anderen potentiell ototoxischen und/oder nephrotoxischen Arzneimitteln sollte vermieden werden. Zu diesen Arzneimitteln gehören Aminoglykoside (z.B. Amikacin, Gentamicin, Kanamycin, Neomycin, Streptomycin, Tobramycin, Vancomycin), Bacitracin, Polymyxin B, Colistin, anorganische Platinverbindungen (z.B. Cisplatin), hochdosiertes Metothrexat, Ifosfamid, Pentamidin,
  • -Foscarnet, einige antivirale Stoffe (Aciclovir, Ganciclovir, Adefovir, Cidofovir, Tenofovir), Amphotericin B, Immunsuppressiva (z.B. Cyclosporin, Tacrolimus), einige Cephalosporine und Schleifendiuretika wie Etacrynsäure und Furosemid sowie jodhaltige Röntgenkontrastmittel. Falls eine solche Kombination notwendig ist, sollte die Nierenfunktion engmaschig mit entsprechenden Labortests überwacht werden.
  • -Bei Cisplatin ist zu beachten, dass noch rund 3–4 Wochen nach Gabe dieser Substanz die Nephrotoxizität von Gentamicin verstärkt werden kann.
  • -Andere Antibiotika
  • -Eine In-vitro-Mischung von Aminoglykosiden mit Betalaktam-Antibiotika (Penicilline oder Cephalosporine) kann zu einer signifikanten gegenseitigen Inaktivierung führen. Selbst wenn ein Aminoglykosid und ein Penicillin getrennt voneinander auf unterschiedlichem Weg verabreicht werden, wurde bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und auch bei einigen Patienten mit normaler Nierenfunktion eine Reduktion der Aminoglykosid-Serumhalbwertszeit oder -Serumspiegel beobachtet.
  • -Eine Reduktion der Gentamicin-Serumhalbwertszeit wurde bei Patienten mit schwer eingeschränkter Nierenfunktion berichtet, die zeitgleich mit Gentamicin Carbenicillin erhielten. Normalerweise ist eine solche Aminoglykosid-Inaktivierung nur bei Patienten mit schwerer Einschränkung der Nierenfunktion klinisch signifikant.
  • -Schwangerschaft, Stillzeit
  • -Schwangerschaft
  • -Es liegen keine hinreichenden Daten für die Anwendung von Gentamicin bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Studien haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt (s. "Präklinische Daten" ). Gentamicin ist plazentagängig und kann den Fötus schädigen, wenn es schwangeren Frauen verabreicht wird. Es gab Berichte über vollständige, irreversible, beidseitige angeborene Taubheit bei Kindern, deren Mütter während der Schwangerschaft Aminoglykoside, einschliesslich Gentamicin erhielten. Aufgrund des potentiellen Risikos für Innenohr- und Nierenschäden beim Fötus sollte Gentamicin Nardia in der Schwangerschaft nur bei lebensbedrohender Indikation, und falls keine andere Therapieoption zur Verfügung steht, angewendet werden. Wenn Gentamicin während der Schwangerschaft verwendet werden muss, oder wenn die Patientin während der Verabreichung von Gentamicin schwanger wird, sollte sie über die potentielle Gefahr für den Fötus informiert werden und eine Überprüfung der Hör- und Nierenfunktion des Neugeborenen sollte vorgenommen werden.
  • -Stillzeit
  • -Gentamicin tritt beim Menschen in die Muttermilch über und wurde in niedrigen Konzentrationen im Serum von gestillten Kindern gefunden. Es muss eine Entscheidung getroffen werden, ob abzustillen ist, oder ob Gentamicin abgesetzt bzw. nicht gegeben werden soll. Bei gestillten Kindern können Diarrhoe und Pilzinfektionen der Schleimhaut auftreten, sodass möglicherweise abgestillt werden muss. Die Möglichkeit einer Sensibilisierung sollte berücksichtigt werden.
  • -Fertilität
  • -Es liegen keine Daten zu den Auswirkungen von Gentamicin Nardia auf die Fertilität beim Menschen sowie bei Tieren vor.
  • -Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen
  • -Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt.
  • -Treten mögliche unerwünschte Wirkungen wie Schwindel, Benommenheit, Hörverlust, Lethargie, Konfusion, Konvulsion oder Sehstörungen auf, kann Gentamicin Nardia die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit Maschinen zu bedienen beeinträchtigen.
  • -Unerwünschte Wirkungen
  • - Tabelle 3: Liste der unerwünschten Wirkungen Sehr
  • -häufig (≥1/10); häufig (≥1/100, <1/10);
  • -gelegentlich (≥1/1'000, <1/100); Selten
  • -(≥1/10'000, <1/1'000); sehr selten (<1/10'000);
  • -nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten
  • -nicht abgeschätzt werden)
  • -Infektionen und parasitäre Erkrankungen
  • -Nicht bekannt: Superinfektion (verursacht durch
  • - Gentamicin-resistente Bakterien)
  • - Pseudomembranöse Colitis (s. "Warnhinweise
  • - und Vorsichtsmassnahmen" )
  • -Erkrankungen des Blut-und des Lymphsystems
  • -Gelegentlich: Splenomegalie, Zu- oder Abnahme der
  • - Retikulozyten-Zahl, Anämie, Leukopenie,
  • - Granulozytopenie, Eosinophilie,
  • - Thrombozytopenie, Dyskrasie
  • -Selten: Vorübergehende Agranulozytose
  • -Erkrankungen des Immunsystems
  • -Gelegentlich: Anaphylaktische Reaktionen (einschliesslich
  • - anaphylaktischer Schock) und
  • - Überempfindlichkeitsreaktionen1
  • -Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
  • -Selten: Larynxödem, Appetitverlust, Gewichtsabnahme,
  • - Abnahme der Calcium-, Magnesium-, Natrium-
  • - und Kaliumspiegel, Bartter-Syndrom bei
  • - Patienten, die über einen längeren Zeitraum
  • - (mehr als 4 Wochen) mit hohen Dosen behandelt
  • - wurden
  • -Sehr selten: metabolische Azidose, Hypophosphatämie
  • -Psychiatrische Erkrankungen
  • -Selten: Depression, Lethargie, Verwirrtheit
  • -Sehr selten: Halluzinationen
  • -Erkrankungen des Nervensystems
  • -Gelegentlich: Empfindungslosigkeit, Konvulsionen
  • -Selten: Pseudotumor Cerebri, akutes hirnorganisches
  • - Syndrom, Kopfschmerzen, Polyneuropathie
  • -Sehr selten: Parästhesien, Enzephalopathie, neuromuskuläre
  • - Blockade, Gleichgewichtsstörungen
  • -Augenerkrankungen
  • -Gelegentlich: Sehstörungen
  • -Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
  • -Häufig bis sehr häufig: Schwindel, Vertigo, Dröhnen, Hörverlust,
  • - Tinnitus
  • -Sehr selten: Vestibuläre Störung, Menière-Krankheit,
  • - Schwerhörigkeit
  • -Nicht bekannt: VIII-Nervenschädigung, irreversibler
  • - Hörverlust und irreversible Taubheit
  • -Herzerkrankungen
  • -Gelegentlich: Hypotonie, Hypertonie
  • -Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und
  • -Mediastinums
  • -Gelegentlich: Atemdepression
  • -Selten: Lungenfibrose
  • -Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • -Gelegentlich: Nausea, Erbrechen, Stomatitis
  • -Selten: Erhöhter Speichelfluss
  • -Leber und Gallenerkrankungen
  • -Gelegentlich: Vorübergehende Hepatomegalie, Erhöhung der
  • - SGOT, SGPT und LDH sowie alkalischen
  • - Phosphatase und Bilirubin
  • -Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
  • -Gelegentlich: Hautkribbeln, Rash, Juckreiz, Urticaria,
  • - generalisiertes Brennen, allergische
  • - Dermatitis
  • -Selten: Alopezie, Purpura
  • -Sehr selten: Stevens-Johnson Syndrom2 Epidermolysis acuta
  • - toxica (Lyell-Syndrom)2, Erythema multiforme
  • -Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und
  • -Knochenerkrankungen
  • -Gelegentlich: Muskelzuckungen, Arthralgie, Gelenkschmerzen,
  • - Myasthenie-ähnliches Syndrom
  • -Selten: Myalgie
  • -Sehr selten: Tremor
  • -Erkrankungen der Nieren und Harnwege
  • -Häufig bis sehr häufig (Risikopatienten): Nephrotoxische Reaktionen (Zylindrurie,
  • - Proteinurie, maturie, Oligurie), Erhöhung
  • - von BUN, NPN, Serum-Kreatinin
  • -Selten: Azotämie (reversibel)
  • -Sehr selten: Akutes Nierenversagen, Hyperphosphaturie,
  • - Aminoazidurie, Fanconi-ähnliches Syndrom bei
  • - Patienten, die über einen längeren Zeitraum
  • - mit hohen Dosen behandelt wurden (s.
  • - "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" )
  • -Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am
  • -Verabreichungsort
  • -Gelegentlich: Fieber, subkutane Atrophie, Nekrose des
  • - Fettgewebes am Ort der Injektion
  • -Nicht bekannt: Schmerzen an der Injektionsstelle
  • +Dans le cadre d'un intervalle posologique de 8 heures, la diminution des doses et la prolongation des intervalles posologiques sont toutes deux des méthodes appropriées.
  • +Posologie chez les patients sous hémodialyse: la quantité de gentamicine éliminée du sang peut varier en fonction de divers facteurs, notamment selon la méthode de dialyse utilisée. Une séance d'hémodialyse de 6 heures peut faire baisser la concentration sérique de gentamicine d'environ 50%. La dose recommandée à la fin de chaque période de dialyse est de 1 à 1.7 mg/kg PC (Poids Corporel), selon la sévérité de l'infection et de 2 à 2.5 mg/kg PC chez l'enfant.
  • +Chez les patients âgés, des doses d'entretien plus basses que chez les adultes plus jeunes peuvent être indiquées en raison d'une fonction rénale réduite.
  • +Aucun ajustement posologique n'est nécessaire chez les patients dont la fonction hépatique est réduite.
  • +Ces directives posologiques ne constituent pas des recommandations strictes, mais sont plutôt censées donner un ordre de grandeur permettant de fixer la posologie lorsqu'il est impossible de mesurer le taux sérique de gentamicine. Elles doivent être associées à une surveillance attentive des paramètres cliniques et de laboratoire et peuvent, si nécessaire, être modifiées par le médecin traitant.
  • +Administration intraveineuse
  • +Pour l'administration par voie intraveineuse chez l'adulte, la dose unitaire de Gentamicine Nardia peut être diluée dans 50 à 200 mL de solution physiologique stérile de NaCl ou dans une solution aqueuse à 5% de dextrose, et perfusée sur une durée de 20 à 60 minutes. Chez les nourrissons et les enfants, il faut diminuer le volume de la solution à perfuser.
  • +Une dose unitaire de Gentamicine Nardia peut être administrée sous forme non diluée directement dans la veine ou dans la tubulure pour perfusion sur une durée de 2 à 3 minutes. À répéter toutes les 8 heures si nécessaire.
  • +Blennorragie chez la femme et urétrite gonococcique chez l'homme
  • +Une dose unique de 240 à 280 mg de Gentamicine Nardia administrée par voie intramusculaire s'est avérée efficace dans le traitement de l'urétrite gonococcique chez l'homme. La même dose, également administrée par voie intramusculaire, est considérée comme efficace contre les infections à gonocoques des organes génitaux inférieurs chez la femme.
  • +Si l'on utilise Gentamicine Nardia, il est recommandé d'injecter une moitié de la dose dans chaque muscle fessier.
  • +Traitement combiné
  • +La dose de Gentamicine Nardia ne doit pas être réduite lors d'une utilisation en traitement combiné.
  • +Contre-indications
  • +-Hypersensibilité au principe actif, à d'autres aminosides (ou aminoglycosides) ou à l'une des substances mentionnées sous "Excipients" .
  • +-Myasthénie.
  • +Mises en garde et précautions
  • +Surveillance
  • +Afin d'éviter des effets indésirables, la surveillance continue de la fonction rénale et le contrôle de la fonction vestibulocochléaire sont recommandés, surtout chez les patients dont on sait ou suppose qu'ils présentent une fonction rénale altérée, tout comme le suivi des paramètres hépatiques et de laboratoire.
  • +L'urine doit être analysée pour détecter une diminution du poids spécifique, une augmentation de l'excrétion de protéines et la présence de cellules ou de cylindres urinaires. L'azote uréique sanguin (BUN), la créatinine sérique ou la clairance de la créatinine doivent être déterminés à intervalles réguliers. En cas de signes d'ototoxicité ou de néphrotoxicité, la dose doit être adaptée ou le médicament arrêté.
  • +Troubles de la fonction rénale
  • +Chez les patients atteints d'une insuffisance rénale avancée ou d'une surdité de l'oreille interne préexistante, la gentamicine ne doit être utilisée que si le médecin le juge absolument nécessaire. Chez les patients dont la fonction rénale est réduite, l'intervalle entre les doses doit être prolongé ou la dose réduite (voir "Posologie/Mode d'emploi" ).
  • +Néphrotoxicité et ototoxicité
  • +Une néphrotoxicité accrue a été rapportée après l'administration concomitante d'antibiotiques aminosides et de céphalothine.
  • +Une lésion du huitième nerf crânien (nerf vestibulocochléaire) peut survenir, avec une altération de la fonction d'équilibre et de la fonction auditive. L'atteinte vestibulaire constitue la réaction ototoxique la plus fréquente. Une perte auditive se manifeste initialement par une diminution de l'acuité auditive dans les hautes fréquences et est généralement irréversible.
  • +Les symptômes d'une ototoxicité sont: sensation de vertige, bourdonnements d'oreilles (acouphènes), vertige et, plus rarement, perte auditive (voir "Effets indésirables" ).
  • +Il existe un risque accru d'ototoxicité chez les patients présentant des mutations de l'ADN mitochondrial (en particulier la substitution A par G du nucléotide 1555 dans le gène de l'ARNr 12S), même si les taux sériques d'aminoside restent dans l'intervalle recommandé pendant le traitement. D'autres approches thérapeutiques doivent être envisagées chez ces patients.
  • +Chez les patients présentant des antécédents maternels de mutations pertinentes ou de surdité induite par les aminosides, des traitements alternatifs ou des tests génétiques doivent être envisagés avant l'administration.
  • +Chez les patients présentant une insuffisance rénale terminale, chez les patients sous hémodialyse intermittente ou chronique ou en dialyse péritonéale chronique, la toxicité est essentiellement auditive, les reins n'étant plus fonctionnels.
  • +Pour réduire le risque de néphrotoxicité et d'ototoxicité, les instructions suivantes doivent être suivies:
  • +-Chez les patients présentant des facteurs de risque supplémentaires, des contrôles réguliers de la fonction auditive, de la fonction d'équilibre et de la fonction rénale sont indiqués. Un risque ototoxique accru a été rapporté en cas d'altération de la fonction hépatique ou auditive, de bactériémie et de fièvre. Une hypovolémie ou une hypotension ainsi que des maladies hépatiques ont été citées comme facteurs de risque supplémentaires de néphrotoxicité.
  • +-Contrôle de la fonction rénale avant, pendant et après le traitement.
  • +-Ajuster la posologie de manière stricte en fonction de la clairance de la créatinine (ou de la concentration de créatinine sérique). En cas d'insuffisance rénale, la dose doit être ajustée à la fonction rénale (voir "Posologie/Mode d'emploi" ).
  • +-Contrôles des concentrations sériques de gentamicine en cours de traitement. En cas d'administration conventionnelle plusieurs fois par jour, les pics de concentration ne doivent pas dépasser 10 à 12 mg/L (seuil toxique pour le système vestibulocochléaire) et les concentrations résiduelles 2 mg/L (voir "Posologie/Mode d'emploi" ).
  • +-En cas de lésions préexistantes de l'oreille interne (troubles de l'audition ou de l'équilibre) ou de traitement à long terme, une surveillance supplémentaire de la fonction d'équilibre et de la capacité auditive est nécessaire.
  • +-Un traitement prolongé doit être évité. Dans la mesure du possible, la durée du traitement ne doit pas dépasser 7 à 10 jours (voir "Posologie/Mode d'emploi" ).
  • +-L'enchaînement immédiat d'un nouveau traitement par aminoside doit être évité; respecter si possible un intervalle de 7 à 14 jours entre les traitements.
  • +-Éviter autant que possible l'administration concomitante d'autres substances potentiellement ototoxiques ou néphrotoxiques. Si cela ne peut être évité, la fonction rénale doit être surveillée de manière particulièrement étroite (voir "Interactions" ).
  • +-Assurer une hydratation et une production d'urine suffisantes.
  • +Troubles neuromusculaires
  • +Étant donné que la gentamicine a des propriétés de blocage neuromusculaire, une attention particulière doit être portée aux patients ayant une maladie neuromusculaire préexistante (p.ex. maladie de Parkinson). Cette précaution est aussi valable chez les patients recevant simultanément des myorelaxants (p.ex. lors de l'administration péri-opératoire de gentamicine) (voir "Interactions" ).
  • +Diarrhée associée aux antibiotiques et colite pseudo-membraneuse
  • +Le traitement par la gentamicine peut entraîner la croissance excessive de microorganismes résistants au médicament. Si cela se produit, un traitement approprié doit être initié.
  • +Des diarrhées et des colites pseudo-membraneuses ont été observées lors de l'utilisation concomitante de gentamicine avec d'autres antibiotiques. Ces diagnostics doivent être considérés chez tout patient qui développe une diarrhée pendant ou peu après le traitement. La gentamicine doit être arrêtée si une diarrhée sévère et/ou sanglante apparaît pendant le traitement, et un traitement approprié doit être initié. Les médicaments inhibant le péristaltisme ne doivent pas être administrés.
  • +Réactions d'hypersensibilité, réactions croisées
  • +De très rares rapports mentionnent des syndromes de Stevens-Johnson et de Lyell (érythrodermie bulleuse avec épidermolyse) en cas d'utilisation d'aminosides, dont la gentamicine.
  • +On a constaté des allergies croisées entre aminosides.
  • +Brûlures
  • +Chez les patients présentant des brûlures étendues, les concentrations sériques d'aminosides peuvent être réduites. La dose doit donc être ajustée en fonction de la concentration sérique mesurée.
  • +Syndrome semblable au syndrome de Fanconi
  • +Un syndrome semblable au syndrome de Fanconi avec aminoacidurie et acidose métabolique a été observé chez certains enfants et adultes traités par la gentamicine.
  • +Excipients revêtant un intérêt particulier
  • +L'excipient métabisulfite de sodium (E 223) peut provoquer dans de rares cas des réactions d'hypersensibilité sévères et des spasmes bronchiques (voir aussi "Effets indésirables" ).
  • +Les excipients parahydroxybenzoate de propyle et parahydroxybenzoate de méthyle peuvent provoquer des réactions allergiques, y compris des réactions retardées, ainsi que, dans de rares cas, un bronchospasme.
  • +Ce médicament contient moins de 1 mmol (23 mg) de sodium par ampoule, c'est-à-dire qu'il est essentiellement "sans sodium" .
  • +Interactions
  • +Myorelaxants et éther
  • +Les propriétés de blocage neuromusculaire des aminosides sont renforcées par l'éther et les myorelaxants. Lorsque la gentamicine est administrée pendant ou immédiatement après une opération, le blocage neuromusculaire induit par les curares de type non dépolarisant utilisés simultanément peut se prolonger et provoquer une paralysie respiratoire. En raison de leur teneur en citrate, des transfusions importantes de sang anticoagulé peuvent également provoquer de tels phénomènes. Les patients en question doivent être surveillés avec une attention particulière. L'injection de chlorure de calcium permet de lever le blocage neuromusculaire dû aux aminosides.
  • +Anesthésie par le méthoxyflurane
  • +Les aminosides peuvent renforcer l'effet néphrotoxique du méthoxyflurane. En cas d'utilisation concomitante, des néphropathies très graves sont possibles. Avant une intervention chirurgicale, l'anesthésiste doit être informé du traitement par aminosides.
  • +Médicaments potentiellement néphrotoxiques ou ototoxiques
  • +L'utilisation systémique simultanée et/ou séquentielle ou l'utilisation locale d'autres médicaments potentiellement ototoxiques et/ou néphrotoxiques doit être évitée. Ces médicaments comprennent les aminosides (p.ex. amikacine, gentamicine, kanamycine, néomycine, streptomycine, tobramycine, vancomycine), la bacitracine, la polymyxine B, la colistine, les composés inorganiques du platine (p.ex. cisplatine), le méthotrexate à haute dose, l'ifosfamide, la pentamidine, le foscarnet, certaines substances antivirales (aciclovir, ganciclovir, adéfovir, cidofovir, nofovir), l'amphotéricine B, les immunosuppresseurs (p.ex. ciclosporine, tacrolimus), certaines céphalosporines et des diurétiques de l'anse comme l'acide étacrynique et le furosémide ainsi que les produits de contraste iodés.
  • +Si une telle combinaison est nécessaire, la fonction rénale doit être étroitement surveillée à l'aide de tests de laboratoire correspondants.
  • +Pour le cisplatine, il faut tenir compte du fait que la néphrotoxicité de la gentamicine peut encore être renforcée environ 3 à 4 semaines après l'administration de cette substance.
  • +Autres antibiotiques
  • +Un mélange in vitro d'aminosides et d'antibiotiques bêtalactamines (pénicillines ou céphalosporines) peut provoquer une inactivation réciproque significative. Même lorsqu'un aminoside et une pénicilline sont administrés séparément par des voies différentes, une réduction de la demi-vie sérique ou de la concentration sérique de l'aminoside a été observée chez les patients atteints d'insuffisance rénale ainsi que chez certains patients à la fonction rénale normale.
  • +Une réduction de la demi-vie sérique de la gentamicine a été rapportée chez des patients atteints d'insuffisance rénale sévère et recevant simultanément de la gentamicine et de la carbénicilline. Normalement, une telle inactivation de l'aminoside n'est cliniquement significative qu'en cas d'insuffisance rénale sévère.
  • +Grossesse, Allaitement
  • +Grossesse
  • +Les données concernant l'utilisation de la gentamicine chez la femme enceinte sont limitées. Les études menées chez l'animal ont montré une toxicité sur la reproduction (voir "Données précliniques" ). La gentamicine franchit la barrière placentaire et peut nuire à la santé du fœtus lorsqu'elle est administrée à la femme enceinte. Une surdité congénitale totale, irréversible et bilatérale a été rapportée chez des enfants dont les mères avaient été traitées pendant la grossesse par des aminosides, dont la gentamicine. En raison du risque potentiel de lésions fœtales au niveau de l'oreille interne ou du rein, Gentamicine Nardia doit uniquement être utilisée en cas d'indication menaçant le pronostic vital et si aucune autre option thérapeutique n'est disponible. Lorsque la gentamicine doit être appliquée pendant la grossesse, ou lorsque la patiente débute une grossesse pendant l'application de gentamicine, il faut l'informer des risques potentiels encourus par le fœtus, et un contrôle des fonctions auditive et rénale du nouveau-né devrait être effectué.
  • +Allaitement
  • +La gentamicine passe dans le lait maternel, et des concentrations sériques faibles ont été mesurées chez les enfants allaités. Il faut décider si l'allaitement doit être interrompu ou si la gentamicine doit être arrêtée ou ne pas être administrée. Les enfants allaités peuvent présenter une diarrhée et des infections fongiques des muqueuses, ce qui peut nécessiter l'arrêt de l'allaitement. L'éventualité d'une sensibilisation doit être prise en compte.
  • +Fertilité
  • +Aucune donnée concernant les effets de Gentamicine Nardia sur la fertilité n'est disponible, ni chez l'être humain ni chez l'animal.
  • +Effet sur l’aptitude à la conduite et l’utilisation de machines
  • +Aucune étude concernant les effets sur l'aptitude à la conduite et l'utilisation de machines n'a été effectuée.
  • +En cas de survenue d'éventuels effets indésirables, tels qu'étourdissements, obnubilation, perte auditive, léthargie, confusion, convulsion ou troubles visuels, Gentamicine Nardia peut compromettre l'aptitude à la conduite et l'utilisation de machines.
  • +Effets indésirables
  • + Tableau 3: Liste des effets indésirables Très
  • +fréquent (≥1/10); fréquent (≥1/100 à <1/10);
  • +occasionnel (≥1/1000 à <1/100); rare (≥1/10 000 à
  • +<1/1000); très rare (<1/10 000); fréquence
  • +indéterminée (ne peut être estimée sur la base des
  • +données disponibles)
  • +Infections et infestations
  • +Fréquence indéterminée: surinfection (due à des bactéries
  • + sistantes à la gentamicine) colite
  • + pseudomembraneuse (voir "Mises en garde et
  • + précautions" )
  • +Affections hématologiques et du système lymphatique
  • +Occasionnel: splénomégalie, augmentation ou diminution du
  • + nombre de réticulocytes, anémie, leucopénie,
  • + granulocytopénie, éosinophilie,
  • + thrombonie, dyscrasie
  • +Rare: agranulocytose transitoire
  • +Affections du système immunitaire
  • +Occasionnel: réactions anaphylactiques (incluant choc
  • + anaphylactique) et réactions
  • + d'hypersensibilité1
  • +Troubles du métabolisme et de la nutrition
  • +Rare: œdème laryngé, perte de l'appétit, perte de
  • + poids, hypocalcémie, hypomagnésémie,
  • + hyponatrémie et hypokaliémie, syndrome de
  • + type Bartter chez des patients traités à des
  • + doses élevées sur une longue durée (plus de
  • + 4 semaines)
  • +Très rare: acidose métabolique, hypophosphatémie
  • +Affections psychiatriques
  • +Rare: pression, thargie, confusion
  • +Très rare: hallucinations
  • +Affections du système nerveux
  • +Occasionnel: insensibilité, convulsions
  • +Rare: hypertension intracrânienne idiopathique,
  • + syndrome cérébral organique aigu, céphalées,
  • + polyneuropathie
  • +Très rare: paresthésies, encéphalopathie, blocage
  • + neuromusculaire, troubles de l'équilibre
  • +Affections oculaires
  • +Occasionnel: troubles visuels
  • +Affections de l'oreille et du labyrinthe
  • +Fréquent à très fréquent: étourdissements, vertige, bourdonnements,
  • + perte auditive, acouphènes
  • +Très rare: atteinte vestibulaire, maladie de Ménière,
  • + surdité
  • +Fréquence indéterminée: lésion du 8e nerf crânien, perte auditive
  • + irréversible et surdité irréversible
  • +Affections cardiaques
  • +Occasionnel: hypotension, hypertension
  • +Affections respiratoires, thoraciques et
  • +diastinales
  • +Occasionnel: pression respiratoire
  • +Rare: fibrose pulmonaire
  • +Affections gastro-intestinales
  • +Occasionnel: nausées, vomissements, stomatite
  • +Rare: augmentation de la salivation
  • +Affections hépatobiliaires
  • +Occasionnel: patomégalie transitoire, augmentation de
  • + l'ASAT, de l'ALAT et de la LDH ainsi que de
  • + la phosphatase alcaline et de la bilirubine
  • +Affections de la peau et du tissu sous-cutané
  • +Occasionnel: picotements, éruption cutanée, prurit,
  • + urticaire, sensation de brûlure généralisée,
  • + dermatite allergique
  • +Rare: alopécie, purpura
  • +Très rare: syndrome de Stevens-Johnson2, érythrodermie
  • + bulleuse avec épidermolyse (syndrome de
  • + Lyell)2, érythème multiforme
  • +Affections musculo-squelettiques et du tissu
  • +conjonctif
  • +Occasionnel: tressaillements musculaires, arthralgie,
  • + douleurs musculaires, syndrome
  • + pseudo-myasthénique
  • +Rare: myalgie
  • +Très rare: tremblements
  • +Affections du rein et des voies urinaires
  • +Fréquent à très fréquent (patients à risque): réactions néphrotoxiques (cylindrurie,
  • + protéinurie, maturie, oligurie),
  • + augmentation de l'azotémie (BUN), de l'azote
  • + non protéique (NPN), de la créatininémie
  • +Rare: azotémie (réversible)
  • +Très rare: défaillance rénale aiguë, hyperphosphaturie,
  • + aminoacidurie, syndrome semblable au
  • + syndrome de Fanconi chez des patients ayant
  • + reçu des doses élevées sur une période
  • + prolongée (voir "Mises en garde et
  • + précautions" )
  • +Troubles généraux et anomalies au site
  • +d'administration
  • +Occasionnel: fièvre, atrophie sous-cutanée, nécrose du
  • + tissu adipeux au point d'injection
  • +Fréquence indéterminée: douleur au point d'injection
  • -1 Es können Überempfindlichkeitsreaktionen unterschiedlichen Schweregrades auftreten, die vom Hautausschlag und Juckreiz über Arzneimittelfieber bis zu schweren akuten Überemfpindlichkeitsreaktionen (Anaphylaxie) reichen können.
  • -2 Kann als Überempfindlichkeitsreaktion auftreten.
  • -Nephrotoxizität
  • -Bei Patienten mit einer Anamnese von Niereninsuffizienz, bei Patienten, die über eine längere Zeit behandelt wurden und bei Patienten, die mit höheren Dosen als der empfohlenen behandelt wurden, treten Nebenwirkungen häufiger auf. Ältere und jüngere Patienten sind besonders gefährdet, und eine
  • -engmaschige klinische Überwachung ist ratsam.
  • -Neurotoxizität
  • -Es wurden Nebenwirkungen beim 8. Cranialnerv berichtet, betroffen waren sowohl der Vestibulär- als auch der Hörnerv. Die trat hauptsächlich bei Patienten mit Niereninsuffizienz auf und bei Patienten, die hohe Dosen erhielten und/oder eine verlängerte Therapie. Die Symptome beinhalten Vertigo, Schwindel, Tinnitus, Ohrendröhnen und Hörverlust. Hörverlust manifestiert sich zuerst durch das Abnehmen der Hochfrequenzwahrnehmung und kann irreversibel sein.
  • -Ebenso wie bei anderen Aminoglycosiden können die Vestibularveränderungen irreversibel sein. Andere Faktoren, die das Risiko der Toxizität erhöhen, können Dehydration, gleichzeitige Verabreichung von Etacrynsäure oder Furosemid oder eine frühere Exposition mit anderen ototoxischen Substanzen sein.
  • -Sulfit-Überempfindlichkeit
  • -Gentamicin Nardia enthält Natriummetabisulfit (E 223) als Antioxidans, das bei disponierten Patienten zu Überempfindlichkeitsreaktionen führen kann (Erytheme, Urtikaria, Angioödem, Rhinitis, Asthma und Kreislaufschock).
  • -Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
  • -Überdosierung
  • -Gentamicin besitzt ein enges therapeutisches Fenster. Im Fall einer Akkumulation (z.B. bei eingeschränkter Nierenfunktion) können die Nieren und der Nervus vestibulocochlearis geschädigt werden.
  • -Behandlung im Fall einer Überdosierung
  • -Das Arzneimittel ist abzusetzen. Es gibt kein spezielles Gegenmittel. Gentamicin kann durch Hämodialyse entfernt werden (bei einer Peritonealdialyse verläuft die Elimination langsamer und mit Unterbrechungen). Bei Neugeborenen können auch Austauschtransfusionen erwogen werden.
  • -Behandlung einer neuromuskulären Blockade
  • -Bei neuromuskulärer Blockade (meist durch Wechselwirkungen verursacht, s. Rubrik "Interaktionen" ) ist die Gabe von Calciumchlorid zweckmässig, gegebenenfalls muss künstlich beatmet werden.
  • -Eigenschaften/Wirkungen
  • -ATC-Code
  • +1 Réactions possibles d'hypersensibilité de degré de sévérité variable, pouvant aller de l'éruption cutanée et du prurit à des réactions d'hypersensibilité aiguës sévères (anaphylaxie) en passant par une fièvre d'origine médicamenteuse.
  • +2 Peut se manifester sous forme de réaction d'hypersensibilité.
  • +phrotoxicité
  • +Des effets secondaires sont plus fréquemment constatés chez les patients ayant des antécédents d'insuffisance rénale, chez les patients suivant un traitement à long terme et chez les patients recevant des doses supérieures à celle qui sont recommandées. Les patients âgés et les jeunes adultes sont particulièrement vulnérables, et il est conseillé de les soumettre à une surveillance clinique étroite.
  • +Neurotoxicité
  • +Des effets secondaires ont été rapportés au niveau du 8e nerf crânien, touchant aussi bien le nerf vestibulaire que le nerf auditif. Les patients essentiellement concernés sont ceux atteints d'insuffisance rénale et ceux ayant reçu des doses élevées et/ou un traitement prolongé. Les symptômes regroupent des vertiges, des étourdissements, des acouphènes, des bourdonnements d'oreilles et une perte auditive. La perte auditive se manifeste tout d'abord par une diminution de la perception des hautes fréquences et peut être irréversible. Comme avec d'autres aminosides, les altérations vestibulaires peuvent être irréversibles. Les autres facteurs qui accroissent le risque de toxicité peuvent être une déshydratation, l'administration simultanée d'acide étacrynique ou de furosémide ou une exposition antérieure à d'autres substances ototoxiques.
  • +Hypersensibilité aux sulfites
  • +Gentamicine Nardia contient du métabisulfite de sodium (E 223) comme antioxydant; celui-ci peut provoquer des réactions d'hypersensibilité chez les patients prédisposés (érythème, urticaire, angiœdème, rhinite, asthme et choc circulatoire).
  • +L’annonce d’effets secondaires présumés après l’autorisation est d’une grande importance. Elle permet un suivi continu du rapport bénéfice-risque du médicament. Les professionnels de santé sont tenus de déclarer toute suspicion d’effet secondaire nouveau ou grave via le portail d’annonce en ligne ElViS (Electronic Vigilance System). Vous trouverez des informations à ce sujet sur www.swissmedic.ch.
  • +Surdosage
  • +La gentamicine a une marge thérapeutique étroite. En cas d'accumulation (p.ex. en cas d'insuffisance rénale), des lésions rénales et des lésions du nerf vestibulocochléaire peuvent apparaître.
  • +Traitement en cas de surdosage
  • +Arrêter le traitement. Il n'y a pas d'antidote spécifique. La gentamicine peut être éliminée du sang par dialyse (avec la dialyse péritonéale, l'élimination est plus lente et implique des interruptions). L'exsanguino-transfusion peut être envisagée chez le nouveau-né.
  • +Traitement des blocages neuromusculaires
  • +En cas de blocage neuromusculaire (en général dû à des interactions, voir "Interactions" ), l'administration de chlorure de calcium est recommandée ainsi que le recours à la ventilation artificielle si nécessaire.
  • +Propriétés/Effets
  • +Code ATC
  • -Wirkungsmechanismus
  • -Gentamicin ist ein Aminoglykosid-Antibiotikum. Es beeinflusst bei empfindlichen Bakterien das Wachstum durch Hemmung der Protein-Synthese. Die Wirkung gegen pathogene gramnegative und grampositive Bakterien ist bakterizid und beruht auf der Bindung des Antibiotikums an die 30-S-Untereinheiten der Bakterien-Ribosome.
  • -Resistenzmechanismen
  • -Eine Resistenz gegenüber Gentamicin kann auf folgenden Mechanismen beruhen:
  • --Enzymatische Inaktivierung: Die enzymatischen Modifikationen der Aminoglykosidmoleküle ist der häufigste Resistenzmechanismus. Hierfür sind Acetyltransferasen, Phosphotransferasen oder Nukleotidyltransferasen verantwortlich, die zumeist plasmidkodiert sind.
  • --Verminderte Penetration und aktiver Efflux: Diese Resistenzmechanismen finden sich vor allem bei Pseudomonas aeruginosa.
  • --Veränderung der Zielstruktur: Modifikationen innerhalb der Ribosomen kommen nur gelegentlich als Ursache einer Resistenz vor.
  • -Es besteht eine weitgehende Kreuzresistenz von Gentamicin mit anderen Aminoglykosidantibiotika.
  • -Die Kombination von Aminoglycosiden mit Beta-Lactam-Antibiotika ist in vitro synergistisch und zeigt in Tiermodellen einen Nutzen hinsichtlich der Wirksamkeit und der Limitierung der Entstehung von Resistenzen.
  • -Aminoglycoside werden in Kombination verwendet, um eine bakterizide Synergie zu erzielen (im Wesentlichen in vitro nachgewiesen), die Entstehung von Resistenzen zu verhindern und das Wirkungsspektrum der Behandlung zu erweitern.
  • -Grenzwerte
  • -Definitionen: S: sensibel bei Standardexposition; R: resistent.
  • -Die Testung von Gentamicin erfolgt unter Benutzung der üblichen Verdünnungsreihe. Folgende minimale Hemmkonzentrationen für sensible und resistente Keime wurden festgelegt (Tabelle 4).
  • - Tabelle 4: EUCAST (European Committee on Antimicrobial
  • -Susceptibility Testing) Grenzwerte (v. 14.0)
  • -Erreger S R
  • -Enterobacteriales (systemische Infektionen) (≤2 mg/L)1 (>2 mg/L) 1
  • -Enterobacteriales (von den Harnwegen ausgehende ≤2 mg/L >2 mg/L
  • -Infektionen)
  • -Acinetobacter ssp. (systemische Infektionen) (≤4 mg/L) 1 (>4 mg/L) 1
  • -Acinetobacter ssp. (von den Harnwegen ausgehende ≤4 mg/L >4 mg/L
  • -Infektionen)
  • -Staphylococcus aureus (systemische Infektionen) (≤2 mg/L) 1 (>2 mg/L) 1
  • -Koagulase-negative Staphylokokken (systemische (≤2 mg/L) 1 (>2 mg/L) 1
  • -Infektionen)
  • -Brucella melitensis (≤0.5 mg/L) 1 (>0.5 mg/L) 1
  • +Mécanisme d’action
  • +La gentamicine est un antibiotique de la famille des aminosides. Elle influence la croissance des bactéries sensibles en inhibant la synthèse des protéines. Elle exerce sur les germes pathogènes Gram négatif et Gram positif une action bactéricide qui repose sur sa liaison à la sous-unité 30S du ribosome bactérien.
  • +Mécanismes de résistance
  • +La résistance à la gentamicine peut être due aux mécanismes suivants:
  • +-Inactivation enzymatique: les modifications enzymatiques des molécules d'aminosides constituent le mécanisme de résistance le plus fréquent. Les acétyltransférases, phosphotransférases ou nucléotidyltransférases, qui sont pour la plupart codées par des plasmides, en sont responsables.
  • +-Pénétration réduite et efflux actif: ces mécanismes de résistance se retrouvent surtout chez Pseudomonas aeruginosa.
  • +-Changement de la structure cible: les modifications au sein des ribosomes ne sont qu'occasionnellement à l'origine d'une résistance.
  • +Il existe une importante résistance croisée à la gentamicine et aux autres antibiotiques aminosides.
  • +L'association d'aminosides avec des antibiotiques bêtalactamines déploie un effet synergique in vitro et montre un bénéfice dans les modèles animaux en termes d'efficacité et de limitation de l'apparition de résistances.
  • +Les aminosides sont utilisés en association pour obtenir une synergie bactéricide (essentiellement démontrée in vitro), prévenir l'émergence de résistances et élargir le spectre d'action du traitement.
  • +Valeurs critiques
  • +finitions: S: sensible à une exposition standard; R: résistant.
  • +La gentamicine est testée à l'aide d'une série conventionnelle de dilution. Les concentrations minimales inhibitrices suivantes pour les germes sensibles et résistants ont été déterminées (voir Tableau 4).
  • + ableau 4: Valeurs critiques EUCAST (European Committee
  • +on Antimicrobial Susceptibility Testing) (version 14.0)
  • +Agents pathogènes S R
  • +Enterobacteriales (infections systémiques) (≤2 mg/L)1 (>2 mg/L)1
  • +Enterobacteriales (infections d'origine urinaire) ≤2 mg/L >2 mg/L
  • +Acinetobacter ssp. (infections systémiques) (≤4 mg/L)1 (>4 mg/L)1
  • +Acinetobacter ssp. (infections d'origine urinaire) ≤4 mg/L >4 mg/L
  • +Staphylococcus aureus (infections systémiques) (≤2 mg/L)1 (>2 mg/L)1
  • +Staphylocoques coagulasegative (infections (≤2 mg/L)1 (>2 mg/L)1
  • +systémiques)
  • +Brucella melitensis (≤0.5 mg/L)1 (>0.5 mg/L)1
  • -1 Die Grenzwerte basieren auf dem epidemiologischen Cut-Off-Wert (ECOFF), der Wildtyp-Isolate von solchen mit verminderter Sensibilität unterscheidet.
  • -Spektrum der antibakteriellen Aktivität
  • -Die Empfindlichkeit eines klinischen Isolats gegenüber Gentamicin sollte durch Standardmethoden ermittelt werden. Die Ergebnisse der Untersuchungen sollten gemäss den lokal gültigen Richtlinien für Infektionskrankheiten und klinische Mikrobiologie ausgewertet werden.
  • -Die Prävalenz der erworbenen Resistenz einzelner Spezies kann örtlich und im Verlauf der Zeit variieren. Deshalb sind – insbesondere für die adäquate Behandlung schwerer Infektionen – lokale Informationen über die Resistenzsituation erforderlich. Falls auf Grund der lokalen Resistenzsituation die Wirksamkeit von Gentamicin in Frage gestellt ist, sollte eine Therapieberatung durch Experten angestrebt werden.
  • - Tabelle 5:
  • -Üblicherweise empfindliche Spezies Von Natur aus resistente Spezies
  • -Aerobe Gram-positive Mikroorganismen Aerobe Gram-positive Mikroorganismen
  • -Staphylococcus aureus Enterococcus spp. §
  • -Staphylococcus saprophyticus° Enterococcus faecium
  • -Aerobe Gram-negative Mikroorganismen Streptococcus spp. §
  • -Acinetobacter baumannii Aerobe Gram-negative Mikroorganismen
  • -Acinetobacter pittii Burkholderia cepacia
  • -Citrobacter freundii Legionella pneumophila
  • -Citrobacter koseri Pseudomonas aeruginosa
  • -Enterobacter cloacae Stenotrophomonas maltophilia
  • -Enterococcus faecalis Anaerobe Mikroorganismen
  • -Escherichia coli Bacteroides spp.
  • -Klebsiella aerogenes Clostridioides difficile
  • -Klebsiella oxytoca Andere Mikroorganismen
  • -Klebsiella pneumoniae Chlamydia spp.
  • -Morganella morganii Mycoplasma spp.
  • -Proteus mirabilis Ureaplasma urealyticum
  • -Proteus vulgaris°
  • -Salmonella enterica (Enteritis-Salmonellen)
  • -Serratia liquefaciens°
  • -Serratia marcescens
  • +1 Les valeurs critiques se basent sur la valeur seuil épidémiologique (ECOFF), qui distingue les isolats de type sauvage de ceux dont la sensibilité est réduite.
  • +Spectre de l'activité antibactérienne
  • +La sensibilité d'un isolat clinique à la gentamicine doit être déterminée par des méthodes standard. Les résultats des analyses doivent être évalués conformément aux directives locales en vigueur en matière de maladies infectieuses et de microbiologie clinique.
  • +La prévalence de la résistance acquise de certaines espèces peut varier localement et dans le temps. Par conséquent, et particulièrement pour le traitement adéquat d'infections sévères, il est nécessaire de disposer d'informations locales sur la situation en matière de résistance. Si l'efficacité de la gentamicine est remise en question en raison de la situation locale en matière de résistance, il convient de recourir au conseil d'experts.
  • + Tableau 5:
  • +Espèces habituellement sensibles Espèces naturellement résistantes
  • +Microorganismes aérobies Gram positif Microorganismes aérobies Gram positif
  • +Staphylococcus aureus Enterococcus spp.§
  • +Staphylococcus saprophyticus° Enterococcus faecium
  • +Microorganismes aérobies Gramgatif Streptococcus spp. §
  • +Acinetobacter baumannii Microorganismes aérobies Gram négatif
  • +Acinetobacter pittii Burkholderia cepacia
  • +Citrobacter freundii Legionella pneumophila
  • +Citrobacter koseri Pseudomonas aeruginosa
  • +Enterobacter cloacae Stenotrophomonas maltophilia
  • +Enterococcus faecalis Microorganismes anaérobies
  • +Escherichia coli Bacteroides spp.
  • +Klebsiella aerogenes Clostridioides difficile
  • +Klebsiella oxytoca Autres microorganismes
  • +Klebsiella pneumoniae Chlamydia spp.
  • +Morganella morganii Mycoplasma spp.
  • +Proteus mirabilis Ureaplasma urealyticum
  • +Proteus vulgaris°
  • +Salmonella enterica (salmonelles entériques)
  • +Serratia liquefaciens°
  • +Serratia marcescens
  • -° Bei der Veröffentlichung der Tabellen lagen keine aktuellen Daten vor. In der Primärliteraur, Standardwerken und Therapieempfehlungen wird von einer Empfindlichkeit ausgegangen
  • -§ Klinische Wirksamkeit für die Therapie der Enterokokken- und Streptokokken-Endokarditis in Kombination mit Penicillin belegt, wenn keine hochgradige Resistenz (Enterokokken) vorliegt
  • -Pharmakodynamik
  • -Keine Angaben.
  • -Klinische Wirksamkeit
  • -Keine Angaben.
  • -Pharmakokinetik
  • +° Aucune donnée récente n'était disponible au moment de la publication des tableaux. La littérature primaire, les ouvrages de référence et les recommandations thérapeutiques partent du principe d'une sensibilité.
  • +§ Efficacité clinique prouvée pour le traitement de l'endocardite à entérocoques et à streptocoques en association avec la pénicilline, en l'absence de résistance de haut niveau (entérocoques)
  • +Pharmacodynamique
  • +Pas de données disponibles.
  • +Efficacité clinique
  • +Pas de données disponibles.
  • +Pharmacocinétique
  • -Gentamicin wird wie alle Aminoglykosid-Antibiotika nach oraler Gabe von der gesunden Darmschleimhaut kaum resorbiert. Daher erfolgt die therapeutische Anwendung parenteral, d.h. intravenös oder intramuskulär.
  • -Bei intramuskulärer Verabreichung von Gentamicin 80 mg wurden normalerweise nach 30–60 Minuten Serumspitzenkonzentrationen von durchschnittlich 8 μg/mL bei Patienten mit normaler Nierenfunktion erreicht; die Serumspiegel sind bei Erwachsenen für 6–8 Stunden messbar.
  • -Nach einer intramuskulären Dosis von 1 mg/kg wurden innerhalb von 30–60 Minuten folgende Serumkonzentrationen erreicht:
  • --1.5 μg/mL für Kinder von ½ Jahr–5 Jahre,
  • --2.0 μg/mL für Kinder von 5–10 Jahren,
  • --2.8 μg/mL für Kinder über 10 Jahre,
  • -wobei diese Konzentrationen bis 8 Stunden messbar waren.
  • -Infundiert man Gentamicin über 2 Stunden, sind die Serumkonzentrationen ähnlich solchen, die mit der intramuskulären Verabreichung erzielt werden können.
  • -Bei Patienten mit normaler Nierenfunktion sind die maximalen Serumkonzentrationen von Gentamicin ungefähr 12 μg/mL nach einer Kurzinfusion (30 Min.) von 80 mg Gentamicin Nardia. Wird Patienten mit normaler Nierenfunktion 1.0 mg/kg Gentamicin i.v. oder i.m. alle 8 Stunden verabreicht, kumuliert es nicht im Serum.
  • -Bei Säuglingen können mit einer einzigen Dosis von 2.5 mg/kg Serumspitzenkonzentrationen von 3–5 μg/mL erwartet werden.
  • +Comme tous les antibiotiques aminosides, la gentamicine n'est pratiquement pas absorbée par la muqueuse intestinale saine après administration orale. C'est pourquoi l'utilisation thérapeutique se fait par voie parentérale, c'est-à-dire par voie intraveineuse ou intramusculaire.
  • +En cas d'administration intramusculaire de 80 mg de gentamicine, des pics de concentration sérique de 8 µg/mL en moyenne ont normalement été atteints après 30 à 60 minutes chez des patients ayant une fonction rénale normale; les taux sériques sont mesurables pendant 6 à 8 heures chez les adultes.
  • +Après une dose intramusculaire de 1 mg/kg, les concentrations sériques suivantes ont été atteintes dans les 30 à 60 minutes:
  • +-1.5 µg/mL chez des enfants de 6 mois à 5 ans,
  • +-2.0 µg/mL chez des enfants de 5 à 10 ans,
  • +-2.8 µg/mL chez des enfants de plus de 10 ans,
  • +ces concentrations étant mesurables pendant 8 heures.
  • +Si la gentamicine est administrée en perfusion intraveineuse sur 2 heures, les concentrations sériques sont similaires à celles obtenues avec l'administration intramusculaire.
  • +Chez les patients ayant une fonction rénale normale, les concentrations sériques maximales de gentamicine sont d'environ 12 µg/mL après l'administration de 80 mg de Gentamicine Nardia en perfusion courte (30 minutes). Lorsque des patients ayant une fonction rénale normale reçoivent 1.0 mg/kg de gentamicine i.v. ou i.m. toutes les 8 heures, la substance ne s'accumule pas dans le sérum.
  • +Chez le nourrisson, l'administration d'une dose unique de 2.5 mg/kg se traduit généralement par des pics de concentration sérique de 3 à 5 µg/mL.
  • -Das Verteilungsvolumen von Gentamicin liegt bei 0.20.3 L/kg und entspricht etwa dem Extrazellulärraum. Nach parenteraler Verabreichung lässt sich Gentamicin in Serum, Lymphe, Geweben, Sputum und in der perikardialen, pleuralen, synovialen und peritonealen Flüssigkeit nachweisen. Die Konzentrationen in der Nierenrinde können manchmal achtmal höher sein als die üblichen Serumspiegel. Die Konzentrationen in der Galle waren im Allgemeinen niedrig und deuteten auf eine minimale biliäre Exkretion hin. Gentamicin kann die lipoiden Membranen passieren, aber die Konzentrationen im Augenkammerwasser und in der Muttermilch sind niedrig. Gentamicin passiert die Plazentaschranke und erreicht im fötalen Kreislauf etwa 40% der mütterlichen Serumkonzentration. Da Aminoglykoside nach parenteraler Verabreichung nur schlecht in den Subarachnoidalraum diffundieren, sind die Gentamicin-Konzentrationen in der cerebrospinalen Flüssigkeit häufig niedrig und hängen von Dosis, Penetrationsrate und Grad der meningealen Entzündung ab.
  • -Gentamicin ist zu etwa 30% an Human-Serum-Albumin und zu 10% an Erythrozyten gebunden.
  • -Metabolismus
  • -Gentamicin wird im menschlichen Organismus praktisch nicht metabolisiert und wird in unveränderter Form im Harn ausgeschieden.
  • -Elimination
  • -Nach Gabe an Patienten mit normaler Nierenfunktion werden 70% oder mehr der applizierten Dosis innerhalb von 24 Stunden im Urin durch glomeruläre Filtration (ohne Rückresorption) ausgeschieden. Ein kleiner Anteil wird auch über die Galle und die Fäces ausgeschieden.
  • -Die Halbwertszeit variiert bei Patienten mit normaler Nierenfunktion zwischen 1–3 Stunden und ist unabhängig von der Verabreichungsart. Bei Neugeborenen ist die Halbwertszeit in Abhängigkeit von der noch nicht voll entwickelten Nierenfunktion um etwa den Faktor 2 verlängert.
  • -Endogene Kreatininclearance-Rate und Serumkreatininspiegel korrelieren stark mit der Serumhalbwertszeit von Gentamicin. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen können als Orientierungshilfe für die Dosisanpassung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion dienen (s. "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Kinetik spezieller Patientengruppen
  • -Bei Patienten mit deutlicher Nierenschädigung entsteht eine Senkung der Aminoglykosid-Konzentration im Urin und ihrer Penetration in das geschädigte Nieren-Parenchym. Die verminderte Ausscheidung des Antibiotikums sollte zusammen mit der potentiellen Nephrotoxizität und Ototoxizität der Aminoglykoside bei der Behandlung von Patienten mit Harnwegsinfektionen in Betracht gezogen werden.
  • -Grossflächige Verbrennungen der Körperoberfläche (erhöhtes Volumen der Extrazellulärflüssigkeit) können die Pharmakokinetik verändern und zu einer reduzierten Serumkonzentration der Aminoglykoside führen. Messungen der Gentamicin-Serumkonzentration sind bei solchen Patienten von besonderer Wichtigkeit, da sie als Basis für die Anpassung der Dosis gelten.
  • -Bei Anurie werden Serumhalbwertszeiten von 56–70 h gemessen. Bei Hämodialyse wird Gentamicin mit einer Halbwertszeit von 3–10 h eliminiert. Die Peritonealdialyse ist wesentlich weniger wirksam. Bei Patienten mit Mucoviscidose ist die Halbwertszeit stark verkürzt.
  • -Präklinische Daten
  • -Chronische Toxizität
  • -In Untersuchungen zur chronischen Toxizität von Gentamicin (i.m. Applikation) an verschiedenen Tierspezies wurden nephrotoxische und ototoxische Effekte bei hohen Dosierungen beobachtet.
  • -Mutagenes und karzinogenes Potential
  • -Zu Gentamicin Gentamicin Nardia liegt keine ausführliche Mutagenitätsprüfung vor. Bisherige Untersuchungen verliefen negativ.
  • -Langzeituntersuchungen am Tier zum karzinogenen Potential der Substanz liegen nicht vor.
  • -Reproduktionstoxizität
  • -Wie bei der gesamten Klasse der Aminoglykosid-Antibiotika beobachtet, besteht die potentielle Gefahr einer Innenohr- und Nierenschädigung des Fötusses. Bei Ratten und Meerschweinchen wurden nach Verabreichung von Gentamicin an Muttertiere fetale Nierenanomalien beobachtet.
  • -Sonstige Hinweise
  • -Inkompatibilitäten
  • -Achtung!
  • -Gentamicin Nardia soll nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden, sondern ist getrennt zu applizieren.
  • -Beeinflussung diagnostischer Methoden
  • -Keine bekannt.
  • -Haltbarkeit
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Verpackung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Besondere Lagerungshinweise
  • -Nicht über 30°C lagern.
  • -Das Arzneimittel nicht in Reichweite von Kindern aufbewahren!
  • -Hinweise für die Handhabung
  • -Gentamicin Nardia ist für den einmaligen Gebrauch bestimmt. Nach Entnahme der benötigten Dosis muss der verbleibende Rest der Injektionslösung verworfen werden.
  • -Zulassungsnummer
  • +Le volume de distribution de la gentamicine est de 0.2 à 0.3 L/kg et correspond approximativement au compartiment extracellulaire. Après administration parentérale, la gentamicine peut être décelée dans le sérum, la lymphe, les tissus, les expectorations et dans les liquides péricardique, pleural, synovial et péritonéal. Les concentrations dans le cortex rénal peuvent dans certains cas être huit fois supérieures aux taux sériques habituels. Les concentrations dans la bile étaient généralement faibles et indiquaient une excrétion biliaire minimale. La gentamicine peut traverser les membranes lipidiques, mais les concentrations dans l'humeur aqueuse oculaire et dans le lait maternel sont faibles.
  • +La gentamicine traverse la barrière placentaire et atteint dans la circulation fœtale environ 40% de la concentration sérique maternelle. Comme les aminosides diffusent mal dans l'espace sous-arachnoïdien après administration parentérale, les concentrations de gentamicine dans le liquide céphalo-rachidien sont souvent faibles et dépendent de la dose, du taux de pénétration et du degré d'inflammation méningée.
  • +Pour la gentamicine, la liaison aux protéines plasmatiques est de l'ordre de 30%, celle aux érythrocytes de 10%.
  • +tabolisme
  • +La gentamicine n'est pratiquement pas métabolisée dans l'organisme humain et est excrétée sous forme inchangée dans l'urine.
  • +Élimination
  • +Après administration à des patients ayant une fonction rénale normale, 70% ou plus de la dose administrée sont éliminés dans l'urine par filtration glomérulaire (sans réabsorption) en l'espace de 24 heures. Une petite partie est éliminée par la bile et les fèces.
  • +Chez les patients ayant une fonction rénale normale, la demi-vie est de 1 à 3 heures, quel que soit le mode d'administration. Chez le nouveau-né, dont la fonction rénale n'est pas encore pleinement développée, la demi-vie est multipliée par le facteur 2 environ.
  • +Il existe une forte corrélation entre le taux endogène de clairance de la créatinine et celui de créatinine sérique d'une part et la demi-vie sérique de la gentamicine d'autre part. Les résultats de ces examens peuvent servir de repères pour l'ajustement de la dose chez les patients atteints d'insuffisance rénale (voir "Posologie/Mode d'emploi" ).
  • +Cinétique pour certains groupes de patients
  • +On constate chez les patients atteints d'une insuffisance rénale sévère une diminution de la concentration urinaire en aminoside ainsi qu'une moins bonne pénétration dans le parenchyme rénal. Il convient de tenir compte de cette élimination réduite de l'antibiotique de même que de la néphrotoxicité et de l'ototoxicité potentielles des aminosides lorsque l'on traite des patients souffrant d'infections des voies urinaires.
  • +Des brûlures concernant une grande surface corporelle (volume accru de liquide extracellulaire) peuvent modifier la pharmacocinétique et conduire à un taux sérique réduit d'aminosides. Chez ces patients, il est particulièrement important de mesurer les concentrations sériques de gentamicine car ces valeurs permettent d'ajuster les doses en conséquence.
  • +La demi-vie sérique peut atteindre 56 à 70 heures en cas d'anurie. Elle est de 3 à 10 heures chez les sujets sous hémodialyse. La dialyse péritonéale a de ce point de vue un effet nettement moins marqué. Chez les patients atteints de mucoviscidose, la demi-vie est fortement raccourcie.
  • +Données précliniques
  • +Toxicité chronique
  • +Des recherches sur la toxicité chronique de la gentamicine (administration i.m.) menées sur diverses espèces animales ont révélé des effets néphrotoxiques et ototoxiques en cas de posologies élevées.
  • +Potentiel mutagène et carcinogène
  • +Aucun examen approfondi de la mutagénicité de Gentamicine Nardia n'a été réalisé. Les investigations réalisées à ce jour ont donné des résultats négatifs.
  • +Aucune expérimentation animale de longue durée portant sur le potentiel carcinogène de la substance n'est disponible.
  • +Toxicité sur la reproduction
  • +Comme observé pour toute la classe des antibiotiques aminosides, il existe un risque potentiel d'atteintes rénales et auditives (oreille interne) pour le fœtus. Des anomalies rénales chez les fœtus ont été documentées après administration de gentamicine à des rats et cobayes femelles gravides.
  • +Remarques particulières
  • +Incompatibilités
  • +Gentamicine Nardia ne doit pas être mélangée à d'autres médicaments mais être administrée séparément.
  • +Influence sur les méthodes de diagnostic
  • +Aucun effet connu.
  • +Stabilité
  • +Le médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention "EXP" sur l'emballage.
  • +Remarques particulières concernant le stockage
  • +Ne pas conserver au-dessus de 30°C.
  • +Le médicament doit être conservé hors de portée des enfants!
  • +Remarques concernant la manipulation
  • +Gentamicine Nardia est destinée à une utilisation unique. Après le prélèvement de la dose nécessaire, la solution injectable restante doit être éliminée.
  • +Numéro d’autorisation
  • -Packungen
  • -Gentamicin Nardia 80 mg/2 mL Injektionslösung: 10 Ampullen zu 2mL (Klinik) (A)
  • -Gentamicin Nardia 80 mg/2 mL Injektionslösung: 50 Ampullen zu 2mL (Klinik) (A)
  • -Zulassungsinhaberin
  • +Présentation
  • +Gentamicine Nardia 80 mg/2 mL solution injectable: 10 ampoules de 2 ml (clinique) (A)
  • +Gentamicine Nardia 80 mg/2 mL solution injectable: 50 ampoules de 2 ml (clinique) (A)
  • +Titulaire de l’autorisation
  • -Stand der Information
  • -August 2024
  • +Mise à jour de l’information
  • +At 2024
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