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Home - Patienteninformation zu Carbamid + VAS Widmer - Änderungen - 01.09.2026
18 Änderungen an Patinfo Carbamid + VAS Widmer
  • -F
  • -Allergodil saisonal Augentropfen
  • -Was ist Allergodil saisonal Augentropfen und wann wird es angewendet?
  • -Allergodil saisonal Augentropfen ist ein Arzneimittel zur symptomatischen Behandlung allergisch bedingter Bindehautentzündungen. Gleichzeitig kann eine allergisch bedingte Nasenschleimhautentzündung vorliegen. Allergodil saisonal Augentropfen vermindern rasch (10 bis 20 Minuten nach Anwendung) die bei Heuschnupfen auftretenden Symptome wie Juckreiz im Auge, Schwellung von Bindehaut und Augenlider sowie den Tränenfluss.
  • -Eine Allergie ist eine Überreaktion des körpereigenen Abwehrsystems auf körperfremde, eigentlich unschädliche Stoffe. Sie kann z.B. durch den Kontakt mit Blütenpollen, Hausstaubmilben oder Tierhaaren ausgelöst werden.
  • -Allergodil saisonal blockiert die Effekte von Histamin und anderen entzündlich wirkenden Stoffen, die bei einer Allergie vermehrt freigesetzt werden. Dadurch wirkt es den Symptomen einer allergischen Bindehautentzündung entgegen.
  • -Was sollte dazu beachtet werden?
  • -Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin:
  • --Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihre Symptome am Auge auf eine Allergie zurückzuführen sind. Dies gilt insbesondere, wenn nur ein Auge betroffen ist, wenn die Sehkraft beeinträchtigt ist oder das Auge schmerzt und keine Symptome an der Nase vorhanden sind.
  • --Falls sich die Symptome verschlimmern oder trotz Anwendung von Allergodil saisonal Augentropfen länger als 48 Stunden anhalten.
  • -Wann darf Allergodil saisonal Augentropfen nicht angewendet werden?
  • -Bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Azelastinhydrochlorid oder einen der übrigen Bestandteile dürfen Allergodil saisonal Augentropfen nicht angewendet werden.
  • -Wann ist bei der Anwendung von Allergodil saisonal Augentropfen Vorsicht geboten?
  • -Dieses Arzneimittel enthält 0,125 mg Benzalkoniumchlorid pro ml (0.00375 mg/Tropfen). Benzalkoniumchlorid kann von weichen Kontaktlinsen aufgenommen werden und kann zur Verfärbung der Kontaktlinsen führen. Sie müssen die Kontaktlinsen vor der Anwendung dieses Arzneimittels entfernen und dürfen sie erst nach 15 Minuten wieder einsetzen.
  • -Benzalkoniumchlorid kann auch Reizungen am Auge hervorrufen, insbesondere, wenn Sie trockene Augen oder Erkrankungen der Hornhaut (durchsichtige Schicht an der Vorderseite des Auges) haben. Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn nach der Anwendung dieses Arzneimittels ein ungewöhnliches Gefühl, Brennen oder Schmerz im Auge auftritt.
  • -Allergodil saisonal Augentropfen sind nicht zur Behandlung von Infektionen des Auges geeignet.
  • -Kinder unter 12 Jahren sollten nicht mit Allergodil saisonal Augentropfen behandelt werden.
  • -Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind bis jetzt nicht beobachtet worden.
  • -Nach Anwendung der Augentropfen kann vorübergehend ein leichtes Brennen auftreten. Solange das Sehen dadurch beeinträchtigt ist, sollten Sie nicht am Strassenverkehr teilnehmen oder Maschinen bedienen.
  • -Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
  • -an anderen Krankheiten leiden,
  • --Allergien haben oder
  • -andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder am Auge anwenden.
  • -Darf Allergodil saisonal Augentropfen während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?
  • -Allergodil saisonal Augentropfen sollten wie andere Arzneimittel während der Schwangerschaft und der Stillzeit nur auf ausdrückliche Verordnung des Arztes oder der Ärztin angewendet werden.
  • -Wie verwenden Sie Allergodil saisonal Augentropfen?
  • -Wenn vom Arzt bzw. der Ärztin nicht anders verordnet, werden Allergodil saisonal Augentropfen wie folgt angewendet:
  • -Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren: Pro Auge 2x täglich 1 Tropfen. Diese Dosierung kann bei starker Belastung mit allergieauslösenden Materialien (Pollen) bis auf 4x täglich erhöht werden.
  • -Neigen Sie den Kopf nach hinten, ziehen Sie das untere Augenlid nach unten und träufeln Sie vorsichtig einen Tropfen in den Bindehautsack. Wiederholen Sie den Vorgang für das andere Auge. Achten Sie darauf, dass die Tropferspitze nicht mit den Händen oder mit dem Auge in Berührung kommt.
  • -Sie sollten die Behandlung mit Allergodil saisonal Augentropfen bis zum Erreichen der Beschwerdefreiheit oder solange, wie Sie den allergieauslösenden Materialien (Pollen) ausgesetzt sind, fortführen. Ohne ärztliche Verschreibung sollten Sie Allergodil saisonal Augentropfen jedoch nicht länger als 2 Wochen anwenden. Wenn die Symptome nach dieser Zeit anhalten, ist ein Arzt oder eine Ärztin zu konsultieren. Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin kann das Präparat länger als 2 Wochen angewendet werden.
  • -Bei Überdosierung nach versehentlicher Einnahme sollten Sie umgehend einen Arzt oder eine Ärztin konsultieren.
  • -Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
  • -Welche Nebenwirkungen können Allergodil saisonal Augentropfen haben?
  • -Die häufigste Nebenwirkung kann ein mildes, vorübergehendes Brennen nach der Anwendung sein, welches vor allem zu Beginn der Behandlung auftritt. Häufig wird auch der leicht bittere Geschmack des Wirkstoffes wahrgenommen, da die Augentropfen über den Tränenkanal und die Verbindung mit der Nase in geringer Menge in den Rachenraum und auf die Zunge gelangen können.
  • -Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Anwendern)
  • -Vorübergehendes Brennen nach der Anwendung (18,4%).
  • -Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)
  • -Bitterer Geschmack.
  • -Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)
  • -Leichtes Jucken in den Augen oder gerötete, trockene Augen.
  • -Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Anwendern)
  • -Allergische Reaktionen.
  • -Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
  • -Was ist ferner zu beachten?
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Aufbrauchfrist nach Anbruch
  • -Nach Anbruch 4 Wochen haltbar.
  • -Lagerungshinweis
  • -Bei Raumtemperatur (15-25°C) und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • -Weitere Hinweise
  • -Fläschchen nach Gebrauch sofort schliessen. Um die Sterilität der Augentropfen zu erhalten, sollten Sie die Tropferspitze weder mit den Händen noch mit dem Auge berühren.
  • -Den 4 Wochen nach Anbruch der Flasche eventuell verbleibenden Rest können Sie Ihrer Abgabestelle (Arztpraxis, Apotheke oder Drogerie) zur fachgerechten Entsorgung bringen.
  • -Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
  • -Was ist in Allergodil saisonal Augentropfen enthalten?
  • -Augentropfen, Lösung
  • -Wirkstoffe
  • -Azelastinhydrochlorid; 1 ml Lösung enthält 0,5 mg Azelastinhydrochlorid.
  • -Hilfsstoffe
  • -Wasser für Injektionszwecke, Sorbitol, Hydroxypropylmethylcellulose, Dinatriumedetat, Benzalkoniumchlorid, Natriumhydroxid.
  • -Wo erhalten Sie Allergodil saisonal Augentropfen? Welche Packungen sind erhältlich?
  • -In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.
  • -Flasche zu 4 ml.
  • -Zulassungsnummer
  • -56724 (Swissmedic)
  • -Zulassungsinhaberin
  • -VERFORA SA, 1752 Villars-sur-Glâne.
  • -Diese Packungsbeilage wurde im September 2020 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
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  • -Allergodil saisonal Collyre
  • -Qu’est-ce que Allergodil saisonal collyre et quand doit-il être utilisé?
  • -Allergodil saisonal collyre est un médicament destiné au traitement symptomatique des conjonctivites d'origine allergique. Il se peut qu'une rhinite (inflammation de la muqueuse nasale) d'origine allergique soit simultanément présente. Allergodil saisonal collyre atténue rapidement (dans les 10 à 20 minutes après l'administration) les symptômes dus au rhume des foins tels que démangeaisons oculaires, tuméfactions de la conjonctive et des paupières ou larmoiement.
  • -Une allergie est une réaction excessive du système de défense de l'organisme envers des substances qui lui sont étrangères mais en elles-mêmes inoffensives. Elle peut se développer par ex. au contact du pollen de fleurs, des acariens de la poussière ou des poils d'animaux.
  • -Allergodil saisonal bloque les effets de l'histamine et d'autres substances inflammatoires qui sont libérées massivement en cas d'allergie. Ainsi, Allergodil saisonal combat les symptômes liés à une conjonctivite d'origine allergique.
  • -De quoi faut-il tenir compte en dehors du traitement?
  • -Veuillez vous adresser à votre médecin, votre pharmacien ou votre droguiste au cas où:
  • --Vous n'êtes plus sûr(e) si les symptômes oculaires sont liés à une allergie ou non. Ceci est principalement valable si un seul œil est atteint, si la vision est entravée ou si l'œil est douloureux sans la participation de symptômes au niveau du nez.
  • --Les symptômes s'aggravent ou persistent après 48 heures malgré l'utilisation de Allergodil saisonal collyre.
  • -Quand Allergodil saisonal collyre ne doit-il pas être utilisé?
  • -Vous ne devez pas utiliser Allergodil saisonal collyre en cas d'hypersensibilité au principe actif chlorhydrate d'azélastine ou à l'un des autres composants.
  • -Quelles sont les précautions à observer lors de l’utilisation d’Allergodil saisonal collyre?
  • -Ce médicament contient 0.125 mg de chlorure de benzalkonium par ml (0.00375 mg/goutte). Le chlorure de benzalkonium peut être absorbé par les lentilles de contact flexibles et entraîner une coloration de ces dernières. Vous devez retirer les lentilles de contact avant l'utilisation de ce médicament et attendre 15 minutes avant de les remettre.
  • -Le chlorure de benzalkonium peut également provoquer des irritations de l'œil, en particulier si vous souffrez du syndrome de l'œil sec ou d'affections de la cornée (couche antérieure transparente de l'œil). Veuillez vous adresser à votre médecin ou pharmacien si une sensation inhabituelle, une sensation de brûlure ou une douleur survient dans l'œil après l'utilisation de ce médicament.
  • -Allergodil saisonal collyre ne sont pas appropriées pour le traitement des infections oculaires.
  • -Les enfants de moins de 12 ans ne devraient pas être traités par Allergodil saisonal collyre.
  • -Aucune interaction avec d'autres médicaments n'a été observée à ce jour.
  • -Après l'application du collyre, une sensation de brûlure légère et passagère peut survenir. Aussi longtemps que cette sensation entrave la vue, la participation au trafic routier ou l'utilisation de machines n'est pas recommandée.
  • -Veuillez informer votre médecin, votre pharmacien ou votre droguiste si
  • -vous souffrez d'une autre maladie
  • -vous êtes allergique
  • -vous prenez déjà d'autres médicaments en usage interne ou en application dans l'oeil (même en automédication!).
  • -Allergodil saisonal collyre peut-il être utilisé pendant la grossesse ou l’allaitement?
  • -Comme pour tout médicament, Allergodil saisonal collyre ne doit être utilisé pendant la grossesse et l'allaitement que sur prescription expresse du médecin.
  • -Comment utiliser Allergodil saisonal collyre?
  • -Sauf prescription contraire du médecin, Allergodil saisonal collyre doit être utilisé comme suit:
  • -Adultes et enfants dès 12 ans: 1 goutte 2 fois par jour dans chaque oeil. Lors de forte exposition aux substances déclenchant l'allergie, cette dose peut être appliquée jusqu'à 4 fois par jour.
  • -Penchez la tête en arrière, tirez sur la paupière inférieure et instillez avec précaution une goutte dans le sac conjonctival. Répétez l'opération dans l'autre oeil. Veillez à ce que l'embout du compte-goutte n'entre en contact ni avec les mains ni avec l'oeil.
  • -Vous devez poursuivre le traitement par Allergodil saisonal collyre jusqu'à la disparition des symptômes ou aussi longtemps que vous êtes exposé(e) aux substances déclenchant l'allergie (pollen).
  • -Toutefois, vous ne devez pas utiliser Allergodil saisonal collyre plus de 2 semaines sans prescription médicale. Si les symptômes persistent après ce délai, veuillez consulter un médecin. Sur prescription médicale, le produit peut être utilisé pendant plus de 2 semaines.
  • -Veuillez consulter immédiatement un médecin lors de surdosage après ingestion accidentelle.
  • -Veuillez vous conformer au dosage figurant sur la notice d'emballage ou prescrit par votre médecin. Si vous estimez que l'efficacité du médicament est trop faible ou au contraire trop forte, veuillez vous adresser à votre médecin, à votre pharmacien ou à votre droguiste.
  • -Quels effets secondaires Allergodil saisonal collyre peut-il provoquer?
  • -L'effet secondaire le plus fréquent peut être une sensation de brûlure légère et passagère survenant après l'utilisation, surtout au début du traitement. Le goût amer du principe actif est également perçu fréquemment, étant donné que le collyre peut s'écouler en faible quantité par le canal lacrymal et les voies nasales jusque dans l'espace oropharyngé et arriver sur la partie postérieure de la langue.
  • -Très fréquent (concerne plus d'un utilisateur sur 10)
  • -Sensation de brûlure transitoire après l'utilisation (18.4%).
  • -Fréquent (concerne 1 à 10 utilisateurs sur 100)
  • -Goût amer.
  • -Occasionnel (concerne 1 à 10 utilisateurs sur 1000)
  • -Une légère démangeaison oculaire ou une rougeur et une sécheresse des yeux.
  • -Très rare (concerne moins d'un utilisateur sur 10 000)
  • -Réactions allergiques.
  • -Si vous remarquez des effets secondaires, veuillez en informer votre médecin, votre pharmacien ou votre droguiste. Ceci vaut en particulier pour les effets secondaires non mentionnés dans cette notice d'emballage.
  • -À quoi faut-il encore faire attention?
  • -Ce médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention <EXP> sur le récipient.
  • -Délai d'utilisation après ouverture
  • -À utiliser dans les 4 semaines après ouverture.
  • -Remarques concernant le stockage
  • -Conserver à température ambiante (15–25 °C) et hors de portée des enfants.
  • -Remarques complémentaires
  • -Refermer le flacon immédiatement après utilisation. Pour assurer la stérilité du collyre, l'embout du compte-gouttes ne doit entrer en contact ni avec les mains ni avec les yeux.
  • -4 semaines après la première ouverture du flacon, vous pouvez rendre un éventuel reste de collyre là où il vous a été délivré (cabinet médical, pharmacie ou droguerie) afin qu'il soit éliminé dans les normes.
  • -Pour de plus amples renseignements, consultez votre médecin, votre pharmacien ou votre droguiste, qui disposent d'une information détaillée destinée aux professionnels.
  • -Que contient Allergodil saisonal collyre?
  • -Collyre, solution:
  • -Principes actifs
  • -Chlorhydrate d'azélastine; 1 ml de solution contient 0,5 mg de chlorhydrate d'azélastine.
  • -Excipients
  • -Eau pour préparations injectables, sorbitol, hydroxypropylméthylcellulose, édétate disodique, chlorure de benzalkonium, hydroxyde de sodium.
  • -Où obtenez-vous Allergodil saisonal collyre? Quels sont les emballages à disposition sur le marché?
  • -En pharmacie et en droguerie, sans ordonnance médicale.
  • -Flacon de 4 ml.
  • -Numéro d’autorisation
  • -56724 (Swissmedic)
  • -Titulaire de l’autorisation
  • -VERFORA SA, 1752 Villars-sur-Glâne.
  • -Cette notice d'emballage a été vérifiée pour la dernière fois en septembre 2020 par l'autorité de contrôle des médicaments (Swissmedic).
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  • -Magnesium Sandoz
  • -Was ist Magnesium Sandoz und wann wird es angewendet?
  • -Magnesium Sandoz ist ein Magnesiumpräparat in Brausetablettenform, das es erlaubt, dem Körper Magnesium in einer Form, die vom Körper gut und in ausreichenden Mengen aufgenommen werden kann, zuzuführen. Magnesium ist ein lebensnotwendiges Element, das für viele Stoffwechselvorgänge im menschlichen Körper notwendig ist. Man geht davon aus, dass der Erwachsene am Tag mindestens 300–400 mg Magnesium benötigt (1 Brausetablette Magnesium Sandoz enthält 10 mmol, entsprechend 243 mg Magnesium).
  • -Magnesium Sandoz wird zur Deckung eines erhöhten Bedarfes (z.B. bei Wachstum, Hochleistungssport, Schwangerschaft, Stillzeit), bei magnesiumarmer Ernährung und bei Wadenkrämpfen verwendet.
  • -Auf ärztliche Verordnung oder auf Rat des Apothekers bzw. der Apothekerin kann Magnesium Sandoz zur Behandlung von Magnesiummangelzuständen, die sich durch Symptome wie Nervosität, Reizbarkeit und Müdigkeit äussern können; bei Muskelzuckungen, rastlosen Beinen und bei Alkoholabusus verwendet werden.
  • -Magnesium Sandoz wird vom Arzt, der Ärztin verschrieben bei tachykarden Herzrhythmusstörungen, v.a. bei Resistenz gegenüber anderen Antiarrhythmika.
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  • -Wann darf Magnesium Sandoz nicht eingenommen werden?
  • -Magnesium Sandoz darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegenüber einem der Bestandteile, bei Veranlagung zu Steinbildung, bei schwerer Austrocknung des Körpers (Exsikkose), bei schweren Nierenfunktionsstörungen und bei Störungen der Erregungsleitung im Herzen. Im Zweifelsfalle soll der Arzt, die Ärztin konsultiert werden.
  • -Magnesium Sandoz enthält Aspartam, das bei Phenylketonurie kontraindiziert ist. Ferner sollten Sie Magnesium Sandoz nicht einnehmen, wenn Sie an einer (seltenen) erblichen Krankheit des Zuckerstoffwechsels, der sogenannten Fructose-Intoleranz, leiden. Magnesium Sandoz enthält Sorbitol, einen Zucker, der bei der Verdauung Fructose bildet.
  • -Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin weiss, was in solchen Fällen zu tun ist.
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  • -Wann ist bei der Einnahme von Magnesium Sandoz Vorsicht geboten?
  • -Patienten, die an mässiger Niereninsuffizienz leiden, dürfen Magnesium Sandoz nur nach Rücksprache mit dem Arzt oder der Ärztin einnehmen. Halten die Krämpfe länger als 10 Tage an, so ist ein Arzt, eine Ärztin zu konsultieren.
  • -Im Fall einer gleichzeitigen Behandlung mit Magnesium Sandoz und Eisensalzen, Antibiotika der Tetracyclin-Gruppe, bestimmten Herzmitteln (Chinidin, Digitalisabkömmlinge), Mitteln gegen Magenübersäuerung (H2-Blocker) und Mitteln gegen Epilepsie (Phenytoin und verwandte Substanzen) kann die Aufnahme dieser Arzneimittel und ihre Wirksamkeit herabgesetzt werden.
  • -Die gleichzeitige Einnahme von Magnesium Sandoz und Vitamin D kann einen zu hohen Kalziumgehalt im Blut bewirken.
  • -Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.
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  • -Darf Magnesium Sandoz während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
  • -Nach Massgabe Ihres Arztes, Ihrer Ärztin darf Magnesium Sandoz in der Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden.
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  • -Wie verwenden Sie Magnesium Sandoz?
  • -Soweit vom Arzt, der Ärztin nicht anders verordnet, gelten für Magnesium Sandoz folgende Dosierungsrichtlinien:
  • -Erwachsene und Jugendliche: 1–1½ Brausetabletten täglich in einem Glas Wasser.
  • -Kinder ab 6 Jahren: ½–1 Brausetablette täglich.
  • -Das Präparat ist nicht zur Anwendung bei Kindern unter 6 Jahren bestimmt.
  • -Die Einnahme erfolgt am besten vor den Hauptmahlzeiten.
  • -Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
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  • -Welche Nebenwirkungen kann Magnesium Sandoz haben?
  • -Folgende Nebenwirkungen können während der Behandlung mit Magnesium Sandoz auftreten: Bauchschmerzen. Bei hoher Dosierung kann es zu weichen Stühlen kommen, die jedoch unbedenklich sind. Sollten Durchfälle auftreten, reduziert man die Tagesdosis oder setzt das Präparat ab, sofern es nicht vom Arzt, der Ärztin verschrieben wurde. Eventuelle Müdigkeitserscheinungen nach hochdosierter oder länger dauernder Einnahme von Magnesium Sandoz können darauf hinweisen, dass bereits ein erhöhter Serum-Magnesium-Spiegel erreicht ist.
  • -Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.
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  • -Was ist ferner zu beachten?
  • -In der Originalverpackung, bei 15–30°C und ausser Reichweite von Kindern lagern. Röhrchen dicht verschliessen.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
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  • -Was ist in Magnesium Sandoz enthalten?
  • -1 Brausetablette enthält: 667,56 mg Magnesiumaspartat-Dihydrat, 1,23 g Magnesiumcitrat entsprechend 10 mmol (243 mg) Magnesium, Süssstoffe: Saccharin-Natrium, Aspartam, Sorbitol, Aroma und weitere Hilfsstoffe.
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  • -Wo erhalten Sie Magnesium Sandoz? Welche Packungen sind erhältlich?
  • -Sie erhalten Magnesium Sandoz in Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.
  • -Röhrchen zu 20 und 40 Brausetabletten.
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  • -Zulassungsnummer
  • -56725 (Swissmedic)
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  • -Zulassungsinhaberin
  • -Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: Rotkreuz
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  • -Diese Packungsbeilage wurde im April 2014 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
  • -Magn
  • -Stodal, Sirup
  • -Wann wird Stodal angewendet?
  • -Gemäss homöopathischem Arzneimittelbild kann Stodal bei Husten angewendet werden.
  • -Die Anwendung dieses Arzneimittels im genannten Anwendungsgebiet beruht ausschliesslich auf den Prinzipien einer homöopathischen Therapierichtung.
  • -Was sollte dazu beachtet werden?
  • -Wenn Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Ärztin andere Arzneimittel verschrieben hat, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, ob Stodal gleichzeitig eingenommen werden darf.
  • -Die Ursachen des Hustens bei Kindern unter 2 Jahren sollten ärztlich abgeklärt werden, da Stodal bei Kindern unter 2 Jahren nicht empfohlen wird.
  • -Wenn der Husten länger als 7 Tage anhält, muss ein Arzt oder ein Apotheker bzw. eine Ärztin oder Apothekerin beigezogen werden.
  • -Information für Diabetiker: Dieses Arzneimittel enthält 11.4 g verdauliche Kohlenhydrate pro Einzeldosis von 15 ml.
  • -Wann darf Stodal Sirup nicht oder nur mit Vorsicht angewendet werden?
  • -Stodal darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen eines der Bestandteile (besonders das Konservierungsmittel E210) oder bei Atembeschwerden (z.B. akute bronchitische Asthmaanfälle).
  • -Nicht ohne ärztlichen Rat anwenden bei einer Beeinträchtigung der Schilddrüse.
  • -Stodal enthält 11.4 g Saccharose pro Dosis von 15 ml. Dies ist von Patienten mit Diabetes mellitus zu berücksichtigen.
  • -Dieses Arzneimittel enthält 15.9 mg Benzoesäure pro Dosis von 15 ml.
  • -Dieses Arzneimittel enthält 136 mg Alkohol pro Dosis von 15 ml. Eine Dosis von 15 ml entspricht weniger als 4 ml Bier oder 2 ml Wein. Die geringe Alkoholmenge in diesem Arzneimittel hat keine wahrnehmbaren Auswirkungen.
  • -Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie
  • -an anderen Krankheiten leiden,
  • --Allergien haben
  • -andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen.
  • -Darf Stodal während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
  • -Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt. Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. die Ärztin, Apothekerin oder Drogistin um Rat fragen.
  • -Wie verwenden Sie Stodal?
  • -Falls vom Arzt oder der Ärztin nicht anders verschrieben:
  • -Erwachsene: 1 Dosis zu 15 ml, 3 bis 5 mal täglich.
  • -Kinder ab 2 Jahren: 1 Dosis zu 5 ml, 3 bis 5 mal täglich.
  • -Stodal wird bei Kindern unter 2 Jahren nicht empfohlen.
  • -Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder von der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn bei der Behandlung eines Kindes die gewünschte Besserung nicht eintritt, ist mit ihm ein Arzt bzw. eine Ärztin aufzusuchen. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
  • -Welche Nebenwirkungen kann Stodal haben?
  • -Bei Einnahme von homöopathischen Arzneimitteln können sich die Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). Bei andauernder Verschlechterung setzen Sie Stodal ab und informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten oder Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
  • -Für Stodal sind bisher bei bestimmungsgemässem Gebrauch keine Nebenwirkungen beobachtet worden.
  • -Wenn Sie dennoch Nebenwirkungen beobachten, informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
  • -Was ist ferner zu beachten?
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Lagerungshinweis
  • -Bei Raumtemperatur (15-25°C) lagern.
  • -Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • -Weitere Hinweise
  • -Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
  • -Was ist in Stodal enthalten?
  • -1 g Sirup enthält:
  • -Wirkstoffe
  • -Antimonium tartaricum (Ph. F.) 6 CH (Ph.Eur.Hom.4.1.2): 0.0095 g
  • -Bryonia (Ph.F.) 3 CH (Ph.Eur.Hom.1.1.10): 0.0095 g
  • -Coccus cacti (Ph. F.) 3 CH (Ph.Eur.Hom.1.1.11): 0.0095 g
  • -Drosera (Ph. F.) TM: 0.0095 g
  • -Ipeca (Ph. F.) 3 CH (Ph.Eur.Hom.1.1.10): 0.0095 g
  • -Pulsatilla (Ph. F.) 6 CH (Ph.Eur.Hom.1.1.10): 0.0095 g
  • -Rumex crispus (Ph. F.) 6 CH (Ph.Eur.Hom.1.1.10): 0.0095 g
  • -Spongia tosta (Ph. F.) 3 CH (Ph.Eur.Hom.1.1.11): 0.0095 g
  • -Sticta pulmonaria (Ph. F.) 3 CH: 0.0095 g
  • -Hilfsstoffe
  • -Saccharose 0.609 g, gereinigtes Wasser, Karamell (E150) 0,00125 g, Benzoesäure (E210) 0,00085 g, Alkohol.
  • -Alkoholgehalt: 1.15% V/V.
  • -1 ml entspricht 1.25 g.
  • -1 ml Sirup entspricht 3.04 kcal (12.92 kJ).
  • -Wo erhalten Sie Stodal? Welche Packungen sind erhältlich?
  • -In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.
  • -Flasche zu 200 ml mit einem Dosierbecher.
  • -Herstellerin
  • -Boiron SA, Frankreich.
  • -Zulassungsnummer
  • -56731 (Swissmedic)
  • -Zulassungsinhaberin
  • -BOIRON SA – CH-1754 Avry-sur-Matran
  • -Diese Packungsbeilage wurde im Juli 2022 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
  • -Stodal Sirop
  • -Quand Stodal est-il utilisé?
  • -Selon la conception homéopathique, Stodal peut être utilisé en cas de toux.
  • -L'utilisation de ce médicament dans le champ d'applications indiqué est basée exclusivement sur
  • -les principes de l'homéopathie.
  • -De quoi faut-il tenir compte en dehors du traitement?
  • -Si votre médecin vous a prescrit d'autres médicaments, demandez à votre médecin ou à votre pharmacien si Stodal peut être pris simultanément.
  • -Chez les enfants de moins de 2 ans, les causes de la toux doivent être recherchées médicalement, c'est pourquoi Stodal n'est pas recommandé chez les enfants de moins de 2 ans.
  • -Si la toux persiste plus de 7 jours, l'avis du médecin ou du pharmacien doit être requis.
  • -Information destinée aux patients diabétiques: Ce médicament contient 11.4 g d'hydrates de carbone digestibles par dose simple de 15 ml.
  • -Quand Stodal sirop ne doit-il pas être pris ou seulement avec précaution?
  • -Stodal ne doit pas être utilisé en cas d'hypersensibilité à l'un des composants (en particulier au conservateur E210) ou en cas de difficultés respiratoires (par exemple accès aigus d'asthme bronchique).
  • -Ne pas utiliser sans avis médical en cas d'atteintes de la glande thyroïde.
  • -Stodal contient 11.4 g de saccharose par dose de 15 ml. Ceci est à prendre en compte pour les patients atteints de diabète sucré.
  • -Ce médicament contient 15.9 mg d'acide benzoïque par dose de 15 ml.
  • -Ce médicament contient 136 mg d'éthanol par dose de 15 ml. Une dose de 15 ml équivaut à moins de 4 ml de bière ou 2 ml de vin. La faible quantité d'alcool contenue dans ce médicament n'est pas susceptible d'entraîner d'effet notable.
  • -Veuillez informer votre médecin ou votre pharmacien ou votre droguiste si
  • -vous souffrez d'une autre maladie
  • -vous êtes allergique
  • -vous prenez déjà d'autres médicaments (même en automédication !).
  • -Stodal peut-il être pris pendant la grossesse ou l'allaitement?
  • -Sur la base des expériences faites à ce jour, aucun risque pour l'enfant n'est connu si ce médicament est utilisé conformément à l'usage auquel il est destiné. Toutefois, aucune étude scientifique systématique n'a été effectuée. Par mesure de précaution, vous devriez renoncer si possible à prendre des médicaments durant la grossesse et l'allaitement, ou demander l'avis de votre médecin ou de votre pharmacien ou de votre droguiste.
  • -Comment utiliser Stodal?
  • -Sauf prescription contraire du médecin:
  • -Adultes: 1 dose de 15 ml 3 à 5 fois par jour.
  • -Enfants au-dessus de 2 ans: 1 dose de 5 ml 3 à 5 fois par jour.
  • -Stodal n'est pas recommandé chez les enfants de moins de 2 ans.
  • -Veuillez vous conformer au dosage figurant sur la notice d'emballage ou prescrit par votre médecin. En l'absence de l'amélioration escomptée lors d'un traitement chez l'enfant, veuillez consulter un médecin. Si vous estimez que l'efficacité du médicament est trop faible ou au contraire trop forte, veuillez vous adresser à votre médecin ou à votre pharmacien ou à votre droguiste.
  • -Quels effets secondaires Stodal peut-il provoquer?
  • -La prise de médicaments homéopathiques peut aggraver passagèrement les troubles (aggravation initiale). Si cette aggravation persiste, cessez le traitement avec Stodal et informez-en votre médecin ou votre pharmacien ou votre droguiste.
  • -Aucun effet secondaire de Stodal n'a été constaté à ce jour en cas d'usage conforme à celui auquel le médicament est destiné.
  • -Si vous remarquez toutefois des effets secondaires, veuillez en informer votre médecin ou votre pharmacien ou votre droguiste.
  • -À quoi faut-il encore faire attention?
  • -Ce médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention <EXP> sur le récipient.
  • -Remarques concernant le stockage
  • -Conserver à température ambiante (15-25 °C).
  • -Conserver hors de portée des enfants.
  • -Remarques complémentaires
  • -Pour de plus amples renseignements, consultez votre médecin ou votre pharmacien ou votre droguiste.
  • -Que contient Stodal?
  • -1 g de sirop contient:
  • -Principes actifs
  • -Antimonium tartaricum (Ph. F.) 6 CH (Ph.Eur.Hom.4.1.2): 0.0095 g
  • -Bryonia (Ph.F.) 3 CH (Ph.Eur.Hom.1.1.10): 0.0095 g
  • -Coccus cacti (Ph. F.) 3 CH (Ph.Eur.Hom.1.1.11): 0.0095 g
  • -Drosera (Ph. F.) TM: 0.0095 g
  • -Ipeca (Ph. F.) 3 CH (Ph.Eur.Hom.1.1.10): 0.0095 g
  • -Pulsatilla (Ph. F.) 6 CH (Ph.Eur.Hom.1.1.10): 0.0095 g
  • -Rumex crispus (Ph. F.) 6 CH (Ph.Eur.Hom.1.1.10): 0.0095 g
  • -Spongia tosta (Ph. F.) 3 CH (Ph.Eur.Hom.1.1.11): 0.0095 g
  • -Sticta pulmonaria (Ph. F.) 3 CH: 0.0095 g
  • -Excipients
  • -Saccharose 0.609 g, eau purifiée, caramel (E150) 0.00125 g, acide benzoïque (E210) 0.00085 g, éthanol.
  • -Teneur en éthanol: 1.15% V/V.
  • -1 ml correspond à 1.25 g.
  • -1 ml de sirop correspond à 3.04 kcal (12.92 kJ).
  • -Où obtenez-vous Stodal? Quels sont les emballages à disposition sur le marché?
  • -En pharmacie et en droguerie, sans ordonnance médicale.
  • -Flacon de 200 ml avec godet doseur.
  • -Fabricant
  • -BOIRON SA - France
  • -Numéro d'autorisation
  • -56731 (Swissmedic)
  • -Titulaire de l'autorisation
  • -BOIRON SA – CH-1754 Avry-sur-Matran
  • -Cette notice d'emballage a été vérifiée pour la dernière fois en juillet 2022 par l'autorité de contrôle des médicaments (Swissmedic).
  • -Rhinallergy, comprim
  • -Feminac 35
  • -Was ist Feminac 35 und wann wird es angewendet?
  • +Was ist Carbamid + VAS Widmer und wann wird es angewendet?
  • -Feminac 35 ist ein Arzneimittel, welches 2 Hormone enthält: Ethinylestradiol, ein weibliches Hormon (ein sogenanntes Östrogen), und Cyproteronacetat, das einerseits die Wirkung männlicher Hormone hemmt und andererseits Gelbkörperhormon-Eigenschaften hat.
  • -Feminac 35 wird vom Arzt oder von der Ärztin bei Frauen verschrieben, welche von männlichen Hormonen abhängige Krankheiten haben wie:
  • --Mässig schwere bis schwere Akne (mit oder ohne stark fettiger Haut, d.h. Seborrhoe), wenn lokale Therapien oder orale Antibiotikatherapien zu keiner Verbesserung führten,
  • -krankhaft vermehrte Gesichts- und Körperbehaarung (Hirsutismus).
  • -Ist die vermehrte Behaarung erst vor kurzem aufgetreten oder hat sie sich in letzter Zeit erheblich verstärkt, muss der Arzt oder die Ärztin wegen der notwendigen diagnostischen Abklärung der Ursachen ausdrücklich darauf hingewiesen werden.
  • -Obwohl Feminac 35 auch empfängnisverhütend wirkt, darf es nur bei Patientinnen zum Einsatz kommen, die aufgrund der oben beschriebenen Krankheitsbilder hormonell behandelt werden müssen und darf nicht mit einem anderen hormonalen Empfängnisverhütungsmittel gleichzeitig angewendet werden.
  • -Wichtige Informationen über Feminac 35
  • --Feminac 35 bewirkt eine leichte Zunahme des Risikos für ein Blutgerinnsel in den Venen und Arterien, insbesondere im ersten Jahr der Einnahme oder bei Wiederaufnahme der Einnahme von Feminac 35 nach einer Unterbrechung von 4 oder mehr Wochen.
  • --Achten Sie bitte aufmerksam auf Symptome eines Blutgerinnsels und wenden Sie sich an ihren Arzt, wenn Sie vermuten, diese zu haben (siehe "Wann ist bei der Einnahme von Feminac 35 Vorsicht geboten?" , "Beeinflussung der Blutgerinnung, Risiko für Gefässerkrankungen" ).
  • -Was sollte dazu beachtet werden?
  • -Bitte lesen Sie die Informationen zu Blutgerinnseln in der Rubrik "Wann ist bei der Einnahme von Feminac 35 Vorsicht geboten?" , bevor Sie mit der Einnahme von Feminac 35 beginnen. Es ist besonders wichtig, die Informationen zu den Symptomen eines Blutgerinnsels zu lesen (vgl. "So erkennen Sie ein Blutgerinnsel" ).
  • -Bevor Sie mit der Einnahme von Feminac 35 beginnen, oder Feminac 35 erneut einnehmen, sollte Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin eine sorgfältige Eigen- und Familienanamnese (Vorkommnisse von eigenen Krankheiten und von Krankheiten in der Familie) erheben sowie eine gründliche allgemeine und gynäkologische Untersuchung durchführen. Eine Schwangerschaft ist auszuschliessen.
  • -Während der Einnahme von Feminac 35 empfehlen sich regelmässige ärztliche Kontrolluntersuchungen nach Absprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin. Dabei wird er/sie eventuell vorliegende Risiken (wie Alter, Gewicht, chirurgischer Eingriff, Änderung Ihres Gesundheitszustandes und/oder Ihrer Risikofaktoren) gegen den erwarteten Nutzen abwägen und mit Ihnen über das Fortführen der Therapie entscheiden.
  • -Feminac 35 hat eine ähnliche Zusammensetzung wie eine kombinierte Verhütungspille, darf jedoch nicht ausschliesslich zur Empfängnisverhütung eingenommen werden.
  • -Falls eine Schwangerschaft während der Einnahme von Feminac 35 auftritt, ist das Risiko von Missbildungen erhöht. Es ist deshalb sehr wichtig, dass Feminac 35 regelmässig gemäss den Dosierungsempfehlungen eingenommen wird, damit eine zuverlässige Empfängnisverhütung gewährleistet ist. Falls Sie bisher ein hormonales Empfängnisverhütungsmittel eingenommen haben und Sie mit der Einnahme von Feminac 35 beginnen wollen, fragen Sie bitte zunächst Ihren Arzt oder Ihre Ärztin. Vorgängig eingenommene hormonelle Empfängnisverhütungsmittel müssen abgesetzt werden (vgl. "Wie verwenden Sie Feminac 35?" – "Beginn der Einnahme" ).
  • -Direkt nach der Entbindung ist das Risiko für die Bildung von Blutgerinnseln erhöht. Sie sollten deshalb Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin fragen, wann Sie wieder mit der Einnahme von Feminac 35 beginnen können.
  • -Feminac 35 schützt nicht vor HIV-Infektionen (AIDS) bzw. anderen Geschlechtskrankheiten.
  • -Wann darf Feminac 35 nicht eingenommen werden?
  • -Feminac 35 darf nicht eingenommen werden, wenn einer der nachstehend aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft.
  • -Wenn einer der nachstehend aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft, müssen Sie dies Ihrem Arzt mitteilen. Ihr Arzt wird dann mit Ihnen besprechen, welche andere Behandlung für Sie besser geeignet ist.
  • --Wenn Sie ein Blutgerinnsel in einem Blutgefäss der Beine (tiefe Beinvenenthrombose), der Lunge (Lungenembolie) oder eines anderen Organs haben (oder in der Vergangenheit hatten);
  • -wenn Sie jemals einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatten;
  • -wenn Sie eine Angina pectoris (eine Erkrankung, die schwere Brustschmerzen verursacht und ein erstes Anzeichen auf einen Herzinfarkt sein kann) oder eine transitorische ischämische Attacke (vorübergehende Symptome eines Schlaganfalls) haben (oder früher einmal hatten);
  • -wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Störung der Blutgerinnung leiden - beispielsweise Protein-C-Mangel, Protein-S-Mangel, Antithrombin-III-Mangel, Faktor-V-Leiden oder Antiphospholipid-Antikörper;
  • -wenn ein Geschwister oder ein Elternteil in relativ jungem Alter (unter 50 Jahren) ein Blutgerinnsel hatte;
  • -wenn bei Ihnen gleichzeitig mehrere Risikofaktoren für das Auftreten eines Blutgerinnsels vorliegen, wie z.B. Übergewicht oder Alter >35 Jahre (vgl. im Kapitel "Wann ist bei der Einnahme von Feminac 35 Vorsicht geboten?" - "Faktoren, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Vene erhöhen" und "Faktoren, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Arterie erhöhen" );
  • -wenn Sie an einer bestimmten Form von Migräne (sog. "Migräne mit Aura" die mit Empfindungs-, Wahrnehmungs- und/oder Bewegungsstörungen einhergeht) leiden oder in der Vergangenheit gelitten haben;
  • -wenn Sie an schwerer Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) mit Gefässkomplikationen leiden;
  • -wenn Sie stark erhöhten Blutdruck haben;
  • -wenn Sie stark erhöhte Blutfettwerte (Cholesterin oder Triglyzeride) haben;
  • -wenn Sie Brust- oder Gebärmutterkrebs haben oder hatten, bei dem Geschlechtshormone eine Rolle spielen oder spielten;
  • -wenn Sie nicht abgeklärte Scheidenblutungen haben;
  • -wenn Sie an schweren Lebererkrankungen (z.B. Gelbsucht) leiden oder gelitten haben, solange die Leberwerte abnormal sind;
  • -wenn Sie Lebertumore haben oder hatten;
  • -wenn Sie an Hepatitis C leiden und antivirale Arzneimittel einnehmen, welche Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir, Dasabuvir, Glecaprevir/Pibrentasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir enthalten (s.a. Abschnitt "Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln" );
  • -bei bestehender oder vermuteter Schwangerschaft;
  • -während der Stillzeit;
  • -wenn Sie ein Meningeom haben oder bereits früher ein Meningeom festgestellt wurde (ein im Allgemeinen gutartiger Tumor der Gewebeschicht zwischen Gehirn und Schädel);
  • -wenn Sie gleichzeitig ein hormonales Empfängnisverhütungsmittel anwenden;
  • -bei Überempfindlichkeit gegenüber einem der Bestandteile von Feminac 35.
  • -Wenn einer der oben genannten Punkte während der Einnahme von Feminac 35 neu auftritt, konsultieren Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin und verwenden Sie nicht-hormonale kontrazeptive Methoden.
  • -Feminac 35 ist nicht zur Behandlung bei Männern angezeigt.
  • -Wann ist bei der Einnahme von Feminac 35 Vorsicht geboten?
  • -Bei folgenden Beschwerden sollten Sie unverzüglich ärztliche Hilfe aufsuchen (vgl. Tabelle "So erkennen Sie ein Blutgerinnsel" ):
  • -neu auftretende Migräne oder ungewohnt starke Kopfschmerzen;
  • -plötzliche Atembeschwerden oder plötzliches Auftreten von Husten unklarer Ursache;
  • -unerklärliche Beinschmerzen mit oder ohne Schwellung;
  • -plötzliche Seh-, Hör-, Sprech- oder sonstige Wahrnehmungsstörung;
  • -plötzlicher starker Schmerz im Oberbauch oder Brustkorb mit oder ohne Ausstrahlung in den Arm;
  • -plötzliches Auftreten von Schwindel, Schwächegefühlen, Gefühlsstörungen;
  • --Kollaps mit oder ohne Krampfanfälle;
  • -mindestens 4 Wochen vor geplanten Operationen und während der Genesung nach Unfall oder Operation;
  • -deutlicher Blutdruckanstieg bei mehreren Messungen;
  • --Depression;
  • --Gelbsucht;
  • --Schwangerschaft oder Verdacht auf Schwangerschaft.
  • -Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin informieren, wenn folgende Krankheiten bestehen oder einmal bestanden haben oder sich während der Behandlung mit Feminac 35 verschlimmern oder zum ersten Mal auftreten:
  • -wenn Sie unregelmässige Monatsblutungen, gewisse Brustveränderungen, Brustkrebs in der Familie oder gutartige Geschwülste der Gebärmutter (sogenannte Myome) haben;
  • -wenn Sie Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe (sogenannte Ödeme) haben;
  • -wenn Sie schwere Nierenerkrankungen haben;
  • -wenn Sie Epilepsie oder Veitstanz (Chorea minor) haben;
  • -wenn Sie Depressionen haben;
  • -wenn Sie erhöhte Blutfettspiegel (Hypertriglyceridämie) haben oder diese Erkrankung in Ihrer Familie vorgekommen ist. Unter Einnahme der Wirkstoffkombination Cyproteronacetat/Ethinylestradiol (wie sie in Feminac 35 enthalten ist) bei Hypertriglyceridämie wurde über ein erhöhtes Risiko für Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse) berichtet;
  • -wenn Sie an einer Venenentzündung leiden (oberflächliche Thrombophlebitis);
  • -wenn Sie Krampfadern (Varizen) haben;
  • -wenn Sie Gelbsucht oder Gallenblasenerkrankungen haben;
  • -wenn Sie an Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa (chronische entzündliche Darmerkrankung) leiden;
  • -wenn Sie an systemischem Lupus erythematodes leiden (SLE; eine Erkrankung, die Ihr natürliches Abwehrsystem beeinträchtigt);
  • -wenn Sie an einem hämolytisch-urämischen Syndrom leiden (HUS; eine Störung der Blutgerinnung, die zu Nierenversagen führt);
  • -wenn Sie eine Sichelzellanämie haben (eine seltene Bluterkrankung);
  • -wenn Sie eine Herpes-Erkrankung während einer früheren Schwangerschaft (Herpes gestationis) hatten;
  • -wenn Sie Mittelohrschwerhörigkeit (Otosklerose) haben;
  • -wenn Sie an einer Störung des Blutfarbstoffaufbaus (Porphyrie) leiden.
  • -In seltenen Fällen können bräunliche Flecken im Gesicht (Chloasma) auftreten, insbesondere wenn sich diese Erscheinung in einer vorausgegangenen Schwangerschaft gezeigt hat. Wenn Sie dazu neigen, sollten Sie längere Sonnenbäder und ultraviolette Strahlen während der Einnahme von Feminac 35 meiden.
  • -Bei Patientinnen mit erblichem oder erworbenem Angioödem (Schwellung der Haut und Schleimhäute) kann die Einnahme von Östrogenen ein Angioödem auslösen oder die Symptome verstärken.
  • -Beeinflussung der Blutgerinnung, Risiko für Gefässerkrankungen:
  • -Als Thrombose wird die Bildung eines Blutgerinnsels bezeichnet, welches ein Blutgefäss verstopfen kann.
  • -Bei der Einnahme von Feminac 35 ist Ihr Risiko für die Ausbildung eines Blutgerinnsels höher, als wenn Sie Feminac 35 nicht einnehmen.
  • -Blutgerinnsel können auftreten
  • -in Venen (sog. "Venenthrombose" , "venöse Thromboembolie" )
  • -in den Arterien (sog "Arterienthrombose" , "arterielle Thromboembolie" )
  • -Am häufigsten ereignet sich eine Thrombose in den tiefen Beinvenen (tiefe Venenthrombose). Wenn sich ein Blutgerinnsel von der Venenwand loslöst, kann es weiterwandern und die Lungenarterien verstopfen, was zu einer sogenannten Lungenembolie führt. Blutgerinnsel können sehr selten auch in den Blutgefässen des Herzens auftreten, was zu einem Herzinfarkt führen kann. Blutgerinnsel oder aufgeplatzte Blutgefässe im Gehirn können einen Schlaganfall verursachen.
  • -Sehr selten können sich Blutgerinnsel in anderen Körperteilen, einschliesslich Leber, Darm, Nieren oder Auge bilden.
  • -Venöse oder arterielle thromboembolische Ereignisse können in seltenen Fällen zu schwerwiegenden bleibenden Gesundheitsschäden führen oder tödlich sein.
  • -SO ERKENNEN SIE EIN BLUTGERINNSEL
  • -Beim Auftreten folgender Zeichen sollten Sie die Einnahme von Feminac 35 unverzüglich abbrechen und sofort einen Arzt bzw. eine Ärztin aufsuchen:
  • -Tritt bei Ihnen eines dieser Anzeichen auf? Woran könnten Sie
  • - leiden?
  • -Schwellung eines Beins oder längs einer Vene im Bein oder Fuss, vor allem, Tiefe Beinvenenthrom
  • -wenn gleichzeitig Folgendes auftritt: -Schmerz oder Druckschmerz im Bein, der bose
  • -möglicherweise nur beim Stehen oder Gehen bemerkt wird; -Erwärmung des
  • -betroffenen Beins; -Änderung der Hautfarbe des Beins, z.B. Rot- oder
  • -Blaufärbung oder selten aufkommende Blässe.
  • --plötzliche unerklärliche Kurzatmigkeit oder schnelle Atmung; -plötzlicher Lungenembolie
  • -Husten ohne offensichtliche Ursache, bei dem evtl. Blut ausgehustet werden
  • -kann; -stechender Brustschmerz, der bei tiefem Einatmen zunimmt; -starke
  • -Benommenheit oder Schwindelgefühl; -schneller oder unregelmässiger
  • -Herzschlag; -starke Magenschmerzen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen
  • -Sie mit einem Arzt, da einige dieser Symptome wie Husten oder Kurzatmigkeit
  • -mit einer leichteren Erkrankung wie z.B. einer Entzündung der Atemwege (z.B.
  • -einem grippalen Infekt) verwechselt werden können.
  • -Symptome, die meistens in einem Auge auftreten: -sofortiger Verlust des Thrombose einer
  • -Sehvermögens oder -schmerzloses verschwommenes Sehen, welches zu einem Netzhautvene (Blutge
  • -Verlust des Sehvermögens fortschreiten kann. rinnsel in einer
  • - Vene oder Arterie
  • - im Auge)
  • --Brustschmerz, Unwohlsein, Druck, Schweregefühl; -Enge- oder Völlegefühl in Herzinfarkt
  • -Brust, Arm oder unterhalb des Brustbeins; -Völlegefühl, Verdauungsstörungen
  • -oder Erstickungsgefühl; -in den Rücken, Kiefer, Hals, Arm oder Magen
  • -ausstrahlende Beschwerden im Oberkörper; -Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen oder
  • -Schwindelgefühl; -extreme Schwäche, Angst oder Kurzatmigkeit; -schneller oder
  • -unregelmässiger Herzschlag.
  • --plötzliche Schwäche oder Taubheitsgefühl des Gesichtes, Arms oder Beins, die Schlaganfall
  • -auf einer Köperseite besonders ausgeprägt ist; -plötzliche Verwirrtheit,
  • -Sprech- oder Verständnisschwierigkeiten; -plötzliche Sehstörungen in einem
  • -oder beiden Augen; -plötzliche Gehschwierigkeiten, Schwindelgefühl,
  • -Gleichgewichtsverlust oder Koordinationsstörungen; -plötzliche schwere oder
  • -länger anhaltende Kopfschmerzen unbekannter Ursache; -Verlust des
  • -Bewusstseins oder Ohnmacht mit oder ohne Krampfanfall. In manchen Fällen
  • -können die Symptome eines Schlaganfalls kurzfristig sein und mit einer nahezu
  • -sofortigen und vollständigen Erholung einhergehen. Sie sollten sich aber
  • -trotzdem dringend in ärztliche Behandlung begeben, da Sie erneut einen
  • -Schlaganfall erleiden könnten.
  • --Schwellung und leicht bläuliche Verfärbung einer Extremität; -starke Blutgerinnsel, die
  • -Magenschmerzen (akutes Abdomen). andere Blutgefässe
  • - verstopfen
  • -
  • - 
  • -Wann ist das Risiko für Blutgerinnsel in einer Vene erhöht?
  • -Das Risiko für venöse Thromboembolien ist während des ersten Anwendungsjahres am höchsten. Dieses erhöhte Risiko besteht ab der erstmaligen Einnahme von Feminac 35 oder bei der erneuten Einnahme (nach einem mindestens 4-wöchigen oder länger dauernden behandlungsfreien Zeitraum). Daten einer grossen Studie weisen darauf hin, dass dieses erhöhte Risiko vorwiegend während den ersten 3 Monaten besteht.
  • -Nach dem ersten Jahr sinkt das Risiko, es bleibt aber stets geringfügig höher als wenn Feminac 35 nicht eingenommen würde.
  • -Wenn Sie die Einnahme von Feminac 35 beenden, kehrt das Risiko für ein Blutgerinnsel in wenigen Wochen auf den Normalwert zurück.
  • -Wie gross ist das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels?
  • -Das Gesamtrisiko für ein Blutgerinnsel in Bein oder Lunge mit Feminac 35 ist gering, ist aber mehrfach höher als bei Frauen, die keine Feminac 35 einnehmen:
  • --Ungefähr 2 von 10'000 Frauen, die weder schwanger sind noch ein kombiniertes hormonales Kontrazeptivum oder Feminac 35 anwenden, erleiden im Verlauf eines Jahres ein Blutgerinnsel.
  • --Das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels ist entsprechend Ihrer persönlichen medizinischen Vorgeschichte unterschiedlich hoch (siehe folgenden Abschnitt "Faktoren, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Vene erhöhen" ).
  • -Faktoren, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Vene erhöhen
  • -Das Risiko für Gerinnselbildung in Venen (z.B. tiefe Venenthrombose, Lungenembolie) nimmt zu:
  • -mit steigendem Alter (insbesondere ab einem Alter von ungefähr 35 Jahren);
  • -bei Übergewicht (Body-Mass-Index über 30 kg/m2);
  • -bei früherem Auftreten eines Blutgerinnsels (Beinthrombose, Lungenembolie oder anderswo), bei einem Geschwister oder Elternteil in jungen Lebensjahren (jünger als 50 Jahre), oder falls Sie oder einer Ihrer nahen Verwandten bekannte oder vermutete vererbliche Störungen der Blutgerinnung haben. In diesem Fall sollten Sie vor Beginn der Einnahme von Feminac 35 einen Spezialisten aufsuchen. Gewisse Blutfaktoren, welche die Veranlagung für venöse Thrombosen erhöhen, schliessen APC-Resistenz (aktiviertes Protein C–Faktor V-Leiden- Mutation), Homozystein, Antithrombin III-Mangel, Protein C-Mangel, Protein S-Mangel, Antiphospholipid- Antikörper (Antikardiolipin- Antikörper, Lupus- Antikoagulans) ein. Falls die Untersuchung Hinweise auf eine Thrombophilie ergibt, ist die Einnahme von Feminac 35 kontraindiziert (siehe "Wann darf Feminac 35 nicht eingenommen werden?" );
  • -wenn Sie am polyzystischen Ovarialsyndrom leiden (einer Störung der Eierstöcke, die kombiniert sein kann mit Zeichen eines verstärkten Einflusses männlicher Hormone [z.B. vermehrte Gesichts- und Körperbehaarung] und mit erhöhtem Thromboserisiko);
  • -bei längerfristiger Immobilisierung, grösseren chirurgischen Eingriffen, jedem chirurgischen Eingriff an den Beinen oder wenn ein Bein eingegipst ist, sowie schweren Verletzungen. In diesen Fällen sollte Feminac 35 abgesetzt werden (bei geplanten chirurgischen Eingriffen mind. 4 Wochen vorher). Der Arzt, die Ärztin entscheidet, wann mit der Einnahme von Feminac 35 wieder begonnen werden kann (frühestens 2 Wochen nach vollständiger Mobilisierung).
  • -Andere Risikofaktoren sind systemischer Lupus erythematodes, hämolytisch-urämisches Syndrom, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Sichelzellanämie und Krebs.
  • -Wenn mehr als einer dieser Punkte auf Sie zutrifft oder eine dieser Erkrankungen besonders schwer ist, kann Ihr Risiko für die Ausbildung eines Blutgerinnsels zusätzlich erhöht sein.
  • -Bis zu 12 Wochen nach einer Entbindung ist das Risiko für die Bildung von Blutgerinnseln erhöht. Sie sollten deshalb Ihren Arzt oder Ihre Ärztin fragen, wann Sie wieder mit der Einnahme von Feminac 35 beginnen können.
  • -Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt informieren, wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, auch wenn Sie nicht sicher sind. Ihr Arzt kann dann entscheiden Feminac 35 abzusetzen.
  • -Wann ist das Risiko für Blutgerinnsel in einer Arterie erhöht?
  • -Genau wie ein Blutgerinnsel in einer Vene kann auch ein Gerinnsel in einer Arterie schwerwiegende Probleme verursachen. Es kann zum Beispiel einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hervorrufen.
  • -Faktoren, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Arterie erhöhen
  • -Es ist wichtig zu beachten, dass das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall aufgrund der Einnahme von Feminac 35 sehr gering ist, jedoch ansteigen kann:
  • -mit zunehmendem Alter (älter als 35 Jahre);
  • -wenn Sie rauchen. Bei der Einnahme von Feminac 35 wird geraten, mit dem Rauchen aufzuhören. Wenn Sie nicht mit dem Rauchen aufhören können und älter als 35 Jahre sind, kann Ihr Arzt Ihnen raten, eine andere Therapie anzuwenden;
  • -wenn Sie übergewichtig sind (Body-Mass-Index über 30 kg/m2);
  • -wenn Sie einen hohen Blutdruck haben;
  • -wenn einer Ihrer nächsten Angehörigen in jungen Jahren (jünger als 50 Jahre) einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatte. In diesem Fall könnten Sie ebenfalls ein erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall haben;
  • -wenn Sie oder einer Ihrer nächsten Angehörigen einen hohen Blutfettspiegel (Cholesterin oder Triglyceride) haben;
  • -wenn Sie Migräne und insbesondere Migräne mit Aura haben;
  • -wenn Sie am polyzystischen Ovarialsyndrom leiden (einer Störung der Eierstöcke, die kombiniert sein kann mit Zeichen eines verstärkten Einflusses männlicher Hormone [z.B. vermehrte Gesichts- und Körperbehaarung] und mit erhöhtem Thromboserisiko);
  • -wenn Sie an Herzproblemen leiden (Herzklappenerkrankung, Rhythmusstörung namens Vorhofflimmern);
  • -wenn Sie Zucker (Diabetes) haben;
  • -wenn Sie systemischen Lupus erythematodes haben (SLE - eine Krankheit, die Ihr natürliches Abwehrsystem beeinträchtigt).
  • -Wenn mehr als einer dieser Punkte auf Sie zutrifft oder eine dieser Erkrankungen besonders schwer ist, kann Ihr Risiko für die Ausbildung eines Blutgerinnsels zusätzlich erhöht sein.
  • -Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn es bei einer der oben erwähnten Punkte während der Einnahme von Feminac 35 zu einer Veränderung kommt, zum Beispiel, wenn Sie mit dem Rauchen anfangen, bei einem nahen Angehörigen aus unbekannter Ursache eine Thrombose auftritt, oder wenn Sie stark zunehmen.
  • -Tumorerkrankungen
  • -Brustkrebs wurde bei Frauen, die kombinierte Hormon-Präparate wie Feminac 35 anwenden, geringfügig öfter festgestellt als bei Frauen gleichen Alters, die keine solchen Präparate anwenden. 10 Jahre nach Absetzen dieser Präparate besteht allerdings kein Unterschied mehr. Es ist nicht bekannt, ob der Unterschied durch diese Präparate verursacht wird. Möglicherweise wurden diese Frauen nur sorgfältiger und öfter untersucht, so dass der Brustkrebs früher erkannt wurde.
  • -In seltenen Fällen sind nach Langzeitanwendung hormonaler Wirkstoffe, wie sie Feminac 35 enthält, gutartige, noch seltener bösartige Veränderungen an der Leber beobachtet worden, die zu inneren Blutungen führen und das Absetzen des Präparates erforderlich machen können. Deshalb ist der Arzt oder die Ärztin zu informieren, wenn ungewohnte Oberbauchbeschwerden auftreten, die nicht von selbst bald vorübergehen.
  • -Bei Frauen, die kombinierte Hormon-Präparate wie Feminac 35 über längere Zeit anwenden, treten häufiger Fälle von Gebärmutterhalskrebs auf. Das höchste Risiko für Gebärmutterhalskrebs ist eine lang andauernde Infektion mit dem Papillomavirus (HPV-Infektion). Die Langzeiteinnahme von Feminac 35 könnte zu diesem erhöhten Risiko beitragen.
  • -Die oben genannten Tumoren können lebensbedrohlich sein oder tödlich verlaufen.
  • -Für höhere Dosen von Cyproteronacetat (25 mg pro Tag und darüber) wurde ein erhöhtes Risiko für die Entstehung eines gutartigen Gehirntumors (Meningeom) berichtet. Wird bei Ihnen ein Meningeom festgestellt, wird Ihr Arzt alle cyproteronacetathaltigen Arzneimittel vorsichtshalber absetzen, einschliesslich Feminac 35 (siehe "Wann darf Feminac 35 nicht eingenommen werden?" ). Wenn Sie Symptome wie Sehstörungen (z.B. Doppelsehen oder verschwommenes Sehen), Hörverlust oder Ohrensausen, Geruchsverlust, Kopfschmerzen, die sich mit der Zeit verschlimmern, Gedächtnisverlust, Krampfanfälle, Schwäche in Ihren Armen oder Beinen bemerken, müssen Sie sofort Ihren Arzt oder Ihre Ärztin informieren.
  • -Die in Feminac 35 enthaltenen Hormone können die Ergebnisse bestimmter Blutuntersuchungen beeinflussen. Informieren Sie deshalb Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, dass Sie Feminac 35 einnehmen, wenn bei Ihnen eine Blutuntersuchung durchgeführt wird.
  • -Bitte nehmen Sie Feminac 35 erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
  • -Psychiatrische Erkrankungen
  • -Manche Frauen, die hormonelle Verhütungsmittel wie Feminac 35 anwenden berichten über Depression oder depressive Verstimmung. Depressionen können schwerwiegend sein und gelegentlich zu Selbsttötungsgedanken führen. Wenn bei Ihnen Stimmungsschwankungen und depressive Symptome auftreten, lassen Sie sich so rasch wie möglich von einem Arzt/einer Ärztin medizinisch beraten.
  • -Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
  • -Gewisse Arzneimittel können bei gleichzeitiger Einnahme die Wirkung von Feminac 35 beeinträchtigen.
  • -Dazu gehören Arzneimittel zur Behandlung von:
  • --Epilepsie (Primidon, Phenytoin, Barbiturate, Carbamazepin, Oxcarbazepin, Topiramat, Felbamat)
  • --Tuberkulose (Rifampicin, Rifabutin)
  • --Infektionen mit dem HIV- und Hepatitis C-Virus (sogenannte Proteaseinhibitoren und Nichtnukleosidische Reverse-Transkriptase-lnhibitoren)
  • --Pilzinfektionen (Griseofulvin)
  • --Bluthochdruck in den Lungenarterien wie Bosentan
  • --Narkolepsie wie Modafinil
  • -bestimmten Infektionen, bei denen längerfristig (über 10 Tage) Antibiotika eingenommen werden müssen (Tetracycline)
  • -depressiven Verstimmungen (Johanniskrautpräparate (siehe unten)).
  • -Wenn Sie eines der oben genannten Arzneimittel kurzfristig (bis zu 10 Tagen) anwenden, können Sie Feminac 35 weiterhin einnehmen. Während der Behandlung und für 28 Tage nach dem Beenden der Behandlung mit diesem Arzneimittel müssen Sie jedoch zusätzliche, nichthormonale Massnahmen zur Empfängnisverhütung, z.B. Kondome, anwenden. Fragen Sie diesbezüglich Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.
  • -Wird die gleichzeitige Behandlung mit dem Arzneimittel über das Ende der aktuellen Packung von Feminac 35 fortgesetzt, ist die nächste Packung ohne Unterbrechung, also ohne die übliche Einnahmepause (siehe "Wie verwenden Sie Feminac 35?" ) anzufangen. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird Sie darüber instruieren.
  • -Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin oder Apotheker bzw. Apothekerin über das weitere Vorgehen, falls Sie längerfristig (d.h. über mehr als 10-14 Tage) Antibiotika einnehmen müssen (z.B. bei Entzündungen der Knochen oder bei Borreliose).
  • -Wenn Sie Feminac 35 einnehmen, sollen Sie nicht gleichzeitig ein Johanniskrautpräparat (Hypericum) gegen Depressionen anwenden, da die empfängnisverhütende Wirkung beeinträchtigt werden kann. Über Zwischenblutungen und Einzelfälle unerwünschter Schwangerschaften wurde berichtet.
  • -Einige Arzneimittel sowie Grapefruitsaft können die Wirkstoffkonzentration von Feminac 35 im Blut erhöhen. Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel oder Grapefruitsaft einnehmen:
  • --Antipilzmittel, die Wirkstoffe wie z.B. Itraconazol, Voriconazol, oder Fluconazol enthalten,
  • -bestimmte Antibiotika (sogenannte Makrolide), die als Wirkstoff Clarithromycin oder Erythromycin enthalten,
  • -bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen (mit den Wirkstoffen Diltiazem oder Verapamil),
  • --Schmerz- und Entzündungshemmer, die als Wirkstoff Etoricoxib enthalten,
  • --Arzneimittel zur Senkung hoher Cholesterinblutspiegel, die als Wirkstoff Atorvastatin oder Rosuvastatin enthalten.
  • -Wenn Sie zuckerkrank sind, kann sich durch die Einnahme von Feminac 35 Ihr Bedarf an blutzuckersenkenden Arzneimitteln (inklusive Insulin) ändern.
  • -Feminac 35 kann auch die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflussen, und deren Wirkung entweder verstärken oder vermindern. Dies betrifft z.B. Ciclosporin, Melatonin, Tizanidin, Theophyllin und das Antiepileptikum Lamotrigin (dies könnte zu einer erhöhten Häufigkeit von Krampfanfällen führen, weshalb Ihr Arzt/Ihre Ärztin zu Beginn der Einnahme von Feminac 35 und wenn Sie Feminac 35 absetzen die Lamotrigin-Blutspiegel überwachen wird). Es können aber auch weitere Arzneimittel betroffen sein, wie Schmerzmittel, Antidepressiva, Antimalariamittel, Beruhigungsmittel, Herzmedikamente, Cortison-Präparate und Blutgerinnungshemmer.
  • -Verwenden Sie Feminac 35 nicht, wenn Sie Hepatitis C haben und die Wirkstoffkombination Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir mit oder ohne Dasabuvir, Glecaprevir/Pibrentasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir einnehmen, da dies eine Erhöhung der Leberfunktionswerte im Blut (Erhöhung des Leberenzyms ALT) bewirken kann. Feminac 35 darf erst wieder eingenommen werden, wenn Ihre Leberwerte sich normalisiert haben. Sprechen Sie daher mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin, wann Sie nach dem Absetzen dieser Wirkstoffkombination wieder mit der Einnahme von Feminac 35 beginnen können.
  • -Aufgrund der möglichen Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln ist es wichtig, dass Sie auch jeden anderen Arzt oder Zahnarzt bzw. Ärztin oder Zahnärztin, der/die Ihnen ein anderes Arzneimittel verschreibt, darüber informieren, dass Sie Feminac 35 verwenden.
  • -Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin,
  • -wenn Sie an anderen Krankheiten leiden,
  • --Allergien haben oder
  • -andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!
  • -Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen
  • -Es wurden keine Studien durchgeführt, welche die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, untersucht haben.
  • -Darf Feminac 35 während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
  • -Feminac 35 darf während einer Schwangerschaft oder bei Verdacht auf eine Schwangerschaft nicht eingenommen werden.
  • -Vor Beginn der Anwendung von Feminac 35 ist eine Schwangerschaft auszuschliessen.
  • -Tritt unter der Einnahme von Feminac 35 eine Schwangerschaft ein, ist das Arzneimittel sofort abzusetzen und der Arzt bzw. die Ärztin zu konsultieren.
  • -Wenn Sie stillen, dürfen Sie Feminac 35 nicht einnehmen, da es die Qualität und Quantität der Muttermilch beeinträchtigen kann und die Wirkstoffe in geringen Mengen in die Muttermilch übertreten können.
  • -Wie verwenden Sie Feminac 35?
  • -
  • +Carbamid + VAS Widmer wird angewendet bei Erwachsenen (ab 18 Jahren) bei schweren Fällen von Ichthyose (Ichthyosis, sogenannte "Fischschuppenkrankheit" ), Verhornungsstörungen an Händen und Füssen sowie bei Warzen.
  • +Die Crème ist nur zur äusserlichen Anwendung bestimmt.
  • +Der Hauptwirkstoff von Carbamid + VAS Widmer, das Tretinoin, beschleunigt die Zellbildung der Haut und wirkt dadurch leicht abschuppend.
  • +Der Harnstoff bewirkt ein Erweichen und ebenfalls ein Abschuppen der übermässig verhornten Haut. Er erhöht das Wasserbindungsvermögen der Haut.
  • +Das Dexpanthenol wirkt entzündungs- und juckreizhemmend.
  • +Wann darf Carbamid + VAS Widmer nicht angewendet werden?
  • +Die Carbamid + VAS Widmer darf nicht angewendet werden:
  • +bei bekannter Überempfindlichkeit auf einen der Wirkstoffe oder Hilfsstoffe.
  • +bei Rosacea, akutem Ekzem sowie akuten Entzündungen der Haut.
  • +wenn Sie schwanger sind (siehe "Darf Carbamid + VAS Widmer während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?" ).
  • +wenn Sie planen schwanger zu werden.
  • +Darf Carbamid + VAS Widmer während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?
  • +Verwenden Sie Carbamid + VAS Widmer nicht, wenn Sie schwanger sind oder planen schwanger zu werden. Ihr Arzt kann Ihnen weitere Informationen geben. Frauen im gebärfähigen Alter sollten während der Behandlung ein zuverlässiges Verhütungsmittel verwenden.
  • +Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie schwanger werden möchten. Eine Behandlung mit Carbamid + VAS Widmer sollte einen Monat vor einer geplanten Schwangerschaft beendet werden.
  • +Falls Sie während der Behandlung mit Carbamid + VAS Widmer ungeplant schwanger werden, müssen Sie die Behandlung abbrechen und möglichst rasch Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren.
  • +Während der Stillzeit darf Carbamid + VAS Widmer nicht angewendet werden.
  • +Wie verwenden Sie Carbamid + VAS Widmer?
  • +Carbamid + VAS Widmer darf nur äusserlich angewendet werden.
  • +Erwachsene (ab 18 Jahren)
  • +Wenn vom Arzt bzw. von der Ärztin nicht anders verordnet, tragen Sie die Crème 1-2-mal täglich auf die gut gereinigte Haut auf und massieren sie gründlich ein. Bei der Warzenbehandlung ist vorheriges Aufweichen in warmem Wasser angebracht.
  • +Die Anwendung und Sicherheit von Carbamid + VAS Widmer bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden.
  • -Vorgängig eingenommene andere hormonelle Empfängnisverhütungsmittel müssen abgesetzt werden.
  • -Behandlungsdauer
  • -Die Zeit bis zur Linderung der Symptome beträgt mindestens drei Monate. Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad der Krankheitssymptome (Androgenisierungserscheinungen) und ihrem Ansprechen auf die Behandlung; im Allgemeinen beträgt sie mehrere Monate.
  • -Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird regelmässig überprüfen, ob eine Weiterbehandlung angezeigt ist. Feminac 35 darf darüber hinaus nicht ausschliesslich zur Empfängnisverhütung weiter eingenommen werden. Falls nach dem Absetzen die von männlichen Hormonen abhängigen Krankheitsbilder wieder auftreten, kann nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin erneut mit Feminac 35 behandelt werden.
  • -Beginn der Einnahme
  • -Die Kalenderpackung enthält 21 Dragées. Auf der Packung ist bei jedem Dragée ein Wochentag vermerkt. Nehmen Sie das 1. Dragée der Kalenderpackung aus dem Feld des betreffenden Wochentages (z.B. "Mo" für Montag), indem Sie es durch die Aluminiumfolie drücken, und schlucken es unzerkaut mit Flüssigkeit. Die Tageszeit der Einnahme ist gleichgültig, nur sollten Sie bei der einmal gewählten Stunde bleiben. Folgen Sie der Pfeilrichtung, bis alle 21 Dragées eingenommen sind. Während der darauffolgenden 7 Tage nehmen Sie keine Dragées ein. In diesen 7 Tagen sollte die Monatsblutung (Entzugsblutung) 2–3 Tage nach Einnahme des letzten Dragées einsetzen. Beginnen Sie die nächste Feminac 35-Packung am 8. Tag, auch wenn die Blutung noch anhält. Das bedeutet, dass Sie jede weitere Feminac 35-Packung stets am gleichen Wochentag beginnen wie die erste Packung und Ihre Monatsblutung ebenfalls jeden Monat ungefähr am gleichen Tag beginnt.
  • -Wenn Sie während des vergangenen Monats keine hormonalen Verhütungsmittel eingenommen haben
  • -Warten Sie bis zu Ihrer nächsten Monatsblutung. Beginnen Sie mit der Einnahme der Dragées am 1. Tag des Zyklus (= 1. Tag der Blutung).
  • -Der erste Zyklus wird etwas verkürzt sein, während alle folgenden Zyklen vier Wochen dauern.
  • -Sie können auch am 2. bis 5. Tag Ihres Zyklus mit der Dragée-Einnahme beginnen, dann müssen Sie aber während der ersten 7 Tage der Einnahme im ersten Zyklus zusätzliche Verhütungsmethoden (nichthormonale Verhütungsmittel mit Ausnahme der Kalendermethode nach Knaus-Ogino und der Temperaturmethode) verwenden.
  • -Bei bisheriger Einnahme von einem kombinierten 21 Tage Verhütungsmittel ( "Pille" , transdermaler Patch oder Vaginalring)
  • -Sie beginnen mit der Einnahme von Feminac 35 vorzugsweise am Tag nach der Einnahme des/r letzten Dragées/Tablette der bisher eingenommenen Pille (das bedeutet: ohne Einnahme-Pause). Sie können auch später mit der Einnahme von Feminac 35 beginnen, spätestens jedoch am Tag nach der üblichen 7-tägigen einnahmefreien Pause Ihrer gegenwärtigen Pille. Im Falle eines transdermalen Patches oder eines Vaginalrings sollte mit der Einnahme von Feminac 35 am Tag nach der Entfernung des letzten Rings oder des letzten Patches begonnen werden, spätestens aber an jenem Tag, an welchem die nächste Anwendung des Patches bzw. des Vaginalrings fällig wäre.
  • -Bei bisheriger Einnahme von einer 28-Tage-Packung Kombinationspille (mit 21 bis 24 wirkstoffhaltigen Tabletten und 4 bis 7 Tabletten ohne Wirkstoffe)
  • -Nachdem Sie die letzte wirkstoffhaltige Tablette aus der alten Packung eingenommen haben (nach 21 bis 24 Tagen), beginnen Sie unmittelbar am darauffolgenden Tag – ohne Einnahmepause – mit dem ersten Feminac 35 Dragée. Sie können aber auch die nächste Monatsblutung abwarten und mit der Einnahme von Feminac 35 im Anschluss an die letzte Tablette ohne Wirkstoff beginnen.
  • -Bei bisheriger Einnahme von einer Gestagen-Monopille (Minipille)
  • -Sie können die Einnahme der Minipille an jedem beliebigen Tag beenden und mit der Einnahme von Feminac 35 am nächsten Tag zum gleichen Zeitpunkt beginnen. Benutzen Sie aber an den ersten 7 Tagen der Feminac 35-Einnahme zusätzlich eine nichthormonale Methode der Empfängnisverhütung (mit Ausnahme der Kalendermethode nach Knaus-Ogino und der Temperaturmethode).
  • -Bei bisheriger Anwendung von einer Hormon-Injektion, einem Implantat oder einer gestagenabgebenden Spirale
  • -Beginnen Sie mit der Einnahme von Feminac 35, wenn Ihre nächste Injektion fällig wäre oder an dem Tag, an dem Ihr Implantat resp. Ihre Spirale entfernt wird. Benutzen Sie aber an den ersten 7 Tagen der Einnahme von Feminac 35 zusätzlich eine nichthormonale Methode der Empfängnisverhütung (mit Ausnahme der Kalendermethode nach Knaus-Ogino und der Temperaturmethode).
  • -Nach einer Fehlgeburt oder einem Schwangerschaftsabbruch in den ersten 3 Monaten
  • -Sie können sofort mit der Einnahme von Feminac 35 beginnen und brauchen keine zusätzlichen empfängnisverhütenden Massnahmen zu ergreifen. Ziehen Sie jedoch Ihren Arzt oder Ihre Ärztin zu Rate.
  • -Nach einer Geburt oder nach einem Schwangerschaftsabbruch nach dem 3. Monat
  • -Nach einer Geburt oder nach einem Schwangerschaftsabbruch nach dem 3. Monat sollte mit der Einnahme von Feminac 35 frühestens zwischen dem 21. und 28. Tag begonnen werden. Sie brauchen dann keine zusätzlichen empfängnisverhütenden Massnahmen zu ergreifen. Sind seit der Geburt mehr als 28 Tage verstrichen, müssen Sie allerdings während der ersten 7 Tage zusätzliche empfängnisverhütende Massnahmen ergreifen. Sollten Sie zuvor Geschlechtsverkehr gehabt haben, muss die Möglichkeit einer Schwangerschaft ausgeschlossen werden oder Sie müssen bis zum Beginn der nächsten Monatsblutung warten, bevor Sie mit der Einnahme von Feminac 35 beginnen. Bitte beachten Sie, dass Sie Feminac 35 nicht einnehmen sollten, wenn Sie stillen (vgl. "Darf Feminac 35 während der Schwangerschaft oder Stillzeit eingenommen werden?" ).
  • -Bis zu 12 Wochen nach einer Entbindung ist das Risiko für die Bildung von Blutgerinnseln erhöht. Sie sollten deshalb Ihren Arzt oder Ihre Ärztin fragen, wann Sie wieder mit der Einnahme von Feminac 35 beginnen können.
  • -Wenn Sie vergessen haben, das tägliche Dragée einzunehmen
  • -Wenn Sie den üblichen Einnahmezeitpunkt um weniger als 12 Stunden überschritten haben, ist die Zuverlässigkeit der Empfängnisverhütung noch gegeben. Sie sollten das Dragée sofort einnehmen und alle darauffolgenden Dragées wieder zur gewohnten Tageszeit einnehmen.
  • -Wenn Sie die Einnahme des Dragées um mehr als 12 Stunden versäumt haben, ist möglicherweise kein vollständiger Empfängnisschutz mehr gegeben. Je mehr Dragées Sie vergessen haben, desto höher ist das Risiko, dass der Empfängnisschutz nicht mehr vorhanden ist. Das Risiko, schwanger zu werden, ist besonders hoch, wenn Sie Dragées am Anfang oder Ende der Packung vergessen. Deshalb sollten Sie nachfolgende Regeln beachten:
  • -Wenn Sie mehr als ein Dragée einer Packung vergessen haben
  • -Fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin um Rat.
  • -Wenn Sie in der ersten Einnahmewoche 1 Dragée vergessen haben
  • -Nehmen Sie das vergessene Dragée sofort ein, sobald Sie die vergessene Einnahme bemerkt haben – auch dann, wenn dadurch knapp hintereinander an einem Tag 2 Dragées einzunehmen sind – und nehmen Sie die darauffolgenden Dragées zur gewohnten Zeit ein.
  • -Während der nächsten 7 Tage ist zusätzlich eine nichthormonale Methode der Empfängnisverhütung (mit Ausnahme der Kalendermethode nach Knaus-Ogino und der Temperaturmethode) anzuwenden. Hat in der Woche, bevor Sie die Einnahme vergessen haben, bereits ein Geschlechtsverkehr stattgefunden, besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft. Teilen Sie dies umgehend Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin mit.
  • -Wenn Sie in der zweiten Einnahmewoche 1 Dragée vergessen haben
  • -Nehmen Sie das vergessene Dragée sofort ein, sobald Sie die vergessene Einnahme bemerken – auch dann, wenn dadurch knapp hintereinander an einem Tag 2 Dragées einzunehmen sind – und nehmen Sie die darauffolgenden Dragées zur gewohnten Zeit ein.
  • -Vorausgesetzt, dass an den 7 vorangegangenen Tagen eine regelmässige Einnahme erfolgt ist, bleibt der Empfängnisschutz erhalten. Sie müssen keine zusätzlichen nichthormonalen Verhütungsmittel anwenden. War dies nicht der Fall oder wurde mehr als 1 Dragée vergessen, ist während der nächsten 7 Tage zusätzlich eine nichthormonale Methode der Empfängnisverhütung (mit Ausnahme der Kalendermethode nach Knaus-Ogino und der Temperaturmethode) anzuwenden.
  • -Wenn Sie in der dritten Einnahmewoche 1 Dragée vergessen haben
  • -Sie können eine der beiden folgenden Möglichkeiten wählen, ohne zusätzliche Verhütungsmittel verwenden zu müssen, sofern die Einnahme an den vorangegangenen 7 Tagen regelmässig erfolgt ist. Ansonsten soll die erste der beiden Möglichkeiten befolgt und während der nächsten 7 Tage zusätzlich eine nichthormonale Methode der Empfängnisverhütung (mit Ausnahme der Kalendermethode nach Knaus-Ogino und der Temperaturmethode) angewendet werden.
  • -1.Sie nehmen das vergessene Dragée sofort ein, sobald Sie die vergessene Einnahme bemerken – auch dann, wenn dadurch an einem Tag knapp hintereinander 2 Dragées einzunehmen sind – und nehmen die darauffolgenden Dragées zur gewohnten Zeit ein. Mit der Dragée-Einnahme aus der nächsten Packung beginnen Sie unmittelbar nach Ende der letzten Packung, d.h. ohne Einhaltung des einnahmefreien Intervalls. Es wird dabei nicht zur üblichen Entzugsblutung kommen; bis zum Aufbrauchen dieser zweiten Packung können aber gehäuft Schmier- bzw. Durchbruchsblutungen auftreten.
  • -oder:
  • -2.Sie nehmen keine weiteren Dragées mehr ein. Nach einem einnahmefreien Intervall von höchstens 7 Tagen, einschliesslich jenes Tages, an dem die Einnahme vergessen wurde, setzen Sie die Dragée-Einnahme mit der nächsten Packung fort. Bei dieser Methode kann der Beginn der Einnahme auch auf den bisher gewohnten Wochentag gelegt werden.
  • -Wenn Sie Dragées vergessen haben und keine Monatsblutung während der ersten einnahmefreien Pause haben, besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft. Befragen Sie daher Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, ehe Sie mit der Einnahme aus der nächsten Packung beginnen.
  • -Sicherheit bei Erbrechen oder Magen-Darm-Störungen
  • -Im Falle von schweren Magen-Darm-Störungen werden die aktiven Bestandteile des Dragées möglicherweise vom Körper nicht vollständig aufgenommen. Der Empfängnisschutz kann daher, ähnlich wie beim Vergessen eines Dragées, vermindert sein. Wenn Sie innerhalb von 3 bis 4 Stunden nach Einnahme des Feminac 35 Dragées erbrechen, sollen deshalb die Ratschläge wie im Falle von vergessenen Dragées befolgt werden. Damit das gewohnte Einnahmeschema beibehalten werden kann, muss das zusätzlich einzunehmende Dragée aus einer Reservepackung entnommen werden.
  • -Wenn Sie eine Monatsblutung hinauszögern wollen
  • -Sie können Ihre Monatsblutung verschieben, indem Sie ohne Pause mit der Einnahme der nächsten Packung Feminac 35 beginnen, sobald Sie die aktuelle Packung beendet haben. Sie können mit der Einnahme so lange wie gewünscht fortfahren, längstens jedoch bis diese zweite Packung beendet ist. Wenn Sie möchten, dass Ihre Monatsblutung einsetzt, beenden Sie die Einnahme. Bei der Einnahme der zweiten Packung kann es zu Schmier- und Durchbruchsblutungen kommen. Beginnen Sie mit der nächsten Packung nach der üblichen 7-tägigen Pause.
  • -Wenn Sie grundsätzlich den ersten Tag Ihrer Monatsblutung auf einen anderen Wochentag legen möchten
  • -Wenn Sie die Dragées nach Anleitung einnehmen, wird Ihre Monatsblutung alle 4 Wochen an ungefähr dem gleichen Tag einsetzen. Wenn Sie diesen ändern wollen, verkürzen (niemals verlängern) Sie einfach das nächste einnahmefreie Intervall. Wenn Ihre Monatsblutung für gewöhnlich am Freitag beginnt und Sie in Zukunft den Dienstag wünschen (3 Tage früher), dann nehmen Sie das erste Dragée der folgenden Packung drei Tage früher als gewöhnlich. Ist das Intervall sehr kurz (z.B. 3 Tage oder weniger), besteht die Möglichkeit, dass es nicht zu einer Entzugsblutung kommt. Schmier- bzw. Durchbruchsblutungen sind jedoch während der Einnahme der nächsten Packung möglich.
  • -Verhalten bei Blutungsunregelmässigkeiten
  • -Bei Einnahme kombinierter Hormon-Präparate wie Feminac 35 kann es, insbesondere in den ersten Monaten der Einnahme, zu Blutungen ausser der Reihe (Schmier- bzw. Durchbruchsblutungen) kommen. Es kann sein, dass Sie Binden oder Tampons benötigen, jedoch muss die Einnahme nicht unterbrochen werden.
  • -Leichte Zwischenblutungen gehen im Allgemeinen zurück, sobald sich der Körper an die Einnahme von Feminac 35 gewöhnt hat (normalerweise nach ca. 3 Zyklen). Bei andauernden, stärkeren, der normalen Menstruation ähnlichen oder wiederholten Blutungen sollten Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin aufsuchen.
  • -Verhalten bei Ausbleiben der Monatsblutung
  • -Die Entzugsblutung kann während des einnahmefreien Intervalls ausbleiben. Haben Sie Ihre Dragées korrekt eingenommen, nicht erbrochen und keine anderen Arzneimittel eingenommen, ist die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft äusserst gering. Nehmen Sie Feminac 35 wie gewohnt ein.
  • -Bleibt die Blutung zweimal hintereinander aus, besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft. Suchen Sie unverzüglich Ihren Arzt oder Ihre Ärztin auf. Setzen Sie die Einnahme von Feminac 35 solange nicht weiter fort, bis Ihr Arzt oder Ihre Ärztin eine Schwangerschaft ausgeschlossen hat.
  • -Nach dem Absetzen von Feminac 35 nehmen die Keimdrüsen im Allgemeinen ihre volle Funktion wieder auf, und es besteht normale Empfängnisfähigkeit. Der 1. Zyklus ist meist um etwa eine Woche verlängert. Sollte es jedoch innerhalb der ersten 2 bis 3 Monate zu keinem normalen Zyklusverlauf kommen, suchen Sie bitte Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin auf.
  • -Wenn Sie nach dem Absetzen von Feminac 35 nicht schwanger werden wollen, befragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin über andere Methoden der Empfängnisverhütung.
  • -Kinder und Jugendliche
  • -Die Wirksamkeit und Sicherheit von Cyproteronacetat/Ethinylestradiol-haltigen Präparaten wurde überwiegend an erwachsenen Frauen untersucht. Für Jugendliche wird, falls vom Arzt bzw. der Ärztin verschrieben, die gleiche Dosierung wie bei Erwachsenen empfohlen. Bei Mädchen vor der Pubertät darf Feminac 35 nicht eingenommen werden.
  • -Welche Nebenwirkungen kann Feminac 35 haben?
  • -Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin über alle unerwünschten Ereignisse, insbesondere ernsthafte oder lang andauernde Beschwerden, oder über Änderungen Ihres Gesundheitszustandes, als deren Ursache Sie Feminac 35 vermuten.
  • -Alle Frauen, die Feminac 35 einnehmen, haben ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel in den Venen (venöse Thromboembolie) oder Arterien (arterielle Thromboembolie).
  • -Die Wahrscheinlichkeit für ein Blutgerinnsel kann erhöht sein, wenn Sie an einer anderen Erkrankung leiden, die dieses Risiko erhöht (weitere Informationen zu den Erkrankungen, die das Risiko für ein Blutgerinnsel erhöhen und die Symptome eines Blutgerinnsels siehe "Beeinflussung der Blutgerinnung, Risiko für Gefässerkrankungen" in der Rubrik "Wann ist bei der Einnahme von Feminac 35 Vorsicht geboten?" ).
  • -Weitere schwerwiegende Reaktionen auf die Einnahme von Feminac 35 sowie damit verbundene Symptome sind im Abschnitt  "Tumorerkrankungen" der Rubrik  "Wann ist bei der Einnahme von Feminac 35 Vorsicht geboten?" beschrieben. Bitte lesen Sie diese Abschnitte und befragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin unverzüglich, wenn Sie glauben, dass etwas davon auf Sie zutrifft.
  • -Folgende weitere Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Feminac 35 auftreten:
  • -Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwenderinnen)
  • -Gewichtszunahme, depressive Zustände, veränderter Gemütszustand, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit, Hautausschläge, Spannungsgefühl in der Brust und Brustschmerzen.
  • -Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwenderinnen)
  • -Flüssigkeitsansammlung in den Geweben, Abnahme der Libido, Migräne, Erbrechen, Durchfall, Quaddelbildung auf der Haut, Chloasma (bräunliche Flecken im Gesicht), Vergrösserung der Brust, Zwischenblutungen und Ausbleiben der Zyklusblutung.
  • -Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwenderinnen)
  • -Überempfindlichkeitsreaktionen, Gewichtsabnahme, Beeinträchtigung des Zuckerstoffwechsels, Zunahme der Libido, Schwindel, Zunahme epileptischer Anfälle, Beinkrämpfe, Beschwerden beim Tragen von Kontaktlinsen, Blutdruckanstieg, arterielle und venöse thromboembolische Erkrankungen (z.B. venöse Thrombose, Lungenembolie, Schlaganfall, Herzinfarkt), Lebertumore, Leberentzündung, Gelbsucht, Verstärkung einer Porphyrie (Störungen des Blutfarbstoffaufbaus), schwere Hautreaktionen, Juckreiz, Sekretion aus der Brustwarze, vermehrter Scheidenausfluss und vermehrte Scheideninfektionen (v.a. Pilzinfektionen), Blutgerinnsel in einer Vene oder Arterie, z.B.:
  • -in einem Bein oder Fuss,
  • -in einer Lunge,
  • --Herzinfarkt,
  • --Schlaganfall,
  • --Mini-Schlaganfall oder vorübergehende, einem Schlaganfall ähnelnde Symptome, die als transitorische ischämische Attacke (TIA) bezeichnet werden,
  • --Blutgerinnsel in der Leber, dem Magen/Darm, den Nieren oder dem Auge.
  • -Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Anwenderinnen)
  • -Hörstörungen.
  • -Unter der Anwendung anderer kombinierter Hormonpräparate wurde ausserdem über folgende Symptome bzw. Erkrankungen berichtet: Herpeserkrankungen, Knötchenbildung in der Brust, Brustkrebs, Zervixdysplasie (Veränderung der Gebärmutterhalsschleimhaut), Gebärmutterhalskrebs, Erhöhung der Blutfette, Hörverlust, gutartige Veränderungen an der Leber, Akne, Haarausfall, Menstruationsbeschwerden, Scheideninfektionen, Myome (gutartige Tumoren der Gebärmutter), Flüssigkeitsansammlung in den Geweben (z.B. geschwollene Beine).
  • -Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit „EXP“ bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Nicht über 30°C, vor Licht geschützt in der Originalpackung und für Kinder unerreichbar aufbewahren.
  • -Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
  • -Was ist in Feminac 35 enthalten?
  • -Wirkstoffe
  • -1 Dragée enthält 2 mg Cyproteronacetat und 0,035 mg Ethinylestradiol.
  • -Hilfsstoffe
  • -Laktose, die Farbstoffe E 104 und E 132 sowie weitere Hilfsstoffe.
  • -Wo erhalten Sie Feminac 35? Welche Packungen sind erhältlich?
  • -In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
  • -Es gibt Kalenderpackungen mit 21 Dragées und 3× 21 Dragées.
  • -Zulassungsnummer
  • -56722 (Swissmedic).
  • -Zulassungsinhaberin
  • -Spirig HealthCare AG, 4622 Egerkingen.
  • -Diese Packungsbeilage wurde im Januar 2023 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
  • -Mianserin-Mepha 30/60 Filmtabletten
  • -Was ist Mianserin-Mepha und wann wird es angewendet?
  • -Mianserin-Mepha enthält den Wirkstoff Mianserinhydrochlorid und gehört in die Arzneimittelgruppe der Antidepressiva, mit denen sich depressive Stimmungen - ein Merkmal der Depression - aufhellen lassen. Depressionen äussern sich in Störungen des emotionalen Empfindens und sind mit Symptomen wie z.B. Angst, Schlafstörungen, Rastlosigkeit, Unruhe und Niedergeschlagenheit verbunden.
  • -Während einer Depression finden im Hirn Veränderungen statt. Im Hirn kommunizieren Nervenzellen untereinander mit Hilfe von chemischen Substanzen. Während einer Depression ist die normale Versorgung mit diesen Substanzen reduziert. Antidepressiva beheben diese Mangelzustände und stellen die normale Hirnfunktion wieder her. Generell kann es zwei bis vier Wochen dauern, bis eine Besserung des persönlichen Befindens spürbar wird.
  • -Mianserin-Mepha darf nur auf Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin eingenommen werden.
  • -Was sollte dazu beachtet werden?
  • -Wichtig ist, dass Sie und Ihre Familienangehörigen oder Betreuungspersonen während der Mianserin-Mepha-Behandlung jede Veränderung Ihrer Gemütslage mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin besprechen.
  • -Wann darf Mianserin-Mepha nicht eingenommen/angewendet werden?
  • -Die Therapie mit Mianserin-Mepha kann beim Vorliegen bestimmter Erkrankungen ungeeignet sein. Unterrichten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin vor der Einnahme dieses Arzneimittels, wenn Sie an einem der folgenden Zustände leiden:
  • --Wenn Sie auf den Wirkstoff Mianserinhydrochlorid oder einen anderen Inhaltsstoff von Mianserin-Mepha schon allergisch (überempfindlich) reagiert haben,
  • --Manie (Symptome: Hochstimmung und Überaktivität),
  • --Lebererkrankungen,
  • -wenn Sie Monoaminooxidase-Hemmer (MAO-Hemmer) (z.B. gewisse Arzneimittel gegen Depressionen, Parkinson-Krankheit oder das Antibiotikum Linezolid) einnehmen oder kürzlich eingenommen haben (innerhalb der letzten zwei Wochen).
  • -Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
  • -Mianserin-Mepha soll nicht bei Kindern und Jugendlichen zur Behandlung eingesetzt werden. Sie sollten wissen, dass bei Patienten bzw. Patientinnen unter 18 Jahren, die Arzneimittel wie Mianserin-Mepha einnehmen, ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen besteht, wie Suizidversuch, Suizidgedanken, Selbstverletzung und Feindseligkeit (auffällige Aggression, aggressives Verhalten und Wutausbrüche). In Ihrem Interesse kann es möglich sein, dass Ihnen Ihr Arzt/Ihre Ärztin trotzdem Mianserin-Mepha verschreibt. Wird einem Patienten bzw. einer Patientin unter 18 Jahren Mianserin-Mepha verschrieben und Sie möchten dies besprechen, konsultieren Sie nochmals Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin. Sie sollten ebenfalls Ihren Arzt/Ihre Ärztin konsultieren, falls eines der obenerwähnten Symptome bei Patienten bzw. Patientinnen unter 18 Jahren auftritt oder sich verschlimmert. Aus dieser Altersgruppe resultieren noch keine Langzeit-Sicherheitsergebnisse von Mianserin-Mepha bezüglich Wachstum, Reifung, geistige und Verhaltens-Entwicklung.
  • -Suizid/Suizidgedanken und Depressionsverschlechterung
  • -Wenn Sie depressiv sind und/oder Angstzustände haben kann es vorkommen, dass Sie manchmal Suizidgedanken haben oder Gedanken sich selbst zu verletzen. Diese Gedanken können zu Beginn der Behandlung mit Antidepressiva verstärkt auftreten, da die Arzneimittel Zeit brauchen, um zu wirken. Normalerweise dauert dies etwa 2 Wochen, manchmal aber auch länger.
  • -Es ist wahrscheinlicher, dass Sie diese Gedanken haben:
  • -wenn Sie bereits früher Suizidgedanken hatten oder Gedanken sich selbst zu verletzen.
  • -wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Ergebnisse aus klinischen Studien haben gezeigt, dass ein höheres Risiko für suizidales Verhalten besteht bei Erwachsenen mit psychiatrischen Störungen, die jünger als 25 Jahre alt sind und mit einem Antidepressivum behandelt wurden.
  • -Kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin oder suchen Sie umgehend ein Krankenhaus auf, wenn Sie irgendwann Suizidgedanken haben oder Gedanken sich selbst zu verletzen.
  • -Eventuell ist es hilfreich, wenn Sie einem Verwandten oder nahen Freund erzählen, dass sie depressiv sind und/oder unter Angstzuständen leiden. Bitten Sie ihn diese Packungsbeilage zu lesen. Sie können Ihre Angehörigen bitten Ihnen mitzuteilen, wenn sich Ihre Depression und/oder Ihre Angstgefühle verschlechtern oder wenn sich Ihre Angehörigen über Veränderungen in Ihrem Verhalten Sorgen machen.
  • -Darf Mianserin-Mepha während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen/angewendet werden?
  • -Bei nachgewiesener oder vermuteter Schwangerschaft sowie in der Stillzeit sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin fragen, ob Sie Mianserin-Mepha einnehmen können. Sollten Sie während der Mianserin-Mepha-Einnahme schwanger werden, fragen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, ob Sie mit der Behandlung weiterfahren sollen.
  • -Wie verwenden Sie Mianserin-Mepha?
  • -Halten Sie sich strikt an die von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin verordnete Dosierung. Wenn Sie unsicher sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin. Normalerweise beginnen Sie mit einer tiefen Dosierung (30 mg pro Tag), die dann schrittweise durch den Arzt bzw. die Ärztin, je nach Ihrer Reaktion, bis zur optimalen Tagesdosis erhöht werden kann. Die Behandlung kann nur dann erfolgreich sein, wenn Sie die Filmtabletten jeden Tag einnehmen.
  • -Die Filmtabletten sollten jeden Tag zur selben Zeit, vorzugsweise als Einmaldosis vor dem Schlafengehen, eingenommen werden. Auf Empfehlung Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin hin, können Sie Mianserin-Mepha auch in Teildosen gleichmässig über den Tag verteilt einnehmen (morgens und abends vor dem Schlafengehen). Schlucken Sie die Filmtabletten unzerkaut mit etwas Wasser oder einer anderen Flüssigkeit.
  • -Falls Sie der Meinung sind, dass Ihre Beschwerden verschwunden sind, sollten Sie Mianserin-Mepha nicht ohne vorherige Konsultation Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin absetzen. Wenn die Mianserin-Mepha-Therapie zu früh und zu plötzlich abgebrochen wird, kann sich Ihr Zustand verschlechtern. Sie sollten stets mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin über Ihre Behandlung sprechen. Diese/r wird Sie beraten, wie Sie die Dosierung schrittweise reduzieren können, falls die Therapie beendet werden kann.
  • -Was tun, wenn eine Dosis vergessen wurde?
  • -Falls Sie Mianserin-Mepha einmal täglich einnehmen und diese Dosis vor dem Schlafengehen vergessen haben, nehmen Sie diese nicht am nächsten Morgen ein, weil das sonst zu Müdigkeit oder Schläfrigkeit während des Tages führen kann. Fahren Sie einfach am Abend mit der normalen Dosis weiter.
  • -Falls Sie Mianserin-Mepha in zwei Tagesdosen einnehmen (einmal am Morgen nach dem Frühstück und einmal am Abend zur Schlafenszeit) und eine oder beide Dosen vergessen haben, ist wie folgt vorzugehen:
  • -Haben Sie Ihre Morgendosis vergessen, nehmen Sie diese zusammen mit Ihrer Abenddosis ein.
  • -Haben Sie Ihre Abenddosis vergessen, nehmen Sie diese nicht am nächsten Morgen ein. Fahren Sie einfach mit der normalen Morgen- und Abenddosis weiter.
  • -Haben Sie beide Dosen vergessen, lassen Sie beide ganz weg; am folgenden Tag fahren Sie einfach mit Ihrer normalen Morgen- und Abenddosis fort.
  • -Was tun, wenn versehentlich zu viele Filmtabletten eingenommen wurden?
  • -In diesem Fall ist sofort ein Arzt bzw. eine Ärztin beizuziehen. Die Person sollte so schnell wie möglich erbrechen können. Die wahrscheinlichsten Symptome sind schwere Müdigkeit und Schläfrigkeit. Symptome einer möglichen Überdosierung können sein: Veränderungen des Herzrhythmus (schneller, unregelmässiger Herzschlag) und/oder Ohnmacht. Dies könnten Symptome eines lebensbedrohlichen Zustandes sein, bekannt als Torsade de Pointes.
  • -Wenn Sie die Einnahme von Mianserin-Mepha plötzlich beenden
  • -Obwohl Mianserin-Mepha nicht süchtig macht, kann ein abruptes Beenden der Behandlung Unruhe, Sitzunruhe (Akathisie), Verschlechterung der Depression, Erschöpfung und grosses Verlangen nach dem Arzneimittel verursachen. Deshalb sollte die Dosis allmählich, gemäss den Anweisungen Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin, herabgesetzt werden. Auch nach Beendigung der Behandlung können solche Symptome als Zeichen eines beginnenden Rückfalls auftreten. Wenn Sie mehr zur Anwendung von Mianserin-Mepha wissen möchten, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.
  • -Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
  • -Welche Nebenwirkungen kann Mianserin-Mepha haben?
  • -Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Mianserin-Mepha auftreten:
  • -Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Behandelten)
  • -Schläfrigkeit oder Müdigkeit (meist vorübergehend bei Behandlungsbeginn); Gewichtszunahme; geschwollene Knöchel oder Füsse infolge von Flüssigkeitsansammlungen (Ödeme); erhöhte Leberenzyme
  • -Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1'000 Behandelten)
  • -Niedriger Blutdruck, gekennzeichnet durch Schwindel, Benommenheit oder Ohnmachtsanfälle, besonders bei schnellem Aufstehen; Gelenkschmerzen; Hautausschlag.
  • -Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Behandelten)
  • -Epileptische Anfälle (Konvulsionen); Hypomanie (abnormale Stimmung vergleichbar mit einer Manie, jedoch von geringerer Intensität); Gelbfärbung der Augen oder der Haut, dies kann auf eine Störung der Leberfunktion hinweisen; Langsamer Herzschlag nach der ersten Dosis; Malignes neuroleptisches Syndrom. Die häufigsten Symptome sind: Körpersteifigkeit, unwillkürliche Bewegungen und erhöhte Körpertemperatur. In diesem Fall müssen Sie sofort einen Arzt bzw. eine Ärztin kontaktieren. Unruhige Beine; Brustvergrösserung. In seltenen Fällen tritt unter Mianserin-Mepha ein Mangel an weissen Blutkörperchen oder von Knochenmarkszellen auf, was den Körper anfälliger auf Infektionen macht. Bei Fieber, Halsschmerzen, Geschwüren im Mundbereich oder anderen Infektionssymptomen sollten Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin zu einer Blutbild-Kontrolle aufsuchen. Diese Symptome treten zumeist nach einer Behandlungsdauer von 4-6 Wochen auf und sind nach Absetzen des Arzneimittels im Allgemeinen reversibel.
  • -Einzelfälle
  • -Hepatitis (Entzündung der Leber); Veränderungen des Herzrhythmus (schneller, unregelmässiger Herzschlag) und/oder Ohnmacht, dies könnten Symptome eines lebensbedrohlichen Zustandes sein, bekannt als Torsade de Pointes.
  • -Mianserin-Mepha kann vorübergehende Nebenwirkungen verursachen wie:
  • -Neigung zu Selbstverletzung oder Suizidgedanken. Kontaktieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin oder suchen Sie umgehend ein Krankenhaus auf.
  • -Patienten und Patientinnen mit einer Depression können die folgenden Symptome zeigen, welche mit der Krankheit selbst in Zusammenhang stehen und bei denen es manchmal schwierig festzustellen ist, ob sie aus der Krankheit selbst oder aus der Mianserin-Mepha-Behandlung resultieren:
  • -Verschwommenes Sehen; Mundtrockenheit; Verstopfung; Schwindel; Harnverhalten.
  • -Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
  • -Was ist ferner zu beachten?
  • -Haltbarkeit
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Lagerungshinweis
  • -In der Originalverpackung und nicht über 25°C lagern.
  • +Bei Raumtemperatur (15-25°C) lagern.
  • -Weitere Hinweise
  • -Untersagen Sie anderen Personen die Einnahme Ihres Arzneimittels und nehmen Sie keine Arzneimittel anderer Personen ein.
  • -Informieren Sie jeden Arzt bzw. Ärztin, der/die Sie behandelt, welche Arzneimittel Sie einnehmen. Tragen Sie stets einen Medikamentenpass mit sich, auf dem die von Ihnen eingenommenen Arzneimittel aufgeführt sind. Dies kann bei einem Unfall von grosser Bedeutung sein.
  • -Geben Sie angebrauchte oder nicht mehr benötigte Arzneimittel Ihrer Apotheke zur Entsorgung zurück.
  • -Stellen Sie gegebenenfalls sicher, dass andere Personen, die mit Ihnen zusammenleben oder Sie betreuen, diese Informationen gelesen haben.
  • -Was ist in Mianserin-Mepha enthalten?
  • -Wirkstoffe
  • -Mianserinhydrochlorid.
  • -Hilfsstoffe
  • -Tablettenkern: Calciumhydrogenphosphat-Dihydrat, Methylcellulose, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat, Maisstärke.
  • -Filmüberzug: Hypromellose, mikrokristalline Cellulose, Macrogolstearat, Macrogol 8000, Titandioxid (E171).
  • -Wo erhalten Sie Mianserin-Mepha? Welche Packungen sind erhältlich?
  • +Wo erhalten Sie Carbamid + VAS Widmer? Welche Packungen sind erhältlich?
  • -Mianserin-Mepha 30 mg
  • -Packungen zu 30 und 100 Filmtabletten (mit Bruchrille, teilbar).
  • -Mianserin-Mepha 60 mg
  • -Packungen zu 30 und 100 Filmtabletten (mit Bruchrille, teilbar).
  • +Tuben zu 30 ml und 100 ml.
  • +Herstellerin
  • +Louis Widmer AG, 8952 Schlieren.
  • -56732 (Swissmedic).
  • +38499 (Swissmedic).
  • -Mepha Pharma AG, Basel.
  • -Diese Packungsbeilage wurde im November 2024 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
  • -Interne Versionsnummer: 6.3
  • -
  • +Louis Widmer AG, 8952 Schlieren.
  • +Diese Packungsbeilage wurde im April 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
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