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Home - Patienteninformation zu Jardiance Met 5 mg/500 mg - Änderungen - 23.02.2022
41 Änderungen an Patinfo Jardiance Met 5 mg/500 mg
  • +Bei Patienten mit Typ-2-Diabetes mit bestehender Herz-Kreislauf Erkrankung wie Herzinfarkt, koronare Herzkrankheit, akutes Koronarsyndrom, Schlaganfall, Störung der arteriellen Durchblutung der Extremitäten kann Jardiance Met auch zur Vorbeugung von kardiovaskulären Ereignissen verschrieben und eingenommen werden.
  • -Wann darf Jardiance Met nicht eingenommen werden?
  • +Wann darf Jardiance Met nicht eingenommen / angewendet werden?
  • -·wenn Sie allergisch gegen Empagliflozin, Metformin oder einen sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • -·wenn Sie eine diabetische Ketoazidose (eine Komplikation des Diabetes mit hohen Blutzuckerwerten, schnellem Gewichtsverlust, Übelkeit oder Erbrechen) haben.
  • -·wenn Sie einmal ein diabetisches Koma hatten.
  • +·wenn Sie allergisch gegen Empagliflozin, Metformin oder einen sonstigen Bestandteil dieses Arzneimittels sind.
  • +·wenn Sie eine metabolische Azidose (z.B. Laktatazidose oder diabetische Ketoazidose) (eine Komplikation des Diabetes mit hohen Blutzuckerwerten, schnellem Gewichtsverlust, Übelkeit oder Erbrechen) haben.
  • +·wenn Sie einmal ein diabetisches Präkoma oder Koma hatten.
  • -·wenn Sie schwanger sind oder es werden wollen oder ihr Kind stillen
  • -Wann ist bei der Einnahme von Jardiance Met Vorsicht geboten?
  • +Wann ist bei der Einnahme / Anwendung von Jardiance Met Vorsicht geboten?
  • -·In seltenen Fällen, kann es während der Behandlung zur sogenannten Laktatazidose (Übersäuerung), einer schwerwiegenden Stoffwechselentgleisung kommen, die tödlich verlaufen kann, wenn sie nicht unverzüglich behandelt wird. Beim Auftreten von Symptomen wie Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen mit Muskelkrämpfen, allgemeinem Unwohlsein mit ausgeprägtem Schwächezustand oder starker Beschleunigung der Atmung müssen Sie sofort Ihren Arzt oder Ihre Ärztin konsultieren und das Arzneimittel bis zum Arzttermin absetzen.In den meisten Fällen, in denen eine Laktatazidose aufgetreten ist, hatten die Patienten ein schweres Nierenversagen oder eine sich rasch verschlechternde Nierenfunktion. Das Risiko dafür nimmt z.B. mit zunehmendem Alter oder mit der Einnahme von gewissen Schmerz- und Rheumamitteln (sogenannten nicht-steroidalen Entzündungshemmern) zu. Weitere Risikofaktoren für das Auftreten von Laktatazidose sind: komplizierte oder schlecht eingestellte Zuckerkrankheit, längeres Fasten, schwerer Durchfall oder wiederholtes Erbrechen, Alkoholismus, eingeschränkte Leberfunktion, Störungen der Blutzirkulation, Herzinfarkt oder anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
  • +·In seltenen Fällen, kann es während der Behandlung zur sogenannten Laktatazidose (Übersäuerung), einer schwerwiegenden Stoffwechselentgleisung kommen, die tödlich verlaufen kann, wenn sie nicht unverzüglich behandelt wird. Beim Auftreten von Symptomen wie Erbrechen, Durchfall, Fieber, Bauchschmerzen mit Muskelkrämpfen, allgemeinem Unwohlsein mit ausgeprägtem Schwächezustand oder starker Beschleunigung der Atmung müssen Sie sofort Ihren Arzt oder Ihre Ärztin konsultieren und das Arzneimittel bis zum Arzttermin absetzen.In den meisten Fällen, in denen eine Laktatazidose aufgetreten ist, hatten die Patienten ein schweres Nierenversagen oder eine sich rasch verschlechternde Nierenfunktion. Das Risiko dafür nimmt z.B. mit zunehmendem Alter oder mit der Einnahme von gewissen Arzneimitteln gegen einen zu hohen Blutdruck (Antihypertensiva), zur Wasserausschwemmung (Diuretika) oder gegen Schmerzen und Rheuma (sogenannten nicht-steroidalen Entzündungshemmern) zu. Weitere Risikofaktoren für das Auftreten von Laktatazidose sind: komplizierte oder schlecht eingestellte Zuckerkrankheit, längeres Fasten, schwerer Durchfall oder wiederholtes Erbrechen, Alkoholismus, eingeschränkte Leberfunktion, Störungen der Blutzirkulation, Herzinfarkt oder anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
  • -·wenn Sie eine Nierenerkrankung haben. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird in diesem Fall Ihre Nierenfunktion überwachen.
  • +·weil die Ausscheidung eines Wirkstoffes von Jardiance Met zum grössten Teil über die Nieren erfolgt, wird Ihr Arzt oder Ihre Ärztin während der Behandlung mit Jardiance Met mindestens einmal jährlich oder – falls Sie älter sind und/oder sich Ihre Nierenfunktion verschlechtert – auch häufiger Ihre Nierenfunktion kontrollieren.
  • -Fragen Sie während der Einnahmen von Jardiance Met unbedingt Ihren Arzt resp. Ihre Ärztin um Rat,
  • +·wenn bei Ihnen ein hohes Risiko für zerebrovaskuläre Ereignisse besteht (z.B. Schlaganfall)
  • +·wenn bei Ihnen während der Einnahme von Jardiance Met Symptome wie Schmerzen oder Druckempfindlichkeit, Hautrötung, Schwellungen im Bereich der Genitalien und des Dammes (der Bereich zwischen Genitalien und Anus), Fieber oder Unwohlsein auftreten, beenden Sie die Einnahme von Jardiance Met und setzten Sie sich umgehend mit einem Arzt oder einer Ärztin oder dem nächstgelegenen Krankenhaus in Verbindung.Diese Symptome können Anzeichen für eine seltene, aber lebensbedrohliche bakterielle Infektion sein, die das Gewebe unter der Haut zerstört (auch als nekrotisierende Fasziitis des Perineums oder Fournier Gangrän bezeichnet) und die sofort behandelt werden muss. Fragen Sie während der Einnahmen von Jardiance Met unbedingt Ihren Arzt resp. Ihre Ärztin um Rat,
  • -Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.
  • -Darf Jardiance Met während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
  • -Sie sollten Jardiance Met nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder schwanger werden möchten oder Ihr Kind stillen. Wenn Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen oder Ihr Kind stillen, sprechen Sie bitte vor der Einnahme von Jardiance Met mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin.
  • +Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin, wenn Sie
  • +·an anderen Krankheiten leiden,
  • +·Allergien haben oder
  • +·andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!
  • +Darf Jardiance Met während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?
  • +Jardiance Met sollte in der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Während der Schwangerschaft wird zur Behandlung des Diabetes in der Regel Insulin verordnet. Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder an Ihre Ärztin, wenn Sie schwanger sind, wenn Sie glauben schwanger zu sein oder schwanger werden möchten; er bzw. sie wird Sie zur weiteren Behandlung des Diabetes beraten. Während der Schwangerschaft dürfen Sie Jardiance Met nur mit ausdrücklicher Genehmigung Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin einnehmen.
  • +Da Metformin, einer der in Jardiance Met enthaltenen Wirkstoffe, in die Muttermilch übergeht, sollten Sie Jardiance Met nicht einnehmen, wenn Sie die Absicht haben, Ihr Kind zu stillen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin; er bzw. sie wird Sie zur weiteren Behandlung des Diabetes beraten.
  • -Wenden Sie sich schnellstmöglich an Ihren Arzt/Ihre Ärztin, wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken:
  • -Laktatazidose:
  • +Wenden Sie sich schnellstmöglich an Ihren Arzt / Ihre Ärztin, wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken:
  • +- Laktatazidose:
  • -Ketoazidose
  • +- Ketoazidose
  • +Es wurden Fälle von nekrotisierender Fasziitis des Perineums (auch als Fournier Gangrän bezeichnet) berichtet. Die möglichen Anzeichen hierfür umfassen Schmerzen oder Druckempfindlichkeit, Hautrötung, Schwellungen im Bereich der Genitalien und des Dammes (der Bereich zwischen Genitalien und Anus), Fieber oder Unwohlsein. Beim Auftreten dieser Symptome beenden Sie die Einnahme von Jardiance Met und setzten Sie sich umgehend mit einem Arzt oder einer Ärztin oder dem nächstgelegenen Krankenhaus in Verbindung (siehe auch «Wann ist bei der Einnahme von Jardiance Met Vorsicht geboten?»).
  • +
  • -Niedriger Blutzuckerspiegel (Unterzuckerung, Hypoglykämie), der sehr häufig ist (bei mehr als 1 Behandelten von 10)
  • +- Niedriger Blutzuckerspiegel (Unterzuckerung, Hypoglykämie), der sehr häufig ist (bei mehr als 1 Behandelten von 10)
  • -Harnwegsinfektion, häufig (bei bis zu 1 Behandelten von 10)
  • +- Harnwegsinfektion, häufig (bei bis zu 1 Behandelten von 10)
  • -Übermässiger Verlust von Körperflüssigkeit (Austrocknung, Dehydratation), gelegentlich (bei bis zu 1 Behandelten von 100)
  • +- Übermässiger Verlust von Körperflüssigkeit (Austrocknung, Dehydratation), gelegentlich (bei bis zu 1 Behandelten von 100)
  • -·Veränderung des Geschmacksempfindens.
  • +·Veränderung des Geschmacksempfindens
  • +·Verstopfung
  • +·Durst
  • +·allergische Reaktionen (z.B. Hautrötung (Erythem), Hautausschlag oder juckender Hautausschlag (Nesselsucht))
  • +·Veränderungen des Blutfettspiegels (u.a. Cholesterin)
  • +·Zunahme des Anteils der roten Blutkörperchen im Blut (Hämatokrit)
  • +·verringerte Filtrationsleistung der Nieren
  • +·Blutuntersuchungen können die Nierenfunktion betreffende Veränderungen zeigen (Kreatinin erhöht)
  • -·Hautrötung (Erythem), Juckreiz oder juckender Hautausschlag (Nesselsucht).
  • -Wenden Sie sich schnellstmöglich an Ihren Arzt/Ihre Ärztin, wenn Sie eine der oben erwähnten Nebenwirkungen bemerken.
  • +In Einzelfällen
  • +·Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und Hals, was Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken verursachen kann (Angioödem)
  • +Wenden Sie sich schnellstmöglich an Ihren Arzt / Ihre Ärztin, wenn Sie eine der oben erwähnten Nebenwirkungen bemerken.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Bei Raumtemperatur (15-25 °C) und ausser Reichweite von Kindern lagern.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Lagerungshinweis
  • +Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Bei Raumtemperatur (15-25°C) lagern.
  • -1 Filmtablette 5/500 mg enthält 5 mg Empagliflozin und 500 mg Metforminhydrochlorid sowie Hilfsstoffe.
  • -1 Filmtablette 5/850 mg enthält 5 mg Empagliflozin und 850 mg Metforminhydrochlorid sowie Hilfsstoffe.
  • -1 Filmtablette 5/1000 mg enthält 5 mg Empagliflozin und 1000 mg Metforminhydrochlorid sowie Hilfsstoffe.
  • +Wirkstoffe
  • +Die Wirkstoffe sind Empagliflozin und Metforminhydrochlorid.
  • +1 Filmtablette Jardiance Met 5mg/500mg enthält 5 mg Empagliflozin und 500 mg Metforminhydrochlorid
  • +1 Filmtablette Jardiance Met 5mg/850mg enthält 5 mg Empagliflozin und 850 mg Metforminhydrochlorid.
  • +1 Filmtablette Jardiance Met 5mg/1000mg enthält 5 mg Empagliflozin und 1000 mg Metforminhydrochlorid.
  • +1 Filmtablette Jardiance Met 12,5mg/500mg enthält 12,5 mg Empagliflozin und 500 mg Metforminhydrochlorid
  • +1 Filmtablette Jardiance Met 12,5mg/850mg enthält 12,5 mg Empagliflozin und 850 mg Metforminhydrochlorid.
  • +1 Filmtablette Jardiance Met 12,5mg/1000mg enthält 12,5 mg Empagliflozin und 1000 mg Metforminhydrochlorid.
  • +Hilfsstoffe
  • +Jardiance Met 5 mg/500mg, Jardiance Met 5 mg/850mg, Jardiance Met 5 mg/1000mg:
  • +·Tablettenkern: Maisstärke, Copovidon, Hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat
  • +·Tablettenüberzug: Hypromellose 2910, Macrogol 400, Titandioxid (E171), Talkum, Eisenoxid gelb (E172)
  • +Jardiance Met 12,5 mg/500mg, Jardiance Met 12,5 mg/850mg, Jardiance Met 12,5 mg/1000mg:
  • +·Tablettenkern: Maisstärke, Copovidon, Hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat
  • +·Tablettenüberzug: Hypromellose 2910, Macrogol 400, Titandioxid (E171), Talkum, Eisenoxid schwarz (E172), Eisenoxid rot (E172)
  • -Packungen mit: 60 und 180 [2× 90] Filmtabletten.
  • +Jardiance Met 5/500 mg: Packungen à 60 und 180 [2x 90] Filmtabletten
  • +Jardiance Met 5/850 mg: Packungen à 60 und 180 [2x 90] Filmtabletten
  • +Jardiance Met 5/1000 mg: Packungen à 60 und 180 [2x 90] Filmtabletten
  • +Jardiance Met 12.5/500 mg: Packungen à 60 und 180 [2x 90] Filmtabletten
  • +Jardiance Met 12.5/850 mg: Packungen à 60 und 180 [2x 90] Filmtabletten
  • +Jardiance Met 12.5/1000 mg: Packungen à 60 und 180 [2x 90] Filmtabletten
  • -65570 (Swissmedic).
  • +65570 (Swissmedic)
  • -Boehringer Ingelheim (Schweiz) GmbH, Basel.
  • -Diese Packungsbeilage wurde im Juli 2016 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
  • +Boehringer Ingelheim (Schweiz) GmbH, Basel
  • +Diese Packungsbeilage wurde im Januar 2022 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
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