| 26 Änderungen an Patinfo COLCTAB 0.5 mg |
-COLCTAB® Tabletten
- +COLCTAB Tabletten
-·Wenn Sie allergisch gegen Colchicin oder einen in der Rubrik «Was ist in COLCTAB enthalten?» genannten Hilfsstoffe dieses Arzneimittels sind,
-·bei schlechtem Allgemeinzustand (Polymorbidität),
-·bei schweren Nierenfunktionsstörungen (eGFR < 30 mL/min),
-·bei Lebererkrankungen mit schwerer Einschränkung der Leberfunktion,
-·bei schwerer Herzinsuffizienz,
-·bei schweren Magen- und Darmerkrankungen,
-·wenn Sie gleichzeitig mit bestimmten anderen Arzneimitteln (P-Glycoprotein-Hemmern bzw. starke CYP3A4- Hemmern) behandelt werden. Dazu gehören Arzneimittel, die unter anderen folgende Wirkstoffe enthalten:
-·Amiodaron, Chinidin (Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen)
-·Ketoconazol oder Itraconazol (Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen)
-·Clarithromycin, Erythromycin oder Telithromycin (Antibiotika)
-·Ritonavir, Nelvinavir, Indinavir etc. (Anwendung bei HIV-Infektion)
-·Cyclosporin A (ein Arzneimittel zur Unterdrückung des Immunsystems, wird v.a. angewendet nach Organtransplantationen und bei Autoimmunerkrankungen). Siehe hierzu auch den Abschnitt «Einnahme von COLCTAB zusammen mit anderen Arzneimitteln“.
-·bei Blutbildungsstörungen und Anämien (Blutarmut),
-·während der Schwangerschaft und Stillzeit,
-·bei Kinderwunsch,
-·bei Männern, die bis zu 6 Monate nach Einnahme ein Kind zeugen wollen (Schädigung der Samenzellen).
- +-Wenn Sie allergisch gegen Colchicin oder einen in der Rubrik "Was ist in COLCTAB enthalten?" genannten Hilfsstoffe dieses Arzneimittels sind,
- +bei schlechtem Allgemeinzustand (Polymorbidität),
- +bei schweren Nierenfunktionsstörungen (eGFR < 30 mL/min),
- +bei Lebererkrankungen mit schwerer Einschränkung der Leberfunktion,
- +bei schwerer Herzinsuffizienz,
- +bei schweren Magen- und Darmerkrankungen,
- +wenn Sie gleichzeitig mit bestimmten anderen Arzneimitteln (P-Glycoprotein-Hemmern bzw. starke CYP3A4- Hemmern) behandelt werden. Dazu gehören Arzneimittel, die unter anderen folgende Wirkstoffe enthalten:
- +-Amiodaron, Chinidin (Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen)
- +-Ketoconazol oder Itraconazol (Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen)
- +-Clarithromycin, Erythromycin oder Telithromycin (Antibiotika)
- +-Ritonavir, Nelvinavir, Indinavir etc. (Anwendung bei HIV-Infektion)
- +-Cyclosporin A (ein Arzneimittel zur Unterdrückung des Immunsystems, wird v.a. angewendet nach Organtransplantationen und bei Autoimmunerkrankungen). Siehe hierzu auch den Abschnitt "Einnahme von COLCTAB zusammen mit anderen Arzneimitteln“.
- +bei Blutbildungsstörungen und Anämien (Blutarmut),
- +während der Schwangerschaft und Stillzeit,
- +bei Kinderwunsch,
- +bei Männern, die bis zu 6 Monate nach Einnahme ein Kind zeugen wollen (Schädigung der Samenzellen).
-·wenn Sie eine Funktionsstörung der Leber oder der Nieren haben
-·wenn Sie eine Herz- oder Gefässerkrankung haben
-·wenn Sie Probleme mit dem Verdauungssystem haben
-·wenn Sie älter und geschwächt sind
-·wenn Sie eine Erkrankung des Blutes haben
-·wenn Sie an anderen Krankheiten leiden,
-·wenn Sie Allergien haben,
-·wenn Sie andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.
- +wenn Sie eine Funktionsstörung der Leber oder der Nieren haben
- +wenn Sie eine Herz- oder Gefässerkrankung haben
- +wenn Sie Probleme mit dem Verdauungssystem haben
- +wenn Sie älter und geschwächt sind
- +wenn Sie eine Erkrankung des Blutes haben
- +wenn Sie an anderen Krankheiten leiden,
- +wenn Sie Allergien haben,
- +wenn Sie andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.
-·sogenannten P-Glycoprotein-Hemmern (z.B. Amiodaron, Chinidin, Propafenon, Lansoprazol, Phenothiazine, Tamoxifen, Conivaptan, Dronedaron, Lapatinib, Lopinavir, Ranolazin, Telaprevir, Valspodar, Cyclosporin A) und
-·starken CYP3A4-Hemmern (z.B. Makrolidantibiotika wie Clarithromycin, Erythromycin, Telithromycin, Azithromycin, ausserdem Fluconazol, Itraconazol, Ketoconazol, Indinavir, Nelfinavir, Ritonavir, Saquinavir, Aprepitant).
-·Cyclosporin A oder ähnlich wirkenden Stoffen (Arzneistoffe, welche die Immunreaktion abschwächen), da Nebenwirkungen, insbesondere Muskelschwäche, vermehrt und in stärkerer Form auftreten können. Das Risiko für Muskelschwäche ist auch bei gleichzeitiger Anwendung von Glucocorticoiden erhöht. Bei gleichzeitiger Anwendung des Antibiotikums Clarithromycin mit Colchicin-haltigen Arzneimitteln wurden Todesfälle beschrieben.
- +sogenannten P-Glycoprotein-Hemmern (z.B. Amiodaron, Chinidin, Propafenon, Lansoprazol, Phenothiazine, Tamoxifen, Conivaptan, Dronedaron, Lapatinib, Lopinavir, Ranolazin, Telaprevir, Valspodar, Cyclosporin A) und
- +starken CYP3A4-Hemmern (z.B. Makrolidantibiotika wie Clarithromycin, Erythromycin, Telithromycin, Azithromycin, ausserdem Fluconazol, Itraconazol, Ketoconazol, Indinavir, Nelfinavir, Ritonavir, Saquinavir, Aprepitant).
- +-Cyclosporin A oder ähnlich wirkenden Stoffen (Arzneistoffe, welche die Immunreaktion abschwächen), da Nebenwirkungen, insbesondere Muskelschwäche, vermehrt und in stärkerer Form auftreten können. Das Risiko für Muskelschwäche ist auch bei gleichzeitiger Anwendung von Glucocorticoiden erhöht. Bei gleichzeitiger Anwendung des Antibiotikums Clarithromycin mit Colchicin-haltigen Arzneimitteln wurden Todesfälle beschrieben.
-Die empfohlene Dosis ist 1 bis 1.5 mg Colchicin (eine bis eineinhalb 1 mg Tabletten) pro Tag.Falls diese Dosis nicht ausreicht, können Ihr Arzt oder Ihre Ärztin erwägen, die Dosis schrittweise bis zu 3 mg Colchicin (drei 1 mg Tabletten) pro Tag zu erhöhen.Ihr Arzt oder Ihre Ärztin beurteilen, welche Dosis aufgrund ihres Gesundheitszustandes angemessen ist (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen »).Die empfohlene Dosis kann je nach Verträglichkeit und klinischer Reaktion unter strenger ärztlicher Aufsicht als Einzeldosis oder aufgeteilt in zwei oder mehrere Dosen eingenommen werden.
- +Die empfohlene Dosis ist 1 bis 1.5 mg Colchicin (eine bis eineinhalb 1 mg Tabletten) pro Tag.Falls diese Dosis nicht ausreicht, können Ihr Arzt oder Ihre Ärztin erwägen, die Dosis schrittweise bis zu 3 mg Colchicin (drei 1 mg Tabletten) pro Tag zu erhöhen.Ihr Arzt oder Ihre Ärztin beurteilen, welche Dosis aufgrund ihres Gesundheitszustandes angemessen ist (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).Die empfohlene Dosis kann je nach Verträglichkeit und klinischer Reaktion unter strenger ärztlicher Aufsicht als Einzeldosis oder aufgeteilt in zwei oder mehrere Dosen eingenommen werden.
-Die empfohlene Dosis für Kinder zwischen 5 und 10 Jahren ist 0.5 bis 1 mg Colchicin (eine 0.5 mg Tablette oder eine 1 mg Tablette) pro Tag.Die empfohlene Dosis für Kinder und Jugendliche über 10 Jahren ist 1 bis 1.5 mg Colchicin (eine bis eineinhalb 1 mg Tabletten) pro Tag.Falls diese Dosis nicht ausreicht, können Ihr Arzt oder Ihre Ärztin erwägen, die Dosis schrittweise bis zu 2 mg Colchicin (zwei 1 mg Tabletten) pro Tag zu erhöhen.Das Arzneimittel muss unter strenger ärztlicher Aufsicht verabreicht werden.
- +Die empfohlene Dosis für Kinder zwischen 5 und 10 Jahren ist 0.5 bis 1 mg Colchicin (eine 0.5 mg Tablette oder eine 1 mg Tablette) pro Tag.Die empfohlene Dosis für Kinder und Jugendliche über 10 Jahren ist 1 bis 1.5 mg Colchicin (eine bis eineinhalb 1 mg Tabletten) pro Tag.Falls diese Dosis nicht ausreicht, können Ihr Arzt oder Ihre Ärztin erwägen, die Dosis schrittweise bis zu 2 mg Colchicin (zwei 1 mg Tabletten) pro Tag zu erhöhen.Das Arzneimittel muss unter strenger ärztlicher Aufsicht verabreicht werden.
-Falls Ihre Nierenfunktion leicht oder mässig eingeschränkt ist, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die Dosis gegebenenfalls herabsetzen oder die Dosisintervalle entsprechend verlängern. Bei stark eingeschränkter Nierenfunktion darf Colchicin nicht angewendet werden (siehe Rubrik «Wann darf COLCTAB nicht eingenommen werden»).
- +Falls Ihre Nierenfunktion leicht oder mässig eingeschränkt ist, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die Dosis gegebenenfalls herabsetzen oder die Dosisintervalle entsprechend verlängern. Bei stark eingeschränkter Nierenfunktion darf Colchicin nicht angewendet werden (siehe Rubrik "Wann darf COLCTAB nicht eingenommen werden" ).
-Falls Sie an einer Einschränkung der Leberfunktion leiden, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die Behandlung mit Colchicin besonders sorgfältig überwachen. Bei schwerer Leberfunktionsstörung darf Colchicin nicht angewendet werden (siehe Rubrik «Wann darf COLCTAB nicht eingenommen werden»).
- +Falls Sie an einer Einschränkung der Leberfunktion leiden, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die Behandlung mit Colchicin besonders sorgfältig überwachen. Bei schwerer Leberfunktionsstörung darf Colchicin nicht angewendet werden (siehe Rubrik "Wann darf COLCTAB nicht eingenommen werden" ).
-·2 bis 5 (bis 6,5) Stunden nach der Einnahme treten Brennen und Kratzen im Mund und Rachen, Würgen und Schluckbeschwerden, Durst, Übelkeit und Erbrechen auf. Es folgen andauernder, schmerzhafter Harn- und Stuhldrang (Tenesmen) sowie anfallsweise auftretende, krampfartige Schmerzen (Koliken) mit meist eingezogenem Unterleib.
-·Aufgrund einer schweren, lang andauernden Entzündung im Dünndarm kommt es meist zum Auftreten schleimig, wässriger oder auch blutiger Durchfälle, die zu Salzverlusten mit Ausbildung eines Mangels an Kalium (Hypokaliämie) und Natrium (Hyponatriämie) sowie einer Übersäuerung im Stoffwechsel (metabolische Azidose) führen.
-·Eine häufige Begleiterscheinung der Vergiftung mit Colchicin ist die Präkordialangst, das ist eine mit Angstgefühl verbundene Beklemmung in dem vor dem Herzen liegenden Brustbereich, die auch mit Schmerzen einhergehen kann.
-·Im weiteren Verlauf der Vergiftung treten Blässe, Temperaturabfall, eine bläuliche Verfärbung der Haut und Schleimhäute bei vermindertem Sauerstoffgehalt des Blutes (Zyanose) und Atemnot (Dyspnoe) auf.
-·Weiterhin sind Herzrasen (Tachykardie) sowie ein Blutdruckabfall bis hin zum Kollaps möglich. Seitens des Nervensystems zeigen sich die Vergiftungssymptome in Störungen der Aufnahme von Gefühls- und Sinnesreizen (Sensibilitätsstörungen), Krämpfen und Lähmungserscheinungen. Zudem muss mit einem Ansteigen des Gehirnwasserdruckes (Liquordruckes) gerechnet werden.
- +-2 bis 5 (bis 6,5) Stunden nach der Einnahme treten Brennen und Kratzen im Mund und Rachen, Würgen und Schluckbeschwerden, Durst, Übelkeit und Erbrechen auf. Es folgen andauernder, schmerzhafter Harn- und Stuhldrang (Tenesmen) sowie anfallsweise auftretende, krampfartige Schmerzen (Koliken) mit meist eingezogenem Unterleib.
- +-Aufgrund einer schweren, lang andauernden Entzündung im Dünndarm kommt es meist zum Auftreten schleimig, wässriger oder auch blutiger Durchfälle, die zu Salzverlusten mit Ausbildung eines Mangels an Kalium (Hypokaliämie) und Natrium (Hyponatriämie) sowie einer Übersäuerung im Stoffwechsel (metabolische Azidose) führen.
- +-Eine häufige Begleiterscheinung der Vergiftung mit Colchicin ist die Präkordialangst, das ist eine mit Angstgefühl verbundene Beklemmung in dem vor dem Herzen liegenden Brustbereich, die auch mit Schmerzen einhergehen kann.
- +-Im weiteren Verlauf der Vergiftung treten Blässe, Temperaturabfall, eine bläuliche Verfärbung der Haut und Schleimhäute bei vermindertem Sauerstoffgehalt des Blutes (Zyanose) und Atemnot (Dyspnoe) auf.
- +-Weiterhin sind Herzrasen (Tachykardie) sowie ein Blutdruckabfall bis hin zum Kollaps möglich. Seitens des Nervensystems zeigen sich die Vergiftungssymptome in Störungen der Aufnahme von Gefühls- und Sinnesreizen (Sensibilitätsstörungen), Krämpfen und Lähmungserscheinungen. Zudem muss mit einem Ansteigen des Gehirnwasserdruckes (Liquordruckes) gerechnet werden.
-Haarausfall (Alopezie), Verlängerte muskuläre Anspannung (Myotonie), Muskelschmerzen und Muskelschwäche, Rhabdomyolyse (Zerfall von Muskelgewebe), insbesondere aufgrund einer Wechselwirkung mit cholesterinsenkenden Arzneimitteln (siehe Abschnitt «Einnahme von COLCTAB zusammen mit anderen Arzneimitteln»), Verringerte Anzahl weisser Blutkörperchen im Blut.
- +Haarausfall (Alopezie), Verlängerte muskuläre Anspannung (Myotonie), Muskelschmerzen und Muskelschwäche, Rhabdomyolyse (Zerfall von Muskelgewebe), insbesondere aufgrund einer Wechselwirkung mit cholesterinsenkenden Arzneimitteln (siehe Abschnitt "Einnahme von COLCTAB zusammen mit anderen Arzneimitteln" ), Verringerte Anzahl weisser Blutkörperchen im Blut.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Diese Packungsbeilage wurde im Juni 2023 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
- +Diese Packungsbeilage wurde im Juni 2023 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
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