Was ist Nurofen Junior forte Erdbeer und wann wird es angewendet?Nurofen Junior forte Erdbeer Suspension enthält den Wirkstoff Ibuprofen.
Ibuprofen wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und fiebersenkend.
Nurofen Junior forte Erdbeer ist eine Suspension, die vor allem für die Anwendung bei Kindern bestimmt ist.
Nurofen Junior forte Erdbeer ist auf Verschreibung des Arztes oder Ärztin bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt:
-Fieber wie z.B. bei grippalen Zuständen oder Kinderkrankheiten;
-Schmerzen nach Operationen, Quetschungen, Verstauchungen, Zerrungen;
-Schmerzen nach chirurgischen Eingriffen im Zahn-/Kieferbereich oder beim Zahnen.
-In höheren Dosen lindert Nurofen Junior forte Erdbeer Schmerz und Entzündung beim jugendlichen Gelenkrheuma.
Was sollte dazu beachtet werden?Für Patientinnen und Patienten, die eine natriumarme Diät einhalten müssen, ist zu beachten, dass Nurofen Junior forte Erdbeer 16,97 mg entsprechend 0,74 mmol Natrium pro 15 ml Suspension enthält.
Wann darf Nurofen Junior forte Erdbeer nicht eingenommen werden?Nurofen Junior forte Erdbeer, Suspension, darf in folgenden Fällen nicht angewendet werden:
wenn Sie auf einen der Inhaltsstoffe allergisch reagieren oder nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen Schmerz- oder Rheumamitteln, sogenannten nicht-steroidalen entzündungshemmenden Arzneimitteln Atemnot, allergieähnliche Hautreaktionen hatten;
im letzten Drittel der Schwangerschaft;
bei aktiven oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretene Magen- und/oder Zwölffingerdarmgeschwüre oder Magen-Darm-Blutungen;
bei chronischen entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa);
bei schwerer Einschränkung der Leber- oder Nierenfunktion;
bei schwerer Einschränkung der Herzfunktion;
zur Behandlung von Schmerzen nach einer koronaren Bypassoperation am Herzen (resp. Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine);
bei einer Varizelleninfektion (Windpockeninfektion);
bei Kindern unter 6 Monaten oder unter 5 kg Körpergewicht;
bei Kindern unter 2 Jahren für eine länger dauernde Behandlung von Gelenkrheuma.
Wann ist bei der Einnahme von Nurofen Junior forte Erdbeer Vorsicht geboten?Während der Behandlung mit Nurofen Junior forte Erdbeer können im oberen Magen-Darm-Trakt Schleimhautgeschwüre, selten Blutungen oder in Einzelfällen Perforationen (Magen-Darmdurchbrüche) auftreten. Diese Komplikationen können während der Behandlung jederzeit auch ohne Warnsymptome auftreten. Um dieses Risiko zu verringern, verschreibt Ihr Arzt oder Ihre Ärztin Ihnen die kleinste wirksame Dosis während der kürzest möglichen Therapiedauer. Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie Magenschmerzen haben und einen Zusammenhang mit der Einnahme des Arzneimittels vermuten oder wenn Sie eine Infektion haben – siehe unten unter "Infektionen" .
Für gewisse Schmerzmittel, die sogenannten COX-2-Hemmer, wurde unter hohen Dosierungen und/oder Langzeitbehandlung ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall festgestellt. Auch bei Nurofen Junior forte Erdbeer Suspension kann bei einer hohen Dosis (2400 mg/Tag) dieses Risiko geringfügig erhöht sein. Bei üblicher Dosierung (maximal 1200 mg/Tag) wurde jedoch keine Erhöhung dieses Risikos festgestellt.
Falls Sie bereits einen Herzinfarkt, Schlaganfall oder eine Venenthrombose hatten, wird die Anwendung von Nurofen Junior forte Erdbeer Suspension in hohen Dosen nicht mehr empfohlen. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer und informieren Sie in jedem Fall Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, falls Sie bereits einen Herzinfarkt, Schlaganfall oder eine Venenthrombose hatten, oder falls Sie Risikofaktoren haben (wie hoher Blutdruck, Diabetes (Zuckerkrankheit), hohe Blutfettwerte, Rauchen). Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird entscheiden, ob Sie Nurofen Junior forte Erdbeer Suspension trotzdem anwenden können und welche Dosis für Sie geeignet ist.
Die Einnahme von Nurofen Junior forte Erdbeer Suspension kann die Funktion Ihrer Nieren beeinträchtigen, was zu einer Erhöhung des Blutdrucks und/oder zu Flüssigkeitsansammlungen (Ödemen) führen kann. Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie herzkrank oder nierenkrank sind, falls Sie Arzneimittel gegen Bluthochdruck (z.B. harntreibende Mittel, ACE-Hemmer) einnehmen oder bei einem erhöhten Flüssigkeitsverlust, z.B. durch starkes Schwitzen.
Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen! Das gilt insbesondere für die Einnahme zusammen mit Alkohol.
Vorsicht ist angezeigt bei Patientinnen und Patienten mit einer Vorgeschichte an Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür, bei eingeschränkter Leber-, Nieren- oder Herzfunktion, bei Störungen der Blutgerinnung sowie bei Patientinnen und Patienten, die an Asthma, einer chronischen Entzündung der Nasenschleimhaut (chronischer Schnupfen), allergischen Erkrankungen oder an bestimmten rheumatischen Erkrankungen (Lupus erythematodes oder Kollagenosen) leiden oder litten.
Hautreaktionen: Im Zusammenhang mit der Behandlung mit Ibuprofen wurden schwerwiegende Hautreaktionen berichtet. Das höchste Risiko fu
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