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Home - Fachinformation zu Alkeran 2 mg - Änderungen - 30.01.2026
72 Änderungen an Fachinfo Alkeran 2 mg
  • -Filmtabletten: Cellulosum microcristallinum, Crospovidonum, Silica colloidalis anhydrica,Magnesii staeras,Hypromellosum, Titanium dioxidum (E 171),Macrogolum400.
  • +Filmtabletten: Cellulosum microcristallinum, Crospovidonum, Silica colloidalis anhydrica, Magnesii staeras, Hypromellosum, Titanium dioxidum (E 171), Macrogolum 400.
  • -Praeparatiocryodesiccata: Polyvidonum K 12,Acidum hydrochloricum.
  • -Solvens: Natrii citras (entspricht Natrium 46,9 mg), Propylenglycolum, Ethanolum(96 %) 0.52 mlund Aqua ad solutionem.
  • +Praeparatio cryodesiccata: Polyvidonum K 12, Acidum hydrochloricum.
  • +Solvens: Natrii citras (entspricht Natrium 46,9 mg), Propylenglycolum, Ethanolum (96 %) 0.52 ml und Aqua ad solutionem.
  • -Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung (i.v): Durchstechflaschemit Pulverzu 50 mg Melphalan. Durchstechflaschemit 10 ml Lösungsmittel.
  • +Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung (i.v): Durchstechflasche mit Pulver zu 50 mg Melphalan. Durchstechflasche mit 10 ml Lösungsmittel.
  • -Alkeran wurde im Intervall von 2–6 Wochen entweder allein oder in Kombination mit anderen Zytostatika in einer Dosierung zwischen 8 und 30 mg/m² Körperoberfläche resp. 0,2–0,75 mg/kg KG i.v. verabreicht. Zusätzlich wurde in einigen Therapieschemen Prednisonmiteingeschlossen– dazu sollte die Literatur konsultiert werden. Wird Alkeran als Monotherapie verwendet, ist die übliche Dosierung 0,4 mg/kg (16 mg/m²) i.v. Die Behandlung wird in entsprechenden Intervallen, z.B. alle 4 Wochen wiederholt, vorausgesetzt, dass das periphere Blutbild sich zwischenzeitlich erholt hat.
  • -Bei der hochdosierten i.v. Applikation werden Einzeldosen zwischen 100 und 200 mg/m² Körperoberfläche (ca. 2,5–5,0 mg/kg) verwendet. Wird eine Dosis über 140 mg/m² gewählt, ist die hämopoetische Stammzell-Transplantation unbedingt erforderlich. Ist die Nierenfunktion eingeschränkt, sollte die Dosis um 50% reduziert werden. In Anbetracht der schweren Myelosuppression durch das hochdosierte Alkeran i.v. sollte die Behandlung nur anspezialisiertenZentren und durch Spezialisten durchgeführt werden. Sie wird in der Regel nur bis zum Alter von 60 Jahren angewendet.
  • +Alkeran wurde im Intervall von 2–6 Wochen entweder allein oder in Kombination mit anderen Zytostatika in einer Dosierung zwischen 8 und 30 mg/m² Körperoberfläche resp. 0,2–0,75 mg/kg KG i.v. verabreicht. Zusätzlich wurde in einigen Therapieschemen Prednison miteingeschlossen – dazu sollte die Literatur konsultiert werden. Wird Alkeran als Monotherapie verwendet, ist die übliche Dosierung 0,4 mg/kg (16 mg/m²) i.v. Die Behandlung wird in entsprechenden Intervallen, z.B. alle 4 Wochen wiederholt, vorausgesetzt, dass das periphere Blutbild sich zwischenzeitlich erholt hat.
  • +Bei der hochdosierten i.v. Applikation werden Einzeldosen zwischen 100 und 200 mg/m² Körperoberfläche (ca. 2,5–5,0 mg/kg) verwendet. Wird eine Dosis über 140 mg/m² gewählt, ist die hämopoetische Stammzell-Transplantation unbedingt erforderlich. Ist die Nierenfunktion eingeschränkt, sollte die Dosis um 50% reduziert werden. In Anbetracht der schweren Myelosuppression durch das hochdosierte Alkeran i.v. sollte die Behandlung nur an spezialisierten Zentren und durch Spezialisten durchgeführt werden. Sie wird in der Regel nur bis zum Alter von 60 Jahren angewendet.
  • -Schwangerschaft bei gebärfähigen Frauenund Stillzeit (siehe Abschnitt "Schwangerschaft/Stillzeit" )
  • +Schwangerschaft bei gebärfähigen Frauen und Stillzeit (siehe Abschnitt "Schwangerschaft/Stillzeit" )
  • -Die gleichzeitige Gabe von erythropoesestimulierenden Substanzen oder thromboembolische Ereignisse in der Vorgeschichte erhöhen möglicherweise bei diesen Patienten auch das Thromboserisiko. Daher sollten Erythropoesestimulierende Substanzen oder andere Substanzen, die das Thromboserisiko erhöhen können mit Vorsicht angewendet werden.
  • +Die gleichzeitige Gabe von erythropoesestimulierenden Substanzen oder thromboembolische Ereignisse in der Vorgeschichte erhöhen möglicherweise bei diesen Patienten auch das Thromboserisiko. Daher sollten Erythropoese stimulierende Substanzen oder andere Substanzen, die das Thromboserisiko erhöhen können mit Vorsicht angewendet werden.
  • -Bei mit Melphalan behandelten Patienten wurden Chromosomenaberrationen beobachtet (siehe Abschnitt "Präklinische Daten" )
  • +Bei mit Melphalan behandelten Patienten wurden Chromosomenaberrationen beobachtet (siehe Abschnitt "Präklinische Daten" )
  • -Karzinogenität(sekundäre Primärmalignome)
  • +Karzinogenität (sekundäre Primärmalignome)
  • -Wie andere alkylierende Substanzen ist Melphalan beim Menschen leukämogen, besonders bei Patienten im höheren Lebensalter nach längerer Kombinationstherapie und Radiotherapie.Nach längerer Alkeran-Behandlung wurden akute Leukämien beschrieben beiAmyloidose,malignem Melanom, multiplem Myelom, Makroglobulinämie, Kältehämagglutinationskrankheitund Ovarialkarzinom. Ein Vergleich mit oder ohne Alkylanzien-Therapie – einschliesslich Melphalan – beim Ovarialkarzinom zeigte, dass als Folge der Therapie die Inzidenz akuter Leukämien signifikant erhöht ist(siehe Abschnitt "Präklinische Daten" ).
  • +Wie andere alkylierende Substanzen ist Melphalan beim Menschen leukämogen, besonders bei Patienten im höheren Lebensalter nach längerer Kombinationstherapie und Radiotherapie. Nach längerer Alkeran-Behandlung wurden akute Leukämien beschrieben bei Amyloidose, malignem Melanom, multiplem Myelom, Makroglobulinämie, Kältehämagglutinationskrankheit und Ovarialkarzinom. Ein Vergleich mit oder ohne Alkylanzien-Therapie – einschliesslich Melphalan – beim Ovarialkarzinom zeigte, dass als Folge der Therapie die Inzidenz akuter Leukämien signifikant erhöht ist (siehe Abschnitt "Präklinische Daten" ).
  • -Vor dem Beginn der Behandlung sollte das leukämogene Risiko (AML und MDS)dem potenziellen therapeutischen Nutzen gegenübergestellt werden, vor allem, wenn der Einsatz von Alkeran in Kombination mit Thalidomid oder Lenalidomid und Prednison in Betracht gezogen wird, da nachgewiesen wurde, dass diese Kombinationen das leukämogene Risiko erhöhen. Vor, während und nach der Behandlung muss ärztlicherseits eine regelmässige Überwachung zur Früherkennung einer Krebserkrankung gewährleistet und bei Bedarf eine Therapie eingeleitet werden.
  • +Vor dem Beginn der Behandlung sollte das leukämogene Risiko (AML und MDS) dem potenziellen therapeutischen Nutzen gegenübergestellt werden, vor allem, wenn der Einsatz von Alkeran in Kombination mit Thalidomid oder Lenalidomid und Prednison in Betracht gezogen wird, da nachgewiesen wurde, dass diese Kombinationen das leukämogene Risiko erhöhen. Vor, während und nach der Behandlung muss ärztlicherseits eine regelmässige Überwachung zur Früherkennung einer Krebserkrankung gewährleistet und bei Bedarf eine Therapie eingeleitet werden.
  • -Durch dasbereits erhöhte Risiko für venöse Thromboembolien bei einer Behandlung mit Melphalan in Kombination mit Lenalidomid und Prednison oder in Kombination mit Thalidomid und Prednison oder Dexamethason, werden kombinierte orale Kontrazeptiva nicht empfohlen, da diese das thromboembolische Risiko weiter erhöhen können. Patientinnen, die derzeit kombinierte orale Kontrazeptiva anwenden, sollten auf eine andere zuverlässige Empfängnisverhütungsmethode umstellen (d. h. ovulationshemmende Gestagenmonopräparate wie Desogestrel, Barrieremethode usw.). Das Risiko für eine venöse Thromboembolie bleibt für 4-6 Wochen nach Absetzen eines kombinierten oralen Kontrazeptivums weiter bestehen.
  • +Durch das bereits erhöhte Risiko für venöse Thromboembolien bei einer Behandlung mit Melphalan in Kombination mit Lenalidomid und Prednison oder in Kombination mit Thalidomid und Prednison oder Dexamethason, werden kombinierte orale Kontrazeptiva nicht empfohlen, da diese das thromboembolische Risiko weiter erhöhen können. Patientinnen, die derzeit kombinierte orale Kontrazeptiva anwenden, sollten auf eine andere zuverlässige Empfängnisverhütungsmethode umstellen (d. h. ovulationshemmende Gestagenmonopräparate wie Desogestrel, Barrieremethode usw.). Das Risiko für eine venöse Thromboembolie bleibt für 4-6 Wochen nach Absetzen eines kombinierten oralen Kontrazeptivums weiter bestehen.
  • -Alkeran kann die Fertilität beeinträchtigen. Männern, die mit Alkeran behandelt werden, wird daher empfohlen, während der Behandlung mit Alkeran beim Geschlechtsverkehr Kondome zu benutzenund bis zu 6 Monate danach kein Kind zeugen.Aufgrund der Möglichkeit einer irreversiblen Zeugungsunfähigkeit als Folge der Behandlung mit Melphalanwirdvor Beginn einer Behandlung eine Beratung zur Spermienkonservierung empfohlen. (siehe Abschnitte, "Schwangerschaft, Stillzeit" und "Präklinische Daten" ).
  • -Es wird empfohlen, dass Frauen bis zum Ende der jeweiligen systemischen Exposition oder bis 6 Monate danach Kontrazeptiva anwenden (siehe "Schwangerschaft, Stillzeit" , "Fertilität" ).
  • +Alkeran kann die Fertilität beeinträchtigen. Männern, die mit Alkeran behandelt werden, wird daher empfohlen, während der Behandlung mit Alkeran beim Geschlechtsverkehr Kondome zu benutzen und bis zu 6 Monate danach kein Kind zeugen. Aufgrund der Möglichkeit einer irreversiblen Zeugungsunfähigkeit als Folge der Behandlung mit Melphalan wird vor Beginn einer Behandlung eine Beratung zur Spermienkonservierung empfohlen. (siehe Abschnitte, "Schwangerschaft, Stillzeit" und "Präklinische Daten" ).
  • +Es wird empfohlen, dass Frauen bis zum Ende der jeweiligen systemischen Exposition oder bis 6 Monate danach Kontrazeptiva anwenden (siehe "Schwangerschaft, Stillzeit" , "Fertilität" ).
  • -Die Alkeran-Clearance kann bei Patienten mit Niereninsuffizienz, die auch eine urämische Knochenmarkssuppression haben können, reduziert sein. Eine Dosisreduktion kann daher nötig sein und diese Patienten müssen engmaschig kontrolliert werden (sieheAbschnitt "Dosierung/Anwendung – "Dosierung bei Niereninsuffizienz" ).
  • +Die Alkeran-Clearance kann bei Patienten mit Niereninsuffizienz, die auch eine urämische Knochenmarkssuppression haben können, reduziert sein. Eine Dosisreduktion kann daher nötig sein und diese Patienten müssen engmaschig kontrolliert werden (siehe Abschnitt "Dosierung/Anwendung – "Dosierung bei Niereninsuffizienz" ).
  • -Dieses Arzneimittel enthält 46,9 mg Natrium pro 10 ml Durchstechflasche Lösungsmittel, entsprechend2,35 % der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g. Alkeran Injektion/Infusion gilt als natriumreich. Dies sollte insbesondere bei Patienten mit natriumarmer Diät berücksichtigt werden.
  • +Dieses Arzneimittel enthält 46,9 mg Natrium pro 10 ml Durchstechflasche Lösungsmittel, entsprechend 2,35 % der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g. Alkeran Injektion/Infusion gilt als natriumreich. Dies sollte insbesondere bei Patienten mit natriumarmer Diät berücksichtigt werden.
  • -Dieses Arzneimittel enthält 0,4 g Alkohol (Ethanol) pro 10 ml Durchstechflasche Lösungsmittel entsprechend 0,04g/ml (4 % W/V). Die Menge in 10 ml dieses Arzneimittels entspricht weniger als 10 ml Bier oder 4 ml Wein.
  • +Dieses Arzneimittel enthält 0,4 g Alkohol (Ethanol) pro 10 ml Durchstechflasche Lösungsmittel entsprechend 0,04 g/ml (4 % W/V). Die Menge in 10 ml dieses Arzneimittels entspricht weniger als 10 ml Bier oder 4 ml Wein.
  • -Bei Kindern und Jugendlichen wurde für das Busulfan-Melphalan-Schema berichtet, dass die Gabe von Melphalan innerhalb von 24 Stunden nach der letzten oralen Busulfan-Gabe einen Einfluss auf die Entstehung von Toxizität haben kann.Eine Verringerung der Häufigkeit der Lebervenenverschlusskrankheit und anderer behandlungsbedingter Toxizität wurde bei Patienten beobachtet, wenn zwischen der letzten Busulfan- und der ersten Melphalan-Dosis ein Abstand von mindestens 24 Stunden lag.
  • +Bei Kindern und Jugendlichen wurde für das Busulfan-Melphalan-Schema berichtet, dass die Gabe von Melphalan innerhalb von 24 Stunden nach der letzten oralen Busulfan-Gabe einen Einfluss auf die Entstehung von Toxizität haben kann. Eine Verringerung der Häufigkeit der Lebervenenverschlusskrankheit und anderer behandlungsbedingter Toxizität wurde bei Patienten beobachtet, wenn zwischen der letzten Busulfan- und der ersten Melphalan-Dosis ein Abstand von mindestens 24 Stunden lag.
  • -Wie bei allen zytotoxischen Behandlungen sollten männliche und weibliche Patienten, die Melphalan erhalten, für einen Zeitraum von sechs Monaten nach Beendigung der Behandlung wirksame und zuverlässige Verhütungsmethoden anwenden.Wenn eine Patientin während der Therapie schwanger wird, sollte die Patientin auf das potentielle Risiko für den Fötus hingewiesen werden(siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Wie bei allen zytotoxischen Behandlungen sollten männliche und weibliche Patienten, die Melphalan erhalten, für einen Zeitraum von sechs Monaten nach Beendigung der Behandlung wirksame und zuverlässige Verhütungsmethoden anwenden. Wenn eine Patientin während der Therapie schwanger wird, sollte die Patientin auf das potentielle Risiko für den Fötus hingewiesen werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Für Melphalan liegen keine klinischen Daten zur Anwendung bei Schwangeren vor.: Aufgrund der Ergebnisse in tierexperimentelle Studien sowie der Ähnlichkeit mit anderen alkylierenden Substanzen mit teratogenem Potenzial ist das Risiko von Missbildungen beim Menschen nicht auszuschliessen.Alkeranist während der Schwangerschaft kontraindiziert(siehe "Kontraindikationen" ). Weitere tierexperimentelle Studien haben Hinweise auf Reproduktionstoxizität ergeben (siehe "Präklinische Daten" ).
  • +Für Melphalan liegen keine klinischen Daten zur Anwendung bei Schwangeren vor.: Aufgrund der Ergebnisse in tierexperimentelle Studien sowie der Ähnlichkeit mit anderen alkylierenden Substanzen mit teratogenem Potenzial ist das Risiko von Missbildungen beim Menschen nicht auszuschliessen. Alkeran ist während der Schwangerschaft kontraindiziert (siehe "Kontraindikationen" ). Weitere tierexperimentelle Studien haben Hinweise auf Reproduktionstoxizität ergeben (siehe "Präklinische Daten" ).
  • -Während der Therapie mit Alkeran darfnicht gestillt werden (siehe Abschnitt "Kontraindikationen" ).
  • +Während der Therapie mit Alkeran darf nicht gestillt werden (siehe Abschnitt "Kontraindikationen" ).
  • -Tierexperimentelle Studien haben einen Effekt auf die Fertilität gezeigt (siehe Abschnitt "Präklinische Daten" ). Wie bei jeder zytotoxischen Chemotherapie werden kontrazeptive Massnahmen empfohlen, wenn einer der Partner mit Alkeran behandelt wird (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Tierexperimentelle Studien haben einen Effekt auf die Fertilität gezeigt (siehe Abschnitt "Präklinische Daten" ). Wie bei jeder zytotoxischen Chemotherapie werden kontrazeptive Massnahmen empfohlen, wenn einer der Partner mit Alkeran behandelt wird (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Es wurden keine entsprechenden Studien durchgeführt.Aufgrund der unerwünschten Wirkungen wie Übelkeit und Erbrechen ist beim Lenken von Fahrzeugen und Bedienen von Maschinen Vorsicht geboten.
  • +Es wurden keine entsprechenden Studien durchgeführt. Aufgrund der unerwünschten Wirkungen wie Übelkeit und Erbrechen ist beim Lenken von Fahrzeugen und Bedienen von Maschinen Vorsicht geboten.
  • -Sehr häufig: Leukopenie(≥10%), Thrombozytopenie (≥10%) und Anämie (≥10%).
  • +Sehr häufig: Leukopenie (≥10%), Thrombozytopenie (≥10%) und Anämie (≥10%).
  • -Gelegentlich:Überempfindlichkeit(sieheAbschnitt  "Unerwünschte Wirkungen –Haut und Unterhautzellgewebe" ) mit Symptomen wie Urtikaria, Ödemen, Hautexanthemen und anaphylaktischem Schock nach Verabreichung von Initial- oder Erhaltungsdosis, insbesondere nach intravenöser Applikation.
  • +Gelegentlich: Überempfindlichkeit (siehe Abschnitt  "Unerwünschte Wirkungen – Haut und Unterhautzellgewebe" ) mit Symptomen wie Urtikaria, Ödemen, Hautexanthemen und anaphylaktischem Schock nach Verabreichung von Initial- oder Erhaltungsdosis, insbesondere nach intravenöser Applikation.
  • -Selten: InterstitielleLungenerkrankungund Lungenfibrose (einschliesslich tödlich verlaufender Fälle).
  • +Selten: Interstitielle Lungenerkrankung und Lungenfibrose (einschliesslich tödlich verlaufender Fälle).
  • -Sehr häufig: Übelkeit und Erbrechen (je 30% bei konventioneller Dosis), Durchfall(≥10%), Stomatitis bei hoher Dosierung(≥10%).
  • +Sehr häufig: Übelkeit und Erbrechen (je 30% bei konventioneller Dosis), Durchfall (≥10%), Stomatitis bei hoher Dosierung (≥10%).
  • -Sehr häufig: Alopezie bei hoher Dosierung(≥10%).
  • +Sehr häufig: Alopezie bei hoher Dosierung (≥10%).
  • -Selten: Makulopapulöses Exanthem, Pruritus (sieheAbschnitt "Unerwünschte Wirkungen – "Immunsystem" ).
  • +Selten: Makulopapulöses Exanthem, Pruritus (siehe Abschnitt "Unerwünschte Wirkungen – "Immunsystem" ).
  • -Sehr häufig: Muskelatrophie (≥10%), Muskelfibrose (≥10%), Myalgie (≥10%), erhöhte Kreatin-Phosphokinase im Blut(≥10%).
  • +Sehr häufig: Muskelatrophie (≥10%), Muskelfibrose (≥10%), Myalgie (≥10%), erhöhte Kreatin-Phosphokinase im Blut (≥10%).
  • -Sehr selten:Muskelnekrose, Rhabdomyolyse
  • +Sehr selten: Muskelnekrose, Rhabdomyolyse
  • -Nicht bekannt:Akute Nierenschädigung
  • +Nicht bekannt: Akute Nierenschädigung
  • -Sehr selten:Hemmung der Ovarialfunktion, was bei der Mehrzahl der in der Prämenopause behandelten Patientinnen zu einer Amenorrhö führt, Azoospermie.
  • +Sehr selten: Hemmung der Ovarialfunktion, was bei der Mehrzahl der in der Prämenopause behandelten Patientinnen zu einer Amenorrhö führt, Azoospermie.
  • -Allgemeine Erkrankungen undReaktionen an der Applikationsstelle
  • +Allgemeine Erkrankungen und Reaktionen an der Applikationsstelle
  • -Das Pulverdarf nur mit dem beigepackten Lösungsmittel aufgelöst und die rekonstituierte Lösung nur mit dem unter "Hinweise für die Handhabung" genannten Arzneimittel gemischt werden.
  • +Das Pulver darf nur mit dem beigepackten Lösungsmittel aufgelöst und die rekonstituierte Lösung nur mit dem unter "Hinweise für die Handhabung" genannten Arzneimittel gemischt werden.
  • -Die Herstellung der Alkeran-Injektionslösung erfolgt beieiner Temperatur von etwa 25 °C. Wenn das Lösungs-/Verdünnungsmittel bei kälteren Temperaturen verwendet wird, kann das Alkeran-Pulver sich nicht richtig auflösen und es können nicht aufgelöste Partikel verbleiben.Das Pulverwird mit dem Lösungsmittel aufgelöst. Es werden 10 ml Lösungsmittel in einer Portionschnellzur Trockensubstanz gegeben und sofort kräftig geschüttelt(mindestens 50 Sekunden), bis diese vollständig gelöst ist.Jede Durchstechflasche muss auf diese Weise einzeln rekonstituiert werden. Wenn das Verdünnungsmittel langsam zugegeben und zu spät geschüttelt wird, können sich unauflösliche Partikel bilden. Ebenfalls zu beachten ist, dass beim Schütteln eine erhebliche Menge an sehr kleinen Luftbläschen entstehen kann. Es kann 2 oder 3 Minuten dauern, bis diese Bläschen sich auflösen, da die entstandene Lösung recht zähflüssig ist. Das könnte die Beurteilung erschweren, ob die Lösung klar ist.
  • -Die so hergestellte Lösung enthält 5 mg/ml Melphalan und hat einen pH-Wert von ca. 6,5. Die Lösung hat eine beschränkte Stabilität und sollte daher unmittelbar vor Verwendung hergestellt werden. Nicht verwendete Lösung sollnach einer Stundeentsorgt werden. Die hergestellte Lösung sollte nicht gekühlt werden, da sonst Ausflockungen entstehen.
  • +Die Herstellung der Alkeran-Injektionslösung erfolgt bei einer Temperatur von etwa 25 °C. Wenn das Lösungs-/Verdünnungsmittel bei kälteren Temperaturen verwendet wird, kann das Alkeran-Pulver sich nicht richtig auflösen und es können nicht aufgelöste Partikel verbleiben. Das Pulver wird mit dem Lösungsmittel aufgelöst. Es werden 10 ml Lösungsmittel in einer Portion schnell zur Trockensubstanz gegeben und sofort kräftig geschüttelt (mindestens 50 Sekunden), bis diese vollständig gelöst ist. Jede Durchstechflasche muss auf diese Weise einzeln rekonstituiert werden. Wenn das Verdünnungsmittel langsam zugegeben und zu spät geschüttelt wird, können sich unauflösliche Partikel bilden. Ebenfalls zu beachten ist, dass beim Schütteln eine erhebliche Menge an sehr kleinen Luftbläschen entstehen kann. Es kann 2 oder 3 Minuten dauern, bis diese Bläschen sich auflösen, da die entstandene Lösung recht zähflüssig ist. Das könnte die Beurteilung erschweren, ob die Lösung klar ist.
  • +Die so hergestellte Lösung enthält 5 mg/ml Melphalan und hat einen pH-Wert von ca. 6,5. Die Lösung hat eine beschränkte Stabilität und sollte daher unmittelbar vor Verwendung hergestellt werden. Nicht verwendete Lösung soll nach einer Stunde entsorgt werden. Die hergestellte Lösung sollte nicht gekühlt werden, da sonst Ausflockungen entstehen.
  • -Bei der Handhabung von Alkeran, der Zubereitung der Injektions-/Infusionslösung und der Entsorgung sind die Richtlinien für Zytostatika zu befolgen (für Filmtabletten sieheAbschnitt "Dosierung/Anwendung" ).
  • +Bei der Handhabung von Alkeran, der Zubereitung der Injektions-/Infusionslösung und der Entsorgung sind die Richtlinien für Zytostatika zu befolgen (für Filmtabletten siehe Abschnitt "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung1 Durchstechflasche mit Pulver, Melphalan zu 50 mg1 Durchstechflasche mit 10 ml Lösungsmittel.  (A)
  • +Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung 1 Durchstechflasche mit Pulver, Melphalan zu 50 mg1 Durchstechflasche mit 10 ml Lösungsmittel.  (A)
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