| 72 Änderungen an Fachinfo Zovirax 800 mg |
-Tablettenkern: Mikrokristalline Cellulose, Aluminiummagnesiumsilikat, Carboxymethylstärke-Natrium 10,5 mg/Filmtablette 200 mg, Povidon K30, Magnesiumstearat.
-Filmüberzug: Hypromellose, Titandioxid (E 171), Polyethylenglycol 400, Polyethylenglycol 8000.
-Gesamt-Natriumgehalt: 0,44 mg/Filmtablette zu 200 mg.
- +Tablettenkern: Mikrokristalline Cellulose, Aluminiummagnesiumsilikat, Carboxymethylstärke-Natrium 10,5 mg/Filmtablette 200 mg, Povidon K30, Magnesiumstearat.
- +Filmüberzug: Hypromellose, Titandioxid (E 171), Polyethylenglycol 400, Polyethylenglycol 8000.
- +Gesamt-Natriumgehalt: 0,44 mg/Filmtablette zu 200 mg.
-Sorbitollösung 70% (nicht kristallisierend) 2,25 g/5 mL (entspricht 1,575 g Sorbitol/5 mL), Glycerol, mikrokristalline Cellulose, Hydroxymethylcellulose-Natrium 8,25 mg/5 mL, Methyl-para-hydroxybenzoat (E 218) 5 mg/5 mL, Propyl-para-hydroxybenzoat (E 216) 1 mg/5 mL, Orangenaroma (enthält Benzylalkohol) und gereinigtes Wasser.
-Gesamt-Natriumgehalt: 0,72 mg/5 mL
- +Sorbitollösung 70% (nicht kristallisierend) 2,25 g/5 mL (entspricht 1,575 g Sorbitol/5 mL), Glycerol, mikrokristalline Cellulose, Hydroxymethylcellulose-Natrium 8,25 mg/5 mL, Methyl-para-hydroxybenzoat (E 218) 5 mg/5 mL, Propyl-para-hydroxybenzoat (E 216) 1 mg/5 mL, Orangenaroma (enthält Benzylalkohol) und gereinigtes Wasser.
- +Gesamt-Natriumgehalt: 0,72 mg/5 mL.
-Suspendierbare Filmtabletten zu 200 mg.
-Suspension zu 400 mg/5 mL.
- +Suspendierbare Filmtabletten zu 200 mg.
- +Suspension zu 400 mg/5 mL.
-Herpes zoster-Infekte (Therapiebeginn so früh wie möglich, d.h. innerhalb 72 Stunden) bei Immunkompetenten, vor allem aber bei Immunsupprimierten, bei disseminierten Formen und Zoster ophthalmicus.
- +Herpes zoster-Infekte (Therapiebeginn so früh wie möglich, d.h. innerhalb 72 Stunden) bei Immunkompetenten, vor allem aber bei Immunsupprimierten, bei disseminierten Formen und Zoster ophthalmicus.
-5x 200 mg täglich alle 4 h (8 h Nachtpause).
- +5x 200 mg täglich alle 4 h (8 h Nachtpause).
-4x 200 mg täglich oder 2x 400 mg täglich.
-Manchmal kann auch eine Dosis von 200 mg 3x täglich oder sogar 2x täglich genügen. (Ein periodischer Unterbruch nach 6-12 Monaten Therapie ist empfehlenswert.)
- +4x 200 mg täglich oder 2x 400 mg täglich.
- +Manchmal kann auch eine Dosis von 200 mg 3x täglich oder sogar 2x täglich genügen. (Ein periodischer Unterbruch nach 6-12 Monaten Therapie ist empfehlenswert.)
-4x 200 mg täglich.
- +4x 200 mg täglich.
-4x 400 mg täglich oder i.v. Therapie.
- +4x 400 mg täglich oder i.v. Therapie.
-5x 800 mg täglich über 7 Tage.
- +5x 800 mg täglich über 7 Tage.
-Beim Dosierungsschema 5x 200 mg/Tag ist eine Dosisanpassung nur bei schwerer Nierenfunktionsstörung nötig, nämlich:
-Kreatinin Clearance (mL/min) Dosis (mg) Dosierungsintervall (h)
- +Beim Dosierungsschema 5x 200 mg/Tag ist eine Dosisanpassung nur bei schwerer Nierenfunktionsstörung nötig, nämlich:
- + Kreatinin Clearance (mL/min) Dosis (mg) Dosierungsintervall (h)
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-Beim Dosierungsschema mit 5x 800 mg/Tag ist eine Dosisanpassung nötig bei:
-Kreatinin Clearance (mL/min) Dosis (mg) Dosierungsintervall (h)
- +Beim Dosierungsschema mit 5x 800 mg/Tag ist eine Dosisanpassung nötig bei:
- + Kreatinin Clearance (mL/min) Dosis (mg) Dosierungsintervall (h)
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-Es handelt sich hier um Maximaldosen. Aufgrund der interindividuell stark variierenden Plasmaspiegel, muss unter Umständen bei einzelnen Patienten tiefer dosiert werden. Dies gilt insbesondere für Patienten mit schwerer, dialysepflichtiger Niereninsuffizienz. Am Computermodell durchgeführte Untersuchungen zeigen, dass nach einer "loading dose" von 400 mg eine Erhaltungsdosis von 2x 200 mg genügt, um vergleichbare therapeutische Plasmaspiegel aufrechtzuerhalten.
- +Es handelt sich hier um Maximaldosen. Aufgrund der interindividuell stark variierenden Plasmaspiegel, muss unter Umständen bei einzelnen Patienten tiefer dosiert werden. Dies gilt insbesondere für Patienten mit schwerer, dialysepflichtiger Niereninsuffizienz. Am Computermodell durchgeführte Untersuchungen zeigen, dass nach einer "loading dose" von 400 mg eine Erhaltungsdosis von 2x 200 mg genügt, um vergleichbare therapeutische Plasmaspiegel aufrechtzuerhalten.
-Die Filmtabletten Zovirax können entweder mit etwas Wasser ganz geschluckt oder in mindestens 50 mL Wasser suspendiert und getrunken werden.
- +Die Filmtabletten Zovirax können entweder mit etwas Wasser ganz geschluckt oder in mindestens 50 mL Wasser suspendiert und getrunken werden.
-Zovirax ist kontraindiziert bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Aciclovir, Valaciclovir oder gegenüber einem in Zovirax (Filmtabletten oder Suspension) enthaltenen Hilfsstoff.
- +Zovirax ist kontraindiziert bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit (einschliesslich z.B. SCAR, einer verzögerten T-Zell-vermittelten Überempfindlichkeitsreaktion) gegenüber Aciclovir, Valaciclovir oder gegenüber einem in Zovirax (Filmtabletten oder Suspension) enthaltenen Hilfsstoff.
-Anwendung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und älteren Patienten: Aciclovir wird renal ausgeschieden, daher muss die Dosierung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion reduziert werden (vgl. "Dosierung/Anwendung" ). Bei älteren Patienten besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Nierenfunktionsstörungen, die Notwendigkeit einer Dosisreduktion sollte in dieser Patientengruppe deshalb berücksichtigt werden. Sowohl bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion wie auch bei älteren Patienten besteht ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von neurologischen Störungen, sie sollten daher engmaschig auf Anzeichen für derartige unerwünschte Wirkungen überwacht werden. In den gemeldeten Fällen waren die Störungen im Allgemeinen reversibel nach Absetzen der Behandlung (vgl. "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Hydratationszustand: Es ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten, insbesondere bei Patienten, denen hohe perorale Dosen Aciclovir verabreicht werden.
- +Schwere kutane Arzneimittelreaktionen:
- +Fälle von schwere kutanen Arzneimittelreaktionen (SCARs), einschliesslich toxischer epidermaler Nekrolyse (TEN), Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), akuter generalisierter exanthematöser Pustulosis (AGEP), Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) sowie Erythema multiforme (EM), wurden bei Patienten berichtet, die mit Aciclovir behandelt wurden.
- +Da SCARs lebensbedrohlich oder tödlich sein können, muss beim Auftreten von Anzeichen und Symptomen, die auf SCARs hindeuten, die Behandlung mit Aciclovir unverzüglich abgebrochen und eine alternative Behandlung eingeleitet werden. Patienten, bei denen unter der Anwendung von Valaciclovir oder Aciclovir SCARs aufgetreten sind, dürfen kein Aciclovir oder Valaciclovir mehr erhalten (vgl. "Kontraindikationen" und "Unerwünschte Wirkungen" ).
- +Anwendung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und älteren Patienten:
- +Aciclovir wird renal ausgeschieden, daher muss die Dosierung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion reduziert werden (vgl. "Dosierung/Anwendung" ). Bei älteren Patienten besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Nierenfunktionsstörungen, die Notwendigkeit einer Dosisreduktion sollte in dieser Patientengruppe deshalb berücksichtigt werden. Sowohl bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion wie auch bei älteren Patienten besteht ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von neurologischen Störungen, sie sollten daher engmaschig auf Anzeichen für derartige unerwünschte Wirkungen überwacht werden. In den gemeldeten Fällen waren die Störungen im Allgemeinen reversibel nach Absetzen der Behandlung (vgl. "Unerwünschte Wirkungen" ).
- +Hydratationszustand:
- +Es ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten, insbesondere bei Patienten, denen hohe perorale Dosen Aciclovir verabreicht werden.
-Zovirax Filmtabletten enthalten weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. sie sind nahezu "natriumfrei" .
- +Zovirax Filmtabletten enthalten weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. sie sind nahezu "natriumfrei" .
-Zovirax Suspension enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro 5 mL, d.h. sie ist nahezu "natriumfrei" .
-Die in der Suspension enthaltenen Konservierungsmittel Methyl-para-hydroxybenzoat (E 218) und Propyl-para-hydroxybenzoat (E 216) können allergische Reaktionen, auch Spätreaktionen hervorrufen.
- +Zovirax Suspension enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro 5 mL, d.h. sie ist nahezu "natriumfrei" .
- +Die in der Suspension enthaltenen Konservierungsmittel Methyl-para-hydroxybenzoat (E 218) und Propyl-para-hydroxybenzoat (E 216) können allergische Reaktionen, auch Spätreaktionen hervorrufen.
-Dieses Arzneimittel enthält 1,575 g Sorbitol pro 5 mL Suspension.
- +Dieses Arzneimittel enthält 1,575 g Sorbitol pro 5 mL Suspension.
-Nach einer peroralen Dosierung von 200 mg 5x täglich wurden Aciclovir-Konzentrationen in der Muttermilch gefunden, die 0,6 - 4,1-mal dem Plasmaspiegel entsprechen. Diese Konzentrationen würden den Säugling einer Dosis bis zu 0,3 mg/kg täglich aussetzen. Deshalb sollte Zovirax während der Stillzeit nicht verwendet werden.
- +Nach einer peroralen Dosierung von 200 mg 5x täglich wurden Aciclovir-Konzentrationen in der Muttermilch gefunden, die 0,6 - 4,1-mal dem Plasmaspiegel entsprechen. Diese Konzentrationen würden den Säugling einer Dosis bis zu 0,3 mg/kg täglich aussetzen. Deshalb sollte Zovirax während der Stillzeit nicht verwendet werden.
-Sehr selten: Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Neutropenie.
- +Sehr selten: Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Neutropenie.
-Selten: Lebensbedrohliche Anaphylaxie, Fieber, Angioödeme.
- +Selten: Lebensbedrohliche Anaphylaxie, Fieber, Angioödeme.
-Sehr häufig: Kopfschmerzen (13%).
-Häufig: Schwindel.
-Sehr selten: Agitiertheit, Verwirrtheit, Tremor, Ataxie, Dysarthrie, Halluzinationen, psychotische Symptome, Konvulsionen, Somnolenz, Enzephalopathie (inkl. toxische Enzephalopathie), Koma.
- +Sehr häufig: Kopfschmerzen (13%).
- +Häufig: Schwindel.
- +Sehr selten: Agitiertheit, Verwirrtheit, Tremor, Ataxie, Dysarthrie, Halluzinationen, psychotische Symptome, Konvulsionen, Somnolenz, Enzephalopathie (inkl. toxische Enzephalopathie), Koma.
-Selten: Dyspnoe.
- +Selten: Dyspnoe.
-Häufig: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen.
- +Häufig: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen.
-Selten: Reversibler Anstieg der Leberenzymwerte und des Bilirubins.
-Sehr selten: Gelbsucht, Hepatitis.
- +Selten: Reversibler Anstieg der Leberenzymwerte und des Bilirubins.
- +Sehr selten: Gelbsucht, Hepatitis.
-Häufig: Pruritus, Hautausschlag (einschliesslich Lichtempfindlichkeit).
-Gelegentlich: Urtikaria, vermehrter, diffuser Haarausfall.
- +Häufig: Pruritus, Hautausschlag (einschliesslich Lichtempfindlichkeit).
- +Gelegentlich: Urtikaria, vermehrter, diffuser Haarausfall.
- +Sehr selten: Toxische epidermale Nekrolyse (TEN), Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), akute generalisierte exanthematöse Pustulosis (AGEP), Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), Erythema multiforme (EM) (vgl. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +
-Selten: Anstieg des Blutharnstoffs und des Kreatinins.
-Sehr selten: Akutes Nierenversagen, Nierenschmerzen.
- +Selten: Anstieg des Blutharnstoffs und des Kreatinins.
- +Sehr selten: Akutes Nierenversagen, Nierenschmerzen.
-Sehr selten: Müdigkeit.
- +Sehr selten: Müdigkeit.
-Aciclovir wird im Magen-Darm-Trakt nur teilweise resorbiert. Bei Patienten, die eine einmalige Überdosis von bis zu 20 g Aciclovir einnahmen, traten in der Regel keine toxischen Wirkungen auf. Versehentliche, wiederholte, peroral verabreichte Überdosierungen von Aciclovir über mehrere Tage hatten gastrointestinale Wirkungen (wie Übelkeit und Erbrechen) und neurologische Wirkungen (Kopfschmerzen und Verwirrtheit) zur Folge.
- +Aciclovir wird im Magen-Darm-Trakt nur teilweise resorbiert. Bei Patienten, die eine einmalige Überdosis von bis zu 20 g Aciclovir einnahmen, traten in der Regel keine toxischen Wirkungen auf. Versehentliche, wiederholte, peroral verabreichte Überdosierungen von Aciclovir über mehrere Tage hatten gastrointestinale Wirkungen (wie Übelkeit und Erbrechen) und neurologische Wirkungen (Kopfschmerzen und Verwirrtheit) zur Folge.
-Nach einer 4-stündlichen Dosierung von Aciclovir 200 mg ist im Steady-State Cmax 0,7 µg/mL und Cmin 0,4 µg/mL. Nach entsprechender Dosierung mit 400 mg, bzw. 800 mg 4-stündlich ist Cmax 1,2 µg/mL, bzw. 1,8 µg/mL und Cmin 0,6 µg/mL, bzw. 0,9 µg/mL.
-Tmax wird nach ca. 1,5 h erreicht.
- +Nach einer 4-stündlichen Dosierung von Aciclovir 200 mg ist im Steady-State Cmax 0,7 µg/mL und Cmin 0,4 µg/mL. Nach entsprechender Dosierung mit 400 mg, bzw. 800 mg 4-stündlich ist Cmax 1,2 µg/mL, bzw. 1,8 µg/mL und Cmin 0,6 µg/mL, bzw. 0,9 µg/mL.
- +Tmax wird nach ca. 1,5 h erreicht.
-Die Plasmaproteinbindung ist relativ gering (9-33%) und Interaktionen durch Verdrängung sind nicht anzunehmen. Die Konzentration im Liquor erreicht ca. 50% des Plasmaspiegels und diejenige im Bläscheninhalt herpetischer Hauteffloreszenzen entspricht ungefähr der Plasmakonzentration. Das durchschnittliche Verteilungsvolumen beim Erwachsenen im Steady-State beträgt 48 L/1,73 m2. Aciclovir ist plazentagängig und tritt auch in die Muttermilch über. Die Konzentrationen in der Muttermilch sind höher als die aktuellen Plasmakonzentrationen der Mutter (s. auch "Schwangerschaft/Stillzeit" ).
-Die mittlere ED50 für HSV dürfte bei 0,1 µg/mL und für VZV bei 1 µg/mL liegen.
- +Die Plasmaproteinbindung ist relativ gering (9-33%) und Interaktionen durch Verdrängung sind nicht anzunehmen. Die Konzentration im Liquor erreicht ca. 50% des Plasmaspiegels und diejenige im Bläscheninhalt herpetischer Hauteffloreszenzen entspricht ungefähr der Plasmakonzentration. Das durchschnittliche Verteilungsvolumen beim Erwachsenen im Steady-State beträgt 48 L/1,73 m2. Aciclovir ist plazentagängig und tritt auch in die Muttermilch über. Die Konzentrationen in der Muttermilch sind höher als die aktuellen Plasmakonzentrationen der Mutter (s. auch "Schwangerschaft/Stillzeit" ).
- +Die mittlere ED50 für HSV dürfte bei 0,1 µg/mL und für VZV bei 1 µg/mL liegen.
-Nach intravenöser Applikation von Aciclovir ist beim Erwachsenen die Halbwertszeit ungefähr 2,9 h. Der Hauptanteil von Aciclovir wird unverändert durch die Nieren ausgeschieden. Die renale Aciclovir-Clearance ist wesentlich grösser als die Kreatinin-Clearance, so dass neben der glomerulären Filtration auch eine tubuläre Sekretion an der renalen Ausscheidung des Medikamentes beteiligt sein muss.
-Die extrarenale Elimination beträgt 10% (Q0 = 0,1) und die Gesamtkörper-Clearance 260 ± 81 mL/min/1,73 m2.
- +Nach intravenöser Applikation von Aciclovir ist beim Erwachsenen die Halbwertszeit ungefähr 2,9 h. Der Hauptanteil von Aciclovir wird unverändert durch die Nieren ausgeschieden. Die renale Aciclovir-Clearance ist wesentlich grösser als die Kreatinin-Clearance, so dass neben der glomerulären Filtration auch eine tubuläre Sekretion an der renalen Ausscheidung des Medikamentes beteiligt sein muss.
- +Die extrarenale Elimination beträgt 10% (Q0 = 0,1) und die Gesamtkörper-Clearance 260 ± 81 mL/min/1,73 m2.
-Bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz beträgt die Halbwertszeit 19,5 h und die Halbwertszeit während der Hämodialyse 5,7 h. Der Plasmaspiegel von Aciclovir fällt während der Dialyse um zirka 60%.
- +Bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz beträgt die Halbwertszeit 19,5 h und die Halbwertszeit während der Hämodialyse 5,7 h. Der Plasmaspiegel von Aciclovir fällt während der Dialyse um zirka 60%.
-Filmtabletten zu 200 mg (suspendierbar): 25 (A).
-Suspension: 100 mL (400 mg/5 mL) (inklusive Messlöffel zu 2.5 mL und 5 mL) (A).
- +Filmtabletten zu 200 mg (suspendierbar): 25 (A).
- +Suspension: 100 mL (400 mg/5 mL) (inklusive Messlöffel zu 2.5 mL und 5 mL) (A).
-GlaxoSmithKline AG, 6340 Baar
- +GlaxoSmithKline AG, 6340 Baar
-März 2025
- +Dezember 2025
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