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Home - Fachinformation zu Diflucan 50 mg - Änderungen - 27.01.2026
92 Änderungen an Fachinfo Diflucan 50 mg
  • -Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen à 50 mg/5 ml: aroma aurantii, acidum citricum anhydricum, natrii benzoas (E 211) 11.9 mg/5 ml, gummi xanthanum, titanii dioxidum, saccharum 2.88 g/5 ml, silica colloidalis anhydrica, natrii citras dihydricus (E 331).
  • -Natriumgehalt: 5 ml Suspension zum Einnehmen enthält 5.63 mg Natrium.
  • -Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen à 200 mg/5 ml: aroma aurantii, acidum citricum anhydricum, natrii benzoas (E 211) 11.9 mg/5 ml, gummi xanthanum, titanii dioxidum, saccharum 2.73 g/5 ml, silica colloidalis anhydrica, natrii citras dihydricus (E 331).
  • -Natriumgehalt: 5 ml Suspension zum Einnehmen enthält 5.63 mg Natrium.
  • -Hinweis für Diabetiker
  • -1 Messlöffel zu 5 ml zubereitete Diflucan 50 mg/5 ml Suspension zum Einnehmen enthält 2.88 g Saccharose (corresp. 0.29 BW/5 ml oder 11.5 kcal/5 ml).
  • -1 Messlöffel zu 5 ml zubereitete Diflucan 200 mg/5 ml Suspension zum Einnehmen enthält 2.73 g Saccharose (corresp. 0.27 BW/5 ml oder 10.9 kcal/5 ml).
  • -Infusionslösung: natrii chloridum 9 mg/ml, aqua ad iniectabile q.s.
  • -Natriumgesamtgehalt pro ml: 3.54 mg.
  • -
  • -
  • +Kapseln: Lactosum, Maydis amylum, Silica colloidalis anhydrica, Magnesii stearas, Natrii laurilsulfas.
  • +Kapselhülle:
  • +Diflucan 50 mg, 150 mg: Gelatina, Titanium dioxidum (E 171), Color.: E 131.
  • +Diflucan 200 mg: Gelatina, Titanii dioxidum (E 171), Color.: E 127, E 132.
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Kapseln à 50 mg, 150 mg, 200 mg.
  • -Übliche Dosierung
  • -Indikation Dosierung Empfehlungen
  • -Oropharyngeale Candidiasis Initialdosis 200-400 mg am ersten Tag, gefolgt von 100-200 mg einmal täglich über 7-21 Tage (bis zur Remission). Bei stark immunkompromittierten Patienten kann die Behandlung ggf. über längere Zeit fortgesetzt werden.
  • -Oesophageale Candidose Initialdosis 200-400 mg am ersten Tag, gefolgt von 100-200 mg einmal täglich für 14-30 Tage (bis zur Remission). Bei stark immunkompromittierten Patienten kann die Behandlungsdauer verlängert werden.
  • -Candidämie Initialdosis 800 mg am ersten Tag, gefolgt von 400 mg einmal täglich. Die Behandlungsdauer hängt vom klinischen Ansprechen ab. Im Allgemeinen wird empfohlen, die Behandlung nach der ersten negativen Blutkultur und nach klinischer Besserung noch für weitere 2 Wochen fortzusetzen.
  • -Prophylaxe von Candidainfektionen bei Patienten mit anhaltender Neutropenie 200-400 mg einmal täglich, abhängig vom Risiko des Patienten eine Candidainfektion zu entwickeln. Die Behandlung sollte mehrere Tage vor dem erwarteten Beginn der Neutropenie begonnen und noch über weitere 7 Tage fortgesetzt werden, nachdem die Neutrophilenzahl wieder auf >1000 Zellen/mm3 angestiegen ist.
  • -Rezidivprophylaxe von Schleimhaut-Candidosen bei immunkompromittierten Patienten 100-200 mg einmal täglich oder 200 mg dreimal wöchentlich. Bei Patienten mit chronischer Immunsuppression sollte die Prophylaxe auf unbestimmte Zeit fortgeführt werden.
  • -Atrophische orale Candidiasis bei Gebissträgern 50 mg einmal täglich über 14 Tage. Orale Therapie. Gleichzeitig muss eine antiseptische Behandlung des Gebisses durchgeführt werden.
  • -Akute vaginale Candidiasis 150 mg Fluconazol als orale Einzeldosis. Orale Therapie.
  • -Behandlung und Prophylaxe rezidivierender vaginaler Candidosen 150 mg jeden 3. Tag über insgesamt 3 Dosen (Tag 1, 4 und 7), anschliessend Erhaltungsdosis mit 150 mg einmal wöchentlich für 6 Monate. Orale Therapie.
  • -Behandlung der Kryptokokken-Meningitis Initialdosis von 400 mg an Tag 1, gefolgt von 200-400 mg einmal täglich. Bei lebensbedrohlichen Infektionen kann die Tagesdosis auf 800 mg erhöht werden. Die Behandlungsdauer hängt vom klinischen und mykologischen Ansprechen ab. Sie beträgt in der Regel mindestens 6-8 Wochen.
  • -Rezidivprophylaxe einer Kryptokokken-Meninigitis bei Patienten mit hohem Rezidivrisiko (d.h. HIV-Patienten oder anderweitig immunkompromittierten Patienten) 200 mg einmal täglich. Behandlungsdauer: unbegrenzt.
  • -Dermatomykosen (z.B. Tinea pedis, Tinea corporis, Tinea cruris) und Candidainfektionen der Haut 150 mg einmal pro Woche oder 50 mg einmal täglich über 2-4 Wochen. Bei Tinea pedis kann eine Therapiedauer von bis zu 6 Wochen erforderlich sein.
  • -Pityriasis versicolor 300-400 mg einmal wöchentlich über 1-3 Wochen oder 50 mg einmal täglich über 2-4 Wochen.
  • +Indikation Dosierung Empfehlungen
  • +Oropharyngeale Candidiasis Initialdosis 200-400 mg Bei stark immunkompromittierten
  • + am ersten Tag, gefolgt Patienten kann die Behandlung ggf. über
  • + von 100-200 mg einmal längere Zeit fortgesetzt werden.
  • + täglich über 7-21 Tage
  • + (bis zur Remission).
  • +Oesophageale Candidose Initialdosis 200-400 mg Bei stark immunkompromittierten
  • + am ersten Tag, gefolgt Patienten kann die Behandlungsdauer
  • + von 100-200 mg einmal verlängert werden.
  • + täglich für 14-30 Tage
  • + (bis zur Remission).
  • +Candidämie Initialdosis 800 mg am Die Behandlungsdauer hängt vom
  • + ersten Tag, gefolgt von klinischen Ansprechen ab.Im Allgemeinen
  • + 400 mg einmal täglich. wird empfohlen, die Behandlung nach der
  • + ersten negativen Blutkultur und nach
  • + klinischer Besserung noch für weitere 2
  • + Wochen fortzusetzen.
  • +Prophylaxe von Candidainfektio 200-400 mg einmal Die Behandlung sollte mehrere Tage vor
  • +nen bei Patienten mit täglich, abhängig vom dem erwarteten Beginn der Neutropenie
  • +anhaltender Neutropenie Risiko des Patienten begonnen und noch über weitere 7 Tage
  • + eine Candidainfektion zu fortgesetzt werden, nachdem die
  • + entwickeln. Neutrophilenzahl wieder auf >1000
  • + Zellen/mm3 angestiegen ist.
  • +Rezidivprophylaxe von 100-200 mg einmal Bei Patienten mit chronischer
  • +Schleimhaut-Candidosen bei täglich oder 200 mg Immunsuppression sollte die Prophylaxe
  • +immunkompromittierten dreimal wöchentlich. auf unbestimmte Zeit fortgeführt werden.
  • +Patienten
  • +Atrophische orale Candidiasis 50 mg einmal täglich Orale Therapie. Gleichzeitig muss eine
  • +bei Gebissträgern über 14 Tage. antiseptische Behandlung des Gebisses
  • + durchgeführt werden.
  • +Akute vaginale Candidiasis 150 mg Fluconazol als Orale Therapie.
  • + orale Einzeldosis.
  • +Behandlung und Prophylaxe 150 mg jeden 3. Tag über Orale Therapie.
  • +rezidivierender vaginaler insgesamt 3 Dosen (Tag
  • +Candidosen 1, 4 und 7), anschliessen
  • + d Erhaltungsdosis mit
  • + 150 mg einmal wöchentlich
  • + für 6 Monate.
  • +Behandlung der Kryptokokken-Me Initialdosis von 400 mg Bei lebensbedrohlichen Infektionen kann
  • +ningitis an Tag 1, gefolgt von die Tagesdosis auf 800 mg erhöht
  • + 200-400 mg einmal werden. Die Behandlungsdauer hängt vom
  • + täglich. klinischen und mykologischen Ansprechen
  • + ab. Sie beträgt in der Regel mindestens
  • + 6-8 Wochen.
  • +Rezidivprophylaxe einer 200 mg einmal täglich. Behandlungsdauer: unbegrenzt.
  • +Kryptokokken-Meninigitis bei
  • +Patienten mit hohem
  • +Rezidivrisiko (d.h.
  • +HIV-Patienten oder anderweitig
  • + immunkompromittierten
  • +Patienten)
  • +Dermatomykosen (z.B. Tinea 150 mg einmal pro Woche Bei Tinea pedis kann eine Therapiedauer
  • +pedis, Tinea corporis, Tinea oder 50 mg einmal von bis zu 6 Wochen erforderlich sein.
  • +cruris) und Candidainfektionen täglich über 2-4 Wochen.
  • + der Haut
  • +Pityriasis versicolor 300-400 mg einmal
  • + wöchentlich über 1-3
  • + Wochen oder 50 mg einmal
  • + täglich über 2-4 Wochen.
  • + 
  • +Art der Anwendung
  • +Fluconazol steht sowohl für die orale (Kapseln und Pulver zur Herstellung einer Suspension) als auch für die intravenöse Anwendung (Infusionslösung) zur Verfügung. Die Verabreichungsform hängt vom klinischen Zustand des Patienten ab.
  • +Da die Bioverfügbarkeit bei oraler Gabe jener bei intravenöser Anwendung vergleichbar ist, ist eine Umstellung von der intravenösen auf eine orale Verabreichungsform (bzw. umgekehrt) ohne Dosisanpassung möglich.
  • +Diflucan kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.
  • -Die Dosierung bei Kindern und Jugendlichen erfolgt in Abhängigkeit vom Körpergewicht (siehe unten). Eine maximale Erhaltungsdosis von 400 mg pro Tag sollte dabei nicht überschritten werden. Fluconazol wird grundsätzlich einmal täglich verabreicht.
  • -Es sollte die gemäss Alter, Körpergewicht und Dosis am besten geeignete Darreichungsform und Dosisstärke verordnet werden.
  • -Zur Dosisanpassung bei pädiatrischen Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion siehe Abschnitt «Patienten mit Nierenfunktionsstörungen».
  • +Diflucan Kapseln sind für die Anwendung bei Kindern nicht geeignet. Für Kinder müssen andere Fluconazol-Präparate mit geeigneter galenischer Form (orale Suspension oder Infusionslösung) verwendet werden. Insbesondere ist zu beachten, dass die nachfolgend genannten Dosierungsempfehlungen (in mg/kg) vor allem bei niedrigem Körpergewicht nicht in allen Fällen mit den verfügbaren Dosisstärken der Kapseln umgesetzt werden können.
  • +Die Dosierung bei Kindern und Jugendlichen erfolgt in Abhängigkeit vom Körpergewicht (siehe unten). Eine maximale Erhaltungsdosis von 400 mg pro Tag sollte dabei nicht überschritten werden. Fluconazol wird grundsätzlich einmal täglich verabreicht.
  • +Zur Dosisanpassung bei pädiatrischen Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion siehe Abschnitt "Patienten mit Nierenfunktionsstörungen" .
  • -Kinder bis <12 Jahren
  • -Kinder weisen eine höhere Fluconazol-Clearance auf als Erwachsene (siehe «Pharmakokinetik», Abschnitt «Kinetik spezieller Patientengruppen»). Bei Kindern wird mit einer Dosis von 3, 6 und 12 mg/kg eine vergleichbare Exposition erreicht wie bei Erwachsenen unter Dosen von 100, 200 und 400 mg.
  • -Im Einzelnen werden für Kinder <12 Jahren folgende Dosierungen empfohlen:
  • -Indikation Dosierung Empfehlungen
  • -Invasive Candidosen* 3 Monate und älter: Initialdosis von 25 mg/kg am ersten Tag (nicht mehr als 800 mg), gefolgt von 12 mg/kg einmal täglich (nicht mehr als 400 mg) Geburt bis 3 Monate nach der Geburt und geboren mit Gestationsalter ab 30 Wochen: 25 mg/kg am ersten Tag, gefolgt von 12 mg/kg einmal täglich Geburt bis 3 Monate nach der Geburt und geboren mit Gestationsalter unter 30 Wochen: 25 mg/kg am ersten Tag, gefolgt von 9 mg/kg einmal täglich abhängig vom Schweregrad der Erkrankung. Patienten mit systemischen Candidosen sollten für mindestens 3 Wochen und bis mindestens 2 Wochen nach Abklingen der Symptome behandelt werden.
  • -Candidosen der Schleimhäute 4 Wochen und älter: Initialdosis 6 mg/kg, gefolgt von 3 mg/kg einmal täglich
  • -Prophylaxe von Candidainfektionen bei immunkompromittierten Patienten 4 Wochen und älter: 3-12 mg/kg einmal täglich abhängig von Schweregrad und Dauer der vorliegenden Neutropenie (siehe Dosierung bei Erwachsenen)
  • -Kryptokokkenmeningitis 4 Wochen und älter: 6-12 mg/kg einmal täglich abhängig vom Schweregrad der Erkrankung
  • -Rezidivprophylaxe der Kryptokokkenmeningitis bei Kindern mit hohem Rezidivrisiko 4 Wochen und älter: 6 mg/kg einmal täglich
  • +Jugendliche ab 12 Jahren
  • +Kinder weisen eine höhere Fluconazol-Clearance auf als Erwachsene (siehe "Pharmakokinetik" , Abschnitt "Kinetik spezieller Patientengruppen" ). Bei Kindern wird mit einer Dosis von 3, 6 und 12 mg/kg eine vergleichbare Exposition erreicht wie bei Erwachsenen unter Dosen von 100, 200 und 400 mg. Bei Jugendlichen >12 Jahren muss abhängig von Körpergewicht und Stand der pubertären Entwicklung individuell beurteilt werden, ob für den Patienten die Erwachsenen-Dosis geeignet ist oder eine Dosisanpassung erfolgten muss. Im Falle einer Dosisanpassung werden folgende Dosierungen empfohlen:
  • +Indikation Dosierung Empfehlungen
  • +Invasive Candidosen* Initialdosis von 25 mg/kg am abhängig vom Schweregrad der Erkrankung.
  • + ersten Tag (nicht mehr als Patienten mit systemischen Candidosen
  • + 800 mg), gefolgt von 12 mg/kg sollten für mindestens 3 Wochen und bis
  • + einmal täglich (nicht mehr mindestens 2 Wochen nach Abklingen der
  • + als 400 mg) Symptome behandelt werden
  • +Candidosen der Initialdosis 6 mg/kg,gefolgt
  • +Schleimhäute von 3 mg/kg einmal täglich
  • +Prophylaxe von 3-12 mg/kg einmal täglich abhängig von Schweregrad und Dauer der
  • +Candidainfektionen vorliegenden Neutropenie (siehe Dosierung
  • +bei immunkompromitti bei Erwachsenen)
  • +erten Patienten
  • +Kryptokokkenmeningit 6-12 mg/kg einmal täglich abhängig vom Schweregrad der Erkrankung
  • +is
  • +Rezidivprophylaxe 6 mg/kg einmal täglich
  • +der Kryptokokkenmeni
  • +ngitis bei Kindern
  • +mit hohem Rezidivris
  • +iko
  • -* Für die Behandlung der invasiven Candidosen werden Dosierungsschemata für pädiatrische Patienten empfohlen, um eine systemische Exposition zu erreichen, die mit der von Erwachsenen vergleichbar ist, d.h. um eine AUC0-24 zwischen 400-800 mg*h/l zu halten.
  • -Jugendliche ab 12 Jahren
  • -Bei Jugendlichen muss abhängig von Körpergewicht und Stand der pubertären Entwicklung individuell beurteilt werden, ob für den Patienten die Erwachsenen-Dosis oder die Dosierung für Kinder (siehe oben) geeignet ist.
  • -
  • + 
  • +* Für die Behandlung der invasiven Candidosen wird das Dosierungsschema für pädiatrische Patienten empfohlen, um eine systemische Exposition zu erreichen, die mit der von Erwachsenen vergleichbar ist, d.h. um eine AUC0-24 zwischen 400-800 mg*h/l zu halten.
  • -Im Falle mehrerer Diflucan-Gaben sollten Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion eine Anfangsdosis zwischen 50 und 400 mg erhalten. Danach soll die tägliche Dosis (abhängig von der Indikation) wie folgt angepasst werden.
  • -Kreatinin-Clearance (ml/min) Prozent der empfohlenen Dosis
  • ->50 100%
  • -≤50 (ohne Dialyse) 50%
  • -Hämodialyse 100% nach jeder Hämodialyse
  • +Im Falle mehrerer Diflucan-Gaben sollten Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion eine Anfangsdosis zwischen 50 und 400 mg erhalten. Danach soll die tägliche Dosis (abhängig von der Indikation) wie folgt angepasst werden.
  • +Kreatinin-Clearance (ml/min) Prozent der empfohlenen Dosis
  • +>50 100%
  • +≤50 (ohne Dialyse) 50%
  • +Hämodialyse 100% nach jeder Hämodialyse
  • + 
  • +
  • -Männer: CI(ml/min) = [(140 - Alter) x (Gewicht in kg)] / [72 x Ccr (mg/100 ml)]
  • -Frauen: 0.85 x obiger Wert
  • -
  • -Diese Anpassung in Abhängigkeit von der Kreatinin-Clearance gilt auch für Kinder und Jugendliche (siehe auch Dosierungsempfehlung für «Kinder und Jugendliche»).
  • +(image)
  • +Frauen: 0.85 x obiger Wert
  • +Diese Anpassung in Abhängigkeit von der Kreatinin-Clearance gilt auch für Kinder und Jugendliche (siehe auch Dosierungsempfehlung für "Kinder und Jugendliche" ).
  • -Art der Anwendung
  • -Fluconazol steht sowohl für die orale (Hartkapseln und Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen) als auch für die intravenöse Anwendung (Infusionslösung) zur Verfügung. Die Verabreichungsform hängt vom klinischen Zustand des Patienten ab.
  • -Diflucan i.v. ist als 0.9% NaCl-Lösung erhältlich. Die Infusionslösung kann bis zu einer maximalen Infusionsgeschwindigkeit von 10 ml/min angewandt werden.
  • -Da die Bioverfügbarkeit bei oraler Gabe jener bei intravenöser Anwendung vergleichbar ist, ist eine Umstellung von der intravenösen auf eine orale Verabreichungsform (bzw. umgekehrt) ohne Dosisanpassung möglich.
  • -Diflucan kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.
  • -·bekannte Überempfindlichkeit gegenüber Fluconazol oder einen der Hilfsstoffe von Diflucan sowie gegenüber anderen Azol-Verbindungen.
  • -·gleichzeitige Behandlung mit Arzneimitteln, welche über das Cytochrom P450-Isoenzym CYP3A4 metabolisiert werden und das QT-Intervall verlängern können, wie z.B. Amiodaron, Chinidin, Citalopram, Erythromycin oder Sertindol (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +bekannte Überempfindlichkeit gegenüber Fluconazol oder einen der Hilfsstoffe von Diflucan sowie gegenüber anderen Azol-Verbindungen.
  • +gleichzeitige Behandlung mit Arzneimitteln, welche über das Cytochrom P450-Isoenzym CYP3A4 metabolisiert werden und das QT-Intervall verlängern können, wie z.B. Amiodaron, Chinidin, Erythromycin oder Sertindol (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Die gleichzeitige Behandlung mit solchen Arzneimitteln kann daher kontraindiziert sein (siehe auch «Interaktionen» und «Kontraindikationen»).
  • +Die gleichzeitige Behandlung mit solchen Arzneimitteln kann daher kontraindiziert sein (siehe auch "Interaktionen" und "Kontraindikationen" ).
  • -Es liegen Berichte über kongenitale Anomalien bei Kindern vor, deren Mütter während der Schwangerschaft (insbesondere im ersten Trimester) gegenüber Fluconazol exponiert waren (siehe «Schwangerschaft/Stillzeit»). Auch über Spontanaborte wurde berichtet. Frauen im gebärfähigen Alter sollten daher während der Therapie sowie bis ca. 1 Woche (d.h. 5 bis 6 Halbwertszeiten) nach der letzten Dosis eine zuverlässige Kontrazeptionsmethode anwenden.
  • +Es liegen Berichte über kongenitale Anomalien bei Kindern vor, deren Mütter während der Schwangerschaft (insbesondere im ersten Trimester) gegenüber Fluconazol exponiert waren (siehe "Schwangerschaft/Stillzeit" ). Auch über Spontanaborte wurde berichtet. Frauen im gebärfähigen Alter sollten daher während der Therapie sowie bis ca. 1 Woche (d.h. 5 bis 6 Halbwertszeiten) nach der letzten Dosis eine zuverlässige Kontrazeptionsmethode anwenden.
  • -Unter der Anwendung von Azol-Antimykotika (einschliesslich Fluconazol) wurde über eine Nebennierenrindeninsuffizienz (NNR-Insuffizienz) berichtet. Diese war in den meisten Fällen reversibel. Insbesondere Patienten mit vorbestehenden Risikofaktoren für eine NNR-Insuffizienz sowie solche unter einer systemischen Glucocorticoidtherapie sollten diesbezüglich überwacht werden.
  • +Unter der Anwendung von Azol-Antimykotika (einschliesslich Fluconazol) wurde über eine Nebennierenrinden (NNR)-Insuffizienz berichtet. Diese war in den meisten Fällen reversibel. Insbesondere Patienten mit vorbestehenden Risikofaktoren für eine NNR-Insuffizienz sowie solche unter einer systemischen Glucocorticoidtherapie sollten diesbezüglich überwacht werden.
  • -Bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung sollte Fluconazol mit Vorsicht verabreicht werden (siehe auch «Spezielle Dosierungsanweisungen»).
  • +Bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung sollte Fluconazol mit Vorsicht verabreicht werden (siehe auch "Spezielle Dosierungsanweisungen" ).
  • -Fluconazol ist ein mittelstarker Inhibitor der Cytochrom P450 Isoenzyme CYP2C9 und CYP3A4 sowie ein Inhibitor von Isoenzym CYP2C19. Die Verabreichung von Fluconazol an Patienten, welche gleichzeitig Substanzen einnehmen, die über CYP2C9, CYP2C19 oder CYP3A4 metabolisiert werden, kann zu erhöhten Serumspiegeln dieser Substanzen führen (siehe «Interaktionen»). Wenn diese Substanzen eine geringe therapeutische Breite haben, sollen die Patienten sorgfältig überwacht werden.
  • +Fluconazol ist ein mittelstarker Inhibitor der Cytochrom P450 Isoenzyme CYP2C9 und CYP3A4 sowie ein Inhibitor von Isoenzym CYP2C19. Die Verabreichung von Fluconazol an Patienten, welche gleichzeitig Substanzen einnehmen, die über CYP2C9, CYP2C19 oder CYP3A4 metabolisiert werden, kann zu erhöhten Serumspiegeln dieser Substanzen führen (siehe "Interaktionen" ). Wenn diese Substanzen eine geringe therapeutische Breite haben, sollen die Patienten sorgfältig überwacht werden.
  • -Hilfsstoffe von besonderem Interesse
  • -Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen
  • -Dieses Arzneimittel enthält Saccharose. Patienten mit der seltenen hereditären Fructose/Galactose-Intoleranz, einer Glucose-Galactose-Malabsorption oder einer Sucrase-Isomaltase-Insuffizienz sollten Diflucan Suspension zum Einnehmen nicht anwenden. Kann schädlich für die Zähne sein.
  • -Dieses Arzneimittel enthält 11.9 mg Benzoat pro 5 ml Suspension zum Einnehmen. Benzoat kann Gelbsucht (Gelbfärbung von Haut und Augen) bei Neugeborenen (im Alter bis zu 4 Wochen) verstärken. Eine Zunahme des Bilirubingehalts im Blut nach Verdrängung von Albumin kann einen Neugeborenenikterus verstärken und zu einem Kernikterus (nicht-konjugierte Bilirubinablagerungen im Hirngewebe) führen.
  • -Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosierlöffel (5 ml), d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
  • -Infusionslösung
  • -Diflucan Infusionslösung enthält 1.4 g Natrium pro maximale Tagesdosis (800 mg), entsprechend 70.8% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g. Diflucan, Infusionslösung gilt als natriumreich. Dies sollte insbesondere bei Patienten mit natriumarmer Diät berücksichtigt werden.
  • +Diflucan 50/150/200 mg Kapseln enthalten 49.7/149.1/198.8 mg Lactose pro Kapsel. Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten diese Menge beachten.
  • -Einfluss anderer Substanzen auf die Pharmakokinetik von Fluconazol
  • +Einfluss anderer Arzneimittel auf die Pharmakokinetik von Fluconazol
  • -Die gleichzeitige Verabreichung von Fluconazol mit Rifampicin, einem starken CYP Enzym Induktor, führte zu einer Abnahme der Fluconazol-AUC (Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve) um 25% und zu einer Verkürzung der Halbwertszeit von Fluconazol um 20%. Bei gleichzeitiger Rifampicintherapie kann daher eine Dosiserhöhung von Fluconazol erforderlich sein.
  • -Der Einfluss anderer Enzyminduktoren wurde nicht untersucht. Es ist jedoch davon auszugehen, dass eine Komedikation mit anderen starken CYP3A4-Induktoren (wie z.B. Carbamazepin, Phenytoin, Mitotan, Enzalutamid oder Johanniskraut-Präparaten) zu vergleichbaren Veränderungen führt. Dabei ist zu beachten, dass eine Enzyminduktion über mindestens 4 Wochen nach Absetzen des jeweiligen Induktors anhalten kann.
  • +Die gleichzeitige Verabreichung von Fluconazol mit Rifampicin, einem starken CYP Enzym-Induktor, führte zu einer Abnahme der Fluconazol-AUC (Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve) um 25% und zu einer Verkürzung der Halbwertszeit von Fluconazol um 20%. Bei gleichzeitiger Rifampicintherapie kann daher eine Dosiserhöhung von Fluconazol erforderlich sein.
  • +Der Einfluss anderer Enzyminduktoren wurde nicht untersucht. Es ist jedoch davon auszugehen, dass eine Komedikation mit anderen starken CYP3A4-Induktoren (wie z.B. Carbamazepin, Phenytoin, Mitotan, Enzalutamid oder Johanniskraut-Präparaten) zu vergleichbaren Veränderungen führt. Dabei ist zu beachten, dass eine Enzyminduktion über mindestens 4 Wochen nach Absetzen des jeweiligen Induktors anhalten kann.
  • -Einfluss von Fluconazol auf die Pharmakokinetik anderer Substanzen
  • -Fluconazol kann bei gleichzeitiger Verabreichung zusammen mit Arzneimitteln, die über CYP2C9, CYP2C19 oder CYP3A4 metabolisiert werden, zu erhöhten Serumspiegeln dieser Substanzen führen. Entsprechend kann das Risiko für unerwünschte Wirkungen erhöht sein. Die daraus resultierenden Konsequenzen sind abhängig vom jeweiligen Wirkstoff und dessen therapeutischer Breite. Patienten mit derartigen Komedikationen müssen daher sorgfältig überwacht werden und ggf. ist eine Dosisanpassung in Betracht zu ziehen. Hierbei ist zu beachten, dass die enzyminhibierenden Effekte von Fluconazol aufgrund seiner langen Halbwertszeit 4 bis 5 Tage über das Absetzen hinaus anhalten. Bei gleichzeitiger Verabreichung von Substanzen mit engem therapeutischem Fenster (wie z.B. Ciclosporin) sollten deren Plasmaspiegel daher auch nach Absetzen von Fluconazol überwacht und ggf. die Dosis angepasst werden.
  • +Einfluss von Fluconazol auf die Pharmakokinetik anderer Arzneimittel
  • +Fluconazol kann bei gleichzeitiger Verabreichung zusammen mit Arzneimitteln, die über CYP2C9, CYP2C19 oder CYP3A4 metabolisiert werden, zu erhöhten Serumspiegeln dieser Substanzen führen. Entsprechend kann das Risiko für unerwünschte Wirkungen erhöht sein. Die daraus resultierenden Konsequenzen sind abhängig vom jeweiligen Wirkstoff und dessen therapeutischer Breite. Patienten mit derartigen Komedikationen müssen daher sorgfältig überwacht werden und ggf. ist eine Dosisanpassung in Betracht zu ziehen. Hierbei ist zu beachten, dass die enzyminhibierenden Effekte von Fluconazol aufgrund seiner langen Halbwertszeit 4 bis 5 Tage über das Absetzen hinaus anhalten. Bei gleichzeitiger Verabreichung von Substanzen mit engem therapeutischem Fenster (wie z.B. Ciclosporin) sollten deren Plasmaspiegel daher auch nach Absetzen von Fluconazol überwacht und ggf. die Dosis angepasst werden.
  • -·«kontraindiziert»: Substrate von CYP3A4, CYP2C9 oder CYP2C19 mit potentiell schwerwiegenden und unter Umständen irreversiblen unerwünschten Wirkungen (wie z.B. Torsades de Pointes, Rhabdomyolyse, etc.). Das Arzneimittel darf unter keinen Umständen zusammen mit Fluconazol verabreicht werden (siehe «Kontraindikationen»).
  • -·«nicht empfohlen»: Substrate von CYP3A4, CYP2C9 oder CYP2C19, bei denen erhöhte oder reduzierte Plasmakonzentrationen mit einem deutlich erhöhten Risiko für klinisch relevante unerwünschte Wirkungen einhergehen bzw. bei welchen eine reduzierte Wirksamkeit ein relevantes Risiko für den Patienten darstellt. Eine Anwendung des jeweiligen Arzneimittels während der Behandlung oder in den ersten beiden Wochen nach Absetzen von Fluconazol sollte vermieden werden, sofern nicht der Nutzen die potentiell erhöhten Risiken überwiegt. Falls aufgrund fehlender Alternativen bzw. einer Unverträglichkeit gegenüber den alternativen Wirkstoffen eine gleichzeitige Verabreichung unvermeidbar ist, muss der Patient sorgfältig und engmaschig überwacht und ggf. die Dosierung des gleichzeitig verabreichten Arzneimittels angepasst werden. Für Wirkstoffe, für welche Zielkonzentrationen definiert sind, wird empfohlen, die Plasmakonzentrationen zu überwachen (sogenanntes «Therapeutic Drug Monitoring», TDM).
  • -·«mit Vorsicht anwenden»: Substrate von CYP3A4, CYP2C9 oder CYP2C19, bei denen erhöhte oder reduzierte Plasmakonzentrationen ein klinisch relevantes Risiko darstellen können. Wird das Arzneimittel zusammen mit Fluconazol angewendet, so wird eine sorgfältige Überwachung empfohlen. Für Wirkstoffe, für welche Zielkonzentrationen definiert sind, wird ein TDM empfohlen. Ggf. muss die Dosierung des gleichzeitig verabreichten Arzneimittels angepasst werden.
  • -·«Anwendung möglich»: keine klinisch relevante Interaktion. Eine gleichzeitige Anwendung des Wirkstoffes zusammen mit Fluconazol ist möglich, und eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich.
  • -Art der Empfehlung Beispiele für betroffene Wirkstoffe
  • -kontraindiziert CYP3A4-Substrate, für welche eine QT-verlängernde Wirkung bekannt ist (z.B. Amiodaron, Chinidin, Citalopram, Erythromycin, Sertindol)
  • -nicht empfohlen durch CYP3A4 metabolisierte Ergot-Alkaloide Venetoclax (während der Aufdosierung) Voriconazol verschiedene antineoplastische Wirkstoffe (z.B. Olaparib, Vinca-Alkaloide)
  • -mit Vorsicht (und ggf. unter Dosisanpassung) anwenden Abrocitinib Aprepitant Avanafil kurzwirksame Benzodiazepine (z.B. Midazolam, Triazolam) Calciumantagonisten (z.B. Amlodipin, Felodipin) Carbamazepin Celecoxib Ciclosporin Everolimus Isavuconazol Ivabradin Ivacaftor durch CYP3A4 metabolisierte Glukokortikoide Methadon NSARs (z.B. Diclofenac, Ibuprofen, Naproxen) kurzwirksame Opiate (Alfentanil, Fentanyl) langwirksame Opiate (z.B. Oxycodon) Protonenpumpeninhibitoren Ranolazin Sildenafil Sirolimus Statine Sulfonylharnstoffe Tacrolimus Tadalafil Theophyllin trizyklische Antidepressiva (Amitriptylin, Nortriptylin) Vardenafil Vitamin K-Antagonisten verschiedene antineoplastische Wirkstoffe (z.B. Bortezomib, Cyclophosphamid, Gefitinib, Ibrutinib, Tofacitinib) verschiedene antivirale Wirkstoffe (z.B. Atazanavir, Darunavir, Nevirapin, Tipranavir, Zidovudin) Zopiclon
  • -evtl. Dosisanpassung von Fluconazol erforderlich Bosentan Carbamazepin Johanniskrautpräparate Phenobarbital Phenytoin Rifabutin/Rifampicin
  • +- "kontraindiziert" : Substrate von CYP3A4, CYP2C9 oder CYP2C19 mit potentiell schwerwiegenden und unter Umständen irreversiblen unerwünschten Wirkungen (wie z.B. Torsades de Pointes, Rhabdomyolyse, etc.). Das Arzneimittel darf unter keinen Umständen zusammen mit Fluconazol verabreicht werden (siehe "Kontraindikationen" ).
  • +- "nicht empfohlen" : Substrate von CYP3A4, CYP2C9 oder CYP2C19, bei denen erhöhte oder reduzierte Plasmakonzentrationen mit einem deutlich erhöhten Risiko für klinisch relevante unerwünschte Wirkungen einhergehen bzw. bei welchen eine reduzierte Wirksamkeit ein relevantes Risiko für den Patienten darstellt. Eine Anwendung des jeweiligen Arzneimittels während der Behandlung oder in den ersten beiden Wochen nach Absetzen von Fluconazol sollte vermieden werden, sofern nicht der Nutzen die potentiell erhöhten Risiken überwiegt. Falls aufgrund fehlender Alternativen bzw. einer Unverträglichkeit gegenüber den alternativen Wirkstoffen eine gleichzeitige Verabreichung unvermeidbar ist, muss der Patient sorgfältig und engmaschig überwacht und ggf. die Dosierung des gleichzeitig verabreichten Arzneimittels angepasst werden. Für Wirkstoffe, für welche Zielkonzentrationen definiert sind, wird empfohlen, die Plasmakonzentrationen zu überwachen (sogenanntes "Therapeutic Drug Monitoring" , TDM).
  • +- "mit Vorsicht anwenden" : Substrate von CYP3A4, CYP2C9 oder CYP2C19, bei denen erhöhte oder reduzierte Plasmakonzentrationen ein klinisch relevantes Risiko darstellen können. Wird das Arzneimittel zusammen mit Fluconazol angewendet, so wird eine sorgfältige Überwachung empfohlen. Für Wirkstoffe, für welche Zielkonzentrationen definiert sind, wird ein TDM empfohlen. Ggf. muss die Dosierung des gleichzeitig verabreichten Arzneimittels angepasst werden.
  • +- "Anwendung möglich" : keine klinisch relevante Interaktion. Eine gleichzeitige Anwendung des Wirkstoffes zusammen mit Fluconazol ist möglich, und eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich.
  • +Art der Empfehlung Beispiele für betroffene Wirkstoffe
  • +kontraindiziert CYP3A4-Substrate, für welche eine QT-verlängernde Wirkung bekannt ist (z.B.
  • + Amiodaron, Chinidin, Citalopram, Erythromycin, Sertindol)
  • +nicht empfohlen durch CYP3A4 metabolisierte Ergot-AlkaloideVenetoclax (während der
  • + Aufdosierung)Voriconazolverschiedene antineoplastische Wirkstoffe (z.B.
  • + Olaparib, Vinca-Alkaloide)
  • +mit Vorsicht (und AbrocitinibAprepitantAvanafilkurzwirksame Benzodiazepine (z.B. Midazolam,
  • +ggf. unter Dosisanpa Triazolam)Calciumantagonisten (z.B. Amlodipin, Felodipin)CarbamazepinCelecoxib
  • +ssung) anwenden CiclosporinEverolimusIsavuconazolIvabradinIvacaftordurch CYP3A4
  • + metabolisierte GlukokortikoideMethadonNSARs (z.B. Diclofenac, Ibuprofen,
  • + Naproxen)kurzwirksame Opiate (Alfentanil, Fentanyl)langwirksame Opiate (z.B.
  • + Oxycodon)ProtonenpumpeninhibitorenRanolazinSildenafilSirolimusStatineSulfonylh
  • + arnstoffeTacrolimusTadalafilTheophyllintrizyklische Antidepressiva
  • + (Amitriptylin, Nortriptylin)VardenafilVitamin K-Antagonistenverschiedene
  • + antineoplastische Wirkstoffe (z.B. Bortezomib, Cyclophosphamid, Gefitinib,
  • + Ibrutinib, Tofacitinib)verschiedene antivirale Wirkstoffe (z.B. Atazanavir,
  • + Darunavir, Nevirapin, Tipranavir, Zidovudin)Zopiclon
  • +evtl. Dosisanpassung BosentanCarbamazepinJohanniskrautpräparatePhenobarbitalPhenytoinRifabutin/Rifa
  • + von Fluconazol mpicin
  • +erforderlich
  • + 
  • +
  • -Arzneimittel Behandlungsschema Veränderung der PK-Parametera Empfehlung
  • -Abrocitinib 100 mg Abrocitinib/400 mg Fluconazol an Tag 1 gefolgt von 200 mg Fluconazol QD an Tag 2-7 Abrocitinib und aktive Metabolite: AUC ↑ 2.55 (2.42-2.69) Cmax ↑ 1.23 (1.08-1.42) mit Vorsicht anwenden
  • -Alfentanil 20 µg/kg Alfentanil/400 mg Fluconazol oral Clearance ↓ 55% Vss ↓ 19%b t½ ↑ 67% AUC ↑ 97% mit Vorsicht anwenden
  • - 20 µg/kg Alfentanil/400 mg Fluconazol IV Clearance ↓ 58% Vss ↓ 19% t½ ↑ 80% AUC ↑ 107%
  • -Azithromycin 1200 mg Azithromycin oral/800 mg Fluconazol oral Cmax ↔ AUC ↔ Anwendung möglich
  • -Benzodiazepine (kurzwirksame): mit Vorsicht anwenden
  • -orales Midazolam 7.5 mg Midazolam/400 mg Fluconazol oral AUC ↑ 200% Cmax ↑ 150%↑ 150%
  • - 7.5 mg Midazolam/400 mg Fluconazol IV AUC ↑ 100% Cmax ↑ 100%↑ 150%
  • -Triazolam 0.25 mg Triazolam/50 mg Fluconazol oral QD AUC 1.6 (1.30, 2.34) Cmax 1.47 (1.08, 2.07) t½ 1.3 (1.02, 1.70)
  • - 0.25 mg Triazolam/100 mg Fluconazol oral QD AUC 2.10 (1.42, 3.57) Cmax 1.40 (0.94, 2.34) t½ 1.8 (1.40, 2.29)
  • - 0.25 mg Triazolam/200 mg Fluconazol oral QD AUC 4.40 (2.38, 9.49) Cmax 2.33 (1.33, 4.44)2.30 (1.67, 3.23)
  • -Carbamazepin 400 mg Carbamazepin TID/150 mg Fluconazol QD für 3 Tage Clearance ↓ 50% Serum Carbamazepin Konzentration ↑ 100% mit Vorsicht anwenden
  • -Celecoxib Celecoxib 200 mg mit Fluconazol 200 mg täglich Cmax ↑ 68% AUC ↑ 134% mit Vorsicht anwenden
  • -Ethinylestradiol/ Levonorgestrel (0.03 mg/0.15 mg) (kombiniertes hormonales Kontrazeptivum) nach gleichzeitiger Gabe von 50 mg Fluconazol pro Tag: Ethinylestradiol AUC ↔ Levonorgestrel AUC ↔ Eine Beeinflussung der kontrazeptiven Wirksamkeit ist unwahrscheinlich. Studien mit Kontrazeptiva mit anderen Gestagenkomponenten wurden nicht durchgeführt.
  • - nach gleichzeitiger Gabe von 200 mg Fluconazol pro Tag: Ethinylestradiol AUC ↑ 40% Levonorgestrel AUC ↑ 24%
  • -Fentanyl 5 µg/kg Fentanyl IV an Tag 2/400 mg Fluconazol oral an Tag 1 gefolgt von 200 mg Fluconazol oral an Tag 2 Clearance 0.81 (0.69, 0.95) AUC 1.23 (1.05, 1.45) t½ ↔ mit Vorsicht anwenden
  • -NSARs Flurbiprofen 100 mg Flurbiprofen oral/200 mg Fluconazol oral AUC ↑ 81% Cmax ↑ 23% mit Vorsicht anwenden
  • -Ibuprofen 400 mg Ibuprofen oral/400 mg Fluconazol oral an Tag 1 gefolgt von 200 mg Fluconazol oral Pharmakologisch aktives Isomer [S-(+)-Ibuprofen]: AUC 1.82 (1.72, 1.92) Cmax 1.15 (1.06, 1.24)
  • -Rifabutin 300 mg Rifabutin oral/200 mg Fluconazol oral AUC ↑ 76% Cmax ↑ 91% mit Vorsicht anwenden
  • -Saquinavir 1200 mg Saquinavir oral/200 mg Fluconazol oral QD AUC ↑ 50% Cmax ↑ 56% Clearance ↓ 50% mit Vorsicht anwenden
  • -Tacrolimus 0.1 mg/kg/Tag Tacrolimus IV an Tag 1, gefolgt von 0.15 mg/kg oral BID/100 mg oder 200 mg QD Fluconazol oral Median Ctrough ↑ 40% (100 mg/Tag Fluconazol) und ↑ 210% (200 mg/Tag Fluconazol) mit Vorsicht anwenden
  • -Theophyllin 240 mg Theophyllin oral/100 mg BID Fluconazol während 14 Tage Kel ↓ 19%c Clearance ↓ 18% mit Vorsicht anwenden
  • -Voriconazol Voriconazol oral (400 mg alle 12 h für 1 Tag, dann 200 mg alle 12 h für 2.5 Tage), Fluconazol oral (400 mg an Tag 1, dann 200 mg alle 24 h für 4 Tage) Cmax 1.57 (1.20, 2.07) AUCτ 1.79 (1.41, 2.28) Dosisreduktion und/oder verlängerte Dosierungsintervalle führten nicht zu einer Abnahme der Interaktion. nicht empfohlen
  • -Zidovudin 200 mg Zidovudin oral TID/400 mg Fluconazol oral QD für 7 Tage AUC ↑ 74%, Cmax ↑ 84%, Clearance ↓ 43%, t½ ↑ 128%. mit Vorsicht anwenden
  • +Arzneimittel Behandlungsschema Veränderung der PK-Parame Empfehlung
  • + tera
  • +Abrocitinib 100 mg Abrocitinib/400 Abrocitinib und aktive mit Vorsicht anwenden
  • + mg Fluconazol an Tag 1 Metabolite:AUC ↑ 2.55
  • + gefolgt von 200 mg (2.42-2.69)Cmax ↑ 1.23
  • + Fluconazol QD an Tag 2-7 (1.08-1.42)
  • +Alfentanil 20 µg/kg Alfentanil/400 Clearance ↓ 55%Vss ↓ mit Vorsicht anwenden
  • + mg Fluconazol oral 19%bt½ ↑ 67%AUC ↑ 97%
  • + 20 µg/kg Alfentanil/400 Clearance ↓ 58%Vss ↓
  • + mg Fluconazol IV 19%t½ ↑ 80%AUC ↑ 107%
  • +Azithromycin 1200 mg Azithromycin Cmax ↔AUC ↔ Anwendung möglich
  • + oral/800 mg Fluconazol
  • + oral
  • +Benzodiazepine mit Vorsicht anwenden
  • +(kurzwirksame):
  • +orales Midazolam 7.5 mg Midazolam/400 mg AUC ↑ 200%Cmax ↑ 150%
  • + Fluconazol oral ↑ 150%
  • + 7.5 mg Midazolam/400 mg AUC ↑ 100%Cmax ↑ 100%
  • + Fluconazol IV ↑ 150%
  • +Triazolam 0.25 mg Triazolam/50 mg AUC 1.6 (1.30, 2.34)Cmax
  • + Fluconazol oral QD 1.47 (1.08, 2.07)t½ 1.3
  • + (1.02, 1.70)
  • + 0.25 mg Triazolam/100 AUC 2.10 (1.42, 3.57)Cmax
  • + mg Fluconazol oral QD 1.40 (0.94, 2.34)t½ 1.8
  • + (1.40, 2.29)
  • + 0.25 mg Triazolam/200 AUC 4.40 (2.38, 9.49)Cmax
  • + mg Fluconazol oral QD 2.33 (1.33, 4.44)
  • + 2.30 (1.67, 3.23)
  • +Carbamazepin 400 mg Carbamazepin Clearance ↓ 50%Serum mit Vorsicht anwenden
  • + TID/150 mg Fluconazol Carbamazepin Konzentratio
  • + QD für 3 Tage n ↑ 100%
  • +Celecoxib Celecoxib 200 mg mit Cmax ↑ 68%AUC ↑ 134% mit Vorsicht anwenden
  • + Fluconazol 200 mg
  • + täglich
  • +Ethinylestradiol/ nach gleichzeitiger Ethinylestradiol AUC ↔ Eine Beeinflussung der
  • +Levonorgestrel Gabe von 50 mg Fluconazo Levonorgestrel AUC ↔ kontrazeptiven Wirksamkei
  • +(0.03 mg/0.15 mg) l pro Tag: t ist unwahrscheinlich.St
  • +(kombiniertes udien mit Kontrazeptiva
  • +hormonales Kontrazep mit anderen Gestagenkompo
  • +tivum) nenten wurden nicht
  • + durchgeführt.
  • + nach gleichzeitiger Ethinylestradiol AUC ↑
  • + Gabe von 200 mg 40% Levonorgestrel AUC ↑
  • + Fluconazol pro Tag: 24%
  • +Fentanyl 5 µg/kg Fentanyl IV an Clearance 0.81 (0.69, mit Vorsicht anwenden
  • + Tag 2/400 mg Fluconazol 0.95)AUC 1.23 (1.05,
  • + oral an Tag 1 gefolgt 1.45)t½ ↔
  • + von 200 mg Fluconazol
  • + oral an Tag 2
  • +NSARsFlurbiprofen 100 mg Flurbiprofen AUC ↑ 81%Cmax ↑ 23% mit Vorsicht anwenden
  • + oral/200 mg Fluconazol
  • + oral
  • +Ibuprofen 400 mg Ibuprofen Pharmakologisch aktives
  • + oral/400 mg Fluconazol Isomer [S-(+)-Ibuprofen]:
  • + oral an Tag 1 gefolgt AUC 1.82 (1.72, 1.92)
  • + von 200 mg Fluconazol Cmax 1.15 (1.06, 1.24)
  • + oral
  • +Rifabutin 300 mg Rifabutin AUC ↑ 76%Cmax ↑ 91% mit Vorsicht anwenden
  • + oral/200 mg Fluconazol
  • + oral
  • +Saquinavir 1200 mg Saquinavir AUC ↑ 50%Cmax ↑ 56%Cleara mit Vorsicht anwenden
  • + oral/200 mg Fluconazol nce ↓ 50%
  • + oral QD
  • +Tacrolimus 0.1 mg/kg/Tag Tacrolimus Median Ctrough ↑ 40% mit Vorsicht anwenden
  • + IV an Tag 1, gefolgt (100 mg/Tag Fluconazol)
  • + von 0.15 mg/kg oral und ↑ 210% (200 mg/Tag
  • + BID/100 mg oder 200 mg Fluconazol)
  • + QD Fluconazol oral
  • +Theophyllin 240 mg Theophyllin Kel ↓ 19%cClearance ↓ 18% mit Vorsicht anwenden
  • + oral/100 mg BID
  • + Fluconazol während 14
  • + Tage
  • +Voriconazol Voriconazol oral (400 Cmax 1.57 (1.20, nicht empfohlen
  • + mg alle 12 h für 1 Tag, 2.07)AUCτ 1.79 (1.41,
  • + dann 200 mg alle 12 h 2.28)Dosisreduktion
  • + für 2.5 Tage), Fluconazo und/oder verlängerte
  • + l oral (400 mg an Tag Dosierungsintervalle
  • + 1, dann 200 mg alle 24 führten nicht zu einer
  • + h für 4 Tage) Abnahme der Interaktion.
  • +Zidovudin 200 mg Zidovudin oral AUC ↑ 74%,Cmax ↑ mit Vorsicht anwenden
  • + TID/400 mg Fluconazol 84%,Clearance ↓ 43%,t½ ↑
  • + oral QD für 7 Tage 128%.
  • -a soweit vorhanden: Ratio Test/Referenz (geometric mean changes) mit 90% oder 95%-Konfidenzintervall; sonst Veränderung des jeweiligen Parameters in Prozent.
  • -b «Vss»: Steady-state volume of distribution.
  • -c «kel»: elimination rate constant.
  • -«QD»: einmal täglich, «BID»: zweimal täglich, «TID»: dreimal täglich.
  • + 
  • +a soweit vorhanden: Ratio Test/Referenz (geometric mean changes) mit 90% oder 95%-Konfidenzintervall; sonst Veränderung des jeweiligen Parameters in Prozent.
  • +b "Vss" : Steady-state volume of distribution.
  • +c "kel" : elimination rate constant.
  • +"QD" : einmal täglich, "BID" : zweimal täglich, "TID" : dreimal täglich.
  • -Die Anwendung von Fluconazol während der Schwangerschaft sollte vermieden werden, sofern nicht schwere bzw. potentiell lebensbedrohliche Pilzinfektionen vorliegen, bei denen der erwartete Nutzen das mögliche Risiko für den Feten überwiegt. Vor Beginn der Therapie sollte eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden (zur Anwendung bei Frauen im gebärfähigen Alter siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Es liegen Berichte über multiple kongenitale Anomalien bei Kindern vor, deren Mütter während der Schwangerschaft (insbesondere im ersten Trimester) über drei Monate oder länger mit hohen Fluconazoldosen (400-800 mg/Tag) behandelt worden waren. Es handelt sich dabei um ein charakteristisches seltenes Muster von Missbildungen, welches die folgenden Anomalien beinhaltete: Brachyzephalie, Gaumenspalten und andere Gesichtsfehlbildungen, anormale Entwicklung des Schädeldaches, lange Knochen, dünne Rippen, Verkrümmung des Femurs und Arthrogryposis sowie kongenitale Herzfehler. Ein Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Fluconazol und diesen unerwünschten Ereignissen kann nicht ausgeschlossen werden.
  • -Auch bei Kindern, deren Mütter im ersten Trimester nur mit 150 mg Fluconazol als Einmaldosis oder Mehrfachdosis behandelt worden waren, liegen Berichte über Spontanaborte und kongenitale Anomalien (insbesondere des Herz-Kreislauf-Systems) vor.
  • -In Tierstudien kam es unter maternaltoxischen Dosierungen ebenfalls zu unerwünschten Wirkungen beim Feten (siehe «Präklinische Daten»).
  • +Die Anwendung von Fluconazol während der Schwangerschaft sollte vermieden werden, sofern nicht schwere bzw. potentiell lebensbedrohliche Pilzinfektionen vorliegen, bei denen der erwartete Nutzen das mögliche Risiko für den Feten überwiegt. Vor Beginn der Therapie sollte eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden. (zur Anwendung bei Frauen im gebärfähigen Alter siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Es liegen Berichte über multiple kongenitale Anomalien bei Kindern vor, deren Mütter während der Schwangerschaft (insbesondere im ersten Trimester) über drei Monate oder länger mit hohen Fluconazoldosen (400-800 mg/Tag) behandelt worden waren. Es handelt sich dabei um ein charakteristisches seltenes Muster von Missbildungen, welches die folgenden Anomalien beinhaltete: Brachyzephalie, Gaumenspalten und andere Gesichtsfehlbildungen, anormale Entwicklung des Schädeldaches, lange Knochen, dünne Rippen, Verkrümmung des Femurs und Arthrogryposis sowie kongenitale Herzfehler. Ein Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Fluconazol und diesen unerwünschten Ereignissen kann nicht ausgeschlossen werden.
  • +Auch bei Kindern, deren Mütter im ersten Trimester nur mit 150 mg Fluconazol als Einmaldosis oder Mehrfachdosis behandelt worden waren, liegen Berichte über Spontanaborte und kongenitale Anomalien (insbesondere des Herz-Kreislauf-Systems) vor.
  • +In Tierstudien kam es unter maternaltoxischen Dosierungen ebenfalls zu unerwünschten Wirkungen beim Feten (siehe "Präklinische Daten" ).
  • -Fluconazol tritt in die Muttermilch über. In der Muttermilch wurden ähnlich hohe Fluconazol-Konzentrationen wie im Plasma festgestellt (siehe «Pharmakokinetik»). Die geschätzte tägliche Fluconazol-Aufnahme des Säuglings über die Muttermilch beträgt (bei einer Muttermilchaufnahme von 150 ml/kg/Tag) ungefähr 40% der empfohlenen neonatalen Dosis (für unter 2 Wochen alte Säuglinge) bzw. 13% der empfohlenen Dosis für Säuglinge mit Schleimhaut-Candidose.
  • -Während der Anwendung von Fluconazol, insbesondere in hohen Dosen, wird das Stillen nicht empfohlen. Nach einer Einzeldosis von 150 mg Fluconazol kann hingegen weiter gestillt werden. Es wird jedoch empfohlen, während der ersten 48 Stunden nach der Einnahme die Milch abzupumpen und zu verwerfen.
  • +Fluconazol tritt in die Muttermilch über. In der Muttermilch wurden ähnlich hohe Fluconazol-Konzentrationen wie im Plasma festgestellt (siehe "Pharmakokinetik" ). Die geschätzte tägliche Fluconazol-Aufnahme des Säuglings über die Muttermilch beträgt (bei einer Muttermilchaufnahme von 150 ml/kg/Tag) ungefähr 40% der empfohlenen neonatalen Dosis (für unter 2 Wochen alte Säuglinge) bzw. 13% der empfohlenen Dosis für Säuglinge mit Schleimhaut-Candidose.
  • +Während der Anwendung von Fluconazol, insbesondere in hohen Dosen, wird das Stillen nicht empfohlen. Nach einer Einzeldosis von 150 mg Fluconazol kann hingegen weiter gestillt werden. Es wird jedoch empfohlen, während der ersten 48 Stunden nach der Einnahme die Milch abzupumpen und zu verwerfen.
  • -Die folgenden unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA Systemorganklassen geordnet und wurden während der Behandlung mit Fluconazol mit folgender Häufigkeit beobachtet: «sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (≥1/100, <1/10), «gelegentlich» (≥1/1000, <1/100), «selten» (≥1/10'000, <1/1000), «sehr selten» (<1/10'000), «nicht bekannt» (basierend überwiegend auf Spontanmeldungen aus der Marktüberwachung, genaue Häufigkeit kann nicht zuverlässig abgeschätzt werden).
  • +Die folgenden unerwünschten Wirkungen wurden während der Behandlung mit Fluconazol mit folgender Häufigkeit beobachtet: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, <1/10), gelegentlich (≥1/1000, <1/100), selten (≥1/10'000, <1/1000), sehr selten (<1/10'000), nicht bekannt (basierend überwiegend auf Spontanmeldungen aus der Marktüberwachung, genaue Häufigkeit kann nicht zuverlässig abgeschätzt werden).
  • -Selten: Alopezie, Gesichtsödem, exfoliative Dermatitis, schwere Hautreaktionen (z.B. Stevens-Johnson Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, AGEP und DRESS-Syndrom; siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Selten: Alopezie, Gesichtsödem, exfoliative Dermatitis, schwere Hautreaktionen (z.B. Stevens-Johnson Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, AGEP und DRESS-Syndrom; siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Bei einigen Patienten, insbesondere bei solchen, die an schweren Grunderkrankungen wie AIDS oder Malignomen leiden, wurden während der Behandlung mit Fluconazol und vergleichbaren Präparaten pathologische Nieren- und Leberwerte sowie hämatologische Störungen, wie Eosinophilie und Anämie (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), beobachtet, deren klinische Bedeutung und Zusammenhang mit der Fluconazol-Behandlung jedoch unklar sind.
  • +Bei einigen Patienten, insbesondere bei solchen, die an schweren Grunderkrankungen wie AIDS oder Malignomen leiden, wurden während der Behandlung mit Fluconazol und vergleichbaren Präparaten pathologische Nieren- und Leberwerte sowie hämatologische Störungen, wie Eosinophilie und Anämie (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ), beobachtet, deren klinische Bedeutung und Zusammenhang mit der Fluconazol-Behandlung jedoch unklar sind.
  • -Es liegen Fallberichte über Halluzinationen und/oder paranoides Verhalten nach Überdosierungen von Fluconazol (mit Dosen von angeblich bis zu 8200 mg) vor.
  • +Es liegen Fallberichte über Halluzinationen und/oder paranoides Verhalten nach Überdosierungen von Fluconazol (mit Dosen von angeblich bis zu 8200 mg) vor.
  • -Das antimykotische Wirkspektrum von Fluconazol umfasst in vitro die meisten klinisch relevanten Candida-Spezies (wie insbesondere C. albicans, C. parapsilosis und C. tropicalis).
  • -Für C. glabrata ist die minimale Hemmkonzentration (MHK) tendenziell höher.
  • -Dies gilt auch für C. dubliniensis und C. guilliermondii. Für diese Spezies liegt keine ausreichende Evidenz für eine adäquate Wirksamkeit von Fluconazol vor.
  • -C. krusei ist gegenüber Fluconazol intrinsisch resistent.
  • -C. auris ist tendenziell relativ resistent gegenüber Fluconazol.
  • -Superinfektionen mit gegenüber Fluconazol nicht oder nur wenig empfindlichen non albicans-Spezies (z.B. C. krusei) wurden beschrieben. In diesem Fall ist ggf. eine alternative antimykotische Therapie erforderlich.
  • +Das antimykotische Wirkspektrum von Fluconazol umfasst in vitro die meisten klinisch relevanten Candida-Spezies (wie insbesondere C. albicans, C. parapsilosis und C. tropicalis).
  • +Für C. glabrata ist die minimale Hemmkonzentration (MHK) tendenziell höher.
  • +Dies gilt auch für C. dubliniensis und C. guilliermondii. Für diese Spezies liegt keine ausreichende Evidenz für eine adäquate Wirksamkeit von Fluconazol vor.
  • +C. krusei ist gegenüber Fluconazol intrinsisch resistent.
  • +C. auris ist tendenziell relativ resistent gegenüber Fluconazol.
  • +Superinfektionen mit gegenüber Fluconazol nicht oder nur wenig empfindlichen non albicans-Spezies (z.B. C. krusei) wurden beschrieben. In diesem Fall ist ggf. eine alternative antimykotische Therapie erforderlich.
  • -EUCAST (European Committee on Antimicrobial Susceptibility Testing) Breakpoints
  • -Ausgehend von einer Analyse der pharmakokinetischen/pharmakodynamischen Daten sowie der Daten zur In-vitro-Empfindlichkeit und zum klinischen Ansprechen hat die EUCAST-AFST (European Committee on Antimicrobial Susceptibility Testing – Subcommittee on Antifungal Susceptibility Testing) Fluconazol-Breakpoints für Candida-Spezies festgelegt (EUCAST Fluconazole rational document (2020) – v. 3; European Committee on Antimicrobial Susceptibility Testing, antifungal agents, breakpoint tables for interpretation of MICs, v. 10.0, 04.02.2020). Diese Breakpoints sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:
  • -Erreger MHK-Breakpoint (mg/l)
  • - S (empfindlich) R (resistent)
  • -Candida albicans ≤2 >4
  • -Candida dubliniensis ≤2 >4
  • -Candida glabrata ≤0.001 >16*
  • -Candida parapsilosis ≤2 >4
  • -Candida tropicalis ≤2 >4
  • -Candida krusei -- --
  • -S = empfindlich (susceptible), R = resistent -- = Empfindlichkeitstestung nicht empfohlen, da Fluconazol für diese Spezies nur wenig geeignet ist. * Ein erheblicher Anteil der Infektionen betraf C. glabrata mit einer MHK für Fluconazol von 2–16 mg/l und Abwesenheit von Resistenzmechanismen. Da nur wenige Wirkstoffe für die Behandlung von Harnwegsinfektionen und Schleimhautinfektionen in der medizinischen Grundversorgung zur Verfügung stehen, kann Fluconazol eine geeignete Wahl sein. In Fällen, in denen Fluconazol das einzige verfügbare Antimykotikum zur Behandlung von C. glabrata-Infektionen ist, kann eine höhere Dosierung erforderlich sein.
  • +EUCAST (European Committee on Antimicrobial Susceptibility Testing) Breakpoints
  • +Ausgehend von einer Analyse der pharmakokinetischen/pharmakodynamischen Daten sowie der Daten zur In-vitro-Empfindlichkeit und zum klinischen Ansprechen hat die EUCAST-AFST (European Committee on Antimicrobial Susceptibility Testing – Subcommittee on Antifungal Susceptibility Testing) Fluconazol-Breakpoints für Candida-Spezies festgelegt (EUCAST Fluconazole rational document (2020) – v. 3; European Committee on Antimicrobial Susceptibility Testing, antifungal agents, breakpoint tables for interpretation of MICs, v. 10.0, 04.02.2020). Diese Breakpoints sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:
  • +Erreger MHK-Breakpoint
  • + (mg/l)
  • + S (empfindlich) R (resistent)
  • +Candida albicans ≤2 >4
  • +Candida dubliniensis ≤2 >4
  • +Candida glabrata ≤0.001 >16*
  • +Candida parapsilosis ≤2 >4
  • +Candida tropicalis ≤2 >4
  • +Candida krusei -- --
  • +S = empfindlich (susceptible), R = resistent-- =
  • +Empfindlichkeitstestung nicht empfohlen, da Fluconazol
  • +für diese Spezies nur wenig geeignet ist.* Ein
  • +erheblicher Anteil der Infektionen betraf C. glabrata
  • +mit einer MHK für Fluconazol von 2–16 mg/l und
  • +Abwesenheit von Resistenzmechanismen. Da nur wenige
  • +Wirkstoffe für die Behandlung von Harnwegsinfektionen
  • +und Schleimhautinfektionen in der medizinischen
  • +Grundversorgung zur Verfügung stehen, kann Fluconazol
  • +eine geeignete Wahl sein. In Fällen, in denen
  • +Fluconazol das einzige verfügbare Antimykotikum zur
  • +Behandlung von C. glabrata-Infektionen ist, kann eine
  • +höhere Dosierung erforderlich sein.
  • + 
  • +
  • -·Infektionen mit Candida sp., einschliesslich systemischer Candidiasis bei immungeschwächten Tieren,
  • -·Infektionen mit Cryptococcus neoformans, einschliesslich intrakranieller Infektionen,
  • -·Infektionen mit Microsporum sp.,
  • -·Infektionen mit Trichophyton sp..
  • +-Infektionen mit Candida sp., einschliesslich systemischer Candidiasis bei immungeschwächten Tieren,
  • +-Infektionen mit Cryptococcus neoformans, einschliesslich intrakranieller Infektionen,
  • +-Infektionen mit Microsporum sp.,
  • +-Infektionen mit Trichophyton sp..
  • -Die Plasmakonzentrationen verhalten sich proportional zur Dosis. Die Peak-Plasmakonzentration nach einer oralen Einzelgabe von 100 mg und 400 mg Fluconazol sind 1.9 mg/l und 6.7 mg/l. Die orale Verabreichung über 6 bis 10 Tage führt zu einer um 2.5-fach höheren maximalen Plasmakonzentration gegenüber der Einmalgabe.
  • -Die Plasmakonzentrationen 15 Minuten nach einer 30-minütigen Infusion von 50 mg und 100 mg betragen 0.94 mg/l und 2.1 mg/l. Steady state Plasmakonzentrationen werden bei oraler Gabe von einmal täglich 50 bis 400 mg innerhalb von 5 bis 10 Tagen erreicht. Wird die Dosis am ersten Behandlungstag verdoppelt, so werden bereits am 2. Tag 90% der steady state Plasmakonzentration erreicht.
  • -Die orale Resorption wird durch gleichzeitige Nahrungsaufnahme nicht beeinträchtigt. Im Nüchternzustand werden die maximalen Plasmakonzentrationen ca. 0.5 bis 1.5 Stunden nach der Medikamenteneinnahme erreicht.
  • +Die Plasmakonzentrationen verhalten sich proportional zur Dosis. Die Peak-Plasmakonzentration nach einer oralen Einzelgabe von 100 mg und 400 mg Fluconazol sind 1.9 mg/l und 6.7 mg/l. Die orale Verabreichung über 6 bis 10 Tage führt zu einer um 2.5fach höheren maximalen Plasmakonzentration gegenüber der Einmalgabe.
  • +Steady state Plasmakonzentrationen werden bei oraler Gabe von einmal täglich 50 bis 400 mg innerhalb von 5 bis 10 Tagen erreicht. Wird die Dosis am ersten Behandlungstag verdoppelt, so werden bereits am 2. Tag 90% der steady state Plasmakonzentration erreicht.
  • +Die orale Resorption wird durch gleichzeitige Nahrungsaufnahme nicht beeinträchtigt. Im Nüchternzustand werden die maximalen Plasmakonzentrationen ca. 0.5 bis 1.5 Stunden nach der Medikamenteneinnahme erreicht.
  • -Das Verteilungsvolumen liegt nahe beim Gesamtkörperwasser (0.8 l/kg). Die Plasmaproteinbindung ist gering (12%). Die Speichel- und Sputum-Konzentrationen sind ähnlich hoch wie die Plasma-Konzentrationen. Bei Patienten mit meningealem Pilzbefall betragen die Fluconazol-Spiegel im Liquor 80% der Plasmaspiegel. Bei nicht entzündeten Meningen liegen die Liquorkonzentrationen bei 60% der Plasmakonzentrationen.
  • -Im Stratum corneum, der Epidermis und den Schweissdrüsen der Haut werden hohe, über dem Serumspiegel liegende Fluconazol-Konzentrationen erreicht. Fluconazol akkumuliert im Stratum corneum. Bei einer täglichen Einzeldosis von 50 mg während 12 Tagen betrugen die Fluconazol-Konzentrationen im Stratum corneum nach 12 Tagen 73.3 µg/g und sieben Tage nach Absetzen der Behandlung immer noch 5.8 µg/g. Bei einer Dosierung von 150 mg einmal wöchentlich während 2 Wochen war die maximale Konzentration im Stratum corneum am 7. Tag 23.4 µg/g und 7 Tage nach der zweiten Dosis noch 7.1 µg/g.
  • -Fluconazol passiert die Plazentaschranke und tritt in die Muttermilch über. In einer Studie an n=10 Probandinnen konnte Fluconazol nach Applikation einer Einzeldosis von 150 mg während 48 Stunden in der Muttermilch nachgewiesen werden. Die mittlere Konzentration in der Muttermilch entsprach dabei etwa 98% jener im mütterlichen Plasma.
  • +Das Verteilungsvolumen liegt nahe beim Gesamtkörperwasser (0.8 l/kg). Die Plasmaproteinbindung ist gering (12%). Die Speichel- und Sputum-Konzentrationen sind ähnlich hoch wie die Plasma-Konzentrationen. Bei Patienten mit meningealem Pilzbefall betragen die Fluconazol-Spiegel im Liquor 80% der Plasmaspiegel. Bei nicht entzündeten Meningen liegen die Liquorkonzentrationen bei 60% der Plasmakonzentrationen.
  • +Im Stratum corneum, der Epidermis und den Schweissdrüsen der Haut werden hohe, über dem Serumspiegel liegende, Fluconazol-Konzentrationen erreicht. Fluconazol akkumuliert im Stratum corneum. Bei einer täglichen Einzeldosis von 50 mg während 12 Tagen betrugen die Fluconazol-Konzentrationen im Stratum corneum nach 12 Tagen 73.3 µg/g und sieben Tage nach Absetzen der Behandlung immer noch 5.8 µg/g. Bei einer Dosierung von 150 mg einmal wöchentlich während 2 Wochen war die maximale Konzentration im Stratum corneum am 7. Tag 23.4 µg/g und 7 Tage nach der zweiten Dosis noch 7.1 µg/g.
  • +Fluconazol passiert die Plazentaschranke und tritt in die Muttermilch über. In einer Studie an n=10 Probandinnen konnte Fluconazol nach Applikation einer Einzeldosis von 150 mg während 48 Stunden in der Muttermilch nachgewiesen werden. Die mittlere Konzentration in der Muttermilch entsprach dabei etwa 98% jener im mütterlichen Plasma.
  • -Die Plasma-Halbwertszeit beträgt ungefähr 30 Stunden. Fluconazol wird hauptsächlich renal ausgeschieden; 80% der verabreichten Dosis werden unverändert im Urin ausgeschieden. Die Fluconazol-Clearance ist proportional zur Kreatinin-Clearance.
  • +Die Plasma-Halbwertszeit beträgt ungefähr 30 Stunden. Fluconazol wird hauptsächlich renal ausgeschieden; 80% der verabreichten Dosis werden unverändert im Urin ausgeschieden. Die Fluconazol-Clearance ist proportional zur Kreatinin-Clearance.
  • -Die systemische Clearance ist bei Kindern etwa doppelt so hoch wie bei Erwachsenen. Entsprechend ist die Halbwertszeit bei Kindern mit ca. 20 Stunden kürzer als bei Erwachsenen. Bei einmal täglicher Applikation wurde das Steady State bei Kindern nach ungefähr 4-5 Tagen erreicht.
  • -Das Verteilungsvolumen ist bei Kindern höher als bei Erwachsenen: 950 ml/kg bei Kindern mit einem Durchschnittsalter von 6 Monaten und 880 ml/kg bei Kindern mit einem Durchschnittsalter von 10 Jahren.
  • +Die systemische Clearance ist bei Kindern etwa doppelt so hoch wie bei Erwachsenen. Entsprechend ist die Halbwertszeit bei Kindern mit ca. 20 Stunden kürzer als bei Erwachsenen. Bei einmal täglicher Applikation wurde das Steady State bei Kindern nach ungefähr 4-5 Tagen erreicht.
  • +Das Verteilungsvolumen ist bei Kindern höher als bei Erwachsenen: 950 ml/kg bei Kindern mit einem Durchschnittsalter von 6 Monaten und 880 ml/kg bei Kindern mit einem Durchschnittsalter von 10 Jahren.
  • -Alter Dosierung (mg/kg) N Halbwertszeit (Stunden) Vd (ml/kg) Cmax (μg/ml) AUC (μg∙h/ml)
  • -2 Tage – 60 Tage Multiple-i.v. 25 mg/kg Initialdosis an Tag 1, gefolgt von i.v. 12 mg/kg einmal täglich 8 54.2 1135 - 439
  • -11 Tage – 11 Monate Single-IV 3 mg/kg 9 23 (17-30) 949 (760-1270) - 110.1 (76-134)
  • -9 Monate 13 Jahre Single-orale Suspension 2 mg/kg 16 25.0 (16-45) - 2.9 94.7 (48-164)
  • -9 Monate 13 Jahre Single-orale Suspension 8 mg/kg 14 19.5 (10-59) - 9.77 362.5 (131-725)
  • -5 Jahre – 15 Jahre Multiple-i.v. 2 mg/kg 4 17.4* (15-20) 722 (484-1004) 5.5 N=5 67.4 (51-84)
  • -5 Jahre – 15 Jahre Multiple-i.v. 4 mg/kg 5 15.2* (9-24) 729 (467-1044) 11.4 N=7 139.1 (58-192)
  • -5 Jahre – 15 Jahre Multiple-i.v. 8 mg/kg 7 17.6* (10-26) 1069 (725-1680) 14.1 N=8 196.7 (134-247)
  • -5 Jahre – 15 Jahre Multiple-orale Suspension 3 mg/kg 11 15.5 (11-22) - 5.27 41.6 (32-59)
  • +Alter Dosierung(mg/kg) N Halbwertszeit(Stunde Vd(ml/kg) Cmax(μg/ml) AUC(μg-h/ml)
  • + n)
  • +9 Monate - 13 Jahre Single-orale Suspens 16 25.0(16-45) - 2.9 94.7(48-164)
  • + ion 2 mg/kg
  • +9 Monate - 13 Jahre Single-orale Suspens 14 19.5(10-59) - 9.77 362.5(131-725)
  • + ion 8 mg/kg
  • +5 Jahre – 15 Jahre Multiple-i.v. 2 4 17.4*(15-20) 722(484-1004) 5.5 N=5 67.4(51-84)
  • + mg/kg
  • +5 Jahre – 15 Jahre Multiple-i.v. 4 5 15.2*(9-24) 729(467-1044) 11.4 N=7 139.1(58-192)
  • + mg/kg
  • +5 Jahre – 15 Jahre Multiple-i.v. 8 7 17.6*(10-26) 1069(725-1680) 14.1 N=8 196.7(134-247)
  • + mg/kg
  • +5 Jahre – 15 Jahre Multiple-orale 11 15.5(11-22) - 5.27 41.6(32-59)
  • + Suspension 3 mg/kg
  • + 
  • +
  • -Bei Früh- und Reifgeborenen
  • -In einer Studie mit Frühgeborenen (Gestationsalter ungefähr 28 Wochen) wurden Frühgeborene jeden dritten Tag intravenös mit 6 mg/kg KG Fluconazol behandelt. Die intravenöse Behandlung wurde während der Zeit, in der die Frühgeborenen auf der Intensivstation lagen, maximal 5 Tage lang durchgeführt. Die durchschnittliche Halbwertszeit betrug am ersten Tag 74 Stunden [44-185 Stunden]. Sie nahm mit der Zeit ab und lag am 7. Tag bei durchschnittlich 53 Stunden [30-131 Stunden], am 13. Tag bei 47 Stunden [27-68 Stunden].
  • -Die AUC lag am ersten Tag bei 271 μg∙h/ml [173-385 μg∙h/ml]. Zuerst nahm sie zu und lag am 7. Tag bei durchschnittlich 490 μg∙h/ml [292-734 μg∙h/ml]. Dann nahm sie ab und lag am 13. Tag bei durchschnittlich 360 μg∙h/ml [167-566 μg∙h/ml].
  • -Das Verteilungsvolumen lag am ersten Tag bei 1183 ml/kg [1070-1470 ml/kg], wurde mit der Zeit grösser und lag am 7. Tag bei 1184 ml/kg [510-2130 ml/kg], am 13. Tag bei 1328 ml/kg [1040-1680 ml/kg].
  • -In einer separaten Studie mit 13 pädiatrischen Patienten (Früh- und Reifgeborene mit einem mittleren Gestationsalter (GA) von 37 Wochen, GA-Bereich 24 bis 39 Wochen; mittleres postnatales Alter [PNA] 19 Tage, PNA-Bereich: 5 bis 262 Tage) erhielten 12 Säuglinge eine Initialdosis von 25 mg/kg und 9/12 (75%) erreichten in den ersten 24 Stunden eine AUC0-24 von >400 mg*h/l. Ein populationspharmakokinetisches Modell mit Daten von 55 pädiatrischen Patienten (GA 23 bis 40 Wochen, PNA 1-88 Tage) ergab, dass eine Initialdosis von 25 mg/kg notwendig ist, um die Ziel-AUC von >400 mg*h/l innerhalb von 24 Stunden nach Therapiebeginn bei pädiatrischen Patienten unter 3 Monaten zu erreichen. Eine Erhaltungsdosis von 9 mg/kg täglich sollte bei pädiatrischen Patienten mit einem GA von weniger als 30 Wochen und 12 mg/kg täglich bei pädiatrischen Patienten mit einem GA von 30 Wochen oder mehr angewendet werden (siehe «Dosierung/Anwendung»).
  • -Ein populationspharmakokinetisches Modell mit Daten von 21 Kindern und Jugendlichen im Alter von der Geburt bis 17 Jahren, das mit extrakorporaler Membranoxygenierung (ECMO) unterstützt wurde, und 19 Kindern und Jugendlichen ohne ECMO im Alter von der Geburt bis 2 Jahren zeigte, dass die Clearance mit dem Serumkreatinin zusammenhing, während ein höheres Verteilungsvolumen mit dem Vorhandensein einer ECMO-Unterstützung zusammenhing. Das mittlere Verteilungsvolumen betrug 1.3 l/kg bei pädiatrischen Patienten mit ECMO und 0.9 l/kg bei denen ohne ECMO. Simulationen legen nahe, dass bei pädiatrischen Patienten mit ECMO eine Initialdosis von 35 mg/kg erforderlich ist, um den AUC0-24-Zielwert von >400 mg*h/l innerhalb der ersten 24 Stunden zu erreichen (siehe «Dosierung/Anwendung»).
  • -Die Pharmakokinetik einer oralen Einzeldosis von 50 mg Fluconazol wurde bei 22 Probanden im Alter von ≥65 Jahren untersucht. 10 dieser Patienten erhielten gleichzeitig Diuretika. Die maximale Plasmakonzentration war gegenüber den Daten aus Populationen jüngerer Erwachsener um etwa den Faktor 1.4 erhöht und wurde 1.2 Stunden nach Einnahme erreicht. Die mittlere AUC war gegenüber Jüngeren um etwa den Faktor 2.2 erhöht, die Halbwertszeit um etwa den Faktor 2.1 verlängert. Darüber hinaus waren bei den älteren Probanden die geschätzte renale Clearance sowie der prozentuale Anteil unveränderter Substanz im Urin niedriger als bei Jüngeren. Im Allgemeinen war bei den älteren Probanden auch die Kreatininclearance erniedrigt (auf durchschnittlich 74 ml/min). Diese Befunde deuten darauf hin, dass die Veränderung der Pharmakokinetik von Fluconazol bei älteren gegenüber jüngeren Patienten durch eine eingeschränkte Nierenfunktion bedingt ist.
  • +Die Pharmakokinetik einer oralen Einzeldosis von 50 mg Fluconazol wurde bei 22 Probanden im Alter von ≥65 Jahren untersucht. 10 dieser Patienten erhielten gleichzeitig Diuretika. Die maximale Plasmakonzentration war gegenüber den Daten aus Populationen jüngerer Erwachsener um etwa den Faktor 1.4 erhöht und wurde 1.2 Stunden nach Einnahme erreicht. Die mittlere AUC war gegenüber Jüngeren um etwa den Faktor 2.2 erhöht, die Halbwertszeit um etwa den Faktor 2.1 verlängert. Darüber hinaus waren bei den älteren Probanden die geschätzte renale Clearance sowie der prozentuale Anteil unveränderter Substanz im Urin niedriger als bei Jüngeren. Im Allgemeinen war bei den älteren Probanden auch die Kreatininclearance erniedrigt (auf durchschnittlich 74 ml/min). Diese Befunde deuten darauf hin, dass die Veränderung der Pharmakokinetik von Fluconazol bei älteren gegenüber jüngeren Patienten durch eine eingeschränkte Nierenfunktion bedingt ist.
  • -Die Pharmakokinetik von Fluconazol wird durch eine Einschränkung der Nierenfunktion stark beeinflusst. Die Eliminationshalbwertszeit verhält sich entgegengesetzt zur Kreatinin-Clearance. Bei einer Niereninsuffizienz bedarf es unter Umständen einer Dosis-Reduktion von Diflucan (siehe «Spezielle Dosierungsanweisungen», Abschnitt «Patienten mit Nierenfunktionsstörungen»).
  • +Die Pharmakokinetik von Fluconazol wird durch eine Einschränkung der Nierenfunktion stark beeinflusst. Die Eliminationshalbwertszeit verhält sich entgegengesetzt zur Kreatinin-Clearance. Bei einer Niereninsuffizienz bedarf es unter Umständen einer Dosis-Reduktion von Diflucan (siehe "Spezielle Dosierungsanweisungen" , Abschnitt "Patienten mit Nierenfunktionsstörungen" ).
  • -Mutagenitätsuntersuchungen verliefen bei vier S. typhimurium Stämmen und beim Mäuse Lymphom System L5178Y mit Fluconazol, mit und ohne metabolische Aktivität, negativ. Zytogenetische in vivo-Studien (Knochenmarkszellen von Mäusen nach oraler Verabreichung von Fluconazol) und in vitro-Studien (menschliche Lymphozyten in Fluconazol 1000 µg/ml) ergaben keine Hinweise für chromosomale Mutationen.
  • +Mutagenitätsuntersuchungen verliefen bei vier S. typhimurium Stämmen und beim Mäuse Lymphom System L5178Y mit Fluconazol, mit und ohne metabolische Aktivität, negativ. Zytogenetische in vivo-Studien (Knochenmarkszellen von Mäusen nach oraler Verabreichung von Fluconazol) und in vitro-Studien (menschliche Lymphozyten in Fluconazol 1000 µg/ml) ergaben keine Hinweise für chromosomale Mutationen.
  • -Langzeitstudien bei Mäusen und Ratten, die Fluconazol während 24 Monaten in täglichen oralen Dosen von 2.5 mg/kg, 5 mg/kg oder 10 mg/kg erhielten (ungefähr 2-7 x die empfohlene Dosis beim Menschen), ergaben keinerlei Anhalt für ein karzinogenes Potential von Fluconazol.
  • -Männliche Ratten, die mit 5 mg und 10 mg Fluconazol/kg/Tag behandelt wurden, wiesen eine erhöhte Inzidenz an hepatozellulären Adenomen auf.
  • +Langzeitstudien bei Mäusen und Ratten, die Fluconazol während 24 Monaten in täglichen oralen Dosen von 2.5 mg/kg, 5 mg/kg oder 10 mg/kg erhielten (ungefähr 2-7 x die empfohlene Dosis beim Menschen), ergaben keinerlei Anhalt für ein karzinogenes Potential von Fluconazol. Männliche Ratten, die mit 5 mg und 10 mg Fluconazol/kg/Tag behandelt wurden, wiesen eine erhöhte Inzidenz an hepatozellulären Adenomen auf.
  • -Die Fertilität wurde bei männlichen und weiblichen Ratten durch die tägliche Gabe von 5 mg, 10 mg oder 20 mg Fluconazol p.o. bzw. von 5 mg, 25 mg oder 75 mg Fluconazol/kg i.v. nicht beeinflusst, obwohl die Trächtigkeit bei oralen Dosen von 20 mg/kg leicht verlängert war.
  • +Die Fertilität wurde bei männlichen und weiblichen Ratten durch die tägliche Gabe von 5 mg, 10 mg oder 20 mg Fluconazol p.o. bzw. von 5 mg, 25 mg oder 75 mg Fluconazol/kg i.v. nicht beeinflusst, obwohl die Trächtigkeit bei oralen Dosen von 20 mg/kg leicht verlängert war.
  • -In Embryotoxizitätsstudien an Ratten beeinflussten Dosierungen von 5 oder 10 mg/kg den Feten nicht. Bei Dosierungen von 25 mg/kg und 50 mg/kg oder mehr wurden anatomische Anomalien (überzählige Rippe, Nierenbecken-Dilatation) sowie verzögerte Ossifikation vermehrt beobachtet. Bei Ratten, die Dosen zwischen 80 mg/kg (ungefähr 20-60 x die empfohlene Dosis beim Menschen) und 320 mg/kg erhielten, kam es gehäuft zu fetalen Anomalien, wie gewellten Rippen, Gaumenspalten und gestörter craniofacialer Ossifikation. Zudem war die Sterberate erhöht. Diese Wirkungen gehen mit einer Hemmung der Östrogensynthese bei Ratten einher und sind möglicherweise Folge der bekannten Wirkung von erniedrigtem Östrogen auf Schwangerschaft, Organogenese und Geburt.
  • -Bei trächtigen Kaninchen kam es unter allen Fluconazol-Dosierungsstärken zu einer Beeinträchtigung der Gewichtszunahme. Bei Dosierungen über 20 mg/kg traten Aborte auf.
  • -Bei einer perinatalen Studie mit Ratten, die mit 5 mg, 20 mg und 40 mg Fluconazol i.v./kg behandelt wurden, kam es bei einigen Tieren unter 20 mg/kg (ungefähr 5-15 x die empfohlene Dosierung beim Menschen) und unter 40 mg/kg zu Dystokie und Verlängerung des Geburtsvorganges, jedoch nicht unter 5 mg/kg.
  • -Der erschwerte Geburtsvorgang war bei diesen Dosen begleitet von einer leichten Zunahme der Totgeburten und einer Abnahme der Zahl überlebender Neugeborenen. Die Wirkung auf den Geburtsvorgang bei Ratten kann auf den Spezies-spezifischen antiöstrogenen Effekt von hohen Fluconazol-Dosen zurückgeführt werden. Bei Frauen, die mit Fluconazol behandelt wurden, ist diese hormonverändernde Wirkungen nicht beobachtet worden.
  • +In Embryotoxizitätsstudien an Ratten beeinflussten Dosierungen von 5 oder 10 mg/kg den Feten nicht. Bei Dosierungen von 25 mg/kg und 50 mg/kg oder mehr wurden anatomische Anomalien (überzählige Rippe, Nierenbecken-Dilatation) sowie verzögerte Ossifikation vermehrt beobachtet. Bei Ratten, die Dosen zwischen 80 mg/kg (ungefähr 20-60 x die empfohlene Dosis beim Menschen) und 320 mg/kg erhielten, kam es gehäuft zu fetalen Anomalien, wie gewellten Rippen, Gaumenspalten und gestörter craniofacialer Ossifikation. Zudem war die Sterberate erhöht. Diese Wirkungen gehen mit einer Hemmung der Östrogensynthese bei Ratten einher und sind möglicherweise Folge der bekannten Wirkung von erniedrigtem Östrogen auf Schwangerschaft, Organogenese und Geburt.
  • +Bei trächtigen Kaninchen kam es unter allen Fluconazol Dosierungsstärken zu einer Beeinträchtigung der Gewichtszunahme. Bei Dosierungen über 20 mg/kg traten Aborte auf.
  • +Bei einer perinatalen Studie mit Ratten, die mit 5 mg, 20 mg und 40 mg Fluconazol i.v./kg behandelt wurden, kam es bei einigen Tieren unter 20 mg/kg (ungefähr 5-15 x die empfohlene Dosierung beim Menschen) und unter 40 mg/kg zu Dystokie und Verlängerung des Geburtsvorganges, jedoch nicht unter 5 mg/kg.
  • +Der erschwerte Geburtsvorgang war bei diesen Dosen begleitet von einer leichten Zunahme der Totgeburten und einer Abnahme der Zahl überlebender Neugeborenen. Die Wirkung auf den Geburtsvorgang bei Ratten kann auf den Spezies spezifischen antiöstrogenen Effekt von hohen Fluconazol Dosen zurückgeführt werden. Bei Frauen, die mit Fluconazol behandelt wurden, ist diese hormonverändernde Wirkungen nicht beobachtet worden.
  • -Inkompatibilitäten
  • -Obwohl keine spezifischen Inkompatibilitäten bekannt sind, wird die Mischung mit irgendwelchen anderen Medikamenten vor der Infusion nicht empfohlen.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Haltbarkeit nach Anbruch
  • -Die zubereitete Suspension zum Einnehmen ist bei Temperaturen zwischen 5 und 30 °C 14 Tage haltbar. Die Suspension zum Einnehmen darf nicht eingefroren werden. Die übriggebliebene Suspension zum Einnehmen sollte nach 14 Tagen vernichtet werden.
  • -
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Bei Raumtemperatur (15-25 °C), in der Originalverpackung und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • +Bei Raumtemperatur (15-25 °C), in der Originalpackung und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • -Zubereitung der Suspension zum Einnehmen
  • -Die Flasche soll beklopft werden, um das Pulver aufzuschütteln.
  • -Das Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen (Fluconazol 50 mg/5 ml bzw. Fluconazol 200 mg/5 ml) muss wie folgt mit Wasser versetzt werden:
  • -·Exakt 24 ml Leitungswasser zugeben oder mit Leitungswasser bis zum Markierungsstrich auf der Etikette oberhalb des Verfallsdatums auffüllen.
  • -·Gut schütteln. Für kurze Zeit stehen lassen.
  • -·Bei Bedarf nochmals Leitungswasser bis zum Markierungsstrich auf der Etikette hinzufügen.
  • -·Dadurch entstehen 35 ml einer gebrauchsfertigen Suspension zum Einnehmen.
  • -Nach der Zugabe von Wasser und dem Schütteln der Flasche entsteht eine weisse bis gebrochen weisse Suspension zum Einnehmen.
  • -5 ml der Suspension zum Einnehmen enthalten 50 mg bzw. 200 mg Fluconazol.
  • -1 Messlöffel = 5 ml.
  • -Vor jeder Anwendung muss die Flasche geschüttelt werden.
  • -Infusionslösung
  • -Kompatibilitäten
  • -Obwohl eine weitere Verdünnung nicht notwendig ist, ist Diflucan i.v. mit folgenden Infusionslösungen kompatibel:
  • -a. Dextrose 20%
  • -b. Ringer-Lösung
  • -c. Hartmann's Lösung
  • -d. Kaliumchlorid in Dextrose
  • -e. Natriumbicarbonat 4.2%
  • -f. Aminofusin
  • -g. Physiologische Kochsalzlösung
  • -Diflucan kann durch den gleichen Infusionsschlauch wie die oben genannten Lösungen verabreicht werden. Obwohl keine spezifischen Inkompatibilitäten bekannt sind, wird die Mischung mit irgendwelchen anderen Medikamenten vor der Infusion nicht empfohlen (siehe auch Abschnitt «Sonstige Hinweise, Inkompatibilitäten»).
  • +Die Kapseln sollen ganz geschluckt werden.
  • -Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen: 51601 (Swissmedic).
  • -Infusionslösung: 50349 (Swissmedic).
  • +49503 (Swissmedic).
  • -Pulver zur Herstellung einer 35 ml Suspension zum Einnehmen à 50 mg/5 ml: 1 Flasche [B].
  • -Pulver zur Herstellung einer 35 ml Suspension zum Einnehmen à 200 mg/5 ml: 1 Flasche [B].
  • -Infusionslösung 2 mg/ml: 1 Durchstechflasche zu 100 ml [B].
  • +7 Kapseln zu 50 mg [B].
  • +28 Kapseln zu 50 mg [B].
  • +1 Kapsel zu 150 mg [B].
  • +4 Kapseln zu 150 mg [B].
  • +2 Kapseln zu 200 mg [B].
  • +7 Kapseln zu 200 mg [B].
  • -Juli 2025
  • -LLD V041
  • +Juli 2025
  • +LLD V032
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