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Home - Fachinformation zu Vinorelbin Sandoz - Änderungen - 28.01.2026
54 Änderungen an Fachinfo Vinorelbin Sandoz
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Durchstechflaschen zu 10 mg/1 ml und 50 mg/5 ml.
  • +Weichkapseln zu 20 mg, 30 mg und 80 mg.
  • -Bei intravenöser Monotherapie beträgt die übliche Dosierung 30 mg/m² pro Woche über 6 Zyklen.
  • -Bei oraler Monotherapie beträgt die übliche Dosierung 60−80 mg/m² pro Woche über 6 Zyklen, wobei mit 60 mg/m² pro Woche begonnen wird. Nach der dritten Anwendung wird unter Berücksichtigung der Neutrophilenzahl eine Erhöhung der Dosis auf 80 mg/m² pro Woche empfohlen (siehe auch «Spezielle Dosierungsanweisungen»).
  • +Bei intravenöser Monotherapie beträgt die übliche Dosierung 30 mg/m² pro Woche über 6 Zyklen.
  • +Bei oraler Monotherapie beträgt die übliche Dosierung 60−80 mg/m² pro Woche über 6 Zyklen, wobei mit 60 mg/m² pro Woche begonnen wird. Nach der dritten Anwendung wird unter Berücksichtigung der Neutrophilenzahl eine Erhöhung der Dosis auf 80 mg/m² pro Woche empfohlen (siehe auch "Spezielle Dosierungsanweisungen" ).
  • -Bei oraler Monotherapie beträgt die übliche Dosierung 60–80 mg/m² pro Woche über im Allgemeinen 6 Zyklen, wobei mit 60 mg/m² pro Woche begonnen wird. Nach der dritten Anwendung wird unter Berücksichtigung der Neutrophilenzahl eine Erhöhung der Dosis auf 80 mg/m² pro Woche empfohlen (siehe auch «Spezielle Dosierungsanweisungen»).
  • +Bei oraler Monotherapie beträgt die übliche Dosierung 60–80 mg/m² pro Woche über im Allgemeinen 6 Zyklen, wobei mit 60 mg/m² pro Woche begonnen wird. Nach der dritten Anwendung wird unter Berücksichtigung der Neutrophilenzahl eine Erhöhung der Dosis auf 80 mg/m² pro Woche empfohlen (siehe auch "Spezielle Dosierungsanweisungen" ).
  • -Während der ersten Anwendung sollte Vinorelbin i.v. verabreicht werden, anschliessend kann auf Weichkapseln 60−80 mg/m²/Woche gewechselt werden. Gestützt durch Literaturdaten kann auch mit einer oralen Vinorelbin-Anwendung begonnen werden, z.B. Tag 1 und 8 jede dritte Woche entsprechend den Behandlungsprotokollen, die sich in der Therapie der Erkrankung als wirksam erwiesen haben (siehe auch «Eigenschaften/Wirkungen»).
  • +Während der ersten Anwendung sollte Vinorelbin i.v. verabreicht werden, anschliessend kann auf Weichkapseln 60−80 mg/m²/Woche gewechselt werden. Gestützt durch Literaturdaten kann auch mit einer oralen Vinorelbin-Anwendung begonnen werden, z.B. Tag 1 und 8 jede dritte Woche entsprechend den Behandlungsprotokollen, die sich in der Therapie der Erkrankung als wirksam erwiesen haben (siehe auch "Eigenschaften/Wirkungen" ).
  • -Bei Kombinationen mit anderen anti-tumoralen Medikamenten ist die exakte Dosierung den Behandlungsprotokollen zu entnehmen, die sich in der Therapie der Erkrankung als wirksam erwiesen haben. Gestützt durch Literaturdaten kann Vinorelbin oral im Rahmen von Kombinationstherapien mit folgendem Therapieschema angewendet werden: 60 mg/m2 an den Tagen 1 und 8 im ersten 3-Wochen Zyklus, danach Erhöhung auf 80 mg/m2 an den Tagen 1 und 8 für die folgenden 3-Wochen-Zyklen, soweit die hämatologischen Parameter diese Dosiserhöhung zulassen (siehe auch «Monotherapie mit Vinorelbin Sandoz oral»).
  • +Bei Kombinationen mit anderen anti-tumoralen Medikamenten ist die exakte Dosierung den Behandlungsprotokollen zu entnehmen, die sich in der Therapie der Erkrankung als wirksam erwiesen haben. Gestützt durch Literaturdaten kann Vinorelbin oral im Rahmen von Kombinationstherapien mit folgendem Therapieschema angewendet werden: 60 mg/m2 an den Tagen 1 und 8 im ersten 3-Wochen Zyklus, danach Erhöhung auf 80 mg/m2 an den Tagen 1 und 8 für die folgenden 3-Wochen-Zyklen, soweit die hämatologischen Parameter diese Dosiserhöhung zulassen (siehe auch "Monotherapie mit Vinorelbin Sandoz oral" ).
  • -·Für die ersten drei Anwendungen beträgt die Dosierung 60 mg/m2 einmal pro Woche. Nach der dritten Anwendung wird eine Erhöhung der Dosis auf 80 mg/m² einmal pro Woche empfohlen. Ausgenommen sind Patienten, bei denen die Neutrophilenzahl während der ersten 3 Gaben von 60 mg/m² pro Woche auf unter 500/mm3 oder mehr als einmal auf Werte zwischen 500 und 1000/mm3 abfiel; bei diesen Patienten darf keine Erhöhung der Dosis auf 80 mg/m2 erfolgen.
  • -·Fällt die Neutrophilenzahl während der Behandlung mit 80 mg/m2 pro Woche auf Werte zwischen 500 und 1000/mm³ ist die Verabreichung der nächsten Dosis bis zur Erholung des Neutrophilenwertes zu verschieben und die Dosis für die nächsten 3 Anwendungen von 80 mg/m2 auf 60 mg/m2 pro Woche zu reduzieren. Die Dosis kann wieder von 60 mg/m2 auf 80 mg/m² pro Woche erhöht werden, wenn – wie für die ersten drei Anwendungen festgelegt – die Neutrophilenzahl während den letzten 3 Dosen zu 60 mg/m² pro Woche nicht unter 500/mm3 oder nicht mehr als einmal auf Werte zwischen 500 und 1000/mm3 abfiel.
  • +-Für die ersten drei Anwendungen beträgt die Dosierung 60 mg/m2 einmal pro Woche. Nach der dritten Anwendung wird eine Erhöhung der Dosis auf 80 mg/m² einmal pro Woche empfohlen. Ausgenommen sind Patienten, bei denen die Neutrophilenzahl während der ersten 3 Gaben von 60 mg/m² pro Woche auf unter 500/mm3 oder mehr als einmal auf Werte zwischen 500 und 1000/mm3 abfiel; bei diesen Patienten darf keine Erhöhung der Dosis auf 80 mg/m2 erfolgen.
  • +-Fällt die Neutrophilenzahl während der Behandlung mit 80 mg/m2 pro Woche auf Werte zwischen 500 und 1000/mm³ ist die Verabreichung der nächsten Dosis bis zur Erholung des Neutrophilenwertes zu verschieben und die Dosis für die nächsten 3 Anwendungen von 80 mg/m2 auf 60 mg/m2 pro Woche zu reduzieren. Die Dosis kann wieder von 60 mg/m2 auf 80 mg/m² pro Woche erhöht werden, wenn – wie für die ersten drei Anwendungen festgelegt – die Neutrophilenzahl während den letzten 3 Dosen zu 60 mg/m² pro Woche nicht unter 500/mm3 oder nicht mehr als einmal auf Werte zwischen 500 und 1000/mm3 abfiel.
  • -Bei Patienten mit Bilirubin >2 des Normalwerts und Transaminasen >5 des Normalwerts wird empfohlen, die Dosis von Vinorelbin um 1/3 zu reduzieren (siehe «Pharmakokinetik»). Bei Gabe von CYP3A4-Inhibitoren ist insbesondere eine vorsichtige Dosierung notwendig.
  • +Bei Patienten mit Bilirubin >2 des Normalwerts und Transaminasen >5 des Normalwerts wird empfohlen, die Dosis von Vinorelbin um 1/3 zu reduzieren (siehe "Pharmakokinetik" ). Bei Gabe von CYP3A4-Inhibitoren ist insbesondere eine vorsichtige Dosierung notwendig.
  • -Vinorelbin Sandoz Konzentrat zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung wird nach Verdünnung als langsame Bolusinjektion oder als Kurzinfusion intravenös verabreicht (siehe auch «Sonstige Hinweise/Hinweise für die Handhabung»).
  • -Vinorelbin Sandoz Weichkapseln sind mit Wasser zu schlucken, ohne die Weichkapseln dabei zu kauen oder zu lutschen. Es wird empfohlen, unmittelbar vor oder nach der Einnahme von Vinorelbin Sandoz Weichkapseln etwas Nahrung zu sich zu nehmen (siehe auch «Sonstige Hinweise/Hinweise für die Handhabung»).
  • +Vinorelbin Sandoz Konzentrat zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung wird nach Verdünnung als langsame Bolusinjektion oder als Kurzinfusion intravenös verabreicht (siehe auch "Sonstige Hinweise/Hinweise für die Handhabung" ).
  • +Vinorelbin Sandoz Weichkapseln sind mit Wasser zu schlucken, ohne die Weichkapseln dabei zu kauen oder zu lutschen. Es wird empfohlen, unmittelbar vor oder nach der Einnahme von Vinorelbin Sandoz Weichkapseln etwas Nahrung zu sich zu nehmen (siehe auch "Sonstige Hinweise/Hinweise für die Handhabung" ).
  • -Überempfindlichkeit gegenüber Vinorelbin, anderen Vinca-Alkaloiden oder einen der Hilfsstoffe, Neutrophilenwerte <1500/mm³, schwere Infektionen (akute oder innerhalb der letzten 2 Wochen); Thrombozytopenie (<100'000/mm³); schwere Leberinsuffizienz; Schwangerschaft und Stillzeit (siehe «Schwangerschaft/Stillzeit»); nicht operierbares nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom, das eine Langzeit-Sauerstofftherapie benötigt; Erkrankungen, die die Resorption stark beeinträchtigen (bei oraler Form); vorangegangene erhebliche Resektion von Magen oder Dünndarm (bei oraler Form); gleichzeitige Gabe mit dem Gelbfieber-Impfstoff.
  • +Überempfindlichkeit gegenüber Vinorelbin, anderen Vinca-Alkaloiden oder einen der Hilfsstoffe, Neutrophilenwerte <1500/mm³, schwere Infektionen (akute oder innerhalb der letzten 2 Wochen); Thrombozytopenie (<100'000/mm³); schwere Leberinsuffizienz; Schwangerschaft und Stillzeit (siehe "Schwangerschaft/Stillzeit" ); nicht operierbares nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom, das eine Langzeit-Sauerstofftherapie benötigt; Erkrankungen, die die Resorption stark beeinträchtigen (bei oraler Form); vorangegangene erhebliche Resektion von Magen oder Dünndarm (bei oraler Form); gleichzeitige Gabe mit dem Gelbfieber-Impfstoff.
  • -Die Behandlung soll unter strikter hämatologischer Überwachung des Patienten erfolgen (Bestimmung des Hämoglobins, Zählung der Leukozyten, Granulozyten und Thrombozyten vor jeder erneuten Verabreichung; siehe «Dosierung/Anwendung»).
  • +Die Behandlung soll unter strikter hämatologischer Überwachung des Patienten erfolgen (Bestimmung des Hämoglobins, Zählung der Leukozyten, Granulozyten und Thrombozyten vor jeder erneuten Verabreichung; siehe "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Vinorelbin Sandoz Konzentrat zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung muss strikt intravenös verabreicht werden (siehe «Sonstige Hinweise/Hinweise für die Handhabung»).
  • +Vinorelbin Sandoz Konzentrat zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung muss strikt intravenös verabreicht werden (siehe "Sonstige Hinweise/Hinweise für die Handhabung" ).
  • -Die Infusion muss bei Patienten, die eine ungeklärte Dyspnoe entwickeln oder Anzeichen einer Lungentoxizität aufweisen, sofort unterbrochen werden. Vinorelbin muss bei bestätigter interstitieller Pneumonitis oder ARDS dauerhaft abgesetzt werden. Die mögliche Interaktion mit Mitomycin C ist zu beachten (siehe Rubrik «Interaktionen»).
  • +Die Infusion muss bei Patienten, die eine ungeklärte Dyspnoe entwickeln oder Anzeichen einer Lungentoxizität aufweisen, sofort unterbrochen werden. Vinorelbin muss bei bestätigter interstitieller Pneumonitis oder ARDS dauerhaft abgesetzt werden. Die mögliche Interaktion mit Mitomycin C ist zu beachten (siehe Rubrik "Interaktionen" ).
  • -Bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen durch Metastasen ändert sich die Pharmakokinetik von Vinorelbin. Für Dosisanpassungen bei diesen speziellen Patientengruppen siehe Abschnitt «Dosierung/Anwendung».
  • +Bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen durch Metastasen ändert sich die Pharmakokinetik von Vinorelbin. Für Dosisanpassungen bei diesen speziellen Patientengruppen siehe Abschnitt "Dosierung/Anwendung" .
  • -Vinorelbin Sandoz ist daher während der Schwangerschaft kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»).
  • -Aufgrund des genotoxischen Potenzials von Vinorelbin (siehe «Präklinische Daten») müssen Frauen im gebärfähigen Alter vor Beginn sowie während der Behandlung und in den 7 Monaten nach der Behandlung eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden. Falls eine Schwangerschaft während der Behandlung auftritt, sollte die Patientin über das Risiko für das ungeborene Kind aufgeklärt und sorgfältig überwacht werden.
  • +Vinorelbin Sandoz ist daher während der Schwangerschaft kontraindiziert (siehe "Kontraindikationen" ).
  • +Aufgrund des genotoxischen Potenzials von Vinorelbin (siehe "Präklinische Daten" ) müssen Frauen im gebärfähigen Alter vor Beginn sowie während der Behandlung und in den 7 Monaten nach der Behandlung eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden. Falls eine Schwangerschaft während der Behandlung auftritt, sollte die Patientin über das Risiko für das ungeborene Kind aufgeklärt und sorgfältig überwacht werden.
  • -Es ist nicht bekannt, ob Vinorelbin in die Muttermilch übergeht. Bei einer unerlässlichen Anwendung von Vinorelbin Sandoz während der Stillzeit sollte deshalb abgestillt werden (siehe «Kontraindikationen»).
  • +Es ist nicht bekannt, ob Vinorelbin in die Muttermilch übergeht. Bei einer unerlässlichen Anwendung von Vinorelbin Sandoz während der Stillzeit sollte deshalb abgestillt werden (siehe "Kontraindikationen" ).
  • -«Sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (<1/10, ≥1/100), «gelegentlich» (<1/100, ≥1/1000), «selten» (<1/1000, ≥1/10'000), «sehr selten» (<1/10'000), «nicht bekannt» (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
  • -Organklasse Vinorelbin Sandoz i.v. Vinorelbin Sandoz oral
  • -Infektionen und parasitäre Erkrankungen Sehr häufig: Bakterielle, virale oder fungale Infektionen an verschiedenen Lokalisierungsorten wie z.B. bronchopulmonale, gastrointestinale, urologische und opportunistische Infektionen (12,4%) Gelegentlich: Schwere Sepsis mit Organversagen und Septikämie Sehr selten: Komplizierte Septikämie mit möglicherweise tödlichem Verlauf Nicht bekannt: Neutropenische Sepsis, neutropenische Infektionen G3−4. Sehr häufig: Bakterielle, virale oder fungale Infektionen ohne Neutropenie an verschiedenen Lokalisierungsorten wie z.B. bronchopulmonale, gastrointestinale, urologische und opportunistische Infektionen (12,7%; G3−4: 4,4%) Häufig: Virale, bakterielle oder durch Pilze verursachte Infektionen. Neutropenische Infektionen (G3−4: 3,5%) Nicht bekannt: Neutropenische Sepsis, schwere Sepsis mit Organversagen, Septikämie, komplizierte Septikämie mit möglicherweise tödlichem Verlauf
  • -Erkrankungen des Blutes und Lymphsystems Sehr häufig: Knochenmarkdepression, die hauptsächlich zu einer Neutropenie führt (77%; G3: 24,3%; G4: 27,8%), Anämie (68,6%; G3−4: 7,4%) Häufig: Thrombozytopenie (G3−4: 2,5%) Nicht bekannt: Febrile Neutropenie, Panzytopenie, Leukopenie Sehr häufig: Knochenmarkdepression mit Neutropenie (71,5%; G3: 21,8%; G4: 25,9%), Anämie (74,3%; G3−4: 4,8%), Thrombozytopenie (G1−2: 10,8%), Leukopenie (70,6%; G3: 24,7%; G4: 6%) Häufig: Neutropenie mit Fieber (G4: 2,8%) Nicht bekannt: Medulläre Aplasie, Panzytopenie, Thrombozytopenie G3−4
  • -Erkrankungen des Immunsystems Häufig: Systemische allergische Reaktionen wie anaphylaktischer Schock, Anaphylaxie, Angioödem oder anaphylaktoide Reaktionen
  • -Endokrine Erkrankungen Nicht bekannt: Syndrom der gestörten ADH-Sekretion (SIADH) Nicht bekannt: Syndrom der gestörten ADH-Sekretion (SIADH)
  • -Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Selten: Schwere Hyponatriämie Nicht bekannt: Anorexie Nicht bekannt: Schwere Hyponatriämie
  • -Psychiatrische Erkrankungen Häufig: Insomnie (G1−2: 2,8%)
  • -Erkrankungen des Nervensystems Sehr häufig: periphere Neuropathien (23,4%; G3−4: 2,7%) Gelegentlich: Schwere Parästhesien mit sensorischen und motorischen Symptomen Nicht bekannt: Kopfschmerzen, Schwindel, Ataxie, posteriores reversibles Enzephalopathiesyndrom Sehr häufig: Neurosensorische Störungen (G1−2: 11,1%) Häufig: Neuromotorische Störungen (G1−4: 9,2%; G3−4: 1,3%), Kopfschmerzen (G1−4: 4,1%; G3−4: 0,6%), Schwindel (G1−4: 6%; G3−4: 0,6%), Geschmacksstörungen (G1−2: 3,8%) Gelegentlich: Ataxie Nicht bekannt: Posteriores reversibles Enzephalopathiesyndrom
  • -Augenerkrankungen Häufig: Sehstörungen (G1−2: 1,3%)
  • -Herzerkrankungen Selten: Ischämische kardiale Ereignisse (Angina pectoris, Myokardinfarkt manchmal tödlich) Sehr selten: Tachykardie, Palpitationen und Herzrhythmusstörungen Nicht bekannt: Herzinsuffizienz Gelegentlich: Herzinsuffizienz und Herzrhythmusstörungen Nicht bekannt: Myokardinfarkt bei Patienten mit kardiovaskulärer Vorgeschichte oder kardiovaskulären Risikofaktoren
  • -Gefässerkrankungen Gelegentlich: Hypotonie, Hypertonie, Flush und Kälte der Extremitäten Selten: Schwere Hypotonie, Kollaps Häufig: Hypertonie (G1−4: 2,5 %; G3−4: 0,3%), Hypotonie (G1−4: 2,2%; G3−4: 0,6%)
  • -Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums Gelegentlich: Atemnot und Bronchospasmus (Mono- und Kombinationstherapie) Selten: Interstitielle Pneumonien, manchmal tödlich Nicht bekannt: Husten (G1−2), Akutes Atemnotsyndrom (Acute Respiratory Distress Syndrome, ARDS, Pneumonitis) manchmal tödlich*, Lungenembolie Häufig: Dyspnoe (G1−4: 2,8%; G3−4: 0,3%), Husten (G1−2: 2,8%) Nicht bekannt: Lungenembolie
  • -Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Sehr häufig: Stomatitis (G1−4: 15% bei Monotherapie), Nausea und Erbrechen (30,4%; G3−4: 2,2%), Obstipation (24,5%; G3−4: 2,7%) Häufig: Durchfall Gelegentlich: Schwerer Durchfall, Bauchschmerzen, gastrointestinale Blutungen Selten: Pankreatitis, paralytischer Ileus Sehr häufig: Nausea (G1−4: 74,7%; G3−4: 7,3%), Erbrechen (G1−4: 54,7%; G3−4: 6,3%), Durchfall (G1−4: 49,7%; G3−4: 5,7%), Anorexie (G1−4: 38,6%; G3−4: 4,1%), Obstipation (G1−4: 19%; G3−4: 0,9%), Stomatitis (G1−4: 10,4%; G3−4: 0,9%), Bauchschmerzen (G1−4: 14,2%) Häufig: Oesophagitis (G1−3: 3,8%; G3: 0,3%), Dysphagie (G1−2: 2,3%) Gelegentlich: Paralytischer Ileus (G3−4: 0,9%) Nicht bekannt: Gastrointestinale Blutungen
  • -Leber- und Gallenerkrankungen Sehr häufig: Erhöhung von SGOT (27,6%) und SGPT (29,3%) Nicht bekannt: Leberfunktionsstörungen Häufig: Leberfunktionsstörungen (G1−2: 1,3%) Selten: Erhöhung von Leberwerten
  • -Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes Sehr häufig: Alopezie (25,1%; G3−4: 4,1%) Selten: Hautreaktionen Nicht bekannt: Palmoplantares Erythrodysästhesie-Syndrom, Hauthyperpigmentierung (supravenöse, serpiginöse Hyperpigmentierung) Sehr häufig: Alopezie (G1−2: 29,4%) Selten: Generalisierte Hautreaktionen (G1−2: 5,7%)
  • -Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen Häufig: Arthralgien inkl. Kieferschmerzen, Myalgie, Thoraxschmerzen Häufig: Arthralgien inkl. Kieferschmerzen, Myalgie (G1−4: 7%; G3−4: 0,3%)
  • -Erkrankungen der Nieren und Harnwege Häufig: Dysurie (G1−2: 1,6%), andere urogenitale Störungen (G1−2: 1,9%)
  • -Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Sehr häufig: Brennen an der Einstichstelle, Verfärbung der Vene und lokale Phlebitis (G3−4: 3,7%) Häufig: Asthenie, Müdigkeit, Fieber, Schmerzen an verschiedenen Stellen einschliesslich thorakaler und Tumorschmerzen Selten: Lokale Nekrose Nicht bekannt: Schüttelfrost G1−2 Sehr häufig: Müdigkeit/Unwohlsein (G1−4: 36,7%; G3−4: 8,5%), Fieber (G1−4: 13%; G3−4: 12,1%) Häufig: Schmerzen einschliesslich Tumorschmerzen (G1−4: 3,8%; G3−4: 0,6%). Schüttelfrost (G1−2: 3,8%)
  • -Untersuchungen Nicht bekannt: Gewichtsverlust Sehr häufig: Gewichtsverlust (G1−4: 25%; G3−4: 0,3%) Häufig: Gewichtszunahme (G1−2: 1,3%)
  • +"Sehr häufig" (≥1/10), "häufig" (<1/10, ≥1/100), "gelegentlich" (<1/100, ≥1/1000), "selten" (<1/1000, ≥1/10'000), "sehr selten" (<1/10'000), "nicht bekannt" (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
  • +Organklasse Vinorelbin Sandoz i.v. Vinorelbin Sandoz oral
  • +Infektionen und Sehr häufig: Bakterielle, virale oder Sehr häufig: Bakterielle, virale oder
  • +parasitäre Erkrankun fungale Infektionen an verschiedenen fungale Infektionen ohne Neutropenie
  • +gen Lokalisierungsorten wie z.B. an verschiedenen Lokalisierungsorten
  • + bronchopulmonale, gastrointestinale, wie z.B. bronchopulmonale,
  • + urologische und opportunistische gastrointestinale, urologische und
  • + Infektionen (12,4%)Gelegentlich: opportunistische Infektionen (12,7%;
  • + Schwere Sepsis mit Organversagen und G3−4: 4,4%)Häufig: Virale,
  • + SeptikämieSehr selten: Komplizierte bakterielle oder durch Pilze
  • + Septikämie mit möglicherweise verursachte Infektionen.
  • + tödlichem VerlaufNicht bekannt: Neutropenische Infektionen (G3−4:
  • + Neutropenische Sepsis, neutropenische 3,5%)Nicht bekannt: Neutropenische
  • + Infektionen G3−4. Sepsis, schwere Sepsis mit
  • + Organversagen, Septikämie,
  • + komplizierte Septikämie mit
  • + möglicherweise tödlichem Verlauf
  • +Erkrankungen des Sehr häufig: Knochenmarkdepression, Sehr häufig: Knochenmarkdepression
  • +Blutes und Lymphsyst die hauptsächlich zu einer mit Neutropenie (71,5%; G3: 21,8%;
  • +ems Neutropenie führt (77%; G3: 24,3%; G4: 25,9%), Anämie (74,3%; G3−4:
  • + G4: 27,8%), Anämie (68,6%; G3−4: 4,8%), Thrombozytopenie (G1−2:
  • + 7,4%)Häufig: Thrombozytopenie (G3−4: 10,8%), Leukopenie (70,6%; G3: 24,7%;
  • + 2,5%)Nicht bekannt: Febrile G4: 6%)Häufig: Neutropenie mit Fieber
  • + Neutropenie, Panzytopenie, Leukopenie (G4: 2,8%)Nicht bekannt: Medulläre
  • + Aplasie, Panzytopenie, Thrombozytopeni
  • + e G3−4
  • +Erkrankungen des Häufig: Systemische allergische
  • +Immunsystems Reaktionen wie anaphylaktischer
  • + Schock, Anaphylaxie, Angioödem oder
  • + anaphylaktoide Reaktionen
  • +Endokrine Erkrankung Nicht bekannt: Syndrom der gestörten Nicht bekannt: Syndrom der gestörten
  • +en ADH-Sekretion (SIADH) ADH-Sekretion (SIADH)
  • +Stoffwechsel- und Selten: Schwere HyponatriämieNicht Nicht bekannt: Schwere Hyponatriämie
  • +Ernährungsstörungen bekannt: Anorexie
  • +Psychiatrische Häufig: Insomnie (G1−2: 2,8%)
  • +Erkrankungen
  • +Erkrankungen des Sehr häufig: periphere Neuropathien Sehr häufig: Neurosensorische
  • +Nervensystems (23,4%; G3−4: 2,7%)Gelegentlich: Störungen (G1−2: 11,1%)Häufig:
  • + Schwere Parästhesien mit sensorischen Neuromotorische Störungen (G1−4:
  • + und motorischen SymptomenNicht 9,2%; G3−4: 1,3%), Kopfschmerzen
  • + bekannt: Kopfschmerzen, Schwindel, (G1−4: 4,1%; G3−4: 0,6%), Schwindel
  • + Ataxie, posteriores reversibles (G1−4: 6%; G3−4: 0,6%),
  • + Enzephalopathiesyndrom Geschmacksstörungen (G1−2:
  • + 3,8%)Gelegentlich: AtaxieNicht
  • + bekannt: Posteriores reversibles
  • + Enzephalopathiesyndrom
  • +Augenerkrankungen Häufig: Sehstörungen (G1−2: 1,3%)
  • +Herzerkrankungen Selten: Ischämische kardiale Gelegentlich: Herzinsuffizienz und
  • + Ereignisse (Angina pectoris, HerzrhythmusstörungenNicht bekannt:
  • + Myokardinfarkt manchmal tödlich)Sehr Myokardinfarkt bei Patienten mit
  • + selten: Tachykardie, Palpitationen kardiovaskulärer Vorgeschichte oder
  • + und HerzrhythmusstörungenNicht kardiovaskulären Risikofaktoren
  • + bekannt: Herzinsuffizienz
  • +Gefässerkrankungen Gelegentlich: Hypotonie, Hypertonie, Häufig: Hypertonie (G1−4: 2,5 %;
  • + Flush und Kälte der ExtremitätenSelten G3−4: 0,3%), Hypotonie (G1−4: 2,2%;
  • + : Schwere Hypotonie, Kollaps G3−4: 0,6%)
  • +Erkrankungen der Gelegentlich: Atemnot und Häufig: Dyspnoe (G1−4: 2,8%; G3−4:
  • +Atemwege, des Bronchospasmus (Mono- und 0,3%), Husten (G1−2: 2,8%)Nicht
  • +Brustraums und Kombinationstherapie)Selten: bekannt: Lungenembolie
  • +Mediastinums Interstitielle Pneumonien, manchmal
  • + tödlichNicht bekannt: Husten (G1−2),
  • + Akutes Atemnotsyndrom (Acute
  • + Respiratory Distress Syndrome, ARDS,
  • + Pneumonitis) manchmal tödlich*,
  • + Lungenembolie
  • +Erkrankungen des Sehr häufig: Stomatitis (G1−4: 15% Sehr häufig: Nausea (G1−4: 74,7%;
  • +Gastrointestinaltrak bei Monotherapie), Nausea und G3−4: 7,3%), Erbrechen (G1−4: 54,7%;
  • +ts Erbrechen (30,4%; G3−4: 2,2%), G3−4: 6,3%), Durchfall (G1−4: 49,7%;
  • + Obstipation (24,5%; G3−4: G3−4: 5,7%), Anorexie (G1−4: 38,6%;
  • + 2,7%)Häufig: DurchfallGelegentlich: G3−4: 4,1%), Obstipation (G1−4: 19%;
  • + Schwerer Durchfall, Bauchschmerzen, G3−4: 0,9%), Stomatitis (G1−4: 10,4%;
  • + gastrointestinale BlutungenSelten: G3−4: 0,9%), Bauchschmerzen (G1−4:
  • + Pankreatitis, paralytischer Ileus 14,2%)Häufig: Oesophagitis (G1−3:
  • + 3,8%; G3: 0,3%), Dysphagie (G1−2:
  • + 2,3%)Gelegentlich: Paralytischer
  • + Ileus (G3−4: 0,9%)Nicht bekannt:
  • + Gastrointestinale Blutungen
  • +Leber- und Gallenerk Sehr häufig: Erhöhung von SGOT Häufig: Leberfunktionsstörungen
  • +rankungen (27,6%) und SGPT (29,3%)Nicht (G1−2: 1,3%)Selten: Erhöhung von
  • + bekannt: Leberfunktionsstörungen Leberwerten
  • +Erkrankungen der Sehr häufig: Alopezie (25,1%; G3−4: Sehr häufig: Alopezie (G1−2:
  • +Haut und des Unterha 4,1%)Selten: HautreaktionenNicht 29,4%)Selten: Generalisierte
  • +utgewebes bekannt: Palmoplantares Hautreaktionen (G1−2: 5,7%)
  • + Erythrodysästhesie-Syndrom,
  • + Hauthyperpigmentierung (supravenöse,
  • + serpiginöse Hyperpigmentierung)
  • +Skelettmuskulatur-, Häufig: Arthralgien inkl. Häufig: Arthralgien inkl.
  • +Bindegewebs- und Kieferschmerzen, Myalgie, Kieferschmerzen, Myalgie (G1−4: 7%;
  • +Knochenerkrankungen Thoraxschmerzen G3−4: 0,3%)
  • +Erkrankungen der Häufig: Dysurie (G1−2: 1,6%), andere
  • +Nieren und Harnwege urogenitale Störungen (G1−2: 1,9%)
  • +Allgemeine Erkrankun Sehr häufig: Brennen an der Sehr häufig: Müdigkeit/Unwohlsein
  • +gen und Beschwerden Einstichstelle, Verfärbung der Vene (G1−4: 36,7%; G3−4: 8,5%), Fieber
  • +am Verabreichungsort und lokale Phlebitis (G3−4: (G1−4: 13%; G3−4: 12,1%)Häufig:
  • + 3,7%)Häufig: Asthenie, Müdigkeit, Schmerzen einschliesslich
  • + Fieber, Schmerzen an verschiedenen Tumorschmerzen (G1−4: 3,8%; G3−4:
  • + Stellen einschliesslich thorakaler 0,6%). Schüttelfrost (G1−2: 3,8%)
  • + und TumorschmerzenSelten: Lokale
  • + NekroseNicht bekannt: Schüttelfrost
  • + G1−2
  • +Untersuchungen Nicht bekannt: Gewichtsverlust Sehr häufig: Gewichtsverlust (G1−4:
  • + 25%; G3−4: 0,3%)Häufig:
  • + Gewichtszunahme (G1−2: 1,3%)
  • -*Siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»
  • + 
  • +*Siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"
  • -·fortlaufende Kontrolle der Vitalzeichen und besonders sorgfältige Überwachung des Patienten,
  • -·tägliches Blutbild, um die Notwendigkeit von Transfusionen bzw. einer intensivmedizinischen Versorgung rechtzeitig erkennen und das Infektionsrisiko einschätzen zu können,
  • -·Massnahmen zur Vorbeugung und Behandlung eines Ileus,
  • -·Überwachung des Kreislaufsystems, Kontrolle der Leberfunktion.
  • +fortlaufende Kontrolle der Vitalzeichen und besonders sorgfältige Überwachung des Patienten,
  • +tägliches Blutbild, um die Notwendigkeit von Transfusionen bzw. einer intensivmedizinischen Versorgung rechtzeitig erkennen und das Infektionsrisiko einschätzen zu können,
  • +-Massnahmen zur Vorbeugung und Behandlung eines Ileus,
  • +-Überwachung des Kreislaufsystems, Kontrolle der Leberfunktion.
  • -Die empfohlene Dosierung nach oraler Verabreichung wurde in einer multizentrischen, randomisierten und kontrollierten Studie in der beantragten Dosierung untersucht. Es wurden 115 Patienten ohne vorgängige Chemotherapie mit lokal fortgeschrittenem oder metastasierendem nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom (NSCLC) eingeschlossen. 77 Patienten erhielten Vinorelbin oral 60 mg/m² pro Woche während der ersten 3 Anwendungen und anschliessend 80 mg/m² pro Woche. 38 Patienten wurden mit Vinorelbin i.v. 30 mg/m² pro Woche behandelt. Gemäss unabhängigem Review war die Ansprechrate in der ersten Gruppe 12% (95% Konfidenzintervall (KI) 5–19%), die mediane Dauer des Ansprechens und das mediane Überleben waren 3,3 bzw. 9,4 Monate. Die Ansprechrate für die Patienten, die Vinorelbin i.v. erhielten, war 11% (95% KI 1–20%), die mediane Dauer des Ansprechens und das mediane Überleben waren 2,1 bzw. 7,9 Monate.
  • +Die empfohlene Dosierung nach oraler Verabreichung wurde in einer multizentrischen, randomisierten und kontrollierten Studie in der beantragten Dosierung untersucht. Es wurden 115 Patienten ohne vorgängige Chemotherapie mit lokal fortgeschrittenem oder metastasierendem nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom (NSCLC) eingeschlossen. 77 Patienten erhielten Vinorelbin oral 60 mg/m² pro Woche während der ersten 3 Anwendungen und anschliessend 80 mg/m² pro Woche. 38 Patienten wurden mit Vinorelbin i.v. 30 mg/m² pro Woche behandelt. Gemäss unabhängigem Review war die Ansprechrate in der ersten Gruppe 12% (95% Konfidenzintervall (KI) 5–19%), die mediane Dauer des Ansprechens und das mediane Überleben waren 3,3 bzw. 9,4 Monate. Die Ansprechrate für die Patienten, die Vinorelbin i.v. erhielten, war 11% (95% KI 1–20%), die mediane Dauer des Ansprechens und das mediane Überleben waren 2,1 bzw. 7,9 Monate.
  • -Zur Kombinationstherapie mit Capecitabin wurden sechs Phase II Studien durchgeführt. Insgesamt 553 Patientinnen wurden in diese Studien eingeschlossen. 92 Patientinnen erhielten Vinorelbin oral 60 mg/m² an den Tagen 1, 8 und 15 alle 3 Wochen. 115 Patientinnen erhielten Vinorelbin oral 60 mg/m² an den Tagen 1 und 8 alle 3 Wochen. 148 Patientinnen erhielten Vinorelbin oral 80 mg/m² an den Tagen 1 und 8 alle 3 Wochen, nach einem ersten Zyklus mit Vinorelbin oral 60 mg/m² an den Tagen 1 und 8. Alle Patientinnen erhielten Capecitabin 1000 mg/m² 2-mal täglich an den Tagen 1–14, bei jeweils dreiwöchiger Zyklusdauer.
  • +Zur Kombinationstherapie mit Capecitabin wurden sechs Phase II Studien durchgeführt. Insgesamt 553 Patientinnen wurden in diese Studien eingeschlossen. 92 Patientinnen erhielten Vinorelbin oral 60 mg/m² an den Tagen 1, 8 und 15 alle 3 Wochen. 115 Patientinnen erhielten Vinorelbin oral 60 mg/m² an den Tagen 1 und 8 alle 3 Wochen. 148 Patientinnen erhielten Vinorelbin oral 80 mg/m² an den Tagen 1 und 8 alle 3 Wochen, nach einem ersten Zyklus mit Vinorelbin oral 60 mg/m² an den Tagen 1 und 8. Alle Patientinnen erhielten Capecitabin 1000 mg/m² 2-mal täglich an den Tagen 1–14, bei jeweils dreiwöchiger Zyklusdauer.
  • -Vinorelbin Sandoz wird nach oraler Verabreichung schnell resorbiert. Tmax liegt zwischen 1,5 und 3 Stunden, das Blutspiegelmaximum (Cmax) beträgt nach einer Dosis von 80 mg/m² ungefähr 130 ng/ml.
  • +Vinorelbin Sandoz wird nach oraler Verabreichung schnell resorbiert. Tmax liegt zwischen 1,5 und 3 Stunden, das Blutspiegelmaximum (Cmax) beträgt nach einer Dosis von 80 mg/m² ungefähr 130 ng/ml.
  • -Die Blutkonzentrationen von Vinorelbin nehmen nach intravenöser Gabe triexponentiell ab. Die terminale Halbwertszeit beträgt ca. 38 Stunden. Die Gesamtclearance von Vinorelbin ist hoch (0,72 l/h/kg) und entspricht der Leberdurchblutung. Vinorelbin wird vorwiegend biliär eliminiert, hauptsächlich in unveränderter Form und in geringem Masse als Metaboliten. Die renale Elimination ist gering (<20% der Dosis) und erfolgt im Wesentlichen in Form von unverändertem Vinorelbin.
  • +Die Blutkonzentrationen von Vinorelbin nehmen nach intravenöser Gabe triexponentiell ab. Die terminale Halbwertszeit beträgt ca. 38 Stunden. Die Gesamtclearance von Vinorelbin ist hoch (0,72 l/h/kg) und entspricht der Leberdurchblutung. Vinorelbin wird vorwiegend biliär eliminiert, hauptsächlich in unveränderter Form und in geringem Masse als Metaboliten. Die renale Elimination ist gering (<20% der Dosis) und erfolgt im Wesentlichen in Form von unverändertem Vinorelbin.
  • -Untersuchungen an Patienten mit Lebermetastasen bei intravenöser und oraler Verabreichung ergaben, dass eine Reduktion der Clearance von Vinorelbin erst bei sehr ausgeprägter Metastasierung der Leber gefunden wird (75%). Bei Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen (Bilirubin >2 des Normalwerts, OGN oder UNL) und Transaminasen >5 des Normalwerts (OGN oder UNL) war die durchschnittliche Gesamtclearance etwa gleich wie bei Patienten mit normaler Leberfunktion. Bei Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen wird dennoch vorgeschlagen, die Dosis zu reduzieren (siehe «Spezielle Dosierungsanweisungen»).
  • +Untersuchungen an Patienten mit Lebermetastasen bei intravenöser und oraler Verabreichung ergaben, dass eine Reduktion der Clearance von Vinorelbin erst bei sehr ausgeprägter Metastasierung der Leber gefunden wird (75%). Bei Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen (Bilirubin >2 des Normalwerts, OGN oder UNL) und Transaminasen >5 des Normalwerts (OGN oder UNL) war die durchschnittliche Gesamtclearance etwa gleich wie bei Patienten mit normaler Leberfunktion. Bei Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen wird dennoch vorgeschlagen, die Dosis zu reduzieren (siehe "Spezielle Dosierungsanweisungen" ).
  • -Die Toxizität nach wiederholter oraler Verabreichung von Vinorelbin an Ratten war geprägt durch Anämie, Neutropenie und Lymphopenie. Eine Folge davon waren Hämorrhagien und Infektionen. Erhöhte Leberenzyme korrelierten mit hepatozellulärer Nekrose und Entzündungen. Es wurden auch gastrointestinale Läsionen beobachtet, wobei nicht alle morphologischen Veränderungen Reversibilität zeigten. Der NOEL betrug in der subakuten oralen Studie 7,5 mg/kg und in der subchronischen Ratten-Studie 3 mg/kg. Vergleichbare Symptome wurden auch beim Hund beobachtet, mit einem NOEL von 0,25 mg/kg.
  • +Die Toxizität nach wiederholter oraler Verabreichung von Vinorelbin an Ratten war geprägt durch Anämie, Neutropenie und Lymphopenie. Eine Folge davon waren Hämorrhagien und Infektionen. Erhöhte Leberenzyme korrelierten mit hepatozellulärer Nekrose und Entzündungen. Es wurden auch gastrointestinale Läsionen beobachtet, wobei nicht alle morphologischen Veränderungen Reversibilität zeigten. Der NOEL betrug in der subakuten oralen Studie 7,5 mg/kg und in der subchronischen Ratten-Studie 3 mg/kg. Vergleichbare Symptome wurden auch beim Hund beobachtet, mit einem NOEL von 0,25 mg/kg.
  • -Das Vinorelbin Sandoz Konzentrat zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung darf nicht mit alkalischen Lösungen verdünnt (Gefahr der Ausfällung) und nur mit den unter «Hinweise für die Handhabung» aufgeführten Arzneimitteln gemischt werden.
  • +Das Vinorelbin Sandoz Konzentrat zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung darf nicht mit alkalischen Lösungen verdünnt (Gefahr der Ausfällung) und nur mit den unter "Hinweise für die Handhabung" aufgeführten Arzneimitteln gemischt werden.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Die verdünnte Injektions-/Infusionslösung (siehe «Hinweise für die Handhabung») ist 28 Tage bei Raumtemperatur (15–25°C) und im Kühlschrank (2–8°C) vor Licht geschützt bei einer Konzentration von 0,5 mg und 3,0 mg/ml in Glucose 5% oder Natriumchlorid 0,9% physikalisch und chemisch stabil. Aus mikrobiologischer Sicht sollte sie sofort nach Zubereitung verwendet werden; aseptische Handhabung vorausgesetzt kann sie maximal 24 Std. im Kühlschrank (2–8°C) aufbewahrt werden.
  • +Die verdünnte Injektions-/Infusionslösung (siehe "Hinweise für die Handhabung" ) ist 28 Tage bei Raumtemperatur (15–25°C) und im Kühlschrank (2–8°C) vor Licht geschützt bei einer Konzentration von 0,5 mg und 3,0 mg/ml in Glucose 5% oder Natriumchlorid 0,9% physikalisch und chemisch stabil. Aus mikrobiologischer Sicht sollte sie sofort nach Zubereitung verwendet werden; aseptische Handhabung vorausgesetzt kann sie maximal 24 Std. im Kühlschrank (2–8°C) aufbewahrt werden.
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